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In guten wie schlechten Zeiten!

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Seite 16
Lass Bilder sprechen…
28.05.2013
Relegation gegen Osnabrück. Geschafft! Nie mehr
Dritte Liga! Was für ein
glückseliger Abend. Die
vielleicht
nervenaufreibendsten
90
Minuten
in
meinem
Leben. Doch es hat sich
gelohnt!
Jahrgang 6 | 22. September 2013
K-Block
Die nächsten Spiele
In guten wie schlechten Zeiten!
Sa. 22.09.2013 - 13:30 Uhr
SC Paderborn 07 (H.)
Einige Monate sind seit der letzten Ausgabe des KBlock vergangenen. Es war viel los. Mal wieder
befindet sich unsere Sportgemeinschaft im
Tabellenkeller der 2.Bundesliga. Peter Pacult musste
seinen Hut nehmen. Mit Olaf Janßen saß sein
Nachfolger zuletzt in Düsseldorf zum ersten Mal auf
der Trainerbank unserer SGD.
Mo. 30.09.2013 - 20:15 Uhr
Greuther Fürth (A.)
Sa. 05.10.2013 – 13:00 Uhr
VfR Aalen (H.)
LIKE uns auf Facebook:
09.08.2013
Sa. 19.10.2013 – 13:00 Uhr
SV Sandhausen (A.)
Freitagabend.
Regen.
Derbyniederlage.
Fassungslosigkeit nach einer
deprimierenden Vorstellung gegen Union Berlin.
Und wieder feiern die
Preußen in Elbflorenz. Mir
wird schlecht.
So. 27.10.2013 – 13:30 Uhr
Energie Cottbus (H.)
www.facebook.com/dynamofans.ostsachsen
+ + Impressum + + Impressum + + Impressum + + Impressum + + Impressum + +
K-Block: Offizielles Fanzine der Dynamofans Ostachsen
Herausgeber: Steffen Wogawa für Dynamofans Ostsachsen
Berichte, Layout: Steffen Wogawa
Druck: Steffen Wogawa
Copyright: © 2008-2013 Dynamofans Ostsachsen
AUSGABE 100
Mit vier Punkten liegt unsere Mannschaft auf dem
vorletzten Tabellenplatz. In den kommenden Wochen
müssen Punkte her. Der letzte Auftritt bei der
Fortuna in Düsseldorf machte bereits Mut. Nun heißt
es für Trainer und Mannschaft weiter dran bleiben.
Schon heute geht es gegen Paderborn um ganz
wichtige Punkte.
Die nächste Ausgabe…
… erscheint am 27.10.2013
In guten wie schlechten Zeiten sollten wir als Fans
zum Ostderby gegen
unser Team gerade jetzt so richtig anfeuern und
Energie Cottbus.
unterstützen. Uns allen muss bewusst sein: Bis zum
Klassenerhalt ist es noch ein weiter steiniger Weg.
Aktuelle Berichte…
Dieser kann auch von Rückschlägen gezeichnet sein.
… zu den Spielen gibt es auf
Allerdings müssen wir als Sportgemeinschaft
der Internetseite:
zusammen halten. Dann können wir auch gemeinsam
http://dynamofans-ostsachsen.blogspot.de
uns aus dieser Situation befreien.
Zuletzt noch ein Wort in eigener Sache: Heute haltet
Ihr die 100. Ausgabe des K-Block in euren Händen.
Wurde es auch mal zwischenzeitlich still, so hat das
Heft nun schon sechs Jahre auf dem Buckel. Auch in
Zukunft soll es einmal im Monat eine Ausgabe geben.
Viel Spaß beim lesen & schmökern wünscht Steffen.
Seite 2
Rückblick
2.Bundesliga | 32.Spieltag | Fr. 03.05.2013 – 18:00 Uhr
SG Dynamo Dresden – SC Paderborn 07
2:1 (1:1)
Dynamo gewinnt denkwürdiges Spiel gegen Paderborn
Nun endlich habe ich den Freitagabend verdaut. Das Heimspiel gegen den SC
Paderborn sollte zu einem denkwürdigen werden. Knapp mit 2:1 (1:1) gewann
„unsere“ Sportgemeinschaft gegen die Ostwestfalen. Dem vorausgegangen waren 90
nervenaufreibende Minuten. Coach Pacult wählte eine offensive Aufstellung, ließ mit
zwei Stürmern spielen. Und Dynamo begann auch richtig forsch und mit Zug nach vorn.
Doch beste Möglichkeiten blieben wie zuletzt ungenutzt. Und plötzlich kamen dann
doch die Paderborner ins Spiel. Dynamo bekam den Ball nicht geklärt, nochmal die
Flanke in den Strafraum und dort währte Bregerie den Ball mit der Hand ab. Klare
Sache – Elfmeter. Meha legte sich den Ball zurecht. „Benny“ ahnte die richtige Ecke
und konnte die Elfmeterchance der Gäste abwehren. Das Stadion tobte. Zwölf Minuten
später gab es dann auch die Führung zu bejubeln. Der junge Tobias Müller erzielte das
1:0. Paderborn hielt nun jedoch dagegen und kam noch vor dem Pausenpfiff zum
Ausgleich. Meha zirkelte einen Freistoß in Strafraumnähe humorlos in die Maschen. Im
zweiten Spielabschnitt präsentierte sich Dynamo nun nicht mehr so bissig wie zu
Beginn des Spiels. Paderborn hatte die besseren Chancen doch die SGD konnte das
Remis halten. Nach 70 Spielminuten brachte Tobias Müller das gesamte Stadion nun
wieder zum kollektiven ausrasten. Nach Ouali-Vorarbeit überließ Pavel Fort, Müller die
Kugel und dieser erzielte das 2:1. Jaaaa. Doch noch war genügend Spielzeit übrig. Und
Paderborn kam nochmal. Es lief die 83. Minute. Losilla lässt im Strafraum das Bein
gegen Zeitz stehen – Elfmeter. Auch da gab es nichts zu diskutieren, klare Sache.
Nachdem Meha im ersten Abschnitt verschossen hatte, legte sich nun der
eingewechselte Saglik den Ball zurecht. Gebannte Spannung im Dynamo-Stadion.
Saglik läuft an und… geeehaaaalten! Benny Kirsten hält das Ding sicher! Wahnsinn,
einfach Wahnsinn. Jubelszenen auf den Rängen, als ob Dynamo gerade ein Tor
geschossen hätte. Das geht gar nicht. Benny du Teufelskerl! Und es sollte reichen.
Dynamo schaukelte den knappen Vorsprung über die Zeit. In der Tabelle bleibt es
weiter spannend: Aue verlor bei Hertha (2:3), St. Pauli spielte in Duisburg 0:0 und
Bochum gewann gegen Köln. Dynamo ist mit den Veilchen aus Aue weiter punktgleich.
