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Ideen für Ihr Geld My Home is my Castle Inflation – wie Anleger sich

EinbettenHerunterladen
UBS
Attraktive Angebote
ab Seite 27
magazin
Punkten und profitieren
APRIL 2011 / AUSGABE 2
Ideen für Ihr Geld
Fallbeispiel:
Wie Birke Chaves
über Geld und
Konsum denkt,
Seite 10
JUGEND UND GELD
EIGENHEIM
Heute kauf ich,
morgen spar ich
My Home is my Castle
VERMÖGEN
Inflation – wie Anleger
sich schützen können
2
EDITORIAL
INHALT
4
Kurzporträt – Schweiz
Tourismus: neuer Städteverführer –
Miniunternehmer
Liebe Kundinnen
und Kunden
Lukas Gähwiler
CEO UBS Schweiz
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
6
UBS Kids Cup
Lisa Urech motiviert junge Talente
Eigenheim
16
Kaufen oder mieten?
Die Schweiz als Nation von
Wohneigentümern
19
Immo-Service
Entwicklung von Immobilienpreisen
in der Schweiz
Jugend und Geld
Vermögen
20
Serie: Ergänzungsanlagen
Wie man ein Basisportfolio sinnvoll
ergänzt
22
Interview
Wie Sie von UBS Research profitieren
können
24
Wissen
Inflationsrisiko für Anleger
Fotos: Alberto Venzago, Fabian Unternährer, Illustration: Geoff Mcfetridge
Wann hatten Sie Ihr erstes eigenes
Konto? Und welche Erfahrungen
haben Ihren Umgang mit Geld
geprägt? Ich habe als Jugendlicher
meine Lehre dort gemacht,
wo mit Geld gearbeitet wird: in
einer Bank. So lernte ich früh,
professionell mit Geld umzugehen.
Jugend und Geld, das ist das
Hauptthema dieses Magazins.
Das erste Taschengeld, das erste Gehalt – für mich
waren dies kleine und grosse Schritte in mein eigenes
Leben. Später musste ich mein Geld zusammenhalten,
um mir mein Studium leisten zu können. Das alles hat
meinen Umgang mit Geld in jungen Jahren beeinflusst.
Unser Umgang mit Geld wird von unseren Werten
bestimmt: Was ist mir im Leben wichtig? Was will ich
erreichen – sofern dazu Geld nötig ist? Als junger Mensch
die richtigen Entscheidungen punkto Geld zu treffen,
will gelernt sein. Ich spreche hier durchaus nicht nur als
Banker, sondern auch als Vater: Wir müssen lernen,
uns mit den eigenen Zielen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen. UBS versteht sich als Sparringspartner
in dieser Auseinandersetzung.
Wir wollen ein Partner sein auf Ihrem Weg in
die Zukunft.
In Kürze
3
UBS KeyClub-Angebote
8
Wie Jugendliche mit Konsum
und Geld umgehen
10
Drei Beispiele aus der Praxis
15
Tipps für Eltern
27
30
32
Punkten und profitieren
Schweiz Tourismus
Angebote und mehr
– Open-Air-Kino
– Familienangebote
– Mode und Trends
4
IN KÜRZE
5
Erfolgreiche
Miniunternehmer
Gastrounternehmer wollte
er schon als Kind werden.
Und David Garcia (25) ist in
seinem Traumberuf angekommen: In Altdorf besitzt er
seit fünf Jahren ein Pub,
eine Diskothek (tellenbar.ch)
und eine Pizzeria, die er
seinem Bruder verpachtet
hat. Gemeinsam mit einem
Investor gehört David Garcia
eine zweite Diskothek in
Andermatt (schluesselbar.ch).
Auf seiner Lohnliste stehen
über 40 Mitarbeitende.
Der Chef ist in seinen Lokalen
präsent, trifft hier seine
Kollegen und spürt den Puls
seines Publikums.
Mit UBS die
Schweiz entdecken
Entdecken Sie die
urbane Schweiz: Im neuen
«Städteverführer» von UBS
und Schweiz Tourismus ist
für 23 Städte ein Programm
für einen perfekten Tag
zusammengestellt – als Wegleitung durch eine einzigartige Fülle an Kunst, Genuss
und Architektur. Beigelegt ist
zudem eine auf Familien
ausgerichtete Freizeitkarte
der Schweiz mit exklusiven
Vorzugsangeboten.
Bernhard Raos (Interview)
und Marvin Zilm (Foto)
David Garcia zum Thema
Sparen
Ich denke langfristig und spare, um zu
investieren. Die nötige Liquidität für mein
Geschäft möchte ich immer auf der Seite
haben. Für mich selber brauche ich wenig
Geld und werfe es nicht zum Fenster raus.
Schulden
Solange Schulden überschaubar sind,
machen sie betriebswirtschaftlich Sinn. Ich
kann so die Steuerlast senken. Meine Schulden
sind vor allem Hypotheken auf Liegenschaften,
die mir gehören. Das Risiko muss bei Schulden
kalkulierbar bleiben.
Bestes Investment
Das sind für mich Immobilien. Da weiss
ich, was ich habe.
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
•
•
Tipps und Empfehlungen
zum Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten im
Schweizer Sommer
•
exklusive Erlebnis- und
Freizeitangebote mit UBS
KeyClub (beachten Sie
hierzu die Angebote ab
Seite 30 ff.)
•
•
kostenlose Travel Service
Line für Auskünfte und
Buchungen von Reisen und
Freizeiterlebnissen in der
Schweiz: 0800 100 222
weitere attraktive
Angebote zu Vorzugskonditionen
•
Fotos: Christof Schürpf, Young Enterprise Switzerland / Pnööö
Wie ich es sehe
Bester Geldtipp
Schau immer, dass du genügend liquid
bist. Und lass Geld, das du nicht benötigst, für
dich arbeiten. Beispielsweise mit besser verzinsten Festgeldanlagen.
Vorsorge
Ich habe mir bisher keine grossen
Gedanken zur Vorsorge gemacht. Ich bin erst
25. Damit werde ich mich ab 30 befassen. Das
ist aus meiner Sicht noch früh genug.
Luxus
Sich etwas Luxus zu leisten, kann schön
sein. Aber Luxus hat für mich viel mit übertriebenen Ausgaben und unnötigen Dingen
zu tun.
Gastrounternehmer
Wer es nicht mit Herzblut macht, sollte
es besser bleiben lassen. Das ist kein Honigjob.
Lange Präsenzzeiten, die Suche nach geeigneten Mitarbeitern und weitere Probleme
fordern einen permanent. Ich bin trotzdem
Gastrounternehmer mit Leib und Seele.
von vielen weiteren
Vorteilen:
Mehr Informationen:
ubs.ch / entdecken
Kundenvorteile
UBS-Kundinnen und
-Kunden, welche die Schweiz
neu entdecken möchten,
profitieren dank der Partnerschaft mit Schweiz Tourismus
Am 10. Mai 2011 findet im Hauptbahnhof Zürich
der Event «Young Entrepreneurs in the Station» statt,
an dem Schüler die von ihnen
geführten Miniunternehmen
vorstellen. Organisiert wird
dieser Anlass vom Verein
Young Enterprise Switzerland (YES). Der Verein möchte Jugendliche befähigen, in
wirtschaftlichen Zusammenhängen zu denken und
unternehmerisch zu handeln.
Gold für eine tolle Idee:
Die Jungunternehmer von Pnööö
feiern ihren Sieg.
An internationalen
Wettbewerben belegen
Jungunternehmer aus der
Schweiz regelmässig
Spitzenplätze. 2010 gewannen fünf Kantonsschüler aus
Oerlikon mit ihrem Unternehmen Pnööö den ersten
Platz an der European
Company of the Year Competition in Cagliari.
UBS unterstützt YES
seit 2001 finanziell sowie mit
Freiwilligeneinsätzen von
UBS-Mitarbeitenden.
•
young-enterprise.ch
6
ENGAGEMENT
7
Gelegenheit, mich mit anderen jungen Sporttalenten zu messen, und weckten in mir die
Lust am Wettkampf – ich empfand es schon
damals als beflügelnd, auf dem Siegertreppchen zu stehen», meint die sympathische
Emmentalerin schmunzelnd.
Botschafterin mit Weltklasseniveau
Als Botschafterin des UBS Kids Cup
will die Emmentaler Hürdensprinterin
Lisa Urech Kinder mit ihrer Leidenschaft für die Leichtathletik anstecken.
Iris Kuhn-Spogat (Text) und Alberto Venzago (Bild)
Motiviert
eine neue
Leichtathletikgeneration:
Lisa Urech.
S
ie hat Dynamit in den Beinen und
einen schier unbezwingbaren
Durchhaltewillen: Die 21-jährige
Lisa Urech gilt als eines der
grössten Talente in der Schweizer
Leichtathletik. Und sie ist die offizielle Botschafterin des UBS Kids Cup, an dem sich
dieses Jahr über 60 000 Kinder in der ganzen
Schweiz im Dreikampf messen werden.
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Urechs Engagement für den Nachwuchswettbewerb kommt nicht von ungefähr.
Sie weiss um die Bedeutung solcher Anlässe:
«Diese fördern bei den Kids die Freude am
Sport und sind für die Leichtathletikvereine
eine enorm wichtige Plattform, um Nachwuchs zu rekrutieren.» In ihren sportlichen
Anfängen liess sie selbst denn auch kaum einen
dieser Nachwuchscups aus: «Sie boten mir die
Steile Karriere
Den Grundstein zu ihrer Sportkarriere
legte Urech bereits mit acht Jahren, als sie dem
Sportklub Langnau beitrat. Nach einigen
Jahren als Mehrkämpferin offenbarte sich ihr
wahres Talent – der Hürdensprint. «Das
Geradeauslaufen fand ich schnell langweilig.
