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(ASS), Marcumar o.Ä. nehmen, bitte 5 bis 6 Tage - fms-bauer.com

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Prof. Dr. Dr. med. Johann Bauer, Falkenweg 1, CH-6340 Baar (ZG), Schweiz
Informationen und Verhaltensweisen vor und nach der FMS-Operation
1. Vor der OP (Arm oder Fuss)
Diejenigen, die blutverdünnende Mittel wie z.B. Aspirin (ASS), Marcumar o.Ä. nehmen, bitte 5 bis 6 Tage vor der OP absetzen. Neue Patienten: Bitte Bluttest (Quick, nicht älter als 3 - 5 Tage) mitbringen. Aufklärungs- und Anamnesebogen – nur
sofern bereits erhalten – bitte ausfüllen und ebenfalls mitbringen. Bitte beachten Sie bei der Hotelreservierung, dass Sie
am Tag nach der Operation vormittags zur Kontrolle und zum Verbandwechsel kommen müssen.
Wichtig: Falls eine Schwangerschaft vorliegt, ist eine Operation ausgeschlossen!
2. Allgemein
Lassen Sie sich von Ärzten nicht verunsichern, die über diese Methode nicht informiert sind und sich auch nicht informieren
wollen! FMS ist eine organische Erkrankung, die nur chirurgisch behandelbar ist. Es muss ausdrücklich betont werden, dass
die Fibromyalgie keine psychosomatische Erkrankung ist. Zwischenzeitlich sind - in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. KH.
Wurster – die histopathologischen Proben von Patienten wissenschaftlich untersucht worden. Es ist dabei eindeutig zu ersehen, dass es sich bei dem Fibromyalgiesyndrom um die Folge multipler Kompressionserscheinungen an vielfältigen Nervenenden und Nervenästen handelt. Die somatische Entstehung ist somit histopathologisch bewiesen. Geht man von der Akupunkturlehre aus sowie von der Überlegung, dass die anatomischen Stellen der entsprechenden Akupunkturpunkten Störungen durch Verklebung und nachfolgendem Druck erleiden, verursachen die betroffenen (= erkrankten) Akupunkturpunkte
Regulationsstörungen, deren äusserlicher Ausdruck die sog. somatoformen Störungen sind, charakterisiert durch nicht erklärbare körperliche Beschwerden, die mindestens sechs Monate bestehen.
3. Oberer Quadrant (OP am Arm)
Nach der Operation die Anweisungen im OP-Bericht korrekt einhalten. Der Hautverschluss erfolgte mittels Intrakutannaht mit resorbierbarem Faden, varihesiven Pflaster und Druckverband. Das varihesive Pflaster soll solange wie möglich und
solange sie sich nicht abhebt auf der Wunde bleiben. Die Fäden am Arm lösen sich von selbst auf. Die helle, weisse Flüssigkeit über der Wunde ist körpereigenes Fibrin, welches die Wundheilung anregt. Löst es sich aber an einer Ecke ab oder
tritt Flüssigkeit aus, muss es sofort entfernt werden, indem es von oben nach unten abgezogen wird, also in Richtung der
Wunde, niemals quer zum Schnitt! Die Wunde muss dann mit einem sterilen Pflaster (z.B. CUTIPLAST steril) bedeckt werden. Pflasterwechsel in dreitätigen Abständen. Auf die frische Wunde keine Salbe, Creme oder Tinktur. Während dieser
Zeit NICHT duschen, waschen oder Feuchtigkeit auf die Wunde bringen. KEINE „Wet Pflaster“, KEINE physiologische Lösung, KEINE Kochsalzlösung anwenden - die Wunde soll trocken gehalten werden! 14 bis 20 Tage nach der
Operation den varihesiven Pflaster ggf. das sterile Pflaster (CUTIPLAST steril) von oben nach unten – in Richtung der Wunde abziehen (siehe oben). Warten Sie nach dem Entfernen des Pflasters noch zwei Tage mit Waschen oder Duschen. Sollte
nach dem Entfernen des Pflasters ein Fadenende aus der Naht herausschauen, mit einer sterilen Pinzette leicht anheben
und mit ebenfalls steriler Schere abschneiden (Hausarzt). Weder ziehen noch reissen! Siehe dazu auch das Infoblatt, das
Sie nach der Operation in der Praxis erhielten.
