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März 2015 ( 15,54 MB )

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Das Kundenmagazin für zeitgemäßes Wohnen der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH www.lwb.de
Entdecken & Erleben
LWB-Kinderweihnacht unter
Palmen: Anmeldung ab sofort
wohnzeit
Nummer 3 | 2014 Top-Thema
Ein zänkischer Sommer – Warum
sich Nachbarn nicht leiden können
Jahrgang 25
Wohnen & Wohlfühlen
Passend zur Jahreszeit:
Gemütlichkeit in den vier Wänden
ANZEIGE
Überzeugen Sie sich
von unserem Service!
TÜV SÜD bestätigt Top-Bewertungen
bei Serviceleistungen:
• Persönlicher Kundenservice
• Kundenorientierung
• Engagement
Lutz Stempfl,
Kundenberater
Weitere Informationen zur
freiwilligen Zertifizierung:
www.swl.de/tuev
www.swl.de
Vorwort
Aus dem Inhalt
Notiert & Nachgefragt Seiten 4 bis 7
Ein Bäumchen für die kleine Klara
„Zuckertüten“ für die neuen LWB-Azubis
Modellprojekt ist Vorbild für weitere Sanierungen
Der Neubau wächst in die Höhe – und in die Tiefe
Kunstraub an der Streetart-Gallery am Bauzaun
Hilfe für Mietschuldner in Leipzig-Paunsdorf
Top-Thema Seiten 8 und 9
„Von Rücksichtnahme kann keine Rede sein“
Wohnen & Wohlfühlen Seiten 10 bis 15
Stadtleben macht alten Bäumen zu schaffen
„Ich liebe meinen Beruf“
Aufzüge werden nachgerüstet
Renaissance der Gemütlichkeit
Schlaue Karte hilft beim richtigen Heizen und Lüften
Der „Funke“ ist übergesprungen
Für jeden das passende Zuhause
Team & Technik Seiten 16 und 17
Grüner geht’s nicht
Entdecken & Erleben Seiten 18 bis 21
Ideen für Geburtstagsspiele gesucht
Kinder feiern am Nikolauswochenende unter Palmen
Ein Leben auf zwei und vier Rädern
Tipps & Trends Seiten 22 bis 25
Das bisschen Haushalt macht sich von allein
Mythen aus dem Reich des Putzens
HCL: Saisonstart mit Schlagzeilen
Frühstück im „Pinguin“: Die „wohnzeit“ lädt ein
Grübeln & Gewinnen Seiten 26 und 27
LWB-Fotorätsel: Wo steht dieses Mädchen?
Leuchtwerbung strahlt am Georgiring
Kind & Kegel Seite 28
Wie, Wohin und Warum?
Mieten & Mehr Seiten 29 und 30
Die Servicekioske der LWB / Wohnungsanzeigen
Die „wohnzeit“ im Internet
www.lwb.de/unternehmen/kundenmagazin
Impressum
Herausgeber Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH
Prager Straße 21, 04103 Leipzig
Redaktion Samira Sachse (SH) (V.i.S.d.P.), Kristin Hensel (KH),
LWB-Unternehmenskommunikation
Telefon 0341-9 92 42 01 Fax 0341-9 92 42 09
E-Mail presse@lwb.de
Titelfoto Grünpflegeteam des LWB-Hausmeisterbetriebes (Heinz
Report) Rückseite Amberbaum in Paunsdorf (Heinz Report)
Erscheinungsweise quartalsweise Auflage 37.000
Papier Recyclingpapier Circle matt White
ausgezeichnet mit dem Blauen Umweltengel und EU Eco-Label
Akzidenz Tony Findeisen, creaface.de
Druck Druckerei Vetters GmbH & CO. KG
Vertrieb Betrieb LWB Hausmeisterservice
Anzeigen LWB Unternehmenskommunikation, Sandy Ruhland,
Telefon 0341-9 92 42 01 E-Mail presse@lwb.de
Es gilt die Anzeigenpreisliste 13.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos sowie für Anzeigeninhalte wird keine Haftung übernommen. Die Redaktion behält sich
vor, Leserbriefe zu kürzen.
Liebe Mieterinnen
und Mieter,
mit unserer Herbst-Ausgabe der „wohnzeit“ greifen wir wieder zahlreiche
spannende Wohn- und
Leipzig-Themen auf. Unter
anderem haben wir für Sie
einen Einrichtungsexperten
nach Wohntrends befragt
und mit ihm über die Wirkung von Licht, Farben und Düften gesprochen. Er berichtet,
dass das Streben nach Gemütlichkeit in den eigenen vier
Wänden enorm zugenommen hat. Unter der Überschrift „Grüner geht’s nicht“ sind wir zu Gast beim Grün-Team im LWBHausmeisterbetrieb und nehmen Abschied vom vermutlich
wachstumsstärksten Sommer der vergangenen Jahre. Dass
ein Heizhaus eine ganz ungewöhnliche Karriere als Freizeittreff
machen kann, wird beschrieben und darüber hinaus stellt uns
beispielsweise eine der langjährigsten LWB-Tagesmütter ihre
Arbeit und ihre Sprösslinge vor.
Ganz besonders freue ich mich darüber, dass ich Ihnen über
die nächste Weihnachtsfeier für unsere Mieterkinder berichten
und Sie um die Anmeldung (siehe auch Seite 20) bitten darf.
Am Nikolauswochenende soll das Adventsfest unter Palmen
in der Riesentropenhalle Gondwanaland stattfinden.
Natürlich finden sie auch in dieser Ausgabe wieder eine
Menge Informationen rund um das Geschehen in Ihren LWBQuartieren – vom Bauen und Sanieren bis hin zum häuslichen
Putzen. Oder Ihre Gewinnchance beim neuen Fotorätsel, die
Vorteilskarte für LWB-Mieter für Heimspiele des HandballBundesligisten HC Leipzig und die Einladung in den legendären „Pinguin“. Die Aufzählung ließe sich noch um Einiges
fortsetzen. Ich bin sicher, dass für jeden viel Nützliches und
Wissenswertes in der aktuellen „wohnzeit“ steckt und wünsche
Ihnen, liebe Mieterinnen und Mieter, viel Vergnügen beim
Lesen unseres Kundenmagazins.
Mit herzlichen Grüßen
Samira Sachse, Pressesprecherin der LWB
3
Notiert & Nachgefragt
Ein Bäumchen für die kleine Klara
Sebastian Zschämisch (li.) hilft Klaras Papa beim
Das kleine Schild wurde auf ein Holz geschraubt und
Klara hat Mama und Papa „ideell“ beim Pflanzen
Einpflanzen.
erinnert an den besonderen Tag.
unterstützt. Für die kleine Klara aus der Eitingonstraße
wächst ein junger Weißdorn in den Himmel. Das Bäumchen befindet sich nahe der
Wohnung von Klaras Familie. Kurz nach der
Geburt des Kindes wurde das Gehölz von ihren Eltern in den Boden gesetzt. Unterstützt
wurden sie von Katja Gründling, Mieterbetreuerin in der Geschäftsstelle Mitte 2 und
von Mitarbeitern des Betriebes Hausmeisterservice der LWB, „Es wächst dort, wo ein
alter Weißdorn von einem Sturm entwurzelt
wurde“, so Gründling. Der große Baum sei
von Efeu berankt gewesen und war offenkundig ein Liebling der Mieter. „Als wir über die
Neubepflanzung sprachen, haben wir von
den Bewohnern erfahren, dass in dem Haus
schon bald ein Baby erwartet wird“, so die
Mieterbetreuerin. Sie erzählt von der Bitte
der werdenden Eltern, dem neuen Erdenbürger ein Bäumchen widmen zu dürfen, und
davon, dass innerhalb von wenigen Tagen
mit den Grün-Experten des Hausmeisterbetriebes alles organisiert wurde. „Das Bäumchen haben die Eltern bezahlt, den Rest hat
die LWB übernommen“, so Geschäftsstellenleiter Bernd Plaul. Er hofft, dass die gelungene Initiative viele Nachahmer findet. Frau
Gründling wünscht Klaras Familie alles Gute
und steht auch künftig für solch spezifische
Baumanfragen ihrer Mieter zur Verfügung.
„Wir haben natürlich nicht stets in allen
Wohnanlagen Nachpflanzungen“, erklärt
Uwe Bittner, Leiter des Hausmeisterbetriebes. Aber es müsse ja auch nicht immer
der Baum vor der eigenen Haustür sein, der
dem Nachwuchs gewidmet wird. sh
Fotos: Kristin Hensel
„Zuckertüten“ für die neuen LWB-Azubis
Ihren Schulanfang bei der LWB haben neun
Auszubildende im September gefeiert. Acht
von ihnen haben das Ziel, Immobilienkauffrau beziehungsweise -mann zu werden. Eine
junge Dame, Wiebke Detjen, hat eine Lehre
zur Bürokauffrau begonnen. Für die 18-Jährige, die beim Juniorteam des Handball-Club
(HC) Leipzig im Tor steht, hat die LWB die
Ausbildung maßgeschneidert. Damit die
Leistungssportlerin weiter täglich trainieren
kann, ist die Lehre von drei auf viereinhalb
Jahre „gestreckt“ worden.
Wie bereits in den Vorjahren gab es auch
2014 mehr Bewerber als Ausbildungsplätze
bei der LWB. Allerdings ist die Gesamtzahl
rückläufig. „Wir spüren, dass die Zahl der
Schulabsolventen sinkt“, so Gabriele Neumann von der Personalabteilung. Die Organisatorin der Lehrlingsausbildung berichtet,
dass vor sechs oder sieben Jahren noch 25
4
Einschulung für die Neuen: Julia Paschmann, Maria Brauer, Wiebke Detjen, Candy Würker, Marcus Streicher,
Victoria Wohllebe, Claudia Karulat, Loreen Speck, Tommy Lee Böttcher. Bewerber auf eine Azubi-Stelle kamen, heute
seien es etwa halb so viele. Damit sei die
LWB unter jungen Leuten aber nach wie vor
eines der begehrtesten Unternehmen. Zudem sei die Qualität der Bewerbungen „aus-
Foto: W. Grubitzsch
gesprochen gut“. Die Ausbildung bei dem
kommunalen Vermieter gilt als anspruchsvoll
und vielfältig. Das hohe Niveau zeigt sich
auch in diversen Auszeichnungen der Absolventen und des Unternehmens.
sh
wohnzeit 3 | 2014
Für die Innengestaltung des erweiterten und modernisierten Servicekioskes in der Dürrstraße wurden alte und neue Fotos von den LWB-Häusern in Lößnig zusammenmontiert. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder. Sie dokumentieren, welche Sanierungsleistung in den zurückliegenden Jahrzehnten vollbracht wurde.
Bildmontagen: S. Zilles
Modellprojekt ist Vorbild für weitere Sanierungen
Die LWB wird in den nächsten Jahren mehr
Geld als bisher in die Sanierung und Instandhaltung ihrer Bestände investieren.
Unter anderem rücken die Großwohnsiedlungen in den Fokus. Auch kleinere Quartiere aus früheren Bauepochen werden unter
die Lupe genommen.
Derzeit wird laut Dr. Gabriele Haase, LWBGeschäftsführerin Wohnungswirtschaft und
Bau, eine Konzeption für die Sanierung der
Plattenbauten erarbeitet. Dabei wird von den
Erfahrungen profitiert, die das kommunale
Wohnungsunternehmen mit dem Modellprojekt Kreuzstraßenviertel gesammelt hat und
weiterhin sammelt. In dem innenstadtnahen
Quartier finden seit 2011 energetische Sanierungen, kombiniert mit familien- und seniorenfreundlichen Modernisierungen, statt. Mit
dem ersten Bauabschnitt ist der Nachweis
wohnzeit 3 | 2014
gelungen, dass die energetische Sanierung
für die Kunden nahezu kostenneutral stattfinden kann. Das heißt, die Warmmiete bleibt
bei richtigem Nutzerverhalten durch die Einsparungen bei den Energiekosten konstant
und die Wohnungen sind auch nach der Sanierung für sozial Schwache erschwinglich.
Derzeit laufen die letzten Arbeiten am dritten Bauabschnitt. Dann sind insgesamt 600
Wohneinheiten saniert. Der vierte Abschnitt
mit 230 Wohnungen wird 2015 beginnen und
Ende 2016 sollen alle Häuser fertig sein. Im
Kreuzstraßenviertel vermietet die LWB 1.058
Wohnungen. In den einzelnen Bauabschnitten wird getestet, wie sich unterschiedliche
Maßnahmen auf den Energie- und Wasserverbrauch auswirken. Ziel ist es, ein optimales
Aufwand-Nutzen-Verhältnis zu erreichen und
so die Mieten niedrig zu halten.
Während beim Kreuzstraßenviertel mehr als
die Hälfte geschafft ist, ist die LWB im Dunckerviertel in Neulindenau auf der Zielgeraden. Dort müssen nur noch zwei Gebäude
saniert werden. Für die Morgensternstraße
15-25 sind bis 2015 Bauausgaben von etwa
vier Millionen Euro geplant. Danach ist das
Nachbarhaus in der Leidholdstraße dran. Dieses Projekt dürfte mehr als zwei Millionen Euro
kosten. Beide Gebäude standen lange leer. Im
1953 bis 1958 erbauten Dunckerviertel – es
handelt sich um ein Flächendenkmal – vermietet die LWB 571 Wohnungen.
Die LWB will mittelfristig nicht nur in ihre Bestände investieren, sondern auch erstmals
seit Jahren wieder neue Wohnungen bauen.
