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Hier Omi! Wie ist das Wetter in Sydney? - Rhein-Zeitung

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NR. 291 . MONTAG, 16. DEZEMBER 2013
SEITE 10
Leben
Heute:
Hier Omi! Wie ist das Wetter in Sydney?
r
Compute
& Web
Internettelefonie Mit Skype sind weit entfernte Liebste ganz nah – Wie man es installiert und benutzt
Plus neben dem Feld „Gruppe anrufen“ und Auswählen des Kontakts oder durch Ziehen und Ablegen von Kontakten mit der Maus
aus ihrer links angezeigten Kontaktliste in das dafür vorgesehene
Feld rechts im Fenster (Drag and
Drop). Danach schreiben Sie entweder eine Nachricht oder klicken
auf „Gruppe anrufen“.
Dateien versenden: Dazu klicken
Sie auf das Plus neben dem grünen
Feld, auf dem „Anrufen“ steht. Im
folgenden Aufklappmenü klicken
Sie auf „Datei senden“ und wählen
die gewünschte Datei auf ihrem
Computer aus.
Wenn Sie Skype auch für Anrufe
zu Nichtnutzern anwenden wollen,
können Sie jederzeit Guthaben
kaufen oder ein Abo bei Skype abschließen. Zuvor sollten Sie Skype
jedoch testen. Ob Videoanrufe und
Dateitransfers reibungslos klappen,
oder ob es Störungen oder gar Abstürze gibt, hängt stark von der
Qualität der Internetverbindung an
jeweiligen Ort ab, an dem Sie
Skype benutzen wollen, und davon, ob das Equipment geeignet ist.
Um das zu prüfen, können Sie auch
auf das Treppchen-Symbol klicken.
Dahinter öffnet sich ein Menü, in
dem Skype mitteilt, ob Mikrofon,
Lautsprecher und Kamera verfügbar, der Computer schnell genug
und die Internetverbindung gut
genug ist. Skype ist auch auf Tablet
oder Smartphone nutzbar. Dazu
gibt es eine kostenlose App – zu finden auf Ihrem Gerät im App-Shop
(Apple) oder im Google-Play-Store
(Android).
Von unserer Mitarbeiterin
Sandra Elgaß
Der Sohn in Ostdeutschland, die
Schwester in Frankreich, der Enkel
sogar in Australien – Menschen
heute sind mobil. Zurück bleiben
jene, die sich niedergelassen haben. Warum nicht via Internet-Telefonie, auch IP-Telefonie oder
Voice over IP genannt, den Kontakt
mit den Liebsten in der Ferne halten? Der Vorteil: Für den Basisdienst fallen keine zusätzlichen
Kosten an. Mit der richtigen Ausstattung kann man das Gegenüber
sehen. Und während des Gesprächs
lassen sich auch Dateien, zum Beispiel Fotos, austauschen. Der bekannteste, in den Grundfunktionen
kostenlose Dienst dafür ist Microsofts Skype.
Mikrofon und Lautsprecher
sind Voraussetzung
Um Skype zu nutzen, brauchen Sie
natürlich einen internetfähigen
Computer oder Laptop. Ebenfalls
benötigt werden ein Mikrofon und
Lautsprecher. In den meisten Laptops und Mobilgeräten sind diese
beiden Elemente und meist auch
eine kleine Kamera eingebaut.
Letztere ist nur nötig, wenn Sie
möchten, dass ihr Gegenüber Sie
sieht. Für stationäre PCs empfiehlt
sich der Kauf eines Headsets – das
sind Kopfhörer, an die ein kleines
Mikrofon angebaut ist. Eine kleine
Webcam kostet im Handel je nach
Qualität zwischen 15 und 100 Euro.
Ob ihr Gerät bereits über diese Elemente verfügt, testet Skype bei der
Installation.
Um Skype am Laptop oder PC zu
installieren, wechseln Sie auf
www.skype.com/de und klicken im
Menü oben auf „Downloads“. Auf
der sich nun öffnenden Übersicht
können Sie nun auswählen, auf
welchem Gerät oder mit welchem
Betriebssystem – Windows, Mac
oder Linux – Sie Skype nutzen wollen. Wenn Sie einen WindowsRechner haben, klicken Sie auf
Skype für Windows. Sofort öffnet
sich eine neue Seite mit einer Erklärung des Installationsvorgangs
in drei Schritten. Gleichzeitig öffnet
sich direkt ein kleineres Fenster im
Vordergrund, in dem Sie gefragt
werden, ob Sie die Setup-Datei (mit
.exe-Endung) speichern wollen.
