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Der Fund und das Wasser

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GZA/PP 8048 Zürich
27. Jahrgang
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Nr. 42
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Pariser Chic hielt im Spirgarten Einzug
«Soirée Parisienne» hiess
das Motto an der Geburtstagsfeier der Seniorenresidenz Spirgarten. Ein exklusives Nachtessen, Pianomusik,
Chansons und glamouröser
Burlesque-Tanz sorgten für
französische Ambiance.
Béatrice Christen
Zum neunten Mal feierte die Seniorenresidenz Spirgarten Geburtstag.
Dieses Fest steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. Heuer hiess dieses «Soirée Parisienne». Fotos aus
der Hauptstadt an der Seine
schmückten die Wände, und Kerzen
flackerten in hohen Leuchtern. Und
dass man sich zu einem Fest mit exklusivem Motto besonders schön
macht, war für die Menschen in der
Residenz klar. Nicht nur das Personal
und die Betreuer waren elegant gekleidet, auch die Bewohnerinnen und
Bewohner der Seniorenresidenz hatten sich herausgeputzt.
Die Damen liessen sich für den Abend feierlich zurechtmachen.F.: B. Christen
Blume im Haar, Cüpli in der Hand
Aus der Waschküche der Residenz
wurde eine Schminkbar. Bereits am
Nachmittag sorgte eine Kosmetikerin
für ein gepflegtes Make-up der Damen. Nebenan kümmerte sich die
Coiffeuse um die Haarpracht der
Frauen, die in der Residenz leben.
Und dort, wo normalerweise die Aktivierungstherapie stattfindet, wurde
ein Nagelstudio eingerichtet. Damit
die Wartezeit nicht zu lang wurde,
hatten die Verantwortlichen einen
Barbetrieb eingerichtet. Hier wurden
Spirituosen und andere Getränke angeboten.
«Züri West» hat mit einigen der
Residenz-Frauen gesprochen. Eine
von ihnen, die 88-jährige Dora Meyer, weilt seit zwei Jahren im Spirgarten. Sie findet das Motto absolut toll
und freut sich auf den Abend, währen die Kosmetikerin ihr Gesicht behandelt. Die zweite im Bund, Margrit
Rothpletz – sie ist 1929 geboren –
überlässt ihre Haare der Coiffeuse
und sagt: «Ich lasse mich überraschen vom Motto.» Die dritte Dame
präsentiert sich elegant in Schwarz
mit einer roten Blume. «Ich bin die
Puffmutter», sagt sie und weist auf
ihr Outfit hin.
Nein, Namen habe sie keinen –
«das haben doch Puffmütter nie»,
lacht die 88-Jährige. Sie lebe seit de-
Ein Spirgarten-Bewohner überreichte Sängerin Leila Elmer einen Strauss.
ren Eröffnung in der Residenz. Einzeln wurden die Residenz-Bewohnerinnen und -Bewohner von der Geschäftsführerin Melanie Gaus und ihrem Team über einen roten Teppich
zu ihrem Platz im festlich geschmückten Saal geführt. Der Pianist
Steven Zygart sorgte für Backgroundmusik am Piano, und eine Sängerin
präsentierte Chansons vor und während des Essens. Den Auftakt des
Abends dazu machte ein Apéro. Es
folgte ein Dreigangmenü mit französischer Note. Nach der Vorspeise –
der Geflügelterrine mit Portweingelee
– wurde ein Filet de Boeuf Café de
Paris serviert.
Ein Hauch von Moulin Rouge
Die Hauptattraktion bildete zweifellos
der Auftritt der Burlesque-Tänzerin
Zoe Scarlett. Sie betrat die Bühne in
einem weiten roten Umhang und verliess diese nach der Show – leicht bekleidet. Der Applaus der Gäste kannte
keine Grenzen, nicht nur die Herren
Burlesque-Künstlerin Zoe Scarlett hatte ihren grossen Auftritt.
Das Team der Seniorenresidenz Spirgarten hatte sich herausgeputzt, und zwar à la française.
der Schöpfung klatschten enthusiastisch, die Darbietung hatte offensichtlich auch die anwesenden Frauen begeistert.
Es folgte der Kaffee mit Friandises,
die ganz nach französischer Art auf
einer Etagère serviert wurden. Das
Ziel des Abends, einen Geburtstag zu
feiern, der Augen und Sinne erfreut,
ist zweifellos erfüllt worden. Das Echo
unter den Menschen, welche in der
Seniorenresidenz Spirgarten leben,
war denn auch begeistert.
Ein Herr sagte dazu: «Es war ganz
einfach toll, besonders gefallen hat
mir die Darbietung von Zoe Scarlett,
als sie ihre Hüllen fallen liess», lächelt
er verschmitzt. Eine elegant gekleidete
Frau lobt das gute Essen, und eine andere betont: «Der ‹Soirée Parisienne›
war in jeder Beziehung sensationell.
Es stimmte einfach alles. Eine solche
Geburtstagsfeier gibt es nur bei uns
im Spirgarten».
Aufbauhilfe im Krisengebiet
Starthilfe im geschützten Rahmen
Feierlaune im Gewerbeverein Z4
Zwei Altstetter im Kosovo – was wie eine Ferienreise klingt,
ist harte Arbeit. In einer Serie berichten die beiden Männer
über ihre Erfahrungen als Swisscoy-Soldaten. Im letzten Teil
geht es um die Vorbereitungen für ihre Heimreise.
Seite 5
Psychische Probleme, körperliche Behinderungen – junge
Leute mit Handicaps finden kaum ins Arbeitsleben. Eine
Chance erhalten sie im Restaurant Limmathof. Seit 20 Jahren bietet es Arbeitsplätze im geschützten Rahmen. Seite 7
Der Gewerbeverein Zürich 4 feierte auf dem Üetliberg sein
30-jähriges Bestehen. Die rund 60 anwesenden Gewerbler
pflegten das Gesellschaftliche. Für beste Unterhaltung sorgte
ein Dinnerkrimi.
Seite 7
2
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
AKTUELL
Apassionata – magische Begegnungen
Apassionata, der Name
steht seit über zehn Jahren
für magische Begegnungen
zwischen Mensch und Pferd.
Jetzt kommt Europas
erfolgreichste Familienshow
ins Hallenstadion.
Geschichte voller Leidenschaft, Schmerz und Erotik: «Tanguera».
Foto: zvg.
Ein Feuerwerk der Emotionen
«Tanguera», das weltweit
gefeierte Tangomusical aus
Buenos Aires, kehrt nach
Zürich zurück.
Fantastische Lichtdesigns und Bühnenprojektionen vereint mit preisgekrönten Choreografien und der Perfektion eines 30-köpfigen Tanzensembles und eines hochklassigen Tangosextetts – das ist «Tanguera».
Vor dem Hintergrund des Buenos
Aires zu Beginn des 20. Jahrhunderts
erzählt «Tanguera» vom schicksalhaften Leidensweg der schönen Immigrantin Giselle, von ihrer Ankunft
im Hafen über ihre Arbeit in einem
der unzähligen Bordelle der Stadt bis
zum Erfolg als Tänzerin in der glitzernden Welt des Cabarets. Verführt
vom kriminellen Gaudencio und geliebt vom tapferen Hafenarbeiter Lorenzo, beginnt sich eine verhängnisvolle Spirale aus Liebe und Leidenschaft, Rivalität und Feindschaft immer schneller zu drehen.
Doch «Tanguera» erzählt noch etwas anderes: die Geschichte des Tangos selbst, dessen Weg durch die Gesellschaftsschichten sich Szene um
ANZEIGEN
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 5x 2 Tickets für
die «Tanguera»-Premiere am
Dienstag, 28. Oktober, 19.30 Uhr
im Theater 11. Wer gewinnen
will, schickt bis 20. Oktober eine
E-Mail mit Betreffzeile «Tanguera» und vollständigem Absender
an: lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Tanguera»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb, Rechtsweg ausgeschlossen.
Szene erschliesst. Eine Geschichte, zu
der das Musical dank seiner Innovationskraft längst selbst gehört. Denn
mit präzisen Blicken und Gesten, der
Musik und dem alles beherrschenden
Tanz gelingt «Tanguera» etwas, woran sich keine Tangoperformance bisher gewagt hat: das Erzählen. Die mitreissende Musik besteht aus klassischen Tangos und eigens komponierten Stücken. (pd./ mai.)
Theater 11, Thurgauerstr. 7, 28. Oktober
bis 2. November, Di–Fr 19.30 Uhr, Sa
15.30/19.30 Uhr, So 14.30/18.30 Uhr.
Die neue Apassionata-Show, «Die goldene Spur», wartet mit vielen Premieren auf: ein Miniesel, ein langmähniger Andalusier-Schimmel und, passend zum Showtitel, ein goldfarbener
Hengst. Die spektakulären Trickreiter
«Les Voltigeurs du Monde» heben bei
ihren Stunts im Sattel ab und begeistern mit waghalsigen Kunststücken
auf, über und unter dem Pferd. Die
Ungarische Post führt das Publikum
ins Reich der Abenteuer mit neuen,
hochklassigen Formationen und athletisch-rasanten Manövern. Die meisterlichen spanischen Garrochareiter beweisen sich mit einer Gruppenkür und
eine Quadrille schwarzer Friesenhengste jagt durch die Halle.
Bei der Freiheitsdressur lernt das
Publikum einen neuen Star kennen,
der seine bunt gemischte Pferdefamilie vorstellt – darunter eines der
kleinsten Pferde der Welt –, und gemeinsam mit Pierre begibt es sich auf
eine waghalsige Suche nach einer
Frau, die in einem antiken Gemälde
gefangen ist. Auch Comedy ist angesagt. So verwandelt Laurent Jahan mit
seinem komödiantischen Talent und
seinen begabten Eseln die Arena in
ein grosses Theater, zeigt mit seinem
Postier-Bretone aber auch Dressurlektionen auf höchstem Niveau. Mit dabei
ist zudem sein einzigartiges Shetlandpony Momo. (pd./mai.)
Hallenstadion, 8. November, 20 Uhr, 9. November, 14 Uhr. www.apassionata.com.
Abenteuer voller Geheimnisse: Apassionata, «Die goldene Spur».
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 5x 2 Tickets für
«Apassionata» am Samstag, 8. November, 20 Uhr im Hallenstadion.
Wer gewinnen will, schickt bis
20. Oktober eine E-Mail mit Betreffzeile «Apassionata» und vollständigem Absender an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Apassionata»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
Zürich West
AKTUELL
Nr. 42
16. Oktober 2014
3
KURZ
NOTIERT
IN KÜRZE
Arbeit in Kirchgasse
Um die Altstadt für Rollstuhlfahrende und Sehbehinderte komfortabler zu gestalten, lässt das
Tiefbauamt Pflästerungsoberflächen abschleifen. Auf einer Versuchsfläche in der Kirchgasse finden von 20. bis 22. Oktober Bauarbeiten statt. Wegen des Staubs
sollten Fenster während der üblichen Arbeitszeiten geschlossen
bleiben. Die Zufahrten sind mit
Einschränkungen gewährleistet.
Pia Meier
VBZ-Tickets online bestellen ist in
der heutigen Zeit ganz einfach.
Unter www.zvv.ch findet man innert Kürze den richtigen Ort, sein
ganz persönliches Jahresabo für
die Stadt Zürich zu bestellen. Das
Formular ist schnell ausgefüllt
und das Abo innert wenigen Tagen beim Besteller, so der ZVV.
Auch ich stellte es mir so vor. Nur,
mein Jahresabo habe ich bis heute nicht.
Arbeitslosigkeit
Ende September waren im Kanton Zürich 25 093 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat leicht auf
3,2 % und liegt damit 0,2 Punkte
über dem Schweizer Durchschnitt. Der leichte Anstieg sei
mehrheitlich saisonbedingt, sagt
die Volkswirtschaftsdirektion.
Abstimmungstage
Der Stadtrat hat die Abstimmungs- und Wahltermine 2015
angeordnet. Nebst möglichen
Sachvorlagen finden am 8. März
die Erneuerungswahlen der Friedensrichterämter statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang am 14.
Juni. Die anderen beiden Abstimmungssonntage fallen auf den
6. September und 29. November,
die Kantons- und Regierungsratswahlen auf den 12. April.
Prämienverbilligung
2015 werden im Kanton Zürich
755 Millionen Franken für Prämienverbilligungen der Krankenversicherung eingesetzt, 30 Millionen mehr als im Vorjahr. Die
Verbilligung wird in Form von individuellen Beiträgen an Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen und durch die
Übernahme der Prämien von Zusatzleistungs- und Sozialhilfebeziehenden ausgerichtet.
Minergierekord
Nirgends in der Schweiz stehen
so viele Minergiebauten wie im
Kanton Zürich. Die 10 Millionen
Quadratmeter zertifizierten Gebietes entsprechen rund einem
Viertel der Minergiefläche in der
ganzen Schweiz.
Züri-App
Statistik Stadt Zürich hat die kostenlose App «ZüriZahlen» für
Smartphones und Tablets lanciert. Mit Kennzahlen zu diversen
Themen will die Stadt dem veränderten Kommunikationsverhalten gerecht werden.
Zürcher Nachtleben
Am Dienstag, 21. Oktober, findet
im Stadthaus um 19 Uhr die Eröffnung der Ausstellung «Nacht
Stadt – Von Nachtschichten und
Nachtschwärmereien» statt. Die
Ausstellung beleuchtet verschiedene Facetten des Zürcher
Nachtlebens und thematisiert das
urbane Zusammenspiel von (Ausgeh-)Kultur, Arbeit, Ökonomie
und Natur.
