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Liebe Ruderkameradinnen, Ruderkamera - Lauinger Ruder und

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Vereinszeitschrift des Lauinger Ruder und Surf Clubs "Donau" e.V. November 2007
Liebe Ruderkameradinnen, Ruderkameraden, Freunde des Rudersports und alle, die,
wie auch immer, zu dieser Zeitung gekommen sind,
da ihr schon beim letzten Mal lange auf den ClubBo(o)ten warten musstet, haben wir zwei beschlossen, die Redaktion auszuwechseln. Na ja, um ehrlich zu sein, wurden wir im Vorfeld von mehreren
Persönlichkeiten des Clubs darauf hingewiesen,
dass wir doch auch bitte was Konkretes zum Clubleben beitragen sollten – und das machen wir jetzt
auf unsere Weise.
Auch wenn uns jeder kennt, dürfen wir uns mal
kurz vorstellen:
auch anonym behandelt werden können (siehe
(K)enterfahrt zum Mohrenrennen, Seite 7)
Doch zu aller erst wollen wir der alten Redaktion
mit Uschi, Gudrun und Engelbert danken. Wussten
wir die durchschnittlich 10 Seiten zuvor nicht in
dieser Weise zu schätzen, jetzt tun wir es. Nochmals herzlichen Dank für die zahlreichen schönen
Club- Bo(o)ten und die viele Mühe, die ihr dabei
gehabt habt.
Wenn wir schon beim Danksagen sind, wollen wir
das an dieser Stelle direkt weiterführen.
Danke! Danke für dieses tolle Clubjahr, das erst
möglich wurde durch unser Küchenkabinett, welches uns immer wieder mit Speis und Trank beglückte, unsere Vorstandschaft, ohne die sowieso
nichts läuft, unserem rüstigen und kompetenten
Reparatur- und Materialteam, ohne die ein reibungsloser Ruderalltag nicht möglich wäre.
Und auch am Ende dieser Rudersaison gilt ein besonderer Dank an die Trainer und Übungsleiter,
sowie an alle, die diesen Club durch ihr Engagement unterstützen.
Hinweisen möchten wir auch auf die sehr gut gepflegte Homepage des LRSC (www.lrsc.de), auf
der sich viele Bilder, Infos und Artikel befinden.
Die neue Redaktion ☺
M.S., der letztes Jahr mit 54 Ruderkilometern mehr
der geselligen Partei angehörte und dankbar für die
freundliche Aufnahme im Vereinsleben ist.
C.S., die mit 472km zwar weit vor M.S. liegt, damit
aber keine persönlichen Rekorde bricht, und bisweilen der Geselligkeit nicht abgeneigt ist.
Weitere Initialen werden von der Redaktion herzlich aufgenommen. Wie in grauer Vorzeit bereits
gehandhabt, freuen auch wir uns über informative
und kreative Beiträge, die natürlich auf Wunsch
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
Termine 2007
-
ab 19.10.2007, um 20:30 Uhr: Tanzen im
Clubhaus unter Anleitung von Margot und Roland (8 Abende)
Verfolgung, türkisches Handtuch, Promenade,
Fersendrehung, etc.
-
27.10.2007, 09:30-13:00 Uhr: Arbeitsdienst
-
27.10.2007, 16:30 Uhr: Abrudern
-
ab 06.11.2007, Beginn Hallensport
Kinder und Jugendliche: Di. 17:00-19:00 Uhr
Erwachsene
: Di. 19:00-21:00 Uhr
-
ab 07.11.2007, 19:00 Uhr:
Teamrowing mit Jutta Seeburger
-
ab 09.11.2007, 16:00 Uhr
Teamrowing der Frauen
-
01.12.2007: Nikolausfeier im Vereinsheim
Nachruf auf Drago Grubesic
Zu dieser Zeit wurde er mehrfacher jugoslawischer
Meister im Vierer mit und ohne Steuermann. Außerdem nahm er an mehreren internationalen Regatten erfolgreich teil.
Auf Grund der Kriegswirren im ehemaligen Jugoslawien verschlug es Drago Grubesic mit seiner
Familie im Jahre 1991 nach Deutschland. Nach
einer Zwischenstation in Garmisch fand er schließlich in Lauingen eine zweite Heimat, wo er bei der
Firma Deutz seinen eigentlichen Beruf als Dipl.
Ing. für Landmaschinen wieder ausübte. In der
schwäbischen Kleinstadt konnte er auch seiner
großen Leidenschaft, dem Rudern, auf der ihm
vertrauten Donau nachgehen. Schnell fand er mit
seiner offenen und kollegialen Art im Lauinger
Ruderclub Anschluss und neue Freunde. Drago
Grubesic war ein Mann mit Anstand, voll Respekt,
höflich und zuvorkommend. Seine ruderischen
Qualitäten machten ihn zum begehrten Trainingspartner. So bildete sich um Drago rasch eine Truppe ambitionierter Masters- Ruderer, die mit ihm
verschiedene Regatten erfolgreich bestritt.
Auf internationalen Wettkämpfen wie den Eurooder World-Masters errang er vor allem mit seinen
Ruderkameraden aus Tübingen und seinem langjährigen Partner und Freund Boris Martin zahlreiche
Titel. Von diesen Regatten kam er stets stolz zurück, prahlte aber nie mit seinen Erfolgen und Medaillen. Neben seinem großen Engagement für
Familie und Beruf teilte Drago Grubesic seine
knappe Zeit und sein Können mit dem Lauinger
Vereinsachter. Mit diesem wollte er bei der Masters- WM 2007 in seiner kroatischen Heimat an den
Start gehen. Das Schicksal ließ es jedoch nicht zu,
dieses Vorhaben zu verwirklichen.
Drago Grubesic wird uns fehlen. Unser Mitgefühl
gilt seiner Familie und allen, die ihm besonders
nahe standen. Dem Lauinger Ruder- und Surfclub
wird er als Ruderkamerad und Freund immer in
Erinnerung bleiben.
Jutta und Ernie
Das KÜKA runzelt die Stirn
Der Lauinger Ruder- und Surfclub trauert um seinen Ruderkameraden Drago Grubesic, der am 1.
Mai im Alter von 49 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.
Drago Grubesic wurde 1959 in Vukovar geboren,
wo er im Alter von 13 Jahren auf der Donau seine
ersten Ruderversuche unternahm. Von da an verschrieb er sich mit Leib und Seele dieser Sportart.
Bereits drei Jahre später gewann er die jugoslawische Juniorenmeisterschaft im Vierer ohne Steuermann. In den Jahren 1981 und 1982 gehörte Drago
Grubesic der Nationalmannschaft seines Landes an.
Manchmal holt uns die Realität auch im Club ein,
obwohl dieser Ort für viele eine kleine Oase geworden ist. Vertrauensvolles Miteinander drückte
sich für uns als Mitglieder des KÜKA auch darin
aus, dass wir Bargeld in der Geldkassette lassen
und z.B. Getränke in Kühlschrank und Keller füllen
konnten.
Aber wie das Leben so spielt, waren wir anscheinend nicht nur vertrauensvoll, sondern vertrauensselig. Zuerst kam das Gefühl, dass irgendetwas mit
dem Geld nicht stimmt, dann verschwanden aus der
Geldkassette 100,- €, und jetzt reduzieren sich die
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
Bestände des guten Sekts und des Weißweins im
Clubkeller. Diese Kette von Ereignissen hat uns zu
kleinen Veränderungen im Handling mit der Geldkassette veranlasst, aber die Differenzen nahmen
noch kein Ende.
