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Bunt wie das richtige Leben - Pfarre Gratkorn St. Stefan

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Pfarrblatt
Gratkorner
4. Ausgabe, September 2014
35. Jahrgang
www.pfarre-gratkorn.at
Bunt wie das
richtige Leben
Das war das Pfarrfest
S. 8
Bei der Magna Mater
Wallfahrt nach Mariazell
S. 7
Gutes zusagen
Vom Segnen und von Segen
S. 13
Freude
teilen - Beitrag leisten
Uns ist es eine große Freude, dass das
Pfarrblatt so gut angenommen wird.
Um die Druckkosten abdecken zu können, bitten wir Sie um eine Spende
und danken im Voraus ganz herzlich dafür (Zahlschein
liegt bei).
Kontakt zur Pfarre
Was uns besonders gefällt ...
■■ Eine bemerkenswerte Anzahl an
großzügigen Spenderinnen und Spendern sorgte für viele, sehr schöne Preise bei Schätzspiel und Glückshafen
beim Pfarrfest. Wir würden zwar gerne, können die Personen und Firmen
allerdings nicht alle namentlich anführen; viele von ihnen möchten ungenannt bleiben.
■■ Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes der Marktgemeinde waren - wie
Pfarrkanzlei
Marika Papp und Maria Edlinger
Öffnungszeiten:
Mo.
15:00 - 18:00 Uhr
Di., Do. und Fr.
8:00 - 11:00 Uhr
Friedhofsverwaltung
Heinz Ober
Telefon: 03124/25 082
Mobil: 0664/730 78 729
Pfarrbibliothek
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do, Fr. (SB)
So.
8:00 - 11:00 Uhr
9:00 - 10:00 Uhr
Kloster Dult
Telefon: 03124/222 86-0
Gottesdienste:
Mo.
Di. bis Sa.
So.
18:00 Uhr
7:00 Uhr
8:00 Uhr
Wählen Sie diese Nummer für die
Impressum und Offenlegung: Informationsund Kommunikationsorgan der röm.-kath.
Pfarre Gratkorn St. Stefan, Auflage 3.600 Stück
Für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer P. Mag.
Benedikt Fink OCist und Team
Fotos (wenn nicht anders angegeben): Pfarre Gratkorn
Zeichnungen Clara und Pipsy: Manuel Gangl
Layout und Satz: Andreas Steiner
Druck: Medienfabrik Graz (nach Richtlinien des
Österr. Umweltzeichens), Papier: Magno satin
2 |
Pfarrblatt
Gratkorner
Vera Lehrhofer
Nachgefragt
Foto: Pfarre Rein
Röm.-kath. Pfarre Gratkorn
Kirchplatz 1, 8101 Gratkorn
Telefon und Fax: 03124/22 2 72
E-Mail: gratkorn@graz-seckau.at
Web: www.pfarre-gratkorn.at
Pfarrer
Mag. P. Benedikt Fink OCist
Mobil: 0676/8742 6099
E-Mail: benedikt.fink@graz-seckau.at
Sprechstunde:
Mo.
16:30 - 17:30 Uhr
schon in den letzten Jahren - eine
große Hilfe und Unterstützung. Sie
übernahmen das Auf- und Abbauen
der Hütten rund um das Pfarrfest.
■■ Mit Freude erfüllt hat uns der Besuch
aus unserer Partnerpfarre im Pfarrverband. Zahlreiche Gäste aus Semriach,
darunter die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Angela Puregger, haben beim
Pfarrfest mit uns gefeiert.
Am 11. Oktober findet am Vormittag von
9:00 bis 13:00 Uhr im Rohrbacherhof in
Rohrbach 10 der Tag der Region „Obere
Weststeiermark“ statt.
Birgit Diestler
Birgit, du bist pastorale Regionalreferentin für die Dekanate Rein
und Voitsberg, was steht hinter der
Idee des „Diözesanen Weges“?
Birgit Diestler: Als Regionalreferentin
geht´s mir um die Zusammenschau
innerhalb der Region, um die Unterstützung der Pfarrgemeinderäte und um
den Brückenschlag Region - Ordinariat.
Die Idee des „Diözesanen Weges“ ist
unserem Generalvikar Dr. Schnuderl
ein großes Anliegen. Bis zum Jahr 2018
konfrontiert er vor allem mit der Frage:
„Ist die Kirche zukunftsfähig?“ In
diesem Jahr werden 800 Jahre Diözese
und 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil
gefeiert. Dabei geht es nicht nur ums
Feiern, sondern wie wir Kirche aktiv
mitgestalten können. Es könnte ein
Prozess in Gang kommen mit Fragen
wie: In welche Richtung ist unsere
Diözese unterwegs? Haben wir das
Ohr am Puls der Welt, erkennen wir
die „Zeichen der Zeit“?
Welche Aufgaben und Ziele hat sich
der „Diözesane Weg“ gesteckt?
Birgit Diestler: Drei Grundanliegen
sind definiert:
■■ Die Freude am Glauben erneuern,
■■ die Seelsorge der Diözese neu ausrichten und
■■ als Kirche Gesellschaft mitgestalten
Wie kam es zur Themenfindung für
die Veranstaltung in unserer Region
im Rohrbacherhof?
Birgit Diestler: Beim ersten Treffen des
Regioteams waren in kürzester Zeit über
30 Themen am Tisch. In einem Prozess
wurden sechs herausgesiebt. Diese wurden den Pfarrgemeinderäten zur Reihung vorgelegt. Zwei Themen haben dieses „Voting“ eindeutig für sich entschieden: „Glaubensweitergabe“ und die
Frage der „geschiedenen Wiederverheirateten“. Für den Tag der Region wurde
das Thema „Abenteuer Paarbeziehung:
Gelungen? Gescheitert? Neu in Beziehung?" fixiert. Der Tag ist für alle offen,
die Interesse am Thema haben. Anmelden kann man sich telefonisch über das
Ordinariat: 0316/8041-800 oder per
Mail: unterwegs@graz-seckau.at
Welche Konsequenzen kann es
für die Region und für unsere
Pfarre geben?