Die Tücken
der Online-Bestellung
Hoffnung und Würde: Griechischen Flüchtlingsfrau in Zypern, 1976, und …
Fotos: Jean Mohr.
Humanitäres Engagement
hinter der Kamera
Der Genfer Fotograf Jean
Moor hat viele Jahrzehnte
lang in Kriegsgebieten
fotografiert. 60 seiner
eindrücklichen und
berührenden Bilder sind
noch bis 26. Oktober im
Landesmuseum zu sehen.
Lisa Maire
Die Ausstellung «Krieg aus Sicht der
Opfer» geht auf eine gemeinsame
Initiative des EDA und des Lausanner Musée de l’Elysée zurück: Die
beiden Institutionen nutzen Kunst
als Mittel zur Sensibilisierung, um
auf humanitäre Themen aufmerksam zu machen. Im Landesmuseum
versammelt sind rund 60 Fotografien, die der international anerkannte Genfer Fotograf Jean Mohr von
Menschen in bewaffneten Konflikten
gemacht hat. Am letzten Freitag war
Ausstellungseröffnung – genau 150
Jahre nachdem zwölf europäische
Staaten die erste Genfer Konvention
unterzeichnet und damit das Humanitäre Völkerrecht ins Leben gerufen
haben. Seither wurde dieses Recht
weiterentwickelt und seine Gültigkeit ausgedehnt. Dennoch erreichen
uns bis heute täglich Bilder und Berichte, die von unsäglichem Leid in
bewaffneten Konflikten zeugen.
Für Uno und IKRK unterwegs
Jean Mohr hatte einen besonderen
Zugang zu dieser Thematik. Ab
1949 dokumentierte der heute 89Jährige auf seinen Reisen im Auftrag des Uno-Hochkommissariats für
Flüchtlinge, des IKRK und weiterer
Organisationen das Leben von Menschen am Rand von Kriegsschauplätzen auf der ganzen Welt. Seine
Arbeiten – durchs Band weg klassische Schwarzweissfotografien – sind
bekannt für ihre besondere Sensibilität gegenüber den Opfern und
ebenso für ihre hohe ästhetische
Qualität.
Im Ausstellungsraum bleibt der
erste Blick an einer Porträtaufnahme im Grossformat haften: eine
Griechin in einem Flüchtlingslager
in Zypern. Aus den schwarzen Augen im zerfurchten Gesicht lässt sich
… «Le photographe photographié»,
so etwas wie zarte Hoffnung und
gleichzeitig tiefer Schmerz ablesen.
Es sei dies das einzige seiner Bilder,
das er je in seinem Wohnzimmer
aufgehängt habe, sagte der Fotograf
zu diesem Porträt, das ihm viel bedeutet. Ein anderes, ebenso berührendes Bild zeigt eine junge Frau
aus Mosambik nach der Entbindung
auf einer Krankenstation in Tansania. Beide, Mutter und Neugeborenes, liegen in Tücher gewickelt aneinandergeschmiegt auf einem schmalen Bett. Weitere Aufnahmen aus
Flüchtlingslagern zeigen Menschen
beim Kochen, Tanzen. Oft sind Kinder auf Mohrs Bildern zu sehen, ob
spielend auf einem Autowrack im Libanon, in einer Schule in Gaza oder
bei der Kleiderverteilung in Uganda.
«Fotograf des Friedens»
Mohrs Aufnahmen aus kriegsgebeutelten Regionen geben den Opfern
ein Gesicht. Sie zeigen, wie Kinder
mit den Auswirkungen von Krieg
umgehen und wie die Menschen Wege finden, unter schwierigsten Be-
dingungen eine
gewisse Normalität zu leben.
Seine Bilder vermitteln trotz der
schlimmen Umstände Hoffnung
und
Würde.
Mohr zeigt keine
Gewalt, sondern
Menschen in ihrer Verletzlichkeit. Er sei kein
Kriegsfotograf,
sondern
«ein
Fotograf
des
Friedens», sagte
Daniel Girardin,
Konservator Musée de l’Elysée,
an der Ausstellungseröffnung.
Die ausgestellten
Fotografien sind
nach
Themen
geordnet – «Porträts aus dem
Exil», «Die Diaspora der Kinder»,
«Einstweilige
LandJerusalem, 1979. schaften», «Das
Leben geht weiter». – und konzentrieren sich auf
die exemplarischen Fälle Palästina,
Zypern und Afrika. Mit dem Fokus
auf diese drei Regionen soll das Problem der Opfer von bewaffneten
Konflikten in seiner geschichtlichen
Dimension dargestellt werden. Weitere Beispiele verdeutlichen den universellen Charakter des Problems einer Bevölkerung, die direkt oder indirekt unter den Auswirkungen eines Kriegs leidet.
Menschenrechtspreis
Jean Mohr gehört zu den besten
Vertretern der humanistischen Fotografie. Sein Werk wurde weltweit in
über 80 Ausstellungen gezeigt, zwei
davon im Musée de l’Elysée, dem er
sein Fotoarchiv übergeben hat. Für
seine Arbeiten erhielt Mohr zahlreiche Preise, darunter 1978 den Preis
der Photokina Köln für den Fotografen, der sich am stetigsten um die
Menschenrechte verdient machte.
Landesmuseum, Museumsstrase 2. Ausstellung bis 26. Oktober, Di–So 10–17 Uhr,
Do 10– 19 Uhr.
Am Tag nach der Online-Bestellung erhielt ist ein Mail vom
ZVV. «Damit wir Ihren ZVV-NetzPass fristgerecht in Produktion
geben können, benötigen wir von
Ihnen noch ein neues Passfoto.
Passfotos für Erwachsene werden
nach 10 Jahren automatisch gelöscht. Letztmals haben Sie uns
am 17. Juli 2001 ein Foto abgegeben.» Und weiter: «Bitte senden
Sie uns ein Passfoto, welches von
gleicher Qualität ist wie die, die
Sie für ihren Pass oder Ihre ID
verwendet haben.» Darunter wird
auch gleich ein Link angegeben,
der die Richtlinien für die Fotos
erläutern soll. Doch beim Anklicken ist zu lesen: «Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement document not found».
Am Schluss des Mails schreibt
der ZVV: «Wir empfehlen Ihnen,
Ihr Abo an einem bedienten
Schalter innerhalb des Verbundes
zu erwerben.» Das wollte ich eigentlich vermeiden, denn es gibt
keine bedienten Schalter in meiner Umgebung. Also schicke ich
dem ZVV mein bereits mehrfach
verwendetes Passfoto per Mail zu.
Innert Kürze kommt die Antwort:
«Leider können wir das mitgeschickte Foto nicht verwenden
(verschwommen). Bitte schicken
Sie uns ein neues Passfoto». Noch
nie hat mir jemand gesagt, dass
mein Foto verschwommen sei.
Wieder wird im Mail vom ZVV ein
Link angegeben, wo die Fotorichtlinien erläutert werden, diesmal
unter www.sbb.ch. Obwohl dieser
Link im Gegensatz zum im ersten
Mail angegebenen Link bestens
funktioniert, weiss ich nach Begutachtung der Seite nicht mehr
als vorher.
Übrigens auch ohne Jahresabo, fahre ich selbstverständlich
nicht schwarz. Ich löse ein Ticket
am Automaten.
Bilderbuchkino «Wo die
wilden Kerle wohnen»
Am Mittwoch, 22. Oktober, um 14
und 15.30 Uhr steht im Kalkbreitesaal (Eintritt gratis) ein Meilenstein in
der Bilderbuchgeschichte auf dem
Programm: «Wo die wilden Kerle
wohnen». Max macht Blödsinn und
wird von seiner Mutter ohne Abendessen ins Bett geschickt. Dort verwandelt sich sein Zimmer, und er
reist ins Land der wilden Kerle; zu
den grossen Monstern, die sich von
ihm zähmen lassen und ihn zu ihrem
König machen. Doch Max bekommt
Heimweh und segelt zurück nach
Hause. Das Bilderbuchkino ist eine
Zusammenarbeit von Soziokultur
Kinder der Stadt Zürich und des Wiediker Kulturmarkts. (e.)
4
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
AKTUELL
Kleinparteien fordern neue Wahlkreiseinteilung
Der Wahlkreis 1+2 wird
wahltechnisch ungerecht
behandelt, finden Vertreter
von GLP und EVP. Sie haben
darum beim Regierungsrat
ein Postulat zur Änderung
der Wahlkreiseinteilung eingereicht. Das hätte Einfluss
auf die ganze Stadt Zürich.
Der Kantonsrat Beni Schwarzenbach
(GLP, Kreise 1+2) hat zusammen mit
Denise Wahlen (GLP) und Peter Ritschard (EVP) beim Regierungsrat ein
Postulat betreffend Änderung Wahlgesetz (Wahlkreiseinteilung) eingereicht. Darin wird der Regierungsrat
eingeladen, die Wahlkreiseinteilung
für die Kantonsratswahlen (in einem
Gesetz von 1983) zu überarbeiten. Es
soll geprüft werden, ob und wie die
Wahlkreise definiert werden können,
damit alle Wahlkreise mindestens 8
Sitze aufweisen. Der Bevölkerungsentwicklung der kommenden 10 Jahre sei nach Möglichkeit Rechnung zu
tragen, wie es weiter heisst. Als Begründung führen die drei Politiker
ins Feld, dass die heutige Wahlkreiseinteilung dazu führe, dass es zwischen den kleinsten Wahlkreisen (4
Sitze) und den grössten (17 Sitze)
massive Unterschiede gebe, die für
die Kandidierenden unterschiedliche
Ausgangslagen bzw. Wahlchancen
bewirken. «In den kleinen Wahlkrei-
Regierungsrat:
Kandidaten sind bereit
Die Regierungsratswahlen finden am
12. April 2015 statt, ein allfälliger
zweiter Wahlgang am 14. Juni 2015.
Mittlerweile haben alle grösseren
Parteien ihre Kandidaten bestimmt:
Für die SVP gehen die Bisherigen
Markus Kägi und Ernst Stocker in
den Wahlkampf, für die FDP sind es
Thomas Heiniger (bisher) und Carmen Walker Späh (neu). Die Sozialdemokraten haben Mario Fehr (bisher) und neu Jacqueline Fehr nominiert. Von den Grünen tritt Martin
Graf wieder an. Die CVP will ihren
2011 von Hans Hollenstein verlorenen Sitz zurückerobern und setzt auf
Silvia Steiner. Für die BDP tritt Marcel Lenggenhager an und für die EVP
Nik Gugger. Die GLP verzichtet auf eine Bewerbung. Mit «Splitterkandidaten» ist noch zu rechnen. (ls.)
Spitzenleistungen:
Mensch – Natur – Technik
Vom 26. Oktober bis zum
30. November stehen
beim Treffpunkt Science
City Spitzenleistungen
im Mittelpunkt.
Beni Schwarzenbach muss wegen der Wahlkreis-Einteilung um seinen
Kantonsratssitz zittern. Auch darum hat er einen Vorstoss lanciert.
ls.
sen ist das Proporzwahlsystem infrage gestellt, weil dort, als Auswirkung
des Systems Pukelsheim, nur die 3
bis 4 grössten Parteien mit einem
Sitz rechnen können», findet Beni
Schwarzenbach. Das Proporzprinzip
solle aber nicht nur über den ganzen
Kanton, sondern auch innerhalb der
Wahlkreise gebührend berücksichtigt
sein, sodass alle Parteien in allen
Wahlkreisen
eine
angemessene
Chance auf einen Sitz hätten, findet
der Altstadtbewohner. Er hat auch
schon Planspiele angestellt, die aber
keinen Anspruch auf Richtigkeit hät-
ten, wie er auf Anfrage mitteilt. Folgende «Fusion» schwebt ihm vor: Zürich 1&2&7&8 (ergäbe 11 Sitze); Zürich 3&9 (ergäbe 12 Sitze wie bisher); Zürich 4&5&6&10 (ergäbe 13
Sitze); Zürich 11&12 (ergäbe 12 Sitze
wie bisher).
Unterschiedliche Interessen
Während die kleinen Parteien ein gewisses Interesse für das Anliegen
aufbringen dürften, ist dieses bei den
«grossen» deutlich geringer, sind sie
es doch, die vom heutigen System
stimmenmässig profitieren. (ls.)
Entsteht Spitzenleistung durch harte
Arbeit oder durch Talent? Sind es
Einzelne oder eher Teams, die Herausragendes vollbringen? Geht es
letztlich um Durchhaltevermögen und
den richtigen Umgang mit Niederlagen? Wie wichtig ist ein motivierendes Umfeld? Diese Fragen sind für
die ETH Zürich, für ihre Forschenden
und Studierenden von grosser Bedeutung. Neben Diskussionen in Gesprächsrunden zeigt die ETH vom
26. Oktober bis zum 30. November in
Vorlesungen, Demonstrationen und
Experimenten
Aussergewöhnliches
aus den Bereichen Mensch – Natur –
Technik.
Treffpunkt Science City erscheint
im neuen ETH-Design und bringt
zahlreiche Neuerungen. Er bietet Erlebnisse und Entdeckung für Jung
und Alt, für die ganze Familie.
Am Sonntag, 26. Oktober, steht
ein Erlebnissonntag zum Thema
«Spitzenleister Mensch» auf dem
Programm. Am 28. Oktober geht eine
Diskussionsrunde folgender Frage
nach: «Macht Leistungsdruck stark?»
oder können Kinder gefördert wer-
den? Am 5. November wird Sensirion
in Stäfa besucht. Sensirion ist ein
ETH-Spin-Off und Weltmarktführer
bei Sensoren.