Am Hürdenlauf hat mich hingegen schon damals fasziniert, dass Schnelligkeit mit Technik
kombiniert werden muss.»
Urech wurde schon bald ins nationale
Nachwuchskader aufgenommen. Durch die
Möglichkeit, bei der Post eine verlängerte
KV-Lehre zu absolvieren, konnte sie ihr Talent
gezielt entwickeln. «Diese Spezialform der
Lehre hat es mir überhaupt erst ermöglicht,
jede Woche bis zu fünf Trainingseinheiten zu
absolvieren und an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen», sagt sie heute.
Die dreifache Beanspruchung aus Leistungssport, Lehre und Schule habe es manchmal schon in sich gehabt, blickt Urech zurück.
Von einer Belastung will sie aber nicht sprechen: «Natürlich musste ich gewisse Kompromisse eingehen, hin und wieder im privaten Bereich zurückstecken. Dennoch fiel mir
das nie besonders schwer. Der Sport gab mir
immer viel zurück und verschaffte mir eine
tiefe innere Befriedigung.»
Konkurrenzlos in der Schweiz
Mittlerweile gehört Urech zu den
weltweit Besten in ihrer Alterskategorie. Der
Schweizerische Leichtathletikverband Swiss
Athletics hat sie denn auch in seine höchste
Fördergruppe aufgenommen – die World Class
Potentials, der insgesamt nur zehn Spitzensportler angehören. Weil sie in der Schweiz
keine richtige Konkurrenz mehr findet, trai-
Der UBS Kids Cup
Der UBS Kids Cup, Nachfolger des Erdgas Athletic
Cup, ist der grösste Schweizer LeichtathletikNachwuchswettbewerb: Jedes Jahr messen sich
über 60 000 Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren
in einem Dreikampf in den Disziplinen Sprint,
Sprung und Wurf. Im Sommer findet der Cup
jeweils als Einzelwettkampf statt, im Winter wird
er als Teamwettbewerb in der Halle ausgetragen.
Der Final des diesjährigen Sommercups findet am
10. September 2011 im Stadion Letzigrund
statt, zwei Tage nach dem Leichtathletikmeeting
Weltklasse Zürich. Neben Lisa Urech werden
weitere Sportstars die Kinder an der Endausscheidung unterstützen.
ubs-kidscup.ch
niert sie jede Woche mehrere Tage in Stuttgart
mit ähnlich starken deutschen Hürdenläuferinnen und deren Coach Sven Rees. Letzterer ist überzeugt, dass Urechs Erfolg nicht nur
auf ihrer Schnelligkeit und technischen Präzision basiert, sondern auch auf ihrer Fähigkeit des absoluten Fokussierens. Die zierliche
Sportlerin beschreibt diesen Vorgang folgendermassen: «Wenn ich bei einem Wettkampf
in den Startlöchern stehe, stellt sich bei mir
eine Art Tunnelblick ein. Ich sehe nur noch die
Bahn, die Hürden und das Ziel.»
Ehrgeizige Ziele
Für 2011 hat sich die junge Spitzensportlerin einiges vorgenommen: An der Hallen-Leichtathletik-Europameisterschaft im
März in Paris möchte sie ins Finale laufen und
an ihrem letzten grossen Nachwuchswettkampf, der U23-Europameisterschaft im
tschechischen Ostrava, eine Medaille gewinnen. Dann will sie dieses Jahr auch noch die
Berufsmatura ablegen – und als Botschafterin
des UBS Kids Cup den Nachwuchs für die
Leichtathletik begeistern.
•
9
Fallbeispiel 1:
Heute kauf
ich, morgen
spar ich
Birke Chaves, 16 Jahre,
Gymnasiastin in Basel
Zu wissen, wie man mit Geld und
Konsum richtig umgeht, wird
für Jugendliche immer wichtiger.
Sibylle Veigl (Text) und Fabian Unternährer (Fotos)
D
erzeit ist Abercrombie & Fitch
angesagt, das Kleiderlabel mit
dem Elch im Logo. Kleider sind
wichtig – für Bekleidung und
Ausgang geben Jugendliche monatlich mit am meisten aus. Dies hat eine 2010
publizierte Studie des Lehrstuhls für Marketing an der Universität Zürich ermittelt.
Probieren und testen
Ihre Konsumfreude und relativ grosse
Kaufkraft machen Jugendliche für die Wirtschaft zu einer interessanten Zielgruppe. «Sie
lassen sich gerne von neuen Trends inspirieren,
haben eine Affinität zu technischen Innovationen und unterliegen in der Entwicklung
zur Adoleszenz tiefgreifenden Veränderungen
im Hinblick auf ihre Ansprüche, Werte und
Konsumpräferenzen», schreiben die Autoren
der Zürcher Studie. Mit anderen Worten:
Vieles wird ausprobiert und Geld spielt dabei
eine grosse Rolle.
Probieren, testen, an Grenzen gehen:
Der Weg zum Erwachsenenalter ist verschlungen. Gemäss Erziehungswissenschafter Stefan
Schnurr von der Fachhochschule Nordwestschweiz ist Jugend der Ausdruck einer biografischen Phase, in welcher der Jugendliche
sich nicht nur Wissen aneignen müsse, das im
Beruf gebraucht wird, sondern auch Wissen
und Kompetenzen, um Entscheide für seine
Zukunft treffen zu können.
Pragmatischer Umgang mit Geld
Auch das Wissen über den Umgang mit
Geld will erlernt sein. Fachleute sprechen von
10
JUGEND UND GELD
11
Fallbeispiel 1:
Fallbeispiel 2:
Birke Chaves, 16 Jahre,
Gymnasiastin in Basel
Ramon Schenk, 18 Jahre,
Lernender aus Richterswil ZH
«Ich bin Geld gegenüber eher kritisch eingestellt.
Menschen werden bei uns oftmals nach
dem beurteilt, wie viel sie haben oder verdienen.
Das finde ich nicht gut. Aber ich bin mir auch
bewusst, dass ich in einer privilegierten Situation
aufwachse. Geld ermöglicht mir viel, ohne
Geld würde mein Leben bedeutend anders aussehen. Mein Vater ist Arzt, meine Mutter
Architektin. Ich bekomme monatlich ein Taschengeld auf mein Konto, von dem ich aber nur
den Ausgang und Geschenke für Freundinnen und
Freunde bezahle. Das reicht gut, ich brauche
aber auch nicht viel. Meistens treffe ich mich bei
jemandem zu Hause. Zurzeit stört mich der
ganze Rummel um Markenkleidung. In der Schule
werden vielfach andere nur danach beurteilt,
was sie anhaben. Aber ich hab auch schon andere
Phasen gehabt, wo mir Kleider wichtiger waren
«Mit meinem Lohn als Lernender kann ich
machen, was ich will. Ich muss zu Hause nichts
abgeben. Damit komme ich gut durch, ich
hatte noch nie Geldnot, aber ich habe auch keine
allzu teuren Bedürfnisse. Für Ausgang und
Kleider brauche ich nicht viel, den grössten Posten
nimmt mein Hobby Mountainbikefahren ein.
Beim Crosscountry ist der Verschleiss am Bike ziemlich hoch und die Ersatzteile können ins Geld
gehen. Besonders letztes Jahr, als ich in der FunKategorie an einem Marathon über 104 Kilometer
“
Ohne Geld würde
mein Leben anders
aussehen.
”
und ich mehr dafür ausgab. Im Moment sind
mir Reisen wichtig, das mache ich ziemlich gern.
Das Unterwegssein ist mir schon fast in die
Wiege gelegt worden, mein Vater stammt aus
Brasilien und ist erst nach Deutschland
ausgewandert, nachdem er meine Mutter kennen
gelernt hat. Innerhalb Deutschlands sind
wir dann viermal umgezogen, bevor wir vor vier
Jahren in die Schweiz kamen. Die Umzüge in
Deutschland waren zwar nicht immer leicht, heute
sehe ich das jedoch sehr positiv, denn ich habe
so gelernt, mich immer wieder auf neue Menschen
und Situationen einzustellen. Letztes Jahr war
ich für sechs Monate im Schüleraustausch in den
USA, auch um Englisch zu lernen. In der
Schweiz zu studieren würde mir gefallen, momentan tendiere ich in eine sozialwissenschaftliche
Richtung. Aber danach kann ich mir auch
gut vorstellen, an einen anderen Ort zu ziehen.
Auf die Zukunft freue ich mich, es stehen
mir so viele Möglichkeiten offen und ich bin total
gespannt, wohin es mich zieht.»
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
schön, wenn
“ EsmanistGeld
hat,
aber nur mit Geld ist
es nicht getan.
”
durch den Nationalpark bis nach Italien gefahren
bin. Je nach Saison trainiere ich sieben bis acht
Stunden pro Woche dafür, da bleibt nicht mehr viel
Zeit für andere Hobbys. Du musst halt Prioritäten
setzen. Früher habe ich Unterricht in E-Gitarre
genommen. Jetzt konzentriere ich mich auf die
Lehre als Elektroniker und die Berufsmittelschule,
was mir Spass macht. Wenn’s klappt, studiere
ich danach an einer Fachhochschule oder an der
ETH Zürich. Interessieren würde mich Elektrotechnik, denn als Ingenieur verdient man doch
deutlich mehr. Der zukünftige Lohn ist mir schon
wichtig, denn ich möchte damit später auch
mal eine eigene Familie ernähren. Zurzeit lege ich
jeden Monat einen Teil meines Lohns auf die
Seite, aber mehr für Ausgaben, die in nächster Zeit
anfallen. Ich bin schon daran, Fahrstunden zu
nehmen, und dann ist da ja noch mein Bike.
