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Eine Einführung in LaTeX - Wie verfasse ich eine umfangreiche

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Eine Einführung in LATEX
Wie verfasse ich eine umfangreiche Arbeit mit LATEX?
Karen Räsch
latexkurs@fsmath.uni-bonn.de
12. und 13. August 2009
Karen Räsch
Eine Einführung in LATEX
Ziele des Kurses
Eine Vorstellung davon zu bekommen, was LATEX ist
und was LATEX kann.
In der Lage sein, eine umfangreiche Arbeit, z.B. Bachelor-,
Master- oder Diplomarbeit mit LATEX zu erstellen.
Wissen, wie man sein Wissen erweitern kann.
➲
Viele Übungen!
Karen Räsch
Eine Einführung in LATEX
Organisatorisches
Bis auf den heutigen Vormittag finden alle Veranstaltungen direkt
am Rechner statt.
Die Räume sind IAM-CIP-Pool und Kursraum 2 im HRZ.
Je Raum stehen mehrere Tutoren und ich bereit, um euch Neues
zu erklären und bei auftretenden Problemen zu helfen.
Die Tutoren sind
Shahram Faridani
Oliver Freyermuth
Manuel Hahn
Chris Kerstan
Karen Räsch
Eine Einführung in LATEX
Wann geht’s eigentlich los?
Jetzt!
Karen Räsch
Eine Einführung in LATEX
Grundlegende Informationen zu LATEX
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
Textformatierung
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
Plan für Tag 1
1
Grundlegende Informationen zu LATEX
2
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
3
Textformatierung
4
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
Karen Räsch
Eine Einführung in LATEX
Grundlegende Informationen zu LATEX
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
Textformatierung
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Inhalt
1
Grundlegende Informationen zu LATEX
Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
2
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
3
Textformatierung
4
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
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Grundlegende Informationen zu LATEX
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
Textformatierung
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Was ist LATEX?
LATEX ist ein Softwarepaket und vereinfacht mit Hilfe von Makros
die Benutzung des Textsatzprogrammes TEX.
Es liegt derzeit in der Version 2 vor.
LATEX bietet eine genaue Beeinflussung des Layouts und
komfortable Möglichkeiten der Formelsetzung.
Es ist unabhängig von Hardware und Betriebssystemen und
liefert (bei gleichen Versionen) exakt die gleiche Ausgabe,
beim Kommando latex als DVI, welches zu
umgewandelt werden kann
bei Aufruf von pdflatex direkt als PDF.
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PS
und
PDF
Grundlegende Informationen zu LATEX
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
Textformatierung
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Zur Entstehung und Entwicklung von LATEX
1982 Donald E. Knuth, Professor an der Stanford-University,
veröffentlicht die erste Version von
TEX als Textverarbeitungssystem und
METAFONT zum Entwerfen von Schriftfamilien.
1985 Leslie Lamport veröffentlicht eine darauf aufbauende erste
Version des Systems LATEX, eine sehr mächtige Sammlung von
TEX-Makros. Der Name bedeutet so viel wie Lamport TEX.
1993 LATEX 2 wird als offizielle Version fertig gestellt.
Momentan wird an der Entwicklung von LATEX 3 gearbeitet.
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Textformatierung
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Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Literatur und andere Quellen
Es gibt sehr viel Literatur zum Thema LATEX.
Erwähnenswert sind u.a.
Helmut Kopka: LATEX, Band 1: Einführung, 3. Aufl., 2000;
sowie auch Band 2 und Band 3 von Helmut Kopka: LATEX;
Frank Mittelbach, u.a.: Der LaTeX-Begleiter, 2. Aufl., 2005;
Jegliche Informationen findet man durch Suche im Internet.
Auf www.ctan.org (CTAN = The Comprehensive TEX Arcive
Network) findet man spezifische Informationen.
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Textformatierung
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Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Wie funktioniert LATEX grundsätzlich?
Ähnlich der Programmierung braucht man einen Editor, Compiler
und einen Viewer.
LATEX-Dateien sind Textdateien und haben die Endung .tex.
Wir verwenden zu deren Bearbeitung WinShell als
Entwicklungsumgebung (IDE).
Vorteile von Entwicklungsumgebungen:
an LATEX angepasst, d.h. viele Befehle sind über die grafische
Benutzeroberfläche zugänglich
meist ist ein Viewer für dvi schon integriert und auch
AdobeAcrobat damit aufrufbar
auch LATEX und pdfLATEX werden damit gestartet
Die LATEX-Software installiert man meist mittels einer Distribution
- bei uns MiKTEX.
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Textformatierung
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Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Die Oberfläche von WinShell
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Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
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Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Aufbau eines LATEX-Files – Teil 1
Jedes LATEX-File besteht aus
Vorspann (preamble)
Hier findet die globale Formatierung des Dokumentes statt.
Er beginnt mit \documentclass[...]{...}
und endet mit \begin{document}.
Textteil (body)
Hier befindet sich der eigentliche Text
und Befehle zu dessen lokaler Formatierung.
Er beginnt mit \begin{document}
und endet mit \end{document}.
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Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Aufbau eines LATEX-Files – Teil 2
Ein LATEX-File hat also folgende Gestalt:
\documentclass[...]{...}
Vorspann
\begin{document}
Textteil
\end{document}
Alles nach \end{document} wird ignoriert.
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Syntax von Befehlen und Umgebungen
Aufbau eines LATEX-Files – Beispiel
Das einfachste LATEX-File:
Liefert uns als Ergebnis:
\documentclass{article}
\begin{document}
LATEX ist toll!!
{\LaTeX}ist toll!!
\end{document}
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Syntax von Befehlen und Umgebungen
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Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Was ist zu beachten? – Teil 1
Bei jedem Aufruf von LATEX wird automatisch die TEX-Datei
überschrieben.