4. Weiteres Vorgehen
Ab dem 2. Tag nach der Operation sind vorsichtige Bewegungsübungen erlaubt. Bitte beachten Sie: Bewegen bedeutet
nicht belasten!
Diese Übungen 5 mal am Tag für 2-3 Minuten durchführen (mit beiden Armen). Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1) Zeigefinger zur Nase führen
2) Den Arm hängen lassen
3) Bei angewinkeltem Arm eindrehen und ausdrehen
4) Mit den Fingern Faust machen und wieder strecken
5) Fingerübungen wie beim Violinespielen
6) Schulter bewegen: anheben und sinken lassen = "Ententanz"
Ab dem 8. Tag nach der Operation soll der Arm langsam steigernd trainiert werden.
Diese Trainingseinheiten werden nur einmal am Tag ausgeführt.
Beispiel:
8. Tag:
1 Liter – 3 Minuten lang in einer Tragetasche tragen
9. Tag:
1 Liter – 5 Minuten
10. Tag:
2 Liter – 3 Minuten
11. Tag:
2 Liter – 5 Minuten
12. Tag:
3 Liter – 3 Minuten ...
... und danach den täglichen Aktivitäten angepasst. Dabei nicht über die Schmerzgrenze gehen. Sollten Sie 6 Wochen
nach der Operation nicht in der Lage sein, den Arm in allen Richtungen zu bewegen, und den Arm ohne Einschränkungen
über dem Kopf zu heben, dann haben Sie etwas falsch gemacht, den Arm nicht richtig oder zu wenig bewegt und brauchen
Hilfe eines Krankengymnasten. Die Aufgabe des Krankengymnasten ist es, zuerst die volle Bewegungsfreiheit des Armes
wieder herzustellen. Wenn Sie 6 Wochen nach der Operation nicht in der Lage sein sollten, 3 Liter Milch in einer Tasche 5
Minuten lang zu tragen, haben Sie vermutlich die Übungen nicht gewissenhaft ausgeführt und leiden unter Muskelschwund
(Muskelatrophie). Der Krankengymnast muss die Muskeln langsam wieder aufbauen.
Im Laufe der ersten 2 bis 3 Monate nach der OP keine schweren Hausarbeiten verrichten wie z.B.: Staubsaugen,
Fensterputzen, Bügelarbeiten, schwere Lasten tragen oder heben, Gartenarbeiten, Autofahren. Lassen Sie die operierte
Seite zur Ruhe kommen, um den Erfolg der Operation zu gewährleisten. Beim Nichteinhalten dieser und der nachfolgenden
Regeln und Verhaltensweisen wird der Erfolg der OP gestört, verzögert oder er bleibt ganz aus.
5. Wetterwechsel
können sogenannte "Spitzen" auslösen, die sich aber wieder ausschleichen
FMS-Verhalten OP DE (18.03.2008)
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Prof. Dr. Dr. med. Johann Bauer, Falkenweg 1, CH-6340 Baar (ZG), Schweiz
Informationen und Verhaltensweisen vor und nach der FMS-Operation
6. Der eventuell "hängende Finger" (D3/D4)
beruht auf einer Überdehnung des Muskels am Unterarm, der sich aber nach ca. 4 bis 8 Wochen zurückbildet – wichtig
dabei ist, die Fingerübungen weiter zu führen.
7. Schmerzmittel, die Sie vor der OP eingenommen haben
nehmen Sie bitte weiter ein, auf gar keinen Fall abrupt absetzen, sondern ganz langsam ausschleichen.
8. Kein Grund zur Sorge
ist eine sog. "Erstverschlimmerung", die unter Umständen eintreten könnte. Diese reduziert sich, wenn Sie sich an die Vorgaben halten. Wirkeintritt unterschiedlich. Bei einigen innerhalb weniger Tage, bei anderen erst nach Monaten bis zu
einem Jahr, in Einzelfällen auch länger – mit Höhen und Tiefen – bis sich der Erfolg einstellt. Sollte sich nach 12
Monaten kein Erfolg einstellen, bitte zur Nachuntersuchung anmelden.
9. Unterer Quadrant (OP am Fuss)
Nach der Operation die Anweisungen am OP-Bericht korrekt einhalten.
