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Nr. 33/10.10.2014
Schaufenster
Lichtbild
Fotografenpaar: Lillian Bassman & Paul Himmel
Mode zum Mieten: Moiree
Szenen der Gestaltung: Atelier Oï
Überraschendes Kambodscha
Eigenwillig: Erlend Øye
ab Seite 38 Kulturprogramm
EDITORIAL
Bild der Woche
S
ie, verehrte Leserin, geschätzter Leser, kennen doch
zweifellos auch irgendwelche Wortwendungen, die
Sie aus mitunter nicht genau eruierbaren Gründen voll
Ehrfurcht erschaudern lassen. Zu diesen, wahrscheinlich wegen des einschlägigen Zusammenhangs, zählt
für mich die versicherungsrelevante „höhere Gewalt“.
Wenn etwas aufgrund ihres Einwirkens geschieht – oder
eben nicht –, ist alles Aufbegehren zwecklos. Nun, vor
wenigen Tagen bekam ich, als ich in dichtem Nebel in
einer Flugzeugwarteschleife über Paris kreiste (nicht
ich natürlich, sondern das wartend schleifende Flugzeug), eben diese höhere Gewalt auf das Unrühmlichste
zu spüren und verwünschte sie heftig. Wenn man schon
in aller Morgenfrühe wegen eines der wichtigsten Defilees zu einer Modewoche anreist, dann kann man nämlich auf Kraftproben der höheren Gewalt gut verzichten
(auch wenn das die Gewalt für gewöhnlich wenig
schert). Eine Kraftprobe besteht auch unsere Schlussredaktion diese Woche wegen
des parallelen Entstehens des
„Kulturmagazins“ (bitte Termin vormerken: 17. Oktober),
darum halte ich mich an dieser
Stelle nicht länger auf und
wünsche uns allen ein schönes
Wochenende ohne allzu viel
Unvorhergesehenes. s
Protestkultur. Man mag Karl Lagerfelds „Mode engagée“-Defilee bei Chanel
nun mehr oder weniger gelungen finden. Die Slogan tragenden Models avancierten jedenfalls zu einem Hit im bilderwütigen Internet. Umso gespannter darf
man außerdem sein, wie das für 2. Dezember angekündigte Chanel-Defilee in
Salzburg ausfallen wird.
Online
Cheers. James Bond trank ihn mit
Wodka und Lillet, Oasis mit Tonic:
Die Geschichte des Gin ist so span-
Daniel Kalt, Chefredakteur
16
Cover: Lillian Bassman, Fotos: APA, beigestellt
Mode. Wien-Touristen sollen künftig
Mode von heimischen Designern im
Hotel zu mieten bekommen.
30
Reise. Von Phnom Penh bis ans
Meer: Martin Amanshauser besucht
Kambodscha.
36
Kultur. Nordische Sensibilität und
Verteilung der Geschlechterrollen:
Ein Gespräch mit Erlend Øye.
Fundstück
Weise Worte. Dieser Tage erscheint
der von Elke Gaugele herausgegebene Band „Aesthetic Politics in
Fashion“, der Mode an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen
verortet. Vorgestellt wird das Buch
bei einer Podiumsdiskussion am
14. 10. um 19 Uhr in der KarlSchweighofer-Gasse 3, 1070 Wien.
nend wie jene von Laverstoke Mill,
einer fast 1000 Jahre alten Mühle.
Bombay Sapphire hat dort eine Destillerie eröffnet. Mehr dazu lesen Sie
online auf Schaufenster.DiePresse.com
Schaufenster
3
1
K U LT
Tarnanzug
11
10
2
Neue Adresse
3
8
6
4
5
6
Schaufenster
7
9
1. Gürtel aus Ziegenleder von Etro,
625 Euro, Tuchlauben 5, 1010 Wien
2. Damenlook von Kenzo, Preis auf
Anfrage, www.kenzo.com
3. Schal von Leigh & Luca, 229 Euro, erhältlich bei Inked, Bauernmarkt 15, 1010 Wien
4. Nagellack „631 Orage“ von Chanel, 25,95
Euro, im Drogeriefachhandel erhältlich
5. Sneakers von Valentino, 540 Euro, Tuchlauben 5, 1010 Wien
6. Anti-Aging-Serium „Plantscription“ von
Origins, 30 ml, 66 Euro, im Drogeriehandel
7. Herrenlook von Diesel, Preis auf
Anfrage, Kohlmarkt 8–10, 1010 Wien
8. Damenlook von Michael Kors, Preis auf
Anfrage, Shopping City Süd, Europaring,
2334 Vösendorf
9. Weekender von Givenchy, Preis auf
Anfrage, www.givenchy.com
10. Analogkamera „Holga CFN 120 Green“,
51,75 Euro, www.shop.lomography.com
11. Zierkissen „Camouflage“, 28,95 Euro,
www.zazzle.at
Redaktion: Christina Lechner, Fotos: Beigestellt
★ Amicis. Auf Schwarz und
Weiß sowie gelbe Akzente
ist das Interieur des neuen
Stores für Damenmode in
der Wiener Innenstadt
reduziert. Bei den
Männern im benachbarten Store lautete das
Konzept „Rock ’n’ Roll
Gentleman“.
Tuchlauben 11 (Damen)
und Tuchlauben 14
(Männer), 1010 Wien
THERE ARE EXCEPTIONS
TO EVERY RULE.
AUDEMARSPIGUET.COM
ES GIBT AUSNAHMEN ZU JEDER REGEL.
ROYAL OAK
ROSÉGOLD MIT
DIAMANTBESATZ.
ATELIER
The Bridge
Taschenmanufaktur
Glanz.
Das Leder wird
mit Bernsteinwalzen poliert und
erhält dadurch
seinen Glanz.
Färbung.
Mit Wollbauschen wird
das Leder gefärbt, um
die natürliche Struktur
zu erhalten.
Qualität.
„Made in Italy“ ist
ein Attribut, auf
das man
besonders
stolz ist.
Material. Hauptsächlich vollnarbiges Leder aus Europa wird
zur Herstellung verwendet.
Businesstasche. Herrenmodell
„Shopper Work“, 699 Euro, erhältlich
etwa im Steffl Departement Store.
8
Schaufenster
eit 1969 ist bei The Bridge die Produktion von hochwertigen Lederaccessoires das Thema. Aus einem Florentinischen Handwerksbetrieb, der auf die
Ästhetik des typischen „English Style“ setzte, entstand mit der Zeit ein englischtoskanischer Stil. Verwendet wird ausschließlich vollnarbiges Leder aus europäischen Zuchtbetrieben, außerdem lebt man nach wie vor altes Handwerk.
Poliert wird das Leder beispielsweise nach toskanischer Tradition mit Bernsteinwalzen, wodurch es leuchtend und elastisch wird. s www.thebridge.it
Fotos: Beigestellt
S
Paul Himmel: „Brooklyn Bridge View“, New York, 1948.
Paul Himmel: „Solarized Car“, 1966.
10
Schaufenster
Lillian Bassman: „More Fashion Mileage per Dress, Barbara Vaughn“, Kleid von Ficol, New York 1956, neu interpretiert 1994.
BILDER
PAAR
Lillian Bassman und Paul Himmel verband lebenslange Treue und
die Liebe zur Fotografie. Das Kunst-Haus Wien zeigt jetzt eine
Retrospektive einer besonderen künstlerischen Symbiose.
Fotos: Lillian Bassman, Paul Himmel Text: Norbert Philipp
Schaufenster
11
Lillian Bassman: „Barbara Mullen“, New York, ca. 1958, neu interpretiert 1994.
12
Schaufenster
Paul Himmel: „Jongleur“, 1946.
Paul Himmel: „Ohne Titel (Botticelli Girl/Patricia MacBride)“, Fire Island, undatiert.
Schaufenster
13
A
uch das ist eine Art Lebenswerk: 77 Jahre waren
Lillian Bassman und Paul Himmel ein Paar.
Eigentlich war es ja eine lebenslange Dreiecksbeziehung, denn beide liebten einander und auch
die Fotografie. So innig und so experimentierfreudig, dass man den beiden in der Geschichte
der Fotografie noch so etwas Schmeichelhaftes
wie das „Revolutionieren“ nachsagt. Schließlich wollte Bassman für
„Harper’s Bazaar“ in den 1940er- und 1950er-Jahren nicht nur
„Schleifen und Knöpfe“ ablichten, wie ihr ursprünglich aufgetragen worden war. Auch Paul Himmel fotografierte für „Harper’s
Bazaar“, für „Vogue“ und andere Magazine. Seine Arbeit verselbstständigte sich allmählich zur freien Kunst. Seine Über- und Langzeitbelichtungen wollten schließlich nicht mehr in den kommerziellen Rahmen passen. Das Kunst-Haus Wien zeigt jetzt in Zusammenarbeit mit dem Haus der Photographie in den Deichtorhallen
Hamburg eine Retrospektive einer ungewöhnlich künstlerischen
Symbiose in einer fotografischen Langzeitbeziehung.
Dauerhaft. Als sie 15 war, zog Lillian Bassman zu ihrem späteren
Mann, der sie erst 2009 verließ, als er starb. Drei Jahre später verstarb sie selbst, im Alter von 94 Jahren. Ihr Oeuvre wirkt auch noch
heute modern und auf die Modefotografie nach. Jahrzehnte bevor
14
Schaufenster
Paul Himmel fotografierte
zunächst für Magazine wie
„Harper’s Bazaar“, „Vogue“ und
andere. Allmählich entwickelten
sich seine gestalterischen Experimente, oftmals mit Langzeit- und
Überbelichtungen, zur freien
Kunst. Nach 1969 wurde er Psychotherapeut, 2009 verstarb er.
die Digitalisierung die Bilderwelten endgültig auf den Kopf stellen
sollte, begann Bassman bereits, in eine neue Bildsprache abzuzweigen: Malerisch-illustrativ zeichnete sie eine neue Fotoästhetik mit,
gleichzeitig auch eine neue Frauenrolle, die sich in den 1950er-Jahren nicht damit begnügte, das stille Schmuckstück an des Mannes
Seite zu sein. Mit der Kamera sog Bassman den Ausdruck der
Models auf, genauso wie die Aura der Kleider, die sie trugen. Sie
arbeitete ab 1949 für „Harper’s Bazaar“, auch für andere Magazine,
so lange, bis sie sich schließlich mit den Models langweilte, die
ihrer Meinung nach immer jünger und ausdrucksloser wurden. In
den 1990er-Jahren hatten Modedesigner wie auch John Galliano
sowie Artdirektoren ihre Arbeit wiederentdeckt.
Das Werk Paul Himmels entwickelte sich von der Modefotografie
zur freien Kunst. Die Bewegung war es, die ihn von Anfang an faszinierte. In den 1950er-Jahren richtete er etwa das Objektiv auf die
Mitglieder des New York City Ballet; so entstanden faszinierende
Bewegungsstudien. Die radikalen Experimente fanden allmählich
keine kommerziellen Auftraggeber mehr. Seine Karriere beendete
er 1969, um danach als Psychotherapeut erfolgreich zu werden. s
Tipp
Lillian Bassman & Paul Himmel. „Zwei Leben für die Fotografie“. Von 16. Oktober bis 8. Februar im Kunst-Haus Wien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030.
Fotos: Karin Kohlberg
Lillian Bassman war in den
1940er-Jahren Artdirektorin des
„Junior Bazaar“. Später
fotografierte sie für seine
„Mutter“, den „Harper’s Bazaar“.
Sie prägte die Bildsprache der
Modefotografie im 20. Jahrhundert entscheidend mit. Bassman
verstarb im Jahr 2012.
Kohlmarkt 3, 1010 Wien
Bedruckt. Der Überwurf von Gon
wechselt für 486 Euro den Besitzer.
Seidenglatt. Das Seidenkleid von Ajla Ayidan
kann um 646 Euro auch gekauft werden.
Schwerthieb
an der Rezeption
Mieten statt kaufen sollen Wien-Besucher bald die
Mode der Stadt. Das ist zumindest die Idee hinter
dem gehobenen Verleihservice Moiree.
Text: Lena Fuhrmann
16
Schaufenster
D
ie Legende vom heiligen Martin kennt
jedes Kind. Der Reiter, der das
Schwert nahm und seinen Mantel in
zwei Stücke schnitt, hat uns von klein
auf beigebracht, dass Teilen eine gute
Sache ist. Ein Gedanke, der in unserer
Konsumgesellschaft schnell unter die
Einkaufswagenräder kommen kann. Und gerade deshalb
hat sich wohl das, was man als „Sharing Economy“
bezeichnet, neu formiert. Man kauft nicht mehr automatisch, man mietet, man tauscht, man teilt sich Wohnung,
Auto oder Kleidung. Dafür benötigt man kein Schwert,
sondern nur das Internet, wo vor Kurzem das Service
Moiree online gegangen ist. Gründer Christoph Oberlechner hat diese Plattform geschaffen, auf der Wiens
Hotelgäste Mode lokaler Designer mieten können. „Mir
kam die Idee, wie toll es wäre, ohne Koffer zu verreisen
und dann im Hotelzimmer Kleider vorzufinden, die man
Fotos: Aslan Kudrnofsky, beigestellt
speziell für den Aufenthalt tragen kann“, beschreibt
Christoph Oberlechner, der in den vergangenen Jahren
als Vertriebs- und Marketingleiter des Wiener Modelabels Ute Ploier gearbeitet hat. Aus diesem Gedanken
wurde dann ein ausgereiftes Konzept, das zum Ziel hat,
die österreichische Modeszene zu fördern und für
Außenstehende zugänglich zu machen. „Der Hotelgast
wird vorab auf den Service von Moiree aufmerksam
gemacht, er erhält einen Code, mit dem er sich auf unserer Webseite einloggen und dort Kleider und Accessoires
bestellen kann. Die Stücke werden dann innerhalb von
zwei Stunden ins Hotel geliefert und können für eine
Gebühr von 15 Prozent des Kaufpreises pro Tag gemietet
werden, eine Kaufoption besteht“, erklärt Oberlechner
das Wunschszenario. Mit Moiree kooperieren derzeit
natürlich nur Hotels, deren Gäste sich ein entsprechendes Service auch leisten können. Das Park Hyatt Vienna,
The Guesthouse, DO & CO sowie das Hotel Altstadt
Vienna sind dabei.
Letzteres steht der Kreativbranche traditionell nah. Die
Zimmer des Hotels wurden von heimischen Architekten
und Designern ausgestattet, darunter auch Modedesignerin Lena Hoschek. „Unsere Gäste kommen oft aus dem
Kreativbereich, sind selbst Künstler, Architekten, Musiker oder Schauspieler“, weiß Saskia Wiesenthal, die für
Kunstmanagement und Marketing zuständig ist. Ihr
Vater, Gründer des Altstadt Vienna und Kunstsammler,
fördert schon lange einheimische Künstler. „Wir kooperieren mit Boutiquen und Stylisten, bieten unseren Gästen Insidertipps zu Kunst, Kultur und Shopping.“ Derlei
Unterstützung für die Kreativszene der Stadt entspreche
der Philosophie des Hotels, so Saskia Wiesenthal. Doch
die Geschäftsfrau sieht das Projekt realistisch, „ich
denke, es wird eine Zeit dauern, bis Moiree richtig
anläuft, es entspricht zwar dem Nachhaltigkeitsprinzip,
das momentan sehr gefragt ist, aber vor allem die Generation 50 plus tut sich eher schwer damit, Dinge zu teilen“. Andererseits hat gerade diese Generation meist die
entsprechenden Mittel, sich Designermode zu leisten.
Ein bekanntes Problem. Ajla Ayidan, deren nach ihr
benanntes Label neben Femme Maison, Bradaric
Ohmae, Gon, Florian Jewlery und Mühlbauer bisher
für Moiree gewonnen werden konnte, gründete ihr
Unternehmen vor erst einem Jahr. Die junge Designerin weiß um die Schwierigkeiten des Marktes: „Das
Interesse an Mode und die finanzielle Realität der
potenziellen Kundschaft sind oft nicht vereinbar“,
weiß die Designerin, die gerade mit einigen Shops in
Wien in Verhandlungen steht und plant, die nächste
Winterkollektion in Paris zu zeigen. „Ich sehe
die Kooperation mit Moiree als Chance, Menschen von außen zu begeistern. Den Versuch
eine Brücke zwischen lokalem Design und
kaufkräftigem Klientel zu schlagen, halte ich
für ein spannendes Projekt.“
Ein solcher Brückenbau erfordert jedoch ein
durchdachtes Konzept, denn erstens ist Wien
nicht gerade als Modestadt des großen Schlages bekannt,
und zweitens gilt es die Markentreue der Konsumenten,
die sich große Modehäuser über Jahrzehnte aufgebaut
haben, zu durchbrechen und das Vertrauen in einheimisches Design zu wecken. Monique Dekker, Generaldirektorin des Park Hyatt Vienna verortet da bei ihren Gästen
keine Berührungsängste. „Die meisten erwarten sich,
dass wir ihnen Bereicherndes und Außergewöhnliches
bieten, daher kooperieren wir mit lokalen Galerien, Restaurants und auch Designern. Die Hostessenuniform
zum Beispiel wurde von zwei Wiener Designerinnen entworfen.“ Dieses Designerduo bietet auch ein Ballkleidservice an: Wenn der Kunde im Wiener Park Hyatt
ankommt, hängt das exklusiv für ihn geschneiderte Kleid
bereits im Zimmer.
Designaffin.
Christoph Oberlechner hat Moiree gegründet.
Der Prinzessinnenmoment. Auch das Konzept von Moiree lebt von dieser „luxury experience“, wie Oberlechner
bestätigt: „Das funktioniert aber anders als Dienste wie
etwa ,Rent the Runway‘ aus den USA.“ Internetseiten wie
Renttherunway.com oder Bags4rent.com setzen eher auf
den Aschenputteleffekt und vermieten hauptsächlich
Kleider und Accessoires von High-End-Marken und prestigeträchtigen Modehäusern wie Louis Vuitton, Hermès
oder Gucci. Das lockt vor allem die an, die sich so ein
Designerstück niemals leisten könnten, und lebt nur von
der Anziehungskraft der großen Namen.
Moiree versucht nun genau das Gegenteil: Finanziell bestens situierte Touristen sollen Mode österreichischer
Designer mieten. Ob Understatement in dieser Weise
funktioniert? Die Generaldirektorin des Park Hyatt
Vienna sagt ja, denn „die Mode, die Moiree anbietet, entspricht absolut dem Look unserer Gäste“. Viele kämen
außerdem für Kongresse oder Veranstaltungen und würden gerne auf übermäßiges Gepäck verzichten. Hochwertige Stoffe und gute Verarbeitung seien die Voraussetzung dafür, dass luxusverwöhnte Modeliebhaber
zugreifen, glaubt der Moireegründer Oberlechner, und
darauf habe er bei der Wahl der Designer geachtet. Und
für Ajla Ayidan wäre das „ultimative Ziel“, dass ihre Stücke schließlich gekauft werden. Einen zusätzlichen
Gewinn würde das für das Label zwar nicht bringen,
denn Oberlechner hat den Designern, außer Florian
Jewlery und Klaus Mühlbauer, die Kollektionen im
Vorfeld bereits abgekauft, aber so würden die Stücke
mit ihren neuen Besitzern das Land verlassen und
eventuell weitere Kunden im Ausland erreichen. Auch
Monique Dekker vom Park Hyatt hält es für wahrscheinlich, dass die Kleider von Moiree am Ende eher gekauft
als gemietet werden.
Der „Share-Charakter“ würde dadurch natürlich verloren gehen. Allen Beteiligten liegt
aber vor allem die heimische Modebranche
am Herzen, und vielleicht hat die junge Designerin recht, wenn sie sagt „man darf nie die
Kraft eines Auslandsaufenthalts unterschätzen.“ Das Gute kann schließlich fern und nah
gelegen sein. s
„Vor allem die
Generation 50 plus tut
sich schwer damit,
Dinge zu teilen“
Schaufenster
17
Keine Frage
des Alters
Nach dem 200. Firmengeburtstag ist der Juwelier Köchert gerade alt genug für einen Verband
ehrwürdiger Traditionsunternehmen. Gefeiert wird auch mit einer Ausstellung in Wien.
Text: Daniel Kalt
V
or 200 Jahren fand, wie dank beflissener Geschichteprofessoren bekannt
sein dürfte, hierzulande der Wiener
Kongress statt und fungierte als – immerhin vier Jahre währender – Magnet für
Magnaten aus Ländern fern und nah. Dass
in ihrem Gefolge eine florierende Luxusindustrie entstand, verwundert selbst aus heutiger Perspektive nicht. Auch der deutsche Goldschmied Jakob
Heinrich Köchert kam in dieser Zeit nach Wien, machte
mit dem bereits hier ansässigen Emanuel Pioté gemeiname Sache und übernahm schließlich die Anteile seines Partners. Was freilich fast noch wichtiger ist als die
Tatsache, dass es die Firma noch gibt: Sie befindet sich
weiterhin in der Hand der Gründerfamilie.
Blick ins Atelier. „Vertrauen ist ein wichtiges Thema in
unserem Metier“, sagt Christoph Köchert. „Die Firmengeschichte, die auch eine Familiengeschichte ist, unterstützt das.“ Aus Anlass des hohen runden Geburtstages
soll im Köchert-Stammhaus am Neuen
Markt in Wien nun ein eigener Ausstellungsraum entstehen, hundert historisch wertvolle Stücke wurden zusammengetragen. „Außerdem ist es uns
wichtig zu betonen, dass in unserer
eigenen Werkstätte am Neuen Markt
weiterhin Schmuck gefertigt wird“,
führt Wolfgang Köchert einen weiteren
wichtigen Aspekt ins Treffen. „Darum“,
ergänzt Florian Köchert, der die SalzSternstunde. Sebastian Menschhorn
aktualisierte den
Sisi-Stern.
Familienbande.
Christoph, Florian
und Wolfgang Köchert (v. l.) am
Neuen Markt.
burger Dependance leitet, „wird es auch nach Ende der
Ausstellung in Zukunft möglich sein, sich für Führungen
durch die Werkstatt anzumelden.“
Die Köcherts setzen also auf Tradition. Verständlich,
denn das Unternehmen durfte sich in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts als einziger Kammerjuwelier des
Kaiserhauses bezeichnen. Was von Köchert gefertigt
wurde, war vom Kaiser bestellt worden. Die berühmten
Sisi-Sterne, weiterhin ein Bestseller (wenn ein so profaner Begriff in diesem Zusammenhang erlaubt ist), gehen
auf diese Ära zurück. Auch der „Bogen in die Gegenwart“
soll aber, so Wolfgang Köchert, weiterhin und intensiver
denn je gespannt werden. Sebastian Menschhorn schuf
etwa für die letzte Wien-Products-Collection eine aktualisierte Variante der Sisi-Sterne, auch an den Passionswegen der Vienna Design Week nahm Köchert heuer mit
PostlerFerguson teil. Und für die Jubiläumsausstellung,
die am 22. Oktober feierlich eröffnet, sollen weitere
Künstler und Kreative Schmuckstücke kreieren.
Das 200-jährige Bestehen der familiengeführten Firma,
darauf sind die Köcherts besonders stolz, hat sie 2014
auch für die Mitgliedschaft im erlauchten Zirkel der sogenannten Hénokiens qualifiziert: Mit seinen zwei Jahrhunderten auf dem jugendlichen Buckel ist das Juwelierunternehmen da quasi ein Youngster, Kammerjuwelierstitel hin, Sisi-Sterne her. Geplant, so Christoph Köchert,
sei übrigens demnächst eine Zusammenkunft der ehrwürdigen Hénokiens auch in Wien. Dass man im Verband so langlebiger Entrepreneurs nicht auf die Umsatzzahlen als Qualifikation schauen muss, versteht sich
übrigens fast von selbst. Ganz schlecht kann wohl nicht
wirtschaften, wer, wie ein eigentümergeführtes Hotel
aus Japan, der Senior unter den Hénokiens, schon über
1300 Jahre erfolgreich seinen Bestand sichert. Und das
ist ja dann auch wieder recht vertrauenswürdig. s
Kammerjuwelier.
Von höchsten Gnaden, hier eine Skizze
für Karl und Zita.
Fixtermin. Die Jubiläumsausstellung ist
ab 23. Oktober am
Neuen Markt in Wien
zu sehen. Siehe
www.koechert.com
18
Schaufenster
Fotos: Beigestellt
Tipp
Die Metamorphose eine Geschichte von Hermès
Carré „Zebra Pegasus“
aus Seidentwill
Wien - Graben 22
Tel. 01 532 56 56
Hermes.com
Jefta van Dinther. Im Herzen Schwede, im
Pass Niederländer.
Skulpturen in Bewegung
„As It Empties Out“ heißt das neue Stück des Choreografen Jefta van Dinther.
Ein Gespräch über Verausgabung und skulpturale Körper.
Text: Ditta Rudle
20
Schaufenster
A
lles fließt. Die Dimensionen entgleiten, die
Koordinaten verschwimmen, Raum und
Zeit lösen sich auf. Die Welt ist aus den
Angeln gehoben. Chaos im Gehirn, die
Wahrnehmung täuscht, die Sinne sind
in Aufruhr. Und die Körper? Die Körper, Zentrum in der nebligen Düsternis, sie sind da und nicht da, entgleiten unhaltbar in eine
Parallelwelt. Wer nicht schwindelfrei ist, geht unter,
„wenn sich alles leert“. „As It Empties Out“ nennt der
Choreograf und Tänzer Jefta van Dinther sein neues
Bühnenstück. Mit acht Tänzern tritt er auf, um das Publikum in eine Art Trance zu versetzen und es nach allen
Regeln der Wahrnehmungspsychologie zu täuschen.
Van Dinther beschreibt es so: „Ich spiele mit den Dimensionen von Raum und Zeit. Meine Welt wird auf der
Bühne weich und formbar, aber auch verlockend. Dennoch steht der Körper, genauer stehen unsere neun Körper, als Hauptelement auf dem Bauplatz. In ständiger
Bewegung sprudeln Energie und Emotionen. Doch es
entsteht kein Vakuum. Die Energie erneuert sich im Ausströmen.“
Schaffen und Lassen. Die wundersamen Welten, die Jefta
van Dinther vorhat zu konstruieren, bauen sich vor dem
Publikum als noch nie gesehener Film auf, als Besuch
von Aliens, deren Körper vibrieren und deren
Umrisse zerfallen. Ein unheimlicher Traum, verlockend, faszinierend, beängstigend. Doch wenn
der knapp 35-Jährige die blauen Augen aufschlägt und erzählt, dass er die Bühne gern als
Arbeitsplatz sieht und die Tänzer mit Werkzeug
und Objekten arbeiten lässt, dann ist klar, das
Jefta van Dinther nicht in den Wolken schwebt,
sondern mit beiden Beinen fest auf dem Tanzboden steht. Wenn er von Arbeit spricht, meint er nicht
die tägliche Plackerei für Performer und Tänzerinnen,
sondern das Schaffen und Werken als zentralen Inhalt
eines Stückes.
Schon 2013 konnte man neun Compagnie-Mitglieder des
Cullberg Balletts aus Stockholm auf der Bühne des Tanzquartiers hämmern, sägen, zerren, schleifen und schleppen sehen. „Plateau Effect“ heißt dieses wunderbare
Stück von Jefta van Dinther, das nicht nur vom Schaffen,
Schuften und Tun erzählt, sondern auch vom Lassen,
Scheitern und Ruhen. Nach diesem ersten großen Gruppenstück arbeitet van Dinther auch diesmal mit neun
Performern. Dass er selbst in einer Doppelrolle als Darsteller und Choreograf dabei ist, beunruhigt ihn nicht.
„Wir sind ein Team, und da gibt es auch genügend Blicke
von außen, die korrigieren.“ Aber nicht nur der physische Körper in Bewegung interessiert den sich als Schweden fühlenden Niederländer – „Da gibt es eine Differenz
zwischen dem Pass und dem Herzen. Ich bin in Schweden aufgewachsen.“ –, ihm geht es auch um eine neue
Form des Bühnengeschehens. „Das viele Material, das
ich auf die Bühne bringe, entspricht einer Skulptur, die
von den Tänzern bewegt wird, und zwar in einem Raum
aus Licht und Sound. Das ist alles gleich wichtig, es muss
eine Einheit sein, denn alle Elemente beeinflussen einander, Licht, Ton, Objekte, Körper.“ Ein Gesamtkunstwerk?
„Wenn man so will. Ich mache bewegte Skulpturen, also
bildende, bewegte Kunst.“ Das Team ist ein Teil davon?
„ Ja. Für ‚As It Empties Out‘ haben wir sehr lange Vorbereitungszeit benötigt, die Tänzer müssen aus sich herausgehen, sich ganz ausleeren, das gelingt nicht nur mit
Körpertraining. Aber wenn es gelingt, dann funktioniert
es auch beim Publikum.“ Gruppenarbeit sind van Dinthers Stücke jedoch dennoch keine. Diese Feststellung
wird mit fester Autorität gemacht: „Wir sind ein Team,
aber ich habe das letzte Wort. Ich bin der Chef.“
Eltern und Missionare. Theater zu spielen, sich vor dem
Publikum zu exponieren und auszuleeren, ist Jefta van
Dinther seit frühester Kindheit gewohnt: „Meine Eltern
waren evangelische Missionare und haben den Menschen in Afrika und Asien die Bibel als Straßentheater
erzählt.“ Der kleine Jefta spielte mit, „bis ich zehn oder
zwölf war“. Getanzt hat er auch schon immer, „aber nicht
Ballett, eher Hip-Hop und Breakdance. Dann hörte ich
ganz damit auf.“ Als ihn später ein Freund zum Jazztanztraining mitnahm, ermunterte ihn die Lehrerin zu bleiben: „Du bist ein geborener Tänzer.“ Fünfmal in der
Woche ging er zum Training, studierte vier Jahre in Amsterdam Modern und Contemporary Dance: „Das
war eine harte Zeit, fast gleich nach dem
Abschluss 2003 habe ich zu arbeiten begonnen.“
Zuerst als Performer mit renommierten Choreografinnen, bald erwachte jedoch die Lust am
Gestalten, den eigenen Körper und jenen anderer. Tanzen und Choreografieren sind für ihn
zwei gleichwertige Formen des Ausdrucks, deshalb kann van Dinther nicht sagen, was er bevorzugt. Er ist Erfinder und Ausführender, Regisseur und
Tänzer zugleich.
Noch keine 30 war er, als er für „It’s in the Air“, einem
Stück über den Körper in der Luft, von den Gazetten zum
„Rising Star“ gekürt wurde. Fünf Jahre später ist er nur
noch „Star“. Ein pulsierender zwar, aber kein unsteter.
