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Interesse am Alternativkraftstoff war so groß wie nie zuvor

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AMI 
Weitere Stände um den Autogas-Gemeinschaftsstand
Interesse am Alternativkraftstoff
war so groß wie nie zuvor
Der hervorragend präsentierte Gemeinschaftsstand des
DVFG war in der Außendarstellung wohl so erfolgreich
wie nie zuvor. Dank der perspektivisch wichtigen Steuerbegünstigung bis 2018 war das Publikumsinteresse am
Kraftstoff Autogas natürlich sehr groß. Tausende Besucher
informierten sich über alle Fragen rund ums kostengünstige und umweltfreundliche Fahren mit dem europäischen
Alternativkraftstoff Nummer 1. Dass die Branche boomt,
war auch an den zahlreichen Umrüstern, GasanlagenImporteuren und Werkstätten zu sehen, die sich um den
Gemeinschaftsstand mit eigenen Kleinständen postiert
hatten.
Das neue Gewand des
Gemeinschaftsstandes wirkte
absolut wohltuend auf Atmosphäre und Berater am Stand.
Mit zwei Tankstellen im Zentrum, einer kleinen runden
Tribüne und mehreren Fahrzeugen wirkte das Ambiente
absolut einladend. Der lichtdurchflutete Großraum inklusive Cafeteria und VIP-Lounge,
der nur durch eine weiße Stoffplane und eine Rückwand mit
angrenzendem Café begrenzt
war, gab dem Autogas-Bereich
ein besonderes Flair.
Egal, ob es das schicke
Su­baru-Fahrzeug war oder
der umgerüstete Opel des
zentralen Umrüsters Irmscher
aus
Remhalden-Grunbach:
Das
Informationsbedürfnis
war enorm. Und alle Berater
der großen Flüssiggashäuser
hatten viele Fragen zu beantworten. Herbert Schlüssler
von der Scharr KG konstatierte eine große Nachfrage nach
Informationen über OEMFahrzeuge,
Versicherungen
und Umrüstlösungen.
Ganz anders zog dagegen
Moderator Andreas Trillhase
die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Mit kleinen
Gewinnspielen und geschickten Modellierungen an Luftballons zog er junge wie ältere
Gäste an und vermittelte
spielerisch die ökonomischen
wie ökologischen Vorteile von
Autogas. Zudem gab es auch
noch einen Grande Punto zu
gewinnen, der von G.A.S. Gunnar Adam Services, Auto Asse,
der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und der German
Assistance gestiftet wurde.
Gewinner des Fahrzeugs war
Hermann Nowak aus Hamburg. Der Fahrschullehrer
erhielt das Fahrzeug aus den
Händen von Gunnar Adam,
Stephan Kober und Moderator
Andreas Trillhase vorab schon
mal zur Begutachtung. Richtig feierlich wurde es jedoch
erst am 10. Mai in Berlin, als
Nowak die Schlüssel für den
Fiat Grande Punto (mit Prins
VSI Autogasanlage) aus den
Händen von Hanns Richard
Hareiner im EnergieForum
Berlin erhielt. Wie Hareiner im
Rahmen dieser Veranstaltung
betonte, stehe mittlerweile
bundesweit ein Netz von rund
2500 öffentlich zugänglichen
Autogas-Tankstellen zur Verfügung. Eine flächendeckende
Versorgung mit dem steuerlich
begünstigten Kraftstoff ist also
in ganz Deutschland gewährleistet.
Viel Resonanz auf das
Generalthema Autogas
��� Mehrere Tausend Interessierte kamen auf den DVFG-Gemeinschaftsstand und informierten
sich über Autogas.
10
Um dieses eine gewinnbare
Fahrzeug herum war es bis
zum letzten Messetag richtig
quirlig. Verschiedene Informationsstände und Autogasfahrzeuge lockten mehrere
hundert Besucher an, die sich
von Experten wie Walter Farkas (Tyczka Totalgaz), Gerald
Schneider (Scharr KG) und
Hubert Vogel (Progas) informieren ließen. Im Fokus dabei
standen natürlich die neuesten Entwicklungen im Umrüstmarkt. Direkt vor dem Stand
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AMI 
informierte Lada mit seinem
Pool an Fahrzeugen über seine Werksoptionen, die mittlerweile für alle Modelle angeboten werden (Lada 2110, Lada
2111, Lada 2112, Lada 1118,
Niva und Kalina). Besonders
der Autogas-Niva fand großes
Interesse, nicht zuletzt wegen
seines guten Abschneidens im
ADAC-Autokostenvergleich
vor einem Jahr.
