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Glauben - aber wie? - Bistum Hildesheim

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www.kirche-verbindet.de
Glauben aber wie?
Sehen und hören.
Lauschen und
schauen.
Staunen.
Hinter den Dingen
das Geheimnis
erahnen.
Glauben!
(Katharina Wagner,
pbs)
Juni 2014
Inhalt
Vorwort: Pfarrer em. Karl-Ludwig Herzig
Gottesdienste und Termine
Monatsspruch: Frau zum Felde aus Zeven
Freud und Leid
Firmung 2014: Ein Erfahrungsbericht
Firmung 2014
Pfingsten
Zevener Talente
Werbung Wahlen KV+PGR
Chrisammesse / ACK
Ansprechpartner
Seite nicht nur für Kinder
Diözesanversammlung der Männergmeinschaften
Seite 3
Seite 4 und 5
Seite 6
Seite 7
Seite 8
Seite 9
Seite 10
Seite 11
Seite 12
Seite 13
Seite 14
Seite 15
Seite 16
Pfingstsequenz
Ohne dein lebendig Weh’n
kann im Menschen nichts besteh’n,
kann nichts heil sein noch gesund.
Komm herab, o Heilger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem giesse Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.
Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
in der Unrast schenkst du Ruh’,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.
Amen. Halleluja.
2
Kirche verbindet
Lass es in der Zeit besteh’n,
deines Heils Vollendung seh’n
und der Freuden Ewigkeit.
Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Komm heiliger Geist
Kennen Sie dieses Gebet aus dem 12.
Jahrhundert? Es stammt von einem
Engländer, mit Namen Stephen Langton. Kunstvoll hat er es gereimt, so
dass man die 10 Verse leicht auswendig lernen kann. Wie viele Gebete zum
Heiligen Geist fängt es an mit der Bitte: Komm herab, o Heiliger Geist. (Veni
Sancte Spiritus) Und was dann kommt,
das ist der Blick auf unsere Welt: Bitten, die nie vergehen, was man an vielen Worten erkennen kann: finstere
Nacht – Arme –Licht –Tröster – Unrast –
Ruhe - usw. Lesen Sie selbst (Gotteslob Nr. 344)
Im Blick auf das eigene Leben, auf die
Nachrichten des Tages, auf das Geschehen in einer Stadt wird klar, was
sich damit konkret verbindet. Und was
über das Wirken des Geistes Gottes in
und um uns gesagt wird, das erwärmt
das Herz, das lässt uns anders in den
neuen Tag gehen, das gibt Mut und
Halt.
Kirche verbindet
Immer wenn es Pfingsten wird, werden
wir hingewiesen auf eine alte Übung:
das Gebet um den Heiligen Geist.
Pfingstnovene nannte man das früher.
Da fällt mir Frieda M. ein. Ich bin ihr
begegnet in einem Pflegeheim. Sie
war alt und hinfällig geworden, hatte
sich aber einen klaren Verstand bewahren können. Mitten in Hannover
hatte sie ihr Leben verbracht, war allein geblieben und hatte ihren Lebensunterhalt redlich verdient als Angestellte auf dem Postscheckamt. Jeden
Morgen bahnte sie sich zu Fuß den
Weg zu ihrer Arbeitsstelle durch den
Lärm der Großstadt. „Und wissen, was
ich dann mache?“, fragte sie mich.
„Dann bete ich immer die Pfingstsequenz.“ Das hat sie viele Jahre so getan. Dieses Gebet, das im Pfingstgottesdienst seinen Platz hat, das war ihr
lieb und vertraut geworden und ihr
täglicher Begleiter.
Frieda M. war eine kluge Frau. Sie hat
den alten Gebetsschatz für sich entdeckt Er hat sie begleitet, ein langes
Leben lang, das hat sie mir anvertraut.
Vielen Dank dafür.