Klicken Sie auf Speichern. Im
nächsten Schritt fragt Ihr Computer
Sie, wo die Datei gespeichert werden soll – es empfiehlt sich, sie erst
einmal auf dem Desktop abzulegen
und später zu verschieben. So findet man sie leichter. Fragt Ihr Computer Sie nicht nach einem Speicherort, landet sie automatisch im
Ordner „Downloads“.
Wenn Sie die Skype-Setup-Datei
erfolgreich heruntergeladen haben,
klicken Sie doppelt darauf. Je nach
Sicherheitseinstellungen müssen
Sie noch einmal mit „Ja“ bestätigen. Nun öffnet sich der SkypeSetup-Assistent und führt Sie durch
die Installation. Zuerst wählen Sie
in dem sich jetzt öffnenden kleinen
Fenster Ihre bevorzugte Sprache.
Am unteren Rand des Fensters fin-
Y
20 Alternativen zu Skype hat
die Redaktion von Netzwelt.de
getestet: http://ku-rz.de/2y5u
Lexikon
Ausgerüstet mit Headset, Kamera, Laptop und Skype, kann beispielsweise die Großmutter über das Internet mit
ihrem Enkel in Australien telefonieren und ihn auch noch sehen. Wir erklären, wie das funktioniert.
den Sie in blauer Schrift die Links
zu den Skype Nutzerbestimmungen und den Datenschutzrichtlinien. Lesen Sie sie durch und bestätigen Sie unten links, wenn Sie
den Richtlinien zustimmen.
Wenn Sie wollen, können Sie mit
einem Häkchen auch Click-to-Call
von Skype mitinstallieren. Es bewirkt, dass Skype in Zukunft bemerkt, wenn sich eine Telefonnummer auf einer aufgerufenen Internetseite befindet, die sie mit
Skype anrufen können. Ob das
kostenfrei bleibt, wird ebenfalls angezeigt. Danach testet Skype Schritt
für Schritt die Voraussetzungen Ihres Systems. Dann legen Sie Benutzernamen und Passwort fest.
Nach der Installation und dem
Öffnen von Skype öffnet sich die
Die App des Monats
Das Kochbuch für die Hosentasche
Martina Koch
über eine mobile
Rezeptesammlung
W
er gern und häufig
kocht, kennt das Problem: Man steht mit
knurrendem Magen im Supermarkt, hat Lust auf eine leckere
Mahlzeit, doch die Kochbücher liegen natürlich zu Hause in der Küche. Also landen schnell die Zutaten für die Lieblingspasta im Einkaufswagen – lange hin und her
überlegen macht mit ordentlich
Kohldampf schließlich keinen Spaß.
Auf die Dauer wird das aber dann
doch ganz schön eintönig auf dem
Teller. Die App Chefkoch.de schafft
hier Abhilfe.
Was tun, wenn der Magen
knurrt? Die App erlaubt
es, per Smartphone auf die
mehr als 220 000 Rezepte
der Chefkoch.de-Nutzer
zuzugreifen. Die übersichtliche Suchfunktion
hilft bei der Auswahl. Ein
Beispiel: Der Kürbis in
der Gemüseabteilung hat
es mir angetan. Für das
Abendessen im Freundeskreis wär das winterliche Gemüse genau das
Drag and Drop: Verfahren, um Dateien zu verschieben oder Benutzeroberflächen zu bedienen. Dazu
wird auf einem Objekt, das verschoben werden soll, mit der Maus
links geklickt und gehalten. Dann
zieht man das Objekt an die gewünschte Stelle und lässt die
Maustaste wieder los.
Headset: Kopfhörer mit angebautem Mikrofon. Handelsübliche
Headsets haben meist zwei Klinkenstecker (Kopfhöreranschluss und
Mikrofonanschluss), die in die
meisten PCs oder Laptops passen.
