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Das ist fast wie Formel 1: erst der richtige Service macht ein Team

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REGISTER FOCUS
E D I T I O N
2 9
Das ist fast wie For mel 1: erst
der richtige Service macht ein Tea m
zum G ewin ner!
Artkel Service - Seite 13
"Mit Q.I. Press
Controls sind
wir in der Lage,
unseren Lesern
und Werbekunden
jeden Tag eine
konstant hohe
Produktqualität
zu bieten"
10-13-DE
Artikel News Ltd. Seite 4
www.qipc.com
" Durch das neue Lu f tdüsendesig n ist
das A BD II no ch ef fektiver und no ch viel
energieef f izienter "
Artikel ABD II Seite 7
"Als Q .I. P ress Controls sind wir seh r stolz
au f dieses hohe Ma ß a n Ver trauen, das in
unsere Qualitätsautom atisier ungssysteme
gesetzt wird, wie dieser wichtige
Großau f trag zeig t"
Artikel Columbus Dispatch Seite 6
" Idea le L ö su ng "
"Ausstellu ngen"
Fortsetzung auf Seite 15
Fortsetzung auf Seite 16
01
REGISTER FOCUS
P E R I O D I C A L
N E W S L E T T E R
Eine stabile Geschäftsstrategie: Kunden wollen Zuverlässigkeit
Dran bleiben !
Zuverlässigkeit weltweit: „eine unendliche Verpflichtung!“ Man muss unverwüstlich sein wie Häuser: tief im Boden verankert.
Keine Sorgen
Q.I. Press Controls deckt alle Grundvoraussetzungen
ab:
umfangreiche
Kundenbetreuung,
stabile
Produktentwicklung, Schutz und Ausbau des Know-hows,
Lösungen für den Bedarf von morgen und vieles mehr.
Weltweit wird die Leistungsfähigkeit der Druckindustrie
beständig auf den Prüfstand gestellt. Mehr denn je müssen
die Printmedien jetzt dran bleiben, um die Konkurrenz
Neuer Medien abwehren zu können. Das ist auch für
weichere, aber zugleich stärkere Wirkung auf den FanOut-Effekt der bedruckten Papierbahn erreichen müsste.
Und das konnten wir umsetzen. Die Lösung ist auch viel
nachhaltiger! Das erklärt, warum wir immer um Feedback
von unseren Anwendern bitten. Damit sind wir in der
Lage, unsere Produkte immer weiter zu verbessern und
Innovationen einzuführen. Aber Sie müssen nicht erst auf
Berlin warten. Sie können sich jederzeit an uns wenden,
um uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen.
Das erklä r t, wa r u m wir im mer um
Feedba ck von unseren A nwender n bitten.
Da mit sind wir in der L age, unsere
P ro dukte im mer weiter zu verbesser n und
In novationen einzu f üh ren
Q.I. Press Controls eine große Herausforderung. In der
Vergangenheit bestand die größte Aufgabe für Q.I. Press
Controls in den gestiegenen Qualitätsanforderungen für
immer schnellere Rotationsdruckmaschinen; jetzt arbeitet
Q.I. Press Controls daran, mit seinen Systemen eine
rentablere Ausnutzung von Druckanlagen zu ermöglichen.
In dieser Ausgabe von registerFOCUS erfahren Sie
mehr über diese Schwerpunkte, wie kontinuierliche
Innovation, die Weiterentwicklung neuer Versionen und ein
zuverlässiger Service und Kundendienst für die gesamte
Lebensdauer der Produkte. All dies zeugt davon, wie Q.I.
Press Controls nach wie vor sicherstellt, dass sich die
Kunden um nichts Gedanken machen müssen.
Mit dem Ohr am Markt entwickeln
Jedes Mal, wenn Q.I. Press Controls mit einem Kunden
spricht, werden dessen Hinweise, wie ein Produkt für
ihn noch besser funktionieren könnte, genauestens
angehört und analysiert. Am Stand 1.2.320 auf der
WAN-IFRA World Publishing Expo 2013 in Berlin freut
sich das Unternehmen auf weitere Gespräche mit seinen
Kunden. Alle unsere Mitarbeiter haben ein offenes Ohr
für kundenseitiges Feedback, um aus ihren Erfahrungen
zu lernen und ihre Kenntnisse zu erweitern. Somit ist
Berlin vom 7.-9. Oktober 2013 der ideale Nährboden
für unser Wissen. Wer weiß, vielleicht geht eine große
Innovation daraus hervor! Derartige Kontakte bildeten
auch die Grundlage für die Entwicklung von ABD II.
Anwender hatten uns gesagt, dass das Luftkissen
unseres Fan-Out-Register-Systems (ABD Version I) eine
02
Die Service-Schaltfläche
oder das Team kontaktiert den Anwender und hilft ihm
bei der Lösung des Problems bzw. der Vorbeugung in
der Zukunft. Damit werden viele Ungenauigkeiten in der
Problembeschreibung beseitigt und unnötig hohe Kosten
verhindert. Ein besserer Service ist wohl kaum möglich!
In dieser Ausgabe werden Sie auch unser Serviceteam
kennenlernen und mehr über die neuesten weltweit
implementierten Systeme von Q.I. Press Controls erfahren.
Wir behandeln auch die WAN-IFRA World Publishing Expo
2013 vom 7.-9. Oktober 2013 in Berlin etwas näher, eine
Veranstaltung, zu der die gesamte Zeitungsindustrie und
Printzeitungsbranche zeigt, was sie zu bieten hat. Vor
Kurzem ist es auf dem Markt deutlich geworden, dass
nur unabhängige Zeitungsverleger in der Lage waren, die
Welt wissen zu lassen, wo die Demokratie in Gefahr ist.
Zeitungen sind eine unschätzbare Informationsquelle für
„den Mann auf der Straße“, den Leser zu Hause, in der
Führungsetage, am Lesetisch und in Kiosken überall in der
Welt!
Das Feedback zu unserem Service zeigte auch, dass
technische Fehlermeldungen in unseren Systemen
besser gehandhabt werden sollten. Da viele moderne
Rotationsdruckunternehmen nicht mehr über ein eigenes Wir hoffen, dass diese 29. Ausgabe viel Lesevergnügen,
Wartungsteam verfügen, war die Kommunikation über interessanten Stoff und aufschlussreiche Informationen für
fehlerhafte Funktionen nicht ideal. Die Spezialisten
Sie bereithält und Sie sich schon wieder auf die nächste
von Q.I. Press Controls müssen bei Funktionsfehlern Ausgabe von registerFOCUS freuen! Wir hoffen, Sie auf der
oft die Probleme erst durch indirekte Beschreibungen
WAN-IFRA World Publishing Expo 2013 vom 7.-9. Oktober
herausfiltern. Dadurch wird die Entwicklung einer
2013 in Berlin, an Stand Nr. 1.2.320 wiederzusehen.
geeigneten Lösung oftmals verzögert. Niemand ist
glücklich, wenn unsere Serviceexperten länger als nötig Mit freundlichen Grüßen,
arbeiten müssen, weil Ungenauigkeiten die Umsetzung
einer guten Lösung verzögern, denn das führt zu einer Menno Jansen und Erik van Holten, Geschäftsführer von
höheren Anzahl von Servicestunden, d.h. unnötigen Kosten.
Q.I. Press Controls
Deshalb hat Q.I. Press Controls die Service-Schaltfläche
entwickelt. Sie funktioniert wie folgt: wenn eines der
Systeme von Q.I. Press Controls
eine Fehlermeldung ausgibt, kann
der Drucker die Schaltfläche Service
auf dem Touchscreen berühren.
Dadurch wird die Fehlermeldung vom
Hintergrundsystem
aufgenommen,
zu einer E-Mail verarbeitet und an
das Serviceteam von Q.I. Press
Controls gesendet. Dieses bestätigt
den Erhalt der Fehlermeldung und
analysiert das Problem. Letzteres wird
dann entweder aus der Ferne gelöst
und der Erfolg per E-Mail bestätigt, Erik van Holten und Menno Jansen führen das ABD II in Berlin ein.
E D I T I O N
2 9
News Cor p Australia hebt die
Dr uckq ualität mit Q .I. Press Controls
Die Migration von Informationen hin zu digitalen Medien nimmt vielleicht zu und wird sehr wahrscheinlich von Dauer sein, aber
ihre Auswirkungen auf die Zeitungsverlage lassen sich in zwei unterschiedlichen Trends wahrnehmen.
Verleger werden zu neuen Methoden gedrängt, um die
Leserschaft zu erreichen, indem sie ihre Inhalte auf neue
Weise einsetzen, und ihre traditionellen Trägermedien
– die Zeitungen – wurden akribisch dahin gehend
untersucht, wie sie angepasst werden können, um die
veränderten Erwartungen ihrer treuen Leser zu erfüllen.
Verlagsgesellschaften in allen Teilen der Welt mussten
sich rasch anpassen, um diesen neuen Marktvorgaben
zu folgen. Einer der weltweit größten Zeitungskonzerne,
die News Corporation, hat sich in zwei getrennte
Rechtssubjekte aufgespalten, um sich auf seine
Kernaktivitäten zu konzentrieren.
Und mit der Aufspaltung der globalen Muttergesellschaft
in Verlags- und Unterhaltungsaktivitäten erlebte auch die
australische Tochter, News Limited, einen Wandel. News
Corp Australia, wie das Unternehmen heute heißt, zählt
etwa 70 Prozent aller Zeitungsauflagen in Australien zu
seinem Netzwerk von Zeitungstiteln. In vier Hauptstädten
australischer Bundesstaaten – Brisbane, Adelaide, Hobart
und Darwin – hat News Corp Australia keinen echten
Wettbewerber für seine Metropolenzeitungen, sodass das
Unternehmen über eine außergewöhnliche Reichweite
und Einflussmöglichkeiten verfügt. Es ist auch der einzige
Verleger einer nationalen Tageszeitung, The Australian,
und der größte Verleger von Lokalzeitungen im gesamten
Land. Entgegen dem weltweiten Trend gehen die Auflagen
australischer Zeitungen zwar allmählich zurück, aber nur
leicht. Die Tabloid-Tageszeitung von Sydney von News
Corp Australia, The Daily Telegraph, verlor nur 7,1 Prozent
seiner Auflage vom Vorjahr, und liegt jetzt bei 305.132,
Die Druckerei am Standort von News Corp Australia in Sydney.
während die Sonntagsausgabe, der Sunday Telegraph,
8,2 Prozent verlor, aber immer noch 599.165 Exemplare
verkauft.
The Australian, die nationale Broadsheet-Zeitung von
News Corp Australia, erhielt sich eine Auflage von
119.490, mit einem Rückgang um nur 6,6 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr, und ihre Samstagsausgabe zählte
bei der letzten Prüfung 264.547 Exemplare.
