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Laß mich so sein, wie ich bin!«

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Für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und alle, die sich um
altersverwirrte Menschen in unserer Gemeinde kümmern
»Laß‘ mich so sein,
wie ich bin!«
Wichtige Adressen von kompetenten Ansprechpartnerinnen, um
Menschen mit Demenz besser zu
verstehen, ihnen und ihren Angehörigen geeignete Hilfen anzubieten und um es ihnen leichter zu
machen, in Bobenheim-Roxheim
zu leben.
Gesprächskreis für Angehörige
mit Hildegard Riedl, Validationslehrerin, am letzten Montag
im Monat – mit Ausnahme der
Schulferien – um 18.00 Uhr im St.Antonius-Heim, Unkostenbeitrag
2 Euro, gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung
Validationsgruppe im JohanniterHaus, regelmäßige Gruppe für
altersverwirrte Menschen am
Dienstagnachmittag, mit Petra
Henel (Validationsgruppenleiterin), Unkostenbeitrag 10 Euro,
Anmeldung im Johanniter-Haus,
Telefon (06239) 933-0
Gottesdienste mit Herz, Mund
und Händen – getragen von der
katholischen und protestantischen Kirchengemeinde, dreimal
im Jahr in der protestantischen
Kirche, anschließend Kaffee und
Kuchen im Martin-Luther-Ge-meindehaus
Autorisiertes Zentrum für
Validation nach Naomi Feil
– Bildung und Beratung –
Bürgerspital Wachenheim
Weinstraße 80
67157 Wachenheim
Telefon (06322) 9423-734
eMail: validation@lvim-pfalz.de
Nachmittage für demente Menschen im Kurpfalztreff – Auskunft
beim BO-RO Pflegedienst, Telefon
(06239) 4443
Demenzsprechstunde im Hieronymus-Hofer-Haus in Frankenthal,
Foltzring 12, an jedem 1. Samstag
im Monat von 8.00 - 11.00 Uhr,
Anmeldung bei Nicola Hagemann,
Telefon (06233) 322-421 oder
0162/2009843
Beschützte Tagespflege für
Menschen mit Demenz im Hieronymus-Hofer-Haus Frankenthal,
Montag - Freitag und an allen
Feiertagen und am 1. Samstag
im Monat von 8.00 - 17.00 Uhr,
Auskunft bei Birgit Gakstatter,
Telefon (06233) 322-485
Validationskurse für Angehörige
und für alle, die sich um demente
Menschen kümmern, finden von
Zeit zu Zeit im protestantischen
Projekt »Menschen mit Demenz
gehören dazu«
Gemeindereferentin Barbara
Sedlmeier, Telefon (06239) 1295
Diakon Horst Roos,
Telefon (06233) 2390977
Website: www.gemeinsam.ws
eMail: info@gemeinsam.ws
Dekanat statt, Auskunft bei Horst
Roos, Telefon (06233) 2390977,
eMail altenarbeit.frankenthal@
evkirchepfalz.de – weitere Kurse
beim Autorisierten Zentrum für
Validation nach Naomi Feil, Telefon (06322) 9423-734
Pflegestützpunkt bei der Ökumenischen Sozialstation Lambsheim,
Mechthild Bopp-Mohrbacher und
Clemens Dietz, Telefon (06233)
356711 – Beratung in allen Fragen
von Unterstützung und Pflege
Ökumenische Sozialstation
Lambsheim e.V., Telefon (06233)
3567-0
Freie Sozialstation BobenheimRoxheim, Telefon (06239) 926070
BO-RO Pflegedienst, BobenheimRoxheim, Telefon (06239) 4443
Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen Netzwerke der
Freundschaft und Solidarität. Demenz ist dann »kein Thema« mehr, wenn
viele mit altersverwirrten Menschen umgehen können und sich für sie und
ihre Angehörigen engagieren.
Menschen mit Demenz werden
oft nicht verstanden, weil sie sich
in ungewohnter Weise mitteilen.
Was Sie unbedingt wissen sollten:
• Menschen mit Demenz bekommen Probleme mit dem
Kurzzeitgedächtnis. Dadurch
fällt es ihnen schwer, sich zeitlich und örtlich zu orientieren.
• Menschen mit Demenz können das Hier und Jetzt so
erleben, wie sie eine Situation
aus ihrer Vergangenheit erlebt
haben. Aus ihrer Wirklichkeit
heraus, die sie real erleben,
nehmen sie Kontakt zu anderen Menschen auf.
Jeder altersverwirrte Mensch
ist anders. »Die« Demenz gibt es
nicht. Trotzdem ist es möglich,
mit dementen Menschen in Verbindung zu bleiben.
Bauen Sie eine Kontaktbrücke!
Dazu einige Tipps:
Ein Mensch mit Demenz lebt in
seiner eigenen Welt, die eine
eigene Logik hat.
• Akzeptieren, wertschätzen
und respektieren Sie diese
Welt.
• Ergründen und entdecken Sie
diese Welt.
• Versuchen Sie, sich auf sie
einzulassen.
Menschen mit Demenz sind über
ihre Emotionalität erreichbar.
• Konzentrieren Sie sich auf
den emotionalen Gehalt der
Aussage, des Verhaltens.
• Suchen Sie das dahinter stehende Gefühl.
• Sprechen Sie in einfachen,
kurzen Sätzen.
• Geben Sie Zeit für eine Reaktion.
Menschen mit Demenz haben ein
eingeschränktes Sichtfeld.
• Sprechen Sie immer von vorne, niemals von hinten oder
von der Seite.
• Schauen Sie Ihrem Gegenüber
immer in die Augen, halten Sie
Blickkontakt.
Nicht zu empfehlen sind:
• Konfrontieren Sie Menschen
mit Demenz nicht mit der
sogenannten Realität – diese
ist nicht mehr ihre!
• Korrigieren Sie Menschen mit
Demenz nicht, wenn sie von
etwas anderem ausgehen
als Sie selbst – sie fühlen sich
dann nicht ernst genommen.
• Menschen mit Demenz merken, wenn Sie sie anlügen. Lügen zerstören das Vertrauen.
• Ablenken hilft nur kurzzeitig
und ist keine Lösung.
• Bewertungen helfen niemandem.
Wollen Sie mehr erfahren?
Wir sind für Sie da!
• Hedwig Neu und
Christiane Grünenwald
– Validationszentrum nach
Naomi Feil, Telefon (06322)
9423-734, eMail validation@
lvim-pfalz.de
• Hildegard Riedl
– Gesprächskreis für Angehörige im St.-Antonius-Heim,
Termine über Gemeindereferentin Barbara Sedlmeier,
Telefon (06239) 1295
• Petra Henel,
Leiterin der Validationsgruppe
im Johanniter-Haus, Telefon
(06239) 9330-0
• Nicola Hagemann
– Demenzsprechstunde im
Hieronymus-Hofer-Haus,
Telefon (06233) 322-421
oder 0162/2009843, eMail
n.hagemann@lvim-pfalz.de
• Birgit Gakstatter
– Beschützte Tagespflege im
Hieronymus-Hofer-Haus,
Telefon (06233) 322-485,
eMail b.gakstatter@lvimpfalz.de
Herausgegeben vom Projekt »Menschen mit Demenz gehören dazu« in Bobenheim-Roxheim. Die Veröffentlichung dieses Faltblatts wurde mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung gefördert. Wir danken dem Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Tempelhof für
die Idee und die Erlaubnis, einen großen Teil des Texts zu übernehmen!
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Bildung
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