Ein eigenes Auto möchte ich aber nicht, ich brauche
keines. Meine Zahlungen mache ich mit Onlinebanking und seit Kurzem habe ich eine Kreditkarte,
die ich aber nur, wenn nötig, für Bestellungen
im Internet brauche. Was Geld für mich für eine
Bedeutung hat? Es ist schön, wenn man Geld hat,
aber nur mit Geld ist es nicht getan. Es ist
nicht in erster Linie das Geld, das glücklich
macht.»
Fallbeispiel 2:
Ramon Schenk, 18 Jahre,
Lernender aus Richterswil ZH
13
Fallbeispiel 3:
Nathalie Berger, 21 Jahre,
kaufmännische Angestellte aus
Corminboeuf FR
Fallbeispiel 3:
Nathalie Berger, 21 Jahre,
kaufmännische Angestellte aus
Corminboeuf FR
«Zurzeit beschäftigt mich der Wunsch nach einer
eigenen Wohnung, am liebsten in einem Dorf,
weil es da ruhiger ist. Seit vier Monaten arbeite ich
Vollzeit als kaufmännische Angestellte und
verdiene gut. Ich lebe noch zu Hause und muss
meinen Eltern nichts abgeben, da habe ich
wirklich Glück. Mein Vater hat mir ein Budget
aufgestellt, um mir zu zeigen, was alles
kosten würde, wenn ich alleine lebe. Viel wird
dann nicht mehr übrig bleiben. Das hat er
auch schon mit meinen zwei älteren Schwestern
gemacht. In unserer Familie spielt der richtige
Umgang mit Geld eine wichtige Rolle, sogar meine
Grosseltern haben mir das mit auf den Weg
gegeben. Vermutlich werde ich das auch an meine
Kinder weitergeben. Ich weiss also, ich
sollte mehr sparen, aber zurzeit geniesse ich es
einfach, Geld ausgeben zu können. Natürlich
für Kleider und den Ausgang, aber vor allem für
mein Auto, einen Peugeot, den ich noch
etwas verziert und tiefer gelegt habe. Seit Kurzem
möchte genügend
“ Ich
Geld haben,
nicht mehr und
nicht weniger.
”
habe ich eine Kreditkarte, aber die nutze ich nicht
so viel. Meistens zahle ich bar – Bargeld spürt
man mehr als eine Plastikkarte. Früher, als ich noch
in der Lehre war, da waren mir der Ausgang
und Kleider nicht so wichtig. Eigentlich wollte ich
ja Köchin werden, aber meine Eltern haben
mir dann geraten, eine Lehre zu machen, wo ich
nachher mehr Möglichkeiten habe. Aber
am wichtigsten ist mir, eine Stelle zu haben,
die mir gefällt, und einen Lohn, mit dem ich alles
sicher bezahlen kann. Man sagt ja immer,
dass Geld nicht das Wichtigste im Leben ist, aber
man braucht es halt trotzdem. Ich möchte
einfach genügend Geld haben, nicht mehr und
nicht weniger.»
der Konsum- und Verschuldungskompetenz.
Der weitaus grösste Teil der Jugendlichen gehe
pragmatisch und verantwortungsbewusst mit
Geld um, sagt Eva Schätti, Leiterin Prävention
bei der Schuldenberatungsstelle Plusminus in
Basel. Sie führt regelmässig an Schulen in der
ganzen Deutschschweiz Workshops zum Thema Geld durch. Dabei stellt sie ein hohes Engagement fest. Über Geld werde nachgedacht,
denn die Jugendlichen wollten «mitmachen,
teilnehmen an der Gesellschaft».
Studien bestätigen dies: Freunde, Familie,
Ausbildung und Beruf stünden noch vor dem
Geniessen des Lebens, lautet ein Fazit der im
letzten Jahr durchgeführten Studie des Marktforschungsunternehmens gfs.bern im Auftrag
der Credit Suisse. 85 Prozent der Jugendlichen
möchten später eine eigene Wohnung oder ein
eigenes Haus und 71 Prozent der Jugendlichen
sparen regelmässig.
Finanzkompetenz zur Prävention
Trotzdem ist die Verschuldung von
Heranwachsenden ein Thema. Gut 17 Prozent
borgen sich regelmässig Geld bei Bekannten
oder Eltern und rund 27 Prozent geben an,
Schulden zu haben. Dies hat die Studie «Eigenes Geld, fremdes Geld» der Fachhochschule
Nordwestschweiz im Jahr 2008 ergeben.
Meistens handelt es sich um kleinere Summen, die ein paar Tage später zurückbezahlt
werden. Eine kleine Gruppe war jedoch mit
Geldbeträgen von mehreren Tausend Franken
verschuldet, ohne Aussicht, die Schulden
fristgerecht zurückzahlen zu können. Der
Grund liege aber nicht in einem sorglosen
Konsum: «Die Hauptursache für eine hohe
Verschuldung ist eine tiefe Verunsicherung
und ein Mangel an Lebensperspektiven und
steht meist am Ende einer Kette von sozialen
und gesundheitlichen Problemen», schreiben
die Autoren. Die Finanzkompetenz ist damit
Teil der grundsätzlichen Fähigkeit, den Alltag
bewältigen zu können.
Beim Kompetenzerwerb sind in erster
Linie die Eltern gefordert: «Sie haben einen
JUGEND UND GELD
starken Einfluss auf die Art, wie Jugendliche
mit Geld umgehen», erklärt Andy Tschümperlin, Präsident des Schweizerischen Bundes
für Elternbildung. «Gerade Geld ist ein gutes
Thema, um mit dem Kind in Kontakt zu
kommen», meint auch Rochelle Allebes,
Fachfrau beim Elternnotruf in Zürich. Denn
Geld habe viel mit Wertvorstellungen und
Normen zu tun.
Dass sich Eltern ihrer grossen Verantwortung beim Umgang mit Geld bewusst
sind, geht aus einer Umfrage der Hochschule
für Wirtschaft Zürich (HWZ) hervor, welche
UBS Generation
Bequem, praktisch und kostenlos
Das All-in-one-Angebot für Jugendliche
bis 22 Jahre beinhaltet alles für die täglichen
Bankgeschäfte:
•
UBS Privatkonto für regelmässige
Geldeingänge wie Taschengeld oder Lohn
•
UBS Jugendsparkonto für kleinere und
grössere Träume
•
UBS MaestroCard für bargeldloses Bezahlen
•
Bargeldbezug von Schweizer Franken an allen
Geldautomaten in der Schweiz
•
UBS Kreditkarten für flexibles Bezahlen auf der
ganzen Welt und im Internet*
•
Unverbindliches «Check-up»-Beratungsgespräch
•
UBS e-banking
•
UBS Zahlungsverkehr: kostenlos in Schweizer
Franken in der Schweiz
•
UBS KeyClub: das Bonusprogramm, das die
aktive Nutzung von Konto und Karten belohnt
* Mindestalter 18 Jahre. Bei Erfüllung der
Abgabekriterien und Annahme des Kartenantrags.
Mehr Infos: ubs.com / young oder telefonisch
über die UBS Service Line 0800 800 662
15
im Auftrag der UBS Ende 2010 erstellt wurde: Nur zwei Prozent der Eltern meinten, dass
die Schule für diese Aufgabe zuständig sei.
Drei Viertel der Eltern überprüfen die Ausgaben der Kinder regelmässig. Sie geben an, die
Ausgaben ihrer Kinder zu kennen, und sehen
keine Verschuldungsprobleme.
Auch Sabrina Tautscher hat das Engagement von Eltern miterlebt. Die Privatkundenleiterin und Jugendverantwortliche bei UBS in
Horgen war bei der Lancierung des All-inone-Angebots für Jugendliche «UBS Generation» an vorderster Front dabei. Positives Feedback habe sie damals von Eltern erhalten,
obwohl einige Bedenken hatten, dass der
Nachwuchs mit dem Konto ins Minus kommen könnte. Laut Anita Brunner, welche für
die Paketangebote von UBS verantwortlich
zeichnet, wird deshalb bei Jugendlichen unter
18 Jahren sichergestellt, dass kein Kontoüberzug möglich ist. Von zentraler Bedeutung
ist jedoch, dass die jungen Bankkunden den
verantwortungsbewussten Umgang mit der
Kreditkarte lernen. Deshalb legt der Kundenberater zusammen mit dem Kunden, je nach
finanzieller Situation, eine individuelle Ausgabenlimite fest, beispielsweise 500 Franken.
Vieles, was Jugend und Geld betrifft, ist gesetzlich geregelt. Bis zur Volljährigkeit sind die Eltern für die
Finanzen des Nachwuchses zuständig – mit einigen Ausnahmen.
Unterhaltspflicht
Betreffend Unterhaltspflicht bei der
Ausbildung legt das Gesetz
keine Altersgrenze fest, die Pflicht
hört also nicht bei 18 oder 25 Jahren
auf. Es nennt eine Zahlungspflicht,
die so lange dauert, bis das Kind eine ihm angemessene
Erstausbildung hat. Das kann bis zum Ende des
Studiums gehen, muss aber in einem vertretbaren
Rahmen sein. Wenn das Kind einen Teil selbst verdient,
so kann sich der Elternbetrag entsprechend reduzieren.
Vermögen
Erst mit der Volljährigkeit mit 18
Jahren kann ein Jugendlicher selbst
über sein Vermögen bestimmen.
Erbt ein Kind etwa oder erhält es
Geld geschenkt, so müssen die
Eltern dies verwalten und dürfen die (Zins-)Erträge für
Ausbildung oder Unterhalt verwenden. Das Vermögen
selbst darf aber nicht angetastet werden. Zum sogenannten freien Kindsvermögen, über das der Teenager selbst bestimmen kann, gehört dagegen
angespartes Taschengeld oder der Lehrlingslohn.