Owen Cousins, Projektmanager National Production &
Logistics Transformation Program bei News Corp Australia,
bestätigte, dass sich die Titel des Unternehmens in einem
intensiven Wettbewerbsumfeld behaupten. „Es stimmt,
dass sich die Verbraucher immer stärker digital orientieren
und die Entwicklung der Printauflagen nur noch in eine
Richtung geht. Dennoch sind die Rückgänge bis heute
relativ gering – um es mit den Worten von Mark Twain
zu sagen: Die Geschichten über den Tod der Zeitungen
waren eine starke Übertreibung. Unsere Printauflagen
haben sich bisher nicht so sehr verkleinert“, so Cousins.
Eine Investition in Qualität
News Corp Australia steht weiter hinter seinen Zeitungen
und hat versucht, seine Stärke mit einer großen Investition
in neue Technologie zur Verbesserung der Druckqualität
und Verschlankung der Druckprozesse auszubauen.
Im November letzten Jahres gab News Corp Australia
bekannt, dass Q.I. Press Controls beauftragt wurde,
die Rollendruckmaschinen von News Corp Australia
an den Druckstandorten in Sydney und Brisbane mit
den optischen Mess- und Regelsystemen mRC+
und IDS auszurüsten. Der gesamte Auftrag betraf 60
Papierbahnen. Zum Zeitpunkt der Ankündigung sagte
Geoff Booth, National Production and Logistics Director
bei News Corp Australia: „Es ist eine wichtige Botschaft
an die Branche, unsere Kunden und unsere Mitarbeiter,
dass News Limited [jetzt News Corp Australia] klar auf
den Zeitungsdruck setzt.“
Owen Cousins unterstrich das fortgesetzte Bestreben von
News Corp Australia zur Verbesserung der Druckleistung
Gary Woodside, National Business Development Manager bei News Corp Australia.
des Unternehmens. „Wir versuchen, unsere Arbeit
immer effizienter zu gestalten“, erklärte er. „Im Laufe
des letzten Jahres etwa haben wir eine verbesserte
Auflagenorganisation eingeführt, dank derer wir einige
Bereiche schließen und die Kosten reduzieren konnten.“
„Im November 2012 haben wir durch die Ankündigung einer
signifikanten Investition in Initiativen zur Kapitalerhöhung
für unsere Druckmaschinen in Sydney und Brisbane unser
langfristiges Engagement für die Printmedienbranche
erneut bestätigt. Eine hochwertige Druckproduktion
ist ein wesentlicher Aspekt der Zeitungsproduktion, da
Werbekunden für Zeitschriften und Zeitungen dieselben
Qualitätserwartungen hegen.“
Zu den Anforderungen von News Corp Australia für
die Standorte in Sydney und Brisbane zählten eine
präzisere Farbregelung während des Druckbetriebs für
eine größere Farbgenauigkeit und Druckkonsistenz und
gleichzeitig die Reduzierung des dafür notwendigen
Arbeitsaufwands. Diese Installationen sollen zu einer
Verringerung der Anfahrmakulatur und zu Einsparungen
des Farbverbrauchs führen.
Am Standort in Sydney von News Corp Australia
wurden insgesamt 20 Drucktürme der doppelbreiten
GEOMAN-Druckmaschinen von manroland mit der
mRC+-Farbregisterregelung mit Marken, mithilfe von
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REGISTER FOCUS
P E R I O D I C A L
N E W S L E T T E R
Mit Q .I.P.C. sind wir in der L age, unseren L eser n und
Werbekunden jeden Tag eine konsta nt hohe P ro duktq ualität
zu bieten
40 motorisch verfahrbaren Scannern, ausgerüstet. Die
IDS-Farbregelung wird für 20 Drucktürme mit TIFFReferenzanalysesystemen und Druckfehlermeldung
installiert. Eine automatische Kontrolle der Feuchtung für
20 Papierbahnen gehört auch dazu.
Der Standort Brisbane von News Corp Australia verfügt
über vier doppelbreite COLORMAN- (Newsman-)
Druckmaschinen von manroland. Ihre 16 Drucktürme
werden mit einer Registerregelung in Form einer
mRC+ Farbregisterregelung mit Marken, mit 32
motorisch verfahrbaren Scannern und einer mRC+
Schnittregisterregelung mit Marken nachgerüstet. Auf
allen 16 Drucktürmen wird eine IDS-Farbregelung
installiert, inklusive automatischer Kontrolle der
Feuchtung und Druckfehlermeldung. „Die Installation
wird für unsere Leser eine konstant bessere Qualität der
Produkte gewährleisten“, so Booth bei der Ankündigung.
„Die optische Messung und der Farbauftragsprozess
sind hochwissenschaftliche Prozesse, welche die
Abweichungen des derzeit manuellen Prozesses beheben.
Im Ergebnis wollen wir erreichen, dass unsere Leser eine
größere Konsistenz unserer Zeitungen erkennen.“
Ein langer Weg
Der Ursprung dieser Installation geht auf das Jahr 2005
zurück, als die ersten Gespräche zwischen Q.I. Press
Controls und News Limited begannen, jedoch noch nichts
daraus hervorging. Dann begannen 2011 Menno Jansen,
Chairman von Q.I. Press Controls, und Nigel Alexander,
Vertreter von Ferrostaal Australia für Q.I. Press Controls in
Australien und Asien, ein neues Gespräch mit News Corp
Australia über die Aufrüstung der Farbmesssysteme der
Druckmaschinen.
„Wir haben vor einer ganzen Weile mit News Limited,
wie sich das Unternehmen damals nannte, mehrere
Gespräche über vollautomatische Farbmessung und
-regelung geführt, aber dabei kam nichts heraus. Später
begannen wir, von einer Nachrüstung der Druckmaschinen
mit einer vollautomatischen Farb- und Registerregelung
zu sprechen. Die Druckmaschinen des Unternehmens
sind relativ alt und die Betriebskosten sowie die Makulatur
sollten in dieser vorhandenen Umgebung reduziert
werden“, erläuterte Nigel Alexander.
„Das Projekt ist ein gutes Beispiel für die ausgezeichnete
Zusammenarbeit zwischen Q.I. Press Controls und
Ferrostaal in Bezug auf einen sehr großen Kunden.
Die Übereinstimmung in unserem Geschäftsgebaren
und die Art der Verhandlungsführung mit News Corp
Australia haben dazu geführt, dass wir zwei bedeutende
Verträge mit News Corp Australia abschlossen. Wir
von Ferrostaal konnten sehr gut mit Q.I. Press Controls
zusammenarbeiten, und unsere engen Beziehungen mit
Q.I.P.C. haben es möglich gemacht, für alle Beteiligten,
insbesondere News Corp Australia, die gewünschten
Ergebnisse zu erreichen“, fügte er hinzu.
Die Installation beginnt
Die Installationen von Q.I. Press Controls begannen Ende
letzten Jahres im Werk in Sydney und die Installation in
Brisbane läuft derzeit noch. News Corp Australia nutzt
die Gelegenheit für einen Auftrag an manroland über eine
gleichzeitige elektronische Aufrüstung der Maschinen.
Für Nigel Alexander sind diese Installationen eine
kosteneffiziente Möglichkeit, nicht nur die Druckleistung
zu verbessern, sondern auch die Lebensdauer der
Druckmaschinen selbst zu verlängern. „Unter den
aktuellen Marktbedingungen muss jeder effizienter
arbeiten. Wenn die Druckmaschine immer noch gute
Arbeit leistet und die Elektronik aufgerüstet werden
kann, um die Genauigkeit und Leistungsfähigkeit mit
den modernsten Regelsystemen zu verbessern, hat sie
effektiv eine längere Lebensdauer. Es ist immer noch eine
große Investition, die zeigt, dass es News Corp Australia
mit seinen Zeitungen und deren Zukunft immer noch sehr
ernst meint“, so Alexander.
„Dabei geht es auch um ein besseres Endprodukt. Es
ist wichtig, dass News Corp Australia Werbekunden das
beste Trägermedium für ihre Botschaften zur Verfügung
stellt und sichergeht, dass Farbe und Register genau da
sind, wo sie sein sollten.“ Das bestätigt Gary Woodside,
National Business Development Manager bei News
Corp Australia, der mit dem Stand der Installationen
– Sydney mit gutem Fortschritt und Brisbane in der
Installationsphase – sehr zufrieden ist.
„Die Installationen verlaufen sehr gut“, erzählte er. „Das
Team arbeitet sehr gut mit Q.I. Press Controls zusammen,
und wir sehen eine größere Konsistenz hinsichtlich der
Farbwerte. Auch wenn wir leichte Auswirkungen auf
unseren Anfahrprozess erwarten, sehen wir insgesamt
eine minimale Beeinträchtigung von Produktionsplänen.“
Nutzen erkennbar
Gary Woodside (links) und Owen Cousins mit der Kamera von Q.I.P.C. auf einer der Druckmaschinen in Sydney.
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Eine Installation durch Q.I. Press Controls ist stets auf das
Endprodukt ausgerichtet und auf das, was sie Verlegern
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2 9
Durch die Implementier ung der Tech nologie von Q .I.
P ress Controls sind wir nun besser aufgestellt, um die
la ng fristige Zukun f tsf ä higkeit unseres Dr uckgeschä f ts
sicherzustellen
und Lesern für die Zeitungsprodukte bietet. „Diese
Aufrüstung dient einer ganzen Reihe von Geschäftszielen,
insbesondere der Bereitstellung von Produkten von
konsistent hoher Qualität für unsere Kunden ebenso wie
interne Qualitäts- und Effizienzsteigerungen“, erklärte
Gary Woodside. Er verdeutlichte, wie das einzigartige
System von Q.I. Press Controls nicht nur für eine
hervorragende Farbe sorgt, sondern den Prozess auch
für die Bediener einfacher, genauer und schneller macht.
„Die Farbbalance-Qualitätsprüfungen unseres früheren
Systems verwendeten Graufelder, um eine visuelle
Graubalance zu erreichen, oder sofern die Produkte das
erlaubten, wurde ein Farbkontrollstreifen in die Mitte
oder an den Rand jeder Seite gesetzt und Densitometer
verwendet.“ „Es gab keine größeren Probleme mit
unseren alten Systemen. Dennoch sind wir mit Q.I.P.C. in
der Lage, unseren Lesern und Werbekunden jeden Tag
eine konstant hohe Produktqualität zu bieten.“ „Eines der
herausragenden Merkmale dieses Produkts ist der Einsatz
der Technologie ohne Registermarken. Dass wir keine
Farbkontrollstreifen mehr auf jeder Seite benötigten, um
die Farbe zu messen, kam für unser Zeitungsformat sehr
recht“, erläuterte er.
