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Lehrerfortbildung „Using non-formal learning at school“ - Wie kann

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-1-
Lehrerfortbildung
„Using non-formal learning at school“
- Wie kann in der Schule ein spannender Unterricht zum Thema
Klimawandel und Energiesparen durchgeführt werden?
Mitschriften
Einführung
Projekthintergrund:
Wenn Klimaschutz wirksam sein soll, dann muss er im täglichen Leben praktiziert werden.
Neue Wege des Denkens und Handelns sind hier erforderlich.
In der Schule wird die Möglichkeit gegeben, Menschen, die sich noch in der Entwicklung
befinden, deren Handlungsweisen noch leicht beeinflussbar sind, den bewußten Umgang mit
natürlichen Ressourcen näher zu bringen.
Das Projekt INSPIRE möchte sowohl die Lehrer als auch die Schüler durch Ideen und
Unterrichtsmodelle inspirieren.
Das Projekt wird durch das “Programm für lebenslanges Lernen” der Europäischen Union
unterstützt.
Projektgegenstand:
Die Partner der drei Projekländer (Deutschland, Lettland und Polen zeigen beispielhaft wie
sie das Energiethema in ihren außerschulischen Bildungseinrichtungen vermitteln.
In einem ersten Schritt wurde die aktuelle Situation des Umgangs mit den Themen
Klimawandel und Energiesparen in den Schulen und mit der Beziehung zwischen formalem
und nicht-formalem Unterricht in den drei Partnerländern untersucht (= Arbeitspaket WP2).
Zusammenfassung WP2
“In allen drei Ländern ist Umweltbildung ein Thema in der Schule. Allerdings ist die
Kooperation mit außerschulischen Bildungsorten zu diesem Thema in Deutschland am
besten entwickelt. Hier entwickeln außerschulische Lernorte speziell Programme für
Schulen. In Lettland und Polen arbeiten außerschulische Einrichtungen unabhängiger von
den Bedürfnissen der Schulbildung. Auch liegt der Schwerpunkt in Deutschland mehr auf
dem Gebiet der Umweltbildung und der Naturwissenschaften. Wohingegend in Lettland und
Polen gesellschaftswissenschaftliche Fächer im Vordergrund stehen.
Eine Zusammenstellung außerschulischer Lernorte in den drei Ländern zeigt, dass
Deutschland ein gut ausgebautes Netz von Lernorten hat, die sich auf das Thema Energie
und Klimawandel spezialisiert haben. Jedoch auch hier werden immer neue Programme
erarbeitet. In Lettland und Polen gibt es zur Zeit keine außerschulische Institution, die
Programme für Schulen zu diesem aktuellen Thema anbietet.“
Nach dieser ersten Einschätzung entwickelten die drei Länder je 5 Lernprogramme zum
Energiethema.
Ziel:
• Zu demonstrieren, welche methodischen Elemente außerschulische Einrichtungen
anwenden, um das Thema interessant und handlungsorientiert zu vermitteln,
• Zu inspirieren, die aktuellen Themen Klimawandel und Energie sparen in der Schule zu
vermitteln und nicht nur die Schüler sondern auch die Lehrerkollegen zu einem
bewußten Umgang mit Energie anzuregen.
-2-
Hintergrundinformationen
Klimawandel und Energieverbrauch
1. Klimawandel
Alle sprechen vom Klimawandel durch den Treibhauseffekt und von den Auswirkungen des
Klimawandels auf uns und vor allem auf künftige Generationen – Thema Nachhaltigkeit! Wir
müssen die Erde so bewirtschaften, dass die Möglichkeiten anderer Generationen nicht
eingeschränkt werden. Aber genau das Gegenteil passiert, wenn wir den Klimawandel nicht
in den Griff bekommen. Aber wie funktioniert eigentlich der Treibhauseffekt?
Letztendlich ist die Sonne die Quelle jeglicher Energie, die wir nutzen. Steinkohle ist
Sonnenenergie, die Pflanzen vor Millionen von Jahren gespeichert haben. Dabei wurden
riesige Mengen von Kohlenstoff gebunden. Wenn wir diese fossilen Brennstoffe verbrennen,
wird der darin enthaltene Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid in die Atmosphäre
abgegeben. Die Gase in unserer Atmosphäre lassen das Sonnenlicht hindurch, verhindern
jedoch, dass die Wärme (Infrarotstrahlung) von der Erde wieder abgestrahlt wird. Denn die
Gasmoleküle werden durch die Infrarotstrahlung zu Schwingungen angeregt. Diese
schwingenden Moleküle stoßen wiederum andere Moleküle der Luft an und diese bewegen
sich dadurch ebenfalls. Bewegung von Molekülen ist Wärmeenergie. Die Infrarotstrahlung
wird also nicht in den Weltraum abgestrahlt, sondern ein Teil von ihr bleibt in der Atmosphäre
– ein Effekt entsteht, der dem in einem Treibhaus ähnelt.