Am 9. November von 12 bis 14
Uhr jagt «Grimsel» über den Hönggerberg. Der von Studierenden gebaute Bolide hat bereits drei Wettbewerbe gewonnen. Er beschleunigt
elektrisch so schnell wie ein Formel1-Rennwagen. Am Sonntag, 16. November, wird anlässlich eines Erlebnissonntags aufgezeigt, wie Forscher
die Natur zu verstehen suchen. Der
Frage, ob Talent oder Disziplin zählt,
wird am 20. November mit einem
Talk mit drei Meistern ihres Faches
nachgegangen. Einblicke in neue
Forschungsfelder erhalten Besucher
des Anlasses «Spitzenleistung Technik» am 30. November.
Auch Kinder und Jugendliche
kommen auf ihre Rechnung. So wird
zum Beispiel der Frage nachgegangen, woher die besten Ideen kommen. Aber auch Tierrekorde, Brücken bauen sowie Tornados und Blitze sind ein Thema. Zudem können
sie «Nördi» kennenlernen.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, ausser bei Veranstaltungen
mit beschränkter Teilnehmerzahl wie
dem Visit und dem Junior-Programm. (pd./pm.)
www.treffpunkt.ethz.ch
Baukollegium neu zusammengesetzt Das Schoggi-Tram
Um die architektonische und städtebauliche Qualität in Zürich sicherzustellen, lässt sich der Stadtrat vom
Baukollegium beraten. Das Gremium
setzt sich aus externen Fachleuten
und Mitgliedern der Verwaltung zusammen, die jeweils für vier Jahre
gewählt werden. Seit September
2014 trifft sich das Baukollegium in
neuer Besetzung.
Der Vorsitz liegt beim Vorsteher
des Hochbaudepartements, André
Odermatt. Weiter ist im Baukollegium: Stadtrat Filippo Leutenegger,
Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements. Weitere Mitglieder aus der Verwaltung sind: Patrick
Gmür, Direktor Amt für Städtebau,
Ulrich B. Meyer, Direktor Amt für
Baubewilligungen, François Aellen,
Direktor Tiefbauamt, Roland Polentarutti, Leiter Rechtsdienst Hochbaude-
partement, Paul Bauer, Leiter Planung und Bau Grün Stadt Zürich,
und Pascal Hunkeler, Leiter Städtebau Fachverantwortung.
Die fünf neu gewählten Mitglieder
für die Legislaturperiode 2014–2018
sind: Lisa Ehrensperger, Architektin
Zürich, Andreas Hild, Architekt München, Arno Lederer, Architekt Stuttgart, Christopf Luchsinger, Architekt
Luzern, und Astrid Stufer, Architektin
Frauenfeld.
Das Baukollegium nimmt Stellung
zu Bau- und Planungsvorhaben sowie
zu städtebaulichen Konzepten und
Leitbildern, wenn deren Bedeutung
es erfordert und wenn diese zu
grundsätzlichen Fragen Anlass geben. Das Gremium berät die Bausektion, eine Delegation des Stadtrats,
sowie Bauwillige und Bauherrschaften. (pd./pm.)
kurvt wieder durch Zürich
Das traditionelle Schoggi-Tram von
Honold ist im November wieder in
der Stadt Zürich unterwegs. Honold
Schoggi-Tram – das bedeutet köstliche heisse Schokolade (65 Prozent
Criollo de Venezuela), dazu ein Stück
Pain de Gênes (Mandelkuchen, eine
klassische Honold-Spezialität), eine
Auswahl von Pralinen sowie als
Überraschung die jüngsten Kreationen aus dem Hause Honold.
Erstmals vor neun Jahren unterwegs, ist das Schoggi-Tram von
Samstag, 1. November, bis und mit
Sonntag, 9. November, wieder so
weit. Die Fahrt führt neu vom Bellevue (Schleife) übers Central zum Paradeplatz. Von dort geht es die Bahnhofstrasse Richtung See zur Rentenanstalt und dem Bahnhof Enge. Zu-
rück zum Bellevue (Ein- und Ausstieg) passiert das Tram die Stationen
Parade- und Bürkliplatz. Die Fahrzeiten ab Haltestelle Bellevue: Montag–Freitag: 13.30, 14.15, 15.00,
15.45, 16.30 und 17.15 Uhr. Fahrzeiten ab Haltestelle Bellevue: Samstag
und Sonntag: 13.00, 13.45, 14.30,
15.15, 16.00, 16.45 und 17.30 Uhr.
Fahrdauer: 30 Minuten, maximal 25
Plätze pro Fahrt. Ticketpreis, inklusive Köstlichkeiten: 5 Franken.
Die Confiserie Honold wurde
1905 am Zürcher Rennweg gegründet und wurde Anfang 2011 in vierter Generation von Cristina de Perregaux, der Nichte von Lotti Honold,
übernommen. (pd.)
www.honold.ch
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Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr. 20.-. Chiffrezuschlag Fr.
5.- Bargeld beilegen und mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo
AG,«Kleinanzeigen»,Buckhauserstr.11,8048 Zürich.Diese Inserate
sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr,
bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text
bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder
Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
❏ Unterricht/Kurse
❏ Fitness/Gesundheit
❏ Musik/Unterhaltung
❏ Diverses
❏ Fahrzeuge
Name/Vorname:
Strasse:
PLZ/Ort:
Telefon:
❏ Wohnungen
❏ Möbel/Antiquitäten
Zürich West
AKTUELL
Nr. 42
16. Oktober 2014
5
Bald Rückkehr aus Kosovo: Vorfreude und Wehmut
Christian Graber *
Zwei Altstetter
im Kosovo
Seit einem knappen halben Jahr
sind Hauptmann Andreas Guyer
und Oberwachtmeister Christos Sarantidis im militärischen Friedensförderungseinsatz zugunsten der
Swisscoy. Die beiden Altstetter haben während ihrer Zeit im Kosovo
viele neue Eindrücke vom Land gewonnen und sind stolz darauf, einen kleinen Beitrag dazu geleistet
zu haben, dem jungen Balkanstaat
ein Stück mehr Sicherheit und Stabilität gegeben zu haben. Die Auszeichnung der Nato, die den Swisscoy-Soldaten nun gegen Einsatzende verliehen wurde, haben sich die
zwei redlich verdient.
In einer kurzen Serie berichtet
«Zürich West» über den Einsatz
von Hauptmann Andreas Guyer
und Oberwachmeister Christos
Sarantidis bei der multinationalen friedensfördernden Mission
Kosovo Force.
Im ersten Beitrag vom 4. September ging es um die Beweggründe der beiden Altstetter, im
zweiten Artikel vom 18. September um ihren Alltag im Kosovo.
Dieser dritte und letzte Teil geht
auf die Vorbereitung ihrer Rückkehr ein.
«Halbes Jahr verging wie im
Flug»
Nun, nach fünfmonatiger Einsatzzeit, wurden die Angehörigen des
amtierenden Swisscoy-Kontingents
mit der Nato-Einsatzmedaille für
den geleisteten Einsatz ausgezeichnet. Die beiden Altstetter, die ihre
Auszeichnung schon im Rahmen ihrer früheren Engagements verliehen bekamen, durften ein Diplom
und einen anerkennenden Handschlag vom Kommandanten entgegennehmen. Mit der Verleihung der
Auszeichnung beginnt die Zeit, in
der das Kontingent sich langsam,
aber sicher auf die Rückkehr und
die Übergabe an das Folgekontingent vorbereitet. Denn in wenigen
Wochen geht es wieder zurück nach
Hause.
«Das halbe Jahr im Einsatz ist
wie im Flug vergangen», weiss
Hauptmann Guyer zu erzählen.
Nebst der individuellen Vorbereitung – packen, putzen und dem Versand von persönlichen Gegenständen via Feldpost nach Hause – geht
es nun vor allem um die umfassende Wiedererstellung der Einsatzbereitschaft des Materials.
«Herzlichen Dank für Ihr Engagement»: Oberwachtmeister Christos Sarantidis erhält das Diplom der Nato von
seinem Vorgesetzten überreicht.
Fotos: Christian Graber
fassenden Vorbereitungs- und bald
anstehenden
Übergabearbeiten?
«Unsere Fahrzeuge zum Beispiel legen jeden Tag etliche Kilometer zurück. Weil die kosovarischen Strassenverhältnisse nicht mit den lückenlos asphaltierten Strassen in
der Schweiz vergleichbar sind, ist
der Verschleiss dementsprechend
grösser», meint Campmaster Sarantidis, «eine besonders sorgfältige
und kontinuierliche Wartung ist
deswegen sehr wichtig.» Dazu
braucht es das nötige Fachwissen
und die dazugehörige Erfahrung.
«Nebst Infrastruktur und Technik
gilt es vor allem, auch den Wissenstransfer zwischen uns und den
Nachfolgern sicherzustellen.
Dies ist unabdingbar, sonst
müsste sich jedes Kontingent aufs
ANZEIGEN
8048: «Home, sweet Home»
Die Vorfreude auf die baldige Rückkehr in ihre gewohnte Umgebung
steht den beiden jedenfalls ins Gesicht geschrieben. Oberwachtmeister Sarantidis hält fest: «Jetzt, nach
weiteren sechs Monaten hier im
Einsatz, und für mich persönlich total 12-monatiger Einsatzzeit innert
18 Monaten, kann ich rückblickend
mit Stolz und Freude sagen, dass
sich mein Einsatz hier gelohnt hat.»
Für ihn persönlich, aber auch für
den Schweizer Standort in Pristina.
«Wir haben hier ein Camp», lobt
Sarantidis, «das dem schweizerischen Standard sehr nahe kommt.
Denn das ist für die Soldaten,
die tagtäglich mit Elan ihrer Einsatztätigkeit nachgehen, etwas vom
Wichtigsten: Nach getaner Arbeit
zurück zur Unterkunft zu kommen
und trotz der grossen Entfernung
ein Stück Zuhause um sich zu wissen.» Hauptmann Guyer nickt zustimmend, relativiert aber zugleich:
«‹Home, sweet Home› ist es aber
erst dann, wenn wir wieder in 8048
sind!»
Wissenstransfer sicherstellen
Sämtliche sich im Einsatzraum befindlichen Fahrzeuge, Baumaschinen, Wohn- und Bürocontainer sowie das ganze Inventar vom Bagger
über die Zimmereinrichtung bis hin
zur einzelnen Schraube im Lager
werden überprüft und bereitgestellt
für das Nachfolgekontingent 31,
welches sich zwei Monate in Stans,
Nidwalden, auf seinen Einsatz vorbereitet hat.
Was sind die grössten Herausforderungen angesichts dieser um-
Neue einarbeiten und verlöre dabei
viel Zeit», ergänzt Hauptmann Guyer und führt weiter aus: «Wichtig
sind in dieser Hinsicht auch die
persönlichen Kontakte zwischen
den Spezialisten der verschiedenen
Nationen.» 31 sind es zurzeit, die
der Kfor-Truppenteile zur Verfügung stellen.
«Im internationalen Umfeld ist
es von grosser Bedeutung, vernetzt
zu arbeiten und dabei voneinander
zu lernen», resümiert Guyer.
Gute Voraussetzungen für das Folgekontingent schaffen: Campmaster Sarantidis kontrolliert Material. Im Hintergrund der Schweizer Compound in Pristina. Die Container dienten als Unterkunft und Büro.
* Fachoffizier Christian Graber ist Presseoffizier des Swisscoy-Kontingents 30.
6
Zürich West
Nr. 42
AKTUELL
16. Oktober 2014
LESERBRIEF
In seinem Meinungsbeitrag zum stadtzürcherischen Ausstieg aus der Atomenergie schreibt Mario Mariani, dass
die CVP für einen Atomausstieg ist – jedoch nicht unter den von Links-GrünGrünliberal diktierten Bedingungen.
Die FDP sieht dies ähnlich: Wir haben
bei der Abstimmung im November
2008 nicht nur die strategische Stossrichtung der 2000-Watt-Gesellschaft
unterstützt.
Wir waren auch dafür, dass keine
neuen Beteiligungen an Kernkraftwerken der heutigen Generation erworben
werden. Die jetzigen Kernkraftwerke
sollen jedoch so lange betrieben werden, wie sie sicher sind. Denn so lange
leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag an die Versorgungssicherheit.
Auch dann, wenn das ewz ab Januar
2015 seinen Kunden nur noch Strom
aus erneuerbaren Energien verkauft.
Denn dies ist eine reine Bilanzrechnung: Ohne die Bandenergie der Kernkraftwerke wäre die Stadt Zürich jeden
Tag mehrere Stunden ohne Strom –
vor allem in der Nacht. Mit einer Motion haben nun links-grün-grünliberale
Kreise gefordert, die Stadt Zürich solle
ihre Beteiligungen an Kernkraftwerken
früher verkaufen – bis spätestens
2034.
Der Stadtrat nahm den Auftrag
ernst: Er unterbreitete dem Parlament
eine Vorlage, um die Beteiligungen in
eigener Kompetenz verkaufen zu können. Jedoch ohne das geforderte späteste Verkaufsdatum 2034 zu nennen.
Dies aus einem einfachen Grund: Die
Marktsituation ist zurzeit nicht so, dass
man spielend leicht Kernkraftwerkbeteiligungen verkaufen kann. Der Stadtrat wollte es also dann tun, wenn es
überhaupt möglich geworden wäre –
vielleicht vor 2034, vielleicht aber auch
danach.