Taschengeld
Zankapfel Taschengeld
Das Haushalten mit Geld lernt das Kind
mit eigenem Taschengeld. Wie hoch dieses sein
soll, ist eine beim Elternnotruf häufig gestellte
Frage. Die Eltern seien verunsichert, sagt Allebes. Wie reagieren, wenn das Kind nach Hause kommt und ihnen vorwirft, dass der Schulkollege doppelt so viel Taschengeld erhält? Sie
rät: «Da müssen Eltern den Mut haben, klar
zu sagen: Das gibt es bei uns nicht.» Entscheidend für die Höhe seien die Familienkultur,
also welche Werte hier gepflegt würden, und
das vorhandene Familienbudget.
Denn Jugendliche sind vor allem eines:
das Spiegelbild der Erwachsenenwelt. Sie leben
in der modernen Konsum- und Kreditwirtschaft – und konkurrenzfähig ist derjenige, der
weiss, wie sie funktioniert.
•
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Tipps für Eltern
Illustration: Raffinerie AG
14
Hier sieht das Gesetz keine Regelung vor. Es ist aber sinnvoll
und üblich, dem Kind schon ab
Schulalter ein Taschengeld zu
geben. Die Höhe richtet sich nach
der finanziellen Situation der Familie. Budgetberatungen
empfehlen für die 1. Klasse pro Woche einen Franken
und für jedes weitere Schuljahr einen Franken
mehr. Ab der Mittelstufe sollte das Taschengeld monatlich ausbezahlt werden, und zwar für die 5. und 6.
Klasse zwischen 25 und 30 Franken, für die 7. und 8.
Klasse zwischen 30 und 40 Franken und bis zur
11. Klasse zwischen 50 und 80 Franken. Ab der Oberstufe kann ein erweitertes Taschengeld vereinbart werden,
das noch Ausgaben für Handy, Kleider, Körperpflege
und Schulmaterial einbezieht. Es empfiehlt sich,
gemeinsam ein Budget zu erstellen. Die Beträge richten
sich nach dem finanziellen Rahmen der Familie.
Wichtig ist, dass das eigentliche Taschengeld nicht an
Bedingungen wie Schulleistungen oder Mithilfe
im Haushalt geknüpft ist. Ein Kürzen des Taschengelds
stellt kein geeignetes Erziehungsmittel dar.
Shopping
Jugendliche unter 18 Jahren
dürfen keine Verträge
ohne Einwilligung der Eltern
abschliessen. Erst mit der
Volljährigkeit werden sie auch
sogenannt handlungsfähig.
Haftbar beim Vertrag ist
aber nur der Jugendliche, die Eltern werden nicht automatisch zu Schuldnern. Hingegen stützen sich Käufe
ohne Verträge auf die sogenannte Urteilsfähigkeit ab,
welche sich aus dem konkreten Fall ergibt. So darf
ein Achtjähriger beispielsweise mit seinem Taschengeld
am Kiosk Süssigkeiten kaufen, aber noch keinen
Computer. Ein 16-Jähriger kann dagegen die Tragweite
eines Computerkaufs selbst einschätzen und den
Erwerb auch ohne Zustimmung der Eltern tätigen,
wenn er das Geld dafür hat.
Schulden
Was tun, wenn Zahlungsverbindlichkeiten sich anhäufen und
der Jugendliche diese nicht mehr
zurückzahlen kann? Ab 16
Jahren ist zwar der Jugendliche für
seine Schulden haftbar, doch in der Realität
kommen dennoch meistens die Eltern dafür auf.
Schuldenberatungen empfehlen, mit dem Jugendlichen
ein Budget aufzustellen und mit ihm gemeinsam
eine Lösung zu finden. Zum Beispiel durch monatliche
Rückzahlungen oder einen Ferienjob.
(Quelle: beobachter.ch, Plusminus Basel)
Mehr Infos
budgetberatung.ch: Informationen zu Familienbudgets,
Taschengeld, Budgetbeispiele und Onlinerechner.
schulden.ch: Adressen aller Schuldenberatungsstellen
in der Schweiz. In der Rubrik «Prävention» findet
sich ein grosser Bereich zum Thema Jugend und Geld.
potz-tuusig.ch: eine Kampagne der Pro Juventute in
Zusammenarbeit mit der Schuldenberatung Plusminus
in Basel zu den Themen Wertevermittlung und Geld
im Kindergarten und in der Unterstufe.
EIGENHEIM
16
Kaufen
oder
mieten?
Wohneigentum
wird immer
begehrter. Vieles
spricht dafür,
dass dieser
Trend anhält.
Jürg Zulliger (Text) und
Geoff Mcfetridge (Illustration)
B
ekannt als Land der Mieterinnen
und Mieter, wandelt sich die
Schweiz allmählich zu einer
Nation von Wohneigentümern.
1990 lag die Eigentumsquote
noch bei 31,3 Prozent, zehn Jahre später
bereits bei 34,6 Prozent. Zusätzlichen Aufschluss wird die neue Volkszählung in diesem
Jahr geben. Vieles deutet auf eine weitere markante Verschiebung hin: In den letzten Jahren
kamen über zwei Drittel aller Neubauwohnungen als Kaufobjekte auf den Markt. In einer neuen Studie des Bundesamts für Statistik
zu den Lebensbedingungen in der Schweiz gaben bereits 46 Prozent der befragten Personen
an, in einem Eigentümerhaushalt zu wohnen.
Stabiler Wunsch nach Eigentum
Für viele Menschen ist ihr Eigenheim
ein in die Landschaft gebauter Lebenstraum.
Im Vergleich zur Mietwohnung versprechen
sie sich mehr Selbstbestimmung. In hektischen Zeiten wie jetzt wird das Eigenheim
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
17
Unbegrenzte
Freiheit in den eigenen
vier Wänden:
Davon träumen
viele Mieter.
zum Rückzugsort und stabilen Lebensmittelpunkt. Der Wunsch nach den eigenen vier
Wänden liegt seit den 80er-Jahren auf einem
hohen Niveau. Laut den regelmässigen
Univox-Befragungen des GfS-Forschungsinstituts möchten rund 60 Prozent der Mieter
Eigentümer werden. Während der Immobilienkrise der 90er-Jahre ging die Quote vorübergehend zurück, pendelte sich dann
aber wieder auf hohem Niveau ein. Der
emeritierte St.Galler Wirtschaftsprofessor
Franz Jaeger sagt dazu: «Eine wachsende
Anzahl von Leuten will sich von den Zwängen
der Miete befreien und schätzt den Gewinn an
Souveränität in den eigenen vier Wänden.
Dank des wachsenden Wohlstands konnten
sich auch immer mehr Menschen diesen
Schritt leisten.»
Welche Rolle spielen die aktuell
tiefen Hypothekarzinsen? Gemäss einer
Umfrage des Marktforschungsinstituts DemoSCOPE im Auftrag von Comparis sind die
tiefen Zinsen zwar der Auslöser, aber nur einer
von mehreren Gründen: Für 34
Prozent der befragten Mieter, die
konkret an Wohneigentum interessiert sind, steht die sinnvolle
Kapitalanlage im Vordergrund, weitere
fünf Prozent erwähnen das Motiv des
Inflationsschutzes durch Immobilien.
31 Prozent geht es um die grössere Unabhängigkeit, die sie sich im Vergleich
zur Miete versprechen (siehe Tabelle).
Hubert Mathis vom Marktforschungsinstitut DemoSCOPE: «Vor allem fällt
auf, dass der latente Wunsch nach
Wohneigentum in der Schweiz sehr
hoch und in allen Bevölkerungsgruppen verwurzelt ist.» Nur eine ganz kleine
Minderheit überzeugter Mieter schliesst
den Erwerb von Wohneigentum kategorisch aus.
Attraktive Anlage
Claudio Saputelli, Leiter Real
Estate Research bei UBS, bringt es
18
EIGENHEIM
19
davon ausgehen, in jedem Fall den ursprünglichen Anschaffungspreis erzielen zu können.» Als Folge der Altersentwertung und
stetig steigender Ansprüche müssten in vielen
Fällen zehn bis 25 Prozent der Investition als
Abschreibung verbucht werden.
Das frei stehende Einfamilienhaus im
Grünen wird im Zuge der Verstädterung und
Ausdehnung der Siedlungsflächen weiter an
Bedeutung verlieren. Doch an Lagen mit ausreichend bezahlbaren und gut erschlossenen
Baulandreserven hat auch diese Wohnform
eine Zukunft. Lediglich Eigenheime in strukturschwachen und schlecht erschlossenen
Regionen dürften längerfristig eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung aufweisen. In ländlichen Regionen mit grossen Bauzonenreserven werden ältere Bauten künftig
durch komfortablere Neubauten konkurrenziert. Die sorgfältige Wahl der Lage hat also
auch in den kommenden Jahren oberste Priorität beim Kauf.
Gründe für den Kauf von Wohneigentum
Ich habe geerbt, kann das Elternhaus / Haus
von Verwandten übernehmen
4%
Familienverhältnisse haben sich geändert, zum Beispiel
Heirat, Kinder bekommen oder Kinder ausgezogen
18%
Ich will mein Geld sicher anlegen, aus Angst
vor Inflation
5%
Ich will mein Geld sinnvoll
investieren / anlegen
34%
Ich möchte unabhängig sein und keinen Vermieter haben,
der mir vorschreibt, was ich machen darf und was nicht
31%
Wegen der momentan tiefen Zinsen
9%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
Basis: Mieter, die konkret den Kauf von Wohneigentum in Betracht ziehen
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Der wachsende Wohlstand, welcher das Eigenheim für immer grössere Kreise erschwinglich macht, der verbreitete Wunsch nach Ferien- und Zweitwohnungen sowie die
Zuwanderung solventer Ausländer werden
dem Wunsch nach einem Eigenheim auch in
den kommenden Jahren Impulse verleihen.