Während der ersten 20 Tage nach der Operation dürfen Sie nur wie ein Storch oder ein Flamingo gehen: Knie heben und
dann flach auf die flache Sohle des Fusses auftreten, den Fuss im Knöchel weder drehen noch rollen. Die Wunde jeden 3.
Tag mit CUTIPLAST verbinden, nicht auf die Wunde fassen. Auf die frische Wunde keine Salbe, Creme oder Tinktur!
Währen dieser Zeit NICHT duschen, waschen oder Feuchtigkeit auf die Wunde bringen. KEINE „Wet Pflaster“, KEINE physiologische Lösung, KEINE Kochsalzlösung anwenden - die Wunde soll trocken gehalten werden! Die Fäden
vom Hausarzt ziehen lassen – genaue Angaben dazu stehen in Ihrem OP-Bericht. Mit dem Duschen warten Sie noch zwei
Tage, nachdem die Fäden gezogen worden sind. Ab dem 21. Tag - auf gar keinen Fall aber nicht bevor alle Nähte entfernt
worden sind - sollten Sie anfangen "normal" zu laufen d.h. das Knie zu beugen und den Fuss abzurollen. Nach Entfernung
aller Nähte mit dem Trainieren langsam anfangen. Das bedeutet: Gehen Sie am ersten Tag 5 Minuten lang spazieren, am
folgenden Tag 7 Minuten lang, dann wieder am nächsten Tag 10 Minuten und so weiter. Das Training sollte richtig dosiert
sein, d.h. es ist von der möglichen Reaktion des operierten Fusses abhängig und darf nie über die Schmerzgrenze gehen.
Das Ziel sollte sein, innerhalb 4 – 6 Wochen nach der Operation eine Stunde lang gehen zu können. Den Fuss öfters hochlegen, es verhindert Schwellungen. Vermeiden Sie Überbelastung durch zu langes Stehen oder Gehen. Wenn Sie sich
weniger als empfohlen bewegen, brauchen Sie mehr Zeit, um die volle Beweglichkeit wieder zu erlangen (6 Monate oder
mehr). Wenn Sie zu viel machen und z.B. ohne das Training richtig zu dosieren, Radfahren oder andere Sportarten betreiben, riskieren Sie Schmerzen im Knöchel durch Überdehnung der Haut. Auch riskieren Sie dabei, dass eine harte, rote,
schmerzhafte Narbe einsteht - eine sogenannte "Keloid-Narbe". Das Keloid erfordert eine Behandlung mit hydrocortisonhaltiger Narbencreme (Salbe) z.B. Ebenol oder Contractubex oder Kelofibrase (enthalten Heparin) oder mit einem Silicon-Gel
(z.B. Dermatix). Eine regelmässige leichte Massage macht die Narbe weich, auch die Schmerzen werden dadurch weniger.
Fragen Sie bei Ihrer Apotheke oder Ihrem Hausarzt nach entsprechenden Salben, die in Ihrem Land auf dem Markt sind.
Verboten sind alle Behandlungen wie Laser-Therapie (wegen der kleinen Nerven in der Tiefe), Spritzen oder Nachoperationen. Bis das Keloid sich verliert, könnten 6 - 12 Monate vergehen.
Narbenpflege wie unter 11. beschrieben.