Die FDP hat den vorzeitigen Verkauf unterstützt – unter der Bedingung, dass weder die Strompreise steigen noch der Stadt Zürich finanzielle
Nachteile entstehen. Dies wollten aber
die Motionäre nicht: Für sie war ein
Verkauf bis 2034 zwingend – koste es,
was es wolle! Statt Nägel mit Köpfen zu
machen, betreiben sie eine Verzögerungstaktik und weisen die Vorlage mit
der Forderung eines fixen Verkaufsdatums an den Stadtrat zurück. Nachhaltige Energiepolitik sieht anders aus!
Marcel Müller,
Präsident FDP Zürich 9/Gemeinderat
Quartier soll bei Ideen
fürs Tram 2 mitreden
Strickworkshop
für Alt und Jung
Die Tramlinie 2 über den Bahnhof
Altstetten führen – diese Idee stiess im
Quartier auf Kritik. Der Stadtrat sistierte im Frühling 2014 die Planungen
und lud zu einem Dialog ein. Eine Begleitgruppe mit Leuten aus dem Quartier entwickelte Ideen. Nach einer angeregten Diskussion mit den Quartierbewohnern hat sich die Begleitgruppe
auf Empfehlungen an den Stadtrat geeinigt («Zürich West» vom 2. Oktober).
Die Stadt Zürich lädt die Quartier-Bevölkerung nun ein, zu diesen Stellung
zu nehmen. Den Anlass leitet Stadtrat
Filippo Leutenegger. Er findet am
Montag, 20. Oktober, von 19 bis etwa
21.30 Uhr im Europasaal des Hotels
Spirgarten am Lindenplatz 5 statt. (e.)
Unter dem Titel «Kafi, Strick &
Klatsch» findet im November in der
Seniorenresidenz Spirgarten in Altstetten ein Strickworkshop statt, der
sich für Alt und Jung eignet. Jeweils
am Mittwoch von 14 bis 16 Uhr stricken die Teilnehmenden Herbst- und
Winter-Accessoires, wobei Strickgrundkenntnisse erforderlich sind.
Die Kosten pro Workshop belaufen
sich (exklusive Material) auf 20 Franken, für Kinder bis 16 Jahre auf 5
Franken. Kafi und Kuchen sind inbegriffen.
Anmeldung unter Seniorenresidenz Spirgarten, Spirgartenstrasse 2,
8048 Zürich, Tel. 043 336 75 75,
mail@residenz-spirgarten.ch. (e.)
Vernünftige
Energiepolitik
«Gothic» zeigt: Hinter den schwarzen Rüschen, Lederbändeln und Totenköpfen steckt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen.
Foto: zvg.
Neuer Film hinterfragt Gothic-Klischees
Was für Menschen schliessen sich der Subkultur Gothic an? Welche Ideen und
Ideale verfolgen die Anhänger der schwarz-romantischen Bewegung? Solchen
Fragen geht der neue Dokumentarfilm «Gothic» nach.
Kaum eine Bewegung löst so viele
Kontroversen aus und ist gleichzeitig
so faszinierend wie die Gothic-Szene.
Die Schwarzgekleideten tanzen an
Black Partys und Finsterbällen und
hören Dark Wave und Death Metal.
Ihr Outfit reicht vom viktorianischen
Romantic-Look mit Rüschchen und
Schleiern bis hin zum Lack-und-Leder-Dress, Irokesenkamm, Piercings
und Tattoos. Geht es um Mode, Provokation oder Lebensphilosophie?
Religiöse Kreise nennen die Gothics «Friedhofsschänder», während
sich Modeschöpfer vom TotenkopfLook inspirieren lassen. Die Vielfalt
dieser oft falsch eingeschätzten Szene
gibt ab 23. Oktober der Dokumentarfilm «Gothic» im Arthouse Uto wieder. Dieser zeigt gewaltfreie, respektvolle Menschen, die sich mit relevanten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen: Vergänglichkeit, Dunkelheit, Trauer und Tod. Die Protago-
nisten: ein Fotograf, der abgründige
Fotos schiesst, ein Liebespaar, das
nach Leipzig ans Wave-Gotik-Treffen
reist, eine Autorin, die an einem
Dark-Roman schreibt, eine Domina,
die farbenfrohe Bilder malt, und ein
Musiker, der mit seinen Songs den
Nerv trifft. Diese und andere Gothics
erzählen über ihren Alltag, über
Sinnsuche, Licht und Schatten. Ein
bildgewaltiger, temporeicher Film
über die Schweizer Gothic-Szene.
Tiefgründig und humorvoll, morbid
und herzerwärmend. Mit der unvergleichlichen Musik von «The Beauty
of Gemina».
«Gothic»: Arthouse Uto, Kalkbreitestrasse
3. Ab 23. Oktober.
KIRCHEN
Röm.-kath. Kirchgemeinde
Herz Jesu Wiedikon
www.herzjesu-wiedikon.ch
Donnerstag, 16. Oktober
9.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
Freitag, 17. Oktober
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
Samstag, 18. Oktober
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
17.00 Eucharistiefeier, Oberkirche
Sonntag, 19. Oktober
8.00 Eucharistiefeier entfällt
11.00 Eucharistiefeier zum Tag der
Völker, Oberkirche, anschl. Zmittag
und Darbietungen im Johanneum
Dienstag, 21. Oktober
19.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
Donnerstag, 23. Oktober
9.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
18.30 Gottesdienst, AH Sieberstr.
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Wiedikon
Donnerstag, 16. Oktober
Andacht
14.00 Schmiedhof
18.30 Seniorama Tiergarten
Pfarrerin Sara Kocher
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Bühlkirche: Gottesdienst
Pfarrer Gustav Etter.
Anschliessend Chilekafi
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Altstetten
Sonntag, 19. Oktober
10.00 Chilehuus Grüenau: Gottesdienst, Predigt: Pfrn. U. Müller
Orgel: A. Füglister.
Anschliessend Chilekafi
17.00 Kirchgemeindesaal: Impuls
Predigtreihe: «Johannes & Johannes & ich», Predigt: M. Freiburghaus, Vikar, über «Johannes der
Evangelist», Mitwirkung: ImpulsTeam, Kids-Point (Kinderprogramm), anschliessend Imbiss
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Im Gut, Thomaskirche
Donnerstag, 16. Oktober
12.45 Treffpunkt Zürich HB
Thomaskirchenwanderung
in den Teufelskeller bei Baden
18.15 Seniorama Burstwiese:
Gottesdienst, Pfrn. Jolanda Majoleth
Freitag, 17. Oktober
10.00 Altersheim Langgrüt: Gottesdienst, Pfrn. Jolanda Majoleth
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Thomaskirche: Gottesdienst
Pfrn. Jolanda Majoleth
Dienstag, 21. Oktober
10.30 Kirchgemeindesaal: Turnen
Alter und Sport, Eintritt: 6 Franken
pro Lektion
15.45 Unterrichtszimmer: Kolibri,
für alle Kinder ab dem 1. Kindergarten
Mittwoch, 22. Oktober
10.00 Unterrichtszimmer: ElternKind-Singen, für alle Kinder
bis 5 Jahre
14.15 Kirchgemeindesaal
Vortrag mit Bildern «Unterwegs in
Äthiopien»
Freitag, 24. Oktober
19.30 Kirchgemeindesaal: Konzert
Cello-Rezital mit Sarah Weilenmann
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Albisrieden
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Alte Kirche: Gottesdienst
Pfr. R. Wöhrle. Orgel B. Just
Kollekte: Lehrhaus
10.00 Pflegezentrum Bachwiesen
Gottesdienst, Pfr. G. Bosshard
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Sihlfeld
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Andreaskirche: Gottesdienst
Pfr. Peter Iten
Mittwoch, 22. Oktober
14.00 Kirchgemeindehaus
Literatur-Treff mit Christina Falke,
Sozialdiakonin
Vorschau: Mittwoch, 26. Oktober
Maxim-Theater mit dem Stück:
«Ervolk»
16.00 Saal Andreaskirche, Kollekte
Infos: www.sihlfeld.ch
ANZEIGEN
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Aussersihl
Sonntag, 19. Oktober
10.00 Pilgergottesdienst, innen und
aussen auf dem Pilgerweg
Pfr. Andreas Bruderer, Brigitte Vuichard und Pilgerchor mit Andreas
Vogel; Orgel, Sacha Rüegg, Kollekte:
FIZ Fachstelle Frauenhandel Frauenemigration, anschliessend Apéro
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Zürich-Hard
Freitag, 17. Oktober
KEINE Salbungsfeier
Samstag, 18. Oktober
18.00 Feier-Abend in der Kirche
St. Felix und Regula
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Bullingerkirche: Gottesdienst
mit Pfr. Kurt Gautschi. Kinderbetreuung während des Gottesdienstes.
«Kafi uf dä Wäg
Ref. Kirchgemeinde Zürich
Industriequartier
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Sonntagschor
10.00 Johanneskirche, Gottesdienst, Pfr. Karl Flückiger
Orgel, M. Buschbeck,
11.15 Kirchgemeindeversammlung,
anschliessend Informationen aus
der Gemeinde und kleiner Imbiss
Zürich West
AKTUELL
Nr. 42
16. Oktober 2014
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Schritt für Schritt zurück in den freien Arbeitsmarkt
Seit 20 Jahren hilft die
Arbeitskette im Restaurant
Limmathof handicapierten
Menschen bei der Integration in den freien Arbeitsmarkt. Trotz harzigem
Anfang hat sich das
Konzept bewährt.
Die Stiftung
Arbeitskette
Rebecca Wyss
Lange sah es für Cornelia Baumann*
nicht gut aus. Morgens kam sie
kaum aus dem Bett, hatte auf nichts
mehr Lust, ihre Gedanken drehten
sich im Kreis, Schwarz durchzog ihren Alltag. Hinzu kamen Ängste – jeweils wie aus dem Nichts. Plötzlich
glich ihr Herz einer Waschtrommel
im
Auswring-Modus,
kalter
Schweiss tropfte von ihrer Stirn, ihr
Magen zog sich zusammen. Das
blieb nicht ohne Folgen: Drei Mal
fand Cornelia nach der Schule eine
Lehrstelle, drei Mal musste sie diese
wieder aufgeben.
Dass Depressionen und Angstzustände Cornelias jugendliches Leben
bestimmten, war kein Zufall. Das erfuhr sie später in der Therapie. Die
täglichen Mobbing-Attacken ihrer
Mitschüler in der Oberstufe hatten
ihre Spuren hinterlassen. «Ich war
verzweifelt und wusste mir nicht
mehr zu helfen», erinnert sich die
heute 26-Jährige. Und trotzdem half
sie sich irgendwie. Der erste Schritt
war die Selbsteinweisung in eine
Klinik. Der zweite die Kochlehre im
Restaurant Limmathof.
Einstieg in den Arbeitsmarkt
Seit 20 Jahren erhalten Jugendliche
und Erwachsene, die kaum mehr
Tritt im Leben fassen, im «Limmathof» eine Chance (siehe Kasten). Es
sind Menschen, die aufgrund einer
psychischen Beeinträchtigung nicht
mehr erwerbsfähig sind und einen
Wiedereinstieg suchen. Zudem sind
sie entweder bereits Bezüger einer
IV-Rente, haben einen Antrag auf ei-
Früher zu nah an den Drogenplätzen, heute eine gut besuchte Adresse: Das Restaurant Limmathof.
ne solche gestellt oder haben Anspruch auf eine berufliche Massnahme der IV. Das allein reicht jedoch
nicht, um mit den Herausforderungen des Gastroalltags zurecht zu
kommen – auch im Restaurant Limmathof wollen die Gäste gerade mittags ihr Essen zeitig. Das weiss auch
die Stiftung Arbeitskette, die den
«Limmathof» betreibt. Deshalb hält
sie an Bedingungen fest. Eine davon: Die angehenden Mitarbeiter
müssen fähig sein, wöchentlich mindestens 20 Stunden zu arbeiten –
dies in jeweils Schichten von vier
Stunden auf fünf Tage verteilt.
Cornelia traute sich das zu. Zu
recht, wie sich zeigte. Sie schloss ihre Kochlehre erfolgreich ab. Nicht
zuletzt dank der engen Begleitung
des Coaching-Teams der Stiftung Arbeitskette, das sie auch in schwierigen Zeiten unterstützt habe. «Geholfen hat mir auch die Erfahrung, so
zu sein, wie ich bin», wie sie sagt.
Derzeit arbeiten im «Limmathof» 26
Mitarbeitende an einem ihrem Handicap
angepassten
Arbeitsplatz.
Sechs davon sind Lehrlinge. Für sie
soll es nicht beim geschützten Rahmen bleiben. Die Arbeitskette arbeitet darauf hin, dass die Mitarbeitenden einen Job auf dem freien Arbeitsmarkt finden. Von den 110 Lernenden seit 2006 (seitdem führt die
Arbeitskette eine Statistik darüber)
fanden 90 Prozent einen Job auf
dem freien Arbeitsmarkt.
Harziger Start
Beim Start 1994 war das Konzept
eines Restaurants mit sozialer Ausrichtung absolutes Neuland in der
Deutschschweiz. Als Idee einer
Fachgruppe entstanden und in den
damaligen Verein Arbeitskette (heute Stiftung Arbeitskette) zur Weiterentwicklung eingebracht, fand die
Arbeitskette an der Limmatstrasse
217 das passende Lokal. Für den Ort
sprach das Wohlwollen der Eigentümer: Sie waren vom Konzept begeistert und boten günstige Konditionen.