Noch stehen zwei Spiele an. Auf geht’s Dynamo.
2.Bundesliga | 33.Spieltag | So. 12.05.2013 – 13:30 Uhr
VfR Aalen – SG Dynamo Dresden
3:0 (1:0)
Deutliche Niederlage in Aalen
90 Minuten hoffen, bangen und am Ende überwiegt doch die Fassungslosigkeit. Mit 0:3
Rückblick | Tabelle
Seite 15
Unentschieden. Für unsere SGD war es ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dank
der Niederlage von Ingolstadt konnte auch die Rote Laterne abgegeben werden. Nun
heißt es weiter die Pobacken zusammenzukneifen und gegen Paderborn den ersten
Sieg der Saison einzufahren.
Die aktuelle Tabelle der 2. Bundesliga (Stand: 16.09.2013)
Pl.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
.
Mannschaft
1.FC Union Berlin
SpVgg Greuther Fürth
1.FC Köln
VfL Bochum
Arminia Bielefeld
FC St. Pauli
TSV 1860 München
1.FC Kaiserslautern
Karlsruher SC
SV Sandhausen 1916
VfR Aalen
FC Erzgebirge Aue
FC Energie Cottbus
FSV Frankfurt 1899
Fortuna Düsseldorf
SC Paderborn 07
SG Dynamo Dresden
FC Ingolstadt
Sp.
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
S
4
4
3
3
3
3
3
3
2
2
2
3
2
2
2
2
0
1
U
2
2
4
2
2
2
1
1
3
3
3
0
2
2
2
2
4
1
N
1
1
0
2
2
2
3
3
2
2
2
4
3
3
3
3
3
5
Tore
12:8
9:5
13:4
11:8
13:11
9:8
5:6
9:11
6:5
6:6
7:8
7:11
14:12
8:7
8:10
8:13
6:12
6:12
Diff.
+4
+4
+9
+3
+2
+1
-1
-2
+1
+0
-1
-4
+2
+1
-2
-5
-6
-6
Pkt.
14
14
13
11
11
11
10
10
9
9
9
9
8
8
8
8
4
4
Dynamo-Spielplan – Saison 2013/2014
01.Spieltag | 1:1 | 1.FC Köln (H.)
02.Spieltag | 1:1 | VfL Bochum (A.)
03.Spieltag | 1:3 | Union Berlin (H.)
04.Spieltag | 0:3 | FSV Frankfurt (H.)
05.Spieltag | 1:2 | FC St. Pauli (A.)
06.Spieltag | 1:1 | FC Ingolstadt (H.)
07.Spieltag | 1:1 | Düsseldorf (A.)
08.Spieltag | 22.09. | Paderborn (H.)
09.Spieltag | 30.09. | Fürth (A.)
10.Spieltag | 05.10. | Aalen (H.)
11.Spieltag | 19.10. | Sandhausen (A.)
12.Spieltag | 27.10. | Cottbus (H.)
13.Spieltag | 03.11. | 1860 (A.)
14.Spieltag | 10.11. | Aue (H.)
15.Spieltag | 24.11. | Karlsruhe (A.)
16.Spieltag | 01.12. | K‘lautern (H.) *
17.Spieltag | 08.12. | Bielefeld (A.) *
* Rahmentermin
Seite 14
Rückblick
eigene Mannschaft auszupfeifen und dem Gegner noch zu zujubeln, Leute, das ist
einfach abartig. Mit solchen Leuten kann ich absolut nichts anfangen. Abhaun! Geht zu
Bayern München, wenn es euch nicht passt, dass unsere Sportgemeinschaft verliert.
Wie wurde zuletzt so schön auf unserer Mannschaft herumgehackt: "Bei Misserfolgen
zeigt sich der wahre Charakter." Diese Aussage trifft dann wohl noch mehr auf eine
Vielzahl von Fans zu. Wo seid ihr denn gewesen gegen Ingolstadt? Aber dann wieder
aus den Löchern gekrochen kommen wenn es läuft und via Facebook auf dicke Hose
machen, wie toll und schön doch Dynamo Dresden ist. In diesem Sinne, schöne
Länderspielpause.
2.Bundesliga | 07.Spieltag | So. 15.09.2013 - 13:30 Uhr
Fortuna Düsseldorf vs. SG Dynamo Dresden 1 : 1 (1 : 0)
Erster Schritt in die richtige Richtung
Zwar blieb unsere Sportgemeinschaft auch am 7. Spieltag der 2.Bundesliga ohne Sieg,
aber immerhin ein Punkt ist am Ende am Rhein in Düsseldorf herausgesprungen. Ein
erster Schritt in die richtige Richtung. Neu-Trainer Janßen hat zu seiner Premiere
Mickael Poté und Zlatko Dedic im Sturm aufgeboten. Damit war unser Traumduo der
Saison 2011/12 wieder vereint. Doch so recht möchte es bei Mickael noch nicht laufen.
Aber dennoch machten bereits die ersten Spielminuten Mut. Dynamo trat keinesfalls
ängstlich auf und suchte gar den Weg nach vorn. So wurden die Gastgeber ganz gut
beschäftigt. Diese waren mit ihrem Saisonstart auch alles andere als zufrieden. Mit
sieben Punkten war die Fortuna vor dem Spiel sogar auf dem 16. Tabellenplatz
abgerutscht. Durch ihr schnelles Umkehrspiel brachten die Hausherren die Abwehr von
unserer SGD das ein ums andere Mal in Verlegenheit. Zunächst konnte Kirsten noch
gegen Bancé retten, dann faustete er eine Flanke von rechts allerdings nicht weit
genug aus der Gefahrenzone. Oliver Fink nahm den Ball und schloss humorlos zum 1:0
für die Fortuna ab. Wieder ein Rückstand - Och nöö. Aber siehe da: Der Rückstand warf
die Mannschaft nicht aus der Bahn. Vielmehr drängte die SGD auf den Ausgleich. Die
Spieleröffnung ließ sich dabei schon recht gut ansehen. Lediglich am finalen Abspiel in
den Strafraum fehlte es. So blieb es bis zur Pause bei dem knappen Rückstand. Im
zweiten Abschnitt drängte Dynamo immer mehr auf den Ausgleich. Von Düsseldorf
kam nicht mehr viel. Um die Gastgeber aber wirklich in Gefahr zu bringen, fehlte es
noch immer an der letzten Durchschlagskraft im Angriff. Elf Minuten vor dem Ende
reagierte Janßen und brachte Tobias Müller für Poté. Nur vier Minuten nach seiner
Einwechslung drehte er jubelnd zu den mitgereisten Fans ab. Ein Kopfball von Dedic
ging zunächst an den Pfosten. Den Abpraller holte sich Müller und schob den Ball
überlegt zum 1:1-Ausgleich in die lange Ecke ein. In der Schlussphase bot sich Dynamo
gar noch die Chance auf den Sieg. Aber auch nach einer Ecke blieb der erhoffte
Torerfolg aus. So blieb es bei dem durchaus dem Spielverlauf gerechten 1:1-
Rückblick
Seite 3
(0:1) verlor „unsere“ Sportgemeinschaft beim VfR Aalen am Sonntagnachmittag.