Ein
echtes
Highlight
erlebten Peter Meurer (FAS)
und Hans-Jürgen Saat (Tartarini) an ihrem eigenen kleinen
Gemeinschaftsstand am Pressetag. Dort tauchte urplötzlich
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee auf, der sich
über Tankstellentechnik und
den FSI-Tartarini-Motor in
einem umgerüsteten VW Passat 2.0 informierte. Das war
aber nicht alles. Selbst Hand
anlegend, simulierte er einen
Tankvorgang mit Bravour und
ließ sich dabei von Leipzigs
Oberbürgermeister Burkhard
Jung und Messe-Chef Wolfgang
Marzin fürs Foto einrahmen.
Sehr erstaunt zeigte sich der
Minister über den niedrigen
deutschen Autogas-Preis und
die zusätzliche Reichweite
von 500 km. Tartarini-Technik-Chef Hans-Jürgen Saat
verwies gleichzeitig auf die
platzsparende
Unterbringung in der Reserveradmulde, wodurch kein Kofferraum
eingebüßt werde. Nach diesen fundierten Informationen
über technische Details fühlte
sich Tiefensee dazu animiert,
es demnächst selbst „mal
auszuprobieren“ mit einem
Autogas-Fahrzeug. Sein Fazit:
„Es wäre schön, wenn man
den Endverbraucher dazu
bewegen könnte, auch diesen
umweltfreundlichen Kraftstoff
zu tanken.“
Parallel zum Fahrzeug präsentierte FAS ein Fernwartungssystem als Messeneuheit. Das brandneue Produkt
mit dem Namen „FWS“ unterstützt Autohäuser und Tankstellen beim Anlegen von
Kundenkarten, der Änderung
von
Mehrwertsteuersätzen,
Rechnungsstellungen, bei Störungsmeldungen und vielem
mehr. „Bisher mussten wir bei
Störungen unsere Zapfsäulen
immer direkt anfahren“, so
Meurer. Mit dem neuen System, bestehend im Wesent-
lichen aus einer Software, die
in der Tankstelle auf einen
Computer installiert wird und
mit der Autogas-Tankstelle
verbunden ist, ist das kein
��� Da geht’s lang. TartariniMann Hans-Jürgen Saat zeigt
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, wie fachmännisch Autogas getankt wird.
��� Sie bildeten das Dream-Team bei der Pressekonferenz von
Subaru: Jens Becker (Managing Director Subaru Deutschland),
ARD-Wetterfee Claudia Kleinert, Star-Designer Manfred Pfandlbauer und Allrad-Lady Anja Bretschneider.
��� Rund   Gäste aus  Ländern kamen bis zum . April
auf die . Auto Mobil International in Leipzig.
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AMI 
Problem mehr. Nun können
per Fernwartung verschiedenste Aufgaben online gelöst
werden. „Das spart uns und
den Kunden bares Geld“, so
Meurer.
Gleich nebenan lag der
Stand von P & A, dem AutogasTankstellenmitbewerber. Dort
waren die neuen schmalen
Zapfsäulen und eine brandaktuelle Leuchtanzeige zu
sehen, die Tankstellenpächter
für ihr Autogasangebot einsetzen können, wenn sie auf eine
gesonderte Anzeige im Preismast verzichten wollen.
Mehrere GasanlagenImporteure mit eigenem
Stand
Mit der Verdampfer-Anlage
Vega-i ging der polnische GasSpezialist Elpigas in Leipzig an
den Messestart. Das speziell
für sequenzielle Anlagen in
nördlicheren Breiten ausgelegte Gerät soll, so die Angaben
von Elpi-Büroleiterin Agata
Lukasiak, auch für Fahrzeuge
über 300 PS bestens geeignet sein. Im deutschen Markt
konzentriert sich Elpigas auf
den Handel mit Komponenten
(hauptsächlich Vergaser und
Steuergeräte). In unmittelbarer Nachbarschaft lagen die
Stände von Ökotec und dem
Komponenten-Verkäufer Ekogas, der sich auf den Vertrieb
von Elipso-Tanks des Modells
„Irene“ konzentriert.