Dem Treibhauseffekt können wir also nur entgegenwirken, indem wir den Ausstoß von CO2
und Methangas drastisch reduzieren. Welche Möglichkeiten wir haben, wird im Laufe dieser
Einheit vorgestellt.
2. Was ist Energie?
"Die Energie charakterisiert die Fähigkeit (Möglichkeit) eines Systems, Arbeit zu verrichten."
Wenn Sie also Montag morgen in Ihre Einrichtung kommen und sagen: "Ich habe heute gar
keine Energie", so bedeutet das, dass Sie heute nicht die Fähigkeit haben, Arbeit zu
verrichten. Vielleicht stimmt das ja sogar.
Energie lässt Dinge geschehen, z. B.:
- Während des Tages gibt uns die Sonne Licht.
- In der Nacht geben uns Straßenlampen Licht, sie nutzen elektrische Energie.
- Ein Auto fährt vorbei, es wird von Kraftstoff angetrieben - gespeicherte Energie.
- Essen enthält Energie - wir benutzen sie, um zu arbeiten oder zu spielen.
Das faszinierende an Energie ist, dass sie bei einem physikalischen Vorgang nicht zerstört
und nicht erschaffen werden kann! Energie hat schon immer in irgendeiner Form existiert.
Energie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden.
Beispiele:
- Die Energie, die in den Batterien einer Taschenlampe gespeichert ist, wird in Licht
umgewandelt.
- Essen ist gespeicherte Energie (chemische Energie). Der Körper benutzt diese
gespeicherte Energie, um Arbeit zu verrichten: Die gespeicherte Energie wird in
Bewegungsenergie umgewandelt.
-3- Wenn Sie zuviel essen, wird die Energie aus dem Essen als potentielle Energie
gespeichert - in den Fettzellen!
- Ein Auto benutzt die im Kraftstoff gespeicherte chemische Energie zur Fortbewegung. Der
Motor wandelt diese chemische Energie um in Hitze und Bewegungsenergie, die das
Fahrzeug antreibt.
Das Problem ist, dass bei jeder Umwandlung ein Teil der Energie verloren geht, indem sie
für uns nicht mehr nutzbar ist:
- Heizenergie, die durch geöffnete Fenster dringt, wärmt die Aussenluft und nützt uns nichts
mehr.
- Bei der Nutzung von Strom wird ein Teil des Stroms in Wärme umgewandelt, die wir nicht
brauchen.
- Bei einer normalen Glühbirne werden unter 10 % des Stroms in Licht umgewandelt, der
Rest wird zu Wärme (Energiesparlampe: 40 %).
Das gleiche gilt für die Stromerzeugung, für die wir zurzeit fast ausschließlich fossile
Brennstoffe bzw. Kernenergie verwenden.
Bei Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen entstehen nur 60 % Stromenergie. Bei der
Nutzung des Stroms gehen wiederum 30 % verloren, so dass nur 30 % der Energie des
Erdöls von uns tatsächlich für unsere Zwecke genutzt werden! Daher ist Stromsparen die
effizienteste Möglichkeit, fossile Brennstoffe einzusparen.
nutzbare
Energie
Strom = Sekundärenergie
Erdöl = Primärenergie
3. Energie aus fossilen Brennstoffen und Kernenergie
In der Vergangenheit wurden fast ausschließlich regenerative Energiequellen wie Holz und
Wasser genutzt. In den letzten Jahrzehnten wurde Energie fast ausschließlich aus fossilen
Brennstoffen (Kohle, Erdöl und Erdgas) gewonnen, da dies die preiswertesten
Energiequellen waren.
Der Strom in Deutschland wird fast ausschließlich in fossil-thermischen Kraftwerken erzeugt.
In fossil-thermischen Kraftwerken wird mit den oben genannten fossilen Brennstoffen Wärme
und daraus wiederum Strom erzeugt. Welchen Anteil diese fossilen Brennstoffe an der
Stromerzeugung haben, wird durch die folgende Grafik veranschaulicht:
-4-
Quelle: Wikipedia
3.1 Fossil-thermische Kraftwerke (Kohle, Erdöl, Erdgas)
Das Prinzip der Produktion von Strom aus fossilen Brennstoffen ist immer ähnlich: Fossile
Brennstoffe werden verbrannt, mit der Wärme wird Dampf erzeugt und daraus wiederum
Strom.
Die technologische Weiterentwicklung der Kohlekraftwerke wird sich in den nächsten
Jahrzehnten an ihrem Ausstoß von Kohlenstoffdioxid orientieren. Derzeit sind diverse
Anlagen in der Versuchsphase, in denen eine Entfernung dieses Treibhausgases aus dem
Rauchgas in der Erprobung ist. Drei Prinzipien der CO2-Abtrennung werden diskutiert.
Alle diese Verfahren beinhalten aber einen erheblichen Eigenbedarf an Energie innerhalb
des Gesamtprozesses der Stromerzeugung. Modellrechnungen gehen von einem
Wirkungsgradverlust von 10 bis 15 Prozent bei einem durchschnittlichen Kohlekraftwerk aus.
