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Kindle wie entfesselt - Liechtensteinischer Skiverband

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SPORTNEWS
S P O R T N A C H R I C H T E N F Ü R D A S R H E I N TA L
Samstag, 29. Januar 2011
Seite 17
Burgmeier an der Achillessehne verletzt
LieGames: Alles läuft nach Plan
Hälg steigert sich an der Junioren-WM
Sport / 18
Sport / 19
Sport / 20
Kindle wie entfesselt
NEWSMIX
SKI ALPIN – Die Aufwachphase des in
Küitzbühel gestürzten Hans Grugger verläuft
weiterhin planmässig. Die Dosierung der Medikamente, die den Salzburger im künstlichen
Koma halten, ist weiter herabgesetzt worden.
Die Ergebnisse der Untersuchungen, wie der
Körper auf die Reduktion der Medikamente
reagiert, seien nach wie vor zufriedenstellend,
erklärte das behandelnde Ärzteteam. Erste
Reaktionen wie beispielsweise Augenblinzeln konnten beobachtet werden, dies seien
allerdings rein körperliche Reaktionen, wie es
im Communiqué des österreichischen Verbandes hiess: «Der Patient realisiert noch in
keiner Weise, wo er ist, und nimmt seine Umgebung auch noch nicht wahr.»
(si)
Diarra von Real zu Monaco
FUSSBALL – Mahamadou Diarra (29) steht
vor einem Wechsel von Real Madrid zu Monaco. Der Mittelfeldspieler aus Mali war am
Donnerstag ins Fürstentum gereist, um die
medizinischen Tests zu absolvieren. Diarra,
der 2006 von Lyon nach Madrid gewechselt
hatte, spielte in den Planungen von Real-Trainer Jose Mourinho eine marginale Rolle. (si)
Dabo nach Yverdon
FUSSBALL – Laut dem Internetportal der
Swiss Football League kehrt Moustapha Dabo (24) in die Schweiz zurück. Der Stürmer
aus dem Senegal unterschrieb bis Ende Saison bei Yverdon, dem Tabellenletzten der
Challenge League. Seit Dabo vor einem Jahr
den FC Sion verlassen hatte, spielte er in Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In den höchsten zwei Schweizer Ligen
ist er auch schon für den FC St. Gallen und
Servette Genf tätig gewesen.
(si)
Beichler zu St. Gallen
FUSSBALL – Der FC St. Gallen verstärkt
sich für die ASL-Rückrunde mit dem österreichischen Internationalen Daniel Beichler
(22). Der Offensivspieler wurde leihweise
bis Ende Saison vom deutschen Zweitligisten Hertha Berlin abgegeben.
(si)
REKORDBRECHER
Meiste Stimmen für Bryant
LSV-Herren bei FIS-Slalom in Malbun mit starkem Auftritt – Damen knapp am Podest vorbei
MALBUN – Nicola Kindle zeigte gestern in Malbun sein ganzes Können
und gewann den FIS-Slalom vor
dem Vorarlberger Elias Stürz. Bei
den Damen verpassten Rebecca
Bühler (4.) und Vanessa Schädler
(5.) nur knapp das Podest.
FOTO ZANGHELLINI
Aufwachphase verläuft gut
• Tobias Hämmerle
Wie aus dem Bilderbuch präsentierte
sich gestern die Piste am Hochegg in
Malbun. Und dieses Buch schlagen der
Liechtensteinische Skiverband und
die Bergbahnen Malbun jedes Jahr
auf. Denn wie schon letzten Winter
zogen die Rennasse unter strahlend
blauem Himmel und auf perfekte
Piste um die Stangen. Und in diesem
Buch schrieb Nicola Kindle das
Hauptkapitel. Der Triesner gewann
nämlich die Herrenkonkurrenz mit
einem famosen zweiten Lauf. Zur
Halbzeit noch im Hintertreffen auf
Rang 7. zauberte er Laufbestzeit in
den Schnee und die «Eins» auf die
Anzeigetafel. Dabei ging er mit
einem etwas komischen Gefühl an
den Start. «Da ich die letzten Slaloms
immer ausgeschieden bin, fehlte mir
im ersten Durchgang die Sicherheit»,
sagt Kindle, der sich über seinen ersten FIS-Slalom-Sieg freuen durfte.
«Vor dem zweiten Lauf sagte ich mir,
dass ich nun voll attackieren muss».
Gesagt, getan. Das Risiko zu nehmen,
hatte sich für ihn gelohnt. Wie entfesselt fuhr er der Konkurrenz auf und
davon, profierte dabei aber auch vom
Ausfall des Halbzeitführenden.
Erneut volles Risiko
Dem ersten Streich folgt normalerweise immer der zweite. Diesen folgen zu lassen, nimmt sich der 19-Jährige für den heutigen FIS-Slalom
(Start des 1. Laufs um 9 Uhr, d. Red.)
vor. «Ich werde wieder alles riskieren. Ich habe ja nichts zu verlieren»,
sagt er mit der Lockerheit eines Bode
Millers.
Doch nicht nur Kindle fuhr wie auf
Schienen zu Tal, sondern auch seine
Nicola Kindle gewann den ersten FIS-Slalom. Durch Laufbestzeit im 2. Lauf schob er sich von Rang 7 auf Rang 1.
Mannschaftskollegen blieben bei ihrem Heimspiel nichts schuldig. Mit
Marco Pfiffner fuhr ein weiterer
LSV-Läufer unter die Top-Ten als
Siebter. Knapp dahinter, auf Rang 12,
reihte sich Alexander Hilzinger ein.