Hinzu kommen grosse Vermögenswerte, die
in den nächsten zehn Jahren vererbt werden.
Den Erben bietet dies eine gute Basis, um ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.
Abschreibungen einkalkulieren
Weil Bauland in den Agglomerationen
knapp und teuer ist, werden sich an guten Lagen die Bodenpreise weiter nach oben bewegen. Dies spricht für Stockwerkeigentum als
verdichtete Wohnform mit tiefem Flächenbedarf. Claudio Saputelli warnt
allerdings: «Wenn in
zehn oder 20 Jahren
vermehrt ältere Eigentumswohnungen auf den Markt
kommen, darf
man nicht
Regionale Preisunterschiede weiter verschär
Schweizweit betrug der Preisanstieg im vierten
Quartal 2010 rund 1,5 % gegenüber dem
Vorquartal. Weiterhin hoch waren die Wachstumsraten in den Regionen Genfersee und Südschweiz
mit einer Zunahme von über 3,5 %. Aufs ganze
Jahr gerechnet, haben die Preise am Genfersee um
10 % zugelegt. Obwohl die Preise von Einfamilienhäusern in den letzten Jahren deutlich weniger
stark anstiegen als diejenigen von Eigentumswohnungen, scheint in einzelnen Regionen ein
Aufholeffekt eingesetzt zu haben. Die Einfamilienhauspreise dürften auch in diesem Jahr leicht
zulegen, insbesondere da wir aufgrund der
Frankenstärke nicht von einer deutlichen Erhöhung
der Zinsen ausgehen.
Preisanstieg seit
1. Jahreshälfte 2000 in %
102
•
50
21
Grafik, Quelle: DemoSCOPE im Auftrag von Comparis.ch, Grafik Immo-Service, Quellen: Wüest & Partner; UBS WMR
auf den Punkt: «In den letzten Jahren hat sich
Eigentum im Vergleich zur Miete sehr gelohnt.» Ökonomisch ausgedrückt, lagen die
Opportunitätskosten in jüngster Zeit praktisch
bei null. Das heisst: Andere Anlagemöglichkeiten, beispielsweise Obligationen oder oft auch
Aktien, brachten nur tiefe Erträge. Wer sein
Kapital stattdessen ins Eigenheim investierte,
sparte also Mietkosten und erlitt kaum Verluste durch entgangene Erträge mit anderen
Kapitalanlagen. Untersuchungen des Lausanner Professors Philippe Thalmann zeigen,
dass Wohneigentum unter Berücksichtigung
weiterer Faktoren wie etwa Hypothekarzinsen, Unterhalt oder Steuerbelastung auch
längerfristig vorteilhaft abschneidet.
Natürlich können die Opportunitätskosten auch steigen. Wenn Obligationen oder
Aktien wieder mehr Zinsen oder Erträge versprechen, verliert Wohneigentum im Vergleich
an Attraktivität. Zudem drücken höhere Zinsen auf die Immobilienpreise.
Trotzdem sprechen viele Faktoren dafür,
dass die Nachfrage nach Wohneigentum in
den kommenden Jahren hoch ausfallen wird
und die Preise relativ stabil bleiben werden:
Immo-Service
25
22
25
32
37
35
Immobilienstudie
Schweiz
Index 1. Jahreshälfte 2000 = 100
Gemäss einer im Januar publizierten Studie
erwarten die Immobilienspezialisten von UBS nur
leicht steigende oder seitwärts tendierende Preise
für Wohnimmobilien. Bei Geschäftsimmobilien
dürfte die Preisentwicklung für zentrale und
periphere Lagen auseinanderdriften. Bei Letzteren
bleiben die Preise unter Druck. Während sich
Schweizer Immobilienaktien 2010 sehr positiv entwickelten, dürfte 2011 zu einem schwierigen
Jahr werden. Risiken könnten insbesondere von
unerwartet stark steigenden Zinsen ausgehen,
welche die Kursentwicklung zumindest kurzfristig
negativ beeinflussen könnten. Eine solche Zinsentwicklung ist allerdings nicht das Hauptszenario.
Die UBS-Studie «UBS real estate focus 2011»
können Sie über Ihre Kundenberaterin oder Ihren
Kundenberater beziehen.
220
200
180
160
140
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100
80
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02
03
04
05
06
07
08
09
10
20
VERMÖGEN
21
gestreut sind. Ihr Vermögen ist somit gemäss
Ihren Bedürfnissen langfristig korrekt investiert. Wenn Sie zudem das Portfolio periodisch
den Marktentwicklungen sowie Änderungen
in Ihren Lebensumständen oder finanziellen
Zielsetzungen anpassen, haben Sie faktisch
alles richtig gemacht.
Vielleicht gehören Sie aber zur Gruppe
derjenigen Anleger, die zusätzlich aktiv von
kurz- und mittelfristigen Gelegenheiten an
den Finanzmärkten profitieren oder eigene
Ideen und Vorlieben im Portfolio umsetzen
möchten? Dann könnte es für Sie Sinn machen,
einen kleineren Teil Ihres Vermögens in sogenannte Ergänzungsanlagen zu investieren.
Sind Sie beispielsweise überzeugt, dass
das Wachstumspotenzial in Schwellenländern
grösser ist als jenes in Industrienationen,
wäre ein weltweit diversifizierter Fonds für
Schwellenländer eine geeignete Anlageidee.
Mit einem Fonds für deutsche Exportwerte
können Sie gezielt auf die Erwartung setzen,
dass deutsche Exportunternehmen von der
Euroschwäche überdurchschnittlich profitieren. Vielleicht möchten Sie aber auch den
Währungsmix Ihres Portfolios anpassen, um
so die erwarteten Währungsschwankungen
auszunutzen.
Serie:
Basis- und Ergänzungsanlagen
Wie Sie Ihr Basisportfolio sinnvoll
erweitern können.
I
n den ersten drei Teilen der Serie
ging es darum, wie man das frei
investierbare Anlagevermögen
berechnet, sein persönliches Anleger- und Risikoprofil erstellt,
und darum, wie wichtig Diversifikation ist.
Im vierten und letzten Teil erfahren Sie, wie
man im Rahmen der langfristigen Strategie
eigene Anlageideen umsetzen und verstärkt
aktuelle Marktchancen wahrnehmen kann.
Eigene Ideen umsetzen
Ihre Anlagestrategie setzen Sie mit
sogenannten Basisanlagen um – am effizientesten mit Komplettlösungen, beispielsweise
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Strategiefonds, die in verschiedene Anlageklassen, Sektoren, Märkte und Währungen
investieren. Dieses Basisportfolio sollte Ihr
persönliches Risikoprofil reflektieren und
gewährleisten, dass die Anlagerisiken sinnvoll
e-Lectures
Erfahren Sie mehr über das Thema Basis- und
Ergänzungsanlagen in einem kurzen animierten
Lernprogramm.
ubs.com / magazin
Fotografiertes Modell stammt aus der Garage US Performance Cars
Dr. Alexa Ipen-Providoli (Text) und Patrick Hari (Bilder)
Risiken breit streuen
Ergänzungsanlagen eröffnen Ihnen
zahlreiche Möglichkeiten. Sie bieten die Alternative, an vielversprechenden Anlagethemen
und -märkten teilzuhaben, und bei Auswahl
der richtigen Anlageinstrumente ergibt sich
eine noch breitere Risikostreuung. Achten Sie
auf eine entsprechende Diversifikation Ihrer
Ergänzungsanlagen. Von einer zu starken Fokussierung, etwa auf ein einzelnes Schwellenland, ist abzuraten, da länderspezifische Risiken in Schwellenländern nach wie vor höher
sind als in Industrienationen.
Als Kundin oder Kunde von UBS können Sie sich punkto Auswahl der richtigen
Ergänzungsanlage auf die regelmässig aktualisierten Empfehlungen unserer Spezialisten
Der richtige Tankdeckel für einen
speziellen Look.
im Research abstützen und so von deren
Know-how und Erfahrung profitieren (lesen
Sie hierzu das Interview auf Seite 22). Die
Experten von UBS überwachen die Entwicklung ihrer Empfehlungen und raten auch zum
Anlageserie
Mit diesem Beitrag beendet UBS-Anlageexpertin
Alexa Ipen-Providoli ihre vierteilige Serie über
die systematische Vermögensanlage. In den letzten
drei Magazinausgaben hat sie folgende Themen
behandelt:
•
•
•
die Anlagepyramide
das Risiko- und Anlegerprofil
die Anlagestrategie
Wenn Sie hierzu mehr erfahren möchten: Ihre
Beraterin oder Ihr Berater freut sich, diese Themen
mit Ihnen zu besprechen.
Die bereits erschienenen Teile der Serie können
Sie online unter ubs.com / magazin abrufen.
Sie finden dort auch eine PDF-Datei mit sämtlichen
Beiträgen der Serie zum Herunterladen.
22
VERMÖGEN
23
UBS Research
In der Researchabteilung von UBS arbeiten
weltweit über 110 Finanzanalysten und Anlagespezialisten. Ihre Aufgabe besteht darin,
frühzeitig die wichtigen Trends und Ereignisse zu
identifizieren, welche die Kursentwicklung
an den internationalen Finanzmärkten beeinflussen könnten.
ergänzen ihre Basisanlagen gezielt mit Anlagethemen, die sie besonders interessant finden oder wo sie vielleicht beruflich bedingt
spezielles Wissen mitbringen. Andere Kunden
wollen Marktchancen nutzen und sich so bessere Ertragsmöglichkeiten erschliessen.
