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Ein Vierteljahrhundert – und jugendlich wie nie! - Weingarten im Blick

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Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Inhalt
Hauptteil (Seite 1-6)
Der Gemeinderat hat getagt: Auf der
Agenda standen letzte Woche u.a. die
Stadtbustarife und die Vermarktung von
Seite 3
Grundstücken.
Ausgabe 40/2010 · Freitag, 05.11.2010
25 Jahre Jugendgemeinderat Weingarten
Ein Vierteljahrhundert –
und jugendlich wie nie!
Der Jugendgemeinderat der Stadt Weingarten begeht sein 25-jähriges Jubiläum.
Aus diesem Anlass fuhren die jungen Mitglieder am vergangenen Wochenende zur
Studienfahrt nach Kehl und Straßburg, wo sie u.a. das Europaparlament besuchten.
Der Jugendgemeinderat (kurz JGR) Weingarten: durch und durch eine Erfolgsgeschichte.
Großeinsatz: Bei ihrer Herbstübung
zeigte die Feuerwehr ihr Können der BeSeite 4
völkerung. Fotos auf
Ein Teil des derzeitigen Jugendgemeinderats Weingarten – eine engagierte Truppe!
Ob jung oder alt:
Beim gemeinsamen
Patenschaftsprojekt
von „Bürger in
Kontakt“ und der
Stadt Weingarten kann sich jeder engagieren. Seite 5
Wir gratulieren: Ende Oktober wurden
in Weingarten gleich zwei Diamantene
Seite 6
Hochzeiten gefeiert.
Infoteil (Seite 8 - 9 und 14 - 18)
Kirchliche Nachrichten (Seite 10 - 13)
Notdienstbereitschaften (Seite 18)
Veranstaltungskalender (Seite 19)
So war der Weingartener JGR mit seiner
Gründung im Jahr 1985 – damals noch unter Oberbürgermeister Rolf Gerich - der
erste Jugendgemeinderat Deutschlands!
Die Begeisterung des „alten“ Gemeinderates hielt sich damals in Grenzen, aber
Gerich setzte das Vorhaben mit Lehrern/innen der Weingartener Schulen unbeirrt
um – und das war gut so: Im ersten Jahr
seines Bestehens wurde der JGR in Köln
bundesweit als beste Jugendaktion im
von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahr der Jugend“ ausgezeichnet. Dadurch wurde er weit über die Stadt- und
Landesgrenze hinaus bekannt. Inzwischen wurden in ganz Deutschland viele
solcher Jugendvertretungen eingerichtet.
Bis heute ist der Jugendgemeinderat
(JGR) an die Weingartener Schulen gekoppelt. Lehrer/-innen unterstützen seine
Geschäftsstelle, begleiten die Jugendlichen und führen die jährlichen Jugendgemeinderatswahlen an den Schulen durch.
Aktuell sind 38 Jugendliche zwischen 14
und 20 Jahren im JGR Weingarten unter
dem Vorsitzenden OB Markus Ewald tätig. Sie wirken aktiv am Geschehen der
Stadt mit und vertreten in ihrer Rolle als
Ansprechpartner für die Schulen die Interessen der Jugendlichen in Weingarten.
So werden die Jugendgemeinderäte im
Gemeinderat bei Themen, die die Jugend
betreffen, angehört; dafür trifft sich das
Gremium zwischen fünf und sechs Mal
pro Jahr zu gemeinsamen Sitzungen. Am
18. November stehen die nächsten JGRWahlen an. Diese finden jährlich an den
Weingartener Schulen statt – wahlberechtigt und wählbar sind jeweils die Schüler/-innen der 8. Klassen. In einem rotierenden System werden jährlich elf neue
JGR-Mitglieder gewählt, deren Amtszeit
drei Jahre beträgt. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem d`Hondtschen Verfahren:
Je mehr Schüler eine Schule hat, desto
mehr Sitze darf sie im JGR einnehmen. Der
JGR-Wahl geht an den Schulen ein richtiger Wahlkampf voraus, bei dem die Kan-
didaten sich vorstellen und ihre Motivation erklären. Die Arbeit des JGR umfasst
neben einem jährlichen Arbeitsseminar
Aktionen, Projekte und Veranstaltungen
in verschiedenen Bereichen wie etwa Soziales und Politische Bildung. Das Ziel dahinter ist klar: jungen Menschen Politik
und Demokratie näherbringen. Politik soll
und kann Spaß machen!
Text: Britta Zimmermann
Bild: Reiner Jakubek
Anzeige
2
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Weingarten, im November 2010
Spendenaufruf des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ruft in diesen Tagen wieder zu Spenden für seine Arbeit auf. In Weingarten geschieht
dies in Form eines Aufrufs in „Weingarten im Blick“.
In diesem Jahr feiert der Bezirksverband Südbaden-Südwürttemberg sein 60-jähriges Jubiläum. 1950 haben redliche Männer den Bezirksverband, dessen Sitz in Konstanz ist, gegründet. Ihr Anliegen war, im ehemaligen Feindesland die Gräber der deutschen Gefallenen zu sichern und zu erhalten. Eltern sollten Gewissheit über den Verbleib ihrer Söhne gewinnen, Kinder erfahren, was aus ihren Vätern geworden ist und die Witwen einen Platz zum Trauern finden.
Mit unermüdlichem Einsatz, Optimismus und dem Wunsch nach Versöhnung ging ein wesentlicher Friedensimpuls nach Westen. Die
ehrenamtlichen Helfer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge haben damit einen großen Beitrag zur Einigung Europas geleistet. Die Arbeit des Volksbundes bleibt auch weiterhin unverzichtbar. Der Volksbund arbeitet in 44 Ländern, in denen über 2 Millionen Kriegstote ruhen. Über diese Friedhöfe hinweg sind zahlreiche Freundschaften mit Menschen anderer Nationen geknüpft worden.
Das Motto der Kriegsgräberfürsorge „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ hat nichts von seiner Zeitlosigkeit verloren. Mit seiner Jugendarbeit möchte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge junge Menschen anregen, sich mit der Geschichte
zu beschäftigen und sich für den Frieden einzusetzen.
Wir bitten Sie herzlich, den Volksbund mit Ihrer Spende zu unterstützen. Sie tragen mit Ihrem Beitrag zum Frieden in der Welt bei.
Manfred Boje, Ortsbeauftragter der Kriegsgräberfürsorge
D t .
Markus Ewald, Oberbürgermeister der Stadt Weingarten
K r i e g s g r ä b e r - F ü r s o r g e
6 5 0 5 0 1 1 0
8 6 1 0 1 7 2 7
S amm l u n g
f ü r
D e u t s c h e
Bis Euro 200,- gilt der
“Beleg für den Auftraggeber” als Spendenbescheinigung
Bilder: Volksbund
K r i e g s g r ä b e r - Fü r s o r g e
Ausgabe 40/2010
3
Öffentliche Sitzung vom 27. Oktober
Gemeinde vertagt
Zweitwohnungssteuer und
Solarnutzung
Eine Reihe wichtiger Themen stand in der vergangenen
Woche auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Zwei
Entscheidungen wurden vertagt und zur Vorberatung
an Ausschüsse verwiesen: Die Einführung einer Zweitwohnungssteuer und die Vergabe städtischer Dächer
für Solarnutzung. Die restlichen Beratungspunkte
brachten folgende Informationen und Beschlüsse:
Bekanntgabe: Vermarktung von Grundstücken
Die Stadt wird die weitere Vermarktung
innerstädtischer Einzelgrundstücke zurückstellen und diese in ein Gesamtflächenentwicklungskonzept einfließen lassen. Zur Bekanntgabe von OB Markus
Ewald siehe Bericht auf dieser Seite.
Satzungsbeschluss:
Bebauungsplan
„Kreuzberg – Hallersberg, Teil 1“
Der Gemeinderat hat dem Bebauungsplanentwurf für den Bereich Hallersberg
mit der Änderung zugestimmt, dass das
gesamte Gebiet als reines Wohngebiet
eingestuft wird. Eine gastronomische Nutzung in der Welfenburg wird damit ausgeschlossen. Dieser Beschluss erfolgte einstimmig.
Beschluss: Gebührenrechtliches Ergebnis
zur Abwasserbeseitigung
Der Gemeinderat hat das gebührenrechtliche Ergebnis für den Geschäftsbereich
Abwasserbeseitigung im Bemessungszeitraum 2006 bis 2008 mit einer Kostenüberdeckung von 171.189,74 Euro einstimmig festgestellt. Die Überdeckung
fließt in die Kalkulation für eine gesplittete
Abwassergebühr ein.
Beschluss: Einführung der gesplitteten
Abwassergebühr
Zur Vorbereitung der gesplitteten Abwassergebühr hat der Gemeinderat mehrheitlich einer Datenerhebung mittels Befliegung zugestimmt.
Beschluss: Erschließungskonzept Bebau ungsplan „Baienfurter Ösch“
Der Gemeinderat hat dem Konzept für die
Verkehrserschließung der Wohnbebauung im Plangebiet mit Stimmenmehrheit
zugestimmt. Siehe hierzu auch Bericht auf
Seite 4.
Beschluss: Tarifanpassung im Stadtbus
Weingarten
Zum 1. Januar 2011 treten im bodo-Verkehrsverbund neue Tarife in Kraft. Die Tarifänderung wurde vom Gemeinderat
durch mehrheitlichen Beschluss auch für
den Stadtbus Weingarten übernommen.
Siehe hierzu auch Bericht auf dieser Seite.
Text: Rainer Beck
Thema Stadtbus: Der Einzelfahrpreis für Erwachsene bleibt stabil. Andere Fahrkarten werden etwas teurer.
Flächenentwicklung
OB Ewald: Grundstücksvermarktung zurückgestellt
Die aktuellen Bemühungen der Stadt zur Vermarktung
innerstädtischer Freiflächen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung sind in den vergangenen Wochen auf
öffentliche Kritik gestoßen. In der jüngsten Sitzung des
Gemeinderats hat OB Markus Ewald öffentlich erklärt:
Die Planungen für weitere Grundstücksverkäufe werden bis auf weiteres zurückgestellt.
Nicht betroffen von dieser Entscheidung
sind die bereits im Verfahren befindlichen
Flächen an der Vintschgau- und Hirschstraße. Für letztere zeigte sich OB Ewald
jedoch zuversichtlich, dass die von den
Nachbarn liebgewonnene Kiefer trotz einer Bebauung langfristig erhalten werden
kann.
Alle weiteren Grundstücke der Stadt sollen vor weiteren Vermarktungsüberlegungen in eine Gesamtflächenbetrachtung
einfließen, die für das kommende Jahr ge-
plant ist. Das Verfahren soll Teil eines umfassenden Stadtentwicklungsprozesses
sein, den das Stadtoberhaupt im kommenden Jahr unter breiter Beteiligung von
Gemeinderat, Fachleuten und Bürgerschaft anstoßen will.
Hier soll unter Abwägung aller Belange ermittelt werden, wo trotz knapper Markung eine für Weingarten auch künftig
notwendige Flächenentwicklung stattfinden kann.
Text: Rainer Beck
Zum 1. Januar 2011
Neue Tarife für den Stadtbus
Das Busfahren im bodo-Verkehrsverbund wird zum Jahresbeginn etwas teurer. Davon betroffen ist auch der
Stadtbus Weingarten mit seinen Linien 15 und 16.
In seiner Sitzung vom Mittwoch letzter
Woche hat sich der Weingartener Gemeinderat den Beschlüssen der anderen
Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet
Ravensburg Weingarten angeschlossen.
Zum 1. Januar 2011 treten daher auf allen
durch Weingarten führenden Linien des
bodo-Verkehrsverbundes geänderte Tarife in Kraft. Sie sehen moderate Preiserhöhungen bei verschiedenen Fahrkarten
vor. Der Preis für den Einzelfahrschein für
Erwachsene bleibt hingegen im dritten
Jahr in Folge stabil. Die Kinderermäßigung
für den Einzelfahrschein wird auf 40% reduziert. Zudem wird die Altersgrenze von
bislang 12 auf die landesweit üblichen 14
Jahre angehoben. Neu im bodo-Programm ist die „Tageskarte Single“. Mit ihr
wird einem häufigen Wunsch der Fahrgäste entsprochen, einen Fahrschein für
Hin- und Rückfahrt lösen zu können. Die
neuen Tarife ab 2011 im Überblick:
Tarif
Einzelfahrt Erwachsene
Dto. mit Bodo-Card
Einzelfahrt Kind
Samstagsticket Erw.
Samstagsticket Kind
Kinderbegleitticket
Gruppen-Tageskarte
Neu: Einzel-Tageskarte
Weihnachtspendelbus
Wochenkarte
Monatskarte
Schülermonatskarte
Jahreskarte pro Monat
Text: Rainer Beck
Bild: Reiner Jakubek
Alt
Neu
1,80
1,80
1,60
1,60
0,90
1,10
1,20
1,30
0,60
0,65
0,50
0,60
7,90
8,00
--3,60
1,20
1,30
13,00 13,20
35,70 36,20
28,80 29,20
30,10 30,55
4
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Verkehrserschließung
Gemeinderat stellt Weichen für
„Baienfurter Ösch“
Alteingesessenen Weingartenern ist der „Hof Deuringer“ noch ein Begriff. An seiner Stelle soll im Straßendreieck
zwischen Baienfurter, Mochenwanger und Brandenburger Straße ein neues Wohnquartier entstehen. In der vergangenen Woche hat der Gemeinderat im Vorfeld des Bebauungsplanverfahrens grünes Licht für die Verkehrserschließung des Gebiets gegeben.
