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Guter Gott, mit dir ist es wie mit der Sonne. Du verschenkst deine

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KINDERGOTTESDIENST 18. Sept. 2011 ERNTEDANK Agi Schönenberger/Christina Plankl
THEMA:
Sonne, Gott erkennen
Material:
blaue Tücher, Sonne, Lege- und Glitzer-Material, Sonnenstrahl, Leim,
__________________________________________________________________________________
Begrüssung
Ich begrüsse euch ganz herzlich zu unserem Kindergottesdienst. Schön, dass ihr alle
gekommen seid um gemeinsam zu feiern, singen beten und Gott zu danken.
Mitte
blaue Tücher, Sonne, Kreuz, Bibel, Kerze
Kreuzzeichen
Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen, das uns sagt, dass wir alle zusammen zu Gott
gehören und dass Gott uns liebt. Kerze anzünden zum Zeichen, dass Jesus in unserer
Mitte ist. Jesus hat einmal gesagt. Ich bin das Licht der Welt
Erntedank
was benötigt es, dass eine gute Ernte eingeführt werden kann? Regen, Wind, Sonne…
heute erfahrt ihr einiges über die Sonne und über Gott…
Lied
die warmi Sune am Himmelszelt Liedblatt 1. Und 4. Strophe
Gebet
Guter Gott, mit dir ist es wie mit der Sonne.
Du verschenkst deine Liebe an alle.
Du machst mein Leben hell und froh.
Du lässt mich wachsen und gedeihen.
Danke für die helle und warme Sonne
und lass mich wachsen in der Liebe zu dir.
A. In diesem Kindergottesdienst möchte ich mit euch über die Sonne sprechen.
Ch. Warum willst du über mich sprechen und nicht mit mir?
A. Hast du mich jetzt erschreckt! Ja, ich will natürlich gerne mit dir sprechen. Das ist immer besser, MIT
jemandem zu sprechen, als über ihn, aber ich wußte nicht, dass du hier bist.
Ch. Ich bin immer da, auch wenn du mich nicht siehst. Wenn es bei dir dunkel ist, dann scheine ich
doch auf der anderen Seite der Erde. Ich bin unendlich wichtig für das Leben und ohne mich gibt es
nichts.
A.Das will ich gerne zugeben. Du wärmst uns, du machst es hell auf der Erde, du hilfst, dass die
Pflanzen wachsen können.
Ch. Nicht nur das. Ich bin der beherrschende Himmelskörper in unserem Planetensystem. Mein
Durchmesser beträgt 1,39 Millionen Kilometer. Von der Erde bin ich 150 Millionen Kilometer entfernt
und ich bin ungefähr 4,57 Milliarden Jahre alt. Übrigens? Wie groß bist du und wie alt?
A. Ich bin .... groß und .... Jahre alt. Du brauchst mich nicht zu beeindrucken. Ich weiß, dass du sehr
wichtig bist. Aber du kannst auch Schaden anrichten. Dort, wo du zu sehr scheinst, verdunstet alles
Wasser und die Pflanzen verdorren. Setzen wir Menschen uns deinen Strahlen zu lange aus, werden
wir krank. Außerdem ist es nicht gut, sich selbst so hervor zu tun. Mit anderen Worten: Gib nicht so an!
Ch. Als Kindergottesdienstfrau wirst du doch die Schöpfungsgeschichte kennen. Was hat Gott zuerst
gemacht? Das Licht. Denn auch Gott weiß, dass ohne mich nichts geht.
A. Also gut, ich gebe es zu, du bist sehr wichtig. Aber hast du mal darüber nachgedacht, für wen du
scheinst? Was haben deine Strahlen für einen Sinn, wenn es keine Menschen gibt, die sich darüber
freuen, keine Pflanzen, die durch dich wachsen, keine Tiere, die in deiner Wärme spielen?
Ch. Aber ich war zuerst da. Und alles ist durch mich geworden. Und weißt du, wie heiß ich bin? An
meiner Oberfläche ist es fast 6.000 Grad Celsius. Welche Temperatur hat dein Körper?
A. Wenn ich ganz gesund bin, hat er ungefähr 37 Grad. Du hast gewonnen.
Lied
Gott du bisch wie d‘ Sunne… Liedblatt
Geschichte
In einem fernen Land lebte einst ein König, den am Ende seines Lebens große Traurigkeit befallen
hatte. "Schaut", sprach er, "ich habe in meinem Leben alles erfahren und gesehen, was ein Sterblicher
erleben und mit den Sinnen erfassen kann. Nur eines habe ich nicht schauen können: GOTT. Ihn
möchte ich sehen!"
Der König befahl allen Ratgebern, Weisen und Priestern, ihm Gott nahezubringen.
Kinder dürfen sich einbringen, Ideen vorschlagen.
Der König befahl allen Ratgebern, Weisen und Priestern, ihm Gott nahezubringen. Schwerste Strafen
wurden ihnen angedroht, wenn sie das nicht könnten. Der Regent stellte eine Frist von nur drei Tagen
Traurig wurden die Bewohner des königlichen Palastes und alle erwarteten ihr baldiges Ende,
zumindest schlimme Strafen. Genau nach Ablauf der dreitägigen Frist, um die Mittagsstunde, liess der
König sie vor sich rufen. Der Mund der Weisen und Priester blieb jedoch stumm, und der König war in
sehr zornig.
Da kam ein Hirte vom Felde, der des Königs Befehl vernommen hatte, und sprach: "Gestatte mir, oh
König, dass ich Deinen Wunsch erfülle." "Gut", entgegnete der König, "aber bedenke, dass es um
Deinen Kopf geht".