10. Allgemein, weiteres Vorgehen usw.
Im Falle einer Rötung legt man auf die Wunde 1 Paar sterile Kompressen und gibt 40 %igen Alkohol darüber – bis die
Kompressen gut nass sind. Dann wartet man 5 – 10 Minuten bis der ganze Alkohol abgedampft ist. Danach entfernt man die
Kompressen und gibt über die Wunde das sterile Pflaster Cutiplast. Diesen Vorgang wiederholt man am ersten Tag 2-3 Mal,
dann jeweils nur 1 Mal täglich. Die Alkohol-Umschläge macht man in der Regel 5 Tage lang.) Falls nach Beginn mit den
Alkoholumschlägen sich nach dem ersten Tag keine Besserung einstellt, sollte man einen Chirurgen oder Hausarzt aufsuchen. Sehr zu empfehlen bei leichten Entzündungen ist Nebacetin-Puderspray. Ein Ödem (Schwellung) am 3. oder 4. Tag
nach OP ist normal und verschwindet am 6. oder 7. Tag nach OP von selbst. Die Bewegungsübungen (siehe weiter oben)
sollten unbedingt gemacht werden, weil sie wie eine „innere“ Lymphdrainage wirken
11. Die Pflege der Wunde
Nach 3 bis 4 Wochen können Sie mit der Narbenpflege beginnen. Vergewissern Sie sich, dass die Wunde ganz verheilt/
verschlossen) ist. Nehmen Sie am besten Johanniskraut-Öl und streichen damit leicht über die Narbe in Richtung Herzen –
so wird das Narbengewebe aufgelockert, der Lymphflüssigkeitfluss verbessert und die Haut gleichzeitig durch das Öl gepflegt. Zusätzlich (oder abwechselnd) können Sie auch Schwedenkräuter-Elixier nehmen und die Narbe damit früh und
abends abtupfen – aber keine Umschläge bitte ! ! ! NICHT trinken !!!
12. Nicht erlaubt
sind in Laufe der ersten 2 – 3 Monate jede Art von Sport, Schwimmen, Jogging, Walking, Fittness-Training oder Heimtrainer.
Gehen Sie statt dessen einfach spazieren. Vorsicht ist geboten bei Behandlungen wie Akupunktur, Iontophorese, Massagen,
Krankengymnastik, Magnet- und Laser-Therapie, Elektro- oder Ultraschallbehandlungen, Tenstherapie (Transkutane elektrische Nervenstimulation auch TENS (= Applikation elektrischer Impulse, die durch die Haut auf die Nerven einwirken, um
Schmerzen zu vermeiden oder zu lindern), Neuraltherapie (= Quaddeln). Dadurch könnten Schübe ausgelöst werden, die
dann auf andere Quadranten übergreifen.
13. Erlaubt sind
dagegen alle eventuell notwendigen (Vorsorge-)Untersuchungen, die anfallen könnten: Kernspinntomographie (MRT), Computertomographie (CT) Röntgen, Mammographie (auch mit Kontrastmitteln) sowie Ultraschall zur Untersuchungszwecken
(z.B. bei gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen).
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Informationen und Verhaltensweisen vor und nach der FMS-Operation
14. Bitte daran denken
- bei einer OP am Arm, einen weiten Pulli oder T-Shirt mitzunehmen. Desweiteren ist Mitnahme eines Schals oder Halstuches zu empfehlen, damit man den operierten Arm stützend darin aufhängen kann – zur Operation mitnehmen !!!
- bei einer OP am Bein, eine Hose mit weitem Bein oder eine Trainingshose mit Reissverschluss mitzunehmen.
15. Wichtig
Bei 60% der Patienten genügt eine einzige OP, um in ca. 1 Jahr - manchmal auch länger - Beschwerdefreiheit zu
erlangen. Bei 25% der Patienten ist nach Ablauf eines Jahres eine weitere OP nötig, in 5% der Fälle müssen alle
4 Quadranten nach und nach operiert werden.
Professor Bauer ist ermächtigt – auch als Privatarzt – Krankmeldungen auszustellen (siehe dazu BAG Urteil vom 01.10.97 5 AZR 726/96). Rechnungen reichen Sie bei der Krankenkasse ein, bei Ablehnung können Sie Widerspruch einlegen.
16. Kontakt Sekretariat + Administration
Telefon: +41 41 763 16 60
• Fax: +41 41 544 27 22 • eMail: office@fms-bauer.ch
17. Kontakt FMS-Patientenhilfe Deutschland e.V.
Telefon: 0049 (0)931 452 8920 • Fax: 0049 (0)931 452 8921
18. BITTE BEACHTEN SIE
Diese Hinweise sind allgemein – genaue, individuelle Angaben Ihren Fall betreffend, stehen im OP-Bericht.
Zusatz zur Patientenaufklärung bei Op oberer und unterer Quadrant
Liebe Patientin, lieber Patient,
Sie werden an einem Unterarm bzw. Fuss-Innenknöchel operiert. Die Operation findet
ambulant statt. Das bedeutet, dass Sie nach der Kontrolle am Tag nach der OP, dem
Verbandswechsel und bei intakten Wundverhältnissen nach Hause fahren dürfen. Sie
alleine übernehmen dann bis zum Abheilen der Wunde und Fädenziehen am 14. bis 17.