Die Volksbank als Investor plant auf der
rund 35.000 m2 großen Fläche Einfamilienund Doppelhäuser sowie Geschosswohnungsbau. Um den zusätzlichen Verkehr
gleichmäßig zu verteilen, soll das neue
Wohngebiet über je einen Anschlusspunkt
an die Mochenwanger, Baienfurter sowie
Brandenburger Straße angebunden werden. Eine Abkürzungsstrecke für den überörtlichen Verkehr ergibt sich dadurch
nicht. Die drei Zufahrten sollen in einem
Knotenpunkt zusammengeführt und als
Tempo-30-Zone ausgewiesen werden.
Auch die Brandenburger Straße mit ihrem
bestehenden Nachtfahr- und LKW-Verbot
kann in diese Zone einbezogen werden.
Die nachgeordneten Straßen der inneren
Erschließung sollen als verkehrsberuhigter
Bereich ausgestaltet werden. Rad- und
Gehweganschlüsse sind zusätzlich im Norden zur Baienfurter und Brandenburger
Straße vorgesehen. Mit Ausnahme des
nördlichen Riegelbaus zum Gewerbegebiet soll es keine direkten Grundstückszufahrten von der Baienfurter Straße geben.
Damit ist bleibt hier eine geschlossene
Grünzone erhalten. Nach der grundsätzlichen Zustimmung des Gemeinderats wird
die Verwaltung das Erschließungskonzept
nun in den Bebauungsplanentwurf für das
Gebiet einarbeiten.
Auf den Flächen der früheren Hofstelle Deuringer soll künftig das neue Wohngebiet
„Baienfurter Ösch“ emporwachsen.
Text: Rainer Beck
Bild: Derek Schuh
Herbstübung Feuerwehr Weingarten
„Feuer schwarz“
... konnte am Nachmittag des vergangenen Samstags nach der rund halbstündigen Herbstübung
der Feuerwehr Weingarten vermeldet werden. Unter Einsatz von jeder Menge Theaternebel verwandelte sich dabei gegen 15.30 Uhr das Haus der Familie in einen imaginären Brandherd, aus dem Personen u.a. mit der Drehleiter gerettet werden
mussten. Die interessierte Bevölkerung bekam dabei alle Schritte der Übung über Mikrofon erklärt
und konnte so einen Einblick in die lebenswichtige
Arbeit der Feuerwehr Weingarten erhalten. Herzlichen Dank dafür!
Text: Britta Zimmermann
Bilder: Reiner Jakubek (3), Britta Zimmermann (1)
Ausgabe 40/2010
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Patenschaftsprojekt von „Bürger in Kontakt“
(M)Ein Stück Weingarten
Seit März gibt es das von der ehrenamtlichen Initiative „Bürger in Kontakt“ (BiK) sowie dem Baubetriebshof der Stadt organisierte Patenschaftsprojekt „Ein Stück
Weingarten“, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger Weingartens für ein schöneres
Stadtbild engagieren können.
Die Idee dahinter ist einfach: Wer Lust und
Zeit hat, kümmert sich um ein kleines
Stück Weingarten, das er ganz nach Belieben und zur Verfügung stehender Zeit
pflegt und im Auge behält. Seien es Auf-
räumarbeiten oder sonstige Verschönerung – in Absprache mit dem Baubetriebshof, der auch die erforderlichen Utensilien
und Materialien stellt, ist vieles möglich.
Wir stellen Ihnen in "Weingarten im Blick"
Stefan Toth
in loser Folge Menschen aus Weingarten
vor, die sich bereits im Patenschaftsprojekt engagieren.
Corbellini-Kindergarten
IMPRESSUM
Weingarten im Blick - Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Herausgeber: Stadtverwaltung, Kirchstraße 1, 88250 Weingarten
Verantwortung für den amtlichen
und redaktionellen Teil: Oberbürgermeister Markus Ewald oder sein Vertreter
im Amt
Stefan Toth säubert den Platz rund um die Jakobspilgerstatue.
Engagiert bei der Sache: Die Mäusegruppe des Corbellini-Kindergartens
beim Müll aufsammeln rund um ihren Spielplatz.
- Name: Stefan Toth
- Alter: 71 Jahre
- Beruf : Rentner
- Betreutes „Stück Weingarten“: Drei Rosenbeete beim Jakobspilger (Ochsengasse) an der Scherzachbrücke.
- Was verbindet Sie mit dem betreuten Gebiet?
Es liegt in der Nachbarschaft und ich bin Rosenliebhaber.
- Welche Arbeiten verrichten Sie vor Ort?
Unkraut entfernen, gießen, schneiden und pflegen (düngen)
- Warum engagieren Sie sich bei dem Projekt?
Für ein schöneres Weingarten
- Wie sind Sie auf das Patenschaftsprojekt aufmerksam gewor den? Über BiK, bin dort schon lange ehrenamtlich mit dabei.
- Ich engagiere mich gern für Weingarten, weil… ich Freude daran
habe, in einer schönen Stadt zu wohnen und andere damit motivieren möchte, mitzumachen und beim Projekt dabei zu sein.
- Einrichtung: Corbellini-Kindergarten
- Betreutes „Stück Weingarten“: Spielplatz am Kindergarten und
dessen Umgebung
- Was verbindet Sie mit dem betreuten Gebiet?
Es ist die vertraute Umgebung der Kinder.
- Welche Arbeiten verrichten Sie vor Ort?
Müll sammeln
- Warum engagieren Sie sich bei dem Projekt?
Um den Kindern zu vermitteln, dass jeder für das Gemeinwohl mitverantwortlich ist.
- Wie sind Sie auf das Patenschaftsprojekt aufmerksam geworden?
Kontakt mit Herrn Schmid von BiK
- Wir engagieren uns gern für Weingarten, weil… wir ein Stück
(Teil) von Weingarten sind und es auch Spaß macht. Zudem muss
man Kinder frühzeitig für das Thema sensibilisieren.
Redaktion: Pressestelle der Stadt Weingarten, Rathaus, Kirchstraße 1, 88250
Weingarten. Redaktionsleitung: Rainer
Beck, Telefon (0751) 405-113, Redaktion: Britta Zimmermann, Telefon (0751)
405-251, Koordination und Büro: Sandra
König, Telefon (0751) 405-288. E-Mail:
redaktion@weingarten-im-blick.de.
Redaktionsschluss: Montag vor Erscheinung, 12 Uhr
Vorgezogener Redaktionsschluss für Veranstaltungskalender: Freitag vor Erscheinung, 12 Uhr
Erscheinungsweise: Wöchentlich am
Freitag
Verlag, Anzeigenverkauf und Vertrieb: Schwäbische Zeitung Ravensburg
GmbH & Co. KG, Gartenstraße 33, 88212
Ravensburg, Tel: (0751) 885-144, Fax:
(0751) 885-156, E-Mail: anzeigen@weingarten-im-blick.de, Geschäftsführung:
Kersten Köhler, verantwortlich für Anzeigen: Carola Rehm
Zustellreklamationen Telefon (0751)
5691-501
Herstellung: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co, Herknerstraße
15, 88250 Weingarten
Verteilung: Kostenlos an alle Haushalte
in Weingarten
Text: Britta Zimmermann
Bilder: Margret Welsch
Bei Interesse am Patenschaftsprojekt „Ein Stück Weingarten“ melden Sie sich bitte bei Bürger in Kontakt, Kornhausgasse 2, Weingarten (Öffnungszeiten Montag 18 bis
19 Uhr und Mittwoch 10 bis 12 Uhr), Tel. 0751/5574549, Email: bik-wgt@web.de oder beim Baubetriebshof Weingarten, Hr. Paul Schorrer, Tel. 0751/405 235.
6
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
10 Jahre Ambulant Betreutes Wohnen am KBZO
Der Weg in die Selbstbestimmtheit
Seit zehn Jahren gibt es am Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben (KBZO) das Ambulant Betreute Wohnen,
auch „Begleitetes Wohnen“ genannt. Ein kleines Jubiläum, zu dem das KBZO Bewohner und Gäste ins Kulturzentrum Linse geladen hatte. Ein Ort, „an dem Menschen mit und ohne Behinderung gerne zusammenkommen“, wie
es KBZO-Aufsichtsratsmitglied und Elternvertreter Dr. Rudolf Ebel formulierte.
„Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ - mit
dem Lied der Popsängerin Nena begrüßten Chor und Band aus Bewohnern und
Mitarbeitern des Begleiteten Wohnens
die Gäste in der Linse, darunter der Leiter
der Eingliederungshilfe am Landratsamt
Ravensburg, Siegfried Ungewitter, der
kaufmännische KBZO-Vorstand Matthias
Stöckle sowie Mitglieder aus KBZO-Belegschaft, Gemeinderat und Verwaltung. „Irgendwie fängt irgendwann irgendwo die
Zukunft an“ – für Sabrina Forberg war
diese Zeile aus dem Nena-Song auch symbolisch für ihren nicht einfachen Weg in
die Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit: „Doch mit der Unterstützung der
Mitarbeiter hab‘ ich’s geschafft.“ Neben
Sabrina haben sich inzwischen 47 Menschen mit Behinderung für diese Lebensform entschieden. „Insgesamt waren es in
den vergangenen zehn Jahren 80 Bewohner“, blickte Christian Mahl, Leiter der Abteilung „Wohnen und Leben“ am KBZO,
zurück. „Mit der Tatsache, dass das Am-
bulant Betreute Wohnen über 30 Prozent
aller Wohnangebote des KBZO ausmacht,
ist das KBZO Spitzenreiter unter den Einrichtungen der Behindertenhilfe“, sagte
KBZO-Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich
Raichle. Die meisten der Bewohner leben
in Weingarten und Ravensburg in selbst
angemieteten Wohnungen. Betreut werden sie durch sechs Mitarbeiter, die im
Stadtbüro in Weingarten ihren Stützpunkt haben. „Es war richtig, mit diesem
Angebot aus der Einrichtung raus und in
die Stadt reinzugehen“, betonte Mahl. Für
Dr. Raichle ist es bedeutsam, „dass die Bewohner mitten im Gemeinwesen sind und
am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen“. Was Oberbürgermeister Markus
Ewald für Weingarten inzwischen als
„Selbstverständlichkeit“
bezeichnete.
Gleichzeitig versicherte das Stadtoberhaupt, dass Verwaltung und Gemeinderat
auch in Zukunft alles daran setzen werden, „den Lebensraum für Menschen mit
Behinderung begehbar und barrierefrei
„Irgendwie fängt irgendwann irgendwo die Zukunft an“: Sabrina Forberg erzählt von
ihrem Weg in die Selbstbestimmtheit.
zu gestalten“. Weitere Infos unter
www.kbzo.de.
Text: Clemens Riedesser
Bild: wortschatz
Diamantene Hochzeiten
Verliebt wie am ersten Tag: Gleich zwei Diamantene Hochzeiten wurden am 28. Oktober in Weingarten gefeiert. Am Morgen gratulierte Alfred Schick als Vertreter der Stadt Weingarten dem Ehepaar
Stefan und Maria-Magdalena Stier in Form eines leckeren Präsentekorbs. Tochter Gisela freute sich gemeinsam mit ihren Eltern über das besondere Jubiläum (siehe Bild links). Am Nachmittag stattete Oberbürgermeister Markus Ewald indes Werner und Klara Hainmüller einen Besuch mit den besten Glückwünschen ab. Die heute 86 und 95 Jahre zählenden Eheleute hatten sich 1948 zufällig auf
einer Fasnetsveranstaltung kennengelernt. Seitdem sind der „Seeräuber“ und die „Piroschka“ unzertrennlich (siehe Bild rechts).
Text: Britta Zimmermann/Bilder: Derek Schuh
Ausgabe 40/2010
7
INFORMATIONEN
Kultur und Brauchtum
Kulturzentrum Linse e. V.
Pax Christi präsentiert
Mike Jörg
Pax Christi präsentiert im Rahmen der Friedenswochen 2010 im Kulturzentrum Linse am Sonntag, den
07.11., um 19 Uhr den Kabarettisten Mike Jörg mit seinem Programm „Ärmel hochkrempeln“.
Pax Christi Ravensburg feiert ihr 25jähriges Bestehen.
Dies nimmt Mike
Jörg zum Anlass, um auf diese Zeit zurück
zu blicken. Ist es wirklich ein Grund zum
Feiern? Auf jeden Fall gilt es nach wie vor,
die Ärmel hoch zu krempeln. So schnell
wird uns diese Krise nicht entkommen.
Wer nicht betroffen ist, sollte sich betroffen zeigen. Und wer betroffen ist, sollte
Haltung zeigen, sonst muss ihn Papa
Staat noch kürzer halten. Schließlich
kann unsere Regierung nicht alles machen: die Großen retten und zugleich
auch noch mit kostenloser Schulspeisung
um sich werfen. Irgendwo muss Schluss
sein. Und da bietet es sich an, bei denen
zu beginnen, die am Schluss der Hackordnung stehen. So ist es natürlich. Auch bei
den Vögeln bekommt das größte Küken
das meiste Futter. Und das mit dem Kanonenfutter - da hat sich in den letzten 25
Jahren nicht viel geändert.