Mit dem DVI-File entstehen diverse Dateien, die für uns
fast alle uninteressant sind. (Diese sind in gewisser Weise
Hilfsdateien für LATEX.)
Alle solchen Dateien werden alle im Ordner der TEX-Datei
abgelegt.
Deshalb sollte man unbedingt folgende Regeln beachten:
Einen eigenen Ordner für jedes Dokument anlegen.
Den Ordnern aussagekräftige Namen geben,
z.B. Datum und Anlass.
Falls man eine Version als Zwischenergebnis speichern möchte,
muss dies unter einem anderen Namen passieren.
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Textformatierung
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Einführung in LATEX
Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Was ist zu beachten? – Teil 2
Weitere wichtige Regeln:
Regelmäßig LATEX aufrufen, um Fehlermeldungen zurückverfolgen
zu können.
Fehlermeldungen nicht ignorieren!
Je länger man wartet, desto schwieriger wird es, die Ursache zu
finden.
Den Code mit Tabs und Leerzeilen übersichtlich gestalten
und falls nötig mit % kommentieren.
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Textformatierung
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Aufbau eines LATEX-Files
Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Fehlersuche
Beim Aufruf von LATEX entsteht eine Datei mit der Endung .log,
welche unter anderem Hinweise zu Fehlermeldungen enthält.
Da sich Fehler fortpflanzen können, sollten diese unbedingt von
oben nach unten abgearbeitet werden.
WinShell zeigt die Fehlermeldungen in roter Schrift im
unteren Fenster mit Angabe der Zeile und Art des Fehlers an.
Manchmal kommt es vor, dass diese nicht aussagekräftig sind.
Dann sind folgende Techniken hilfreich:
Mit Verschieben des \end{document}-Befehls die Fehlerquelle
grob eingrenzen.
Mittels % einzelne Zeilen sukzessive ausblenden.
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Syntax von Befehlen und Umgebungen
Syntax von Befehlen
Jeder LATEX-Befehl beginnt mit einem Backslash «\»
oder ist einer der Einzeichenbefehle $, %, &, #, ^, _, ~, {, }.
Befehle können Argumente haben.
Dabei gilt (fast immer):
Zwingende Argumente stehen in geschweiften Klammern
Optionale Argumente stehen in eckigen Klammern
Beispiel: \usepackage[latin1]{inputenc}
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Hinweise zum Umgang mit LATEX
Syntax von Befehlen und Umgebungen
Syntax von Umgebungen
Sogenannte Umgebungen werden in LATEX mit folgenden
Befehlen erzeugt:
\begin{<Umgebung>}
...
\end{<Umgebung>}
Beispiel:
Ergebnis:
LATEX-Code:
\begin{quote}
Hier steht ein Zitat.
\end{quote}
Karen Räsch
Hier steht ein Zitat.
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Dokumentklassen und ihre Optionen
Pakete in LATEX
Weitere globale Eigenschaften des Dokumentes festlegen
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Pakete in LATEX
Weitere globale Eigenschaften des Dokumentes festlegen
Dokumentklassen
Die genaue Syntax zur Eröffnung des Vorspannes lautet
\documentclass[<Optionen>]{<Klasse>}
Dabei sind mögliche Werte für <Klasse>:
article
amsart
book
amsbook
report
beamer
letter
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Dokumentklassen und ihre Optionen
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Weitere globale Eigenschaften des Dokumentes festlegen
Optionen von Dokumentklassen – Teil 1
Mögliche Werte für <Optionen> sind:
10pt, 11pt, 12pt
Wählt die Schriftgröße im Dokument, standard ist «10pt».
a4paper, a5paper, letterpaper, usw.
Legt das Papierformat fest, standard ist «letterpaper».
landscape
Wählt Querformat für das Papier – problematisch!
onecolumn, twocolumn
Legt fest, ob der Text ein- oder zweispaltig gesetzt wird,
standard ist «onecolumn».
oneside, twoside
Wählt, ob die Ausgabe auf doppelseitigen oder auf einseitigem
Papier erfolgt.
openright, openany
Definiert, wo neue Kapitel beginnen dürfen. Mit «openright»
werden neue Kapitel nur auf einer rechten Seite begonnen.
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Dokumentklassen und ihre Optionen
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Optionen von Dokumentklassen – Teil 2
Weitere mögliche Werte für <Optionen> sind:
titlepage, notitlepage
Legt fest, ob es eine separate Titelseite gibt.
draft, final
Legt fest, ob es sich bei dem Dokument um einen Entwurf
oder um die finale Version handelt, standard ist «final».
Im Entwurf werden Bilder nur als Rahmen dargestellt und
übervolle Boxen mit einer Linie markiert.
leqno
Die Nummer bei nummerierten Formeln soll links, statt rechts,
dargestellt werden.
fleqn
Formeln werden linksbündig statt zentriert dargestellt.
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Pakete in LATEX – Teil 1
Dem Befehl \documentclass folgen typischerweise einige
\usepackage Anweisungen.
Diese legen fest, welche Zusatzpakete geladen werden.
Syntax zum Laden eines Pakets:
\usepackage[<Optionen>]{<Paket>}
Einige der wichtigsten Pakete:
german: Sorgt u.a. für deutsche Anführungszeichen und
deutsche Bezeichnungen für automatisch generierte
Textbestandteile, z.B. «Inhaltsverzeichnis» statt «Contents».
Es liefert als weiteren Einzeichenbefehl «"».
inputenc: Bewirkt, dass Umlaute/«ß» eingelesen werden
können.
Als Option muss dabei die interne Kodierung angegeben werden.
Bei Windows ist dies ansinew, bei Linux meist latin1 (oder
utf8) und für Mac standardmäßig applemac.
amsmath, amsfonts, amssymb: Für verschiedenste
mathematische Symbole und Schriftarten
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Dokumentklassen und ihre Optionen
Pakete in LATEX
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Pakete in LATEX – Teil 2
Viele Pakete sind in LATEX-Distributionen inbegriffen.