Tag pOP eigenverantwortlich die weitere Pflege. Wie und wann man die Verbände wechselt, was zu beachten und was zu vermeiden ist, zeigen wir Ihnen.
Ausser dieser schriftlichen Anweisung erhalten Sie auch Telefonnummern, unter denen
Sie uns erreichen können. Sollten niemand persönlich zu erreichen oder der Anschluss
besetzt sein, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter Ihren Namen und Telefonnummer, unter der Sie tagsüber zu erreichen sind. Wir hören den Anrufbeantworter regelmässig ab und rufen dann sobald wie möglich zurück.
Leider haben wir die Erfahrung machen müssen, dass weniger erfahrene Nachbehandler auch Fachärzte - nicht gewohnt sind, Verbände zu wechseln, Fäden zu ziehen oder gar
mit einer leicht entzündeten Wunde umzugehen.
Möchten Sie ganz sicher gehen, dass aller richtig gemacht wird und die postoperative
Heilung ohne Komplikationen abläuft, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie die nachfolgenden Anordnungen genau befolgen.
1.
Es ist unerheblich, ob der Nachbehandler versteht, was gemacht wurde. Es geht
ausschliesslich nur um den Umgang mit der heilenden sterilen Wunde. Dies muss
jeder approbierte Arzt beherrschen! Beispiel: Zum Behandeln und Fädenziehen einer Wunde nach Herz-Operation muss man nicht Herzchirurg sein oder am Herzen
operieren können.
2.
Beim Verbandswechsel muss das Pflaster mit der sterilen unberührten Auflage auf
die Wunde gelegt werden, nicht die unsterile Klebefläche der Umrandung.
3.
Weil die Wunde bis zur Ferse reichen kann, ist darauf zu achten, dass sich das Pflaster beim Anziehen der Socken nicht aufrollt oder sich beim (vorsichtigen) Gehen
ablöst. Dazu dient die steigbügelartige Verstärkung mit Heftpflaster, das so anzubringen ist, wie wir es Ihnen zeigen.
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Informationen und Verhaltensweisen vor und nach der FMS-Operation
4.
Wird die Wunde an einer Stelle rot, sind zuerst Alkoholumschläge angezeigt, die
Ihnen erklärt werden.
5.
Geht die Rötung in 1-2 Tagen nicht zurück, müssen die wenigen Fäden , die von
der Rötung umgeben sind, gezogen werden – ohne die 14 bzw. 17 Tage abzuwarten, kleine Eiterpusteln in den Stichkanälen werden dadurch geöffnet und bedürfen
keiner besonderen Behandlung. Die sofortige Verabreichung von Antibiotika ist bei
diesen kleinen oberflächlichen Infektionen keinesfalls erforderlich.
6.
Ist die gesamte Naht gerötet, muss jeder 2. Faden gezogen werden. Sie benötigen
auch ein Antibiotikum. Auf keinen Fall sollten alle Fäden auf einmal gezogen werden, weil sonst die Wunde aufgeht. Darüber, ob alle Fäden zu ziehen sind, sollte
ein Chirurg entscheiden.
7.
Auf keinen Fall darf eine Kanüle zur Spülung oder eine Tamponade, z.B. ein Gazestreifen, eingebracht werden. Die Spülung verteilt eventuell eingetretene Keime
erst recht, auch wenn sie antiseptisch ist. Die Tamponade lässt die Flüssigkeit nicht
ablaufen.
8.
Die gerötete oder entzündete Wunde sollte nicht überstürzt künstlich gespreizt
und/oder ausgetastet werden. In der Regel geht sie nach Ziehen der Fäden in ausreichendem Masse auf und lässt die Flüssigkeit der Entzündung ablaufen. Die so offene Wunde wird dann alle 3 Tage mit einem Verband mit reichlich Lexersalbe versehen. Die Wunde schliesst sich dann von selbst.
9.
Die sich im weiteren Verlauf evt. entwickelnde Narbenreaktion geht mit einer mehr
oder weniger ausgeprägten Störung und Schwellung des Narbenbereiches einher
und ist von individuellen Faktoren (zuwenig oder zuviel Belastung u.Ä.) abhängig.