Bezogen auf die FIS-Punkte stellten
beide ihr bisheriges Topresultat ein.
Nur logisch daher, dass Herren-Cheftrainer Ralf Jegler voll des Lobes für
seine Schützlinge war. «Ein tolles
Resultat für unser Team. Wahnsinn,
wie die Jungs heute gefahren sind.
Das war das richtige Zeichen so kurz
vor der Junioren-WM (ab Montag in
Crans Montana)», freute sich Jegler.
Haarnadel als Stolperstein
Ausgeschieden sind hingegen Simon Heeb und Josef Oehri im ersten
Lauf. Dem von Damen-Trainer Martin Marinac gesteckten Lauf fielen
viele zum Opfer. Eine Haarnadel, in
den Steilhang hineingesetzt, machte
den Herren zu schaffen, was für die
Damen keine Schlüsselstelle darstellte. «Die Herren sind oft direkter dran
als die Damen und das ging sich an
dieser besagten Stelle nicht aus. Das
haben die Herren teilweise unterschätzt», klärt LSV-Damen-Cheftrainer Pascal Hasler auf. Er, übrigens,
war bezüglich der Leistung seiner
Damen etwas zwiegespalten. Darum
hofft er auch für den heutigen Slalom
«schon eine Steigerung. Das Ziel ist
es schon, dass wir beim Heimrennen
zumindest eine Läuferin auf dem Podest haben.» Dieses haben Rebecca
Bühler auf Rang vier und Vanessa
Schädler direkt dahinter, knapp verpasst. «Beide hatten jeweils einen guten Lauf und einen mit kleinen Fehlern. Es war eine solide Leistung»,
attestiert ihnen Hasler. Schade findet
er, dass Marina Nigg im ersten Lauf
ausschied. Sie wäre eine potenzielle
Sieganwärterin gewesen. Den Sieg
fuhr so die Schweizer Weltcupfahrerin Sandra Gini ein.
Versäumtes kann sie heute nachholen, sofern sie an den Start geht.
Denn bei ihrem Ausfall zog sich die
Gamprinerin eine Prellung an der
Hüfte zu. «Wir werden kurz vor dem
Start entscheiden, ob sie fährt oder
nicht, aber ich gehe davon aus, dass
sie am Start stehen wird», meint Hasler.
Heute findet also das zweite Kapitel am Hochegg in Malbun statt. Man
darf gespannt sein, wer dieses Mal
federführend sein wird.
FIS-Slalom der Herren in Malbun
1. Nicola Kindle (Lie) 1:28.11. 2. Elias
Stürz (Ö) 1:28.24. 3. Gilles Roulin (Sz)
1:28.52. – Ferner: 7. Marco Pfiffner (Lie)
1:28.60. 12. Alexander Hilzinger (Lie)
1:30.28. – Ausgeschieden: Simon Heeb
(Lie), Josef Oehri (Lie).
FIS-Slalom der Damen in Malbun
1. Sandra Gini (Sz) 1:28.89. 2. Aline Bonjour (Sz) 1:29.03. 3. Celina Hangl (Sz)
1:29.25. 4. Rebecca Bühler (Lie) 1:29.94.
5. Vanessa Schädler (Lie) 1:30.82. – Ferner: 16. Joana Frick (Lie) 1:33.75. 21.
Martina Schio (Lie) 1:35.55. – Ausgeschieden: Anna-Laura Bühler.
Im Halbfinale
GRENOBLE – Französischer Boden
scheint Steffi Vogt zu liegen. Nachdem sie in der Vorwoche in Andrexieus-Boutheon bis ins Finale vorstossen konnte, steht sie auch in
Grenoble bereits wieder im Halbfinale – dank eines Dreisatz-Siegs
über Irena Pavlovic (Fr).
BASKETBALL – Kobe Bryant führt das
Team der Western Conference am 60. AllStar-Game der NBA am 20. Februar im
Staples Center in Los Angeles an. Der Spielmacher der Los Angeles Lakers erhielt mit
2,3 Millionen am meisten Stimmen von den
Fans, die traditionsgemäss die Startaufstellung beider Teams wählen können.
(si)
Im ersten Durchgang hatte die Französin die Partie noch dominiert.
«Sie hat unglaublich gespielt»,
musste auch Steffi Vogt später zugeben. Folgerichtig ging dieser Satz
letztlich klar mit 6:3 an Pavlovic.
Mit Beginn des zweiten Satzes
begannen sich die Kräfteverhält-
nisse auf dem Court aber zu verschieben. Vogt gelang gleich im ersten Servicegame der starken Aufschlägerin (18 Asse) ein Break, das
sie anschliessend bis zum Satzgweinn
(6:4) verteidigte. Gleiches Spiel in
Satz Nr. 3: Erstes Aufschlagsspiel
Pavlovic, Break Vogt. Und wieder
konnte die Balznerin den Vorsprung
ins Ziel retten und den Satz mit 6:4
gewinnen – Halbfinal-Ticket gelöst.
Dort trifft Vogt auf die Polin Marta Domachowska, ehemals Nr. 37
der Welt. «Ich muss sie stören, sie
aus der Komfortzone bringen», weiss
die LTV-Athletin bereits, was zu tun
ist, um ins Finale zu stürmen. (bo)
FOTO ZVG
Steffi Vogts Erfolgslauf in Grenoble hält an
Gab sich auch im Viertelfinale keine Blösse: Tennisass Steffi Vogt.
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Seele and Geist
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