Immer wieder arbeitete er mit der Lichtdesignerin
Minna Tiikkainen, die ihn auch diesmal begleitet. So wie
der Toningenieur David Kiers ein langjähriger Weggefährte ist. Auch viele der Tänzer sind längst Freunde,
vom schnellen Casting im Vorübergehen hält van Dinther nichts: „Ich arbeite gern mit Leuten zusammen, die
ich schon kenne und die mich kennen. Das erleichtert
das gemeinsame Denken.“ Gemeinsam bauen sie die konkreten Räume, die einer Vision gleichen, in denen die
Körper durch den Schall in Schwingung versetzt werden,
Finsternis sichtbar, Stille hörbar ist. Objekte, Körper,
Licht, Ton – Bewegung, Verwirrung, Dunkelheit, Ozean:
Die Leere füllt sich. Keine Energie geht verloren. s
Fotos: Urban Joeren
„Du bist ein geborener Tänzer“, sagte die
Lehrerin. Dann kam
eine harte Zeit.
Tipp
Jefta van Dinther „As It Empties Out“ im Tanzquartier Wien, Halle G, 17./18.
Oktober, 20.30 Uhr, Uraufführung zum Auftakt der Europa-Tournee.
Schaufenster
21
Design für jede
Stimmungslage
Nicht nur die Bühne braucht die Szenografie:
Das Atelier Oï aus der Schweiz inszeniert
Räume mit Möbeln und ihren Geschichten.
Interview: Norbert Philipp
W
o Menschen sind, da ist auch Bühne. Und
diese kann gut und gern auch das Wohnzimmer sein, das Restaurant, die Straße.
Die Menschen folgen der Dramaturgie, die
die Designer mit ihren Produkten und Entwürfen vorzeichnen. Auch das Atelier Oï
scribbelt, skizziert und kritzelt fleißig mit
an den Räumen und den Dingen, die sie prägen. Für renommierte
Hersteller wie B & B Italia, USM, Laufen oder zuletzt Moroso. Mit
großen Installationen genauso wie mit kleinen Parfumflacons
für Bulgari etwa. Manchmal, erzählt Armand Louis, einer der drei
Gründer, im Gespräch mit dem „Schaufenster“, nehmen die Dinge
ihren Anfang, wie ein Filmplot seinen Lauf nimmt – wenn zunächst
ein Storyboard die Geschichte sich entfalten lässt, die das fertige
Objekt letztendlich erzählen soll.
Das Atelier Oï umfasst drei Gründer und unterschiedliche
Zugänge, das Bühnenbild, die Architektur, das Design. Wie verbinden sich alle diese in der gestalterischen Arbeit?
Was wir machen, egal, ob Szenografie, Architektur oder Design,
haben wir nicht streng aufgeteilt. Jedes Projekt gehört jedem und
entsteht durch Interaktion innerhalb des Studios. Manchmal ist die
22
Schaufenster
Interaktion zwar nur punktuell, aber es gibt keinesfalls eine strenge
Aufteilung. Wir arbeiten gestalterisch zusammen wie eine kleine
Patchwork-Familie, bei der eben verschiedenste Hintergründe
zusammenkommen.
Welche Rolle spielt die Szenografie in Ihrer Arbeit? Ist in Ihrem
Verständnis jeder Raum, in dem Möbel stehen, auch eine Bühne?
Szenografie ist bei unserer Arbeit eher eine Einstellung als eine
Disziplin. Das ist, wenn alle Dinge und Zugänge zusammenkommen und sich zu einem Gesamtbild fügen. Im Endeffekt geht es im
Design um Emotionen und ihren Kontext. Es geht darum, wie man
sich in einem Raum fühlt und was die Dinge dazu beitragen können. Das ist die Szenografie dahinter.
Ein Weg, der Sie zu neuen Entwürfen führt, nimmt seinen
Ausgang in der Materialrecherche. Auch deshalb, weil physische
Räume sich immer mehr mit den virtuellen messen müssen?
Natürlich haben viele Menschen den Kontakt zur materiellen Welt
etwas verloren, daran ist das Universum der Bilder schuld, das
immer größer wird. Wir experimentieren mit unterschiedlichsten
Materialien, schauen uns an, was sie können, leisten, wohin sie uns
führen, aber auch, wozu sie nicht in der Lage sind. Aber ein anderer Ausgangspunkt für neue Projekte ist die Geschichte. Dann
beginnen wir so, wie man an einen Film herangeht. Es beginnt mit
einem Storyboard.
Vor lauter visueller Kommunikation sprechen manche ja schon
von haptischen Analphabeten. Uns fehlt das Vokabular für taktile Erfahrungen. Wie reagieren Sie als Designer darauf?
Wenn wir zeichnen und skizzieren, geschieht das immer in Bezug
zur physischen, reale Welt. Man muss von Anfang an mitüberlegen,
welchen Impact, welche Auswirkung jeder Strich, jedes Material
auf den Benutzer später hat. Der erste Eindruck ist immer ein visueller, das ist ganz klar. Aber wenn man den Möbeln näherkommt,
dann begreift man sie auch haptisch, ob sie warm oder kalt, hart
oder weich sind. Auch bei der Kollektion „Oasis“ für Moroso war
das ein Thema. Dabei ging es ebenso um den Kontrast von der
Weichheit des Stoffs und der Härte der Struktur.
Welche Idee steckt noch hinter der „Oasis“-Kollektion?
Es geht dabei um Stimmungen, um Jahreszeiten, darum, wie man
Fotos: Joël von Allmen, beigestellt
Teambildung. Armand Louis,
Aurel Aebi und Patrick
Reymond (v. l.) formen Dinge
und gemeinsam das Atelier
Oï in der Schweiz.
sich fühlt und wie man sich fühlen will. Und natürlich, wie man mit
Möbel darauf reagieren kann. Dazu haben wir die verschiedenen
Ebenen eines Möbelstücks voneinander getrennt, daraus wurden
Objekte, die man spontan wieder zusammensetzen kann, je nach
Stimmungslage. Mit unterschiedlichen Farben und Bezügen, für
drinnen und draußen. So wie man eben auch die Kleidung wechselt, wenn das Wetter oder die Stimmung einmal umschlägt.
Also werden wir in Zukunft auch eine Garderobe brauchen, in
der wir die Kleider für unsere Möbel aufbewahren?
Keine schlechte Idee eigentlich. Tatsächlich sollen Möbel wie
„Oasis“ sich unterschiedlichen Kontexten anpassen können, dem
Wetter, der Jahreszeit. Man könnte auch jedes Jahr eine neue Kollektion entwerfen, die Möbel auf den Catwalk schicken (lacht). Das
Wichtigste ist bei diesen Möbeln aber, die Option zu wechseln.
Apropos Mode. Die Angst vor dem eigenen Geschmack bestimmt
auch das Design der Dinge, mit denen man sich umgibt.
Ja durchaus. Auch in der Entwicklung eines solchen Projekts ist es
schwierig, jemanden zu finden, der sprichwörtlich Farbe
bekennt, ein Commitment für eine bestimmte
Farbe abgibt. Viele entscheiden sich da lieber
für das Neutrale, aus einem generellen Hang
zur sicheren Lösung. Aber es gibt wiederum
Menschen wie Patrizia Moroso etwa, die Farben
über alles lieben. Wenn man zu Moroso kommt,
weiß man, dass man sich auch als Designer bekennen muss. Wenn man zu Moroso kommt, ist das
eigentlich schon ein Bekenntnis. Nämlich, etwas
machen zu wollen, was nicht dem Mainstream entspricht.
Die Benutzer treten in ganz verschiedene Beziehungen mit
Möbeln, die man für sie entwirft. In welcher Beziehung stehen
die Entwerfer zu den Möbeln? Sind sie nur Geburtshelfer?
Das Verhältnis, das wir als Gestalter zu unseren Möbeln haben, ist
natürlich das Verhältnis, das man zu seinem Kind hat. Wir schauen,
dass es erwachsen wird, dass es gut wächst, sich entwickelt und
schließlich so weit ist, ohne uns selbstständig zu sein. Es gibt derartig viele Etappen während der Entwicklung eines Möbelstücks,
so viele Menschen sind beim Herstellungsprozess involviert, dass
man sich schon gut überlegen muss, wem man sein Baby anvertraut. Man überlässt es ja nicht gern irgendjemandem. Sondern nur
jenen, die auch gut für sie sorgen. Und manchmal ist es auch wie in
der richtigen Kindererziehung: Manchmal nimmt man sie an der
Hand und führt sie. Dann ist es wiederum Zeit, sie gehen zu lassen.
Damit andere sie lieben, als wären sie ihre eigenen Babys?
Der emotionale Zugang ist im Design ein sehr wichtiger. Wenn wir
an Projekten arbeiten, spielen wir zunächst einmal alle Szenarien
durch, in denen Menschen mit Dingen in Kontakt treten, sich ihnen
nähern. Das kann natürlich über das Gefühl funktionieren. Das
kann auch über die Haptik sein. Aber manchmal sind die Zugänge
auch so pragmatisch wie einfach der Preis. s
Wechselhaft. Je nach Wetter
und Laune. Drinnen oder
draußen. „Oasis“ von Moroso.
Europas größte
Teppichausstellung
Nur noch bis 19. Oktober 2014
Schloss Kornberg
Di–So 10–18 Uhr
Dörfl 2, 8330 Feldbach/Stmk.
Tel. 03152 4200
www.rohani.at
rohani
BEAUTY
Riechstoff
von Daniel Kalt
Flotter Fünfer. Die Beauté-Spezialisten von Christian Dior haben für diesen Herbst die erneute Lancierung der Fünf-Farben-Lidschattenpalette „Cinq Couleurs“ vorbereitet. Das
Motto: Mode als Make-up. Die Palette gibt es in 13 Harmonievarianten um jeweils 57 Euro.
Transatlantisch. Als laienhafter Konsument
hat man im Allgemeinen wenig Ahnung, ob
sich die eigenen Vorlieben mit jenen des Gros
der Kundschaft decken. Man weiß also auch
nicht, ob eine Marke hierzulande von den
meisten eher als Pflege- oder als Duftmarke
wahrgenommen wird. Estée Lauder gilt zum
Beispiel als Ersteres, dabei gibt es gute Klassiker im Portfolio, zum Beispiel „Youth Dew“,
„White Linen“ oder „Aliage“. Doch der übermächtigen Parfumkompetenz aus Frankreich
ist diesseits des Atlantiks schwer zu trotzen,
darum hat der „American Way of Perfumery“
unter manchen Connoisseurs auch keinen
besonders guten Ruf. Nach einer Pause von
einigen Jahren ruhen die Hoffnungen des
Lauder-Konzerns nun auf den Schultern von
„Modern Muse“: Nach Österreich gelangt sie
im internationalen Vergleich mit ein paar Monaten Verspätung, und in der Tat mutet dieses sanfte Geschöpf aus weißen Blüten und
einer anfangs dominierenden süßlichen Zitrusfruchtnote, die Kombination erinnert an
Orangenblüten, frühsommerlich an: ein Jahreszeiten-Nachzügler, sozusagen, und ein
schöner obendrein. Eine feine Überraschung
ist die neue „Intense“-Version von Giorgio
Armanis „Sì“: Die Liste der Ingredienzien
(noch mehr Cassis, noch mehr Vanille, noch
mehr Frucht) könnte auf Kopfwehgefahr hindeuten, aber „Sì Intense“ ist ein wirklich schöner, runder, vollmundiger aber eben nicht
übermächtiger oder klebriger GourmandDuft, den Liebhaber opulenterer Parfumkreationen durchaus verkosten sollten.
Mehr Kolumnen finden Sie auf
Schritt für Schritt. Der japanischen Identität des Unternehmens entspricht auch die
neu lancierte Pflegeserie von Sensai. Ein akribisches Ritual ( jap. „Saho“) soll in zwei mal
zwei Schritten die Haut auf den finalen
Schritt des Auftragens einer Crème vorbereiten. Zunächst sollen zwei Reinigungs-
24
Schaufenster
schritte durchgeführt werden (in der „Silky
Purifying“-Linie gibt es Produkte für alle
Hauttypen, Seife, Gel oder Schaum), anschließend sollen Emulsion und Lotion aus
der „Cellular Performance“-Linie die Haut
befeuchten und die Pflegewirkung komplettieren. Im Fachhandel erhältlich.
Eng umschlungen. „Modern Muse“ von Estée Lauder
(50 ml Eau de Parfum um 76 Euro) und „Sì Intense“ von
Giorgio Armani (50 ml Eau de Parfum um 92 Euro).
Redaktion: Daniel Kalt, Fotos: Beigestellt
Schaufenster.DiePresse.com/riechstoff
UHREN
Mit den neuen „Portofino Midsize“-Modellen kehrt die sonst so betont männliche IWC
Schaffhausen ins Damenuhrensegment zurück.
Text: Alexander Linz
Die „Portofino Midsize Automatic Moon
Phase“ (Ref. 4590), die „Portofino Midsize
Automatic Day & Night“ (Ref. 4591) und
die „Portofino Midsize Automatic“ (Ref.
4581) im 37-Millimeter-Gehäuse.
Georges Kern,
CEO IWC Schaffhausen.
Fotos: IWC Schaffhausen und Alexander Linz
I
WC strotzt vor Testosteron, und die Marke
bekennt sich auch mit markigen Slogans dazu.
Was man angesichts einer derartigen Dominanz
männlicher Zeitmesser schon beinahe übersehen
hat, ist, dass IWC in ihrer Geschichte immer schon
Damenuhren gefertigt, dies nur besonders in der
vergangenen Dekade nicht getan hat. „Uhren mit
kleineren Gehäusedurchmessern, diamantenbesetzten Lünetten und Perlmuttzifferblättern – dies
gab es schon oft und in den unterschiedlichsten
Variationen in der 146-jährigen Geschichte
unserer Manufaktur. Zwei Jahrzehnte
lang verkauften wir größtenteils ‚Portofino‘-Modelle in einer MidsizeGröße, und die Fabrikation reich
dekorierter Uhren reicht bis in
die Gründerjahre der IWC
zurück“, erzählte uns Georges
Kern, CEO der IWC Schaffhausen, und ergänzte: „IWC hat
sich zur Weltmarke entwickelt
und kommt deshalb den globalen
ästhetischen Vorlieben und Trage-
gewohnheiten bei Uhren und
Schmuck nach. Fakt ist, dass wir
eine weltweit gesteigerte Nachfrage nach diamantenbesetzten Uhren beobachten. Mit der Midsize-Kollektion machen wir unseren Klassiker nun auch für Kunden mit schmaleren
Handgelenken interessant. Die mit Diamanten
geschmückten Modelle sprechen all jene an, die
bei ihrer Armbanduhr gern schlichtes Design mit
einer exquisiten Note kombinieren wollen.“
Die neue „Portofino Midsize“-Kollektion
umfasst drei neue 37-Millimeter-Modelle
in insgesamt 17 verschiedenen Designvarianten: die „Portofino Midsize Automatic Moon Phase“, die „Portofino
Midsize Automatic Day & Night“ und
die „Portofino Midsize Automatic“.
Zusätzlich, nicht zur Midsize-Kollektion gehörig, präsentierte IWC drei
neue Modelle der „Portofino Automatic“ im 40-Millimeter-Gehäuse. s
Die „Portofino Automatic“ (Ref. 3565) im 40-Millimeter-Gehäuse.
Schaufenster
25
GOURMET
Kostnotiz
D
Somen-goma-sosu
( für 2 Portionen)
• 180 g Somen (Weizenfadennudeln)
• 1 Stück Ingwer, ca. 1 cm
• 1 Knoblauchzehe
• 3 El Miso
• 3 EL Tahini (Sesampaste)
• 4 EL Reisessig
• 4 EL Mirin
• 2 EL Sojasauce
• japanisches Chiliöl
• 4 EL Frühlingszwiebelringe
• 4 EL Daikonkresse
Somen nach Packungsanweisung 2–3
min. in kochendem Wasser garen, kalt
abspülen, abtropfen lassen. Ingwer und
Knoblauch schälen, fein hacken. Mit
Miso, Tahini, Essig, Mirin, Sojasauce
und 50 ml heißem Wasser in einer
Schüssel zu einem glatten Dressing
verrühren, mit Chiliöl abschmecken,
abkühlen lassen. Mit Nudeln mischen
Zwiebeln und Kresse servieren.
Monothematisch.
Dieses inhaltlich
enge und genau
deshalb bereichernde Buch versucht
erst gar nicht, holprige deutsche Übersetzungen zu finden. Die Rezepte tragen
also Namen wie Udon-maguro oder
Negi-men und gliedern sich schlicht in
fünf japanische Nudelsorten. Gut so!
„Nudelbar“, Edition Fackelträger, 20,60 €.
26
Schaufenster
as Projekt erinnert an Astrid Lindgrens Kinderbuch „Michel muss
mehr Männchen machen“, in dem der
Protagonist Michel aus Lönneberga
jedes Mal, wenn er etwas angestellt
hat, in den Holzschuppen muss. Dort
schnitzt er dann ein Männchen nach
dem anderen. Michels Sammlung
wächst schnell. Die des norwegischen
Designers Stian Korntved Ruud aber
auch: Er hat sich vorgenommen, in diesem Jahr täglich
einen Löffel zu schnitzen.
Arbeitsmotto:
„Daily spoon.“
Stian Korntved Ruud
arbeitet nur mit Handwerkzeugen, um
das Holz herausfordern zu können,
wie er sagt. Die Maserung des jeweiligen Holzes soll die Form vorgeben,
anstatt maschinell gleichsam überschrieben zu werden. Manche seiner
Löffel, die es in den verschiedensten
Holzfarben gibt, vom hellen Birkenholz bis zum warmen Eichenton, erinnern schon an Schüsseln, so grifflos, wie sie sind.
Andere an einen
kleinen Pizzaschieber. Oder
einen Zungenspatel.
Oder . . .
Daily Spoon. Stian Korntved
Ruud schnitzt täglich einen
Holzlöffel. Zu sehen auf
instagram.com/stkoru.
Aufgedeckt
Wein zu Käse
Alte Fünf-Liter-Flaschen aus Portugal, Olivenholz und Kork. Mehr braucht es nicht für die
Käseglocken, die Queijeiras, von The Home
Project. Für den Portugiesen Álbio
Nascimento und die Deutsche Kathi Stertzig
sind die Themen Herkunft, Verantwortung
und Handwerk wichtig. Drei mehr als abgedroschene Schlagwörter, die allerdings unter
die Haut gehen, wenn man sich das Portfolio
des Designerduos ansieht: neben der
Queijeira etwa Geschirr aus traditionellem
roten Ton, das dank geringer Wandstärke
und glänzender Innenseiten plötzlich alles
andere als altbacken-souvenirig wirkt, sondern hochelegant. Online stöbern lohnt sich.
Käseglocke, 35 Euro, thehomeproject.tictail.com
Redaktion und Text: Anna Burghardt, Fotos: Beigestellt
Rezept
Im Keller
von Gerhard Hofer
Die Testerinnen
Anna Burghardt, Petra Percher, Almuth Spiegler
Visionäre Regionalküche mit Eis aus allem und jedem.
Redaktion: Anna Burghardt, Fotos: Beigestellt
D
anke, dass Sie alles auf eine Karte
gleich komplett zu sättigen. Philip Rachingesetzt haben“, heißt es im Mühltalhof.
ger lässt den Teig im Keller gehen, wo man
Die Carte blanche ist nichts für Allergiker
eigentlich Sessel lagert, aber Heizungsabund nichts für Kontrollfreaks. Um 49 Euro
wärme für die ideale Temperatur sorgt.
soll man sich hier, an der idyllischen GroManche Gänge wie das wundersame Karotßen Mühl, dem Küchenteam anvertrauen.
tentatar, die Leinölerdäpfel-Espuma mit
So manch einer hofft, dass dieses MenüSenfgurken und geselchtem Forellenkaviar,
prinzip – die Karte sieht man erst nach dem
die Ofenmelanzani mit „dem Onkel Luis
Essen – in Zukunft noch öfter zu erleben
seinem Hirschschinken“ oder die hausgesein wird. Der große Jörg Wörther nennt
machte Blunze mit Roten Rüben und sauer
das „eigentlich erst richtige Gastronomie“,
ausgleichenden Ribiseln sind zum Drinsuhund generell beginnen die Augen von
len gut und bewundernswert lässige Gänge.
Köchen immer zu leuchten, wenn man sigEin wenig irritiert die Vorliebe für Filetteile
nalisiert: „Machen Sie einfach einmal.“
bei den Hauptspeisen (Fleisch kombiniert
Die Rachingers, Vater Helmut und der von
man hier übrigens oft mit Obst). An einem
illustren Pariser und Londoner Adressen
Ort wie diesem, der mit den Produkten der
zurückgekehrte Sohn Philip,
umgebenden Natur – Pilzen,
machen also einfach einmal.
Wildfrüchten, Klee, KarottenNACHSCHLAG: Die Eiskritik
Und wir machen mit. Von
samen – so deutliche Stategilt nicht für das scharfe
Kapuzinerkressesorbet
ungläubigem Staunen ob
ments setzt und insofern ein
zwischendurch. Herrschaftsdieser wunderbar derbheitsBewusstsein für Verantworzeiten, ist das gut!
lüsternen und gleichzeitig
tung signalisiert, erwartet
feinsinnigen Naturküche
man mehr „nose to tail“. Der
(von A la Carte gerade von 71 auf 90 Punkte
Pacojet, dieser Techno-Wunderwuzzi, der
aufgewertet) bis zum kritischen Stirnrunselbst aus der rostigen Außenverkleidung
zeln sind hier alle Reaktionen dabei, vor
des Mühltalhofs ein Eis zustandebringen
allem, wenn man gleich mehrere Tage
würde, ist ganz toll und sehr spaßig und
bleibt. Es wird nicht fad.
wird daher gleich bei jedem Dessert eingeBeim herrlichen Brot muss man sich schon
setzt. Dabei können die hier so was von
zusammenreißen, um sich damit nicht
einem Heidelbeerschmarren! s
Info
★ Mühltahlhof, Unternberg 6, 4120 Neufelden, Tel.: +43/(0)7282/6258-0, Mi–Sa: 18–21, Sa, So: auch 11.30–14 h.
Mehr Kolumnen auf: → Schaufenster.DiePresse.com
Winzersekt. Für viele Winzer ist Sekt eine
Nebensache, die das Sortiment abrundet. Für
Michael Malat ist es eindeutig mehr. Sekt
gehört zur DNA des Weinguts aus Palt im
Kremstal. Das liegt daran, dass sein Vater
Gerald 1978 der Erste war, der hierzulande
Winzersekt produzierte. Das Experiment
brachte ihm prompt eine Anzeige ein. Sektherstellung war seinerzeit nur dem Handel
vorbehalten. Malat hat die Sache juristisch
ausgefochten. Seither ist Winzersekt in aller
Munde – und der von Malat zählt zu den besten des Landes. Womit wir beim „Brut Reserve 2010“ wären. Jahrgangssekt, wie bei Malat
üblich, zwei Drittel Chardonnay, ein Drittel
Pinot Noir, drei Jahre auf der Hefe, null Dossage. So viel zu den technischen Daten des
Boliden. Malat setzt auf Champagnertradition. Sekt soll nicht primär vom Wein geprägt
sein. Es geht vielmehr um die Perlage, ums
Mundgefühl. Guter Sekt ist nicht „nur“ Aperitif, sondern ein vollwertiger Speisenbegleiter.
Die besten Sekte des Landes können übrigens am 21. Oktober im Wiener Museumsquartier verkostet werden (mehr dazu unter:
www.tagdesoesterreichischensekts.at).
Weingut Malat, Brut Reserve 2010, 20 Euro
ab Hof, www.malat.at
Vom Greißler
Gut Ding. Gute Pasta, noch dazu, wenn sie al
dente und nicht al kukidente gekocht ist, ist
nicht immer ganz einfach zu essen. Letscherte Billigfleckerln schlüpfen unseren Schlund
leichter hinunter, keine Frage. Aber gut Ding
braucht eben Muße, beim Essen wie in der
Herstellung. Für diese Pasta wird nicht nur
der Teig für eine raue, saucenaffine Oberfläche durch Bronzeformen gedrückt, sondern auch langsam
getrocknet. Die langen Fusilli
empfehlen sich genau dann, wenn
eine Sauce tragisch zu dünnflüssig
geraten ist – die braucht nämlich
diese Pastaform mit ihrem schwer
zu benetzenden Hohlraum.
Fusillo Rustico Napoletano, bei
wagners-weinshop.com
Schaufenster
27
Fremdgehen. Der modifizierte Bananenschneider zeigt Daten zum Sexualtrieb.
Anteil. Früchte im Christstollen, neu berechnet: nach Weihnachtsausgaben.
Teig und
Tatsachen
Das Designprojekt „Taste of Data“ jongliert mit
Korruptionsstatistiken und kulinarischen
Stereotypen. Das Ergebnis: essbare, aber nicht
immer köstliche Diagramme.
Text: Anna Burghardt
28
Schaufenster
Landestypisch. Die Korruption von vier Ländern, in Wurstform visualisiert.
D
ie berühmte Zwiebelkrise in Indien
zeigt, wie politisch Gemüse, wie politisch die Zutaten eines Mahls generell
sein können. Die Alltagscurrys indischer Familien setzen sich notgedrungen anders zusammen, wenn
der Zwiebelpreis, wie für diesen
Herbst wieder prognostiziert, um ein Vielfaches steigt.
Die wirtschaftliche Lage beeinflusst immer die Rezepte
eines Landes – in der Historie etwa ablesbar am Safraneinsatz im Mittelalter, am Kaisergugelhupf mit 18 Dottern
(für das Gelingen des Rezepts reichen auch vier) oder am
steigenden Fleischkonsum des heutigen China. Auch die
persönliche wirtschaftliche Entwicklung jedes Einzelnen drückt sich in den Mengenverhältnissen eines
Rezepts aus: In Studentenzeiten kochte man Pasta Salmone mit viel Pasta und wenig Salmone, mit dem ersten
Vollzeitgehalt stieg der Lachsanteil deutlich.
Fotos: Beigestellt
Zutatenspiel. Das Linzer-Torten-Diagramm
zeigt frauenspezifische Daten der Stadt.
Statistische Daten sind also in Rezeptzusammensetzungen abzulesen. Vor allem, wenn die Designerinnen Veronika Krenn und Vesela Mihaylova die Rezepte erstellen.
Die Rezepte, die im Rahmen des Projekts „Taste of Data“
entstehen, sind freilich weniger zum Nachkochen denn
als Anschauungsmaterial gedacht. Krenn und Mihaylova
nützen tradierte Gerichte wie die Linzertorte oder den
Christstollen, um gesellschaftliche Entwicklungen aufzuzeigen. Ihr Christstollenprojekt etwa spricht den Weihnachtskonsum an und visualisiert das Einkaufsverhalten
von sechs Personen durch die Früchte im Stollen: Die
Gesamtausgaben wurden zunächst durch die Gesamtmenge der Früchte repräsentiert. Zusätzlich bestimmen
die Beträge pro beschenkter Person, ob der Christstollen
mehr Mandeln und Rosinen oder mehr Zitronat und
Orangeat enthält. Auch der Stress beim Weihnachtseinkauf beeinflusste das Endrezept, die Glasur und die Zeit
zum Rasten wurden neu berechnet. Das Ergebnis sind
sechs Christstollen unterschiedlicher Rezeptur, die die
Designerinnen bei einer ihrer „Data Tastifications“ zur
anschaulichen Verkostung freigaben.
Arbeitslosigkeit und Korruption. Das kulinarische Kulturgut Linzer Torte zogen die Designerinnen von „Taste
of Data“ – beide leben in Linz – heran, um frauenspezifische Statistiken der Stadt sichtbar zu machen. Auch weil
Backen im Gegensatz zu öffentlichem Kochen in Restaurants noch immer ein weibliches Stereotyp ist. Für die
Jahre 2003 bis 2011 wurden neun Linzer Torten gebacken, den Zutaten des Grundrezepts, also Zucker, Nüssen, Mehl und Marmelade, wurden statistische Katego-
rien wie Arbeitslosenrate, Todes- und Geburtenrate
zugeordnet. Und feststeht: Die Jahre schmeckten unterschiedlich.
Symbolik. „Is ma’ Wurscht“ wiederum ist ein Projekt zur
Visualisierung von Korruption. Und gleich vorweg: Das
Ergebnis, eine Auswahl an Würsten, ist nicht immer
genießbar. Mit der Wahl des Mittels Wurst wollten Veronika Krenn und Vesela Mihaylova auch demonstrieren,
dass die Fleischindustrie im Vergleich zu anderen
Lebensmittelzweigen am häufigsten von Skandalen
Die aktuelle wirtschaftliche Lage beeinflusst
immer die Zusammensetzung von Rezepten.
Tipp
„Taste of Data“ ist
ein kulinarisches
Designprojekt von
Veronika Krenn
und Vesela Mihaylova. taste-of-data.
tumblr.com
betroffen ist. Für „Is ma’ Wurscht“ wurden vier typische
Würste aus verschiedenen Ländern anhand deren Korruptionswahrnehmungsindex produziert, die Daten
stammten von Transparency International aus dem Jahr
2012.
Die Designerinnen streckten nun das Brät von österreichischer Käsekrainer, australischer Basic Beef Sausage,
italienischer Cotechino und bulgarischer Nadenica prozentuell in Abhängigkeit von Fleischskandalen dieser
Länder: mit Pferdefleisch, Meeresfrüchten und Toilettenpapier. Mit letzterem Skandal, also Wurstbrät mit Toilettenpapier zu strecken, ist Designerin Vesela Mihaylova
tatsächlich aufgewachsen. Korruption ist also ebenso
wenig genießbar wie Fleischskandale es sind. s
J ETZ T
N EU!
Demner, Merlicek & Bergmann
Feine Sache
zum Backen und Verzieren.
Endlich auch im Handel: Puderzucker von Wiener Zucker.
Noch feiner vermahlen als Staubzucker und ideal für Spritzglasuren, Toppings, Fondants oder feine Cremen.
Mehr auf www.wiener-zucker.at
Unerschlossen
Kambodschas Attraktionen neben Angkor sind zunehmend die quirlige Metropole Phnom
Penh und die zahlreichen idyllischen Inselchen im Golf von Thailand.
Fotos: Getty
Text: Martin Amanshauser
30
Schaufenster
Hübsch. Phnom Penh hat noch viele Kolonialbauten, die Stadt ist grün und luftig angelegt.
Schaufenster
31
32
Schaufenster
Saftig. Auf den
Inseln vor der Küste sind KokosnussPlantagen angelegt.
Köstlich-scharfes
Streetfood in
Phnom Penh.
nach dem Großverbrechen, die in seiner Interpretation
sehr viel mit Amnestie zu tun hat, er steht für Korruption
und Ausplünderung, aber auch für Stabilität.