Sollte ein Paket nicht vorhanden sein, findet man es
auf der Seite www.ctan.org und kann es dort als Datei
mit der Endung .sty herunterladen.
Genaue Anweisungen zur Installation stehen in der
R EAD M E-Datei
Alternativ kann man es auch im aktuellen Ordner ablegen
– unschön!
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Pakete in LATEX – Beispiel 1
Ergebnis:
LATEX-Code:
\documentclass{article}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{german}
\begin{document}
\"a \"A \"o \"O \"u \"U, \\
ä Ä ö Ö ü Ü,
ä Ä ö Ö ü Ü, \\
ä Ä ö Ö ü Ü,
"a "A "o "O "u "U, \\
"‘ "’ "< ">
ä Ä ö Ö ü Ü,
„“«»
\end{document}
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Pakete in LATEX – Beispiel 2
Ergebnis:
LATEX-Code:
\documentclass{article}
\usepackage{hieroglf}
\begin{document}
\textpmhg{LaTeX ist toll}
LaTeX ist toll
\end{document}
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Längenbefehle – Grundlagen
Längenbefehle definieren bestimmte Abstände im Dokument,
z.B. Textbreite.
Syntax zum Festlegen von Längenbefehlen:
\setlength{\<Längenbefehl>}{<Maßangabe>}
\addtolength{\<Längenbefehl>}{<Maßangabe>}
Wir werden gleich ein paar Längenbefehle kennenlernen.
Zu Maßangaben in LATEX:
Sie erfolgen als Dezimalzahl mit «,» oder «.» gefolgt von einer
Maßeinheit. (Auch negative Zahlen sind möglich!)
Die wichtigsten Einheiten sind
cm, mm, in, pt als feste Einheiten,
ex, em als variable Einheiten, welche die Größe des «x»
bzw. des Geviertstriches «—» im aktuellen Zeichensatz haben.
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Längenbefehle – Seitendeklarationen – Teil 1
Für die Abstände in einem Dokument gibt es gewisse sinnvolle
Standardeinstellungen.
Hier eine Übersicht über die Längenbefehle:
\textheight
\paperheight
\textwidth
\paperwidth
\topmargin
\headheight
\oddsidemargin
\headsep
\evensidemargin
\topskip
\footskip
Beispiel: Um die Textbreite anzupassen, schreibt man
\setlength{\textwidth}{16cm}
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Dokumentklassen und ihre Optionen
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Längenbefehle – Seitendeklarationen – Teil 2
Nochmal genauer zu den genannten Längenbefehlen:
\textheight
\textwidth
\topmargin
\oddsidemargin
\evensidemargin
\paperheight
\paperwidth
\headheight
\headsep
\topskip
\footskip
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Längenbefehle – Zeilen- und Absatzabstände
Wichtig sind die beiden Längenbefehle:
\parskip: Regelt den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Absätzen
\parindent: Legt die Einrücktiefe der ersten Zeile
eines neuen Absatzes fest
Variable Einheiten verwenden!
Außerdem erhöht man den globalen Zeilenabstand durch
\renewcommand{\baselinestretch}{<Faktor>}
Beispiel: Soll die erste Zeile neuer Absätze nicht eingerückt
und der Zeilenabstand mit 1.5 multipliziert werden, schreibt man
\setlength{\parindent}{0ex}
\renewcommand{\baselinestretch}{1.5}
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Format von Kopf- und Fußzeilen – Teil 1
Der Seitenstil entscheidet über Inhalt von Kopf- und Fußzeilen.
Syntax zum Festlegen des Seitenstils:
\pagestyle{<Seitenstil>}
Möglichkeiten für den Parameter <Seitenstil>:
plain: Sorgt für einen leeren Seitenkopf und die Seitenummer
zentriert in der Fußzeile.
empty: Liefert leere Kopf- und Fußzeile.
headings: Damit enthält der Seitenkopf die Seitenzahl und
Informationen zu den Überschriften, die Fußzeile ist leer;
die Kapitelanfangsseite trägt jedoch den Seitenstil plain
myheadings: Um die Kopf- und Fußzeile (eingeschränkt) selbst
zu gestalten.
Standard ist
article, report, letter: plain
book, amsbook: headings
amsart: wie headings aber ohne Überschriften-Informationen
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Format von Kopf- und Fußzeilen – Teil 2
Möchte man tiefgreifendere Änderungen vornehmen, ist das
Paket fancyhdr hilfreich.
Damit können u.a. folgende Dinge eingestellt werden:
EL
EC
ER
OL
Text
EL
EC
OC
OR
← \fancyhead[<Pos>]{<Inhalt>}
OR
← \fancyfoot[<Pos>]{<Inhalt>}
Text
ER
OL
OC
Zu den Bezeichnungen für <Pos>:
L, C, R:
E, O:
stehen für links, mittig bzw. rechts
stehen für gerade bzw. ungerade Seiten
Was man für <Inhalt> eingeben kann und viele weitere
Optionen stehen in den Materialien auf www.ctan.org.
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Format von Kopf- und Fußzeilen – Teil 3
Der Seitenstil einzelner Seiten wird mit dem Befehl
\thispagestyle{<Seitenstil>}
an der entsprechenden Stelle im Textteil geändert.
Die erste Seite eines Dokumentes nimmt teilweise
eine Sonderrolle ein.
Der Befehl \pagestyle{<Seitenstil>} sollte dann
durch ein \thispagestyle{<Seitenstil>}
auf der ersten Seite ergänzt werden.
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Dokumentklassen und ihre Optionen
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Seitennummerierung
Syntax zum Festlegen der Art der Nummerierung:
\pagenumbering{<ZiffStil>}
Dieser Befehl ist sowohl im Vorspann als auch im Textteil
definiert.
