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Ökolandbauforschung
- quo vadis?
http://www.orgprints.org/4558
„ Urs
Niggli
Ende der Nische, 1.-4. März
International Society of Organic Agriculture Research
Ökolandbau: wichtiger Forschungstrend
Trans-nationale
Zusammenarbeit
ERAnet
EURahmenprogramm
Nationale
Programme
Regionale
Forschungsaktivitäten
Ende der Nische, 1.-4. März
Ökolandbau: wichtiger Forschungstrend
Deutschland
Niederlande
Schweiz
Frankreich
Dänemark
Schweden
Italien
Grossbritannien
Norwegen
Finnland
Ungarn
Österreich
Spanien
Polen
Türkei
Lettland
Estland
Zypern
Littauen
Slowenien
Malta
Luxemburg
Irland
Bulgarien
Belgien
Offizielle Angabe
Schätzung
in Millionen €
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Ende der Nische, 1.-4. März
Sind die Schwerpunkte richtig gesetzt?
Tier
15%
Kontrolle /
Zertifizierung
6%
Lebensmittel
11%
Ökonomie
16%
Pflanzenbau
52%
www.bundesprogramm.de
Helga Willer, Julia Meier, Florian Gerlach, 2004
Ende der Nische, 1.-4. März
Die wesentliche Sichtweise …
“On the other hand, evidence for the view that a
fertile soil means healthy crops, healthy animals,
and healthy human beings is rapidly accumulating.
At least half of the millions spent every year in trying
to protect all three from disease in every form would
be unnecessary the moment our soils are restored
and our population is fed on the fresh produce of
fertile land.”
Albert Howard 1943. An Agricultural Testament.
Oxford University Press. New York and London.
Ende der Nische, 1.-4. März
Konventionalisierung des Pflanzenbaus?
Pflanzenzüchtung
24%
Status Quo
4%
Pflanzenbau
23%
Pflanzenernährung
7%
Pflanzenschutz
42%
www.bundesprogramm.de
Helga Willer, Julia Meier, Florian Gerlach, 2004
Ende der Nische, 1.-4. März
Wege zu gesunden Pflanzen
Hygiene
Pflanzenschutzmittel
Bodenfruchtbarkeit,
Bodenbearbeitung,
Düngung
Vermeidung
Mengenredukt
Pflanzengesundheit
ion
Habitatmanagement
Sorten,
Sortenmischungen
Fruchtfolge,
Mischanbau
Ende der Nische, 1.-4. März
Interaktionen Boden-Pflanze-Krankheiten
Ziele
„
Aufdecken von Zusammenhängen zwischen
Bodeneigenschaften und Pflanzengesundheit
„
Verbesserung von krankheitsunterdrückenden
Eigenschaften von Böden und Substraten im
Acker- Obst- , Wein und Gemüsebau
Beispiel: EU-IP Quality Low Input Food
Ende der Nische, 1.-4. März
Bodenfruchtbarkeit und Feldtoleranz?
Geringe Anfälligkeit
Hohe Anfälligkeit
Ende der Nische, 1.-4. März
Induzierte Resistenz, pflanzliches Immunsystem
Control
PEN
Ende der Nische, 1.-4. März
Signal pathways and pathosystems
Resistance against
necrosis
Salicylsäure
„SAR“
SA
Peronospora parasitica
Pseudomonas syringae
Turnip crinkle virus
PR-proteins
e.g. PR-1, 2, 5
pathogens /
abiotic inductors PGPR
NPR1
JA
ethylene
Peronospora parasitica
Fusarium oxysproum
Pseudomonas syringae
Xanthomonas campestris
„ISR“
Unknown markers
Pdf 1.2, some
PR-proteins
(e.g. basic PR-3
and acidic PR-4)
Camalexin
Botrytis cinerea
Pythium sp.
Erisyphe sp.
Alternaria brassicicola
(Botrytis cinerea)
Ende der Nische, 1.-4. März
Naturstoffe als Elizitoren
Penicillium chrysogenum
Dry mycelium
'Agro Biosol'
Biochemie GmbH, A-Kundl
Ende der Nische, 1.-4. März
Optimierung des bio-dynamischen Landbaus
Ziele
„
Vergleich von Anbausystemen
„
Optimieren von Düngungsstrategien
„
Wirkungsnachweis von Einzelmassnahmen
Ende der Nische, 1.-4. März
Wann ist ein Ökoprodukt auf dem Markt erfolgreich?
„
Das wichtigste Kriterium ist die
sensorische Qualität.
„
Das zweitwichtigste Kriterium ist die
minimale Verwendung von Lebensmittelzusätzen und Verarbeitungshilfen.
„
Drittwichtigstes Kriterium ist die Frische,
gefolgt von Authentizität.
