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.Wie Sprachen lehren? - Bündner Anzeiger

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Nr. 36 | 1. September 2010
Die Gratiszeitung in Graubünden
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«Was die Lernenden mit dem Stoff machen, haben Lehrpersonen nicht in der Hand», sagt die
Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Britta Hufeisen.
■Wie Sprachen lehren?
Internationaler Kongress Mehrsprachigkeit
An allen Schweizer Primarschulen werden neu zwei
Fremdsprachen unterrichtet.
Wie wird dieser politische Entscheid praktisch umgesetzt?
Wie sollen Fremdsprachen gelehrt werden? Und wie werden
sie wirksam gelernt? Am 15.
und 16. September findet an der
Pädagogischen Hochschule in
Chur der internationale Kongress «Mehrsprachiges Lehren
und Lernen – wie weiter?» statt,
an dem Lehrpersonen und Inte-
ressierte Lösungsansätze diskutieren. Das Hauptreferat hält die
Sprachwissenschaftlerin Prof.
Dr. Britta Hufeisen. Sie beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Mehrsprachigkeitsforschung.
Seite 4 und 5
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■ 2 | Kino | Bündner Anzeiger | 1. September 2010
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Do 21.00 Fr 20.15, 22.15 Sa 20.30, 22.30Deutsch
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Deutsch
Do 18.45, 21.00 Fr 18.00, 20.15
ab 16 J
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Sa 20.15 So 20.45
081 258 34 34
Deutsch
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Do 18.45 Fr 18.00, 22.15 Sa 15.30, 18.15 Deutsch
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So 14.00, 18.15
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Platzreservation: Apollo: 081 258 34 34 · Kinocenter: 081 258 32 32
Jugendschutz:
Unbegleitet dürfen
Jugendliche unter
16 Jahren und
Kinder im Rahmen
des festgelegten
Zutrittsalters
Filmvorführungen
besuchen, die bis
spätestens 21.00
Uhr beendet sind.
In Begleitung
Erwachsener
dürfen sie alle
Filmvorführungen
besuchen, falls sie
das festgelegte
Zutrittsalter nicht
um mehr als 2
Jahre unterschreiten. Die Verantwortung für die
Einhaltung der
Altersbestimmungen liegt bei
der Begleitperson.
...und weiter im
Programm...
Marmaduke*
Das A-Team*
Cats and dogs - Die
Rache der Kitty
Kahlohr
Kindsköpfe
Karate Kid
Toy Story 3
Für immer Shrek
The Twilight Saga:
Eclipse - Biss zum
Abendrot
Do 21.00 Fr 20.15, 22.30
Sa 15.30, 20.00 So 16.30, 21.00
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Do 18.45 Fr 18.00
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Sa 17.45, 22.15 So 14.15, 18.45 Kino Apollo
Inception
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*nur bis Mittwoch
■Literarische Wanderung und Lesung mit Autor Linard Candreia
Autor Linard Candreia.
Linard Candreia hat mit «Zurück nach Marmorera» ein biografisch-historisches Mosaik
geschaffen. Der Text basiert auf
den akribischen Tagebüchern
von Flurin Lozza (1870–1919),
einem Auswanderer und Saisonnier aus Marmorera.
Auf einer literarischen Wanderung mit dem Autor Linard
Candreia können die Teilnehmenden in die Geschichte von
Marmorera eintauchen und sie
erfahren mehr über das Leben
des Auswanderers und Saisonniers Flurin Lozza. Die Wande-
rung im Parc Ela findet am Wochenende vom 11./12. September
statt. Das Wochenende kostet 190
Franken im Doppelzimmer oder
205 Franken im Einzelzimmer.
Informationen und Anmeldung
bis 3. September bei: Info- und
Buchungsstelle Parc Ela, Stradung, 7460 Savognin, Telefon
081 659 16 18, www.parc-ela.ch.
Am Freitag, 10. September, um
20 Uhr liest Linard Candreia zudem in der Regionalbibliothek
in Thusis, Neudorfstrasse 76,
aus seinem Roman. Eintritt frei,
Kollekte.
«Zurück nach
h Marmorera» ist im Ver
Verlag Desertina erschienen (ISBN 9783-85637-374-0) und kostet CHF 24.–.
Das Buch ist erhältlich beim Bündner
Buchvertrieb (Telefon 081 258 33 30,
bbv@casanova.ch, www.shop.casanova.
ch) oder in jeder Buchhandlung.
1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Kultur | 3 ■
Nashörner sind in der Stadt Chur
Grosse Tiere, grosser Lärm, grosses Theater: Der Verein Freilichtspiele Chur führt «Die Nashörner» von Ionesco auf.
(Bild: Reto Heinz)
PD | Letztes Jahr suchte «Der Revisor» Chur heim. Diesen
Sommer sind «Die Nashörner» los. Der Verein Freilichtspiele
Chur führt noch bis am 10. September im Amphitheater der
Kantonsschule Halde Eugène Ionescos Stück unter der Regie
von Ursina Hartmann auf.
Ein spektakuläres Bühnenbild,
krachende Musik und absurde
Dialoge bilden zurzeit den Alltag im Amphitheater der Kantonsschule Chur. Die Schauspielerinnen und Schauspieler
sowie Musiker des Vereins Freilichtspiele Chur haben vor einigen Wochen mit Proben begonnen. Die Herausforderung ist
im wahrsten Sinne des Wortes
gigantisch.
Mit seinem Werk «Die Nashörner» aus dem Jahre 1957 kritisiert Ionesco auf groteske Weise
die widerstandslose Manipulation der Masse, die Aufgabe der
Individualität, der Vernunft
und des eigenständigen Denkens. Er lässt, mit Ausnahme
des Protagonisten und der sich
der Erwachsenenwelt entziehenden, unschuldigen Kinder,
eine Stadt in eine Schar mörderische, schnaubende Dickhäuter verwandeln. Ionesco zeigt
mit «Die Nashörner» einen urmenschlichen Konflikt auf;
nämlich die persönliche Entscheidung für oder gegen den
menschlichen Willen, wobei die
Stärke und das Animalische
dieser Urtiere im Gegensatz zur
Vernunft und der Menschlichkeit stehen. Um diese rohen
Kräfte der Metamorphose vom
Menschen zum Tier und die physische Präsenz der Nashörner
und deren Ausbreitung «sichtbar» zu machen, werden von der
Regisseurin und Schauspielerin
Ursina Hartmann vor allem
musikalische Mittel eingesetzt.
Peter Conradin Zumthor (Schlagzeug/Perkussion), Achim Escher
(Saxophon) und Marek Otwinovski (E-Gitarre) verleihen dieser Verwandlung mit ohrenbetäubenden Klängen Vehemenz.
Der Verlust der menschlichen
Identität wird jedoch nicht nur
akustisch umgesetzt, sondern
fordert auch visuell einiges von
der hauptsächlich aus Laienschauspielerinnen und -schauspielern bestehenden Theaterformation sowie von der Kostümdesignerin Angela Wyss:
Die Bewegungen müssen
durch konzentrierte Körperarbeit schwerfälliger und dennoch kraftvoller wirken, die
Kostüme den allmählichen
Wandel des Ästhetischen, Farbenprächtigen ins Unförmige,
Monotone zeigen.
Nebst dem physischen Zerfall
der Charaktere zelebriert Ionesco in seinem absurden Theater
auch den Zerfall der Sprache –
das unverständliche Artikulieren. Dialoge seiner Figuren beinhalten zweckfremde, verzerrte
Worthülsen oder Floskeln, teils
sogar nur Geräusche, welche die
Absurdität und Banalität des alltäglichen Lebens unterstreichen
oder widerspiegeln. In der Produktion wird dieser Sprachzerfall durch subtile teilweise bis
zur Unkenntlichkeit verzerrte
Stimmen, unterlegt durch musikalisches Getöse, umgesetzt.
Der Verein Freilichtspiele Chur
führt «Die Nashörner» noch bis
am 10. September jeweils von
Montag bis Samstag um 20.15
Uhr im Amphitheater der Kantonsschule Chur auf.
Vorverkauf bei Chur Tourismus,
Tel. 081 254 50 60, oder online
unter www.nashoerner.ch
■ 4 | Mehrsprachiges Lehren und Lernen | Bündner Anzeiger | 1. September 2010
«Keine Unterrichtsmethode
Ursina Straub | Prof. Dr. Britta Hufeisen betreibt seit 30 Jahren
Sprachforschung. Sie leitet das Sprachenzentrum an der Technischen Universität Darmstadt, wo sie den Lehrstuhl Mehrsprachigkeitsforschung, Deutsch als Fremd-/Zweitsprache
innehat. Am Kongress «Mehrsprachiges Lehren und Lernen» in
Chur hält sie das Hauptreferat «Wirksames Sprachenlernen».
