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Vorwort
Die heimische Landwirtschaft muss sich zunehmend globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsorientierung und Preisschwankungen stellen. Diese Herausforderungen
sind vor allem für benachteiligte Regionen nur mit großer Anstrengung
zu bewältigen. Österreich verfolgt daher schon seit langem einen nachhaltigen Weg, der auf qualitativ hochwertige, biologische und regionale
Lebensmittel aus bäuerlichen Betrieben setzt. Bildungsangebote wie die
„Burgenländisch-Steirischen Bauerntage“, die sich mit den Rahmenbedingungen dieser Produktion beschäftigen, sind ein wertvoller Beitrag,
um Szenarien für die bäuerliche Zukunft zu entwickeln und zu diskutieren. Die Vorträge und Beiträge der Bauerntage sind ein wichtiger Input
um Klarheit darüber zu erlangen, welche Maßnahmen getroffen werden
können, um den Auswirkungen der aktuellen Herausforderungen auf
die österreichische Landwirtschaft gerecht zu werden.
Niki Berlakovich
Landwirtschaftsminister
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Vorwort
Vorwort
Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten Tag für Tag oft unter schwersten
Bedingungen Großes für unser Land und sind unverzichtbare Leistungsträger in unserer Gesellschaft. Für diesen Einsatz möchte ich an dieser
Stelle ein herzliches „Dankeschön“ sagen.
Die gute Qualität der bäuerlichen Produkte, die Erhaltung einer flächendeckenden Landwirtschaft und die umweltbewusste Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft tragen zu einem positiven Image unserer Bauern in der Bevölkerung bei. Dass die derzeitige Situation in der
Landwirtschaft auf Grund der sehr niedrigen Weltmarktpreise vor allem
im Milch- und Getreidesektor äußerst schwierig für unsere klein strukturierten Betriebe zu bewältigen ist, stellt eine Herausforderung im Bereich der Beratung, einer allfälligen Betriebsneu- oder Betriebsumstrukturierung, etc. dar.
Wichtig ist aber, dass die Bäuerinnen und Bauern in eine optimistische
Zukunft blicken können. Ich bin der Meinung, dass viele aktuelle Entwicklungen hier durchaus Chancen für die bäuerlichen Produzenten
und Dienstleister eröffnen. Gerade in Krisenzeiten denken wieder mehr
Menschen über Werte und das eigentlich Kostbare im Leben nach. Die
„Burgenländisch-Steirischen Bauerntage“ bieten eine ideale Plattform,
um die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten für die heimische Landwirtschaft auszuloten und zu diskutieren. Ich danke den Organisatoren
für Ihr Engagement und wünsche den Veranstaltungen nachhaltigen
Erfolg!
Johann Seitinger
Agrarlandesrat
Mein Ziel ist es, mit dem Ausbau der beruflichen Ausbildung junger
Menschen und durch Kooperationen von Landwirtschaft, Handel, Gewerbe, Gastronomie und Tourismus die Stärkung des Familienunternehmens Bauernhof und die positive Entwicklung des ländlichen Raumes
weiter voran zu treiben. Die Vorträge und Diskussionen im Rahmen der
„Burgenländisch-Steirischen Bauerntage“ werden einen wertvollen Beitrag dazu leisten.
Ing. Werner Falb-Meixner
Agrarlandesrat
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Vorwort
Vorwort
Die „Burgenländisch-Steirischen Bauerntage“ bieten mit ihrem abwechslungsreichen Programm, das eine gelungene Mischung aus aktuellen
Beiträgen von renommierten Referenten und Diskussionsmöglichkeit
darstellt, gute Gelegenheit sich mit aktuellen Chancen und Fragestellungen in der Land- und Forstwirtschaft auseinander zu setzen.
Grenzen überwinden!
In der persönlichen Weiterentwicklung jedes einzelnen geht es oft darum Grenzen im Kopf abzubauen um neue Wege beschreiten zu können,
die zum Erfolg führen.