Viel Spaß in Phnom Penh? Selbstverständlich. Wer die
Killing Fields abgehakt und den Königspalast mit der Silberpagode besucht hat, kann sich heutzutage den maßgeblichen Werten des Lebens widmen. Im Falle der
Hauptstadt, die bis vor wenigen Jahren als verschlafen
galt, aber heute aus allen Nähten platzt, sind das die
Märkte. Kurze Warnung: Sie bieten kaum Waren, die Touristen zu benötigen glauben. Schon das allein ist ein
gutes Zeichen. Der Zentralmarkt oder „neue Markt“,
Phsar Thmei, ein weitläufiger Art-déco-Kuppelbau
(1935–37) aus französischer Kolonialzeit, steht zwischen
den vibrierenden Verkehrsadern wie ein unbekanntes
Flugobjekt mit Spinnenarmen. Hier wird mit allem
gehandelt, hier befinden sich die angesagtesten Friseurläden, hier spielt sich das tägliche Leben ab. Hinter Bergen von Litschis, Bassins von Krebsen und einem Ozean
an frischem, grünem Salat schläft eine Dreijährige in der
Hängematte. „Children are not tourist attractions“, befindet eine kambodschanische Kampagne, in der ein Typ
mit einem Penisobjektiv hübsche Vorschulasiatinnen
fotografiert. Also Kamera weg!
Auf dem Russischen Markt im Süden der Stadt, dem
Phsar Toul Tom Poung, kann man eventuell Originalware aus einer der kambodschanischen Kleidungsfabriken erhaschen, die, oft mit chinesischem Kapital, für die
großen Modelabels produzieren. Zwischen den Origina-
Fotos: Song Laa, Getty
P
hnom Penh, lokal Phnum Pénh, zwei Millionen Einwohner, Hauptstadt Kambodschas, hat diesen gruseligen Beigeschmack.
Eine Stadt, die während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975–1978)
unter dem Vorwand eines drohenden USAngriffs binnen weniger Tage auf ein paar
tausend Einwohner reduziert wurde. Nur Militär- und
Parteiführer, dazu einige tausend Fabrikarbeiter, durften
in den Apriltagen 1975 bleiben. Nach einer Reform des
Justizsystems blieb im Sinne der Vereinfachung als einzige Strafe die – Todesstrafe. Die Intellektuellen im weitesten Sinne, auch alle Brillenträger standen unter Bildungsverdacht, wurden ermordet oder aufs Land umgesiedelt, wo eine glückliche Gesellschaft aus Reisbauern
entstehen sollte, eine voll kontrollierte Welt mit gleichgeschaltetem Haarschnitt und zugeteilten Ehepartnern,
ohne Geldverkehr, ohne technische Geräte oder Krankenhäuser.
Nach dem Zusammenbruch des Experiments waren
durch Hungersnöte und Massenmorde mehr als 1,5 Millionen Tote zu beklagen. Seitdem hat die Wortkombination Phnom Penh, aber auch die Silbenfolge Kambodscha, Cambodia, Kâmpŭchéa, etwas an sich, das einem
ein bisschen die Knochen klappern lässt. Viel Spaß in
Kambodscha? Klingt immer noch bizarr. Auch vor dem
Hintergrund, dass sich mit Hun Sen ein Roter Khmer der
ersten Stunde seit 1985 an der Macht hält, der mehrmals
beim Versuch, sich zu legitimieren, die dazugehörigen
Wahlen verloren hat. Hun Sen steht für die Versöhnung
len liegen allerdings die Kopien, wohl nur für Kleidungsforscher des 21. Jahrhunderts unterscheidbar. In den
Achtzigerjahren begannen Russen, die einzigen geduldeten Ausländer in Kambodscha, an dieser Stelle Exportprodukte aus dem Sozialismus anzubieten. Inzwischen
verirren sich Russen nur als Käufer hierher. Sie geben
heute selbst ihr Geld als Touristen aus – zum Beispiel am
Fluss Tonle Sap, der weiter vorne in den Mekong mündet, im Vergnügungsviertel um den Sisowath Quay, der
belebten Waterfront, im dreistöckigen Foreign Correspondent Club, einst Journalistentreff, heute als FCC
jedem bekannt.
Fisch Amok. Daneben kann man Freitag bis Sonntag den
abendlichen Night Market in Erwägung ziehen. Hinter
seinen über 150 Ständen und einigen Klein- und Mittelbühnen stößt man auf einen Garküchen-Essensbereich,
in der Regenzeit mit einer Plane überdacht, wo die Speisen auf Matten sitzend verzehrt werden, noch eine
Ebene unter den kleinen Plastikhockern, die Straßenlokale meist bereitstellen. Auch passionierte Scharfesser
sollten hier niemals leichtfertig einen scharfen Spieß
bestellen oder gar ein verschärftes Fisch Amok, das
Nationalgericht. Es kann auch passieren, dass
man hier gefragt wird, ob man denn nicht mit
dem Löffel umgehen könne – der Kambodschaner, gastronomisch zwischen Stäbchen für
Nudelsuppen und Besteck für den Rest angesiedelt – schiebt festes Material mit der Gabel auf
den Löffel, das wichtigste Instrument bei der
Nahrungsaufnahme. Kein Wunder, der Reis
regiert das Land. Der rote Chili und der grüne Pfeffer
wirken in dieser Weltengegend recht durchschlagend,
wenn auch nicht so radikal wie in Thailand.
Wo ist das Meer? Phnom Penh wirkt an den Kais wie eine
Hafenstadt − als wäre nicht der Mekong dahinter, sondern das Meer. Doch dorthin muss man sich durch den
explodierenden Stadtverkehr mehr als dreieinhalb Stunden mühsam bis zum Flughafen und weiter 240 Kilometer auf einer schnellstraßenähnlichen Strecke vorkämpfen. Die Hafenstadt Sihanoukville, einst Kompong Saom,
heißt heute nach König Norodom Sihanouk (1922–2012),
dessen Name laut Sanskrit- und Pali-Interpretationen
„Löwe“ und „Krallen“ in sich trägt. So steht mitten im
zentralen Kreisverkehr das erstaunlichste Monument
des Landes. Nicht so zwingend großartig wie Angkor
Wat, aber doch mit dem Geist des 20. Jahrhunderts infiziert, zeigt es zwei golden angestrichene Betonlöwen,
Männchen und Weibchen.
Die nicht durchgehend asphaltierte 200.000-Einwohnerstadt, die ein bisschen wie ein Dorf wirkt, verströmt
Strandflair, bietet einige urbane Strände. Sie kämpft
noch mit sich selbst, als müsste sie entscheiden, ob sie
vergammelt oder aufblüht. Sihanoukville wird
im Rest des Landes nicht nur für seine Küste
geschätzt, sondern auch für seine mächtige Fabrik, die Produktionsanlage für Angkor-Bier. Auf
der anderen Seite ragt das renovierte Independence Hotel in den Himmel. Der Charme einer
Epoche zwischen den Weltblöcken umgibt diesen stilvollen Kasten mit zugebautem schne- »
Vergammeln oder
aufblühen: Vor dieser
Wahl steht
Sihanoukville.
Erfrischend. Vor den Toren von
Sihanoukville befindet sich die
größte Brauerei Kambodschas.
Sie stellt das beliebteste Bier
des Landes her, das Angkor, ein
blondes Lager, benannt nach
dem Tempelanlagen von Ang­
kor Wat. „My country, my beer“
lautet der Werbespruch.
Besichtigung Phnom Penh:
Das Minimalprogramm sind
der Königspalast mit Silber­
pagode; die quirlige Riverfront
Sisowath Quay (u. a. mit dem
Foreign Correspondent Club,
fcccambodia.com); die Märkte
(Zentralmarkt, Russischer
Markt, Night Market) und die
Killing Fields (Gedenkstätte der
Verbrechen der Roten Khmer in
Cheoung Ek, 17 Kilometer
südlich der Hauptstadt).
Unterkunft Phnom Penh: z. B.:
Boutique Hotel La Rose, 164b
Norodom Boulevard, Phnom
Penh; larose.com.kh
Kambodschanische Küche:
deutlich weniger scharf als die
thailändische, ist die kambod­
» ckenförmigen Stiegenhaus: Im Volksmund heißt das
Hotel „Sieben Stock hoch“, es war bei seinem Bau Anfang
der 1960er-Jahre das höchste Gebäude Kambodschas.
Hier feierte Jackie Kennedy ihre Parties, an sie erinnert
auch eine Suite. Während der Schreckensherrschaft
kaperten die Roten Khmer den strategisch ideal gelegenen Ort am Stadtrand und sperrten Dissidenten in den
trocken gelegten Pool.
Unerschlossen. Wer unberührte Strände schätzt, ist in
Kambodscha richtig. An den türkisen Küstengewässern
und hellen Sandstränden lagert das unausgeschöpfte
touristische Potenzial des Landes. Die meisten der 61
Inseln im Golf sind „undeveloped“, wie in Thailand vor
dreißig Jahren. Auch wenn die Edelhölzer gerodet sind,
wächst doch eine wilde Sekundärvegetation im Inselinneren. Einen Versuch haben die Australier Roy und
Melitta Hunter gewagt, als sie Song Saa („die
Verliebten“) kauften, zwei winzige, idyllische
Inseln im Golf nahe Sihanoukville, die sie in das
erste Luxusresort des Landes verwandelten.
Hier geht es zu wie auf den Malediven, eine
Anlage, deren Grenzen Ebbe und Flut zeichnen.
Das Gebilde Song Saa besteht aus Koh Quen, der
Gästeinsel, verbunden durch einen Holzsteg
mit der wilden, kleinen Koh Bong, auf der nichts
ist außer Natur. Neben den Luxusvillen verspricht das
Resort ewigen Sommer, Schnorcheln, Kajak, Bird Watching und Dschungel-Touren, liegt doch fast in Schwimmweite die zweitgrößte Insel Kambodschas, Koh Rong. Um
die 2000 Bewohner, meist Fischerfamilien, haben sich in
Vorbildlich. Vom
australischen Hotelresort Song Saa
profitieren auch
die Einheimischen.
schanische von Fisch in allen
Trockenheitsstufen geprägt.
Das Hauptgericht ist Fisch
Amok. Die Garküchen und
Essensstände am Straßenrand
bieten wunderbare Imbisse zu
niedrigsten Preisen.
Song Saa Private Island: 27
Villen, Aktivitäten von Stern­
beobachtung bis Beach Volley­
ball, Einführung in das Umwelt­
programm. Song Saa ist
erreichbar mit dem Speedboat
(30 Minuten) von der
Küstenstadt Sihanoukville.
songsaa.com
Gegenüber von Song Saa hat
die Insel Koh Rong (so groß wie
Hongkong, Dschungelgebiet)
auf ihrer Südseite eine Ansied­
lung mit Niedrigpreis­Guest­
houses, u. a. Monkey Republic,
Koh Rong; monkeyisland-kohrong.com
Der Autor wurde eingeladen
vom Reiseveranstalter Haberl
Tours; haberltours.com
vier Orten an den Flussmündungen angesiedelt. Das
Besondere an dem Resort der Hunters ist, dass sich das
Hotel auf Song Saa in die lokalen Gegebenheiten einfügt.
Nicht nur versucht man aus naheliegenden Gründen, das
Riff und seine Unterwasserwelt mit seinen Seepferdchen
und grünen Wasserschildkröten zu schützen, auch die
lokalen Gemeinden profitieren. Das Dörfchen Prek Svay,
700 Einwohner, hat sandige Wege, keine asphaltierten
Straßen, drei Autos und einige Motorräder. Jüngst wurde
ein Abfall-System etabliert, bessere Wasserqualität durch
ein Kanalsystem erreicht, die Hygiene- und Gesundheitssituation verbessert. Unter anderem fährt jährlich das
„Boat of Hope“ mit ärztlicher Betreuung, dentistischer
Hilfe und einem Sack Vitamintabletten die vier Dörfer
Koh Rongs ab.
„Wir haben sehr positive Rückmeldungen für unsere
Arbeit in Prek Svay“, erzählt Barnaby Olsen, der junge
Conservation Director aus Manchester. „Ich
denke, es liegt daran, dass wir als Partner auf
einheimische Khmer vertrauen konnten, die uns
die Bedürfnisse der Dorfbewohner übermittelten. Wenn wir denen etwas vorgeschrieben hätten, wären wir sicher gescheitert.“ Die Fischer
haben inzwischen mit nachhaltigen Fischereitechniken Bekanntschaft gemacht, und seit Neuestem beschäftigt sich ein Fünftel der Bevölkerung mit neuen Anbaumethoden. Wer in der Schule in
Englisch aufpasst, hat zudem Chancen auf eine Karriere
in der Hospitality Branche – 52 Dorfbewohner arbeiten
heute für das Hotel. Viel Spaß in Kambodscha? Wenn das
Leben gesichert ist, sicherlich. s
34
Schaufenster
Fotos: Getty, Song Laa
Unberührte Sandstrände sind das
touristische Potenzial des Landes.
GLOBUS
Buchtipp
Amanshausers Welt
366 St. Vincent: Kleine Geschichten über große Locations.
Trügerisch. Das
Sandmückenweibchen
wartet hier.
von Martin Amanshauser
Texte: Madeleine Napetschnig; www.amanshauser.at; Weitere Kolumnen auf: Schaufenster.DiePresse.com/Amanshauser Fotos: Beigestellt
W
ir waren per Katamaran von Grenada gekommen und saßen jetzt
mit einem Cocktail am Strand von Union
Island, der südlichsten GrenadinenInsel. Es sollte ein gemütlicher Abend
werden. Sanft brandeten die Wellen.
Nach einer Minute brach die Hölle los.
Beine juckten, kribbelten, schmerzten,
alle sprangen auf, einer rief: „Sandflöhe!
Sandflöhe!“
Sie brauchen Sandflöhe nicht zu googeln, ich hab es für Sie getan, da kommen scheußliche Bilder von verkrusteten Menschenfüßen, sieht aus wie ein
neuer Skandal im österreichischen Strafvollzug, aufgedeckt von Florian Klenk.
Am Abend saß ich vollbekleidet im Zimmer vor einem Jasmintee und recherchierte. Das Sandflohweibchen, einen
Millimeter groß, springt bei uns auf. Es
dringt am liebsten in den Spalt unter
unseren Zehennägeln ein. Es bohrt, bis
es ein Blutgefäß erwischt, schwillt an,
wartet, bis ein Männchen vorbeikommt
zur Befruchtung. Die Larven fallen,
wenn es nach Sandflohwillen geht, in
den Sand. Das Tier in uns stirbt nach
wenigen Wochen und wird vom Körper
abgestoßen. Immer klarer wurde mir,
das war nicht, was wir erlebt hatten.
Ganz im Gegenteil – es waren keine
Flöhe gewesen, sondern Sandmücken,
auch „Poolsauger“ genannt. Nicht, weil
sie gern am Pool saugen, sondern weil
sie mit ihren breiten Beißwerkzeugen
einen Pool aus menschlichem Blut verschlingen. Die schlechte Nachricht ist,
sie übertragen Krankheiten wie Papataci-Fieber, Peru-Warzen und Leishmaniose, Letzteres ganz arg. Nicht googeln,
ich habe es getan. Sandmücken sind
nachtaktiv und befallen nur schlafende
Opfer. Was war nun geschehen? Ich fand
die gute Nachricht: Es gab 700 Unterarten, und die tropischen Sandmücken
sind vergleichsweise harmlos, hinterlassen hunderte Bisse, übertragen nichts
Schlimmes. Die wiederum schlechte
Nachricht ist, dass man sich kaum gegen
sie schützen kann.
Beim Frühstück, gleich neben dem Pool,
wollte ich mein neues Wissen über Poolsauger & Co. ausbreiten. Die Kollegen
saßen da mit langen Hosen, wirkten, als
würden sie ihren Urlaub wegen diverser
Todesfälle abbrechen. Zu meiner Überraschung goutierten sie mein neu erworbenes Wissen überhaupt nicht, sie wollten
nicht einmal die gute Nachricht hören.
„Hör auf mit diesen Schauergeschichten,
Martin!“ Liebe Leserinnen und Leser,
sollten Sie ab jetzt daheim urlauben wollen, kein Problem, ich teste das alles weltweit für Sie, es genügt, wenn Sie dranbleiben an dieser Kolumne. s
Ort
★ Sandflöhe, Sandmücken & Co. Strandcafé auf einem Strand bei Union Island,
St. Vincent & die Grenadinen.
Exotisch. Ganz ehrlich: Wer hat auf dem Weg über
das Kleine Deutsche Eck je in Schneizlreuth Pause
gemacht und die Weißbachschlucht besucht? Oder
Bad Reichenhall? Die Umarmung des Berchtesgadener Landes durch das Land Salzburg hat den
kleinen Landkreis, der einst teilweise zum Fürsterzbistum Salzburg gehört hat, zu einem exotischen
Reiseziel gemacht. Für Österreicher. Bei den Deutschen rangiert das Land zwischen Watzmann und
Untersberg hingegen regelmäßig unter den Top
Ten der Reiseziele. Verdientermaßen: An Mythen
rund um Watzmann, Untersberg, Königssee und
Romy, ja, Schneider,
die hier ihre Jugend
verbracht hat, ist das
Land wahrlich reich
gesegnet.
Ulrich Metzner:
„Mythos Berchtesgadener Land“, Verlag Anton Pustet,
www.pustet.at
Empfehlung
Natürlich. Seit über zehn Jahren widmen sich einige südburgenländische Bauern wieder der Gänsehaltung auf großen Weiden. Sie greifen damit eine
alte Tradition auf, denn die Gänse gehörten einst
zum pannonischen Dorfleben wie heute die Weinreben. Mit der Weidegans praktizieren die Bauern
naturnahe Haltung – ganz im Gegensatz zu
Schnellmastbetrieben. Über den Herbst verteilt
finden im ganzen Burgenland kulinarische Veranstaltungen statt, in deren Mittelpunkt die Gans
steht – von kommentierten Wanderungen über
Workshops im Federnschleißen bis zum Martiniloben. Einen ersten Höhepunkt gibt es schon an
diesem Wochenende: Von heute bis Sonntag
findet in Rust das erste „Gans-Burgenland-Gensuss-Festival“ statt. Mehr auf: www.burgenland.info,
www.burgenland-schmeckt.at
Schaufenster
35
Erlend Øye lebt mit seiner Mutter in
Sizilien: „Wir sind sehr vertraut.“
36
Schaufenster
Sensibler Meister
aus Norwegen
„In meinen jungen Jahren hatte ich schlechte Manieren“, bekennt Erlend
Øye. Nach elf Jahren Pause hat er wieder ein feines Soloalbum vorgelegt.
Interview: Samir H. Köck
K
aum jemand hat die Popmusik der Nullerjahre
mehr geprägt als der Norweger Erlend Øye.
Gemeinsam mit Eirik Glambek Bøe hat er unter dem
Signet Kings Of Convenience im Duo à la
Simon & Garfunkel charmiert. Außerdem hat er mit
seiner Berliner Tanzformation Whitest Boy Alive
der Melancholie Beine gemacht. Zudem hat er als
DJ die Clubs des Kontinents bereist. Nun hat er mit „Legao“ endlich
wieder ein Soloalbum aufgenommen.
Sie beginnen Ihr Album mit einem Lied über eine rabiate Frau.
Sind die Herren heutzutage das schwächere Geschlecht?
Es kommt auf das Land an. In Korea sieht es auf den ersten Blick so
aus, als wären Frauen den Männern untergeordnet. Schaut man
genauer hin, sieht man, dass die Männer den ganzen Tag herumhecheln, um zu versuchen, ihre Frauen glücklich zu machen. Das
ist harte Arbeit. In anderen Kulturen ist es andersrum. Da geht es
den Frauen darum, die Männer zu verwöhnen. In Skandinavien ist
die Emanzipation sehr weit fortgeschritten, dennoch sehe ich in
Italien, wo ich heute lebe, mehr Menschen, die mit der Rolle, die
ihnen ihr Geschlecht zuweist, glücklich sind.
War es eine Art von Kulturschock, von Bergen nach Syrakus in
Sizilien zu übersiedeln?
Nein. Ich bin ja gerade wegen der Alltagskultur der
Italiener hingezogen. Gelebt hab ich schon in mehreren Ländern. Mit zwanzig nach London zu ziehen,
das war ein Kulturschock. Die Leute fragten mich
„How are you?“, und ich erzählte ihnen, was so in
meiner Welt los war. Das hat die Engländer total verwirrt. Irgendwann begriff ich, dass man da nicht antwortet. In Italien musste ich mich daran gewöhnen,
dass man alles bestätigen muss, was man besprochen hat. Wenn man sich ausmacht, an den Strand
zu gehen, dann muss man nochmals anrufen und
bestätigen. Sonst passiert nichts.
In Berlin haben Sie auch viel Zeit verbracht. Ihr Resümee?
In Berlin lebte ich zum ersten Mal ganz allein. Da lernte ich eine
Menge über mich. Vor allem aber verbesserte ich mein Verhältnis
zu anderen Menschen. In meinen ganz jungen Jahren hatte ich
schon ziemlich schlechte Manieren. Für einen Norweger ist es sehr
einfach, in Berlin Freunde zu gewinnen.
Ihre Berliner Band The Whitest Boy Alive haben Sie aufgelöst.
Weil sie mit meinen akuellen Ideen nicht viel anfangen kann. Man
muss eben alle paar Jahre etwas anderes machen, will man als
Musiker frisch bleiben. Außerdem leide ich seit ein paar Jahren an
Tinnitus. Für mich ist es besser, ruhigere Sounds zu machen.
Mit „Legao“ legen Sie nun, elf Jahre nach Ihrem Debüt, Ihre
zweite Soloplatte vor. Was war der künstlerische Plan?
Ich las dieses Buch über das amerikanische Soul-Label Motown. Es
hatte eine Hausband, die einfach alles spielte. So etwas Ähnliches
schwebte mir vor. Aber auch das, was ich in Neil Youngs Biografie
über die Magie der ersten Proben gelesen hatte. Er hat seine Musiker aufgenommen, als sie sich die Songs gerade angeeignet haben.
Als sie dann sagten, sie wären jetzt für die Aufnahmen bereit,
meinte Young nur: „Wie meint ihr das? Wir haben schon aufgenommen.“ Ich hab mir die isländische Band Hjálmar angelacht und
machte es im Grunde im Studio in Reykjavík ganz ähnlich. Es ging
mir um Frische.
In „Fence Me in“ singen Sie: „Why do we always have to choose,
who we love“ – empfinden Sie die Liebe als Strapaze?
Auf jeden Fall. In diesem Song geht es aber hauptsächlich um jene
Eifersucht, die sich in deiner näheren Umgebung einstellt, wenn du
eine neue Freundschaft beginnst – es muss gar nicht Liebe sein.
Die meisten Ihrer Songs sind unverstellt melancholisch. Ist das
Ihre Lesart der Welt?
Das würde ich schon meinen. Was dazu kommt, ist, dass für einen
Musiker nichts schwieriger ist, als happy Sounds zu kreieren. Mit
Whitest Boy Alive haben wir zwar Tanzmusik gemacht, aber die
Melodien waren total traurig. Wir zelebrierten Melancholie mit
Beat. Das war schon ziemlich einmalig. Der existenziellen Trauer
einen Groove zu verleihen war jetzt auch mein Ziel mit dieser isländischen Reggaeband.
Mit der ersten Single, „Garota“, ist Ihnen ein Ohrwurm erster Güte geglückt. Was ist die Geschichte
dieses Liedes?
Ich habe „Garota“ 2005 komponiert. Manche Lieder
brauchen Zeit, bis sie reif für eine Aufnahme sind.
Hjálmar haben diesen Song grandios gespielt.
Wie läuft Ihr kreativer Prozess?
Viel Alleinsein ist essenziell für mich. Nur dann setzt
sich mein Gehirn in Bewegung.
Sie singen auf Ihrem neuen Album sehr viel über die
Liebe. Ist da nicht schön langsam alles gesagt?
Es mag schon viel gesagt worden sein, aber die Liebe
bleibt dennoch eine der größten Emotionen im menschlichen
Leben. Stets ist da auch Sehnsucht, Verlangen, Schmerz. Die raren
Momente, in denen sich Liebe in positiver Weise manifestiert,
brennen sich dennoch in jedes Gehirn ein und verlangen nach
Wiederholung.
Ich finde es sehr schön, dass Sie mit Ihrer Mutter nach Sizilien
gezogen sind. Wie kam das?
Wir sind sehr vertraut miteinander. Mir war wichtig, dass ich ihr
helfe, ihren Traum zu erfüllen, ein Haus in Italien zu kaufen. Mir ist
klar, dass es etwas sehr Spezielles ist, wenn man in meinem Alter
mit der Mutter zusammenlebt. Aber es ist okay, ich bin ja oft auf
Tournee . . . s
Fotos: De Mayda
„Viel Alleinsein
ist essenziell für
mich, das bringt
mein Gehirn in
Bewegung.“
Tipp
Erlend Øye wurde 1975 in Bergen geboren und begann als Teil des Popduos
Kings of Convenience. Sein neues Album, „Legao“, ist bei Bubbles erschienen.
Schaufenster
37
Samstag
11. 10.•
KINDER
Highlight
Tom Rachman. Der Journalist, der zuletzt „Aufstieg und Fall großer
Mächte“ veröffentlicht hat (der Titel ist eher psychologisch zu verstehen – es geht um eine Familiengeschichte), war heuer bei der
Frankfurter Buchmesse zu Gast, die auch abseits des finnischen
Schwerpunkts interessant ist. Wie bei Rachman geht es auch bei der
Amerikanerin Libba Bray um Coming-of-Age: „Der geheime Zirkel“
ist eine Trilogie, die im 19. Jahrhundert im Internat spielt. Am 15. 10.
um 17 Uhr stellt Libba Bray ihr neues Buch, „The Diviners“, im Literaturhaus Wien vor.
Akzent Musical: Robin
Hood, 11+14.30+16.15
Albertina Kinderführung:
Joan Miró – Von der Erde zum
Himmel, 6–12 J., 14h
Architekturzentrum Archikids:
Wie wollt ihr wohnen?, ab 6 J., 15h
Dschungel Malala, ab 8 J., 16.30
Tanz: Mein Spielplatz!, ab 4 J.,
16.30 Unterwegs mit Gulliver,
ab 6 J., 17h
21er Haus „Ich bin ich“,
Kindertag, 3–12 J., 15h
Haus der Musik Kinderführung,
6–12 J., 14h
Hofburg Kinderführung: Auf den
Spuren der schönen Sisi, 6–11 J.,
10.30+14.30
Jüdisches Museum Wir feiern
Sukkot! 6–10 J., 14h
Kabarett Niedermair Theaterensemble Imp:Art: Märchenkreisel, ab 4 J., 16.30
Kindermuseum Schloss
Schönbrunn Kinderführung:
Reserl und Sisi – Zwei Kaiserinnen in Schönbrunn, ab 6 J.,
10.30+ 13.30+15h
Kunsthalle MuseumsQuartier
Kinderatelier: B(l)au dir dein
eigenes Museum, 14.30
Kunsthistorisches Museum
Kinderführung: Maus und Katz,
Löw und Spatz, 5–8 J., 15h
9–12 J., 16h
Lilarum Koko und seine Freundin
Kiri, ab 3 J., 14.30+16.30
MAK Mak4Family: Maschine
selbstgemacht?, 14h
Märchenbühne Apfelbaum
Aschenputtel, ab 4 J., 16h
Marionettentheater Schönbrunn Aladdin, 16h
Die Zauberflöte, 19h
Odeon Kunststück - das
Musical, 17h
Staatsoper: Kinderoper:
Das Städtchen Drumherum,
ab 6 J., 15h
Renaissance Theater
Dinosaurier! - Das Musical!,
ab 6 J., 14.30+18h
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 15h+18.30
Zoom Kindermuseum
Bildnerischer Workshop für
Kinder, 3–12 J., 14h+16h UpcyclingWerkstatt-Workshop: Nochamal!
Nochamal!, 3–12h J., 14h+16h
Graz. Next Liberty Der Räuber
Hotzenplotz, 15.30
Graz. Oper Triolino musikalische
Entdeckungsreise, ab 3 J., 15h
Salzburg. Toihaus Performance:
Wolfslicht, 20.02
KLASSIK
Veranstaltungsinformationen bitte per Post an Magdalena Mayer (Hainburger Straße
33, 1030 Wien) oder per E-Mail an: schaufenster@diepresse.com. Es müssen genaue
Details zur Veranstaltung (Datum, Uhrzeit, Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer,
Website) enthalten sein. Einsendeschluss ist 14 Tage vor dem gewünschten Erscheinungstermin. Unvollständige Einsendungen werden nicht berücksichtigt. Für Angaben
übernehmen wir keine Gewähr. Die blau gekennzeichneten Programmhinweise beziehen sich auf Kooperationspartner der „Presse“.
Hinweis: n Kooperationen diepresse.com/derclub
38
Schaufenster
Gesellschaft für Musiktheater
Yoko Huber,Violine & Robert
Pobitschka, Klavier (Beethoven,
Schubert), 19h
Kabinetttheater Lina Tur-Bonet,
Barockvioline, Eugene Michelangelo, Bass,Anna Clare Hauf, Mezzosopran (Biber) & Texte zu Else
Plainacher-die Hexe von Wien, 20h
Konzerthaus Sing-Along Jerusalem: Brunnenchor, Gerald Wirth,
Lorenzo Gangi, Percussion, Karin
Hopferwieser,Violoncello, Rafael
Neira-Wolf, Gitarre, Mark Royce,
Klavier, Simon Schellnegger,
Viola, Richard Winkler, Klarinette,
Saxophon, Mozart-Saal, 17h
Australian Chamber Orchestra,
Richard Tognetti,Violine & Leitung, Kristian Bezuidenhout,
Klavier (Haydn, Mozart, Webern),
Großer Saal, 19.30
n Musikverein Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt
(Mozart), Großer Saal, 19.30 Wiener
Mozart Orchester (Mozart),
Brahms-Saal, 20.15
Peterskirche Daniela Mulle, Sopran,Astrid Jankowitsch, Claudia
Nemeth,Alt, Roland Stickler,
Christoph Tryner,Tenor, Erwin
Weiss, Richard Strobl, Bass
(Hassler, Monteverdi, Dowland
u.a.), Krypta, 19.30
Schubertkirche Herbert Lederer,
Orgel (Muffat,J.S. Bach, C.P.E.
