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Der Regen prasselte gegen die Fensterscheibe. Es war ein düsterer

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Der Regen prasselte gegen die Fensterscheibe. Es war ein
düsterer Novemberabend. Wie Novemberabende eben so sind,
düster, kalt und regnerisch. Der kleine Junge, Martin Ziegler saß
mit seiner Mutter am Küchentisch und malte auf einem
Zeichenblock, während seine Mutter Strümpfe stopfend neben
ihm saß. Die einzige Lampe über dem Küchentisch gab nur ein
bescheidenes Licht ab und es fiel ihr immer schwerer, die Nadel
gezielt zu führen.
Die Küche war einfach eingerichtet und diente gleichzeitig als
Wohnraum, einmal in der Woche wurde sogar ein Bad daraus.
Nur zum Schlafen gab es eine eigene Kammer, in der aber gerade
ein einzelnes Bett und eine kleine Kommode stand. Ein Schrank
stand in dem kleinen Flur und die Toilette befand sich im
Treppenhaus zwischen den einzelnen Stockwerken.
Aber Wohnungen dieser Art gab es noch viele im Nachkriegs
Berlin des Jahres 1953. Ja, man konnte schon froh sein, wenn
richtige Fenster eingebaut waren. Immer noch war Wohnraum
sehr knapp und die meisten Menschen mussten noch mit viel
schwierigeren Situationen fertig werden und hausten teilweise
noch in notdürftig hergerichteten Baracken oder auf
Trümmergrundstücken, in denen man sich eine Bleibe
zurechtgezimmert hatte.
Sie waren erst kürzlich hier eingezogen. Die Wohnung lag im
Wedding, einer Arbeitergegend Berlins, mit langer Tradition und
Geschichte.
Sie befand sich in einer alten „Mietskaserne“, wie diese Häuser
im Volksmund hießen, und war eines der wenigen Häuser in der
Straße, das den Krieg fast unbeschadet überstanden hat.
Die Wände der Küche hatten auch ihre beste Zeit hinter sich,
wobei man nur noch erahnen konnte, dass sie früher einmal weiß
gewesen waren.
Nur zwei Gegenstände fielen einem neutralen Beobachter sofort
auf, das Bild eines jungen Mannes in amerikanischer Uniform,
das in einem Rahmen aus echtem Silber auf dem Küchenschrank
stand und ein Hochzeitsfoto ihrer Eltern.
Die Stimme der Mutter, Alma Ziegler, unterbrach plötzlich die
Stille. “ Könntest du dich langsam an den Gedanken gewöhnen,
schlafen zu gehen, mein Sohn, es ist gleich halb acht und für
einen jungen Mann wie dich wird es höchste Zeit“.
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Vom Tisch kam nur ein kaum zu verstehendes Gebrummel. „Ich
habe dich nicht verstanden, was möchtest du mir sagen“. „Bitte,
noch fünf Minuten, ich bin gleich fertig“. „Du, Mami, glaubst du,
dass Onkel Jason mir dieses Jahr wieder etwas zu Weihnachten
schickt“.
Da war es wieder, dieses „Onkel Jason“. Sie hatte sich noch
immer noch nicht dazu durchringen können ihrem Sohn zu
erklären, dass Onkel Jason, in Wirklichkeit sein Vater war, oder
besser ausgedrückt, sein „Erzeuger“. Sie war immer noch der
Meinung, dass er das mit seinen gerade mal 6 Jahren nicht
verstehen würde, aber vielleicht war sie einfach auch nur zu
feige.
Sie war jetzt 31 Jahre alt und immer noch eine sehr schöne Frau,
wenngleich die letzten schwierigen Jahre schon einige Falten in
ihrem Gesicht hinterlassen hatten und diese „Narben“ sie älter
aussehen ließen, als sie in Wirklichkeit war. Aber dieser Umstand
betraf in diesen Zeiten, die meisten Menschen, wenn sie
überhaupt das Glück hatten, diesen grauenhaften Krieg überlebt
zu haben.
Ihrem Sohn hatte sie vor einiger Zeit erklärt, als er begann, nach
seinem Vater zu fragen, dass dieser als Soldat in Russland
gefallen ist. Aber irgendwann würde ihm bewusst werden, das
dies nicht stimmen kann, da er erst 1947 geboren wurde.
Irgendwann würde er auch das, mit der Zeugung verstehen und
die zeitlichen Abläufe einordnen können.
So richtig verstand sie ja selber immer noch nicht wie das damals
passieren konnte.
„Gut noch fünf Minuten, aber dann geht’s ohne Widerspruch, ab
ins Bett“.
Seine Antwort hörte sie gar nicht mehr, denn auf einmal, hatte
die Vergangenheit sie eingeholt und sie fing an, mit offenen
Augen zu träumen.......
