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Geehrte Dame, Geehrter Herr, Wie Sie wissen, sind die - Navb

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Geehrte Dame,
Geehrter Herr,
Wie Sie wissen, sind die Dienste von NAVB besonders darauf gerichtet Betriebsunfälle und
Arbeitsausfallzeiten durch allerlei Gesundheitsprobleme Ihrer Angestellten so viel wie möglich zu
verhindern, wobei NAVB ständig betont, daß dies im Interesse Ihrer Firma ist.
In Zusammenarbeit mit Co-Prev, de Dachorganisation aller anerkannten externen
Arbeitsmedizinische Dienste in Belgien möchte NAVB Ihnen mit diesem allgemeinen
Präventionsblatt helfen alle Sicherheits- und Gesundheitsrisikos in Ihrem Unternehmen zu
beleuchten. Dieses ist ein notwendiger erster Schritt um Maßnahmen zum Schutz Ihrer Mitarbeiter
vor Unfällen und Gesundheitsproblemen zu entwickeln.
In diesem allgemeinen Präventionsblatt finden Sie die meisten Risikos zurück, die in einer
durchschnittlichen Baufirma vorkommen.
Wegen der großen Vielfalt an Aktivitäten in Bauunternehmen raten wir Ihnen zusätzlich an Ihre
individuellen Maßnahmen mit Ihrem Externen Arbeitsmedizinischen Dienst auszuarbeiten, der Ihnen
mit Rat und Tat dafür zur Seite stehen wird.
Viel Erfolg!
F. Gielen
C. Heyrman
Vorsitzender Co-Prev VZW
Generaldirektor NAVB.
Allgemeine Preventionskarte: Bausektor
Beschreibung
Risikos
Maßnahmen
Umsetzung
NOTPLAN
Brand, Explosion.
Aufstellung eines
Notplans.
2 Fluchtwege vorsehen, die
breit genügend sind um
Verwundete evakuieren zu
können.
.
Fluchtwege nicht versperren.
Anpassen de Fluchtwege an
die Bauphase.
ausreichend Löschgeräte
zur Verfügung stellen
Schulungen zur Benutzung
der Löschgeräte.
" Erste Hilfe" MASSNAHMEN
keine sofortige
sachkundige Hilfe vor
Ort.
nicht ausreichend
"Erste Hilfe" –
Material.
Mitarbeiter mit "Erste
Hilfe
mindestens 1 Ersthelfer pro
20 Mitarbeiter.
ausreichend Erste Hilfe
Material, welches
regelmäßig kontrolliert
wird"-Ausbildung.
Bekanntgabe der Namen der
Ersthelfer (Liste, mündlich)
an die Mitarbeiter, regelmäßig Schulungen der
Ersthelfer, Aufstellen einer
Verzorgungsliste (Name ,
Datum und Versorgung) und
Materialkontrolle auf ihr
Verfallsdatum durch die
Versthelfer.
Ruhig bleiben.
Sofort Vorgesetzten und
Ersthelfer der Baustelle
(oder holen lassen).
Wenn erforderlich Notnummer112 wählen.
Umstehende auf Abstand
halten.
BRANDSCHUTZ
Entstehung eines
Brandes/ materieller
Schaden/
Personenschaden.
Leicht brennbare
Produkte sicher
aufbewahren und
benutzen.
Auf dem Arbeitsplatz nicht
mehr als den Tagesbedarf/
Aufbewahrung außerhalb
von unbefugten Personen.
(Mengenabhängig
aufbewahren in einem
brandbeständigen Schrank
oder in einem Extraraum).
Schleifen und
Schweißen in de
Nähe brennbarer
Produkte.
Keine Aktivitäten
ausüben mit
Entzündungs- oder
Explosionspotential.
Arbeitsorganisation.
Schulung von Mitarbeitern.
Arbeitsbereich isolieren.
Brandausbreitung.
Löschgeräte
gebrauchen.
-
Benennung eines
Eingreiftrupp´s.
Alarmsignale kennen.
SOZIALE EINRICHTUNGEN
Brandwunden.
Schutz vor Kontakt mit
Heizkörpern.
Brandwundenverzorgung
durch die Ersthelfer.
Uneffektive
Benutzung.
Ausreichend
Einrichtungen zur
Verfügung stellen, die
entsprechend möbliert
und warm sind.