Bach), 19.30
Stephansdom Requiem Projektchor Japan, Wiener Domorchester, Susumu Ueda, (Ueda,
Mozart), 20.30
Eisenstadt. Schloss Esterhazy
Haydnfestival: Haydnorchester
Eisenstadt, Wolfgang Lentsch
(Haydn, Beethoven), 19.30
Grafenegg. Schloss Tonkünstler-Orchester Niederösterreich,
Michael Sanderling, Igor Levit,
Klavier (Mozart, Bruckner), 18.30
Linz. Brucknerhaus Die Nacht
der Filmmusik: PLAY Orchester,
Chor des PLAY Orchesters,
Philipp Haider, 19.30
JAZZ, POP, ROCK
Bamkraxler The Turnarounds,20h
Café Carina Dun Rooster
Company, 21h
Café Concerto U2.gether,
1. Groove Schädigung, 20.30
Chelsea Hundred Waters, 21h
Davis A-Positiv, 20.30
Fluc Dim Locator, Harry Howard
& The Near Death Experience, 21h
Jazzland Benny Golson &
Oliver Kent Trio, 21h
Konzertcafé Schmid Hansl
Katharina Urban, 20h
Porgy & Bess Upper Austrian
Jazz Orchestra: In the Memory of
Kenny Wheeler, 20.30
RadioKulturhaus Garufa!, 19.30
Reigen Wolfman Gang, 20.30
Meta and The Cornerstones, 24h
Replugged DadRocks, 20h
Rhiz Aiko-Aiko, Contrails, 21h
Sargfabrik Hotel Palindrone, 20h
Shelter Phi, ucan2, Eves Fruit, 20h
Szene Boysetfire, 20h
Theater am Spittelberg Naschmarkt, Wiener Waldhansln, 19.30
Zwe Jazzahead Picante, 20h
Braunau. Gugg Unterbiberger
Hofmusik, 20h
Graz. Explosiv Badhoven, Blind
Petition, Contra Verse, 19h
Innsbruck. p.m.k.
Aux Portes, 19.30
Innsbruck. Treibhaus Checkmate: Ronny Drayton, Wyzard,TC
Tolliver, 20.30
Krems. Kino im Kesselhaus
Cinezone: Lukas Lauermann,18.30
Linz. KAPU Mars Red Sky, Zaum,
The Heavy Minds, 21h
Linz. Posthof Christoph
& Lollo, 20h
Linz. Stadtwerkstatt Against
Our Burial release show, 19h
Pürbach. Wald4tler Hoftheater
Harry Ahamer & Band, 20.15
Salzburg. Jazzit Alex Johnston &
Leo Wood, Eugene The Cat, 20h
Salzburg. Rockhouse
Rockhouse Birthday Party mit
Wallis Bird,Afrob, Megaloh,
u.v.a., 18h
St. Pölten. Freiraum Fear Of
Men,At Pavillon, 21h
Traun. Spinnerei TribU2, 20h
TANZ
MuTh Melting – dance & art: ...
between the lives …, 19.30
TanzQuartier Saskia Hölbling/
Dans.Kias: cbodies in tubes,
MQ Halle G, 20.30
Linz. Musiktheater Tschaikowsky: Der Nussknacker, 19.30
THEATER
Ateliertheater Gabriel: Hotel
California, 19.30
Globe Wien Marx-Halle III., Karl
Farkasg. 19, Niavarani frei nach
Shakespeare: Die unglaubliche
Tragödie von Richard III., 20h
Gloria Theater Zuckmayer: Der
Hauptmann von Köpenick, 15+20h
Hundsturm Theater- und
Tanzperformance: The King and
the Pillowcase, 19.30
Komödie am Kai Weigel/
Roussin: Nicht schießen, das
ist mein Mann, 16h+20.15
Metropol Musical: Go west
again, 20h
Rabenhof Thomas Glavinic:
Das bin doch Ich, 20h
Raimund Theater Musical:
Mamma Mia!, 15+19.30
Ronacher Musical: Mary
Poppins, 19.30
Schauspielhaus Strutzenberger:
Hunde Gottes, 20h
Theater Center Forum Stanek:
Sing, Baby sing, Forum I, 19.30
Barylli: Honigmond, Forum II, 20h
Theater Nestroyhof Poloni:
Carambolage oder der
schwarze Punkt, 20h
Vienna English Theatre Gabriel
Barylli: Chickenshit, 19.30
Rebeck: Bad Dates, 19.30
Volkstheater in den Bezirken
XIX.,VHS Heiligenstadt;
Molière: Amphytrion, 19.30
Bregenz. Landestheater
Gilleland/ Beverage: Sisters of
Swing - Die Geschichte der
Andrew Sisters, 19.30
Bregenz. Theater Kosmos
Schmidt: Ihr könnt froh sein/
man muss dankbar sein, 20h
Graz. Oper Musical von Webber/
Rice: Evita 19.30
Graz. Schauspielhaus Reza: Der
Gott des Gemetzels, 19.30 Nach
Shakespeare: Der Widerspenstigen Zähmung, Probebühne, 20h
Innsbruck.Kammerspiele
Franzobel: Sarajevo 14 oder
der Urknall in Europa, 19.30
Innsbruck.Kellertheater Walser:
Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel, 20h
Innsbruck. Landestheater
Schiller: Die Räuber, 18h
Klagenfurt. Stadttheater Kleist
nach Moliére: Amphitryon, 19.30
Linz. Kammerspiele Molière:
Der eingebildete Kranke, 19.30
Linz. Musiktheater Impro Show:
Die Zebras auf hoher See, 20h
Linz. Phönix Shakespeare:
Der Sturm, 19.30
Linz. Tribüne Schnitzler:
Der Reigen, 19.30
Mödling. Stadttheater Reza:
Der Gott des Gemetzels, 19.30
Salzburg. Kammerspiele
Bernhard u.a.: Dramolette, 19h
Salzburg. Landestheater
Musical von Herman/ Fierstein:
La cage aux folles, 19h
Salzburg. Schauspielhaus
Miller: Hexenjagd, 19.30
Schwechat. Theater Forum
Büchner: Dantons Tod, 20h
St. Pölten. Landestheater
Horvath: Geschichten aus dem
Wiener Wald, 19.30
Villach. Neue Bühne
Schiller: Don Carlos, 20h
Fotos: Alessandra Rizzo/dtv
KULTUR
PROGRAMM
SAMSTAG–FREITAG
KABARETT
Akzent Alfons Haider, 19.30
Gruam Gebrüder Moped, 19.30
Kabarett Niedermair
Michael Eibensteiner, 19h
Marcel Mohab, 22h
Kabarett Simpl Revue:
Durchwursteln oder
Durchwurschteln?, 16+20h
Kulisse Andrea Händler, 20h
Orpheum Herr...liche Damen, 20h
Stadtsaal Umbilical Brothers, 20h
Stadttheater Walfischgasse
Guido Tartarotti, 20h
Weinhaus Sittl XVI., Lerchenfelder Gürtel 51 & 5863395,
Richard Weihs: Allfälliges, 20h
Graz. Hin und Wider
Stefan Haider, 20h
Innsbruck. Treibhaus
Maschek, 20.15
Melk. Kulturwerkstatt
Tischlerei Kernölamazonen, 20h
Salzburg. Kleines Theater
Christof Spörk, 20h
PULT & PODIUM
TAG Tagebuch Slam, 20h
Sonntag
12. 10.•
KLASSIK
KINDER
Belvedere Alice im Spiegelland,
3–6 J., 10.30 6–11 J., 14.30
Dschungel Malala, ab 8 J., 16.30
Tanz: Mein Spielplatz!, ab 4 J.,
im Anschluss Workshop für die
ganze Familie, 15h Unterwegs mit
Gulliver, ab 6 J., 17h
Haus der Musik Kinderführung,
6–12 J., 10+14h Die vier Jahreszeiten - Vivaldi für Kinder, 16.30
Hofburg Kinderführung: Auf
den Spuren der schönen Sisi,
6–11 J., 10.30+14.30
Hofmobiliendepot Ein Haushalt
aus Papier, ab 7 J., 14.30
Kabarett Niedermair Bluegrass
mit Josef Mitschan und Johann
Sergej, ab 5 J., 16.30
Kindermuseum Schloss
Schönbrunn Kinderführung:
Reserl und Sisi – Zwei Kaiserinnen in Schönbrunn, ab 6 J., 10.30+
13.30+15h Workshop: Von Silberteller und Werkl, 8–12 J., 14h
Kunsthistorisches Museum
Kinderatelier: Verbaut, verputzt
verloren - Städte im Wandel der
Zeit, 6–12 J., 14h
Leopoldmuseum Kinderatelier:
Bunt-Bunter-Herbstblätter, 14h
Lilarum Koko und seine Freundin
Kiri, ab 3 J., 14.30+16.30
Märchenbühne Apfelbaum
Aschenputtel, ab 4 J., 16h
Marionettentheater Schönbrunn Die Kinderzauberflöte, 11h
Die Zauberflöte, 16h
MUMOK Workshop: Wie klingt
das Bild?, ab 6 J., 14h
Odeon Musical: Kunststück, 16h
Porgy & Bess Kindertheater
Heuschreck: Die Schatztaucherin, 14.30
Zoom Kindermuseum
Bildnerischer Workshop für
Kinder, 3–12 J., 14h+16h
Upcycling-Werkstatt-Workshop:
Nochamal! Nochamal!,
3–12h J., 14h+16h
Bregenz. Landestheater
Theaterworkshop, ab 6 J., 15h
Innsbruck. Landestheater Ganz
Ohr. Musik und Geschichten,
ab 6 J., K2, 11h
Linz. Brucknerhaus midi.music:
Audienz der Königin, 11h+15.30
Linz. U/Hof Baisch: Die Prinzessin und der Pjär, ab 8 J., 19.30
KIRCHENMUSIK
Augustinerkirche Mozart:
Missa solemnis C-Dur, 11h
Hofburgkapelle Mozart:
Waisenhausmesse, 9.15
Jesuitenkirche Puccini:
Messa di Gloria, 10.30
Stephansdom Haydn:
Chiemsee-Messe, 10.15
KLASSIK
Dorotheerkirche Ensemble
Lux (Gubaidulina, Haas,
Lutoslawski), 19.30
Gesellschaft für Musiktheater
Arioso Quartett Wien (Haydn), 19h
Kabinetttheater Lina Tur-Bonet,
Barockvioline, Eugene Michelangelo, Bass,Anna Clare Hauf, Mezzosopran (Biber) & Texte zu Else
Plainacher-die Hexe von Wien, 17h
Konzerthaus Zum 150. Geburtstag von R. Strauss gewidmet:
Kammerorchester Concertino
Wien,Johannes Wildner, Sebastian Bru,Violoncello, Mozart-Saal, 17h
Australian Chamber Orchestra,
Richard Tognetti,Violine & Leitung, Kristian Bezuidenhout,
Klavier (Haydn, Mozart, Webern),
Großer Saal, 19.30
Marionettentheater Schloss
Schönbrunn Concilium
musicum Wien (Mozart), 11h
n Musikverein TonkünstlerOrchester Niederösterreich,
Michael Sanderling, Igor Levit,
Klavier (Mozart, Bruckner), Großer
Saal, 15.30 Concentus Musicus
Wien, Nikolaus Harnoncourt
(Mozart), Großer Saal, 19.30
Zentrum für Musikvermittlung
XIV., Cumberlandstr. 48
& 0676/3098933, Samira
Tabraue El Jaber, Klavier (Ponce,
Ginastera, Moleiro u.a.), 11.30
Graz. Congress Wiener
Kammerorchester, Karel Mark
Chichon, Elina Garanca,
Mezzosopran (Mascagni,
Gounod,Verdi), Stefaniensaal, 19.30
Baden. Haus der Kunst James
Roser, Bariton, Manon FischerDieskau, Klavier (Schubert), 11h
Linz. Landesgalerie & 0732/
772015063 Quartetto Serioso
(Schubert, Ravel), 17h
St. Florian. Stift St. Florianer
Orgelherbst: Johannes Zimmerl,
Orgel, 16.30
St. Lambrecht. Benediktinerstift Mozart: Requiem, 19h
JAZZ, POP, ROCK
Arena Dillon, Big Hall, 20h Equilibrium,Trollfest, Nothgard, 19h
B72 Dirty Wink, My Last Mistake,
Headgrenades, 20h
Café Korb Lisa Berg & David
Ruosch, 17h
Kulisse Musik im Beisl: Manuel
Hafner & Nadjas Cello, Beisl, 22h
Gasometer Yann Tiersen, 20h
Porgy & Bess Andreas Varady
Trio, 20.30
RadioKulturhaus Garufa!, Großer
Sendesaal, 19.30 Como, Café, 19h
Reigen Jethro Tull´s Martin Barre
& Band, supp.: Shelly Bonet, 20.30
Szene Boysetfire, 20h
Volkstheater Rote Bar Tango
Argentino especial crossover
Milonga: Cosae Mandinga, 20.30
Theater am Spittelberg Ernst
Molden & der Nino aus Wien, 19.30
Zwe Project Two, 20h
Dornbirn. Conrad Sohm Escape
The Fate & support, 20h
Innsbruck. Treibhaus
Jan Lundgren, 20.15
Linz. Posthof Wallis Bird, 20h
Purkersdorf. Die Bühne
Elisabeth Lohninger &
Phishbacher Trio, 11h
TANZ
Brut Kate McIntosh: No Lights,
No Lycra, Künstlerhaus, 17h
THEATER
Gloria Theater Zuckmayer: Der
Hauptmann von Köpenick, 15h
Raimund Theater Musical:
Mamma Mia!, 18h
Ronacher Musical: Mary
Poppins, 16h
Stadttheater Walfischgasse
Rupert Henning: C(r)ash, 20h
Vienna English Theatre Gabriel
Barylli: Chickenshit, 19.30
Volkstheater in den Bezirken
XVI.,VHS Ottakring; Molière:
Amphytrion, 19h
Bregenz. Landestheater
Franzobel: Ich Zarah - oder das
wilde Fleisch der letzten Diva, 11h
Gilleland & Beverage: Sisters of
Swing - Die Geschichte der
Andrew Sisters, 19.30
Bregenz. Theater Kosmos
Schmidt: Ihr könnt froh sein/man
muss dankbar sein, 17h
Innsbruck. Kammerspiele
Vögel: Altweiberfrühling, 19.30
Innsbruck. Landestheater
Weill: Aufstieg und Fall der Stadt
Mahagonny, 19h
Linz. Phönix Shakespeare:
Der Sturm, 19.30
Salzburg. Kammerspiele
Gavalda: Zusammen ist man
weniger allein, Bühne 24, 15h
Salzburg. Kleines Theater
Allen: Riverside Drive, 19h
Salzburg. Landestheater
Musical von Herman/ Fierstein:
La cage aux folles, 14+19h
Salzburg. Schauspielhaus
Robert Pienz: Glorious!, 19.30
KABARETT
Aera Susanne Pöchacker, 18h
Kabarett Niedermair
BlöZinger, 19.30
Kabarett Simpl Alex Kristan, 20h
Kulisse Verena Scheitz, 20h
Orpheum Mike Supancic, 20h
Schutzhaus Zukunft
Gery Seidl, 20h
Stadtsaal Klaus Eckel, 20h
PULT & PODIUM
Burgtheater Musils „Der Mann
ohne Eigenschaften“ in Fortsetzungen, gelesen von Ignaz
Kirchner, Blaues Foyer, 11h
Kunsthalle MuseumsQuartier
Gespräch mit Ruth Sonderegger,
Andrea Hubin: Was nicht tun?, 11h
Rabenhof Literatursalon mit
Angelika Hager: „Schneewittchen-Fieber“, 11h
TAG Tagebuch Slam, 19h
Theater in der Josefstadt
JosefStadtgespräch: Eva Maria
Klinger im Gespräch mit Schauspielerin Julia Stemberger, 11h
Montag
Sonntag
13.
31.10.•
3.•
KLASSIK
KINDER
Marionettentheater Schönbrunn Die Zauberflöte, 19h
Renaissance Theater Dinosaurier! - das Musical, ab 6 J., 16h
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 16h
WUK Abenteuer Bilderbuch,
ab 5 J., 9h
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 16h
Innsbruck. Kammerspiele
Theater des Kindes: Heidi,
ab 6 J., 17h
Linz. Musiktheater Kinderoper:
Raus aus dem Haus, ab 4 J., 11h
KLASSIK
Gesellschaft für Musiktheater
Elisabeth Plank, Harfe (Bach,
Fauré, Hindemith u.a.), 19h
Klaviergalerie VII., Kaiserstraße
10; Cezary Kwapisz, Klavier
(Beethoven, Liszt), 19h
n Musikverein Concerto Köln,
Katia Labèque, Klavier, Marielle
Labèque, Klavier (Mozart,
Beethoven), Großer Saal, 19.30
Minetti Quartett (Beethoven,
Kurtág, Schubert), Gläserner Saal,
20h Wiener Mozart Orchester
(Mozart), Brahms-Saal, 20.15
Innsbruck. Landeskonservatorium & 0512/5086852
Borusan Quartett, Ferhan &
Ferzan, Klavier (Beethoven,
Liszt, Say u.a.), 20h
Linz. Brucknerhaus Swedish
Radio Symphony Orchestra,
Daniel Harding, Christian Tetzlaff,
Violine (Beethoven, Strauss), 19.30
St. Pölten. Festspielhaus
Tonkünstler-Orchester NÖ,
Michael Sanderling, Igor Levit,
Klavier (Mozart, Bruckner), 19.30
JAZZ, POP, ROCK
Amerlinghaus Literatur, Musik &
Kleinkunst „Wilde Worte“, Gast:
Dietmar Tauchner, 20h
Arena Marissa Nadler, 20h
B72 Benjrose, 20h
Café Carina Exitology, 21h
Jazzland Maaike den Dunnen, 21h
Konzerthaus Martin Spengler &
Die foischn Wiener, Melingo, 19.30
Porgy & Bess Tobias Faulhammer, Sebastian Küberl,Andreas
Seper, 19h BAWAG P.S.K. Next
Generation Jazz Award, 20h
RadioKulturhaus Mel Mayr, 20h
Reigen Screaming Headless
Torsos & David Fiuczynski, 20.30
Rhiz Total Heels, R/V/LT/D, 21h
Stadtsaal Jens Friebe & The
Florian Horwath Ensemble, 20h
Szene Boysetfire, 20h
Theater am Spittelberg
Die Spritbuam, 19.30
Viper Room Vreid, Windir,
Ulcus, 19.30
Zwe Christian Salfellner & The
International Sweethearts of
Rhythm, 20h
Graz. Explosiv Entombed AD,
Grave, Implode, SunBorn The
Band, 19.30
Graz. Orpheum Revolverheld, 20h
Innsbruck. Weekender
Jean Marx Express, 21h
Linz. Posthof Maximo Park, 20h
Melk. Wachauarena Kolomani
Kirtag: The Bohemian Experience, Schneider Franz, Sharona, 18h
Salzburg. Rockhouse David
Rhodes feat. Charlie Jones, 20.30
THEATER
TANZ
Stadttheater Walfischgasse
Auburn: Der Beweis, 20h
TAG Tagebuch Slam, 20h
Theater Drachengasse Schüddekopf, Zieher: Curie_Meitner_
Lamarr_unteilbar, Bar & Co., 20h
Vienna English Theatre
Barylli: Chickenshit, 19.30
Salzburg. Schauspielhaus
Robert Pienz: Glorious!, 19.30
KABARETT
Aera Andreas Ferner, 20h
Gruam Gerhard Gradinger, 19.30
Kabarett Niedermair
Sigi Zimmerschied, 19.30
Kabarett Simpl Revue: Durchwursteln o. Durchwurschteln?, 20h
Kulisse Andrea Händler, 20h
Orpheum Stipsits & Rubey, 20h
Sargfabrik Otto Jaus, 20h
Theater am Alsergrund
Gunkl, 19.30
Innsbruck. Treibhaus Tris, 20.15
PULT & PODIUM
Alte Schmiede Andrea Winkler
liest und kommentiert die Erzählungen „Die Landstraße“ und
„Der Engelskranz“ von Regina
Ullmann, 18h Evelyn Schlag liest
aus „Verlangsamte Raserei“, 20h
Depot Podiumsdiskussion:
Biometrie und Datenschutz, 19h
Havanna Club IV., Seisgasse 1;
Erstes Wiener Lesetheater:
Ernesto „Che“ Guevara, Im
Land der Inkas, 19h
Jüdisches Museum Podiumsdiskussion: Carl Lutz – Ein
vergessener Gerechter, 19h
Literaturhaus „Dichter ran!“
Workshop-Präsentation mit
Lesung, 19h
Theater Nestroyhof Lesung
mit Musik: Doina Weber: Der
Keller, 20h
Weltmuseum Vortrag von
Roman Gundacker: Erzherzog
Franz Ferdinands Weltreise
1892/1893, 19h
Graz. Literaturhaus Lesung von
Marlene Streeruwitz alias Nelia
Fehn: „Die Reise einer jungen
Anarchistin in Griechenland“, 20h
Linz. Stifterhaus Buchpräsentation von Christian Steinbacher:
„Tief sind wir gestapelt:
Gedichte“, 19.30
Dienstag
Montag
14.
10.•
1. 4.•
KINDER
EVENTS
Akzent Robin Hood, 9+10.45
Dschungel Romeo und Julia freestyle, ab 14 J., 14.30+19.30
Da Sound of Music - hidden
tracks, ab 13 J., 20h
Renaissance Theater Dinosaurier! - Das Musical, ab 6 J., 16h
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 18h
WUK Abenteuer Bilderbuch,
ab 5 J., 9h+15h
Innsbruck. Kammerspiele
Theater für junges Publikum:
Siebzehn, 17h
Linz. Musiktheater Kinderoper:
Raus aus dem Haus, ab 4 J., 11h
KLASSIK
Gesellschaft für Musiktheater
Markus Adenberger, Klarinette,
Martin Rummel,Violoncello,
Susana Artzt, Klavier (Beethoven,
Brahms, Mendelssohn), 19h
Hotel Imperial I., Kärntner Ring
16 & 5122374, Ivan Klánsky,
Klavier (Chopin,Janacek), 19h
Konzerthaus „schubert:winterreise:mütter“ Bertl Mütter,Vokalist, Berio-Saal, 18.30+21.30 Swedish
Radio Symphony Orchestra,
Daniel Harding, Christian Tetzlaff,
Violine (Beethoven, Strauss),
Großer Saal, 19.30 Ian Bostridge,
Tenor,Thomas Adès, Klavier
(Schubert), Mozart-Saal, 19.30
Mozarthaus Vienna Ana GrafSavarain Bustillo, Cembalo (Scarlatti, Rameau,Vivaldi u.a.), 19.30
n Musikverein Orchester Wiener
Akademie, Martin Haselböck,
Ronald Brautigam, Hammerklavier (Weber, Beethoven, Mozart),
Großer Saal, 19.30
MuTh Jungen Philharmonie
Wien, Michael Lessky, Ildikó
Raimondi, Sopran (Zemlinsky,
Schönberg), 19.30
Graz. Congress Concentus Musicus Wien, Michael Harnoncourt
(Mozart), Stefaniensaal, 19.30
Linz. Brucknerhaus Österreichisch-Ungarische Haydn
Philharmonie, Rainer Honeck,
Leitung & Violine (Haydn,
Williams), 19.30 Delta Klaviertrio,
Mittlerer Saal, 19.30
JAZZ, POP, ROCK
Akzent Maya Hakvoort, Sandra
Pires, Nazide Aylin, Bela Koreny:
Geschüttelt, nicht gerührt, 19.30
Arena Maximo Park, Big Hall, 19h
The Menzingers,The Smith
Street Band,The Holy Mess,
Small Hall, 19h
B72 Bernd Begemann, 20h
Das Bach Hoods, 20h
Bücherei Laxenburgerstraße
Wiener Brut, 19h
Café Carina JT Gautreau, 21h
Café Concerto Irish Sessions,
19.30+21h Jazz-Session mit Larry
Lofquist & Friends, 21h
Chelsea Honig, 22h
Fluc Pilot Jr., Kartenhauskörper,
Neubaukind, 21h
Gasometer Asking Alexandria,19h
Jazzland Ines Reiger, 21h
n Musikverein Michael Heltau,
Brahms-Saal, 19.30
Off-Theater WienerWunder
Allerlei, 19.30
Porgy & Bess John Scofield
Trio feat. Steve Swallow & Bill
Stewart, 20.30
Reigen Nikki Hill & Band, 20.30
Rhiz Grant Hart & Band,
ESC Life, 21h
Shelter Joules,Jo Stöckholzer,
Raffael Pankraz, Megan Crain,20h
Szene Soil,American Head
Charge, Hed Pe, 20h
Theater am Spittelberg
Kollegium Kalksburg, 19.30
Viper Room Entombed A.D.,
Grave & Support, 19.30
WUK David Rhodes, 20h
Dornbirn. Spielboden
Erika Stucky, 20.30
Graz. Explosiv Brain Police,
Parasol Caravan, Ultima
Radio, 19.30
Innsbruck. p.m.k. Kreisky, 20h
Wels. Alter Schl8hof
Circles Project & LohningerPhischbacher, 20h
THEATER
Brut Performance von Kate
McIntosh: All Ears, Künstlerhaus, 20h
Globe Wien Marx-Halle III., Karl
Farkasg. 19, Niavarani frei nach
Shakespeare: Die unglaubliche
Tragödie von Richard III., 20h
Gloria Theater Zuckmayer: Der
Hauptmann von Köpenick, 20h
Komödie am Kai Weigel/
Roussin: Nicht schießen, das
ist mein Mann, 20.15
Kosmos Theater Brunner: Die
Hölle ist auch nur eine Sauna, 20h
Metropol Musical: Go west
again, 20h
Raimund Theater Musical:
Mamma Mia!, 18.30
Ronacher Musical: Mary
Poppins, 18.30
Schaufenster
39
Kabarett
SAMSTAG–FREITAG
KABARETT
Aera Hut ab Kabarettkollektiv, 20h
Kabarett Niedermair
Stefan Haider, 19.30
Kabarett Simpl Revue: Durchwursteln o. Durchwurschteln?, 20h
Kulisse Zwa Voitrottln, 20h
Orpheum Roland Düringer, 20h
Stadtsaal Ursus und
Nadeschkin, 20h
Theater am Alsergrund
RaDeschnig, 19.30
Graz. Hin und Wider
Clemens M. Schreiner, 20h
Innsbruck. Treibhaus Tris, 20.15
St. Pölten. Bühne im Hof Alfred
Dorfer & Florian Scheuba, 20h
PULT & PODIUM
Akademie d. Bildenden Künste
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion: Aesthetic Politics in
Fashion, 18.30
Bücherei Liesing Klaus Oppitz
und Gerald Fleischhacker lesen
aus „Auswandertag“, 19h
Bücherei Sandleiten Lesung
mit Franz Suess & Ingo Beck:
„Glasschneiden im Herbst“, 19h
Depot Geh Denken! - Die
Wiener Flaktürme als
Erinnerungsorte, 19h
Marionettentheater Schönbrunn Vortrag von Gerhard
Tötschinger: Auf Kaisers Spuren
in Schönbrunn, 19h
Österr. Nationalbibliothek Jutta
Jacobi präsentiert „Die Schnitzlers. Eine Familiengeschichte“, 19h
RadioKulturhaus „Spiegel“Afrika-Korrespondent Bartholomäus Grill liest aus seinem Buch
„Um uns die Toten. Meine Begegnungen mit dem Sterben“,
Musikbegleitung: Peter Androsch
und Bernd Preinfalk, 19.30
Schauspielhaus Buchpräsentation von Ela Angerer: Bis ich
21 war, 20h
Theater Brett Leseperformance:
Nagy Vilmos: Ganz Normal
(normalerweise), 20h
Wiener Wortstätten Szenische
Lesung - Neuropa Folge 2, 19.30
Baden. Cinema Paradiso
Lesung von Miguel Herz
Kestranek: Die Frau von Pollak
oder Wie mein Vater jüdische
Witze erzählte, 20h
Bregenz. Theater Kosmos
Hubert Dragaschnig und Felicitas
Franz lesen „Die Pöhlands im
Krieg“, 20h
Linz. Stifterhaus Reportagen
aus der Mitte der Welt. Szenischmusikalischer Leseabend: Lesung
von Richard Pils, Musik von John
Megill, 19.30
40
Schaufenster
Salzburg. Rockhouse Sven
Regener liest aus „Magical
Mystery oder: Die Rückkehr des
Karl Schmidt“, 20h
Mittwoch
15. 10.•
KINDER
Akzent Musical: Robin
Hood, 9+10.45
Dschungel Romeo und Julia freestyle, ab 14 J., 10.30+19.30
Da Sound of Music - hidden
tracks, ab 13 J., 10h+20h
Lilarum Koko und seine Freundin
Kiri, ab 3 J., 9h+10.30+15h
Marionettentheater Schönbrunn Die Zauberflöte, 19h
Odeon Kunststück - das
Musical, 10+15h
Renaissance Theater Dinosaurier! - Das Musical, ab 6 J., 16h
Sargfabrik Figurentheater:
Rapunzel, ab 4 J., 9h+10.45
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 16h
Weltmuseum Kinderführung:
Eine Reise um die Welt, ab 5 J., 15h
Salzburg. Kammerspiele
Das Tagebuch der Anne Frank,
ab 12 J., 19.30
KLASSIK
Akademie der bildenden
Künste, I., Schillerplatz 3; Heide
Müller, Harfe, Olivera Milovanovic,
Flöte (Bach, Krumpholtz,
Piazzolla), Gemäldegalerie, 19.30
Gesellschaft für Musiktheater
Malgorzata Jaworska, Klavier
(Chopin, Grieg,Tellefsen), 19h
Konzerthaus Cornelius Meister,
Klavier, Hans Rott Quartett
(Bruckner, Rott, Mahler), SchubertSaal, 12.30 Wiener KammerOrchester, Kammerorchester, Karel Mark
Chichon, Elina Garanca, Mezzosopran (Bach, Gounod, Sibelius
u.a.), Großer Saal, 19.30 Vienna
Classical Players, Martin Kerschbaum, Ferenc Csincsi, Marimbaphon (Mozart, Séjourné, Haydn),
Mozart-Saal, 19.30 Armin Egger,
Gitarre (Sor,Turina, Mertz u.a.),
Schubert-Saal, 19.30
Mozarthaus Vienna Elisabeth
Kropfitsch,Violine, Niels Muus,
Klavier (Mozart, Paradis), 19.30
n Musikverein Ensemble Wien
(Mozart, Komzák, Ziehrer u.a.),
Brahms-Saal, 18.30 Wiener Mozart
Orchester, Großer Saal, 20.15
MuTh Academia Allegro Vivo,
Bijan Khadem-Missagh (Mozart,
Boccherini, Suk), 19.30
Peterskirche Renate Sperger,
Cembalo, Sylvie Binder-Höflinger,
Traversflöte, Erich Binder, Barockvioline (C.P.E. Bach,J.S. Bach),
Krypta, 19h
RadioKulturhaus ORF RadioSymphonieorchester Wien,
Cornelius Meister (Strauss), 19.30
Graz. Congress Concentus Musicus Wien, Michael Harnoncourt
(Mozart), Stefaniensaal, 19.30
JAZZ, POP, ROCK
Akzent Madison Violet, 20h
Arena Mantar, Zaum, 20h
B72 Kidcat Lo-Fi, Katrin Navessi,
Laura Rafetseder,A.Lies, 20h
Das Bach The Hunters, Remedy,
Pictures Of My Friends, 20h
Blue Tomato Charlotte Hug,
Claudia Cervenca, Margarethe
Maierhofer- Lischka, 20.30
Café Carina chamber40, 21h
Café Concerto David
Stellner Duo, 21h
Café Prückel Rebecca
Anouche, 19.30
Chelsea Brain Police,
Parasol Caravan, 21.30
Flex Death From Above 1979, 19h
Jazzland Daniel Nösig & Jim
Rotondi Quintett, 21h
Konzertcafé Schmid Hansl
Andremu & Micha Schwarz, 20h
Local Big Jay & die
Groovepartei, 21h
The Loft Eamon McGrath,
James Joice, 21h
Porgy & Bess Terri Lyne Carrington: Money Jungle, 20.30
Reigen Moulettes & friends, 20.30
Rhiz Cluster Ensemble: Ero
Kiraly und Ivan Siller, Marta
Zaparolli, Johannes Muik, 21h
Sargfabrik Belonoga, 20h
Shelter Hedvig Mollestad Trio,
Exit by Form, 20h
Szene Tesseract,Animals As
Leaders, 19.30
Theater am Spittelberg Peter
Ahorner & Karl Stirner, Der Nino
aus Wien & Walther Soyka, 19.30
Viper Room Excrementory
Grindfuckers, In Love Your
Mother, 19h
Volkstheater Rote Bar
Markus Pol: Lieder vom
Leben: Brel-à-porter, 21h
Dornbirn. Spielboden
Christoph & Lollo, 21h
Graz. Explosiv The Menzingers,
The Smith Street Band,The Holy
Mess, 19.30
Graz. Postgarage Saint
Chameleon, 20.30
Graz. Stockwerk Günther
Brück´s Estacion Latina, 20h
Innsbruck. Treibhaus Trio Elf:
Amsterdam, 20.30
Linz. Kapu Inspectah Deck,
Colt Seavers, 21h
Salzburg. Rockhouse Equilibrium,Trollfest, Northgard, 20h
THEATER
Aera Theater Schedlfrey:
Impro-Theater, 20h
Ateliertheater Copi: Evita, 20h
Brut Performance von Kate
McIntosh: All Ears, Künstlerhaus, 20h
Globe Wien Marx-Halle III., Karl
Farkasg. 19, Niavarani frei nach
Shakespeare: Die unglaubliche
Tragödie von Richard III., 20h
Komödie am Kai Weigel/
Roussin: Nicht schießen, das
ist mein Mann, 20.15
Kosmos Theater Brunner: Die
Hölle ist auch nur eine Sauna, 20h
Metropol Musical: Go west
again, 20h
Pygmalion Theater Bertha von
Suttner: Die Waffen nieder, 20h
Raimund Theater Musical:
Mamma Mia!, 19.30
Ronacher Musical: Mary
Poppins, 19.30
Schauspielhaus Walser: Ich bin
wie ihr, ich liebe Äpfel, 20h
Stadttheater Walfischgasse
Auburn: Der Beweis, 20h
Theater Center Forum Barylli:
Honigmond, Forum II, 20h
Theater Drachengasse Schüddekopf, Zieher: Curie_Meitner_
Lamarr_unteilbar, Bar & Co., 20h
Theater Nestroyhof Poloni:
Carambolage oder der schwarze
Punkt, 20h
Vienna English Theatre Gabriel
Barylli: Chickenshit, 19.30
Volkstheater in den Bezirken
XIX.,VHS Döbling, Gatterburggasse 2a, Molière:
Amphytrion, 19.30
Düringer allein?