Nigel Alexander zufolge wird die Automatisierung mit
dem mRC+ System von Q.I.P.C. den Bedienern bei News
Corp Australia Anfahrmakulatur und Zeit sparen. „Wenn
jemand manuell die Farbe korrigieren muss, tendiert er
zur Überfärbung. Das Farbsystem von Q.I.P.C. misst
die Farbe, die sich tatsächlich auf dem Papier befindet,
vergleicht sie mit dem Standard, wo sie sein sollte, und
korrigiert sie automatisch. Da alles per Computer erfolgt,
ist es viel schneller und präziser, der Farbverbrauch
wird dadurch reduziert und man erhält viel schneller ein
verkaufsfähiges Exemplar. „Auch der Arbeitsaufwand
wird dadurch reduziert und spart den Bedienern Zeit“,
fügte er hinzu.
Nigel Alexander geht davon aus, dass eine messbare
Abnahme der während der Produktion entstehenden
Makulatur ein weiterer wichtiger Nutzen für News Corp
Australia sein wird. „Damit wird ihre Makulatur reduziert
und sie erreichen eine schnellere Registerregelung mit
viel kleineren Registerpunkten. Wenn keiner einem diese
Punkte zeigt, sieht man sie auf dem Papier gar nicht.
Verglichen mit dem alten System können dadurch an
beliebiger Stelle auf der Seite Punkte gesetzt werden. Das
erlaubt der Redaktion eine größere Freiheit und reduziert
Komplikationen.“
Owen Cousins stimmt zu, dass die Makulatur sehr
wahrscheinlich reduziert wird, wodurch wiederum
Kosten eingespart werden. „Wenn die Farb- und
Feuchtmittelkontrolle voll funktionsfähig ist und sich die
Bediener mit dem System vertraut gemacht haben, könnte
die Anfahrmakulatur um 40 Prozent reduziert werden“,
schätzte er.
Bessere Qualität, besseres Geschäft
„Durch die Implementierung der Technologie von Q.I.
Press Controls sind wir nun besser aufgestellt, um die
langfristige Zukunftsfähigkeit unseres Druckgeschäfts
sicherzustellen, indem wir unsere Regelsysteme
austauschen, aufrüsten und erweitern“, so Owen Cousins.
Und das wird auch für die Besucher des Standorts Sydney
deutlich. Die Bediener dort haben einen der Bildschirme
von Q.I. Press Controls im Kontrollraum als „Mensch“
dekoriert und ihn Wilson genannt. Sie sehen ihn als einen
ihrer Kollegen an, weil er so viel für sie leistet.
Für Q.I. Press Controls bedeutet das echte Teamarbeit.
Ein Ausschnitt aus der Druckhalle am Druckstandort von News Corp Australia
in Sydney.
Wilson, der Helfer der Bediener am Standort von News Corp Australia in
Sydney.
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REGISTER FOCUS
P E R I O D I C A L
N E W S L E T T E R
m RC - 3D f ür 3V-For mat The
Columbus Dispatch
The Columbus Dispatch, dessen Zeitungsproduktion erst im Januar 2013 auf ein Kompaktformat umgestellt wurde, hat erneut in die
Steigerung der Qualität und Effizienz investiert und dabei spielt mRC-3D eine wichtige Rolle!
mit zusätzlicher Technologie auszurüsten, um die Effizienz
und Qualität ihrer Druckmaschinen zu steigern, kürzere
Maschinenrüstzeiten zu erreichen, die Makulatur zu
reduzieren und eine schnellere Farbregisterregelung
sowie ein breiteres Spektrum an Abschnittslängen von
jeder TKS-Linie zu erzielen. Vor dieses Dilemma wurde
Q.I. Press Controls gestellt. Und das Unternehmen hatte
die Antwort parat.
Ein komplettes mRC-3D-Paket
Megaauftrag für Q.I. Press Controls
Ronald Reedijk, Managing Director von Q.I. Press Controls
North America Ltd., in North Kingstown (USA), berichtete,
dass sein Unternehmen einen Großauftrag von The
Columbus Dispatch für die Lieferung, Umsetzung und
Inbetriebnahme von 124 mRC-3D-Registerkameras auf den
TKS-Zeitungsdruckmaschinen von The Columbus Dispatch
erhalten hat. Dieser Auftrag ist Teil eines umfassenden
Qualitäts- und Effizienzsteigerungsprogramms für den
Druckprozess von The Columbus Dispatch. Reedijk
ist begeistert: „Als Q.I. Press Controls sind wir sehr
stolz auf dieses hohe Maß an Vertrauen, das in unsere
Qualitätsautomatisierungssysteme gesetzt wird, wie
dieser wichtige Großauftrag zeigt. Unsere Systeme haben
nachgewiesen, dass sie in Zeitungsdruckprozessen
weltweit den Ausschlag geben und die Qualität und
Effizienz von Zeitungsprodukten und Druckereien
verbessern. Immer wieder bestätigen unsere Kunden,
dass die Qualitätsautomatisierungssysteme von Q.I.
Press Controls ihre Druckanlagen aufwerten. Und das bei
einem reduzierten Betriebsfaktor und gleichzeitig höherer
Produktqualität und Effizienz.“
3V-Format
Der Auftrag über 124 mRC-3D-Registerkameras ist
Bestandteil eines umfangreichen Projekts bei The
Columbus Dispatch. Zunächst wurden die vier TKSZeitungsdruckmaschinen auf das 3V-Format genannte
Kompaktformat umgestellt. Ein neuer Klappenfalzapparat
wurde auf der Antriebsseite jeder Druckmaschine
hinzugefügt und ersetzt den vorhandenen, antriebsseitigen
3:2-Rotationsfalzapparat. Er kann nun aus dem gesamten
Zylinderumfang drei Mal die Abschnittslänge schneiden
06
und falzen, statt nur zwei Mal wie bisher auf dem alten
Falzapparat. Wo eine Zylinderumdrehung bis jetzt 16
Zeitungsseiten hervorbrachte, sind es nun 24 Seiten
des neuen Formats, das 61 % seiner ursprünglichen
Größe aufweist. Bisher hatten die TKS-Druckmaschinen
eine 4/2-Konfiguration (vier Seiten in der Breite und
2 Seiten im Zylinderumfang). Jetzt ist es eine 4/3 (vier
Seiten in der Breite und 3 Seiten im Zylinderumfang).
An der Bedienerseite der Druckmaschine befindet sich
der 3:2-Rotationsfalzapparat. Das neue Format ist 14,7
Inch hoch und 10,5 Inch breit (373 x 267 mm) statt
bisher 22 Inch x 11,5 Inch (559 x 292 mm) (maximale
Papierbahnbreite). Die Richtung des Falzrückens bleibt
weiterhin parallel zur Faserrichtung des Papiers. Für
dieses Projekt wurde auf Zylinder mit einem Spannkanal
umgestellt und die ungenutzten Spannkanäle wurden
ausgefüllt, damit die Maschinen entweder das 3:2- oder
das 3V-Format produzieren können.
Ausrichtung auf Qualität und Produktivität
Das 3V-Format leitete ein komplettes Umdenken dahin
gehend ein, was eine Zeitung sein kann, und führte
zu einer Neugestaltung der redaktionellen und der
Werbeinhalte. Mit diesem neuen Design sollte das
Kundenerlebnis verbessert und ein neuer Akzent auf
die Qualität des Produkts gesetzt werden. Außerdem
konnte The Columbus Dispatch mit dem 3V-Format die
Kapazitäten ausbauen und weitere Produkte an Bord
holen. Im Rahmen des fortgesetzten Bestrebens zur
Verbesserung der Produktqualität, Aktualität und zur
Erfüllung der Bedürfnisse von Werbekunden musste das
Produktionsleitungsteam von The Columbus Dispatch
eine Lösung finden, ihre vorhandenen Druckmaschinen
Q.I. Press Controls empfahl ein vollautomatisches System
zur Regelung von Farbregister, Gesamtumfangsregister,
Strangregister und Schnittregister. Es war ein Leichtes
für Q.I. Press Controls, überzeugende Referenzen von
vergleichbaren Automatisierungspaketen zu präsentieren,
die sie implementiert hatten. Das vorgeschlagene Projekt
wird 124 mRC-3D-Registerkameras mit AIMS (Automatic
Ink Mist Shield) umfassen. Hinsichtlich der technischen
Ausführung und Lieferzeit konnte Q.I. Press Controls
die Anforderungen von The Columbus Dispatch erfüllen
und eine Umsetzung dieses Großprojekts bei normal
weiterlaufender Zeitungsproduktion gewährleisten.
Ein wichtiges Verbindungsglied
Dieser Auftrag wurde mithilfe von Print2Finish, Vertreter
von Q.I. Press Controls in Nordamerika, an Land gezogen,
mit Wayne Anderson als Projektleiter und Business
Development Executive. Im weltweiten Netzwerk von
Q.I. Press Controls bildete diese Firma ein wichtiges
Verbindungsglied für die Auftragsgewinnung. Print2Finish
ist auch ein wichtiger Akteur während der Umsetzungsund späteren Servicephase.
Dieses Bild zeigt das handlichere 3V-Format, das etwa 40 % kleiner ist.
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2 9
ABD II
Kontinuierliche Innovationen bei Q.I. Press Controls
Oder: die Einführung des Air Bustle Device II. „Durch das neue Luftdüsendesign ist das ABD II noch effektiver und noch viel energieeffizienter“, so Erik van Holten.
Einleitung
Praktischer Bedarf
Vielleicht kennen Sie das ABD-System von Q.I. Press
Controls: Es korrigiert das Fan-Out-Register auf
Coldset- und Heatset-Rotationsdruckmaschinen. Beim
Offsetrotationsdruck können die ersten Druckfarben
durch übermäßige Feuchtigkeitsaufnahme und ungünstige
Druckverhältnisse auf der Papierbahn seitlich weglaufen.
Dies führt zu Seitenregisterfehlern. Das Problem kann
vor Hinzufügung neuer Farben mechanisch durch eine
Verschmälerung der Papierbahn auf ihre ursprüngliche
Breite korrigiert werden. Früher wurden Exzenterrollen
eingesetzt, mit denen es jedoch zu Beschädigungen und
sogar Einschnitten in die Papierbahn kommen konnte.
Deshalb wurden sie durch Bürstenräder ersetzt. Später
fing man an, kontaktlose Luftdruckdüsen, Air Bustles
Auf breiteren und schnelleren Rotationsdruckmaschinen
sind die Auswirkungen einer vibrierenden oder flatternden
Papierbahn zwischen Drucktürmen größer als zuvor.