Das reichte aber nicht, um den Laden zum Laufen zu bringen. Der
Start war harzig. Die geografische
Nähe zur offenen Drogenszene im
Kreis 5 schreckte anfangs wohl so
Foto: zvg.
manchen Gast ab. Zudem fehlte das
Wichtigste: das Alkoholpatent.
Heute ist der «Limmathof» eine
etablierte Adresse im Quartier. Das
zeigte sich auch an der Geburtstagsfeier Ende September. Zahlreiche
Zürcherinnen und Zürcher schauten
vorbei und feierten mit Vertretern
der Arbeitskette, des «Limmathofs»
sowie Regierungsrat Thomas Heiniger und Stadtrat Raphael Golta das
20-jährige Bestehen. Lobende Worte
der beiden Politiker flossen in die
Feierlichkeiten ein. Während Heiniger von vorbildlicher Integrationsarbeit
im
«Limmathof»
sprach,
wünschte sich Golta, dass diese Art
von Engagement in allen Betrieben
Schule mache. «Diese gesellschaftliche Verantwortung muss breit
wahrgenommen werden.»
Für Cornelia beginnt nun der
Ernst des normalen Arbeitslebens.
Sie sucht nach einer Stelle im freien
Arbeitsmarkt. «Ich fühle mich jetzt
stark und stabil genug, um mich den
Anforderungen zu stellen», sagt sie.
Mehr noch. Mittlerweile fühlt sie
sich so stabil, dass sie beruflich wei-
Die Stiftung Arbeitskette führt sei
1994 eigene Gastronomiebetriebe.
Die Lokale stehen unter der Leitung von qualifizierten Gastroprofis, unterstützt von Fachpersonen
aus dem psychosozialen Bereich.
Die meisten Arbeitsplätze und die
Lehrstellen sind Menschen mit IVLeistungen vorbehalten. Im Rahmen eines Förderplans werden die
Mitarbeitenden individuell und in
Gruppen trainiert und betreut. Ziel
ist eine stufenweise Eingliederung
in die freie Wirtschaft. Der Sozialauftrag wird mit Beiträgen des
Bundes und des Kantons Zürich
unterstützt, während die Arbeitskette im Gastronomiegeschäft kostendeckend arbeitet.
Zu den Ausbildungen in den
Betrieben der Arbeitskette gehören
die regulären Koch- und Restaurationsfachangestellten-Lehren mit
Eidgenössischem
Fähigkeitsausweis (EFZ). Weiter die Grundbildungen mit Attest (EBA) als Küchenangestellte und Restaurationsangestellte. Nur ein Jahr dauert die
Vorlehre, die als Brückenangebot
auf eine reguläre Lehre vorbereitet.
Neben dem «Limmathof» gehören vier weitere Stadtzürcher Gastrobetriebe zur Arbeitskette: das
Restaurant und der Catering-Betrieb Renggergut, das Restaurant
Mediacampus, das Restaurant Brunegg sowie das aktuellste Restaurant-Projekt, das Restaurant Krone. (pd.)
ter will. Sie will sich spezialisieren,
eine Weiterbildung zur Diätköchin
beginnen, später einmal andere
Menschen beraten. Und zuletzt: «Ich
will eine Familie gründen.»
*Name der Redaktion bekannt.
Restaurant Limmathof, Limmatstr. 217.
www.restaurantlimmathof.ch.
Gewerbe Z4 feierte 30-Jähriges auf dem Üetliberg
Im Jahr 1984 wurde der
Gewerbeverein Z4 gegründet. Das 30-jährige Bestehen wurde auf dem Üetliberg mit einem Dinner und
Überraschungen gefeiert.
Pia Meier
Um die 60 Mitglieder des Gewerbevereins Z4 fanden sich auf «Top of
Zurich» ein, unter ihnen der heutige
Präsident Beni Graziano, sein Vorgänger Erich Burri, Ehrenpräsident
und Gründungspräsident Hanspeter
Sahli, Paul A. Meier, Liegenschaftenverwaltung, und Valentin Landmann,
Rechtsanwalt und Freund des Kreis
4. Nach dem Apéro im «Gmüetliberg» spazierten die Gewerbler zum
Restaurant Uto Kulm, wo ein Dinner
mit Überraschung, das heisst ein
Dinnerkrimi, wartete. Hier blickte
Ehrenpräsident Sahli zudem zurück
auf die Geschichte des Vereins.
«Gemeinsam sind wir stark»
Im Jahr 1984 bestanden bereits die
Quartiervereine Aussersihl sowie der
Gewerbeverein Kreis 5. Im Kreis 4
gab es die Interessengemeinschaft
Stauffacher, bestehend aus einigen
Detaillisten und Handwerkern, die jedoch politisch keinen Einfluss nahmen. «Schon damals hatten aber die
Behörden und Politiker in unserer
Stadt wenig Kontakt zu den Gewerbetreibenden, meist kleineren Betrieb. Dieser Mangel war dann auch
der Grund, dass sich einige Gewerbetreibenden (Hans Schmalz, UBS, Walter Knabenhans, Kaminfeger, Beni
Fux, Radio/TV, Hansruedi Keller,
Zwingli Druck, Ruedi Scherrer, Drogerie, Beat Mayer, Mayer & Mattes
Fensterfabrik, und Hanspeter Sahli,
Sahli Schliesstechnik) im Herbst 1984
mit der Gründung eines Gewerbevereins beschäftigten», erzählte Sahli.
Anfang Dezember 1984 fand dann
die Gründungsversammlung in der
Schreinerei Mayer & Mattes an der
Feldstrasse 43 statt, wo sich rund 70
Gewerbler und Detaillisten versammelten.
Weiter wies Sahli darauf hin, dass
der Gewerbeverein Z4 mit der Stadt
ein gutes Verhältnis aufgebaut habe
und dadurch über Projekte und
Massnahmen verkehrspolitischer und
städtebaulicher Art frühzeitig informiert werde. Zudem habe man immer unter den Mitgliedern die persönlichen Kontakte intensiv gepflegt
und folglich auch Aufträge untereinander vergeben gemäss dem damaligen und noch heute gültigen Motto
«Gemeinsam sind wir stark».
Vor drei Jahren trat der Gewerbeverein Z4 aus dem städtischen Gewerbeverband aus. Er freut sich über
eine stetig wachsende Mitgliederzahl.
Präsident Beni Graziano (l.), Valentin Landmann (4. v. l) und Gründungspräsident Hanspeter Sahli (3. v. r.)
freuen sich mit ihren Kollegen auf die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Gewerbevereins. Fotos: zvg.
Beni Graziano, Paul A. Meier und Hanspeter Sahli vor
Foto: pm.
dem Restaurant Gmüetliberg.
Der Dinnerkrimi im «Uto Kulm» sorgte für beste Unterhaltung am Abend.
8
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
AUTOMOBIL
E-Exklusivität hat einen etwas hohen Preis
Der BMW i3 ist fernab vom
Mainstream in fast jeder
Beziehung. Die Leichtbaukarosserie und das Design
sind so ungewöhnlich wie
der Hybridelektroantrieb
und die rasante Beschleunigung. Alltagstauglich ist
der Vierplätzer trotzdem.
Peter Lattmann
BMW hat viel Lob geerntet für die
mutige Herangehensweise bei der
Entwicklung seines zukunftsweisenden Premium-Stromers i3, aber auch
Kritik eingesteckt wegen des eigenwilligen Designs. Was nach der ersten Testfahrt im Herzen von Amsterdam nicht schlüssig beantwortet worden ist, steht nach über 1000 Fahrkilometern in der Schweiz ausser Frage: Der i3 ist mit dem Reichweitenverlängerer an Bord absolut alltagstauglich und sorgt wegen seines Anzugs im doppelten Sinn für Aufsehen.
Neue Carbontechnik kostet
Das zweifarbige Kleid der Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem
Kunststoff mit dem auffälligen Knick
zwischen den Seitentüren und den
extrem schmalen Vorderrädern ist
ebenso ungewöhnlich wie die rasante
Beschleunigung durch den von einer
Lithium-Ionen-Batterie
gespeisten
Hybrid-Synchron-Elektromotor
mit
170 PS.
Für die endgültige Beurteilung
des kühnen Vorboten einer neuen
Autowelt aus Bayern sind vor allem
zwei Werte richtungweisend: die
Reichweite und der Verkaufspreis. Im
reinen Elektrobetrieb kommt der i3
je nach Fahrweise zwar nicht 200 Kilometer weit, wie vom Hersteller versprochen, doch 160 Kilometer sind
mit echten Sparbemühungen möglich
Kostet schnell über 50 000 Franken: Der alltagstaugliche BMW i3 mit Range Extender.
und im ganz normalen Umgang etwa
130. Sinkt das Ladeniveau der Batterie auf einen gewissen Stand, tritt eine zweite Kraftquelle in Aktion: Der
Zweizylinderbenziner, der auch im
Roller C 600 eingesetzt wird, schöpft
34 PS aus 650 Kubikzentimetern und
treibt damit einen zweiten Generator
an, der zusätzlichen Strom an den
Elektromotor liefert. Mit neun Liter
Benzin kann die Reichweite je nach
Fahrweise um 100 bis 160 Kilometer
verlängert werden. Um einmal durch
die ganze Schweiz zu fahren, sind
deshalb zwei kurze Tankstopps oder
ein mehrstündiger Halt zum Aufladen
Pflicht.
Der Spareffekt an der Tankstelle
ist verlockend, wird aber durch den
hohen Verkaufspreis von 46 900
Franken infrage gestellt. Auf den
6950 Franken kostenden Range Extender wird ein vernünftiger Autofahrer ja nicht verzichten. Da unzählige
nützliche und hilfreiche Optionen mit
Aufpreisen verbunden sind, wird ein
Kaufpreis von 50 000 Franken
schnell überschritten.
Zurück aber zu den positiven Aspekten: Um den hochgesteckten Zielen gerecht zu werden, haben sich
die Ingenieure nicht nur beim Antrieb Neues einfallen lassen. Die
Hightech-Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff, die für
den hohen Preis mitverantwortlich
ist, verhilft dem i3 zu einem bescheidenen Leergewicht von 1200 Kilogramm. Das bietet optimale Voraussetzungen für ein den Massstäben
der Münchner Marke entsprechendes
Fahrverhalten. Da auch der Komfort
Fotos: zvg.
und das Interieur artgerecht sind,
macht der Hecktriebler richtig Spass,
in der Stadt, aber auch über Land.
Rasanter Anzug
Wenn die Ampel auf Grün wechselt,
zischt der mit einem stufenlosen Automatikgetriebe ausgestattete i3 fast
lautlos rasant und leichtflüssig davon. In 3,7 Sekunden beschleunigt
der vier Meter lange Vierplätzer aus
dem Stand auf Tempo 60, in knapp 8
Sekunden ausserorts auf 100 Stundenkilometer, und das alles fühlt sich
sogar noch schneller an. Ungewohnt,
aber fast noch besser ist das Bremsverhalten. Geht der Fahrer vom Gaspedal, wird das Auto im Rekuperationsmodus automatisch abgebremst
bis zum Stillstand. Da die Nachfolgenden durch das Aufleuchten der
Bremsleuchten gewarnt werden, besteht dabei keine Auffahrgefahr. Das
Fahren mit nur einem Pedal rückt
näher.
Überraschend gut sind auch die
Platzverhältnisse. Das Volumen des
Kofferraums kann durch das Umklappen der Rücksitzlehnen von lediglich 260 auf 1100 Liter erweitert
werden. Das lässt die Wahl zwischen
vier Erwachsenen oder jeder Menge
Gepäck. Die ungeschickt platzierten
Start- und Fahrmodusknöpfe und die
komplizierte, gegen die Fahrtrichtung öffnende Hintertüre sind kleinere Mängel, die in einer zweiten Auflage des i3 bestimmt ausgemerzt werden. Fazit: Die eingeschlagene Richtung stimmt. Zum endgültigen Durchbruch braucht es allerdings noch etwas Feinarbeit.
Der neue Jeep Renegade trägt auch italienische Gene
kompakten Form mit 4,22 Meter
Länge, die hohe Bauweise anmerkt.
Durch sie gelingt der Einstieg bequem, gefördert durch weit öffnende
Türwinkel.
Jeep erweitert das Modellprogramm um ein kompaktes SUV. Der neue Renegade
kann es aber nicht nur mit
Häuserschluchten aufnehmen, sondern auch mit
der Wildnis. So wie seine
Vorgänger.
Vorne mit bequemen Sitzen
Mathias Wohlfeld
Neue Trends und Kundenansprüche
sind bei Jeep lange übersehen worden, weil man sich zu sehr auf die
Geländefähigkeiten als DNA der Marke konzentrierte, statt zeitgemässe
Kompromisse bezüglich Nutzwert
und Effizienz einzugehen. Doch dann
schaffte man die Wende. Jeep musste
sich dafür neu erfinden. Mit neuen
Designs, effizienten Motoren und Antriebskonzepten sowie modernen Interieurs wurden die Autos wieder salonfähig und attraktiv. Die weltweiten
Verkaufszahlen zeigen es deutlich.
