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- Wieviele unterschiedliche Systeme sind über SAP PI/XI - KRAGES

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PI im LK St. Pölten
Schnittstellenlandschaft:
- Wieviele unterschiedliche Systeme sind über SAP PI/XI angebunden, wie sieht die Systemarchitektur
grundsätzlich aus?
20091214
Systemüberblick KHSTP Schnittstellen Service.jpg
Technisch gesehen handelt es sich bei den 24 angebundenen Subsystemen um 120 Schnittstellen mit 1.164
Objekten pro PI-Server.
Die PI-Landschaft besteht aus 4 Systemen. Diese beinhaltet 2 produktive PI-Server, ein Qualitätssicherungs/Testsystem und ein Entwicklungssystem.
Bei den 2 produktiven PI-Servern handelt es sich um eine spezielle Systemarchitektur – eine eigens entwickelte
Art eines Clusters mit manueller Switchmöglichkeit. Es sind dies 2 redundante PI-Server mit einem Server mit
zentraler SLD und Webdispatcher der auf den aktiven PI-Server weiterroutet. Von den 2 produktiven PI-Servern
ist jeweils nur einer aktiv in Verwendung. Der andere produktive PI-Server kann als „Testsystem“ (letzte
Transportschiene) genutzt werden. Nach erfolgreicher Testdurchführung kann dann vom aktiven
Produktivserver auf den getesteten zweiten produktiven PI-Server geswitcht werden. Die Wartungsfenster
können dadurch verkürzt werden. Auch im Falle von Systemproblemen kann relativ rasch auf den anderen
Produktivserver geschwenkt werden. Die Downtime kann im besten Fall auf 10 Sekunden begrenzt werden!
Die Kommunikation zwischen SAP und PI erfolgt über PROXY.
pi_lk_stpoelten.doc
Erstelldatum 19.01.2010
Seite 1 von 4
- Welche Schnittstellen sind mit SAP PI/XI produktiv im Einsatz, und mit welchem Nachrichtendurchsatz? Ideal
wäre dazu eine Übersicht.
Pro Tag werden bis zu 60.000 Nachrichten zwischen SAP und den Subsystemen ausgetauscht.
Das Excel gibt eine Übersicht über die angebundenen Schnittstellen. Auf der 2. Registerkarte sind die Sockets
angeführt.
Schnittstellen STP
Übersicht.xls
pi_lk_stpoelten.doc
Erstelldatum 17.05.2010
Seite 2 von 4
- Wie sind die Schnittstellen implementiert, d.h. z.B. synchrone/asynchrone Übermittlung, alles über Files oder
auch RFC/BAPI-Kommunikation?
Es handelt sich vielfach um asynchrone Kommunikation mit Ausnahme der Java-Services. Die Java-Services
machen einen BAPI-Call auf das SAP-Core und innerhalb von 1-2 Sekunden werden Daten an das Subsystem
retourniert (Query /Response über HL7-Socket). Diese Java-Services laufen als Windows-Service und sind
integrierter Bestandteil von PI.
- Gibt es Schnittstellen die über HL7 TCPIP-Protokoll kommunizieren? Falls ja, welches 3rd-party Modul ist dafür
im Einsatz (SAP hat ja keinen eigenen Adapter)?
Ja, es gibt Subsysteme die über HL7 TCP/IP kommunizieren. Es gibt bislang jedoch noch keinen TCP/IPAdapter von SAP für PI. Deshalb wird hier eine von T-Systems selbst implementierte Lösung verwendet (JavaServices).
Administration und laufender Betrieb:
- Welche Erfahrungen haben Sie im laufenden Betrieb hinsichtlich Stabilität, Performance, etc.? Sie haben am
Telefon erwähnt, dass Sie in der Einführungsphase Probleme hatten. Welche, und wodurch konnten diese
behoben werden? Welche Tipps können Sie anderen zur Einführung von SAP PI/XI geben, vermeidbare
Probleme?
Stabilität: Die Stabilität ist prinzipiell recht gut. Bei hoher Auslastung kann es vorkommen, dass Messages durch
ein temporäres Problem fehlerhaft werden. Dies ist aber kein Problem, da es einen SAP-Job gibt, der diese
Messages wieder restartet.
