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Weiterbildungsverträge für Lehrpersonen
Richtlinien
Gestützt auf § 14 der Verordnung über die berufliche Weiterbildung und die Berufseinführung
der Lehrpersonen vom 22. Juni 2001 und in sinngemässer Anwendung der „Rahmenbedingungen der Weiterbildung“ der Dienststelle Personal der kantonalen Verwaltung erlässt die Dienststelle Volksschulbildung folgende Richtlinien:
1.
Grundsätzliches
Die Dienststelle Volksschulbildung (DVS) beteiligt sich an den Kosten für Weiterbildungen
von Lehrpersonen der öffentlichen Volksschulen des Kantons Luzern, sofern die Weiterbildung auch im Interesse des Kantons ist.
In diesem Sinne werden insbesondere Weiterbildungen mit einem MAS/DAS-Abschluss unterstützt. Zertifikatslehrgänge (CAS) können unterstützt werden, falls ein Bedarf nach Lehrpersonen mit dieser Weiterbildung besteht.
Auf Gesuch hin stellt die Dienststelle Volksschulbildung Weiterbildungsverträge für die
Weiterbildungen aus. Die Weiterbildungen, für die ein Weiterbildungsvertrag mit der DVS
abgeschlossen werden kann, sind im Anhang zu den Richtlinien, Punkt 1, aufgeführt.
Eine Weiterbildung (DAS oder MAS) kann die Lohneinreihung nur beeinflussen, wenn die
Lehrperson die der Weiterbildung entsprechende Tätigkeit wirklich ausübt und das Lehrdiplom für die entsprechende Funktion besitzt.
2.
Kostenaufteilung
Sind die Bedingungen gemäss Punkt 1 erfüllt, übernimmt der Kanton einen bestimmten Anteil der Kurskosten. Diese Kosten werden nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung
vergütet. Zu diesem Zweck reicht die Lehrperson eine Kopie des Diploms oder Zertifikats
zusammen mit dem entsprechenden Abrechnungsformular bei der Dienststelle Volksschulbildung, Abteilung Zentrale Dienste, ein. Bei einzelnen MAS-Weiterbildungen werden auch
Stellvertretungswochen im letzten Ausbildungsmodul gemäss Ausschreibung übernommen.
Die übrigen finanziellen und zeitlichen Aufwendungen gehen zu Lasten der Lehrperson.
Weiterbildungen, bei denen eine besondere Regelung betreffend Kostenaufteilung besteht,
sind im Anhang zu den Richtlinien, Punkt 3, aufgeführt.
3.
Pensum/Verpflichtungszeit
Das bei Weiterbildungsbeginn geltende Pensum darf während der Weiterbildung und der
anschliessend folgenden Verpflichtungszeit um nicht mehr als 1/3 reduziert werden. Die
Lehrperson verpflichtet sich, nach Abschluss der Weiterbildung für eine bestimmte Zeit an
einer öffentlichen Volksschule im Kanton Luzern tätig zu sein. Die Verpflichtungszeit
hängt von der Höhe der Gesamtkosten ab, die der Kanton übernimmt. Sie wird wie folgt
festgelegt:
Richtlinien Weiterbildungsvertrag Okt 2014_36081
1/3
Gesamtkosten des Kantons
bis Fr. 4'000.Fr. 4'001.- bis Fr. 8'000.Fr. 8'001.- bis Fr. 12'000.über
Fr. 12'000.-
Verpflichtungszeit
keine
1 Jahr
2 Jahre
3 Jahre
Die Verpflichtungszeit beginnt nach Abschluss der Weiterbildung (Datum des Diploms bzw.
der offiziellen Bestätigung des erfolgreichen Abschlusses).
4.
Kostenrückerstattung
Bei Austritt aus dem Schuldienst des Kantons Luzern (Volksschulstufe) oder bei Pensenreduktion von mehr als 1/3 des Pensums (vgl. Punkt 3) während der Weiterbildung und
vor Beginn der Verpflichtungszeit hat die Lehrperson 100 % der vom Kanton geleisteten
Lohnkosten des Bildungsurlaubs und Kursbeiträge zurückzuerstatten.
Bei Austritt aus dem Schuldienst des Kantons Luzern (Volksschulstufe) oder bei einer
Pensenreduktion von mehr als 1/3 des Pensums (vgl. Punkt 3) während der Verpflichtungszeit hat die Lehrperson vom Kanton geleistete Kostenbeiträge nach folgender Berechnung zurückzuerstatten:
Gesamtkostenanteil des Kantons
./. Freibetrag
Verpflichtungsbetrag
./. pro rata Abzug für absolvierte Pflichtzeit
Rückerstattungsbetrag
Fr.
Fr. 2'000.Fr.
Fr.
Fr.
Bei Abbruch der Weiterbildung oder Nichtbestehen der Abschlussprüfung bestimmt die
Dienststelle Volksschulbildung im Einzelfall die Höhe der Kostenrückerstattung. Sie kann
bis zu 100% der vom Kanton geleisteten Kostenbeiträge (Lohnkosten) betragen.
5.
Kontaktperson
Fragen im Zusammenhang mit Weiterbildungsverträgen sind zu richten an:
Sibylle Reinhard, Dienststelle Volksschulbildung, Kellerstrasse 10, 6002 Luzern
Telefon: 041 228 51 56, sibylle.reinhard@lu.ch
Luzern, 15. Oktober 2014
Dr. Charles Vincent
Leiter
Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern. Weiterbildungsverträge Lehrpersonen: Richtlinien
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Weiterbildungsverträge für Lehrpersonen: Anhang zu den Richtlinien
1) Folgende Weiterbildungen werden aktuell von der Dienststelle Volksschulbildung finanziell
unterstützt:



MAS Integrative Förderung sowie dessen einzelne CAS-Module
MAS Schulmanagement nach Konzeption PH Luzern ab 2011 sowie dessen einzelne CAS-Module
DAS Schulleiter/in EDK, MAS Schulmanagement sowie CAS Unterrichts- und
Schulentwicklung (CAS UESE) nach Neukonzeption PH Luzern 2014
2) Für diese unterstützten Weiterbildungen gelten zusätzlich folgende Regelungen:
MAS Integrative Förderung: Betreffend Kostenaufteilung gilt bis Juli 2011 die Regelung
gemäss der „Vereinbarung zwischen der WBZA der PHZ Luzern und der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern“ vom 25. September 2008. Für Weiterbildungen mit Studienbeginn ab August 2011 gilt die Regelung „Studiengang MAS IF. Finanzierung der integralen und modularen Variante sowie der einzelnen CAS“ vom 7. Januar 2011.
MAS Schulmanagement nach bisheriger Konzeption sowie dessen Übergangslösungen: Für Weiterbildungen mit Studienbeginn ab August 2011 gilt die Regelung „Studiengang
MAS Schulmanagement, Finanzierung der integralen und modularen Variante sowie der einzelnen Spezialisierungsmodule“ vom 20. Dezember 2013.
DAS Schulleiter/in EDK, MAS Schulmanagement und CAS Unterrichts-und Schulentwicklung: Für diese Weiterbildungen nach neuer Konzeption der PH Luzern ab Oktober
2014 gilt die Regelung „Studiengänge DAS Schulleiter/in EDK und MAS Schulmanagement
nach Neukonzeption 2014, Finanzierung“ vom 15. Oktober 2014
Luzern, 15. Oktober 2014
Richtlinien Weiterbildungsvertrag Okt 2014_36081
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Bildung
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