Frohe Pfingsten,
Pfarrer Herzig
3
7. Sonntag der Osterzeit: L1: 1,12-14; L2: 1 Petr 4,13-16; Ev: Joh 17,1-11a
Sa. 31.05. 14.00 Uhr Zeven
Heilige Messe mit Erstkommunion
So. 01.06. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe
+Gisela Iwan
10.00 Uhr Zeven
Eucharistische Anbetung
Mo. 02.06 09.00 Uhr Zeven
Heilige Messe als Dank der Erstkommunionkinder
19.00 Uhr Rotenburg Stille Anbetung
Di. 03.06. 18.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 04.06. 18.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 05.06. 09.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Fr. 06.06. 09.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Pfingsten: L1: Apg 2,1-11; L2: 1 Kor 12,3b-7.12-13; Ev: Joh 20,19-23
Sa. 07.06. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
So. 08.06. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe +Friedrich Krugler; ++Martha u.
Paul Rahmel; +Ingeborg Arndt
10.00 Uhr Zeven
Rosenkranzgebet
Mo. 09.06. 09.30 Uhr Zeven
Heilige Messe
11.00 Uhr Rotenburg Ökumenischer Gottesdienst auf dem Pferdemarkt
Di. 10.06. 15.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 11.06. 18.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 12.06. 09.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Fr. 13.06. 09.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Dreifaltigkeitssonntag: L1: Ex 34,4b.5-6.8-9; L2: 2 Kor 13,11-13; Ev: Joh 3,16-18
Sa. 14.06. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
So. 15.06. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe mit Erstkommunion
10.00 Uhr Zeven
Rosenkranzgebet
Mo. 16.06. 10.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe als Dank der Erstkommunionkinder
19.00 Uhr Rotenburg Stille Anbetung
Di. 17.06. 18.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 18.06. 15.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe +Anna u. Bernhard Becker
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Kirche verbindet
Gottesdienste
Gottesdienste + Termine
Aufgrund der Firmung finden die Gottesdienste zu Fronleichnam in diesem Jahr in Rotenburg am Fronleichnamstag
und in Zeven am darauffolgenden Samstag statt.
Im Anschluss an den Rotenburger Gottesdienst gibt es einen Stehempfang vor
der Kirche.
Nach dem Gottesdienst in Zeven laden wir herzlich zum Grillfest ein.
Unser Gemeindefest feiern wir am letzten Sonntag vor den Ferien, den 27. Juli.
Fronleichnam: L1: Dtn 8,2-3.14b-16a; L2: 1 Kor 10,16-17; Ev: Joh 6,51-58
Do. 19.06. 19.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe, anschl. Anbetung
Sa. 21.06. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe, anschl. Prozession
12. Sonntag im Jahreskreis: L1: Jerm 20,10-13; L2: Röm 5,12-15; Ev: Mt 10,26-33
So. 22.06. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe mit Firmung
10.00 Uhr Zeven
Rosenkranzgebet
Mo. 23.06. 19.00 Uhr Rotenburg Stille Anbetung
Di. 24.06. 18.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 25.06.
Rotenburg Keine Heilige Messe
Do. 26.06. 09.00 Uhr Zeven
Wortgottesfeier
Fr. 27.06. 09.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Petrus und Paulus: L1: Apg 12,1-11; L2: Tim 4,6-8.17-18; Ev: Mt 16,13-19
Sa. 28.06. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
So. 29.06. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe
10.00 Uhr Zeven
Rosenkranzgebet
Mo. 30.06. 19.00 Uhr Rotenburg Stille Anbetung
Kirche verbindet
Termine
Do. 05.06. 20.00 Uhr Rotenburg
Di. 10.06. 15.00 Uhr Zeven
Fr. 13.06. 18.30 Uhr Rotenburg
Sa. 14.06.
Mi. 18.06.
Sa. 21.06.
Do. 26.06.
15.00 Uhr
15.00 Uhr
15.00 Uhr
19.30 Uhr
Zeven
Rotenburg
Rotenburg
Rotenburg
Bibelfreunde
Seniorennachmittag
Männergemeinschaft: Vorstellung des
Palliativvereins
Messdienerstunde
Seniorennachmittag
Messdienerstunde
Frauengemeinschaft
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Gedanken zum Monatsspruch
Die Frucht des Geistes aber ist
die Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut und Selbstbeherrschung
Galater 5, 22-23
als Christ zum Scheitern verurteilt ist,
weil ich nicht in der Lage bin so zu leben und zu handeln, wie es sich für
einen guten Christen gehört?