Mhh… was soll ich schreiben, mir fehlen noch etwas die Worte. Die Niederlage ist am
Ende mit dem 0:3 zwar etwas zu hoch ausgefallen, aber sie ist dennoch verdient.
Wieder einmal gelang es Dynamo nicht, die eigenen Torchancen in Treffer zu münzen.
Dynamo begann das Spiel ruhig und stand gut. Die erste gute Gelegenheit hatten dann
aber die Gastgeber nach 13 Spielminuten. Jungwirth klärte den Schuss auf der Linie. Im
Gegenzug dribbelte sich Trojan in den Strafraum. Doch sein Schuss wurde ebenso
geklärt. Im weiteren Spielverlauf hätte es noch einen Elfmeter für Dynamo geben
können – Ouali wurde im Strafraum gehalten. Doch ausgerechnet Tim Kister brachte
die Aalener kurz vor der Pause nach einer Ecke per Kopf in Führung. Der Gegner hatte
nun die Partie im Griff. Bezeichnend für die gesamte Saison war die vergebene
Doppelchance durch Müller und Trojan kurz nach der Pause. Auch aus kürzester
Distanz brachten die beiden den Ball nicht über die Linie. So blieb das Spiel weiter eng
und umkämpft. Als Dynamo in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte, sorgte
Lechleiter in der 79. Minute für die Vorentscheidung. Aus 16 Metern ließ er Benny
Kirsten keine Chance. „Unsere“ Sportgemeinschaft rannte weiter an, doch es sollte in
der Schlussminute noch schlimmer kommen. Im Strafraum ging ein Aalener zu Boden.
Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt und gab Trojan die Rote Karte. Dieser
hatte mit der Aktion aber gar nichts zu tun. Das belegen auch die TV-Bilder. Wenn es
eine Berührung gab, dann ging diese von Cristian Fiel aus. Es folgten lange
Diskussionen, doch der Schiedsrichter blieb bei seiner Entscheidung. Ein fader
Beigeschmack bleibt auf jeden Fall aus dieser Situation hängen. Leandro verwandelte
den Strafstoß lässig zum 0:3 und Valentini hätte in der Nachspielzeit gar auf 0:4 stellen
können, schoss den Ball allerdings über das Tor. Ein ziemlich deprimierendes Ergebnis.
Dieses gilt es nun zu verdauen und schnell zu vergessen. Die Auer haben zu Hause mit
0:1 gegen Ingolstadt verloren. So geht Dynamo mit den Auer „Veilchen“ punktgleich in
den letzten Spieltag. Noch ist alles möglich. Der direkte Klassenerhalt bleibt das Ziel.
Dazu benötigt es allerdings am kommenden Sonntag eines kleinen Wunders. Was
bleibt ist die Hoffnung. Ein ganz großes Lob noch an alle Dynamofans die in Aalen
dabei waren - Tolle Stimmung!
www.dynamofans-ostsachsen.blogspot.de
Berichte & Bilder
Auf unserer Seite gibt es immer die neusten Berichte zu den Spielen unserer
Sportgemeinschaft Dynamo Dresden. Reinklicken lohnt sich!
Seite 4
Rückblick
2. Bundesliga | 34. Spieltag | So. 19.05.2013 – 13:30 Uhr
SG Dynamo Dresden – SSV Jahn Regensburg 3 : 1 (0 : 0)
Ein Sieg der keiner ist
Es hatte alles im Vorfeld gepasst: Tolles Wetter und eine prächtige Zuschauerkulisse
bildeten den Rahmen für das 2.Liga-Finale am Sonntag. Am Ende fuhr „unsere“
Sportgemeinschaft auch den benötigten Sieg gegen Jahn Regensburg ein, doch auch
Erzgebirge Aue konnte seine Partie in Sandhausen gewinnen. So blieb Dynamo auch
mit dem 3:1-Heimsieg auf dem 16. Tabellenplatz kleben. Die 1. Halbzeit ist schnell
erzählt: Dynamo war sichtlich bemüht, doch der Ball wollte einfach nicht über die
Linie. Cristian Fiel setzte zunächst einen Freistoß an die Latte, dann vergab Pavel Fort
einen Foulelfmeter. Regensburg spielte unterdessen munter mit und erwies sich als
hartnäckiger Gegner. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes folgte der große
Schock: Koke schloss zum 0:1 für Regensburg ab. Dynamo setzte alles auf eine Karte
und kam nur drei Minuten später zurück. Pavel Fort köpfte und der Ball schlug am
langen Pfosten zum Ausgleich in den Maschen ein. Nur vier Minuten später war es
erneut Fort der den Ball per Kopf im Tor der Gäste unterbringen konnte – 2:1. Dynamo
hatte die Partie gedreht und stand zu diesem Zeitpunkt auf dem 15. Tabellenplatz,
denn in Sandhausen stand es immer noch 0:0. Im weiteren Spielverlauf versuchte
„unsere“ Sportgemeinschaft den Vorsprung zu verwalten und durch Konter die
Vorentscheidung zu erzwingen. Diese blieb zunächst aus. Als Fiel vom Elfmeterpunkt
sicher zum 3:1 verwandelte, war bereits die Auer Führung in Sandhausen bekannt.
Zwei Minuten vor dem Ende hielt Benny Kirsten noch einen Elfmeter der Gäste.
Wieder ein großes Spektakel, doch am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es für den
direkten Klassenverbleib nicht gereicht hat. Davon war vor dem Spiel auszugehen und
dennoch fühlt es sich im Moment doch noch recht merkwürdig an. In meinem Kopf
schwirren zu viele Gedanken umher. Nun kommt es also tatsächlich zur Relegation und
Gegner ist wie 2011 der VfL Osnabrück. Ich hätte gern darauf verzichtet, doch letztlich
müssen wir dankbar für diese letzte Chance sein, in zwei Spielen, diese verkorkste
Saison zu retten. Am Freitag (24.05.2013) steht dann das Hinspiel in Osnabrück auf
dem Programm.
Relegation | Hinspiel | Fr. 24.05.2013 – 20:30 Uhr
VfL Osnabrück – SG Dynamo Dresden 1 : 0 (1 : 0)
Verloren, aber im Rückspiel noch alles drin
Knapp mit 0:1 (0:1) hat „unsere“ Sportgemeinschaft das Hinspiel der Relegation beim
VfL Osnabrück verloren, hat aber im Rückspiel am Dienstag in Dresden noch alle
Chancen, das „Ding“ zu drehen.