Entwicklungen vorherzusehen, Programme für deren Bewältigung zu
entwickeln und die Kraft und das Engagement der Bäuerinnen und Bauern zu wecken sind die Herausforderungen unserer Zeit. Diesen können
wir uns aber nur gemeinsam stellen. Offenheit, Vertrauen, aktives Mitgestalten und der Wille zum Miteinander sind Werte der Bäuerinnen
und Bauern, die in Zukunft noch stärker betont werden müssen. Ich
wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf und bedanke mich bei
den Organisatoren für ihren Einsatz.
Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski
Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich
Als Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer und als
Vorsitzender des LFI Burgenland freut es mich ganz besonders, dass gemeinsam mit den steirischen Partnerorganisationen und Bio Austria Burgenland die „Bauerntage“ ins Leben gerufen wurden. Auch wir haben
dabei Grenzen, in diesem Fall Bundesländer- und Organisationsgrenzen,
überwunden um unseren Bäuerinnen und Bauern ein vielfältiges, spannendes und mit hochkarätigen Referenten besetztes Bildungsangebot
anbieten zu können.
Ich bin überzeugt, dass in dieser „Bildungswoche“ auch für Sie attraktive
Angebote dabei sind und wünsche Ihnen viel Energie und Freude bei der
Umsetzung Ihrer persönlichen und betrieblichen Ziele.
Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger
Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer
und Vorsitzender des LFI Burgenland
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Montag, 18.01.2010, Kulturzentrum Oberschützen
Dienstag, 19.01.2010, Landwirtschaftliche Fachschule Hatzendorf
Wege in eine erfolgreiche bäuerliche Zukunft
Agritronica
9.00–09.30 Uhr Eröffnung
Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger
9.30–09.45 Uhr Grußworte
LR Ing. Werner Falb Meixner
9.00–9.15 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
9.15–9.35 Uhr
Güllenährstoffmanagement für eine optimierte Nutzung der hofeigenen Dünger
Sauseng Elisabeth, Bereichsleiterin Güllemanagement und
Pflanzenschutz, Maschinenring Stmk.
9.45–10.45 Uhr Zukünftige Rahmenbedingungen für die
Landwirtschaft
SC DI Edith Klauser, Bundesministerium für Land- und
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
9.35–10.00 Uhr
Mobiles GIS-gestütztes Logistiksystem zum Transport
von Biomasse und Gülle – Praktische Anwendung
Christian Weiß, Maschinen- und Betriebshilfsring
Schwandorf e.V.
10.45–11.00 Uhr Pause
11.00–12.00 Uhr Gesellschaftliche Entwicklung und mögliche Einkommensquellen für den ländlichen Raum
Prof. Mag. Peter Zellmann, Institut für Freizeitforschung
und Tourismus
12.00–13.30 Uhr Mittagspause
13.30–14.30 Uhr Die Rolle der Landwirtschaft angesichts
globaler Ressourcenknappheit
Dr. Thomas Schauer, Club of Rome
14.30–15.30 Uhr Unternehmerische Fähigkeiten und meine
Netzwerke
Georg Mauser, Landwirt und BFU-Trainer
15.30–15.45 Uhr Diskussion
15.45 Uhr Schlussworte
10.30–11.00 Uhr STVO und Transportfahrzeuge
Ing. Johannes Hütter, LFS Hatzendorf
11.00–12.00 Uhr Übersicht aktuelle Gülletechnik, Firmenkurzstatements
14.00–15.30 Uhr Praktikerstatements
Potzinger Franz (MR Oststeiermark), Ertl Anton
(Gülleinjektor), Neubauer Johann (Biogasanlage
Widmannsdorf – Logistikunterstützung AGRARGIS),
Kainz Rudi – Selbstbaugüllegrubber, Lampl Stefan
(MR Wies – Gülleverschlauchung im Maisbestand),
Schweinzger Karl (MR Leibnitz, Erfahrungen
Gülletrakeinsatz)
Ausstellung:
– Aktuelle Technik bei Gülleausbringung zur Untermauerung der
Fachvorträge
– Elektronik am Bauernhof (Software- und Kommunikationstechnik)
– Sensortechnik zur präzisen Gülleausbringung
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Mittwoch, 20.01.2010, GH Mirth, Eltendorf
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Moderner Bio-Ackerbau und Naturschutz –
Basis für meinen Betriebserfolg?
