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Arme wie Arnold Schwarzenegger - Archiv - Hamburger Abendblatt

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4
AHRENSBURGER ZEITUNG / SPORT
Hamburger Abendblatt
Zu Besuch bei den Kraftsportlern der TSV Reinbek
FUSSBALL
az Ahrensburg − Das Meisterschaftsrennen in der Kreisklasse A gewinnt an Dramatik: Der
SSV Pölitz zog dank seines 2:1
über den TSV Bargteheide II
nach Punkten mit Spitzenreiter
JuS Fischbek gleich. Die Fischbeker kamen gegen FSG Südstormarn II nur zu einem 1:1.
Bezirksliga
SV Steinhorst − Breitenfelder SV
Eichholzer SV II − SV Eichede
Olympia Schwartau − Phönix Lübeck
Möllner SV − Kaltenkirchener TS
Bü.-Siebeneichen − SV Hammoor
Ratzeburger SV II − FSG Südstormarn
Preußen Reinfeld II − TSV Gudow
TuS Hoisdorf II − Eintracht Groß Grönau
1. Möllner SV
13 32:23
2. SV Hammoor
13 37:15
3. Kaltenkirchener TS 13 33:13
4. TuS Hoisdorf II
12 39:18
5. FSG Südstormarn 13 40:21
6. Breitenfelder SV
12 36:22
7. TSV Gudow
13 29:25
8. SV Eichede
13 25:20
9. Phönix Lübeck
13 22:23
10. Eichholzer SV II
13 16:26
11. Bü.-Siebeneichen 13 19:25
12. Ratzeburger SV II
13 31:29
13. Eintr. Groß Grönau 13 22:36
14. Preußen Reinfeld II 13 12:43
15. Olympia Schwartau 13 18:40
16. SV Steinhorst
13 16:48
Arme wie Arnold Schwarzenegger
1:8
1:1
3:6
0:2
0:0
2:3
0:1
3:1
30
29
28
25
25
25
22
17
15
15
14
13
12
11
8
5
Kreisliga Stormarn/Segeberg
Union Oldesloe − SV Großenaspe
SV Rickling − TuS StuSie
TuS Garbek − SG Seth
SV Sülfeld − Leezener SC II
TV Trappenkamp − SV Hamberge
TSV Zarpen − TSV Trittau
Bramstedter TS − VfL Tremsbüttel
TSV Weddelbrook − SSC Hagen Abg.
SV Großenaspe − TV Trappenkamp
1. Leezener SC II
14 41:13
2. SV Großenaspe
13 38:22
3. SG Seth
13 30:21
4. TuS Garbek
13 36:13
5. SV Hamberge
13 41:26
6. Bramstedter TS
13 30:16
7. Union Oldesloe
13 32:15
8. SV Sülfeld
13 27:19
9. TSV Trittau
13 18:29
10. SSC Hagen Abg.
13 26:32
11. TuS StuSie
14 27:35
12. TSV Weddelbrook 13 22:28
13. VfL Tremsbüttel
13 18:25
14. TSV Zarpen
13 21:31
15. TV Trappenkamp
13 18:46
16. SV Rickling
13 11:65
4:0
3:3
4:0
0:2
2:3
1:2
2:0
0:3
4:1
31
27
27
26
24
24
22
22
18
17
16
14
12
12
6
1
Kreisklasse A
Rümpeler SV − Bargfelder SV
VfL Oldesloe II − SSV Jersbek
WSV Tangstedt II − TSV Trittau II
Pr. Reinfeld III − SV T.-Bünningstedt
SC Elmenhorst − PSV Tralau
SSV Pölitz − TSV Bargteheide II
JuS Fischbek − FSG Südstormarn II
SSC Hagen Abg. II − SSV Großensee
1. JuS Fischbek
13 43:26
2. SSV Pölitz
13 32:15
3. TSV Bargteheide II 13 47:18
4. Rümpeler SV
13 41:23
5. PSV Tralau
13 40:27
6. Bargfelder SV
13 31:22
7. SC Elmenhorst
13 31:22
8. WSV Tangstedt II
13 27:27
9. SV T.-Bünningstedt 13 25:21
10. VfL Oldesloe II
13 33:32
11. FSG Südstormarn II 13 24:29
12. SSV Großensee
13 22:31
13. Preußen Reinfeld III 13 31:42
14. TSV Trittau II
13 23:60
15. SSV Jersbek
13 19:63
16. SSC Hagen Abg. II 13 23:34
3:1
7:0
6:1
1:2
3:3
2:1
1:1
2:3
29
29
27
25
22
21
20
18
16
15
15