Rückblick
Seite 13
Nun muss darauf aufgebaut werden. Das nächste Spiel gegen den FC Ingolstadt wird
schon eine Art Schicksalsspiel. Drei Punkte wären da schon sehr wünschenswert.
Ansonsten wird es ganz bitter. Derweil wird die Suche nach einem neuen Trainer auch
weiter vorangetrieben. Wer auf dem Schleudersitz bei unserer Sportgemeinschaft
Platz nehmen wird, ist eine spannende Frage. Viele Namen geistern durch die Medien,
nur die wenigstens davon passen allerdings zu unserer SGD.
2.Bundesliga | 06.Spieltag | So. 01.09.2013 - 13:30 Uhr
SG Dynamo Dresden vs. FC Ingolstadt 04 1 : 1 (1 : 1)
Weder Fisch noch Fleisch
Das Heimspiel gegen die Audistädter liegt nun schon ein paar Tage zurück. Und immer
noch frage ich mich, was ich überhaupt an Worten über dieses Spiel verlieren soll? Das
1:1 (1:1)-Unentschieden ist am Ende irgendwie zu wenig und doch muss man unter
dem Strich noch zufrieden sein, überhaupt den einen Punkt "mitgenommen" zu haben.
Denn, wenn man ehrlich ist, hatten die Ingolstädter die gefährlicheren Torchancen.
Niemand hätte sich über einen Auswärtssieg der Gäste beschweren können, doch so
blieb es, auch weil Benjamin Kirsten mehrmals glänzend auf der Linie parierte, bei der
Punkteteilung. Hofmann hatte die Ingolstädter bereits nach elf Spielminuten in
Führung geschossen. Christoph Menz gelang nach einem gelungenen Spielzug der 1:1Ausgleichstreffer. Danach blieb vieles weiterhin Stückwerk. Die Aktionen waren von
Kampf und Einsatz geprägt. Ja immerhin hatte unsere Sportgemeinschaft diese
Tugenden wieder entdeckt. Ansonsten fehle es eigentlich so fast an allem im Spiel der
SGD. Keine Ideen aus dem Mittelfeld. Behäbiges nachrücken, es erweckte fast den
Eindruck, dass die Mannschaft noch einschlafen würde auf dem Spielfeld. Natürlich
kann von jetzt auf gleich nicht alles wieder prima laufen. Es bleibt die Hoffnung, dass
nun mit dem neuen Trainer neuer Schwung in die Mannschaft kommt und diese auch
endlich ihre wahres Potenzial abruft. Denn so schlecht, wie es die Tabelle aussagt,
kann bei bestem Willen der Kader nicht sein. Die nächsten Wochen und Monate
werden es zeigen. Was ich mir für die Mannschaft und den Verein wünsche, aber auch
vor allem von den Fans, endlich mal etwas mehr die Ruhe zu bewahren. Es wird auch
unter dem neuen Trainer Rückschläge geben. Wir werden ab sofort nicht jeden Gegner
an die Wand spielen. Es muss Schritt für Schritt nach vorn gehen. Noch sind erst sechs
Spieltage absolviert und 28 noch zu gehen. Viel Zeit noch, alles gerade zurücken. Und
ganz ehrlich, wichtig ist am Ende der Saison der Klassenerhalt und wenn dieser eben
wieder über die Relegation her muss, dann ist das ebenso. Nur der Verbleib in der
2.Liga zählt. Wir brauchen nicht von der 1.Bundesliga reden, lasst uns doch erstmal in
der 2.Liga über ein paar Jahre hinweg etablieren. Danach können wir weiter sehen,
doch jetzt gilt es alles für den Klassenerhalt zu tun. Die Mannschaft braucht jetzt
unsere Unterstützung. Natürlich kann ich den Unmut einiger Fans verstehen, doch die
Seite 12
Rückblick
ein anderer Wind Einzug hält. So wie zuletzt konnte es in keinem Fall weiter gehen.
Über Herrn Pacult spare ich mir zum Abschluss auch jegliche Bemerkung. Sport frei,
Peter.
2.Bundesliga | 05.Spieltag | Mo. 26.08.2013 - 20:15 Uhr
FC St. Pauli vs. SG Dynamo Dresden
2 : 1 (0 : 0)
So grausam kann Fußball sein!
Na klar, kann man auf St. Pauli auch mal alle drei Punkte liegen lassen. Natürlich kann
man auswärts nicht immer etwas zählbares mitnehmen, vor allem nicht wenn man den
Namen "SG Dynamo Dresden" trägt. Doch was war das heute Abend? Ich kann es
immer noch nicht begreifen und eine Erklärung dafür wird es auch nicht geben. So
grausam kann der Fußball mitunter sein. Auf der anderen Seite schreibt er die
verrücktesten Geschichten. Was aber unter dem Strich bleibt sind Null Punkte für
unsere Sportgemeinschaft und ein glücklicher Heimsieg der Kiezkicker. Steffen Menze
mischte die Karten neu und brachte u.a. Robert Koch in die Startelf. Im Sturm durften
Dedic und Aoudia sich beweisen. Das Spiel machten wie erwartet im ersten Abschnitt
die Gastgeber. Druckvoll über die Außenspieler rannten die Hamburger auf das Tor
unserer SGD zu. Mit einer Portion Glück wurde das 0:0 in die Pause gerettet. Nach dem
beide Mannschaften im ersten Durchgang ein hohes Tempo gegangen sind, wurde es
im zweiten Abschnitt zunächst ruhiger. St. Pauli spielte dennoch weiter auf die
Führung. Dynamo erlangte keine Sicherheit im Spiel. Immer wieder sorgten eigene
Ballverluste im Spielaufbau für Gefahr. Nach einem Eckball köpfte dann Aoudia die
Führung für unsere Farben. Ja schön war es - zwei Minuten später schon durften die
Heimfans jubeln. Menze spielte am Strafraum den Ball lässig mit der Hacke, anstatt
den Ball einfach in das Seitenaus zu schlagen. Daraus resultierte ein Freistoß von der
Strafraumgrenze. St. Pauli spielte den Ball clever in die Mitte. Bei unserer Mannschaft
schauten alle nur zu und so konnte Kringe ungehindert zum 1:1-Ausgleich einschießen.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Als Ouali im
Strafraum zu Fall gebracht wurde, zeigte Schiedsrichter Gräfe aus Berlin auf den
Elfmeterpunkt. Fiel übernahm die Verantwortung, scheiterte aber am Keeper der
Gastgeber. Die Hausherren kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten durch
Standardsituationen. Solch eine nutzte der gerade eingewechselte Maier zum 2:1Siegtreffer in der 89. Spielminute für St. Pauli. Vor dem Fernseher ist mir spontan das
Gesicht eingeschlafen. Danach musste meine Einrichtung daran glauben! Das gibt es
doch nicht! Ist denn der Fußballgott wirklich kein Dresdner? Ja alles Jammern bringt
uns auch nicht weiter. Verloren und basta. Nun muss es irgendwie weiter gehen. Die
Saison ist noch jung, alles noch möglich. Nur langsam müssen Punkte her, wollen wir
der Liga nicht schon im Oktober meilenweit hinterher rennen. Von der Einstellung und
dem Auftreten her, machte das Spiel unserer Sportgemeinschaft Mut.