Möglichkeiten für den Parameter <ZiffStil>:
arabic: Normale Nummerierung, dies ist standard
roman: Nummerierung durch kleine römische Ziffern
Roman: Nummerierung durch große römische Ziffern
alph: Nummerierung durch Kleinbuchstaben
Alph: Nummerierung durch Großbuchstaben
Eine Änderung des Stils führt dazu, dass der Zähler page
wieder auf 1 gesetzt wird.
Um den Zähler anzupassen, benutzt man den Befehl
\setcounter{page}{<Zeichennummer>}
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Dokumentklassen und ihre Optionen
Pakete in LATEX
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Globale Formatierung – Beispiel
\documentclass[11pt,a4paper,draft]{article}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{german}
\usepackage{amsmath, amsfonts, amssymb}
\setlength{\parindent}{0 cm}
\pagestyle{headings}
\pagenumbering{Roman}
\begin{document}
\thispagestyle{empty}
.
.
.
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Zeilenumbrüche, Zwischenräume und Absätze
Gliederungsebenen
Texthervorhebung
Viele Kleinigkeiten
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1
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Zeilenumbrüche, Zwischenräume und Absätze
Gliederungsebenen
Texthervorhebung
Viele Kleinigkeiten
4
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
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Zeilenumbrüche, Zwischenräume und Absätze
Gliederungsebenen
Texthervorhebung
Viele Kleinigkeiten
Zeilenumbrüche
LATEX behandelt (beliebig viele) Leerzeichen und Zeilenwechsel
lediglich als Wortende.
Möchte man einen Zeilenumbruch einfügen, so benutzt man
dazu das Kommando \\ oder gleichbedeutend \newline.
Dem Befehl \\ kann mittels \\[<Abstand>] ein optionaler
<Abstand> mitgegeben werden.
Hier steht z.B. \\[3ex]
Der Befehl \linebreak[<Zahl>] sorgt an der Stelle des
Auftretens für einen Zeilenumbruch, bei dem die Zeile trotzdem
aufgefüllt wird.
In einer optionalen <Zahl> zwischen 0 und 4 kann aufsteigend
die Dringlichkeit festgelegt werden.
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Zeilenumbrüche, Zwischenräume und Absätze
Gliederungsebenen
Texthervorhebung
Viele Kleinigkeiten
Absätze
Einen neuen Absatz beginnt man mit zwei Zeilenumbrüchen,
d.h. einer Leerzeile, im .tex-File.
Standardmäßig wird die erste Zeile eines Absatzes leicht
eingerückt.
Der Abstand vom linken Rand wird dabei global über den
Längenbefehl \parindent festgelegt. (siehe letzter Abschnitt)
Lokal für den aktuellen Absatz sorgen \indent bzw.
\noindent für eine bzw. keine Absatzeinrückung.
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Horizontale Zwischenräume – Teil 1
Innerhalb einer Zeile erzeugt man einen Zwischenraum mittels
\hspace{<Abstand>}.
Beispiel: Dies ist \hspace{1ex} 1ex und dies
\hspace{-1ex} -1ex. liefert «Dies ist 1ex und dies-1ex.»
(Man beachte, dass auch die Leerzeichen vor und nach dem
\hspace-Befehl berücksichtigt werden.)
Einen an den Schriftsatz angepassten Zwischenraum, fügt man
mit \quad ein.
Es entsteht ein Abstand der Größe des Schriftsatzes, z.B. 10pt.
Den doppelten Zwischenraum erhält man mit \qquad.
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Horizontale Zwischenräume – Teil 2
Der Befehl \hfill fügt so viel Zwischenraum ein, dass die Zeile
rechtsbündig abschließt.
Beispiel:
«Links
Links \hfill Rechts liefert
Rechts»
Mehrere \hfill-Befehle in einer Zeile fügen jeweils gleich viel
Zwischenraum ein, so dass die Zeile rechtsbündig abschließt.
Ersetzt man \hfill durch \dotfill bzw. \hrulefill, wird
der Zwischenraum anstelle von Leerzeichen mit Punkten bzw.
einer Linie gefüllt.
Beispiel:
\dotfill 1Drittel \hfill 2Drittel \hrulefill
liefert
« . . . . . . . . . . . . . . . 1Drittel
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Vertikale Zwischenräume
Viele der zuvor eingeführten Befehle haben vertikale Varianten:
\newpage: wie \newline
\pagebreak: wie \linebreak
\vspace: wie \hspace
\vfill: wie \hfill
Besonders wichtig, um variable Abstände zwischen Absätzen
einzufügen, sind die Befehle
\bigskip
\medskip
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\smallskip
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Gliederungsebenen – Teil 1
Für die fortlaufende Untergliederung folgt man immer der Syntax
\<Gliederungsbefehl>[<Kurzform>]{<Überschrift>}
Möglichkeiten für <Gliederungsbefehl> sind:
part: Teil (nur bei book)
chapter: Kapitel (nur bei book und report)
section: Abschnitt
subsection: Unterabschnitt
subsubsection: Unterunterabschnitt
paragraph: Absatz
subparagraph: Unterabsatz
Mit dem \chapter-Befehl entsteht automatisch die Überschrift
«Chapter» bzw. «Kapitel» (mit german-Paket)
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Gliederungsebenen – Teil 2
Syntax für die Dokumentuntergliederung:
\<Gliederungsbefehl>[<Kurzform>]{<Überschrift>}
<Überschrift> ist die eigentliche Überschrift.
<Kurzform> taucht im Inhaltsverzeichnis (falls eines erzeugt
wird) und im Seitenkopf (falls headings eingestellt ist) auf.
LATEX nummeriert die Gliederungsebenen automatisch
fortlaufend.
Soll keine Nummerierung erfolgen, schreibt man hinter dem
Gliederungsbefehl einen «∗ ».
