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Die Tour führen wir nur wie beschrieben durch wenn sich die

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Die Tour führen wir nur wie beschrieben durch wenn sich die politische Lage im Süden des Landes
wieder dauerhaft stabilisiert hat. Ansonsten bieten wir diese Tour durch Kirgistan auch noch in einer
zwei wöchigen Variante an die nur durch den politisch stabilen und ruhigen Norden des Landes
führt.
Kyrgyzstan ist die korrekte Schreibweise der ehemaligen Sowjetunion.
Eingebettet zwischen Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und China ist Kirgisien die „Schwelle“
zwischen russisch-, europäisch -, chinesisch- und mongolischer Tradition und Lebensweise. Der
Vielvölkerstaat ist landschaftlich wie abenteuerlich eines der interessantesten Länder in
Zentralasien.
Vorwort:
Unser Reiseziel ist das Gebiet, wo sich die Topfebenen, endlosen Steppen und Halbwüsten von
Zentralasien, die gewaltigen Gebirgszüge, die sich bis zum Himalaja fortsetzen, berühren. Über
Schotterpassagen erreichen wir Höhen bis knapp 4 000 Meter. Hier lernen wir die Nomaden der
Gebirgshochebenen kennen, die auf den grünen, weiten Hochebenen im Sommer ihr Vieh halten.
Die Teilnehmer reisen auf dieser Tour mit ihren eigenen Enduros, die wir einen Monat zuvor mit
der Transsibirischen Eisenbahn nach Kirgisien transportiert haben. Auf der Tour begleitet uns ein
Russischer Truck, der das Gepäck transportiert. Für PartnerInnen ist sowohl Platz auf den privaten
Motorrädern wie auch im Begleitfahrzeug. Der Höhepunkte dieser Reise sind die gewaltigen,
unbekannten Landschaften in diesem ursprünglichen Land und die Begegnungen mit Menschen aus
einer uns fremden Kultur.
Vortreffen:
Das Vortreffen ist 4-5 Wochen vor Tourstart in der Nähe von Tübingen. Dann werden die
Motorräder in den Container verladen, der auf die Reise in Richtung Zentralasien geht.
Tourbeschreibung:
1. Tag:
Wir fliegen in die wohl grünste Stadt Zentralasiens, Bischkek, Hauptstadt und Regierungssitz, Start
und Ziel unserer Abenteuertour.
Der Flieger erreicht Bishkek mitten in der Nacht, dafür wird die Einreiseabfertigung für uns ohne
Komplikationen in wenigen Minuten erledigt sein. Nach einer 30 minütigen Fahrt kommen wir im
Hotel an, wo wir noch etwas Schlaf nachholen. Nach dem Frühstück fahren wir zum Zoll, wo wir
die Motorräder in Empfang nehmen.
Den Nachmittag in Bischkek nutzen wir zum Motorradcheck, Packen, Stadtbummel und Essen
gehen.
2. Tag:
Die heutige Tagesetappe ist einfach und schnell. Auf zum Teil asphaltierten und geschotterten
Straßen kommen wir in ein schönes Bergtal direkt unterhalb ein paar 5000sender. Wir schlagen
unsere Zelte auf und geniessen die Ruhe vor dem Sturm.
3. Tag:
Die 300 km auf Teerstrasse sind nicht gerade abwechsungsreich. Dafür werden wir mit dem Anblick
des Issykul Sees belohnt. Der weltweit zweitgrösste Gebirgssee auf 1600 Meter heisst auf kirgisisch
"heisser See", weil er dank seiner Thermalquellen das ganze Jahr eisfrei ist. Wer Lust hat kann
heute das erste Mal in einer Yurte (Filzzelt) einer kirgisischen Nomadenfamilie übernachten.
4. Tag:
Über einen unasphaltierten Pass erreichen wir das Nachbartal, wo wir Ausblick auf grüne Flächen
mit Pferdeherden haben. Dem Issykul folgen wir bis nach Karakol, wo wir in einem Guesthouse mit
Dusche übernachten.
5. Tag:
Offroad ist angesagt: Durch grüne Täler fahren wir in die Berge und schrauben uns immer höher in
den Himmel. Es geht an die Grenze zu Kasachstan. Mit unserem Permit können wir uns im Gebiet
vor Engilchek austoben. Die mitgenommene Brotzeit geniessen wir auf eine Bergwiese mitten im
Tien Shan mit seinen Gipfeln, die bis über 7000 Meter hoch sind.
6. Tag:
Wir schliessen die Umrundung des Issykuls ab und staunen immer noch über die Grösse dieses
Sees, der an einigen Stellen wie ein Meer aussieht. Heute sind wir bei einer Bauernfamilie zu einen
echten kirgisischen Nachtessen eingeladen. Wer Lust hat kann im See baden oder die Saune der
Familie benützen.
