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Neuausrichtung des
Gesundheitstourismus in
Rheinland-Pfalz
Dr. Achim Schloemer
Geschäftsführer
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
02. Dezember 2009
1
Prozess zur Neuausrichtung des Gesundheitstourismus
Vier Workshops zur Leitbildentwicklung unter breiter
Einbeziehung der Leistungsanbieter im Frühjahr 2008
Entwicklung und Verabschiedung der „Leitlinien für die
erfolgreiche Neupositionierung des Gesundheitstourismus in
Rheinland-Pfalz“ im Sommer 2008:
mentale Ausrichtung in drei Angebotsbereichen:
„Mental Medical Wellness“, „Wellness mit mentalen
Entspannungsbausteinen“ und „Entschleunigung“
Absicherung durch Qualitätsstandards
Einbindung der Kernkompetenzen des Landes mit
gesundheitlich-medizinsicher Qualität, einzigartiger
Natur, Lebensfreude und Genuss
2
„Speerspitze“ geistig-seelische Verfassung
Gesundheitsnaher Tourismus
Gesundheitsbezogener Tourismus
Kann gesundheitswissenschaftlich
begleitet werden
Philosophie: Wohlfühlen/ Auszeit
Muss gesundheitswissenschaftlich
begleitet werden
Philosophie: Salutogenese/ Nachhaltigkeit
Entschleunigung
Wellness
Profilierungsspitzen
Markt
Mentale
Wellness
Medical
Wellness
Profilierungsthema „gesunde seelische und geistige
Verfassung“
3
Zügige Umsetzung der Neuausrichtung unter Einbindung
vieler Akteure und Experten
Arbeitsgemeinschaft
PROJECT M, Europäisches Tourismusinstitut
(ETI), KECK MEDICAL
Grundlagenentwicklung (Potenzialanalyse,
Markt- und Wettbewerbsanalyse)
Projektsteuerungsgruppe
Rheinland-Pfalz Tourismus
GmbH (RPT)
Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und
Weinbau Rheinland-Pfalz
Durchführung qualitativer Marktforschung
Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz e.V
Produktkonzept und Qualitätssystem
IHK Koblenz
Entwicklung von Pilotprodukten mit
ausgewählten Leistungsanbietern
Shapefruit AG
umfassender Praxis-Leitfaden
landesweites
Expertenteam
4
Prozess zur Neuausrichtung des Gesundheitstourismus
Umsetzungsprozess der Neuausrichtung
Grundlagen und Marktchancen
Eckpfeiler der Neuausrichtung
Produktentwicklung in drei Angebotsbereichen
Fazit und Ausblick
Marketing- und Vertriebskonzept
Pilotanbieter – Seehaus Forelle
Weiterer Umsetzungsprozess
5
Gesellschaftliche Entwicklungsmotoren von Gesundheitswirtschaft und -tourismus
Wachsendes Gesundheitsbewusstsein
Demographische Entwicklung
Wertewandel
Gesundheitswirtschaft
Gesundheitsvorsorge
Veränderung von Arbeit
und Freizeit
6
Psychische Gesundheit im Mittelpunkt
für 26 Mio. Deutsche Stressabbau und/oder Selbstfindung ein wichtiges
Bedürfnis
1
Gründe: wachsende Anforderungen der Gesellschaft v.a. im Berufsleben
auch Jüngere betroffen
1 (Quelle: Burda Community Network GmbH (2008): Typologie der Wünsche)
7
„Mentale Gesundheitsförderung“ - auch im
Gesundheitstourismus immer bedeutsamer
hervorragende Anknüpfungspunkte für den
Gesundheitstourismus
Abstand vom Alltag
Bedürfnis nach Ruhe und
Entschleunigung
Stressabbau und Stressbewältigung
gezieltes Engagement, für Gesundheit
und Wohlbefinden etwas zu tun
auch jüngere Zielgruppen ansprechbar
8
Gesundheitstourismus als Zukunftsmarkt
Zahl der an Gesundheitsurlaub interessierten1 Personen in Mio. (Basis: Deutsche Bevölkerung über 20 Jahre)
2002
2007
2020 (Prognose)
Gesundheitstourismus
insgesamt
Wellness
Medical
Wellness2
Health Care
Beauty
Anti-Aging
13,1
11,6
9,4
8,3
7,2
5,7
5,5
6,1
5,6
4,5
3,6
4,8
3,9
3,3
2,8
1,7
0,6
Veränderung
k.A.