Was geschieht in mir, in Ihnen, wenn
wir diesen Satz des Apostels Paulus im
Brief an die Galater lesen? Wenn ich
an mein Leben denke, das geprägt ist
von Anforderungen, die die Gesellschaft vorgibt oder die ich selbst an
mich stelle, droht mich diese Aufzählung christlicher Tugenden zu erschlagen. Natürlich versuche ich, möglichst
viel richtig und gut zu machen. Aber
bin ich wirklich ein Mensch, den man
einen guten Christen nennen kann, einer, der den Satz des Apostels Paulus
täglich lebt? Ungeduld ist eine meiner
größten Tugenden, jeder Tag in der
Schule zeigt es mir. Also, von Langmut
keine Spur. Freundlich sein zu jemandem, der mir nicht sonderlich sympathisch ist: Auch da muss ich mich immer wieder überwinden. Sanftmut und
Selbstbeherrschung: Aufbrausen
möchte ich, wenn mir jemand etwas
Unangenehmes sagt oder ich mich ungerecht behandelt fühle. Auch für die
anderen Worte des Verses könnte ich
Gegenargumente finden.
Vielleicht muss ich den Vers noch einmal lesen. Er beginnt mit den Worten:
Die Frucht des Geistes aber ….....
Nicht das, was ich zu leisten imstande
bin steht im Mittelpunkt, sondern der
Geist. Er bringt als Frucht eine bestimmte Lebenshaltung hervor. Den
Geist schenkt uns Gott. Meine Aufgabe
als Christ ist es, für den Geist Gottes
offen zu sein und mich von ihm erfüllen und ausfüllen zu lassen. Ihm Raum
zu geben bedeutet, nicht um jeden
Preis etwas machen oder vollbringen
zu wollen, sondern ihn in mich hinein
fließen und etwas an mir geschehen
zu lassen. Gelingt mir das, gebe ich
dem Geist Gottes die Chance, in mir
einen Wandel meiner Einstellungen
zum Leben zu erwirken: Ein Leben
führen, dass bestimmt wird durch
Menschlichkeit und gegenseitige Achtung. Ein lebenswerteres Leben.
Fazit: Paulus fordert Dinge von mir, die
ich nicht erfüllen kann! Was bedeutet
das für mich? Bin ich ein Mensch, der
6
Kirche verbindet
Jutta zum Felde
Freud und Leid
Aus Datenschutzgründen
dürfen keine Personenbezogenen Daten im Internet veröffntlicht werden. Diese Daten befinden sich nur in der
Druckversion unseres Pfarrbriefes.
Kirche verbindet
Kollekten im Juni:
08.06. RENOVABIS
29.06. Aufgaben des Heiligen Vaters
Alle anderen Kollekten verbleiben in
der Gemeinde
Vielen Dank für Ihre Spenden im Mai:
1.421,49 € Für unsere Gemeinde
197,64 € Bonifatiuswerk der
deutschen Katholiken
305,00 € Misereor
201,31 € Caritas
7
Firmung 2014
Firmvorbereitung
Ein Erfahrungsbericht
Bereits letztes Jahr im September haben sich 26 junge Menschen aus unserer Gemeinde auf den Weg zur heiligen Firmung gemacht. Alle 14 Tage
treffen sich die Jugendlichen mit unserem Gemeindreferenten, Michael
Hanke und drei Eltern, zur Firmvorbereitung. In den Vorbereitungsstunden
sprechen wir über viele Themen, die
den Glauben betreffen. Aber auch
über Dinge, die das Leben im Allgemeinen angeht. Dabei merkten wir
schnell, dass es nur das Leben im Ganzen gibt, dass das Eine das Andere bedingt.
Als ein Vater, dessen Tochter auch in
diesem Jahr zur Firmung geht, wollte
ich den Jugendlichen gerne eine ganz
einfache „Weisheit“ mit auf den Weg
geben. Ich wollte ihnen sagen: „Mit
dem Glauben lebt es sich leichter!“ In
jedem Leben erwarten uns kleine und
große Kreuze, die wir tragen müssen.