Verteiling von Erfrischungsgetränken im Sommer und
warmen Getränken im
Winter.
Hygiene
Pausenraum
Gebrauch von
verschließbaren
Abfalleimern.
Rauchverbotsschilder
anbringen.
regelmäßige Reinigung
des Pausenraumes.
Keine Kleidungsstücke,
Arbeitsgeräte und
Materialien im
Pausenraum
aufbewahren.
.
Trinkwasserkennzeichnu
ng.
Sanitäre Einrichtungen
Hygiene
Umkleideraum
Den Regeln
entsprechende
Benutzung
Arbeiter müssen regelmäßig
waschen können,
Warmwasser für Duschen.
Den Regeln
entsprechende
Benutzung
Heizungselemente nicht
gebrauchen um naße
Kleidungsstücke zu
trocknen.
Kleidungsstücke getrennt
aufbewaren
(sauber/schmutzig).
GESUNDHEITSSCHUTZ
Berufsgebundene
Gesundheitsrisikos
Der Gesetzgebung
Kleidungsstücke getrennt auf
(sauber/schmutzig).
Arbeitsmedizinische Unter-
(Sicherheitsfunction
betreffender
für die Benutzung
arbeitsmedizinischer
von
Pflichtuntersuchungen
Transportmaschinen
folge leisten,
und Höhenarbeit,
Aufmerksamkeit für
manueller
besondere
Lastentransport,
Berufsgruppen, wie
Lärm, Vibrationen,
Schwangeren,
Staubexposition,
Jugendlichen,
Aussetzung an
Zeitarbeitern (aufstellen
Sonnenstrahlung,
einer
Zement oder anderen Arbeitsplatzrisikokarte).
Chemikalien.
PSYCHOSOZIALE ASPEKTE
KOLLEKTIEVE
SCHUTZMASSNAHMEN
Stress
Zusammenarbeit mit
dem Externen
Arbeitsmedizinischen
Dienst.
Sturz aus der Höhe.
Benutzung von
angepassten
Geländersystemen
entsprechend der
Steigung.
suchungen vorab,
periodisch, nach langer
krankheits- oder unfalbedingter Abwesenheit und
von schwangeren
Arbeitnehmerinnen.
Abdeckung von
Bodenöffnungen.
Verschüttung.
durch Baufahrzeuge
erfasst werden
Wandschutz in Gräben
und Baugruben.
Respektieren von
Absperrungen.
Benutzung abgegrenzter
Bereiche für Fußgänger
und Baustellenverkehr.
.
Nur befugte Personen
haben Zutritt zum
Baustellenbereich.
Schulung über Baustellenverkehrsregeln.
PERSÖNLICHE
SCHUTZMASSNAHMEN
Zur Verfügung der
Mitarbeiter stellen.
Herabfallende
Gegenstände;
Arbeiten auf darüber
liegenden Etagen
herausragende spitze
Gegenstände,
Treppen,....
Wärme, Kälte, Regen
Abspringende
Stückchen, Staub
und Schmierstoffe in
die Augen.
Staubteilchen
einatmen.
Schutzhelm.
Schutzschuhe.
Angepasste
Arbeitskleidung.
Schutzbrille.
Schutzmaske.
Lärm > 80dB(A).
Gehörschutz empfohlen
ab 80dB(A) Pflicht ab
85dB(A).
Schnittwunde.
Schutzhandschuhe.
Material mit rauer
Oberfläche.
Schutzhandschuhe.
aus der Höhe
herabfallen.
Arbeiten in
(Baustellen)
Verkehrsbereichen.
Individueller Fallschutz
falls kollektive
Schutzmaßnahmen
unzureichende Sicherheit
bei bestimmten Arbeiten
garantieren.
Signalkleidung.
Kontrolle betreffend
Benutzung, Pflege und
regelmäßigem Ersetzen der
persönlichen Schutzausrüstung.
ERGONOMIE
Arbeitsbereich und organisation
Arbeitseinteilung
fehlender Wasserund Energieanschluß
auf der Baustelle.
entsprechende
Absprachen betreffend
Wasser-und
Energieanschluß auf der
Baustelle.