Vorteile:
Fossile Brennstoffe haben eine hohe Energiedichte und sind leicht zu transportieren.
Nachteile:
Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht klimaschädliches CO2.
Die Rohstoffe sind begrenzt und werden außerdem auch für andere Zwecke (z. B.
Herstellung von Kunststoffen) benötigt.
-53.2 Kernernergie
Ein Kernkraftwerk (KKW) – auch Atomkraftwerk (AKW) genannt – ist ein Kraftwerk zur
Gewinnung elektrischer Energie durch induzierte Kernspaltung in Kernreaktoren.
Kernkraftwerke sind Dampfkraftwerke, wie auch die meisten anderen auf
Wärmeumwandlung basierenden Kraftwerksarten (z. B. Öl, Kohle). In ihnen wird jedoch die
zum Verdampfen des Wassers benötigte Wärme nicht durch Verbrennungsvorgänge,
sondern durch Freisetzen von Kernenergie in Kernreaktoren gewonnen.
Vorteile:
Bei der Verwendung von Kernenergie wird kein CO2 freigesetzt.
Nachteile:
Die Uranvorkommen auf der Erde sind begrenzt. Beim Abbau sind massive Eingriffe in die
Landschaft erforderlich.
Die Verwendung von Kernenergie birgt große Risiken:
− Auch im normalen Betrieb entweichen kleine Mengen radioaktiven Materials vom
Kernkraftwerk in die Umwelt.
− Die im Betrieb entstandenen Spaltprodukte müssen anschließend für längere Zeit aus
der Biosphäre fern gehalten werden bis sie zum größten Teil zerfallen sind. Diese Zeit
reicht je nach Isotop von einigen Monaten bis zu vielen tausend Jahren. Das Risiko
besteht hier in einer Freisetzung während der Zeit der Lagerung.
3.3 Fazit der Nutzung fossiler Brennstoffe
Pflanzen benutzen das Sonnenlicht und erzeugen dadurch Nahrungsmittel.
Tiere und Menschen essen Pflanzen. Aus Tieren und Pflanzen entstanden über einen
Zeitraum von Millionen von Jahren fossile Brennstoffe – also das Öl, die Kohle und das
Erdgas – die wir heute benutzen. Dabei wurde Kohlenstoff gebunden. Genau genommen
sind fossile Brennstoffe also Sonnenlicht, das über einen Zeitraum von Millionen und
Abermillionen von Jahren gespeichert wurde.
Und genau das ist das Problem: Die über Millionen von Jahren gespeicherte Energie setzt
der Mensch innerhalb weniger Jahrzehnte frei. Als Abfallprodukt entsteht bei der
Verbrennung u. a. Kohlendioxid, ein sogenanntes Treibhausgas. Das Kohlendioxid in der
Atmosphäre sorgt dafür, dass die Sonnenenergie, die auf die Erde trifft, in der Atmosphäre
bleibt. Dadurch erwärmt sich die Luft. Je mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre enthalten ist,
desto stärker erwärmt sich die Atmospäre.
Die Nutzung fossiler Brennstoffe bringt viele Probleme mit sich, u. a.:
- Sie sind nicht erneuerbar, die Vorkommen sind begrenzt. Der Prozess, durch den aus
organischem Material Kohle, Öl und Erdgas entsteht, findet auch heute noch statt. Doch
da diese Umwandlung Millionen von Jahren dauert, können wir darauf nicht warten. Bei
gleichbleibendem Energieverbrauch reichen die fossilen Brennstoffe nur noch einige
Jahrzehnte. Durch den steigenden Lebensstandard in den Entwicklungsländern ist jedoch
davon auszugehen, dass der Energieverbrauch der Menschheit in den nächsten Jahren
weiterhin rapide ansteigen wird.
- Umweltverschmutzung, Klimawandel durch Treibhauseffekt!
Die Alternative zur Nutzung fossiler Brennstoffe ist die Nutzung erneuerbarer Energien.
-64. Erneuerbare Energiequellen
Auf indirekte Weise ist die Sonne ohnehin die Grundlage für fast jede Art von Energie, die wir
nutzen:
Nicht nur die Sonnenergie stammt von der Sonne, ohne die Sonne gäbe es auch keinen
Wind, kein fliessendes Wasser und keine Biomasse!
Sonnenenergie
Wasserkraft
Windkraft
Biomasse
Weitere erneuerbare Energien, die wir nutzen können, sind
- Geothermie
- Gezeitenenergie
Bei all diesen Energiequellen handelt es sich um regenerative – also erneuerbare
Energiequellen. Sie sind praktisch unerschöpflich, da sie sich nicht verbrauchen. Auch wenn
wir sie nutzen, stehen sie künftigen Generationen ebenfalls in gleichem Maße zur Verfügung
und sie verändern nicht das Klima –das ist Nachhaltigkeit!