Frau Hufeisen, in der Schweiz
werden bald an allen Primarschulen zwei Fremdsprachen
unterrichtet. Ist das der richtige Weg?
Ob das der richtige Weg ist,
müssten wir erst begleitend erforschen. Ich bin aber davon
überzeugt, dass es kein falscher
ist. Das sehen wir daran, dass es
Kinder gibt, die früh mit mehreren Sprachen konfrontiert sind
und durchaus damit zurecht
kommen.
Sollte man möglichst früh
mit dem Fremdsprachenunterricht beginnen?
Diese Frage können wir selbst
mithilfe unserer gesamten Forschungsergebnisse nicht endgültig beantworten. Wir wissen
aber von Kindern, die mit mehreren Fremdsprachen aufwachsen, dass das nicht verkehrt ist,
sondern sich im späteren Leben
als hilfreich erweisen kann.
Der Einwand, die Kinder
könnten überfordert sein, lässt
sich nicht nachweisen.
Die eigentliche Frage ist jedoch:
Wie wird der Fremdsprachenunterricht umgesetzt? In
Deutschland beginnen viele
Kinder früh, Fremdsprachen zu
lernen. Aus Angst, die Kleinen
könnten überfordert werden,
lässt man sie aber oft nur spielen oder singen und vernachlässigt so die ernsthaften Kommunikationsbedürfnisse, die Kinder entwickeln können.
Wie kann man Kinder für
Fremdsprachen begeistern?
Man muss sie nicht begeistern,
sie sind ohnehin begeistert. Man
darf ihnen diese Begeisterung je-
doch nicht systematisch austreiben, indem man sie unterfordert. Das ist für Kinder, die
wissbegierig sind und die Welt
begreifen wollen, frustrierend.
Wie lernt man wirksam Sprachen?
Wenn wir das so genau wüssten!
Das wissen wir eben nicht exakt. Und das liegt nicht daran,
dass wir in der Forschung nicht
von den richtigen Fragestellungen ausgehen, sondern an
der Variabel «Individuum». Lernen ist von Mensch zu Mensch
so unterschiedlich, dass alle
Konzepte, von denen wir glauben, sie könnten die richtigen
sein, zwar für die einen funktionieren, für andere aber überhaupt nicht. Es gibt keine Unterrichtsmethode, die für alle
gut ist.
Ein zweiter Faktor betrifft die
kognitiv orientierte Herangehensweise: über Sprache reden
also, über Sprache nachdenken,
sich Unterschiede bewusst machen. Auf Kontinenten wie Afrika oder Asien funktioniert diese
Methode überhaupt nicht.
Um Ihre Frage zu beantworten:
Ich kann keinen klugen Rat geben, wie wir allen Lernenden
mit einem Rezept das Sprachenlernen versüssen können.
Was heisst das für die Praxis?
Dass wir – und das ist ziemlich
erschütternd – methodischer
vorgehen müssen, damit wir
unterschiedliche Lerntypen bedienen können.
Die lerntheoretische Annahme
des Konstruktivismus geht davon aus, dass es relevant ist, was
wir den Lernenden als Input
«Man darf den Kindern die Begeisterung an Fremdsprachen
nicht austreiben.» Sprachwissenschaftlerin Britta Hufeisen.
anbieten, dass wir es aber nicht
in der Hand haben, was im Gehirn der Lernenden ankommt
und was sie daraus machen.
Dieser Ansatz, das ist mir klar,
verträgt sich schlecht mit der
Annahme, dass Lehrpersonen
für den Lernerfolg verantwortlich sind. Die gesamte Verantwortung wird damit von den
Lehrpersonen auf die Lernenden geschoben, die somit
selbst verantwortlich dafür
sind, was sie lernen. Die Lehrpersonen stehen aber in der
Pflicht, qualitativ hoch stehenden Lernstoff zur Verfügung zu
stellen und den Lernenden dabei zu helfen, herauszufinden,
welcher Lerntyp sie sind.
Muss die Mehrsprachendidaktik demnach grundsätzlich überdacht werden?
Die Mehrsprachendidaktik gibt
es nicht, es gibt nur verschiedene
Herangehensweisen. Mehrsprachendidaktik als Forschungsgebiet ist überhaupt erst 25 Jahre
jung. Es ist deshalb schwierig,
wenn Lehrpersonen mit der
Forderung an die Forschung treten: Jetzt sagt uns doch bitte
mal, wie wir vorgehen sollen.
1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Mehrsprachiges Lehren und Lernen | 5 ■
ist für alle gleich gut»
man weg von diesem ängstlichen sich darauf zu konzentrieren, wie schwierig der Text
doch ist.
Das gelegentlich vorgebrachte
Argument von Lehrpersonen,
sie könnten nicht noch zig andere Fremdsprachen sprechen, ist
natürlich korrekt. Nur: Ich
muss als Lehrperson nicht alle
Sprachen sprechen, die in meiner Klasse vorkommen, aber ich
kann die Lernenden ermuntern, ihr eigenes Sprachenrepertoire einzusetzen, um einen
Text zu knacken; so sind auch
die Lehrpersonen entlastet.
Zuweilen hören wir den Einwand, die Mehrsprachendidaktik verwässere das Sprachenlernen, man konzentriere sich
nicht mehr auf eine Zielsprache,
so dass die Lernenden diese völlig aus dem Blick verlören.
Das glaube ich nicht. Ich bin der
Meinung, die Lernenden wissen sehr wohl, in welcher
Sprachklasse sie gerade sitzen.
Nur halte ich es für eine VogelStrauss-Politik, wenn es da keinen Raum für andere Sprachen
gibt. Es ist ein verbreiteter, aber
sehr ungünstiger Impuls, wenn
ich in meiner Französischklas-
se alle anderen Sprachen in den
Köpfen der Lernenden ausschalten möchte.
Es ist also sinnvoll, Fremdsprachen miteinander zu verknüpfen?
Unbedingt! Nehmen wir einen
Fremdsprachentext, der gelesen
werden soll: Wenn man die Lernenden anleitet, die Werkzeuge
zu benutzen, die sie aus anderen Sprachen kennen – indem
sie beispielsweise alle Wörter
anstreichen, die sie verstehen
oder von einer anderen Sprache
herleiten können – dann kommt
Sie beschäftigen sich seit
rund 30 Jahren mit Sprache.
Weshalb?
Ich fi nde es spannend, über
Sprache nachzudenken und ich
bin der Meinung, dass es wichtig ist, sich mit Sprache auseinanderzusetzen. Sprache ist
Kommunikations- und Diskursmittel, kann aber auch
Probleme aufwerfen, zum Beispiel wenn internationale Verträge nicht zustande kommen,
weil die Kommunikationssprache nicht von allen gleichermassen verstanden und angewendet wird.
Eine grosse Antriebsfeder während meines Studiums war, zu
ergründen, was im Hirn eines
Menschen vorgeht, wenn er
eine Fremdsprache produziert,
weshalb da plötzlich auch andere Fremdsprachen in seinen
Kopf drängen.
Die meisten denken vermutlich,
dass etwa Wirtschaft oder Maschinenbau wichtiger sind, weil
sie ökonomisch verwertbarer
sind. Dabei vergessen wir, dass
Sprache das Vehikel ist, um darüber zu kommunizieren. Sprache ist die Grundlage von allem.
www.mehrsprachiges-lehren-und-lernen.ch
Hintergrund■
Wie sollen Fremdsprachen in der
Primarschule gelehrt werden?
Welche Lehrmittel braucht es?
Und welche Unterrichtsmethoden? Wo wurde Mehrsprachenunterricht bereits erfolgreich umgesetzt? Wie wurden Sprachen
früher gelehrt? Und wie lernen die
Schülerinnen und Schüler heute
am besten?
«Mehrsprachiges Lehren und
Lernen – wie weiter?» heisst der
internationale Kongress, der
am 15. und 16. September an
der Pädagogischen Hochschule
Graubünden in Chur stattfindet.
Während zwei Tagen setzen sich
Sprachdidaktikerinnen und Sprachwissenschaftler, Lehrpersonen,
Schulbehörden, Erziehungsberechtigte und Interessierte mit der
Wirksamkeit und Anwendbarkeit
von Mehrsprachendidaktik auseinander.
Das Hauptreferat hält Prof. Dr.
Britta Hufeisen, 50. Sie ist Leiterin des Sprachenzentrums an der
Technischen Universität Darmstadt (Deutschland), wo sie auch
forscht und den Lehrstuhl Mehrsprachigkeitsfor schung, Deutsch
als Fremd-/Zweitsprache innehat.
Hufeisen studierte Germanistik,
Anglistik und Erziehungswissenschaften und absolvierte ein Erweiterungsstudium in Deutsch als
Fremdsprache (DaF). Sie verfasste unzählige Artikel zum Thema und ist Mitherausgeberin von
verschiedenen sprachwissenschaftlichen Werken.
