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534 [IV, 374 Kopfstiele grau, abwärts wie der Stengel + reich- oder

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[IV, 374
534
Kopfstiele grau, abwärts wie der Stengel + reich- oder nur massig flockig bis unten.
Blüten gelb, oft halb- oder ganz röhrig oder stylös, aussen behaart wie die Zähne,
Griffel stets gelb! Früchte schwarzbraun. — VII, VIII.
Arktisch-alpin. Nicht im Jura. Fast stets auf kieselhaltigem Boden. (1600 —)
2000 — 2600 m.
Sehr vielgestaltige Art, deren Formenreichtum aber in den Westalpen nachlässt,
wie auch die Zwischenformen seltener werden. Der gelbe Griffel ist bei alpinum als
Characteristicum ersten Ranges zu betrachten. Alle Zwischenformen sind sofort an dem
schwärzlichen Griffel zu erkennen, wenn sie sonst auch dem alpinum anscheinend
ähnlich sehen.
Unterarten gruppen:
a) A l p i n u m Zahn, in Koch Syn. p. 1840. Rosettenblätter obovat bis länglichlanzettlich und +
stumpf,
innere bis lanzettlich- oder lineal-spatelig, spitzlich bis spitz, alle meist ganzrandig. — Ssp. alpinum,
melanocephalum.
b) H a l l e r i Zahn I. c. p. 1841.
Rosettenblätter schmallanzettlich, lanzettlich und oft bandförmig, oder
länglichlanzettlich bis spatelig, aber ± grob gezähnt. Wuchs meist robust. — Ssp. Halleri.
Ssp. H. alpinum L. 1. c. Stengel 5 — 20 cm, meist niedrig und dünn. Blätter
ganzrandig. Hülle kugelig eiförmig oder etwas kreiseiförmig, unter 15 mm lang, Hüll­
blätter weniger zahlreich. Blüten lang. Drüsen weniger entwickelt, meist kurz und fein.
1. n o r m a l e Zahn; R. pumilum Schi, in sched.; Gaud., Fl. helv. V p. 67. Behaarung
ziemlich lang, graulich, dunkelfüssig; Blüten entwickelt. — Mont d'Alesse (Mur.),
Fully (Schleich.), Anzeindaz (Fvt.), St. Bernhard (Besse), Bagnestal: La Liaz etc.
(Mill., Zahn), Panossieres (Tout.), Alp Esserze (Wolf), Bricolla (Wilcz.), Zwischbergen (Briq.), Bistinenpass (Fav.), Nufenenpass (Wilcz.), Totensee auf der Grimsel
(Fvt.), Realp (Corr.); auf dem Giebel, Hasliberg (Bern.), Stockhorn (Trachsel), Axalp (Bern.); Melchalp (Sulg.); Disentis (Arb.), Piz Nadeis, Piz Sezner (Steig.), Piz
Lumbreda, Sagenser Furka (Bgg.), Valserberg (Heer), Splügen (Zahn), Val Avers
(Käs.), Segnespass (Bgg.); Raminalp Kt. Glarus (Heer), Berglialp (ders.), Messener­
alp Kt. Appenzell (Bern.), St. Antonien (Rikli), Grialetschpass (v. Tav.), Scalettapass
(Theob.), Val Tuors (Zahn), Albula (Mur.), Mont Müsella, Val Bevers (Krättli),
Bernina (Thomas), Puschlav (Brockm.), Val del Fain (Hegi), St. Moritz (Bgg.), Lunghinopass (Schrot.), ob Soglio im Bergell (v. Tav.), Val Torta (Kill.), Wormser Joch
(Mur.), Val Vitelli (Longa); Tessin: Val Redorta, Campo Tencia etc. (Chen.). [Cogne:
Col de Lauzon (Besse); Mont Cenis (A.-T.); nach Briquet in den Leman. Alpen:
Buet, Tanneverge, Barberine, Suzanfe, Aiguille de la Vuardaz, Pointe des Rousses,
de Cornaz, d'Avoudruz etc.]. — Dazu die Formen:
a) v u l g a r e Tausch 1. c. Blätter spatelig-verkehrteiförmig, ganzrandig.
b) a n g u s t i f o l i u m Tausch 1. c. Blätter lanzettlich- bis linealspatelig, ganzrandig.
Diese Form ist ziemlich verbreitet.
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Gesundheitswesen
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