1
2002-2007
+31 %
+57 %
keine Daten
für 2002
+44 %
+91 %
+367 %
2007-2020
(Prognose)
+ 82 %
+ 105 %
+ 111 %
+ 48 %
+88 %
+71 %
Interessierte: Personen, die in den letzten zwei Jahren einen Gesundheitsurlaub gemacht haben und daran weiterhin interessiert sind sowie
Personen, die bisher keinen Gesundheitsurlaub unternommen haben, dies aber in den nächsten zwei Jahren fest vorhaben
Quelle: Institut für Freizeitwirtschaft 2008: Der Gesundheitstourismus der Deutschen 2020 (S. 8, 36, 400); Basis: Deutsche Bevölkerung ab 20 Jahre;
Mehrfachnennung möglich; Stichprobengröße 25.000 Befragte
9
Besonders hohes Interesse, im Urlaub etwas gegen
mentale Probleme zu unternehmen
Art der gesundheitlichen
Probleme
Prävalenz1
(in % aller GTInteressierten: 7,2 Mio.)
Handlungsbereitschaft, durch
Gesundheitsurlaub etwas dagegen zu tun
in Prozent
Nervosität, Stress
29
Erschöpfung, Mattigkeit, Leistungsabfall
28
Chronische Bronchitis, Asthma
11
Depressionen
8
33
Mangelnde Beweglichkeit
46
Mangelnde Fitness/ Kondition
27
Übergewicht
18
Herz-, Kreislaufprobleme
0,3
37
1,2
35
0,4
34
0,6
29
17
1,1
0,2
17
26
1,2
39
44
Rheuma/ Gelenkschmerzen, Arthrose
Schlafstörungen
54
46
Rückenschmerzen
Magen-/ Verdauungsprobleme
61
Absolut (in Mio.)
0,4
24
0,6
23
0,8
23
0,5
23
0,3
9
Migräne,
Quelle:
InstitutKopfschmerzen
für Freizeitwirtschaft 2008: Der Gesundheitstourismus der Deutschen 2020 (S. 23, 32);
Basis: GT-Interessierte deutsche Bevölkerung ab 20 Jahre; Mehrfachnennung möglich; Stichprobengröße 990 Befragte
10
Interessenschwerpunkte bei Programmen
Interessen der 20-39jährigen
Stressvermeidung bei den Männern das vorrangige Thema
(74 Prozent)
Frauen vorrangig an Entspannungstechniken interessiert (65
Prozent), Stressvermeidung etwas weniger wichtig (57 Prozent)
altersgruppenspezifischer Fokus
negativen
Stress vermeiden
Interessen der 40-59jährigen
Sowohl bei Männern als auch Frauen stehen nun
Entspannungstechniken im Vordergrund (65 Prozent)
Stressvermeidung (55 Prozent) und „life management“
(Schaffung von Zeit- und Kraftreserven) (gut 50 Prozent)
Interessen der über 60jährigen
sowohl bei Männern als auch Frauen ernährungsbezogene und
bewegungsbezogene Kursinhalte an erster Stelle
für Frauen dieser Altersgruppe Schlafstörungen ebenfalls
bedeutendes Problem (49 Prozent)
Stress
abbauen
Bewegung und
Ernährung
Quellen: Institut für Freizeitwirtschaft 2008: Der Gesundheitstourismus der Deutschen bis 2020 (S.298); Basis: GT-Interessierte deutsche Bevölkerung ab 20 Jahre; Mehrfachnennung möglich
11
Gesundheitstouristische Stärken von Rheinland-Pfalz:
beste Voraussetzungen für die Marktansprache
einzigartige landschaftliche
Potenziale als Basis für Ruhe,
Erholung und Entschleunigung
gesundheitstouristische Kompetenz:
22 Kurorte und Heilbäder, 85
Kliniken, 18 Klöster, mehrere
hundert Hotelanbieter mit
gesundheitstouristischen Angeboten
attraktives Reiseland mit
Genussfaktor: Wein, Wasser,
attraktive Landschaften
lange Tradition von Gesundheit und
Gesundheitstourismus (Römer,
Hildegard von Bingen etc.)