Ein Italo-Amerikaner
Nach diesem Prinzip haben die Amerikaner auch den neuen Renegade
auf die Räder gestellt. Die Amerikaner? Genauer gesagt, die Italiener
und Amerikaner. Schliesslich gehört
Jeep als Sinnbild einer uramerikanischen Marke seit geraumer Zeit zur
Fiat-Gruppe. Als erstes Modell der
Geschichte von Fiat Chrysler Automobiles wurde der kompakte Geländewagen von italienischen und ame-
In Sachen Geländetauglichkeit spielt der Jeep Renegade in seinem SegFoto: zvg.
ment ganz vorne mit. Er ist ein alltagstauglicher Offroader.
rikanischen Designern entworfen.
Optisch ist der Renegade aber mehr
Burger als Pasta. Als Erster seiner
Marke soll er auf mehr als 100 Märkten weltweit Kunden gewinnen und
dafür unverwechselbar amerikanisch
und natürlich wie ein Jeep aussehen.
Äusserlich huldigt er dem legendären
Willys-Jeep als Inbegriff der Marke
infolgedessen deutlich. Der modern
interpretierte, steil stehende Kühlergrill samt runden Scheinwerfern sowie die aufrechte und in einen kräftigen Rahmen gefasste Windschutzscheibe haben den robusten Charme
des Urmodells, das seinen Ursprung
im Militär hat. Elf Farben werden für
den neuen Jeep angeboten, darunter
selbstverständlich auch Militärgrün.
Während sich die Kooperation von
Italienern und Amerikanern am Design weniger abzeichnet, zeigt sie
sich bei den Motoren umso deutlicher. Die Benzin- und Dieselaggregate entstammen dem Fiat-Regal. In
der Schweiz gibt es zunächst einen
1,4-Liter-Benziner mit 140 PS, bis
Jahresende folgen zwei Selbstzünder
mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum sowie
120 bis 170 PS Leistung. Verkaufsstart ist im Oktober, der Einstiegspreis ab 28 150 Franken für den Benziner.
Stark im Gelände
Sowohl der Benziner als auch der
kleine Diesel werden mit Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe angeboten. Die Zweiliterdiesel
bieten das neue Allradsystem, das je
nach Bedarf automatisch zwischen
Zwei- und Vierradantrieb variiert
und neben einer Sechsganghandschaltung auch mit einer Neungang-
automatik von ZF gekoppelt werden
kann. Damit soll der Renegade der
Konkurrenz davonfahren. Im Gelände dürfte ihm das gelingen, besonders in der Ausstattungsvariante
Trailhawk. Dann wühlt sich das kompakte SUV mit Allradantrieb, Geländeuntersetzung und wählbaren, voreingestellten Fahrprogrammen souverän wie ein Grosser durch Dreck,
über Stock und Stein und lässt den
Fahrer auch auf zügig gefahrenen,
unbefestigten Waldwegen mitfühlen,
was sich unter den Pneus abspielt.
Das ist gut, fühlt man sich so auch
bei abgeschaltetem ESP für erhöhten
Spassfaktor nicht wie Freiwild.
Während das Gelände klar das
Metier des Allradlers ist, sind es zügige Kurven auf Asphalt nicht. Klar,
dass man dem Offroader mit seinen
langen Federwegen, trotz seiner
Die Sitzpositionen vorne sind erstaunlich bequem und vielseitig einstellbar. Gleiches gilt für das Lenkrad, das zudem angenehm gepolstert
ist und sehr gut in der Hand liegt.
Auf den hinteren Plätzen geht es
nicht ganz so feudal zu, abgesehen
von der Kopffreiheit – die ist auch
dort angenehm reichlich bemessen.
Der Kofferraum glänzt mit Unauffälligkeit und reiht sich mit 350 Liter
Volumen in den Reigen der Konkurrenz ein. Das Interieur zeigt sich
mehr erwachsen als verspielt.
Erstaunlich ausgereift fühlt sich
der Renegade im Alltag an. Fahrund Windgeräusche sind angenehm
weggedämmt, der Federkomfort verdient sich seine Bezeichnung wirklich, und das Interieur macht keinen
Mucks, selbst dann nicht, wenn der
Renegade im Gelände derbe Verschränkungsübungen absolviert. Auf
die Verwindungssteifigkeit der Karosserie wurde besonderer Wert gelegt,
ebenso auf Komfort und Sicherheit.
Neben einem serienmässigen
Touchscreen für das Kommunikationssystem und Bluetooth mit Freihanderkennung gehören sechs Airbags, ESP sowie auch eine Rückfahrkamera zur Ausstattung, die mit 70
Optionen aufgerüstet werden kann.
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
Krafttraining steigert die Lebensqualität im Alter
Körperliche Inaktivität
birgt das grösste Risiko
für Gesundheit und
Leistungsfähigkeit im
Alter. Krafttraining erhöht
die Chance, vital und
beweglich zu bleiben
und das Leben lange
zu geniessen.
sollte niemand tolerieren. In einem
gesunden Lebensstil liegt der
Schlüssel für erfolgreiches Altern.
Gesundheitsorientiertes Krafttraining in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung, einem vernünftigen Umgang mit Genussmitteln, ausdauernder Bewegung und
sozialen Kontakten wirkt besser
als teure Medikamente.
Überragende Wirkung
Pia Meier
Der Mann, der im Fitness Center
trainiert, sieht etwas älter aus.
Wer ihn beobachtet, sieht, dass er
sich etwas langsamer bewegt und
manchmal etwas wacklig läuft. Seit
Jahrzehnten trainiert er regelmässig seine Kraft an verschiedenen
Geräten. Und vielleicht ist das der
Grund, dass er trotz seinen 93
Jahren noch einen recht fitten Eindruck hinterlässt.
Gesunder Lebensstil
Das chronologische Altern kann
man nicht aufhalten. Da nützen
Pillen, Hormone, Sauerstofftherapien und andere Verfahren nicht.
Das heisst aber nicht, dass der Alterungsprozess mit allen Folgen toleriert werden muss. Davon ist
Ein Check-up vor dem Training ist sinnvoll.
nicht nur Werner Kieser, der
Gründer von Kieser Training,
überzeugt. Ganz im Gegenteil, der
Mensch kann massgeblich Einfluss
nehmen. Neben den Genen entscheidet vor allem der persönliche
Lebensstil darüber, wie gesund
und leistungsfähig Körper und Gehirn bleiben.
Das gilt auch für die Muskeln
im Speziellen. Bis zum 25. Lebensjahr baut der Mensch Muskelmasse und Kraft auf. Danach bildet
sich beides zurück – es sei denn,
Foto: Kieser
die Muskeln erhalten den qualitativ richtigen Widerstand. Körperliche Inaktivität wurde von der Wissenschaft als Hauptursache für Altersschwäche und viele Erkrankungen identifiziert. Gangunsicherheit, Angst vor alltäglichen
Herausforderungen, Stürze mit
teils schweren Verletzungen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herzund Kreislauferkrankungen, Osteoporose und andere Stoffwechselkrankheiten machen das Leben
zur Last. Diese Altersschwäche
Die überragende Wirkung von
Krafttraining auf das biologische
Alter zeigte erstmals die amerikanische Forscherin Maria Fiatarone
in ihrer 1994 vorgestellten Studie.
Sie liess eine Gruppe 86- bis 96jähriger Bewohner eines Bostoner
Altersheims an drei Tagen in der
Woche
ein
Krafttrainingsprogramm für die Gesäss- und Oberschenkelmuskulatur absolvieren.
Nach zehn Wochen hatte die Kraft
um durchschnittlich 113 Prozent,
die Gehgeschwindigkeit um 12
Prozent und der Muskelquerschnitt
um fast 3 Prozent zugenommen.
Damit waren Wirkung und Verträglichkeit von Krafttraining im
Alter bewiesen.
Überraschend ist der rasche
Kraftgewinn in den ersten Trainingswochen. Der ungewohnte
Trainingsreiz aktiviert «schlafen-
de» Muskelfasern, steuert gleichzeitig grössere Faserbündel an und
führt zu weit stärkeren Kontraktionen. Neben- und Muskelfasern optimieren ihre Zusammenarbeit.
Erst wenn dieses Potenzial ausgeschöpft ist, baut der Organismus
neue Ressourcen auf. Alle im Training beanspruchten Strukturen
des Körpers reagieren mit Aufbau
von Substanz. Die Qualität der beanspruchten Gewebe nimmt zu
und damit deren Belastbarkeit.
Das gilt für Muskelfasern, für Sehnen, für Knorpel- und Knochengewebe. Die Schnellkraft – diese Fasern retten vor einem drohenden
Sturz – erhält man im Alter nur
durch intensives Krafttraining. Intensive Muskelaktivität verbessert
zudem die Hirnleistung und wirkt
bei Depression und beginnender
Demenz teils besser als Medikamente. Auch wird der Herzkreislauf entlastet. Gut trainierte Muskeln arbeiten ökonomischer, weil
das Herz weniger sauerstoffreiches
Blut liefern muss. Das entlastet das
Herz.
Krafttraining steigert Kraft, Beweglichkeit und Ausdauerleistung
und hat zahlreiche positive Effekte
auf die Gesundheit. Es fördert die
Mobilität und Selbstständigkeit im
Alter als wichtigste Lebensziele.
Publireportage
BSZ Finanzieren 50+ – den finanziellen Spielraum im Alter erhöhen
Reto Kyburz,
Direktor
der
Bank Sparhafen Zürich AG.
Reto Kyburz, was
können Sie einem Kunden anbieten, der zum
Beispiel
durch
eine Krankheit in
eine schwierige
finanzielle Lage
gekommen ist?
Er ist Hauseigentümer und kann
nur noch reduziert
arbeiten,
muss aber noch
seine Kinder unterstützen.
Die Bank Sparhafen Zürich AG bietet eine aussergewöhnliche Lösung
für Leute, die ein Grundstück oder
eine Immobilie besitzen. Sie können ihre Liegenschaft bis zu maximal 65 Prozent belehnen und das
Geld für den Lebensunterhalt, für
Pflegekosten, einen Erbvorbezug
oder Ausbildungskosten ihrer Kinder verwenden. Im Unterschied zu
den meisten anderen Banken gewähren wir unseren Kundinnen
und Kunden eine Hypothek auch
als Einkommensersatz, nicht nur
für Investitionen. Und sie erhalten
die Finanzierung, auch wenn die
Zinsen ein Drittel ihres Einkommens übersteigen.
Was brauchen Sie als Sicherheit?
Natürlich nehmen wir zuerst die
Lebenssituation des Kunden genau
unter die Lupe, dazu gehören auch
das Einkommen und das Vermögen. Dann erstellen wir aufgrund
einer aktuellen Schätzung einen
Finanzplan, in dem wir die ganze
Finanzierung im Detail planen.
Wir beziehen alle Faktoren mit
ein, die zu Ausgaben führen könnten. Dabei könnte es sich zum Beispiel um einen Erbvorbezug oder
Ausbildungskosten für die Kinder
handeln. Jährlich überprüfen wir
die Situation erneut, um zu sehen,
welche Veränderungen sich ergeben haben. Wir stossen somit einen langfristigen Prozess an und
holen – sofern vom Kunden gewünscht – oft schon die Kinder mit
ins Boot.
Wann muss diese Finanzierung zurückbezahlt werden?
Der Kredit muss nicht zurückbezahlt werden, solange die Belehnung von 65 Prozent nicht überschritten wird. Wenn die Zinsen
nicht mehr bezahlt werden können, greifen wir auf die Massnahmen zurück, die wir für diesen Fall
definiert haben. Dies könnte ein
Verkauf der Liegenschaft oder eines anderen wertvollen Besitzes
sein. Oder der Schuldner sucht mit
seinen Kindern nach einer Lösung.
Wir prüfen jede Möglichkeit, um
unseren Kunden zu helfen, den
Engpass zu überwinden. (pd.)
Bank Sparhafen Zürich, Fraumünsterstrasse 21, 8022 Zürich, Tel. 044 225
40 50, Gratistel. 0800 77 27 42, E-Mail:
info@sparhafen.ch, Internet: www.
bank-sparhafen.ch.
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Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
CLIENTIS ZÜRCHER REGIONALBANK
Publireportage
Mit oder ohne Hypothek
in die Pension?
Daniel Kräutli ist Leiter der Filiale
Zürich der Clientis Zürcher RegioFoto: zvg.
nalbank.
Die Hypothek vor der Pensionierung
reduzieren oder sogar zurückzahlen?
Dies ist eine Frage, die sich viele
Menschen vor dem Ruhestand stellen. Will man schuldenfrei in die Pension gehen, sollten die Vor- und
Nachteile sorgfältig gegenübergestellt
werden. Reduziert man seine Hypothek, verkleinert sich die Belastung
der Hypothekarzinsen. Damit sinken
zwar die monatlichen Lebenskosten,
jedoch steigt die Steuerbelastung,
weil weniger Schuldzinsen abgezogen werden können.
Reduziert man die Hypothek,
dann ist Folgendes zu beachten: Aus
Sicht der Steuern sollte die Hypothek
nur so weit abbezahlt werden, dass
die Schuldzinsen mindestens gleich
hoch sind wie der Eigenmietwert der
Liegenschaft abzüglich der Unterhaltskosten. Wer mehr abbezahlt,
muss mehr Einkommenssteuer zahlen, da der Eigenmietwert zum Einkommen gerechnet wird.
Viele Pensionierte verzichten je-
doch auf eine Amortisation zugunsten der Liquidität. Sie wollen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung
haben, um für sonstige anfallende
Kosten gerüstet zu sein. So können
beispielsweise mittelfristig Renovationen an der Liegenschaft oder Pflegekosten anfallen.