Das Haben trifft das
Sein zum dritten
und letzten Mal.
E
gal, ob als Joschi Täubler aus Kaisermühlen oder als begeisterter Motorsportler in „Die Benzinbrüder“ – was Roland
Düringer auch macht, es ist authentisch. Zwischen Leben und
Arbeiten passt bei ihm manchmal nicht mehr als ein Löschpapier. Daher war es auch nur der nächste logische Schritt, dass
sein alternatives Lebensexperiment (er wohnt seit 2013 in
einem Wohnwagen ohne Fernseher, meidet Supermärkte,
Plastikgeld und manchmal auch Fleisch) irgendwann den Weg
auf die Bühne findet. Das tut es nun zum dritten Mal am 14. 10.
im Orpheum. „Ich allein?“ heißt der letzte Teil von Düringers
Vortragstrilogie. Kompliziert und doch einfach will er seine
Geschichte über Wissen, Haben und Sein abschließen. Außerdem neu auf der Bühne: Andrea Händlers (schwarz-)humoriges
Stück „Ausrasten“ debütiert am 13. 10. im Kabarett Niedermair.
Chris Lohner spielt „ Jung war ich lang genug“ ab 16. 10. im
Casanova und verspricht Selbstironie, Witz und Sexappeal.
WUK Stadlober, Spechtl, Ebermann, Schreuf: Der eindimensionale Mensch wird 50, 20h
Graz. Orpheum Verein Mondobyondo: MusicAct, 19.30
Graz. Schauspielhaus Simone
Blattner: Die Präsidentinnen, 19.30
Innsbruck. Kellertheater
Walser: Ich bin wie ihr, ich
liebe Äpfel, 20h
Innsbruck. Landestheater
Schiller: Die Räuber, 19.30
Klagenfurt. Stadttheater Kleist
nach Moliére: Amphitryon, 19.30
Linz. Musiktheater
Puccini: Tosca, 19.30
Linz. Phönix Shakespeare:
Der Sturm, 19.30
Linz. Schauspielhaus Shakespeare: Das Wintermärchen, 19.30
Salzburg. Kammerspiele
Gavalda: Zusammen ist man
weniger allein, Bühne 24, 19.30
Salzburg. Kleines Theater
Artfeeders: ESC, 20h
Salzburg. Schauspielhaus
Robert Pienz: Glorious!, 19.30
St. Pölten. Landestheater
Roth: Radetzkymarsch, 19.30
Villach. Neue Bühne
Schiller: Don Carlos, 20h
KABARETT
Kabarett Niedermair
Mike Supancic, 19.30
Kabarett Simpl Revue: Durchwursteln o. Durchwurschteln?, 20h
Kulisse Peter & Tekal, 20h
Orpheum Roland Düringer, 20h
Stadtsaal Thomas Maurer, 20h
Theater am Alsergrund
Peter Klien, 19.30
Graz. Hin und Wider
Clemens M. Schreiner, 20h
Linz. Posthof Ursus &
Nadeschkin, 20h
Mödling. Bühne Mayer
Weinzettl & Rudle, 20h
PULT & PODIUM
Altes Rathaus Podiumsgespräch: Pixel oder Paier? Ersetzt
das E-Book das gedruckte Buch?,
Festsaal, 18h
Alte Schmiede Franz Schuh liest
„Sämtliche Leidenschaften“, 19h
Café-Keller Falk XXII., Wagramer
Straße 137; Erstes Wiener Lesetheater: Dann waren‘s nur noch ...
Krimi, frei nach A. Christie, 19.30
Depot Feminismen diskutieren:
Lebenswelten in Bewegung, 19h
Konzerthaus Tex Rubinowitz,
liest aus „Wir waren niemals hier“,
Musikbegleitung: Bertl Müller,
Posaune, Berio-Saal, 19.30
Theatermuseum Lesung mit
Jovita Dermota: Metamorphosen.
Richard Strauss und die Familie
Wagner, 19.30
Klosterneuburg. Essl Museum
Friedrich Hahn liest aus „Wie es
im Buche steht“, 19h
Salzburg. Literaturhaus Buchpräsentation von Markus Pühringer: „Im Bann des Geldes“, 19.30
Donnerstag
16. 10.•
KINDER
Akzent Musical: Robin
Hood, 9+10.45
Dschungel Angelika und die
Weltherrschaft, ab 8 J., 18h
Lilarum Koko und seine Freundin
Kiri, ab 3 J., 9h+10.30
Sargfabrik Bahara Kazerouni &
Mamadou Ngom: Eine Reise in
den Orient, ab 2 J., 9.30+10.45
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 16h
Klosterneuburg. Essl Museum
Kinderworkshop: Blätterrauschen, 5–11 J., 16h
Linz. Tribüne Tanztheater Pixie,
ab 4 J., 10+15h
Linz. U/Hof Baisch: Die Prinzessin und der Pjär, ab 8 J., 10.30+19.30
Schwechat. Theater Forum
Kindertheater: Pinocchio, 9+10.30
KLASSIK
Gesellschaft für Musiktheater
James Roser, Bassbariton,
Manon Fischer-Dieskau, Klavier
(Schubert), 19h
Haus Hofmannsthal Gedenkveranstaltung anlässlich des 40.
Todestages von Josef Krips mit
Konzertausschnitten, 19.30
n Musikverein Paul BaduraSkoda, Klavier (Schubert, Mozart,
Brahms u.a.), Brahms-Saal, 19.30
MuTh Gary Bertini Israeli Chamber Choir, Ronen Borshevsky,
Philip Lurie, Raviv Leibzirer,
Klavier (Brahms, Mendelssohn,
Mozart u.a.), 19.30
Votivkirche Go.ETe FlötenFestival: Kyma - Zeitgenössisches
Duo, 19h
Bregenz. Festspielhaus Swedish
Radio Symphony Orchestra,
Daniel Harding, Christian Tetzlaff,
Violine (Hillborg, Beethoven,
Schumann), 19.30
Graz. Congress Nicolas
Altstaedt,Violoncello, Ilya Gringolts,Violine, Benjamin Schmid,
Violine, Aleksandra Madz Ar,
Klavier (Beethoven, Korngold,
Kodály), Stefaniensaal, 19.30
St. Pölten. Bühne im Hof
Wiener Neustädter
Ziehharmoniker, 19.30
JAZZ, POP, ROCK
Alte Schmiede Strom Schiene:
It looks like it is heard – Ye Hui, 19h
Arena Down To Nothing, Risk It!,
Bloodshed Remains, 20h
B72 Matakustix, Martin Chase,
Wiener Blond, 20h
Das Bach The Prowlers,
Derkovbois, 20h
Bamkraxler Mojo Blues Band,20h
Café Carina Schrenz,
I’m a Sloth, 21h
Café Concerto Momentmusik
mit Hary Wetterstein, 21h
Fotos: Kosmos Theater/Bettina Frenzel, Lukas Beck bearbeitet von Roland Düringer
Stadttheater Walfischgasse
David Auburn: Der Beweis, 20h
TAG Jäger: Shut me down o. der
Weg ins Zentrum des Abseits, 20h
Theater Center Forum Barylli:
Honigmond, Forum II, 20h
Theater Drachengasse Schüddekopf, Zieher: Curie_Meitner_
Lamarr_unteilbar, Bar & Co., 20h
Vienna‘s English Theatre
Theresa Rebeck: Bad Dates, 19.30
Innsbruck. Kellertheater
Walser: Ich bin wie ihr, ich
liebe Äpfel, 20h
Linz. Tribüne Goethe:
Faust I, 19.30
Salzburg. Jazzit Funkorchestra
by Franz Trattner, 20.30
Salzburg. Landestheater
Mozart: Die Zauberflöte, 19.30
Salzburg. Schauspielhaus Erotische Sonderbar reloaded, 21.30
Villach. Neue Bühne
Schiller: Don Carlos, 20h
von Sabine Hottowy
Theater
von Barbara Petsch
Schwitzen im Kosmostheater: „die
hölle ist auch nur
eine sauna“, 14. 10.
A
ls „sprachgewaltiges Panoptikum der Übergriffsgeschichte
im Universaldorf “ ist „die hölle ist auch nur eine sauna“ der
23-jährigen Katja Brunner angekündigt. Die Schweizerin, Tochter eines Staatsanwalts, gewann den Mülheimer Dramatikerpreis. Ihr Stück über Missbrauch, Gewalt, Transgender, in dem
auch ein Hermaphrodit namens Hermi auftritt, ist von 14. bis
25. 10. im Kosmostheater zu sehen. Weniger wild, aber trotzdem
verlockend für mich als Zauberkünstlerfan: „Die Querdenker“,
Wolfgang Moser und Philipp Ganglberger, Magier und Mentalist
im Theater in der Walfischgasse (Fr, 10. 10.). „Kramer gegen
Kramer“ war 1979 ein feiner Scheidungsfilm mit Dustin Hoffman und Meryl Streep –im Hundsturm gibt es eine Stand-upComedy dieses Titels, die auf einer Matte stattfindet: Hm, wie
geht das? Sie erfahren es von 23. bis 28. 10. von Künstlerin Barbara Kramer. Akademietheater: Jan Bosses einfallsreiche Inszenierung von Tschechows „Möwe“ (mit Poelnitz, Sträßer, 16. 10.).
Café Korb Lisa Berg & David
Ruosch, 20h
Chelsea Strand Of Oaks, 22h
Flex The Antlers, 19h
Jazzland Daniel Nösig & Jim
Rotondi Quintett, 21h
Konzertcafé Schmid Hansl
Die feinen Leute, 20h
Konzerthaus Tony Jagitsch &
Orchester: Glenn Miller und die
Ära des Swing, Großer Saal, 19.30
Aurelio, Mozart-Saal, 19.30
L.E.O. Trio Lepschi, 20h
Porgy & Bess Bock auf Kultur:
The Singer Songwriter Charity
Circus feat.James Hersey, Le Toy,
Lemo, We Walk Walls, 20h
RadioKulturhaus Albert
Reifert Trio: Tribute to Oscar
Peterson, 19.30
Reigen Virgil Donati Band, 20.30
Replugged Herbei Smith
Department, 20h
Rhiz Andrey Kiritchenko,
Cherry Sunkist, 21h
Shelter Sonne, Mond & Apfelkern, Guglhupf-Ensemble, 20h
Szene Escape The Fate, 20h
Theater am Spittelberg
Skero & Müßig Gang, 19.30
Viper Room Kissin Dynamite,
Rocquette, Go Go! Gorillo, 19.30
Zwe Global Glue, 20h
Dornbirn. Spielboden David
Rhodes feat. Charlie Jones &
Ged Lynch, 20.30
Graz. Explosiv
Rockmachine, 19.30
Graz. PPC Bonaparte, 19h
Graz. Stockwerk Wenzl
Dnatek, 20h
Graz. Verein Die Brücke
Franco Morone, 20h
Innsbruck. p.m.k. Brain Police,
Home, 20.30
Linz. Hof Of Colours, 20h
Linz. Posthof 5/8erl in Ehr‘n, 20h
Linz. Stadtwerkstatt
Pozvakowski, Corrodal, 21.30
Mödling. Bühne Mayer All
Swing, BeBop and more mit Dan
Kajetanowicz, David Kajetano-
wicz und Andreas Siman, 19h
Salzburg. Jazzit Nigrita, 20h
Salzburg.Rockhouse Excrementory Grindfuckers & support, 19h
St. Pölten. Cinema Paradiso
Madison Violet, 20h
THEATER
Ateliertheater Copi: Evita, 20h
Globe Wien Marx-Halle III., Karl
Farkasg. 19, Niavarani frei nach
Shakespeare: Die unglaubliche
Tragödie von Richard III., 20h
Komödie am Kai Weigel/
Roussin: Nicht schießen, das
ist mein Mann, 20.15
Kosmos Theater Brunner: Die
Hölle ist auch nur eine Sauna, 20h
Metropol Musical: Go west
again, 20h
Off-Theater Bernhard Ensemble
nach Tarantino/Horvath: Wiener.
Wald.Fiction, 19.30
Pygmalion Theater Stefan
Zweig: Die Schachnovelle, 20h
Raimund Theater Musical:
Mamma Mia!, 19.30
Ronacher Musical: Mary
Poppins, 19.30
Schauspielhaus Walser: Ich bin
wie ihr, ich liebe Äpfel, 20h
Mezger: Als ich einmal tot war
und MartinL. Gore mich nicht
besuchen kam, Nachbarhaus, 20.30
TAG Jäger: Shut me down o. der
Weg ins Zentrum des Abseits, 20h
Theater Center Forum Shaw:
Pygmalion, Forum I, 19.30 Barylli:
Honigmond, Forum II, 20h
Theater Drachengasse Schüddekopf, Zieher: Curie_Meitner_
Lamarr_unteilbar, Bar & Co., 20h
Theater Nestroyhof Poloni:
Carambolage oder der schwarze
Punkt, 20h
Vienna‘s English Theatre
Theresa Rebeck: Bad Dates, 19.30
Volkstheater in den Bezirken
XXIII., muskath (HdB Liesing),
Perchtoldsdorferstraße 1,
Molière: Amphytrion, 16+19.30
WUK Musiktheater mit Stadlober,
Spechtl, Ebermann, Schreuf:
Der eindimensionale Mensch
wird 50, 20h
Bregenz. Theater Kosmos
Schmidt: Ihr könnt froh sein/man
muss dankbar sein, 20h
Graz. Oper Musical von Webber/
Rice: Evita 19.30
Graz. Schauspielhaus Dennis
Kelly: Die Götter weinen, 19.30
Innsbruck. Kammerspiele
Wittenbrink: Sekretärinnen, 19.30
Innsbruck. Kellertheater
Walser: Ich bin wie ihr, ich
liebe Äpfel, 20h
Innsbruck. Landestheater
Schiller: Die Räuber, 19.30
Linz. Kammerspiele
Schiller: Kabale und Liebe, 19.30
Linz. Musiktheater Schönberg/
Boublil: Les Misérables, 19.30
Linz. Phönix Shakespeare:
Der Sturm, 19.30
Linz. Posthof Forced Entertainment: Tomorrow‘s Parties, 20h
Mödling. Stadttheater Reza:
Der Gott des Gemetzels, 19.30
Salzburg. Kleines Theater
Artfeeders: ESC, 20h
Salzburg. Landestheater
Kehlmann: Die Vermessung der
Welt, 19.30
Salzburg. Schauspielhaus
Arthur Miller: Hexenjagd, 19.30
St. Pölten. Landestheater
Roth: Radetzkymarsch, 19.30
Villach. Neue Bühne
Schiller: Don Carlos, 20h
Stadtsaal Gernot Kulis, 20h
Stadttheater Walfischgasse
Alfred Dorfer, 20h
Theater am Alsergrund
Alexander Sedivy, 19.30
Weinhaus Sittl XVI., Lerchenfelder Gürtel 51 & 5863395,
Richard Weihs: Allfälliges, 20h
Baden. Casino & 02252
4454010501 Paul Pizzera, 19.30
Graz. Hin und Wider
Hons Petutschnig, 20h
Innsbruck. Treibhaus
Markus Koschuh, 20.15
Oslip. Cselley Mühle
Roland Düringer, 20h
Salzburg. Oval Ursus &
Nadeschkin, 19.30
PULT & PODIUM
Depot Präsentation und Lesung:
„Tumult.“ Vierteljahresschrift für
Konsensstörung, 19h
Flanagan‘s Irish Pub I., Schwarzenbergstraße 1–3; Erstes Wiener
Lesetheater: Oscar Wilde, Lady
Windermeres Fächer, 19h
Hundsturm Sturm auf den Turm
- Poetry Slam, 20h
Kunsthistorisches Museum
Vortrag von Kiyohide Saito:
Recent Archaeological Research
by the Japanese Mission in
Palmyra, 16.30 Vortrag von
Danijela Stefanovic: Serbian
Encounters with Egypt, 18h
Literaturhaus Literaturperformance von Daniel Wisser:
„Zurzeit nur für immer“, 19h
Ö. Gesellschaft für Literatur
Wolfgang Müller-Funk liest aus
„Da sein. Gedichte 1999 – 2013“,
Bilder von Sabine Müller-Funk
und Helmut Jasbar, Gitarre, 19h
Theater Brett Leseperformance.
Hasek: Die Abenteuer des guten
Soldat Svejk im Hinterland, 20h
Volkskundemuseum Vortrag
von Nikola Langreiter: Weibliches
Handarbeiten - zwischen Notwendigkeit und Überfluss, 18h
Gmunden. Stadttheater
Symposium OÖ Kulturvermerke
zum Thema „Leib.Haft. Über
menschliche Körper“, kulturvermerke.at Eröffnung mit der
Jugendkompanie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper,
Adelheid Kastner: Referat und
Gespräch, 19h
Graz. Literaturhaus Wilhelm
Genazino liest aus „Bei Regen
im Saal“, 20h
Krems/Stein. Unabhängiges
Literaturhaus NÖ Bösze Nachrichten aus der Provinz - 25 Jahre
Bibliothek der Provinz, 19h
Salzburg. Literaturhaus Friedrich Ani, Christian David, Mitra
Devi, Eva Rossmann, Franz
Zeller: peng! 6. Krimi-Fest (1), 19h
Freitag
17. 10.•
KABARETT
KINDER
Akzent Alfons Haider, 19.30
Casanova I., Dorotheergasse 6-8;
Chris Lohner: Jung war ich lang
genug, 19.30
Kabarett Niedermair
Christof Spörk, 19.30
Kabarett Simpl Revue: Durchwursteln o. Durchwurschteln?, 20h
Kulisse Andrea Händler, 20h
Orpheum Lukas Resetarits, 20h
Rabenhof Johannes
Grenzfurthner, 20h
Dschungel Angelika und die
Weltherrschaft, ab 8 J., 10h+18h
Was macht man, wenn... Ratschläge für den kleinen Mann, ab
7 J., 10.30+14.30 Da Saund of Music
- hidden tracks, ab 13 J., 11h+20h
Kabarett Niedermair Wiener
Kinder Musical: August und
Augustine, ab 4 J. 16.30
Lilarum Koko und seine Freundin
Kiri, ab 3 J., 9h+10.30+15h
Märchentanz, ab 4 J., 16h
ITTNER
WÄ S C H E
STRÜMPFE
BADEMODEN
1010 WIEN
SPI EGELGASSE 2
TEL. (01) 512 33 39
W W W. I T T N E R . AT
GEr N E SEN dEN
WI r I h N EN
u NSEr E
BroSc h ü r E
H ER BST
WINTER 2014
Märchenbühne Apfelbaum
Aschenputtel, ab 4 J., 16h
Marionettentheater
Schönbrunn Aladdin, 16h
Die Zauberflöte, 19h
n Musikverein KlingKlang:
Was ein Bild uns erzählt,
Metallener Saal, 15h
Renaissance Theater
Dinosaurier! - Das Musical!,
ab 6 J., 16h
Theater im Zentrum Die drei
Musketiere, ab 11 J., 16h
Zoom Kindermuseum
Bildnerischer Workshop für
Kinder, 3–12 J., 14h+16h UpcyclingWerkstatt-Workshop: Nochamal!
Nochamal!, 3–12h J., 14h+16h
Innsbruck. Kammerspiele
Nelson in New York, ab 4 J., 14h
Innsbruck. Landestheater Die
Geschichte vom Fuchs, der den
Verstand verlor, ab 8 J., K2, 16h
Linz. U/Hof Milena Baisch: Die
Prinzessin und der Pjär,
ab 8 J., 10.30
Schwechat. Theater Forum
Kindertheater: Pinocchio, 9+10.30
St. Pölten. Landestheater
Janosch: Ach, so schön ist
Panama, ab 4 J., 16h
KLASSIK
Konzerthaus ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Wiener
Singakademie / Herrenchor,
Cornelius Meister, Midori,Violine
(Haydn, Staud, Strauss u.a.),
Großer Saal, 19.30 Hugo Wolf
Quartett (Webern, Berg, Dvorák),
Schubert-Saal, 19.30
n Musikverein Küchl-Quartett
(Haydn, Strauss, Schubert),
Brahms-Saal, 18.30 Wiener
Mozart Orchester (Mozart),
Großer Saal, 20.15
MuTh Friday Afternoons: Die
Wiener Sängerknaben, 17.30
JAZZ, POP, ROCK
Aera Epik, 20h
Ateliertheater Lucy McEvil &
Band, 20h
B72 Listen To Leena,
Levantino, 20h
Blue Tomato Fenzl
Experience, 20.30
Das Bach Box Social, Living
Lâche, Dreadend, 20h
Café Carina StoneDead
Crooks, 21h
Café 7Stern Johannes Sumpich
& Dream of Aquarius, 21h
Chaya Fuera Solarjet, 20h
Chelsea Wanda, 21h
Davis The Unexpactables, 21h
Flex Raider Klan, 20h
Haus der Musik Brendan
Adams, 20h
Hundsturm Porgy & Bess zu
Gast: Judith Ferstl solo, mit Lucia
Leena und im Trio Threeo, 20h
Jazzland Original Storyville
Jazzband, 21h
Reigen Vika goes wild, 20.30
Rhiz Camion, EsRap, 21h
Sargfabrik Urga, 20h
Shelter XBloome, 20h
Szene Chaos Beyond, 20h
TAG Theatergig: Nowhere
Train, 20.30
WUK Tycho, 20h
Zum lustigen Radfahrer
Boogie Woogie Gang, 20h
Zwe Detective Susy, 20h
Ebensee. Kino 5/8erl
in Ehr‘n, 20.30
Graz. Forum Stadtpark
Grazjazznacht:
Koenigleopold, 20h
Graz. Postgarage Grazjazznacht:
Tribal Dialects, Vesna Petkovic The Legacy of Horace Silver,
42
Schaufenster
Agata Pisko‘s Vocal Corner &
Jam Session, 19h
Graz. PPC Die Sterne, 19h
Graz. Royal Garden Jazz Club
Grazjazznacht: Royal Garden
Jazz Band, 20.30
Graz. Stockwerk Grazjazznacht:
Digital Primitives, 20.30
Graz. Unicafé Wallzentrum
Grazjazznacht: Emiliano Sampajo
Mereneu Project, 20h
Graz. Wist Grazjazznacht: Berndt
Luef & Jazztett Forum Graz, 19.30
Innsbruck. p.m.k. Christoph &
Lollo, 22.15
Innsbruck. Treibhaus Manu
Delago Manuscripts Ensemble,
20h Bonaparte, 21.30
Innsbruck. Weekender
Kadavar, 20h
Linz. Posthof Schandmaul, 20h
Linz. Stadtwerkstatt Der Mob
#11 mit Johann Sebastian Bass,
The Midnight Specials u.a., 20h
Pürbach. Wald4tler Hoftheater
Sigi Finkel & Mamadou Diabate
African Vibes, 20.15
Purkersdorf. Die Bühne
Schmieds Puls, 19.30
Salzburg. Rockhouse
Local Heroes, 20h
St. Pölten. Musikcafé Egon
Funkhouser, 21h
Thalheim/Wels. Museum
Angerlehner Jessie Ann
de Angelo, 19.30
Traun. Spinnerei Daniel Ecklbauer´s Blues & Boogie Late
Night Show, 20h
TANZ
TanzQuartier Jefta van Dinther:
As It Empties Out, MQ Halle G, 20.30
Innsbruck. Landestheater
Schiller: Die Räuber, 19.30
Linz. Musiktheater Schönberg/
Boublil: Les Misérables, 19.30
Linz. Phönix Shakespeare:
Der Sturm, 19.30
Linz. Schauspielhaus
Shakespeare: Das
Wintermärchen, 19.30
Linz. Tribüne Schnitzler:
Der Reigen, 19.30
Mödling. Stadttheater Reza: Der
Gott des Gemetzels, 19.30
Salzburg. Schauspielhaus
Robert Pienz: Glorious!, 19.30
Villach. Neue Bühne Friedrich
Schiller: Don Carlos, 20h
KABARETT
Akzent Alfons Haider, 19.30
Gruam Der Schienentröster, 19.30
Kabarett Niedermair Christof
Spörk, 19h Sarsam & Freunde, 22h
Kabarett Simpl Revue: Durchwursteln o. Durchwurschteln?, 20h
Kulisse Andrea Händler, 20h
Orpheum Die Echten, 20h
Stadtsaal Ursus und
Nadeschkin, 20h
Stadttheater Walfischgasse
Alfred Dorfer, 20h
Theater am Alsergrund
Rudi Schöller, 19.30
Weinhaus Sittl XVI., Lerchenfelder Gürtel 51 & 5863395,
Richard Weihs: Allfälliges, 20h
Braunau. Gugg Sven Ratzke, 20h
Graz. Hin und Wider
Hons Petutschnig, 20h
Linz. Hof Gerafi, 20h
Linz. Posthof I Stangl, 20h
Salzburg. Kleines Theater
Ingo Vogl, 20h
THEATER
PULT & PODIUM
Brut Performance von Gin Müller
& Gorji Marzban: Trans Gender
Moves, Konzerthaus, 20h
Café Prückel de Oliveira:
Leopoldine,Titilia und der
Kaiser, 19.30
Gloria Theater Zuckmayer: Der
Hauptmann von Köpenick, 20h
Globe Wien Marx-Halle III., Karl
Farkasg. 19, Niavarani frei nach
Shakespeare: Die unglaubliche
Tragödie von Richard III., 20h
Komödie am Kai Weigel/
Roussin: Nicht schießen, das
ist mein Mann, 20.15
Kosmos Theater Brunner: Die
Hölle ist auch nur eine Sauna, 20h
Metropol Go west again, 20h
Pygmalion Theater Dostojewski:
Der Spieler, 20h
Raimund Theater Musical:
Mamma Mia!, 19.30
Ronacher Mary Poppins, 19.30
Schauspielhaus Strutzenberger:
Hunde Gottes, 20h
Theater Center Forum Shaw:
Pygmalion, Forum I, 19.30 Barylli:
Honigmond, Forum II, 20h
Theater Drachengasse Schüddekopf, Zieher: Curie_Meitner_
Lamarr_unteilbar, Bar & Co., 20h
Theater Nestroyhof Poloni:
Carambolage oder der schwarze
Punkt, 20h
Vienna‘s English Theatre
Rebeck: Bad Dates, 19.30
Werk X Mythos Meidling: 8
Auftragswerke zur Eröffnung des
neuen WERK X, 17h
Bregenz. Theater Kosmos
Schmidt: Ihr könnt froh sein/man
muss dankbar sein, 20h
Graz. Schauspielhaus Habjan
nach Camus: Das Missverständnis, Probebühne, 20h
Innsbruck. Kellertheater
Walser: Ich bin wie ihr, ich liebe
Äpfel, 20h
Alte Schmiede Die neuen
Mitglieder der Grazer Autorinnen
Autorenversammlung, 19h
Arena Bar Lesung mit Till Hein:
Der Kreuzberg ruft, 19.30
Bamkraxler Szenische Lesung
rund um Anna Katharina und
Franz Michael Felder mit Martina
Ambach & Stefan Bernhard, 20h
Kunsthalle MuseumsQuartier
Buchpräsentation: Peter Putz:
Das ewige Archiv, 19h
Theater Brett Leseperformance.