„
…
Delphi-Befragung von 120 Experten in 13 Ländern
Ende der Nische, 1.-4. März
Ende der Nische, 1.-4. März
Ökologischer Anbau erlaubt hohe Qualität
Nicht 100%-iger Pflanzenschutz
= mehr Pflanzenschutzstoffe
Eher robuste
Sorten = Geschmacksvielfalt
= Sorten mit höheren Gehalten
an Gesundheitsrelevanten
Inhaltsstoffen.
Hohe Qualität:
sensorisch,
Inhaltsstoffe
Hohe
Bodenfruchtbarkeit und eher
knappe
Nährstoffversorgung
Pflanzenschutzbedingt lockere Pflanzungen
mit guter Belichtung der Früchte führt
zu guter Entwicklung der Früchte.
Ende der Nische, 1.-4. März
… am Beispiel Bodenpflege
Gute sensorische Fruchtqualität, gute Lagerfähigkeit
Physiologisch ausgeglichene Bäume mit
ausgeglichener Versorgung der Früchte.
Mässige Stickstoff und Kali-Versorgung
zu Gunsten guter Calzium und Phosphor Versorgung.
Eher knappe, aber harmonische Nährstoffversorgung
der Bäume.
Hohe Bodenfruchtbarkeit durch Begrünung der
Baumstreifen, nur organische/natürliche Düngemittel.
Keine Beeinträchtigung der Mikroflora
durch Herbizide und Kunstdünger
Ende der Nische, 1.-4. März
Grundsatzfrage ….
Premium-Qualität
oder
Grosses Wachstum des
ökologischen Landbaus
Ende der Nische, 1.-4. März
Tierhaltung und Tierzucht
Ende der Nische, 1.-4. März
Tierhaltung und Tierzucht
Ökologische Rindviehzucht
„
ÖZW weiterentwickeln
„
Genotyp-UmweltInteraktionen
„
Erblichkeit von
Gesundheitsmerkmalen
„
Modellbetriebsnetz
Ende der Nische, 1.-4. März
Tiergesundheit
Konzepte zur Förderung der Tiergesundheit
„
Bestandesbetreuung
und Komplementärmedizin
„
Antibiotikaminimierung
„
Homöopathie - Mastitis
„
Phytotherapie Schwein
„
Vorbeugung Jungtiererkrankungen
Ende der Nische, 1.-4. März
Tiergesundheit: Parasitologie
Endoparasitenkontrolle Wiederkäuer
„
Vorbeugende
Massnahmen
„
Bioaktive
Futterpflanzen
„
Biologische Kontrolle
„
Heilpflanzen
Ende der Nische, 1.-4. März
Sozio-ökonomische Forschung
Marktstudien
Ende der Nische, 1.-4. März
Noch originäre Forschungsmethoden?
Ende der Nische, 1.-4. März
Denkschrift, September 2004
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Denksch
Ende der Nische, 1.-4. März
In der Einleitung …
Die Denkschrift liefert deshalb auch Beispiele, wie
wissenschaftliche Methoden weiterentwickelt werden
können, um den Bogen zwischen reduktionistischen und ganzheitlichen Ansätzen zu
schlagen. Von besonderer Bedeutung sind dabei
disziplinenübergreifende Forschungsansätze, wobei
neben multidisziplinären Ansätzen insbesondere das
interdisziplinäre und transdisziplinäre Potential
weiter ausgeschöpft werden muss.
Ende der Nische, 1.-4. März
In den Empfehlungen …
3. Die neuen Forschungsfelder erfordern zwingend
den systemorientierten Ansatz, der deshalb in der
Agrarwissenschaft in Forschung und Lehre
konsequent weiter zu entwickeln ist. Eng damit
verbunden ist die Stärkung der inter- und
transdisziplinären Bearbeitung von
Forschungsfragen.
Ende der Nische, 1.-4. März
Ende der Nische, 1.-4. März
Ende der Nische, 1.-4. März
Partizipation
Ende der Nische, 1.-4. März
Beratung
Ende der Nische, 1.-4. März
Zusammenfassung
„
Forschungsgemeinschaft und Themenvielfalt weltweit markant
gewachsen, Europa führend (D, NL, CH, DK, UK, FR, SE, A, FI, I).
„
Das wissenschaftliche Verständnis des systemorientierten
Konzeptes des Ökolandbaus wesentlich vertieft, agronomisch,
ökologisch und sozio-ökonomisch.
„
Disziplinäre Forschung wichtiger geworden, aber gut
eingebettet in interdisziplinäre Projekte und ganzheitliche
Konzepte.
„
Praxisrelevanz der Forschung hoch und on farm-Forschung
erlebt Blüte.
„
Der forschungsmethodische Ansatz des Ökolandbaus wird
stark wahrgenommen.
„
Es gelingt der Forschung gut, Akteure zu beschreiben, aber
kaum transdisziplinäre Forschung.
„
Die Innovation ist derzeit gross und in der Praxis spürbar.
Ende der Nische, 1.-4. März
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