Weiters ist ein Monitoring eingerichtet, damit im SAP CCMS ein Fehler hochkommt, sobald eine Message
fehlerhaft ist oder eine Queue blockiert ist. Alternativ möglich ist auch das PI „Message based Monitoring“.
Dazu kommt noch eine Vielzahl von weiteren Monitoring-Aktionen die von T-Systems für alle SAP-Server
durchgeführt werden.
Performance: Hier sind verschiedene Parameter in der Integration Engine zu beachten (z.B.
Parallelverarbeitung) um die Performance zu erhöhen. Auch in den Properties des Web AS Javas sind
Anpassungen zu machen (z.B. Anpassen der Threads, …). Für eine performante Abarbeitung ist das MessageSwitch-Reorg Verfahren zu verwenden. Dabei entscheidend ist auch die Aufbewahrungszeit der Messages.
Beim Switch kommt eine hohe Last auf das System. Dies sollte beim ersten Mal auf jeden Fall manuell
überwacht werden.
Da sich der Inhalt in den Message-Tabellen nicht so stetig ändert wie bei „normalen“ Tabellen, sind spezielle
Oracle Statistiken von einem SAP-Hinweis einzuspielen.
- Haben Sie aus einem Vorsystem migriert?
Vor der Einführung von PI war eine Schnittstellen-Datenbank (DB2) im Einsatz.
Die Umstellung auf die 2 produktiven PI-Server wurde erst vor ein paar Monaten abgeschlossen. Das neue PI
System (7.1) wurde aus einer Systemkopie des alten Produktivsystems aufgebaut (7.0). Anschließend wurde ein
Upgrade gemacht. In einem 2. Schritt wurden dann die Schnittstellen auf den neuen Systemen implementiert /
migriert.
pi_lk_stpoelten.doc
Erstelldatum 17.05.2010
Seite 3 von 4
Schnittstellenmonitoring:
- Wie ist das Fehlerhandling umgesetzt, gibt es automatische (proaktive) Benachrichtigung, Protokollierung der
Fehler, wie schaut die Fehlerbehebung aus? Können hängengebliebene Daten auf einfache Art und Weise
nachgesendet werden?
- Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Support durch T-Systems im Schnittstellenbereich?
- Wie geht es Ihnen bei der Administration des Servers – gibt es geeignete Werkzeuge, die einem schnell einen
Überblick über die Systemlast geben und mit denen dann auch operativ eingegriffen werden kann – also
starten, stoppen von einzelnen Schnittstellen, Nachsenden von Nachrichten,…? Gibt es auch elegante
Möglichkeiten (über Protokolle, Logs) nachzuvollziehen welche Nachrichten wann über welche Schnittstellen
gelaufen sind?
Prinzipiell gibt es zur Thematik Monitoring einen „How-To-Guide“ der SAP.
T-Systems reagiert bei einer fehlerhaften Message mit einem Restart der Message und / oder einem Restarten
der Queue.
Es gibt reichhaltige Auswertungsmöglichkeiten (z.B. „Runtime Workbench“) und auch SXMB_ADMIN.
Schnittstellenentwicklung:
- Erfahrungen mit der Entwicklung bzw. Anpassung von Schnittstellen? Entwicklungsumgebung?
Wie beschrieben gibt es eine 4-Server-Landschaft. Auf allen PI-Servern ist prinzipiell derselbe
Entwicklungsstand. Eine Transportschiene ist grundsätzlich vorhanden. Es gibt aber einige Konfigurationen die
immer per Hand eingetragen werden müssen.
Werden Änderungen / Neuentwicklungen vorgenommen, so wird zunächst auf der PI-Entwicklungsumgebung
entwickelt und getestet. Anschließend erfolgt der Test am Q-System. Gibt es für das Subsystem ebenfalls eine
entsprechende Testschiene, so kann dies auch getestet werden. Anschließend erfolgt die Produktivsetzung.
pi_lk_stpoelten.doc
Erstelldatum 17.05.2010
Seite 4 von 4
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