Ein weiterer Importeur von
Autogasanlagen lag vis-à-vis
nur wenige Meter vom DVFGGemeinschaftsstand entfernt:
die AGT Autogastechnik Triptis,
die sich auf den Vertrieb von
Zavoli-Anlagen spezialisiert
hat. Neben 500 Partner-Werkstätten, die AGT mit Anlagen
bedient, führt die Firma auch
GSP-/GAP-Prüfungen durch.
Stolz ist Kaufmann Stefan
Fellmann besonders auf die
FSI-Eigenentwicklung, die in
einem Audi dem interessierten Publikum präsentiert wurde. Gleich gegenüber zeigte
Ulrich Linke, Geschäftsführer
des gleichnamigen Opel-Auto12
hauses in Grimma, auf einer
kleinen Stellwand Autogasanlagen der polnischen Marke
„Solaris“.
Gunnar Adam von Gunnar Adam Services (G.A.S.)
informierte an seinem Stand
über platzsparende Umrüstlösungen mit Prins-Anlagen.
Besonders die Benzin-GasTank-Kombinationen fanden
großes Interesse. Die ohnehin
geringen Platzprobleme dürften sich durch den Einbau
eines mit einem LPG-Tank
kombinierbaren,
kleineren
Benzintanks mit einem Volumen von 25 bis 40 l, noch
weiter dezimieren. Der Kofferraum bleibt bei entsprechenden Lösungen vollständig
vorhanden, versicherte Adam
in einem Gespräch. In die-
sem Zusammenhang verwies
er zusätzlich auf die umfassenden
Versicherungsmöglichkeiten, die die German
Assistance Versicherung AG
in Coesfeld anbietet. Mit dem
Produkt „Gas-Assistance“ wird
eine bis zu 60 Monate währende Versicherung auf Motor,
Kraftstoffanlage und Abgasanlage gewährt. Demnach sind
also alle Teile eingeschlossen,
für die oftmals die Gewährleistung bzw. gesetzliche Sachmängelhaftung des Herstellers
auf die Anbauteile des Motors
verfällt, welche in Zusammenhang mit der Gasanlage
stehen. Damit umfasst dieser
Versicherungstyp auch einen
Reparaturkostenschutz
für
alle von der Gasanlage betroffenen Fahrzeuggruppen. Die
��� Eine Glücksfee aus dem Publikum zog den Gewinner in
Anwesenheit der Sponsoren Stephan Kober (links) und Gunnar
Adam (rechts).
��� Überglücklich zeigte sich der Gewinner des Fiat Grande
Punto am DVFG-Gemeinschaftsstand: Fahrschullehrer Hermann
Nowak aus Hamburg.
Versicherung wird in der Regel
zwischen der umrüstenden
Werkstatt und der German
Assistance
abgeschlossen.
Der Kunde bekommt einen
Garantiebrief gleichen Inhalts
nach Abschluss der Umrüstarbeiten ausgehändigt. Der
Hersteller und Importeur
der Anlage bleibt bei diesem
Geschäft außen vor. Die German Assistance ist nach eigenen Angaben der erste Anbieter in Deutschland, der ein so
lückenloses und umfassendes
Angebot in dieser sensiblen
Versicherungsnische anbietet.
Ein etwas anderes Angebot
macht die Bank Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe
in
Hamburg. Sie finanziert Privatpersonen, die ihr Fahrzeug
umrüsten lassen, die Umrüstung. Die Kosten können über
einen längeren Zeitraum in
Raten zurückgezahlt werden.
Einen recht ansprechenden
Stand hatte die GasDriveTechnologies GmbH, die aus früheren
Zeiten noch als Ingenieurbüro
Florian Melber bekannt ist.
Der Generalimporteur der italienischen BRC-Anlagen liefert die „vorkonfektionierten“
Produkte an Einzelwerkstätten und Umrüstbetriebe aus.
Nach guten Umsätzen im
italienischen Markt will sich
BRC nun auch verstärkt in
Deutschland engagieren. Ein
wichtiger Baustein wird darum der Vertrag mit der Chevrolet Deutschland GmbH
sein, für die GasDrive demnächst die Autogasanlagen
liefern wird. Seit Mai dieses
Jahres werden zusätzlich
für bestimmte VolkswagenModelle 2-l-FSI-Motor-Kids
von der Firma angeboten. Und
für den After-Market-Bereich
soll eine Lösung für den Vectra
„im Kommen“ sein. Um den
Support zu verbessern, soll
deshalb ein neues und größeres Firmengebäude gebaut
werden.