Beispiel: \section∗ {<Überschrift>}
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Schriftsatz ändern – Teil 1
Jede Schrift hat verschiedene Attribute, dazu zählen: Familie,
Form, Serie und Schriftgröße.
Familie:
Bestimmt das globale Erscheinungsbild einer Schrift
\rmfamily:
\ttfamily:
\sffamily:
Form:
Bestimmt die Neigung und Ähnliches
\itshape:
\slshape:
\scshape:
\upshape:
Serie:
Roman-Schrift
Schreibmaschinenschrift
Serifenlose Schrift
Kursivschrift
Geneigte Schrift
K APITÄLCHEN
Aufrechte Schrift
Bestimmt die Stärke und Weite einer Schrift
\bfseries:
\mdseries:
Fettschrift
(Normale) mittlere Stärke
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Schriftsatz ändern – Teil 2
Schriftgröße: Die globale Schriftgröße legt man als Option der
Dokumentklasse fest. (siehe letzter Abschnitt)
Lokal verändert man die Schriftgröße mit:
\tiny:
\scriptsize:
\footnotesize:
\small:
\normalsize:
\large:
\Large:
\LARGE:
Winzig
Sehr Klein
Fußnote
Klein
Normal
Groß
Größer
Noch Größer
\huge:
Riesig
\Huge:
Gigantisch
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Schriftsatz ändern – Teil 3
All diese Erklärungen gelten bis zum nächsten Befehl des
gleichen Typs oder bis zum Ende der aktuellen Umgebung.
Beispiel:
Der kommende Text ist {\bfseries
{\slshape fett-geneigt} und fett-aufrecht}.
liefert «Der kommende Text ist fett-geneigt und fett-aufrecht.»
Die Variante \text<Kurzform>{<Text>} ist für einzelne
Worte oder kleine Wortgruppen vielleicht intuitiver. Werte für
<Kurzform> sind rm, tt, sf, it, sl, sc, up, . . .
Beispiel: Obiges Ergebnis hätte man auch mit
Der kommende Text ist \textbf{
\textsl{fett-geneigt} und fett-aufrecht}.
erreichen können.
Außerdem gibt es den Befehl \emph{<Text>}. Dieser sorgt
dafür, dass der <Text> umgebungsabhängig betont wird.
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Textausrichtung – Teil 1
LATEX hat als Standardausrichtung Blocksatz.
Mögliche Umgebungen mit einer anderen Ausrichtung sind:
center,
flushleft,
flushright
Beispiel:
Ergebnis:
LATEX-Code:
\begin{center}
{\Huge \LaTeX}
\end{center}
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Textausrichtung – Teil 2
Innerhalb einer Umgebung sind stattdessen die folgende Befehle
zu verwenden:
\centering,
\raggedleft,
\raggedright
Diese ändern die Ausrichtung bis zum Ende dieser Umgebung.
Manchmal möchte man die vertikalen Abstände, welche die
genannten Umgebungen erzeugen, vermeiden. Auch dazu nutzt
man obige Befehle.
Die Syntax dazu lautet:
{\centering <Text>}
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Anführungszeichen
Die englischen Anführungszeichen setzt man mittels ‘‘ und ''.
Beispiel:
‘‘Super!'' liefert “Super!”.
Die deutschen Anführungszeichen (mit german-Paket) mittels
"‘ und "'.
Beispiel:
"‘Super!"' liefert „Super!“.
Die französischen Anführungszeichen (mit german-Paket)
mittels "< und ">.
Beipiel;
"<Super!"> liefert «Super!».
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Trennung
Bei deutschen Texten kommt es hin und wieder zu Trennungsfehlern. Diese behebt man direkt durch Einfügen von \-.
Beispiel: Zei\-chen erzeugt «Zeichen» innerhalb des
Textes und trennt korrekt falls das Wort am Ende der Zeile
vorkommt.
Mit \hyphenation{<Trennungsliste>} im Vorspann
erzeugt man eine globale Trennungsliste.
Innerhalb von <Trennungsliste> sind allerdings keine
Umlaute und «ß» erlaubt.
Beispiel:
\hyphenation{Zei-chen,Ur-instinkt,. . .}
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Sonderzeichen und andere Symbole
Die Einzeichenbefehle $, %, &, #, _, {, } erzeugt man in LATEX
durch Vorstellen eines Backslash.
Beispiel:
\% liefert %
Ein Backslash erzeugt man übrigens mit \textbackslash.
LATEX kennt eine unglaublich große Anzahl (nichtmathematischer)
Sonderzeichen.
Man findet Befehle für die merkwürdigsten Symbole.
Beispiele:
(\smiley), ☼ (\sun) oder
(\eighthnote).
Fast alle Symbole finden sich im Übersichtsdokument
The Comprehensive LATEX Symbol List
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Boxen – Grundlagen
Eine Box (Kasten) ist ein zusammengesetztes Objekt, welches
von LATEX wie ein einzelnes Zeichen behandelt wird.
Damit können Boxen verschoben werden, aber TEX kann sie
nicht umbrechen.
LATEX stellt drei verschiedenen Typen von Boxen zur Verfügung:
LR-Box: Einzelbestandteile werden horizontal von links nach
rechts angeordnet
Vertikale Box:
Balkenbox:
Aus Zeilen aufgebaut, auch Absatzbox genannt
Ein mit Farbe gefülltes Rechteck
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LR-Boxen
Diese werden erzeugt mit den Befehlen
\mbox{<Text>}
\makebox[<Breite>][<Pos>]{<Text>}
Ferner gibt es die umrandeten Versionen mit
\fbox{<Text>}
\framebox[<Breite>][<Pos>]{<Text>}
<Text> wird in Abhängigkeit von <Pos> wie folgt dargestellt:
l: linksbündig
r: rechtsbündig
s: links- und rechtsbündig
Ohne Angabe: zentriert
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LR-Boxen – Beispiele
LATEX-Code:
\makebox[4cm]{zentrierter Text} <Text>
Ergebis:
LATEX-Code:
Ergebis:
LATEX-Code:
Ergebis:
LATEX-Code:
Ergebis:
Zentrierter Text
<Text>
\fbox{Umrahmter Text}
Umrahmter Text
\framebox[5.5cm][s]{Ein verteilter Text}
Ein
verteilter
Text
\framebox[2mm][l]{Zu kleine Box} <Text>
Zu
<Text>
kleine Box
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Vertikale Verschiebung von LR-Boxen
Eine verschobene mbox erhält man mit
\raisebox{<Lift>}[<Oberlänge>][<Unterlänge>]{<Text>}
Dabei liegt die LR-Box um <Lift> oberhalb der Grundlinie.