Benutzeroberfläche. Um einen Kontakt, zum Beispiel einen Familienangehörigen, zu ihrer Kontaktliste
hinzufügen und anrufen zu können,
klicken Sie auf das kleine Symbol
mit dem Personenumriss und dem
Plus daneben. Jetzt können Sie
nach einem Namen, einem SkypeNamen, einer E-Mail-Adresse oder
einer Rufnummer suchen. Alternativ
klicken Sie in der Menüleiste am
oberen Rand des Fensters auf Kontakte und dann auf Kontakt hinzufügen. Haben Sie die gewünschte
Person gefunden, können Sie ihr eine Kontaktanfrage senden. Dazu
klicken Sie auf den Kontakt und
dann auf „zu meiner Kontaktliste
hinzufügen“. Der Nutzer muss nun
noch bestätigen. Hat er das getan,
können Sie mehrere Dinge tun.
Chatten: Sobald Sie einen Ihrer
Kontakte anklicken, öffnet sich das
Kommunikationsfenster. In das
Feld „Nachricht senden“ können
Sie Ihre Nachricht eingeben und
mit einem Klick auf „Senden“ bestätigen.
Anrufen: Setzen Sie Ihr Headset
auf und klicken Sie auf Anrufen,
verbindet Skype Sie mit dem ausgewählten Kontakt. Klicken Sie auf
Videoanruf, sendet ihr Computer
direkt ein Bild aus der installierten
Webkamera mit.
Gruppenchat oder -anruf: Sie
können auch einen Gruppenchat
oder einen Gruppenanruf mit bis zu
25 Teilnehmern starten. Dazu klicken Sie auf das Symbol, das den
schwarzen Umriss mehrerer Personen zeigt. Nun fügen Sie mit dem
Richtige, allerdings stehen die
Gäste schon in einer Stunde vor der
Tür, und da sie nicht alle Fleisch
essen, soll der Kürbis auch noch
gleich die Hauptrolle im Kochtopf
spielen. Kein Problem: In der
Chefkoch.de-App flugs „Kürbis“
als Suchbegriff eingeben, als maximale Arbeitszeit eine halbe
Stunde festlegen und als
Schlagworte „Hauptspeise“ und „Vegetarisch“
auswählen. Schon spuckt
die App neun Seiten mit
Rezepten aus – und der
Nutzer hat die Qual der
Wahl.
möchten. Die App passt dann automatisch die Menge der benötigten Zutaten an. Chefkoch.de kann
auch gleich eine Einkaufsliste erstellen als Gedächtnisstütze für den
Gang durch den Supermarkt. Der
Kürbis liegt schon längst im Einkaufskorb? Dann wird er durch
kurzes Antippen wieder von der
Liste gestrichen.
Das Manko: Die App wird vom
Elektrogerätehersteller AEG sowie
vom Küchenausstatter WMF gesponsert und blendet auch die
Werbung anderer Unternehmen
ein. Dafür ist die App kostenlos bei
Google Play erhältlich, und die
Banner sind verhältnismäßig dezent. Auch im Apple-Store ist die
Chefkoch.de-App kostenlos.
Für Experimentierfreudige: So gar
keine Ahnung, was später auf den
Tisch kommen soll? Alles langweilig? Dann lässt sich über die Zufallssuche eine bisher unbekannte
Rezeptidee aufrufen. Und wenn einen das Gefühl beschleicht, dass
die dann angezeigten Plätzchen
kein vollwertiges Abendessen abgeben, geht es einfach mit einem
Antippen weiter zum nächsten Zufallsrezept.
Eine App (von Application,
dem englischen Wort für Anwendung) ist ein Programm für
Smartphones oder Tablet-Computer. Die Vielfalt der Programme
reicht von kleinen Helferlein bis hin
zu Spielen mit Suchtpotenzial. Unsere Redakteure Martina Koch und
Andreas Jöckel testen monatlich
Apps für iPhone und Android im
Wechsel und stellen sie auf dieser
Seite vor.
Und dann? Hobbyköche,
die sich für ein Rezept entschieden haben, können
dann angeben, für wie viele
Personen, sie kochen
IP-Telefonie/Voice over IP: Bei der
Internet-Protokoll-Telefonie wird
über Computernetzwerke telefoniert. Sie kann herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN, Netz
und allen Komponenten ersetzen.
