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Frühförderung – warum und wie - Torgauer Zeitung

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Vermischtes
Sonnabend / Sonntag, 25./26. Juni 2011 Seite 19
Polizei
24-Jähriger schwer verletzt
Falkenberg (TZ). Lebensbedrohliche
Verletzungen zog sich ein Autofahrer am
Donnerstagnachmittag bei einem Unfall
unweit von Falkenberg zu. Der 24-jährige
Fahrer eines VW Caddy befuhr die Ortsverbindungsstraße von Kossa in Richtung
Falkenberg. Etwa zwei Kilometer vor Falkenberg geriet er beim Überholen eines
vor ihm fahrenden Verkaufswagens zu
weit nach links auf den unbefestigten
Randstreifen. In der Folge kam der Caddy
ins Schleudern und überschlug sich. Der
Fahrer wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach
Leipzig verbracht. Am Fahrzeug entstand
Totalschaden. Die Straße war bis etwa 18
Uhr voll gesperrt.
Gestaltungstag an der Grundschule
Mockrehna. Unlängst hatten die Klassen 3a und 3b aus Mockrehna ihren Gestaltungstag. Dazu durfte sich jeder ein eigenes Thema aussuchen. Es wurde gebastelt, gemalt,
geklebt, geschnitten, geschrieben und lecker gebacken. Viele schöne Projekte waren der
Lohn. Die Muffins und Pizzen haben allen köstlich geschmeckt. Es entstanden aber auch
interessante Plakate, zwei Modelle von Fußballstadien, eine Formel-1-Rennbahn und ein
Rennboot. Foto: GS Mockrehna
Frühförderung – warum und wie
Tag der offenen Tür bei komplexer, interdisziplinärer Frühförderstelle der Lebenshilfe
Torgau (TZ/fl). Am 1. Juli wird die komplexe interdisziplinäre Frühförderstelle der
Lebenshilfe Torgau im Martin-Luther-Ring
1 ihre Türen für alle Interessenten öffnen.
Was hier für die Frühförderung von Kindern nach der Geburt bis hin zum Schuleintritt unter einem Dach geleistet wird,
ist beispielgebend. Davon kann man sich
an diesem Tag von 9 bis 17 Uhr selbst ein
Bild machen. Dabei wächst die Zahl der
Mädchen und Jungen weiter an, die Defizite oder Auffälligkeiten in der geistigen,
seelischen oder körperlichen Entwicklung
aufweisen und eine Förderung benötigen.
„Gegenwärtig betreuen wir circa 90 Kinder im Monat“, erklärte Gudrun Alex,
die Team-Leiterin der Einrichtung. Das
hat dazu geführt, dass weiteres Personal
eingestellt und die Frühförderstelle auch
räumlich erweitert wurde.
Hier werden unter einem Dach die heilpädagogische Förderung und die physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und
logopädischen (sprachliche) Leistungen
auch interdisziplinär angeboten. „Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit der
Erziehungs- und Familienberatungsstelle
und der Psychologin Frau Schubert. Dort
können die Kinder psychologisch betreut
werden“, erläuterte Gudrun Alex.
Gut ausgebildetes Fachpersonal, speziell
auf Kinder ausgerichtet, ist in der Frühförderstelle tätig. Durch ständige Weiterbildungen verfügen die Heilpädagogen und
Therapeuten über spezielles Wissen. So
arbeiten die Physiotherapeuten nach dem
Bobath-Konzept und haben eine psychomotorische und sensorische Integrationstherapie-Ausbildung. Die Ergotherapeuten
verfügen über eine Legasthenie Ausbildung,
und arbeiten ebenso mit der sensorischen
Integrationstherapie. Eine sehr erfahrene
Logopädin widmet sich den sprachlichen
Störungen. Eine spezielle Sondenentwöhnung kann angeboten werden.
Mitglieder des Teams der Frühförderstelle und eine Praktikantin vor der Einrichtung im Martin-Luther-Ring 1. Die Frühförderung erfolgt vor Ort im Martin-Luther-Ring, kann aber auch als Hausbehandlung möglich sein. Darüber hinaus
können alle Therapeuten auch Kinder und
Erwachsene über Rezept behandeln.
Die Komplexe Interdisziplinäre Frühförderung ist für Betroffene kostenfrei. Die
Förderung kann als individuelle Einzelförderung, oder in kleinen Gruppen erfolgen. Die Eltern werden angeleitet und
beraten.
Wann ist eine Frühförderung angezeigt?