Am Kongress in Chur wird sie der
Frage nachgehen, wie Sprachen
wirksam gelernt werden können und
die neuesten Forschungsergebnisse
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1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Meinung | 7 ■
Googles Street View: 2. Auflage
Schon bald werden die Voyeure
mit der Kamera auf dem Autodach wieder unsere Gegenden
heimsuchen. Die Datenschützer
haben sich inzwischen für die
Unkenntlichmachung unserer
Charakterköpfe und Autokennzeichen stark gemacht. Hoffentlich erfolglos, denn die Voyeure sind wir! Häuser, Brunnen
und Gassen kennen wir. Um sie
zu sehen, steigt höchstens ein
Japaner ins Internet. Wir wollen sehen, ohne selbst gesehen
zu werden! Das ist der Pfeffer
des Angebots.
War das nicht ein Stadtrat, der
eben mitten in seiner aufreibenden Arbeit die Bierhalle betritt? War das nicht der Sekretär einer ums sittliche Volkswohl
besorgten Partei, der den Aushang eines Striplokals im
Welschdörfli eingehend studiert? Und die leicht geschürzte
Dame mit den makellosen Beinen? Endlich kann ich mich an
ihrer Figur sattsehen, ohne
dass sie mir einen empörten
Blick zuwirft. Doch wer geht an
ihrer Seite? Ist das nicht der
strenge Steuerkommissär, der
mir das Leben schwer macht?
Seine Frau kann es nicht sein.
Gattinnen von Steuerbeamten
sehen anders aus.
Frau Direktor benutzt den Bus.
Sehr verdächtig! In ihrer Garage stehen drei Luxusschlitten.
Wohin fährt sie? Nach Hause
bestimmt nicht! Schade, dass
Google den Bus nicht verfolgt!
Wer küsst sich da, hemmungslos und hingebungsvoll? Ist das
nicht die Coiffeuse, die kürzlich
Zwillinge geboren hat? Ich
möchte wetten, dass der Mann
nicht ihr Gatte ist.
Wer torkelt da über den Zebrastreifen? Beschwipst schon
nachmittags! Zwar kann ich
mich nicht dafür verbürgen,
doch sieht er einem unserer
Grossräte verblüffend ähnlich.
Ich kann nur hoffen, dass sich
die Datenschützer nicht durchsetzen. Ich will wissen, wen ich
sehe! Street View als zensuriertes Angebot für den Tourismus interessiert mich nicht.
Ich bin schliesslich kein Japaner. Ich plädiere für die nachhaltige Überwachung meiner
Mitbürger und Mitbürgerinnen!
Bekannten nachzuspionieren,
macht Freude. Jeder, der
fremdgeht, und sei es nur zu
einem Bier, muss wissen, dass
ihm Tausende zusehen.
Dabei werde ich den Verdacht
nicht los, dass die Kirche Google
sponsert. Denn die Angst, im
Internet beobachtet zu werden,
könnte sich schon bald in eine
Welle der Tugendhaftigkeit
■Grosses Familienpicknick auf der Churer Quaderwiese
Spiel und Spass am Familienpicknick auf der Quaderwiese.
Am Samstag, 4. September,
wird die Quaderwiese in Chur
von 10 bis 16 Uhr zu einem
grossen Picknick- und Kinderfestplatz. Unter dem Motto «Tagesfamilien betreuen mit Herz»
lanciert der Verband Tagesfamilien Schweiz (SVT) im September einen nationalen Aktionsmonat. Genau 100 Mitgliederorganisationen organisieren
hierfür einen Anlass – natürlich auch die Beratungsstelle
Kinderbetreuung in Chur.
Auf dem Programm stehen Instrumente herstellen, Pizza backen, Filzanhänger basteln, Bewegungsparcours, Ballonwettbewerb, schminken, Spielsachenflohmarkt und vieles mehr.
Um 10.50 Uhr wird das Familienpicknick von Präsidentin Sil-
via Graf eröffnet. Um 11 Uhr
gibt es eine Rock’n’Roll-Aufführung der «Funny Dancers».
Um 11.15 Uhr überbringt Stadträtin Doris Caviezel-Hidber die
Grüsse der Stadt Chur und um
12.45 Uhr überbringt Nadine
Hoch, Präsidentin des Verbandes
Tagesfamilien Schweiz, die
Grüsse des Nationalen Dachverbandes. Um 13 Uhr und um
14.30 Uhr treten wiederum
die «Funny Dancers» auf und
um 13.45 Uhr die Kindertanzgruppe «Hohen Rätien».
Es stehen Feuerstellen zur
Verfügung sowie ein grosses
Buffet mit Getränken, Sandwiches, Bichermüesli, Kaffe
und Kuchen.
Kinderbetreuung Chur bietet
Kinderbetreuung in organisierten Tagesfamilien. Beratungsstelle Kinderbetreuung, Gürtelstrasse 24, 7000 Chur, Telefon
081 284 84 01.
www.kibe-chur.ch
Kolumne■
Robert Vieli war bis vor
einigen Jahren als frei
praktizierender Arzt tätig.
Er schreibt Kolumnen
und Glossen für Tagesund Wochenzeitungen und
tritt auch als Buchautor
in Erscheinung.
wandeln und letztlich den
Streetviewern das Geschäft
vermiesen.
■Exkursion
Am Samstag, 4. September, um
10 Uhr organisiert der Dachverband Museen Graubünden
(MGR) eine öffentliche Exkursion ins Kirchner Museum Davos. Unter dem Titel «Im Herzen des Museums» kann man
im Kirchner Museum hinter die
Kulissen blicken. Zurzeit wird
die Museumsaufgabe «Bewahren» in der Ausstellung gezeigt
und zahllose sonst verborgene
Gemälde, Skulpturen, textile
Werke und Arbeiten auf Papier
stehen nun im Museumslicht.
Nach dem Mittagessen führt
die Exkursion ins Spielzeugmuseum Davos. Das Museum erzielte dieses Jahr am Wettbewerb des «European Museum
Forum» in Tampere (Finnland)
einen Achtungserfolg.
Für die Teilnahme an der Exkursion sind noch Plätze frei.
Anmeldung: Museen Graubünden, Telefon 081 651 27 64 oder
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Ihr ProႡl: Sie verfügen über ein abgeschlossenes juristisches Studium,
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Arbeitsumfang: 100 %
Arbeitsbeginn: 1. Januar 2011 oder nach Vereinbarung
Arbeitsort: Roveredo
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1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Gehla | 9 ■
Gehla lässt Besucher entschweben
Schlussspurt beim Aufbau: Diesen Freitag öffnet die 22. Gehla auf der Oberen Au in Chur ihre Tore.
Peter de Jong | Mit einer 200 Meter langen Seilrutsche in atemberaubender Fahrt übers Gehla-Gelände schweben: Diese Attraktion wartet auf die Besucherinnen und Besucher. Doch
das ist nur eine von vielen Attraktionen, die während der
22. Herbstmesse vom 3. bis 12. September auf der Oberen Au
geboten wird.
Die Gehla, die Bündner Herbstmesse, gibt auch dieses Jahr
Vollgas. An der 22. Ausgabe
präsentieren rund 230 Aussteller aus allen Landesteilen während zehn Tagen ihre Produkte.
Hinter den Kulissen wird schon
seit Monaten auf Hochtouren
gearbeitet, um den rund 70’000
erwarteten Besucherinnen und
Besuchern wiederum eine spannende Messe zu präsentieren.
Das Team um Geschäftsführer
Köbi Gross ist bestens eingespielt. Dennoch braucht es jedes
Jahr viel Zeit, Einsatz und organisatorisches Geschick, bis das
riesige Areal von 35 000 Quadratmetern messegerecht überbaut ist.
Sonderschauen für alle
Die fünf Sonderschauen bieten
auch heuer Informationen ver-
bunden mit Spass: Ein Riesengaudi für all jene, die etwas Mut
aufbringen, ist die 200 Meter
lange Seilrutsche Tirolienne. In
luftiger Höhe schweben die wagemutigen Besucher zwischen
den Ausstellungszelten und landen am Schluss sanft auf der
grünen Wiese – der ultimative
Nervenkitzel für Jung und Alt.
Für die sichere Durchführung
ist der Seilpark Engadin mit Beteiligung der Seilparks Arosa,
Flims und Pradaschier besorgt.
Jede Menge «Action» verspricht
auch die Sonderschau von Driving Graubünden und TCS. In
verschiedenen realistischen Autosimulatoren kann man seine
Reaktion testen.
Die Churer Internetagentur
deep überrascht mit einer Sonderschau auf einer Fläche von
über 300 Quadratmetern. Zum
10-Jahr-Jubiläum verlost deep
die Produktion einer Website
im Wert von 10 000 Franken.