Für zwei mehrstöckige Gebäude am Wintergartenhochhaus laufen die Vorbereitungen. Ziel
ist es, 2016 nach der Fertigstellung des LWBUnternehmenssitzes mit den Wohnhäusern zu
beginnen.
sh
5
Notiert & Nachgefragt
Der Neubau wächst in die Höhe – und in die Tiefe
Gearbeitet wird an vielen verschiedenen Stellen gleichzeitig. Auf dem Foto von Anfang September 2014 ist die Einfahrt in die Tiefgarage zu sehen. Fotos: Peter Usbeck/LWB
Der Rohbau für den neuen LWB-Unternehmenssitz am Wintergartenhochhaus schreitet
in großen Schritten voran.
Nur rund ein halbes Jahr nachdem die Archäologen ihre Grabungen auf dem Gelände
abgeschlossen hatten, ist das Haus bereits
vier Etagen in die Höhe gewachsen. Parallel
laufen seit Monaten die Vorbereitungen für
die Errichtung von zwei Mietwohnungsneubauten auf dem Grundstück. Ab 2016 sollen
derzeitigen Planungen zufolge die beiden
mehrgeschossigen Gebäude an der Quer- und
der Schützenstraße hochgezogen werden.
Zum Jahreswechsel 2013/14 hatte die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH
mit den Bauarbeiten auf dem Gelände, das
insgesamt etwa so groß ist wie ein Fußballfeld,
begonnen. Aufgrund der exponierten Lage
im Zentrum der Stadt und an der Kreuzung
wichtiger Verkehrstrassen galt das Vorhaben
von Beginn an als große Herausforderung für
alle Beteiligten. Schon allein die „Komplexität
der Grundwasserhaltung“ war laut Bauleiter
Jörg Bräuer knifflig. Und Frank Rohland von
der Ed. Züblin AG – er trägt als Bauleiter für
den Rohbau Verantwortung – ergänzt, dass
das Erstellen des Untergeschosses wegen
der verschiedenen Betongüten und der unterschiedlichen Bauabschnitte sehr anspruchs6
voll gewesen sei. Nichtsdestotrotz liegt das
Gesamtvorhaben im Plan.
Während das Gebäude am Georgiring noch
bis einschließlich des 6. Obergeschosses in
die Höhe wächst, sind der dreigeschossige
Gebäudeflügel zur Querstraße sowie die Tiefgarage mit der dazugehörenden Rampe im
Rohbau fertiggestellt. Auch der zukünftige
Innenhof ist bereits gut zu erkennen. Die Betonage der einzelnen Abschnitte laufe eng
verzahnt, berichtet Bauleiter Jörg Bräuer. „Bei
optimalem Verlauf werden die konstruktiven
Rohbauleistungen Mitte November zum Abschluss gebracht sein“, so Bräuer.
Bereits im August wurden die Pumpen zur
Grundwasserhaltung planmäßig abgeschaltet.
Die parallel vorgehaltene Grundwasserreinigungsanlage musste während ihrer insgesamt
150 Betriebstage nicht einmal in Betrieb genommen werden. Der Rückbau des markant
pinkfarbenen Rohrleitungssystems, das die
Baustelle mit der Parthe verbunden hat und
für einige Schlagzeilen in der Lokalpresse
sorgte, ist so gut wie abgeschlossen. Ebenfalls
nicht mehr vorhanden ist die Mehrzahl der
89 Verbauträger, die die Baugrube stütz(t)en. Gerade begonnen haben die Gerüstbau-,
Dachdecker- und Fassadenarbeiten. Im September/Oktober 2015 soll der neue LWB-Unternehmenssitz fertiggestellt sein. sh/kh
Ein gutes Team: Rohbauchef Frank Rohland (Ed. Züblin
AG, links) und Bauleiter Jörg Bräuer.
wohnzeit 3 | 2014
Notiert & Nachgefragt
Kunstraub in der Streetart-Gallery am Bauzaun
Nur wenige Tage war die StraßenkunstSchau komplett. Jetzt, vier Monate nach ihrer Einweihung am Wintergartenhochhaus,
macht die Galerie einen traurigen Eindruck.
Mehrere Diebeszüge haben große Lücken in
die Graffiti-Ausstellung gerissen.
Wer hätte gedacht, dass Straßenkunst derartige Begehrlichkeiten weckt? Seit Juni
zieht der Bauzaun am Wintergartenhochhaus mit seinen bunten Graffitis die Blicke
auf sich. Die Freude darüber hat jedoch
eine Schattenseite: Die entlang der Wintergartenstraße montierten Platten haben
Langfinger angelockt. Bereits dreimal rückte das LWB Serviceteam aus, um Lücken
zu schließen. Ein dutzend Platten werden
vermisst, wobei in drei Fällen jeweils nur
halbe Kunstwerke verschwanden. Eines der
fehlenden Werke hing mutmaßlich nur eine
Nacht – der nach den ersten Diebstählen
zusätzlich zu den Schrauben verwendete
Kleber hatte nicht einmal genügend Zeit,
zu trocknen. Das einzige, was von jenem
Kunstwerk blieb, waren ein Foto und Leimfäden. Ärgerlich ist der Diebstahl nicht nur
wegen des materiellen Schadens und des
Schadens am Stadtbild. Es ist auch unfair
den Jugendlichen gegenüber, die sich bei
den Streetart-Workshops für das Projekt
engagierten. Sie haben darauf vertraut,
dass ihre Kunst an einem prominenten Ort
gezeigt wird und nicht in Privatbesitz verschwindet. Die LWB hat Strafantrag gegen
die unbekannten Diebe gestellt. kh
Tatort Bauzaun Wintergartenstraße. Inzwischen ist auch das Graffiti am linken Bildrand verschwunden.
Wo sind Paulchen Panther und Dracula? Verschwunden sind auch eine düstere Frau und ein dicker grüner Frosch.
Sachdienliche Hinweise nimmt die LWB beziehungsweise die Polizei entgegen.
Fotos: Kristin Hensel
Hilfe für Mietschuldner in Leipzig-Paunsdorf
Rund acht Monate nach Beginn der Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Wohnprojekt Quelle e.V. hat das LWB-Sozialmanagement eine positive Zwischenbilanz gezogen.
Laut Sachgebietsleiter Jens Eßbach ist es
dank der Kooperation gelungen, die Mietschulden von 30 Haushalten – sie standen
mit insgesamt mehr als 33.000 Euro in der
Kreide – deutlich zu reduzieren. „Elf drohende
Zwangsräumungen konnten verhindert werden“, so Eßbach. Zudem wurden Mietrückstände von fast 19.000 Euro nachgezahlt. 23
der 30 Fälle seien abgeschlossen worden.
wohnzeit 3 | 2014
Quelle-Sozialarbeiterin Anja Jahner zufolge
konnte mehreren alleinstehenden Frauen mit
Kindern sowie Senioren, die finanziell in die
Klemme geraten waren, geholfen werden.
„Wenn wir sehen, dass Kunden Zahlungsprobleme haben, weisen wir sie auf den
Verein hin“, berichtet Sylke Bahrdt, Sachbearbeiterin der Geschäftsstelle Nordost. Viele
Betroffene seien dankbar für den Tipp, nur
wenigen sei die eigene Lage egal. Nach der
Kontaktaufnahme übernimmt Quelle-Sozialarbeiterin Jahner den Fall. Sie erzählt, es
sei für die Betroffenen schon oft eine große
Hilfe, wenn sie beim Ausfüllen der Formulare
Unterstützung erhalten. Seit einiger Zeit ist
in Paunsdorf ein Anstieg der Mietschuldner
zu beobachten, berichten Geschäftsstellenleiterin Annett Würker und Anka Trinks vom
LWB-Sozialmanagement. Besonders bedrückend sei, dass immer mehr junge Menschen
schon kurz nach dem Bezug der ersten eigenen Wohnung keine Miete zahlen. sh
• Die Sozialsprechstunde im LWB-Servicekiosk
in der Heiterblickallee findet immer montags von
8 bis 11.30 Uhr statt.
7
Wenn Kinder spielen, geht das selten leise vonstatten. Doch gerade Lachen und auch mal lautes Schreien rufen Nachbarn auf den Plan, die sich gestört fühlen und bei den Eltern
der Kleinen um Ruhe bitten. Foto: W. Grubitzsch
„Von Rücksichtnahme kann keine Rede sein“
Für LWB-Ombudsfrau Karin Zschockelt-Holbe geht der zurückliegende Sommer als der
vermutlich zänkischste aller Zeiten in die
LWB-Historie ein. „Die Mieter haben sich
2014 um alle möglichen Dinge gestritten“,
sagt sie. Vor allem Lärm habe zu Aggressionen geführt. Dass das nicht ungewöhnlich
ist, bestätigen diverse Studien.
Stimmung unter den Mietern“, berichtet
Karin Zschockelt-Holbe. Es gebe eine ganze
Menge Beweismaterial dafür. Indizienketten,
die sich sowohl aus anklagenden Briefen als
auch aus emotionalen Telefonaten und gegenseitigen Beschimpfungen zusammensetzen lassen und die alle gr0ßen Wohnanlagen
mit Innenhöfen betreffen.
Wie viele Grillfeste sind zumutbar? Ab wann
ist Lärm belästigend? Mit derlei Fragen befassen sich Gerichte und Streitschlichter
seit Jahren. Auch die LWB-Ombudsfrau Karin
Zschockelt-Holbe ist Profi in dieser Hinsicht
und viel gewöhnt. Dennoch spricht sie von
einer Überraschung: Der Zank um den gemeinsamen Hof und das Haus habe 2014
eine neue Intensität erreicht.
Von wegen Feierabendromantik und Genuss
Kinder spielen nicht flüsternd
LWB-Ombudsfrau Karin Zschockelt-Holbe
Foto: LWB
im Freien. Im WM-Sommer 2014 hat der Streit
um die Nutzung der Innenhöfe in den LWBWohnanlagen die positiven Torgefühle weit
übertroffen. „Schuld ist aus meiner Sicht
aber nicht der lange Weg der Nationalmannschaft ins Finale, sondern eine Null-Toleranz-
Die Ombudsfrau berichtet von Grillmarathons
und abendlichen Bolzereien unter Erwachsenen, von ausufernden Gelagen am Spielplatz
und offenen Lagerfeuern vor den Balkonen.
„Von Rücksichtnahme kann da keine Rede
mehr sein“, sagt sie. Zschockelt-Holbe betont
aber zugleich, dass auch das gegenseitige
Verständnis auf der Strecke geblieben zu
Warum sich Nachbarn nicht leiden können
Untersuchungen über die Gründe für Nachbarschaftsstreit in Mietshäusern gibt es
immer wieder. Zwei Studien aus diesem Jahr
brachten interessanterweise zum Beispiel
unterschiedliche Lieblingsstreitthemen
zum Vorschein.
So hat die Befragung der Gesellschaft
für Konsumforschung (GfK) im Auftrag
einer Versicherung Lärm als Zank-Ursache
Nummer 1 identifiziert. Es folgen missachtete Nachbarpflichten. Sowohl die
Hausordnung als auch der Umgang mit
Hund, Katze und Co. sorgen für Zoff. Eine
für das Portal immowelt.de durchgeführte
8
Untersuchung, für die rund 1.000 Mieter und
Hauseigentümer interviewt wurden, hat eine
andere Ärger-Rangliste ergeben. Auf die
Frage: „Was können Sie bei Ihrer Nachbarschaft überhaupt nicht leiden?“ belegten
die „nervigen Haustiere“ Platz 1. Knapp dahinter landete der „rauchende Nachbar“,
dessen Qualm in die Wohnung zieht, und
der „nachtaktive Nachbar“. Ärgerlich fanden
die Befragten zudem „optische Beeinträchtigungen“. So kann Mann oder Frau wegen
des hässlichen Gartens oder der geschmacklosen Balkondekoration des Nachbarn in
Rage geraten. Platz 6 und 7 auf der Wut-
Ursachen-Liste gingen an „lärmende oder
spielende Kinder“ und die „im Hausflur
abgestellten Kinderwagen/Rollstuhl o.ä.“
Die immonet-Befragung hat darüberhinaus
ermittelt, dass mit zunehmendem Alter die
Toleranz der Nachbarn zunimmt. Während
sich 63 Prozent der 18- bis 29-Jährigen von
den Eigenschaften des Gegenübers genervt
fühlen, sind es bei den über 60-Jährigen
nur 40 Prozent. Interessant ist auch, dass
die Norddeutschen laut dieser durch das
Marktforschungsinstitut Gapfish realisiserten Studie intoleranter sind als Bürger,
die im Süden der Republik leben. sh
wohnzeit 3 | 2014
Top-Thema
Spaßmöbel als Zankapfel
Für viele ist mittlerweile Streiten zum Zeitvertreib geworden. Auf Platz 6 der Zank-Ursachen-Liste ist Kinderlärm gelandet. Dabei zeigen uns Kinder doch, wie man sich auch schnell wieder verträgt.
sein scheint. Nie zuvor habe sie zum Beispiel
so viele Debatten um Kinderlärm geführt.
„Mehrfach musste ich betonen, dass Spielplätze zum Spielen da sind und dabei vom
Nachwuchs auch getobt werden kann“, sagt
sie. Flüsternd spielende Kinder seien selten.
Beschwerdeführer seien zwar oft ältere Mieter, sagt die Ombudsfrau, aber auch junge
Leute würden wettern, was das Zeug hält.
Sie vermutet, dass die neue Streitintensität
ein wenig daher rührt, dass immer mehr
Mieter, die unterschiedliche Interessen haben, tagsüber zuhause sind. Da wären die
Senioren, die ihren arbeitsfreien Lebensabschnitt genießen wollen, und auf der anderen Seite viele junge Leute mit Kindern,
einige in Elternzeit, andere arbeitslos und
vielleicht frustriert. Da werde mit Ellenbogen
um die Herrschaft über Mietshaus und Gemeinschaftshof gerungen.
„Die Liste der verbalen Gemeinheiten, mit denen sich
die Parteien attackieren, ist
lang“, so Zschockelt-Holbe.