Bei unserem letzten Treffen saßen nun 9 Frauen
(KÜKA) mit gerunzelter Stirn und haben erst mal
überlegt, wie es zu dieser Situation kommen kann.
Dabei haben wir schnell festgestellt, dass so unangenehme Dinge rasch zu Verdächtigungen führen,
die ungerecht und nicht zu beweisen sind. Wir
haben dann die Diskussion abgebrochen und uns
auf das Ziel gestürzt:
Alles Geld, das dem Club gehört, soll auch im
Club bleiben.
Alle Köche, Trinker und Spender möchten weiterhin mit gutem Gefühl ihren Beitrag zum
Fortbestehen der Mittwochabende und anderer
Feste leisten.
Es soll kein Bargeld während der Woche in der
Clubkasse verbleiben.
Wir bitten nun alle Mitglieder und Nutzer der Küche, uns zu unterstützen, damit auch das letzte
Stirnrunzeln von unserer Stirn verschwindet. Dafür
haben wir uns selbst ein paar Spielregeln auferlegt:
• Den Schlüssel für den Keller hat künftig nur
noch Lisa Wauligmann.
• In der Bargeldkassette sollen nur noch am
Clubabend (Mittwoch) Bon-Karten verkauft
werden. Bitte nicht einfach Geld für Getränke
in die Kasse legen.
• Wer noch keine Getränkekarte hat, kann sich
vorn in die Liste eintragen und nächsten Mittwoch bezahlen.
Die Redaktion bedauert, dass sich zu diesen
beiden Veranstaltungen leider kein(e) freie(r)
Mitarbeiter(in) finden konnte, der die Clubmitglieder, die an diesen Tagen verhindert waren
(warum auch immer), hätte nachträglich daran
teilhaben lassen können.
Die Redaktion kann nur das
veröffentlichen, was geliefert wird !!!
Stadtführung mit Brotzeit auf der Stadtmauer
Am 3. Oktober 2007 waren wir zu einer Stadtführung durch Lauingen mit anschließender Brotzeit
auf der Stadtmauer eingeladen, mal eine etwas
andere Ruderveranstaltung im Rahmen von Lust
und Kultur. Um 14 Uhr war eine ansehnliche Schar
Ruderer vor dem Lauinger Rathaus versammelt, um
sich von Engelbert Kigele sen. über Lauingens
Stadtgeschichte informieren zu lassen. Im prächtigen Rathaussaal zeigte Engelbert Kigele an einem
alten Stich die Stadtentwicklung auf. Nachdem wir
das Rathaus genauer betrachtet hatten, führte er uns
bei schönstem Wetter durch das Untere und Obere
Brunnental, genannt die Wasserschapfe, am Schloss
vorbei in die Stadtpfarrkirche. Immer wusste er uns
mit interessanten Geschichten und Details zu unterhalten und unser Wissen zu bereichern.
Lauingen erstaunte uns so genauer betrachtet fast
ein wenig mit seinen vielen schönen renovierten
Häusern und Plätzen.
Wir hoffen, dass auch die jetzigen Barzahler mit
dieser Veränderung leben können, denn dies würde
uns und vor allem die Hüterin des Beutels sehr
entlasten.
Vielen Dank für Euer Verständnis
Das KÜKA
Clubleben
Dieses Jahr war wieder mit vielen interessanten,
lehrreichen, lustigen und kulinarischen Höhepunkten angereichert, zu denen im Clubbo(o)ten viele
schöne und unterhaltsame Beiträge zu finden sind.
Zu diesen Veranstaltungen gesellen sich noch weitere, wie z.B. die traditionelle Weinprobe mit Wein,
Weib und Gesang (Gedichte) um Toni Hirner, sowie eine Stadtführung in Augsburg mit anschließendem Biergartenbesuch in Oberschönefeld, welche von Michaela organisierte wurde.
Schließlich spazierten wir auf die Stadtmauer, um
uns bei Steffi Kitzinger zu stärken. Auf ihrem
„Stadtmauerbalkon“ mit Traumblick auf Altwasser
und Donau labten wir uns an Most, Gebäck und
feinem Zwiebelkuchen, den Jürgen für uns gebacken hatte. Lachend und schwatzend verbrachten
wir noch einige lustige Stunden an diesem sonnigen
Flecken.
Vielen Dank allen, die uns diesen tollen Nachmittag
bereitet haben!
Hanne
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
Regattaberichte
Die Regatta- Saison hat wieder begonnen!
Am Wochenende des 12./13. Mai fuhren die Ruderer aus Lauingen nach Bamberg, um auf der Regatta, die auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal ausgetragen wurde, ihre Frühform über eine Distanz von
Tausend Metern zu testen. In Bamberg angekommen, mussten die Jugendlichen erkennen, dass die
Bedingungen durch böigen Wind nicht einfach
waren, aber dennoch ließen sie sich dadurch nicht
verunsichern.
Das erste Rennen des Samstages bestritt Lisa-Marie
Mayer im Einer der 15/16-jährigen Juniorinnen. Sie
erreichte den zweiten Platz hinter der Ruderin aus
Schweinfurt. Darauf folgte aus Lauinger Sicht der
Zweier der 15/16-jährigen Juniorinnen. Mit ihrer
Partnerin aus Schweinfurt erruderte Lena Felber
klar den ersten Sieg des Wochenendes vor den
Renngemeinschaften Karlstadt/Straubing, Tutzing/München und den Ruderinnen aus Kaufering.
Danach stellte sich Marlies Nitschke im Einer der
14 jährigen Mädchen ihren Gegnerinnen aus Regensburg und Saarbrücken. Da sie leider von einer
Windböe ans Ufer getrieben wurde, erreichte sie
den dritten Platz.
Beim letzten Rennen des Samstags gingen Florian
Soukup und Christian Gebauer im Zweier der
15/16-jährigen Junioren als „Regattaneulinge“ an
den Start. Die beiden gewannen erfreulicherweise
vor ihren Konkurrenten aus Eschwege und Aschaffenburg. Genauso erfolgreich wie der Samstag
geendet hatte, begann der Sonntag. Als erstes zeigte
der Betreuer Benedikt Lenzer, dass er das Gewinnen nicht verlernt hatte. Er durchfuhr vor seinen
Mitstreitern aus Marktheidenfeld, Straubing und
Schleißheim mit erheblichem Vorsprung die Ziellinie. Die Siegessträhne wurde durch die beiden
Junioren Florian Soukup und Christian Gebauer
fortgesetzt. Sie besiegten ihre Gegner vom Vortag
genauso souverän.
Als nächstes gingen Lisa-Marie Mayer und Lena
Felber im Zweier an den Start. Die beiden mussten
sich in einem spannenden Rennen nur ihren Konkurrentinnen aus München geschlagen geben und
erreichten vor dem Boot aus Würzburg den zweiten
Platz. Das folgende Rennen bestritt Benedikt Lenzer im Einer. Er konnte sich gegen seine älteren
Gegner klar durchsetzten und wurde Erster. Daraufhin gingen Florian Soukup und Christian Gebauer – diesmal mit Gegnern in einer höheren Leistungsklasse – an den Start. Sie mussten sich den
Ruderern aus Regensburg, Offenbach und Würzburg geschlagen geben. Das vorletzte Rennen hatten Lena Felber und Lisa-Marie Mayer mit ihren
Partnerinnen aus Kitzingen und Schweinfurt im
Vierer mit Steuermann. Diese Renngemeinschaft
gewann mit einer Bootslänge Vorsprung vor ihren
Mitstreiterinnen aus Würzburg und der Renngemeinschaft Tutzing/ München. Das letzte Rennen
dieses Wochenendes bestritt Marlies Nitschke, die
sich in einem sehr knappen Rennen den dritten
Platz erkämpfen konnte.