Rückblick
Seite 5
Die Anspannung war seit dem Aufstehen am Morgen zum Greifen nahe und irgendwie
wurde die Zeit bis zum Anpfiff „totgeschlagen“. Hoffen, bangen und auch die
Fingernägel mussten mal wieder dran glauben. Am Ende hat das Daumen drücken
nichts gebracht. Trotz einer engagierten Leistung unterlagen „unsere“ Dynamos dem
VfL, der durch einen Sonntagsschuss von Manno in der 43. Minute in Führung ging.
„Manno“, dachte ich, aber noch war ja eine Halbzeit Zeit, den Ausgleich zu erzielen.
Dynamo startete forsch in den zweiten Abschnitt, ein Tor wollte aber nicht fallen. In
der 58. Minuten dann pures Entsetzen. Ich versank ganz tief in meinem Sessel. Was
war passiert? Romain Bregerie bekam den Ball im Strafraum an die Hand – Elfmeter!
Nein! Verdammt, ach leck mich doch am A****! Osnabrücks Staffeldt trat an und
Kirsten hält das Ding! Wahnsinn! Wieder ein gehaltener Elfmeter von Benny Kirsten! Es
wird eben nie langweilig als Dynamofan. Im weiteren Verlauf spielte eigentlich nur
noch die SGD, doch ein Tor wollte einfach nicht fallen. In der 88. Spielminute hätte es
durchaus einen Handelfmeter für Dynamo geben können – die Betonung liegt auf
können. So blieb es auch trotz fünf minütiger Nachspielzeit beim 0:1. Ein Ergebnis, dass
man jetzt nicht unbedingt überbewerten sollte. Natürlich haben wir uns alle einen
anderen Ausgang gewünscht, aber selbst wenn das Spiel heute 0:0 ausgegangen wäre,
hätten wir ein Tor im Rückspiel erzielen müssen. Also weiter geht’s. Wir haben zwar
heute eine Schlacht verloren, aber den Krieg haben wir noch lange nicht verloren. Am
Dienstag können wir in Elbflorenz noch alles umbiegen! Die Mannschaft wird alles
dafür geben und auch wir auf den Rängen werden unseren Teil dazu beitragen. Einfach
geht bei Dynamo nicht. Pure Emotionen und nervliche Höchstanstrengungen stehen
auf der Tagesordnung. Leicht wird es am Dienstag nicht, aber unmöglich ist es bei
weitem auch nicht. Wir alle – gemeinsam für den Klassenerhalt.
Relegation | Rückspiel | Di. 28.05.2013 – 20:30 Uhr
SG Dynamo Dresden – VfL Osnabrück
2:0 (1:0)
Hinspiel: 0:1
Nie mehr Dritte Liga
Es ist geschafft. Meine Fresse! Was für eine beschissene Saison. Und dennoch können
wir feiern! Das hoffen und bangen wurde am Ende doch mit dem Klassenerhalt
belohnt. Kämpferisch und leidenschaftlich präsentierte sich „unsere“
Sportgemeinschaft. Wir auf den Rängen haben unseren Teil dazu beigetragen. Es hat
gescherbelt. Die Osnabrücker wurden vom Betreten des Rasens bis zur letzten
Sekunde der Nachspielzeit ausgepfiffen und wurden förmlich niedergesungen. Dynamo
war von Beginn an in der Partie, brauchte allerdings etwas das Spiel in die richtigen
Bahnen zu leiten. Und dann kam die 30. Spielminute. Ouali passt, Solga lässt passieren
und Fielo hämmert das Spielgerät aus 17 Metern in die Maschen. Jaa! Eine geile Bude.
Der Hexenkessel an der Lenéstraße tobte. Das Ergebnis des Hinspiels war schon mal
revidiert.
Seite 6
Rückblick
Kurz vor der Pause zuckten einmal die Gäste kurz auf. Doch Trojan klärte per Kopf auf
der Linie. Nach dem Seitenwechsel wollte Dynamo die Entscheidung. Tobias Müller
und Idir Ouali scheiterten zunächst. 20 Minuten vor dem Ende sprintete Kempe an der
rechten Außenbahn nach vorn, zog in den Strafraum und legte auf Ouali ab, der den
Ball zum 2:0 im Tor unterbrachte! Kein Halten mehr auf den Rängen. Noch nie habe ich
im neuen Stadion fast 90 Minuten durchgehend auf meinem Sitzplatz gestanden. Jetzt
war klar: Wir sind drin. Aber noch waren verdammt lange 20 Minuten auf der Uhr. Oh
man! Nervenkitzel pur. Aber Dynamo hatte das „Ding“ im Griff, verpasste aber
endgültig den Sack zuzumachen. So kam wie immer die gehasste Nachspielzeit und
Osnabrück bäumte sich nochmals auf. Vier Freistöße in den letzten Minuten aus dem
Halbfeld, aber keiner davon wurde mehr gefährlich. Ein letzter Konter von Dynamo.
Abpfiff. Während Benny Kirsten auf dem Rasen völlig abging und es sich ein riesiges
Jubelknäuel bildete, viel bei den meisten auf den Rängen der Druck und die
Anspannung der letzten Wochen ab. Die Tränen flossen. Freudentränen über den doch
noch geschafften Verbleib in der 2. Bundesliga. Es war keine gute Saison: Dynamo stellt
den schlechtesten Angriff der Liga und hat nur einen Sieg in der Fremde geholt. Doch
diese statistischen Werte sind jetzt nur noch Makulatur. Scheiß drauf! Wir haben
letztlich aus eigener Kraft den Klassenerhalt hochverdient in der Relegation gesichert.
Osnabrück hatte einfach nichts entgegen zu setzen. Und „unserer“ Mannschaft war
der unbedingte Wille ins Gesicht geschrieben, die Saison noch zu retten. Danke, dass
es solche Spielertypen wie Cristian Fiel und Benny Kirsten gibt! Ihr seid Dynamo! Aber
auch danke an all die anderen, die gestern auf dem Platz Geschichte geschrieben
haben: Denn noch nie hatte zuvor ein Zweitligist in der Relegation noch den
Klassenverbleib erzielt. Dresden ist eben anders! Und ganz ehrlich: Einmal lila-weiß
reicht doch in der 2. Bundesliga. Meine Nerven brauchen jetzt erst einmal Urlaub.