Kartenvorverkauf (10 / ermäßigt 7 Euro)
täglich ab 15 Uhr, keine Reservierung.
Thema im 20. Jahrhundert. Auf der einen
Seite stehen wachsende Ängste vor technischen Katastrophen, auf der anderen
die faszinierenden Einsichten der modernen Psychologie. Die Matinee versucht,
inhaltlichen Anspruch und die lockere,
weitgehend offene Form eines Vormittags im Café miteinander zu verbinden.
Einführungen und Informationen aus
Geistesgeschichte und Gegenwart, gemeinsame Lektüre von einschlägigen
Texten und offene Gesprächsrunden
wechseln einander ab. Leitung und Moderation der Matinee hat Prof. Dr. Joachim Kunstmann (47), Theologe mit den
Arbeitsschwerpunkten Bildung und Religion, Gegenwartssoziologie, Philosophie
und Psychologie, Dozent an der Pädago-
Prof. Kunstmann
gischen Hochschule
in
Weingarten.
Genaueres zu
seiner Person
unter
www.joachimkunstmann.de.
Kartenvorverkauf (7 / ermäßigt 4 Euro)
täglich ab 15
Uhr, keine Reservierung.
Text: Bernd Eiberger
Bild: Kunstmann
Kulturzentrum Linse e. V.
Folk-Gruppe „makama“
zu Gast in der Linse
Das Kulturzentrum Linse präsentiert am morgigen
Samstag um 20 Uhr die Gruppe „makama“ mit ihrer ungewöhnlichen Spielart.
Ärmel hochkrempeln!
Text: Bernd Eiberger
Bild: Barbara Brugger
Kulturzentrum Linse e. V.
Philosophische Matinee
Auch im November bietet Prof. Dr. Joachim Kunstmann seine „Philosophische Matinee“ im Kulturzentrum Linse. Am Sonntag, den 07.11., steht ab 10.30 Uhr
das Thema „Angst & Vertrauen“ im Mittelpunkt: Leben
zwischen Sicherheit und Ohnmacht.
„Angst“ als philosophisches Thema? Es
ist überraschend, wie präsent die Angst in
nahezu allen philosophischen Texten und
Gedankenführungen ist, von der Antike
über das Mittelalter bis in die Moderne.
Nicht nur religiöse Denker wussten, dass
das universale Streben des Menschen
nach Sicherheit - in der Absicherung
durch Macht, Reichtum, aber auch durch
feste Prinzipien oder gar durch das vernünftige Denken selbst - aus Angst geschieht. Besonders spannend wird das
Ein Abenteuer auf akustischen Instrumenten. Irgendwo zwischen treibendem
Rhythmus und Melancholie wird man unwillkürlich mitgerissen und findet erst
nach der Zugabe wieder Halt auf neu entdecktem Boden. Dieses Abenteuer lohnt
sich! „makama“ sind Karin Ecker (Gesang, Geige, Akkordeon), Martin Nies
(Gitarre, Gesang), Jana Voecks (Quer-
flöte, Gesang) Matthias Gattermann (Gitarre, Gesang), Norbert Traub (Kontrabass) und Sebastian Schön (Percussion).
Kartenvorverkauf (13 / Mitglieder Linse
e.V. 9 Euro) täglich ab 15 Uhr, keine Reservierung.
Text: Bernd Eiberger
Bild: makama
8
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Film- und Videofreunde Ravensburg e. V.
Filmschau in der Linse
Die Filmschau der Film- und Videofreunde Ravensburg
e.V. letzten Sonntag in der Linse in Weingarten war in
jeder Hinsicht ein voller Erfolg.
Wir wollen uns auf diesem Weg für den
zahlreichen Besuch bedanken, wobei einige leider wegen Überfüllung keinen
Einlass mehr bekommen konnten. Wir
bedauern das sehr und geloben Besserung.
Besonderer Dank gilt der Linse für die Bereitstellung der Technik und des Kino-
saals. Die Reaktion der Zuschauer jedenfalls war überaus positiv, auch was z.B.
die Mischung der verschiedenen Themen
und Filmgenres angeht, sodass dies für
uns ein Ansporn für eine Fortführung einer solchen Veranstaltung ist.
Text: Günter Welde
Kulturzentrum Linse e. V.
ImprovisationstheaterMatch „Improshnikov vs.
Gorillas“
Das Linse-Improvisationstheater „Improshnikov“ bestreitet endlich wieder ein Theatersport-Match: am
Freitag, 05.11., um 20 Uhr heißt der Gegner „Die Gorillas“ aus Berlin.
Sport
Schwimmsportverein Weingarten e. V.
SSV-Schwimmer baden
beim Sprintpokal in Gold
61 Mal Edelmetall (23 Gold, 20 Silber, 18 Bronze) - dies
ist die Bilanz der 27 SSV-Starter beim Ravensburger
Sprintpokal. Herausragend war die Leistung von Rebecca Reichardt (Jg. 1993). Bei acht Starts verließ sie
sieben Mal das Wasser als Siegerin.
Ganz oben auf dem Treppchen stand sie
über je 100 m Schmetterling, Rücken, Freistil und Lagen sowie über die 50 m Strecken
F, R und S. Nur über 50 m B musste sie sich
geschlagen geben. Zusätzlich gewann Reichardt die offene Wertung über 50 m F für
die beste weibliche Leistung vor ihrer Konkurrentin vom 1. SC Ravensburg. Inga Hämmerle (Jg. 1994) konnte fünf Mal Gold mit
nach Hause nehmen über je 50 m F und R sowie 100 m F, Rücken und L. Die Staffeln 4 x
50 m F sowie 4 x 50 m L der Frauen konnten
den Erfolg der weiblichen Schwimmer noch
krönen. Jeweils in der Besetzung Hämmerle, Blank, Stadler und Reichardt siegten
sie beide Male. Die Nachwuchsmannschaft
des SSV Weingarten (ab Jg. 2000) konnte
ebenfalls Erfolge verbuchen. Chiara
Schlichte war erfolgreichste Schwimmerin
im Jahrgang 2001. Bei vier Starts konnte sie
drei Mal die Konkurrenz deklassieren und
Gold mit nach Hause nehmen. Erfolgreichster Philip Flach (Jg. 2000). Er konnte über
50m und 100 m R sowie 100 m B die Konkurrenz auf die hinteren Plätze verweisen
und sich über drei Goldmedaillen freuen.
Auch die 4 x 50 m F-Staffel wie auch die 4 x
50 m L-Staffel der Jungs waren sehr erfolgreich. In der Besetzung Kübler, Vogt, Wieland/Reichert und Ruppert konnten sie sich
jeweils den dritten Platz sichern. Am Ende
stand zur Freude aller SSV-Schwimmer fest,
dass sie in der Mannschaftswertung nach
Punkten den 5. Platz errungen haben.
Text: Karina Ruppert
Eisschützenclub Weingarten
Stadtmeisterschaft beim
Eisschützenklub
Stadtmeister im Eisstockschießen ist in diesem Jahr die
Mannschaft des Narrenvereins „Bockstall“ mit Harry
Buchter, Wolfgang Zimmermann, Theo Lehenberger
und Klaus Bauer, die mit 14 Punkten die Goldmedaille
erringen konnte.
Walter Metzger von „Improshnikov“ und zwei „Gegner"
Das Linse-Improtheater wird sich der Herausforderung der „Gorillas“ aus Berlin
ohne Furcht und Tadel stellen. So wird
zum vierten Mal ein regelrechtes Theatersport-Städtespiel auf der Linsebühne
ausgetragen und kein lockeres „Abtasten“. Das bedeutet, dass sich je drei Spieler der beiden Impro-Ensembles einen
gnadenlosen Wettkampf liefern werden die Zuschauer übernehmen die Rolle der
Ringrichter. Ob es verbale Blutgrätschen
zu hören gibt oder ob voller Körpereinsatz auf der Bühne das Publikum zu
LaOla-Wellen hinreißen wird, wer im Endeffekt den Abend als Sieger feiern wird,
wissen wir natürlich nicht. Aber dass das
Publikum einen höchst unterhaltsamen
Abend gewinnt, das steht außer Frage.
Laut einschlägiger Presse gelten „Die Gorillas“ als Berlins bestes Improtheater!
Lassen sie sich also überraschen!
Kartenvorverkauf (13 / ermäßigt 9 Euro)
täglich ab 15 Uhr, keine Reservierung.
Text: Bernd Eiberger
Bild: Salka Boettcher
Die Silbermedaille holten die Spieler der
Plätzlerzunft mit Ursel Staude, Sonja
Schweizer, Klaus Segelbacher und Martin
Eger, punktgleich mit den Erstplatzierten,
jedoch mit einer schlechteren Stockzahl.
Die Bronzemedaille ging mit 13 Punkten
an eine reine Damenmannschaft und
zwar die Mannschaft II der Freiwilligen
Feuerwehr mit Christine Lorinser, Rebekka Lorinser, Gisela Koch-Zülke und Ulrike Bodenmüller. Bei der diesjährigen
Stadtmeisterschaft der Eisstockschützen
am 16. Oktober ist mancher Schuss regelrecht abgesoffen. Ausgerechnet an diesem Tag löste das Tief „Roswitha“ die vorausgegangene Schönwetterperiode ab,
so dass die Spieler bei zwar schwachem jedoch anhaltendem - Regen spielen
mussten. Dennoch waren die angetretenen elf Mannschaften sehr engagiert bei
der Sache und kämpften mit Geschick
und teilweise auch Glück um die Punkte.
Eine von der Spielleitung vorgeschlagene
wetterbedingte „Abkürzung“ des Turniers wurde sogar von den Teilnehmern
durch demokratische Abstimmung mehrheitlich abgelehnt. Insgesamt hatten alle
Teilnehmer - trotz der widrigen Wetterverhältnisse - viel Spaß bei der Sache und
es galt das Motto: „Dabei sein ist alles!“
Text: Siglinde Sterk
Ausgabe 40/2010
9
Der heilige Martin
– ein sympathischer Heiliger
– ein Heiliger der Sympathie
„Mein Herr, es ist ein harter Kampf, den wir in Deinem Dienste in diesem Dasein
führen. Nun aber habe ich genug gestritten. Wenn Du aber gebietest, weiterhin
für Deine Sache im Felde zu stehen, so soll die nachlassende Kraft des Alters kein
Hindernis sein. Ich werde die Mission, die Du mir anvertraust, getreu erfüllen. Solange Du befiehlst, werde ich streiten. Und so willkommen dem Veteranen nach
erfüllter Dienstzeit die Entlassung ist, so bleibt mein Geist doch Sieger über die
Jahre, unnachgiebig gegenüber dem Alter.“
Die letzten überlieferten Worte des Heiligen Martin lassen die innere Einstellung
eines ehemaligen Soldaten erkennen: Aufrichtigkeit und Empathie. Er macht sich
Gottes Sache zueigen, lebt, was er predigt. Martin ist ein besonderer Heiliger. Er
erreicht seine Heiligkeit nicht durch den Märtyrertod, wie die meisten Heiligen,
sondern durch sein vorbildliches Leben. Martin war schon zu Lebzeiten eine
Legende. Der ehemalige Soldat, der asketische, gebildete und tatkräftige Mönch,
der zum Bischof ernannt wird, verkörpert für Jahrhunderte das neue spätantike
Priester- und Bischofsideal.
Sein Lebenszeugnis ist so beeindruckend, dass sich im Laufe der Zeit ein
Brauchtum entwickelt, was bis heute gepflegt wird. Die Traditionen von
Laternenumzug und Mantelteilung finden seit jeher bei Jung und Alt Gefallen. Ein
Heiliger, der etwas derart Existenzielles wie die Fähigkeit des Menschen zu Mitleid
(= Sympathie) als Grundlage seines Lebens und Handelns versteht, rührt an und
weckt in uns das Gefühl von Sympathie für ihn.
Wenn in diesen Tagen die Kinder wieder mit ihren Laternen durch unsere Straßen
ziehen, erinnern sie uns an einen Mann, der weniger durch Tod, Theologie oder
Theorie, sondern durch Tat überzeugt. Eine Tat, die im besten Sinn des Wortes
„sympathisch“ ist – eine Tat des „Mitleids“. Denn Martin teilte nicht etwa seinen
Überfluss. Er brauchte an jenem Abend seinen Mantel ebenso nötig wie der Bettler am Straßenrand. Martin fror. Er litt mit.
Simone Matzner-Seneschi, Gemeindereferentin Kirchengemeinde St. Martin
Gedenkläuten am 9. November
Am Dienstag, 9. November, werden um
17.05 Uhr jeweils die großen Glocken aller
Kirchen in Weingarten läuten. Anlass ist
das Gedenken an die Reichsprogromnacht
am 9. November 1938: Wir sind eingeladen zum Innehalten und zum stillen Gebet.
Firmvorbereitung wichtige Termine für alle
FirmbewerberInnen
Gemeinsame Vorbereitung des Firmgottesdienstes : Sonntag, 07.11., 18 Uhr Gemeindehaus St. Maria Bußgottesdienst:
Sonntag, 14.11., 18 Uhr Kirche Hl. Geist.
Einladung der KAB
Weingarten
zum Totengedenkgottesdienst am 09.11. um
18.30 Uhr in der Kirche
St. Maria mit anschließendem Vortrag im Gemeindehaus über Don
Bosco.