Setup-Datei: Möchte man Software
nutzen, für die zuerst ein kleines
Datenpaket auf dem eigenen
Computer gespeichert werden
muss, lädt man meist eine SetupDatei aus dem Internet und installiert sie. Die Softwareteile werden
entpackt und gespeichert. Danach
braucht man die Datei nicht mehr.
Z
Kolumne
Marcus Schwarze
über merkwürdige
Handy-Apps
Kontrolle und
Kontrollverlust
K
ürzlich entdeckte ich 110
E-Mails auf dem Handy
meines Elfjährigen: „Papa
kommt nach Hause“, meldeten die
Mails, zumeist im Abstand eines
Tages, abends. Und tatsächlich:
Die Uhrzeiten der vergangenen
Tage waren zutreffend. Mein eigenes Telefon meldet mir jetzt morgens: „Derzeit beträgt die Fahrzeit
für die Strecke zur Arbeit etwa 14
Minuten“ – unaufgefordert. Und
wenn wir Stau auf der Bundesstraße haben, stehen da auch schon
mal 20 Minuten Fahrzeit.
Nun braucht niemand 110 solcher
E-Mails. Aber ein unscheinbarer
Hinweis wie der zur Fahrzeit aufgrund der Staulage ist schon hilfreich – vorausgesetzt, er ist nicht
noch Tage später wegzuklicken
oder wegzutippen. Und tatsächlich
hat das Handy wie von Zauberhand gelernt, dass ich samstags
praktisch nie den Weg zur Arbeit
aufnehme – die Meldung wird daher am Samstag nicht angezeigt.
Auch ist sie nachmittags an Werktagen verschwunden: Das mögliche Interesse daran ist ja auch im
Tagesverlauf gering. Erst gegen
Abend taucht sie wieder auf: für
den Rückweg.
Solchen lernenden Maschinen
werden wir künftig häufiger begegnen. Allerorten arbeiten die
Apples, Googles, Microsofts und
Start-ups dieser Welt daran, eine
Schneise durch die wachsende Zahl
an Informationen zu schlagen. Die
Kunst besteht im gezielten Weglassen. Algorithmen können das,
sofern die Programmierer mehr
und mehr Zeit bekommen, alle
Eventualitäten zu bedenken. Die
Kontrolle über diese Informationen
möchte ich freilich behalten.
Kompakt
Tastenkombi macht
Rückgängig rückgängig
M Tipp. Das Rückgängig-Kommando ist beim Tippen der beste
Freund der Unachtsamen. Flüchtigkeitsfehler lassen sich mit dem
Befehl ungeschehen machen. In
fast jeder Windows-Software kann
das Kommando nicht nur per
Mausklick, sondern auch über die
Tastenkombination „Strg+Z“ aufgerufen werden. Wer dabei unabsichtlich wertvolle Arbeit verschwinden lässt, kann auch rückgängig Gemachtes rückgängig
machen – mit der „Strg+Z+Umschalttaste“. Mac-Nutzer drücken
zum Rückgängigmachen „Apfeltaste+Z“ und merzen das wieder
mit „Cmd+Z+Umschalttaste“ aus.
Gmail zeigt wieder
Bilder in Nachrichten an
M Schutz. Damit Mail-Absender
nicht verfolgen können, wann oder
wo die Nachricht geöffnet wurde,
blockieren viele Provider das
Nachladen von Bildern in E-Mails.
Gmail kann Bilder nun aber auch
wieder standardmäßig anzeigen,
wie Google mitteilt. Das liegt daran, dass diese ab sofort nicht mehr
direkt geladen, sondern über Filter-Server geleitet und quasi anonymisiert werden, soweit es geht.
Auf den Zwischenservern sollen
die Bilder auch auf Schadcodes
untersucht werden.
Virenscanner nerven mit
Browser-Erweiterungen
M Ratgeber. Selbst einige Virenscanner versuchen, nervige Browser-Erweiterungen wie die AskToolbar zu installieren. Nutzer
sollten deshalb bei der Installation
darauf achten, ein eventuell vorhandenes Auswahlhäkchen zu
entfernen. Darauf weist die Zeitschrift „Chip“ hin. Im Umkehrschluss heißt das demnach aber
nicht, dass installationsfreudige
Scanner ihre Aufgabe nicht ordentlich erledigen.
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