Beine hoch, Bierchen auf und den Klassenerhalt genießen. Eine lange Sommerpause
wird es nicht geben. Die Zeit der Spielerwechsel hat bereits begonnen und wir werden
aufmerksam verfolgen, was sich rund um „unser“ Dynamo-Stadion passiert. Mitte Juli
heißt es dann wieder: 2. Bundesliga mit dem geilsten Club der Welt. Danke fürs Lesen
und allen eine erholsame Sommerpause. Kräfte sammeln und dann wieder Feuer frei.
Freundschaftsspiel | Sa. 06.07.2013 – 16:00 Uhr
SG Dynamo Dresden – Ajax Amsterdam
0 : 3 (0 : 2)
Niederlage im Freundschaftskick gegen einen CL Teilnehmer
Die scheinbar kurze Sommerpause kommt ja dem Fußballfan allgemein entgegen. Man
neigte schon zu sagen, dass es ja kein Sommerloch geben würde. Was haben wir
durchgeatmet als die Relegation gegen Osnabrück Ende Mai versöhnlich zu Ende
gebracht wurde? „Endlich Sommerpause“, so der eindeutige Tenor. Doch schon keine
24 Stunden später stieg die Vorfreude auf die neue Saison und die Sommerpause hatte
Rückblick
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zumindest noch etwas was zu Gute halten: Gekämpft und geackert hat sie. In den
letzten 20 Minuten setzte man die Unioner ordentlich unter Druck. Zu Recht erzielte
Susac noch das 1:3. 20 gute Minuten reichen aber in einem Derby gegen Union Berlin
nicht aus um etwas zählbares mitzunehmen. Das sollte auch die Mannschaft begreifen.
Nichtsdestotrotz erwarte ich am kommenden Sonntag gegen den FSV Frankfurt eine
Antwort auf dieses „Gespiele“. So kann es ganz gewiss nicht weiter gehen. Der
Auswärtssieg für Union geht in Ordnung. Für ein Heimspiel hat unsere SGD einfach zu
wenig gezeigt. Es ist aber immer wieder interessant, dass sich der Berliner Anhang
nach dem Abpfiff nicht einfach nur freuen oder selbst feiern kann. Nein, man muss den
relativ uninspirierten „Scheiß Dynamo“-Gesang skandieren, den jeder Dorfverein zum
Besten gibt, dem sonst nichts einfällt. Was im Block gesungen wird, ist das Eine. Dass
auf dem Rasen aber die komplette Mannschaft eben genau zu diesem Gesang im Takt
hüpft, zeigt, dass es mit der sportlichen Größe der Unioner Profis nicht so weit her ist.
So sieht es also aus, wenn der „besondere“ Verein aus Köpenick zu Gast ist, der sich
gerne dafür feiert so „anders“ zu sein. Wir applaudieren und wünschen alles Gute!
2.Bundesliga | 04.Spieltag | So. 18.08.2013 - 13:30 Uhr
SG Dynamo Dresden - FSV Frankfurt
0 : 3 (0 : 1)
Tiefpunkt erreicht
So recht möchte ich mich zu diesem Spiel gar nicht weiter äußern. Eine Woche nach
der 1:3-Niederlage im Derby gegen Union Berlin hoffte alles in Schwarz-Gelb auf eine
Reaktion der Mannschaft. Diese blieb, trotz wilder Personalwechsel von Peter Pacult,
aus. Sang- und klanglos ging unsere Sportgemeinschaft gegen den FSV Frankfurt
baden. Am Ende prangte ein bitteres 0:3 von der Anzeigetafel im Dynamo-Stadion.
"Peter Pacult raus"-Rufe hallten von den Tribünen. Ein neuer Tiefpunkt ist erreicht.
Schon nach vier Spieltagen liegt die SGD nur noch auf dem vorletzten Tabellenplatz. So
hatten wir uns das wahrlich nicht vorgestellt. Umso mehr tut die neuerliche Pleite dem
Fanherz weh. Rein gar nichts brachte die Mannschaft zu Stande. Nach belieben
konnten die Gäste aus Hessen ihre Treffer erzielen. Das mit Kapllani gleich ein Spieler
allein die drei Tore der der Frankfurter erzielte, setzt dem ganzen noch irgendwie die
Krone auf. Pacult wirbelte die Startelf mächtig durch. Weniger durchdacht und eher
Alibi mäßig um der kochenden Fanseele entgegenzuwirken. Nur wenige Stunden nach
dem Spiel war dann die zweite Pacult-Ära in Dresden beendet. Steffen Menze
übernimmt interimsmäßig den Trainerposten. An seine Seite rückt David Bergner. In
den kommenden Wochen soll in aller Ruhe nach einem Nachfolger gesucht werden.
Sollte es dann plötzlich merklich besser laufen, ist mir auch alles klar. Ansonsten würde
sich wohl doch eine andere Vermutung bewahrheiten: Dynamo ist untrainierbar. Der
Bericht fällt diesmal etwas kürzer aus. Vielmehr gibt es über das sinnlose Gespiele
jedoch auch nicht zusagen. Es wird Zeit das in Dresden bei unserer Sportgemeinschaft
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Rückblick
Spieltagen auf dem 10. Tabellenplatz. Im nächsten Heimspiel gegen Union Berlin wäre
dann der erste Dreier der Saison wünschenswert. Der Saisonstart mit zwei 1:1Unentschieden geht zumindest zum jetzigen Zeitpunkt in Ordnung. Wir sind gespannt,
wie sich die Mannschaft in den kommenden Wochen präsentiert.
2.Bundesliga | 03.Spieltag | Fr. 09.08.2013 - 18:30 Uhr
SG Dynamo Dresden – 1.FC Union Berlin 1 : 3 (0 : 3)
Ohne Mumm, ohne Punkte im Derby
Was will man schreiben? Geht es schon wieder so los wie in der vergangenen Saison?