Eingeschränkte
Begehbarkeit beim
manuellen
Lastentransport und
dem Gebrauch von
Transportmitteln
(Schubkarre, LKW).
gute Begehbarkeit
eventuell durch
vorläufige Pfade
anzulegen. Verteilung
von belastenden
Arbeiten (wie der
Materialzulieferung per
Hand,...).
Zu große physische
Belastungen
Einschränkung des
manuellen
Lastentransports durch
de Gebrauch von
Hebevorrichungen (Kran,
Radlader,Teleskopstaple
r,...) und entsprechender
Transportmittel.
Überprüfung de
Begehbarkeit mit
angepassten
Transportmitteln
eventuell
Transportbänder.
Manueller Lastentransport
Überanstrengung des
Rückens mit
bleibenden
Wirbelsäulenschäden
.
Hilfsmittel
Benutzung schlecht
gepflegter Hilfsmittel
mit der Folge
größerer physischer
Belastung (zum
Beispiel Schubkarre
mit Plattfuß…)
Gewichtsbegrenzung für
manuellen
Lastentransport auf 25
kg.
regelmäßige Kontrolle de
Hilfsmittel.
Erlernung von Hebetechniken, keine schwangere
Frauen auf diesem
Arbeitsplatz einsetzen.
Initiatiefname bei Hilfsmitteln
schlechten Zustand.
Haltungen
Arbeiten in Haltungen
die zur Folge haben,
daß bestimmte
Muskelgruppen und
Sehnen
überbeansprucht
werden.
Gute Vorbereitung des
Arbeitsplatzes.
Bereitstellung der
richtigen Arbeitsmittel mit
ergonomischen
Handgriffen (rutschfest).
Gebrauch von Maschinen und
Werkzeugen
Unzureichende oder
verkehrte
Beleuchtung kann zu
Unfällen, Kwalitätsverminderung und
Ineffizienz führen..
Gute Beleuchtung
vorsehen (genügend und
sicher, nicht blendend).
Körpervibrationen bei
Fahrern von
Baumaschinen mit
Rücken und
Wirbelsäulen-,
Gelenk-, Nerven-,
Blutgefäß-, Muskelen Sehnenschäden
zur Folge.
Gebrauch geeigneter
Geräte die regelmäßig
gewartet werden.
Richtige Auswahl von
Werkzeugen, deren
Pflege und richtigem
Umgang damit.
das Anlernen der richtigen
Handhabe von Werkzeugen,
auch hier dürfen keine
schwangeren Frauen
eingesetzt werden.
Allgemeine Schäden.
CE gekennzeichnete
Maschinen.
Beim Kauf von neuen
Maschinen die Arbeitnemer
über deren Bedienung
unterrichten.
MACHINEN
Visuelle
Maschinenkontrolle.
Bedienungsanleitungen
kennen.
Autorisiert sein um
bestimmte Maschinen zu
bedienen.
Schutzschirme stets
verwenden.
Drehende Maschinen
nicht unbeaufsichtigt
lassen..
Personenschutzmittel
gebrauchen.
abwechseln von Arbeit in
schwieriger Haltung mit
anderen Arbeiten.
Höhenarbeit
Leitern
auf diesen Arbeitsplätzen
auch keine schwangeren
Frauen arbeiten lassen.
Herunterfallen
Sichtkontrolle der
Leitern.
Leitern nur gebrauchen
für leichte und kurze
Arbeiten.
Aufstellung von Leitern.
Wissen wie eine Leiter
vorschriftsmäßig aufgestellt
werden muß / auf
Ellebogenlänge.
Dreipunktmethode gebrauchen.
oberhalb der Arbeitsfläche
die Leiter genügend weit
herausragen lassen.
Gerüste/Stiegen/Dacharbeiten
Allgemeine Schäden.
Sichtkontrolle von
Gerüsten.
Gerüstmontageschulung.
Gerüstmontageanleitung
konsultieren
Herunterfallen von
Personen
die Lauffläche muß völlig
dicht sein.
eländerhandlauf auf 1
Meter, das
Zwischengeländer auf
40-50 cm Höhe
Innnengeländer
anbringen, wenn das
Gerüst mehr als 30 cm
vom Giebel entfernt ist.
Herunterfallen von
Gegenständen.
Anbringen von
Fußleisten.
Instruktionen (betr. Gebrauch
Hersteller beachten.