Hasek: Die Abenteuer des guten
Soldat Svejk an der Front, 20h
Baden. Hotel At the Park
Kaiser-Franz-Ring 5;
Eröffnung der Landesbuchausstellung Baden mit einer Lesung
von Otto Brusatti: „Im Jahr der
Sünden“, 19h
Gmunden. Stadttheater
Symposium OÖ Kulturvermerke
zum Thema „Leib.Haft. Über
menschliche Körper“,
kulturvermerke.at
Film „Die Passion der Jungfrau
von Orléans“, einzelne Vorträge
und Gesprächsrunde mit Sebastian Prantl, Gisela Steinlechner,
Franz Schuh und Knut Boeser,
Autorenlesung und Gespräch mit
Per Leo: Flut und Boden, 14h
Salzburg. ARGEkultur
Poetry Slam, 20h
Salzburg. Literaturhaus
Bernhard Aichner, Manfred
Baumann, Zoë Beck,Tatjana
Kruse, Christian Mähr, Deon
Meyer: peng! 6. Krimi-Fest (2), 19h
EVENTS
Weltmuseum Brasilianisches
Kulturfest in Wien: Workshops,
Fashionshow, Konzerte von
Heitor Mendonça & Band,
Quinteto Brasil u.a., 18.30
FESTIVALS
Blätterwirbel
10.10. bis 2.11. St. Pölten
& 02742/908080600,
www.blaetterwirbel.at
Lesefest, Literaturwoche,
Kulinarisches.
Die wahre Geschichte des Ah Q
von Lu Xun mit Reinhard Hauser,
Landesgericht, 12.10., 11h Heftpräsentation „etcetera Nr. 5“ zum
Thema Konkrete Poesie, Cinema
Paradiso, 15.10., 19.30 Vortrag von
Paul Lendvai: Heuchelei in der
Welt der Medien und der
Forschung, Stadtmuseum, 16.10., 19h
Kabarett & Comedy Festival
11.10. bis 28.11. Krems
www.kabarettundcomedy.at
Adi Hirschal & Wolfgang Böck:
Strizzilieder, Justizanstalt Stein,
11.10., 20h Fredi Jirkal,
Karikaturmuseum, 16.10., 20h
Let´s Cee Film Festival
Bis 11.10.Wien
www.letsceefilmfestival.com
Filmproduktionen aus Zentralund Osteuropa (CEE), einschließlich der Kaukasus-Region und
der Türkei.
Marianne Mendt Jazz Festival
Bis 17.10. St.Pölten
www.mmjazzfestival.at
„Jazztalente 2014“
Monika Ballwein & Band, Musikcafé
Egon, 11.10., 21h Literatur und Jazz:
Heinz Marecek & Marianne
Mendt, Bühne im Hof, 17.10., 19.30
Mimamusch
Bis 1.11.Wien Ragnarhof
ragnarhof.at/ mimamusch.at
Festival für Strategietheater,
18 Ensembles spielen Kurztheaterstücke zum Thema „Nicht
Opfer sondern Täter!” Beginn: Fr &
Sa ab 21h Begleitendes Musikprogramm:David dB, 11.10.
Disco Demons, 17.10.
Festival Musica Sacra
Bis 12.10. St. Pölten,
Herzogenburg, Lilienfeld
www.festival-musica-sacra.at
Chor Ad Libitum, Hard-Chor,
Erich Traxler, Orgel
(Rheinberger, Pärt), Stiftskirche
Herzogenburg, 12.10., 19.30
paraflows .9
Bis 12.12.Wien
www.paraflows.at
Festival für digitale Kunst und
Kulturen zum Thema „Intimacy“.
u.a.Ausstellung im Künstlerhaus.
Salam Orient
14.10. bis 3.11.Wien
www.salam-orient.at
Musik,Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen.
Eröffnung mit Vortrag & Publikumsdiskussion: Türkei - Kurdistan: wie geht es weiter mit dem
Friedensprozess?, Diplomatische
Akademie, 14.9., 19h Konzert mit
dem Çigdem Aslan Ensemble,
Sargfabrik, 16.10., 20h
Steirischer Herbst
Bis 19.10. Graz und Umgebung
& 0316/816070,
www.steirischerherbst.at
Festival neuer Kunst, Leitmotiv:
„I prefer not to...share!“
Theater, Performance,Tanz:
Lundahl & Seitl: An Elegy to the
Medium of Film, Schauspielhaus,
11.–15.10., 16h, 18.30, 20h, 21.30
Young Jean Lee: Straight White
Men, Orpheum, 11.10., 19.30, 12.10., 17.30
Boris Charmatz: manger, HelmutList-Halle, 16.+17.10., 19.30 Ann Liv
Young: Elektra, Dom im Berg,
16.+17.10., 21.30 Árpád Schilling /
Krétakör: A Párt – Die Partei
– The Party, Gleichenberg Halle,
17.10., 19.30
Musik: Easter, Festivalzentrum
Paulustorg. 8, 15.10., 21.30
Textperformance: Jörg Albrecht /
Gerhild Steinbuch: You’re not the
same, Batman!, Volkskundemuseum,
17.10., 22.30 Ausstellung:
„Dort wo unsere Sprache endet,
komme ich jeden Tag vorbei“,
Kulturzentrum bei den Minoriten, bis 23.11.
(Di–Fr 10–17h, Sa & So 11–17h)
weitere Ausstellungen siehe
unter der Rubrik „Museen
& Ausstellungen“;
und vieles mehr.
Tanzhouse Festival
Bis 17.10. Salzburg
www.tanzhouse.at
Plattform Salzburger
ChoreografInnen.
Georg Hobmeier: Revolting
Bodies, Iris Heitzinger & Editta
Braun Company: Paula, Julian
Barnett: Bridge, ARGEkultur, 11.10.,
18h Iris Heitzinger & Editta Braun
Company: Paula, Editta Braun
Company: instant, vol. 3, ARGEkultur, 12.10., 19h Tomaž Simatovi:
Pulse, ARGEkultur, 16.+17.10., 20h
und anderes.
Urbanize Festival
Bis 12.10.Wien
www.urbanize.at
Internationales Festival für
urbane Erkundungen.Thema:
„Safe City“. Wieviel Sicherheit
verträgt die Stadt?
Vorträge, Workshops, Filme,
Performances und Stadterkundungen, in der Festivalzentrale
„Mobiles Stadtlabor“ der TU Wien
am Karlsplatz,Architekturzentrum, Wien Museum, Stadtkino
und im öffentlichen Raum.
Vienna Fingerstyle Festival
10.10. und 11.10. Kabarett Vindobona
www.fingerstylefestival.at
Akustik-Gitarrenfestival:
Wilfried Lepuschitz, David
Lindorfer, Gottfired Gfrerer,
Petteri Sariola, 11.10., 20h
GALERIEN
WIEN
curated by_ Vienna 2014
www.curatedby.at
Internationale KuratorInnen mit
Ausstellungen in Wiens Galerien
für zeitgenössische Kunst,Thema: „The Century Of The Bed“.
Siehe unter der einzelnen
Galerien. Bis 8.11.
Anzenberger Gallery
X.,Absberggasse 27, & 5878251
Handmade II. Bis 2.11.
Artmark Galerie I., Singerstraße
17, & 0664/3948295
Joachim Bandau/ Best of
artmark collection I. Bis 22.10.
Bäckerstrasse 4 I., Bäckerstraße
4, & 0676/555 1777
Norbert Brunner. Bis 24.10.
Bechter Kastowsky
I., Gluckg. 3, & 5121609
„zu Papier gebracht“.Arbeiten
von Oswald Auer, Klaus Mosettig,
Philip Patkowitsch, Drago Persic,
Christoph Schirmer, Ulrike
Stubenböck. Bis 25.10.
Bei der Albertina I., Lobkowitzpl.
1, & 5131416
Alfred Klinkan. 15.10. bis 29.11.
Bildraum www.bildrecht.at,
& 8152691
01: I., Strauchg. 2;
Zitta Schnitt. Bis 25.10.
07: VII., Burggasse 7-9;
Federico Vecchi. Bis 16.10.
Charim I., Dorotheerg. 12,
& 512 0915
curated by_Matteo Lucchetti.
Bis 8.11.
Chobot I., Domg.6, & 5125332
Felix Waske. Bis 25.10.
Curtze und Seiser I., Seilerstätte
15/16, & 5129375
Osvaldo Romberg. Bis 31.10.
Kerstin Engholm Galerie
IV., Schleifmühlg. 3, & 5857337
curated by_Carson Chan. Bis 8.11.
Exner I., Rauhensteingasse 12,
& 5129917
Drago J. Prelog. Bis 20.10.
Faber IV., Brahmsplatz 7,
& 5057518
Hannes Kilian. Photographs
1936 - 1970. Bis 6.12.
Feichtner I., Seilerstätte 19,
& 5120910 Basement: Johannes
Deutsch. Bis 15.10.
Frey I., Gluckg. 3, & 5138283
Harding Meyer. Bis 10.11.
GalerieC – Michaela Czaak
I., Sonnenfelsgase 15,
& 0699/ 10029094
Laura Stadtegger. Bis 1.11.
Gans VII., Kirchbergg. 4,
& 895 9497
Moni K. Huber. Bis 11.10.Richard
Jurtitsch / Heidrun Widmoser.
(Vernissage am 15.10., 18h) 16.10. bis 22.11.
Gerersdorfer IX., Währinger Str.
12, & 3108484 Elisabeth Wedenig
& Katherina Olschbaur. Bis 18.10.
Hilger & 5125315
I., Dorotheergasse 5+12: curated
by_Alenka Gregoric. Bis 8.11.
HILGER NEXT: X.,Absbergg. 27;
Gunter Damisch. Bis 25.10.
HILGER BROTKunsthalle:
X.,Absbergg. 35; Erró & Friends:
American Comics II. Bis 25.10.
Kunsthandel Hieke I., Grünangergasse 12, & 5133259
Österreichische Kunst 19001970. Bis 29.11.
Kunsthandel Hitzenberger
I., Weihburggasse 18–20,
& 0664/5116281
„Herbstbunt“: Werke von Laske,
Kokoschka, Hradil, BresslernRoth, u.v.a. Bis 6.12.
Hrobsky I., Grünangerg. 6,
& 5137676
Armin Göhringer. Bis 25.10.
Andreas Huber IV., Schleifmühlg. 6-8, & 5860237 curated
by_Kristina Scepanski. Bis 8.11.
Inoperable VI., Stiegengasse
2/3, www.inoperable.at
Grand Opening „Redux“.
10.10. bis 15.11.
Janda I., Eschenbachg.11,
& 5857371 curated by_Magalí
Arriola.Bis 8.11.
Fotos: Arte, beigestellt
SA–FR/FESTIVALS/ GALERIEN
Film
von Maciej Palucki
L
ange musste man hierzulande auf den Start des neuen Films
von Joss Whedon warten, am 10. Oktober läuft seine Verfilmung von „Much Ado about Nothing“ (auf Deutsch: „Viel Lärm
um nichts“) in den heimischen Kinos an. Die Liebeskomödie
von William Shakespeare wurde dabei in die Gegenwart verlegt, textlich hielt sich der Filmemacher größtenteils an die Vorlage aus dem Jahr 1599. Der Film erinnert nicht nur aufgrund
der Schwarz-Weiß-Ästhetik an Screwball-Comedys à la „The
Philadelphia Story“. Auch die Hauptdarsteller tragen dazu bei:
Amy Acker und Alexis Denisof, beide bekannt aus Whedons TVSerie „Angel“, brillieren als Beatrice bzw. Benedick. Den Großteil des Casts – Clark Gregg (Leonato), Fran Kranz (Claudio)
oder Sean Maher (Don John) – kennt man aus seinen Produktionen wie „Firefly“, „Cabin in the Woods“ oder eben „Avengers“. Eine Empfehlung für Shakespeare-Liebhaber, WhedonsFans und jene, die es noch werden wollen.
Fernsehen mit Kultur
von Isabella Wallnöfer
Der blinde Fleck.
Benno Fürmann
ermittelt als Journalist Ulrich Chaussy.
D
as Oktoberfest als Ziel für ein Attentat. Viele Leute. Viele
Opfer. Viel Aufmerksamkeit. Im September 1980 kam es zur
Katastrophe: Eine Rohrbombe explodierte, und 13 Menschen
wurden getötet. Als „Oktoberfestattentat“ ging dieser schwerste
terroristische Akt in die deutsche Nachkriegsgeschichte ein.
Unter den Toten war der Student Gundolf Köhler, Mitglied der
neonazistischen „Wehrsportgruppe Hoffmann“, die kurz zuvor
verboten worden war. Er galt den Ermittlern bald als alleiniger
Täter. Was dann geschah bzw. eben nicht, das arbeitet Daniel
Harrich in seinem Film „Der blinde Fleck“ auf. Es gibt Zweifel
an der Einzeltätertheorie – und Beweise für Mittäter. Ulrich
Chaussy (Benno Fürmann), ein Journalist vom Bayerischen
Rundfunk, glaubte nicht, dass Köhler allein gehandelt hatte,
und stöberte beharrlich nach der Wahrheit. Das hat ihm den
Beinamen Mr. Oktoberfest eingebracht – und diese Hommage
an den investigativen Journalismus (10. 10., 20.15 Uhr, Arte).
Jünger IV., Paniglgasse 17A,
& 0664/1114771
Karl-Heinz Ströhle. Bis 19.10.
Kargl IV., Schleifmühlgasse 5,
& 5854199 curated by_
Francesco Stocchi. Bis 8.11.
Knoll VI., Gumpendorfer Str. 18,
& 5875052 curated by_Maja &
Reuben Fowkes. Bis 8.11.
Christine König IV., Schleifmühlg. 1a, & 5857474
curated by_Luca Lo Pinto. Bis 8.11.
Kontur XVI., Grundsteing. 14/8,
& 4062382 Eric Ess. Bis 31.10.
Konzett I., Spiegelgasse 21,
& 5130103 Die Zeit, die Zeit.
Veränderung - Wiederholung Stillstand. Bis 31.10.
Kovacek & Zetter I., Stallburgg.
2, & 5128636 Österreichische
Kunst des 19. und 20.Jahrhunderts. 13.10. bis 31.10.
Kovacek I., Spiegelgasse 12,
& 5129954
Glas aus fünf Jahrhunderten/
Österreichische Malerei des
19. und 20.Jahrhunderts. Bis 31.10.
Edith Kramer. Bis 7.11.
Krinzinger I., Seilerstätte 16,
& 5133006
Marila Dardot. Bis 24.10.
Frank Thiel. Bis 14.11.
Krinzinger Projekte VII., Schottenfeldgasse 45, & 5128142
curated by_Olga Sviblova. Bis 23.11.
Kro Art Contemporary VI.,
Getreidemarkt 15, & 5857143
Hollow Land - Keep Out!
Constatino Ciervo, Mladen
Miljanovic, Marco Tirelli, Emese
Benczúr, u.a. Bis 15.11.
Krobath I., Eschenbachgasse 9,
& 5857470
curated by_Rike Frank. Bis 8.11.
Kunsthandel Wienerroither &
Kohlbacher GmbH I., Strauchgasse 2, & 5339977
Eduard Angeli. Bis 18.10.
Lang I., Seilerstätte 16,& 0676/
3353641 Hannes Mlenek. Bis 11.10.
Lucia Riccelli,Annerose Riedl,
Heliane Wiesauer-Reiter.
(Vernissage am 16.10., 18h) Bis 15.11.
Lisabird Contemporary IV.,
Brucknerstr. 8, www.lisabird.at
Karl Karner. 10.10. bis 8.11.
Emanuel Layr I.,An d. Hülben 2,
& 5245490
curated by_Egija Inzule. Bis 8.11.
Lindner VI., Schmalzhofgasse
13/3, & 9134458
Günther Selichar. Bis 14.11.
MAM Mario Mauroner
Contemporary Art Vienna
I., Weihburgg. 26, & 904 2004
curated by_Stephane Ackermann
& Basak Senova. Bis 8.11.
Meyer Kainer I., Eschenbachg.9,
& 5857277 curated by_Liam
Gillick & Rachel Harrison. Bis 8.11.
Mezzanin I., Getreidemarkt 14,
& 5264356 curated by_Sabeth
Buchmann. Bis 8.11.
Nächst St. Stephan I., Grünangerg. 1/2, & 5121266 curated
by_Philipp Kaiser. Bis 8.11.
OstLicht. Galerie für Fotografie
X.,Absberg. 27, & 9962066
2D23D - photography as
sculpture, sculpture as
photography. Bis 26.11.
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II., Praterstr. 13/1/2, & 2126930
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Raum mit Licht VII., Kaiserstr.
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curated by_Moritz Küng. Bis 8.11.
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Möllmann. Bis 8.11.
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& 5134812 Schmuckkunst der
Gegensätze. Bis 11.10. Schmucke
Naturimpressionen. (Vernissage am
16.10., 18h) Bis 15.11.
Steinek I., Eschenbachg. 4,
& 51 28759 curated by_
Peter Stastny. Bis 8.11.
Michaela Stock IV., Schleifmühlg. 18, & 9207778
Milija Pavicevic. Bis 8.11.
Suppan Contemporary I.,
Habsburgerg. 5, & 5355354
Dorota Sadovská. Bis 21.10.
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Ulysses I., Opernring 21,
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Solomon-Godeau. Bis 8.11.
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Blue Times. Bis 11.1.2015
KARLSPLATZ: IV.,Treitelstraße 2:
Preis der Kunsthalle Wien: Leander Schönweger. 15.10. bis 16.11.
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Weißgerberstr. 13, & 712 0495
Täglich 10–19h Lillian Bassman &
Paul Himmel. Zwei Leben für die
Fotografie. 16.10. bis 8.2.
Kunsthistorisches Museum
I., Maria-Theresien-Platz,
& 52524-0 Di–So 10–18h, Do bis 21h
Ansichtssache #10: Das „Glück“
Michelangelos? Eine allegorische
Darstellung der Göttin Fortuna
Väter Europas. Bis 30.11.
Ansichtssache #10: Das „Glück“
Michelangelos? Eine allegorische
Darstellung der Göttin Fortuna.
Bis 30.11. Wettstreit in Erz.
Medaillen der deutschen Renaissance. Bis 25.1.2015 Arcimboldo:
Wiederentdeckt. Zwei Bilder zu
Gast. Bis 15.2.2015 Kaiser Karl V.
erobert Tunis. Bis 31.3. 2015
Flandern zu Gast. Ein Triptychon
mit Karl V. Bis 1.6. 2015 Fokus
Denkmal. Die romanischen
Portalreliefs aus dem Dom zu
Gurk. Bis 12.4.2015
Künstlerhaus K/Haus
I., Karlsplatz 5, & 5879663
Tägl. außer Mo 10–18h, Do 10–21h
paraflows 9, Festival für Digitale
Kunst und Kulturen: „Intimacy“.
Bis 12.10. Inspiration Textil.Tribal
Art im Dialog mit zeitgenössischer Textilkunst. Bis 2.11. Gartner
& Gartner: an diesem Ort. Bis 19.10.
600 Mio. (Freunde und Komplizen). Was ist das Künstlerhaus
wert? – Was ist Gemeinschaft
wert?. Bis 6.1.2015 Darina Peeva
und Michael Wegerer: Tell me
what you want. 17.10. bis 9.11.
Verwerfungen. Reflexionen zu
1914 - 1918. 17.10. bis 30.11.
Kunstraum Bernsteiner
II., Schiffamtsgasse 11,
& 0699/15248622
Do–Sa 16–19h & nach tel.Vereinbarung
Raumintervention von Sylvia
Eckermann: Digital Monsters
Don‘t Bleed. Bis 31.10.
Kunstraum Niederösterreich
I., Herrengasse 13, & 9042111
Di-Fr 11–19h, Sa 11–15h
Hans im Glück. Schorsch Böhme,
Marvin Gaye Chatwynd, Hubert
Ebenberger, Esther Strauß,
Gelatin, u.v.a. Bis 11.10.
Leopold Museum VII.,
Museumsplatz 1, & 52570-0
täglich (außer Di) 10–18h, Do 10–21h
Linie und Form. 100 Meisterzeichnungen aus der Sammlung
Leopold. Bis 27.10. Visuelles
Gedächtnis der „Wiener Gesellschaft“: Franz Xaver Setzers
Porträtfotos. Bis 13.1.2015 Alberto
Giacometti. 17.10. bis 26.1.2015
MAK - Museum für angewandte
Kunst I., Stubenring 5,
& 71136-248 Mi–So 10–18, Di bis 22h
GALERIE: Valentin Ruhry. Grand
Central. Bis 11.1.2015
MAK FORUM: design>neue strategien: „Tomorrow is...“. Bis 2.11.
SCHAUSAMMLUNG:
Gegenwartskunst: Pae White.
Orllegro. Bis 12.10.
Mozarthaus Vienna
I., Domgasse 5, & 5121791
Täglich 10–19h
Antonio Salieri. Die Fakten/ Christoph Willibald Gluck: Zum 300.
Geburtstag. Bis 11.1. 2015
MUMOK – Museum moderner
Kunst Stiftung Ludwig Wien
VII., Museumsquartier, & 52500
Mo 14–19h, Di–So 10–19h, Do 10–21h
Die Gegenwart der Moderne. Bis
8.2.2015 Cosima von Bonin:
Hippies Use Side Door. Bis 18.1.2015
Museum Judenplatz
I.,Judenplatz 8, & 5350431-130
So–Do 10–18h, Fr 10–14h
Das Südbahnhotel.Am
Zauberberg der Abwesenheit.
Fotografien von Yvonne Oswald.
Bis 11.1.2015
MUSA Museum Startgalerie
Artothek I., Felderstr. 6–8,
& 4000-8400 Di, Mi, Fr 11–18h,
Do 11–20h, Sa 11–16h
STARTGALERIE: Tomasz
Vollmann: Am Wachsen.
ready to switch. Bis 6.11.
Museum für Volkskunde
VIII., Gartenpalais Schönborn,
Laudong. 15-19, & 406 89 05/15
Di–So 10–17h
Gestellt. Fotografie als Werkzeug
in der Habsburgermonarchie.
Bis 30.11. Arbeiten ruthenischer
Flüchtlinge im 1. Weltkrieg: Stickund Knüpfmusterstücke. Bis 2.11.
Am Montag im Musikverein: Minetti Quartett.
D
as Minetti Quartett eröffnet den
Streichquartettzyklus im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins.
Nach einer Einführung durch RadioStephansdom-Musikchefin Ursula
Magnes (19 Uhr) musizieren die vier
Künstler Beethovens sogenanntes
„Quartetto serioso“ op. 95, eine der
stürmischsten Kompositionen des
Meisters, sowie Franz Schuberts
melancholisch-dramatisches Quartett
„Der Tod und das Mädchen“. Für den
langsamen Satz verwendet Schubert
die Musik des Todes aus dem berühmten Lied, das dem Kammermusikstück den Namen gegeben hat, als
Variationsthema. Am 13. Oktober im
Wiener Musikverein.
U-Musik
von Anne-Catherine Simon
Am Mittwoch in Wien: Juliette Gréco.
S
ie hat nach dem Krieg Sartre und
andere große Künstler begeistert,
zählt zu den größten Chansonnières
Frankreichs. Am 15. Oktober kann
man mit Glück und gutem Timing in
Wien Juliette Gréco erleben: Genau
420 Karten kommen für ihren Auftritt
im Palais Ferstel in den Verkauf. Die
frühere „Muse der Existenzialisten“
bewegte sich seit ihrer Jugend in der
künstlerischen Avantgarde, nach Wien
kommt sie nun, um eine Ausstellung
zum 150. Geburtstag von ToulouseLautrec im Kunstforum Wien zu eröffnen („Henri de Toulouse-Lautrec. Der
Weg in die Moderne“). Die Konzertkarte ist auch Eintrittskarte für die
Schau.
Fotos: APA, beigestellt
SA LZBU RG
SALZBURG & 0662 -
von Wilhelm Sinkovicz
Schauplätze
von Johanna Hofleitner
Objekte im Fokus: Stick- und
Knüpfmusterstücke. Bis 2.11. Past
Future Perfect. Volkskundemuseum trifft auf zeitgenössisches
slowenisches Design. Bis 15.4.2015
Museumsquartier / Quartier21
VII., Museumsplatz 1, & 523 8 81
DESIGNFORUM: Mo–Fr 10–18h,
Sa & So 11–18h Schweiz + Österreich
= Design. Bis 19.10.
FREIRAUM: Di–So 13–19h PCFS
- Post Colonial Flagship Store.
Bis 2.11. SCHAURAUM
ANGEWANDTE: täglich 10–22h
Ali Miharbi: Stroke. Bis 12.10.
KOMISCHE KÜNSTE: täglich 11–18h
Cartoons über Katzen. Bis 30.11.
Ö. Nationalbibliothek
& 53410-464
Mo–So 10–18h, Do bis 21h
PRUNKSAAL: I.,Josefsplatz 1;
An meine Völker! Der Erste
Weltkrieg 1914 - 1918. Bis 2.11.
PAPYRUSMUSEUM: I., Heldenplatz 1; Kinder Abrahams. Die
Bibel in Judentum, Christentum
und Islam. Bis 11.1.2015
Naturhistorisches Museum
I., Maria Theresien-Platz,
& 521 77-0 Do–Mo 9–18.30, Mi 9–21h
Rohstoffe und ihre Endlichkeit the future we want. Bis 31.12.
time trips – wie kann man Zeit
zeigen?. Bis 29.6.2015
Paul Giger,Andreas Bosshard:
Klanginstallation Sonar Impact.
Bis 31.10. James Benning:
Natural History. Bis 26.10.
Nitsch Foundation I., Hegelg. 5,
& 5135530 Di–Fr 11–18h New York /
Nitsch Foundation. Bis 1.11.
Porzellanmuseum Augarten
II., Obere Augartenstr. 1,
&21124-200 Mo–Sa 10–18h
Swinging Teatime. Porzellane
und Entwürfe der Porzellanmanufaktur Augarten in den
Fifities. Bis 25.10.
Römermuseum I., Hoher Markt
3, & 5355606 Di–So & Ftg 9–18h
Brennen für Vindobona. Die
römischen Legionsziegeleien in
Hernals. Bis 12.4.2015
Schleifmühlgasse 12-14
IV., Schleifmühlg. 12-14,
gallery@12-14.org
Do & Fr 14–19h, Sa 10–15h
Horia Mina. 10.10. bis 25.10.
Secession I., Friedrichstr. 12,
& 58753 07 Di–So 10–18h
Diana Al-Hadid/ Utopian Pulse Flares in the Darkroom/ Cinthia
Marcelle. Bis 2.11.
Sigmund Freud Museum
IX., Bergg. 19, & 319 15 96
Täglich 10–18h
Freuds Reisen. Kulturelles
Erfahren –psychoanalytisches
Denken- Bis 1.2.2015 Brandt
Junceau: Vandal. 17.10. bis 1.2.2015
Strabag Kunstforum XXII.,
Donau-City-Str. 9, & 22422-1848
Mo-Do 9-17h, Fr 9-12h
Masha Sha: Unrest.Bis 31.10.
Technisches Museum XIV.,
Mariahilfer Straße 212, & 89998
Mo–Fr 9–18h, Sa, So 10–18h
Unter Strom. Elektrotechnik &
Pathologie. Bis 30.12. Unter dem
Losungsworte Krieg und Technik.
Bis 3.5.2015
Österr. Theatermuseum
I., Lobkowitzpl. 2, & 52524-3460
täglich außer Dienstag 10–18h
Wir brauchen einen ganz anderen
Mut! Stefan Zweig - Abschied von
Europa. Bis 12.1.2015
„Trägt die Sprache schon Gesang
in sich...“ Richard Strauss und die
Oper. Bis 9.2.2015
TBA21 Thyssen-Bornemisza
Art Contemporary – Augarten
II., Scherzerg. 1A, & 5139856-24
Tägl. außer Mo. 12–19h
Carsten Höller: Leben. Bis 23.11.
Universität für Angewandte
Kunst Wien/ Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof
I., Grashofgasse 3/ Schönlaterngasse 5, & 71133-2161
Mo–Fr 14–18h, Sa 10–14h
Der Rainer Verlag Berlin. Künstlerbücher und Literatur aus der
Sammlung des Muzeum umení
Olomouc. Bis 15.11.
Verbund/vertikale Galerie
I.,Am Hof 6a, & 050313/50044
Nur mit Führung: Mi 18h
Gruppenausstellung My Private
World. Bis 25.3.2015
Wagenburg Schloß Schönbrunn,
& 525 24-0 Nov. bis April tägl. 10–16h,
Mai bis Okt. tägl. 9–18h
Der Kongress fährt. Leihwagen,
Lustfahrten und Luxus-Outfits
am Wiener Kongress 1814/1815.
Bis 9.6.2015
das weisse haus V., Kriehubergasse 24-26, & 236 3775
Di – Fr 13–19h, Sa 12–17h & nach tel.
Vereinbarung Contemporaries of
the near future. Bis 31.10.
Weltmuseum
I., Neue Burg, & 52524-4025
Täglich außer Di 10–18h
Franz is here!Franz Ferdinands
Reise um die Erde. Bis 2.11.
WestLicht. Schauplatz
für Fotografie VII.,
Westbahnstr. 40, & 522 66 36
Tägl. 11–19h, Do 11–21h
World Press Photo. Bis 12.10.
F
ür ihre ortsspezifische Installation im Salon der Wiener
Repräsentanz von Sotheby’s nehmen Markus Hanakam und
Roswitha Schuller die Aura klassischer Antiquitäten – insbesondere zierlicher Porzellanfigurinen aus dem Rokoko – unter die
Lupe. Ausgehend von der für Auktionskataloge typischen Darstellungskonvention, bei der die Objekte stets gleichmäßig mit
leichtem Schatten vor neutralem Hintergrund fotografiert werden, überarbeiten sie eine Serie von Reprografien mit Tinte in
der für sie typischen klaren Farbigkeit, die ihrerseits an die
Systempalette etwa von Leuchtstiften erinnert, und versehen
sie auf diese Weise mit Auraflecken. Hanakams und Schullers
Spagat zwischen Handwerklichkeit und zeitgenössischen Reproduktionstechniken nimmt die kulturhistorische Bedeutung
der ausgewählten Objekte auf, die als seriell gefertigte Artefakte
zugleich auch die Schnittstelle zwischen Skulptur und frühem
Design markieren. Ein Video, in dem die Aurafelder zum Ausgangspunkt einer esoterisch überhöhten Lektüre der Objekte
mutieren, schreibt
das performative
Potenzial dieses
Szenarios nieder.