<Oberlänge> und <Unterlänge> bestimmen, wie groß LATEX
den Abstand zur darüber- und darunterliegenden Zeile wählt.
Beispiel:
Grundlinie \raisebox{1ex}{hoch} und
\raisebox{-1ex}{tief} und zurück.
erzeugt
Grundlinie hoch und tief und zurück.
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Vertikale Boxen
Diese werden erzeugt mit den Befehlen
\parbox[<Pos>][<Höhe>][<iPos>]{<Breite>}{<Text>}
\begin{minipage}[<Pos>][<Höhe>][<iPos>]{<Breite>}
<Text>
\end{minipage}
Dabei bedeuten die nicht sofort selbsterklärenden Parameter:
<Pos>: Bestimmt, welche Zeile der Box auf die laufende Zeile
ausgerichtet wird.
Mögliche Werte: b (unterste), t (oberste), ohne Angabe
(zentiert)
<iPos>: Bestimmt die vertikale Positionierung des Textes
innerhalb der Box.
Mögliche Werte: t (top), b (bottom), c (centered), s (stretched)
In der minipage-Umgebung sind deutlich mehr Befehle erlaubt.
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Balkenboxen
Diese werden erzeugt mit dem Befehl
\rule[<Lift>]{<Breite>}{<Höhe>}
Damit erzeugt LATEX einen Balken der angegebenen <Breite>
und <Höhe>, der um <Lift> über der Grundlinie liegt.
Beispiel:
\rule{7ex}{1.5ex} erzeugt
Manchmal benutzt man eine Balkenbox der Breite 0 als «Stütze».
Beispiel:
Hallo und Ihr! wurden erzeugt durch
\fbox{Hallo} und \fbox{\rule[-2ex]{0ex}{5ex}Ihr!}
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Aufzählungen – Teil 1
Nichtnummerierte Aufzählungen erzeugt man in LATEX mit der
itemize-Umgebung, d.h.
\begin{itemize}
\item <Punkt 1>
\item <Punkt 2>
.
.
.
\end{itemize}
Nummerierte Aufzählungen vollkommen analog mit der
enumerate-Umgebung.
Auch hier kümmert sich LATEX selbst um die Nummerierung.
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Aufzählungen – Teil 2
Außerdem gibt es die Umgebung description.
Gibt man dem \item-Befehl ein optionales Argument, so wird
dieses <Zeichen> zur Listenmarkierung.
Die Syntax lautet also: \item[<Zeichen>].
Dies funktioniert bei kurzen <Zeichen> auch mit den anderen
beiden Listen-Umgebungen.
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Aufzählungen – Beispiel
Der LATEX-Code:
Listentypen:
\begin{description}
\item[itemize] Nichtnummerierte Liste
\item[enumerate] Nummerierte Liste
\item[description] Selbstgestaltete Liste
\end{description}
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Aufzählungen – Beispiel
Erzeugt:
Listentypen:
itemize Nichtnummerierte Liste
enumerate Nummerierte Liste
description Selbstgestaltete Liste
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Tabulatoren – Teil 1
Tabulatoren setzt man in LATEX mit der tabbing-Umgebung, d.h.
\begin{tabbing}
<Text>
\end{tabbing}
Mit dem Befehl \= wird ein Tabulator gesetzt. Ab der nächsten
Zeile stehen diese Markierungen zur Verfügung.
Zeilen werden weiterhin mit \\ beendet.
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Tabulatoren – Teil 2
Es gibt zwei Möglichkeiten zum nächsten Tabulator zu springen:
\> : Wirkung endet mit der Zeile des Auftretens
\+ : Behält seine Wirkung über Zeilengrenzen hinweg, Wirkung
beginnt erst nach nächstem \\
\+ ist nur am (Anfang oder) Ende einer Zeile sinnvoll.
Die gleiche Wirkung aber in die Gegenrichtung haben
\<
\-
zu \>
zu \+
Oft möchte man Tabstops anhand einer Musterzeile festlegen.
Der Befehl \kill anstelle von \\ sorgt dafür, dass die
entsprechende Zeile nicht angezeigt wird.
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Tabulatoren – Beispiel
Der LATEX-Code:
Tabulatortest:
\begin{tabbing}
Tab1 \= TabZwei \= TabDrei \= Tab4 \kill
Tab1 \> TabZwei \> Tab3 \> Tab4 \+ \\
Test \> über \\
\< zwei \> Zeilen
\end{tabbing}
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Tabulatoren – Beispiel
Erzeugt:
Tabulatortest:
Tab1 TabZwei Tab3
Test
über
zwei Zeilen
Tab4
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Fußnoten
Fußnoten erzeugt man in LATEX mittels \footnote{<Text>}.
Die Nummerierung erfolgt durchlaufend.
Bei jedem \chapter-Befehl wird der Fußnotenzähler wieder
zurückgesetzt.
Fußnoten werden in LATEX standardmäßig mittels arabischer
Ziffern1 ausgegeben.