Das Wintertraining trug die ersten Früchte und lässt
für die beginnende Saison die Hoffnungen keimen.
Die Trainingsmannschaft bereitet sich jetzt auf die
Sprint-Regatta in Nürnberg vor, bei der die Jugend
des LRSC noch durch die jüngsten Kinderruderer
unterstützt werden wird.
Erfolgreiches Ruderwochenende in Nürnberg
Am Wochenende des 16. und 17. Juni lud die
Nürnberger Rudergesellschaft zur alljährlichen
Regatta auf dem Dutzendteich ein. Auch die Lauinger Ruderer und Ruderinnen waren dort erfolgreich
vertreten. Das erste Rennen am Samstag bestritten
die „Regattaneulinge“ im Vierer mit Steuerfrau
Marlies Nitschke, Katrin Miller, Lisa Sokolkova,
Pia Traub und Magdalena Saumweber. Trotz redlicher Bemühungen konnten sie sich leider nicht
gegen die erfahreneren Gegnerinnen durchsetzen.
Anschließen stellte Benedikt Lenzer sein Können
unter Beweis und gewann souverän im Einer. Auch
Christian Gebauer und Florian Soukup überzeugten
im Zweier und schafften es auf den ersten Platz.
Franziska Mayer, die an diesem Wochenende ihr
erstes Rennen fuhr, konnte mit ihren Gegnerinnen
gut mithalten, schaffte es aber dennoch nicht auf
das Siegerpodest. Des Weiteren gingen Lisa Egger
und Lisa-Marie Mayer jeweils im Einer an den
Start. Nach einem spannenden und knappen Rennen
konnte keine der beiden einen ersten Platz errudern.
Auch die Trainerin Eva Rathgeb nahm mit einer
Münchner Kollegin an einem Rennen teil und lief
mit einem guten 3.Platz im Ziel ein. Marlies
Nitschke gewann am Sonntag das Rennen der 13und 14-jährigen und erhielt die begehrte Medaille.
Lisa-Marie Mayer und Lisa Egger erkämpften sich
in einem spektakulären Rennen regelgerecht den
Sieg. Das Resümee der Regatta ist durchaus positiv
ausgefallen.
Deutsche Meisterschaft U17
Vom 21.-24. Juni fanden auf der Regattastrecke auf
dem Beetzsee in Brandenburg die Deutschen Meisterschaften der U17/U19 und U23-jährigen statt.
Bei dieser Meisterschaft trat die Lauingerin Lena
Felber im leichten Einer der 15- und 16-jährigen
Mädchen an. In dieser Alters- und Bootsklasse
hatten insgesamt 13 Boote aus ganz Deutschland
gemeldet.
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
Am Donnerstag fanden die Vorläufe statt. Hier
verpasste die 15-jährige Lauingerin in einem Bugball an Bugball Rennen um 34 Hundertstel knapp
den Einzug ins Halbfinale. Mit einer Erkältung, die
die Ruderin stark schwächte, trat sie nun am Freitag
im Hoffnungslauf an, um sich noch für das Halbfinale zu qualifizieren. Vom Pech verfolgt, konnte sie
jedoch ihre Gegnerinnen nicht bezwingen, und
schied im Hoffnungslauf aus.
drei Bundessiegern den neunten Platz in der Länderwertung sichern, was eine Verbesserung zum
Vorjahr darstellt.
Am nun kommenden Wochenende findet nun die
Auwaldseeregatta in Lauingen statt, wo alle Ruderer wieder am Start sein werden.
Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in
Werder a. d. H.
Am 20.Juli, dem vorletzten Freitag vor den großen
Sommerferien, bestritten die Ruderer des Lauinger
Albertus- Gymnasiums auf der Oberschleißheimer
Olympiastrecke die Schulregatta „Jugend trainiert
für Olympia“, bei der nur Schüler der gleichen
Schule gemeinsam in einem Boot starten dürfen.
Die Lauinger waren mit drei Booten am Start.
Den fünf Jungs des Riemen-Gig-Vierers (Stm.
Phillip Meindl, Lukas Schmid, Christian Gebauer,
Christoph Mayerle und Phillip Danninger) gelang
es, ebenso wie den 15- und 16-jährigen Mädchen
(Stf. Julia Wohl, Lena Felber, Lisa Egger, LisaMarie Mayer und Lisa Ertle), die im GigDoppelvierer starteten, trotz enormer Konkurrenz
den dritten Platz zu erlangen. Der jüngere, noch
sehr unerfahrene Mädchen-Doppelvierer der 13und 14-jährigen mit Stf. Kati Miller, Marlies
Nitschke, Lisa Sokolkova, Pia Traub und Magdalena Saumweber konnte trotz eines kleinen Missgeschicks den guten vierten Platz erreichen.
Die Plätze 1, 2 und 3 wurden jeweils mit einem
Pullover und einer Medaille geehrt, sodass die Lauinger Schule mit erfolgreicher Ausbeute nach Hause fuhr.
Am darauf folgenden Wochenende fand der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Werder
an der Havel statt. Hier traten die Ruderer und Ruderinnen bis 14 Jahren aus den verschiedenen Bundesländern gegeneinander an.
Aus Lauingen vertrat der Mädchen Doppelvierer
mit Marlies Nitschke, Magdalena Saumweber, Lisa
Sokolkova, Pia Traub und Steuerfrau Katrin Miller
die bayerische Ruderjugend. Am Freitag fand ein
Langstreckenwettbewerb über 3000m statt. Hier
hatte die noch relativ unerfahrene Lauinger Mannschaft ein wenig das Nachsehen und erreichte in
ihrer Abteilung den fünften Platz. Der Zusatzwettbewerb am Samstag sollte noch einmal viel Spaß
bringen. Hier traten verschiedene Kleingruppen bei
diversen allgemeinathletischen Spielen gegeneinander an. Am Nachmittag bekamen die Kinder und
Jugendlichen einen kurzen Einblick in unsere
Hauptstadt. Mit dem Bus wurde eine kleine Stadtrundfahrt zu allen wichtigen und berühmten Sehenswürdigkeiten in Berlin organisiert. Am Sonntag, dem letzten Tag, fand die Bundesregatta statt.
Hier ging es nun um den deutschen Meistertitel bei
den bis 14-jährigen. Die Lauingerinnen waren die
letzten die an den Start gingen. Hochmotiviert wollten sie ihr Ergebnis vom Freitag verbessern und
schafften in ihrer Abteilung den dritten Platz. Mit
diesem Ergebnis konnten die fünf Mädchen zufrieden sein. Die Bayerische Mannschaft konnte mit
Landesfinale Jugend trainiert für Olympia der
Bayerischen Schulen
Drei bayerische Meisterschafts-Medaillen für
den Lauinger Ruderclub
Am 21./22.07.2007 fanden in Schweinfurt die Bayerischen Meisterschaften im Rudern statt. Die Ruderer aus ganz Bayern ließen sich von den sintflutartigen Regenfällen nicht einschüchtern und verbrachten die zwei Tage in der Hoffung, dass ihr
Zelt dicht bleibt. Der Lauinger Ruder und Surfclub
wurde durch fünf Sportler vertreten.