Sotheby’s. „Artist Quarterly: Markus Hanakam
und Roswitha Schuller:
Aura“, 16. 10.–20. 12., Herrengasse 5, 1010 Wien.
WERBUNG
DIE TOP 100 WEINE DER THERMENREGION
Winzer der
Thermenregion:
Othmar Biegler, Leo
Aumann, Christian
Reinisch, Katharina
Auer, Hannes Hofer,
Johann Gisperg
(v. l. n. r.).
Fotos: Weinforum Thermenregion
D
ie Winzer der Thermenregion (das
Weinbaugebiet an den Hängen des
Wienerwalds) präsentieren den aktuellen
Jahrgang am 14. Oktober im Wiener
Museumsquartier. Die Weine zeigen viel
Frische und Finesse, sind süffig und filigran.
Der Ertrag war gering, die Qualität dafür
hoch. Wahre Kenner des Gebiets warten
aber mit dem Genuss der 2013er noch etwas,
denn diese Weine profitieren von einer
gewissen Reife – nicht nur am Stock, sondern auch in der Flasche. Speziell die Burgundersorten wie Weißer, Grauer, Blauer
Burgunder und dessen Abkömmling
St. Laurent danken dem Weinfreund mit
einem erweiterten Genussspektrum. Ebenso
natürlich die beiden autochthonen Sortenkleinode Zierfandler (Spätroter) und Rotgipfler, die auf nur rund 180 Hektar und fast
ausschließlich in der Thermenregion ange-
baut werden. Viele der gebietstypischen
Weine gewinnen an Komplexität und
Finesse, wenn sie zwei bis drei Jahre gut
gelagert werden, und sind dann keineswegs
alt, sondern eben genussreif.
POTENZIAL TESTEN. Mit Beginn der
kühleren Jahreszeit rückt der Genuss von
Rotwein wieder in den Vordergrund. Die
fruchtig-eleganten Vertreter von Pinot Noir
und St. Laurent sind das Aushängeschild der
Thermenregion. In einzigartiger Weise kann
das Potenzial der Jahrgänge 2012 und 2011
bei dieser Veranstaltung verkostet und verglichen werden.
Erstmalig erhält man mit dem Eintrittsticket
einen Zehn-Euro-Gutschein für einen Weineinkauf bei einem der teilnehmenden Winzer.
Weinpräsentation der Top 100: 14. Oktober
2014, von 14 bis 20.30 Uhr, Tageskarte:
18 Euro, Abendkarte (ab 19 h): 12 Euro, Ovalhalle und Arena im Museumsquartier Wien.
www.agrarpromotion.com
www.weinland-thermenregion.at
MUSEEN & AUSSTELLUNGEN
Wienbibliothek im Rathaus
Felderstraße/Lichtenfelsgasse,
& 4000/84920
Mo–Do 9–18.30, Fr 9–16.30, Ftg. geschl.
„Es ist Frühling, und ich lebe
noch“. Eine Geschichte des
Ersten Weltkriegs in Infinitiven.
Von Aufzeichnen bis Zensieren.
Bis 30.1.2015 Intervention von
Rainer Wölzl: Bildgeschwader.
Bis 17.10.
Wiener Planungswerkstatt
I. Friedrich-Schmidt-Platz 9,
& 4000-88888
nach Anmeldung Mo–Fr 9–16h, Do 9–19h
Baukultur - Denk deine Stadt
anders. Bis 19.12.
Wien Museum Karlsplatz
IV., Karlsplatz, & 5058747
Di–So & Ftg 10–18h
Wien im Ersten Weltkrieg Stadtalltag in Fotografie und
Grafik. 16.10. bis 18.2.2015
Zoom Kindermuseum
Museumsquartier/
Museumsplatz 1, & 5247908
Di–Fr 8.45, 10.30, 14h, 15.30; Sa, So, Ftg &
Ferien (außer Mo) 10, 12, 14, 16h;
Geschwistertermine Sa 10+12h
Druckwerkstatt. Mitmachausstellung für Kinder der 1. bis 6.
Schulstufe (6–12J.). Bis 22.2.2015
BU RGEN L A N D
EISENSTADT & 02682 -
Landesmuseum Museumg.
1–5,& 719-4000
Di – Sa 9–17h, So & Ftg 10–17h, ab 1.6.
Mo –Sa, 9– 17h, So & Ftg 10–17h
Gestochen scharf. Portraits aus
der graphischen Sammlung
Tobler. Bis 11.11.Land im Krieg.
Zwischen Schützengraben und
Heimatfront. 1914 - 1918. Bis 11.11.
Landesgalerie Kultur Kongress
Zentrum, Franz-Schubert-Platz 6,
& 719 50000
Di–Sa 9–17h, So & Ftg 10–17h
Schnittpunkt Burgenland. Wege
der Kunst ins 21.Jahrhundert. Bis
21.12. Franz Hametner, Caspar
Walter Rauh: art[dialog]. Bis 21.12.
Projektraum: Baukultur im Fokus.
Burgenländische Landesfotoschau. 10.10. bis 16.11.
Schloss Esterházy
Esterházyplatz 1, & 63854-12
täglich 9–18h
Ein Volcks‘ Lied für alle. Bis 11.11.
HALBTURN
Infeld Haus der Kultur
Parkstraße 13, & 02172/ 20123
Do–So & Ftg. 13–18h
Art Collectors Club des Wiener
Roten Kreuzes: Unikatgraphiken.
Bis 16.11.
N I EDERÖSTER R EICH
ST. PÖLTEN & 02742 -
Diözesanmuseum
Domplatz 1, & 324331
Di–Fr 9–12, 14–17h, Sa 10–13h
Bronze-Zeit/en. Bis 31.10.
Landesgalerie/ Zeit Kunst
NiederösterreichKulturbezirk 5/
Landesmuseum, & 908090,
www.zeitkunstnoe.at
Di–So & Ftg 9–17h
K.U.SCH. Eine Themenpalette.
Bis 22.2.2015
Landesmuseum Kulturbezirk 5,
& 908090-999
Di–So & Ftg 9–17h
Ausnahmefrauen: Christa Hauer,
Hildegard Joos, Susanne Wenger.
Bis 12.10. Broncia Koller-Pinell. Bis
12.10. Frauenleben in Niederösterreich. Bis 19.10. Pilze. Bis 8.2.2015
NÖ Dokumentationszentrum
für moderne Kunst
Prandtauerstraße 2, & 353336
46
Schaufenster
Mi–So 10–17h Freiräume - Plastiken
von Robert Weber. Bis 19.10.
Stadtmuseum Prandtauerstraße 2,& 333/2643
Mi–So & Ftg. 10–17h
News From The Past - Niederösterreich Archäologie Aktuell.
Bis 5.4.2015
ASPARN AN DER ZAYA
n MAMUZ Schloss, Schlossg. 1,
& 02577/84180
Di–So & Ftg. 10–17h
Urgeschichtemuseum:
Schatz-Reich. Bis 30.11.
BADEN
Kunstverein Beethoveng. 7,
& 0650/4710011
Sa 10–12h & 14.30–18h, So 14.30–18h
Faika Ceren Çaglar: Abstract
Perception. Bis 2.11.
HADERSDORF/KAMP
Ausstellungshaus Spoerri
Hauptplatz 23, & 02735/20194
Do–So 11–18h, ab Oktober11–17h
Daniel Spoerri - Neue Werke.
Bis 2.11.
KLOSTERNEUBURG
& 02243 Essl Museum An der Donau-Au
1, & 370 50 150
Di–So & Ftg. 10–18h, Mi 10-21h
Österreichische Moderne.
Staudacher und Zeitgenossen.
Bis 19.10. Adolf Frohner (1934–
2007). Bis 11.1.2015
Die Zukunft der Malerei. Neue
Perspektiven. Bis 25.1.2015
SAMMLUNG ESSL: SchömerHaus,Aufeldstr. 17–23
Mo–Fr 10–18h, Sa & So 10–13 und 14–18h
Attersee und das Wunder der
Farbe. Bis 26.4.2015
Stift Stiftsplatz 1, & 411-212
Rund um das Stift: Führung tägl. 13h,
Rundgang: 8.11., 15h
Hier und Jetzt - Hic et Nunc. 10
künstlerische Interventionen im
Jubiläumsjahr. Bis 16.11.
Stiftsmuseum: tägl. 9–18h
Galerie der Moderne. Zeitgenössische Interpretationen sakraler
Themen. Bis 16.11.
Sala-terrena-Galerie: tägl. 9–18h
„Kreuz, Ring, Infel“ - 66 Pröpste
in 9 Jahrhunderten. Bis 31.12.
St. Leopold Friedenspreis 2014
- Ausstellung der nominierten
Werke. Bis 30.11.
KREMS & 02732 Artothek Steiner Landstraße 3,
& 908022 Do–So 11–18h
Roman Scheidl & Katharina
Puschnig: Zwei Welten. Bis 1.2.2015
n Forum Frohner Minoritenplatz
4, & 908010
Di–So & Mo wenn Ftg. 11–17h
Blutorgel.Adolf Frohners Anfänge
im Wiener Aktionismus. Bis 6.4.2015
n Karikaturmuseum Steiner
Landstraße 3a, & 908010
Täglich 10–18h
Für immer Deix! Bis 9.9.2015
Zeichnen für den Frieden. Die
Friedenstaube in der Karikatur
anlässlich 100 Jahre Erster
Weltkrieg. Bis Jänner 2015 Alles klar
Herr Kommissar? Knatterton,
Kottan, Emil und andere
Detektive. Bis 16.11.
n Kunsthalle Franz-Zeller-Platz
3, & 90 80 10/19
Di–So & Mo wenn Ftg 10–18h
Martha Jungwirth Retrospektive/
Gregor Schmoll: Orbis Pictus/
Luis Buñuel, Salvador Dalí:
Ein andalusischer Hund. Bis 2.11.
FACTORY: René Wirths. Bis 9.11.
Landesgalerie Krems
Dominikanerkirche, Körnermarkt
14, & 02742/908090
Täglich 11–18h
Wolfgang Ernst. Licht Blei &
Schatten. Bis 19.10.
Galerie Stadtpark
Wichnerstr., & 84705
Mi–Sa 11.30–18.30
Concrete Deviation. Bill Bollinger,
Mary Ellen Carroll. Bis 18.10.
MARIA GUGGING
Museum Gugging
Am Campus 2, & 02243/87087
MUSEUM: Di–So 10–18h
gugging meisterwerke.! Bis
26.3.2017 Adolf Wölfli:
universum.! Bis 1.3.2015
GALERIE: Di–Sa 10–17h, So 10.30–17h
20 Jahre Galerie Gugging: 2 neue
Künstler - Helmut Hladisch &
Jürgen Tauscher/ Gugging – von
Bachler bis Zittra. Bis 2.11.
MISTELBACH
n MAMUZ Museum Mistelbach
Waldstr. 44–46, & 02572/20719
Di–So & Ftg. 10–17h
Giganten der Eiszeit.Auf den
Spuren der Mammutjäger. Bis 16.11.
n Nitsch Museum Museumszentrum, Waldstr. 44–46,
& 0676/6403554 Di–So 10–17h
Hermann Nitsch: Arena - Werk
aus dem Werk. Sammlung Museo
Nitsch Neapel. Bis 29.3.2016
PRIGGLITZ
Galerie Gut Gasteil
& 02662/45633
Sa, So, Ftg 10–18h
Ona B, Lotte Seyerl. Bis 2.11.
PÖCHLARN
Kokoschka Haus Regensburger
Str.29, & 02757/7656
Täglich 10–17h
Oskar Kokoschka - Illustrationen
zur Weltliteratur. Bis 26.10.
SCHALLABURG
Renaissanceschloss
& 02754/6317-0
Mo–Fr 9– 17h, Sa, So & Ftg. 9 –18h
Jubel & Elend. Leben mit dem
großen Krieg 1914-1918. Bis 9.11.
SCHLOSSHOF
Schloss Hof & 02285/20000
Täglich 10–18h
Glanz & Glamour - Feiern bei
Hofe. Bis 2.11.
SOMMEREIN
Maria Biljan-Bilger
Ausstellungshalle
Hauptstraße 61, & 02168/68366
Sa & So 14–18h
Maria Biljan-Bilger. Bis Ende Oktober
SCHREMS & 02853 Kunstmuseum Waldviertel
Mühlgasse 7a, & 72888
tägl. 9.30–18h, Okt–Jan Mi-So 10–17h
Geheimnis Athos. Spirituell.
Sensationell. Bis 11.1.2015
TULLN & 02272Egon Schiele Museum
Donaulände 28, & 64570
Mi–So & Ftg 10–17h
Anfang und Ende. Bis 26.10.
OBERÖSTER R EICH
LINZ & 0732 Kunstsammlung des Landes
OÖ OÖ Kulturquartier,
Ursulinenhof, Landstraße 31,
& 7720-16395
Di–Fr 14–18h, Sa 14–17h, Ftg geschlossen
Das kleine Grafikkabinett.
Ausgewählte Arbeiten aus der
Sammlung und aus Künstlerateliers. Bis 15.11.
Landesgalerie Museumstr. 14,
& 774482-0 Di, Mi, Fr 9–18h,
Do 9–21h, Sa, So, Ftg 10–17h
Klasse Kunst in 3D. Objekt Raum - Volumen. Bis 22.2.2015
Lentos Ernst-Koref-Promenade 1,
& 7070/3600
Di–So & Ftg. 10–18h, Do 10–21h
Oliver Ressler: Die Plünderung.
Bis 1.2.2015 Reines Wasser. Die
kostbarste Ressource der Welt.
Bis 15.2.2015
Maerz Eisenbahngasse 20,
& 771786 Di–Fr 15–18h, Sa 13–16h,
So & Ftg. geschlossen
Hängende Gärten.Jonathan
Bragdon, Georg Bernsteiner,
Regula Dettwiler,Tatiana
Lecomte, Otto Saxinger, Christian
Thanhäuser. Bis 10.10.
Nordico Dametzstraße 23,
& 70701912
Di–So 10–18, Do 10–21h
An der Donau. Flussgeschichte(n) einer Stadt. Bis 26.10.
Schlossmuseum Schlossberg 1,
& 774419-0 Di, Mi, Fr 9–18h,
Do 9–21h, Sa, So, Ftg. 10–17h
Vom Leben mit dem Krieg - OÖ
im Ersten Weltkrieg. Bis 17.11.
Der Erste Weltkrieg im Spiegel
der Medaille/ Die alpine Rüstkammer der Armee. Recycling
im 1. Weltkrieg. Bis 16.11.
BAD ISCHL & 06132 Photomuseum Kaiserpark,
& 24422 täglich 9.30–17h
Im Visier. Ein Album aus dem
Ersten Weltkrieg. Bis 31.10.
THALHEIM BEI WELS
Museum Angerlehner
Ascheter Straße 54,
& 07242/ 224422-13
Do–So 10–18h
Messensee.Jenseits der
Gegensätze. Bis 19.10.
Figuration - zwischen Traum und
Wirklichkeit. Bis 25.5.2015
WELS
Galerie der Stadt Wels
Medien Kultur Haus, Pollheimerstraße 17, & 07242/ 207030
Mi–So & Ftg. 15–19h
Wunder Katze. Bis 12.10.
WERNSTEIN AM INN
Kubin-Haus Zwickledt,
& 07713/6603
Di–Do 10–12h & 14–16h, Fr 9–12h & 17–19h,
Sa, So, Ftg 14–17h
Peter Weidl: Zeichen. Bis 31.10.
SA LZBU RG
SALZBURG & 0662 DomQuartier Residenzplatz 1 /
Domplatz 1a, & 80422109
Tägl. außer Di 10–17h
Prima Idea – Barocke Visionen
aus der Sammlung Rossacher.
Bis 26.10.
Galerie im Traklhaus
Waagplatz 1a, & 80422149
Di–Fr 14–18h, Sa 10–13h, So & Ftg geschl.
Georg Trakl 1914, 2014. Bis 8.11.
Kunstverein Hellbrunner Str. 3,
& 84 22 94 Di–So 12–19h
Bedwyr Williams: Echt/
Projektraum: Bea McMahon.
Bis 30.11. MdM Salzburg Rupertinum
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9,
& 84 22 20 Di–So 10–18, Mi bis 20h
Kunst/Geschichten. Bis 26.10.
MdM Salzburg Mönchsberg
Mönchsberg 32, & 842220-403
Di–So 10–18h, Mi bis 20h
Sammlung Generali Foundation.
Bis 12.10. Simone Forti: Mit dem
Körper denken. Bis 9.11.Kunst/
Geschichten. Bis 26.10.
Residenzgalerie Residenzplatz 1,
& 840451-0 Täglich 10–17h
Lebenswelten. Barockes Europa.
Bis 21.6.2015 Anton. Eine multimediale Inszenierung Kooperation
mit der FHSalzburg. Bis 9.11.
Salzburg Museum/ Neue
Residenz Mozartplatz 1,
& 620808-700 Di–So 9–17h,
Do Abendführung 18h
365 Sonnenblumen für Salzburg
– Wilhelm Scheruebl. Bis 26.10.2015
Malerschicksale - Leibl-Rezeption
in Salzburg. Bis 26.10.
Von Mensch zu Mensch - Wilhelm
Leibl & August Sander. Bis 5.1.2015
Volkskundemuseum Monatsschlössl/ Schlosspark Hellbrunn,
& 620808-500 tägl. 10h–17.30
Operation Goldhaube - Tradition
und Zeitgenössische Kunst.
Bis 2.11.
STEIERMARK
GRAZ & 0316 Camera Austria Lendkai 1,
& 8155500 Di–So 10-17h,
ein Do im Monat bis 21h
Steirischer Herbst: The Militant
Image. Bis 16.11.
GrazMuseum Sackstraße 18,
& 872-7600
täglich außer Di. 10–18h
Carmilla, der Vampir und wir. Bis
31.10. Königsmorde. Gewalttaten
in der Donaumonarchie. Bis 17.11.
Gotische Halle: Avram Engel.
Malereien und Zeichnungen.
Bis 26.10.
Haus der Architektur
Mariahilferstraße 2, & 323500
Di–So 10–18h
Steirischer Herbst: Druot,
Lacaton & Vassal – Tour Bois le
Prêtre: Transformation eines
1960er-Jahre Wohnhochhauses.
Bis 23.11.
Kunsthaus Lendkai 1,
& 8017-9200 Di–So 10–17h
Katharina Grosse: „Wer, ich?
Wen, Du?“. Bis 12.10. Karl
Neubacher. Medienkünstler
1926–1978. Bis 12.10.
PROJEKTRAUM: Dino Zrnec:
ensure for size. Bis 16.11.
SPACE04: Steirischer Herbst:
Richard Mosse. Bis 12.10.
Künstlerhaus - Halle für Kunst
& Medien Burgring 2, & 740084
Di–So 11–18h, Do 11–20h Steirischer
Herbst: ordinary freaks - Das
Prinzip Coolness in Popkultur,
Theater und Museum. Bis 20.11.
Kunstverein Burggasse 4,
& 834141 Mo–Fr 10.30–18h,
Sa 10.30–16.30 Steirischer Herbst:
Ronald Jones: 1987–1992/ Members Library: Elio Montanari/
The Peacock: Nina Beier,Jason
Dodge, Daniel Santiago, Félix
Gonáales-Torres, u.a. Bis 23.11.
Museum im Palais Sackstr. 16,
& 8017-9810 Mi–So 10–17h
Die Steiermark und der „Große
Krieg“. Bis 5.7.2015
Multimediale Sammlungen
Joanneumsviertel, Zugang
Kalchberggasse, & 0699/ 17809500 Di–So 10–17h
Streiflichter. Film und Kino in der
Steiermark 1896–1945. Bis 2.11.
MUWA - Museum der
Wahrnehmung
Friedrichgasse 41, & 811599
täglich außer Di 14–18h, Mi Führung 16h
Anneke Klein Kranenbarg:
Neuland. Bis 28.2.2015
Neue Galerie
Joanneumsviertel, Zugang
Kalchberggasse, & 0699/ 17809500 Di–So 10–17h
BRUSEUM: Der private Blick.
Brus in steirischen Privatsammlungen. Bis 26.10.
Volkskundemuseum
Paulustorg.11-13a, & 8017-9900
Mi-Fr 16–20h, Sa, So, Ftg 14–18h
Aberglauben - Aberwissen. Welt
ohne Zufall. Bis 30.11.
ST. ULRICH/GREITH
Greith-Haus Kopreinigg 90, ,
& 03465/20200
Mi–So 10–17h, Do 19h Abenführung
Ingrid Schreyer: Steirisches
Wurzelwerk. Bis Ende 2014
TRAUTENFELS
Schloss Trautenfels 1,
& 03682 /22233 Täglich 10–17h
Wald und Mensch. Eine
Geschichte in 100 Positionen. Bis
31.10. und 28.3.2015 bis 31.10.2015
KÄRNTEN
KLAGENFURT & 0463 Museum Moderner Kunst
Burggasse 8/ Domgasse,
& 050536/16252
Di–So & Ftg. 10–18h, Do 10-20h
Share - Too Much History, More
Future. Sarajevo 2014. Bis 2.11.
BLEIBURG
Werner Berg Museum
10. Oktober-Platz 4, & 04235/
2110-27 Di–So 10–18h
Sammlung Werner Berg/
Körperbilder - Podobe telesa/
Rot versus Grün - Wu Shaoxiang
& Jiang Shuo. Bis 9.11.
TI ROL
INNSBRUCK & 0512 Ferdinandeum Museumsstr. 15,
& 512 594 89 Di–So 9–17h
Druckfrisch. Der Innsbrucker
Wagner-Verlag und der
Buchdruck in Tirol. Bis 26.10.
Joseph Anton Koch. Der erste
Nazarener? Bis 11.1.2015
fo.ku.s. Foto Kunst Stadtforum
Stadtforum 1, & 0664/8055
66218 Mo–Fr 11–18h, Sa 11-15h,
So & Ftg geschlossen
Jörn Vanhöfen : Grenzenlos.
Bis 8.11.
Galerie im Taxispalais
Maria-Theresien-Str. 45,
& 508 31 70
Di–So 11–18, Do 11–20h
Daniel Richter: Chromos goo
bugly. Bis 23.11.
Kunstpavillon Rennweg 8a,
& 5811133
Di–Fr 10–12h, 14–18h, Sa 11–17h
Pia Steixner & Ulrike Stubenböck:
Confluence. Bis 25.10.
Kunstraum Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 34,
Arkadenhof, & 584000
Di–Fr 12–18h, Sa 11–16h, Ftg. geschlossen
Cristina Lucas: Todbringendes
Licht. Bis 31.10.
Museum im Zeughaus
Zeughausgasse, & 59489-313
Di–So 9–17h
Seh(n)sucht 3D. Bis 23.11.
Neue Galerie Rennweg 1,
& 578 154 Di–Fr 10–12, 14–18h, Sa
11–17h & nach telefonischer Vereinbarung
Eva Engelbert & Katrin Hornek:
Plein Air. Bis 11.10.
Schloss Ambras Schlossstraße
20, & 52524-4802
Täglich 10–17h
An Hand. Fotografien von
Angelika Krinzinger. Bis 31.10.
SCHWAZ
Stadtgalerie Palais Enzenberg,
Franz-Josef-Str.27, & 05242/
73983 Mi–Fr 14–18h, Sa 10–15h
Silke Otto-Knapp: Seacapes and
Moondresses. Bis 26.10.
VOR A R L B E RG
BREGENZ & 05574 Kunsthaus Karl Tizian Platz,
& 48594-0 Di–So 10-18, Do bis 21h
KUB Sammlungsschaufenster:
Neuerwerbungen von Ai Weiwei
Bis Zobernig. Bis Februar 2015
Künstlerhaus Palais Thurn &
Taxis Gallussstraße 10, & 42751
Di–Sa 14–18h, So 10–18h
Anna Artaker, Friederike
Feldmann. Bis 9.11.
Magazin 4 Bergmannstr. 6,
& 41015111 Di–So 14–18h
six memos for the next …Vol.8:
„im Moment“. Bis 23.11.
THEATERVORSCHAU
Die Wiener Bühnen vom 11.10. bis 17.10.2014
Freitag 17.10.
Donnerstag 16.10.
Mittwoch 15.10.
Dienstag 14.10.
Montag 13.10.
Sonntag 12.10.
Samstag 11.10.
Burgtheater
514 44-4145
Akademie
514 44-4145
Staatsoper
514 44-2250
www.burgtheater.at
www.burgtheater.at
19–23 Uhr
Kraus: Die letztenTage der
20–22 Uhr
Lotz: Die lächerliche
18.30–22 Uhr
Mozart: Idomeneo,Re di
Schmiedleitner.Birkhahn,
Bloéb,Dolinski,Dvorak,
Henkel,König,Krutzler
Parizek.Striebeck,
Reinsperger,Hartinger,
Hamann
Holtan; Eschenbach.
Schade,Gritskova,
Bengtsson,Reiss
19–20.45 Uhr
Cerha: Onkel Präsident
Köpplinger; Eschwé.Koci,
Dorak,Mészár,Fink,Sitka,
Soukop,Pitscheider,Cerny,
Di Sapia,Girardi,Naydenov
19–21 Uhr
Brecht: Mutter Courage
19–22.15 Uhr
Courteline/Cami/Charms:
Breth.Clausen,Kirchhoff,
Orth,Wokalek,Koch,Meyer
Abo 23
19–21.30 Uhr
Strauss: Ariadne auf Naxos
Bechtolf;Thielemann.
Matic,Schmeckenbecher,
Koch,Botha,Fally,
Isokoski
19–21.45 Uhr
Verdi: Il trovatore
Hilsdorf;Aichner.Kaiser,
Schirrmacher,Kloose,
Pitscheider,Naydenov
Abo 21
19.30–21.15 Uhr
Cassavetes: Begin the
19.30–22.15 Uhr
Donizetti: Roberto
Schmiedleitner.Birkhahn,
Bloéb,Dolinski,Dvorak
Abo 14
Rockstroh,Stokowski,
Bruystegem,Her
Abo 16
Purcarete;Yurkevych.
Gruberova,Caria,Bohinec
Abo 16
19–22 Uhr
Loesser: Guys and Dolls
Marecek;Aichner.Hauser,
Arrouas,Meyer,Herrig,
Németh,Hall,Kranner,
Huber
20–21.45 Uhr
Hebbel: Maria Magdalena
Thalheimer.Frick,Nest
Gregorowicz,Schuch,
Fritsch,Oest,Meyer,
Wieland
20–21.15 Uhr
Wilde: Dorian Gray
Kraft.Meyer
Abo 4
18.30–22 Uhr
Mozart: Idomeneo,Re di
20–22 Uhr
Brecht: Mutter Courage
19.30–20.45 Uhr
Pollesch: Cavalcade or
Menschheit
und ihre Kinder
Bösch.Happel,Frick,Meyer,
Hillebrand,Wieland,Nocker
Abo 21
19–23 Uhr
Kraus: Die letztenTage der
Menschheit
Finsternis
19–23 Uhr
Kraus: Die letztenTage der
19.30–22.15 Uhr
Tschechow: Die Möwe
Bosse.Poelnitz,Sträßer,
Kirchner,Schwarz,Oest,
Petritsch,Hörbiger
Abo 20
Schmiedleitner.Birkhahn,
Bloéb,Dolinski,Dvorak
Abo 18
20–22 Uhr
Boymann/Kahry: Spatz
und Engel
Klein.Happel,Henkel,
MacDonald,Kiepe,Nocker
Abo 6
Devereux
Beguine
Being a holy motor
Menschheit
Creta
Zwischenfälle
und ihre Kinder
Bösch.Happel,Frick,Meyer,
Hillebrand,Wieland,Nocker
Abo 12
www.staatsoper.at
Volksoper
514 44-3670
Holtan; Eschenbach.Schade,Gritskova,Bengtsson
Abo 4
19–20.45 Uhr
Cerha: Onkel Präsident
Köpplinger; Eschwé.Koci,
Dorak,Mészár,Fink,Sitka,
Soukop,Pitscheider,Cerny,
Di Sapia,Girardi,Naydenov
19–21.30 Uhr
Strauss: Ariadne auf Naxos
Bechtolf;Thielemann.
Matic,Schmeckenbecher,
Koch,Botha,Fally,
Isokoski
19.30–22.15 Uhr
Porter: Kiss me,Kate
Mottl;Aichner.Becker,
Lichtenberger,Reichert,
Poell,Girardi,Eder,Lesiak
Abo 9
18.30–22 Uhr
Mozart: Idomeneo,Re di
19–20.45 Uhr
Cerha: Onkel Präsident
Köpplinger; Eschwé.Koci,
Dorak,Mészár,Fink,Sitka,
Soukop,Pitscheider,Cerny
Abo 18
Creta
Pollesch.Minichmayr,
Kirchner,Wuttke
Abo 12
Creta
Holtan; Eschenbach.Schade,Gritskova,Bengtsson
Abo 20
19.30–21.30 Uhr
Grillparzer: DieAhnfrau
Hartmann.Kirchner,
Solbach,Masucci,Oest,
Csencsits Dolinski
www.volksoper.at
19.30–22.15 Uhr
Donizetti: Roberto
Devereux
Purcarete;Yurkevych.
Gruberova,Caria,Bohinec
Abo 8
19–21.45 Uhr
Porter: Kiss me,Kate
Mottl;Aichner.Becker,
Lichtenberger,Reichert,
Poell,Girardi,Eder,
Steinböck,Lesiak
Theater/Wien
588 30-200
www.theater-wien.at
KeineVorstellung
11 Uhr
Einführungsmatinee:
Iphigénie enAulide et
Tauride
Mit Karin Bohnert
19 Uhr
Tschaikowski: Eugen
Onegin
Huffman;Valentoviv.Greenhalgh,Bakan,KawalekPlewniak,Dmitruk,Seidl
KeineVorstellung
KeineVorstellung
19 Uhr
Gluck: Iphigénie enAulide
etTauride
Fischer; Hussain.Ruiten,
Mironov,Gens,Pohl,Breedt,
Trost,Degout,Jankowitsch
19 Uhr
Händel: Alcina
Bicket.DiDonato,Coote,
Christy,Prina,Johnson,
Gierlach,Devin
Josefstadt
427 00-300
www.josefstadt.org
19.30–21.30 Uhr
Schnitzler: Liebelei
Liedtke.Schenk,Hasun,
Mayer,Lohner,Strobele
Teichtmeister,Stein
Abo 38
15–17 Uhr Abo 24 und
19.30–21.30 Uhr Abo 10
Schnitzler: Liebelei
Liedtke.Schenk,Hasun,
Mayer,Lohner,Strobele
Teichtmeister,Stein
Kammerspiele
427 00-300
Volkstheater
521 11-400
www.josefstadt.org
www.volkstheater.at
20–21.45 Uhr
Wittenbrink: Schön schön
19.30–20.50 Uhr
Aristophanes: DieVögel
Schulte-Michels.