Streiten als
Zeitvertreib
Wie viele Schreiben mit der
Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz
sie schon in den Häusern
verteilt hat, kann sie nicht
sagen. „Es waren auf jeden Fall sehr viele.“ Auch
Schlichtungsgespräche finden regelmäßig statt. Leider
wohnzeit 3 | 2014
Fotos: T. Michel & Tomsickova/Fotolia
meistens ohne spürbaren Erfolg. Erstaunlich sei, dass die Kinder in vielen Fällen am
vernünftigsten und kooperativsten sind.
Die Erwachsenen hingegen würden sich
mitunter wie die Furien verhalten. Und die
Hemmschwelle sinke – auch mit jeder noch
so geringen Mieterhöhung.
„Manchmal habe ich auch einfach keine Idee
mehr, wie ich Frieden in den Häusern stiften
soll“, sagt Zschockelt-Holbe. Einerseits lehne
sie es ab, überall Verbotsschilder aufzustellen und alles zu reglementieren. Andererseits
habe sie oft den Eindruck, dass ganz elementare Regeln des Zusammenlebens außer
Kraft gesetzt sind und gute Nachbarschaft
trainiert werden muss. Zschockelt-Holbe:
„Nun freue ich mich schon auf den Winter,
denn dann gehen weniger Leute auf den
Hof und zumindest dieser umstrittene Ort
wird befriedet.“ Dass es in
der kalten Jahreszeit weniger Zoff zu schlichten gibt,
glaubt Zschockelt-Holbe
aber nicht. „Für manch einen
ist das Streiten zum Zeitvertreib geworden“, sagt sie.
Wenig Entspannung lassen
auch die Resultate einer aktuellen GfK-Studie – Auftraggeber war ein Versicherungskonzern – vermuten.
So ergab die Befragung von
rund 1.000 Frauen und Männern, dass fast jeder dritte
Bundesbürger schon mal
Manchmal hilft auch ein klärendes
Streit mit seinen Nachbarn
Gespräch.
Foto: Grandt/Fotolia
hatte. samira sachse
Lärm nervt, besonders in der Nacht. Wenn
der Nachbar extrem schnarcht, kann das zu
Wutausbrüchen führen. Aber der „Säger“
ist schuldlos im Unterschied zu jenen Störenfrieden, die ihre Nacht-Lautstärke beeinflussen können – etwa beim Sex. Solche
„Lärmer“ riskieren sogar die Kündigung ihres
Mietvertrages. Und das zu Recht, wie ein
Urteil des Münchner Amtsgerichtes (Az.:417
C 17705/13) belegt. Der Beklagte hatte in
der Wohnung ein Schaukelgestell mit Ketten
aufgestellt. Die Nachbarin wurde mehrmals
pro Woche zwischen 22 und 3 Uhr durch
Radau auf dem quietschenden Lustmobiliar
gestört. Einer Abmahnung des Vermieters
wegen Nichteinhaltung der Nachtruhe folgte
die Kündigung. Weil der Mieter nicht ausziehen wollte, klagte die Vermieterin und erhielt
Recht. Die von der Wohnung ausgehenden
Geräusche in der Nacht würden nicht mehr
dem normalen Mietgebrauch entsprechen
und müssten von anderen Mietern und der
Vermieterin nicht als sozialadäquat hingenommen werden.
pm/sh
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96,
674
03
Wohnen & Wohlfühlen
Stadtleben macht alten Bäumen zu schaffen
Mit rund 12.000 Bäumen in und um ihre
Wohnanlagen gilt die LWB als überaus baumreicher Vermieter.
„Die Gehölze werten nicht nur rein optisch
das Wohnumfeld auf, sondern haben eine
Vielzahl wohltuender Wirkungen für den
Menschen“, sagt Sebastian Zschämisch. Der
Mitarbeiter des Betriebes Hausmeisterservice gilt als Baumexperte. Er lobt die Bäume
als CO2-Killer und Sauerstoffproduzenten,
als Sonnen-, Lärm und Windschutz und auch
als Lebensraum für viele verschiedene Tiere.
„Leider haben aber auch die Bäume kein
ewiges Leben“, sagt er, „sie altern genauso
wie jedes andere Lebewesen und irgendwann sterben sie.“
Insbesondere in den denkmalgeschützten
historischen Wohnanlagen der LWB befinden
sich Zschämisch zufolge hunderte alte Gewächse. Die wurden in der Regel gepflanzt,
als die ersten Mieter eingezogen sind.
Den Methusalems unter den Linden, Ahorne,
Buchen & Co. gilt die besondere Aufmerk-
Rund um die Hochhäuser am Clara-Park befinden sich
zahlreiche uralte Bäume. Foto: Heinz Report
samkeit der Baumfachleute der LWB bei
ihren Kontrollen. „Wenn sie krank werden
und zu sterben beginnen, müssen wir unter Umständen sehr schnell handeln“, sagt
Zschämisch, „denn dann besteht Gefahr für
Leib und Leben.“ Bestenfalls lasse sich mit
einer Art „Intensivmedizin“ das Leben noch
um ein paar Jahre verlängern. Ist der Fäulnisprozess oder beispielsweise der Pilzbefall
jedoch zu massiv, müsse gefällt werden.
Dass die LWB die alten durch junge Bäume
ersetzt, ist selbstverständlich. Dennoch sei
jeder Baum, der nicht gerettet werden kann,
ein großer Verlust.
„Nach den Ergebnissen der Baumschauen
sind rund 500 LWB-Bäume stärker geschädigt und 42 nicht mehr zu retten“, erklärt
Alexander Pank, kaufmännischer Leiter des
Hausmeisterbetriebes. Leichte Schäden,
die in der Regel durch diverse „Behandlungen“ behoben werden können, wurden
an etwa 2.500 Gehölzen diagnostiziert. Umwelteinflüsse gelten als die Hauptursache,
oft leiden die Gewächse auch an starken
Einschränkungen und Verdichtungen im Wurzelbereich. Eine Folge des Stadtlebens. „Die
gute Nachricht ist aber, dass fast 9.000 Ex­
emplare kerngesund sind“, so Pank. sh
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Zu Hause in Grünau
Auch im Alter noch zu Hause wohnen – das wünschen sich viele Senioren. Der Pflegedienst der
AWO Leipzig unterstützt Menschen in ihrem Alltag
und ermöglicht ein sorgenfreies und langes Leben
daheim.
Und wenn die eigene Wohnung den sich verändernden Bedürfnissen nicht mehr gerecht wird,
lohnt sich vielleicht ein Umzug: das Servicewohnen bietet weitgehend altersfreundliche Wohnungen und verschiedene Dienstleistungen rund um
das Wohlbefinden hilfe- und pflegebedürftiger
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10
wohnzeit 3 | 2014
Wohnen & Wohlfühlen
„Ich liebe meinen Beruf“
Mit einem Wiedersehensfest feierte Ute
Züchner am 14. Oktober 2014 ihr zehnjähriges Jubiläum als Tagesmutter. Eingeladen
waren alle „Ehemaligen“: 35 Kinder mit
ihren Eltern. Die ausgebildete Krippenerzieherin war die erste Tagesmutter von derzeit
53, die in LWB-Wohnungen Kinder betreuen
und die von ihrem kommunalen Vermieter
auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützt wurden und werden.
Edwin ist heute der erste, der vor Ute Züchners Tür die Gummistiefel auszieht. Mit
einem fröhlichen „Guten Morgen“ wird er
empfangen. Dann setzt sich Edwin ans Spielzeugtelefon. Als Selma kommt, unterbricht
Edwin sein Ferngespräch. Ein paar Sekunden
nur, dann spielt er mit Selma und Ute Züchner Kullerball. Das gefällt auch Aaron. Der
blonde Lockenkopf ist an diesem Dienstag
der letzte Knirps, der seine Schuhe vor der
Tür in der neunten Etage des Hochhauses in
der Philipp-Rosenthal-Straße 66 auszieht.
„Insgesamt habe ich fünf Krippenkinder“,
erzählt die Tagesmutti, „zwei sind in der Eingewöhnung, die kommen morgen wieder.“
Begonnen hat die heute 55-Jährige am
14. Oktober 2004 mit einem Kind. „Damals
habe ich mir durchaus Gedanken gemacht,
ob es wirklich die richtige Entscheidung
war“, sagt sie. Aber die Zweifel seien schnell
Ute Züchner hat vor zehn Jahren ihren Traumjob gefunden. Neben Aaron (links), Selma und Edwin gehören noch
zwei weitere Kinder zur Gruppe der ersten LWB-Tagesmutter.
verflogen. Die Wohnung, in der Züchner
den meisten Platz für die Kinder nutzt, sei
ideal gelegen. Das Sahnehäubchen ist für
sie schließlich die Starthilfe durch die LWB
gewesen. 1.000 Euro Mietnachlass erhalten
die Tagesmütter und -väter im ersten Jahr
ihrer Selbstständigkeit von ihrem Vermieter.
„Die Arbeit als Tagesmutti ist für mich zum
Traumjob geworden, ich liebe meinen Beruf“, so Züchner, die bis 1992 als Krippenerzieherin gearbeitet hat und selbst Mutter
und Großmutter ist. Für die nächsten zwei
Jahre sei sie ausgebucht: „Angemeldet sind
mehrere Geschwisterkinder.“
Die anderen Mieter im Hochhaus finden das
lustige Zwergen-Quintett von Frau Züchner
Aufzüge werden nachgerüstet
Einen Großteil ihrer Personenaufzüge rüstet
die LWB bis Ende 2016 sicherheitstechnisch
auf. Grundlage für die freiwillige Aktion bilden deutschlandweite Empfehlungen des
TÜVs an alle Liftbetreiber, diverse Standards
nachzurüsten und sicherheitstechnische
Neuerungen einzuführen. Der technische
Überwachungsverein kontrolliert und bewertet in regelmäßigen Abständen Personenaufzüge in der gesamten Republik. „Von den
insgesamt 260 Aufzugsanlagen in unseren
Häusern werden 180 auf den aktuellen Stand
gebracht“, erklärt Gerald Hecht, Aufzugsexperte der LWB. Insgesamt werden dafür von
2012 an bis 2016 fast zwei Millionen Euro
ausgegeben. sh
wohnzeit 3 | 2014
Die Aufzugsanlagen in den LWB-Häusern werden
regelmäßig geprüft und gewartet. Foto: Heinz Report
Foto: Samira Sachse
offenbar auch klasse. So erhielt die Tagesmutti beispielsweise eine Menge Unterstützung, als sie mit Hilfe ihres Vermieters den
Briefkastenraum im Erdgeschoss zu einem
Spielzimmer umfunktioniert hat. In diesen
Raum findet zum Beispiel die musikalische
Früherziehung statt. „Weil man da auch
schön hopsen und springen kann und ein
bisschen lauter toben“, sagt sie.
Den Mietnachlass von 1.000 Euro im ersten
Jahr haben in den vergangenen zehn Jahren
82 Tagesmütter und -väter in Anspruch genommen. Davon sind 53 noch heute in der
Kinder-Tagesbetreuung tätig. Sie kümmern
sich um 259 Knirpse. Die Starthilfe wird von
der LWB weiter gewährt. samira sachse
LWB baut Kita in Innenstadt
Die LWB wird erstmals als Bauherr einen
Kindergarten in Leipzig errichten. Das kommunale Unternehmen unterstützt damit
die Stadtverwaltung bei der Schaffung von
dringend nötigen Kitaplätzen. Derzeitigen
Plänen zufolge soll im kommenden Frühjahr
Baustart für das Projekt in der Elsterstraße sein. Insgesamt sind für das Bauvorhaben in der Innenstadt von der LWB bis zum
Jahr 2016 Investitionen in Höhe von rund
1,9 Millionen Euro kalkuliert, berichtet Projektentwickler Steffen Kollmus. In dem Kindergarten entstehen 102 Plätze, davon zwei
integrative. Für Krippenkinder sind 30 Plätze
vorgesehen. Die Auswahl des Kita-Trägers
erfolgt in Regie des Jugendamtes der Stadt
sh
Leipzig. 11
Renaissance der Gemütlichkeit
Mit wenig Aufwand ein neues Wohngefühl für die kalte Jahreszeit schaffen
Es ist nasskalt und düster. Balkone und Terrassen sind verwaist. Die Menschen ziehen
sich im Herbst wieder in die eigenen vier
Wände zurück. „Der stressige und technisierte Alltag soll draußen bleiben, jetzt ist
Entspannung angesagt“, beschreibt Bernhard Zimmermann, Trendexperte von der
Beratungs- und Bildungsagentur BZ-BBI
aus Leipzig, das aktuelle Wohngefühl. Die
Gemütlichkeit feiere Renaissance.
„Beim Wohnen gibt es kurz- und langlebige
Trends“, erklärt Zimmermann. Möbel und
Accessoires, Stoff- und Wandfarben: Sie
werden inspiriert von der Mode und dem
Lifestyle, von gesellschaftlichen Entwicklungen oder auch von der Architektur.
Die Tendenz zu mehr Gemütlichkeit sei solch
ein Langzeittrend. Gemütlichkeit stehe als
Synonym für eine freundliche und warme
Wohlfühlatmosphäre. „Sie ist gekennzeichnet von Ausgeglichenheit, Konfliktfreiheit
und Sorglosigkeit. Sie bringt Ruhe in die
Hektik. Gemütlichkeit verträgt keine Aufregung, keinen Streit, keine sich aufdrängenden Sorgen. Sie ist auch unvereinbar
mit gleichzeitiger schwerer Arbeit, die zwar
zu Gemütlichkeit führen kann, aber selbst
keine darstellt“, heißt es beispielsweise im
Internetlexikon Wikipedia.