Bei der Jubiläumsshow am
12. September führt Ex-MissSchweiz Melanie Winiger durch
den Abend.
Auch die Stiftung Bündnerischer Werkstätten und Wohnheime für Behinderte Argo feiert, und zwar mit einer Jubiläumsausstellung, welche die
40-jährige Geschichte des Bündner Unternehmens der Öffentlichkeit näher bringen möchte.
Die Ausstellung besteht aus 16
Tafeln, welche die Entstehung
und Entwicklung der Argo aufzeigen. Nicht fehlen darf die
Landwirtschaftsausstellung
mit Streichelzoo, seit Jahren ein
fester Bestandteil der Gehla.
Viel los in der Eventhalle
Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auch auf
das Rahmenprogramm in der
Eventhalle: Zum Auftakt steigt
am 3. September eine Partynacht mit Jürgen Drews, dem
«König von Mallorca». Am 4.
und 5. September wird das Musical «Hin und weg» mit 50
Schülerinnen und Schülern der
Churer Tanzschule «Stellwerk»
aufgeführt. Der Motorenbauer
Mario Illien gibt am 6. September einen Einblick in seine Arbeit. Am 10. September folgt das
13. Wirtschaftsforum Südostschweiz zum Thema «Werte für
eine bessere Zukunft» mit dem
Herzchirurgen René Prêtre,
dem früheren österreichischen
Spitzenskispringer Toni Innauer und alt Bundesrat Christoph Blocher als prominente
Referenten. Die Schlagernacht
am 11. September mit Patricia,
Johnny Gold und G. G. Anderson rundet das Programm ab.
Öffnungszeiten: Eröffnung ist am Freitag, 3. September, von 16 bis 22 Uhr.
Ausstellung: Montag bis Freitag von
14 bis 22 Uhr; samstags von 11 bis
22 Uhr und Sonntag, 5. September, von
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1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Agenda | 11 ■
■G. G. Anderson kommt nach Chur
Am Samstag, 11. September,
findet die erste Gehla-Schlagernacht im Hallenstadion Chur
statt. Der Vorverkauf ist eröffnet.
Mit Hits wie «Am weissen
Strand von San Angelo», «Sommernacht in Rom» oder «Sonne,
Sonne, Cabrio» hat er sich in
der Schlagerszene schon lange
einen Namen gemacht. Nun
kommt G. G. Anderson mit seinen Hits nach Chur. Der deutsche Solo-Interpret holte bereits
diverse Preise wie «Sänger
des Jahres» oder die «Goldene
Stimmgabel». Bei seinem Auftritt werden wohl alle seine
Hits mitsingen können.
Neben G. G. Anderson werden
auch Patricia, die erste Schweizer Siegerin des Alpen Grand
Prix, sowie Johnny Gold, von
der Schlagerparade her bestens
bekannt, für Stimmung im Hallenstadion sorgen.
Die Churer Herbstmesse Gehla
findet von Freitag, 3. September
bis Sonntag, 12. September,
statt. Am Eröffnungstag ist die
Ausstellung von 16 bis 22 Uhr
geöffnet. Übrige Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von
14 bis 22 Uhr, Samstag, von 11
bis 22 Uhr, Sonntag, 5. September, von 11 bis 20 Uhr. Am
Schlusstag: Sonntag, 12. September, von 11 bis 18 Uhr.
Gratis Shuttle-Bus vom Besucherparkplatz zur Gehla und
retour. Sämtliche Ausstellungshallen sind rollstuhlgängig.
Vorverkauf sowie weitere
Informationen zur GehlaSchlagernacht auf www.
gehla-schlagernacht.ch
■Vernissage von «Chur 1893 – Glanz
und Dreck im Industriezeitalter»
Heute Mittwoch, 1. September,
um 18 Uhr findet in der Stadtgalerie im Rathaus Chur (Poststrasse 33) die Vernissage der
Ausstellung «Chur 1893 – Glanz
und Dreck im Industriezeitalter» statt. Zur Begrüssung
spricht Stadtrat Roland Tremp,
die Einführung hält Stadtarchivar Ulf Wendler. Ende des 19.
Jahrhunderts wurde Chur neu
erfunden. Innerhalb weniger
Jahre verwandelte sich die noch
mittelalterliche Stadt in einen
modernen urbanen Raum. Es
entstand eine Stadt mit Wasserund Gasversorgung, besseren
sanitären Bedingungen, mit einer Kanalisation, Strom und
Telefon. Der Erste Weltkrieg
beendete diese Entwicklung jedoch abrupt.
In der Ausstellung des Stadtarchivs Chur machen Fotos, Pläne, Bilder, Texte und Objekte
diese aufregende Epoche einer
stürmischen Modernisierung
erlebbar. Zur Ausstellung ist
ein umfangreiches Katalogbuch
mit gleichnamigem Titel erschienen. Es ist erhältlich beim
Bündner Buchvertrieb, Rossbodenstrasse 33, 7004 Chur (bbv@
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Die Ausstellung dauert bis am
10. Oktober und ist jeweils von
Dienstag bis Freitag von 15 bis
18 Uhr geöffnet, samstags von
9 bis 15 Uhr und sonntags von
14 bis 17 Uhr.
■7. Internationaler Welt-Lymphom-Tag: Patientensymposium in Chur
Ex-Puls-Moderatorin Marianne Erdin, führt durch den Tag.
Die Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/
noho) lädt am Samstag, 11. September, von 16 bis 18.30 Uhr
ins GKB-Auditorium in Chur
zum Patientensymposium an-
lässlich des 7. World Lymphoma
Awareness Day (WLAD). Auf
dem Programm stehen drei
Fachreferate sowie eine Gesprächsrunde mit Betroffenen
und Angehörigen.
In der Schweiz werden jährlich
rund 1500 Menschen mit der
Lymphomdiagnose konfrontiert.
Dennoch sind die Lymphomerkrankungen eine wenig bekannte Krebsart. Zwar haben sich die
Behandlungsmöglichkeiten in
den letzten Jahren deutlich verbessert, aber wie erlebt die Patientin, der Patient den Behandlungsverlauf? Wie gross ist der
Wissensstand der Bevölkerung?
Wie reagieren Menschen auf die
Symptome wie unerklärliches
Fieber, Nachtschweiss, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Juckreiz am ganzen Körper, Schwellungen eines oder mehrerer
Lymphomknoten?
Eines der Ziele des 7. Internationalen Welt-Lymphom-Tages
ist es, die Aufmerksamkeit
der Öffentlichkeit für die Symptome einer Lymphomerkrankung zu sensibilisieren.
Ärzte informieren am Symposium über die unterschiedlichen
Lymphomentitäten und ihre
Behandlungsmöglichkeiten:
Prof. Dr. med. Christoph Renner, Leitender Arzt Onkologie
am Universitätsspital in Zürich,
erläutert die Diagnostik, Biologie und Therapie der niedrigmalignen (indolenten) Lymphome. PD Dr. med. Ulrich
Mey, Leitender Arzt med. Onkologie und Hämatologie am
Kantonsspital Graubünden in
Chur, spricht über Diagnostik,
Biologie und Therapie der hochmalignen (aggressiven) Lymphome. Die neuesten diagnostischen und therapeutischen
Optionen in der Nuklearmedizin erklärt Dr. med. Stefan
Kneifel, Leitender Arzt Nuklearmedizin am Kantonsspital in
Chur.
Die anschliessende Gesprächsrunde steht unter dem Titel «Leben mit einem Lymphom».
Talk-Gäste sind Betroffene und
Angehörige, PD Dr. med. Ulrich Mey, Onkologe/Hämatologe, Kantonsspital Chur, und
Gion Duno Simeon, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP,
Spezialisierung in Psychoonkologie.
Die Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige bietet
die Möglichkeit, sich aktiv und
konstruktiv mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.
Kontakt: Telefon 061 421 09 27,
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■ 12 | Pensionierte Studierende | Bündner Anzeiger | 1. September 2010
An der Uni gehen auch älter
Susi Senti | Studierende sind junge Leute, die hohe berufl iche
Ziele anstreben. Das stimmt wohl, und doch ist die Universität nicht nur jenen zugänglich, die auf Prüfungen und Abschlüsse hinarbeiten. Viele Vorlesungen und andere Veranstaltungen werden auch von Menschen besucht, die nur für
sich selber Weiterbildung betreiben. Hörerinnen und Hörer
jeden Alters können aktiv am universitären Leben teilnehmen und sich in jene Wissensgebiete vertiefen, die ihren Neigungen entsprechen.