7. Tag:
Wie schon oft auf dieser Reise wechselt die Landschaft wieder komplett. wir erreichen das Offroad
Paradies rund um den Son Köl See auf 3000 Meter. Hier leben die Nomaden, die jeden Frühling mit
ihrem Vieh heraufziehen. Es gibt keine Häuser, kein Strom, nur Natur.
8. Tag:
Puffertag auf der Son Köl Ebene mit einer knackigen Off Road Tour oder im Sattel eines der
altbewährten Transportmittel der Seidenstrasse.
9. Tag:
Szenenwechsel! Über steinige und steile Passagen verlassen wir den Son Kul See und fahren
entlang des Naryn Flusses durch das Kurtka Tal nach Naryn. Eine grandiose Natur mit riesigen
grünen Hügeln, wie im schottischen Hochland und den schneebedeckten Berge des gigantischen
Tien Shan Gebirges.
10. Tag:
Eine Tagestour durch das Naryn Natur- Reservat, entlang der Naryn und Malyi Narin Flüsse, die
wir öfters mit und ohne Brücke überqueren. Über den Dolon Pass in ca. 3.000 Meter Höhe
erreichen wir nachmittags unser Camp im Salkintor Tal.
11. Tag:
Nach dem Stopp in der Zivilisation machen wir uns auf nach Tash Rabat, zur letzten Karawanserei
der Seidenstraße. Von hier sind es nur wenige Kilometer bis zur chinesischen Grenze und zum Ende
der alten Seidenstraße auf kirgisischer Seite.
12. Tag:
Puffertag.
13 & 14. Tag:
Über sensationelle und atemberaubende Pässe gelangen wir in das Fergana Becken. Diese Strecke
ist für Motorräder ein Traum, unser Begleittruck muss jedoch evt. passen. Je nachdem wie die
Schneeschmelze war, werden wir diese Route ohne Begleittruck meistern müssen.
15. Tag:
In südwestlicher Richtung durchqueren wir das Ferganabecken nach Osh. Osh ist die
Wirtschaftsmetropole des kirgisischen Südens. Sie ist der Hauptumschlagsplatz für Opium und
gleichzeitig die historisch bedeutsamste Stadt des Landes, so alt, dass ihre Gründung Legende ist.
16. Tag:
Heute warten die Berge Südkirgistans auf uns. Wir versuchen uns an einer Stichstrasse und fahren
so weit wie möglich ins Gebirge. Die wohlverdiente Pause erhalten wir am Abschyr Ata, einem
Wasserfall, der direkt aus einer Felswand sprudelt.
17. Tag:
Wir „gleiten“ den Tag über auf dem langen Teerband der M41 entlang zum Kara-Kul Stausee.
Den restlichen Tag verbringen wir am See, genießen das Bad und das BBQ.
18. Tag:
Es geht über deutsche Straßen zum Toktogul- Stausee und weiter auf den Alabel Pass von wo wir
auf die Suusamyrebene gelangen. Heute ist unsere letzte Übernachtung in den Bergen, wahlweise
im Zelt oder in einer Yurte.
19. Tag:
Es gilt früh aufzustehen, denn noch vor dem Mittag müssen wir am Zoll in Bischkek sein, wo wir
schon mit den vorbereiteten Formalitäten erwartet werden.
20. Tag:
Der letzte Tag in Bischkek, es gibt viel zu sehen und viel zu unternehmen.
Wir machen, auf was wir an diesem Tag Lust haben, nicht mehr und nicht weniger.
Abends gibt es ein Festessen in einem der besten Restaurants in der Stadt. Und danach holen wir
unser Gepäck, denn unser Flieger geht bald. Wir verlassen Zentralasien Mitten in der Nacht und
fliegen wieder der Heimat entgegen.
Nachtreffen:
Das Nachtreffen und die Abholung der Motorräder findet in der Regel ca. vier Wochen nach
Tourende statt.
Schlusswort:
Eine besondere Tour, die mit langer Hand vorbereitet wurde. Eine Tour, die viel Zeit, Geld und
Vitamin B gekostet hat, um sie einem kleinen Kreis von Abenteurern so zu ermöglichen, wie wir sie
anbieten.
Wer seinen Partner mitnehmen möchte, kann dies gerne etappenweise auf dem Motorrad oder im
Versorgungsfahrzeug tun.
Fazit:
Eine Tour die besser und ausführlicher nicht sein kann und für viele abenteuerliche Überraschungen
sorgen wird.
Die Traumpässe Europas sind im Vergleich dieser Himalajaausläufer, die wir kreuzen, klein und
unbedeutend. Natur pur - eine abenteuerliche Mischung zwischen Marlboro Country und Dschingis
Khan, einfach eine Tour nach unserem Slogan––––––.
Viel Spaß
Euer oc Team
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