Ein bewusstes Hinschauen auf Beziehungen und ein offenes Hinhören und
Begegnen. Wir alle sind auf dem (Lebens-)Weg und täglich Lernende. Wir
haben eine Richtschnur: Die leuchtendbarmherzige Praxis Jesu …
Joki
Liebe Leserinnen,
liebe Leser
unseres Pfarrblattes!
Am 1. September habe ich in Gratkorn mein 11. und in Semriach
mein 5. Lehrjahr begonnen. Ich bedanke mich recht herzlich bei
allen, die mich besonders in den letzten vier Jahren unterstützt
haben, seit wir im Pfarrverband sind.
Die Größenordnung dieser seelsorglichen Einheit stellt an alle Beteiligten
eine große Herausforderung dar.
Dazu kommt, dass sich die Gesellschaft – und mit ihr auch die Kirche –
in einem enormen Wandel befindet.
Beim Goldenen Priesterjubiläum von
P. Bernhard Klapsch in Semriach hat
der frühere Dechant P. Simon Orec
darauf hingewiesen, dass vor 40 Jahren im Dekanat Rein über 30 Priester
tätig waren – heute sind es 10 (mit
dem Reiner Neupriester P. Raphael
Fuhrmann, geweiht am 14. September d. J., Durchschnittsalter: 54
Jahre), von denen derzeit zwei schwer
erkrankt sind und ihr Amt nur zum
Teil oder gar nicht ausüben können.
Rückblickend bedanken möchte ich
mich auch besonders bei meinen Sekretärinnen, bei meinen pastoralen
Mitarbeiterinnen, bei meinen Wirtschafterinnen sowie bei den Religionslehrerinnen und -lehrern, die im
Pfarrverband die Erstkommunion- und
Firmvorbereitung organisieren. Als
Pfarrer hat man heute keinen Einfluss
auf die Bestellung der Religionslehrer;
umso mehr schätzen wir in den Pfarren
deren Engagement, weil sie ausnahmslos in anderen Pfarren wohnen und
laut Dienstvertrag sich in unseren Pfarren gar nicht einbringen müssten …
Besonders dankbar bin ich auch den
Pfarrgemeinderätinnen und -räten sowie den Aktiven in den Arbeitskreisen
und allen Freiwilligen, die regelmäßig,
aber auch allen, die nur gelegentlich
bei der Umsetzung verschiedenster Projekte und Ideen mitarbeiten.
Zutiefst dankbar bin ich auch allen, die
regelmäßig oder gelegentlich die Got-
Klosterbesuch und Speckjausnen
Beim gemeinsamen geführten Rundgang.
Seit einem Jahr ist Schwester Maria
Katharina (Natascha) Leitner im Noviziat. Grund genug, der Jungschwester einen Besuch abzustatten.
P. Benedikt und der Pfarrgemeinderatsvorsitzende luden ein. Alle
aktiven Mesner mit ihren Gattinnen,
einschließlich unserer Mesner-Kandidatin, Frau Maria Schober, waren
zur Stelle. Wir trafen uns in unmittelbarer Nähe des Klosters mit Sr. Maria
Katharina zum Mittagessen. Kaffee
und Kuchen gab’s dann im Kloster.
Sie führte uns mit Schwung und Elan
durchs Kloster; eine weitläufige, schöne, heimelige Anlage mit hellen Räumen, Gärten und einer einladenden
Kirche. Das Kloster Steinerkirchen
Pfarrer P. Benedikt Fink
tesdienste besuchen und auch allen,
die arbeits- oder krankheitsbedingt
nicht in die Kirche kommen können,
aber trotzdem im Gebet mit mir und
mit der Pfarre verbunden sind. Danke
für jedes einzelne Gebet und für jede
einzelne Spende! Ein dankbares Lob
möchte ich auch besonders den Vereinen in unserem Pfarrverband aussprechen, die Wesentliches zur Vielfalt des
kirchlichen Lebens beitragen.
Bitten wir Jesus, dass er weiterhin
unser Miteinander reichlich segnen
möge, sodass viele Menschen sich
auch in Zukunft beheimatet fühlen in
unserem Pfarrverband!
Dein/Ihr/Euer
beherbergt darüber hinaus Österreichs
größte Paramenten-Schneiderei für
Messgewänder. Beim Abschied versprach Sr. Maria Katharina uns demnächst einen Besuch in Gratkorn. Auf
der Heimfahrt war in Mautern eine
Erholungsstation eingeplant. Von Fam.
Mitteregger am Girnerhof willkommen geheißen, konnten wir herrliche
Speckspezialitäten verkosten. Eine
spannende Betriebsführung endete
in einer gemütlichen Jause bei Speck
und Most. Abschließend bleibt noch,
P. Benedikt und Franz Kink für die
Vorarbeiten zu danken. Großes DanJoki
ke und Vergelt´s Gott!
Nr. 4|2014
|3
Porträt
einen Bücherbasar zu Gunsten der
Kirchenrenovierung organisiert. Im
Pfarrgemeinderat vertrete ich die
Anliegen der Bücherei, bin bei den
Sitzungen anwesend, präsentiere
Pläne und vertrete die Interessen
der Bibliothek. Bei den Sitzungen
werden auch Statistiken zur Ausleihe
präsentiert. Natürlich helfe ich im
Pfarrblatt-Team zweimal pro Jahr bei
der Organisation und Durchführung
des Pfarrkaffees.
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Foto: Klaus Lehrhofer
Viele Jahre Erfahrung in der verbandlichen Arbeit - und ein Hang zu interessanten Marmeladekreationen.
Ein Bücherbasar als
Baustein für die Kirche
Vera Lehrhofer arbeitet im Pfarrblattteam mit und ist Vertreterin der „Öffentlichen Bücherei“ im Pfarrgemeinderat. Sie
erzählt über ihre Kolumnen und Artikel im Pfarrblatt sowie
von ihrer Leidenschaft für das Einkochen von Marmeladen.
Bitte stellen Sie sich mit den
wichtigsten Eckdaten zu Ihrer
Person vor.