........Es war im Februar 1946, Berlin lag, wie die meisten
deutschen Städte in Schutt und Asche. Es war eine einzige riesige
Kraterlandschaft, aus der hie und da noch einige Häuser
hervorragten. Aber die meisten waren nur noch Ruinen. Ganze
Straßenzüge gab es einfach nicht mehr, sie waren verschwunden
unter riesigen Geröllbergen. Beim Anblick dieser Katastrophe
fragte sich jeder, ob es überhaupt möglich war, hier wieder etwas
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aufbauen zu können. Es würde Jahre, ja vielleicht Jahrzehnte
dauern bis hier wieder eine „Stadt“ erstehen würde, wenn
überhaupt.
In diesen Zeiten glaubte niemand so recht daran, dass es die alte,
prosperierende und vor dem Krieg auch weltoffene Stadt Berlin
je wieder geben würde. Niemand würde darauf eine Wette
eingehen.
Deutschland hatte einen alles vernichtenden Weltkrieg
angezettelt und verloren. In diesen Zeiten gab es wenig
Hoffnung, dass Deutschland sich davon je wieder würde, erholen
können.
Es war ein sehr kalter Februarmorgen, Alma Ziegler war auf dem
täglichen Weg zu ihrer Arbeitsstelle. Sie war in einer Wohnung
untergekommen, die sie sich mit drei Familien teilen musste.
Zwölf Personen, die auf einer Fläche von nicht mal 50 m2
zusammenwohnten, oder besser gesagt „hausten“.
Dabei hatte sie noch Glück, viele Menschen hatten nicht einmal
ein festes Dach über dem Kopf sie lebten in zerbombten Häusern
und Trümmern. Sie hatten sich eine „Bleibe“ notdürftig
zusammengebaut, mit allem möglichen, was in den Ruinen noch
zu finden war. Manche waren in halb zerstörten Häusern
untergekommen, wohnten im ersten oder zweiten Stock, wobei
vielfach das Treppenhaus nicht mehr existierte und die
„Wohnung“ nur über Leitern zu erreichen war.
Berlin war in vier Zonen aufgeteilt, die von den Siegermächten
regiert wurden. Ihre Wohnung befand sich im englischen Sektor
und sie musste jeden Morgen einen beschwerlichen Weg durch
die Trümmerlandschaft in die amerikanische Zone zurücklegen,
um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Sie fror erbärmlich, da sie
nicht einmal mehr einen richtigen Wintermantel besaß. Ihre
Eltern waren im Frühjahr 1945 bei einem nächtlichen
Bombenangriff im Luftschutzkeller ihres Wohnhauses in Berlin,
umgekommen. Das ganze Haus war zerstört worden. Sie hatte
nur überlebt, da sie sich an diesem Tag bei einer Tante in
Eberswalde aufgehalten hatte. In nur wenigen Minuten wurden
nicht nur ihre Eltern getötet, nein sie verlor auch ihre gesamte
Habe. Aber der Kampf ums tägliche Überleben lies ihr weder
Zeit lange um Ihre Eltern zu trauern, noch der zerstörten
Wohnung nachzujammern. Es war Krieg und da ging es ja fast
allen so. Zum Glück hatte sie noch einige Kleidungsstücke bei
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ihren Verwandten untergebracht, sodass sie nicht ganz ohne
Kleidung war, aber ein richtiger Wintermantel war eben nicht
dabei.
Aber gerade in diesem Moment musste sie wieder an ihre Eltern
denken, an ihre wunderschöne Kindheit in Eberswalde. Sie war
ein Wunschkind und sollte das Erste von vielen Kindern sein,
aber ihre Mutter hatte sie unter Lebensgefahr zur Welt gebracht
und durfte aus medizinischen Gründen keine weiteren Kinder
mehr bekommen. Ihr Vater, ein großer stattlicher Mann, lehrte an
der Universität in Berlin Geschichte und Anglistik. Wenngleich
sie auch eine strenge Erziehung genoss, so war da doch sehr viel
Liebe. Ihr Vater liebte die englische Sprache und die englischen
Dichter.
Mit seiner Unterstützung lernte sie bereits in jungen Jahren die
Sprache so gut, dass sie in der Lage war, die Klassiker von
Dickens oder Shakespeare im Original zu lesen. „Denk immer
daran, eine Fremdsprache, wie die Englische zu beherrschen,
öffnet dir die ganze Welt“, war einer seiner Lieblingssätze. Sie
liebte es, sich zu Hause mit ihrem Vater immer öfter in Englisch
zu unterhalten.
In seiner politischen Anschauung war er ein liberal denkender
Mann, der die Zentrum Partei wählte. Hitler und seine „braunen
Horden“ nahm er anfänglich nicht ernst und betrachtete sie als
ein kurzfristiges Übel, dass schnell wieder vorbeigehen würde.