Welche Möglichkeiten haben wir nach dem heutigen Stand der Technik, diese
Energiequellen zu nutzen?
4.1 Solarenergie
Problem: In den Industrieländern ist die Sonneneinstrahlung teilweise gering, insbesondere
in den Wintermonaten.
In Wüstenregionen gibt es genug Sonne, aber das Problem ist der Transport der
Sonnenenergie in die Regionen, in denen sie gebraucht wird.
Vorteile:
Sonnenenergie ist unbegrenzt vorhanden.
Die Verwendung von Sonnenenergie ist klimaneutral.
Nachteile:
− Derzeit sind die Investitionskosten noch hoch.
-7−
−
−
−
−
Die Produktion von Photovoltaikmodulen ist sehr energieaufwändig (energetische
Amortisation in 1 – 5 Jahren, Rohstoffverbrauch).
Solarthermische Anlagen enthalten Kupfer und Aluminium.
Änderung der Energiebilanz durch Verschattung und Reflexion, dies ist jedoch auf
globaler Ebene unbedenklich (Energieangebot durch Sonneneinstrahlung ist 10.000 Mal
größer als der heutige Energieverbrauch)
In Industrieländern teilweise geringe Sonneneinstrahlung, insbesondere in den
Wintermonaten.
In unbesiedelten Wüstenregionen gibt es genug Sonnenstrahlung, aber das Problem der
Speicherung und des Transportes von Sonnenenergie ist noch nicht gelöst.
4.2 Windkraft
Man kann Wind benutzen, um Arbeit zu verrichten. Die Windkraft wird vom Menschen
ebenfalls schon lange genutzt:
- Wenn ein Schiff die Segel setzt, benutzt es Windenergie, um sich durch das Wasser
treiben zu lassen.
- Landwirte nutzen schon seit Jahrhunderten Windenergie: Sie benutzen Windmühlen, um
Wasser aus Brunnen zu fördern.
- Die Windenergie wurde auch genutzt, um in Windmühlen mit Hilfe von großen
Mühlsteinen Getreide zu mahlen.
Heute wird die Windenergie auch genutzt, um Strom zu produzieren.
Der Wind versetzt Rotorblätter der Turbine in eine Drehbewegung, dadurch wird in einem
Generator Strom produziert. Eine einzige Windenergieanlage produziert genug Strom für
eine ganze Schule!
Das einzige Problem: Es ist nicht immer windig und es muss eine
Mindestwindgeschwindigkeit von 3 - 4 m/s herrschen, optimal ist 12 - 25 m/s. Über 25 m/s
schalten die meisten Anlagen aus Sicherheitsgründen ab. Daher werden Parks mit
Windenergieanlagen in exponierten und relativ windsicheren Orten - auf Hügeln und an der
Küste - installiert.
Vorteile:
− Keine klimaschädlichen Abgase
− Lange Lebensdauer
Nachteile:
− Windparks werden von Landschaftsschützern kritisch gesehen.
− An bestimmten Standorten besteht möglicherweise eine Gefahr für Vögel oder
Fledermäuse.
− Lärmemissionen durch Rotoren
− Verschattung (Stroboskopeffek)
4.3 Wasserkraft
Wenn es in den Bergen und auf Hügeln regnet, sammelt sich das Wasser in Bächen,
Flüssen und Strömen, die in die Meere fließen. Das fließende und fallende Wasser hat
kinetische Energie, mit der man Strom erzeugen kann.
Nachteile:
-8Talsperren mit Staumauern machen starke Eingriffe in die Umwelt erforderlich: Umsiedlung
von Menschen, Veränderung des Ökosystems durch Flutung riesiger Flächen, Eingriff in die
saisonalen Wasserstandsschwankungen der Flüsse, Sedimentablagerung im Stausee.
Nutzungskonflikte in Regionen mit Wassermangel.
4.4 Energie aus Biomasse
Unter Biomasse versteht man organisches Material wie Pflanzen, Holz und pflanzliche und
tierische Abfallprodukte. Auch die Grundlage der Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie,
die von Pflanzen mit Hilfe der Photosynthese in chemische Energie umgewandelt wird.
Vorteile:
Klimaneutrale Energiequelle, da bei der Verbrennung nicht mehr CO2 entsteht, als die
Pflanze beim Wachsen aufgenommen hat (Kreislauf).
Nachteile:
Verwendung von Biomasse zur Energieerzeugung kann gravierende ökologische und soziale
Folgen haben:
Nutzungskonflikt bezüglich der Anbauflächen für Energie- und Nahrungspflanzen (Abholzen
von tropischen Wäldern, um Palmen für die Gewinnung von Biodiesel anzubauen).
Rapspflanzen werden großflächig als Monokulturen angebaut, dabei werden häufig
synthetische Düngemittel und Pestizide eingesetzt.
Für die Bewässerung wird in trockenen Gebieten kostbares Grundwasser verbraucht.
Anbaufläche für Biomasse ist begrenzt.