Als Auditorin oder Auditor
darf man sich für einzelne
Lehrveranstaltungen an der
Uni einschreiben. Man muss
dafür kein Maturitätszeugnis
vorlegen und braucht auch keine Prüfungen abzulegen. Trotzdem stehen ältere Menschen oft
respektvoll vor dem Uni-Gebäude. Wie soll man sich in diesem grossen Wissenstempel zurechtfinden? Am einfachsten
besucht man als erstes die
Kanzlei und besorgt sich ein
Vorlesungsverzeichnis. Dieses
erscheint zweimal jährlich und
listet alle Veranstaltungen auf.
Man findet Angaben zu den Dozierenden, zum Inhalt, zu Ort
und Zeit der Vorlesungen. Und
man erfährt, ob Auditoren zugelassen sind. Bei gewissen
Fakultäten und bei Platzmangel sind Zulassungsbeschränkungen möglich.
Uni-Luft schnuppern
Nun fällt die Wahl schwer. Soll
man sich in Volkskunde vertiefen, sich der Politikwissenschaft zuwenden oder sich mit
Archäologie, Ägyptologie oder
Musikwissenschaft befassen?
Soll man gleich mehrere Vorlesungen und Proseminare besuchen und sich mehrmals pro
Woche unter die Studierenden
mischen? Die Gebühren für
freie Hörer und Hörerinnen
sind mit 50 Franken pro Wochenstunde recht bescheiden,
sodass man durchaus in verschiedenen Hörsälen Uni-Luft
schnuppern kann. Überrascht
wird man feststellen, dass die
ältere Generation in den Vorlesungen beachtlich vertreten ist.
Trifft man sich anschliessend
im Lichthof zum Kaffee, so
kann man mit Gleichgesinnten
über das eben Gehörte diskutie-
Auditorinnen und Auditoren können für ein bescheidenes
Entgelt Uni-Vorlesungen besuchen.
Nur keine Hemmungen – die ältere Generation ist an Vorlesungen beach
ren. Zum Beispiel mit Hannes
Kappeler (71) aus Winterthur:
Der pensionierte Arzt nimmt
regelmässig an Proseminaren
in Kunstgeschichte teil. «Nach
einem langen Berufsleben hole
ich jetzt nach, wozu die Zeit
früher nie gereicht hat», sagt er
und meldet sich auch für Exkursionen in Museen an, welche die Professoren jedes Semester ausschreiben. Oder Rosmarie Huber (74), die früher
das Sekretariat in einer grossen
Kirchgemeinde geleitet hat. Sie
setzt sich mit soziologischen
Fragen auseinander und verfolgt eine Vorlesung über «Karl
Popper: Die offene Gesellschaft
und ihre Feinde und kritischer
Rationalismus».
Auch Erwin Pfaff (66) aus Biel
genügt es nicht, als Rentner nur
mit dem Hund zu spazieren und
Zeitung zu lesen. Der ehemalige IKRK-Delegierte hält seine
Denkzellen in Schwung, indem
er sich mit Verfassungsgeschichte, Rechts- und Staatsphilosophie auseinandersetzt.
Neigung statt Pfl icht
Allen gemeinsam ist, dass sie
nicht unter Prüfungsstress stehen, sich nicht mehr vom
Pflichtgefühl lenken lassen
müssen und daher ganz der persönlichen Neigung folgen dürfen. Was die Dozenten dazu
meinen? Für Marc Joachim
Wasmer, Assistent am Kunsthistorischen Institut der Uni
Zürich, ist klar, dass mit der
höheren Lebenserwartung zukünftig noch häufiger ältere
Semester im Hörsaal sitzen.
1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Pensionierte Studierende | 13 ■
re Semester ein und aus
«Eine sinnvolle Lebensgestaltung nach dem aktiven Berufsleben! Zudem können sowohl
die Dozenten wie auch die jungen Studierenden von den Erfahrungen der älteren Menschen profitieren.» Man schätze
es, wenn sich in einem Proseminar alle Altersgruppen mit
Diskussionsbeiträgen melden
würden.
Ja, und hie und da werden einige Weisshaarige doch vom Ehrgeiz gepackt und wagen sich an
ein richtiges Studium, vielleicht
bis zum Bachelor-Abschluss
oder sogar zum Master-Titel.
Dem steht eigentlich nichts im
Wege.
htlich vertreten.
Senioren-Universität
Nicht unerwähnt bleiben darf
die Senioren-Universität Zürich. Es ist eine Weiterbildungsinstitution für Leute ab 60 Jahren, die von Dozierenden der
Uni wie auch der ETH geleitet
wird. Zum Programm gehören
Vorträge aus den verschiedensten Wissens- und Forschungsgebieten. Während des
Der Lichthof in der Uni Zürich ist Treffpunkt für Studierende jeden Alters.
Semesters finden diese am
Dienstag- und Donnerstagnachmittag ab 14.30 Uhr statt. Diese Veranstaltungen werden in
den Hörsälen 30 und 45 an
der Universität Zürich Irchel
durchgeführt. Mitglieder bezahlen siebzig Franken für ein
Wintersemester, Einzelkarten
kosten zehn Franken. An der
Senioren-Uni werden jedes Mal
in sich abgeschlossene Vorträge
gehalten, zum Beispiel «Moderne Pferde-Chirurgie – Notwendigkeit oder Luxus?». Nach einer Pause hat man Gelegenheit,
dem Dozenten schriftliche Fragen zu stellen und das Thema
zu vertiefen. Im Unterschied
zur Senioren-Universität bleibt
man als Hörerin und Hörer ein
ganzes Semester lang mit dem
gleichen Stoff und denselben
Dozenten verbunden und erlebt, wie man sich selber mit den
Studierenden weiterentwickelt.
Es lohnt sich auf jeden Fall, das
Angebot an der Universität zu
prüfen. Denn gerade ältere
Menschen, die Jahrzehnte im
Berufsalltag standen, haben es
verdient, dass sie am Wissensschatz der Uni teilhaben können.
Neben der Uni Zürich führen
auch die andern Universitäten
der Schweiz ein Programm für
Auditoren und Senioren.
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■Französisch lernen am Lernforum
Lernforum: Liliane, weshalb
sollte ich Französisch lernen?
Liliane: Weisst du, an Schweizer Universitäten und bei verschiedenen Ausbildungen wird
das Französische vorausgesetzt.
Dann gibt es natürlich die welsche Schweiz, die sich freut,
wenn wir Französisch mit ihr
sprechen, und es reden auf der
ganzen Welt über 500 Millionen Menschen französisch.
Französischlehrerin Liliane.
■Grosser Ausverkauf bei Bieler Sport
Weshalb soll ich Französisch
bei dir lernen?
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mit neuen Methoden und mache alles, um eine gute und lernfreudige Atmosphäre in den
Gruppen zu schaffen.
Was habe ich im Sack, wenn
ich bei dir Französisch lerne?
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(Niveau A2–B2) haben ihre
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50% reduziert und im Outdoorcorner werden Wanderschuhe und Wanderbekleidung
zu Schnäpp chenpreisen angeboten.
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Wir haben allen Grund zum Feiern!
Seit 60 Jahren gibt es den Familienbetrieb Malerei Andreoli & Co
Markant ist das Logo der Malerei Andreoli &
Co, daher fallen die Firmenwagen auf. Und
immer, wo ein Andreoli-Auto steht, kann
man sicher sein: An der Aussenfassade oder
im betreffenden Haus entsteht ein kleines
Kunstwerk. Denn Qualität und das «Gewusst wie» zeichnen den Betrieb aus.
Seit 60 Jahren Malerei Andreoli & Co
1950 wurde die Malerei Andreoli & Co von
Martin Andreoli sel. in Chur gegründet und
wuchs sehr schnell zu einem gefragten Unternehmen aus. Für Renatus Andreoli war es
selbstverständlich, in den Betrieb mit einzusteigen, und so absolvierte er eine Malerlehre in Landquart, um sich dann in Zürich
weiterzubilden und sein Handwerk zu vervollkommnen. 1985, als Renatus sein
Meisterdiplom erworben hatte, wurde die
Malerei Andreoli & Co in eine Kollektivgesellschaft umgewandelt, die er heute mit
seiner Frau Ida zusammen führt. In Trimmis
wurde ebenfalls im Jahre 1985 das neue
Betriebsgebäude erstellt und bezogen.
Wir gratulieren!
Unsere Lernenden Sandra Gabathuler (beste Abschlussprüfung 2010 in Graubünden im Malerhandwerk), Daniela Spadin und Gion Maurin Cathomas haben ihre Lehrabschlussprüfung hervorragend abgeschlossen. Wir sind stolz auf euch
und danken für euren starken Einsatz!