Die Menschen haben laut Zimmermann Freude daran, nach einem anstrengenden Tag
ins gemütliche Heim zu kommen und sich
einfach fallen zu lassen. Gemütlichkeit als
eine Art Megatrend, wobei sie nicht gleichzusetzen sei mit der vermeintlich deutschen
Spießigkeit, die mitunter an gestärkten
Tischdeckchen oder verkitscht dekorierten
Anbauwänden festgemacht wird. Es handele
sich vielmehr um etwas Grundsätzliches,
das mit dem Bestreben nach einer Balance
zwischen Arbeit und Leben zu tun hat, auf
neudeutsch die Work-Life-Balance. Diesem
Wunsch nach mehr privatem Raum wollen
die Menschen auch beim Einrichten und
Leipziger Kreativteam inszeniert Einrichtungstendenzen 2014/15
Im Trendraum der Fachmesse Comfortex
im September in Leipzig haben Bernhard
Zimmermann und sein Kreativteam im September vier Einrichtungswelten in Szene
gesetzt. Die Trends 2014/15 der Branchenagentur BZ-BBI im Überblick:
Das Design der Themenwelt „Madame“
entführt in südlichere Gefilde. Azurblau
wird durch zitronengelbe und orangerote
Akzente ergänzt. Grafische Ornamente in
Schwarz-Weiß, feine Paspelierungen und
kleine geometrische Muster sind als dekorative Details integriert.
12
Der „Dreamer“ mag es zart, luftig und verspielt. Er bevorzugt romantische Szenerien,
allerdings ohne übermäßigen Kitsch. Pink,
Gelb und Grün kommen zum Zug, über
schwarz-weiße Flächen flattern bunte Schmetterlinge und exotische Vögel, filigrane Spitze
wird mutig mit grafischer Strenge kombiniert.
Eine Träumerei in frühlingshafter Atmosphäre.
Der „Rebell“ gibt sich einem Farbrausch hin.
Er richtet sich cool und experimentell ein und
lässt sich von knalligen Graffitis inspirieren.
Er bedient sich verschiedener Kunststoffe und
greift auf Digitaldrucke zurück.
Als Design- und Gourmetkenner wird jener
Typ beschrieben, den Bernhard Zimmermann als den „Gentleman“ bezeichnet.
Er besitzt ein Faible für Authentisches
und Echtes. Seine Sympathie für die exklusiven Materialien wie Leder, Fell und
Kupfer stellt sich in einem ausgefallenem
Interieurdesign dar. Seine Wohlfühloase
wird von den Farben Braungrau, Kupfer
und Bronze dominiert und mit einem
leuchtenden Orange richtig aufgemuntert.
Die zeitlose Klassik seiner Wohneinrichtung erhält mit modernen Stücken einen
Schuss Humor. sh
wohnzeit 3 | 2014
Von links nach rechts: Zur Themenwelt mit dem Titel „Madame“ gehört unbedingt die Farbe azurblau. Beim „Dreamer“ dominieren romantische Inszenierungen. Es geht verspielt und zart zu. Der „Rebell“ richtet sich farbenfroh ein und mag
die Provokation. Der „Gentleman“ besitzt ein Faible für Echtes. Fotos: B. Zimmermann
Dekorieren nachkommen. „Gemütlichkeit
lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise
erreichen“, so Zimmermann. „Zutaten“ in
der kalten Jahreszeit seien zum Beispiel
die weichen Kuscheldecken, die farblich
abgestimmten Kissenbezüge, Dekostoffe
in Wolloptik an den Fenstern, wärmendes
Kerzenlicht in den Räumen, dazu vielleicht
die eine oder andere Lichterkette oder auch
schöne Düfte.
„Wohnen in der kalten Jahreszeit muss sich
zudem für die meisten anders anfühlen als
im Frühjahr oder im Sommer, wo Transparenz
und Leichtigkeit, bunte Farben und Natur
eine große Rolle spielen“, sagt Zimmermann.
Dabei kann schon mit wenig Aufwand und
geringem Geldeinsatz das Umdekorieren
gelingen. Es komme gar nicht darauf an,
immer wieder neue Möbel zu kaufen, sondern darum, geschickt Akzente zu setzen,
wie zum Beispiel mit neuen Textilien oder
mit kleinen farbigen Hinguckern, die ins
Auge fallen. Auch eine Wand sei schnell
gestrichen. „Das Wohnen ist so individuell
wie die Bekleidung“, sagt der Fachmann,
der regelmäßig auf Messen Trendvorträge
hält und Raumausstatter berät.
Anfang September hat Zimmermann für die
Fachmesse Comfortex vier sogenannte Themenwelten inszeniert und so die Einrichtungstrends für 2014/15 aufgezeigt. „Dreamer“, „Rebell“, „Gentleman“ und „Madame“
nennt Zimmermann die Styles, in denen sich
gesellschaftliche Strömungen widerspiegeln.
Die Einrichtungsstile sind für die kommende
Saison als eine Art Inspiration zu interpretieren, keinesfalls als Dogma. Alles kann,
nichts muss. Entscheidend für den Einzelnen
ist, ob er sich in den eigenen vier Wänden
geborgen fühlt, ob sie als Rückzugsraum taugen. Styles werden gemixt und sie können
sich auch je nach Lebenssituation ändern.
Zimmermann: „Von der Junggesellenbude
über die erste Wohnung als Familie bis hin
zum Seniorenhaushalt: Da gibt es viele geschmackliche Veränderungen.“
Eine Wohnung zum bloßen Repräsentieren?
Für die meisten ist das kein Thema. „Vielmehr geht es um die Wohnung mit individuellem Touch, Wohlfühlcharakter – und mit
viel Gemütlichkeit“. samira sachse
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wohnzeit 3 | 2014
13
Wohnen & Wohlfühlen
Schlaue Karte hilft beim richtigen Heizen und Lüften
Mieter der LWB können sich kostenlos eine Karte bestellen
Pünktlich zum Beginn der Heizperiode und
den stets wiederkehrenden Debatten ums
richtige Heizen und Lüften bietet die LWB
ihren Mietern eine ganz spezielle Servicekarte im EC-Kartenformat an. Das kleine Multitalent erfüllt gleich mehrere Aufgaben. Die
Servicekarte gibt auf der einen Seite einen
Richtwert für Luftfeuchtigkeit und Temperatur an. Auf der anderen Seite ist die LWBServicenummer 0341-99 20 aufgedruckt. Der
Hygrostreifen ist sehr sensibel und bietet für
mindestens zwei Monate eine Orientierung,
ob die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung optimal ist. Der Thermometerstreifen ist weniger
empfindlich und länger haltbar. sr
• Gern schicken wir Ihnen ein Kärtchen pro
Haushalt nach Hause. Schreiben Sie uns
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und Ihrer Anschrift an presse@lwb.de oder
rufen Sie uns an: 0341 9 92 42 01.
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So sieht die handliche Karte aus: Das hellblaue Hygro-Quadrat verändert je nach Luftfeuchte seine Farbe.
Erscheint es rosarot, ist es höchste Zeit, zu lüften. Der Thermometerstreifen wiederum lässt die aktuelle Temperatur „leuchten“. Foto: Sandy Ruhland
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Der „Funke“ ist übergesprungen
LWB unterstützt Wohnprojekt für Alkoholkranke
Mit einem Tag der offenen Tür hat das Wohnund Nachbarschaftsprojekt „Funke“ in der
Eutritzscher Straße 1 Mitte September sein
siebenjähriges Bestehen gefeiert. In der Einrichtung der Suchtberatungsstelle „Blaues
Kreuz“ der Diakonie Leipzig werden alkoholabhängige Menschen, die aus Therapieeinrichtungen oder Kliniken kommen, betreut.
Ziel des Projektes ist, die Wohnkompetenz
der Klienten zu testen und ihren Hilfebedarf einzuschätzen. Voraussetzung für den
Einzug sind der Wille zur Abstinenz und
die Bereitschaft, mit einem Sozialarbeiter
zusammenzuarbeiten. „Gestartet sind wir
mit zwei Wohnungen, heute sind es zwölf
sowie ein Gemeinschaftsraum und Büros“,
berichtet Rolf Knepper, Sozialarbeiter beim
„Blauen Kreuz“, Mitinitiator des Projektes
„Funke“. In den zurückliegenden sieben Jahren seien mehr als 60 Personen betreut und
auf dem Weg zurück in ein normales Leben
begleitet worden. „Dabei ist die LWB unser
wichtigster Partner“, so Knepper. Die LWB als
14
Hauseigentümer unterstützt die „Funke“ auf
vielfältige Art. Das kommunale Unternehmen
stellt Beratungs- und Begegnungsräume
kaltmietfrei zur Verfügung. Darüber hinaus
unterstützt die LWB die Finanzierung eines
Sozialarbeiters und hilft bei der Arbeitssuche der Klienten.
Zum Beispiel fand Olaf K. einen beruflichen
Neuanfang im Betrieb Hausmeisterservice
der LWB. Der 44-Jährige berichtete beim Tag
der offenen Tür, wie er den Neustart geschafft
hat und wie wichtig für ihn die Unterstützung
war.
„Für uns hat das Modellprojekt ,Funke‘ einen
sehr hohen Stellenwert“, sagte Dr. Gabriele
Haase, LWB-Geschäftsführerin Wohnungswirtschaft und Bau. Möglicherweise lasse es
sich in Zukunft noch „vervielfältigen“.
Alkohol ist das Suchtproblem Nummer 1 in
Leipzig. Laut Sylke Lein, Suchtbeauftragte
der Stadt, wurden 2013 in allen Suchtberatungsstellen Leipzigs mehr als 4.000 Abhängige und deren Angehörige gezählt. sh
M & M Gesundheits- und
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wohnzeit 3 | 2014
Die Zufriedenheit der Kunden liegt den Mitarbeitern der Geschäftsstelle Mitte 2 am Herzen. Für den Fotografen haben sie sich vor den Servicekiosk in der Nürnberger Straße
33 gestellt. Von links nach rechts: Katja Gründling, Maren Günther, Kathrin Heinze, Geschäftsstellenleiter Bernd Plaul, Ewa Eisert, Evelin Lobatz, Auszubildende im ersten
Lehrjahr Maria Brauer, Cornelius Kress und Heike Brehme. Foto: Heinz Report
Für jeden das passende Zuhause
Die Geschäftsstelle Mitte 2 verwaltet 4.100
Wohnungen – vom Plattenbau bis zum Gründerzeithaus.
„Unsere Spezialität ist, dass wir nichts Spezielles haben – oder besser gesagt: Unsere
Angebote sind überaus vielfältig“, beschreibt
Bernd Plaul, Leiter der Geschäftsstelle Mitte 2, den von seinem Team betreuten Wohnungsbestand. „In unserem Bereich gibt es
Gründerzeithäuser ebenso wie zehn Jahre alte
Neubauten. Pracht ebenso wie Schlichtheit.
Die umfassende Sanierung ebenso wie die
un- oder teilsanierte Substanz. Und Kaltmieten zwischen vier und zehn Euro pro Quadratmeter. Wir können eigentlich alles anbieten.“
Eigentlich. Denn die 4.100 Wohnungen, die
von der Geschäftsstelle verwaltet werden,
sind zu 98 Prozent vermietet. Sie alle sind
zentrumsnah und in den beliebtesten Leipziger Ecken zu finden: Kolonnadenstraße,
Seeburgviertel, Straße des 18. Oktober und
Waldstraßenviertel. Was zu den hundert Prozent noch fehlt, ergibt sich vor allem aus dem
Leerstand von Tagen oder wenigen Wochen,
der bei Mieterwechsel für die Renovierung
nötig ist. Und selbst da gibt es keine pauschale Vorgehensweise. Manch ein Mieter
möchte seine künftige Wohnung frisch geweißt. Ein anderer freut sich eher, wenn ein
Maler-Paket in der Ecke steht und er die Farbe
wohnzeit 3 | 2014
seiner vier oder mehr Wände selbst anrühren
kann. „Darin liegt auch unser Ehrgeiz: Wir
wollen dem Studenten oder Geringverdiener
eine Wohnung bieten, die ihm noch Geld fürs
Leben lässt. Und gleichzeitig soll auch der,
der für repräsentative Räumlichkeiten größere
Summen in die Hand nehmen kann, zufriedengestellt werden.“
„Wir können eigentlich
alles anbieten.“
Ziemlich verschieden und ziemlich weit verstreut sind die Bestände, die in der Hand
von Plaul, seinen neun Mitarbeiterinnen und
seinem einen Mitarbeiter liegen. Um nahe bei
den 207 Gebäuden, 47 Gewerbeeinheiten,
200 Parkplätzen und natürlich vor allem bei
deren Mietern zu sein, sind die Ansprechpartner in drei Servicekiosken erreichbar. Automatisch entwickelt sich eine gewisse Spezialisierung. Wer die Mieter in den Hochhäusern oder
Neubauten betreut, ist zum Beispiel häufiger
mit Aufzügen oder Tiefgaragen beschäftigt als
jene, die mit historischen Beständen und dem
Denkmalschutz zu tun haben.
An die Erhaltung all dieser Immobilien werden
jedoch überall dieselben Maßstäbe angelegt:
„Auch jemand, der wenig Miete zahlt, hat das
Recht auf ein schmuckes Treppenhaus und
gepflegtes Grün vor der Tür“, nennt Plaul als
Beispiel. Insgesamt gibt seine Geschäftsstelle
im Jahr 2014 rund zwei Millionen Euro zur
Erhaltung und zum Ausbau der Wohnungen
und Gebäude aus, beispielsweise für neue Bodenbeläge, Türen oder Bäder. Hinzu kommen
Investitionen wie die in drei neue Heizungsstationen, in Containerstellflächen und zwei
zusätzliche Spielplätze.