Zweimal mussten sich die Ruderer durch einen
Vorlauf für das Finale qualifizieren.
Der Main bietet Platz für fünf Startbahnen, somit ist
ein Vorlauf nötig, wenn mehr als fünf Boote gemeldet sind. Zunächst wurden am Samstag die
Vorläufe ausgetragen. Der erste mit Lauinger Beteiligung war der Zweier der 15- und 16-jährigen
Juniorinnen. Hierbei verpassten Lisa Egger und
Lisa-Marie Mayer nur knapp die Finalteilnahme
hinter der Renngemeinschaft Marktheidenfeld/
Würzburg und einem Boot aus München. Darauf
folgte der Start zum Mixed Doppelvierer der Junio-
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
ren/ Juniorinnen mit Steuermann bzw. -frau. In
dieser geschlechtergemischten Bootsklasse stellten
sich Lisa Egger und Lisa-Marie Mayer mit ihren
Partner aus München, Landshut und der Steuerfrau
Lena Felber den körperlich überlegenen Gegnern.
Auch hier verpassten die Lauinger Mädchen die
Finalteilnahme.
Nachdem die Teilnehmer ermittelt wurden, begannen die Finals. Als erste war Marlies Nitschke in
Einer der 14-jährigen Leichtgewichte an der Reihe,
d. h. die Ruderinnen dürfen nicht mehr als 52,5kg
wiegen. Sie erruderte den vierten Platz hinter der
deutschen Meisterin aus Karlstadt und den Ruderinnen aus Würzburg und Deggendorf. Darauf folgte der Leichtgewicht Zweier der 15- und 16jährigen Juniorinnen. Lena Felber erkämpfte sich
mit ihrer Partnerin aus Waging den dritten Platz
hinter den Booten aus Waging und Kaufering.
Das letzte Rennen des Samstags aus Lauinger Sicht
war der Mädcheneiner der 12-jährigen. In einem
packenden Rennen verpasste Franziska Mayer nur
hauchdünn den Meistertitel. Auf den letzten Metern
wurde sie von der Regensburgerin unglücklicherweise überholt. Samstagabend - kein Meistertitel.
Doch der Sonntag sollte wesentlich erfolgreicher
verlaufen, obwohl die Bedingungen durch Wind
und Strömung es den Ruderinnen nicht leicht machten. Zunächst ging Lena Felber im Leichtgewichtseiner der 15- und 16- jährigen Juniorinnen an den
Start. Gerade in dieser Bootsklasse hatten die Teilnehmerinnen schwer mit dem Wind zu kämpfen, da
sie mit ihren maximal 55kg leicht durch Wind und
Strömung beeinflusst werden können. Lena überquerte als vierte die Ziellinie. Nun ging die Trainerin Eva Rathgeb im Frauenachter auf Wasser um
ihren Schützlingen zu zeigen, wie man es richtig
macht. Sie gewann mit ihren Partnerinnen aus
Würzburg, Erlangen, Schleißheim und Aschaffenburg vor dem langjährig ungeschlagenen Boot aus
Regensburg. Mit der Trainerin als Vorbild bestritten Lisa-Marie Mayer, Lisa Egger und Lena Felber
das nächste Rennen. Im Vierer mit Steuermann
ging Lena Felber mit ihren Partnerinnen aus Waging und der Steuerfrau Marlies Nitschke, die anderen beiden mit den Ruderinnen aus Straubing und
Kitzingen und der Streuerfrau Franziska Mayer an
den Start. In einem spannenden Rennen konnte sich
die Renngemeinschaft Waging/ Lauingen den
Meistertitel sichern. Lisa und Lisa-Marie erkämpften sich einen dritten Platz.
Die durchaus erfolgreiche Teilnahme an der bayrischen Meisterschaft ist ein schöner Ausklang dieser
Regattasaison. Jetzt folgt eine sechswöchige Trainingspause, bevor im Herbst noch ein paar Regatten
zu bestreiten sind.
Wanderfahrt vom 19.05.2007
Samstag, 10Uhr, strahlender Sonnenschein. Die
Frisur hält.
17 erwartungsvolle Ruder trafen sich vergangen
Samstag zu der von Bene organisierten Wanderfahrt nach Steinheim. Mit dabei waren: Lisa, Lena,
Matthias, Lukas, Franziska, Sarah, Flo, Christian,
Philipp, Christof, Lisi, Moni, Lisa, Kathi, Marlies,
Eva und Bene.
Der Tag begann damit, dass sich die Jungschpunte
erst einmal bereit machten und der ein oder andere
sich sein Proviant verschaffte. Nachdem Essen und
Trinken verstaut war stellte sich die entscheidende
Frage:
Welches Boot bekommt die Haribos?!?
Nachdem dies geklärt wurde (Eva setzte sich souverän durch), machten sich die Wanderfahrer auf
den Weg zur Dillinger Staustufe. An der Schleuse
angekommen machte sich Christof auf den Weg
den Ruderern die Tore der Schleuse zu öffnen und
die Jugendlichen hindurchzuführen. Unverletzt und
ohne jeden Schaden machten sich die Ruderer nach
diesem Hindernis auf ihren weiteren Weg. Dieser
führte am Eichwaldbad und dem Dillinger Kanuclub vorbei, zur Steinheimer Brücke, wo die Wanderfahrer an Land gingen, um dort ihr leibliches
Wohl aufzubessern.
Nach dem Picknick, bei dem es nur ein Messer gab
und dies zu einem kleinen Engpass führte. Trotzdem schmeckte alles ziemlich gut.
Beim „Ablegen“ gab es noch ein kleines Hindernis
für den „Mädchenvierer“: dumm, dass man angebunden nicht vom Ufer wegkommt!!! Diese Tücke
überwunden konnten sich alle auf den langen
Heimweg zurück nach Lauingen machen. Auf dem
Weg zum Lauinger Ruderclub lieferten sich die
Boote mehrere Wasserschlachten, die auch als
Abkühlung dienten.
Als die Schleuse zurück gelassen war, standen nur
noch 4 Kilometer von den insgesamt 20 die sich die
Wanderfahrer vorgenommen hatten auf dem Programm.
Endlich am Ruderclub angekommen, wurden noch
die Reste des Picknicks gegessen und damit die
Wanderfahrt beendet.
Letztendlich war es ein sehr schöner Tag mit gutem
und genügend Essen, hervorragendem Wetter und
einer Top-Organisation.
Vielen Dank an Bene noch einmal!
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
beim Mohrenrennen zu werden. Nochmals besten
Dank und bis nächsten Dienstag!
Meine (K)enterfahrt zum Mohrenrennen
Angetrieben durch E.K. jun. Kritik an meinem und
Ch. S.’s Ruderstil wurde mein Ehrgeiz geweckt,
meine bis dato unregelmäßige Anwesenheit am
Rudermittwoch zu erweitern und mein Ruderverhalten grundlegend zu überdenken.
Nach den ersten drei erfolgsversprechenden Versuchen in Eigenregie mit „Franz“ und „Ruth“ beschloss ich Trainerstunden unter Anleitung meines
größten Kritikers zu nehmen.
Kurz nach sieben am Dienstagabend traf ich mich
dann mit E.K. jun. bei leichtem Nieselregen (ich
hatte bereits gehofft, es würde ins Wasser fallen).