Auch individuelle Felgen tragen zum gewünschten Gesamtbild bei.
Ergänzungsanlagen
richtig
auswählen
Abbau von Engagements, wenn diese aus ihrer Sicht wenig Chancen auf Erfolg bieten. Ihr
Berater wird die zu Ihren Bedürfnissen und
Erwartungen passenden Empfehlungen unserer Spezialisten gerne mit Ihnen besprechen.
•
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Tipps von Kundenberaterin Melanie
Zlabinger und
Researchspezialist
Philippe Müller.
Alexander Saheb (Interview)
F
rau Zlabinger, weshalb und
für welche Kunden sind Ergänzungsanlagen interessant?
Zlabinger: Es gibt verschiedene
Gründe, um in Ergänzungsanlagen zu investieren. Manche meiner Kunden
Porträtillustrationen: Jan Eichenberger
Risikoprofil weiterhin einhalten
Wer in Ergänzungsanlagen investiert,
sollte aber in jedem Fall einen wichtigen
Grundsatz beachten: Das Gesamtportfolio
inklusive der Ergänzungsanlagen muss nach
wie vor dem individuellen Anleger- und
Risikoprofil entsprechen. Die Ergänzung
darf also das Risiko-Ertrag-Profil des Portfolios nicht irrtümlich verzerren. Das setzt
Disziplin voraus, insbesondere wenn vermeintlich einmalige Anlagechancen locken!
Die ganzheitliche Betrachtung Ihres Portfolios ist deshalb ein wichtiges Thema, wenn
Sie mit Ihrem Kundenberater über Ergänzungsanlagen sprechen.
Herr Müller, wie gehen Sie
als Researchspezialist bei Ihren
Empfehlungen vor?
Müller: Wir vom Research liefern Erklärungen, die das Geschehen an den Märkten besser verständlich machen. Ferner weisen
wir auf Chancen hin, die wichtige weltwirtschaftliche Entwicklungstrends bieten. Einmal gegebene Empfehlungen werden laufend
aktualisiert, das heisst, wir geben auch eine
Verkaufsempfehlung ab, wenn wir die Aussichten einer Anlage negativ beurteilen.
Zlabinger: Meine Kunden schätzen
diese Informationen. Vor allem Kunden, die
sich für aktuelle Anlagethemen interessieren,
reagieren positiv, wenn sie bei ihrer Entscheidung zusätzlich auf professionelles
Know-how zählen können.
Und wie stimmen Sie die
Researcherkenntnisse auf die
Bedürfnisse Ihrer Kunden ab?
Zlabinger: Ich gehe nicht mit vorgefertigten Lösungen ins Kundengespräch. Als
Kundenberaterin kenne ich die Risikoprofile
und die Portfolios meiner Kunden. Ebenso
bin ich mit den aktuellen Empfehlungen un-
serer Spezialisten vertraut. Wichtig ist mir,
dass ich für den Kunden die Einbettung der
Ergänzungsanlagen in das Gesamtportfolio
im Auge behalte.
Können auch Anleger, die kleinere
Beträge investieren, von
Researchempfehlungen profitieren?
Zlabinger: Kunden mit kleineren Portfolios decken spezielle Investmentthemen am
besten mit Fonds ab. Themenfonds lassen den
Anleger breit diversifiziert an der Entwicklung genau definierter Segmente teilhaben.
Herr Müller, wo sehen Sie
Anlagechancen für das Jahr 2011
und darüber hinaus?
Müller: Für uns teilt sich die Weltwirtschaft nicht mehr in Ost und West, sondern
in starke und schwache Staaten. Wir ziehen
generell Unternehmensanleihen solider Firmen den Staatsanleihen vor. Aktien schätzen
wir unter anderem wegen der zu erwartenden Dividendenrenditen und der aktuellen Bewertung auf lange Sicht als attraktiv
ein. Der asiatische Konsum ist für uns ein
weiteres Investmentthema. Auch Rohstoffe
und ausgewählte Immobilienmärkte erachten
wir für Kunden mit entsprechender Risikobereitschaft als aussichtsreich.
•
Melanie Zlabinger (31),
Privatkundenberaterin
Eintritt bei UBS: 2005
Ausbildung: Bankfachausbildung, Psychologiestudium
Uni ZH, derzeit in
Weiterbildung zur eidg. dipl. Finanz- und
Anlageexpertin
Philippe Müller (33), Leiter
Developed Market Research
Eintritt bei UBS: 2002
Ausbildung: Master in Finance,
Accounting, Banking an
der Uni Bern, Certified International Investment Analyst
24
VERMÖGEN
25
Hilfe, mein Geld ist in Gefahr!
Um die Konjunktur anzukurbeln, haben
etliche Länder viel Geld in die Wirtschaft
gepumpt. Manche Experten warnen jetzt
vor Inflation. Was bedeutet das für Anleger?
Stephan Lehmann-Maldonado (Text) und Rahel Nicole Eisenring (Illustration)
1950
2011
E
ine Banane für eine Milliarde
Dollar, Zim-Dollar: Wer vor drei
Jahren in Simbabwe auf Safari
ging, erfuhr schneller, als ihm lieb
war, was Inflation bedeutet. Gutgläubig tauschten Touristen ihre US-Dollars
gegen die einheimische Währung ein. Bis sie
mit den Scheinen beim Händler ankamen,
erhielten sie dafür nicht einmal mehr eine
Bananenschale. Letztmals veröffentlichte das
nationale Statistikbüro im Juli 2008 die
Inflationsraten: Auf 231 Millionen Prozent
soll sich die Teuerung belaufen haben.
Das Beispiel stellt einen Extrem-, aber
keinen Einzelfall dar. Seit Gründung der USNotenbank Federal Reserve 1913 verlor der
Dollar 95 Prozent an Wert. Und auch der Euro
büsste seit seiner Einführung 1999 ganze 22
Prozent an Kaufkraft ein. Viele Anleger befürchten nun, dass sich die grossen Währungen
weiter entwerten könnten, weil die Notenbanken die Geldmenge nach der Finanzkrise
massiv ausweiteten.
«Inflare» heisst «aufblähen»
Wie entsteht Inflation überhaupt? «In
einer Volkswirtschaft sollten sich die Summe
an Geld und die Menge an Gütern im Gleichgewicht befinden», erklärt Caesar Lack, Leiter
Economic Research Schweiz bei UBS. «Ein
Preisanstieg droht, wenn die Geldmenge stärker
zunimmt als die Gütermenge.» Das lateinische
Verb «inflare» heisst «aufblähen». Der Duden
definiert Inflation als «übermässige Ausgabe
von Zahlungsmitteln». Damit bringe er es auf
den Punkt, meint Lack und nennt ein aktuelles Beispiel: «Die USA haben die Notenpresse
in den vergangenen Jahren auf Hochtouren
rattern lassen und die Geldmenge aufgebläht.
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Streng genommen, herrscht dort jetzt eine
hohe Inflation.»
Allerdings, räumt Lack ein, reduziere
man Inflation heute oft auf die damit verbundene Teuerung. Meist wird die Inflation
an einem Konsumentenpreisindex gemessen.
Dieser spiegelt die Preise verschiedener Waren
und Dienstleistungen, die ein durchschnittlicher Privathaushalt einkauft. «Leider gibt es
hier jedoch ein Problem», betont Lack. «Wenn
ich heute Geld drucke, verstreichen möglicherweise mehrere Jahre, bis die Preise steigen.
Und es ist schwer absehbar, welche Güter
betroffen sein werden.» Daher seien die langfristigen Wirkungen der «Liquiditätsspritzen»
in den USA kaum abzuschätzen.
Zudem ist nicht jeder Preisanstieg auf
Inflation zurückzuführen. Paranüsse aus Bolivien beispielsweise können aufschlagen, weil
die Ernte schlecht ausgefallen ist. In den 70erJahren kam es hingegen zu dramatischen Inflationsschüben, als sich Erdöl, das «Schmiermittel der Wirtschaft», sprunghaft verteuerte.
Umgekehrt bewegten sich die Inflationsraten
Ende der 90er-Jahre bei null – aber nicht etwa,
weil Brot und Milch günstiger geworden
wären. Vielmehr überschwemmten Billigprodukte aus Asien die Industrieländer.
Eine Plage unserer Zeit
«Einmal abgesehen von Kriegsperioden
ist Inflation eine Plage unserer Zeit», weiss
Caesar Lack. «Als die Währungen noch mit
Gold hinterlegt werden mussten, kannte man
dieses Problem nicht.» In den meisten Ländern
herrschte das Prinzip des Goldstandards bis
kurz vor dem Ersten Weltkrieg 1914. In der
Schweiz galt es bis 1936. Allerdings machte
Paris schon wesentlich früher Erfahrungen mit
ation entsteht dann, wenn
“ Infl
die Geldmenge stärker zunimmt
als die Gütermenge.
”
26
VERMÖGEN
27
So schützen Sie Ihr Vermögen
Aktienfonds
Aktien verkörpern einen Anteil an einem Unternehmen, also einen Sachwert. In Zeiten
hoher Inflation können sich etwa Aktien etablierter Unternehmen behaupten, die Produkte
des täglichen Bedarfs herstellen – zum Beispiel Nahrungsmittel. Für Privatanleger ist es
praktisch, über einen Fonds in ein professionell verwaltetes Aktienportfolio zu investieren.
Goldfonds
Gold kann in Krisenzeiten eine ähnliche Funktion übernehmen wie sonst Geld – ist aber
schöner. Allerdings wirft das Edelmetall im Gegensatz zum Bankkonto keine Zinsen
ab. Erhältlich sind Goldmünzen oder -barren. Eine Alternative bildet ein börsenkotierter
Goldfonds.