Man kann dies ändern mitteils
\renewcommand{\thefootnote}{\<ZiffStil>{footnote}}
Für <ZiffStil> sind die bei Seitennummerierung
beschriebenen Ziffernstile und fnsymbol† zugelassen
1 Die
† Die
sehen so aus: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, . . .
sehen so aus: *, †, ‡, §, ¶, ∥, **, ††, ‡‡
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Randnotizen
Der Befehl \marginpar{<Notiz>} erzeugt als Randnotiz
<Notiz>.
Diese erscheint standardmäßig im rechten oder äußeren Rand
beginnend in Höhe der Zeile, in der der Befehls steht.
LATEX erzeugt dazu eine parbox von ≈ 1,9 cm Breite.
Die Breite kann über den Längenbefehl \marginparwidth
angepasst werden.
Beispiel:
\marginpar{\rule[4ex]{0.5ex}{8ex}}
(Leider ist dieser Befehl nicht mit der Dokumentklasse beamer
kompatibel und kann deshalb nicht vorgeführt werden.)
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Tabellen – Teil 1
Tabellen erzeugt man in LATEX mit der tabular-Umgebung.
Die allgemeine Syntax lautet
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
Eine zweite Möglichkeit bei der man zusätzlich die Gesamtbreite
<Br> der Tabelle festlegen kann, ist
\begin{tabular∗ }{<Br>}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular∗ }
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Tabellen – Teil 2
Syntax der tabular-Umgebung:
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
<Position> ist der vertikale Positionierungsparameter.
Mögliche Werte:
t:
b:
oberste Tabellenzeile auf die laufende Umgebung ausrichten
unterste Tabellenzeile auf die laufende Umgebung ausrichten
Standard: Ausrichtung nach der vertikalen Tabellenmitte
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Tabellen – Teil 3
Syntax der tabular-Umgebung:
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
<Format> bestimmt die Formatierung der Tabelle.
Dabei stehen folgende Einträge für die Spaltenformatierung zur
Verfügung:
l : Linksbündig
r : Rechtsbündig
c : Zentriert
p{<Breite>} : der Text wird nach <Breite> umgebrochen
∗
{<Zahl>}{<Format>} : Die Angabe <Format> wird
<Zahl>-mal wiederholt
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Tabellen – Teil 4
Syntax der tabular-Umgebung:
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
Für den linken/rechten Rand und die Spaltenzwischenräume
stehen folgende Formatierungseinträge zur Verfügung:
| : Erzeugt einen vertikalen Strich
|| : Erzeugt zwei vertikale Striche
@{<Text>} : Der <Text> wird zwischen den Spalten
eingetragen
Beispiele: \begin{tabular}{|p{2cm}|l|l|l|l|l|l|}
\begin{tabular}{c||*{3}{c|}c}
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Tabellen – Teil 5
Syntax der tabular-Umgebung:
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
Nun genauer zu den <Zeilen>:
Die Spalteneinträge jeder Zeile werden durch & getrennt.
Zeilen enden auch hier mit \\.
Die folgenden Befehle erzeugen
∘ \hline: eine horizontale Linie vom linken zum rechten Rand
∘ \hline\hline: eine horizontale Doppellinie
∘ \cline{<m>-<n>}: eine horizontale Linie vom linken Rand der
Spalte <n> bis zum rechten Rand der Spalte <m>
Diese sind nur vor der ersten Zeile oder nach \\ erlaubt.
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Tabellen – Teil 6
Syntax der tabular-Umgebung:
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
Weiter zu den <Zeilen> der Tabelle:
\multicolumn{<Zahl>}{<Format>}{<Text>} macht aus den
darauffolgenden <Zahl> Spalten eine einzige.
Dabei gibt <Format> das Aussehen des Feldes an (Wert l, r oder
c und ggf. «|» oder @-Ausdrücke).
\vline erzeugt eine vertikale Linie («Spaltentrenner» innerhalb
einer Spalte).
Karen Räsch
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Tabellen
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Tabellen – Änderung des Tabellenstils
Der Längenbefehl \tabcolsep bestimmt die halbe Breite des
Zwischenraumes benachbarter Spalten.
Der Zeilenabstand wird mit folgendem Befehl erhöht:
\renewcommand{\arraystretch}{<Faktor>}
Dies ist vollkommen analog zum \baselinestretch-Befehl.
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Gleitende Tabellen – Teil 1
Die tabular Umgebung erzeugt Tabellen genau an der Stelle
ihres Auftretens.
Dies birgt Probleme, die eine automatische Positionierung von
Tabellen lösen würde.
Zu diesem Zweck gibt es die table-Umgebung:
\begin{table}[<Wohin>]
<Überschrift> <Tabelle> <Unterschrift>
\end{table}
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Gleitende Tabellen – Teil 2
Syntax der table-Umgebung:
\begin{table}[<Wohin>]
<Überschrift> <Tabelle> <Legende>
\end{table}
Dabei bedeuten die Parameter:
<Wohin>: gibt an, wohin die Tabelle gleiten soll und darf.
Es ist eine Zeichenkette aus folgenden Buchstaben:
h (here), t (top), b (bottom), p (page of floats, d.h. separate Seite)
<Überschrift>, <Legende>: erzeugt man mit dem Befehl
\caption[<Kurzform>]{<Text>}
vor bzw. nach der <Tabelle>.
Es erscheint <Text> über oder unter der <Tabelle> und die
<Kurzform> taucht in einem eventuellen Tabellenverzeichnis auf.
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Bessere Tabellen mit array – Teil 1
Das Paket array ermöglicht erweiterte Tabellenstrukturen.
Wie üblich werden Tabellenstrukturen erzeugt mittels
\begin{tabular}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular}
\begin{tabular∗ }{<Br>}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabular∗ }
Dabei sind <Position> und <Br> wie schon bei den StandardUmgebungen beschrieben.
Die Möglichkeiten für <Format> wurden jedoch stark erweitert.