4.5 Geothermie
Geothermie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen
(Wärmepumpenheizung), sie kann aber auch zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt
werden.
Vorteile:
Geothermie ist eine langfristig nutzbare Energiequelle. Mit den Vorräten, die in den oberen 3
Kilometer der Erdkruste gespeichert sind, könnte im Prinzip, rechnerisch und theoretisch der
derzeitige weltweite Energiebedarf für über 100.000 Jahre gedeckt werden
Nachteile:
- Kleinere, kaum oder nicht spürbare Erderschütterungen sind bei Projekten der Tiefen
Geothermie in der Stimulationsphase nicht ungewöhnlich. Diese können jedoch, wenn
das Geothermieprojekt in einem Erdbebengebiet liegt, vorhandene Spannungen im
Untergrund abbauen und dabei stärkere Erdstöße auslösen.
- Bei der Förderung von Thermalfluiden (Wasser/Gas) stellen ggf. die Wasserinhaltsstoffe
eine Umweltgefahr dar, falls das Fluid nicht reinjiziert wird. Die Reinjektion der
Thermalfluide ist jedoch mittlerweile Standard.
5. Fazit / Zusammenfassung und Abschluss
Der Einsatz erneuerbarer Energien wird durch steigende Ölpreise, Massenproduktion und
technischen Fortschritt immer wirtschaftlicher. Schon jetzt sind diese Energien eine
Alternative für die dezentrale Versorgung abgelegener Standorte. Durch die zunehmende
Verknappung fossiler Brennstoffe gibt es für die Zunkunft keine andere Möglichkeit, als
regenerative Energiequellen zu nutzen.
-9Um eine weitere Aufheizung der Atmosphäre einzuschränken, ist es jedoch unumgänglich,
den CO2-Ausstoß schnellstmöglich zu verringern.
Wie können wir dieses Ziel erreichen?
Wie werden wir in Zukunft Energie produzieren?
-
-
kurzfristiges Ziel: CO2-Ausstoß von fossil-thermischen Kraftwerken verringern
langfristiges Ziel: fossil-thermische Kraftwerke nach und nach durch Kraftwerke
ersetzen, die erneuerbare Energiequellen nutzen.
in Deutschland wird es nicht „die eine“ regenerative Energiequelle sein, die alle fossilthermischen Kraftwerke ersetzt, sondern ein Mix aus allen verfügbaren Quellen.
erneuerbare Energiequellen zu nutzen wird immer wirtschaftlicher werden, da fossile
Brennstoffe immer teurer werden, Strom aus erneuerbaren Energiequellen dagegen
immer preiswerter, da die Technologie immer effizienter wird und die Kosten sich durch
die Produktion größerer Mengen verringern.
durch Nutzung erneuerbarer Energiequellen werden wir unabhängig von Erdöl- und
Erdgasproduzenten
Was können wir selbst tun?
-
Sofort: Strom sparen.
Langfristig: Selbst erneuerbare Energien nutzen, Fördermöglichkeiten nutzen!
Anregungen für einen motivierenden, anschaulichen Unterricht:
Apfel-Experiment
Wie dick ist die Atmosphäre? Den TeilnehmerInnen (TN) wird ein Apfel gezeigt. Folgende
Frage wird gestellt: „Wenn die Erde so groß wäre wie dieser Apfel, wie dick wäre dann im
Verhältnis die Atmosphäre?“ Die TN werden gebeten, dies mit den Händen zu
demonstrieren. Anschließend wird die Lösung vorgestellt: Sie wäre so dick wie die Schale
des Apfels.
Da die Erzeugung von Energie durch Menschen die Zusammensetzung der hauchdünnen
Lufthülle der Erde und damit das Klima entscheidend verändert hat, ist es von größter
Wichtigkeit, über Alternativen nachzudenken!
Kugelschreiber-Experiment
Mechanische Energie kann in zwei Formen vorkommen:
- gespeicherter Energie = potentielle Energie
- Bewegungsenergie = kinetische Energie
Ein Kugelschreiber liegt auf der Erde. Der Referent hebt diesen auf und legt ihn auf einen
Tisch. Erläuterung: Um den Kugelschreiber aufzuheben und ihn auf den Tisch zu legen,
wurde Energie aufgewendet, die jetzt im Kugelschreiber gespeichert ist – es ist also
potentielle Energie.
Nun wir der Kugelschreiber vom Tisch geschubst und fällt auf die Erde. Erläuterung: Der
Kugelschreiber hat die gespeicherte Energie in Bewegungsenergie – also kinetische Energie
– umgewandelt, die man hätte sie nutzen können, indem das Gewicht des Kugelschreibers
beim Herabfallen einen Gegenstand bewegt hätte.
- 10 Traumreise: "Leben ohne Strom" – zum Beispiel in Nepal
Lassen Sie uns gemeinsam auf eine Reise gehen. (Die Teilnehmer schließen dafür die
Augen, wenn möglich legen sie sich auf Iso-Matten auf dem Rücken auf den Boden.)