Mein neuer Trainer schickte mich mit der Bemerkung los, er würde mich schon einholen. Nach
immerhin knappen 2km (ich schätze er hatte noch
sein Boot poliert und profimäßig eingestellt) holte
mich seine erste Unterweisung ein. Und wenn ich
ehrlich bin gab es nichts was richtig war, außer die
Richtung, in die ich ruderte, von kleinen Schlenkern abgesehen (also auch das nicht). Nach einer
harten ¾ Stunde war ich zumindest in der Theorie
um einige Ruderweisheiten klüger.
Nun hatte mich mein Ehrgeiz vollends gepackt. Ein
neues Ziel rückte in greifbare Nähe: das berühmtberüchtigte Mohrenrennen!!!!!!!!!! Es begann die
Stunde des M.S.
Das wöchentliche Trainingspensum wurde auf 3-4
Mal die Woche à 8km erhöht, wobei mich ein Wellengang von gefühlten 50cm und Strömungsgeschwindigkeiten von mindestens 20m/sek. nicht
abhalten konnten.
An meiner 2.Trainingstunde unter o.g. Trainer
dachte ich schon, beim Rudern kann mir keiner
mehr was vormachen. Bis mir E.K. Übungen auftrug, die meinen doch schon erheblich fortgeschrittenen Kenntnissen zu fortschrittlich waren: langsames Rudern ohne Schwung mit viel Technik. Während E.K. seine Bahnen fuhr, begann ich mir zu
überlegen, wozu man ein Ruderboot noch gebrauchen kann. Dabei habe ich festgestellt, dass es für
Tauchfahrten nicht taucht. Nach mehrmaligen Versuchen gelang es mir jedoch, mein neues U-Boot
wieder aufzurichten und zu entern, um mir im Anschluss daran von E.K. anhören zu müssen, warum
ich solche Wellen schlage. Auf meiner Fahrt zum
Heimathafen, bei der mein um etliche Liter schwereres Boot wesentlich besser im Wasser lag, als vor
dem Kentern (kleiner Tipp für Anfänger: nicht alles
Wasser ausschöpfen!), wurde ich erneut von meinem Übermut übermannt, und gab alles was ich
hatte. Mit fatalen Folgen…
Erneut bewahrheitete sich der Spruch – wer sein
Boot liebt, schiebt!
Doch trotz dieses feucht-fröhlichen Abends haben
mich E.K.’s Trainerstunden davor bewahrt, Letzter
(Anonym)
(Und wenn wir schon beim Thema sind: ein Bericht
zum Mohrenrennen findet ihr auf Seite 9)
Unsere „Mei geht`s uns gut“ Wanderfahrt
vom 17.07. – 22.07.07
auf der Dahme, Spree und Dahme-SpreeUmflutkanal
Teilnehmende Funktionäre:
1. Wanderfahrtspräsidentin und Bootseinteilerin
o. G.(ohne Gnade)
2. 1. großer Vorsitzender LRSC
3. Hüterin der Kassen
4. Albano- Chef- Installateur
5. 1. großer Bootskunstbemaler
6. Wanderfahrtsmutter – und Bierwartin
7. Azubi 1. Lehrjahr
8. Schwester Steffi, Wanderfahrtschefsanitöterin
9. Archivarin und Ruderwartsgattin
10. Flackenwart
11. Flora- und Fauna- Chefkundler
12. Kleider-, Wanderruder- und BootsstegmodeChef-Beraterin
13. Beauftragte für Wanderruderer angrenzender
und fernerer Bundesländer
Im morgendlichen Berufsverkehr starteten wir am
Dienstag in Richtung Bundeshauptstadt mit Bus
und Steffis Bequem- Mazda. Der schnellste Weg
führte uns direkt nach Nordosten durch schwäbische Dörfer und unbekannte Rieser Weiler. Wir
konnten uns nicht vorstellen, jemals nach Berlin zu
kommen. Aber Hansens Schleichwege bewährten
sich. Nach zwei Stunden tauchte – wie aus dem
Nichts – die Autobahn Nürnberg auf. Von der ersten Minute an träumte die Busbesatzung von Hannes obligatorischem, in Silberkelchen gereichtem
Sekt. Durch missverständliche ärztliche Äußerungen entmutigt fehlte uns dieses Lebenselixier. Um
dem ewigen Gejammere ein endgültiges Ende zu
setzen, bestimmte unser Vorstand, an der nächsten
Tankstelle zu halten und den Mangel zu beheben.
Unsere Bieselbons wurden in Fürst Metternich
verwandelt. 12 Personen, eine Flasche Sekt und der
Tag war gerettet.
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Lauinger Ruder und Surfclub Donau e.V.
Schnurstracks rasten wir nach Beeskow.
bewachen und verteidigen ihren Privatsteg. Nicht
einmal Helmes und Gunters Blöße konnte sie einschüchtern!
In Beeskow angekommen, mussten wir uns den
Weg zum Ruderclub durch Verrücken von Straßenschildern erst bahnen. Dort konnten wir drei Boote
aus dem halb abgerissenen Bootshaus mit großen
Mühen und Plagen auf den Hänger laden. Durch
kilometerlange Alleen, an riesigen Sonnenblumenfeldern und unendlichen Getreidefeldern mit Störchen vorbei, über Katzenkopfpflaster gelangten wir
endlich zu unserem Ausgangspunkt Schmöckwitz.
Freundlich empfangen, mit Bier gelabt, verbrachten
wir den ersten kulinarischen Abend auf einem heftig schwankenden Restaurantkahn. Zum Aperitif
bekamen wir noch eine exhibitionistische Einlage
eines älteren Schwimmers mit bandagierten Beinen
und einem Schrubber zu sehen. Schlafen in einem
Festsaal. Die Dekoration ließ wieder Isabellas
Traum von einem 50er Jahre- Fest im Ruderclub
aufleben.
Am nächsten Morgen stachen wir nach einem ungemein reichhaltigen Brunch (morgens um sieben)
in die sonnenumflutete Dahme; über den Zeuthener-See nach Königs-Wusterhausen, Krimnicksee,
Krüppelsee, Dolgensee nach Prieros. Wir waren
vom ersten Kilometer an bezaubert von der idyllischen Landschaft, Farnen, Pfeilkraut, Blutweiderich, über uns kreisenden Seeadlern, von blauen,
sich auf Hermanns Skull paarenden blauen Libellen, Kormoranen, unbeweglich im Schilf stehenden
Fischreihern, von Datschen und Villen, von uns
zum Schwimmen einladenden Schwimmstegen…
Achtung! Einheimische lauern im Gebüsch und
Oft wähnten wir uns am Ende der Welt und seufzten vor Glück. Wir hatten das Paradies gefunden
und öffneten daraufhin eine Flasche Rotwein aus
den frühen 70ern. Die Parole lautete: Rotwein oder
Totsein!
Unser aller und vor allem Steffis unerschöpfliche
Leckereien und Köstlichkeiten vermittelten uns
kulinarische Freuden und vervollständigten unser
Glück. Jede Menge guter idyllischer Anlegeplätze
luden uns zum Verweilen und Baden ein. Zwischendurch mussten wir wieder durch so schrecklich schöne Landschaft rudern. Durch Seerosenund Mummelfelder, durch schattigen Bannwald,
von Spreewaldbremsen verfolgt, ruderten wir tatsächlich mehr oder weniger gefühlte 40 km. Bootsschleppen und Schleusen überraschten uns, wenn
wir plötzlich 10 cm aufwärts gehoben werden
mussten. Ein ausgelaugtes Boot mit mangelnder
Charakterstärke ließ sich – oh welche Schande! –
von einem Motorboot abschleppen.