15
13
10
8
6
Kreisklasse B
TSV Bargteheide III − TSV Trittau III
Bargfelder SV II − SSC Hagen Abg. III
Pr. Reinfeld IV − FG Stormarn 2000
FSG Südstormarn III − Brunsbeker SV
VfL Tremsbüttel II − VfL Rethwisch
TSV Grabau − Witzhaver SV
SSV Großensee II − VfR Todendorf
1. TSV Trittau III
13 44:14
2. SSC Hagen Abg. III 13 35:18
3. FG Stormarn 2000 13 39:22
4. Witzhaver SV
13 39:28
5. Brunsbeker SV
13 40:27
6. Pr. Reinfeld IV
13 35:25
7. VfL Tremsbüttel II 13 26:26
8. TSV Grabau
13 26:26
9. VfL Rethwisch
13 33:35
10. VfR Todendorf
13 34:34
11. Bargfelder SV II
13 29:43
12. TSV Bargteheide III 13 20:44
13. SSV Großensee II
13 18:47
14. FSG Südstormarn III 13 16:45
1:4
0:3
2:4
2:2
2:2
1:1
2:4
34
27
24
23
20
20
17
17
16
15
14
13
7
5
Kreisklasse C
SC Elmenhorst II − VfL Oldesloe III
SV Hammoor II − TSV Badendorf
Un. Oldesloe II − SV Eichede II
SV Hamberge II − SSV Pölitz II
SV T.-Bünningstedt II − JuS Fischbek II
Delingsdorfer SV − TSV Zarpen II
1. TSV Badendorf
12 54:21
2. SV T.-Bünningstedt II13 38:17
3. SSV Pölitz II
12 25:20
4. TSV Zarpen II
13 39:38
5. SV Eichede II
13 21:26
6. SV Hammoor II
13 42:41
7. Un. Oldesloe II
13 22:32
8. SC Elmenhorst II
12 31:37
9. VfL Oldesloe III
11 27:29
10. Delingsdorfer SV
12 27:34
11. SV Hamberge II
13 18:35
12. JuS Fischbek II
13 13:27
2:3
1:4
1:0
0:1
1:0
6:2
32
28
24
23
17
16
15
14
13
10
10
5
Kreisklasse D
Delingsdorfer SV II − TSV Zarpen III
SV Westerau − FG Stormarn 2000 II
PSV Tralau II − Witzhaver SV II
VfL Oldesloe IV − Rümpeler SV II
SV Meddewade − TuS Hoisdorf III
1. TuS Hoisdorf III
10 59:12
2. SV Meddewade
9 37:10
3. Witzhaver SV II
10 44:20
4. SV Westerau
9 28:18
5. FG Stormarn 2000 II 11 31:30
6. Rümpeler SV II
9 17:18
7. TSV Zarpen III
11 16:62
8. VfL Oldesloe IV
10 15:35
9. PSV Tralau II
9 21:37
10. Delingsdorfer SV II 10 24:50
4:0
4:4
3:5
1:1
4:4
28
21
21
18
13
12
9
7
6
4
Kreisklasse E
SSV Pölitz III − JuS Fischbek III
TSV Trittau IV − Brunsbeker SV II
SV Westerau II − VfL Rethwisch II
VfL Tremsbüttel III − SV Rehhorst
VfR Todendorf II − TSV Badendorf II
1. VfL Tremsbüttel III 12 52:20
2. TSV Badendorf II
11 59:24
3. JuS Fischbek III
11 22:13
4. TSV Trittau IV
12 40:32
5. VfR Todendorf II
11 36:15
6. Brunsbeker SV II
11 38:27
7. SSV Pölitz III
11 32:21
8. VfL Rethwisch II
12 30:29
9. TSV Grabau II
11 14:46
10. SV Rehhorst
12 14:65
11. SV Westerau II
10 17:62
2:1
3:1
1:8
9:4
1:3
31
24
23
21
20
19
19
12
9
3
0
LL
Montag, 13. November 2000
Reinbek − Ein ansprechendes
Ambiente bietet der kleine Nebenraum der Reinbeker Sporthalle an der Theodor-StormStraße nicht gerade. Die kahlen
Wände könnten ruhig mal wieder
gestrichen werden, der Fußboden ist abgewetzt und von weißen
Spuren feinen Magnesiumstaubes übersät. Ein etwas verbeulter
Metallschrank steht in der Ecke,
in der Mitte des Raumes ragen Eisenstangen verschiedener Fitnessgeräte in die Höhe. Überall
liegen unterschiedlich schwere
Gewichte in Scheibenform herum
− es riecht nach Schweiß.