Familie und Malerei Andreoli & Co in Trimmis/Chur
In der dritten Generation Andreoli Malerei & Co
Nun ist mit Silvano Andreoli, der seit 2005
ebenfalls das Meisterdiplom besitzt, eine
weitere Generation mit im Betrieb seiner Eltern und Grosseltern. In der dritten Generation bietet die Malerei Andreoli & Co 15 Personen Arbeit. Sie führt nicht nur sämtliche
Malerarbeiten, sondern auch Verputz-, Tapezier-, chemische Beizarbeiten sowie hochwertige Lackierungen aus. Die Stärke der
Malerei Andreoli & Co liegt im Renovationsbereich, es werden aber auch grosse Umund Neubauten übernommen.
In den letzten Jahren hat sich die Firma im
Bereich der Tunnelbeschichtungen ein weiteres Standbein aufgebaut, dies in enger
Zusammenarbeit mit dem grössten Tunnelbeschichter und Strassenmarkierer in der
Schweiz, der Firma Trauffer in Brienz.
Daniela Spadin, Gion Maurin Cathomas und Sandra
Gabathuler (von links).
Chur/Arcas-Platz
11./12. September 2010
mit
In Zusammenarbeit mit der Stadt Chur
Linard Bardill
Christian Schenker
Ueli Schmezer
Marius & die Jagdkapelle
Titelsponsor:
Sponsoren:
Tickets und Infos:
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Ticket-Line 0900 000 244 (90 Rp pro Minute/Anruf, Festnetztarif)
Vorverkaufsstelle in Chur: Chur Information, Bahnhof, Tel. 081 / 254 50 60
Grösste Gratiszeitung in der Südostschweiz
Lokale Partner:
Co-Sponsor:
Medienpartner:
Produktion:
1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Agenda | 17 ■
Hingehört
■Massage- und Pendelkurse
Patricia Arab (Chur),
Hörgeräteakustik-Meisterin,
beantwortet Ihre Fragen:
Hörminderung ist weit
verbreitet. Lassen Sie sich
von Neuroth beraten!
Wer kann mir helfen, wenn
ich schlechter höre?
Bei einem Besuch beim
Ohrenarzt oder in einem
Neuroth-Hörcenter kann abgeklärt werden, ob eine Hörminderung vorliegt. Temporäre Hörminderungen können
auch durch Entzündungen
oder Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr entstehen,
die medikamentös behandelt
werden können.
Wie verläuft ein Hörtest?
Die diplomierte Pflegefachfrau Isabel Niederstein während
einer Behandlung.
Isabel Niederstein, diplomierte
Pflegefachfrau, kann auf über
zehn Jahre Erfahrung zurückgreifen. Das Motto «Ich gehe
mit Freude durchs Leben»
fl iesst in all ihre Kurse – klassische Ganzkörpermassage,
Yin-Yang-Massage und Pendeln – ein. In Gruppen von
zwei bis vier Teilnehmenden
wird die Technik der klassischen Massagegriffe erlernt.
Aussergewöhnliche Wirksamkeit nach dem Yin-Yang-Prin-
zip zeigt die Yin-Yang-Massage, die einen Teil der
chinesischen Medizin ausmacht. Im Pendel-Kurs erlernt
man die wichtigsten Grundkenntnisse wie Selbstschutz
und komplette Energieanalyse
von Körper, Geist und Seele.
Für alle Kurse braucht es keine
Vorkenntnisse. Kursort ist das
malerische Schlössli Tamins.
Infos bei: Isabel Niederstein,
Telefon 081 641 17 39 oder
i_niederstein@yahoo.de
Zuerst wird mit dem Otoskop, einer Art Lupe, überprüft, ob der Gehörgang frei
ist. Danach werden mittels
Kopfhörer verschiedene Töne
in ansteigender Lautstärke
in je ein Ohr gespielt, um ein
so genanntes Hörprofil zu
erstellen. Ein Hörtest dauert
im Durchschnitt 20 bis 30
Minuten. Wir laden Sie herzlich dazu ein, in einem unserer
Neuroth-Hörcenter vorbeizuschauen um einen kostenlosen
Hörtest durchzuführen.
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■ Spanisch lernen am Lernforum
Lateinamerika und Spanien
bereisen. Über 500 Millionen
Menschen sprechen Spanisch
und in 21 Ländern ist Spanisch die offizielle Sprache.
Spanischlehrerin Lourdes.
Lernforum: Querida Lourdes, weshalb sollte ich Spanisch lernen?
Lourdes: Spanisch ist eine
wunderschöne Sprache, eigentlich die «schönste der
Welt» …! Spanisch ist auch
eine aufstrebende Weltsprache und mit dem Können dieser Sprache kannst du ganz
Weshalb soll ich Spanisch
bei dir lernen?
Meine Muttersprache ist Spanisch und ich unterrichte Spanisch seit Jahren mit viel
Herzblut, Liebe und Erfolg.
Und dann arbeite ich einfach
gerne mit den verschiedensten
Kursteilnehmenden.
Was habe ich im Sack, wenn
ich bei dir Spanisch lerne?
Du sprichst ein wunderbares
Spanisch und lernst meine lateinamerikanische Kultur kennen. Selbstverständlich bereite
ich dich auch gerne für Prüfungen auf allen Niveaus vor.
Vamos compañeros!
■ Infoanlass BGS
Morgen Donnerstag, 2. September, findet am Bildungszentrum
Gesundheit und Soziales BGS,
an der Gürtelstrasse 42 in Chur,
eine Informationsveranstaltung
zur Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF statt.
Der Anlass beginnt um 19 Uhr
und dauert etwas mehr als eine
Stunde. Die Ausbildung zur
diplomierten Pflegefachperson
HF an der Höheren Fachschule
Pflege des BGS dauert drei Jahre.
Voraussetzungen für das Studium ist ein Abschluss einer
Berufslehre, einer Fachmittelschule, einer gymnasialen Matura oder einer gleichwertigen
Vorbildung. Auch wird ein praktischer Einblick in die Pflege
von mindestens vier Wochen
vorausgesetzt. Während der Ausbildung können die Studierenden ihr Wissen in den Bereichen Akutspital, Psychiatrie
und Langzeitpflege vertiefen.
In der Schule liegt der Fokus auf
praxisnahen Lernsituationen,
selbständigem Lernen und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen das
«Problem basierte Lernen» (PBL)
und die «Skillstrainings». Für
Personen mit einem EFZ Fachfrau/Fachmann Gesundheit
gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung verkürzt zu absolvieren.
Starten Sie jetzt dieses anspruchsvolle Studium im Bereich Pflege. Die Zukunftsperspektiven könnten nicht besser
sein: Pflegefachpersonen sind
gefragter denn je.
Auskunft: Infostelle BGS,
Tel. 081 286 85 34, info@bgschur.ch. www.bgs-chur.ch
Graubünden druckt online ...
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1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Public Relation | 19 ■
Medizinischer Ratgeber■
Schleudertrauma – was können wir dagegen tun?
Die Sommerferien sind zu Ende,
die meisten wenden sich erholt
ihrer Arbeit zu. Für einige hat
der Ferienspass gesundheitliche
Folgen. Wir stellen uns vor, dass
wir uns auf der Autobahn im
Stossverkehr mühsam fortbewegen. Die Aufmerksamkeit
lässt nach, wir unterhalten uns
mit dem Beifahrer und schon
kommt es zum Auffahrunfall.
Eine der häufigsten Folgen sind
Schleudertraumen.
Trotz Knautschzonen und Airbags kommt es bei einem Verkehrsunfall mit Heckaufprall zu
einer plötzlichen starken Beugung und Überstreckung des
Kopfes und der Halswirbelsäule,
was eine Überdehnung der dazugehörenden Bänder, Bandscheiben, Sehnen, Muskeln,
Blutgefässe und Nerven mit
sich bringt. Je nach Ausmass
des Schleudertraumas sind die
ersten Symptome unmittelbare oder um Tage verzögerte
Be wegungseinschränkungen
des Kopfes bzw. der Halswirbelsäule.
Die häufigsten Symptome sind
Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen im
Hals und Nackenbereich. Bei
schwereren Traumen kann es
zu Schwindel und Übelkeit, zu
depressiven
Verstimmungen,
Sehstörungen, Ohrgeräuschen,
Konzentrationsstörungen, Lähmungserscheinungen, Empfindungsstörungen in Gesicht und
Armen usw. kommen.
Oft kann mit herkömmlichen
Methoden wie z.B. Physiotherapie nur ein Teilaspekt des
Schleudertraumas erfasst und
behandelt werden. Der psychische und emotionale Anteil
darf bei den Behandlungen
nicht ausser Acht gelassen werden. Der Schock des Unfalls,
das nachträgliche Erkennen der
tödlichen Gefahr in der Unfallsituation führen oft zu tiefsitzenden emotionalen Verankerungen
im Körper. Gleichzeitig werden
durch den Aufprall beim Unfall
alte körperliche und geistige
Haltungen, alte Denkmuster
und Emotionen aufgebrochen
und ans Tageslicht geführt. Wir
erinnern uns z. B. an eine
frühere ähnliche Situation oder
treffen auf einen Menschen, der
ähnliche Verhaltensmuster hat,
die wir aus anderen Situationen
kennen. Durch diese Vielfalt an
Eindrücken kommt es zu den
unterschiedlichsten Reaktionen
im Körper und im Verhalten der
Opfer. Idealerweise werden diese körperlichen und emotionalen
Symptome zusammen aufgearbeitet.