Nachdem wir zwei Nächte im 3-Sterne Traum-SeeHotel verbracht hatten, konnten wir uns nicht für
die geplante Übernachtung bei vorhergesagter Unwetterwarnung im Zelt erwärmen und entschieden
uns für eine Verlängerung in unserem Traumhaus
Nr. 3 mit riesigen Bädern (20m²) und Schlafsuiten
(50m²) mit 4m Höhe und mindestens 5 Fenstern
nach allen Seiten, einem von edlen Rittern bewachten Turmzimmer unserer Chefin. Das war nur mög-
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lich durch Gunters charmant geschäftige, schließlich erfolgreiche Verhandlungen mit der Hotelleitung wegen des abendlichen Rücktransports und
des morgendlichen Shuttle-Services im ehemaligen
militärischen Sperrgebiet ohne Infrastruktur.
Wir genossen weitere 24 Stunden Frühstücksbuffet
im Lavendelpark mit Blick auf den See, herrschaftlicher Terrasse, bedressten Lakaien und Dienern,
die in Jürgens Träumen sogar unsere Boote betreuten und uns als Clubdiener auch im Alter dienen
sollten und uns im Rollstuhl zum Boot begleiten
und ablassen sollten, Baden im See und Abendessen.
Bei Bratkartoffeln, Fischvariationen, Schokoträumen, halben und ganzen, mit Köstritzer, Werdesgrüner, Hefeweizen und Kakao wurden wir bald
wieder munter – fit für Steg um 10!
Psalm
Schön waren die Berliner-Tage
Schön war die Ruderwanderfahrt.
Schön waren Seen, Spree und Dahme
Und Frau Wanderwart!
Schön waren Rast und Badeplätze.
Schön war’n im Waldhaus Bett und Bad.
Schön waren Wein und Biere
Und Frau Wanderwart!
Schön war’n die Bratkartoffeln.
Schön war die Fischvariation.
Schön war das Steggehocke.
Und Frau Wanderwart!
Danke für Deine gute Planung!
Danke für jedes scharfe Wort!
Danke für gute Bootseinteilung!
Keiner ging von Bord!
Hymne
Isabella, wir lieben dich.
Wir bewundern deine Stärke.
Vor dir neigen die Männer sich
Und bewundern deine Schönheit.
Wie sie war vor langer Zeit
So bleib sie in Ewigkeit!
Zu Diensten war uns ein Playmobilpirat, untertags
als Handtuchhalter, abends als Silberbecherhalter,
der sich nicht zum Schwimmen überreden ließ und
der standhaft blieb.
Am letzten Tag ruderten wir nach Beeskow und
übernachteten im Sportlerheim. Unserer Organisatorin bereiteten wir auf der Sonnenwiese einen
Abschieds- und Dankesempfang mit RotkäppchenSekt.
Autoren: Steffis- Mazda- Fahrgemeinschaft (Steffi, Lisa, Bettina, Hanne)
Legendäres Mohrenrennen im Lauinger Ruderclub (8.Sept. 07)
Da sie mit einem Kirchenlied nicht zufrieden war,
sangen wir ihr zwei Lieder.
Zum zweiten Mal wurde kürzlich im Lauinger
Ruderclub der Startschuss zum alljährlichen Mohrenrennen gegeben. Bei dieser clubinternen Ruderregatta ist jedes Mitglied aufgefordert, seinen Leistungsstand zu prüfen und die 8 km (vom Club an
der Lauinger Donaubrücke bis zum Wasserkraftwerk nach Dillingen und zurück) in möglichst
schneller Zeit zu rudern.
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Die spannende Besonderheit an dieser Regatta ist,
dass sie nach dem sog. Welser-System ausgetragen
wird. Dieser Austragungsmodus ermöglicht es, dass
alle Clubmitglieder, unabhängig vom Alter und Geschlecht, durch festgelegte Zeitvorgaben direkt gegeneinander rudern können. Erst bei der Reihenfolge
der Zieldurchfahrt wird offensichtlich, wer das Rennen gewonnen hat und wer die folgenden Plätze
belegt.
Beim Lauinger Mohrenrennen geht’s nicht
immer nur ernsthaft zu. Hier Jutta und Erich
in ihrem Rennoutfit
Das erste Rennen des Tages bestritt Benedikt Lenzer und er konnte sich über einen guten zweiten
Platz im Einer freuen. Am Nachmittag erkämpfte er
sich in einer Renngemeinschaft mit Landshut im
Vierer einen vierten Platz, die Trainerin Eva
Rathgeb erzielte im Vierer mit Ruderern aus Regensburg den zweiten Platz. Lisa-Marie Mayer
holte sich im Einer einen dritten Rang. Zusammen
mit zwei Ruderinnen aus Waging erkämpften sich
Lisa Ertle und Lisa Egger den zweiten Platz. Corinna und Franziska Mayer starteten erstmals in ihrer
jungen Ruderkarriere im Zweier und freuten sich
über einen sehr guten zweiten Platz. Kurze Zeit
später starteten am Samstag die jüngsten Ruderer
des Lauinger Ruder- und Surfclubs: David Damerow und Matthias Käßmeyer. Die beiden überquerten als Drittplatzierte die Ziellinie.
Am Sonntag erreichten die Nachwuchsruderer bei
strahlendem Sonnenschein noch bessere Platzierungen. Lena Felber, die erst am Sonntag angereist
war, setzte sich zusammen mit drei Ruderinnen aus
Waging souverän gegen ihre Gegnerinnen durch
und verteidigte damit im Vierer mit Steuerfrau
ihren Bayerischen Meistertitel. Benedikt Lenzer
startete an diesem Tag im Einer und sicherte sich in
einem harten Rennen den zweiten Platz. Florian
Soukup erkämpfte sich im Einer den zweiten Platz.
Selbige Platzierungen erruderten sich im Zweier
Lisa Egger und Lisa-Marie Mayer sowie Eva
Rathgeb mit ihrer Partnerin aus München. Florian
Soukup und Christian Gebauer fuhren in ihrem
Rennen sehr schnell los und fielen erst im Endspurt
auf den zweiten Platz zurück. Dritte Ränge holten
sich in dieser Bootsklasse Corinna und Franziska
Mayer sowie David Damerow mit Matthias Käßmeyer. In einem spannenden Rennen setzten sich
im Zweier der Juniorinnen Lisa Egger und Lena
Felber gegen die anderen Boote durch und sicherten
sich den ersten Platz (siehe Foto).
Zufrieden mit ihren Leistungen freut sich das junge
Team zusammen mit ihren Trainern auf den Ländervergleichskampf zwischen Bayern, Hessen und
Baden-Württemberg Ende Oktober in Passau.
Sieger wurde in diesem Jahr Engelbert Kigele (Vorjahressieger), gefolgt von Benjamin Lenzer und Jörg
Bahner.
Der Wanderpokal – ein Mohrenkopf aus Kupfer –
wurde 2006 von zwei Clubmitgliedern gestiftet.