Stell Dir vor:
Du lebst hoch in den Bergen auf einer Höhe zwischen 1.000 und 4.000 m. Dort ist es im
Winter nachts sehr kalt, tagsüber wärmt die Sonne. Es gibt keinen Stromanschluss und
weder Heizöl noch Gas.
Du kommst nach einem anstrengenden Arbeitstag auf dem Reisfeld nach Hause, bist
schmutzig und hungrig. Um 17 Uhr beginnt es dämmrig zu werden, im Haus ist es dunkel.
Lichtschalter? Gibt es nicht. Du zündest eine Kerze an, damit Du etwas sehen kannst. In der
Wohnung ist es kalt.
Vor dem Essen würdest Du gern warm duschen?
Du gehst zur zentralen Wasserstelle des Dorfes und holst Dir dort ein paar Eimer Wasser,
die Du in einen großen Kessel füllst. Du hast hoffentlich genug Holz gesammelt, um das
Wasser im Kessel auf dem Holzofen warm machen zu können. Das dauert natürlich! Mit
einem Eimer holst Du das heiße Wasser aus dem Kessel, dann kletterst Du auf eine Leiter.
Auf dem Dach der "Dusche" steht nämlich ein Behälter, in den Du das warme Wasser
schütten kannst. Wenn Du zwei, drei Eimer voll hineingeschüttet hast, reicht es hoffentlich
für eine kurze Dusche - in einem ungeheizten Badezimmer! Aber normalerweise wäschst Du
Dich gleich an der zentralen Wasserstelle, mit eiskaltem Wasser natürlich.
Inzwischen hat das Holzfeuer auch die Küche etwas erwärmt, das einzige beheizte Zimmer
im ganzen Haus!
So, jetzt etwas zu Essen machen. Mit etwas Glück ist das Holzfeuer im Ofen während des
Duschens nicht ausgegangen, schnell noch ein paar Scheite nachlegen. Du willst das
Gemüse waschen? Also noch mal zur zentralen Wasserstelle. Jetzt kann das Kochen auf
dem Holzfeuer beginnen. Immer schön aufpassen, dass weder zuwenig noch zu viel Holz im
Ofen ist, damit die Hitze weder zu stark noch zu gering ist. Du kannst den Herd nicht
verlassen. Endlich ist das Essen fertig.
Du nimmst mit einer Schaufel etwas Glut aus dem Holzofen und füllst sie in einen
Blecheimer. Diesen Blecheimer stellst Du unter den Esstisch, an dessen Seiten dicke
Decken hängen, damit die Wärme unter dem Tisch bleibt. So hast Du wenigstens warme
Füße!
Nach dem Essen möchtest Du spülen. Hast Du Lust, wieder heißes Wasser auf dem
Holzfeuer zu machen? Meist spülst Du unter kaltem Wasser - an der zentralen Wasserstelle
des Dorfes. Natürlich ohne Spülmittel und ohne Geschirrtücher!
Du bist heilfroh, wenn Du anschließend im Bett unter die warme Decke kriechen kannst.
Beeil Dich mit dem Aus- und Umziehen, das Schlafzimmer ist nicht geheizt! Deswegen lässt
Du meist die Kleidung, die Du tagsüber getragen hast, einfach im Bett an.
Am anderen Morgen willst Du Wäsche waschen, also raus aus den Federn! Das
Schlafzimmer ist immer noch nicht geheizt. Du willst Dich mit warmem Wasser waschen?
Siehe gestern! Vielleicht reicht es ja, nur die Zähne zu putzen - mit eiskaltem Wasser
natürlich, falls es nicht sowieso eingefroren ist. Du möchtest ein Kaffee zum Frühstück
trinken? Dann mach aber schnell in der ungeheizten Küche den Holzofen an, um Wasser zu
kochen! Nach dem Frühstück gehst Du auf die Toilette, ein Plumpsklo. Zum Nachspülen
- 11 nimmst Du mit einem Krug etwas Wasser aus einem Eimer, das natürlich von der zentralen
Wasserstelle stammt. Hoffentlich ist es nicht gefroren. Also sparsam damit umgehen.
Ach ja: Heute ist Waschtag! Du nimmst die komplette schmutzige Wäsche, eine Bürste und
etwas Seife und gehst damit zum Bach. Und nun nimmst Du jedes Wäschestück zur Hand,
drückst es im eiskalten Wasser gut durch, reibst es mit Seife ein und schrubbst. Danach
gründlich ausspülen, auswringen, dann das nächste Wäschestück. Anschließend nimmst Du
die Wäsche wieder mit nach Hause und hängst sie draußen auf. Bügeln brauchst Du nicht,
Du hast ja sowieso kein Bügeleisen. Ohnehin dürfte die große Wäsche für die ganze Familie
wohl den ganzen Tag dauern. (Glaub mir: Du wäschst nur, wenn es wirklich schmutzig ist!).
