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221 wie bei den bisher beschriebenen Vertretern der Sektion

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Kurt,
221
Über die Hydathoden der Saxifrageae.
wie bei den bisher beschriebenen Vertretern der Sektion Euaizoonia
(Tafel II, Fig. 8). Guttation wurde beobachtet.
Saxífraga mutata ( = Chondrosea mutata Haw., =
Evaiezoa
mulata Rafin).
Vorkommen nach H e g i: In feuchten Ritzen kalkreicher
Gesteine, besonders an Nagelfluhfelsen, auf Geröll und Sandboden,
selten auch im Bachkies.
Die Blattrosette von S. mutata besteht meist aus zahlreichen
Blättchen, welche eine durchschnittliche Größe von 2 / —3 cm
erreichen. Sie sind von löffeiförmiger Gestalt, an der Blattspitze
abgerundet bis eingekerbt. Der Blattrand bildet an der Basis des
Blattes Trichome, welche aber bald in eine undeutliche Zähnung
übergehen; der größte Teil des Blattes jedoch ist ganzrandig.
Dieser Rand wird wie bisher bei Sektion Euaizoonia aus einem
Kollenchym gebildet, das eine helle Leiste darstellt. Die Hyda­
thoden liegen wieder in größerer Zahl längs des Blattrandes.
Zu jeder führen zwei Gefäßstränge, die sich knapp vor der Hydathode vereinigen. Letztere ist wieder die typische Epithemhydathode, welche sich von den bisherigen der Sektion Euaizoonia
dadurch unterscheidet, daß sie kein Grübchen aufweist; die
Stomata liegen in der Ebene der Epidermis. Ich habe fast immer
4 Wasserspalten, seltener 3, über dem Epithem vorgefunden.
N e u m a n n - R e i c h a r d t (9) hat S. mutata eingehend
beschrieben. Be'i meinen Untersuchungen konnte ich im Wesen
gleiche Beobachtungen machen. Nur bezüglich des Zuckergehaltes
möchte ich bemerken, daß in den von mir untersuchten Blättern
eine Lokalisation des Zuckers oder eine quantitative Differenzie­
rung desselben auf verschiedene Teile des Blattquerschnittes
nicht einwandfrei feststellbar war. Die Kalkausscheidung ist
verhältnismäßig gering, die chemische Untersuchung ergab wieder
Kalzium- und Magnesium-Karbonat.
Guttation habe ich sowohl im Dunstraum als auch im Alpinum
beobachtet.
Außer den bereits genannten Saxifragen der Sektion Euai­
zoonia wurden noch nachfolgende hierhergehörige Saxifragen
untersucht.
Saxífraga notata ( = S.aizoon Jacq. var.Sturmiana (Sch.N.K.)
Engler et Irmsch. f. notata (Schott) Engler et Irmsch.).
Das Blatt zeigt die Form wie S. aizoon brevifolia, ist aber
meist etwas kleiner. Die Randleiste ist gesägt, die Kalkausschei­
dung bei den Hydathoden verhältnismäßig stark. Die Hydathoden
sind an der Basis jeden Zahnes. Es ist ein ziemlich tiefes Grübchen
zu verzeichnen mit Papillen. Im Grübchen ist in der Regel nur
eine Wasserspalte, selten kann man noch eine zweite feststellen.
Das Epithem ist dem von S. aizoon brevifolia gleich.
Die mikrochemischen Reaktionen mit Chlorzinkjod, Sudan III,
Phloroglucin — HCl usw. ergaben gleiche Ergebnisse. Guttation
wurde beobachtet.
Saxífraga Andrewsii Harvey ( = 8. aizoonxS. Geum subsp.
hirsuta).
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