Immobilienfonds
Immobilien sind Sachwerte und schützen langfristig vor Inflation. Doch auch hier ist
Vorsicht geboten: Steigende Mieten kompensieren zwar die Inflationsraten, doch
sind Immobilienpreiseinbrüche nie auszuschliessen. Mit einem Immobilienfonds brauchen
sich Privatanleger immerhin nicht um die Bewirtschaftung der Objekte zu kümmern.
Inflationsgeschützte In US-Dollar, Euro und Pfund gibt es auch Anleihen, die vor Inflation schützen. Ihre
Anleihen
Zinsen richten sich nach den Inflationsraten. Allerdings sind Papiere mit längeren
Laufzeiten nicht interessant. Steigen die derzeit tiefen Zinsen, dürften die Kurse dieser
Anleihen nämlich sinken.
einer Hyperinflation: Als der verschwenderische französische König Louis XIV. starb,
hinterliess er eine leere Staatskasse. Das rief
den schottischen Ökonomen und Glücksspieler John Law auf den Plan. Mit dem Segen
des verzweifelten Regenten gründete Law
1716 die Banque Royale. Endlich konnte der
Tausendsassa seine lang gehegte Idee verwirklichen, aus Papier Geld zu machen. Anfänglich gingen die frischen Banknoten weg wie
warme Semmeln – bis die Franzosen merkten,
dass hinter den Scheinen keine Gegenwerte
standen, und die Spekulationsblase platzte.
2012 – ein Jahr der Teuerung?
In der Schweiz rechnet UBS Economic
Research fürs laufende Jahr mit einer Inflationsrate von 0,9 Prozent. «2012 dürfte die
Inflation aber gegen zwei Prozent ansteigen»,
prognostiziert Lack. Eine Geldentwertung
noch grösseren Stils sei zwar unwahrscheinlich, allerdings auch nicht auszuschliessen.
Was würde dies für Konsumenten und Anleger
bedeuten?
Am meisten schmerzt die Inflation jene,
die einen Grossteil ihres Budgets für den tägUBS MAGAZIN — APRIL 2011
lichen Bedarf ausgeben müssen. Wer dagegen
über Reserven verfügt, kann diese inflationsgeschützt anlegen. Konkret heisst dies: möglichst viel in Sachwerte investieren!
Eine Inflation bringt indes nicht nur
Verlierer hervor. Wer nominale Schulden hat,
beispielsweise eine Hypothek, kann sogar
profitieren, weil die nominale Schuld real an
Wert verliert. Zusätzlich bietet eine Immobilie
auch einen gewissen Inflationsschutz. Aber
nicht nur private Schuldner können profitieren:
«Eine höhere Teuerung dürfte manchen Staaten
hochwillkommen sein», meint Lack. Damit reduzieren sich die realen Schulden, ohne dass die
Regierungen einen Rappen zurückzuzahlen
brauchen. Lack blickt daher skeptisch in die
Zukunft: «Vielleicht müssen wir uns an höhere
Teuerungsraten gewöhnen.»
•
Punkten und profitieren
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des folgenden Kalenderjahres. Beispiel: Im Juli
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400
30
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Auf dem Land und in der Stadt
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«Städteverführer», der Ihnen die Schweiz von
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Lausanne, Neuenburg oder Genf, in Lugano,
Bellinzona, Chur oder St.Gallen – die kulturelle
Vielfalt der Schweiz ist gross und immer
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von Eiger, Mönch und Jungfrau – so heisst Sie
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32
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was wäre Schokolade, wenn sie Ihren Geschmackssinn nicht mit herrlichen Aromen nach
bestem Kakao, Milch aus der Region Gruyère
und anderen köstlichen Zutaten verführen
könnte? All dies und noch viel mehr erleben Sie
im Maison Cailler in Broc-Gruyère.
Ein Erlebnis für die Sinne
Das Maison Cailler
Angebot
Eintritt in die Schokoladenfabrik
Maison Cailler
Preis
30 % Rabatt auf den Normalpreis für
Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis
16 Jahre gratis.
Gültigkeit
18. April – 31. Juli 2011
Wo und wie
Maison Cailler, Rue Jules Bellet 7,
1636 Broc. Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
gegen Vorweisung einer
UBS Maestro Card oder UBS Kreditkarte.
Mehr Infos
ubs.com / magazin
Stichwort Cailler
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Gültigkeit
3. Juli – 28. August 2011
CHF 1298
28. August – 2. Oktober 2011 CHF 932
2. – 23. Oktober 2011
CHF 1115
Inmitten der Flimser Bergwelt, direkt an der
Talstation in Laax, befindet sich
eine einzigartige Ferienanlage: «rocksresort».
Dank seiner Lage ist das «rocksresort» idealer
Ausgangspunkt für Wanderungen und
Mountainbiketouren. Die acht Quader aus
massivem Valser Quarzit beherbergen
neben komfortablen Appartements auch Shops,
Restaurants und Bars. Zudem begeistert
«rocksresort» als «Member of Design Hotels™»
mit einem vielfältigen Serviceangebot.
Sämtliche Leistungen des dazugehörenden
4-Sterne-Hotels sind auf Wunsch verfügbar.
So vereint «rocksresort» die Freiheiten eines
Ferienappartements mit dem Komfort
eines Hotels der anspruchsvollen Klasse.
Wo und wie
Informationen und Buchungen mit
Stichwort «Angebot UBS» via E-Mail an:
ferien@reka.ch
Mehr Infos
ubs.com / magazin
Stichwort Reka
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KEYCLUB
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Kinoerlebnisse in schönster
Atmosphäre: am Festival del film
Locarno
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Festival del film Locarno
Angebot
Beste Sitzplätze im VIP-Bereich auf der
Piazza Grande
Preis
CHF 50 pro Person.
Anzahlung mit mindestens 25 KeyClubPunkten
auf der Piazza Grande miterleben durfte,
weiss, was für ein unvergessliches Erlebnis
der Besuch des Festivals ist.
Seit 30 Jahren engagiert sich UBS für das
Festival del film Locarno als Hauptsponsor
und als Titelsponsor des «Prix du Public
UBS». Als KeyClub-Teilnehmer können Sie bei
dieser Preisverleihung live dabei sein, und
zwar auf reservierten Sitzplätzen. Lassen Sie
sich diese Chance nicht entgehen!
Piazza Grande: © Festival del film Locarno / Pedrazzini
Was wäre das Leben ohne grosse Filmmomente, ohne Stars, ohne packende Geschichten?
Gut, dass es das Festival del film Locarno
gibt. Denn für einige Tage verwandelt sich
Locarno wieder in eine Metropole des
internationalen Films. Vom 3. bis 13. August
geben sich Jurymitglieder, Kritiker, Filmschaffende und Filmbegeisterte ein Stelldichein in ungezwungener Atmosphäre unter
südlichem Himmel.
Angenehm lau sind jeweils die Sommernächte
und wer schon einmal eine Vorstellung
Exklusive Sitzplätze am Abschlussabend
Datum
Samstag, 13. August 2011
Wo und wie
Reservation online ab 11. Mai 2011,
10.00 Uhr, unter ubs.com / keyclub.
Die Platzzahl ist begrenzt.
Mehr Infos
ubs.com / keyclub
Stichwort Locarno
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KEYCLUB
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Kunsterlebnis für Familien:
Art 42 Basel
Art 42 Basel und
Art Unlimited
Lounge für Gross und Klein
Als KeyClub-Teilnehmer erhalten Sie und Ihre
Kinder am Sonntag, 19. Juni, freien Zugang
zur UBS Lounge innerhalb von Art Basel.
Geniessen Sie den Aufenthalt, die Verpflegung und die internationale Atmosphäre.
Ob vor oder nach einem Rundgang – die UBS
Lounge ist der ideale Ort, um sich mit
anderen Kunstinteressierten auszutauschen
oder sich einige entspannende Momente
zu gönnen. Damit Sie anschliessend wieder
mit viel Neugierde Spannendes in
der Welt der Kunst entdecken können.
Art Unlimited für Kinder und Erwachsene
Als Hauptsponsor engagiert sich UBS nicht
nur für Art Basel, sondern auch für die
innovative Plattform Art Unlimited. Sie bietet
Künstlern die Möglichkeit, aussergewöhnlich
originelle und ehrgeizige Werke im
Grossformat zu verwirklichen. Manche dieser
Werke sind spektakulär, andere dezent
und raffiniert. In jedem Fall handelt es sich um
bedeutende Arbeiten, die von herausragenden Künstlern geschaffen wurden.
Mit dem UBS KeyClub-Angebot kommen
Familien in den Genuss einer speziell auf
Kinder zugeschnittenen Führung durch die
Art Unlimited.
© Art Basel
Dieses Jahr findet die Art 42 Basel vom
15. bis 19. Juni 2011 statt und zieht wiederum
Künstler, Galeristen und Kunstinteressierte
gleichermassen an. Mehr als 300 Galerien
sämtlicher Kontinente präsentieren Werke
von rund 2500 Künstlern: von den Klassikern
des frühen 20. Jahrhunderts bis hin zur
zeitgenössischen Kunst. Die Art Basel reflektiert Einflüsse und Impulse aus der ganzen
Welt und gehört zu den berühmtesten internationalen Kunstmessen.
Kunst hautnah erleben
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Angebot
Eintritt in die Art 42 Basel mit Zutritt zur UBS
Lounge, inklusive Verpflegung und auf
Kinder zugeschnittener Führung durch die
Art Unlimited. Altersempfehlung für
Kinder: 7 bis 16 Jahre (für jüngere Kinder
gibt es im öffentlichen Bereich der
Messe einen kostenfreien Kinderhort).