Mittendrin steht Wilfried Ebeling. Der kleine, gedrunge und
kräftige Mann ist Gründer und
Leiter der Kraftsport-Sparte in
der TSV Reinbek. Vier seiner
Schützlinge − denen man beim
ersten Anblick nicht unbedingt
im Dunkeln begegnen möchte,
die sich aber als nette Kerle entpuppen − sind heute in den Hamburger Vorort gekommen. Normalerweise trainieren sie etwa
viermal pro Woche in Hamburger
Fitnessstudios. Bernhard Sosol
und Ralf-Hagen Müller sind „echte“ Kraftdreikämpfer. Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben heißen die drei Disziplinen
der in Deutschland wenig bekannten Sportart.
Die beiden gebürtigen Perser
Ashkan Panahi und Shahram Forutan haben sich auf das Bankdrücken als Einzeldisziplin spezialisiert. Mit beachtlichem Erfolg: Der 32 Jahre alte Forutan
gewann alle seiner 25 in Deutschland bestrittenen Wettkämpfe.
Doch seine Freude, Anfang diesen Jahres die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten zu haben,
währte nicht lange: Bei den deutschen Meisterschaften Anfang
November kassierte der kleine
Forutan, der in der Gewichtsklasse bis 75 kg startet, nun seine erste Niederlage. Statt der persönlichen Bestleistung von 197,5 kg −
das schafft kein Deutscher −
scheiterte er bei 175 kg und landete auf dem undankbaren vierten Platz.
Die Regeln des Kraftdreikampfes sind einfach: Beim Kreuzheben muss der Athlet ein Gewicht
im Stehen bis auf Kniehöhe anhe-
ben. Die Kniebeuge wird mit einer Hantel im Nacken durchgeführt. Und beim Bankdrücken gilt
es, auf dem Rücken liegend ein
Gewicht in die Höhe zu stemmen.
Wer die meisten Kilos schafft, hat
gewonnen.
„Wichtig ist es nur, viel Kraft zu
haben“, erklärt der 32-jährige
Bernhard Sosol, der im Kraftdreikampf in der Klasse bis 125 kg
startet und mehrfacher norddeutscher Meister ist, den Unterschied zum technisch anspruchsvolleren Gewichtheben. Sosol
wollte eigentlich Bodybuilder
werden. „Aber da muss man sich
sehr speziell ernähren. Beim
Kraftdreikampf kann ich alles essen, muss es nur auf ungefähr
sechs Mahlzeiten täglich aufteilen.“ Und: „Meine fast 125 kg
Körpergewicht kommen durch
Muskeln, nicht durch Fett zustande“, beeilt er sich zu sagen.
Da hatte es Ralf-Hagen Müller
(45) zuletzt ungleich schwerer. Er
hungerte für die deutsche Senioren-Meisterschaft im Bankdrücken, bei der er im September
Siebter wurde. „Jetzt kann ich
endlich die Gewichtsklasse wechseln“, freut sich der gelernte
Schweißer, der nach zehnjähriger Pause erst 1997 wieder mit
dem Sport begann, trotz des nicht
ganz zufrieden stellenden Abschneidens über endlich wieder
üppige Menüs. Auch Müller ist
bereits schleswig-holsteinischer
und norddeutscher Meister im
Kraftdreikampf geworden, genau
wie Ashkan Panahi. Der 26-Jährige konzentriert sich wie sein
Landsmann Forutan aufs Bankdrücken. „Kniebeuge und Kreuzheben interessieren mich nicht so
sehr, außerdem bin ich dafür in
den Beinen zu schwach“, sagt der
109-Kilo-Mann. Wie er überhaupt zum Kraftsport kam? „Arnold Schwarzenegger war immer
mein großes Vorbild. Ich wollte so
einen Körper haben wie er, vor
allem seine Arme imponieren
mir“, so Panahi.