Sie konnte sich noch sehr gut daran erinnern, dass sie eines Tages
durch Zufall ein Gespräch zwischen ihrem Vater und seinem
besten Freund, dem Rabbi Jakob Rosenzweig, mithören konnte.
„Mein lieber Jakob glaube mir, dieser braune Spuk wird schnell
vorüber sein. Ich weigere mich, zu glauben, dass ein Volk, aus
dem ein Gutenberg, ein Schiller und ein Goethe hervorgegangen
sind, so etwas lange mitmachen wird, man wird diesen Gefreiten
aus Braunau am Inn......., diesen Hitler, durchschauen und bald
wieder dahin schicken wo er hergekommen ist. Ich weigere mich,
daran zu glauben, dass unser Volk so dumm sein kann.“
„ Ich bin mir da nicht mehr so sicher,“ kam die Antwort vom
Rabbi und er fuhr fort, „ hast du mal in der letzten Zeit die
Wochenschau im Kino verfolgt und gesehen, wie dieses Volk
diesem Hitler zujubelt und wenn du dann ihre Gesichter siehst,
dieser Fanatismus, das hat nichts menschliches mehr, das ist
gefährlich für uns alle. Ich bin mir nicht sicher, wo das hinführen
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wird Hans. Ich habe große Angst und dass Schlimmste ist diese
Ungewissheit nicht zu wissen, was noch alles kommen wird“.
„ Glaube mir, Jakob, das sind Auswüchse dieser „braunen
Hohlköpfe“, dieser SA. Dass wird auch „ein Hitler“ nicht länger
hinnehmen. Du bist schließlich Rabbi in der dritten Generation,
der wird sich doch nicht mit deiner Religion anlegen.“
„ Ich würde mir für uns alle wünschen, dass du recht behältst,
aber ich kann nicht wirklich daran glauben. Ich hoffe, Gott wird
uns beistehen und das Schlimmste verhindern.“
„ Jakob, ich bin mir ganz sicher, dass ein ganzes Volk so etwas
nicht unterstützen wird, warte nur ab, dieser Wahnsinn wird bald
vorübergehen und es wird wieder besser werden.“
Er sollte leider, wie viele anderen Deutschen, auch kein Recht
behalten, nein, die Apokalypse stand damals noch bevor. Er hatte
sich auch sehr lange dagegen gewährt, in die NSDAP einzutreten,
bis die Universitätsleitung ihm unmissverständlich klar machte,
dass, sollte er nicht in die Partei eintreten, er für die Universität
nicht weiter tragbar wäre.
Aber, da er seinen Beruf und vor allen Dingen das Lehren liebte,
trat er schweren Herzens und gegen seine innerste Überzeugung,
der Partei bei. Ein Leben ohne seine geliebte Uni, seine
Studenten, war für ihn einfach nicht vorstellbar. Dennoch hat er
sich nicht verbiegen lassen und sich so gut es eben in diesen
Zeiten ging, vor der Zusammenarbeit mit dieser „braunen
Bande“, wie er sie im privaten Umfeld immer nannte, gedrückt.
Noch immer ihren Gedanken nachhängend war sie einfach ihrem
Weg gefolgt und sie bemerkte plötzlich, dass sie schon an ihrer
Arbeitsstelle vorbeigegangen war.
Das „Entnazifizierungsbüro“ der Amerikaner war in einem alten
Schulgebäude untergebracht, dass einigermaßen heil die
Bombenabgriffe überstanden hatte. Hier hatte sie das Glück
gehabt als Dolmetscherin, Dank ihrer guten Englischkenntnisse,
eine Arbeit zu bekommen.
Wie alle hier arbeitenden Deutschen wurde sie von den meisten
amerikanischen Mitarbeitern verachtet, oder sogar gehasst. Dabei
war sie in all den Jahren nie politisch aktiv, weder negativ, aber
auch nicht positiv. Sie war dass, was man allgemein als
„Mitläufer“ bezeichnet.
Vieles von dem, was nun nach und nach an Grausamkeiten der
Nazis herausgefunden wurde, hatte sie wirklich so nicht gewusst.
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Die Konzentrationslager und die Vernichtung der vielen
Millionen Juden, davon hatte sie kaum etwas mitbekommen,
wenngleich sie, wie die meisten, vor vielen Ereignissen auch
einfach die Augen verschlossen hatte, oder es einfach nicht wahr
haben wollte.
Selbstverständlich hatte sie schon frühzeitig mit ansehen müssen,
dass gerade in Ihrer Nachbarschaft nach und nach immer mehr
Juden verhaftet wurden, die sie schon von Kindheit an kannte,
oder viele einfach am helllichten Tage auf Lkws verladen
wurden, um in Arbeitslager abgeschoben zu werden.
