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Der Flyer zum Spendenaufruf - SPD Ortsverein München-Au

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Oder man beteiligt sich mit einer Spende am gesamten
Carillon-Projekt.
Liga Bank BLZ 750 903 00
Konto-Nr.21 44239
Stichwort: Glockenspiel
Weitere Infos: www.mariahilf-muenchen.de
Welche?
Georg Friedrich Händel ist nicht der einzige, der Stücke
fürs Carillon komponiert hat. Auch Matthias van den
Gheyn, Belgien, der "Bach des Carillons", schuf Ende des
18. Jahrhunderts viele Werke fürs Große Glockenspiel. Seit
wenigen Jahren erlebt das Carillon einen Boom. Vor allem
Belgier, Niederländer und Amerikaner komponierten
Stücke, die populär geworden sind. Seit Andre Rieu ein Carillon als festen Bestandteil in seiner Fernsehshow hat, gelangen die Kompositionen in viele Haushalte.Auch in dem
Kinofilm "Willkommen bei den Sch'tis" spielt ein Carillon
eine Schlüssel rolle.
Abgesehen davon ist das Carillon so vielseitig, dass man
darauf jede Musik spielen kann - vom Choral oder volkstümlichen Kirchenlied, weltlicher Musik von Barock bis
Rock, bis hin zur Musik, die heute neu komponiert wird.
Wann?
Spätestens zur 175-Jahrfeier der Mariahilfkirche soll das
Carillon seinen Platz im Turm haben.
Gespielt werden soll es
bei Dulten, an Markttagen
und bei Konzerten. Es ist
daran gedacht, dass das Instrument durch Neukompositionen vor allem für die
Musikkultur Münchens eine
feste Größe wird.
Während der Advents- und Weihnachtszeit, bei Hochzeiten oder dem Martinszug können kurze Melodien das
sonst übliche Glockengeläut ersetzen.
Wie?
Es gibt viele Möglichkeiten,sich finanziell am Carillon zu
beteiligen. Am einfachsten ist es, eine ganze Glocke zu
spenden, um 50 seine Stimme über München schallen zu
lassen. Der Spender-Name kann in die Bronze eingegossen werden.
Auch die Pfarrei Mariahilfwill eine Carillon-Glocke stiften. Und zwar über Einzelspenden, die insgesamt den Betrag für die Glocke ergeben. Einzelspender ab 100 Euro
werden namentlich auf einerTafel erwähnt, die unterm
Turm angebracht wird.
Impressum:
Kath. Pfarrgemeinde Mariahilf
Mariahilfplatz11
81541 München
E-Mail: mariahilf.muenchen@erzbistum-muenchen.de
Selbstverständlich erhalten Sie Ihre nachgewiesene
Spende zurück, sollte das Carillon wider Erwarten
nicht realisiert werden können.
Redaktion: Matthias Nauerth
Grafik: Hildegard Nistico, nistico@gmx.de
V.i.S.d.P. Markus Gottswinter, Stadtpfarrer
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LA
Is Stadtpfarrer von Mariahilf freue ich mich, dass unser
Kirchturm eine zweite Glockenstube besitzt. So können
wir ohne großen Aufwand dazu beitragen, dass
München wieder ein Carillon bekommt. Die Landeshauptstadt
besitzt kein solches Instrument mehr, weil das 1972 im Rahmen
der olympischen Spiele errichtete Große Glockenspiel 2007
wegen der Neugestaltung des Olympiaparks abgebaut wurde.
Mariahilf ist aus mehreren Gründen für ein Carillon bestens
geeignet: Unsere Kirche, im frühen 19.Jahrhundert von König
Ludwig I. errichtet, ist in der Architektur das erste sakrale Bauwerk der Romantik. In dieser Zeit wird auch die Carillon-Kultur
wiederbelebt - vielleicht ein Grund für die Existenz der zweiten
Glockenkammer?
Des weiteren ist unsere Mariahilfkirche Symbol und
Mittelpunkt der Auer Dult. Dreimal im Jahr werden
Menschen aus nah und fern angezogen. Ein Carillon
~ dem Jahrmarkt, seinerTradition und Kultur, ein
Und schließlich würden Konzerte alter Meister und moderner
Komponisten auf dem großen Glockenspiel das Stadtviertel Au
kunstlerisch aufwerten. Das Gemeinschaftsprojekt Carillon kann
so in Zeiten des Individualismus dem Auseinanderdrihen der
Gesellschah entgegenwirken.
Wer?
Die Mariahilfkirche in München bekommt ein Carillon.
Damit erhält das Wahrzeichen der Au,der Mariahilfturm,
eine Slimme und die Kulturstadt München wieder ein solches Instrument. Die Glocken dafür müssen durch Spen-
den eingeworben werden.
Ich freue mich, dass ich jedem Sponsor anbieten kann, sich mit
einer Glocke im Carillon zu verewigen. Sein Name wird
in die Glocke eingegossen. Er - wie auch jeder Spender
- bekommt so eine Stimme. die über München tönt
und im Konzert mit anderen die Menschen erfreut.
Markus Gottswinter
"Rll~igene.<;iiePrägegeben.
Ober's Carillon-Modell freuen sich
Glockenstuhlbauer Roland Maurer,
Pfarrer Markus Gottswinter und
Mesner Richard Schmidt (von
links nach rechts),
Was?
Carillon ist die Bezeichnung für ein spielbares,
Großes Turmglockenspiel. Es besteht aus mindestens 23 Glocken (über zwei Oktaven). Das für
Mariahilf geplante Carillon hat 60 Glocken und
wird mit rund 22 t Gewicht das größte und
schwerste der dann fünf Instrumente in Bayern
sein. Die Glocken des Geläutes der Kirche werden einbezogen.
Der aus dem Französischen stammende Name
Carillon (sprich: kari'jor.<J) ist von "quatrillionem"
abgeleitet,dem rhythmischen ViertelstundenSchlag derTurmwachter aus dem 14.Jahrhundert. Am bekanntesten dürfte der Schlag von
Big Ben in London sein, den
Georg Friedrich Händel ur~
sprünglich für seine Geburtsstadt
Halle an der Saale komponiert
hat.
Im Gegensatz zu den mechanisch ablaufenden Glockenspie~
len kann auf dem Carillonähnlich wie auf einer Orgel - gespielt werden. Der Carilloneur
schlägt am Spieltisch Stäbe mit
der offenen Faust und betätigt damit über Seilzüge die
Klöppel der einzelnen Glocken. Die tiefen Glocken werden
mit den Füßen über Pedale gespielt.
Warum?
Der Kirchturm von Mariahilf besitzt neben der Kammer
für die Glocken des Geläutes eine zweite Glockenkammer.
Darin lässt sich ohne bauliche Veränderungen ein Carillon
auf hölzernem Glockenstuhl installieren. In der Zeit der Ro·
mantik, für die Mariahilf erstes Architektur·Beispiel ist, beginnt die Carillon-Kultur.
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Kategorie
Seele and Geist
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