Wir können sie nicht abschütteln und
können in der Regel auch nicht weglaufen. Wer keinen Glauben in sich hat,
steht oft in den schweren Stunden des
Lebens ganz allein da. Der Mensch, der
glaubt, ist niemals allein. Tragen muss
er seine Last, aber er bekommt Tröstung und Hilfe. Wenn man am Abend
allein ist, mit seinen Sorgen und
Nöten, tut es unendlich gut, dies alles
in einem stillen Gebet, zumindest für
einige Stunden, abgeben zu können.
Menschen die keinen Glauben haben
stehen oft alleine. Sie fühlen sich
nicht getragen in den schweren Stunden des Lebens.
Diesen Blick auf das Leben, wollte ich
Was jeder Einzelne am Firmtag mit
dem Heiligen Geist ausmacht, vermögen wir nicht zu sagen. Wir wissen
nicht wie groß das Feuer oder der Funke des Glaubens ist. Zum Schluss noch
eine Bitte an die Gemeinde. Nehmen
Sie die jungen Menschen unserer Gemeinde in Ihr Gebet auf. Vielleicht ist
genau Ihr Gebet der Hauch, der den
kleinsten Funken zum Leuchten bringt.
Peter Braun
8
Kirche verbindet
den jungen Menschen gerne eröffnen.
Ich bin davon ausgegangen, dass ich
der Lehrende und die Jugendlichen
die Lernenden sind. Aber wie so oft in
meinem Leben, habe ich mich
getäuscht. Schon nach recht kurzer
Zeit hatten wir eine sehr offene und
ehrliche Atmosphäre in unserer Gruppe. Ich war beeindruckt, wie viel Tiefe
und Ernsthaftigkeit in den Diskussionen, durch jeden Einzelnen, zum Tragen kam. Aber auch die Leichtigkeit
der Jugend und der Humor waren immer zugegen. Was mich besonders
berührt hat, war die gegenseitige Anteilnahme, wenn Jemand über eigene
Probleme geredet hat. Mit welcher
Klarheit die jungen Menschen Stellung
bezogen und von eigenen Erfahrungen
berichtet haben. Ich habe viel gelernt
in den letzten Wochen. Oft wird uns
vermittelt, wo soll das nur hinführen
mit unserer Jugend. Ich bin dankbar,
dass ich eine Seite der Jugend sehen
durfte und darf, die mir keine Angst
vor der Zukunft macht. Wir werden uns
auch in den nächsten Wochen noch
viel mit Dingen rund um den Glauben
beschäftigen. Wir werden uns alle
bemühen, den Weg zur Firmung ein
Stück gemeinsam zu gehen.
Firmung 2014
22.06.2014: Firmung
Kirche verbindet
Bischof Norbert firmt 38 Jugendliche:
Leonie-Marie Baaske, Zeven
Christof Bendt, Elsdorf
Jaqueline Benert, Zeven
Rahel Braun, Scheeßel
Johannes Brinker, Bothel
Lea Dreyer, Hassendorf
Matteus Gillner, Zeven
Fabian Gorzki, Hemslingen
Tamara Hamana, Zeven
Jasmin Harms, Zeven
Alexander Heeg, Rotenburg
Paul Holzer, Rotenburg
Sarah Kaniewski, Hemslingen
Laura Kelch, Zeven
Piotr Kowalski, Elsdorf
Paulina Kurszewska, Zeven
Nico Müller, Bötersen
Frederik Munko, Scheeßel
Anja Mursin, Rotenburg
Florian Neumann, Zeven
Roksana Osnowska Zeven
Angelika Piorek, Ahausen
Robert Posilek, Rotenburg
Iwona Radtke, Rotenburg
Jennifer Reder, Scheeßel
Michael Rothammel, Rotenburg
Rebekka Rothammel, Rotenburg
Jennifer Rothfischer, Sottrum
Mateusz Rózgowski, Zeven
Lena Schauder, Scheeßel
Evelyn Schütze, Scheeßel
David Trenkhorst, Sottrum
Alex Tropmann, Ahausen
Pawel Wasowicz, Zeven
Gwendolin Wegner, Scheeßel
Fabian Weihe, Scheeßel
Henning Wellenbrock, Scheeßel
Jannes Wieborg, Scheeßel
Herzlichen Dank den
Katecheten:
Frau Dr. Dörte Blume
Herr Peter Braun
Herr Edward Rothammel
Gemeindereferent Michael Hanke
9
Pfingsten
Pfingsten und die
Lust am Leben
zur Freude. Wir müssen eine Lust sein,
irgendwem und zunächst mal uns
selbst. In uns sind viele kleine Depots
angelegt, die speisen uns mit Elan.