Der Hirte führte den König auf einen freien Platz und wies auf die Sonne. "Schau hin!", sprach er. Der
König erhob sein Haupt und wollte in die Sonne blicken, aber der Glanz blendete seine Augen. Er
senkte den Kopf und schloss die Augen: "Willst Du, dass ich mein Augenlicht verliere?", sprach er zu
dem Hirten.
"Aber König, das ist doch nur ein Element der Schöpfung, ein kleiner Abglanz der Grösse Gottes. Die
Sonne ist ein Funke seines strahlenden Feuers. Wie willst Du mit Deinen schwachen, tränenden Augen
GOTT schauen? Suche ihn mit anderen Augen."
Kurze Erklärung
zum Verinnerlichen, Herz mit verschiedenem Material auf Strahl in Mitte legen.
A. Siehst du, das wollte ich dir auch sagen, du bist auch nur ein Geschöpf Gottes. Ein großes und
wichtiges, aber Gott hat jeden einzelnen Menschen genau so lieb, wie dich. Er liebt die Tiere, die
Pflanzen, alles, was er gemacht hat. Dich auch.
Ch. Aber ich war zuerst da und ohne mich wäre alles bald zu Ende.
Der Einfall mit dem Blick in die Sonne gefiel dem König; er sprach zu dem Hirten: "Ich erkenne Deinen
Geist und sehe die Grösse Deiner Seele. Beantworte mir nun meine nächste Frage: Was war vor Gott?"
Nach einigem Nachsinnen meinte der Hirt: "Zürne mir nicht wegen meiner Bitte: Beginne zu zählen..."
Der König begann: "Eins, Zwei ...". "Nein", unterbrach ihn der Hirte, "nicht so; beginne mit dem, was vor
EINS kommt". "Wie kann ich das? Vor eins gibt es doch nichts." "Sehr weise gesprochen, oh Herr. Auch
vor Gott gibt es nichts."
A. Gott ist der Erste. Alles ist durch seine Gedanken geworden. Auch du, liebe Sonne. Und es ist mit dir
so, wie mit uns Menschen. Wenn wir uns für ganz groß halten, dann sind wir eigentlich ganz klein und
arm, weil wir allein sind. Erst wenn wir das, was Gott uns geschenkt hat, mit anderen teilen, dann wird
das Leben hell und bunt.
Ch. Aber das mache ich doch. Ich teile doch meine Wärme. Ich schicke meine Sonnenstrahlen auf die
Erde, damit sie euch wärmen.
A . Und ich kenne Menschen, die das auch tun. Sie helfen einander, wenn jemand in Not ist, sie lächeln
sich an und schenken sich so auf ihre Weise auch einen Sonnenstrahl. Jeder, der einen anderen mit
Liebe anschaut schenkt diesem anderen einen Sonnenstrahl.
Und weißt du, was das schönste ist? Die Sonnenstrahlen, die wir untereinander verschenken, werden
niemals aufgebraucht, weil Gott unseren Vorrat immer wieder auffüllt.
Basteln
Sonnenstrahl basteln zum Herz in Mitte legen
Diese zweite Antwort des Hirten gefiel dem König noch besser als die vorhergegangene. "Ich werde
Dich reich beschenken; vorher aber beantworte mir noch eine dritte Frage: "Was tut Gott?" "Gut",
entgegnete er, "auch diese Frage kann ich beantworten. Nur um eins bitte ich Dich: Lass uns für ein
Weilchen die Kleider wechseln."
So legte der König die Zeichen seiner Königswürde ab und kleidete damit den Hirten. Dann legte er sich
selbst den unscheinbaren Rock des Hirten an und hängte sich die Hirtentasche um. Der Hirte setzte
sich nun auf den Thron und ergriff das Zepter und wies damit auf den an den Thronstufen mit seiner
Hirtentasche stehenden König: "Siehst Du, das macht Gott: "Er steigt vom Thron herunter.“ Daraufhin
zog der Hirte wieder seine eigenen Kleider an. Der König aber stand versonnen da. Das letzte Wort
dieses schlichten Hirten brannte in seiner Seele. Plötzlich erkannte er sich und mit Freude sprach er:
"Jetzt erkenne ich Gott!"
Legen
Strahlen um Herz legen
Ch. Ein kleiner Hirte konnte dem König helfen, Gott zu erkennen. Er musste erst von seinem Thron
heruntersteigen. Weißt du was, mich hat die Geschichte auch nachdenklich gemacht. Ich will aufhören,
so hochmütig zu sein und den Menschen meine Sonnenstrahlen mit nach Hause geben. Damit sie an
unser Gespräch denken. Ich will es nun wahr machen und meine Strahlen mit den Menschen teilen.
Nun weiß ich, dass es davon nicht wirklich weniger werden.
Weitere Sonnenstrahlen verteilen, jemandem verschenken, der es nötig hat.
Lied
Gottes Liebe ist wie die Sonne…
Gebet
Vater unser… um Mitte stehen
Gebet
Herr, du hast die Welt erschaffen!
Die Wiesen, die Felder, die Meere, die Wälder,
die Sonne, den Mond und die Sterne, alles auf der Erde, was wir so gerne.
Wir wollen es pflegen und gut weitergeben. Hab Dank dafür.
Amen.
Schlusssegen
Herr wir bitten… Liederbuch Nr. 39
Verabschiedung
Liederbuch Nr. 32
Herz-Sticker auf Nämeli kleben
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Seele and Geist
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