– Wenn das Kind eine Risikogeburt war.
– Wenn es nicht nach Spielzeug greift.
– Wenn es nicht altersentsprechend entwickelt ist.
– Wenn es nicht gut hört, sieht oder tastet.
– Wenn es laut und überschießend oder
ein richtiger Zappelphilipp ist.
– Wenn es sich ängstlich zurückzieht oder
vieles mehr.
Foto: TZ/Lehmann
Auf jeden Fall ist ein vertrauensvolles Gespräch mit den Mitarbeitern der Frühförderstelle ratsam. Dort, sowie beim „Tag
der offenen Tür“, erfährt man weitere Details von der notwendigen Überweisung,
über die Diagnostik bis hin zur Förderund Behandlungsempfehlung. „Wichtig
ist es im Interesse der Entwicklung der
Kinder, dass die Förderung möglichst
früh einsetzt“, merkte Gudrun Alex abschließend an.
Leserbrief
Sommer, Sonne und Meer – die Waldstraße im Karibikflair!
Taura (TZ). Über ein gelungenes Straßenfest in Taura berichtet Roberto Hofmann
in folgendem Leserbrief:
Das 7. Straßenfest der Waldstraße unter
dem vorab genannten Motto ist nun bereits
seit Tagen wieder Geschichte. Wie jedes
Jahr stand im Vordergrund des Straßenfestes die bewährte Gemütlichkeit sowie
die Pflege und der Erhalt einer lebendigen
Straßengemeinschaft.
In vielen Planungssitzungen hat das Organisationsteam keine Mühe gescheut, um
mit immer neuen Ideen und geschickter
Hand den Gästen in den Nachmittagsund Abendstunden des 18. Juni 2011 eine
angenehme Atmosphäre zu schaffen. Mit
Blick auf das vielfältige Unterhaltungsangebot und der heutigen Resonanz ist
den Verantwortlichen der Anspruch hervorragend gelungen. Eine wunderbare Dekoration inklusive eines eigens für diese
Veranstaltung geschaffenen Sandbodens
verwandelte das Festzelt in eine einmalige Strandoase. Bereits mit der Einladung
wurden alle Gäste zum Basteln einer Palme aufgefordert. Die schönste Palme sollte dann im Laufe des Abends durch eine
gewählte Jury prämiert werden. Wider Erwarten haben viele Waldstraßenbewohner
in aller Heimlichkeit wahre Kunstwerke
geschaffen. Dies gab uns Anlass, drei
Palmen einer Prämierung zu unterziehen.
Eine hervorragende musikalische Umrahmung und ständig wechselnde Highlights
sorgten bei Jung und Alt stets für eine
ununterbrochene Unterhaltung. Die MiniPlay-Back-Show, der Karaokewettbewerb,
Bogenschießen, Hüpfburg, Kinderschminken und vieles mehr – ein gewiss buntes
Angebot, welches gleichermaßen Kinder,
Jugendliche und Erwachsene zum Mitwirken animierte. Einen besonderen Reiz
Viel Beifall gab es für die talentierten Samba-Tänzerinnen.
stellt immer wieder die Tombola mit ihren
tollen gespendeten Preisen dar. Leckeres
Grillfleisch und die vielen, von den Gästen
gesponserten Salate, Fettbemmen oder
Kuchen sorgten für das leibliche Wohl.
Sangria aus dem Eimer, Bier aus dem Fass
und natürlich auch alkoholfreie Getränke
ließen keinen Durst aufkommen. Das es
wieder einmal allen gefallen hat, bezeugt
die Tatsache, dass die Letzten das Fest
erst verließen, als es bereits hell wurde.
Das Organisationsteam möchte sich hiermit nochmals bei allen Helfern und Helferinnen, die das Fest erst durch ihr Engagement zu dem hervorragendem Ereignis
verholfen haben, bedanken. Dank auch an
alle Waldstraßenbewohner, denn ohne ihr
„Mitfeiern“ kann kein Straßenfest zum
Erfolg gelangen. Letztendlich bedanken
wir uns auch bei allen Nichtbeteiligten für
das uns entgegengebrachte Verständnis
und die Toleranz. Wir sind der Überzeugung, dass wir auch im kommenden Jahr
wieder in vertrauter Gemeinsamkeit ein
so tolles Fest feiern dürfen. Der Termin
und das Leitthema stehen heute bereits
schon fest.
Wie in einer Strandoase fühlten sich die Besucher des Straßenfestes. Fotos: privat
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