Vera Lehrhofer: Aufgewachsen
bin ich in der Obersteiermark und
besuchte dann in Graz die Krankenpflegeschule. Anlässlich meiner
Heirat vor 46 Jahren zog ich nach
Gratkorn. Nach der Geburt meiner
beiden Söhne und ein paar Jahren
der Kinderbetreuung war ich mehr
als 15 Jahre in der Hauskrankenpflege in Gratkorn tätig. Danach
begann ich wieder im LKH Graz in
der Hautklinik zu arbeiten, wo ich
bis 2008 tätig war. Seither arbeite ich
mehrere Stunden pro Woche in der
Wundversorgung bei der Hautärztin
Dr. Okcu in Gratkorn.
Sie sind Mitglied des Pfarrblattteams der Pfarre Grat-
4 |
Pfarrblatt
Gratkorner
korn. Für welche Aufgaben
sind Sie im Team zuständig?
Vera Lehrhofer: Ich bin Mitglied
des Redaktionsteams des Pfarrblattes
und schreibe auch die Rubrik „Was
uns gefällt“ sowie die derzeitige
Serie über „Kirchen und Kapellen in
Gratkorn“.
Sie sind Pfarrgemeinderätin,
welchen Arbeitskreis vertreten Sie bzw. welche
Aufgaben umfasst
Ihre Tätigkeit?
Vera Lehrhofer:
Bei der öffentlichen
Bibliothek der Pfarre
arbeite ich auch bei
der Entlehnung mit.
Für das Pfarrfest habe
ich gemeinsam mit
Religionslehrer Günter Hofbauer
Vera Lehrhofer: Einen Teil meiner
Freizeit verbringe ich seit 35 Jahren
mit dem Singen und seit 25 Jahren als
Obfrau des Leykam-Chores. Ich freue
mich schon sehr auf unser Konzert
am 10. Oktober um 19:30 Uhr im
Kulturhaus. In meinem Heimgarten
halte ich mich auch sehr gerne auf,
dort wächst ein großer Teil der Früchte, die ich zu unterschiedlichsten Marmeladekreationen verarbeite.
Welche Anliegen haben Sie
im Zusammenhang mit der
Pfarre?
Vera Lehrhofer: Für die Pfarre wünsche ich mir, dass mehr Eltern bereit
sind, am Sonntag mit ihren Kindern
den Gottesdienst zu besuchen. Es gibt
sehr schön gestaltete Gottesdienste
für Kinder und Jugendliche, und der
Besuch der Heiligen Messe
muss sich nicht nur auf den
Palmsonntag und die Christmette beschränken. Zusätzlich wäre es schön, wenn
mehr Menschen in den
verschiedenen Bereichen
der Pfarre mitarbeiten
würden. Elke Graf
Versteckte Kleinode,
kaum bekannte Kapellen
Serie
Zwei eher unauffällige bzw. fast unsichtbare Kapellen werden
heute vorgestellt. Die eine steht zugewachsen gegenüber dem
Wirtschaftshof der Markgemeinde, die andere direkt neben der
evangelischen Kirche.
Vor dem Haus am Brunnboden 9, gegenüber dem Wirtschaftshof, führen
einige Stufen bergan und enden vor
einem dichten Gebüsch. Dahinter
befindet sich, an den Umrissen schemenhaft erkennbar, eine Kapelle.
Der Großvater des heutigen Besitzers Heinrich Nauta erwarb diese im
Jahr 1919.
Der Name des Vorbesitzers ist unbekannt, ebenso das Errichtungsjahr.
Man nimmt an, dass es sich um eine
Pestkapelle gehandelt hat. Der Innenbereich war schön gestaltet, aber
schon vor 60 Jahren erwies sich die
Restaurierung der damals nur mehr
geringfügig erhaltenen Malerei als zu
aufwändig.
Stufen ins Nichts
Nach den Resten der Bilder zu urteilen, dürfte es sich um die Heiligen Maria, Sebastian und Rochus gehandelt
haben. So wurden nur das Dach mit
glänzenden Ziegeln neu gedeckt und
von der Fa. Wildbahner Stufen zur
Kapelle errichtet. Die Kapelle wurde
aber nur mehr bis ins Jahr 1965 an den
Bitttagen genutzt. Rechts und links
standen zwei uralte Kastanienbäume,
von denen einer von einen Sturm umgeworfen und der andere darauf gefällt
wurde. Wegen der abgestorbenen
Kastanienwurzeln drohte die Kapelle
umzufallen. Rundherum gepflanzter
Efeu und Veitschi sollten die Kapelle
stützen und wie ein grüner Mantel
umhüllen. Manch ältere Leute machen auch heute noch, wenn sie dort
vorbeigehen, ein Kreuzzeichen.
Nauta-Kapelle: Völlig zugewachsen , davor Stufen.
Zegganellerkapelle
Am Kapellenweg, neben der Evangelischen Kirche, steht die Zegganellerkapelle. Der Großvater des
heutigen Besitzers Markus Prügger
ließ sie vor etwa 100 Jahren errichten. Der Kapellenbau ist schön,
ohne Apsis, am Altar steht eine
Marienstatue mit dem Kinde. Auch
verschiedene andere Bilder sind
enthalten, doch wurde das Fenster
zerbrochen und so konnten Wind
und Wetter weitere Zerstörungen
im Inneren anrichten.
Nach älteren Beschreibungen soll
die Kapelle dem „Herrgott auf der
Wies“ geweiht gewesen sein und an
Bitttagen als Station gedient haben.
Vera Lehrhofer
Fotos: Klaus Lehrhofer (2)
Vermutlich dem „Herrgott auf der Wies“ geweiht.
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Die Raiffeisenbank Gratkorn lädt herzlich zur
Veranstaltung
„Sicherer Umgang mit neuen Medien“
am Mittwoch, 15. Oktober 2014 um 18.30 Uhr
in der Kunst- und Musikschule Gratkorn ein.
Den Eltern werden Tipps und Tricks vermittelt wie sie mit dem
herausfordernden Thema gut umgehen können. Neben viel
Humor und Beispielen aus der Praxis, wird es auch die
Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und rege zu diskutieren.
21.11. Steirischer Abend
TISCHLEREI
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Wieviel Medien verträgt mein Kind?
Mag. Wolfgang Binder – Psychologe/Psychotherapeut
 Was tun, wenn mein Kind ständig mit dem Handy spielt?
 Wieviel „Privatsphäre“ darf mein Kind haben?
 Ab wann schreite ich ein?
Denn sie wissen (nicht) was sie tun!