Ursache dafür ist der Ablöseeffekt der bedruckten Bahn,
die an dem Gummituch haftet, mit dem gerade eine
Farbe auf die Papierbahn gedruckt wurde. Die Spannung
der Papierbahn ist hoch genug, um ein Haftenbleiben
zu verhindern, jedoch vibriert oder flattert dadurch
die Papierbahn zwischen zwei Druckeinheiten. Wie
stark dieser Effekt ist, wird durch die Geschwindigkeit
der Druckmaschine, das Gewicht des Papiers, die
Druckfarbe und das Gummituch bestimmt. Diese Faktoren
beeinflussen auch die Funktionsweise des ABD-FanOut-Register-Systems. Das ABD I erzeugt ein „Kissen“
Reicht der Luftdruck des „Kissens“ nicht aus, berührt die
flatternde Papierbahn den Düsenkopf, was zu Streifen
auf dem bedruckten Papier führt. Das Problem kann
auf einfache Weise durch eine Erhöhung des Luftdrucks
gelöst werden, der Nachteil davon ist aber, dass mehr
Luft verbraucht wird und höhere Kosten anfallen. Hieraus
entstand die Idee, die Kontaktoberfläche der Druckluft zu
vergrößern.
Der Pilz
Der Querschnitt zeigt die von uns entwickelte Lösung.
Die Düsenspitze wurde vollständig neu konstruiert. Das
Düsenloch – aus dem die Druckluft senkrecht ausströmt
– ist jetzt eine Kammer mit einem pilzförmigen Stopfen am
Ende. Es sieht so aus, als sei so das Loch verschlossen,
Durch das neue Luf tdüsendesig n ist
das A BD II noch ef fektiver und noch viel
energieef f izienter
genannt, in den Druckmaschinen zu verwenden. Unsere
neueste Entwicklung in diesem Bereich ist das ABD II,
„weil wir ahnten, dass eine noch bessere Leistung als die
des bestehenden ABD-Systems möglich war“, erklärt van
Holten.
aus Druckluft mit einer großen Luftoberfläche. Wenn
der Drucker ungenaue oder verwirbelte Fan-Out-Effekte
feststellt, wird er in der Regel die Düsenhöhe anpassen.
aber das ist es nicht! Zwischen der Kante des Pilzes
und der Düsenkammer besteht ein mikroskopisch
kleiner Spalt. Von oben gesehen ist er ringförmig. Da
Innovationsteam
Die ausgestreckten „Fühler“ von Q.I. Press Controls
veranlasste das Innovationsteam des Unternehmens,
Wege zur Optimierung des ABD-Systems zu suchen.
Dieses Team konzentriert sich auf Prioritäten wie eine
verbesserte/optimierte Funktion, Nachhaltigkeit und
die Senkung der Betriebskosten. Mit genau diesen
Zielen im Hinterkopf schaute sich das Team auch die
Luftnutzung des ABD I und deren Auswirkungen an.
Druckluft ist teuer genug, um die Entwicklung einer
innovativen Düse zur signifikanten Reduzierung des
Verbrauchs zu rechtfertigen. Wenn man die Kosten für
jeden eingesparten Liter Druckluft summiert, kommt man
in einem Dreischichtsystem schnell auf Hunderte von
Euro. Dies war Grund genug für unser Innovationsteam,
den Versuch zu unternehmen, einen bedeutenden
Reduktionsfaktor zu realisieren.
Rechts: das neue ABD II; links: das derzeitige ABD. Beide Systeme haben dieselben räumlichen Erfordernisse.
07
REGISTER FOCUS
der Luftdruck nun mehr als halbiert ist, kann eine viel
geringere Luftmenge mit einer Austrittsgeschwindigkeit
von Mach 1 einen Schutzring aus Luft an der Unterseite
der Papierbahn bilden! Das geht unglaublich schnell und
führt zu einem extrem stabilen und starken Luftkissen
und einer entsprechenden Hebewirkung unter der
Papierbahn. Pilotversuche haben gezeigt, dass durch
die größere Kontaktfläche mit der Papierbahn das ABD II
widerstandsfähig gegenüber Vibrationen und Flattern ist.
Zahlen und Fakten
Das neu entwickelte ABD II wird offiziell auf der WAN-IFRA
Publishing Expo Berlin (7.-9. Oktober 2013) eingeführt.
Demonstrationsdüsen sorgen bei der Markteinführung für
Klarheit. Die Vorteile des ABD II sind:
• Vollständig kontaktlose Kompensierung des Fan-OutRegisters
• Sowohl vollautomatische Fan-Out-Regelung für alle
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Versionen der Regelsysteme von Q.I. Press Controls als
auch manuelle Steuerung über das Luftdruck-Bedienpult
• Kein Einreißen des Papiers aufgrund von Fan-OutProblemen
• Minimaler Luftverbrauch zur Stabilisierung der
Papierbahn
• Komplett wartungsfrei
• Kompensierung des Fan-Out-Registers mit einer
Genauigkeit von +/- 0,01 mm.
Q.I. Press Controls hört stets auf die Anwender und ihre
Erfahrungen und sucht beständig nach Möglichkeiten zur
Verbesserung der Systeme. Unser Innovationsteam ist für
Sie da!
• Bediener und fertige Druckerzeugnisse leiden weniger
unter den nachteiligen Auswirkungen einer vibrierenden
bzw. flatternden Papierbahn, da das ABD II eine extrem
stabile Luftkissenwirkung ermöglicht
• ABD II kann anstelle von oder in Kombination mit dem
ABD I eingesetzt werden
• ABD II kann in demselben Konstruktionsumfeld auf
bzw. in der Rotationsdruckmaschine wie ABD I verwendet
werden
Das neue
A BD II wird
of f iziell au f
der P ublishing
Ex po Berlin
eingef üh r t
Querschnitt beider ABD-Versionen. Es ist leicht zu erkennen, dass Version I einen Luftdruckkanal erzeugt, während Version II kreisförmige Luftkissen unterhalb der Papierbahn produziert.
08
E D I T I O N
2 9
WAN-IFRA World Publishing Expo 2013 in Berlin, vom 7.-9. Oktober 2013
Notgedrungen
Unbekümmertheit kann man der Zeitungsindustrie wirklich nicht vorwerfen. Obwohl der Markt unter starkem Druck steht, weigern sich
Printzeitungen, sich einfach hinwegfegen zu lassen. Hersteller von Zeitungsprodukten entscheiden sich oft notgedrungen für ein ansprechenderes
Aussehen ihrer Erzeugnisse – „sexy“ müssen sie sein. Qualität sollte offensichtlich sein. Aber: „Gut genug ist nicht gut genug!“
Attraktivität
Während Zeitungen in der Vergangenheit Produkte waren,
bei denen „gut genug“ genug war und die sich darin klar
von Zeitschriften unterschieden, ändert sich dies nun,
wenn auch nur langsam und notgedrungen. Wie Zeitungen
ausschauen, wird immer wichtiger. Die Zeitungen werden
jetzt auch in einen Kampf zwischen neuen e-Medien
und i-Medien verwickelt, um die sogenannten FastfoodNachrichten-Konsumenten zu bedienen. Mehr denn je
müssen die Redaktionen auf mehrere Kanäle setzen.
Das Programm der diesjährigen WAN-IFRA Expo in
Berlin lässt erkennen, dass auch die Vortragenden auf
die Veränderungen in der Medienlandschaft eingehen
werden. Es wird in Berlin aber auch viel zu sehen
geben. Die Organisatoren haben über 300 Aussteller
angekündigt, die nützliche Tools für Zeitungsverleger und
-druckereien präsentieren werden, welche in der Regel zu
einer Effizienzsteigerung führen.
Wie Zeitungen
ausschauen, wird
im mer wichtiger
Vertrauen
Etwa die Hälfte aller Aussteller auf der WAN-IFRA
Expo werden Systeme und Anlagen für den Einsatz
im Druckbereich zeigen. Es war abzusehen, dass
Druckmaschinenhersteller eine weniger dominierende
Rolle spielen würden als noch vor zehn Jahren. Aufgrund
ihrer Internationalität macht sich die Nachfrage von
asiatischen Zeitungsdruckereien jetzt stärker bemerkbar.
Die Druckmaschinenhersteller vor Ort nutzen diese
Entwicklung aus, entweder allein oder in Kooperation mit
Druckmaschinenherstellern aus westlichen Ländern. Mehr
denn je werden potenzielle Investoren lange und gründlich
darüber nachdenken, mit wem sie ins Geschäft kommen.
Die Tatsache, dass scheinbar unbezwingbare Hersteller
offensichtlich doch verwundbar sind, hat einige Zweifel
aufkommen lassen. Die noch existenten Unternehmen
müssen zeigen, was sie wert sind. Da renommierte
Markenunternehmen jetzt in der Lage waren, eine neue
Existenzebene zu erreichen, kehrt das Vertrauen des
Marktes zurück, aber es dauert seine Zeit. Wie es in den
Niederlanden so schön heißt: „Vertrauen kommt zu Fuß
und geht zu Pferd.“ Manchmal wird Q.I. Press Controls
eine solche Vertrauensfrage gestellt. Glücklicherweise
sieht Q.I. Press Controls immer Möglichkeiten, die
Gesundheit seines Unternehmens, seiner Technologien,
Innovationskraft und dauerhaften Kundenbetreuung zu
beweisen.
Der ideale Treffpunkt
Zwei Drittel der Aussteller beschäftigen sich
mit Softwareprodukten für redaktionelle und
Workflowtätigkeiten im Zeitungsbereich. Diese Mischung
macht die WAN-IFRA World Publishing Expo zum idealen
Treffpunkt für alle Beteiligten aus der Zeitungsindustrie.
Das Füllen und Erstellen von Seiten ist und bleibt eine
redaktionelle Aufgabe, aber digital kann Q.I. Press
Controls die Arbeitsschritte bis zur Fertigstellung eines
hochwertigen Endprodukts effizienter gestalten. Für
genau diese Gestaltung – auf Papier gedruckte Qualität
– wird Q.I. Press Controls einige Innovationen an seinem
Stand einführen (Stand-Nr. 1.2.320). Notgedrungen?
Nein, denn das Innovationsteam von Q.I. Press Controls
ist immer für eine Herausforderung bereit und sieht
überall Chancen. Und die WAN-IFRA World Publishing
Expo bietet tatsächlich eine Menge Chancen, sowohl für
Hersteller als auch für Endverbraucher. Q.I. Press Controls
unterstützt diesen extrem wichtigen Ideenaustausch in
Berlin und heißt Besucher an seinem stressfreien Stand
willkommen (Nr. 1.2.320). Wenn Sie die Fachmesse leider
nicht besuchen können, gibt es verschiedene andere
Möglichkeiten mit Q.I. Press Controls ins Gespräch zu
kommen.