Thomas Gallas von der
AutoGas Technik in UnnaHemmerde, Importeur und
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AMI 
Umrüster für italienische JGT
Icom-Anlagen, war ebenfalls
mit einem eigenen Stand vor
Ort in Halle 5. Die von ihm
angebotenen Anlagen arbeiten mit neuester direkter Flüssiggas-Einspritzung, also ohne
Verdampfer und Steuergerät,
und sind Euro 4 zertifiziert.
Der in Eigenregie aufgerüstete Mazda RX 8 mit WankelMotor lag naturgemäß mit im
Fokus des Interesses von KfzMechanikern, weil sich durch
weniger einzubauende Teile
auch die Einbauzeit um bis zu
einem Drittel gegenüber anderen Anlagen senke, so Gallas.
Etwas abseits der AutogasStände hatten sich die Firmen
V.K.U. Systemzentrale, Luhmann, PrinceGas und Autogas
Mulsow auf der AMITEC eingerichtet. Die V.K.U. rüstet nicht
nur Fahrzeuge mit OMVL- und
Prins-Anlagen auf, sondern
gibt GAP/GSP-Schulungen in
Kooperation mit der TAK.
Ebenso abseits des DVFGStandes, dafür aber in der
gleichen Halle, präsentierten
Chevrolet und Subaru ihr
Autogas-Engagement. Während Chevrolet einen gesonderten Pressetag mit Probefahrten für Journalisten
organisierte, lud Subaru einen
Tag später zum Gespräch mit
der „Allrad-Lady“ 2006. Die
25-jährige Anja Bretschneider,
 /
��� Auch das außerordentliche DVFG-Mitglied A.T.U zog viele
Kunden auf seinen Stand.
Krankenschwester aus Dresden, beantwortete tatsächlich
souverän alle Fragen, die unter
anderem Wetterfee Claudia
Kleinert am Subaru-Stand von
den zahlreichen Journalisten
aufgriff. Beim Allrad-Antrieb,
so betonte Subaru-Managing
Director Jens Becker, sei man
weit vor anderen Mitbewerber
im Markt die Nummer 1. Mit
dem Autogas-Angebot sei man
ebenso auf dem richtigen Weg,
trotz des neuen Diesel-BoxerMotors, der noch in diesem
Jahr zum Einsatz kommen
werde. Aber nicht nur Becker
war von den Vorzügen von
Autogas überzeugt. Ebenso
begeistert äußerten sich die
Bob-Weltmeisterinnen Sandra
Kiriasis und Romy Logsch vom
Bob- und Schlittenverband
Deutschland (BSD), die sich
nicht nur vor der Autogrammstunde von der Autogastechnik absolut überzeugt zeigten.
Premieren im Mittelpunkt
Verstärkt werden neben
den fernöstlichen nun auch
europäische Hersteller auf
den deutschen Autogasmarkt
aufmerksam. Der französische Produzent Citroën hat
unmittelbar nach der Messe
bestätigt, dass eine Pilotphase mit Teleflex-Umrüstkids für
die Modelle Picasso C4 und
Berlingo C5 für einen kleinen
Händlerkreis im Sommer in
Deutschland starten wird.
Im Mittelpunkt des Gesamtpublikumsinteresses standen
nicht nur die alternativen
Antriebe wie Autogas oder
Bioethanol, sondern vor allem
die 133 Modellpremieren. Darunter waren auch Weltpremieren von Ford und SsangYong.
Ihren Ruf als Käufermesse
unterstrich die AMI mit einem
besonderen Angebot: 21 Marken luden zu Testfahrten mit
rund 120 Pkw- und Transporter-Modellen ab Messegelände im Straßenverkehr in und
um Leipzig mit ihren neuesten
Modellen ein.
13
AMI 
��� Gut besucht waren die großen Sonderschauen.
Maßstäbe setzten in diesem
Jahr die zahlreichen Sonderschauen und Events. „Im Mittelpunkt der Besuchergunst
standen die Sonderschauen Faszination Flügeltürer
mit 240 000, Tuning East mit
212 000 und Zeitreise durch
50 Jahre Motorsport im ADMV
mit 204 000 Gästen. Sechsstellige Teilnehmerzahlen registrierten auch der Offroad-Parcours sowie die Vorführungen
und Mitmach-Aktionen zum
Thema Verkehrssicherheit“,
bilanzierte
Projektdirektor
Matthias Kober.