Auf keinen Fall darf diese Narbenreaktion, die sogar mehrere Wochen bestehen
kann, mit einer Infektion verwechselt werden.
10. Unsere frühen funktionellen krankengymnastischen Übungen müssen unbedingt
durchgeführt werden, weil nach Dekompression von Nerven, Gefässen und Sehnen
die schnelle Wiederherstellung der Funktionen des Armes oder Fusses Sekundärschäden verhindert.
11. Narbenpflege nach Op ist bei Patienten, die zu wulstigen Narben neigen (Keloide)
unbedingt erforderlich. Sie macht 30% des endgültigen optischen Ergebnisses aus.
Bitte beherzigen Sie diese einfachen Anordnungen - andere Vorgehensweisen haben sich
nicht bewährt. Bitte suchen Sie den Kontakt mit uns, bevor Sie etwas an der Wunde machen lassen. Das Sekretariat kann entscheidend weiterhelfen und zieht gegebenenfalls
mich persönlich zu Rate.
Prof. Dr. Dr. med. Johann Bauer
PS: Bitte lesen Sie diese Information regelmässig – mehrmals – durch.
Damit werden Sie eventuell Punkte entdecken, die bei der ersten Lesung
übersehen wurden oder in Vergessenheit geraten sind. Ausserdem
werden manche Informationen erst in einigen Tagen oder Wochen für
Sie aktuell
FMS-Verhalten OP DE (18.03.2008)
4
Praxis Prof. Dr. Dr. med. J. Bauer
Falkenweg 1, CH-6340 Baar, Schweiz
Telefon: +41 (0)41 763 16 60, Fax: +41 (0)41 763 16 61, eMail: office@fms-bauer.ch
Kostenvoranschlag
Diagnose Fibromyalgiesyndrom der oberen Extremität
Operation am oberen Quadranten (Arm): CHF 4.600
Diagnose Fibromyalgiesyndrom der unteren Extremität
Operation am unteren Quadranten (Fuss): CHF 4.850
Sprechstunde (Diagnose) wird je nach Dauer und Schwierigkeitsgrad etc. berechnet
CHF 460/Stunde
Die ärztlichen Behandlungen von Professor Bauer sind privat - das bedeutet, er ist
kein Vertragsarzt und arbeitet mit keiner Krankenversicherung oder gesetzlichen
Krankenkasse zusammen. Sie bekommen eine Rechnung, die Sie in der Praxis bezahlen,
unabhängig davon, ob und wieviel von Ihrer privaten oder gesetzlichen Kranken- oder
Sozialversicherung erstattet wird. Der beste Weg ist, Sie reichen diesen Kostenvoranschlag
bei Ihrem Krankenversicherer ein und verhandeln über die Höhe der Rückerstattung. Es ist
allerdings Ihre Aufgabe und nicht die unserer Praxis, diese Verhandlungen mit Ihrem
Versicherer zu führen. Das Honorar für den Operateur ist abhängig von den
schwierigkeitsbedingten Faktoren und stellt eine unverbindliche Angabe dar. Die genaue
Höhe der Rechnung kann erst nach der Durchführung der Operation ermittelt werden.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass die Begleichung der Untersuchung- und
Operationskosten nur noch bar in Schweizer Franken oder Euro (Preise in EUR =
Tageskurs) möglich ist. Die VISA-Karte wird nur bei einer ausreichenden Deckung
akzeptiert – lassen Sie also das Kartenlimit vorher von Ihrer Bank prüfen.
Bitte beachten Sie, dass bei der Zahlung mit VISA-Kreditkarte ab sofort auch die
vierstellige Geheimzahl PIN (Personal Identification Number) gebraucht wird, welche Sie
mit der Karte von Ihrer Bank erhielten. Ohne diese PIN ist keine Zahlung mehr möglich.
Wir empfehlen unseren Patienten dringend, eine Reiserücktrittversicherung (Flug, Hotel,
Mietwagen etc.) abzuschliessen für den Fall, dass wir unseren Terminplan ändern, einen
Termin absagen und auf einen anderen Tag verlegen müssen. Sollte so ein Fall eintreten,
übernehmen wir keine Haftung für dadurch entstandene Kosten für den Patienten.
KOVO+SPR DE-01-2011.doc
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Seele and Geist
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