Hubgerüste
Umkippen eines
Hubgerüstladers.
Keine Hubgerüste als
Auffangkorb gebrauchen.
Auf stabilem Untergrund
mit Hilfe der Stempel
aufstellen.
Hijswerktuigen
Umkippen eines
Hebegerätes.
Auf stabilem Untergrund
mit Hilfe der Stempel
aufstellen.
Herabfallen von
Lasten.
Korrekte Aufnahme von
Lasten.
Schulung und Gebrauchsanweisungen des Herstellers
beachten.
Schulung über Lastenaufnahme.
Zeichensprachen
(Hände, Arme).
ORDNUNG und SAUBERKEIT
Stolpergefahr ,
ausrutschen.
Zu-und Durchgänge frei
halten.
Keine herausragenden
Teile.
Öl- und Fettflecken
entfernen.
"Anti-Slip" Laufflächen
gebrauchen.
Elektrische Leitungen
nicht auf der Erde liegen
lassen, in Kabelbahnen
legen.
Bauabfälle wegbringen.
Aufmerksamkeit beim
stapeln von Material,
Gebrauch von Kisten,
Ketten,...
ELEKTRISCHE
INSTALLATIONEN
Elektroschlag.
Elektrisches Material mit
einem
Minimumschutzgrad vom
IP 44 gebrauchen.
Niemals in Elektrizitätskästen kommen.
Keine elektrischen Leitungen
im Wasser liegen lassen.
keine Mehrfachstecker
gebrauchen.
nur Industriestecker
gebrauchen.
keine Reparatur vom
elektrischen Kabeln mit
Isolationsband.
Andächtig und sicher mit
Elektrokabeln und
Installationen umgehen,
Isolationsschutz für
Werkzeuge und Arbeiter
beachten.
Brandgefahr.
Arbeiten in feuchter
Umgebung.
Keine Überbelastung der
Stromkreise.
.
Mobile Elektrizitätskästen Isolationswert von Werkausrüsten mit einem
zeugen.
Verluststromschalter.
PRODUKTE
auf diesen Arbeitsplätzen
auch keine schwangeren
Frauen arbeiten lassen.
Hautschäden durch
Kontakt mit giftigen
Produkten.
Handschuhe tragen.
Explosionsgefahr
durch umfallende
Gasflaschen.
Gasflaschen aufrichten
und verankern (bei
Gebrauch).
in der Nähe der
Arbeitsplätze
Feuerlöscher installieren/
befestigen.
.
Produktgebrauchsanweisungen beachten.
Bevestigung von Gasflaschen bei Lagerung und
Gebrauch.
BIOLOGISCHE WIRKSTOFFE
Allergisches
Kontaktekzem.
Direkten Kontakt mit
Zement und anderen
chemischen Stoffen
vermeiden
(Gebrauchsanweisungen
auf den MSDS-karten
folgen).
Einatmung giftiger
Dämpfe/ Nebel.
Befolgen von
Gesundheits-und
Sicherheitsvorschriften.
Verantwortungsloser
Umgang mit
möglicherweise
giftigen Produkten.
Verantwortlicher Umgang
mit Chemischen Stoffen.
Tetanusinfektion.
Impfung.
Gelbsucht.
Impfung.
FYSISCHE WIRKSTOFFE
(nicht ionisierende Strahlung,
Sonne, Pressluft)
Schutzhandschuhe,
Handschutscremes,
Kontrolle während der
arbeits-medizinische
Nachvolgeuntersuchungen.
Tragen geeigneter
Personenschutzmittel,
während der arbeitsmed.
Nachvolgeuntersuchungen.
Bestandsaufnahme aller
chemischen Stoffe und
MSDS- Karten.
Kontrolle während der
arbeitsmed. Nachvolgeuntersuchungen.
Kollektive
Schutzmaßnahmen
UV-Strahlung
Anderen Strahlen
ausgesetzt sein
(UMTS, Funkmasten)
und Pressluft.
Auch bei warmen
Wetterumständen
Schutzkleidung tragen.
Kontrolle während der
arbeitsmed. Nachvolgeuntersuchungen.
ausreichend Abstand von rad
elektromagnetischen Antenne
Gebrauchsanweisungen der W
folgen, Schutzkleidung auch b
Wetter.
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