Stefan Schandor – Raiffeisen-Landesbank Steiermark
 Soziale Netzwerke – Privatsphäre vs. Selbstpräsentation
 Cyber Mobbing – Gefahren im Internet (Prävention)
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wird um Anmeldung unter 03124 / 22227-50
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Pfarrblatt
Gratkorner
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Gute Stimmung beim Abmarsch nach Marizell.
Kurz vor dem Ziel, nur noch ein paar Schritte.
Vor der Basilika, im Rollstuhl der 99-jährige Franz Teibinger, der in der Pension 40 Mal zu Fuß dort war.
Gratkorn unterwegs zur
Magna Mater Austriae
Unter diesem Motto starteten am 25. August sieben Personen zu
Fuß nach Mariazell, und zwei Tage später fuhren zahlreiche Pilgerinnen und Pilger per Bus in den Wallfahrtsort.
Über Nechnitz, Teichalm, Straßegg,
Knappensattel gelangten wir zum
ersten Etappenziel, dem Alpengasthof auf dem Schanz-Sattel. Herrliches Wanderwetter begleitete uns an
diesem Tag.
Am zweiten Tag starteten wir bei Regen über die Stanglalm nach Mitterdorf ins Mürztal. Die Strecke durch
das Veitschtal bis auf die Brunnalm
legten wir mit einem Auto zurück.
Inzwischen hatte sich das Wetter
gebessert und es war die Querung
der Hohen Veitsch möglich. Auf dem
Niederalpl, in der Holzbox, klang
dann der zweite Tag gemütlich aus.
Am dritten Tag brachen wir bei sehr
launischem Wetter zum Zieleinlauf
auf. Der Weg über Wetterin, Weißalm,
Herrnboden, Schöneben, Mooshuben, Halltal und den Kreuzberg führte
uns in den Wallfahrtsort Mariazell.
Hier trafen wir auf die Gratkorner
Buspilgerinnen und -pilger. Sie hatten
die Möglichkeit genutzt, Mariazell
individuell zu erkunden (Führung
durch die Lebzelterei, Kaffeehausbesuch, Fahrt mit der Seilbahn auf die
Bürgeralpe ins Holzknechtland) oder
sich dem Programm von P. Benedikt anzuschließen (Schatzkammer,
Heiligen Brunn-Kapelle, mechanische Krippe, Rosenkranzweg nach
St. Sebastian). Eine kurze Andacht
bei der Sigmundsberg-Kapelle am
Vormittag und das gemeinsame Mittagessen im GH Pirker waren dabei
zwei Fixpunkte.
Den „krönenden Abschluss“ gestaltete P. Benedikt mit der Hl. Messe
um 17:00 Uhr in der Michaelskapelle, an der alle Bus- und Fußwallfahrer teilnahmen. Gut gelaunt
verließen wir Mariazell Richtung
Gratkorn.
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Nr. 4|2014
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84 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
oft unsichtbar oder im Hintergrund tätig, investierten viel unbezahlte Zeit, Arbeitskraft und
Erfahrung in das Gelingen dieser zwei Tage.
Stargast Wolfgang Niegelhell auf seiner Panflöte unterhielt am frühen Nachmittag rund 45 Minuten die
Gäste mit zahlreichen Melodien, dabei bestens unterstützt von seiner Assistentin Cornelia.
27 Taschen aus gelbem Verhüllungsmaterial hat W.
Wiederhofer (Danke!) genäht - keine ist übrig geblieben. Kreativ war das Kinderprogramm: Schminken,
Taschen gestalten, Steine bemalen, Feuervögel basteln.
So bunt wie das richtige Leben!
Radfahren und Pfarrfest 2014
Andreas Steiner
Lernen Sie Radfahren und Pfarrfest einmal von einer völlig anderen Seite kennen: Diesmal präsentieren wir Ihnen unglaubliche,
bemerkenswerte und denkwürdige Zahlen rund um diesen Höhepunkt des kirchlichen und kulturellen Lebens in Gratkorn.
Der Festgottesdienst fand schon mindestens 15 Mal, am 3. August damit
also schon in traditioneller Weise, am
Kirchhof im Freien statt - gut besucht
und gut beschattet durch Zelte und etliche Sonnenschirme. Dem Wettergott sei
Dank für das prächtige Sommerwetter!
Interessante Zahlen gibt es bereits bei
den Erdäpfeln: 39 kg wurden zu Chips
verarbeitet, etwas mehr als 40 kg zu
Erdäpfelsalat. Für die Schnitzel wurden
19,5 kg Semmelbrösel und 140 Eier beim
Panieren verwendet. Beim Bücherbasar
wurden 1874 Bücher angeboten, davon
konnte rund ein Drittel verkauft werden darunter einige besondere Raritäten.
Allen Mitarbeitenden und den Mehlspeisbäckerinnen gilt: Danke für alles, danke
für die Arbeit und das Engagement!
Mehr Bilder auf der Pfarr-Webseite
www.pfarre-gratkorn.at
www
Mehr als 4 Stunden Unterhaltungsmusik von der Teibinger Musik sorgte für Stimmung. Nicht geklärt werden konnte bis Redaktionsschluss, wie viele einzelne
Töne die drei Herren insgesamt gespielt haben.
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Pfarrblatt
Gratkorner
Etwa 60 Minuten dauerte der Festgottesdienst, die
musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor,
der die „Missa africana“ darbot. Einzelne Lieder sang
die Gottesdienstgemeinde gemeinsam mit dem Chor.
Mehr als 150 Buttons wurden an den beiden Tagen
angefertigt. Die Argus Radlobby punktete mit Beratung und außergewöhnlichem Infomaterial rund um
Radfahren und Rad-Sicherheit.
Ab 16 Uhr gab es am Samstag die Möglichkeit
zum Radcheck in einer mobilen Werkstatt. Profis von „pedelike“ berieten in Sachen E-Mobilität
und stellten einen Rad-Nachrüst-E-Motor vor.
Mehr als 50 Radfahrbegeisterte
waren am Samstag, 2. August,
unterwegs. Der Großteil radelte
mit Bürgermeister Kupfer und
Pater Benedikt nach Deutschfeistritz und zurück.