Fehlerkommunikationssystem vorstellen: die Schaltfläche
„Service“**). Und natürlich kann Ihnen unser Standteam
noch mehr über interessante Anwendungen, wie die bei
BDU, erzählen, wo Q.I. Press Controls hochwertige Systeme
für das Management der neuen 6/2-Druckmaschine
mit Dreifach-Falztrichter für spezielle Falztechniken
installiert hat***). Koos Staal, Designer bei BDU, hat das
sogenannte Tablet-Format (< A4) mit Seitenreitern als
leserfreundliches Produkt erfunden. Dieses Erzeugnis aus
der 6/2-Zeitungsdruckmaschine wurde durch die perfekte
Strang-, Schnitt- und Farbregisterregelung mittels mRC3D ermöglicht. Das ist ein richtiger Augenfang, der sich
von vielen anderen neuen Zeitungskonzepten abhebt.
Zur gleichen Zeit wie die Expo finden Programme
auf vier Media-Port-Bühnen sowie fünf strategische
Konferenzen mit renommierten internationalen Referenten
statt, darunter Jussi Pekkarinen, Quality Manager bei
Alma media Oy in Finnland. Er wird eine Fallstudie zu
Verbesserungen der Effizienz und Qualität vorstellen, die
mit Systemen von Q.I. Press Controls erreicht wurden.
Die WAN-IFRA World Publishing Expo 2013 wird viele
technologische Innovationen sowie Möglichkeiten zur
Erweiterung der Perspektive für Zeitungen erörtern.
Indirekt ist es das, worum es bei der Freiheit der
Printmedien geht; selbst wenn diese manchmal unter
notgedrungenen Effekten leidet.
*) siehe „ABD 2.0“ in dieser Ausgabe
**) siehe Beschreibung im Hauptartikel
***) siehe „BDU als Trendsetter“ in dieser Ausgabe
Programm
Q.I. Press Controls wird nicht nur sein aktuelles
Portfolio an Systemen mithilfe von Software- und
Hardware-Demomodulen zur Schau stellen, sondern
auch diverse erfolgreiche Umsetzungen. Für immer
mehr Zeitungsdrucker, die das Bedienpersonal für ihre
Anlagen reduzieren wollen, ist IDS die erste Wahl. mRC3D ist der Auftakt zu fehlersicheren, wartungsfreien
Registerkameras. Wir werden ein neues Modul
zur Fan-Out-Kompensierung, ABD II*), einführen.
Q.I. Press Controls wird außerdem ein optimiertes
09
REGISTER FOCUS
P E R I O D I C A L
N E W S L E T T E R
Koninklijke Barneveldse Drukkerij Uitgeverij (BDU) nimmt 6/2 Commander CT mit mRC-3D in Betrieb
BDU als Trendsetter
Die Falzrücken der Tabloidzeitungen von BDU laufen jetzt parallel zur Faserrichtung des Papiers und die Punkturen befinden sich
am unteren Rand desselben Produktformats wie zuvor. Aber Leser und Werbekunden profitieren von dem neuen Druckverfahren,
das BDU für seine Tabloidprodukte einsetzt.
Unkonventionell
registerFOCUS (rF) sprach mit Hans Daniëls, Leiter des
Druckgeschäfts von BDU, einer Vertragsdruckerei für
etwa 70 Zeitungstitel jede Woche, darunter mehrere
Tageszeitungen. „Sehen Sie“, sagte Daniëls, „unsere
unkonventionelle Commander mit drei Falztrichtern
und 6-2-Zylinderbauweise kann bis zu 6 TabloidSektionen übereinander produzieren. Also nicht
für Panoramaanzeigen profitieren! Aber es gibt auch
noch viele andere Möglichkeiten. Wir verfügen über
mehr als 1700 Ausschießoptionen!“, erklärte Daniëls und
zeigte begeistert auf seinen Computerbildschirm. „Mit
dieser Ausschießsoftware können unsere Kunden ihre
bevorzugte Gestaltung und Paginierung auswählen. Durch
einen dritten Querfalz entsteht ein magazinähnliches
Enderzeugnis. Das nennen wir unser Tablet-Format.
Es kann in der Druckmaschine als
Teil eines Tabloidbogens eingefügt
(geheftet) werden“, so Daniëls.
„Verblüffend! Dieses unkonventionelle
Druckmaschinenkonzept bietet so viele
Möglichkeiten“, kann registerFOCUS
bestätigen.
Umdenken
Ende 2011 begann BDU über einen
möglichen Ersatz der vorhandenen
KBA Journal-Zeitungsdruckmaschine
von 1998 nachzudenken. „Wir
haben fast alles im Tabloidformat
auf
Broadsheet-Druckmaschinen
(manroland REGIOMAN und KBA
Journal) gedruckt, also war ein
dieser
Situation
Spezielles Produkt der Commander CT für BDU: 16-seitiges Zeitschriften-/Tablet-Format mit Reitern (an Überdenken
den temporären gelben Marken) auf der Innen- oder Außenseite der Sektion.
angebracht. Unsere Verlagskunden
akzeptierten nur ungern die Nachteile
von Tabloiderzeugnissen, die auf einer Broadsheetineinander, wie bei vielen Broadsheet-Maschinen, die
Zeitungsdruckmaschine gedruckt werden. Man kann sie
Tabloidformate produzieren sollen. Die Leser müssen
erkennen: zusammengefalzte Zeitungsteile, bei denen
unsere Zeitungen nicht auseinandernehmen, um ihren
die Leser nach ihren bevorzugten Rubriken suchen
bevorzugten Abschnitt zu finden. Außerdem kleben wir
müssen, und nur eine verfügbare Panoramaseite für
unsere Seiten im Falz; dadurch können die Leser rasch
Werbekunden. Unsere Broadsheet-Zylinder der 4/2 KBA
die gewünschten Seiten finden. Da die Punkturen von
Journal haben das Format 115,6 x 168 cm. Das ergäbe
der Seite an den unteren Rand gewandert sind, ist das
mit einer Zylinderumdrehung 32 beidseitig vierfarbig
Durchblättern der Zeitung einfacher geworden. Mit
bedruckte Tabloidseiten mit 28,9 x 41,5 cm. Drehen
unserer neuen Vierfarbendruckmaschine Commander
wir das Tabloidformat um 90o, würden in derselben
CT können Werbekunden von bis zu sechs Innenseiten
Unsere A nlau fm a kulatur ka n n au f unter
10 0 Umd rehungen reduzier t werden ! Und das
ist alles nur durch das m RC - 3D -Regelsystem
möglich geworden ! , sag te Da niëls
10
4/2-Konfiguration nur 16 Seiten auf einen relativ kleinen
Zylinder passen. Dies würde auch mehr Druckeinheiten als
die ausgewählte Konfiguration mit vier Türmen erfordern.
Deshalb haben wir beschlossen, unsere Tabloidseiten
6x in der Breite und 2x im Zylinderumfang aufzulegen;
das ergibt 24 vierfarbige Seiten. Das 6/2-TabloidZylinderformat änderte sich in 83 x 173,4 cm; ein relativ
schlankes Zylinderformat, das mit KBA vereinbart wurde.
In der Konfiguration mit vier CT-Druckeinheiten, vier
Rollenwechslern und einem Klappenfalzwerk KF5 mit 3
Falztrichtern in der Mitte kann jetzt eine Gesamtkapazität
von 96 vierfarbigen Tabloidseiten pro Zylinderumdrehung
produziert werden. Diese werden auf maximal sechs
Falzbogen (auch „Bücher“ genannt) von 16 Tabloidseiten
verteilt, übereinandergelegt und dann erneut mit dem KF5
Zylinder-Falzwerk auf ein kleines Magazinformat gefalzt“,
erläutert Daniëls.
Viele Registerfunktionen
Auf die Frage, warum die Commander CT bei BDU noch
relativ hoch ist, obwohl das Konzept der Commander CT
die Kompaktbauweise der KBA Cortina übernommen
hat, zeigt Daniëls auf die großen Baugruppen der
Wendestangen,
Leitwalzen,
Nebenregister
und
Schneideinrichtungen über den eigentlichen vier
Druckeinheiten. „Dadurch ist die Druckanlage 50
Prozent höher als die Druckeinheiten selbst; aber das ist
notwendig. Alle vier ganzen bedruckten Papierbahnen
werden vor dem Falzapparat in drei Stränge geschnitten.
Neben vielen Möglichkeiten zur seitlichen Bewegung der
Stränge werden die paarweisen Wendestangen auch
für die Steuerung des Seitenregisters der zwölf Stränge
verwendet. Nach Passieren der Nebenregister laufen alle
Teile der bedruckten Papierbahnen mit dem optimalen
Falz- und Schnittregister in den Falzapparat ein.“
20 motorisch
Scanner
verfahrbare
mRC-3D-
Als wir den Umgang an den Wendestangen und dem
Papierbahntransport entlang liefen, wurde uns der von
Daniëls beschriebene Verlauf der Stränge und bedruckten
Papierbahnen deutlich, als wir an den 20 neuen mRC3D-Scannern vorbeikamen und insbesondere am
E D I T I O N
automatisch. Damit ist es ein fast gänzlich wartungsfreies
System, das die Maschinenrüstzeiten und Makulatur
stark reduziert. Das ist für unsere kleinen Auflagen ganz
wichtig! Unser Druckteam ist sehr „schlank“. Subsysteme
sollten nicht seine Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch
nehmen. Schnell, zuverlässig und wartungsfrei: das sind
ausschlaggebende Faktoren für uns. Und genau das kann
das mRC-3D-System alles leisten“, kam Daniëls mit
seinen Ausführungen zu den Gründen von BDU für diese
Entscheidung zum Schluss.
Notwendigkeit
Hans Daniëls zeigt die vielen Ausschießmöglichkeiten, aus denen Verleger
wählen können.