Wenn Du heute Abend etwas zu Essen haben willst, musst Du noch schnell aufs Feld und
Gemüse holen.
Stell Dir vor:
Keine Heizung
Kein Licht
Kein Elektroherd
Kein fließendes Wasser, schon gar kein warmes
Kein Kühlschrank
Kein Telefon
Kein Fernseher
Du möchtest unbedingt Strom?
Kein Problem: Stell Dir einen laut dröhnenden Diesel-Generator in den Garten und schlepp
den Diesel in Kanistern in tagelangen Fußmärschen über steile Fußpfade den Berg hinauf!
So sieht das Leben in Nepal hoch in den Bergen bei 1000-4000 m Höhe aus.
Nicht-formales Lernen in der Schule
• Methodenvielfalt
• Lernumgebung
Nicht-formales Lernen(außerschulischer Bildungsort) im Vergleich zu formalem Lernen
(Schule)
Beide sind zielgerichtet und wollen eine bestimmte Reaktion beim Schüler hervorrufen.
Beide setzen sich also Lernziele.
Allerdings werden die Schüler beim nicht-formalen Lernen nicht bewertet im Gegensatz zu
formalem Lernen. Und es werden häufig andere methodische Elemente angewendet.
Hauptmerkmal ist jedoch, dass nicht-formales Lernen außerhalb der Schule stattfindet.
Methodenvielfalt
Sowohl im formalen als auch im nicht-formalen Lernbereich werden verschieden Methoden,
die zueinander im Gleichgewicht stehen verwendet. Es hängt vom Lehrer oder vom
Schulprofil ab welche Methoden verstärkt eingesetzt werden.
Es kann angenommen werden, das offene, handlungsorientierte Unterrichtsformen in der
Grundschule eher überwiegen und dort Frontalunterricht weniger häufig ist. In den
weiterführenden Schulen wird Frontalunterricht zur Wissensvermittlung weiterhin eingesetzt,
aber auch in dieser Schulform wechseln Gruppenarbeit, Einsatz neuer Medien,
Projektarbeiten, Referate etc. einander ab.
- 12 Die aufgeführten Vermittlungsprinzipien und pädagogischen Methoden stehen nicht immer
allein, sondern ergänzen sich oft gegenseitig.
Die folgende Übersicht erhebt keinen Anpruch auf Vollständigkeit, sondern soll die
Orientierung erleichtern.
(fettgedruckt: vordergründig im außerschulischen Lernbereich):
•
•
•
•
•
•
Frontalunterricht
Handlungsorientiertes Lernen
Entdeckendes Lernen
Fächerübergreifendes Lernen
Freiarbeit
Projektarbeit
Frontalunterricht : Im üblichen Frontalunterricht werden die Lernprobleme der Schwächsten
einfach übergangen, weil die veraltete Schulpädagogik fordert, dass alle Schüler sich am
Tempo des Durchschnittsschülers anpassen müssen, ob sie das können oder nicht bzw.
wollen oder nicht. Im Frontalunterricht werden alle gleichzeitig gleich angesprochen, er ist
somit als einzige Unterrichtsform ungeeignet und erfordert ein hohes Maß an Konzentration
und Disziplin seitens der Schüler.
Handlungsorientiertes Lernen: Der Grundschulunterricht unterscheidet sich vom Unterricht
in anderen Schularten besonders darin, dass er die Kinder zum Tun auffordert und
Erfahrungen aus Schüleraktivitäten zum Ausgangspunkt unterrichtlicher Reflexion nimmt. Er
begnügt sich nicht damit, deduktiv Erkenntnisse aus der Erwachsenenwelt in kindliche
Sprache zu übersetzen und zu vereinfachen. Der Erfolg des Unterrichts wird an der
Handlungskompetenz des Schülers gemessen, die ihn motiviert zur aktiven Begegnung mit
seiner Um- und Mitwelt. Aber auch in weiterführenden Schulen ist Handlungsorientierung
eine Unterrichtsmethode z.B. in den Experimenten im naturwissenschaftlichen Fächerkanon.
Entdeckendes Lernen im Miteinanderleben: Dem Kind darf in der Grundschule die Freude
an der Begegnung nicht genommen werden durch die permanente Vorwegnahme von Seiten
des Lehrplans und des Schulbetriebes.
Der verantwortungsbewusste Grundschullehrer bereitet den Lerngegenstand so auf, dass
der Schüler selbst entdeckt, was in ihm steckt. Dadurch wird Lernen zum spannenden
Experiment. Rückschläge und Versagen sind Entwicklungsphasen im Lernprozess, die die
Lern-Aktivität des Kindes zum Ausdruck bringen. In der weiterführenden Schule wird
aufgrund verkürzter Schulzeit und Lernstoffsteigerung vielfach Lernstoff vom Lehrer
aufbereitet frontal vermittelt. Aber auch in dieser Schulform wechseln sich frontale
Vermittlungsformen mit entdeckenden Lerneinheiten ab. Projektwochen, Exkursionen,
Jahresarbeiten gehören gleichfalls zum Schulalltag der weiterführenden Schulen.