Kaum mehr Platz auf den 118 Bänken - bereits beim
Gottesdienst war der Großteil der Sitzplätze voll, insgesamt waren Festgottesdienst und das anschließende
Pfarrfest sehr, sehr gut besucht.
Genau 3.155 g wog das Holzstück, insgesamt wurden
etwa 600 Tipps abgegeben. Die Gewinnerin schätzte auf
das Gramm genau und durfte sich damit als Erste unter
den wertvollen Preisen einen aussuchen.
574 Lospreise waren vorbereitet, bei den Losen
gab es kein einziges ohne Gewinn! Der Glückstopf war bald geleert und viele, teils handgemachte Preise schon sehr bald restlos vergriffen.
Nr. 4|2014
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Pfarrblatt
Gratkorner
Wo Menschen für
Menschen da sind
SeneCura betreibt seit März das Sozialzentrum Gratkorn hinter dem Marktgemeindeamt.
Seit Juni 2014 steht das Pflegeheim unter der Leitung von Richard
Gröller, MA. Der Arbeitskreis für Altenpastoral führte mit ihm ein
Gespräch über die neue Zusammenarbeit.
Bitte stellen Sie sich vorab einmal persönlich kurz vor!
Richard Gröller: Mein Name ist
Richard Gröller, ich bin 41 Jahre, verheiratet und lebe mit meiner Frau und
meinen beiden Töchtern in Graz. Der
Umgang mit Menschen bereitete mir
schon immer Freude und ist mir sehr
wichtig. Das war auch der Grund,
warum ich Sozialmanagement und
Sozialarbeit studierte. Seit 13 Jahren
bin ich nun im Pflegebereich tätig. Im
April 2012 begann ich bei SeneCura,
dem größten privaten Pflegeheimbetreiber in Österreich, zu arbeiten. Die
Heimleitung in Gratkorn habe ich mit
Juni übernommen.
Wie sieht das Leitbild aus, worauf legt SeneCura Wert in der
Betreuung?
Richard Gröller: Der Leitsatz „Näher
am Menschen“ entspricht der Haltung
von SeneCura. Diese Einrichtung ist
in vielen Bereichen Vorreiter: Es gibt
zum Beispiel so genannte „Painnurses“,
spezielle Schmerzkrankenschwestern,
die auf die individuelle Behandlung
von Schmerzen geschult werden. Weiters soll neben qualitativ hochwertiger
Pflege mit einem großen Angebot an
Psychologen, Animateuren und einem
Fitnesstrainer auf die Bedürfnisse
der Bewohnerinnen und Bewohner
eingegangen werden. Besondere
Herzenswünsche, wie zum Beispiel ein
Haustier, sollen ihnen ebenso erfüllt
werden. Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern darüber hinaus
zwei Mal im Jahr einen Urlaubsaustausch mit anderen Pflegeheimen an.
Was ist das Besondere an der
Betreuung in Gratkorn?
Richard Gröller: Der Mensch steht
bei uns an erster Stelle! Bewohnerinnen, Bewohner aber auch unsere Mitarbeitenden sollen sich wohl fühlen
und wir achten auf ein gutes Betriebsklima. In Gratkorn ist die Zusammenarbeit mit der Gemeinde aus meiner
Sicht etwas Besonderes. Dieses Pflegeheim hat schon eine lange Tradition, die Arbeit der Ehrenamtlichen ist
gut etabliert. Ihre Dienste werden von
den Bewohnerinnen und Bewohnern
gerne angenommen und von uns als
Unterstützung erlebt.
Wie sieht die Zusammenarbeit
mit der Pfarre aus?
Foto: Fotoatelier Moser
lich einen Besuchsdienst vom Arbeitskreis für Altenpastoral. Ehrenamtlich
Helfende können mit den Bewohnerinnen und Bewohnern spazieren
gehen, ihnen einfach nur Gesellschaft
leisten oder auch kleine Ausflüge
machen. Jede zusätzliche Betreuung für
unsere Leute im Haus ist eine bereichernde Erweiterung unseres Angebotes und somit herzlich willkommen!
Gibt es Erwartungen oder Wünsche von Ihrer Seite an die Pfarre?
Richard Gröller: Wir würden uns
sehr über eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Pfarre freuen,
vor allem auf dem Gebiet der Seelsorge und in der Hospizbegleitung.
Wir bedanken uns für das aufschlussreiche Gespräch und
freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und
den Menschen im Pflegeheim!
Monika Griesbacher
Mehr auf der Webseite
www.senecura.at
www
Richard Gröller: Einmal in der Woche
findet ein Gottesdienst mit P. Benedikt
oder abwechselnd ein Wortgottesdienst
mit Sr. Engeltraud statt. Es gibt zusätz-
Nr. 4|2014
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dieser Phase des Verlusts und der Trauer alles abnehmen, was sie unnötig belastet. Dadurch bleibt
ihnen mehr Zeit für das, was wirklich wichtig ist.
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Wussten Sie, dass ...
Bei der Segnung von Dingen oder
Tieren erbitten wir von Gott, dass unsere Beziehung zu diesen Heilvolles
bringen möge. Durch eine Segnung
wird also nicht der Gegenstand oder
das Tier verändert, sondern die Beziehung dazu soll neu gesehen werden.
Dinge werden gesegnet, Personen geweiht!
Vieles wird und fast alles kann gesegnet werden: Fahrzeugsegnung am Christophorussonntag.
Er sagt Gutes zu: Vom
Segnen und von Segen
Sein Name ist Programm, wenn Pater Benedikt - wie jetzt im
Herbst die Erntegaben - segnet. Viele Menschen haben heuer
bereits den Segen Gottes für ihre Fahrzeuge, Tiere oder für
ihre Osterspeisen empfangen. Damit ist die Beziehung zu
diesen Gegenständen eine neue, eine gut ausgerichtete.
„Wer segnet, lobt und dankt Gott“ – so
lautet ein altes Sprichwort. Das Segnen
gehört zur Religiosität der Menschen
und ist in nahezu allen Religionen zu
finden. Wir wünschen uns die Nähe
und den Schutz Gottes und danken
ihm gleichzeitig für sein Wohlwollen.