Pater Ernst Kusterer SDB spricht über Leben, Spiritualität und Werk des hl. Johannes Bosco. Er war u. a. Baumeister, Erzieher, Sozialarbeiter und Priester und - ein
Heiliger. Dennoch war er ein einfacher
Mensch, der sich mit Vernunft, Religion
und Liebenswürdigkeit um Jugendliche
und Kinder sorgte.
Pater Kusterer ist seit 45 Jahren Salesianer
Don Bosco`s und ist neben seinen Tätigkeiten als Pfarrer am Dom St. Eberhard in
Stuttgart und als Jugendseelsorger durch
seine langjährige Tätigkeit bei einem überregionalen Jugendmusiksender weit über
die Landesgrenzen hinaus bei Jugendlichen bekannt.
Der Eintritt ist frei; die KAB bittet aber um
eine großzügige Spende zugunsten der Jugendarbeit der Salesianer.
St. Martinsfeier in St. Maria
Die Martinsfeier der Kindergärten Corbellini und St. Konrad findet am Mittwoch, 10.
November statt. Die Kinder treffen sich um
17 Uhr an den jeweiligen Kindergärten, um
mit ihren Laternen zur Marienkirche zu ziehen, wo gegen 17.30 Uhr das Martinsspiel
aufgeführt wird. Als St. Martinsaktion werden die Kinder das Fairkauf-Center in Weingarten unterstützen. Die Martinsfeier endet gegen 18 Uhr vor der Kirche. Im Anschluss daran werden die Eltern und das
Personal des Corbellinikindergartens vor
dem Gemeindehaus eine Bewirtungsaktion mit Kinderpunsch, Glühwein, Saitenwürsten und Muffins anbieten (Trinkbecher bitte mitbringen). Der Erlös kommt
dem Kindergarten Corbellini zu Gute. Bei
ungünstigem Wetter findet das Martinsspiel in der Kirche statt.
Laternenumzug zum Martinstag in Hl.
Geist
Am Mittwoch, 10. November, um 18 Uhr
findet auf der Wiese, angrenzend zum Haus
Judith, Keplerstraße das Martinsspiel des
Kindergartens St. Elisabeth mit anschließendem Laternenumzug statt. Der Abschluss
ist ebenfalls auf der Wiese beim Martinsfeuer. Bei Regen oder Schnee wird das Fest
um 18 Uhr in der Kirche gefeiert.
Kuchenverkauf „Wochenmarkt Untere
Breite“
am Samstag, 06. November, ab 7 Uhr zugunsten der Missionsprojekte. Kuchenspenden erbeten. Abgabe direkt am
Marktstand. Im Voraus herzliches Vergelt’s
Gott.
Frauenbasar „Woman’s World“ für Selbstverkäufer am Samstag, 13. November von
9 bis 12 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist,
Keplerstraße 4. Angeboten wird: Damenbekleidung aller Art von XS-XXL, Schuhe,
Umstandsmode, Brautkleider, Taschen,
Accessoires, Tupperware und Bücher. Besonderheit: Kaffee- und Kuchenverkauf
während des Basars (auch zum Mitnehmen). Umkleidemöglichkeiten und Spiegel
vorhanden! Veranstalter: Kindergarten St.
Elisabeth, Weingarten. Kundennummern
und Infos gibt es von Montag bis Freitag
von 9 bis 18 Uhr bei Fr. Heymann, Tel.
0751/2053838.
10
Ausgabe 40/2010
Gottesdienstordnung
06. November: Hl. Leonhard
Hl. Geist: Tauffeier für Oliver Jan Busch, Bischof-Sproll-Straße,
Jeaninne und Louis Andre Müller, Mochenwanger Straße 14
Adolf-Gröber-Haus: Wort-Gottes-Feier
16.30 Uhr
St. Maria: Wort-Gottes-Feier zum Sonntag mit Kommunion
18.30 Uhr
Hl. Geist: Eucharistiefeier zum Sonntag mit Kommunion in
18.30 Uhr
Brot und Wein
Sonntag,
07. November: 32. Sonntag im Jahreskreis
(Lesung I: 2 Makk 7,1-2.7a 9-14; L 2: 2 Thess 2,16-3,5;
Ev.: Lk 20,27-30 oder Lk 20,27.34-38)
14-Nothelfer-Kapelle: Eucharistiefeier
07.15 Uhr
Kapelle im Krankenhaus-Neubau: Wort-Gottes-Feier mit
09.00 Uhr
Kommunion auf den Stationen
St. Maria: Eucharistiefeier, gestaltet als Familiengottesdienst
09.00 Uhr
Hl. Geist: Eucharistiefeier
10.30 Uhr
Dienstag,
09. November: Weihetag der Lateranbasilika in Rom
St. Maria: Eucharistiefeier; mit Totengedenken der
18.30 Uhr
Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung ( siehe Artikel)
Mittwoch, 10. November: Hl. Leo der Große
Adolf-Gröber-Haus: Wort-Gottes-Feier
16.30 Uhr
St. Maria: Martinsfeier der Kindergärten Corbellini und St. Konrad
17.30 Uhr
auf dem Kirchplatz (siehe eigener Artikel)
Hl. Geist: Martinsfeier, Treffpunkt Kindergarten St. Elisabeth
18.00 Uhr
(siehe eigener Artikel)
Hl. Geist: Eucharistiefeier mit Krankensalbung im Haus Judith
18.30 Uhr
Donnerstag, 11. November: Hl. Martin, Bischof von Tours
St. Maria: Wort-Gottes-Feier für Grundschüler
07.30 Uhr
Hl. Geist: Eucharistiefeier für Grundschüler
07.30 Uhr
Freitag,
12. November: Hl. Josaphat
St. Maria: Eucharistiefeier
08.30 Uhr
Samstag,
13. November
Kapelle im Krankenhaus: Fatima-Rosenkranz
14.00 Uhr
Adolf-Gröber-Haus: Gedenkgottesdienst für verstorbene Bewohner
16.30 Uhr
St. Maria: Eucharistiefeier zum Sonntag; anschl. Brotverkauf
18.30 Uhr
Hl. Geist: Wort-Gottes-Feier zum Sonntag mit Kommunion
18.30 Uhr
Beerdigungsdienst:
Vom 09. November bis 13. November: Pastoralreferentin Marie-Luise Hildebrand
und Pastoralreferent Artur Sontheimer
Vom 16. November bis 19. November: Pfarrer Benno Ohrnberger
Rosenkranz:
St. Maria: Täglich
17.50 Uhr
Hl. Geist: Dienstag und Donnerstag im Haus Judith
17.00 Uhr
Hl. Geist: Mittwoch und Samstag in der Kirche;
17.50 Uhr
am Mittwoch, 10. Nov. im Haus Judith
Aus den Kirchengemeinden St. Maria/ Hl. Geist
sind in die Ewigkeit vorausgegangen:
Franz Jenisch, Martinusweg, 69 Jahre;
Sussi Dietrich, Ravensburg, früher Benzstr., 83 Jahre
Sie mögen leben in Gottes Frieden!
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Aus dem Gemeindeleben
Samstag,
14.00 Uhr
Messintentionen
in St. Maria:
Di., 09.11., Gedenken für: Luzie und Felix Binczyk; Bernhard Wiest
Fr., 12.11., Gedenken für Robert Gläser; Jahrtag für Josef Brändle
Sa., 13.11., Gedenken für: Michaela Decker; Elisabeth und Josef Hölzle mit
Angehörigen; Siegfried Manz mit Angehörigen; Maria Schoepe; Jahrtag für: Maria Besler; Fritz Jehle; Rosa und Josef Kibler; Klara und Anton Schmid
in Hl. Geist:
Sa., 06.11., Gedenken für: Paul Fahnenstiel, Alexander und Kristina Brul; Rufin Janitzek,
Maria und Georg Skrzipek mit Angehörigen; Marian Kaczynski mit Angehörigen; Franziska Munding; Gertrud und Hans Tritschler; Marta Wengorzewski mit Angehörigen;
Jahrtag für Burkhard Meyer; Hugo Schorpp mit Angehörigen
Mi.,10.11., Gedenken für: Adolf Gabel mit Angehörigen; Josef Pfeifer
Kinderkirchsamstag in St. Maria
Wir laden wieder alle Kinder zwischen 6 bis 9 Jahren zu unserem 2. Kinderkirchsamstag
ein. Anmeldung über das Pfarrbüro möglich. Ausführliche Details in der Ausschreibung.
Zweige von Blautanne, Buchs, Ilex, Koniferen, Thuja und Wacholder bitte am Montag/Dienstag, 09./10. Nov. am Kellerabgang des Gemeindehaus Hl. Geist ablegen zum
Fertigen von Adventsgestecken und –kränzen. Vergelt’s Gott im Voraus!
Kontaktadresse
Kontaktadresse St. Maria
St.-Konrad-Str. 28 - Fon 56 17 74-0 - Fax 56 17 74-77
stMaria.Weingarten@drs.de / www.st-maria-weingarten.de
Pfarrbüro-Öffnungszeiten St. Maria:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9 - 11 Uhr
Mittwochnachmittag von 16 bis 18 Uhr geöffnet
Kontaktadresse Hl. Geist
Keplerstraße 2 - Fon 56 19 13-0 - Fax 56 19 13-19
HeiligGeist.Weingarten@drs.de
Pfarrbüro-Öffnungszeiten Heilig Geist:
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9.30 - 11.30 Uhr
Donnerstagnachmittag von 14.00 - 18.00 Uhr
Ausgabe 40/2010
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Gottesdienstordnung
Samstag,
06. November, Hl. Leonhard
Heute keine Beichtgelegenheit!
Sonntag,
08.30 Uhr
10.30 Uhr
07. November, 32. Sonntag im Jahreskreis
Eucharistiefeier (Choral)
Eucharistiefeier
anschl. Eine-Welt-Fest im Gemeindehaus – siehe Artikel!
Taufe: Alica Mia Hauert, Wolfegger Str., David Themistokles
Kessaris, Lazarettstr.; Hannah Kate Sebler, Rosenstr.
Abendmesse. Die Jagdhornbläsergruppe der Reitervereinigung
Biberach spielt die Hubertusmesse in B-Dur von Michael Welsch.
13.30 Uhr
19.00 Uhr
Dienstag,
17.00 Uhr
19.00 Uhr
Mittwoch,
08.30 Uhr
19.00 Uhr
20.00 Uhr
Donnerstag,
Eine-Welt-Sonntag „Asien“
Am Sonntag, den 7. November, feiern wir zum dritten Mal das Eine-Welt-Fest: Letztes Jahr
zum Thema „Afrika“ (Bild), dieses Jahr zum Thema „Asien“. Der Gottesdienst beginnt um
10.30 Uhr in der Basilika. Anschließend gibt es im Gemeindehaus ein afghanisches Mittagessen. Die Gastorganisation ist dieses Mal „Shanti-Dipshika“ Bangladesh, deren Mitarbeiter uns von ihrer Arbeit erzählen und Waren aus ihrem Projekt zum Verkauf anbieten werden. Gegen 13.30 Uhr gibt es Kaffee und Muffins und zum Schluss einen Tanz zu
Melodien aus Asien. Kinder dürfen während des Festes Origami-Figuren falten und Geschichten aus dem fernen Osten hören. Herzliche Einladung!
Wer mithelfen möchte, melde sich bitte bei Familie Steinhauser, Tel: 551642.
09. November, Weihetag der Lateranbasilika in Rom /
Todestag Welfs IV. Heute ist die Welfengruft geöffnet.
Gedenkläuten anlässlich der Reichsprogromnacht am 09.11.1938
Abendmesse mit Kommunion unter beiderlei Gestalten, anschließend stille Anbetung vor dem Allerheiligsten (Marienkapelle)
10. November, Hl. Leo der Große
Eucharistiefeier
Feierliche Vesper im Chorgestühl am Vorabend des Martinsfestes
mit anschl. Helferfestes der Kirchengemeinde in den Kirchennahen Räumen.
Gebetskreis (Marienkapelle)
07.30 Uhr
18.00 Uhr
11. November, Hochfest des Hl. Martin,
Patron unserer Kirchengemeinde
Feierliche Schülermesse in der Marienkapelle
Martinszug der Kinder zur Basilika – siehe Artikel!
Freitag,
15.00 Uhr
19.00 Uhr
12. November, Hl. Josaphat
Kreuzwegmeditation zur Todesstunde Jesu
Abendmesse, anschl. Segnungen mit der Hl.-Blut-Reliquie
Samstag,
10.30 Uhr
13. November
Goldene Hochzeit von Liselotte und Manfred Meschenmoser,
Weingarten
Beichtgelegenheit
15-16 Uhr
Aus dem Gemeindeleben
Rosenkranz wie üblich!