Walzenmodul oberhalb des Falzapparats, an dem
bedruckte Papierbahnen und Stränge von links und rechts
zusammenkommen. Wir sahen dort 20 mRC-3D-Scanner,
die alle motorisch verfahrbar und mit Folienkassetten
des (Automatic Ink Mist Shield) ausgestattet sind. Auf
den Fotos sind einige von ihnen zu sehen, wie sie die
Papierbahn mit Blitzlicht beleuchten und scannen. Daniëls
erklärte gegenüber rF, wie sie arbeiten: „Nachdem die
vier Druckeinheiten das Papier bedruckt haben, prüfen
acht mRC-3D-Scanner das Farbregister auf der Schönund Widerdruckseite der vier Papierbahnen. Im weiteren
Verlauf kontrollieren zwölf mRC-3D-Scanner die Falzund Schnittregister der zwölf Stränge, bevor diese im
Falzapparat wieder zusammengeführt werden.“
Eine klare Entscheidung
In enger Absprache mit dem Druckmaschinenhersteller
wurde die neueste Generation des Regelsystems mRC3D von Q.I. Press Controls ausgewählt. „Meistens
liefert der Druckmaschinenhersteller seine Anlage mit
solch einem System, aber wir haben wirklich lange
darüber nachgedacht, was wir eigentlich wollten. Auf
unseren Broadsheet-Druckmaschinen arbeiten wir mit
Regelsystemen anderer namhafter Lieferanten. Unsere
Drucker haben schon Erfahrung mit ihnen. Aber wir hatten
einen guten Grund, uns für das mRC-3D von Q.I. Press
Controls zu entscheiden; die technischen Referenzen
waren absolut überzeugend! Insbesondere die Tatsache,
dass die Kameraschutzfolie bei Verschmutzungen
komplett und automatisch ausgetauscht wird, war für
uns ein entscheidender Faktor. Während wir die anderen
Systeme manuell reinigen mussten, erfolgt dies nun
Nachdem Daniëls uns die 20 mRC-3D-Scannerköpfe
und ihre spezifischen Funktionen in der Druckmaschine
für über 1700 Ausschießoptionen gezeigt hatte, war
für rF die Notwendigkeit eines fehlersicheren mRC3D-Regelsystems klar demonstriert. Daniëls ging
jedoch noch einen Schritt weiter und zeigte die jüngste
Innovation von BDU: ein Erzeugnis im Zeitschriften-/
2 9
verstehen, dass diese spezifischen Erzeugnisse ein perfekt
geführtes Strangregister benötigen. „Durch die perfekte
Positionierung der Mikromarken in der Druckvorstufe
können wir die Graduierung der übereinander geführten
Stränge vorbereiten. Beim mRC-3D-System bedeutet dies
die automatische seitliche Übereinanderpositionierung der
Stränge mithilfe der Wendestangen“, erklärte Daniëls.
Zweiseitensprung
Die Seitwärtsführung der bedruckten Stränge führt uns
zurück zur Seitengestaltung. Bei der 6/2 Commander
CT kann der Seitenumfang in Zweierschritten
(„Zweiseitensprung“) reduziert oder erhöht werden.
Das geht theoretisch mit einem halben Strang (1/6 der
Bahnbreite). Aber kein Drucker würde den Druck einer
solch schmalen Papierbahn auch nur in Erwägung ziehen;
sie würde leicht einreißen und noch viel mehr Probleme
hervorrufen! Die Commander CT löst dieses Problem,
indem sie den Sechstelstreifen direkt vor dem Falztrichter
Unsere Dr ucker haben schon
E r fa h r ung mit a nderen Systemen.
Aber wir haben uns f ür das m RC - 3D
von Q .I. P ress Controls entschieden ;
die tech nischen Referenzen wa ren
absolut überzeugend !
Tablet-Format (zylindergefalzt) mit Seitenreitern (siehe
Foto). Bei diesem Format sind die Reiter am unteren
Rand, auf der Innen- oder Außenseite des Falzbogens.
Wie kann eine Druckmaschine so etwas realisieren?
Stellen Sie sich vor: vier Stränge ähnlicher Breite werden
mithilfe der Wendestangen Schritt für Schritt im richtigen
Abstand zueinander ausgerichtet und anschließend über
den Falztrichtern in der Mitte gefalzt. Bei einem gut
eingestellten Trichterfalz entsteht so ein Tabloidbogen
mit einer graduellen Tabulierung an der Seite; praktisch,
um die Seiten eines bestimmten Tabloid-Teils abzuheben.
Auf dem Foto hat der Designer von BDU kleinere
Zeitschriften-/Tablet-Seiten in dem gefalzten TabloidEndformat platziert. Dadurch entstehen am unteren
Rand Reiter. Dreht man die Leserichtung, entstehen
dadurch mehr Möglichkeiten für Leser und insbesondere
Werbekunden! Die Leser von registerFOCUS werden
von einer breiteren Papierbahn abschneidet, die über einen
anderen Trichter weiterläuft. „Dazu braucht man aber
Zeit, bis man das rausgefunden hat“, sagte rF. Daniëls
lächelte: „Es war nicht so kompliziert. Die Software, der
„wobe-team GmbH“ ist enorm hilfreich. Wenn sich ein
Verleger für eine Gestaltung (mit oder ohne 2-SeitenSprung) entscheidet, wählt die wobe-Software die beste
Lösung aus, je nachdem, was die Commander CT machen
kann. Daraus erhalten wir dann das Ausschießschema.
Das wobe-Programm stützt seine Berechnungen auf die
verfügbaren Ausschießschemata der Commander CT und
liegt dabei immer richtig. Natürlich haben wir als BDU auch
ziemlich viel zur Endversion dieser Ausschießsoftware
beigetragen.“
Geringe Makulaturquoten
rF wollte von Daniëls gern wissen, wie sich die
Makulaturproduktion mit der Commander CT entwickelt
hat, die in diesem Jahr in Betrieb genommen wurde. „In
den wenigen Monaten, in denen sich unsere Mitarbeiter
mit der Anlage „auseinandergesetzt“ haben, nähern wir
uns unserem Makulaturziel von 150 Exemplaren. Wir
11
REGISTER FOCUS
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unser eigenes Ziel von 150 Exemplaren Anlaufmakulatur
endlich erreichen werden, und geteilt durch zwei sind
das tatsächlich nur 75 Zylinderumdrehungen Makulatur.
Unsere Anlaufmakulatur kann auf unter 100 Umdrehungen
reduziert werden! Das ist erstaunlich niedrig. Und das
ist alles nur durch das mRC-3D-Regelsystem möglich
geworden!“, sagte Daniëls mit einem Blick auf seine
Anlaufzahlen-Watchlist.
Trendsetter
mRC-3D-Scanner
haben bereits von 268 auf 254, dann 236, 196 bis auf
192 Exemplare Anlaufmakulatur reduziert. Angesichts der
doppelten Zylinderumfänge kann man diese Zahl halbieren
und erhält die Gesamtanzahl von Makulaturumdrehungen
der Commander CT. Wir gehen davon aus, dass wir
Die Commander CT ist eigentlich eine Rückkehr zu
der Maschine, welche BDU in der Vergangenheit
die für Wachstum und Expansion erforderlichen
Produktionskapazitäten gewährleistet hat. Die erste
Rollendruckmaschine für die BDU-Zeitungen war
eine einfachbreite Einfachumfang-Coldset-Rotationsdruckmaschine von Albert Frankenthal. Die nun verkaufte
KBA Journal wird durch die neueste Generation von
6/2-Zeitungsdruckmaschinen von KBA ersetzt. Auf
diese Weise gibt BDU den Schritt an für eine effektive
Produktion von vollfarbigen Tabloid- und (Semi-)
Commercialpublikationen.
BDU begann am 7. Oktober 1871 seine Drucktätigkeit; die
erste Publikation war die Barneveldse Krant, die sich zu
einem der bedeutendsten Titel in der Region entwickelte.
Daraus entstand ein ausgewachsenes Druckunternehmen.
Heute ist das Zeitungsdruckgeschäft von BDU zu einer
beeindruckenden unabhängigen Auftragsdruckerei
geworden, die lokale, regionale und nationale Zeitungen
mit insgesamt über 650.000 Lesern produziert.
Vierfa rbige Perfektion
Für die Zeitung Makkal Kural; Entscheidung zur Implementierung des mRC+ Registerregelsystems von Q.I.
Press Controls für effiziente vierfarbige Qualität
Frühjahr 2013: Q.I. Press Controls India Pvt. Ltd.,
Ahmedabad, Indien, kann mit seiner Farbregisterautomatisierung, die auf der Fachmesse Printpack India
2013 in New Delhi Anfang diesen Jahres ausgestellt
wurde, großartige Erfolge verzeichnen.
Makkal Kural ist eine renommierte Zeitung in Südindien. Sie beschloss für ihre verschiedenen Ausgaben,
die Umstellung auf einen komplett vierfarbigen Zeitungsproduktionsprozess mit Vierertürmen vorzunehmen. Das Unternehmen bestellte für die beiden Druckstandorte von Makkal Kural in Madurai und Coimbatore
Druckanlagen von J Mahabeer Co., automatisierte Farbregisterregelsysteme.
Die beiden Maschinen sollen an beiden Standorten von
Makkal Kural bis Ende 2013 installiert werden. Damit
entschied sich das Unternehmen für einen Qualitätssprung mit hochwertigen vollfarbigen Produkten. Die Einsparung von Makulatur war angesichts der regelmäßig
steigenden Preise für Zeitungsdruckpapier ebenso
interessant und der Hauptgrund für die Entscheidung
12
zugunsten des vollautomatischen mRC+ Farbregisterregelsystems von Q.I. Press Controls.
Jede Druckanlage wird mit einem solchen System
ausgestattet. Das ist ein bedeutender Meilenstein für
Q.I. Press Controls India Pvt. Ltd! Der Auftrag umfasst zwei Maschinenkonfigurationen vom Typ Fast
360, von denen jede über vier Vierertürme mit Falzapparat und Ballontrichter verfügt. Die Fast 360 ist
eine einfachbreite Einfachumfangs-Druckmaschine.
Die maximale Produktionsgeschwindigkeit beträgt
36.000 Exemplare pro Stunde, mit maximal 16 vierfarbigen Broadsheet-Seiten. Jeder Druckturm wird
durch die bewährten mRC+ Kameras von Q.I. Press
Controls kontrolliert, die das vierfarbige Register nach
dem Anlauf vollautomatisch in einem geschlossenen
Regelkreislauf prüfen und eventuelle Abweichungen
korrigieren, damit die Druckqualität des Endprodukts
stets innerhalb der IFRA-Norm bleibt.
Nach Anlauf des Drucks stellt das mRC+ Registerregelsystem rasch sicher, dass rundum perfekte
Zeitungen produziert werden, indem das Farb- und
Schnittregister automatisch optimiert wird. Außerdem
wird dadurch beim Anlauf die Materialeffizienz gesteigert, da die anfallende Makulatur deutlich reduziert
wird. Das bedeutet eine Material- und Zeiteinsparung.
mRC+ ist viel effizienter und wachsamer als beliebige
andere Systeme des Wettbewerbs. Seinen Wert stellt
es auf allen Arten von Druckmaschinen unter Beweis.
An Makkal Kural verkaufte Maschine
16 Seiten Broadsheet mit allen Seiten in 4 Farben in 2
Lagen unter Verwendung des oberen und unteren Falztrichters. Oder alternativ: 20 Seiten Broadsheet, davon
12 Seiten vierfarbig und 8 Seiten einfarbig.
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2 9
Hohe Serviceziele bei Q.I. Press Controls
Ein stra f fes Servicetea m
Das Motto von Q.I. Press Controls ist „Unser Service kann immer noch besser werden“. Service mit hohen Zielen: 100 %
Kundenzufriedenheit! Das sind Menschen, die zusammen danach suchen, die gemeinsame Serviceleistung zu verbessern und zu
unterstützen.