Schon der erste Satz im Benediktionale hebt das besonders hervor: „Der
Mensch ist segensbedürftig.“ Er hofft
auf Gutes, Glück und Erfüllung seines
Lebens. Und das hofft er vor allem
auch von Gott. Das Benediktionale
ist eine Sammlung von Vorlagen, Anleitungen , Abläufen und Gebeten für
verschiedenste Segensfeiern. Es gibt
schier unglaublich viele Möglichkeiten, was alles gesegnet werden kann.
Das deutsche Wort „segnen“ leitet
sich vom lateinischen Begriff „signare“ ab und bedeutet soviel wie
„bezeichnen“. Wir kennen in diesem
Zusammenhang den Begriff „Signa-
tur“. Wenn wir etwas unterschreiben,
setzen wir unseren Namen, unsere
Signatur, darunter und wir stehen
somit als Person dazu. Der kirchliche
Ausdruck für Segen ist Benediktion vom lateinischen „bene dicere“ - das
bedeutet „Gutes (zu)sagen“. Das Gute
kommt von Gott, er ist die Quelle des
Segens, und das sagt man Menschen,
wenn man etwas segnet.
Segen ist keine Zauberei!
Um die Bedeutung des Segnens
besser verstehen zu können, ist es
möglicherweise hilfreich, das Gegenteil zu betrachten. Wenn wir über
jemanden schlecht reden, ihn „verfluchen“, wünscht man dieser Person
Leid und Unglück. Man kann Menschen regelrecht mit bösen Worten
schaden, wenn man sie verachtet.
Spricht man hingegen gut über einen
Menschen und achtet ihn, kann dieser
sich entfalten und wachsen.
Segnungen sind Zeichenhandlungen, die den Glauben der Menschen
stärken und vertiefen können. Auch
in der heutigen - oder besser gerade
wegen der - schnelllebigen und wirtschaftlich orientierten Welt brauchen
Menschen diese Zeichen. Sie geben
uns Halt, Orientierung und auch
einen Grund zu Feiern. Es können
nicht nur liturgische Gegenstände,
wie zum Beispiel Kerzen, Weihwasser,
Glocken oder Orgeln gesegnet werden, im Laufe des Kirchenjahres gibt
es viele Segensfeiern: Adventkranzsegnung, Segnung des Johannisweines oder die Kräutersegnung an Maria
Himmelfahrt sind nur einige wenige
Beispiele. Eine große Rolle spielen
heutzutage auch Segnungen im privaten Bereich. Zu besonderen Stationen im Leben können wir den Segen
erbitten. So können Mütter, Kinder,
Schulanfänger gesegnet werden oder
man feiert seine Silberne Hochzeit.
Aber auch im öffentlichen Bereich
hoffen wir auf Gottes Schutz und
segnen Amtsgebäude, Krankenhäuser,
Feuerwehren, Geschäfte, Schulen und
alle Arten von Fahrzeugen. Das Bitten
um gute Ernte und der Wettersegen
hatten in diesem Jahr sogar besondere Bedeutung. Bei jedem Abschied
können Sie selber segnen, zB. indem
Sie mit dem Daumen jemandem ein
Segenskreuzchen auf die Stirn zeichnen. Damit stellen Sie die Person
unter Gottes Schutz und Nähe.
Das Kreuzzeichen ist die höchste
Form der Lobpreisung Gottes und
darf bei keiner Segnung fehlen.
Segnen heißt auch Danke sagen, für
das Gute in unserem Leben, das uns
leider viel zu oft selbstverständlich
Sandra Eisenberger
geworden ist.
Nr. 4|2014
| 13
Hallo
Kinder,
Miniseite
Wie die Domspatzen vor der Pöllauberger Kirche: Am Klettergerüst am Spielplatz bei Toms Stadl.
Zu kurz für alle Abenteuer
und Entdeckungen
Die Ministrantinnen und Ministranten machten die Oststeiermark
unsicher: Jurten, Platzregen, Klostergrusel und Mini-Dienst in der
Pöllauer Kirche sind nur eine kleine Programmauswahl.
Unser Minilager begann am 26. Juli,
zuerst erfolgte die Besichtigung von
Gsellmanns Weltmaschine, dann der
Wolllehrpfad in Edelsbach. Mit selbst
gefertigten Schlüsselanhängern und
Blumen aus Filz im Gepäck machten
wir uns auf nach Pöllau zu den Jurten.
Im Jurten-Quartier
Nach Mittagessen und der Waldschule
von Peter Rosegger wartete schon ein
besonderer Höhepunkt - die Bowlingbahn in Toms Stadl - auf uns. Nach dem
Abendessen im JUFA verfolgten wir das
Pöllauer Maibaumumschneiden und
gerieten danach in heftiges Gewitter mit
Platzregen statt des geplanten Platzkonzerts. Zum Glück konnten wir im „Bällebad“ oder bei Billard und Drehfußball
vortrocknen, dann folgte eine außergewöhnlich spannende Nacht in den
Jurten mit frostigen Temperaturen,
reichlich Niederschlag und gespenstischen Geräuschen.
Abwechslungsreicher zweiter Tag
Etwas unausgeschlafen traten wir
unseren Mini-Dienst in der Pfarrkirche
Pöllau an, wo Kaplan Gregor Poltorak
uns freudig begrüßte. Zur Belohnung
gabs ein leckeres Eis der Pöllauer
Ministranten-Mama. Dann folgte die
Ausstellung „Echophysics“ im Schloss
Pöllau. Außerdem hatten wir noch Stift
Vorau und die Festenburg am Programm,
wo wir uns kaum losreißen konnten, da
dieses Festungs-Kloster viel Überraschendes und Gruseliges zu bieten hatte.
Eine Kniebank zum Abschluss
Trotz Ferien: Viel Spaß bei Roseggers Waldschule.
14 |
Pfarrblatt
Gratkorner
Am letzten Tag unseres „Mini-Kultururlaubs“ starteten wir mit Lebkuchenverzieren in der Konditorei Ebner in
Ferien gut überstanden? Ich habe mich
schon riesig auf die
Schule gefreut! Endlich kann ich
meine Freunde wieder sehen und
es gibt wirklich viel zu erzählen.
Euch geht es sicher genauso – oder?