geographische Lage im Herzen
Europas, umgeben
von Ballungsräumen
12
Im Einzugsgebiet (90-PKW-Min.) ca. 3 Mio. Menschen mit
Interesse an Gesundheitsurlaub
Überblick relevanter Kurzreisemarkt
Gebiet
Einwohner
GT-Interessenten*
Anteil an
Einwohnern
Rheinland-Pfalz
4,1 Mio.
339.200
8,3%
90-Pkw-Minuten
um RheinlandPfalz
31,8 Mio.
2.652.000
8,3%
Deutschland
82,3 Mio.
7.200.000
8,7 %
*GT-Interessenten = Gesundheitstourismus-Interessenten
Hinweis: Für kleinere Einheiten als Nielsen-Gebiete wurde zur Berechnung der Anzahl der GT-Interessierten eine gleichmäßige Verteilung innerhalb der Nielsen-Gebiete angenommen.
13
Prozess zur Neuausrichtung des Gesundheitstourismus
Umsetzungsprozess der Neuausrichtung
Grundlagen und Marktchancen
Eckpfeiler der Neuausrichtung
Produktentwicklung in drei Angebotsbereichen
Fazit und Ausblick
Marketing- und Vertriebskonzept
Pilotanbieter – Seehaus Forelle
Weiterer Umsetzungsprozess
14
Eckpfeiler der Neuausrichtung: drei Angebotsbereiche
I
„Medical Mental Wellness“
Übertragung des Medical WellnessBegriffs auf den seelisch-geistigen
Bereich: Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit, Belastbarkeit
Angebote, die gesundheitswissenschaftlich anerkannt und von
medizinisch-therapeutischen
Personal begleitet sind
15
Eckpfeiler der Neuausrichtung: drei Angebotsbereiche
II
„Wellness mit mentalen
Entspannungsbausteinen“
Richtet sich an Kunden, die an
körperlichem und seelischem
Wohlbefinden interessiert sind
Keine medizinisch-therapeutische
Begleitung
Angebote kombinieren klassische
Wellness-Programme mit
medizinisch-psychologisch
anerkannten Entspannungstechniken
16
Eckpfeiler der Neuausrichtung: drei Angebotsbereiche
III
„Entschleunigung“
Auszeit aus der alltäglichen
Betriebsamkeit bei Anbietern in
absoluter Ruhe und Natur
Keine medizinisch-therapeutische
Begleitung
Ruhe und Rückzug vom Alltag in
Kombination mit medizinischpsychologisch anerkannten
Entspannungstechniken
17
Gemeinsam Chancen nutzen profilierte Angebote entwickeln und vermarkten
Eine Dachmarke
zielgruppenscharfer, ganzheitlicher Marktauftritt des Landes
breite Beteiligungsmöglichkeiten für alle Anbieter in einem kaum besetzten Zukunftsmarkt
höchste Qualität: Wirksamkeit, Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit, Service
Stärken einsetzen: Kompetenz und regionaltypischer Anstrich
individuelle Angebote mit mentalem Profil
Zukunftsthema Nr.1 „Mentale Gesundheitsförderung“
„Medical Mental
Wellness“
„Wellness mit mentalen
Entspannungsbausteinen“
„Entschleunigung“
Gemeinsames Fundament
18
Prozess zur Neuausrichtung des Gesundheitstourismus
Marketing- und Vertriebskonzept
Weiterer Umsetzungsprozess
19
Marketingstrategie Inland
Wandern
Wandern
Radwandern
Radwandern
Wein
Wein
Gesundheit
Gesundheit
Kultur als begleitendes Element in allen Themen
Image-Darstellung
Image-Darstellung // Basis-Informationen
Basis-Informationen
(Veranstaltungen,
(Veranstaltungen, Pocket
Pocket Guide,
Guide, Freizeitcard,
Freizeitcard, etc.)