Maikel Rombout, Leiter Service
Er hat gerade erst angefangen in seiner neuen Aufgabe
und schon wurde er von registerFOCUS (rF) interviewt:
Maikel Rombout ist 37 Jahre jung und Leiter der
Serviceabteilung. rF wollte mit ihm über seine neuen
Aufgaben und seine Pläne für den Service sprechen, den
Q.I. Press Controls den Kunden anbietet. Rombout ist für
seine neue Funktion gut vorbereitet: In diesem Frühjahr
schloss er seinen „Bachelor of Business Administration
(BBA) Quality & Process Management“ ab, nachdem er bei
NedTrain (dem Serviceunternehmen der niederländischen
Eisenbahnen) gearbeitet hatte. „Wir gratulieren“, sagte
rF und wollte auch wissen, warum er von Zügen zur
Druckmaschinenautomatisierung gewechselt hat. „Nach
dem Abschluss meines Universitätsstudiums in Tilburg
begann ich für NedTrain zu arbeiten und blieb 12 Jahre
dort. In den letzten Jahren musste ich als Prozessleiter
für Sicherheitssysteme, automatische Kupplungen
und Stromabnehmer einige große Projekte leiten
(Outsourcing, Optimierung verschiedener (Produktions-)
Prozesse, Umzug und Einrichtung des neuen Lagers
in einem komplett neuen Gebäude). Nach fünf Jahren
Abendstudium habe ich mich nach einem Job umgesehen,
bei dem ich mein Wissen praktisch anwenden konnte.
So kam ich zu Q.I. Press Controls, wo ich jetzt mein
eigenes Serviceteam leite. Mein direkter Vorgesetzter
ist Coré Ertürk, der bereits in früheren Ausgaben von
registerFOCUS interviewt wurde.
Service rund um die Uhr
Zunächst eine Vorbemerkung über das Serviceteam
von Maikel Rombout. Neben Niederländisch sprechen
auch alle Englisch und Deutsch: Steven Heijstek, Menno
Endeman, Mike Streefkerk, Erik de Graauw und Yvonne
Heeren, und Yvonne Heeren kann außerdem noch fließend
Französisch. Die Mehrheit des Teams verfügt über
praktische Erfahrungen aus erster Hand mit den Systemen
von Q.I. Press Controls auf Rotationsdruckmaschinen.
Alle Teammitglieder sind hoch motiviert,
wenn es um Kundenzufriedenheit geht.
Natürlich ist ihnen die Bedeutung einer
Kontinuität bezüglich der Produkte von
Q.I. Press Controls für beide Seiten klar.
Ein Weltklasseservice rund um die Uhr
verlangt dem Team sehr viel ab. „Das
ist wie ein Formel-1-Rennteam: Erst mit
einem guten Service kann man auch
gewinnen! Unser Serviceteam nutzt
effektive digitale Kommunikationsmittel.
Wenn wir nicht physisch vor Ort sind,
können wir jederzeit kontaktiert werden
und uns in den Datenserver einloggen,
an dem die Anwenderdaten der Das ist fast wie Formel 1: erst der richtige Service macht ein Team zum Gewinner!
Kundensysteme automatisch registriert
meist nicht bekannt. Dennoch wollen die Kunden ein
werden“, erläuterte Rombout. Durch eine Auswertung der
höheres Serviceniveau erreichen, was bedeutet, dass
Daten können wir sehen, was der Anwender meint und
unsere Servicelösungen in der Regel maßgeschneidert
den Fehler herausfinden. Der Fehlersuchmechanismus
werden. Und genau das können wir auch am besten. Uns
meldet uns sofort die Dringlichkeit von Fehlern bzw.
ist klar, dass dieses maßgeschneiderte Servicepaket, wie
Mängeln. Nach der Auswertung wird festgelegt, welche
alles Maßgeschneiderte, dem Kunden wie angegossen
Servicelösung Q.I. Press Controls empfehlen bzw. in
passen muss, damit er das Gefühl hat, alles unter
der Systemsoftware des Anwenders vornehmen wird.
Kontrolle zu haben. Auch wenn Druck auf das PreisDafür müssen wir nicht immer zum Kunden gehen. Oft
Leistungs-Verhältnis ausgeübt wird! Im idealen Falle
können Probleme aus der Ferne behoben werden. Und
sollten Servicevereinbarungen mit Endanwendern bereits
falls wir einmal keine Einwahlverbindung haben, können
während der Projektverhandlungen für neue Aufträge
wir dem Kunden mit Diagrammen und schematischen
erörtert werden. Manchmal ist dies dennoch nicht der
Darstellungen weiterhelfen“, so Rombout.
richtige Zeitpunkt, zum Beispiel weil die Wartung über
andere Kanäle vorgenommen wird als der Einkauf neuer
Maßgeschneiderte Lösungen
Maschinen. Zu diesem Zeitpunkt reicht dem Kunden die
rF: „Wenn ich mich richtig erinnere, begann alles
Zusicherung, dass eine Kundendienstgarantie für die
mit einem modularen Serviceprogramm, mit
Maschine gewährt wird, und das Thema Servicewartung
unterschiedlichen Vertragsarten?“ Rombout: „Ja, so
wird erst mal zurückgestellt. Aber dann läuft die Garantie
kann man es nennen. Wir haben gelernt, dass es recht
ab, meist zur Überraschung der Anwender. Wenn es
schwierig ist, unsere Unterstützung im Einklang mit dem
dann zu Problemen kommt, ist Not am Mann“, erklärte
Servicebudget des Kunden zu erbringen. Die Kunden
Rombout.
reduzieren oft ihr eigenes technisches Team. Breite und
Umfang aktueller Anpassungen in der Organisation sind
Das Verhältnis zwischen Kosten und
E rgebnis ist meh r als ausgeglichen
13
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N E W S L E T T E R
Das Serviceteam und Maikel Rombout
Instandsetzung und Instandhaltung
Wir müssen nicht erst groß und breit erklären, dass eine
vorbeugende Instandhaltung besser geeignet ist, die
Betriebssicherheit und Nutzbarkeit zu gewährleisten, als
eine Strategie des Abwartens, bei der Fehler und Probleme
erst beseitigt werden, wenn sie bereits aufgetreten sind
(Instandsetzung). Das hat jeder technische Leiter schon
beim Studium gelernt oder sogar eine Abhandlung
darüber geschrieben. Hiervon ausgehend bietet
Q.I. Press Controls den Anwendern seiner Systeme
maßgeschneiderte grundlegende Servicepakete an.
Dazu gehören offensichtliche Wartungsaufgaben wie der
Austausch von Festplatten in Systemcomputern alle drei
Jahre, die Bereinigung veralteter Software, Neueinstellung
und Umsetzung der jüngsten Softwareupdates, Tests
sowie die Freigabe. Jedes Jahr werden alle notwendigen
Teile gereinigt, ausgetauscht oder nachgestellt.
Hinsichtlich der Hardware gibt es Komponenten mit
sowohl höherer als auch niedrigerer Austauschhäufigkeit.
Die hoch entwickelte technische Innovation von Q.I. Press
Controls zeigt, dass Wartungszyklen weniger Zeit und
Aufmerksamkeit erfordern und die Maschinen viel länger
problemlos laufen. Dafür sind mRC-3D und ABD II die
besten Beispiele. Und wir haben noch mehr in petto!
Antwort
Da unerwartete, unlösbare und manchmal gefährliche
Fehler und Ausfälle aus welchem Grund auch immer
auftreten können, kann der Anwender immer den
nächsten Serviceingenieur von Q.I. Press Controls zu
Hilfe ziehen. Wir verfügen weltweit über ein Netzwerk
von 23 Experten. Wenn keine Servicevereinbarung
abgeschlossen wurde, muss der Anwender warten,
bis ein Ingenieur verfügbar ist. Bei einer bestehenden
Vereinbarung hat er mehr Möglichkeiten. In diesem
Fall können Anwender mit großen Problemen auf eine
Antwortzeit von nur einem Tag zählen. Ein ähnliches
14
System gibt es für Ersatzteile. Für Anwender, die oft mit
internen Kommunikationsproblemen, Unklarheiten oder
Konflikten in der Fehleranalyse zu kämpfen haben, die zu
langen Antwortzeiten führen (bei Schichtsystemen häufig
der Fall), hat Q.I. Press Controls eine effektive Lösung auf
dem Touchscreen entwickelt: die Service-Schaltfläche –
ein selbstständig kommunizierendes Tool *) für den Fall,
dass mal etwas schief läuft.
Anwendererfahrungen
Rombout erzählte rF von dem jüngsten Feedback, das er
von Vertragskunden über ihre Serviceerfahrungen mit Q.I.
Press Controls erhalten hatte:
• Guardian Print Ltd., in Ashburton, südlich von
Christchurch in Neuseeland, nutzt eine DGM 430
Zeitungsdruckmaschine für die Produktion von hohen
Auflagen vollfarbiger Zeitungs- und Zeitschriftenbogen
innerhalb sehr enger Fristen. Von Beginn an erforderte
der hohe Qualitätsstandard von Guardian Print eine
IRS- Farb- und Schnittregisterregelung. Für dieses
IRS-Registerregelsystem mit 12 Kameras erhielt
Guardian Print eine jährliche physische Kontrolle (z. B.
der Kamerafokus) durch einen Ingenieur von Q.I., mit
feststehenden Nachlässen auf die Arbeitsstunden und
Ersatzteile. Guardian Print hat bei Q.I. Press Controls
über das Serviceteam auch dauerhaft und rund um die
Uhr einen Ansprechpartner und Priorität. Das Feedback
von Guardian Print zum Servicevertrag ist des Lobes voll!
• Unipress-Centro Gráfico Lda in Arcozelo, Portugal, stellt
vollfarbige Zeitungen auf einer Goss Uniliner und Goss
Universal 45 her. Die Uniliner verwendet die IRS- Farbund Schnittregisterregelung von Q.I. Press Controls mit
8 Kameras. Die Registersysteme (z. B. der Kamerafokus)
bei Unipress-Centro werden jedes Jahr durch einen
Ingenieur von Q.I. kontrolliert. Unipress-Centro verfügt
an Wochentagen ebenfalls über Zugang und Priorität
beim Serviceteam von Q.I. Press Controls, einschließlich
zwölf Stunden kostenloser Unterstützung pro Jahr. Der
Servicevertragspartner für Unipress-Centro, IT-Manager
Paulo Mata, sagte, dass er mit dieser Vereinbarung
sehr zufrieden ist. „Das Verhältnis zwischen Kosten und
Ergebnis ist mehr als ausgeglichen“, erklärte er.
Wie diese Anwender in der Praxis herausgefunden haben,
arbeiten Registerregelsysteme nicht in einer idealen
Umgebung, in der optimale Einstellungen für immer
erhalten bleiben. Verschleiß und/oder unsachgemäße
Benutzung beeinträchtigen die mechanischen Funktionen.
