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LANDESDELEGIERTENVERSAMMLUNG Teil 2 Wie bereits

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Urfassung des redaktionell bearbeiteten Artikels
erschienen in: Deutsches Architektenblatt AKNW
Ausgabe 07 | 05 (Juli 2005) Verbände VFA, Seite 25/26)
Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Christof von Karczewski
LANDESDELEGIERTENVERSAMMLUNG Teil 2
Wie bereits berichtet beschloss die Versammlung die Listen für die Wahl der Vertreterversammlung der AKNW im Dezember 2005, die Hauptliste >Architekten< angeführt mit dem
Vizepräsidenten Dr. Christian Schramm und den Vorstandsmitgliedern Klaus Hecker und
Diethelm Thielemann, den Landesvorstandsmitgliedern Volker Boddenberg und Christof
von Karczewski, gefolgt von weiteren aktiven Mitgliedern auf Landesebene und aktiven
Vertretern aus den einzelnen Bezirksgruppen.
Die Versammlung beschloss ferner auf Grund der Vorgaben durch den Bund und der Vorgaben der Wahlordnung eine Liste von und für die Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten
geführt von Wolfgang Sethe (Innenarchitekten) und Sven Markus Neu (Landschaftsarchitekten).
In der weiteren Tagesordnung der LDV erläuterte der Vizepräsident der VFA Gustav Adolf
Westphal Möglichkeiten zur Mitgliederwerbung unter Einbeziehung der erweiterten Satzung
zur Aufnahme geeigneter Fördermitglieder. Er forderte wie der Präsident (siehe Juniheft!) unter dem Vorzeichen der beruflichen Gemeinschaft, die alleine in der Gesellschaft den Berufstand stärken und ihm Achtung und Geltung verschaffen kann, Kollegen aus ihrer >Ichbezogenheit< zu lösen und sie zur Mitarbeit für das „Ganze“ zu bewegen. Dies geht eben nur in
gleichgesinnten Gruppen wie zum Beispiel der VFA für die Freiberufler . Die anschließende
Diskussion bewies die aktive Präsens und das Engagement der dort Versammelten, ob es
Anstöße in die Basis hinein gibt, bleibt abzuwarten.
Ein weiterer Vortrag des Koll. Westphal beschäftigte sich mit dem Sachproblem >Genehmigungsfreistellung
<: Auszug: ....Ich stütze mich auf die Ausarbeitungen des Kollegen Kamann aus Berlin....Es ist beabsichtigt in nahezu allen Bundesländern diese Deregulierungsmaßnahme,
wie sie von allen Politikern gefordert werden, zu beschließen.......... Dies wird sich auf alle
Bauvorhaben beziehen, so weit es keine Sonderbauten sind. Darüber hinaus sollen lediglich Abweichungen vom Bauordnungsrecht und evtl. die Prüfung des Brandschutznachweises und der Tragwerksplanung bauaufsichtlich geprüft werden. Somit entfällt das bisherige 4-Augen-Prinzip in, vielen Bereichen und es bleibt die Aufgabe des Architekten, das
Bauordnungsrecht in Gänze zu befolgen. Die Risiken für Architekten werden hierbei, größer als bisher. Jedoch muss der Architekt sich darüber im Klaren sein, dass er auch bisher
für seine Planung voll verantwortlich war und ihm im Ernstfall der grüne Stempel nicht viel
genutzt hat..... ......Die Chancen für den Architekten liegen - wie in allen anderen Bereich
des Bauens — auch hier in der Kompetenz, die er beweisen kann. Dies wird davon abhängen, inwieweit Architekten bereit sind, sich in aller Konsequenz auch mit dem Bauordnungsrecht auseinander zu setzen, um alle Probleme seiner Baumaßnahmen umfänglich
zu erkennen. Weitere Chancen bestehen im Bereich des Brandschutzes bei der Erstellung
des Brandschutzkonzeptes. Dieses Tätigkeitsfeld sollte nicht den Ingenieuren überlassen
werden.....Wie reagiert die VFA nun auf diese Genehmigungsfreistellung? Bisher gibt es
noch wenig Antworten darauf. Das Präsidium der VFA begrüßt dieses Vorhaben, fordert
es in allen Bundesländern und steht der Genehmigungsfreistellung offensiv gegenüber.....Die VFA wird einen Text ausarbeiten und als VFA -Position darstellen.....(Zitate
Westphal)
Soweit die Kurzberichte aus der Frühjahrsdelegierten-versammlung der VFA-NRW.
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DAB2005_07
Urfassung des redaktionell bearbeiteten Artikels
erschienen in: Deutsches Architektenblatt AKNW
Ausgabe 07 | 05 (Juli 2005) Verbände VFA, Seite 25/26)
Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Christof von Karczewski
VERANSTALTUNGEN
BG Emscher-Lippe
Am 13. Mai besuchte die Bezirksgruppe die Firma >Ernstings-Family< in Coesfeld-Lette
mit ihrer durch Architektenwettbewerbe entstandenen vielfältigen Gebäudestruktur. Erinnert sei hier an die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten von Absolventen aller Hochschulen Deutschlands zu einem Parksystem/ -haus in der GAAG (StadtBauRaum) in Gelsenkirchen, die ein weiteres in Angriff genommenes Bauprojekt dieser Firma zeigte.
VFA-NRW und VDA-NW
Am 10. Mai waren VFA und VDA –Kollegen gemeinsam ins Haus der Architekten von
14.00 bis 18.00 Uhr eingeladen zu einer Informationsveranstaltung zum Themenbereich
>Berufshaftpflicht<
Der Nachmittag mit ca. 60 Teilnehmers beider Verbände war erfolgreich und ein guter Auftakt weiterer gemeinsamer Veranstaltungen beider Verbände, die in Zukunft angedacht
sind.
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DAB2005_07
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Bildung
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