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.Wie wirkt Homöopathie? Was ist gesund und was krank? Was kann

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.Wie
wirkt Homöopathie?
Die Homöopathie ist eine fast universell einsetzbare, risikolose und schonende Heilmethode. Sie kommt mit geringsten
Mengen an Wirk-Substanzen aus und besitzt eine sehr gute Verträglichkeit beim Patienten.
Das Prinzip der Homöopathie heißt „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“. Dieses Prinzip besagt, dass ein Mittel, das bei einem
gesunden Menschen bestimmte Symptome hervorruft, die selben Symptome bei Kranken kurieren kann. Wie im oben gegebenen Beispiel ist es nicht das Mittel selbst, das den Kranken heilt. Es ist die Reaktion des Körpers auf dieses Mittel, die
heilend wirkt, wenn es in abgeschwächter Form als homöopathisches Medikament gegeben wird.
Ein homöopathisches Medikament beinhaltet also eine Substanz, die Ihre Krankheitssymptome noch verschlimmern würde,
würde sie nicht in homöopathisch „verdünnter“ Form verabreicht. Diese homöopathische Verdünnung geschieht durch ein
genau festgelegtes Verfahren, in dem das Mittel Schritt für Schritt weiter verdünnt, oder wie der Fachmann sagt „potenziert“
wird. Homöopathische Medikamente erkennen Sie deshalb daran, dass hinter dem Wirkstoff stets die Potenz mit dem Buchstaben D, C, LM oder Q und der jeweiligen Potenzierungszahl genannt wird. Die „Energie“ des Ausgangsstoffes wird durch
Schütteln und Verreiben auf das Verdünnungsmedium übertragen – und wirkt das paradoxer Weise um so stärker, je höher
die Verdünnung ist.
Wissenschaftlich ist diese Wirkung bis heute nicht nachzuweisen. Dennoch wirkt Homöopathie auch bei Kleinkindern und
Tieren. Das zeigt die Erfahrung hunderttausender Ärzte und Heilpraktiker auf der ganzen Welt, die Homöopathie täglich in
ihrer Praxis anwenden. Einige Wissenschaftler sehen das homöopathische Prinzip in den Ergebnissen der modernen Quantenphysik bestätigt. Dies lässt hoffen, dass die Homöopathie auch in der Wissenschaft die Beachtung erfährt, die ihr nach
Ansicht vieler praktisch tätiger Homöopathen zukommt.
Was ist gesund und was krank?
Weil die Wirkung homöopathischer Medikamente so grundlegend anders ist, als die normaler Medikamente, kommt die Homöopathie zu einem ganz anderen Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Krankheiten werden als Ausdruck des Körpers gewertet, der versucht, aus dem Lot geratene Lebensvorgänge aus eigener Kraft wiederherzustellen.
Um gute und richtige Hilfe zu leisten, muss der Homöopath eine sehr genaue Diagnose und „Anamnese“ durchführen (siehe
erstes Kapitel „Untersuchungsmethoden“). In der Homöopathie gilt der Satz "kein Kranker und keine Krankheit sind gleich".
Jeder Mensch entwickelt im Verlauf seiner Erkrankung besondere Symptome, für die er sein besonderes Mittel benötigt.
Das herauszufinden ist leider nicht nach exakt wissenschaftlichen Methoden möglich. Es bedarf einer intensiven Auseinandersetzung des Homöopathen mit dem Patienten, seinem Körper und seiner Psyche – und mit der Lehre der Homöopathie.
Die verschiedenen Eigenheiten, Symptome, Erkrankungen und Krankheiten eines Patienten hängen alle zusammen und
ergeben ein Gesamtbild, das für die homöopathische Behandlung zentral ist. Wenn diese schwierige Vorarbeit, bei der auch
der Patient durch Selbstbeobachtung mithelfen muss, wirklich gelingt – was nicht immer möglich ist – dann bedarf es oft nur
einer Gabe eines einzigen Medikaments um geradezu wundersame Heilungen zu ermöglichen.
Was kann behandelt werden?
Homöopathie hilft bei einer sehr großen Zahl von Krankheiten. Am häufigsten wird sie bei Allergien, Neuralgien, Migräne,
Magen-Darm-Beschwerden, Herz- Kreislauferkrankungen, vegetative Beschwerden, rheumatischen Erkrankungen und psychischen Störungen, wie Angstzuständen und Depressionen angewandt.
Homöopathie ist eine ideale Kinder-Behandlung. Sie hilft ihnen, wirklich wieder von Grund auf gesund zu werden. Außerdem ist Homöopathie bei Kindern einfacher einzusetzen, weil die Komplexität ihres individuellen Krankheitsbildes geringer
ist und dadurch die Chance auf die richtige Diagnose höher. Darüber hinaus stärken homöopathische Behandlungen die
Abwehrkräfte und beugen neuen Krankheiten vor.
Wie lange dauern Behandlungen?
Hier gibt es keine eindeutige Antwort. Die Palette reicht von einmaligen Gaben bis hin zu länger dauernden Behandlungen
bei chronischen Krankheiten.
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Gesundheitswesen
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