9.00–9.15 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
9.15–10.45 Uhr Biolandbau und Naturschutz –
Synergien nutzen
Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, euronatur
10.45–11.00 Uhr Pause
11.00–12.30 Uhr Humusgehalt – Wie die Landwirtschaft das Klima verbessert
Dr. Wilfried Hartl, Bio Forschung Austria
12.30–13.45 Uhr Mittagspause
13.45–14.30 Uhr Pflugloser Ackerbau im Biolandbau
Manfred Wenz, Franz Brunner
Donnerstag, 21.01.2010, Landwirtschaftliche Fachschule Kirchberg
am Walde
Milchproduktion in Zukunft – Gewinnen wir den
Wettbewerb?
9.00 –9.30 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich
Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Präsident der
LK Burgenland
9.30–10.15 Uhr
Milchwirtschaft – Kernthema der Agrarpolitik
SL Mag. DDr. Reinhard Mang, Bundesministerium für
Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
10.45–11.25 Uhr Konsequenzen aus der Milchkrise aus Sicht der Molkereiwirtschaft
DI Josef Braunshofer, Berglandmilch, VÖM
11.25–12.10 Uhr
Biolandbau – die bestmögliche Landbewirtschaftung
aus der Sicht der Wasserwirtschaft?
Dr. Manfred Szerencsits und DI Christian Holler
15.15–15.30 Uhr
Resümee und abschließende Überlegungen
Dr. Joachim Tajmel
14.30–15.15 Uhr
Konsequenzen aus der Milchkrise aus
Produzentensicht
Josef Moosbrugger, Präsident der LK Vorarlberg und
Vorsitzender des Ausschusses für Milchwirtschaft in der LK
Österreich
13.50–14.35 Uhr Milchproduktion – gewinnen wir den
Wettbewerb?
Christian Stockinger, Lfl. – ILB München
14.35–15.05 Uhr Investieren in der Krise?
Ing. Erich Mandl, Mandl Ostermann GmbH
15.25–15.40 Uhr Forschungsprojekt „Ganzheitlicher Rinderrassenvergleich auf betriebseigener Futterbasis“
LKR Ing. Karl Haidwagner
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Freitag, 22.01.2010, Technologiezentrum Güssing
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Energieproduktion – Landw. Betriebszweig
mit Zukunft
9.00–9.15 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
9.15–10.00 Uhr
Klimaschutz = Selbstschutz
DI Dr. Josef Eitzinger, Institut für Meteorologie,
BOKU Wien
10.00–10.45 Uhr Bioenergie als Teil der österr. Klimaschutzpolitik
Dr. Heinz Kopetz, Vorsitzender des österr. Biomasseverbandes
11.00–11.30 Uhr
11.30–12.15 Uhr
Ökostromanlagen – von der Idee zur Umsetzung
Dr. Magnus Brunner, Vorstand der OeMAG,
Abwicklungsstelle für Ökostrom AG
Finanzierung und Wirtschaftlichkeit von Projekten im
Bereich der erneuerbaren Energie
Andreas Glatzer, Renergie Raiffeisen Managementgesellschaft für Erneuerbare Energie GmbH Wien
Samstag, 23.01.2010, Bad Waltersdorf, Kulturhalle
Konsumenteninformationstag
Unsere Lebensmittel: Ein sicherer Genuss!?
9.30–10.00 Uhr
10.00–10.45 Uhr Lebensmittel leicht durchschaut!
So erkennen Sie Herkunft und Qualität der Lebensmittel.
Dipl.-Ing. Martin Greßl, Leiter des AMA Qualitätsmanagement
11.00–11.45 Uhr
14.15–15.00 Uhr
Energie aus dem Grünland „Agro – Pellets“
Josef Rathbauer, HBLFA Francisco – Josephinum
BLT – Biomas Logistics Technology
14.15–14.45 Uhr
Biogas aus Dauergrünland – ökonomisch sinnvoll?!