Jörg Bahner
Erfolgreiche Regatta in Regensburg
06/07.10.2007
Zehn motivierte jugendliche Ruderinnen und Ruderer des Lauinger Ruder- und Surfclubs traten zur
Herbstregatta in Regensburg an.
von links: Lisa Egger, Lena Felber
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45. Kurzstreckenregatta Bad Waldsee
29. September
In kleiner Gruppe nahmen Ende September bei
wunderschönem Wetter einige Masters- Ruderer
des LRSC bei der 45. Kurzstreckenregatta auf dem
Stadtsee in Bad Waldsee teil. Als Erste gingen die
Männer Engelbert Kigele und Jürgen Mack sowie
Herbert Rapp (Neptun Konstanz) und Ernst Watzke
im Masters Männer Doppelzweier an den Start.
Beide Boote starteten in derselben Abteilung und
traten direkt gegeneinander an, wobei das „ältere
Boot“ mit Engelbert und Jürgen das jüngere mit
Herbert und Ernie besiegte. Als nächstes Rennen
folgte der Frauen Doppelvierer mit den Ruderinnen
Jutta und Karin Seeburger, Claudia Sandtner sowie
Bettina Schreiber vom Würzburger ARCW. In
einem schnellen Rennen gegen hauptsächlich jüngere Gegner musste sich die Renngemeinschaft
Lauingen/ Würzburg nur der Renngemeinschaft
Esslingen/ Lauffen geschlagen geben und fuhr
einen hervorragenden zweiten Platz ein. Die Masters Männer konnten am Nachmittag einen weiteren
Sieg für den LRSC einrudern. Engelbert, Jürgen,
Herbert und Ernie gewannen im Master Männer
Doppelvierer deutlich gegen ihre Gegner aus
Kreuzlingen. Daraufhin gingen Bettina und Claudia
im Frauen Doppelzweier an den Start, mussten dort
jedoch in einem vollen Feld einigen wesentlichen
jüngeren und besser trainierten Gegnerinnen den
Vorrang lassen und erreichten eine gute 4. Platzierung. Als letztes Rennen des Tages starteten Karin,
Jutta, Herbert und Ernie im Männer/ Frauen Mixed
Doppelvierer, bei dem sie in einem packenden
Rennen nur von der Rudergemeinschaft Schaffhausen/ Kreuzlingen bezwungen wurden. Alles in allem war es ein sehr schöner und erfolgreicher Rudertag an einer idyllischen, dem Lauinger Auwaldsee ähnlichen Seekulisse.
zeigte sich von seiner besten Seite und gab somit
optimale Rennbedingungen für die 4.500m lange
Strecke auf dem Main vor, die vom Weinort Randersacker flussabwärts nach Würzburg führt. Der
Lauinger „Titanenvierer“ mit Johann Traub, Anton
Hirner, Andreas Mayr und Gerd Schmid mit Steuerfrau Lisa Wauligmann ging als erstes Boot ins Rennen, konnte jedoch seinen Sieg vom Vorjahr nicht
wiederholen und fuhr in einer passablen Zeit eine
gute dritte Platzierung ein. Als zweites Boot starteten die Männer Masters um Jürgen Mack, Christof
Vollmer, Ernst Watzke und Herbert Rapp (Neptun
Konstanz) im Doppelvierer. Souverän konnten die
Mannen ihre Gegner auf die hinteren Plätze verweisen. Herbert Rapp siegte kurze Zeit später nochmals
überlegen für seinen Verein im Masters- Einer. Der
in diesem Jahr bereits mit Siegen erfolgsverwöhnte
Engelbert Kigele jun. meldete sich in seiner Altersklasse ebenfalls im Master- Männer Einer. In einem
kräfteraubenden Wettkampf entschied er das Rennen gegen seinen Gegner aus Hellas Offenbach mit
knappem Vorsprung für sich. Nach kurzer Verschnaufpause durfte er als Schlagmann im Lauinger
Vereinsachter Mixed wiederum an den Start gehen.
Dort konnte er zusammen mit Jürgen Mack, Christof Vollmer, Ernst Watzke und den Frauen Uschi
Kigele, Bella Kigele-Weis, Jutta Seeburger und
Claudia Sandtner und Lisa den souveränen Sieg
vom Vorjahr gegen die übermächtige Mannschaft
des Würzburger RV Bayern nicht wiederholen. Das
Boot aus Passau konnten die 8 Lauinger Ruderer
jedoch um einige Längen hinter sich lassen. Auch
wenn in diesem Jahr bei der anschließenden Siegerehrung die Ausbeute an Bocksbeutel-Siegesweinen
bei weitem nicht an die des letzten Jahres herankam, war es doch ein gelungener und fröhlicher
Rudertag bei traumhaftem Herbstwetter.
18. Bocksbeutelregatta Würzburg am 13. Oktober
Wie letztes Jahr fuhren die Lauinger MastersRuderer zu einem schönen Regattaausklang zur
Bocksbeutelregatta nach Würzburg. Das Wetter
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5. Lauinger Kurzstreckenregatta auf dem Auwaldsee
Am Wochenende des 7./8. Juli fand auf dem Auwaldsee bereits die 5. Lauinger Kurzstreckenregatta
statt. Mit einem Rekordmeldeergebnis von doppelt
so vielen Vereinen und Aktiven musste sich die
schöne Atmosphäre der Regatta aus dem Vorjahr
herumgesprochen haben. 600 Boote aus 27 Vereinen hatten sich angemeldet und traten in 160 Rennen am Samstag und Sonntag gegeneinander an.
Mit so vielen Ruderern mehr hatte man nicht gerechnet, so dass der Siegerehrung die Medaillen
ausgingen bzw. sämtliche Lauinger Boote und
Achter gar keine abbekamen bzw. mit Bier vertröstet wurden. Letztere Prämierung kam so gut an,
dass diese zuletzt sogar den Medaillen vorgezogen
wurde.
Diese Regatta erforderte wieder einen enormen
logistischen Aufwand im Vorfeld, was mit Bravour
gemeistert wurde und wenn wir unseren Präsidenten zitieren dürfen: dies war eine echte Mannschaftsleistung, ein „Riesenachter“, den wir gut ins
Ziel gerudert haben.
Viel aktive Hilfe und mittlerweile angesammeltes
hohes technisches Know-how war nötig, um den
Auf- und Abbau der Regattaanlage zu stemmen.
Transport und Befestigung der Flöße, die Anlage
des Regattasystems sowie der Aufbau der Regattatechnik und des Albanussystem´s im See erforderten eine gute Vorbereitung und eine straffe Organisation. Große Unterstützung erhielten wir auch von
Same Deutz-Fahr und der DLRG. Vielen Dank
noch mal an alle die mitgeholfen haben!
Damit von dieser Horde Ruderer und Organisatoren
keiner hungrig blieb, hatte das KÜKA wieder eine
Top-Versorgung bereitgestellt, die allseits gepriesen wurde.
Auf dem Regatta-Speiseplan standen etwa wieder
Hannes berühmte belegte Semmeln, für welche
sogar Fans vom Vorjahr erneut anreisten bzw. vorbestellten. Außerdem gab’s große Mengen an leckeren Nudeln, Cevapcici mit Zaziki, Salat, Kuchen
und vieles mehr. Am Knoblauchgeruch und am
zufriedenen Gesicht konnte man leicht feststellen,
wer bereits beim Küchenzelt gespeist hatte.