Dass die Geschäftsstelle Mitte 2 nichts Spezielles zu bieten hat, relativiert sich übrigens,
während Bernd Plaul über in den vergangenen
Jahren eingeführte Neuheiten nachdenkt. „Die
Idee mit den kostenlosen Kinderwagenboxen
zum Beispiel, die inzwischen auch andere
Geschäftsstellen umsetzen, kam aus unserem
Team. Die Mieter hatten uns angesprochen,
dass Kinderwagen in den Treppenhäusern
im Wege sind. Da haben wir Minigaragen anfertigen und in den Jahren 2013 und 2014
aufbauen lassen. Inzwischen nutzen sie auch
Senioren für ihre Rollatoren.“ Natürlich führt
Ideensuche auch mal in eine Sackgasse, bekennt er. Die Mieter hatten sich eine Einstellmöglichkeit für ihre Fahrräder gewünscht.
Die sogenannten Bike-Ports wurden gebaut.
Aber als für deren Erhaltung eine winzige Nutzungsgebühr erhoben wurde, schrumpfte das
Interesse wieder. „Man muss auch in unserem
Job immer mal was Neues ausprobieren“, so
Plaul. „Etwas Maßgeschneidertes, etwas ganz
Spezielles.“
marlis heinz
15
Grüner geht’s nicht
Das LWB-Grünpflegeteam ist rund ums Jahr im
Einsatz, um das Wachsen im Griff zu behalten
und den Schnee von den Wegen zu schaffen.
„Karla“ ist in großen Buchstaben auf den Besen gemalt; daneben ein grinsendes Gesicht.
Anderswo haben die Chefs repräsentativere
Zeichen ihres Amtes. Aber das Repräsentieren
ist ohnehin nicht der Job von Karla Ziegner.
Die Leiterin des LWB-Grünpflegeteams von
Leipzig-Grünau packt genauso mit zu wie ihre
beiden Männer, also wie Carsten Lang und
Toni Kahle. „Naja, ab und zu muss ich den
beiden mal ein paar Details erklären“, räumt
die gelernte Gärtnerin ein. „Aber eigentlich
sind sie längst fit und kennen sich aus mit
den Pflanzen.“
Carsten Lang konnte nach einem Schlaganfall
nicht in seinen Beruf zurückkehren und fand
bei der LWB eine Aufgabe, der er gewachsen
ist und die ihm – „zu Hause habe ich ja auch
einen Garten“ – Spaß macht. Toni Kahle hatte
bei einem Autobauer Mechatroniker gelernt.
Aber dann merkte er, „dass es viel besser
ist, an der frischen Luft zu arbeiten als in der
Werkhalle, wo man den ganzen Tag die Sonne nicht sieht“. Dass Toni einen Spleen für
Fahrzeuge hat, davon profitiert allerdings das
mit reichlich rollender Technik ausgestattete
Grün-Team. „Wenn es etwas zu reparieren gibt,
erklärt mir der Junge alles“, so Karla Ziegner.
„Und wenn die Maschinen zum Winterdienst
ausrücken, dann läuft er zur Hochform auf.“
Allerdings bekennt der Jüngste im Trio auch:
„Weniger spannend finde ich die Beetpfle16
ge, dieses Unkrautgezupfe.“ Ist nicht weiter
schlimm, denn das ist wiederum die Lieblingsarbeit der Chefin.
Die beiden Maschinen für den Winterdienst,
der Transporter mit Anhänger, die Rasenmäher, das Handgebläse, die elektrischen Heckenscheren und natürlich auch der „Karla“Besen stehen nachts in der Halle eines Grünauer Bauhofes. Dort treffen sich die drei
jeden Morgen, beraten ihren Tagesplan, rüsten
sich mit den entsprechenden Gerätschaften
aus und los geht es. Sie sind für die Grünflächen von 19, also fast allen Grünauer Liegenschaften der LWB verantwortlich. Siebenmal
im Jahr sind alle Rasenflächen zu mähen,
viermal alle Beete durchzuackern und zweimal
alle Hecken zu stutzen. Vor dem Wintereinbruch wird zudem zweimal das Laub abtransportiert. Eine Norm legt fest, wie viele Meter
Hecke oder wie viele Quadratmeter Rasen zu
schaffen sind. Im Winter bestimmt der Schnee
das Arbeitspensum.
Einen Eimer Wasser über den Kopf
Also alles ganz klar – wäre da nicht die Natur,
die ihren eigenen Kopf hat. Mal wuchern die
Pflanzen und mal darben sie, was beides
besondere Zuwendung verlangt. Und wäre da
nicht der Mensch. Der begegnet den Gärtnern
in Form von auf der Wiese zerschellten und
die Reifen zerstörenden Glasflaschen, von
vergessenem Spielzeug, das eingesammelt
wird, oder von zwar leeren, aber durchhängenden Wäscheleinen, unter denen die Mäh-
maschine nicht hindurchpasst. Auch einen
Eimer Wasser haben die Männer schon mal
über den Kopf bekommen, weil irgendwem
die Lautstärke der Heckenscheren nicht gepasst hat.
„Manchmal sind es auch die gärtnerischen
Ambitionen unserer Mieter, die uns ausbremsen“, so die Chefin. „Die Leute pflanzen irgendwo etwas hin, und wir kommen dann mit
unseren Maschinen nicht vorbei.“ „Aber wir
passen schon auf“, wendet Carsten Lang ein.
„Um die beiden schönen Stockrosen mitten
auf der Wiese in der Brambacher kurven wir
immer behutsam herum.“ Meistens jedoch,
so sind sich die drei einig, werden sie freundlich oder neugierig angesprochen, werden in
gartenbautechnische Fachsimpelei verwickelt
oder bekommen auch mal Tee und eine Kostprobe der frischgebackenen Kekse aus dem
Fenster gereicht.
Heute hat das kleine Team die Anlagen um
vier Hochhäuser in der Stuttgarter Allee auf
dem Plan. Bis zum Frühstück sind rund um
die Nummer 28 Hecken geschnitten, trockene
Äste eingesammelt, Beete gehackt, Unkraut
gerupft, Wege gesäubert … Nur wenn große
Aktionen anstehen, wenn Bäume hoch oben
besägt oder Grünflächen neu angelegt werden,
dann erhalten die drei Grünauer Hilfe von Spezialisten und deren schweren Technik. Sogar
zwei besonders ausgebildete Baumkletterer
gehören zum Grünflächen-Team. Die kraxeln,
vorsorglich angegurtet, durch die Kronen und
überprüfen, welche Äste beim nächsten Sturm
brechen könnten.
wohnzeit 3 | 2014
Team & Technik
Drei Fragen an:
Jaqueline Neubert
Teammanagerin Grünpflege/Hausm.-service
Mit Karla Ziegner, Carsten Lang und Toni Kahle ist ein
LWB-Grünpflegeteam immer in Grünau unterwegs.
Zu ihren Aufgaben gehören Beetpflege genauso wie
Hecken- und Baumbeschnitt.
Solche Trüppchen wie das von Karla Ziegner
sind in den LWB-Liegenschaften mehrere
unterwegs. Insgesamt gehören zum Bereich
Grünpflege der LWB 24 Leute, teils in den
Wohngebieten stationiert, teils in der Löbauer Straße, wo der Hausmeisterservice,
zu dem das Arbeitsgebiet gehört, ansässig ist. In deren Obhut befinden sich rund
560.000 Quadratmeter Grünfläche, davon
etwa 465.000 Quadratmeter Gras, 78.000
Quadratmeter Gehölzflächen und 3.300
Quadratmeter Bodendecker. Auf 5.500 Quadratmetern gedeihen Stauden und Rosen.
Insgesamt stehen etwa 12.000 Bäume rund
um die LWB-Wohnhäuser und 9.400 Meter
Hecke sind zu schneiden.
Ein Trompetenbaum ist der schönste
Auch ein paar botanische Kostbarkeiten und
sogar Baumdenkmale behütet das Grün-Team
auf den Anlagen der LWB, wie beispielsweise den Wilden Wein in der Kochstraße, eine
Fotos: Heinz Report
Trauerweide in der Straße des 18. Oktober,
eine Silberlinde in der Karl-Tauchnitz-Straße
und einen Gingko in der Wächterstraße. Nach
ihrem schönsten Baum befragt, sind auch
Karla Ziegner und ihre Kollegen um eine Antwort nicht verlegen: der Trompetenbaum in
der Brambacher Straße. Inzwischen sind die
drei mit den Anlagen des zweiten Hochhauses
fast fertig. Ein Mann kommt vorbei, bleibt stehen, grüßt freundlich. Die gerade unter einem
Strauch hockende Gärtnerin richtet sich auf
und antwortet: „Hallo Henry! Was machen bei
Euch die Anlagen?“ Henry, Mieter in der Ludwigsburger Straße, gibt Auskunft und erzählt,
er habe einen Haufen zusammengekehrt.
„Den holen wir bald ab“, verspricht die ProfiGärtnerin ihrem Hobby-Kollegen. „Inzwischen
kennen uns die meisten Mieter und sprechen
uns an, meist wenn mal was außer der Reihe
passieren soll. Wenn sie sich dann bedanken,
weil sie zufrieden sind – da macht die Arbeit
schon Spaß.“ Und dabei lacht Karla wie das
Gesicht auf ihrem Besen. marlis heinz
Ein grüner Daumen allein genügt für Ihre Aufgaben nicht. Erzählen Sie uns von sich und
Ihrem Job.
Ich habe Landschaftsgärtnerin gelernt, dann
Ausbildungen zur Gartenbautechnikerin
und zur Umwelttechnikerin gemacht. Die
LWB hatte mich mal bei meiner damaligen
Firma ausgeborgt, um die Hausmeister zu
schulen. Das muss denen so gut gefallen
haben, dass mein jetziger Chef mich 2007
abgeworben hat. Seitdem bin ich für die
Grünflächen der LWB verantwortlich. Zum
Job gehört, alles zu planen: Welche Technik
brauchen wir wo? Welche Flächen sollen neu
angelegt werden? Welche Bäume und Sträucher sind optisch und botanisch am besten
geeignet? Was sagt der Denkmalschutz bei
Neupflanzungen? Welche Sträucher dürfen
an Spielplätzen stehen? Aber ich bin auch
viel draußen. Zum Beispiel transportiere ich
manchmal die Technik von einem Einsatzort
zum nächsten. Wenn ich das nicht beherrschen würde – immerhin sind 20 meiner Leute
Männer –, hätte ich es vielleicht schwer.
Der Sommer war teils tropisch. Wie kamen Sie
mit dem starken Wachstum zurecht?
Wir haben oft bis spät abends gemäht und
mussten viele Überstunden machen. Und das,
obwohl bei uns von April bis Juli ohnehin kaum
einer Urlaub macht.
Haben Sie noch einen Tipp für einen Mieter,
der zum Beispiel auf einer Hochzeit oder für
sein Baby ein Bäumchen pflanzen möchte?
Der sollte uns einfach ansprechen. Irgendwas
Schönes, das in die Anlage passt, fällt uns
schon ein. interview: marlis heinz
wohnzeit 3 | 2014
17
Entdecken & Erleben
Ideen für Geburtstagsspiele gesucht
Der Verein Leipzig 2015 wirbt um weitere
Mitglieder und plant mit ihnen zusammen
die große Stadtparty zum 1.000. Geburtstag.
Eine ganze Stadt feiert ab Januar ein Jahr
lang ihren 1.000. Geburtstag. Im Jahr 1015
wurde Leipzig erstmals von Thietmar, Bischof
von Merseburg, erwähnt. Grund genug also,
ein Fest zu feiern, das seinesgleichen sucht.
Seit mehreren Monaten kümmert sich der
Verein Leipzig 2015 um eine Geburtstagsparty, die 365 Tage dauern und die niemand
mehr vergessen wird. Motto: „Wir sind die
Stadt“. Mit ihrer Vereinsmitgliedschaft unterstützen sowohl Leipziger Bürger als auch
Unternehmen – darunter die LWB, der Zoo
und das Gewandhaus – die Vorbereitungen.
600 Mitglieder sind bislang „an Bord“.
Schon jetzt haben namhafte Gratulanten
ihr Kommen zugesichert: Die Toten Hosen
singen ebenso ein Geburtstagsständchen
wie Herbert Grönemeyer und der Graf von
Unheilig. Bisher stehen rund 200 Veranstaltungen im Geburtstagskalender, darunter
auch viele traditionsreiche Ereignisse. Sie
werden von den jeweiligen Veranstaltern
quasi dem Jubiläum gewidmet.
Viele Feste für die große Party
Das Jubiläumsjahr beginnt im Januar mit
einem Rundgang zum Thema 1.000 Jahre
Leipzig, Konzerten im Gewandhaus und
der Messe Partner Pferd. Im Februar kehrt
nach elf Jahren die Hallenhockey-Weltmeisterschaft nach Leipzig zurück, gibt es eine
Sonderschau „850 Jahre Leipziger Messen“
und beginnt die Veranstaltungsreihe von
Dr. Thomas Frantzke, in dessen ersten Teil
er die Zeit vom Mittelalter bis zum Dreißigjährigen Krieg beleuchtet. Der zweite und
dritte Teil beschäftigen sich dann im März
mit der Zeit von der Frühaufklärung bis 1806
und mit Leipzig im 19. und 20. Jahrhundert.
Im gleichen Monat dreht sich alles um die
Verlagsstadt Leipzig: das Literaturfestival
„Leipzig liest“, die Buchmesse und eine
Ausstellung über die Druck- und Verlagsstadt
sind Höhepunkte für die Geburtstagsgäste.
„Das Programm des Jahres ist so vielfältig
wie die Stadt selbst und spricht alle Generationen und Interessenlagen an: Konzerte,
Ausstellungen, Wirtschafts-, Wissenschaftsund Sportveranstaltungen, ein großes Bürgerfest, das StadtFestSpiel und das Festkonzert des Gewandhausorchesters in der Red
Bull Arena werden eine große Breitenwirkung
entfalten“, ist sich Torsten Bonew, Leipzig2015-Beauftragter der Stadt und Finanzbürgermeister, sicher.