Wochendienst vom 08. bis 12. Nov.: Vikar Tobias Freff, Tel. 56 12 716
Messintentionen dieser Woche
Di., 09.11., 19 h Jahrtag P. Raphael Wilz OSB; Luzie Binzyk einschl. Angeh.; Adelinde und
Karl Bentele; Gedenken Rudolf Mandel; Joachim Föhr; Mi., 10.11., 8.30 h Jahrtag Maria
Besler; Gedenken Heinrich Speidel; Karl-Heinz Schmid; Manda Cilic und Tado Antunovic;
Fr., 12.11., 19 h gest. Jahrtag Julius Zimmermann einschl. Fam. Schnell
Aus dem Gemeindeleben
Martinsfeier der Kinder
Am Donnerstag, 11. November, findet um 18 Uhr der Laternenumzug der Kinder unserer Kindergärten und ihren Familien und allen, die daran teilnehmen möchten, statt. Aufstellungsort ist in der Isenbartstraße zwischen Wilhelm- und Scherzachstraße, wo wir uns
um 17.45 Uhr treffen. Von dort ziehen wir dann mit den Bläsern vom Stadtorchester
durch unsere Stadt hinauf auf den Martinsberg vor die Basilika zur Mantelteilung. Die
Spenden der Kinder in den Hut des Bettlers kommen in diesem Jahr dem Verein „Klinikclowns“ Ravensburg zugute. Anschließend lädt wieder die KJW zu einem gemütlichen
Ausklang bei Punsch und Kuchen herzlich ein!
Bitte beachten Sie, dass der Laternenumzug und das Martinsspiel bei jeder Witterung im
Freien stattfinden!
Die neuen Missio-Hefte sind eingetroffen
Liebe Missio-Austräger/innen, die neuen Hefte liegen im Pfarramt zum Abholen und Zustellen bereit.
Seniorennachmittag
Herzliche Einladung zum heiteren Gedächtnistraining mit Frau Ulli Plewa am Dienstag,
09. November, im Gemeindehaus St. Martin, Beginn 14.30 Uhr. Anschließend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Aus dem Kirchengemeinderat
Die letzten Sitzungen des Gremiums standen weitgehend unter der Fragestellung, ob die
kath. Gesamtkirchengemeinde sich um das kommunale Kinderkrippenprojekt bewerben
kann und ob dafür unser Gemeindehaus in Nachbarschaft zum Kindergarten Xaverius als
geeigneter Ort in Frage kommt. Angedacht und ausgelotet wurde dabei eine Partnerschaft mit der Stiftung St. Elisabeth in Reute. Dazu mussten im Vorfeld sowohl die baulichräumlichen Fragen ebenso geklärt werden wie mögliche Modelle der Kooperation. Am
Ende dieser vielfältigen Sondierungen führten weniger die inhaltlichen als vielmehr die finanziellen und organisatorischen Felder allen Beteiligten die Unmöglichkeit vor Augen,
zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit einer raschen, sinnvollen und leistbaren Lösung an die
Öffentlichkeit zu gehen, so dass unser Gemeindehaus auch für 2011 wie bisher belegt
werden kann. Neben diesem großen Thema standen aber auch in den letzten beiden Sitzungen die bereits stattgefundene Gemeindefahrt sowie die Schließung des Klosters auf
der Tagesordnung, das anstehende Helferfest für die Ehrenamtlichen und Angestellten
der Kirchengemeinde am Vorabend des Martinstages, sowie der Ausblick auf den Advent
und die Jahresplanung des kommenden Jahres.
Pfr. Ekkehard Schmid
Kontaktadresse
ST. MARTIN, Kirchplatz 6, Telefon (0751) 56127-0 / Fax -22
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 – 12.00 Uhr, Do.-Nachmittag 16.00 - 18.00 Uhr
pfarramt@st-martin-weingarten.de / www.st-martin-weingarten.de
12
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Gottesdienste und Veranstaltungen
Sonntag,
09.30 Uhr
7. November
Gottesdienst mit Abendmahl, Stadtkirche (Schulz)
Dienstag,
15.30 Uhr
9. November
Gottesdienst, Gustav-Werner-Stift (Gamerdinger)
Sonntag,
09.30 Uhr
14. November
Gottesdienst mit Taufen, Stadtkirche (Rapp)
parallel Kindergottesdienst
Gottesdienst, Gemeindezentrum Berg (Rapp)
10.45 Uhr
Die Musik drückt das aus,
was nicht gesagt werden kann und
worüber es unmöglich ist zu schweigen.
Victor Hugo
Kinderchor
Nachbericht
Probenstart fürs Weihnachtsspiel
Geistliche Abendmusik
Am Dienstag nach den
Herbstferien,
9.11.,
16.30 bis 17.30 Uhr, beginnen die Proben für
das diesjährige Weihnachtsspiel. Es heißt
„Der Stern von Bethlehem“, von Detlev Jöcker.
Kinder von 6 bis 13 Jahren, die gerne singen
und Theater spielen,
sind eingeladen ins Martin-Luther-Gemeindehaus zu kommen (ohne Voranmeldung). Wer
mitmusizieren möchte, kommt am Dienstag, 16.11., dazu - hier dürfen auch gerne ältere Kinder mitspielen. Johannes Baiker leitet die wöchentlichen Proben, dienstags von 16.30 bis
17.30 Uhr, bis zu den Aufführungen am 19.12. um 9.30 Uhr und am 24.12.um 16 Uhr in den
Familiengottesdiensten in der Evangelischen Stadtkirche. Dazwischen wird das Krippenspiel
noch am 21.12., 17 Uhr, im Haus Judith aufgeführt.
Johannes Baiker
Am Samstagabend, den 23.Oktober, fand in der ev. Stadtkirche Weingarten eine Geistliche Abendmusik statt. Eine sehr bunte Mischung aus Kammermusik und Gospel, aus Kantorei, Posaunenchor und Band spannte einen weiten Bogen der musikalischen Vielfalt.
Die von Kantor Johannes Baiker einstudierten Stücke, zum Teil frisch vom diesjährigen
Gospelkirchentag mitgebracht, kamen gut an. Der Posaunenchor hatte den Schwung einer Big-Band und die beiden Chöre der Kantorei und von Gospel Now ergänzten sich hervorragend. Für die besinnlicheren Töne sorgten die Kammermusik, das Flöten-Ensemble
und die Panflöte.
Den zahlreich erschienenen Besuchern gefiel es jeden falls gut. Viele ließen sich zum Mittanzen und Mitsingen animieren. Da war für jeden etwas dabei und der Schluss-Applaus
untermauerte dies. Ein Kommentar einer Besucherin war: „In Weigarta do isch es halt immer ebbes B'sonderes!“ Das stimmt, dem ist nichts hinzuzufügen.
Tilman Traut
„Friedensdekade“
Schnappschuss aus der Gemeinde
Die Skulptur vor dem UN-Gebäude in New York ist weltweit bekannt. Doch sie ist keine Vollzugsmeldung, sondern eher eine Problemanzeige. Die Friedensdekade in diesem Jahr dauert vom 7. –
17. November 2010.
Kontaktadresse
... neulich im Familiengottesdienst: Gehalten in den Stürmen des Leben.
Bild: J. Luginsland
Evangelische Kirchengemeinde Weingarten
Pfarramt 1, Pfarrer Edwin Schulz
Gemeindebüro, Frau Erna Göllner, Tel. 0751/45691
Pfarramt 2, Pfarrer Horst Gamerdinger, Tel. 0751/45639
Pfarramt 3, Pfarrer Wolfgang Rapp, Tel. 0751/46980 und
Pfarrerin Marit Hole, Tel. 0751/2959024
Kantor Johannes Baiker, Tel. 0751/45412
Internet: www.weingarten-evangelisch.de
Ausgabe 40/2010
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Freizeit und Erholung
Gesundheit
Krankenhaus 14 Nothelfer
Bildung
Vortrag mit Prof. Seifriz
Informationen für
werdende Eltern
Nachklänge zum Jubiläumsjahr 2010: Begegnungen
von Chopin, Schumann und Heine. Mit vielen Hörbeispielen stellt Prof. Seifriz die beiden Komponisten vor Informationen für werdende Eltern bietet das Team
der Frauenklinik Schussental: Am Montag, 8. Novemund bringt diese mit Heine-Texten in Verbindung.
ber, beantworten die Ärztinnen und Ärzte der GeDie Lebenslinien des Dreigespanns Frédé- Schumann haben das gleiche Todesjahr:
ric Chopin, Robert Schumann und Hein- 1856. Schumann stellt Chopin in einem burtshilfe Fragen rund um das Thema Geburt.
rich Heine sind auf eigenartige Weise miteinander verknüpft, wie in ihrem Werk
Bezüge und Kontraste korrespondieren.
Heine, der Dichter und Feuilletonist, ist
der Älteste, 1797 in Düsseldorf geboren;
der Klavierpoet und der schriftstellernde
Komponist kamen im gleichen Jahr auf
die Welt: 1810 - Chopin bei Warschau,
Schumann in Zwickau. Heine und Chopin
übersiedeln beide 1831 nach Paris, beide
sind auch dort gestorben, der Pole neun
Jahre früher als der Deutsche. Heine und
Zeitschriftenartikel der Musikwelt vor:
„Hut ab, ihr Herrn, ein Genie!“ Heine
schreibt aus Paris für deutsche Leser
Wunderbares über Chopin, Schumann ist
der Komponist, der die meisten HeineGedichte vertont.
Der Vortrag findet am Dienstag, 09.11.,
von 19.30 Uhr bis 21Uhr im Schlössle
statt. Eintritt: 5 Euro (Abendkasse).
Text: Margit Dreher
Schwäbischer Albverein OG Weingarten
Rund ums Jordanbad
Von Biberach über den Jordanberg zum Jordanbad
nach Bergerhausen über Hölzle zum Bahnhof.
Treffpunkt: Sonntag, 7. November,
10.45 Uhr Ravensburg Bahnhof. Gehzeit
ca. 3 Stunden, 12 km, 160 Höhenmeter.
(Rückfahrt mit dem Zug um 16.20 Uhr ).
Wanderführer: Wally Knoll, Tel. 0751 /
41945. Gäste sind herzlich willkommen.
Text: pi
Familientreff
Vorlesetag im Familientreff
Zum bundesweiten Vorlesetag am 13.11. werden im
Familientreff spannende und lustige Geschichten zum
Thema Herbst, Natur und Tiere vorgelesen.
Die Vorlesegeschichten sind eine gemeinsame Aktion des Familientreffs mit „Bürger in Kontakt“. Frau Reinke und Herr Dolderer von „Bürger in Kontakt“ haben für
Kindergarten- und Schulkinder viele kurzweilige Geschichten ausgesucht. Für Kindergartenkinder ab 4 Jahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern werden
die beiden von 15 bis 15.45 Uhr lesen, für
Grundschulkinder von 16 bis 17 Uhr. Jüngere und ältere Geschwisterkinder kön-
nen während des Vorlesens in den angrenzenden Räumen spielen. Abschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Punsch und Lebkuchen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 13.11., im
Familientreff in der Liebfrauenstraße 24 in
Weingarten statt. Der Eingang zum Gebäude befindet sich auf der Rückseite
über die Zufahrtsstraße zur Firma Tränkle.
Text: Carola Schmachtl
Der Informationsabend der Frauenklinik
findet um 19 Uhr im Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten statt. Der Eintritt ist
frei. Über Themen, die mit der Geburt,
dem Wochenbett und der Versorgung
des Neugeborenen zusammenhängen,
informieren die Experten des 14 Nothelfer. Interessierte Eltern in spe haben die
Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit den Beteiligten. Im Anschluss
können die modern ausgestatteten
Kreißsäle sowie Kinderzimmer und Ent-
bindungsstation besichtigt werden.
Diese Besichtigungen sind auch täglich
unter vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich (Telefon: 0751 / 406382).
Wenn Sie ganz individuell beraten werden möchten, nutzen Sie die Gelegenheit
der Hebammensprechstunde, indem Sie
unter der Tel.-Nr. 0751 / 406-390 einen
Termin vereinbaren.
Text: Klaus Kalmbach
Jugend und Familie
Bürger in Kontakt
Oma werden ist nicht
schwer ...
Es fehlen Oma und / oder Opa vor Ort, erfahrene ältere
Menschen, die jungen Familien und Alleinerziehenden
beistehen. Es zeigt sich, dass die sich die Besuche bei
den Kindern sehr gut in das normale Leben der WahlGroßeltern einpassen lassen .
Sie sah glücklich aus. Meine Frau Monika
war gerade von ihrer Wahl-Enkelin gekommen und begann sofort zu erzählen,
wie die letzten drei Stunden bei ihrer
Wahl-Familie abliefen, in der die junge
Frau Zeit hatte, sich ungestört um das
Neugeborene zu kümmern. Die Eltern
und die ihres Mannes leben in England. So
oder so ähnlich geht es vielen jungen Müttern. Die Besuche finden in der Regel einmal die Woche statt, unterbrochen und
verschoben wegen anderer Verpflichtungen und Interessen je nach Absprache. So
auch bei Frau Wagner, Wahl-Oma des
sechsjährigen Maximilians: Sie verabredet
sich mit der jungen Frau dann, wenn sich
bei ihr „Lust und Bedürfnis einstellt, und /
oder wenn dort Not am Mann ist“. An re-
genfreien Tagen ist sie mit Maximilian
meist an der frischen Luft, sonst oft in der
eigenen Wohnung, wo er sich sehr aufs
Backen, Lesen und Bauen mit Klötzen
freut. Obwohl keine Tagesmütter, bleibt
es nicht aus, dass sich eine Verbundenheit
einstellt, manchmal auch das Gefühl, „gebunden“ zu sein. Doch dies wird aufgewogen durch die mit frischem Leben gefüllten Stunden, durch die Liebe und Zuneigung der Kinder und Anerkennung
und Dankbarkeit von Seiten der Mütter.