Software ist möglicherweise anfällig für Korruption, weil sie
mit anderen Unternehmenssystemen Schnittstellen hat.
Eine jährliche Wartung kann allmählich einschleichende
Störungen und Ausfälle verhindern, die die Qualität und/
oder Leistung beeinträchtigen können.
Maikel Rombout und sein Team sind dafür da, Ihrem
Druckunternehmen den besten Service zu bieten. Sie
erreichen ihn unter +31 162 408 222.
*) Siehe Leitartikel von CEO Menno Jansen
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E D I T I O N
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Erstes mRC-3D-System im Baltikum bei Kroonpress im estnischen Tartu
Ideale L ösung
Es musste erst etwas passieren! Für das alte Registerregelsystem von Kroonpress wurde ganz dringend Ersatz gesucht. Die Wahl
fiel auf mRC-3D von Q.I. Press Controls, zum ersten Mal auf einer Heatset-Druckmaschine.
Kroonpress
Kroonpress ist ein typisch baltisches Druckunternehmen.
Es wurde 1990 gegründet und wuchs schnell, um einen
umfassenden Service für Akzidenzdruckerzeugnisse
anzubieten, die es vollständig selbst produziert.
Kroonpress arbeitet für Firmenkunden, Einrichtungen
und Verleger für den heimischen Markt in Estland
sowie den baltischen Nachbarstaaten, Russland und
den westeuropäischen Nachbarländern. Im Jahr 2012
verdruckte Kroonpress 21.000 Tonnen Heatset-Papier,
5.000 Tonnen Zeitungspapier und 2.000 Tonnen Papier
im Bogenoffsetdruck.
Erneuerung des Registerregelsystems
Für seine Heatset-Produktion verfügt Kroonpress über
zwei Rollendruckmaschinen: eine vierfarbige Goss
Baker G15 mit 16 Seiten von 2001 (63 x 100 cm bei
einer maximalen Produktionsgeschwindigkeit von
40.000 Exemplaren pro Stunde) und eine vierfarbige
KBA Compacta 618 von 2007, 48 Seiten (2 x 62 x 145
cm und 43.500 Seiten pro Stunde). Für diese Ausgabe
von rF erzählte uns Gerd Lindmaa, Produktionsleiter bei
Kroonpress, was das Besondere an der Auswechselung
des Registerregelsystems auf der Goss Baker G15 bei
Kroonpress war. „Auf unserer Rollendruckmaschine
werden wir jetzt die Registerregelung mRC-3D von
Q.I. Press Controls installieren. Auch wenn sie in die
Druckmaschinensteuerung von Allen-Bradley – ebenfalls
von 2001 – integriert werden muss, hat Q.I. Press
Controls das Thema in der Vergangenheit schon oft
ohne Probleme gelöst, deshalb bin ich optimistisch.“
Auf unsere Nachfrage erklärte Lindmaa den Hintergrund
für die Erneuerung der Registerregelung auf der G15Rollendruckmaschine bei Kroonpress. „Die G15 kann
noch viele Jahre lang unsere Heatset-Produktion
bewältigen, aber ihre Registerregelung musste
ausgetauscht werden. Wir konnten uns nicht länger auf
die fortgesetzte Erbringung eines adäquaten Service
seitens des Originalherstellers verlassen. Unser eigenes
technisches Personal hatte auch nicht die Möglichkeiten,
diesen Servicebedarf zu decken. Es war ein Schock, aber
schließlich beschlossen wir, in den sauren Apfel zu beißen
und in ein neues Registerregelsystem auf unserer Goss
Baker G15 zu investieren“, erläuterte Lindmaa.
Darum mRC-3D
Etwas zögerlich fragte rF Lindmaa: „Warum wählte
Kroonpress das mRC-3D-System von Q.I. Press Controls
aus, wenn eine Registerregelung eines Wettbewerbers auf
Ihrer KBA C618 in Betrieb war?“ Lindmaa erwiderte: „Wir
haben uns überlegt, dass der Service für das mRC-3DSystem viel besser ist. Wir fühlen uns auch gut aufgehoben
bei FLEXUM OÜ Janek Zupsman, Vertragshändler von QI
Press Controls in unserer Hauptstadt Tallinn, weniger
als zweihundert Kilometer von uns entfernt.“ Janek
Zupsman kommentierte hierzu: „FLEXUM OÜ arbeitet seit
Gründung des Unternehmens mit Kroonpress zusammen.
Wir haben zuvor die Druckmaschinen an Kroonpress
verkauft und freuen uns auch über unsere neuen
Vermittlungs- und bald Serviceaufgaben für die Farb- und
Schnittregisterregelung mRC-3D. Sie wird zuverlässig
und effizient für Kroonpress arbeiten.“ Lindmaa erzählte
im Weiteren, wie er sich mit dem mRC-3D vertaut
machte: „Ich kannte die Registerregelung mRC von QI
Press Controls bereits von den jüngsten Fachmessen, und
auch die lobenden Referenzen bestärkten uns in der Wahl
des mRC-3D-Systems. Die zuverlässige Integration von
mRC-3D in das Steuerungssystem von Allen-Bradley auf
unserer G15 überzeugte mich, dass mRC-3D die ideale
Lösung zur richtigen Zeit ist, da das System technologisch
auf dem neuesten Stand ist und vollautomatisch arbeitet!
Die Mikroregistermarken für mRC-3D-Kameras machen
ihre Positionierung auf dem Bogen leichter und sparen
manchmal sogar Papier. Wir wissen bereits jetzt, dass
das mRC-3D-System unsere Produktqualität in einen
vorteilhafteren Bereich bringen wird, und gleichzeitig
freuen wir uns auf die Makulaturreduzierung, die sich
daraus ergeben wird.“
Eine starke Position
Kroonpress ist das größte Druckunternehmen
in Estland und hat eine starke Position auf dem
Die zuverlässige Integ ration des m RC - 3D
in das Steuer ungssystem von Allen-Bra dley
au f unserer G15 ist die ideale L ösung
Gerd Lindmaa, Produktionsleiter bei Kroonpress: „mRC-3D ist ideal für unsere
Heatset-Maschine
baltischen und skandinavischen Markt. Es gehört zur
Unternehmensgruppe Eesti Meedia. Kroonpress stellt
etwa 75 % aller estnischen Zeitungen her, darunter
Titel wie „Postimees“ (die größte Zeitung mit 65.000
Exemplaren täglich), „Õhtuleht“, „Äripäev“, „Maaleht“,
„Pärnu Postimees“, „Sakala“ und viele weitere. Auch die
Hälfte aller estnischen Zeitschriften wird von Kroonpress
gedruckt. Die bedeutendsten Kunden von Kroonpress
in Skandinavien sind Egmont, Aftonbladet, Aftenposten
und Bonnier. Zu den Coldset-Produktionsanlagen von
Kroonpress gehören eine Goss Universal 45 für den
Vierfarbendruck von sechs Bahnen und eine weitere
Heatset-Anlage wie oben erwähnt. Der Bogendruck von
Kroonpress produziert mit Heidelberger Maschinen. Die
Weiterverarbeitung der gesamten Druckproduktion erfolgt
intern mit drei Heftlinien und einer Klebebindelinie. Bei
Kroonpress arbeiten 250 qualifizierte Fachkräfte, und
71 % der Zeitschriftenproduktion des Unternehmens
wird nach Europa exportiert. Dass Kroonpress es mit
der Optimierung seiner starken Marktposition durch
zuverlässige Qualität und Leistung ernst meint, wird durch
die Reihe von Zertifikaten deutlich, die das Unternehmen
bereits erworben hat:
-ISO 14001 Zertifizierung des Umweltmanagementsystems
-ISO 9001 Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems
-OHSAS 18001 Zertifizierung des Managementsystems
für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit
-FSC Umweltzertifizierung
-PEFC Umweltzertifizierung
-Nordic Eco Label Umweltzertifizierung
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REGISTER FOCUS
P E R I O D I C A L
N E W S L E T T E R
Ausstellungen
JGAS, 2.-5. Oktober 2013 in Tokio, Japan
WAN-IFRA World Publishing Expo 2013,
7.-9. Oktober 2013, Berlin, Deutschland
Expo Print Latin America, 16.-22. Juli 2014
in São Paulo, Brasilien
Die Japan Graphic Arts Show (JGAS) ist eine umfassende
internationale Fachmesse für Printmedien, auf der die
neuesten Produkte, Technologien und Dienstleistungen für
die Bereiche Druck, Papierverarbeitung und digitale Grafik
vorgestellt werden. Q.I. Press Controls wird am Stand von
Baldwin (Stand Nr. 1-25), unserer Handelsvertretung in
Japan, an der Messe teilnehmen. Dort erfahren Sie alles
über die jüngsten technischen Entwicklungen und wie sich
Q.I. Press Controls an ihnen beteiligt. Auch die neueste
mRC-3D-Registerregelung wird präsentiert.
Ein Ort – ein Datum, um alle relevanten neuen
Entwicklungen zu Technologien und Dienstleistungen
zu entdecken. Eine wichtige Plattform zum Netzwerken
für die weltweite Medienindustrie, bei der bewährte
Hersteller, Entscheidungsträger aus der Verlagsbranche
und
aufstrebende
Technologieunternehmen
zusammenkommen. Vom 7.-9. Oktober 2013 wird Q.I.
Press Controls auf unterschiedliche Weise zur World
Publishing Expo in der Messe Berlin (Stand 1.2.320)
beitragen. Wir werden die neue ABD 2.0 Fan-OutRegelung präsentieren. Außerdem wird Jussi Pekkarinen,
Quality Manager des finnischen Druckunternehmens Alma
Media Oy, einen Vortrag auf dem Media Port zum Thema
„Power of Print“ halten, in dem die positiven Ergebnisse
mit den Lösungen von Q.I. Press Controls vorgestellt
werden.
ExpoPrint Latin America hat sich als die größte und
wichtigste Fachmesse für die grafische Industrie in
Lateinamerika etabliert. Alle vier Jahren werden hier
die neuesten Technologien für Druckvorstufe, Druck,
Verpackung und Finishing präsentiert. Die Messe
ist weltweit eine wichtige Bezugsgröße, wie die 508
nationalen und internationalen Aussteller und die 35.523
Besucher in 7 Tagen im Jahr 2010 belegen. Der besondere
Wert dieser Fachmesse liegt in der Vielzahl von Herstellern
und Maschinenanbietern, die sich dort präsentieren. Julio
Coutinho, Geschäftsführer der lateinamerikanischen
Niederlassung von Q.I. Press Controls, wird Sie an Stand
30-D willkommen heißen und Ihnen die Lösungen von Q.I.
Press Controls vorstellen.
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