Im April feiert die Stadt ihre Party mit der
öffentlichen Übergabe des restaurierten
historischen Stadtmodells, mit dem Leipzig
Marathon und der Museumsnacht. Außerdem wird das längste Bürgerfest eröffnet.
„Damit verbindet sich die Einbeziehung aller
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18
wohnzeit 3 | 2014
Entdecken & Erleben
Fotos von links nach rechts: Vorstandsvorsitzender
Torsten Bonew bei der Eröffnung der Geschäftsstelle
„EINtausend“ am Martin-Luther-Ring 5 (Foto: Westend
PR). Die LVZ Post hat anlässlich des Jubiläums eine
Briefmarken-Sonderedition aufgelegt (Foto: LVZ
Post). Die Kongresshalle wird derzeit saniert und soll
2015 übergeben werden (Foto: Zoo Leipzig). Für jede
Partnerstadt Leipzigs wird ab 2015 eine Parkbank
aufgestellt (Entwurf: Stumpe/Leipzig 2015 e.V.).
Ein starkes Symbol: Hand in Hand für 1.000 Jahre
Leipzig (Foto: minnemedia).
Ortsteile in das Jubiläumsjahr. Wir demonstrieren so das bürgerschaftliche Engagement, das eine herausragende Eigenschaft
der Bewohner dieser Stadt ist“, sagt Bonew.
In den nächsten Wochen folgen Seifenkistenrennen, Wagner-Festtage und Wave-GotikTreffen, die feierliche Wiedereröffnung der
sanierten Kongresshalle und die Festwoche.
Dann haben auch Lipsias Löwen Premiere,
fünf bewegliche Skulpturen, die Kernthemen
der Stadt symbolisieren. Die überlebensgroßen Figuren holen die Menschen in den
Stadtteilen ab und laufen zusammen mit
ihnen in einem Sternlauf in die Innenstadt,
wo Stadtgöttin Lipsia wartet.
Dass im nächsten Jahr viele verschiedene
Themen in den Fokus rücken, liegt laut Bonew daran, dass bisher einzelne Jubiläen
gefeiert wurden, seien es 800 Jahre Thomanerchor oder 200 Jahre Völkerschlacht.
„2015 soll es darum gehen, eine Verbindung
von verschiedenen Themen, Institutionen
und bürgerschaftlichem Engagement zu
präsentieren. Die Leipziger Messe, das
Gewandhausorchester, die Gründung des
Deutschen Fußballbundes, die Deutsche
Nationalbibliothek sind Meilensteine, die
keinen historischen Abschluss fanden, sondern bis heute eine Bedeutung weit über
Leipzigs Grenzen hinaus haben.“ Weitere
Geburtstags-Programm-Punkte sind im
Sommer das Bachfest, das einzige Stadionkonzert von Grönemeyers neuer AlbumTour, die Festwoche zu 850 Jahren Leipziger
Messen, das Wasserfest oder auch die Classic Open.
Die Riesentorte kommt zum Schluss
Anders als bei anderen Jubiläen wird bei
1.000. Leipzig-Geburtstag die obligatorische
Torte erst am Ende der Feierlichkeiten angeschnitten. Das überdimensionalen Gebäckstück mit 1.000 Kerzen soll am 20. Dezem-
ber, dem offiziellen Tag der Ersterwähnung,
auf dem Augustusplatz verspachtelt werden.
Wenn auch das Jahresprogramm schon jetzt
gut gefüllt ist – weitere Ideen sind herzlich
willkommen. Zwar hat der Verein bereits
Klinken geputzt und konnte Institutionen wie
den Zoo, Gewandhaus, LVZ und LWB gewinnen, weitere Ideen von Leipziger Bewohnern
sind jedoch begehrt. „Alle Leipziger sind
eingeladen mitzumachen“, wirbt der Verein.
Das Motto „Wir sind die Stadt“ werde nur
umgesetzt, „wenn wir alle dabei sind“. Damit
knüpfe der Verein an die Tradition der Stadt
an, indem er den Stimmen der Bewohner
Gewicht verleihe. julia hermerschmidt
• Die Mitgliedschaft im Verein Leipzig 2015
kostet einmalig 20,15 Euro. Im Ladenlokal
„EINtausend“ am Martin-Luther-Ring 5 kann
sich jeder über das Jubiläum informieren
– und seine Ideen beisteuern, damit das
Festjahr unvergesslicher wird.
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wohnzeit 3 | 2014
19
Entdecken & Erleben
Kinder feiern am Nikolauswochenende unter Palmen
LWB lädt zum 10. Mal Mieterkinder ein – Der Weg führt in den Großstadtdschungel
Eine außergewöhnliche Weihnachtsfeier
unter Palmen bei subtropischen Temperaturen feiern in diesem Dezember die LWBMieterkinder.
Zum 10. Mal lädt die LWB Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und zwölf
Jahren zu einem Adventsfest ein. Dieses
Mal dürfen die Gäste – auch aus Anlass
des Jubiläums – auf eine Expedition in die
Riesentropenhalle Gondwanaland im Zoo
Leipzig gehen. Nach der Safari samt Bootstour haben die jungen Entdecker mit ihrer
erwachsenen Begleitperson die Chance, bis
17 Uhr auf Kosten der LWB auch außerhalb
von Gondwanaland den Zoo zu erkunden.
Bevor die Gäste jedoch ihre Stippvisite in
der Tropenhalle beenden, werden sie Bekanntschaft mit einem vierbeinigen „Weihnachtstier“ machen. Für das Überreichen
der kleinen Nikolauspräsente konnte das
vermutlich prominenteste Lama, nämlich
Horst, verpflichtet werden.
Seit 2013 dürfen die Kinder, anders als in
den Jahren zuvor, mit einem Erwachsenen –
egal ob Mutti, Vati, Oma oder Opa – zu dem
vorweihnachtlichen LWB-Fest kommen. Im
vergangenen Jahr war das Theater der Jungen
Welt Gastgeber. Aufgeführt wurde an zwei
Tagen das Märchen „In einer Winternacht“.
Die Resonanz war überwältigend.
Auch dieses Jahr sind wieder zwei Termine
geplant, allerdings dieses Mal an einem
Wochenende. Am 6. und 7. Dezember soll
ab dem Vormittag (Einlass ist 9.30 Uhr) das
Fest über die Bühne gehen. Um alle Vorbereitungen treffen zu können und Ihnen, liebe
Mieter, die Planung für die Adventszeit zu
erleichtern, bitten wir Sie um die rechtzeitige
Anmeldung Ihrer Kinder. Insgesamt stehen
zweimal 200 Plätze zur Verfügung. Vermutlich können ebenso wie im vergangenen
Jahr nicht alle Wünsche erfüllt werden. Dafür
bitten wir schon im Voraus um Verständnis.
samira sachse
• Ihre Anmeldung nehmen wir per E-Mail
(presse@lwb.de) bis zum 25. November
2014 entgegen. Bitte schreiben Sie uns Ihren vollständigen Namen (Begleitperson),
Anschrift und Telefonnr., den Vor- und Nachnamen sowie das Alter Ihres Kindes. Fragen
beantworten wir Ihnen gern unter: 992 4201.
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Fotos: Zoo Leipzig
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wohnzeit 3 | 2014
Entdecken & Erleben
Mit BMX-Rädern, Scootern oder auf Händen unterwegs: Im Heizhaus sind nicht nur Rollsportler gern gesehen, sondern auch Tanzbegeisterte.
Fotos: Julia Hermerschmidt
Ein Leben auf zwei und vier Rädern
Die Skatehalle im ehemaligen Heizhaus in
Leipzig-Grünau ist zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. Die Leipziger Wohnungsund Baugesellschaft mbH unterstützt den Betreiber der Sportanlage, den Urban Souls e.V.
Schneller, höher, weiter. Für BMX-, Scooterund Skateboardfahrer treffen diese drei Worte
den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. In rasantem Tempo rauschen sie Rampen hinunter,
um auf der anderen Seite Sprünge und Tricks
in luftigen Höhen zu schaffen. Dabei spielt
es keine Rolle, ob sie zwei oder vier Räder
unter den Füßen haben. Und die Szene der
Rollsportler wird immer größer. Das macht sich
im Heizhaus im Stadtteil Grünau bemerkbar,
dem Domizil des Urban Souls e.V.
Seit fünf Jahren betreibt der Verein die Skatehalle in der Alten Salzstraße und kann über
mangelnde Nachfrage nicht klagen. Im Gegenteil. Verein und Skatepark sind eine Erfolgsgeschichte. „Jährlich haben wir hier 15.000 junge
Leute, die den Rollsport ausprobieren wollen
und oft dabei bleiben“, erklärt Sven Bielig,
Vorsitzender des Vereins und seit Juni Träger
der goldenen Ehrennadel der Stadt Leipzig.
Rampen, Kanten und Hindernisse
Im Heizhaus probieren die Jüngsten ab sechs
Jahren aus, welches Sportgerät ihnen liegt,
während die Profis Tricks trainieren, die nicht
schwierig genug sein können. Für Anfänger und Fortgeschrittene stehen zahlreiche
Rampen, Kanten, Hindernisse und auf der
BMX-Strecke gar eine Flybox zur Verfügung.
Sämtliche Fahr- und Sprungmöglichkeiten
haben die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit in
die 1.000 Quadratmeter große Halle gebaut.
Der Boden besteht aus Beton, die Beläge aus
Birkensperrholz. Beste Bedingungen also
für alle, die sich lieber rollend als laufend
fortbewegen.
wohnzeit 3 | 2014
Seit zwei Jahren gibt es zudem im Heizhaus
die Möglichkeit, Sportgeräte und Ersatzteile
zu kaufen. „Bisher haben wir Eltern gesagt,
wo sie alles für den Sport ihres Nachwuchses
bekommen, doch es ist einfacher, ein Angebot
vor Ort zu haben“, so Bielig. Dem Rollvergnügen steht nichts mehr im Weg, wenn Ersatzschrauben, Pedale und Helme erhältlich sind.
Dass das Heizhaus ein beliebter Anlaufpunkt
ist, liegt für Bielig auch daran, dass die Halle
zusammen mit der Outdoor-Anlage der größte
Skatepark in ganz Leipzig ist. „Es gibt wenige
gute Anlagen in der Stadt, dabei ist der Bedarf riesig“, macht der Vereinschef deutlich.
Derzeit gebe es Gespräche mit der Stadtverwaltung, die Anlagen zu erweitern und neue in
anderen Stadtteilen zu bauen. Das Heizhaus
geht mit gutem Beispiel voran. Der Verein hat
mit Hilfe von Spendengeldern und Eigenmitteln eine weitere Minirampe mit Spine gebaut
– also zwei aneinandergebaute Rampen.
Jeden Sonnabend und Sonntag bieten Übungsleiter von 10 bis 14 Uhr Anfängerkurse an. Egal,
ob die Kinder BMX-Räder, Scooter oder Skateboards testen wollen, die Trainer stehen mit
Tipps parat und zeigen erste Tricks. Kostenpunkt: drei Euro für vier Stunden pro Person.
Für sozial benachteiligte Familien gibt es laut
Bielig Bildungsgutscheine und auch finanzielle Förderungen. So zum Beispiel kooperiere
der Verein mit Unternehmen, darunter auch
mit der LWB, die jährlich einen Pauschalbetrag
zur Verfügung stellt.
Auch in der Woche und in den Ferien sind viele
der 30 ehrenamtlichen Vereinsmitglieder vor
Ort, um mit den Kindern zu trainieren. Während dreitägiger Camps besteht die Möglichkeit, Tricks zu verfeinern und weitere Anlagen
im Stadtgebiet zu erkunden.
Doch bei Urban Souls dreht sich nicht alles nur
um den Rollsport. Im Tanzraum in der oberen
Etage des Heizhauses gibt es für Kinder ab vier
oder fünf Jahren Hip Hop und Breakdance, au-
ßerdem einmal im Monat Seniorentanztee für
die älteren Semester. „Der Wohnkomplex 2 ist
von den Bewohnern her das älteste Wohnviertel der Stadt“, begründet Bielig das Angebot.
Breakdance und Seniorentanz
Während der gemütlichen Stunden bei Kaffee
und Kuchen – der übrigens von den Vereinsmitgliedern gebacken wird – treten zuweilen
die Nachwuchstänzer auf. „Anschließend
tanzen die jungen Leute zusammen mit den
Senioren“, sagt Bielig. Er freut sich, dass das
Zusammenleben von Jung und Alt hier so gut
gelingt. Das zeigt sich unter anderem darin,
dass viele der Senioren den Kindern schon
mal bei den Hausaufgaben behilflich sind.
Doch um das weiter auszubauen – „und die
Nachfrage ist da“ –, bräuchte der Verein einen
hauptamtlichen Mitarbeiter, der das koordinieren kann. Allerdings fehlt dafür das Geld.
Junge Künstler sind im Heizhaus ebenso willkommen. Sie haben die Möglichkeit, die Außenwände des Gebäudes mit Graffitis zu besprühen. „Dafür gibt es hier Kurse und feste
Zeiten“, so Bielig, dennoch könne jeder „auch
einfach so vorbeikommen“, um zu sprayen.
Dosen gibt‘s vor Ort oder können mitgebracht
werden. julia hermerschmidt
• Geöffnet ist die Skatehalle montags bis
donnerstags 15 bis 22 Uhr, freitags 15 bis
24 Uhr. Am Wochenende ist ebenfalls offen,
von 10 bis 14 Uhr aber nur für Anfänger, am
Nachmittag und Abend können alle rein. Die
Kosten für die Nutzung der Halle variieren je
nach Tag zwischen drei und fünf Euro. Kurse
gibt es sowohl für Rollsport (BMX-Räder,
Scooter und Skateboards) als auch für Hip
Hop und Breakdance. Feriencamps und Kurszeiten, Kosten sowie Workshops sind auch
im Internet unter www.heizhaus-leipzig.
com zu finden.