„Arbeitslager“, das hörte sich doch eigentlich gar nicht so
schlimm an und sie, wie die meisten ihrer Landsleute, beruhigten
ihr „Gewissen“ damit, dass die Juden nach dem Krieg schon
wieder irgendwie „auftauchen“ würden und alles würde sich
wieder normalisieren.
Dabei musste sie es besser wissen, denn ihr Vater hatte dieses
Unrecht schon frühzeitig in der Familie angesprochen und auch
dass Wort „Konzentrationslager“ hatte sie schon mal gehört.
Aber die meisten wussten wohl wirklich nicht genau, was- und
vor allen Dingen wie hier Menschen, Menschenwürde und
Menschenrechte, aufs Äußerste misshandelt wurden und im
deutschen Namen auf grässlichste und gleichzeitig subtilste
Weise umgebracht, ja vernichtet wurden.
Aber die eigene immer schwieriger werdende Lage half meistens
beim Verdrängen, denn man hatte ja Tag für Tag mit dem
eigenen Überleben genug zu tun. Dieser Mechanismus des
Verdrängens half, letztendlich auch bei ihr und erlaubte es, sich
eine eigene Sichtweise anzueignen und über vieles
hinwegzusehen.
Sie betrat das Gebäude und das Erste dass sie wie jeden Morgen
spürte, war die Wärme, die sie schnell umgab, und der Geruch
nach frischem Bohnerwachs, der jeden Tag neu aufgetragen und
verarbeitet wurde.
„ Sie haben sich schon wieder 6 Minuten verspätet“, die Stimme
des Wachmannes, holte sie abrupt und endgültig wieder auf den
Boden der Realität zurück. „Ich kann dass nicht mehr durchgehen
lassen. Wenn sie noch einmal zu spät kommen, muss ich
Meldung machen“.
„Entschuldigung“, antwortete sie erschreckt, „ das wird nicht
mehr passieren, ich werde mir Mühe geben“, sprachs, lächelte
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ihn an und verschwand auf der Treppe, die in den zweiten Stock
führte, wo sich das Büro befand in dem sie arbeitete.
Genau dieses Lächeln war es, das bisher und wahrscheinlich auch
zukünftig verhindern half, dass der Wachmann „Meldung“
machen würde. Denn er war ein wenig in sie verliebt, würde sich
aber nie trauen, sie darauf anzusprechen, oder es ihr sogar zu
gestehen. Sie wusste es auch nicht, aber dank ihrer weiblichen
Intuition, spürte sie, dass er sie mochte, und sie nutzte dass
unbewusst ein bisschen aus.
Ungefähr eine Stunde später, sie hatte aus der Registratur gerade
einen Berg Akten geholt und sich so viele Ordner genommen,
dass sie kaum darüber blicken konnte und den jungen Mann nicht
sah, der die Treppe herauf gerannt kam, mit ziemlich eleganten
Schwung die Ecke nahm und regelrecht in sie hineinrannte.
Sie konnte ihn nicht sehen und war, diesem „Ansturm“ nicht
gewachsen. Die Akten instinktiv fallen lassend, um die Hände
frei zu haben, sich bei der sich anbahnenden schmerzhaften
Landung wenigstens abstützen zu können, fiel sie auf ihr,
ansonsten sehr ansehnliches Hinterteil, begleitet von einem laut
vernehmlichen „Ohh“ und „Aua“.
Der junge Mann, ein Lieutenant der US Army, stoppte kurz, um
auf Englisch zu antworten, “Oh sorry, excuse me, ich bin heute
zum ersten Mal hier und ich bin bereits viel zu spät“, sprachs,
drehte sich im gleichen Moment wieder um und verschwand
weiter rennend um die nächste Ecke. Da saß sie nun auf dem
Boden, die Beine nicht gerade elegant von sich gestreckt und
hatte noch nicht ganz erfasst, was ihr soeben widerfahren war. So
konnte sie nur noch ein „Blöder Idiot“, auf Deutsch hinterher
rufen, was er aber wahrscheinlich sowieso nicht verstanden hätte
und gehört, hat er es sicher auch nicht mehr.
Das war der Moment, in dem Lieutenant Skinner in ihr Leben
getreten....., besser gesagt gestolpert war......
...........sie schreckte hoch, sie hatte mit offenen Augen geträumt.
Wie lange sie so vor sich hingeträumt hatte, sie wusste es nicht
mehr, aber Martin hatte den Kopf auf den Tisch gelegt und war
eingeschlafen. Auch das Feuer im Ofen war längst ausgegangen.
Sie nahm den kleinen Kerl auf den Arm und brachte ihn zu Bett,
er wurde dabei nicht einmal wach. Angezogen wie sie war legte
sie sich zu ihm und war im Nu selber eingeschlafen.
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