Großen Zuspruch erhielten
die verschiedenen Aktionstage für spezielle Besucher-
gruppen. So nutzten am „Taxitag“ fast 6300 Taxifahrer und
-unternehmer die speziellen
Angebote für diese Berufsgruppe. Hier machte Mazda ein
erstklassiges Angebot (siehe
gesonderter Bericht in diesem
Heft). Besonders erfolgreich
war der „Tag für Berufseinsteiger“. Über 14 300 Schüler, Azubis und Studenten nutzten die
Chance, sich rund um die Themen Ausbildung und Karriere
in der Automobilwirtschaft zu
informieren. 14 000 Fahrlehrer, -schüler und junge Fahrer
informierten sich am „Aktionstag Fahrausbildung“ rund
um die Themen Fahrausbildung und Verkehrssicherheit.
��� Chevrolet präsentierte auf seinem Stand mehrere Modelle
mit Autogas-Antrieb.
14
Auch der Firmenkunden-Tag
auf der AMI bilanzierte mit
6500
Firmenwagenkunden
und Fuhrpark-Managern aus
ganz Deutschland sehr gute
Ergebnisse.
Aussteller und Besucher
zufrieden
Rund 270 000 Gäste aus
35 Ländern kamen bis zum
22. April auf die 17. Auto
Mobil International in Leipzig.
Nicht nur Messechef Wolfgang
Marzin war mit der Resonanz
hochzufrieden: „Die AMI war
in diesem Jahr stärker als
zuvor von den aktuellen wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen gekenn-
zeichnet.“
VDIK-Präsident
Volker Lange sah eine „ausgezeichnete Stimmung unter
Ausstellern und Besuchern“,
die „durch Kauflust und Optimismus geprägt gewesen sei“.
Die gestiegenen Investitionen
der Aussteller und das attraktive Rahmenprogramm hätten
zu einem deutlichen Qualitätssprung geführt.
Bei den Ausstellern konnten AMI und AMITEC hohe
Wiederbeteiligungsquoten
von 91 % bzw. 83 % feststellen. 76 % der AMI- und 81 %
der AMITEC-Aussteller erwarteten ein gutes Nachmessegeschäft. Im Urteil der Besucher
war für 93 % die Qualität der
Messe besser bzw. gleich gut
gegenüber der Vorjahresveranstaltung. Ebenfalls 93 % der
Besucher beabsichtigen, im
nächsten Jahr erneut die AMI
zu besuchen.
Der Verband der Internationalen
Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) als ideeller
Träger der Auto Mobil International zeigte sich ebenfalls
zufrieden: „Eine gelungene
Automesse, die ihren Ruf als
Käufer- und Kundenmesse
bestätigt hat. Gut informierte
Besucher kamen auf die AMI,
um sich vor dem Kauf eines
Pkws umfassend und sachgerecht beraten zu lassen“,
lautete die Einschätzung von
VDIK-Präsident Volker Lange.
��� Der Opel-Umrüster Irmscher zeigte seine Autogas-Technik
ebenfalls auf dem DVFG-Gemeinschaftsstand.
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AMI 
Das belegte auch eine offizielle Besucherumfrage. Danach
wollte sich über die Hälfte der
AMI-Besucher in den nächsten
24 Monaten ein neues Fahrzeug anschaffen. „Ein Zeichen
dafür, dass die AMI Schub für
eine Verbesserung der Autokonjunktur geben kann, wenn
die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich weiter
positiv entwickeln. AMI und
AMITEC stimmen uns optimistisch“, so Lange. Auch
Jens Becker, Managing Director der Subaru Deutschland
GmbH, war hochzufrieden.
„Das Interesse des Publikums
war auch dieses Jahr ungewöhnlich groß, besonders an
unserem alternativen Antrieb
Autogas. Auch gut angenommen wurden die ProbefahrtAngebote ab Messegelände.