Dass es wieder mal zu einer Inbrunst
kommt, zu einem In-brennen, einer Begeisterung, die hebt und weitet, dieses
Wünschen, ist doch in dir, Mensch!
Darum brauchen wir nächst frischer
Luft vor allem Heiligen Geist in der Familie, im Betrieb, in unsern eigenen
vier Wänden.
Ein Brausen kam vom Himmel, Feuer
erfüllte die Köpfe und Herzen der Jünger Jesu. Aus verängstigten Menschen
wurden begeisterte Prediger.
Pfingsten macht Lust zum Leben. Die
Schöpfung hat in uns einen Genossen,
der nur leben kann, wenn er auch will.
Das ist eine grandiose Ehre für den
Menschen: Er ist um Einverständnis
gebeten, hier zu sein. Die Tiere müssen existieren, der Mensch aber ist
eingeladen, am Leben teilzunehmen.
Wir brauchen dringend ein gutes Gefühl für einander, müssen uns fördern
statt uns niederzumachen. Beten wir
um den Geist der guten Ganzheit, entdecken wir uns als Bruchstücke, die
von der Liebe ganz gemacht werden.
Lebe gut, lache gut, mache deine Sache gut, stärk dich an Pfingsten.
Weil wir aber leben wollen müssen,
brauchen wir dringend den Heiligen
Geist, den Stoff, aus dem die Lebenslust ist. Es gibt viel Müdigkeit, Rückzug
vor die Glotze, dumpfes Schweigen.
Viele sind erstarrt, wissen nicht weiter.
Sich gut zu fühlen, hängt sehr mit der
Freude an Menschen zusammen. Sympathie austauschen, Gemeinsames
mögen und bewirken, bereden und beschaffen, das hebt. Die Einen schöpfen
viel Lebenswillen aus der Natur. Sie
gucken den Bäumen, den Gärten, den
balgenden Hunden die Freude am Dasein direkt ab. Andere gehen segeln
und sind abends im Hafen unter
Gleichgesinnten. Und es gibt noch
Tausende weitere Stoffe und Muster
von Lebenslust.
Ist man schwach auf den Beinen, dann
denkt man auf Besserung hin, entwickelt Instinkt, durch- und klarzukommen und bittet "Oh Geist hilf unsrer
Schwachheit auf". In uns ist ein Sog
10
Kirche verbindet
aus: „Pfingsten – Lust zu leben“, Traugott Giesen, pbs
Zevener Talente
Zeven hat Talente gefunden
Vor knapp einem Jahr stand „Talente gesucht!" auf einer Tafel in der Zevener
Kirche. Gemeindemitglieder konnten sich so für verschiedene Aufgaben eintragen, welche bis dahin die Schwestern Maribeatrix und Paciosa erfüllt haben.
Anfangs fanden sich nur schleppend Freiwillige.
Inzwischen hat sich ein dreiköpfiges internationales Küster-Team gefunden
und eingespielt, welches sich selbst „Sakristantendinos" nennt. Nach einer nur
kurzen Einweisung von den Schwestern und z.T. mit den Erfahrungen aus der
eigenen Messdienerzeit wurden sie einfach ins kalte Wasser geworfen. Da
bleibt dann auch die ein oder andere kleine Panne nicht aus, die alle mit einem
Schmunzeln wegstecken. Auf die Frage, warum sie sich diesem Ehrenamt annehmen, obwohl sie doch eigentlich alle drei ihren Ruhestand genießen könnten, kam ohne zu zögern die Antwort: „Wir hatten Lust dazu und diese Arbeit
bereitet uns so viel Spaß. Wir spüren die Dankbarkeit der Gemeinde.“ Auch sehen sie ihre Aufgabe als Chance, zu zeigen dass es möglich ist, eine Gemeinde
zu erhalten, auch wenn man fast auf sich allein gestellt ist.