Die Lauinger Ruderer waren in 31 Rennen aktiv
beteiligt, wobei auch einige Siege zu verzeichnen
waren. Das erste Rennen am Samstag und gleichzeitig der erste Sieg für den LRSC eröffnete der
Masters Mixed Doppelvierer mit Ernie Watzke,
Jutta Seeburger, Christof Vollmer und Claudia
Sandtner. Unser erfolgreichster Ruderer war Benedikt Lenzer, der gleich viermal am Siegersteg anlegte. Als jüngster LRSC- Nachwuchsruderer ging
der zehnjährige David Damerow im Einer an den
Start.
Ebenfalls waren die Youngster Elisaveta Sokolkova
und Franziska Mayer sowie Pia Traub und Katrin
Miller im Mädchen-Doppelzweier mit von der
Partie und erlangten jeweils gute Platzierungen für
den Verein. Die bereits routinierte Lena Felber
gewann ihr Rennen im Juniorinnen- Einer. Die
Juniorinnen Lisa Egger und Lisa-Marie Mayer
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konnten in ihrem Zweierrennen ebenso eine Medaille ergattern.
Regattasprecher Jörg Bahner hielt die Zuschauer
und Fans über den jeweiligen Rennverlauf auf dem
Laufenden.
Die Masters- Männer Jürgen Mack und Engelbert
Kigele sowie Anton Hirner und Andreas Mayer
traten im Zweier gegeneinander an. Beide Lauinger
Boote mussten jedoch den Gegner aus Lauffen an
sich vorbeiziehen lassen. Im Master Männer Vierer
gelangten Engelbert und Jürgen in Renngemeinschaft mit Würzburg wiederum in die Erfolgsspur
und siegten.
Einige Ruderer vom RV Wiking Linz sind extra zur
Lauingen Regatta angereist und hatten offensichtlich viel Spaß dabei. Sie fielen durch ihr charakteristisches Outfit und ihre Mützen auf. Wenn man
auf dem Bild genauer hinsieht, erkennt man in der
Verkleidung auch eine Lauingerin.
Im Master Männer-Gig-Doppelvierer gingen die
Altmeister Hermann Schweiggert und Helmut
Weinmann in Renngemeinschaft mit Kaufering an
den Start und erreichten eine gute zweite Platzierung.
Der Lauinger Mixed- Achter startete an beiden
Tagen, musste sich jedoch dem Rivalen aus Regensburg gleich zweimal geschlagen geben.
Als vorletztes Rennen des Sonntags startete der
Frauen-Doppelvierer mit Jana Kigele, Eva Rathgeb,
Jutta Seeburger und Claudia Sandtner. Bis zu diesem Rennen war der Wettergott den Lauingern
günstig gewogen und gab fast optimale Wettkampfbedingungen vor. In diesem Rennen mussten
sich die Ruderinnen des LRSC dem Regensburger
Boot jedoch geschlagen geben, die mit den nunmehr ziemlich widrigen Bedingungen eines schweren Gewittersturms besser umzugehen wussten, und
sich als Erste gegen starken Gegenwind ins Ziel
kämpften.
Bei Regen und Wind wurde nach dem letzten Rennen sofort mit dem Abbau begonnen und eine
durchwegs positive Bilanz des Wochenendes gezogen. Das Wetter war die meiste Zeit recht sonnig
und warm, d.h. sogar ziemlich sonnenbrandgefährdet. Neben all der vielen Arbeit gab es immer wieder auch Gelegenheit, mit Ruderclubmitgliedern,
die nicht so oft im Verein zu sehen sind, oder mit
Ehemaligen zu plaudern und einen Schluck zu
trinken.
Es steht bereits fest, dass nächstes Jahr im Sommer
wieder eine Regatta auf dem Auwaldsee stattfinden
soll.
Auf der Homepage sind übrigens viele tolle Bilder
zu sehen, die unsere Fotoprofis Arnulf Mezger,
Roland Seeger, Frieder Daub und Ute GrasserDaucks geschossen haben. Nirgendwo war man vor
ihren Objektiven sicher. Es lohnt sich für jeden rein
zuschauen, wenn dies nicht bereits geschehen ist.
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Grüße aus SüdTirol
An Tagen wie heute, wo ich jetzt schon seit gut
einer Woche keine einzige Wolke am Himmel
erblicken durfte, erinnere ich mich gerne an meine
Zeit im Donautal. An die mittelalterliche Stadt
Lauingen mit Marktplatz und Schimmelturm, ihren
Gassen und nicht zuletzt ihren freundlichen Menschen, die ich kennen lernen durfte.
Kentern ist bei uns sehr unangenehm – bei einer
Temperatur von 4 bis 7 °C – aber doch relativ unwahrscheinlich, da es einfach keine größeren Wasserstraßen gibt; sieht man von den nahen Seen in
Antholz und Prags ab. Während erstgenannter in
einem Naturpark liegt und Rudern nicht erlaubt ist,
kann man sich auf dem anderen sogar Boote ausleihen, wobei der Bewegungsablauf dort eher an Kurbeln als an Rudern erinnert.
Besser würden sich da schon die Stauseen eignen,
aber bis jetzt ist dort Wassersport nicht erlaubt. Bis
jetzt ...
All dies wird wohl dazu führen, dass meine bescheidenen Ruder-Kenntnisse noch weiter leiden
werden und mich Bella vor der nächsten Wanderfahrt – an der ich unbedingt teilnehmen möchte –
wahrscheinlich einem Eignungstest unterziehen
wird.
Blick auf meine neue und alte Heimat – Rasen
Prägend war natürlich auch die Zeit am und auf
Wasser. Das Sonntagsrudern, mit Frühschoppen,
für das hier ausdrücklich Werbung machen möchte,
auf dass dieser Brauch auch noch in 20 Jahren stattfinden kann.
Natürlich auch die Mittwoch- Abende; wo man
gegen 18.00 Uhr der Bootseinteilung durch Franz
entgegenfieberte und nach 8, 12 oder 16 km z.T.
durchgeschwitzt am Floß ankam und das rufende
Abendessen roch. Am Kamin bei Feuer und Wein
ließ es sich dann besonders gemütlich über Allfälliges diskutieren oder Wissenswertes austauschen.
Für die rhythmische Betätigung war man beim
Tanzkurs mit Roland und Margot bestens aufgehoben.
Bergtour mit Freunden
Beruflich fiebere ich der Eröffnung meiner Praxis
in den nächsten Tagen entgegen. Sie hat doch mehr
Zeit als erwartet in Anspruch genommen, wodurch
wir die internationale Südtiroler/Lauinger Regatta
auf dem Kalterer See mit anschließendem Törggelen auf das nächste Jahr verschieben müssen.
Es war schön bei Euch und mit Euch. Ganz bestimmt lässt sich der eine oder andere berufliche
Grund ausfindig machen, um einen Besuch in Lauingen zu rechtfertigen.
Pfiat enk Markus
PS: Für alle, die noch nicht wissen, wo Sie ihren
Schi-Urlaub verbringen möchten: mein Bruder hat
wiedereröffnet, und wie ich finde ist sehr schön
gelungen: www.sporthotel-rasen.com
Die Drei Zinnen – Wahrzeichen der Dolomiten
Wasser gibt es hier in Südtirol zwar auch, aber in
ganz anderer Form als im Donautal. Zum einen
seltener von oben, zum anderen nur in kleinen
Mengen von den Bergen ins Tal herab.
Impressum:
Redaktion: Claudia Sandtner u. Martin Spornhauer V.i.S.d.P.
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