Als angezeigte Therapieformen
eignen sich Kinesiologie, CranioSacral-Therapie, osteopathische
sowie naturheilpraktische Verfahren. Bei den erwähnten Methoden werden gleichzeitig die
körperlichen wie auch die emotionalen Aspekte des Unfalls sowie die alten Verhaltens- und
Denkmuster vernetzt behandelt.
Mit dieser Art von Therapie können lang anhaltende Erfolge erzielt, wenn nicht sogar alte Muster und Verhaltensweisen eliminiert werden.
Trotz guter Behandlungsmethoden ist Aufmerksamkeit im
Strassenverkehr die beste Prävention und erspart zeitaufwendige Therapieverfahren.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine unfallfreie Zeit.
Von Romuald Schaniel, kant. anerkannter Naturheilpraktiker TEN, 48.
Für weitere Informationen wenden
Sie sich an: Fontisana, Praxis und
Schule für natürliches Heilen, Malans,
Telefon 081 322 81 25, snh@kin.ch
■Workshop «Fremdenergien und Schutzübungen» in Landquart
Fremdenergien sind Energien,
die sich im System eines Menschen befinden und die natürlicherweise nicht zu diesem gehören. Sie beeinträchtigen uns
und verhindern ein kraftvolles
Leben. Davon können auch Häuser oder Orte betroffen sein.
Viele Menschen tragen, ohne es
zu wissen, Fremdenergien in
sich. Diese können sich körperlich bemerkbar machen durch
plötzlich auftretende Reaktionen wie massive Unsicherheit,
Kreislauf beschwerden, Unzufriedenheit, Antriebslosigkeit,
Depressionen etc. Sie können
aber auch unser Verhalten negativ beeinflussen. Das kann
soweit führen, dass der Mensch
nicht mehr das Gefühl hat, sich
selber zu sein.
An den Abend-Workshops befassen wir uns mit emotionalen, mentalen und anderen
feinstoffl ichen Fremdeinflüssen und Störungen, die uns
von aussen beeinträchtigen
können.
Sie lernen einfache und wirkungsvolle Massnahmen, sich
selbst und Ihre Umgebung zu
reinigen, zu stabilisieren und
vor diesen Einflüssen zu schützen. Die erlernten Übungen
sind leicht anwendbar und können ohne grossen Aufwand bei
Mensch und Tier eingesetzt
werden. Bitte anmelden, die
Platzzahl ist beschränkt.
Drei Abende: jeweils Montag
oder Freitag. Kursbeginn: Montag, 13. September oder Freitag,
17. September, jeweils von
19.30 bis 22 Uhr in Landquart.
Information und Anmeldung:
Telefon 081 322 41 42 oder
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Die Zukunft des natürlichen Heilens
Vortragsdatum und Ort:
14.09.2010 Chur GR, Kirchgemeindehaus Titthof, Tittwiesenstr. 8
Beginn:
20.00 Uhr
Eintritt:
frei
Anmeldung: keine
Start:
Dauer:
Schultage:
31. Januar 2011
6 Semester
Montagabend sowie Dienstag den
ganzen Tag
Anmeldung: bis spätestens 31. Oktober 2010
Chronische und degenerative Krankheiten nehmen an Häufigkeit massiv zu, ebenso Stoffwechselkrankheiten wie Herzprobleme, Diabetes, Übergewicht, Arthrosen. Die biologische
Medizin betrachtet solche Krankheiten als gestörte Lebensvorgänge, welche auf Giftstoffbelastungen/Schwermetallbelastungen, Verminderung der Darmflora und Störung der
Aufbaukräfte des Menschen begründen. Für alle diese Ursachen bestehen schulmedizinisch kaum Möglichkeiten der
Behandlung; es sind die Domänen der biologischen Medizin.
Die biologische Medizin beinhaltet modernste wie auch
traditionelle diagnostische Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, welche die natürlichen Vorgänge des Körpers unterstützen.
Thomas Rau
Dr. med., Chefarzt Paracelsus
Klinik Lustmühle, Lehrtätigkeit
in biologisch-integrativer
Medizin in Europa und USA
Dr. Rau betreibt diese Medizin seit über 20 Jahren und hat
zwei ganz prägnante und einfach zu verstehende Bücher für
den Laien und den Therapeuten geschrieben:
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Seine Methoden werden vorgestellt, ebenso die Bücher.
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1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Public Relation | 21 ■
■ Griechisch lernen am Lernforum
■ Ausflug zum Flyer-Werk von Biketec
Lernforum: Kalispera Déspina, weshalb sollte ich Griechisch lernen?
Déspina: Du sollst Griechisch
lernen, damit du überall in
Griechenland mit den Einheimischen in ihrer eigenen Sprache sprechen kannst. Die Grie-
Am Samstag, 18. September, organisiert Pro Velo Graubünden
einen Ausflug zum Flyer-Werk
der Firma Biketec mit Probe
fahren, Mittagessen und Werkbesichtigung.
Haben Sie sich auch schon gefragt, wie ein Flyer entsteht?
Mit Pro Velo Graubünden können Sie sich selber ein Bild machen, und zwar im Werk der Velofirma Biketec in Huttwil im
Emmental. Biketec ist führend
unter den Elektro-Bike-Produzenten. Pro Velo Graubünden
organisiert diese geführte
Werkbesichtigung
für interessierte Velofahrende. Nach einer
Probefahrt mit
einem Flyer ins
Grüne und dem
anschliessenden
Griechischlehrerin Déspina.
Die Gratiszeitung in Graubünden
Redaktion 081 258 33 33 | Fax 081 258 33 34 | Anzeigen 081 258 43 00
Bündner Anzeiger
Graubündner Anzeiger
Unabhängige Wochenzeitung
www.buendner-anzeiger.ch
Redaktion
Ursina Straub
ursina.straub@casanova.ch
Herausgeber und Verlag
Stefan Bühler
stefan.buehler@casanova.ch
Anzeigenteam GmbH
Rossbodenstrasse 33 | 7000 Chur
www.buendner-anzeiger.ch
Tel. 081 258 33 33
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info@anzeigenteam.ch
Tel. 081 258 43 00
Auflage
NA 54 000 Exemplare
GA 62 000 Exemplare
Mitglied des Verbandes Schweizer
Gratiszeitungen
chen freuen sich riesig darüber,
vor allem weil sie mit Englisch
oder Deutsch nicht immer dienen können!
Weshalb soll ich Griechisch
bei dir lernen?
Bei mir wird locker und mit
viel Liebe zur Sprache unterrichtet und es gilt: viel sprechen, trainieren und repetieren!
Was habe ich im Sack, wenn
ich bei dir Griechisch lerne?
Am Schluss der Kurse liebst
du die griechische Sprache –
versprochen! Du hast auch die
Sicherheit und die Freude,
ohne Angst und ohne Hemmungen zu sprechen und du
bist um viele Informationen
über das Land der Hellenen
reicher geworden. ȀĮȜȒ ĮȡȤȒ!
Mittagessen auf einem Bauernhof stehen im neuen Werk in
Huttwil interessante Ausführungen zur Entwicklung und
Herstellung des Flyers auf dem
Programm. Zugbillette sind individuell zu organisieren.
Anmeldung bis 3. September
und weitere Informationen unter www.provelogr.ch oder telefonisch zu den Geschäftszeiten
bei Yvonne Carisch, Telefon
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modernste Behandlungsmethoden und Cosmeceuticals.
Die Wirkungsweise der Microdermabrasion Pristine Diamond
Peel wirkt und arbeitet in einem
dualen Mechanismus: Das Peeling führt zu einer oberflächlichen Abtragung der obersten
Hautschicht. Das Vakuum stimuliert die Durchblutung (bringt
Sauerstoff zu den Zellen), den
Wiederaufbau von Kollagen und
Elastin, die Entschlackung des
lymphatischen Systems (erhöhter Haut-Stoffwechsel). Der
präzise Schleifvorgang mittels
der dicht angeordneten, lasergeschnittenen Diamanten geht mit
einem verstellbaren Sog eine Synergie ein, um gleichzeitig den
Blutfluss zu stimulieren. Erst diese Kombination ermöglicht
eine optimale und effiziente Behandlung.
Vorteile der Microdermabrasions-Behandlung: Effektive Be-
handlung bei sonnengeschädigter Haut, messbare Ergebnisse,
angenehm und schmerzfrei,
kann in kurzen Behandlungsintervallen wiederholt werden,
einfache und schnelle Anwendung, bringt keine signifikanten
Störungen in Ihr Leben.