Liebe/r Leser/in, lassen Sie sich persönlich
in der „Sprechstunde Wahl-Oma/Opa Service“ der „Bürger in Kontakt“, Kornhausgasse 2, mittwochs von 10 bis 12 Uhr informieren. Tel. 0751 / 55 74 549.
Text: Wilhelm G. Reinhold
14
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Kreisjugendring Ravensburg
Wie ticken Jugendliche?
Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung befasst
sich der Kreisjugendring mit der Sinus-Milieu-Studie U
27. Eingeladen sind dazu alle Jugendverbände, aber
auch alle Einrichtungen aus Jugendarbeit und Jugendhilfe sowie alle anderen an dieser Studie Interessierten. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den
16. November, von 19 bis 22 Uhr in Ravensburg in der
Aula der Kuppelnauschule.
Mit der vom BDKJ u.a. in Auftrag gegebenen „Sinus-Milieu-Studie U 27“ hat sich
der Blick auf die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, deren Einstellungen, Lebensstile, Sehnsüchte und Zukunftsvorstellungen erweitert. Sehr viel
differenzierter wie in anderen Jugendstudien oder den sonst üblichen, meist negativen Schlagzeilen über „die Jugend
von heute“ orientiert sich die Sinus-Studie
an verschiedenen Milieus, die das Aufwachsen in unserer Gesellschaft prägen.
Für die Jugendarbeit ergeben sich daraus
viele Fragen für die eigene Standortbestimmung: Mit wem haben wir es eigentlich in unserer Arbeit zu tun? Wer nimmt
unsere Angebote wahr? Warum bleiben
bestimmte „Jugendszenen“ völlig außen
vor? Wer tickt wie und warum und was
heißt das für die Weiterentwicklung der
Jugendarbeit? Der Abend wird kein „trockener Vortragsabend“. Mit Peter Martin
Thomas konnte der Kreisjugendring einen Referenten gewinnen, der lebendig
und anschaulich Einblicke gibt in die verschiedenen Milieus und genügend Anlässe bietet, die damit verbundenen Herausforderungen an die Jugendarbeit zu
diskutieren. Zu dieser Veranstaltung im
Rahmen einer Kreisjugendring-Mitgliederversammlung sind alle herzlich eingeladen, die sich für dieses Thema interessieren.
Anmeldungen bis 08. November an den
Kreisjugendring: Kuppelnaustr. 36,
88212 Ravensburg, Tel. 0751 / 210 81,
Fax: 210 13, Email: info@kjrrv.de.
Kunden. Um unterschiedliche Lösungsansätze aufzuzeigen, wie man dieser Veränderung begegnen kann, veranstalten
wir im November eine Demografie Konferenz für die Unternehmen unserer Region“, so der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis Benedikt Otte. Die Konferenz ist so aufgebaut,
dass einerseits in Impulsreferaten bestpratice-Beispiele vorgestellt werden,
aber auch konkrete Lösungsansätze und
Ergebnisse für das eigene Unternehmen
in entsprechenden Workshops erarbeitet
werden können. Darüber hinaus wird genug Platz für die Diskussion unter den
Teilnehmer eingeräumt. Es berichten
große Unternehmen wie Audi und EADS,
wie sie mit dem demografischen Wandel
umgehen. Außerdem bieten Vertreter
aus dem Handwerk und dem Handel so-
wie verschiedene Institutionen und Einrichtungen ihr Wissen und ihre Erfahrung
zum Thema Demografie an.
Was: Demografie Konferenz Bodensee
Wann: 9. November 2010 von 9 bis 16.30
Uhr
Wo: Rathaus der Gemeinde Hagnau, Im
Hof 5, 88709 Hagnau
Anmeldung: www.demografie-konferenz.de
Weitere Informationen erhalten Sie von
der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis
GmbH, Bernhard Grieb – Geschäftsstellenleiter, Tel. 07551 / 947 1938, Email:
grieb@wf-bodenseekreis.de, Internet:
http://www.wf-bodenseekreis.de.
Text: Bernhard Grieb
IHK Bodensee-Oberschwaben
Frauen sind Arbeitsmarktgewinner von morgen
Dr. Sebastian Brandl von der Hans-Böckler-Stiftung
sprach zum Auftakt der FrauenWirtschaftstage 2010.
Veranstaltungen in Ravensburg, Weingarten und
Friedrichshafen stießen auf großes Interesse.
Text: Anette Frees
Wirtschaft, Handel, Gastronomie
Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB)
Demografie Konferenz
Bodensee
Bodenseeregion: Das Thema demografischer Wandel
ist in aller Munde. Was aber bedeutet dies ganz konkret für Arbeitgeber und deren Personalverantwortliche, Planer von Arbeitsprozessen, Produktentwickler
bis hin zu jedem Arbeitnehmer? Antworten auf diese
Fragen gibt am 9. November eine von der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis veranstaltete Demografie
Konferenz Bodensee in Hagnau.
Mit dieser Konferenz will die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis als Initiator und
Veranstalter gemeinsam mit einigen Partnern wie zum Beispiel dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der
IHK und Handwerkskammer, die Heraus-
forderungen und Chancen des demografischen Wandels aufzeigen. „Die Unternehmen sind doppelt von der älter werdenden Bevölkerung betroffen, denn
nicht nur ihr Personal wird im Durchschnitt älter werden, sondern auch ihre
Chance für einen gemeinsamen Austausch: Besucherinnen und Veranstalterinnen der
FrauenWirtschaftstage 2010 diskutierten mit dem Referenten Dr. Sebastian Brandl
(rechts) das Thema „Arbeiten in der Zukunft“.
Frauen sind die Arbeitsmarktgewinner
von morgen. Davon zumindest zeigte
sich Dr. Sebastian Brandl, Referatsleiter
Forschungsförderung der Hans-BöcklerStiftung Düsseldorf, bei der Auftaktveranstaltung zu den FrauenWirtschaftsTagen 2010 im Haus der Ideen in Ravensburg überzeugt. Anhand neuester Forschungsergebnisse stellte er die aktuellen
Entwicklungen zum Wandel der Arbeit
sowie zur Vereinbarkeit von Familie und
Beruf vor. Dr. Brandl und die Veranstalterinnen der FrauenWirtschaftsTage seien
sich einig, dass die Arbeitswelt von morgen vielfältige Herausforderungen für
eine gerechte Arbeitsteilung bereit halte,
sagte Ruth Schlaf vom Geschäftsbereich
Standortpolitik der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben
(IHK).
Fortsetzung auf Seite 15
Ausgabe 40/2010
15
Zusammen mit der Agentur für Arbeit,
der Hochschule Ravensburg-Weingarten, der Volkshochschule Friedrichshafen, der Frauenbeauftragten Bodenseekreis und der Sterntaler Finanzberatung
für Frauen engagierte sich die IHK als Kooperationspartnerin der Kontaktstelle
Frau und Beruf, bei der die Federführung
für die Programmgestaltung der FrauenWirtschaftsTage 2010 lag. Die Veranstaltungen seien sowohl in Friedrichshafen
wie auch in Ravensburg gut besucht gewesen, berichtete Irene Schmutz-Bohnes, Leiterin der Kontaktstelle Frau und
Beruf. Vor allem der den Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen gewidmete Samstag habe einen guten Zuspruch verzeichnet. Die vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiierten FrauenWirtschaftsTage fanden bereits zum sechsten Mal in Folge statt – mit
über 110 Veranstaltungen an 53 verschiedenen Orten im ganzen Land.
Noch nie habe es so viele gut ausgebildete Frauen wie heute gegeben, betonte
Irene Schmutz-Bohnes. Laut einer aktuellen Studie der Prognos AG werden bereits 2015 rund 280.000 Fachkräfte allein
in Baden-Württemberg fehlen. Das Potenzial "Frauen" könne dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Die Frauen seien ein
wirtschaftlicher Erfolgsfaktor geworden,
bestätigte Brandl. Das Modell des Familienernährers habe ausgedient. Die indivi-
duelle Aushandlung der Aufgabenverteilung brauche Flexibilität und Anpassungsbereitschaft – innerhalb der Familie
ebenso wie zwischen Beschäftigten und
Arbeitgeber. Einen Automatismus gebe
es allerdings nicht, so Brandl weiter. Der
Weg zum „Arbeiten in der Zukunft“
müsse von Mann, Frau und auch Arbeitgeber gemeinsam geebnet werden. Als
wichtige Voraussetzungen nannte der
Experte flexible Arbeitszeiten, Zeitautonomie, die Anerkennung von Sorgearbeit sowie letztendlich gleiche Entlohnung für die gleiche Leistung. Strategien
zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
seien so individuell, dass Offenheit und
das Interesse am anderen eine wichtige
Basis bildeten. „Wir sind auf einem guten,
aber sehr langsamen Weg“, gab Brandl
zu bedenken. „Wenn die Frauen sich
nicht engagiert in diesen Veränderungsprozess einbringen, wird sich nur wenig
bewegen.“
Dr. Brandl habe mit seinen aktuellen Zahlen und Forschungsergebnissen das Bewusstsein für die kommenden Veränderungen geschaffen, waren sich die Veranstalterinnen einig. Jetzt gelte es aktiv
an dem Thema weiterzuarbeiten. „Von
selbst wird sich nicht viel tun“, so die
Frauen.
für soziale Berufe in Ravensburg. Aus
deren Europaklasse machen Studierende regelmäßig Praktika im „Casa
del Sole“. „Wir haben sehr viele Anregungen bekommen für unsere Arbeit“, resümiert Therapeut Lorenzo
nach dem intensiven fachlichen Austausch. Anregungen will auch eine
Gruppe von KBZO-Mitarbeitern beim
anvisierten Gegenbesuch mit nach
Italienischer Beifall: Pädagogen und Thera- Hause nehmen. „Am ,Casa del Sole’
peuten aus Mantua (im Hintergrund) beklat- verfügen die Kollegen über einen
schen die Darbietungen der KBZO-Schüler.
reichhaltigen Erfahrungsschatz im
Schwer- und Mehrfachbehindertenbereich“, sagt Lormes, der mit der
dessen Vorsitzende Annelie Öhlschläger
unterstützt wurde, standen für die 18 Pä- italienischen Einrichtung eine langfristige
dagogen neben einem Empfang bei Kooperation anstrebt.
Oberbürgermeister Ewald auch Besuche
der IWO, im CAP-Markt, der Sehbehin- Text: Clemens Riedesser
dertenschule in Baindt sowie dem Institut Bild: wortschatz
Text: Barbara Müller
Bild: IHK
Das Interesse der Menschen an den Lebensgeschichten berühmter Persönlichkeiten ist ungebrochen. Doch wie steht es
mit unserer eigenen Geschichte, unseren
persönlichen Erlebnissen, um unsere Familiengeschichte? Ist unser Leben weniger interessant? Christian Duelli, Autor
und Biograf, liest aus verschiedenen Biografien und zeigt sowohl die Notwendigkeit als auch die unterschiedlichen Formen
der biografischen Arbeit auf. Sie erhalten
einen Einblick in die Themen, welche die
Menschen in ihrer Biografie aufgreifen.
Kindergärten, Schulen, Bildung
KBZO
Pädagogen aus Mantua
nehmen fachliche
Anregungen mit
Volkshochschule
Biografisches Schreiben
Die Volkshochschule Weingarten setzt ihre Vortragsreihe im Herbstsemester fort. Am Freitag, 12.11., führt
der Autor und Biograf Christian Duelli in das Thema
„Biografische Arbeit“ ein.
Sie hören eindrucksvolle, spannende, aber
auch alltägliche Auszüge aus unterschiedlichen Lebensgeschichten verschiedener
Charaktere. Die vorgetragenen Texte sind
teils ergreifend, regen zum Nachdenken
an, andere veranlassen zum Schmunzeln.
Alle sind jedoch eine Anregung für die eigene biografische Arbeit. Der Vortrag findet am Freitag, 12.11., von 18.30 bis 20
Uhr im Seminarraum der VHS, Münsterplatz 1 statt. Eintritt: 5 Euro (Abendkasse).
Text: Margit Dreher
Kindergarten St. Elisabeth
Frauenbasar „Woman’s
World“
Das KBZO pflegt Partnerschaften mit Einrichtungen in
Peru (Lima), England (Grantham), Frankreich (Lyon)
und Italien (Mantua). Von dort, der Partnerstadt Weingartens, waren Pädagogen und Therapeuten zu Gast,
um Anregungen, Eindrücke und Inhalte zu sammeln.
Am 13.11. findet von 9 bis 12 Uhr im Gemeindehaus Hl.
Deren Fazit: „Sehr beeindruckend!“
Geist der Selbstverkäufer-Basar „Woman´s World“ statt.
Seit 40 Jahren kümmern sich am „Casa del
Sole“ in Mantua Erzieher und Therapeuten um Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Der Schwerpunkt: „Handlungsorientiertes und praxisnahes Lernen und
Erleben“, weiß Gerhard Lormes, pädagogischer Vorstand und Direktor der Heimsonderschule am KBZO. Dass - wie am
KBZO - für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung auch Schulabschlüsse, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Arbeitsplätze angestrebt
werden, ist mehr oder minder Neuland für
die Gäste aus der Lombardei. Auf dem
Programm des Aufenthalts, der vom
Freundeskreis Mantua-Weingarten um
Das Basarteam des Kindergarten St. Elisabeth veranstaltet wieder einen Basar für die
Frau. Angeboten werden Damenbekleidungen aller Art und Größe von XS bis XXL,
Schuhe, Umstandsmoden, Brautkleider,
Accessoires, Taschen, Bücher,.... Umkleidemöglichkeiten und Spiegel sind vorhanden.