Die vier muskulösen Athleten,
alle mehr oder weniger zufällig
zum Kraftsport gekommen, sehen trotz des großen Trainingsaufwandes ihren Sport nur als
kostspieliges Hobby. Geld verdienen können sie damit in Deutschland nicht. „Das geht höchstens in
Amerika“, weiß Sharam Forutan
sg Ahrensburg − Acht Jahre
hat die Durststrecke gedauert, bis eine Altherren-Fußballmannschaft des VfL Oldesloe wieder den Gewinn
des Holstenpokals feiern
durfte. Am letzten Spieltag
der
Holstenpokalrunde
avancierte Werner Papesch
zum bejubelten Oldesloer,
weil er seine Elf in den
Schlussminuten mit zwei
späten Treffern zum 3:3-Unentschieden gegen den SSV
Großensee und damit zum
Pokalgewinn schoss.
Der SSV Großensee, der
bereits mit 3:0 geführt hatte
und die begehrte Trophäe
offenbar schon in der Vereinsvitrine wähnte, muss
nun mit dem zweiten Tabellenplatz vorlieb nehmen.
Der Spielplan bescherte den
Altherren-Teams in dieser
Saison per Zufall ein „echtes
Endspiel“ zwischen diesen
beiden Teams.
Holstenpokalrunde, Abschlusstabelle
1. VfL Oldesloe
22 86:31 53
2. SSV Großensee
22 69:23 51
3. Leezener SC
22 69:34 41
4. SSC Hagen Abg. 22 57:41 39
5. TSV Nahe
22 62:32 38
6. TSV Bargteheide 22 67:52 34
7. SC Elmenhorst
22 53:58 25
8. SV Steinhorst
22 50:77 25
9. Linauer SV
22 32:66 24
10. TSV Grabau
22 29:54 20
11. Wakend./Tralau
22 35:82 17
12. Union Oldesloe
22 36:97 9
Ein kräftiges Quintett: Die Kraftsportler Bernhard Sosol, Ashkan Panahi
und Spartenleiter Wilfried Ebeling (hinten, von links) sowie Ralf-Hagen
Müller und Shahram Forutan im Trainingsraum der TSV Reinbek.
Von SÖREN BACHMANN
VfL-Altherren
feiern den
Holstenpokal
Judoka des
TSV Glinde
räumen ab
Muskelkraft gepaart mit höchster Konzentration: Shahram Forutan, Kraftsportler der TSV Reinbek, gilt als der
stärkste Würstchenbrater Hamburgs. Er arbeitet in einem Grill-Imbiss an der Mönckebergstraße.
der einst einen Wettkampf in Las
Vegas gewann. Bei großen Veranstaltungen sind dort 30 000 bis
50 000 Dollar für einen Sieg möglich. Hierzulande müssen sich die
Kraftsportler das Geld für die
Spezialausrüstung (Schuhe und
Shirt mit Titan-Verstärkung kosten etwa 400 Mark) anderweitig
verdienen. Müller als Schweißer,
Panahi als Versicherungsangestellter und Sosol als Behördenangestellter. Forutan ist mit seinem Job schon fast berühmt geworden, eine große Tageszeitung
und ein lokaler Fernsehsender
berichteten bereits über den
„stärksten
Würstchenbrater
Hamburgs“. Der Perser grillt an
der Mönkebergstraße Thüringer
und Schinkenwürste.
Shahram Forutan demonstriert hier mit fast 200 Kilogramm die Kniebeuge − eine von drei Disziplinen des Kraftdreikampfes.
Fotos: JAKLITSCH
FUSSBALL: LANDESLIGA HAMBURG
söb Glinde − Da hat die Judoabteilung des TSV Glinde
wieder einmal ganze Arbeit
geleistet: Dank sorgfältiger
Vorbereitung und gekonnter Organisation richtete die
Sparte ein gelungenes Jugendturnier für mehr als
350 Judoka aus 38 Vereinen
aus. Wie gewohnt vergaßen
die Teilnehmer des gastgebenden Clubs das Siegen dabei nicht und sicherten sich
in der Sporthalle Oher Weg
die stolze Anzahl von 22 Pokalen.