Auch nach der Pensionierung
dürfen die Kosten der Zinsen sowie
der Unterhalt und die Amortisationen
nicht mehr als 1/3 des Einkommens
ausmachen. Da das Einkommen nach
der Pensionierung sinkt, ist möglicherweise die Tragbarkeit nicht mehr
gegeben. Daher lohnt sich die langfristige Planung zusammen mit Ihrem Bankberater. Ziel ist, die bestehende Hypothek so weit zu reduzieren, dass die anfallenden Kosten
auch mit dem geringeren Einkommen getragen werden können. Auch
eine Aufstockung der Hypothek kann
unter Umständen genau aus diesem
Grund schwierig werden. Banken gewähren pensionierten Kunden auf ihrer selbst bewohnten Liegenschaft oft
nur Hypotheken bis maximal 65 Prozent des Marktwertes der Liegenschaft.
Es ist wichtig, dass alle Möglichkeiten betreffend Wohneigentum diskutiert werden. Vielleicht ist eine
Rückzahlung der Hypothek sinnvoll,
aber es könnte auch die Abtretung
mit Nutzniessung und/oder Wohnrecht an die Nachkommen infrage
kommen. Sprechen Sie mit uns, wir
beraten Sie gerne.
Clientis Zürcher Regionalbank
Goethestrasse 18
www.zrb.clientis.ch
Telefon 044 250 64 00
Sehen und erleben: Kultur – Theater – Lebensthemen
Inspiration: andere Sichtweisen – anregende Orte – kreative
Prozesse Möglichkeitsräume entdecken: mit anderen –
durch Begegnungen – im Austausch
KULTURFÜHRERSCHEIN®
Möglichkeitsräume für die dritte Lebensphase entdecken
Kursbeginn: 31. 10. 2014
Ort: Junges Schauspielhaus Zürich
AkzentaNova – die Projektwerkstatt für Menschen
mit Erfahrung, 077 425 04 45
www.akzentanova.ch
Kooperationspartner:
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
Das Zürcher Seniorenparadies heisst neu «Aventin – Leben im Alter»
Das Alters- und Pflegewohnheim
Neumünster tritt neu unter dem
Namen «Aventin – Leben im
Alter» auf. Es besticht durch
geräumige Appartements und
grosszügige Aufenthaltsräume.
Die Trägerin des neu «Aventin – Leben
im Alter» genannten Alters- und Pflegewohnheimes, die «Stiftung Gemeinnützige
Gesellschaft Neumünster», sowie die Geschäftsführung bleiben genauso wie die hohe Qualität der Betreuung und die Freundlichkeit des Personals unverändert.
Gezielt ausgewählte Angebote
Seit 41 Jahren bot das Alters- und Pflegewohnheim Neumünster im Herzen des Kreises 7 älteren Menschen ein Zuhause. Am
1. Oktober 2014 wurde die Namensänderung in «Aventin – Leben im Alter» mit den
Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den
Mitarbeitenden gefeiert. «Der ehemalige Name war einfach nicht mehr zeitgemäss und
entspricht nicht der Lebensfreude und dem
Humor, die bei uns im Alltag gelebt werden», erklärt Edeltraud Brüsse, Geschäftsführerin seit Juli 2012.
Am Anfang stand der Wunsch, dem baulichen und führungsmässig modernisierten
Alters- und Pflegewohnheim Neumünster einen neuen, den veränderten Rahmenbedingungen angepassten Auftritt in der Öffentlichkeit zu geben. Der Name war dabei kein
«Aventin – Leben im Alter»: Stilvoller
Wohnort für ältere Menschen.
Foto: zvg.
Tabu, weil er einerseits oft zu Verwechslungen mit den verschiedenen Angeboten der
«Stiftung Diakoniewerk Neumünster –
Schweizerische Pflegerinnenschule» auf
dem Zollikerberg führte, sondern auch, weil
der Begriff «Heim» in der heutigen Zeit altmodisch wirkt.
«Aventin – Leben im Alter», der stilvolle
Wohnort für ältere Menschen, verfügt über
Appartements mit Kochnische und eigenem
Duschbad mit WC. Er bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern aber noch viel
mehr. Edeltraud Brüsse ist es wichtig, ausgewählte Kulturangebote ins Haus zu holen,
von Klassik bis Tanz und Unterhaltung wird
alles geboten. Das bestehende Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem eine
öffentliche Cafeteria, einen Fitnessraum,
aber auch einen Coiffeursalon sowie Fusspflege/Podologie.
Wer möchte, kann sich im «Aventin – Leben im Alter» im Fitnessraum an drei Vormittagen in der Woche fit halten. Die Fitnessbetreuerinnen nehmen sich gerne Zeit
und fördern die Bewohnerinnen und Be-
Publireportage
wohner mit altersgerechtem Training individuell und ganz nach ihren Fähigkeiten und
Wünschen. Die Geräte sind speziell auf die
Bedürfnisse betagter Menschen ausgerichtet. Dieses Angebot wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt, da es
ihre persönliche Lebensqualität positiv beeinflusst.
Auch im Bereich Aktivierung geht das
«Aventin – Leben im Alter» neue Wege. Die
Gruppenangebote werden nach den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner
gestaltet und entsprechend auch immer wieder verändert. Unter dem Motto «Aktiv im
Alter» wird der Schwerpunkt auf Bewegung,
Koordination und Gleichgewichtstraining
gelegt, jedoch werden auch klassische Angebote wie Mentaltraining, kreatives Gestalten,
gemeinsames Backen und ein Singkreis angeboten.
Der schön angelegte Garten im «Aventin
– Leben im Alter» lädt nicht nur zum Spazieren ein, sondern ist auch Treffpunkt der
Bewohnerinnen und Bewohner für fröhliche
Plauderstunden und ernsthafte Gespräche.
www.aventin.ch
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Zürich West
Nr. 42
Sammler-
16. Oktober 2014
UHREN-MARKT
Volkshaus Zürich
Sonntag, 19. Oktober 2014
9.45–16.00 Uhr
A. Iten
Cyklamenweg 2, 8048 Zürich
Tel. 044 312 15 36
www.uhrensammlermarkt.ch
IMMOBILIEN
Stadt Zürich
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ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Innenarchitekt David Marquardt – er hat dem Victorinox-Flagship-Store
das Design verliehen – genoss mit Gattin Kathrin die Eröffnung.
Grund zum fröhlichen Feiern: Unternehmer Carl Elsener (r.) und seine Frau Veronika mit Gratulant und Freund
René Beyer, Inhaber Beyer Uhren& Juwelen.
Wenn der Himmel voller Taschenmesser hängt
Man hat es in der Hosen- oder
Handtasche, und die Armee bezieht
jährlich 20 000 bis 25 000 Stück davon: Das legendäre Taschenmesser
machte Victorinox weltberühmt.
Nun haben Firmenboss Carl Elsener und seine Frau Veronika in Zürich höchstpersönlich das erste Ladengeschäft der Kultmarke eröffnet.
Effizient unterstützt wurden sie für
den Event von der Zürcher PR-Lady
Eliane Bachenheimer. Mit der Zürcher Eröffnung gehe ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, sagte Carl
Elsener, der das 1897 ins Leben gerufene Unternehmen in vierter Generation führt und 2011 mit dem
Preis «Unternehmer des Jahres»
ausgezeichnet wurde. Neben Taschenmessern gibt es von Victorinox
mittlerweile auch Reisegepäck, Uhren, Mode und sogar Parfum. Der
Laden am Rennweg 58 besticht
durch funktionale Originalität und
Eleganz. Das Innen-Design des Geschäftes lag in der Verantwortung
des Zürcher Architekten David Marquardt (MACH Architektur an der
Kanzleistrasse 118), der schon die
IWC-Boutique an der Bahnhofstrasse gestaltet hat. Der kreative Marquardt und seine Frau Kathrin nahmen die Gratulationen zur gelungenen Ausgestaltung gerne entgegen.
Hingucker ist unter anderem ein Beleuchtungskörper aus Hunderten
von Mini-Taschenmessern. «Im siebten Messerhimmel» wähnte sich etwa Franco Savastano, CEO Jelmoli
und Präsident der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse. Die Geladenen
wurden von «Franzoli» kulinarisch
verwöhnt und genossen – ganz der
Swissness gerecht werdend – Ur-
schwyzer Chäswähe, Älpler Magronen in der Militärgamelle serviert,
oder Rahmtöpfli mit Himbeercoulis.
Auch für Peter Keck, den SeniorChef des wohl bekanntesten Merceriegeschäftes, bot die Eröffnung vielfältige Überraschungen: «Toller Laden!» Unter den weiteren Gratulanten der ersten Stunde sah man viele
Geschäftsleute von Rennweg und
Bahnhofstrasse. So etwa Jan E.
Brucker, Hotelmanager des Fünfsternehauses «Widder» und Präsident der Swiss Deluxe Hotels, oder
Reto Candrian, Vorsitzender der
Geschäftsleitung Candrian Catering
AG. Für René Beyer, Inhaber des ältesten Fachgeschäftes der Schweiz
«Beyer Uhren & Juwelen», bedeutet
die Eröffnung des Victorinox-Ladens
in der denkmalgeschützten Liegenschaft eine echte Bereicherung.
Im siebten Messerhimmel: Franco Savastano, CEO Jelmoli und Präsident
der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse.
Hotelmanager Jan E. Brucker vom
«Widder» mit Till Bächtold, F&B
Manager.
Reto Candrian, Geschäftsleitung
Candrian Catering, PR-Lady Eliane
Bachenheimer.
Designer Christopher Raeburn hat
die aktuelle Victorinox-Modelinie
entworfen.
Peter Keck, Seniorchef des alteingesessenen Merceriegeschäftes in
Zürich.
ANZEIGEN
Schweiz-Tourismus-Direktor Jürg
Schmid, mit Gattin Denise, war begeistert.
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Zürich West
Nr. 42
16. Oktober 2014
Veranstaltungen & Freizeit
BUCHTIPP
Die PBZ-Bibliotheken (www.pbz.ch)
empfehlen:
Galveston
Der Arzt hat
Schneeflocken
auf der Lunge
des Protagonisten, Roy Cady,
gesehen.
Kein
gutes
Zeichen,
nein, ein Todesurteil. Die, nach
der desaströsen Diagnose, angezündete Zigarette schmeckt dann
auch nicht mehr und in den Gesichtern der im Warteraum sitzenden Patienten glaubt er zu erkennen, dass sie froh sind, nicht
an seiner Stelle zu sein. Roy ist
also einer dieser Helden, Antihelden, der ein ganz harter Kerl ist
und sich nun mit dem eigenen
Tod konfrontiert sieht. Roy Cady
ist ein Handlanger eines mächtigen Gangsters und auch an diesem Tag bekommt er einen Auftrag zur ?Beseitigung? eines Problems. Wie er zusammen mit einem anderen Aufräumer zu dem
Haus kommt, in dem die zu beseitigende Person wohnt, gerät er
in eine Falle und kann nur knapp
entkommen. Dabei rettet er nicht
nur sich, sondern auch noch eine
junge Frau, Rocky, eine Ausreisserin, die von zuhause geflohen
und in falsche Kreise geraten ist.
Auf ihrer gemeinsamen Flucht
(hängt sich Rocky an ihn oder er
sich an sie?) Holt sie noch ein
kleines Mädchen aus ihrem Haus
ab, von der sie behauptet es sei
ihre kleine Schwester. Zu dritt
fliehen sie ans Meer wo sie in einem Motel absteigen, in dem lauter gestrandete Menschen Unterschlupf gefunden haben.
Nic Pizzolatto, der Autor auch
der fantastischen TV-Serie «True
Detective» erzählt eine Geschichte, die schon fast als Fortsetzung
ebendieser gelten könnte. Düster,
hart hoffnungslos aber doch mit
Liebe erzählt.
Nic Pizzolatto. Galveston. Metrolit Verlag.
ISBN:3-8493-0097-5
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
Donnerstag, 16. Oktober
«Abfallgeschichten»: Ausstellung der Interviews
zum Thema Abfall. Täglich bis Ende November.
Pflegezentrum Bachwiesen, Flurstrasse 130.
13.30 Preisjassen: Schieber mit zugelosten Partnerinnen und Partnern. Offen für alle. Alterszentrum Limmat, Limmatstr. 186.
14.30 Altersnachmittag: Veranstaltung der Reformierten Kirchengemeinde Zürich Hard, unter der
Leitung von René Beljean. Spannende Themen,
Filme oder Spiele bei Kaffee und Kuchen. Alterszentrum Bullinger-Hardau, Bullingerstrasse 69.
20.30 «Orangen, Liebe, Pest & Feuer»: Shakespeares Sonette und die Tagebücher von Samuel
Pepys. Regie: Christoph Leimbacher. Mit Rachel
Matter, Rea Kost-Fueter, Daniel Fueter. Sogar
Theater, Josefstrasse 106.
Freitag, 17. Oktober
10.00 KinderTreff: Geschichtenzeit. Animation mit
Michèle Bolliger. Für Eltern mit Kleinkindern im
Alter von 2 bis 3 Jahren. Pestalozzi-Bibliothek
Altstetten, Lindenplatz 4.
14.30 Offenes Singen: Mit Klavierbegleitung. Pflegezentrum Bachwiesen (Saal), Flurstrasse 130.
18.00 «Sihlfeld Girls»: Film: «La vie en rose». Ein
Film zu Leben und Wirken von Edith Piaf. Eintritt
frei. Nur für Frauen. Filmbeginn 19 Uhr. Andreaskirche (Saal), Brahmsstrasse 106.