Schön langsam habe ich mich auch
ans frühe Aufstehen gewöhnt. Jetzt
ist es schon ziemlich kalt – oder
wie meine Oma aus Vorarlberg sagt
„pfiffig“ – wenn ich mich auf den
Weg in die Schule mache. Und weil
es so oft regnet, habe ich für meine
Schultasche einen eigenen Regenschutz bekommen. Er ist neon-gelb
und leuchtet richtig schön. Meine
Schulsachen bleiben trocken und
die Autofahrer können mich gut
sehen!
Und wir sehen uns hoffentlich auch
bald wieder: Nächsten Sonntag in
der Kirche. Ich freue mich schon!
Bis dahin alles Liebe,
eure
Pipsy
Pöllau und Besuch der Pfarrkirche
Hartberg, wo wir zum ersten Mal
eine Kniebank vor einem Fernseher
entdeckten. Mc Donalds stärkte uns,
sodass wir dann mit Langmut einen
Transport von Windkraftwerksteilen
in Ratten beobachteten und schließlich mit dem Bergbaumuseum in Ratten in die Welt des Braunkohlebergbaus und der Bergmänner abtauchten.
Was uns sicher bleibt
Am 28. Juli ging es heim, reich an
Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnissen. Besonders erfreulich war das
Zusammenwachsen und das Aufeinanderschauen der Minis – besonders was
unseren Jüngsten betraf – und das allgegenwärtige Lachen und die Fröhlichkeit. Ich freue mich schon aufs nächste
Lager mit euch!
Bruni Nduefuna-Maier
Getauft wurden
07.06. Elias Mahr
16.06. Luca Christian Janotka
28.06. Maximilian Emil Markic
05.07. Joana Rosemarie Krenn
05.07. Jakob Stephan Saubart
02.08. Silvio Grabmaier
23.08. Jason Lenox Lukas Mailänder
06.09. Jason-Rene Skerlak
06.09. Moritz Vogels
Von auswärts:
07.06. Mia Brucher, Judendorf - Str.
07.06. Mila Köstenberger, Graz
05.07. Eliah Marley Pichler, Eisbach
06.07.
12.07.
13.07.
09.08.
Felix Sattmann, Judendorf - Str.
Sandro Daniele Kulmer, Graz
Lea und Larissa Lackner
Judendorf - Straßengel
Philipp Hermann, Gratwein
Geheiratet haben
09.08.
15.08.
15.08.
06.09.
Nikolaus und Sabine Maria
Wiesenhofer, geb. Kink
Klaus Jakob Huber und Angela
Renate Huber, geb. Schlögl
Thomas Skarget und Kathrin
Skarget, geb. Rühl
Stefan Plattner und Katharina
Plattner, geb. Moisetschläger
Verstorben sind
29.06. Elisabeth Thomas (93)
17.07. Eva Maria Marics (65)
20.07. Johanna Pizzera (97)
22.07. Leopold Kugler (82)
28.07. Johann Nunner (80)
28.07. Maria Scheibl (92)
03.08. Juliana Farmer (80)
14.08. Alexandra Schrettl (89)
25.08. Franz Lanz vlg. Gsullbauer (89)
26.08. Werner Peter König (71)
30.08. Gottfried Ehgartner (77)
01.09. Alois Nardon (67)
07.09. Hubert Reiter (85)
„Sachen zum Lachen“ KostNix-Laden öffnet
Lesung mit steirischen Heimatdichtern
Freitag, 28. November, 19:30 Uhr, Pfarrsaal Gratkorn
Begrüßung durch Pfarrer P. Benedikt Fink, es lesen Erika
Riemer, Heinz Mahr, Peter Rinner und Reinhold Gurmann. Durch das Programm führt Anton Wilflinger.
Musikalische Gestaltung: Heinz Mahr - Mundharmonika,
Manfred Böhmer - Steirische Harmonika.
Eintritt freiwillige Spenden
PAX
begleitet
BESTATTUNG
Persönliche Begleitung in schweren Stunden
Seit über zehn Jahren begleitet das Bestattungsunternehmen PAX Angehörige und Hinterbliebene in jenen
schweren Stunden, in denen Sie von einem geliebten
Menschen Abschied nehmen müssen. PAX Bestattung
übernimmt auf Wunsch die gesamte Organisation der
Trauerfeier. Gerne kommen unsere MitarbeiterInnen
auch zu Ihnen nach Hause, um gemeinsam und in vertrauter Umgebung, die Vorbereitungen für die Trauerzeremonie zu treffen.
Ihre persönlich gestaltete Trauerfeierlichkeit kann traditionell, oder auch
außergewöhnlich arrangiert sein. Individuelle Dekoration der Aufbahrung, die
Projektion von Fotos des Verstorbenen sowie das Abspielen seiner Lieblingsmelodien sind für uns selbstverständlich. Stets um Ihr Vertrauen bemüht ist PAX
Bestattung an 14 Standorten in der Steiermark und an 4 Standorten in Kärnten
vertreten.
Einander schenken statt unbedacht kaufen ab dem 12. Oktober möglich.
Es wird fleißig gearbeitet für die Eröffnung des Kostnixladens. Nachdem nun ausgemalt ist und die Installationsarbeiten fertig sind, geht es derzeit um das
Gestalten und Einräumen. Ehrenamtliche Mitarbeit
und Ideen sind erwünscht für die Gestaltung eines
Logos und Informationsmaterial sowie Aufbauen und
Einräumen von Regalen.
Ab 12. Oktober hat der Kostnixladen am Mittwochnachmittag (16:30 -19:00 Uhr) und am Sonntagvormittag (09:30 -12:00 Uhr) geöffnet. Die Zeiten am
Sonntag sind bewusst so gewählt, damit man vor der
Messfeier um 10:00 Uhr etwas vorbeibringen und
danach etwas mitnehmen kann. Für die Betreuung
während der Öffnungszeiten suchen wir weitere Mitarbeiter, die gerne das Schenken betreuen wollen.
Kontakt für Mitarbeit und für Verschenken bzw. Nachfragen bitte nach Möglichkeit eher per E-Mail:
kostnixladen.gratkorn@gmx.at.
Wer kein Internet hat: per Telefon nur unter 0664/
73915938, da der Laden ehrenamtlich geführt wird.