In der jüngsten Altersklasse U 11 kamen neben
Kai Knebel (unter 42 kg)
Bianca Schütt (unter 33 kg),
Melanie Papmahl und Svenja Oelerking (unter 36 kg)
auf den dritten Platz. Jeweils
ungeschlagene Sieger wurden Insa Petri (unter 48 kg)
und Eileen Kühl (unter
52 kg) bei den unter 13-Jährigen. Pascal Wegner (unter
42 kg), Sandra Sewelies und
Alexandra Hüsgen (beide
über 57 kg) kamen auf den
zweiten, Sven Hannemann
(unter 29 kg), Patrick Lindner (unter 36 kg), Tim Peters (unter 42 kg) und Leif
Carstens (unter 55 kg) jeweils auf den dritten Rang.
Ebenfalls Dritter wurden
die Zwillinge Tobias (unter
50 kg) und Nikolar (unter
42 kg; U 15). In der gleichen
Altersklasse erreichte Daniela Schulze (unter 57 kg)
einen zweiten Platz. Jeweils
den Siegerpokal erkämpften
sich Davina Jacob (unter
40 kg) sowie die auch in der
Altersklasse U 17 siegreichen Melanie Lierka (unter
44 kg) und Stefanie Wulff
(unter 57 kg). Anja Kröning
(unter 40 kg) rundete das
gute Glinder Resultat mit
Platz eins bei den unter
17 Jahre alten Judoka ab.
Immer, wenn sie oben dran sind,
zeigen Vogels Mannen Nerven
Erst einmal das
„Kopfproblem“ lösen
Neue Termine
für die ATSVGymnastik
Willinghusener SC enttäuscht beim 1:1 gegen SV Nettelnburg/Allermöhe
SC Vier- und Marschlande − Barsbütteler SV 2:1
az Ahrensburg − Nachdem
die Angebote WirbelsäulenGymnastik und Salsa-Aerobic bislang als Kursus auch
für Nichtmitglieder offen
waren, sind sie nun Teil des
laufenden Angebots der
Gymnastiksparte im ATSV.
Brigitte Hartmann leitet die
Wirbelsäulen-Gymnastik
künftig montags (20 bis
21.30 Uhr, Turnhalle FritzReuter-Schule). Das Angebot „Aerobic & BBP“ mit
Saskia Fee Kloer zieht aus
Platzgründen zeitgleich in
die Woldenhornhalle in der
Schulstraße um. Die SalsaAerobic mit Yasemin Licata
steht allen ATSV-Mitgliedern offen. Nichtmitglieder
können nicht mehr teilnehmen. Als neue Übungsleiterin begrüßt der ATSV Kerstin Hildebrandt, die aus der
„Aerobic surprise“ einen
„Fitness-Mix“
entwickelt
hat und sich ab dem 6. November auf zahlreiche Teilnehmer freut (jeweils montags von 9.30 bis 10.30 Uhr,
kleine Halle der Grundschule Reesenbüttel).
söb Barsbüttel − „Wir sind eben
keine Spitzenmannschaft, sonst
hätten wir dieses Spiel gewonnen“, erkannte Co-Trainer Frank
Wöhlert nach dem enttäuschenden 1:1 (1:1) des Willinghusener
SC gegen den SV Nettelnburg/Allermöhe. Das war aber auch die
einzige Ausrede, die er für das erfolglose Abschneiden der Stormarner
Landesliga-Fußballer
gelten ließ. „Dass unser Team so
schlecht gespielt hat, ist nicht zu
entschuldigen“, so Wöhlert.
Damit meinte der Assistent von
Coach Klaus Vogel wohl insbesondere die zweite Halbzeit.
Denn nach dem Seitenwechsel
schlichen sich immer mehr Unsicherheiten bei den Gastgebern
ein, vor allem im Mittelfeld häuften sich die Fehlpässe. Zwar bemerkten die Nettelnburger, dass
sie freundlicherweise von ihrem
Gegner ins Spiel gebracht wurden, nutzten die Unterstützung
aber zum Glück der Vogel-Elf
nicht mit einem Treffer aus.