Franzmeier,Firit,Kamper,
Lhotzky,Lammer,Beck,
Wiederschwinger
schön
Wittenbrink.Brauer-Kvam,
Lichter,Grujcic,Niedermair,
Mandrella,Weicken
15–16.45 Uhr Abo 22 li. und
20–21.45 Uhr Abo 6 li.
Wittenbrink: Schön schön
schön
Wittenbrink.Brauer-Kvam,
Lichter,Grujcic,Niedermair
15–16.20 Uhr
Aristophanes: DieVögel
Schulte-Michels.
Franzmeier,Firit,Kamper,
Lhotzky,Lammer,Beck
Abo 14
Wittenbrink.Brauer-Kvam,
Lichter,Grujcic,Niedermair
Abo 97
19.30–21.50 Uhr
Quilter: Glorious!
Schottenberg.Bill,Firit,
Kuste,Maux,Aguilar,
Mertinz,Lhotzky
Abo 1
19.30–21.55 Uhr
Mitterer: Jägerstätter
Mohr.Bloéb,Drassl,Schüsseleder,Schausberger,
Schönborn,Stein,Lasko
Abo 58
20 Uhr
Steinhauer/Rosmanith:
Hand aufs Herz
19.30–21.15 Uhr
Kraus: Die letztenTage der
Menschheit
19.30–21.55 Uhr
Mitterer: Jägerstätter
Mohr.Bloéb,Drassl,Schüsseleder,Schausberger,
Schönborn,Stein,Lasko
Abo 26
20 Uhr
Steinhauer/Rosmanith:
Hand aufs Herz
19.30 Uhr
Ballett: Die sieben
Todsünden
19.30–21.40 Uhr
Nestroy: Der Zerrissene
Gampe.Dangl,Huether,
Schwardtmann,Hagg,
Nentwich,Zauner,Walther,
Strobele,Ebm,Lindenberg
20 Uhr
Steinhauer/Rosmanith:
Hand aufs Herz
19.30–21.15 Uhr
Kraus: Die letztenTage der
Menschheit
18–20.10 Uhr
Nestroy: Der Zerrissene
Gampe.Dangl,Huether,
Schwardtmann,Hagg,
Nentwich,Zauner,Walther,
Strobele,Ebm,Lindenberg
20 Uhr
Steinhauer/Rosmanith:
19.30–20.50 Uhr
Aristophanes: DieVögel
Schulte-Michels.
Franzmeier,Firit,Kamper,
Lhotzky,Lammer,Beck
Abo 5
19.30–20.40 Uhr
Turrini: C‘est la vie
Mohr.Dalik,Wiegand,
De Nardo,Mraz,Schleyer,
Schlögl
Abo 12
20–21.45 Uhr
Wittenbrink: Schön schön
schön
Steinhauer,Rosmanith,
Graf,Pinkl
Steinhauer,Rosmanith,
Graf,Pinkl
Abo 59 li.
Steinhauer,Rosmanith,
Graf,Pinkl
Premiere
Hand aufs Herz
Steinhauer,Rosmanith,
Graf,Pinkl
Abo 72
Schulte-Michels.Buttinger,
de Nardo,Ebenbauer,
Franzmeier,Frieb
Schottenberg.Bill,Spuller,
Schwendinger
Abo 3
Schulte-Michels.Buttinger,
de Nardo,Ebenbauer,
Franzmeier,Frieb
M
M
D
o
o. So. Sa. Fr. 1 o. Mi. Di.
17 16 15 4 13 12 11 . 10
.1 .11 .11 .11 .1 .11 .11 .1
1
1.
.
.
. 1.
.
.
.
Vorverkauf
HADDON: SuperguteTage
BÜCHNER: DantonsTod
WILDE: Dorian Gray
KeineVorstellung
STRAUß: Die Fledermaus
KABARETT: Die letzte Nacht
SCHNITZLER: Liebelei
CHRISTIE: Die Mausefalle
Die letztenTage der Menschheit
HABJAN/MEUSBURGER: F.Zawrel
BALLETT: Romeo undJulia
PORTER: Kiss me,Kate
KeineVorstellung
SCHNITZLER: Liebelei
CHRISTIE: Die Mausefalle
ZELLER: Die Wahrheit
BOYMANN: Spatz und Engel
Cavalcade or Being a holy motor
JANACEK: Das schlaue Füchslein
SPEZIAL: Figaro trifft Fidelio
KABARETT: Die letzte Nacht
DOR: Die Schüsse von Sarajevo
NAKACHE: Ziemlich beste Freunde
ARISTOPHANES: DieVögel
Bei Einbruch der Dunkelheit
DORST: Parzival
Die letztenTage der Menschheit C.Peymann kauft sich eine Hose...
BALLETT: Romeo undJulia
PORTER: Kiss me,Kate
KeineVorstellung
DOR: Die Schüsse von Sarajevo
NAKACHE: Ziemlich beste Freunde
BALLETT: Die siebenTodsünden
JANACEK: Das schlaue Füchslein
STRAUß: Die Fledermaus
KeineVorstellung
NESTROY: Der Zerrissene
WITTENBRINK: Schön,schön...
DÜRRENMATT: Die Physiker
Bei Einbruch der Dunkelheit
ANDERSEN: Die Schneekönigin
MUSSORGSKI: Chowanschtschina
MOZART: Die Zauberflöte
KeineVorstellung
NESTROY: Der Zerrissene
WITTENBRINK: Schön,schön...
HADDON: SuperguteTage
BÜCHNER: DantonsTod
ANDERSEN: Die Schneekönigin
MOZART: Le Nozze di Figaro
BALLETT: Mozart á 2 / DonJuan
BIZET: Les pêcheurs de perles
NESTROY: Der Zerrissene
WITTENBRINK: Schön,schön...
HADDON: SuperguteTage
Bei Einbruch der Dunkelheit
QUALTINGER: Der Herr Karl
JANACEK: Das schlaue Füchslein
SPEZIAL: Nexus-Quartett Wien
KeineVorstellung
DOR: Die Schüsse von Sarajevo
NAKACHE: Ziemlich beste Freunde
DÜRRENMATT: Die Physiker
K R E D I T K A R T E N B E S T E L L U N G : B U N D E S T H E AT E R : 5 1 3 1 5 1 3 T H E AT E R A N D E R W I E N : 5 8 8 8 5 J O S E F S TA D T & K A M M E R S P I E L E : 4 2 7 0 0 / 3 0 0 V O L K S T H E AT E R : 5 2 1 1 1 – 4 0 0
BURG- UNDAKADEMIETHEATER:
Ab dem 20.eines Monats
für den Folgemonat.
STAATSOPER:
2 Monate vor demVorstellungstag
VOLKSOPER:
Ab dem 1.Tag jedes Monats
für den Folgemonat
THEATERAN DER WIEN:
SeitJuni für 2014,seit 1.9.2014
fürVorstellungen ab 1.1.2015
JOSEFSTADTUND KAMMERSPIELE:
Ab dem 10.eines Monats
für den Folgemonat.
VOLKSTHEATER:
Ab dem 10.eines Monats
für den Folgemonat
Schaufenster
47
RADIOPROGRAMM
11.10. bis 17.10. 2014
Vormittag
Radio Ö1
06 00
06 05
06 56
07 00
07 33
07 55
08 00
08 10
08 15
09 05
MONTAG
DIENSTAG
MITTWOCH
DONNERSTAG
FREITAG
13. 10.
14. 10.
15. 10.
16. 10.
17. 10.
06 00
06 15
06 56
07 00
07 33
07 52
08 00
08 15
08 55
09 05
13 00 Ö1 bis zwei le week-end
14 00 Hörspiel-Galerie
„DieFackel-Neurose“.
VonGerhardNaujoks.
KompositionundRegie:
PeterKaizar
15 05 Apropos Musik
AusdemArchiv:
EinAbonnementkonzertder
Camerataacademicamit
SándorVégh.
Gluck:SinfoniaG-Dur;
Mozart:KlavierkonzertC-Dur,
KV415;Stamitz:OrchesterquartettG-Dur;
Mendelssohn:Sinfonie
h-MollNr.10;Schönberg:
„VerklärteNacht“
16 57 Ö1 heute
17 05 Diagonal
13 00 Sonntagsjournal
13 10 gehört.gewusst.
14 05 Menschenbilder
DiePublizistinIngeborg
Schödl
14 55 Schon gehört?
15 05 Apropos Musik
OperausÖsterreich
16 00 Ex Iibris
17 00 Journal um Fünf
17 10 Die Ö1 Kinderuni
WasistdasBöse?Überdas
Gegenteilvongut.
17 30 Spielräume
17 56 Ö1 heute
18 00 Abendjournal
18 15 Momente am Sonntag
Laborkittel,UniformundCo.
KleidungfürachtStunden
19 05 Motive
13 00
13 55
14 05
14 40
14 55
15 05
18 30 WolfgangAmadeus
Mozart: „Idomeneo“
LiveausderWienerStaatsoper:ChorundOrchester
derWienerStaatsoper,
ChristophEschenbach.
MichaelSchade(Idomeneo),
MargaritaGritskova(Idamante),MariaBengtsson
(Elettra),ChenReiss(Ilia)
u.a.
22 05 Nachtbilder
„einendeistnichtabzusehen.sprachminiaturen.“
VonRudolfKraus.
23 03 Ö1Jazznacht
Live:ChristianMühlbacher,
Radian&TheNecks.
00 00 Nachrichten
00 05 Ö1Jazznacht Fortsetzung
19 30 Festival Musica Sacra
TheRareFruitsCouncil,
ManfredoKraemer;Maria
ChristineKiehr,Sopran.
WerkevonBuxtehude
21 30 Heimspiel
21 55 Schon gehört?
22 05 Contra
DivaDiva‘a-DieneueShow
vonSvenRatzke
22 30 Matrix
Exoskelette.WennMensch
undMaschineverschmelzen
23 03 Kunstradio - Radiokunst
„Walkthatsound“.Von
Lukatoyboy.ImRahmen
desMusikprotokollsim
SteirischenHerbst
00 05 Du holde Kunst
00 50 Ö1 Klassiknacht
19 30 On Stage
ZipfloWeinrichliveat
RadioCafe
21 00 Tonspuren
21 40 Texte - neue Ö.Literatur
„DerReisendenTräume“.Von
Anna-KatharinaLeitgeb.
22 00 Nachtjournal
22 15 Radiokolleg
22 55 Schon gehört?
23 03 Zeit-Ton
00 00 Mitternachtsjournal
00 08 Gounod: Faust
ChorundOrchesterder
MetropolitanOperaNew
York,JeanMorel.Nicolai
Gedda(Faust),HildeGüden
(Marguerite),JeromeHines
(Mephisto)u.a.
03 03 Ö1 Klassiknacht
19 00 Peter Tschaikowsky:
„Pique Dame“ Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons.
Hermann, Misha Didyk; Jeletzki, Alexej
Markov; Gräfin, Larissa Diadkova; Lisa,
Tatiana Serjan, Tomski & Slatogor, Alexej
Shishlyaev; Polina & Milovzor, Oksana
Volkova; Surin, Tomasz Slawinski u.a.
19 05 Konzertabend. Festival der
Nationen - Operngala Münchner Rundfunkorchester; Heiko Mathias Förster,
Diana Damrau, Sopran, Nicolas Testé,
Bassbariton (Vincenzo Bellini, Gaetano
Donizetti, Guiseppe Verdi, Ruggero
Leoncavallo und Giacomo Puccini)
Aufnahme 1.10.2014, Bad Wörishofen
20 03 Konzertabend
Berliner Philharmoniker, Yannik
Nézet-Séguin, Christiane Karg, Sopran;
Andreas Blau, Flöte.
Reinecke: Flötenkonzert D-Dur, op. 283;
Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur
Aufnahme vom 22. März 2014 in der
Philarmonie, Berlin
11 35
11 40
12 00
Nachmittag
SONNTAG
12. 10.
Nachrichten
Guten Morgen Österreich
Zwischenruf
Erfüllte Zeit
Morgenjournal
Ö1 heute
Du holde Kunst
„Lebensweisheitenvonder
AntikebisindieGegenwart.
EsliestFalkRockstroh
Café Sonntag
Gast:VinceEbert,Wissenschafts-Kabarettist
Ambiente
Matinee WienerSymphoniker,PhilippeJordan
(Schubert,Janacek)
Intermezzo
Matinee Fortsetzung
Ö1 heute
10 05
Abend
SAMSTAG
11. 10..
Nachrichten
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Guten Morgen Österreich
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Hörbilder SiebenSzenen
ausdemEinflusskreiseines
Glückspielautomaten.
Klassiktreffpunkt
LivevonderMurinselinGraz.
Gäste:VolkmarKlien,Erin
Gee,BorisHaufundKlaus
Dorfegger.
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Help
Mittagsjournal
06 00
06 05
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19 05
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Gedanken
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Guten Morgen Österreich
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1.OrteinBewegung,
2.Blattgeflüster
3.Kurbel,Saiten,Schnarre
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AltenbergTrio(Haydn,
Piazzolla,Schubert)
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Radiogeschichten
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Apropos Musik
„InnsbruckliedundPosaunisten“-dermusikalische
KaiserMaximilianI.
Passagen
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Vom Leben der Natur
Radiokolleg (2)
Konzert amVormittag
RudolfBuchbinder,Klavier
u.a.(Widmann,Beethoven,
Mozart)
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„EineFremde“.VonMartin
Mosebach
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Vom Leben der Natur
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NorwegianChamber
Orchestra,ØyvorVolle&Per
KristianSkalstad(Beethoven,
Britten,Tanejew)
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„DieNachtigallunddie
Rose“.VonOscarWilde
12 00 Mittagsjournal
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JosefKripsdirigiert
Da capo:Ambiente
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Vor200Jahren:
NeuordnungEuropasauf
demWienerKongress
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19 30 Alte Musik neu interpretiert
VocalensembleMusica
Saeculorum,Philippvon
Steinaecker.
MotettenvonBruckner
21 00 Hörspielstudio
„OvaleFenster.“EinHirnwettlaufimAllerhörbarsten.
VonDietmarDath,Thomas
WeberundVolkerZander
22 00 Nachtjournal
22 15 Radiokolleg (2)
22 55 Schon gehört?
23 03 Zeit-Ton
musikprotokoll2014.Un
concertgrandiose.(Teil2)
00 00 Mitternachtsjournal
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VonTag zuTag
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Apropos Musik
WaskanndieBlockflöte?
Praxis
Radiodoktor
Digital.Leben
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Betrifft: Geschichte
DieNeuordnungEuropasauf
demWienerKongress
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19 30 Philharmonisches in Ö1
Beethoven:Konzertfür
KlavierundOrchesterNr.4
G-Durop.58(KarlBöhm,
MaurizioPollini,Klavier);
Coriolan,Ouvertürec-Moll
op.62(ClaudioAbbado);
Brahms:KonzertfürVioline
undOrchesterD-Durop.77
(ValeryGergiev,Nikolaj
Znaider,Violine)u.a.
21 00 Salzburger Nachtstudio
DieBiologiederEmotionen
22 00 Nachtjournal
22 15 Radiokolleg (3)
22 55 Schon gehört?
23 03 Zeit-Ton
00 00 Mitternachtsjournal
00 08 Nachtquartier
01 03 Ö1 Klassiknacht
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Konzert amVormittag
LesArtsFlorissants,William
Christie,(Rameau)
ImRahmender„Proms
2014“
Schon gehört?
Terra incognita
Kanada
Ö1 heute
Mittagsjournal
06 00
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Apropos Musik
Gernsheim:Streichquartett
a-mollop.31(Mandelring
Quartett)
Da capo:Tonspuren
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Betrifft: Geschichte
Abenjournal
Journal-Panorama
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13 00
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Kontext
Saldo
Intrada
ÖsterreichsMusizierende
imPorträt.
Schon gehört?
Beispiele
„DerSandfallenbauer.“
VonPeterSteiner.
Ö1 heute
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Rudi! Radio für Kinder
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Dodothatvodoo!
Da capo: Im Gespräch
Journal um Fünf
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Betrifft: Geschichte
Vor200Jahren:
NeuordnungEuropasauf
demWienerKongress
Abendjournal
Europa-Journal
Religion aktuell
Nachrichten
Dimensionen
19 30 Stimmen hören
LiebeundTodfürBaritonund
Orchester:ChristianGerhaher,MichaelVolle,Adam
PlachetkaundBoSkovhus
(Mahler,Rott,Stephanund
Sommer)
21 00 Im Gespräch
GesprächmitFredaMeissner-Blau,Politikerin
22 00 Nachtjournal
22 15 Radiokolleg (4)
22 55 Schon gehört?
23 03 Zeit-Ton musikprotokoll
2014.molluscsandinsects.
KlausLang&Dafne
Vicente-Sandoval.
00 00 Mitternachtsjournal
00 08 Nachtquartier
01 03 Ö1 Klassiknacht
19 30 Aus dem Konzertsaal live
ORFRadio-SymphonieorchesterWien,Herrenchor
derWienerSingakademie,
CorneliusMeister,Midori,
Violine.
Haydn:SymphonieA-Dur
Hob.I/64,„Temporamutantur“Staud:„Oskar“Musikfür
Violinesolo,Streichorchester
undSchlagzeugu.a.
22 00 Nachtjournal
22 15 Kontext
22 55 Schon gehört?
23 03 Zeit-Ton extended
10JahreDiskoinGraz
00 00 Mitternachtsjournal
00 08 Zeit-Ton extended
Fortsetzung
02 03 Ö1 Klassiknacht
18 05 Klassik-Stars:
Florian Uhlig, Klavier
Schumann: Arabesque C-Dur, op. 18;
Poulenc: Klavierkonzert (Deutsche
Radiophilharmonie Saarbrücken
Kaiserslautern, Pablo González);
Beethoven: 15 Variationen Es-Dur mit
einer Fuge, op. 35
20 03 Konzertabend: Das Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks David Zinman, Leitung.
Lisa Batiashvili, Violine. Balakirew:
Ouvertüre über drei russische Themen;
Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur;
Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll
Aufnahme vom 24.1.2014, Münchnen
Radio Bayern Konzerttipp
18 05 Klassik-Stars: Alban Berg
Quartett Strauß: „Der Zigeunerbaron“,
Schatzwalzer (Heinz Medjimorec, Klavier,
Alfred Mitterhofer, Harmonium); Schubert: Quartettsatz c-Moll, D 703;
Strauss: „Capriccio“, Vorspiel (Artemis
Quartett); Beethoven: Streichquartett
A-Dur, op. 18, Nr. 5
20 03 Konzertabend: Bamberger
Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie Jonathan Nott, Leitung. Alina
Pogostkina, Violine. Widmann: Violinkonzert; Strauss: „Eine Alpensinfonie“, op.
64; Hefti: „encore!“ (Uraufführung einer
Zugabe) Aufnahme vom 20. September
2014 in der Konzerthalle Bamberg
Radio Stephansdom Tipp
★ Verdi: Giovanna d‘Arco. Leitung: Paolo Carignani. Münchner Rundfunkorchester. 11.10.,20h
★ Mozart: Il sogno di Scipione. Leitung: Leopold Hager. Salzburger Kammerchor, Mozarteum-Orchester Salzburg. 14.10.,20h
★ Bach: La clemenza di Scipione. Leitung: Hermann Max. Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert. 16.10.,20h
48
Schaufenster
DISCOTHÈQUE
Jazz
Klassik
von Samir H. Köck
L
Maazels reiches Erbe
Wiederauflagen von Aufnahmen des großen Dirigenten.
von Wilhelm Sinkovicz
Fotos: APA. beigestellt
I
m Gedenken an Lorin Maazel (1930–2014) auch bei den Wiener Schallplattenprojekten höchst relevant, da saßen Meister wie
veröffentlichen die CD-Firmen nun Wiederauflagen aus dem reichen Erbe, das der John Culhaw an den Reglern. Was etwa an
Tiefenstaffelung in den ersten beiden SibeDirigent an Aufnahmen hinterlassen hat.
lius-Symphonien erreicht wurde, hat keine
Zwei neue Boxen hat Decca herausgedigitale Aufzeichnungskunst später egalibracht: die Aufnahmen mit den Wiener
Philharmonikern aus den Sechzigerjahren, sieren können. Dergleichen klingt naturgemäß nach wie vor am besten auf einem
die vornehmlich den Symphonien Tschaiguten Plattenspieler von Vinyl abgespielt.
kowskys und Sibelius’ gewidmet sind,
sowie sämtliche Einspielungen, die Maazel Doch sind die CD-Umschnitte gut; und wer
in den Siebzigerjahren als Chefdirigent des geistreich-spritzige Wiedergaben von Symphonien des jungen Schubert sucht, wird
Cleveland Orchestra gemacht hat, das er
vom legendären Orchestererzieher George in der DG-Box fündig: Leider fehlen Nr. 1
Szell übernommen hat. Bei DG ist seit Län- und von den späten Werken die große
gerem eine Kassette mit frühen Maazel-Stu- C-Dur-Symphonie, sonst wäre das die vermutlich beste greifbare Gesamtaufnahme.
dioproduktionen aus Berlin im Handel. In
den späten Fünfzigerjahren wurde der
junge Mann aus Amerika ja Leiter des RSO
Immer perfekt. Im Übrigen lohnt sich ein
Berlin, stand gleich für sein Debütalbum
Wiederhören mit den schon seinerzeit
bei der Deutschen Grammophon aber
gerühmten Mendelssohn- und vor allem
bereits am Pult der Berliner Philharmonimit den De-Falla- und Strawinsky-Aufker. Noch in seinen Zwanzigern und noch
nahmen aus Berlin, mit dem Wiener Sibein Mono (!) gelangen dem Interpreten da
lius-Zyklus insgesamt, den auch Maazel
nach wie vor elektrisierende Aufnahmen
selbst nicht mehr übertroffen hat, und mit
von „Romeo und Julia“-Musiken
den effektvollsten Momenten
so unterschiedlicher Meister
der Clevelander Zeit: Die
wie Berlioz, Tschaikowsky und
römischen Tondichtungen
Prokofieff. Die komplette ShakeOttorino Respighis, vor allem
speare-Ballettmusik Prokofieffs
die Wasserspiele der „Fonhat Maazel dann in Cleveland
tane di Roma“ sind von selteaufgenommen, eine auch klangner Farbenpracht und eintechnisch exquisite Aufnahme
dringlicher Eloquenz. So war
voll Atmosphäre und zündendas bei Maazel: immer per„The Cleveland Years“:
dem rhythmischen Elan. Der
fekt – und sehr häufig viel,
eine der beiden neuen
aufnahmetechnische Aspekt ist
viel mehr als das. s
CD-Kompilationen.
ouis Armstrong, den er noch persönlich kannte, erschien ihm im
Traum und flüsterte ihm zu: „Do my
music your way!“ Und so ging Dr. John,
der längst nicht nur mehr Psychedelic
Voodoo macht, an die Hommage „SkeDat-De-Dat – The Spirit of Satch“. Sie
ist ähnlich überzeugend wie seine
Reverenz an Duke Ellington aus dem
Jahr 2000. Mithilfe zündender Arrangements seiner Posaunistin und Bandleaderin Sarah Morrow glückte eine
beseelte Modernisierung. Höhepunkte
sind die Balladen „Wrap Your Troubles
in Dreams“ und „When You’re Smilin’
(The Whole World Smiles with You)“.
In der Diktion des Meisters: „Everythin’
is slammin’ now!“ (Proper)
Pop
von Holger Fleischmann
D
ass Dan Snaith den psychedelischen Laptop-Pop früher Alben
mit „Swim“ (2010) ins Dance-Universum führte, war ein seltener Glücksfall.
„Our Love“, sein neues Werk unter
dem Namen „Caribou“, bewegt erneut
physisch wie emotional, glüht bisweilen magisch. Das sehnsüchtige Schwellen der Synthesizer, das „Can’t Do
without You“ zum berührenden Liebesbekenntnis gemacht hat, ist vielfach zentral: etwa im schwerelosen,
nur mit wenigen Handclaps geerdeten
R’n’B von „Second Chance“. Snaith
lässt stilistische Grenzen verschwimmen, etwa mit dem perkussiven „Mars“
auch jene zu seinem House-Projekt
„Daphni“. Groß. (City Slang)
Schaufenster
49
SCHLUSS
Randerscheinung
Die Ich-Pleite
von Florian Asamer
von Annemarie
E
Schaufenster.DiePresse.com/Randerscheinung
50
Schaufenster
W
„Aus den
Träumen des
Frühlings wird im
Herbst
Marmelade
gemacht.“
Ein schmackhaftes Bild für die
verstreichende Zeit von Peter Bamm.
Impressum
Medieninhaber, Redaktion und Herausgeber:
„Die Presse“ Verlags-Gesellschaft m.b.H. & Co KG, 1030 Wien, Hainburger Straße 33.
Tel.: 01/514 14-Serie. E-Mail: schaufenster@diepresse.com vorname.name@diepresse.com
Geschäftsführung: Mag. Herwig Langanger, Dr. Rudolf Schwarz.
Chefredaktion: Rainer Nowak. Chefredaktion Schaufenster: Mag. Daniel Kalt, Mag. Petra Percher (kar.).
Chefin vom Dienst: Mag. Anna Burghardt. Mode/Kosmetik: Mag. Daniel Kalt.
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Fotoredaktion: Mag. Christine Pichler. Fotoredaktion Mode/Beauty: Mag. Barbara Zach.
Programm: Mag. Magdalena Mayer. Reise: Michael Reichel.
Anzeigen: Verena Fritz (Geschäftsbereich Lifestyle). Art Direction: Matthias Eberhart.
Bildbearbeitung, Grafik: Christian Stutzig, Patricia Varga. Art Copyright: VBK/Wien.
Hersteller: Druck Styria GmbH & CoKG, Styriastraße 20, 8042 Graz. Die in dieser Ausgabe
vorgestellten Produkte wurden der Redaktion zum Teil zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.
enn man zu Oktoberfestzeiten
in München ist, kann man sich
über den Fortschritt der europäischen Zivilisation freuen. All die starken Bayern, die vor 1300 Jahren mit
Äxten und Speeren den Alpenraum
eroberten, benützen ihre Oberarmmuskeln heute nur mehr dafür, Maßkrüge zum Mund zu führen. Wenn sie
das ein paar Dutzend Mal gemacht
haben und nachher in ihren Lederhosen, Trachtenjankern und Dirndln in
den Regionalzug Richtung Salzburg/
Kufstein einsteigen, haben sie es
immer noch lustig. Ein friedliches
Bild! Bei genauerer Betrachtung sind
die Trachtenjanker keine normalen
Trachtenjanker, sondern trachtenjankerförmige Jacken aus Softshell-Material, und die Lederhosen speziell
atmungsaktiv. Sehr praktisch! Vor
allem, weil sieben Achtel der Fahrgäste zu angeheitert sind, um den
gefinkelten Zugfahrplan (die vordere
Zughälfte fährt nach Salzburg, die hintere nach Kufstein) zu durchschauen.
Und mit so einem Trachtensportdress
läuft man locker 20 km zurück und
kommt dabei nicht einmal gscheit ins
Schwitzen. Mit einem speziellen Invasionsplan, praktisch zweite bayerische Landnahme, aber dieses Mal per
Tracht, hat das gar nichts zu tun.
Oder? Sicher, man sieht wieder viel
mehr Trachten und Dirndln auf Österreichs Straßen. Und ja, auch wir
haben kaum noch einen Aufsichtsratsvorsitzenden, der keinen Steirer im
Schrank hat. Und eine Politikerin, die
in Österreich etwas werden will, muss
sich vor den Wahlen im Dirndl ablichten lassen. Es gibt in Wien inzwischen
sicher auch mehr Trachtengeschäfte
als Buchhandlungen. Aber es gibt ja
auch mehr Handygeschäfte. Der Zug
hält in Kufstein. Die meisten sturzbetrunkenen Dirndln und Lederhosen
steigen nach Innsbruck um. Sie reden
Tirolerisch. Unheimlich. s
Schaufenster.DiePresse.com/DieIchPleite
Illustration: Nina Ober
s wird zunehmend schwierig. Neulich habe ich hier über die Pläne
meines Mittleren geschrieben, dereinst die Weltherrschaft zu übernehmen. Wodurch dieser nun genau diese
Pläne nachhaltig vereitelt sieht. Und
leicht verstimmt ist. Jetzt habe ich
natürlich schon Verständnis dafür,
dass ich hier nicht alles ausplaudern
kann, was zu Hause so passiert (was
ich bei Weitem eh nicht tue). Allerdings stellt sich natürlich schon die
Frage, was von meinem Leben eigentlich noch übrig bleibt, wenn ich all die
Dinge weglasse, bei denen es Berührung mit einem Familienmitglied gibt?
Und wo die anderen Leben aufhören
und meines beginnt? Ganz abgesehen
davon, dass eine Kinderkolumne ohne
Kinder nicht allzu viel hermacht. Was
aber wiederum eher mein Problem ist
als jenes der Kinder. Weil die Kolumne
die Kinder braucht, aber die Kinder
die Kolumne nicht. Das alles gesagt
habend, versuche ich mich nun behutsam, und möglichst ohne vermintes
Territorium zu betreten, vorwärtszutasten. Wobei ich schon merke, dass
sich die gewohnte Leichtigkeit nicht so
recht einstellen mag. Darf ich nun hier
darüber schreiben, dass sich eines
meiner Kinder (ich sage bewusst nicht,
welches) bei seiner – seit Neuestem zu
einer Matura gehörigen – vorwissenschaftlichen Arbeit geschickter
anstellt, als ich es während meiner
gesamten Uni-Zeit getan habe? Oder
aber greife ich da zu sehr in seine Privatsphäre ein? Oder gar in meine? Und
ist nicht so ein Lob für eines der Kinder immer auch eines für einen selbst?
Und sollte man da nicht gerade besonders kritisch sein? Und ist man es nicht
ohnehin immer? Oder eben nicht? Sie
merken schon, das wird heute nichts
mehr. Bis nächste Woche kläre ich die
Urheberrechtsfrage verlässlich ab.
Und dann wird es hoffentlich wieder
leichter. s
Mexiko übertrifft Ihre
Vorstellungen!
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