Die AMI 2007 war ein großer
Erfolg. Wir freuen uns schon
auf die AMI 2008.“
AMI setzte Akzente für
die Umwelt
Leipzig war 2007 die Plattform für alternative Antriebsarten und umweltgerechtere
automobile Technologien. Mit
2700 Interessenten erlebte
vor allem die AMI-Spritsparstunde von 26 Marken einen
Rekordandrang. Die AMI
konnte ihren überregionalen
und internationalen Einzugsbereich deutlich erweitern
„Die Zahl ausländischer Besucher, vor allem aus Polen und
Tschechien, hat sich auf 24 000
erhöht“, so Marzin. „Entsprechend ist die Zahl der Kontakte
mit Besuchern aus Mittel- und
Osteuropa angestiegen“, sagt
AMI-Projektdirektor Matthias Kober. Das Gleiche galt, so
Marzin, für die Medienreso-
 /
abschlüsse getä­tigt. Dies sei
ein Hinweis darauf, dass es
eine anziehende Investitionsbereitschaft im Kfz-Gewerbe
gebe, hieß es vom VDIK.
Die AMI  ist
schon in Planung:
AMI :
. bis . April
��� Selbst Lada präsentierte eine Reihe von Autogas-Fahrzeugen.
AMITEC :
. bis . April
Pressetag: . April
nanz. Zur AMI und AMITEC
waren rund 1900 Journalisten
aus 16 Ländern akkreditiert,
darunter allein 170 Medienvertreter aus Polen und Tschechien, Ungarn und Russland.
Dabei hat die AMI ihr
überregionales Einzugsgebiet
erneut erweitert: 55 % der
Besucher hatten einen Anreiseweg von mehr als 100 km,
bei den Fachbesuchern waren
es sogar zwei Drittel.
Gute Umsätze und mehr
ausländische Besucher kennzeichneten auch die AMITEC,
die Fachmesse für Fahrzeugteile, Werkstatt und Service.
50 500 Besucher informierten
sich in diesem Jahr über die
Angebotspalette der 276 Aussteller. „Die erstmals komplett
belegte Halle 2 sowie zum zweiten Mal über 50 000 Fachbesucher belegen eindrucksvoll
das Wachstum der AMITEC“,
hieß es von der Messeleitung.
Entsprechend zufrieden zeigen sich die Aussteller mit
dem Messeverlauf. Während
der fünf Messetage wurden
auch beträchtliche Geschäfts-
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AMI 
Messesplitter von der AMI  Leipzig
��� Gunnar Adam von Gunnar Adam Services (G.A.S.) (links) im
Fachgespräch mit Sékou Timplan von der HAT Mit-Autogas KG.
��� Thomas Hesse (links) und Stefan Fellmann von der AGT
Autogastechnik Triptis inspizierten ihr Fahrzeug am Stand.
��� Dipl.-Ing. Hubert Vogel (links) und Christan Osthof (. v.
l.) erläuterten die Besonderheiten eines Flüssiggas-Rollers mit
ungeregeltem BRC-Venturi-System aus dem Autohaus Gülden.
��� Thomas Dietrich (links) und Roland Rothe vertraten würdig
den Stand von P & A.
��� Tartarini und FAS traten gemeinsam mit einem Stand ans
interessierte Publikum. Während Hans-Jürgen Saat den neuen
FSI-Motor in einem VW Passat erläuterte, gab Reiner Wittke
wichtige Informationen zur Zapfsäulentechnik von FAS.
16
��� Auch die Gasdrive Technologies GmbH, Importeur von BRCGasanlagen, war mit einem Stand auf der AMI vertreten. Am
Rallye-Fahrzeug von Tyczka Totalgaz informierten Projektmanager Frank Jacobi (links) und Frank Sorkalla, Regionalbetreuer
Dresden, ihre Kunden.
 /
AMI 
��� Zbigniew Kuric und Agata Lukasiak von Elpi-Gas promoteten
ihr Gasanlagen-Verdampfer-System „Vega-i“.
��� Thomas Gallas von der AutoGas Technik in Unna hatte einen
umgerüsteten Mazda RX  am Stand.
��� Der Umrüster V.K.A. Systemzentrale GmbH aus Göttingen
präsentierte sein Aufrüst- und GSP-Schulungsprogramm auf der
in die AMI integrierten Messe AMITEC.
��� Scharr-Prokurist Herbert Schlüssler nahm sich wie viele andere Berater eine Menge Zeit für das eingehende Gespräch mit
Interessierten und Kennern.
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