Worauf unsere Küster sehr großen
Wert legen, ist das Bewusstsein um
die Sakristei als „heiligen“ Ort, der
jedoch offen für die ganze Gemeinde
ist. „Die Sakristei darf kein geschlossener Raum sein."
Aber nicht nur hinter den Kulissen
sind unsere Küster fleißig. „Wenn es
möglich ist, beziehen wir auch die
Zevener Marienaltar 2014, Bild: U. Silies
Kinder mit in unsere Arbeit ein. Wir
wollen durch unser Handeln unsere Gemeinde aufwärmen und aufmuntern zur
Kirche zu kommen, auch wenn man samstags keine Zeit hat. Vielen ist unbewusst, dass unsere Kirche täglich geöffnet ist und sonntags 10 Uhr das Rosenkranzgebet bzw. eine eucharistische Andacht stattfindet. Ebenso finden auch in
der Woche weitere Messen statt."
Alle drei scheinen zufrieden. Wenn man sie jedoch nach einem Wunsch fragt,
kommt einstimmig die Bitte um Unterstützung.
Kirche verbindet
U. Silies
11
Wahlen zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat
An alle Ü 16 und Ü 18
Es ist bald wieder soweit: im November sind Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand.
Hier unsere Bitte:
wollen Sie in unserer Gemeinde
mitgestalten, haben Sie Vorschläge, Wünsche und wollen Sie bei
Veränderungen und Verbesserungen in unserem Gemeindeleben
mitmachen?
So stellen Sie sich doch zur Wahl.
Wir brauchen SIE!
Pfarrgemeinderat
Kirchenvorstand
Ob es um die Gestaltung von Gottesdiensten, den Kontakt zur politischen
Gemeinde oder die Zusammenarbeit
mit den anderen christlichen Kirchen
geht – bei all diesen Themen ist der
Pfarrgemeinderat gefragt.
Der Pfarrgemeinderat ist das Gremium, in dem Gemeindemitglieder alle
wesentlichen Fragen bearbeiten, die
für die Gestaltung des Gemeindelebens von Bedeutung sind. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates vertreten
die Interessen der Menschen in ihren
verschiedenen Lebenssituationen.
Deshalb ist es wichtig, dass aus vielen
Bereichen Menschen im Pfarrgemeinderat mitwirken. Wählbar für den
Pfarrgemeinderat ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat.
12
Kirche verbindet
Der Kirchenvorstand ist für alle finanziellen und administrativen Angelegenheiten in der Gemeinde zuständig.
Er muss zustimmen, wenn ein Gebäude saniert, ein Grundstück verkauft
oder ein Mitarbeiter eingestellt werden soll.
Der Kirchenvorstand ist vom Kirchenrecht verbindlich vorgeschrieben. Seine Aufgaben sind im Kirchenvermögensverwaltungsgesetz festgelegt. Zu
ihnen gehören die Feststellung des
Haushaltsplans, die Prüfung der Jahresrechnung und die Führung eines
Vermögensverzeichnisses. Wählbar
für den Kirchenvorstand ist, wer das
18. Lebensjahr vollendet hat.
Crisammesse und Pfingstgottesdienst
Chrisam-Messe in Hildesheim
Wir waren dabei. Einige zum ersten, andere zum zweiten oder dritten Mal.
Gegen 14.30 Uhr ging es auf dem Kirchplatz vor der Corpus- Christi Kirche
los. Ein paar unserer Freunde aus Zeven waren ebenfalls gekommen. In Hildesheim angekommen, verbrachten wir dann die Zeit bis 17.00 Uhr auf dem
Platz vor St. Godehard, denn ab dann begann das Vorprogramm in der Kirche.