Eigentlich hatte man auf einen Fortschritt unserer Sportgemeinschaft gehofft. Durch
irgendwie ist keine Entwicklung in dieser Mannschaft zu sehen. Das „Grütze“-Gespiele
geht weiter. Man fragt sich ernsthaft wo das enden soll. Gegen den 1.FC Union Berlin
kann man durchaus verlieren, aber so wie am Freitagabend die Niederlage sich
zugetragen hat, darf das nicht passieren. Ohne Mumm, Kraft- und Ideenlos
präsentierte sich unsere Mannschaft. Die „Eisernen“ spielten ihrerseits auch keinen
besonders guten Fußball. Aber warum auch? Gegen unsere SGD reicht es auch einfach
die Fehler unserer Spieler auszunutzen. So fiel das längst überfällige 0:1 nach einer
äußerst dumm verschuldeten Ecke. Die Treffer zum 0:2 und 0:3 legte man den
Berlinern dann mehr oder weniger auch noch selbst vor. Somit war die Partie nach 36
Minuten bereits gelaufen. Konstatierte Mienen auf den Rängen und mal wieder
feiernde Berliner in unserem Wohnzimmer. Das tat besonders weh. Das schlimme an
der ganzen Partie: Die Unioner waren keinesfalls so viel besser, wie das Ergebnis es
aussagen mag. Die Gäste nutzten vielmehr ihre Chancen eiskalt während unserer
Sportgemeinschaft wie so oft im Spiel nach vorn wenig auf die Beine brachte. Natürlich
könnte man jetzt die Diskussion über die Aufstellung wieder entfachen. Aber diese
geht einem mittlerweile auch so ziemlich auf die Nerven. Es muss doch der Trainer
sehen, dass ein Mikael Poté allein im Sturm völlig aufgeschmissen ist. Das gezeigte
„Gespiele“ kann doch nicht ernsthaft Pacult’s Philosophie von Fußball sein. Oder doch?
Zugegeben: Es macht einen ratlos. Eines steht jedoch fest: Allzulange sollten sich die
Verantwortlichen dieses Gekicke nicht mehr mit anschauen. Sonst geht es sofort
wieder knallhart gegen den Abstieg. Wieso kann die Mannschaft eine Leistung, wie sie
beispielsweise gegen den HSV gezeigt hat, nicht in einem Punktspiel zeigen? So
spielfreudig wie gegen die Hamburger habe ich unsere SGD lange nicht mehr gesehen.
Oder war dieses Spiel vor knapp zwei Wochen doch nur ein Muster ohne Wert. Gegen
Union Berlin machte es jedenfalls keinen Spaß das Spiel zu verfolgen. Als in der 47.
Minute durchaus zu Recht Gueye mit der Roten Karte vom Platz musste, war das Spiel
endgültig gelaufen. Und irgendwie war man im Gedanken bereits weiter. Fast wollte
ich zum Derby gar keine Worte aufschreiben, denn das gezeigte ist es eigentlich nicht
wert, überhaupt ein Wort darüber zu verlieren. Zum Ende möchte ich der Mannschaft
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noch nicht mal richtig begonnen, war sie uns schon wieder lästig und viel zu lang. Nun
gut, Ablenkung fand man hier und dort, allerdings kribbelte es jeden verdammten Tag
wieder etwas mehr und das rückwärtszählen der Sekunden bis zum ersten Anpfiff in
der Saison 2013/2014 begann. Tag für Tag Diskussionen um mögliche Neuzugänge. In
zwei Wochen wird das erste Punktspiel der Saison angepfiffen. Bis dahin hat unsere
Sportgemeinschaft noch einiges zu tun. Eher kurzfristig nahmen wir letztlich doch das
Freundschaftsspiel im Dynamo-Stadion gegen Ajax Amsterdam in unseren Terminplan
auf. Endlich wieder Dynamo. Endlich wieder im Wohnzimmer „Dynamo-Stadion“ zu
Gast. Mit Ajax Amsterdam stand unseren Dynamos der aktuelle niederländische
Meister gegenüber. Auch etwa 150 Schlachtenbummler aus den Niederlanden fanden
sich in Dresden ein. Schon im Vorfeld der Partie gingen durch die Medien verschiedene
Meldungen, dass einige Hooligans den Weg nach Dresden auf sich nehmen würden.
Letztlich sollte es auch so kommen. Das Jubiläums- und Freundschaftsspiel unserer
Sportgemeinschaft missbrauchten die Anhänger aus Amsterdam für ihre Show.
Überflüssiges „rumgepose“ schon weit vor dem Anpfiff. Nach etwa 15 Spielminuten
dann Pyrotechnik und große Rauchwolken aus dem Gästebereich. Prompt stand die
Polizei auf dem Plan. Diese griff dann allerdings für mich nicht ganz nachzuvollziehen
und scheinbar ohne jeglichen Grund in der zweiten Halbzeit tätlich im Block der
Amsterdamer ein. Es folgten einige Handgemenge. Nach kurzem Durcheinander
beruhigte sich die ganze Situation wieder. Eigentlich schade, dass ich solche Zeilen
nach einem Freundschaftsspiel verfassen muss. Generell sind solche Aktionen einfach
nur sinnlos. Kommen wir nun zum sportlichen: Bereits nach drei Minuten hatte es
hinter Benjamin Kirsten eingeschlagen. Das Supertalent Eriksen, an dem auch
Bundesligist Dortmund dran ist, zirkelte einen Freistoß perfekt über die Mauer hinweg
zum 0:1 in die Maschen. Dynamo spielte gut mit, zeigte sich im Abschluss allerdings
viel zu harmlos. Zudem rannte sich Ouali immer wieder fest. Nach 22 Spielminuten war
es erneut Erikson der mit einem Freistoß Benny Kirsten im Dynamo-Tor überlisten
konnte. Auch nach dem Seitenwechsel hielt unsere Mannschaft kämpferisch dagegen,
blieb vor dem Tor aber glücklos. Außerdem wurden noch zwei SGD-Tore wegen
vermeintlichen Abseits aberkannt. Die Gäste erhöhten unterdessen nach 49 Minuten
auf 0:3. Hoesen wurde im Strafraum bedient - freistehend vor Scholz erzielte er
problemlos das dritte Tore für Ajax. Am Ende verlor unsere Sportgemeinschaft gegen
einen überlegenden Gegner verdient mit 0:3. Dennoch zeigten sich unsere Spieler
engagiert. In den kommenden Wochen gibt es sicherlich noch einiges zu optimieren.
Erste gute Ansätze waren aber durchaus zu erkennen. Und aus Niederlagen kann man
immer besser lernen. Die Sommerpause und der souveräne Sieg gegen West Ham
United vor einem Jahr und die dann folgende Saison sollte uns allen noch wohl
bekannt sein. Also denn, der Punktspielstart ist schon in Sichtweite. Endlich geht es
wieder los. Packen wir es gemeinsam an. Knapp 21.000 Zuschauer kamen übrigens
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Rückblick
zum Spiel gegen Ajax in das Dynamo-Stadion. Die Stimmung sollte als eher verhalten
bezeichnet werden, auch wenn ab und zu es aus dem K-Block um einiges lauter wurde.
Aber schließlich war es eben nur ein Freundschaftskick bei bestem Sommerwetter.
Und da sollte auch nur mal „Fußballschauen“ erlaubt sein. Kräfte sammeln für den 20.
Juli 2013.