Während des Basars werden Kaffee und
Kuchen, auch zum Mitnehmen, verkauft.
Tischreservierung und weitere Informationen ab sofort möglich: von 9 bis 18 Uhr unter Tel. 0751 / 20 53 838 bei Frau Heymann.
Text: Heike Bogenrieder
16
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Volkshochschule
Patientenverfügung und
Vorsorgevollmacht
Unter diesem Titel findet am Mittwoch, 17.11., um
19.30 Uhr ein weiterer Vortrag im Seminarraum der
Volkshochschule, Münsterplatz 1 statt. Referent ist
Herr Rechtsanwalt Martin Springer.
Verantwortungsbewusste
Eigenvorsorge umfasst nicht nur den Todesfall.
Gerade im Hinblick auf schwere Krankheit und Pflegebedürftigkeit ist es dringend angeraten, vorausschauend für den
Fall vorzusorgen, dass man eines Tages
nicht mehr selber handeln kann. Durch
eine auf die persönliche Situation zugeschnittene General- und Vorsorgevollmacht kann der Vollmachtgeber sicherstellen, dass eine Person seines Vertrauens im Notfall seine finanziellen und persönlichen Angelegenheiten schnell und
flexibel regeln kann. Mit der gleichzeitig
zu empfehlenden Patientenverfügung
wird gewährleistet, dass unverhältnismäßige Intensivmedizin vermieden und beendet wird. Es können Maßnahmen er-
griffen werden, die schmerzlindernd wirken. Für den Pflegefall sind klare Richtlinien gegeben. Die Betreuungsverfügung
als dritter Baustein vermeidet möglicherweise eine Fremdbetreuung. Die Seminarveranstaltung zeigt den Teilnehmenden in leicht verständlicher und nachvollziehbarer Weise, welche Möglichkeiten
sich eröffnen, in gesunden Zeiten für
Krankheit und Pflege vorzusorgen. Praxisbeispiele erleichtern das Verständnis
und vertiefen die vorgetragenen Inhalte.
Für diesen Vortrag ist eine Voranmeldung bei der VHS unter Tel. 0751 / 56 03
530 erforderlich. Kosten: 5 Euro.
Kinder erleben eine Vielzahl von Übergängen, teilweise auch Brüche: von der
Familie in den Kindergarten, von dort in
die Grundschule und dann auf eine weiterführende Schule, um nur einige zu nennen. Mit dieser Problematik befasste sich
die Jahrestagung der Kommission
„Grundschulforschung und Pädagogik
der Primarstufe“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Rund
200 Erziehungswissenschaftler, Studierende und Praktiker aus dem deutschsprachigen Raum waren drei Tage lang an
der PH zu Gast, um sich in 75 Vorträgen
und sieben Symposien auf den neuesten
Stand der Forschung zu bringen. Prorektor Professor Dr. Werner Knapp freute
sich, dass es dem hiesigen Organisationsteam von Professorin Dr. Diemut Kucharz, Prof. Dr. Bernd Reinhoffer Dr. Tho-
mas Irion und Katja Wagner gelungen ist,
eine so bedeutende Tagung nach Weingarten „an den Rand der Republik“ zu bekommen. Professorin Dr. Katja Mackowiak, die bis vor kurzem an der PH
lehrte, beleuchtete Brüche aus entwicklungspsychologischer Sicht. Kinder müssten mit starken, schnellen und vielfältigen
Veränderungen fertig werden, so die Professorin. In diesen Situationen müssten
sie neue Bewältigungsstrategien entwickeln. Hierin sieht die Professorin auch
eine Chance, die Entwicklung voranzutreiben und die Fähigkeit zur Selbstregulation zu stärken: „Selbstregulation ist ein
zentraler Faktor für die gesamte Entwicklung.“
Text: Arne Geertz
Bild: Arne Geertz
Bürgerliches Engagement
Agenda-Gruppe Oberstadt
Neue Hundetoilette an
der Köpfinger Straße
Text: Margit Dreher
Pädagogische Hochschule Weingarten
Auf der Suche nach einer
Bildung ohne Brüche
Über 200 Erziehungswissenschaftler tagten Anfang
des Monats an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.
Auf Vorschlag der
Agenda-Gruppe Oberstadt hat die Stadt an
der Köpfinger Straße
eine Hundetoilette aufgestellt, genauer gesagt einen „Tütenspender für Hundekotentsorgung“. Die AgendaGruppe freut sich, dass
an diesem beliebten
Spazierweg in den Wald
jetzt mancher „Stein des
Anstoßes“ in der Tüte
verschwindet und problemlos beseitigt werden kann.
Text: Hafenbrak
Foto: Kraus
Bürger für Weingarten (BfW)
Bürger für Weingarten
Rund 200 Erziehungswissenschaftler beschäftigten sich auf einer Tagung an der PH
Weingarten damit, wie eine grundlegende Bildung ohne Brüche aussehen kann.
Die Nachschulung für langjährige Führerscheininhaber erfreute sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit. Aufgrund der großen Nachfrage veranstalten
die Bürger für Weingarten (BfW) am heutigen Freitag um 19 Uhr in den Räumen der
Fahrschule Schmidt, Abt-Hyller-Str. 1 in
Weingarten erneut eine kostenlose Nachschulung. Alle Mitglieder und interessierte
Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.
Text: Egon Girmes
Ausgabe 40/2010
17
Sonstiges
Brennessel e. V.
Brennessel reagiert mit
Deputaterhöhung
Missbrauchsfälle in Kirche und Schulen haben im Verlauf des Jahres ein so großes Echo in den Medien hervorgerufen, dass man hoffen kann, die Verantwortlichen in
den Parlamenten und allen öffentlichen Einrichtungen
würden mit einer Stärkung solcher Einrichtungen reagieren, die Betroffenen Beratung und Hilfe anbieten.
Eine Folge der sensibilisierten Öffentlichkeit war eine erhöhte Bereitschaft Betroffener, sich gegenüber Beratungsstellen zu
öffnen. Diese Tendenz war auch im Kreis
Ravensburg zu verspüren und führte zu einem deutlich erhöhten Beratungsbedarf
bei der Brennessel. Um diesem Bedarf besser gerecht werden zu können, war es unumgänglich, die Kapazität der Beratungsstelle Brennessel zu erhöhen. Nach intensiven Überlegungen hat nun der Vorstand
des Trägervereins reagiert und das Deputat der Mitarbeiterinnen um 10% einer
vollen Stelle erhöht. Diese Entscheidung
war den Vorstandsmitgliedern nicht leicht
gefallen, weil die Finanzierung dieser Deputatserhöhung allein aus Vereinsmitteln
zu tragen war, aber andererseits war die
Belastung der beiden Mitarbeiterinnen so
sehr angestiegen, dass nur noch über eine
solche Maßnahme eine Anpassung an den
Bedarf möglich erschien. Eine noch stärkere Aufstockung erschien als absolut
wünschenswert, war aber aus Vereinsmitteln allein nicht finanzierbar. So werden in
Zukunft Frau Mähne mit weiterhin 80%
und Frau Bures mit neuerdings 40% einer
vollen Stelle beschäftigt sein. Der Vorstand des Vereins Brennessel e.V. bittet
um Verständnis dafür, wenn mit dieser Bekanntgabe gleichzeitig die Bitte geäußert
wird, doch noch einmal zu überprüfen, ob
man das Anliegen des Vereins nicht durch
eine Spende oder vielleicht sogar durch
eine Mitgliedschaft unterstützen könnte
(Spendenkonto Nr. 48 047 094 bei der
KSK Ravensburg, BLZ 650 501 10). Infos
unter www.brennessel-rv.de.
Text: Dr. Peter Birkel
Projekt Strom
Stromsparen leicht
gemacht!
Mitmachen können alle, die ALG II, Sozialhilfe bzw. Grundsicherung oder Wohngeld beziehen, oder einen Tafelladenausweis haben. Sie alle dürfen den kostenlosen Stromsparcheck in Anspruch nehmen.
INFO: Alle, die sich am Stromsparcheck
beteiligen möchten, können Mo, Mi, Do
und Fr, jeweils von 10 bis 12 Uhr (telefonisch auch schon ab 9 Uhr unter 0751 / 76
46 312 melden) und dienstags von 13 bis
16 Uhr im Projektbüro, das im FairkaufCenter in Weingarten Waldseer Straße 4
ist, vorbeikommen.
Text: Christine Wienand
Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
Totengedenken und
Vortrag über Don Bosco
Die KAB Weingarten lädt am Dienstag, 9. November,
ihre Mitglieder, Angehörige und Gäste zum Gedenkgottesdienst um 18.30 Uhr in die Kirche St. Maria ein.
Anschließend spricht im Gemeindehaus Herr Pater
Ernst Kusterer SDB aus Stuttgart über Leben, Spiritualität und Werk des hl. Johannes Bosco.
Don Bosco, eine faszinierende Gestalt:
Freund der Jugend und Gründer der
Salesianer Don Bosco's, einer Gemeinschaft, die Zeit hat für junge Menschen.
Don Bosco war u.a. Baumeister, Erzieher,
Sozialarbeiter und Priester und - ein Heiliger. Dennoch war er ein einfacher
Mensch, der sich mit Vernunft, Religion
und Liebenswürdigkeit um Jugendliche
und Kinder sorgte. Pater Kusterer ist seit
45 Jahren Salesianer Don Bosco's und arbeitet seit über zehn Jahren mit drei Mitbrüdern in Stuttgart. Neben seinen Tätigkeiten als Pfarrer am Dom St. Eberhard in
Stuttgart und als Jugendseelsorger ist er
durch seine langjährige Tätigkeit bei einem überregionalen Jugendmusiksender
weit über die Landesgrenzen hinaus bei
Jugendlichen bekannt. - „Fröhlich sein,
Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ - dieses Lebensmotto seines Ordensgründers sucht Pater Kusterer auch in seinem Leben lebendig werden zu lassen.
Der Vortrag erfolgt in Zusammenarbeit
mit der Katholischen Erwachsenenbildung. Der Eintritt ist frei; die KAB bittet
aber um eine großzügige Spende für die
Jugendarbeit der Salesianer.
Text: Martin Zweifel
CDU Weingarten
Energielandschaft der Zukunft
Das Projekt „Stromsparcheck“ von Caritas BodenseeOberschwaben und Energieagentur Ravensburg für
Hartz IV-Haushalte im Landkreis Ravensburg ist kostenlos und freiwillig. Energiesparlampen werden vom
Bundesumweltministerium geschenkt!
Die CDU Weingarten lädt auf Mittwoch, den 10. NoStromsparen heißt Geld sparen. Mit den Jahr an Einsparungen“, so Christine vember, 19.30 Uhr in die TWS Ravensburg zu einem
Stromsparhelfern der Caritas Bodensee- Wienand. „Mitmachen lohnt sich also auf
energiepolitischen Gespräch ein. Mitwirkende sind
Oberschwaben wird dieses Ziel leicht er- alle Fälle, zumal das Angebot kostenlos
reicht. „Bereits 260 Haushalte im Land- und freiwillig ist.“Die Stromsparhelfer der Geschäftsführer der TWS, Dr. Andreas Thiel-Böhm,
kreis Ravensburg wurden bis Ende Okto- aus Weingarten sind im ganzen Landkreis und der Direktor des Regionalverbands Bodenseeber 2010 gecheckt und durch Soforthil- Ravensburg unterwegs. Da das Projekt Oberschwaben, Wilfried Franke.
fen bei Strom und Wasser beim Energiesparen unterstützt. Die dadurch erreichten gesamten Einsparungen bei Strom
belaufen sich aufs ganze Jahr gerechnet
auf ca. 69 Tonnen CO2. Das sind pro
Haushalt im Schnitt knapp 72 Euro pro
bisher so erfolgreich bundesweit durchgeführt wurde, bereits 33.000 Haushalte
kamen in den Genuss des kostenlosen
Checks, sollen auch die nächsten zwei
Jahre vom Bundesumweltministerium
unterstützend finanziert werden.
Wie sieht die Energielandschaft der Zukunft in unserer Region aus? Über die
künftige Ausrichtung der TWS auf dem
Energiesektor, die Planungen des Regionalverbands in diesem Bereich und das,
was auf uns zukommt, sprechen die ge-
nannten Experten und Insider im Vortragssaal der TWS miteinander. Die CDU
Weingarten lädt sie herzlich ein. Diskutieren Sie mit!
Text: Axel Müller
18
Ausgabe 40/2010
Amtsblatt und Bürgerzeitung der Stadt Weingarten
Technische Werke Schussental
Ökostrom im Aufwind
Der Ausbau erneuerbarer Energien kommt zügig voran, auch im Wirkungskreis der Technischen Werke
Schussental (TWS): „Die Energiewende gibt es allerdings nicht zum Nulltarif“, sagt Andreas Thiel-Böhm,
Chef der TWS. „Jeder Stromverbraucher trägt über die
sogenannte EEG-Umlage sein Schärflein dazu bei.“
Ab 1. Januar 2011 steigt die EEG-Umlage
pro Kilowattstunde auf 3,53 Cent. Dies
hat die Bundesnetzagentur Mitte Oktober
2010 bekannt gegeben. In diesem Jahr beträgt sie 2,047 Cent, im Jahr 2009 lag sie
noch bei 1,07 Cent. Über diese staatliche
Umlage zahlen Verbraucher quasi die
Mehrkosten des Ökostroms. „Auch wenn
der Ausbau der erneuerbaren Energien
Verbraucher zusätzlich belastet – und das
im Einzelfall auch schwer wiegen kann –
ist es die Anstrengung wert“, meint Andreas Thiel-Böhm. „Durch das Umlageverfahren trägt jeder aktiv dazu bei, den Ausstoß an schädlichem Kohlendioxid zu reduzieren und so den drohenden Klimawandel möglichst abzuwenden. Das dient
dem Erhalt unserer Lebensqualität.“
Einspeiser von Strom aus Wasserkraft,
Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie,
Klär- und Grubengas erhalten eine im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Vergütung pro Kilowattstunde.