etc.)
20
Markenstrategie Inland
21
Markenstrategie Inland
22
Markenstrategie Inland
23
Zielgruppenorientiertes Themenmarketing
Eine Programmmarke
Drei Programmschwerpunkte
Medical Mental
Wellness
Wellness
Entschleunigung
mit mentalen
Angebotsbausteinen
Empowerment, Selbstkompetenz,
Selfness, Ruhe & Einfachheit
Zielgruppen
Zielgruppe A
Zielgruppe B
Maßnahme 1
Maßnahme 2
Zielgruppe C
Maßnahme 3
Zielgruppe D
Maßnahme 4
24
Markenwerte
Medical Mental
Wellness
Wellness
Entschleunigung
mit mentalen
Angebotsbausteinen
Empowerment, Selbstkompetenz,
Selfness, Ruhe & Einfachheit
Work-Life-Balance
Stressprävention/-abbau
Belohnung
Geborgenheit
Gelassenheit
Auszeit
Nachhaltigkeit
Ganzheitlichkeit
Wirksame / validierte Angebote
25
Was soll die Marke transportieren?
Auszeit
Belohnung
Stressabbau
Medical Wellness
Work-Life-Balance
Der Mensch
Gesundheitstourismus
Ich stehe im Mittelpunkt
steht
im Mittelpunkt
Rheinland-Pfalz
Wellness
Lebensfreude
Nachhaltigkeit
Entschleunigung
Ganzheitlichkeit
26
27
• Ich nehme mir bewusst Zeit für mich
• Raus aus dem Alltag
• Weg mit dem Stress
• Erholung
• Auseinandersetzen mit sich selbst
• Zu sich finden
• Sich selbst und den Körper ernst nehmen
28
Partnermarke
IchZeit als eingetragene Marke
wird an die Partner vergeben
Dient als Qualitätsabsender
1-farbige, dezent zurück nehmende
Ausführung
29
Prozess zur Neuausrichtung des Gesundheitstourismus
Marketing- und Vertriebskonzept
Pilotanbieter – Seehaus Forelle
Weiterer Umsetzungsprozess
30
Umsetzung in der Fläche
Umsetzung der Produktentwicklung im Land
(Kompetenzinseln)
Gedruckte Umsetzungshilfe verfügbar
Interessierte Kooperationspartner haben die Möglichkeit,
sich bzgl. der Umsetzung und der Qualitätskriterien beraten
zu lassen und aktive Hilfestellung zu bekommen
An den Marketingmaßnahmen können sich die Anbieter
im Rahmen von Marketingpaketen beteiligen
31
Zeitplan
Ab Mai 2009
Erste Marktpräsenz
Image-/Produkt-Broschüre
Internet-Auftritt
Juli / August 2009
Akquise weiterer Partnerbetriebe
Bis September 2009
Marktest
Erste Maßnahmen wie Mailings, Medienkooperationen
und Pressearbeit
November 2009
Offizieller Marktstart mit 28 Partnern
Tourismustag am 02.12.2009 in Bad Kreuznach
32
Vielen Dank
für Ihre Aufmerksamkeit!
Dr. Achim Schloemer
Geschäftsführer
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
02. Dezember 2009
33
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