Innerhalb weniger Minuten waren jegliche Sitzmöglichkeiten in St. Godehard besetzt. Was ja auch kein Wunder war, bei immerhin 2000 Jugendlichen, sowie den Begleitungen. Nach dem Einüben der Lieder war es soweit
und die Messe begann. Es war ein eindrucksvoller Einzug. Nach den Fahnen
verschiedener Verbände zogen über zweihundert Ministranten, Diakone
und Priester ein. Und schließlich kam der eigentliche „Star“ des Tages: Bischof Norbert Trelle. Dieser ganze Einzug dauerte an die fünf Minuten. Das
waren ganz andere Dimensionen, als wir gewohnt waren. In dieser riesigen
Kirche mit vielen Messdienern, Diakonen, Priestern und natürlich dem Bischof und zwei Weihbischöfen. Nach der Predigt kam dann die Weihe der
Öle. Und bei der Austeilung der Kommunion wurde dann doch klar, dass
eine kleine Kirche ja auch viele Vorteile hat. Es folgten das Danklied, was
wie die ganzen anderen Lieder von der Band begleitet wurde, und der
Schlusssegen und dann war der Gottesdienst auch schon fast vorbei und
alle wurden vom Bischof zu einem Imbiss vor der Kirche eingeladen. Dies
wurde mit einem tosenden Applaus erwidert, sodass der Bischof in seiner
Annahme, dass wir ja sicherlich alle nach diesem Nachmittag sehr hungrig
wären, bestätigt wurde. Der Auszug aus der Kirche war sehr eindrucksvoll.
Und dann traf man bekannte Gesichter wie Stefan Herr oder Kyrill Buslov,
die beide ebenfalls mit in die Kirche eingezogen waren.
Diese Chrisam-Messe 2014 war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis und ich
bin mir sicher, dass wir nächstes Jahr wieder hinfahren. Julian Nuxoll
Herzliche Einladung
zum ökumenischen Pfingstgottesdienst
Kirche verbindet
am 9. Juni 2014. um 11.00 Uhr
auf dem Pferdemarkt in Rotenburg.
Dieser Gottesdienst wird vorbereitet von der Arbeitsgemeinschft Christlicher Kirchen in Rotenburg (ACK).
Im Anschluss gibt es Kaffee und Butterkuchen.
13
Ansprechpartner
Pfarrer
Hartmut Lütge
04261 - 960096
Pfarrer@kirche-verbindet.de
Subsidiar
Pfarrer em. K. L. Herzig
04283 - 981883
Gemeindereferent
Michael Hanke
04261 - 960097
Stellv. Kirchenvorstand
Pfarrgemeinderat
Frau Merklein
Herr Schimmöller
Frau Friberg
04281 - 7632
04269 - 6384
04261 - 4140520
Caritas Helferkreis
Frau Amthor
04266 - 9550297
Messdiener Rotenburg
Frau Beckmann
Messdiener Zeven
Bastian Silies
04281-3560
Pfadfinder Zeven
Frau Ohlendorf
04281 - 9519484
Öku Pax
Herr Kroll
04263 - 984061
Band "Um Himmels Willen"
Herr Wehrmeister
04281 - 988501
Kirchenchor Corpus Christi
Frau Wiesendahl
04261 - 62271
Männergemeinschaft
Herr Wagner
04261 - 82743
Seniorenkreis
Kirchbauverein
Frau Olliges (Zeven)
Frau Fries (Rotenburg)
Herr Loth
04281 - 1749
04261 - 63166
04261 - 5785
Busfahrdienst Rotenburg
Herr Wagner
04261 - 82743
Krankenhausseelsorge
Rotenburg
Krankenhausseelsorge Zeven
Frau Amthor
Frau Schneider
Frau zum Felde
Frau Boldt
04266 - 9550297
04261 - 82154
04281 - 1773
04281 - 5765
Pfarrbüro Rotenburg
Pfarrbüro Zeven
Frau Knigge
Frau Boldt
Tel.: 04261 - 960096
Fax: 04261 - 960098
Te.: 04281 - 2510
Fax: 04281 - 956668
Nordstraße 14, 27356 Rotenburg
Hoftohorn 9, 27404 Zeven
buerorotenburg@kirche-verbindet.de
buerozeven@kirche-verbindet.de
Bürozeiten:
Bürozeiten:
Mo, Di, Fr: 8:00 h - 12:00 h
Di, Mi, Fr: 08:00 h - 12:00 h
Di, Do: 14:00 h - 18:00 h
Pfarrbrief der Pfarrgemeinde Corpus Christi, Nordstraße 14, 27356 Rotenburg
(Wümme) mit Christ König, Hoftohorn 9, 27404 Zeven
Verantwortlich Pfarrer H. Lütge, Pfarrbüros, namentlich gekennzeichnete Artikel ausgenommen.