Diese liegt deutlich über dem Marktpreis.
Dadurch wollte die Bundesregierung den
Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Die Mehrkosten des regenerativ erzeugten Stroms – also die Differenz zwischen Vergütungssatz und Marktpreis an
der Strombörse – werden über die EEGUmlage finanziert. Ursachen für den starken Anstieg der EEG-Umlage sind die stark
wachsende Zahl an Fotovoltaikanlagen
sowie die niedrigen Börsenpreise für konventionell erzeugten Strom aufgrund der
Wirtschaftskrise. Damit steigt das Ungleichgewicht zwischen Verkaufspreis des
Stroms und gesetzlichem Vergütungssatz
weiter an. Netzbetreiber wie die TWSTochter TWS Netz GmbH sind verpflichtet,
Strom aus solchen Anlagen vorrangig in
ihr Netz aufzunehmen und für jede eingespeiste Kilowattstunde 20 Jahre lang den
im EEG festgelegten Preis zu zahlen. Rund
500 Fotovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von über 8.800 Kilowatt
lieferten zur Mitte des Jahres in das Stromnetz der TWS, alleine 83 wurden im ersten
Halbjahr 2010 installiert. Hinzu kommen
Biomasse- und Wasserkraftanlagen. Damit der aus erneuerbaren Energien erzeugte Strom eingespeist werden kann,
muss das Netz vielerorts ausgebaut werden. „Die TWS Netz hat in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bereits
135.000 Euro in die Verstärkung des
Stromnetzes investiert“, erklärt TWS-Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm. Im
Jahr 2009 waren es bereits 121.000 Euro.
Darüber hinaus treibt die TWS die Energiewende auch durch Ökoprodukte und den
Ausbau der eigenen Ökostromerzeugung
selbst tatkräftig voran: Seit über zwei Jahren bietet das Unternehmen mit twsNaturstrom ein reines Ökoprodukt an, das zu
100 Prozent aus Wasserkraft erzeugt wird
und den mittlerweile fast 4.000 Kunden
beziehen. „Wir investieren zudem gleichzeitig in Windkraft und Solaranlagen –
auch in Oberschwaben. Denn unser Ziel ist
es, selbst so viel Strom aus regenerativen
Quellen zu erzeugen, wie unsere Kunden
brauchen“, erklärt Andreas Thiel-Böhm.
Seit 2009 hat der Energieversorger bereits
10,2 Millionen Euro investiert. Dazu gehören auch zwei Vorhaben, an denen sich die
TWS im Sommer 2010 beteiligt, beziehungsweise ihre Anteile aufgestockt hat:
der Off-shore-Windpark Baltic 1 in der
Nordsee und die Windpool GmbH & Co.
KG, die derzeit im hessischen Flechtdorf einen Windpark baut. „Auch hier gäbe es attraktive Standorte für On-shore-Projekte.
Aber der bestehende Regionalplan erlaubt den Bau von Windrädern in Oberschwaben momentan nicht“, erläutert der
TWS-Geschäftsführer. Durch die Eigenerzeugung von Strom aus erneuerbaren
Quellen, die sich die TWS 2009 und 2010
durch Beteiligungen gesichert hat, werden 16,2 Millionen Kilowattstunden
Strom aus regenerativen Energien erzeugt. Das erspart der Umwelt künftig
jährlich 8.100 Tonnen Kohlendioxid. Das
EEG und seine Vorgängerregelung, das
Stromeinspeisegesetz, haben in den vergangenen 20 Jahren entscheidende Impulse für den Wandel der Stromerzeugungslandschaft gesetzt. Der Anteil er-
neuerbarer Energien am deutschen
Stromverbrauch hat sich in diesem Zeitraum auf 16 Prozent verfünffacht und er
wird weiter wachsen. Bis 2050 will die
Bundesregierung einen Anteil von 80 Prozent erreichen.
Text: Verena Deient
Notdienstbereitschaften
05. 11. 2010 - 11. 11. 2010
APOTHEKEN
(Der Notdienst beginnt morgens um 8.30 Uhr und
endet morgens um 8.30 Uhr des folgenden Tages.)
Freitag
Rathaus-Apotheke, Tettnanger Straße 355,
88214 Oberhofen, Tel.-Nr. 0751/6527550
Samstag
Zeppelin-Apotheke, Gartenstraße 22-24,
88212 Ravensburg, Tel.-Nr. 0751/22588
Sonntag
Apotheke im Kaufland, Weißenauer Straße 15,
88214 Ravensburg, Tel.-Nr. 0751/3550824
Hubertus-Apotheke, Dorfplatz 1,
88255 Baindt, Tel.-Nr. 07502/911035
Kur-Apotheke, Hochstatt 3,
88339 Bad Waldsee, Tel.-Nr. 07524/5992
10.00-19.00 Uhr
10.30-12.00 Uhr
Montag
Apotheke im real, Franz-Beer-Straße 108,
88250 Weingarten, Tel.-Nr. 0751/7645508
Dienstag
Apotheke Oberzell, Josef-Strobel-Straße 13,
88213 Oberzell, Tel.-Nr. 0751/67896
Mittwoch
Dreiländer-Apotheke, Gottlieb-Daimler-Straße 2,
88214 Ravensburg, Tel.-Nr. 0751/3665075
Donnerstag
Marien-Apotheke, Waldseer Straße13,
88255 Baienfurt, Tel.-Nr. 0751/43677
KRANKENHAUS
Krankenhaus 14 Nothelfer GmbH,
Ravensburger Straße 39, 88250 Weingarten,
Telefon (0751) 406-0
ARZT
Ärztlicher Notdienst unter Tel.-Nr. (0180) 1929281
KINDERARZT
Ärztlicher Notdienst unter Tel.-Nr. (0180) 1929288
ZAHNARZT
Notdienst unter Tel.-Nr. (01805) 911630
AUGENARZT
Notdienst unter Tel.-Nr. (0180) 1929346
TIERÄRZTLICHE
BEREITSCHAFT
Samstag und Sonntag
Dr. M. Lang, Telefon (0751) 53852,
telefonische Anm. erforderlich
NOTRUFE:
Polizei 110
Feuerwehr 112
Rettungsdienst/Notarztdienst 112
GIFTNOTRUF:
Tel.-Nr. (0761) 19240
WASSER/GAS/STROM:
Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG
24-Stunden Störungsdienst Tel.-Nr. (0751) 804 - 2000
Frauen und Kinder in Not: Tel.-Nr. (0751) 16365
Ausgabe 40/2010
19
Veranstaltungskalender, 5. bis 13. November 2010
Freitag, 05.11.2010
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
19.00 Uhr, Abt-Hyller-Str.1
Führerscheinnachschulung
Schulung und Weiterbildung für langjährige Führerscheininhaber
Veranstalter: Bürger für Weingarten
(BfW)
19.00 Uhr bis 20.30 Uhr,
Volksbank Weingarten
Vernissage
Ausstellung Siegbert Maier: Gräser
Veranstalter: Volksbank Weingarten
19.30 Uhr bis 22.00 Uhr, Hiltrudschule
Clubabend mit Bildbesprechung
Bilder der Exkursion September 2010
oder aktueller Projekte.
Veranstalter: FotoForum Weingarten
Samstag, 06.11.2010
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
09.30 Uhr bis 11.00 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
Krabbelgruppe
Neue Krabbler herzlich willkommen!
Veranstalter: Mütterkreis
15.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
Hausaufgabenhilfe Englisch
für alle Klassenstufen.
Veranstalter: Frau Redling
17.30 Uhr, Café Museum
Monats-Treff
Veranstalter: Jahrgänger 1934/35
18.00 Uhr, BiK-Büro,
Kornhausgasse 2 Tel.55749
Sprechstunde Tauschbörse
Vermittlung von Diensten auf Gegenseitigkeit, unentgeltlich u. privat
Veranstalter: Bürger in Kontakt
18.00 Uhr bis 19.00 Uhr,
BiK-Büro, Kornhausgasse 2
Sprechstunde
Kleinhandwerkerdienste
Wir vermitteln Kleinhandwerkerdienste
mit hausmeisterlichen vergleichbar.
Veranstalter: Bürger in Kontakt
Tel.: 5574549
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
20.00 Uhr, Kolpingheim, Isenbartstraße
Spieleabend
Zu einem Spieleabend treffen wir uns um
20 Uhr im Kolpingheim.
Veranstalter: Kolpingfamilie Weingarten
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
Dienstag, 09.11.2010
20.00 Uhr, BUNKER, Hähnlehofstr.29
Lobpreisgottesdienst
Musik, Impuls, Gebet, Gemeinschaft
Veranstalter: Gem.ZION - Vineyard RV
Sonntag, 07.11.2010
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
Montag, 08.11.2010
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
14.30 Uhr bis 15.15 Uhr,
Bücherei Weingarten
Geschichten für kleine Leute
Wir lesen spannende und lustige
Bilderbuchgeschichten.
Veranstalter: Bücherei Weingarten
Spiritualität und Werk des Heiligen.
Veranstalter: Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
19.30 Uhr bis 21.00 Uhr, Schlössle
Vortrag Prof. Erno Seifriz
Begegnungen: Chopin, Schumann u.
Heine
Veranstalter: VHS Weingarten
11.00 Uhr bis 13.00 Uhr,
„ Bürger in Kontakt“, Kornhausgasse
Offenes Büro mit
Hospizmitarbeitern
Info und Gespräch für Schwerkranke und
sterbende Menschen und Angehörige.
Veranstalter: Hospizbewegung Wgt.
Freitag, 12.11.2010
Mittwoch, 10.11.2010
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr,
BiK-Büro, Kornhausgasse 2
Patenschaft „Ein Stück Weingarten“
Info und Anmeldung als Pate für „Ein
Stück Weingarten“
Veranstalter: Bürger in Kontakt
Tel.: 5574549
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr,
BiK-Büro, Kornhausgasse 2, Tel.: 55749
Sprechstunde Wahl-Oma/
Opa Service
Wir vermitteln Ihnen eine/n WahlOma/Opa, die/der zu Ihrer Familie passt.
Veranstalter: BiK/ Amt für Familie und
Jugend, Tel.: 405 178
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
Hausaufgabenhilfe Mathematik
für alle Klassenstufen
Veranstalter: Herr Hafenbrak
15.00 Uhr bis 17.30 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
Mittwochscafé
Brettspiele mit Herrn Briebrecher.
Ausstellung: Handarbeiten .
Veranstalter: Agenda-Gruppe Oberstadt
Donnerstag, 11.11.2010
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
14.30 Uhr bis 16.00 Uhr,
BiK-Büro, Kornhausgasse 2
BiK Frauentreff International
Wir unterhalten uns in deutscher Sprache
und trinken gemütlich Tee.
Veranstalter: Bürger in Kontakt
Tel.: 5574549
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
19.30 Uhr bis 21.30 Uhr,
Kath. Gemeindehaus St. Maria
Vortrag über den
hl. Johannes Bosco
P. Kusterer spricht über Leben,
09.00 Uhr bis 11.30 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
Frauentreff
Gespräch und Austausch, nähen,
stricken, flicken, sticken, häkeln ...
Veranstalter: Frau Kraus, Tel.: 43488
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
09.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
Freitagscafé
Ausstellung: Handarbeiten des
Frauentreffs.
Veranstalter: Agenda-Gruppe Oberstadt
15.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Schlössle
Theater: Mini Mutig und das Meer
Ein abenteuerliches Piraten-Theater für
Kinder ab 4 Jahren.
Veranstalter: VHS Weingarten
18.00 Uhr bis 19.30 Uhr,
Agenda-Treff Oberstadt
PC-Treff
Vortrag zu Präsentationssoftware
mit Übungen.
Veranstalter: Frau Lämmle-Steinert
18.30 Uhr bis 20.00 Uhr,
Seminarraum Münsterplatz 1
Vortrag Herr Christian Duelli
Biografisches Schreiben
Veranstalter: VHS Weingarten
Samstag, 13.11.2010
Akademie
Ausstellung: Werke Herbert Moser
Ars Luminosa VII; Licht-Kunst-Werke:
www.daswesendesguten.de
Veranstalter: Akademie der Diözese
Marienkirche
Ausstellung „Lady Madonna“
Bilder zum Thema „Maria“ zum
50jährigen Jubiläum der Marienkirche
Veranstalter: Hans Meinert
09.00 Uhr bis 12.00 Uhr,
Gemeindehaus Hl. Geist, Keplerstr.
Frauenbasar Woman´s World
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Kuchenverkauf, auch zum Mitnehmen.
Veranstalter: Kindergarten St. Elisabeth
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