2.Bundesliga | 01.Spieltag | Sa. 20.07.2013 – 15:30 Uhr
SG Dynamo Dresden – 1.FC Köln
1 : 1 (0 : 0)
Ein Punkt gegen die Geißböcke
Knapp vier Monate nach der schmerzlichen 0:2-Heimniederlage gegen den FC aus Köln
kam es am 1. Spieltag der Saison 2013/2014 zum Wiedersehen zwischen unserer
Sportgemeinschaft und dem 1.FC Köln. Nach einer kurzen und intensiven
Vorbereitungsphase brannte in Dresden jeder auf den scharfen Start: Die Fans sowieso
und die Mannschaft um Trainer Pacult auch. Der Trainer brachte mit Susac und Menz
zwei Neuzugänge von Beginn an. Überraschender Weise nahm Zlatko Dedic nur auf der
Bank Platz. So agierte Mikael Pote als einzige Sturmspitze. Naja. Köln dagegen bot
gleich drei Stürmer auf, darunter auch der Schreck aus dem letzten Gastspiel: Im März
schoss Ujah mit zwei Treffern unsere SGD im Alleingang ab. Die Gäste vom Rhein
nahmen das Heft des Handelns auch sofort in die Hand und drängten nach vorn.
Unsere Sportgemeinschaft war somit fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt.
In der gegnerischen Hälfte unterliefen zu viele Fehlpässe. Ein Freistoß nach vier
Minuten stellte Kirsten bereits vor erste Probleme. Die SGD fand kaum mittel und
igelte sich vor dem eigenen Strafraum ein. Poté bekam kaum Bälle, hatte dann aber in
der 24. Und 28. Spielminute zwei gute Möglichkeiten. Cristian Fiel setzte einen Freistoß
über die Latte (27.). Bis zur Pause begegneten sich beide Mannschaften vor über
29.000 Zuschauer auf Augenhöhe. Der zweite Abschnitt war zunächst von einer
minutenlangen Abtastphase geprägt. Dynamo lud dann die Gäste zu einer Großchance
ein. Bröker luchste Bregerie den Ball ab und Benny konnte in letzter Sekunde noch
klären. Im Gegenzug probierte es Pote glücklos mit einem Kopfball. Nach einer Stunde
wurde es wild: Nach einem Freistoß prallte Kirsten mit einem Kölner Spieler
zusammen. Benny ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen. Der Schiedsrichter beließ es
zum Glück bei einer Ermahnung. Köln machte mehr und mehr Druck und erzielte das
Tor. Einen Schuss von Brecko konnte Kirsten noch parieren, doch gegen den Kopfball
von Ujah war Benny machtlos – 0:1 (61.). Wieder Ujah. Sollte das Spiel so laufen, wie
jenes im März? Pacult reagierte und brachte Dedic und stellte sein System auf ein 4-42 um. Unsere Sportgemeinschaft rannte an, Köln lauerte derweil auf Konterchancen.
Zwölf Minuten vor dem Ende gelang dann doch noch der Ausgleich, wenn auch kurios.
Einen Rückpass nahm der Kölner Torhüter an und wollte den heraneilenden Poté mit
gleich mehreren Tricks narren. Poté setzte seinen Körper ein und brachte das
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Spielgerät zu Tobias Kempe, der mit einem Heber ins leere Tor zum Ausgleich traf. In
den Schlussminuten versuchte Dynamo wie auch Köln auf Sieg zuspielen. Tore fielen
aber nicht mehr und so blieb es beim 1:1-Unentschieden, welches am Ende durchaus
in Ordnung ging. In den ersten beiden Jahren in der 2.Bundesliga startete unsere
Sportgemeinschaft jeweils mit einer 1:2-Niederlage. Vielleicht ist jetzt das 1:1 ein gutes
Omen für eine bessere Saison, als zuletzt. Wir sind gespannt.
2.Bundesliga | 02.Spieltag | Mo. 29.07.2013 - 20:15 Uhr
VfL Bochum - SG Dynamo Dresden
1 : 1 (1 : 0)
Fiel's Traumtor sichert einen Punkt
Der Start in die neue 2.Liga-Saison ist unserer Sportgemeinschaft im Großen und
Ganzen doch gelungen. Nach dem 1:1-Unentschieden zu Hause gegen den 1.FC Köln
holten die Schützlinge von Trainer Pacult am Montagabend beim VfL Bochum ebenfalls
ein 1:1 (1:0). Nach zwei Spieltagen hat Dynamo nun zwei Punkte auf dem Konto.
Jeweils einen Punkt mehr, als in den beiden Zweitliga-Jahren zuvor. Nun gut, es ist jetzt
kein Grund zu überschäumender Freude, aber eben auch kein Grund, den Kopf in den
Sand zu stecken. In der 1. Halbzeit hat man noch gesehen, das der Mannschaft noch
einiges fehlt. Vielleicht liegt es auch nur am Spielsystem? Mikael Poté war mal wieder
so ziemlich auf sich allein gestellt. Somit entwickelte man kaum Druck auf das
Bochumer Tor. Die Gastgeber dagegen konnten bereits nach zehn Spielminuten
jubelnd die Arme nach oben reißen. Nach einer Freistoßflanke kam der Bochumer
Fabian frei zum Kopfball und versenkte den Ball hinter Benny Kirsten im Tornetz. Mal
wieder ein Gegentor nach einem Standard. Ja so langsam gewöhnt man sich daran.
Schon in den Spielzeiten zuvor war das eine wohlbekannte Dynamo-Krankheit. Diese
scheint sich nun auch im neuem Spieljahr fortzusetzen. Im Spiel nach vorn lief im
ersten Abschnitt nicht viel zusammen, so blieb es, auch weil ein Bochumer Tor wegen
vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt wurde, beim knappen 0:1-Rückstand unserer
Mannschaft. In der 2. Halbzeit zeigte sich die Sportgemeinschaft engagierter und nahm
nach etwa 60 Spielminuten das Zepter in die Hand. Nun zeigte sich, dass auch der VfL
Bochum verwundbar ist. Pacult wechselte und brachte für Tobias Kempe, Filip Trojan.
Dieser erkämpfte sich in der 69. Minute von Paul Freier den Ball und passte auf Ouali,
dieser legte für Cristian Fiel ab und dieser zimmerte den Ball zum 1:1-Ausgleich in die
Maschen. Sein Tor erinnerte an jenes aus dem Relegationsrückspiel gegen den VfL
Osnabrück im Mai des Jahres. In der Folge versuchte Dynamo gar zaghaft auf Sieg
zuspielen. Die beste Chance hatte Potè, der nach Vorlage von Ouali aus Nahdistanz am
Bochumer Keeper scheiterte. Die Gastgeber blieben bei Standards gefährlich. Nach
einer Ecke köpfte Aydin nur um Zentimeter am Dynamo-Gehäuse vorbei. Danach war
dann auch schon Schluss. Dynamo holt aufgrund einer guten zweiten Halbzeit
verdienter Maßen einen Punkt beim VfL Bochum und befindet sich nach zwei
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