Bankverbindung
Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, IBAN: DE53 2415 1235 0028 0474 96
Auflage
Redaktionsschluss
11 x im Jahr, 500 Exemplare
15. Juni 2014
Quellen:
pfarrbriefservice.de, Sigrid Zmölnig-Stingl, www.kinder-regenbogen.at, Kolpingwerk Deutschland, Katholikentag, privat.
14
Kirche verbindet
Impressum
Seite nicht nur für Kinder
Sonntags bei den Tieren
Kirche verbindet
„Tagein, tagaus dasselbe!“, sagt der Esel, „Tag für Tag muss ich die schweren
Lasten schleppen!“, jammert er. „Könnte es für uns Tiere nicht auch einen
Sonntag geben?“, fragt er die Katze. " Das klingt gut!“, sagt die Katze. „Und
wann soll für dich Sonntag sein?“, fragt sie den Esel. „Oooh!“, schwärmt der
Esel, „Sonntag ist dann, wenn ich ohne Lasten durch die Wiese spaziere und
wenn der Wind meinen Rücken streichelt. Sonntags bin ich einfach nur ich!“
„Schön“, schnurrt die Katze, „und weißt du, wann für mich Sonntag ist?
Wenn es Rosinenbrot zum Frühstück gibt. Und wenn ich mit allen meinen
Katzenkindern und meinem Kater gemeinsam beim Frühstückstisch sitze."
„Bitte ausweichen!“, rufen zwanzig Ameisen, die in einer Kolonne dahermarschieren, „wir haben es eilig!“ „Halt!“, ruft der Esel, „wir wollen einen
Sonntag für Tiere! Macht ihr mit?“ „Keine Zeit!“, sagt der Ameisenführer und
die Kolonne zieht eilig davon. Nur die letzte Ameise bleibt zurück. „Was?
Einen Sonntag wollt ihr? Auch für mich?“, fragt sie schüchtern. „Ja, auch für
dich!“, antwortet die Katze. „Oooh!“, sagt die kleine Ameise, „sonntags will
ich auf einem Grashalm schaukeln und meine Beinchen baumeln lassen!“.
„Sonntags will ich in der Speisekammer sitzen und alle meine Nüsse fein
schichten und stapeln!“, sagt die Maus."Und sonntags sollt ihr alle meine
Gäste sein!“ „Oooh!“, staunen die anderen. „Auch ich?“, fragt die Katze.
„Auch du! Mitsamt deinem Kater und deinen Kätzchen!“ „Aber sind wir nicht
eigentlich Feinde?“, wundert sich die Katze. „Ja, aber sonntags sollen Feinde Freunde werden. „Was machst du am Sonntag?“, fragt der Esel den
Schmetterling. „Ach, wisst ihr“, antwortet er, „ich mache nichts Großes.
Sonntags, da will ich Gott einfach nur danken.“ Und dann fliegt er fröhlich
davon. Seit diesem Zusammentreffen gibt es bei den Tieren jede Woche
einen Sonntag. Der Esel sitzt stundenlang im duftenden Gras und lässt seinen müden Rücken vom Wind streicheln. Die Ameisen schaukeln auf den
Halmen und rasten im Schatten der Blumen. Und alle freuen sich riesig auf
den Besuch bei der Maus, die jeden Sonntag mit größter Sorgfalt für alle
Tiere köstlichen Nusspudding kocht. Aber ein richtiger Sonntag ist der Sonntag erst, wenn auch der Schmetterling dabei ist. War es nicht eine gute Idee,
den Sonntag einzuführen?
aus: pbs, Sigrid Zmölnig-Stingl
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Diözesanversammlung der Männergemeinschaften
VKM-Diözesanversammlung
in Rotenburg
In diesem Jahr war die Männergemeinschaft St. Peter aus
Rotenburg Gastgeber der jährlichen Diözesanversammlung des Verbandes der Katholischen Männergemeinschaften (VKM).
Vielen Dank an alle Beteiligten, die zum Gelingen des Tages beitragen haben!
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Seele and Geist
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