21
Tipps & Trends
Das bisschen Haushalt macht sich von allein
Beim Reinigen von Küche und Bad unter dem
Aspekt der Nachhaltigkeit helfen einfache
Tipps und Kniffe.
„Das bisschen Haushalt macht sich von allein“: Der Ohrwurm von Johanna von Koczian
aus dem Jahr 1977 erhält neue Relevanz
– vorausgesetzt, dass beim Putzen schlau
vorgegangen wird. Etwa mit einfachen Haushaltsmitteln. Mit ihnen geht die Arbeit leichter und mitunter schneller von der Hand als
mit aggressiver Chemie. Zudem belasten
Zitronen, Mikrofasertuch und Co. weniger
die Umwelt und sind günstiger.
„Jährlich werden mehr als 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel an private
Verbraucher verkauft“, sagt Marcus Gast vom
Umweltbundesamt. Davon entfielen allein
500.000 Tonnen auf Reinigungs- und Pflegemittel. Dass sich Mieter und Hauseigentümer
das Geld dafür oft sparen können, zeigen
simple Tricks, wie Bad und Küche schnell
wieder blitzblank werden – und das auch
noch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.
So kann der Abfluss durchaus auch mit Saugglocke und Bürste gereinigt werden. Dadurch
gelangt weniger Chemie in den Wasserkreislauf. Reinigungstücher sollten immer speziell
für Bad und Küche getrennt genutzt werden,
um Bakterien nicht in der Wohnung zu verteilen. „Verschmutzte Putztücher gehören zu
den häufigsten Überträgern von Bakterien.
Tücher und Schwämme müssen nach der
Nutzung aus hygienischen Gründen immer
umgehend getrocknet werden. Zusätzlich
sollten sie zumindest einmal wöchentlich
bei 60 °C gewaschen und regelmäßig erneuert werden“, rät Irmtraud Dening vom DHB
Netzwerk Haushalt Leipzig.
Den Herd sofort reinigen
Was manchen vielleicht unnötig erscheint
und zudem auch neben dem Kochen und Backen noch mehr Arbeit abverlangt: Gast rät
dazu, Verschmutzungen am Herd und an der
Dunstabzugshaube immer sofort zu beseitigen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer erst
nach Wochen mal wieder zu Spülmittel und
Schwamm greift, muss deutlich mehr Fettablagerungen und Eingebranntes entfernen –
und greift dann leider zu starken chemischen
Hilfsmitteln. Oft hilft es, Arbeitsflächen in
22
Früh übt sich: Hier ist auch zu sehen, dass Putzen Frauen- UND Männersache ist. der Küche sowie Regale nicht mit allzu viel
Dekorationsartikeln und unnötigen Geräten
voll zu stellen. Sie verstauben nur und nehmen Platz weg. Also ab in den Schrank zu
den wenig benötigten Küchengeräten, wo sie
sauber bleiben. Auch der Kühlschrank lässt
sich leichter reinigen, wenn es regelmäßig
alle vier Wochen gemacht wird. Und dann
bitte vor dem Großeinkauf.
Zitronensäure gegen Kalk
Die Schränke sollten nach Ansicht des Umweltbundesamtes etwa zweimal im Jahr gereinigt werden. Wem es davor graut, auch
auf den Küchenschränken sauber machen
zu müssen: Legen Sie einfach Zeitungspapier oben drauf und tauschen Sie dieses
regelmäßig aus. Das spart viel Mühe und
Reinigungsmittel.
Was für die Küche gilt, gilt auch im Badezimmer. Hier genügt es, ein paar einfache Tipps
zu befolgen, um nachhaltig und dennoch
sauber zu putzen. Wer es hasst, Kalkrückstände auf Armaturen, in der Wanne und
an der Duschkabine zu entfernen, sollte
gleich nach dem Baden oder Duschen al-
Fotos: Julia Hermerschmidt
les mit einem Abzieher oder einem Tuch
trocknen. Und bleiben doch einige Kalkflecken, reicht das Reinigen mit Mitteln auf
Zitronensäurebasis aus. Laut Dening ist es
überflüssig, immer mit heißem Wasser zu
reinigen, nur bei starkem Fettschmutz kann
heißes Wasser verwendet werden. „Denn
die Verdunstung der heißen Reinigungslösung kann Reinigungsmittelrückstände
(Putzstreifen) fördern.“ Ansonsten gehören
keine Lebensmittelreste in die Toilette, diese hinterlassen Fettflecken, die dann das
Reinigen erschweren. Ab und zu muss auch
die Toilettenbürste gereinigt werden. Diese
am besten beim Reinigen der Toilette unten
in den Ablauf stellen und die Bürste mit dem
WC-Reiniger einweichen.
Und wenn sich der innere Schweinhund
sträubt, die Tipps zu berücksichtigen, reichen reichen wenige Helfer im Haushalt, um
alles wieder zum Glänzen zu bringen: ein
Allzweckreiniger, Handspülmittel, Scheuermilch und ein Badreiniger auf Basis von
Zitronensäure. „Ergänzend können ein Backofen- und ein WC-Reiniger sinnvoll sein“,
sagt Gast, aber dann ohne anorganische
Säuren. julia hermerschmidt
wohnzeit 3 | 2014
Tipps & Trends
Mythen aus dem Reich des Putzens
Weiße Gardinen dank Backpulver und Rotweinflecken, die mit Salz verschwinden, sind leider ein Mythos. Vielmehr helfen einfache Tricks und Kniffe, um alles
wieder blitzblank zu bekommen: Wird alles immer gleich sauber gemacht (mit Wasser und Schwamm), spart man sich chemische Reinigungsmittel, die zudem
teuer sind.
• Weitere Informationen, Tipps und Tricks
rund ums Thema nachhaltiges Reinigen
und Waschen gibt es auf der Internetseite
www.umweltbundesamt.de/themen/
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Wer glaubt, dass Essig, Backpulver, Speiseöl
und Spiritus Allzweckwaffen beim Putzen
sind, muss enttäuscht werden. Backpulver in
der Waschmaschine, damit Gardinen wieder
strahlen, ist ein Mythos, denn das Mittel,
das beim Backen Wunder bewirkt, kann nicht
bleichen.
Auch Essig hält sich als Putzmittel hartnäckig
in den Köpfen. Dabei ist Essigsäure ätzend
und schädigt Chrom an Armaturen und Kaffeemaschinen. Salz ist ebenfalls ein beliebter
Helfer im Haushalt. Allerdings nur beim Kochen zu recht, beim Putzen leistet es keine
treuen Dienste. Vielmehr kann es Oberflächen zerkratzen, wenn es als Scheuermittel
falsch eingesetzt wird. Und Salz auf Rotwein?
Noch immer schwören viele darauf, doch
Tests an Universitäten und von Weinportalen
konnten bisher nur das Gegenteil beweisen:
Salz kann den Fleck eher verstärken. Doch
nach dem Putzen ist Salz unschlagbar: „In
Kombination mit Öl ist es ein super Peeling“,
sagt Gast. julia hermerschmidt
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23
Tipps & Trends
Bäume für den Rundling
Der Siegfriedplatz als Mittelpunkt der denkmalgeschützten LWB-Wohnanlage Rundling
in Altlößnig erhält eine Frischzellenkur. Weil
die letzten elf der Anfang der 30er Jahre
gepflanzten Robinien stark geschädigt sind
und die Verkehrssicherheit gefährdet ist,
wird das Areal neu bepflanzt. Dies teilte das
Amt für Stadtgrün und Gewässer mit. Von
den elf alten Bäumen werden neun gefällt,
zwei sollen zunächst als „Zeitzeugen“ erhalten werden. Ende des Jahres sollen 30 junge
Robinien der reich blühenden Sorte Semperflorens gesetzt werden. „Zehn weitere
Baumstandorte bleiben zunächst unbesetzt
und werden nach der Erneuerung der Fernwärmetrasse im Bereich des Siegfriedplatzes
später ergänzt“, teilte das Fachamt mit.
Der Siegfriedplatz am Kreuzungspunkt von
Siegfriedstraße und Krimhildstraße ist der
Mittelpunkt der kreisrunden Siedlung. Die
Häuser sind in drei konzentrischen Kreisen
angeordnet. Erbaut wurde sie zwischen 1929
und 1931 nach Plänen des damaligen Stadtbaumeisters Hubert Ritter. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer plant, den Siegfriedplatz
auf Grundlage einer durch die Landschaftsarchitektin Karla Ritter im Jahr 2013 erarbeiteten
denkmalpflegerischen Zielsetzung schrittweise zu sanieren. Erster Bauabschnitt ist die
Erneuerung des Baumrondells. sh
Ein Stadtplan für Kinder
Leipzigs Innenstadt erhält einen Kinderstadtplan. Umgesetzt wird das Projekt vom
Stadtplanungsamt, dem Jugendamt und
dem Leipziger Kinderbüro gemeinsam mit
zahlreichen Jungen und Mädchen. Zunächst
erkundeten 44 Sechs- bis Vierzehnjährige
das Zentrum. Sie spürten Orte auf, die für
andere Kinder und Familien interessant und
wichtig sein könnten. Dazu gehören Plätze
zum Toben und Entdecken oder Eisessen.
Gesammelt wurden Spielplätze und Denkmale, Museen, Grünanlagen und auch Kirchen. Zwei Studentinnen der Hochschule für
Grafik und Buchkunst haben die Resultate
grafisch umgesetzt. Der Kinderstadtplan
soll neben dem Spielplatz-Labyrinth in der
Reichsstraße hängen, ein weiterer Standort
wird unweit der Moritzbastei sein. Außerdem
ist eine gedruckte Variante für die Hosentasche geplant, heißt es aus dem Rathaus.sh
24
Saisonstart mit Schlagzeilen
Thriller mit Happy End. Der HCL spielt in der Champions League. Die LWB setzt die Unterstützung des Handballclub Leipzig (HCL) fort. Auch in der gerade begonnenen, neuen Spielsaison geht der
Bundesligist wieder auf Titeljagd, nachdem
er 2013/14 den DHB-Pokal und den Titel als
Deutscher Vizemeister geholt hat. Die Mieter
der LWB profitieren von der Kooperation
mit dem HCL. Sie können wie bereits in der
zurückliegenden Spielzeit Tickets für die
Heimspiele zu einem ermäßigten Preis erwerben. Neu ist, dass sie dafür eine Servicekarte an der Hauptkasse der Arena Leipzig
vorlegen müssen. Die Karte entnehmen Sie
bitte dieser Seite.
Schon die ersten Spiele haben Lust auf mehr
HC Leipzig gemacht. Das belegen nicht zuletzt die Schlagzeilen in der regionalen und
überregionalen Presse über die neue Mannschaft mit ihrem – ebenfalls neuen – Trainer
Norman Rentsch.
„HC Leipzig schlägt Champions-League-Sieger“ (Freie Presse vom 28.8.2014) hieß es
über das letzte Testspiel vor dem Saisonstart
gegen den Champions-League-Sieger Györ,
welches der Handball-Club überraschend mit
Ihre Heimspielkarte
So sieht sie aus und normaler­­weise müssten Sie diese Karte
jetzt auch in den Händen halten.
Falls dem nicht so ist, können
Sie sich an Frau Sandy Ruhland
von der LWB unter folgendem
Kontakt melden:
Telefon: 0341 - 9 92 42 01
E-Mail: presse@lwb.de
Foto: Sebastian Brauner/Sportnine
26:23 (13:12) gewann. „Vor allem Torhüterin
Katja Schülke war nach ihrer Babypause
schon wieder in Topform und vereitelte reihenweise Großchancen der Ungarinnen.“
Oder auch die Überschrift über einem Text
in Focus online: „Wie jedes Jahr: Titelambi­
tionen beim HC Leipzig bleiben“. Und die LVZ
wusste in einem Vorabbericht zum Auftakt
der Bundesligaserie am 5.9.: „HC Leipzig
heiß auf Saisonstart“.
Dass es dann doch nicht ganz so perfekt mit
dem Start gegen den Buxtehuder SV klappte,
führte der Mitteldeutsche Rundfunk darauf
zurück, dass es eine „Nervenschlacht für den
HC Leipzig“ gegeben habe. Danach lief es
wieder rund. An das Spitzenspiel der neuen
Saison – es ging am dritten Septemberwochenende um den Einzug in die Champions
League – dürften sich alle Zuschauer noch
Jahre erinnern. Nach einem „Thriller mit Happy End“ (LVZ), der nach der Verlängerung im
Siebenmeter-Werfen gipfelte, hatte der HCL
das Ticket für die Königsklasse gelöst. „Was
war das für ein irres Finale um die Champions League!“ schrieb die „Bild“.
samira sachse
Diese Karte berechtigt Sie als Mieter der LWB,
Tickets für ein Heimspiel des HC Leipzig
zum Vorzugspreis zu erwerben.
Den Spielplan finden Sie unter www.hc-leipzig.de.
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Prager Straße 21, 04103 Leipzig
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für die Heimspiele des HC
Zuhause in Leipzig.
wohnzeit 3 | 2014
Konditorin Katharina bäckt in der „Milchbar Pinguin“ mit viel Freude und Liebe direkt vor den Augen der Kundschaft sündhaft leckere Kuchen und Torten. Foto: Susanne Kürth
Frühstück im „Pinguin“: Die „wohnzeit“ lädt ein
Frühstücken gehen liegt im Trend. Mit Freunden oder Geschäftspartnern, der Familie
oder allein: In Leipzigs Gaststätten werden
immer mehr Frühstücksbuffets gedeckt.
Eines befindet sich von Montag bis Samstag
in der neu gestalteten „Milchbar Pinguin“
in der Katharinenstraße. Am Sonntag steht
dann das Brunchen auf dem Plan, das um
Warmspeisen erweiterte Frühstücksbuffet.