DI Dr. Christoph Walla
15.00–15.15 Uhr
15.15–15.30 Uhr Resümee und abschließende Überlegungen
Ing. Reinhard Koch, EZEE
Moderation: Kammerdirektor DI Otto Prieler
Lebensmittelkontrolle in Österreich
Dipl.-Ing. Dr. Rochus Nepf, Fachbereichsleiter für die
Lebensmitteluntersuchung der AGES (Agentur für
Gesundheit und Ernährungssicherheit)
13.00–14.00 Uhr „Natürlich – künstlich – chemisch“ – wo bleibt die
Lebensmittelsicherheit?
Prim. Dr. med. Meinrad Lindschinger, Institut für Ernährung und Stoffwechselerkrankungen, Laßnitzhöhe
13.45–14.15 Uhr
14.45–15.00 Uhr Der Biogasmarkt in Österreich aus Sicht eines
Anlagebetreibers
Kammerobmann Ing. Kurt Tauschmann, Ing. Kurt Tauschmann Biogasanlagen GmbH Hainersdorf
Eröffnung und Begrüßung
Ök-Rat Katharina Zechner, Landesbäuerin Steiermark
Kammerrat Eva Rieschl, Landesbäuerin Burgenland
Konsumenten- und Umweltschutz für eine sichere
Ernährung
Dipl.-Ing. Helmut Bohacek, Chemiker und Mitarbeiter der
Abteilung Wirtschaftspolitik, Referat Verkehr, Umwelt,
Raumordnung in der Arbeiterkammer Niederösterreich
„Sichere Lebensmittel, sichere Umwelt,
sichere Arbeitsplätze“
Landesrat Ing. Werner Falb –Meixner
15.15–15.45 Uhr
Podiums- und allgemeine Diskussion
15.45–16.00 Uhr Schlussworte
Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich
Moderation: Bernadette Tischler
Schwerpunktinformationen zu Lebensmittelkennzeichnung, Lebensmittel auf
Achse, Frische Kochschule, Kürbiskernöl ggA.; diverse AMA–Broschüren – zur
freien Entnahme, …
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KUZ Oberschützen
A-7432 Oberschützen
Hauptplatz 8
Tel.: +43(0)3353/66 80
Anfahrt: http://web2.cylex.de/
anfahrt/kulturzentrumoberschuetzen-4437009.html
Land- und forstwirtschaftliche
Fachschule Kirchberg am Walde
A-8232 Grafendorf bei Hartberg
Erdwegen 1–4
Tel.: +43(0)3338/22 89
www.lfs-kirchberg.at
LFS Hatzendorf
A-8361 Hatzendorf
Hatzendorf 110
Tel.: +43(0)3155/22 52
www.fachschule-hatzendorf.at
Die Landwirt- und Forstwirtschaftliche Fachschule liegt jeweils ca.
10 km von Fürstenfeld, Feldbach
und der Riegersburg entfernt. Wenn
Sie mit dem Auto anreisen, nehmen
Sie die Autobahnabfahrt Ilz/
Fürstenfeld.
Technologiezentrum Güssing
A-7540 Güssing
Europastraße 1
Tel.: +43(0)59010/86 90
www.tze.at/tzg/
Autobahn A2 Ausfahrt Lafnitztal
– Kreisverkehr in Oberwart rechts
Richtung Güssing – 30 km geradaus
– am Ortseingang erste Kreuzung
links – das Technologiezentrum
Güssing liegt vor Ihnen.
Download: Anfahrtsskizze.pdf
(http://www.tze.at/tzg/
downloads.htm)
GH Mirth
A-7562 Eltendorf
Kirchenstraße 7
Tel.: +43(0)3325/22 16
www.kirchenwirt-mirth.at
Eltendorf und somit der GasthofMirth liegen ca. 25 Minuten
von der Autobahn-A2 entfernt
Abfahrt Lafnitztal/Oberwart
oder Abfahrt Ilz.
Kulturhaus Bad Waltersdorf
A-8271 Bad Waltersdorf 300
Tel.: +43(0)3333/31 32
www.bad-waltersdorf.steiermark.at
Abfahrt A2 Bad Waltersdorf –
Richtung Bad Waltersdorf – nach
der Ortseinfahrt ist auf der linken
Seite das Kulturhaus.
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