Virtuell hat das Schenken auf der Facebook-Seite und
auf der Webseite schon begonnen. Das Sortiment für
den Laden selbst ist schon teilweise vorhanden. Gut
brauchen können wir noch Haushaltsgegenstände,
Kinderspielsachen, CDs und DVDs.
Hans Preitler
Herzlichst, Romy Gspurning
Mehr auf der Webseite:
http://kostnixladengratkorn.wordpress.com
Filiale Gratkorn, Grazerstrasse 10, Tel: (03124) 290 33 rund um die Uhr
www
Eröffnungsfeier am 10. Oktober
www.pax.at
Am Freitag vor dem ersten Öffnungstag, das ist der
10. Oktober, starten wir um 19:00 Uhr mit einem
Eröffnungsfest, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.
Nr. 4|2014
| 15
10:00 Uhr Gospelmesse mit dem Wöhrerchor
Anmeldung zur Firmvorbereitung in
der Pfarrkanzlei zu den Öffnungszeiten
Hl. Messe: Nachprimiz von P.
Raphael aus Stift Rein (Primizsegen)
12:00 Uhr Erntedankfest in Friesach
19:00 Uhr Eröffnung des KostNix-Ladens
Sa., 27.09.
So., 28.09.
Gesamter
Oktober
08:30 Uhr
So., 05.10.
10:00 Uhr Heilige Messe
Fr., 10.10.
Sa., 11.10.
So., 12.10.
14:00 Uhr Seniorennachmittag: Heilige Messe,
anschl. gemütliches Beisammensein
10:00 Uhr Heilige Messe
08:30 Uhr Heilige Messe
15:00 Uhr Stiftertag im Stift Rein: Festgottesdienst zum Renovierungsabschluss
18:00 Uhr ÖKB-Messe, Gedenkfeier am Friedhof
10:00 Uhr Hochamt
14:00 Uhr Hochamt mit Friedhofsgang
und Gräbersegnung
10:00 Uhr Hochamt mit Friedhofsgang
und Gräbersegnung
08:30 Uhr Heilige Messe
Fr., 03.10.
Fr., 17.10.
14:00 Uhr
08:00 Uhr
13:00 Uhr
13:00 Uhr
14:00 Uhr
10:00 Uhr
08:00 Uhr
10:00 Uhr
So., 26.10.
09:00 Uhr
Nationalfeiertag 10:00 Uhr
Fr., 31.10.
Sa., 01.11.
Allerheiligen
So., 02.11.
Allerseelen
Fr., 07.11.
So., 09.11.
10:00 Uhr Cäcilien-Sonntag, Hl. Messe
So., 16.11.
gestaltet vom Kirchenchor
14:00 Uhr Weihe der Diakone durch den
Sa., 22.11.
Diözesanbischof im Grazer Dom
08:30 Uhr Heilige Messe
So., 23.11.
(Christkönigssonntag)
19:30 Uhr Lesung steirischer Heimatdichter
Fr., 28.11.
im Pfarrsaal, Moderation A. Wilflinger
18:00 Uhr Wortgottesdienst mit AdventkranzSa., 29.11.
segnung in der Pfarrkirche
18:00 Uhr Wortgottesdienst mit Adventkranzsegnung, Rüsthaus Friesach
10:00 Uhr Heilige Messe mit AdventkranzSo., 30.11.
segnung
1. Adventsonntag
15:00 Uhr Nikolausfeier in der Pfarrkirche
Fr., 05.12.
Startfest der Jungschar
Rosenkranz, 08:30 Uhr Schöpfungsg.
Pfarrwandertag
Tauschcafé im Pfarrheim
Flohmarkt f. Kindersachen, Pfarrheim
Heilige Messe – Erntedankfest
14:00 Uhr Geburtstagsfeier der KFB
08:00 Uhr Rosenkranz, 08:30 Uhr Hl. Messe
19:00 Uhr Beginn Tanzkurs (weitere 4 Abende)
So., 19.10.
Mo., 10.11.
06:00 Uhr Kerzenscheinrorate mit Wolfgang
Niegelhell, anschl. Frühstück
10:00 Uhr Heilige Messe
10:00 Uhr Hochamt - Maria Empfängnis
Pfarre Semriach
Rosenkranz, 08:30 Uhr Hl. Messe
Zwergerlwortgottesfeier
Anbetung vor dem Allerheiligsten
Heilige Messe, pfarrl. Anbetungstag
08:00 Uhr
13:30 Uhr
14:00 Uhr
08:00 Uhr
08:30 Uhr
13:00 Uhr
09:30 Uhr
Rosenkranz, 08:30 Uhr Hl. Messe
Kreuzwegandacht
Totengedenken ÖKB, Friedhofsgang
Armenseelenrosenkranz
Heilige Messe mit Friedhofsgang
Tauschcafé im Pfarrheim
Rosenkranz, 10:00 Uhr Hl. Messe
(Cäciliensonntag)
19:30 Uhr Vortrag UProf. Dr. Leopold Neuhold:
Christsein in heutiger Gesellschaft
08:00 Uhr Rosenkranz, 08:30 Uhr Hl. Messe
19:00 Uhr Kabarett mit den Kernölamazonen:
Kugel und Keks
09:30 Uhr Rosenkranz, 10:00 Uhr Hl. Messe,
Jugendsonntag
16:00 Uhr Adventkranzsegnung
08:00 Uhr Rosenkranz, 08:30 Uhr Hl. Messe,
Adventkranzsegnung
Nachm.
Nikolausaktion der Kath. Jungschar
13:00 Uhr Tauschcafé im Pfarrheim
Sa., 06.12.
2. Adventso., 07.12. 08:00 Uhr Rosenkranz, 08:30 Uhr Hl. Messe
Mo., 08.12.
06:00 Uhr Lichtrorate, Frühstück im Pfarrheim
Jeden ersten Sonntag im Monat ist die Pfarrkanzlei nach der Messe für die Bestellung von Messanliegen geöffnet.
Die nächste Ausgabe des Pfarrblattes, Nr. 5/2014, erscheint Ende November 2014 (Redaktionsschluss ist am 31. Oktober)
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Pfarre Gratkorn
Kindergottesdienst =
= Pfarrkaffee
Weltmarkt =
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Seele and Geist
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