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Bessere Tabellen mit array – Teil 2
Mögliche neue Parameter zur Spaltenformatierung:
m{<Breite>}: Wie p{<Breite>}, die Spalte wird jedoch
vertikal zentriert
b{<Breite>}: Wie p{<Breite>}, die Spalte wird jedoch
vertikal unten ausgerichtet
>{<Text>}: Darf direkt vor einer der Anweisungen l, r, c,
p{⋅ ⋅ ⋅}, m{⋅ ⋅ ⋅} oder b{⋅ ⋅ ⋅} stehen und fügt <Text> vor jedem
Eintrag in diese Spalte ein.
<{<Text>}: Darf direkt nach einer der Anweisungen l, r, c,
p{⋅ ⋅ ⋅}, m{⋅ ⋅ ⋅} oder b{⋅ ⋅ ⋅} stehen und fügt <Text> nach jedem
Eintrag in diese Spalte ein.
!{<Text>}: Darf wie «|» überall stehen und fügt dort <Text>
ein. Im Gegensatz zu @{<Text>}, löscht es jedoch nicht
automatisch den Spaltenzwischenraum.
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Weitere Pakete zum Erzeugen von Tabellen
Mehrseitige Tabellen mit longtable:
Tabellen dürfen standardmäßig nur höchstens eine Seite lang sein.
Im longtable-Paket sorgt die longtable-Umgebung dafür,
dass eine Tabelle automatisch über mehrere Seiten umgebrochen
wird.
Die Tabellenüberschriften können passend gestaltet werden.
Tabellen fester Breite mit tabularx:
Mit dem tabularx-Paket können Tabellen über die gesamte
Seitenbreite erzeugt werden. Die Syntax lautet:
\begin{tabularx}{<Br>}[<Position>]{<Format>}
<Zeilen>
\end{tabularx}
<Br> ist überlicherweise \textwidth.
Innerhalb von <Format> ist zusätzlich X erlaubt. Es erzeugt eine
Spalte variabler Breite.
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Tabellen
Grafiken
Inhalt
1
Grundlegende Informationen zu LATEX
2
Zur globalen Formatierung eines Dokuments
3
Textformatierung
4
Boxen, Listen, Tabellen und Grafiken in LATEX
Boxen
Auflistungen, Tabulatoren, Fußnoten und Randnotizen
Tabellen
Grafiken
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Tabellen
Grafiken
Grafiken mit graphicx einbinden – Teil 1
Mit dem Zusatzpaket graphicx kann LATEX externe Grafiken
im .eps-Format einbinden.
Damit müssen jegliche Grafiken zunächst konveriert werden.
pdfLATEX erlaubt mit diesem Paket auch viele andere Formate,
z.B. .jpg, .pdf usw.
Der zugehörige Befehl ist
\includegraphics[<Key> = <Wert>]{<Grafikdatei>}
Die Angaben bei <Key> entscheiden darüber, wie die <Grafikdatei> eingebunden wird.
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Grafiken mit graphicx einbinden – Teil 2
Befehl zum Einbinden einer Grafik:
\includegraphics[<Key> = <Wert>]{<Grafikdatei>}
Hier eine Auswahl der Möglichkeiten für <Key>:
height:
Legt <Wert> als Höhe der Grafik fest.
width:
Legt <Wert> als Breite der Grafik fest.
scale:
Skaliert die Grafik um <Wert>.
bb: <Wert> sind vier durch Leerzeichen getrennte Zahlen,
welche die «Bounding Box» der Grafik definieren.
clip: Kann als <Wert> nur true oder false annehmen.
Gibt an, ob das Bild auf die durch bb vorgegebene Größe
zugeschnitten wird oder darüber hinausragt.
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Grafiken mit graphicx einbinden – Teil 3
Befehl zum Einbinden einer Grafik:
\includegraphics[<Key> = <Wert>]{<Grafikdatei>}
Befindet sich die <Grafikdatei> nicht im Arbeitsverzeichnis,
ist anzugeben, in welchen Verzeichnissen gesucht werden soll.
Dies leistet der Befehl \graphicspath{<Verz_Liste>}.
Beispiel:
\graphicspath{{eps/},{jpg/}}
(Unix)
\graphicspath{{:eps:},{:jpg:}} (Mac)
Gibt man keine Endung der <Grafikdatei> an, so muss mit
\DeclareGraphicsExtensions{<Endungen_Liste>}
festgelegt werden, welche Endungen zugelassen sind.
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Gleitende Bilder
Analog zu den Tabellen, ist es möglich Bilder gleitend
einzubinden.
Dazu gibt es die figure-Umgebung:
\begin{figure}[<Wohin>]
<Überschrift> <Grafik> <Unterschrift>
\end{figure}
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Boxen
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Tabellen
Grafiken
Grafiken – Beispiel
LATEX-Code:
\begin{figure}[bhp]
\fbox{
\includegraphics%
[width = 0.5\textwidth]{Kornblumen.jpg}
}
\caption{Kornblumen}
\end{figure}
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Grafiken – Beispiel
Ergebnis:
Abbildung: Kornblumen
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Bilder selbst erstellen
Bilder in LATEX selbst zu erstellen ist schwierig.
Das Paket pstricks ermöglicht dies für LATEX (nicht pdfLATEX).
Eine Dokumentation für dieses mächtige Paket gibt es unter
http://www.dante.de/CTAN/graphics/pstricks/
base/doc/pstricks-doc.pdf
Mit einem externen Programm zu arbeiten, ist aus meiner Sicht
trotzdem die bessere Lösung.
Dabei gibt es Programme, z.B. Xfig, deren Zeichnungen man
mit LATEX-Symbolen beschriften kann.
Die Ausgabe erfolgt in zwei Dateien: ein graphischer Teil in PS
oder PDF und ein textueller Teil mit LATEX-Kommandos.
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