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.Hallo wie gehts. Nr.4 - Dunlop

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Blank, Arthur (MSa 33/2003)
Mister Powerslide
rthur Blank hat dem Motorsport, speA
ziell in der Schweiz, zwischen 1959 und
1976 so einiges gegeben: Siege als Pilot
147
aller möglichen Touren-, GT- und Sportwagen, wilde Ritte im Lotus-Cortina, drei
Meistertitel, eine eigene Creation des VWKäfers (Blank RS).
Und vor allem den MSa-Vorläufer Powerslide. Der Monatstitel galt für damalige
Verhältnisse als Premium-Magazin: Hochglanzformat, faszinierende Fotos, tolle
Storys, Top-Autoren. Das erste Heft kam
Anfang 1963 unter der Regie von Blank als
Verleger und Finanzier in Personalunion.
Mitstreiter der ersten Stunde waren Rico
Steinemann (Chefredakteur) und René
Schöni (Grafik und Karikaturen). Die Powerslide-Macher installierten die Redaktion in Blanks Privatwohnung in der Züricher
Florastrasse 45. «Dort hatten wir ständig
Besuch von allen möglichen Formel-1-Piloten», erinnert sich der Ex-Verleger. «Jack
Brabham und John Surtees waren oft da,
Jo Siffert fast jede Woche.»
Dieter Stappert und Fritz Reust verstärkten im Laufe der Jahre das Redaktionsteam. 1967 wechselte Powerslide den
Besitzer, Blank verkaufte für 100 000 Franken an den Marx-Verlag Zürich – der Erlös
entsprach in etwa der Höhe des Schuldenstands. Acht Jahre später wurde aus Po-
werslide die Motorsportbibel MOTORSPORT
aktuell.
Heute lebt Arthur Blank, der in seiner
aktiven Zeit exakt 32 verschiedene Rennautos höchst erfolgreich bewegt hat, im
«Teil-Ruhestand» in Feldmeilen bei Zürich.
Im Oktober wird der Ex-Rennfahrer und Powerslide-Erfinder 70. Der Vater eines 34jährigen Sohnes, seit 1974 in zweiter Ehe
verheiratet mit Eliane, fühlt sich «absolut
fit und gesund». Immer häufiger zieht es
ihn an den Zürichsee, um die Freizeit zu
verbringen. Am Ufer steht sein Wochenendhäuschen, auf dem Wasser ankert seine kleine Yacht. Aus seinem Messebau-Unternehmen möchte sich Arthur Blank langsam zurückziehen, «um mehr Zeit fürs Faulenzen und Schiffchenfahren zu haben».
Vom Motorsport kommt er aber trotzdem nicht los: Regelmässig gönnt er sich
den Monaco-GP mit Freunden live vor Ort,
DTM und Tourenwagen-EM verfolgt er im
Fernsehen, und bei diversen Sportfahrerlehrgängen wirkt er nach wie vor als Instruktor mit.
Apropos DTM: Gerne würde er auf seinem Lieblingskurs, dem Nürburgring, noch
mal ein Rennen von der Box aus erleben –
«am liebsten bei Abt, weil ich mit dem Senior früher wüste Kämpfe ausgefochten
habe». Also dann, bis bald am Ring.
Cortina-Star Arthur Blank 1965
DTM-Fan Arthur Blank heute
Wilder Bursche: Arthur Blank 1965 im Lotus Cortina in Wien-Aspern
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