Restaurant-Inhaber Henrik Dantz berichtet
von einer großen Nachfrage. Mit der Expansion des Traditionslokals um einen Wintergarten und eine Schaubäckerei trägt er dem
Rechnung. Damit ist der „Pinguin“ wieder
so groß wie vor 50 Jahren, als das Eis-Café
eröffnet wurde. Neben der LWB, die als Vermieterin 2013 und 2014 rund 165.000 Euro
in die Erweiterung gesteckt hat, investierte
Gastronom Dantz rund 300.000 Euro in das
traditionsreiche Lokal. Entstanden sind nicht
nur 70 neue Sitzplätze sondern auch eine
Schaubäckerei. Für die Jüngsten wurden zudem eine Spielecke, ein Mal- und Leseplatz
sowie ein Wickel- und Stillraum eingerichtet. „Wir freuen uns, dass wir für Familien
mit Kindern eine beliebte Adresse sind“,
sagt der Inhaber. Vermutlich trägt dazu auch
die großzügige Raumgestaltung bei, denn
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in der Milchbar sind viele Stellflächen für
Kinderwagen vorhanden. Insgesamt gibt es
im „Pinguin“ 200 Sitzplätze. Während der
Freisitzsaison verdreifacht sich die Anzahl.
• Wenn Sie, liebe Leser, neugierig auf den
neuen „Pinguin“ geworden sind und das Frühstücksbuffet testen wollen, schreiben Sie uns.
Die „wohnzeit“ verlost unter allen Einsendern
5x2 Gutscheine. Ihre Mail schicken Sie bitte
mit dem Kennwort „Pinguin“ an presse@lwb.
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Unternehmenskommunikation, Prager Str. 21,
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Tipps für Fledermaus-Fans
Die Wanderausstellung „Fledermaus komm
ins Haus“ gastiert vom 1. Oktober bis zum
19. Dezember im Foyer des Technischen Rathauses. Sie informiert über die Lebensweise
und den Schutz der Spezies. Gleichzeitig
gibt sie Anregungen für alle, die Fledermausquartiere in und an Gebäuden erhalten oder
neue schaffen wollen. Die Ausstellung in der
Prager Straße 118-136, Haus A.II ist dienstags
und donnerstags von 10-12 und 14-17 Uhr
geöffnet. Infos auch unter www.leipzig.de/
uiz oder Tel.-Nr. 0341 123-6711. sh/pm
25
Grübeln & Gewinnen
Das LWB-Fotorätsel: Wo steht dieses Mädchen?
Liebe „wohnzeit“-Leserinnen und -Leser,
wieder einmal führt uns unser rätselhafter
Spaziergang ganz nahe an die Innenstadt.
Wissen Sie, wo sich dieses Mädchen zu
schaffen macht? So viel sei verraten: Sie ist
die Zierde eines Brunnens. Viele von Ihnen
werden sie als Nachbarin kennen, denn in
ihrem Rücken stehen einige unserer schönsten Häuser.
Eingeweiht wurde ihr Brunnen 1906. Die
Figur, so erzählte man sich, soll an jenes
Lieschen erinnern, das in der Brunnenszene von Goethes „Faust“ beim Wasserholen
das legendäre Gretchen trifft. Sofort zieht
sie übers abwesende Bärbelchen her: „Sie
füttert zwei, wenn sie nun ißt und trinkt… So
ist‘s ihr endlich recht ergangen. Wie lange
hat sie an dem Kerl gehangen!...“ Während
Gretchen „Das arme Ding!“ bedauert, entpuppt sich Lieschen als ziemlich schadenfroh: „Wenn unsereins am Spinnen war, Uns
nachts die Mutter nicht hinunterließ, Stand
sie bei ihrem Buhlen süß…“
Wie auch immer, die Garstige thront oben auf
der Mittelsäule des Brunnens. Ihr zu Füßen
wasserspeiende Fischfabelwesen und ein
sechseckiger Behälter aus Muschelkalk.
Über den kleinen Becken sind Sinnsprüche
zu lesen, unter anderem den zum Lieschen
passenden: „Wasser nimmt alles weg nur
schlechte Reden nit.“ Auch der nur wenige
Schritte vom zu erratenden Objekt entfernte
Mendebrunnen hat gegen „schlechte Reden“
zu kämpfen. Wie oft in Leipzig halten sich
Legenden hartnäckig, wenn sie nur anrüchig
genug sind. In die Welt gesetzt hat sie 1927
der Journalist Egon Erwin Kisch.
Er verpasste dem Kunstwerk (möglicherweise wider besseren Wissens) schlichtweg die
falsche Stifterin. Statt der ehrbaren Witwe
des wohlhabenden Posamenten-Händlers
Mende rückte er eine gleichnamige BordellPrinzipalin ins Licht besonderer Wohltätigkeit. Wer mag, kann dem Schreiber zugute
halten, dass beide Frauen mal in der Marienstraße gewohnt haben, allerdings mit vierzig
Jahren Abstand.
Wenn alle Brünnlein fließen, dann – fließt
auch Geld. Rund 154.000 Euro jährlich kommen für Betrieb und Erhaltung aus dem
Stadtsäckel. Wann immer möglich, werden
auch ausgetrocknete Brunnen wiederbelebt.
26
Wo steht dieses Mädchen? Ein kleiner Hinweis: Sie ist die Zierde eines Brunnens.
Wenn alle Brünnlein fließen, dann – sollte
man keinesfalls trinken! Die meisten Anlagen werden aus ökologischen Gründen im
sogenannten Pumpenumlauf betrieben. Das
heißt, es fließt kein frisches Leitungswasser
aus bronzenen Mäulern oder steinernen
Muscheln, sondern das Nass dreht viele Runden und muss nur in größeren Abständen
gewechselt werden. Deshalb sowie wegen
glitschiger Algenfilme ist auch das Baden
nicht ungefährlich.
Nun, liebe „wohnzeit“-Leserinnen und Leser.
Haben Sie eine Idee, wo das Foto gemacht
wurde? Unter den Gewinnern verlosen wir
drei Fanpakete vom Verein Leipzig 2015 mit
zwei Belantis-Saisontickets 2015, T-Shirt,
Kaffeetasse und Kugelschreiber. Haben Sie
vielleicht sogar eine Geschichte zu diesem
Plätzchen? Die würden wir gerne im nächsten
Heft erzählen.
marlis heinz
• I h re R ä t s e l p ost s e n d e n S i e bi t te
mit dem Betreff „Fotorätsel“ bis zum
20. November 2014 an presse@lwb.de oder
an LWB, Unternehmenskommunikation,
Prager Straße 21, 04103 Leipzig. Wenn Sie
gewonnen haben, werden Sie schriftlich
informiert. LWB-Mitarbeiter sind vom Rätsel
ausgeschlossen.
Foto: Heinz Report
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wohnzeit 3 | 2014
Grübeln & Gewinnen
Leuchtwerbung strahlt am Georgiring
„Wo leuchtet diese Werbung?“ fragten wir in
der letzten Ausgabe der „wohnzeit“. Viele
Zuschriften erreichten uns mit der richtigen
Lösung. Die Leuchtwerbung prangt seit mehr
als zwölf Jahren auf dem Georgiring 4-5. Auch
erreichten uns wieder ganz persönliche Geschichten zum Haus am Ring. Dagmar Busch
schrieb uns: „Ich selbst habe zu DDR-Zeiten
eine Arbeitskollegin in diesem Block besuchen dürfen. Ihr Mann hatte im Hotel Astoria
im Café nachmittags zum Tanztee Musik gemacht. Das sind sehr schöne Erinnerungen.“
44 Meter lang und 3,50 Meter hoch ist die
Zeile, die aus mehr als 60 Glasröhren besteht. 2002 wurde sie von der NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig GmbH gebaut.
Bereits in den 60er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts wurde Leuchtreklame in Leipzig
sozusagen zum Trend. sandy ruhland
Diese Leuchtreklame prangt auf den Häusern am Georgiring 4-5.
• Die Gewinner unseres Fotorätsels wurden
unter Ausschluss des Rechtsweges ausgelost.
Bernd Rudolph, Hannelore Prietsch und Dagmar
Busch erhielten jeweils zwei Karten für das Jubiläumskonzert des Akademischen Orchesters
Leipzig. Peter Stefan durfte sich über den Bild-
Foto: Heinz Report
band „Plaste und Elaste – Leuchtreklame in der
DDR“ freuen. Machen Sie auch beim nächsten
Fotorätsel wieder mit (siehe linke Seite).
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wohnzeit 3 | 2014
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Kind & Kegel
Wie wohnst Du, Josephine?
Hund hat bei mir eine Decke liegen, auf die
er sich gerne kuschelt.
Wir sind vor einem Jahr aus Bayern zurückgekommen, nach Leipzig, wo unsere ganze
Familie schon immer lebt. Meine Tante hat
uns geholfen, diese Wohnung zu finden. Ich
wohne jetzt mit Mama und meinen Geschwistern in vier Zimmern ganz oben im Haus. Am
Wochenende ist auch der Papa bei uns. Jeremy, der kleinste meiner drei Brüder, schläft
noch bei Mama. Jason und Sebastian sind in
einem Zimmer zusammen. Aber ich habe ein
Zimmer für mich allein. Klar nerven die Jungs
manchmal und kommen einfach rein. Da kann
man nichts machen.
Erzähl mal von Deinem Zimmer.
An der Tür zeigt eine glitzernde Tänzerin, dass
ich hier drinnen wohne. Und auch an die Wände hat die Mama schöne Figuren geklebt, eine
Fee zum Beispiel und einen Schmetterling.
Am Schreibtisch mache ich meine Hausaufgaben. Manchmal sogar mit dem Laptop,
wenn ich was im Internet suchen muss. Wenn
Was gefällt Dir an Eurem Haus nicht so?
Den Fußboden in unserer Wohnung finde ich
nicht sehr schön. Aber der große Hof ist prima.
Und was spielt ihr auf dem Hof?
Fußball und Familie. Beim Familie-Spielen
bin ich meist die Mutti. Jungs als Vati spielen
keine mit. Da muss es ohne die gehen.
Früher bin ich auch manchmal auf den Bäumen hier herumgeklettert. Aber seitdem ich
runtergefallen bin und ins Krankenhaus musste, haben Mama und Papa mir das verboten.
Josephine (10) wohnt mit ihrer Familie in einer LWBAnlage in Leipzig-Mitte.
Text/Foto: Heinz Report
mich meine Cousine besucht, malen wir hier,
spielen mit den Puppen oder Schule. Unser
Kennst Du Eure Nachbarn?
Manche ja, manche nicht. Einmal haben welche ziemlichen Lärm gemacht. Deshalb bin
ich hingegangen und habe geklopft und gesagt, dass ich Hausaufgaben machen muss.
Da waren sie gleich leiser. Das fand ich nett.
Warum niesen wir? Wohin gehen wir?
„Hatschi!“ Wer kennt nicht dieses Niesen?
Warum tun wir das? Wenn man Schnupfen hat,
kämpft die Nase mit vielen winzigen Teilchen,
die sie überfallen haben. Im Frühling können
das Blütenpollen sein. Oft sind es aber auch
Krankheitserreger. Die wollen sich in der Nase
und im Hals ausbreiten. Man ist erkältet.
Weil die Nase von innen ganz zart ist, muss sie
sich gegen die Eindringlinge wehren. Außerdem ist sie so etwas wie ein Kontrollposten. Sie
soll verhindern, dass der Mensch viel Schädliches einatmet. Dazu hat der Körper einen
raffinierten Trick: Es krabbelt in der Nase, der
Mensch holt ganz tief Luft und pustet einen
kräftigen Stoß durch die Nase, viel mehr, als
wenn er normal ausatmet. Keime oder Pollen
werden einfach wieder hinausgeschleudert.
Der Mensch hat geniest.
Fast drei Meter weit können die Tröpfchen
durch die Luft sausen. Und mit denen auch all
die Schnupfenkeime. Die würden sich freuen,
ein neues Opfer zu finden! Ehe man sich versieht, hat nämlich auch derjenige Schnupfen,
der mit den Tröpfchen besprüht wurde. Darum
ist es besser, ins Taschentuch zu niesen. Oder
auf den eigenen Arm.
marlis heinz
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In Leipzig gibt es ein Museum für Völkerkunde.
Dort sind die schönsten und seltsamsten Dinge ausgestellt, die von Menschen in anderen
Teilen unserer Erde erzählen: farbenfrohe
Neugierige Blicke in verborgene Schätze sind willkommen. Foto: Grassi Museum Leipzig
Kleidung, Waffen oder Schmuck. Es sind sogar
richtige Kostbarkeiten zu sehen, beispielsweise ein Federgewand und ein Fischerboot
aus Tierhaut.
Damit man erleben kann, wie die Menschen
auf anderen Erdteilen so wohnen, wurden
verschiedene Zelte und ein Lehmhaus nachgebaut. Manches davon verwenden die Leute für
Feste, manches brauchen sie für ihren Alltag.
Bei einem Besuch im Museum erfährt man
viele interessante oder lustige Geschichten
zu den Ausstellungsstücken.
Ganz viele der Ausstellungsstücke darf man
auch anfassen. Zum Beispiel Musikinstrumente, Körbe, Figuren aus Keramik, Speckstein und Holz, aber auch Eisengeräte und
Steingötter. Schattenspielfiguren können ausprobiert werden und es gibt Musikbeispiele zu
hören und Filme zu sehen.
marlis heinz
• Grassi Museuem für Völkerkunde Leipzig, Johannisplatz 5–11, 04103 Leipzig,
geöffnet: Di.–So., 10–18 Uhr, Montag geschlossen, freier Eintritt für Kinder und
Jugendliche unter 17 Jahren, Erwachsene
8 Euro (ermäßigt 6 Euro).
wohnzeit 3 | 2014
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