19.45 «Der Schuhteufel»: Comedy von Placid Maissen und Hanspeter Allenspach. Das Schuhtheater
im Herrenschuhladen. Türöffnung: 19.30 Uhr.
Eintritt frei, Kollekte. Anmeldung erwünscht: 043
317 91 17, www.schuhtheater.ch. Action & Fashion GmbH, Herrenschuhladen, Kanzleistr. 70.
20.30 «Orangen, Liebe, Pest & Feuer»: Siehe Do, 16.
Oktober.
Samstag, 18. Oktober
11.00–16.00 Herbstfest: Siehe S. 15 in dieser Ausgabe.
14.30 Theateraufführung: Das Jungbrunnentheater
spielt «Werners Morgenrot». Die Kriminalkomödie in einem Akt strapaziert die Lachmuskeln. Alterszentrum Bullinger-Hardau, Bullingerstr. 69.
16.15 Öffentlicher Frauenstadtrundgang: «Bürgerin
und Begine, Kaplan und Konkubine». Eine Fussreise durchs Oberdorf des 16. Jahrhunderts. Anmeldung nur bei grösseren Gruppen erforderlich.
www.frauenstadtrundgangzuerich.ch. Hechtplatz
(Brunnen), Limmatquai.
17.00–19.00 35. Wiediker Kunstausstellung: Künstlerinnen und Künstler im Quartier. Die Ausstellung dauert bis 24. Oktober und ist von So bis Fr
von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei. www.
quartierverein-wiedikon.ch. Ortsmuseum Wiedikon, Steinstrasse 8.
17.00 «Orangen, Liebe, Pest & Feuer»: Siehe Do, 16.
Oktober.
19.30 Konzert Westspiele: «Impressionen» mit Eva
Maria Hux, Violoncello, und Daniela Timokhine,
Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche Altstetten, Pfarrhausstrasse 19.
Sonntag, 19. Oktober
9.45–16.00 44. Zürcher Uhren Markt: 60 Händler
und Sammler aus der ganzen Schweiz bieten eine
Riesenauswahl an Uhren an. Ebenfalls kann man
Uhrenteile, Literatur sowie Schmuck erwerben.
Volkshaus, Stauffacherstrasse 60.
13.00–16.00 Finissage: Omanut, der Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz, zeigt eine
Ausstellung mit Werken von Cynthia Bollag, Catherine Brandeis, Liliane Csuka, Esther Eppstein, Janika Fabrikant, Gilgi Guggenheim, Nancy Guggenheim, Zuni Halpern, Olivia Heussler, Haviva Jacobson, Judith Kakon, Jeanine Osborn, Marion Richter,
Gabi Rosenberg, Elena Rutman, Franziska Schiratzki, Elizabeth Steiner, Katerina Stregl und Daniela Yaniv Richter. Galerie Baviera, Zwinglistrasse 10.
17.00 «Orangen, Liebe, Pest & Feuer»: Siehe Do, 16.
Oktober.
Montag, 20. Oktober
19.00–21.00 Dialog Altstetten zur Führung der Tramlinie 2: siehe Anzeige unten.
20.30 «Orangen, Liebe, Pest & Feuer»: Shakespeares Sonette und die Tagebücher von Samuel
Pepys. Regie: Christoph Leimbacher. Mit Rachel
Matter, Rea Kost-Fueter, Daniel Fueter. Sogar
Theater, Josefstrasse
ANZEIGEN
106.
Dienstag,
21. Oktober
17.00 Vernissage: «Boxenstopp in der Garage»: Objekte, Zeichen
und Skulptur von Paul
Sieber. Ausstellung bis
23. Oktober, jeweils 17
bis 22 Uhr. Amboss
Garage, Zollstrasse 80.
18.30–20.00
Vortrag:
«Beinschmerzen beim
Gehen? Was ist die
Schaufensterkrankheit
und wie wird sie behandelt?» Anmeldung:
reception@klinikbethanien.ch oder 043
268 70 70. Privatklinik
Bethanien, Toblerstr.
51.
19.00–21.00 Ortsmuseum geöffnet: Ortsmuseum
Studerhaus Altstetten, Dachslernstrasse 20.
19.00–21.00 Vortrag: «Gedächtnistraining – so
bleiben Sie geistig fit!». Referentin: Brigitte Gysin,
(dipl. Ergotherapeutin und Gerontologin). Moderation: Dr. Regine Strittmatter (Geschäftsleiterin
SAWIA, Alterswohnen in Albisrieden). Kath. Pfarrei St. Konrad, Fellenbergstrasse 231.
Mittwoch, 22. Oktober
13.30–16.00 Internet-Corner: Freiwillige Mitarbeiter führen in die Welt des Computers und seine
vielen Möglichkeiten ein. Weitere Informationen:
www.computercorner.ch. Temporäres Alterszentrum Triemli, Birmensdorferstrasse 489.
14.00 und 15.30 Bilderbuchkino Flohkiste: «Wo die
wilden Kerle wohnen». Eintritt frei. Reservation:
marketing@kulturmarkt.ch, 044 454 10 10. Kulturmarkt, Aemtlerstrasse 23.
14.30 Musikunterhaltung: Heinz & Heinz spielen
mit Akkordeon und Kontrabass/Bassposaune bekannte Schlager und Volksmusik. Alterszentrum
Limmat, Limmatstrasse 186.
15.00 KinderTreff: Bücherkiste. «Das Beste überhaupt – Meerschwein sein». Animation mit Judith
Zanini. Für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Pestalozzi-Bibliothek Altstetten, Lindenplatz 4.
19.00–20.00 Beratungsabend Wehrpflicht: Für alle Dienstpflichtigen und Interessierten. Fragen zu
Wehrpflicht, Militär, Zivildienst, Erwerbsersatz
werden beantwortet. Mitbringen: Unkostenbeitrag, relevante Unterlagen (Marschbefehl, Aufgebot, etc.). Infos: www.civiva.ch/beratung. CIVIVA
Beratungsstelle, Gartenhofstrasse 7.
Stadt Zürich
Dialog Altstetten
Führung der Tramlinie 2
Die Tramlinie 2 über den Bahnhof Altstetten führen – diese
Idee stiess im Quartier auf Kritik. Der Stadtrat sistierte im
Frühling 2014 die Planungen und lud zu einem Dialog ein.
Eine Begleitgruppe mit Vertretern/-innen aus dem Quartier
entwickelte Ideen und Varianten. Über 600 Menschen
diskutierten am 3. Juli im Spirgarten darüber und gaben
weitere Anregungen. Nun hat sich die Begleitgruppe auf
Empfehlungen an den Stadtrat geeinigt.
Sie sind herzlich eingeladen, zu diesen Empfehlungen
Stellung zu nehmen. Den Quartieranlass leitet Stadtrat
Filippo Leutenegger.
Datum: Montag, 20. Oktober 2014
Zeit:
19.00 bis ca. 21.30 Uhr
Ort:
Hotel Spirgarten, Europasaal
Lindenplatz 5, 8048 Zürich
Zürcher Pioniergeist
Sie erfanden das
Ipsophon
und
das Zellophan,
sie bauten Brücken und Obstpressen. Einige
wurden in ihrem
Fach mit dem
Nobelpreis ausgezeichnet. Sie alle waren von einer Idee überzeugt und setzten
diese unermüdlich, unerschrocken und konsequent um – Frauen und Männer, die in ihren Bereichen Pionierhaftes geleistet haben. Der Wissenschaftsjournalist
und Buchautor Beat Glogger hat
dem «Zürcher Pioniergeist» ein
300-seitiges, grosszügig bebildertes Buch gewidmet. 60 Persönlichkeiten aus Wissenschaft und
Technik, Gesellschaft und Kultur
werden darin vorgestellt, in einfühlsamen,
teilweise
überraschenden, manchmal sehr persönlichen und auch humorvollen
Porträts.
Beat Glogger. Zürcher Pioniergeist. Lehrmittelverlag Zürich.
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 25’952 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.56/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Thomas Hoffmann (ho.),
E-Mail: zuerichwest@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter:
Sabrina Stallone (sab.), Toni Spitale (tsp.)
Hanna Lauer (lau.), Sarah Koller (sk.),
Marcus Weiss (mw.), Heinz Schluep (hs.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
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Zürich West
Veranstaltungen & Freizeit
Ein Seiler zeigt seine Handwerkskunst
Das traditionelle Herbstfest
im Altstetter Ortsmuseum
steht vor der Tür. Auf die
Gäste warten am Samstag
vielfältige Attraktionen.
Die Besucherinnen und Besucher
können von 11 bis 16 Uhr frei durch
das Ortsmuseum streifen, die Ausstellung «Schätze aus dem Fotoarchiv» bewundern, sich im gemütlichen Fäschtbeizli niederlassen und
dabei den Klängen der stets toll aufspielenden «Airport-Örgeler» zuhören. Selbstverständlich wird auch das
sagenhafte Kuchenbuffet nicht fehlen.
Erneut zeigt ein Handwerker sein
Geschick. Es handelt sich dieses Mal
um den Seiler Andreas Stucki. Er
wird den Gästen zeigen, wie Seile
hergestellt werden. Ein wahrlich interessantes Erlebnis für Jung und Alt.
Die Ortsgeschichtliche Kommission Altstetten hat keine Mühe gescheut, um den Gästen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.
Nun hofft sie natürlich auf schönes
Herbstwetter und möglichst viele erwartungsfrohe Besucherinnen und
Besucher. (e.)
Herbstfest im Ortsmuseum Altstetten,
Dachslernstrasse 20 (vis-à-vis Hallenbad),
Samstag, 18. Oktober, 11 bis 18 Uhr.
Seiler Andreas Stucki zeigt, wie Seile hergestellt werden.
Foto: zvg.
GEMEINSCHAFTSZENTREN
GZ Grünau
Grünauring 18, 8064 Zürich
Telefon 044 431 86 00
www.gz-zh.ch/5
KrabbelKafi: Di, 21. Okt., ab 9 Uhr für
die Kleinsten.
Offenes Werken für Schulkinder: Mi,
22. Okt., ab 14 Uhr.
Mädchen-Treff: Mi, 22. Okt., ab 15 Uhr
im Wagen auf der Robiwiese.
KinderKino Popcorn: Fr, 24. Okt., 16
Uhr für die Kleinen ab 6 Jahre.
Mütter-/Väter-Beratung: jeden 1. und
3. Di im Monat, 9.30 bis 11 Uhr.
Anlaufstelle Kinderbetreuung: jeden 1.
und 3. Di im Monat, 9.30 bis 11 Uhr.
Räume zum Mieten: Erkundigen Sie
sich im Sekretariat des GZ.
GZ Loogarten
Salzweg 1, 8048 Zürich
Telefon 044 437 90 20
www.gz-zh.ch/loogarten
Werken mit Kleinkindern und Familien: Do, 16. Okt., 9.30 bis 11.30 Uhr,
Di, 21. Okt., 14.30 bis 17.30 Uhr für
Kinder ab 2½ Jahren.
Offene Werkstatt: Do, 16. Okt., 15.30
bis 18 Uhr, für Kinder ab 6 Jahren.
Kindertheater: Sa, 18. Okt., 16 bis 17
Uhr «Das Geheimnis der 5 Zwerge».
Haare schneiden für Kinder: Di, 21.
Okt., 14 bis 17 Uhr.
Werken: Trückli und Tresörli: Mi, 22.
Okt., 14 bis 18 Uhr.
GZ Heuried
Döltschiweg 130, 8055 Zürich
Telefon 043 268 60 80
www.gz-zh.ch/6
Rollender Donnerstag: 16. Okt., 9 bis
11 Uhr im Atrium für Kinder von 1
bis 6 Jahren.
Nutzung Kinderdorf im Friesenbergquartier, Do, 16., Fr, 17. Okt., 10 bis
16 Uhr, für Kinder aus der 1. bis 6.
Klasse.
Rollender Sonntag: 19. Okt., 14.30 bis
17.30 Uhr im Atrium für Kinder von
1 bis 6 Jahren.
Mütter-/Väterberatung: Mo, 20. Okt.,
14 bis 16 Uhr im Saal.
Rollender Montag: 20. Okt., 15 bis 17
Uhr im Atrium für Kinder von 1 bis 6
Jahren.
Kreativ am Abend: Mo, 20. Okt., 19 bis
21 Uhr für Erwachsene. Anmeldung:
079 237 50 64.
Basteln Klein mit Gross: Di, 21. Okt.,
14.30 bis 18 Uhr.
Zinngiessen: Mi, 22. Okt., 14.30 bis 18
Uhr.
Eselreiten im Erlebnisgarten: Mi, 22.
Okt., 15 bis 16 Uhr.
ANZEIGEN
GZ Bachwiesen
Bachwiesenstrasse 40, 8047 Zürich
Telefon 044 436 86 36
gz-Bachwiesen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/3
Fabylon: So, 19. Okt., 15.30 Uhr im
grossen Saal für Kinder ab 4 Jahren.
Räbenschnitzen: 29./30./31. Okt., 14 bis
17 Uhr.
Räbenliechtli-Umzug: Sa, 1. Nov. Treffpunkt 17.15 Uhr oder 18 Uhr im «In
der Ey» unterhalb des Schulhauses.
Anlaufstelle Kinderbetreuung: jeweils Do
14 bis 16 Uhr im grossen Saal im GZ.
Nr. 42
16. Oktober 2014
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Zürich West
Nr. 42
16. Oktober 2014
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Seele and Geist
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