Behandlungsindikationen: feine Linien und Falten, Altersflecken, unregelmässige Hauttextur und Glänzen, vergrösserte
Poren, Akne und traumatische
Akne, eingewachsene Haare,
Hyperpigmentationen, sonnengeschädigte Haut und einfache
Hautauffrischung.
Bereits nach der ersten Behandlung werden Sie ein neues
Hautgefühl erfahren. Nachdem
tote und schuppende Hautzellen entfernt wurden, wird im
Gegenzug der Zellerneuerungsprozess sowie die Kollagen- und
Elastinsynthese angeregt. Wirkstoffe können nun verstärkt in
die Haut gelangen und haben
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Unter dem Motto «Tagesfamilien betreuen mit Herz»
lanciert der Verband Tagesfamilien Schweiz (SVT) im
September einen nationalen Aktionsmonat. Als Mitglied
vom SVT organisieren auch wir einen speziellen Anlass:
Familienpicknick und Kinderspieltag
auf der Quaderwiese in Chur
Samstag, 4. September 2010,
10.00 – 16.00 Uhr
Spielsachenflohmarkt, Instrumente herstellen und auf
Djemben musizieren, Jonglierbälle herstellen und das
Jonglieren erlernen, der heisse Draht, Gesichter schminken, Parcours mit Rollbahre, die eigene Pizza backen,
Ballonwettbewerb, Filzanhänger basteln, Bewegungsparcours, Natur erleben, einen Beziehungscocktail mischen
11.00, 13.00, 14.30 Uhr:
Rock’n’Roll-Aufführung der funny-dancers
11.15 Uhr:
Grusswort der Stadträtin Doris Caviezel-Hidber
12.45 Uhr:
Ansprache von Nadine Hoch, Präsidentin des
Verbandes Tagesfamilien Schweiz
13.45 Uhr:
Kindertanzgruppe Hohen Rätien
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Strasse:
Weitere Informationen finden Sie unter www.kibe-chur.ch
PLZ/Ort:
Telefon:
Bitte ausschneiden, ausfüllen (in Blockschrift),
Geld beilegen und einsenden an: Bündner Anzeiger,
Rossbodenstrasse 33, 7004 Chur
Insertionsschluss: Montag 10.00 Uhr
Maximal 130 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
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_Niveau A1/A2
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_Fortgeschrittene
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Start: 13.09.2010
montags, 18:00–19:50
Start: 14.09.2010
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dienstags, 20:00–21:50
Einstieg möglich
montags, 16:45–18:20
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montags, 18:30–20:20
jederzeit nach Absprache möglich
CHF 380
CHF 380
CHF 380
CHF 380
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LERNFORUM Chur GmbH, Calandastrasse 38, 7000 Chur
Rufen Sie bitte an 081 353 63 62 oder www.lernforum.ch.
1. September 2010 | Bündner Anzeiger | Ratgeber | 23 ■
■Einweihung der Leitlinien für Blinde und Sehbehinderte am Bahnhof Chur
Die weissen Linien auf dem Bahnhofplatz helfen blinden
Menschen, sich sicher zurechtzufinden.
Sind sie Ihnen auch schon aufgefallen? Die weissen Linien
auf Perrons und am Bahnhofplatz Chur? Für wen sind sie,
wohin führen sie? Damit sich
blinde und sehbehinderte Menschen auf grossen Plätzen, in
Begegnungszonen und auf Bahn-
höfen sicher bewegen können,
gibt es das «Leitliniensystem
Schweiz». Die Beratungs- und
Rehabilitationsstelle für Blinde
und Sehbehinderte des Kantons Graubünden, die einzige
Beratungsstelle im Kanton für
Menschen mit stark beeinträchtigtem Sehvermögen, setzt sich
dafür ein, dass dieses System
auch in Chur und dem gesamten Kanton Graubünden umgesetzt wird.
Die Leitlinien auf dem Bahnhofplatz Chur wurden diesen
Juni in Zusammenarbeit mit
dem Tiefbauamt der Stadt Chur
realisiert. Von der Rolltreppe
auf Höhe Bahnhofstrasse führen sie zu den Bushaltestellen
und zur Beratungs- und Rehabilitationsstelle für Blinde und
Sehbehinderte des Kantons
Ratgeber■
Wenn’s ums Geld geht ...
Wir sind siebzehn Jahre verheiratet und verstehen uns in den
meisten Belangen unserer Beziehung recht gut. Aber ein Problem bringt uns oft hintereinander. Ich verwaltete von Anfang
an die Finanzen, aber mein Mann geht mit dem Geld viel lockerer
um als ich. Wenn er für sich oder auch für die Familie etwas will,
kauft er es einfach und ich muss dann schauen, wie wir zurechtkommen. Im Streit wirft er mir vor, ich sei nicht nur sparsam, sondern geizig und vermöge das Leben nicht richtig zu geniessen.
Ja, in Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf, lautet eine alte
Redensart. Dabei sind Ihrer
beider Anliegen bedenkenswert:
Ihr
Verantwortungsbewusstsein einerseits, der Wunsch
Ihres Mannes, sich und der Familie ein schönes und angenehmes Leben zu schaffen anderseits. Zwei Bemerkungen
zum Problem im Voraus: Das
Verhältnis zum Materiellen und
der Umgang mit dem Geld hängen wesentlich mit den Erfahrungen zusammen, die wir damit in unserer Kindheit und
Jugend daheim machten. Interes santerweise wiederholen
wir das Erlebte oder wir fallen
in eine gegenteilige Einstellung.
Beides ist möglich. – Zum anderen ist leicht einsehbar, dass extremes Verhalten dabei so oder
so problematisch ist: leichtsinnig und verschwenderisch genau wie habsüchtig und geizig
sein. Wenn nun zwei Partner
mit gegenteiligen Tendenzen zusammen leben, kann es – je
nach der Stärke dieser Eigenschaften – schwierig werden.
Wie sich das in Ihrer beider
Persönlichkeit im Einzelnen
verhält, weiss ich natürlich
nicht. Aber zunächst möchte
ich etwas in Ihren Geldangelegenheiten in Frage stellen: Es
gefällt mir nicht, dass das «Finanzdepartement» allein in Ihren Händen liegt. Ob das vor-
Graubünden. Ein sogenanntes
Aufmerksamkeitsfeld, eine Fläche mit weissen, parallel laufenden Streifen, erleichtert das
Einsteigen in den Churer Stadtbus. Auf Perron 2 der Arosabahn weist ein weiteres auf
den Zugang zur Treppe in die
Personenunterführung und eines in der Steinbockstrasse 2
auf den Hauseingang.
Die feierliche Einweihung der
Leitlinien fi ndet heute Mittwoch, 1. September, von 12 Uhr
bis 15 Uhr auf dem Bahnhofplatz Chur statt.
Kontakt:
Beratungs- und Rehabilitationsstelle für Blinde und Sehbehinderte des Kantons Graubünden, Steinbockstr. 2, 7000
Chur. Telefon 081 257 10 03,
zoller@brschur.ch
handene Geld nur von Ihrem
Mann oder von Ihnen beiden
verdient wird: Für das Ausgeben
liegt die Verantwortung bei beiden. Das soll praktisch zur Folge haben, dass auch beide über
alles Bescheid wissen. Es ist
zwar für den einen bequem,
wenn er etwas einfach unbesorgt dem anderen überlassen
kann – aber es kann auch gefährlich sein. Sie können offenbar gut und vorsichtig mit dem
Geld umgehen, es ist vielleicht
auch einfacher so, aber wie in
anderen familiären Belangen ist
Gemeinsamkeit unumgänglich.
Zunächst würde ich einmal über
«Ein» und «Aus» Buch führen;
das heisst: die Einnahmen und
Auslagen schriftlich festhalten.
Das muss keine den letzten
Rappen erfassende Buchhaltung sein, aber eine das Wesentliche erfassende Aufzeichnung. Einmal im Monat sollten
Sie zusammensitzen und das
Ganze in Ruhe gemeinsam anschauen. Denn nur wenn etwas
Dr. Hans Senn ist pensionierter Psychotherapeut
und Paarberater und auch
publizistisch tätig.
in Zahlen schwarz auf weiss
sichtbar ist, ist Einsicht möglich. Dann vermögen Sie beide
auch verantwortungsbewusst
zu handeln und für allfällige
aussergewöhnliche Vorkommnisse gerüs tet zu sein – und sich
auch dann und wann einmal
mit etwas Aussergewöhnlichem
Freude zu bereiten.
Übrigens: Wenn Sie trotzdem
damit überhaupt nicht zurechtkommen, ist eine Budgetberatung empfehlenswert.
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Seele and Geist
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