Preis
CHF 125 pro Person,
inklusive maximal 2 Kindern gratis
Anzahlung mit KeyClub-Punkten
Datum
Sonntag, 19. Juni 2011
Wo und wie
Vorverkauf online ab 11. Mai 2011,
10.00 Uhr, unter ubs.com / keyclub.
Die Platzzahl ist begrenzt.
Mehr Infos
ubs.com / keyclub
Stichwort Art Basel
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KEYCLUB
Mode und Trends können
sehr nachhaltig sein
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Mit der Conscious Collection präsentiert
H&M diesen Frühling eine neue Kollektion aus
umweltgerechten und ökologischeren
Materialien für Damen, Herren und Kinder.
Dabei geht es um weit mehr als nur um
Biobaumwolle. Denn die Möglichkeiten, mit
umweltfreundlichen Materialien ein vollständiges Fashion Statement zu kreieren,
sind heutzutage riesig. Die Conscious
Collection steht für eine wiederkehrende
Kollektion, welche das H & M-Sortiment
zu verschiedenen Zeitpunkten und in unterschiedlicher Form erweitern wird. Weisstöne
sind der grösste Modetrend der Saison
und genau das Richtige für diese Kollektion.
Romantik für die Damen
Die Damenmode ist von einem aktualisierten
romantischen Stil inspiriert. Den Schlüsseltrend
bilden hier Blusen, Tuniken und T-Shirts mit
Broderie Anglaise. Kleider mit Volants eignen
sich perfekt für den Tag. Für den Abend gibt es
dramatische Kleider im Stil griechischer
Gewänder. Wichtig ist der lange, fliessende
Rock, ebenso gehören die Cut-off-Shorts
dazu. Die Kollektion umfasst ausserdem den
perfekten weissen Blazer und Hosen mit
Bügelfalte für einen minimalistischen Look.
Sportive und relaxte Herren
Die Herrenmode gibt sich smart, mit einem
weissen Zweiknopfsakko, kragenlosen
Hemden und T-Shirts mit Henley-Knopfleiste.
Es gibt bedruckte und gestreifte T-Shirts
sowie ein Tanktop für einen Lagenlook,
ausserdem Hosen, entweder als Five-PocketJeans oder in klassischem Schnitt, für einen
echten Mix.
Weiss für die Kinder
Die Kinderkollektion bringt für Jungen und
Mädchen jede Menge weisse Kleidungsstücke.
Alles dreht sich um Volantkleider, Tops,
Röcke und T-Shirts, die zu Jeans oder Leggins
einfach toll aussehen.
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Modisch und nachhaltig
Bei H&M CHF 20 Rabatt
Angebot
CHF 20 Rabatt bei einem Einkauf
ab CHF 100
Gültigkeit
ab sofort bis 31. Juli 2011
Das Angebot gilt nicht für H & M-Geschenkkarten oder Designerkollektionen
Wo und wie
Talon unter ubs.com / magazin
herunterladen, mit mindestens 25 KeyClubPunkten anzahlen und in einer
H & M-Filiale der Schweiz einlösen
Mehr Infos
ubs.com / magazin
Stichwort H & M
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KEYCLUB
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Grosses Kino unter freiem Himmel
Die Sterne am Himmel, die Stars auf der
Leinwand: Seit 19 Jahren engagiert sich UBS als
Hauptpartner verschiedener Open-Air-Kinos
für Kinoerlebnisse in einmaliger Atmosphäre.
Präsentiert werden Hollywood-Blockbuster
genauso wie Schweizer Erfolgsfilme.
Nehmen Sie von Juni bis August in einem der
über 30 von UBS unterstützten Open-Air-Kinos
Platz. Egal, ob Sie zu zweit oder zu viert
einen aussergewöhnlichen Kinoabend geniessen
wollen: Als KeyClub-Teilnehmer erhalten Sie
Ihre Tickets zum Spezialpreis.
Bade- und Golfferien
All-inclusive unter
südlichem Himmel
Angebot
1 Woche Ferien in der Hotelanlage
Aldiana Andalusien**** im Doppelzimmer,
all-inclusive, Flug direkt ab Zürich
Ihr Vorteil
CHF 150 Rabatt für alle Buchungen
vom 22. Mai bis 9. Oktober 2011
Preis
Ab CHF 1689 pro Person,
inklusive Flug ab Zürich mit SWISS
Gültigkeit
22. Mai – 9. Oktober 2011
Wo und wie
Telefonische Buchung über 044 277 42 25,
Buchungscode 4ADLXR
Mehr Infos
ubs.com / magazin
Stichwort Andalusien
Das detaillierte Angebot sowie die
allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen finden Sie unter kuoni.ch
UBS Reiseschutz Plus
Die attraktive Zusatzleistung zu Ihrer
Kreditkarte: ubs.com / reiseschutzplus
UBS MAGAZIN — APRIL 2011
Andalusien –
Spanien auf seine
ursprünglichste Art
Ganz im Süden Spaniens liegt Andalusien:
die Heimat des Flamenco, die Region
mit maurischer Geschichte und wunderschönen
Bauwerken aus längst vergangener Zeit.
Hier an der Küste erstreckt sich die Stadt
Chiclana de la Frontera mit ihrem Stadtteil
Novo Sancti Petri, der in den letzten Jahren
behutsam und umsichtig entwickelt wurde
und durch ursprüngliche Schönheit besticht.
Die Hotelanlage Aldiana Andalusien****
versprüht einen Hauch von Eleganz an prächtiger Lage: Die grosszügige Clubanlage
liegt paradiesisch eingebettet in einem üppig
grünen Garten leicht oberhalb des langen
Sandstrands, ganz in der Nähe der Golfplätze.
Familien wie auch Golfer verbringen hier
wunderbar entspannende Tage.
Open-Air-Kino
Leinwand, Stars und
Stimmung
Angebot 1
2 Tickets für 25 KeyClub-Punkte statt
maximal CHF 36
Angebot 2
4 Tickets für 50 KeyClub-Punkte statt
maximal CHF 72
Gültigkeit
Juni bis August. Die genauen Termine
aller Standorte finden Sie unter
ubs.com / magazin.
Wo und wie
KeyClub-Punkte können direkt am
jeweiligen Standort an der Abendkasse
eingelöst werden. Vorreservierung
nicht möglich. Die Platzzahl ist begrenzt.
Mehr Infos
ubs.com / magazin
Stichwort Open-Air-Kino
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KEYCLUB
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So kau man sich heute seine
Lieblingsmusik: mit der Song Card
von iTunes
Musik
Von A wie Abba bis Z
wie Zarathustra
Angebot 1
Song Card mit 7 Songs
für 10 KeyClub-Punkte
Angebot 2
Song Card mit 15 Songs
für 20 KeyClub-Punkte
Wo und wie
Erhältlich in jeder UBS-Geschäftsstelle oder
Talon unter ubs.com / magazin ausfüllen
und zusammen mit Ihren KeyClub-Punkten
einsenden. Bezahlung ausschliesslich
mit KeyClub-Punkten.
Mehr Infos
ubs.com / magazin
Stichwort iTunes Song Card
So holt man sich seine Lieblingsmusik nach
Hause: Mehr als 13 Millionen Songs und
Musikstücke hält iTunes Store Switzerland, der
grösste Musikladen der Welt, für Sie bereit.
In bester Audioqualität, einfach downloadbar
auf Ihren PC oder Mac. Die exklusive
Kooperation zwischen UBS und iTunes ermöglicht den Bezug von Song Cards mit UBS
KeyClub-Punkten in allen UBS-Geschäftsstellen.
Mit der Song Card als Zahlungsmittel laden
Sie im iTunes Store Switzerland 7 bzw. 15 Titel
aus sämtlichen Stilrichtungen und Preiskategorien direkt auf Ihren Computer. Die Song
Card eignet sich auch vorzüglich als
musikalisches Geschenk.
UBS magazin online:
entdecken und gewinnen
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Teilnahmeschluss
30. Juni 2011
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KeyClub-Angeboten auch im Internet. Wenn Sie zu einem Thema mehr wissen möchten,
dann ist dies die ideale Adresse für wertvolle Zusatzinformationen sowie Hinweise
und Links zu weiterführenden Fachartikeln.
Impressum
Das UBS magazin richtet sich an Kundinnen
und Kunden von UBS Schweiz.
Herausgeber: UBS AG, Postfach, 8098 Zürich
E-Mail: magazin@ubs.com
Redaktionsrat: Patrick Balzli, Martha Braide, Markus
Egloff, Peter Hartmeier, Marco Menotti, Markus Röösli,
Richard Saxer
Redaktionsleitung: Sidi Staub
Gestaltung und Produktion: Raffinerie AG, Zürich
Bildredaktion: Maria Schönbucher, Zürich
Übersetzung: Textissimo AG, Adliswil
Produktionsmanagement: Gothuey & Partner, Zürich
PrePress: Detail AG, Zürich
Druck: Swiss Printers AG, Zofingen
Erscheint in deutscher, französischer, italienischer und
englischer Sprache. Nr. 83409D-1102
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Bis Sport als sinnvolle Freizeitbeschäftigung
immer mehr Kindern und
Jugendlichen Spass macht.
Bis sich Anstrengung und Leistung
in Begeisterung verwandeln.
Bis der UBS Kids Cup in der ganzen
Schweiz allen die Möglichkeit bietet,
die Freude am Sport mit anderen zu teilen.
Bis Sie von der Nachhaltigkeit unseres
Engagements überzeugt sind,
dürfen Sie sich auf eines verlassen:
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© UBS 2011. Alle Rechte vorbehalten.
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