Unverständlich war die dürftige Vorstellung gegen eine äußerst wackelige Gäste-Abwehr
Einer der wenigen Lichtblicke im
WSC-Angriff: Frank Mohr.
vor allem deshalb, weil zunächst
alles nach Plan lief: Nur fünf Minuten dauerte es, bis Matthias Oldenburg bei einem schnellen Gegenangriff über die linke Seite
präzise und direkt auf Dennis
Schneider passte und der flinke
Angreifer den Ball zum 1:0 ins
lange Eck schoss. Dass die Freu-
Ahren£burger Zeitung
Nr. 265
de nicht lange währte, lag an dem
wenig beherzten Eingreifen des
grippegeschwächten WSC-Liberos Norbert Thiede, der sich von
Heiko Mannemann im Zweikampf düpieren und den Stürmer
zum frühen Ausgleich abschließen ließ (8. Minute). Der Rest der
ersten Spielhälfte war größtenteils langweilig: Die Platzherren
ließen nur eine Freistoß-Gelegenheit zu, waren ansonsten die optisch überlegene Elf. Doch trotz
der drei Stürmer Oldenburg,
Schneider und Frank Mohr blieben Chancen wegen des mangelnden Offensivdrangs Mangelware. „Wir hatten uns so viel vorgenommen“, war Wöhlert nach
dem Schlusspfiff fassungslos. Mit
einem Sieg wären die Stormarner
punktgleich mit Spitzenreiter
Meiendorfer SV auf den zweiten
Tabellenplatz vorgerückt. Wöhlert kopfschüttelnd: „Aber immer, wenn wir oben dran sind,
zeigen die Spieler Nerven.“
Willinghusener SC: Menke − Thiede (46. Widrinski) − Brügmann, Aykurt − Pancek, Hagener,
Merker (77. Tedesco), Dühr − Oldenburg
(66. Holz), Mohr, Schneider.
Seite 4
2
söb Barsbüttel − Mit der Leistung
seiner Mannschaft war Friedhelm Mienert, Trainer der Landesliga-Fußballer des Barsbütteler SV, gar nicht mal so unzufrieden. Mit Ausnahme der schlechten Chancenverwertung gab es
lediglich zwei Abwehrfehler zu
beklagen − allerdings spielentscheidende: Jeweils nach langen
Einwürfen patzte erst Manndecker Hardy Brüning, dann Torwart Nils Lorenz. Torben Schimmelpfennig (15. Minute) und Sören Deutsch (22.) nutzten die Gelegenheiten für Gastgeber SC
Vier- und Marschlande eiskalt
aus. Dass BSV-Neuzugang Thorsten Puder in seinem ersten Spiel
von Beginn an noch zum 2:1 (2:1)Endstand traf (25.), nützte nichts
mehr. Der recht gut spielende Puder fiel fünf Minuten vor Schluss
noch einmal auf, diesmal allerdings unrühmlich: Wegen Meckerns sah der ehemalige Oberliga-Akteur die gelb-rote Karte.
„Eigentlich kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen“,
sagte Mienert. „Fußballerisch
war vor allem die erste Halbzeit
Schwarz
E-Blau
E-Rot
E-gelb
gut. Aber an Teamgeist und Disziplin mangelt es noch gehörig.“
Daran können die Barsbütteler in
den kommenden Wochen nun
ausgiebig arbeiten. Denn der Zug
in Richtung Tabellenspitze ist zumindest vorerst abgefahren. Mienert: „Darüber müssen wir nicht
mehr reden.“ Jetzt sollen die
Spieler erst einmal ein vom Trainer attestiertes „Kopfproblem“
lösen. „In den nächsten Spielen
soll die Mannschaft dann zeigen,
ob sie vielleicht noch ein Spitzenteam werden kann.“
Dass die Gäste die richtungsweisende Partie verloren, war
aber auch mit einer Portion Pech
verbunden. Dirk Tiedje traf bereits nach fünf Minuten ins Tor.
„Warum das nicht zählte, hat niemand so recht verstanden“,
meinte Mienert, der zudem ein
klares Foul an Sascha Huremovic
im Strafraum gesehen hatte. Der
Elfmeterpfiff blieb aber aus. Weitere Gelegenheiten vergaben Roman Loos und Oliver Waller.
Barsbütteler SV: Lorenz − Göttling − Yeboah,
Brüning − Carl, Waller, Tiedje, El-Makni, Puder
− Huremovic, Loos.
L
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