Fächerübergreifendes Lernen: Im grundlegenden Unterricht lernt das Kind ganzheitlich
aus seiner Erfahrungswelt heraus, den Lerngegenständen zu begegnen. In der 3. und 4.
Klasse werden durch Querverbindungen inhaltliche Zusammenhänge hergestellt und
deutlich gemacht. Durch sie eignet sich der Grundschüler schulisches Wissen lebensnah
und thematisch in seiner Erfahrungswelt an und kann es dadurch auch entsprechend
praktisch in Projekten anwenden. Fächerübergreifendes Lernen ist aufgrund der Vielzahl
verschiedener Unterrichtsfächer mit umfangreichen Unterrichtsstoff in der weiterführenden
Schule zumeist nur im Rahmen von Projektwochen möglich.
Freiarbeit: Basierend auf Medien wie Lernspielen, Büchern, Intranet und Internet lösen die
Lernenden individuell und selbständig die Aufgaben. Diese Aufgaben sind teils völlig frei
gewählt, teils vom Lehrer gestellt und teils ergeben sich diese aus bei der Projektarbeit
- 13 auftauchenden Problemlösungsansätzen. D.h. der Schüler sammelt im letzten Fall für sein
Projekt brauchbare Informationen, ordnet sie, schreibt sie in eigenen Worten und Bildern um
sie zu verstehen, etc. Und dokumentiert seine Teilaufgabe auch für nachfolgende
Schülerklassen im Intranet bzw. Internet.
Projektarbeit: Beherrschen die Schüler die Freiarbeit, so kann die Projektarbeit begonnen
werden. Die Schüler sollen lernen, mit komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen
konstruktiv umzugehen. Dabei können sie ihre Erkenntnisse auch den Bürgern über
Ausstellungen und Elternabende zur Verfügung stellen und so die Demokratie stärken.
In der Projektarbeit geht es somit um Themen, die das Aufsuchen von Projekträumen oder
anderer Orte außerhalb der Schule erforderlich machen. Projekträume wie Medienwerkstatt,
technische Werkstatt, szenisches (Film-, Theater-) Studio, Bio-Garten, Entspannungs- und
Ruheraum und ein Büro für Außenkontakte. Um an den Orten außerhalb der Schule wie
Pflegeheim, Krankenhaus, Künstlerwerkstatt, Produktionsanlagen, Marketingbüro lernen zu
können, müssen die Schüler (und Lehrer) lernen, die Außenbeziehungen der Schule
dauerhaft zu gestalten.
Lernumgebung
Die Schule muss Kindern und Jugendlichen eine Lern-Atmosphäre bieten können: eine
Lernumgebung, die sie wieder stärker zu Bildung und Lernen motiviert.
Wichtiges Ziel ist die Verbesserung des Unterrichts und der Lernleistungen der Schüler.
"Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Lebensraum für Schüler und Lehrer. Eine
anregende Lernumgebung bietet täglich Anreize zum Miteinanderlernen und -leben.
Ein außerschulischer Lernort bietet eine andere Lernumgebung als die Schule. Oft gibt es
eine themenspezifische Ausstattung. Das NaturGut Ophoven mit den Kinder- und
Jugendmuseum EnergieStadt hat sich auf die Themen Energieressourcen und ihre Nutzung
spezialisiert. Außerdem sehen Schüler etwas Neues, wenn der Unterricht außerhalb der
Schule stattfindet, was zusätzlich motiviert.
Solch eine Lernumgebung kann eine Schule sicher nicht bieten. Aber auch hier kann eine
sppezielle Lernumgebung geschaffen werden:
Stellen Sie die Tische um zu einem Detektivbüro, an die Tür kommt ein Firmenschild mit
Logo, ihre Schüler bekommen eigene Detektivausweise und werden so zu
Umweltdetektiven. Oder schaffen sie eine speziell ausgestattete Ecke im Raum. Vielleicht
ziehen sie sich einfach mal dem Thema entsprechend an. Zum Beispiel wenn im
Geschichtsunterricht das Mittelalter unterrichtet wird, sehen sie sich an was die Menschen
damals für Kleider trugen und shene sie einmal ganz anders aus im Klassenraum. Ihre
Schüler werden diese Stunde nicht vergessen.
Praktische Unterrichtsbeispiele
15 Unterrichtsprogramme zu den Themen Klimawandel und Energiesparen wurden
insgesamt in den drei Projektländern entwickelt. Acht Programme für die Grundschule (5-10
Jahre) und 7 für die Sekundarstufe (11-18 Jahre).
Wir denken, dass jeder von Ihnen irgendeine Anregung durch diese Programme bekommt
und einige didaktische Techniken in den eigenen Unterricht einbauen kann oder sogar eine
ganze Lerneinheit zum Thema Klimaschutz übernehmen könnte.
Material (15 Unterrichtsprogramme zu den Themen Klimawandel und Energiesparen)
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