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Karriere
MITTWOCH, 22. OKTOBER 2014 / 20MINUTEN.CH
Wer Teilzeit arbeiten will,
sollte seine Rechte kennen
ZÜRICH. Teilzeitstellen
sind gefragter denn je.
Aber oftmals sind
Teilzeitarbeitende
benachteiligt. Was Sie zum
Thema wissen müssen.
Die Schweiz ist ein Paradies für
Teilzeitarbeitende. Nur die Niederländer arbeiten in Europa
noch häufiger Teilzeit. Besonders für Mütter und Väter ist
ein reduziertes Pensum die
einzige Möglichkeit, Karriere
und Familie zu vereinen. Mehr
als die Hälfte der erwerbstätigen Frauen – meist hoch qualifiziert – arbeiten Teilzeit.
Auch Männer wollen ihr Arbeitspensum reduzieren: Neun
von zehn würden gerne, nur einer von sieben tut es auch.
Teilzeitarbeitende müssen
um Anerkennung kämpfen.
Beförderung oder Weiterbildung bleiben oft Wunschträume. «Nach wie vor ist Teilzeit
ein Karrierekiller», sagt Jürg
Wiler, Leiter der Sensibilisierungskampagne «Der Teilzeitmann». Hinzu kommen Renteneinbussen: Wer weniger arbeitet, kann weniger zur Seite
legen. «Man muss sich fragen,
was einem wirklich wichtig ist
im Leben.»
Im Arbeitsrecht gibt es keine speziellen Regelungen für
Teilzeitarbeit. Das führt teils
zu Unstimmigkeiten zwischen
Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Teilzeitangestellte sollten
sich deshalb über ihre Rechte
29
20 Sekunden
Kochideen fürs Büro
ZÜRICH. Ein Kochbuch für den
Büroalltag? Das ist «Inspired at
Work – 66 Ideen für mehr Engagement und Innovation im Unternehmen». Online-Anmeldung
für die Buchtaufe am 30. 10. im
Prime Tower in Zürich. MK
Betterboss.ch
Karrierenacht
ZÜRICH. Am 13. 11. findet an der
Universität und ETH Zürich sowie weiteren Hochschulen die
«Lange Nacht der Karriere»
statt. Ab 18 Uhr warten Bewerbungspostenlauf, Stilberatung,
spannende Referate, Career
Speed Dating und anderes. MK
Lndk.ch
Ohne Powerpoint
RÜSCHLIKON. Präsentieren ein-
Für Eltern ist Teilzeitarbeit oft der beste Weg, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. FOTOLIA
informieren. Sie haben den
gleichen Anspruch wie Festangestellte auf Ferien, Entschädigung für Überstunden,
Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Schwangerschafts-
urlaub. Wiler rät: «Suchen Sie
das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten, wenn Sie sich ausgenutzt fühlen. Weisen Sie auf
Ihre Leistungen hin und machen Sie konkrete Lösungs-
Jobsharing – Das Zukunftsmodell
ZÜRICH. 27 Prozent aller Firmen
bieten Jobsharing an – mehr im
öffentlichen Sektor, etwas weniger
im privaten. Teilen sich zwei Personen eine Stelle, denken zwei
Köpfe mit. Die Firma profitiert
auch von grösserem Engagement.
Teilzeitarbeitende sind weniger
anfällig für Burnouts. Nachteile
wie Lohnnebenkosten oder erhöhter administrativer Aufwand
fallen so nicht ins Gewicht. MK
vorschläge.»
Das Teilzeitmodell ist für
viele Arbeitnehmer die Ideallösung – entsprechend wird
immer mehr Teilzeit gearbeitet. «Teilzeit bedeutet mehr
Lebensqualität und Lebensbalance», ist Wiler überzeugt.
Auch Firmen profitieren von
Teilzeitangestellten. Damit das
Modell für beide Seiten zum
Erfolg wird, müssen Rahmenbedingungen und Image der
Teilzeitarbeit verbessert und
Führungsstrukturen umgedacht werden. MARTINA KELLER
mal anders: «Präsentationen
mit Pfiff – und ganz ohne Powerpoint!» (13. 11.) zeigt, wie
man Präsentationen kreativ
und ansprechend gestaltet.
Bringen Sie Wichtiges mit wenigen Strichen auf den Punkt,
wählen Sie gezielt. Kostenpunkt: 1280 Franken. MK
Zfu.ch
Zufriedenheit
ZÜRICH. Eine hohe Berufs- und
Lebenszufriedenheit streben
alle an. Eine Veranstaltung von
Swiss Engineering am 6. 11.
(17.30–20.30 Uhr, Hörsaal HG D
7.1, ETH Zürich) gibt «Einblicke
in die Gestaltungsmöglichkeiten». Anmeldung bis 31. 10. im
Internet. MK
Swissengineering.ch
Studentenecke
Zwischen Schulbank und Unternehmertum
Dario Leumann studiert
Maschinenbau an der ETH Zürich.
Die ETH Zürich zählt 18 000
Studierende verschiedenster
Studiengänge und Nationalitäten. Diese Vielfalt sowie die
hervorragende Qualität der
Ausbildung liefern eine geballte Ladung an Wissen und
Know-how. Doch wie können
Studierende während des Studiums das erworbene Wissen
sinnvoll in der Praxis einsetzen
und so Geld verdienen?
Genau diese Frage führte
vor 17 Jahren zur Gründung
von ETH juniors. Studierende
der ETH Zürich schlossen sich
zu einem Unternehmen zusammen, um eine Brücke zwischen Firmen und Hochschule aufzubauen. Studierende
kommen so einfacher zu praktischen Erfahrungen, und die
Unternehmen profitieren von
der Flexibilität und Innovationskraft der Studenten.
Diese Mischung begeistert
mich. Parallel zu meinem Masterstudium in Maschinenbau
arbeite ich mit neun Mitstudierenden bei ETH juniors und
leite die Projektakquise bei
Unternehmen. Bei Erfolg begeben wir uns auf die Suche
nach Studenten mit passendem Profil, die als Projektmitarbeiter angestellt werden.
Von Marktanalysen über
Prozessoptimierung, die Entwicklung von IT-Tools für
Buchhaltung, Wissensmanagement oder Websites bis hin
zur Entwicklung von Produktprototypen – wir setzen das
Wissen und Know-how aus
möglichst vielen Fachberei-
chen für namhafte Unternehmen im In- und Ausland ein.
Dieses Geschäftsmodell hat
sich durchgesetzt. ETH juniors
zählt zu den erfolgreichsten
studentischen Unternehmen
in Europa. Dank Flexibilität
und einem guten Zeitmanagement gelingt der Sprung aus
dem Hörsaal zu einer Kundenbesprechung meist problemlos. Dieser Kontrast und die
dabei gewonnenen Erfahrungen machen den Mehraufwand mehr als nur wett!
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