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Bibelübersetzung - weshalb, wie, wozu - Wycliffe

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Bibelübersetzung - weshalb, wie, wozu
Inhalt:
Gegenstandslektion, Geschichte, Übersetzungsübung, Info,
Basteln
www.wycliffe.ch
Ziele:
Die Kinder wissen, weshalb Bibelübersetzung nötig ist.
Die Kinder erleben, wie unterschiedlich Sprachen funktionieren.
Die Kinder beten für ein Volk ohne Bibel.
Optional: Die Kinder und ihre Familien sammeln Geld für Bibelübersetzung.
Publikum:
1.-6. Klasse
Zeitrahmen: mindestens 30 Minuten. Einzelne Elemente können natürlich gekürzt oder
übersprungen werden.
Einstieg: "leere" Bibel
Geschichte von Manuel
Andere Kulturen
Redewendungen in einer fremden Sprache
Bibelübersetzung selbst erlebt
Gebet für ein Volk ohne Bibel
Kässeli basteln
5'
10'
7'
5'
8'
5'
5'-10'
Bibeltext:
Apostelgeschichte 2,1-6
Vorbereitungen:
"leere" Bibeln bei Wycliffe bestellen (gratis) (info@wycliffe.ch)
Folie, Poster oder Power Point "Was hast du gesagt?" bereithalten
Arbeitsblatt "Übersetzungsübung" für jedes Kind kopieren.
Manuel- (oder Nard-) Geschichte herunterladen.
Schreibzeug (Bleistifte, Farbstifte) für alle Kinder bereithalten.
Optional:
Etwas exotisches zum Naschen, z.B. Bananenchips
Infos und Gebetsanliegen über ein Volk ohne Bibel herunterladen oder bei Wycliffe
verlangen.
Kässeli-Bastelbogen herunterladen von http://de.wycliffe.ch/kaesseli
Wycliffe Schweiz, Lektion "Bibelübersetzung – weshalb, wie, wozu"
1
Lektion:
Material:
1) Einstieg: Eine (normale) Bibel hochhalten und die Kinder
fragen:
normale Bibel, leere
Bibel
Wer von euch hat eine Bibel zu Hause? Wer besitzt schon seine
eigene Bibel?
[Kinder
[Kinder antworten lassen]
Jetzt eine "leere" Bibel hochhalten und öffnen.
Was seht ihr da drin, in diesem Buch? [Kinder antworten
lassen] Nichts? Seht ihr, diese leere Bibel will uns etwas zeigen.
Sie vergleicht etwas. Was sie uns sagen will, ist Folgendes:
Wenn jemand nicht Deutsch kann, nützt ihm eine deutsche
Bibel nichts. Wenn man ihm eine Bibel auf Deutsch in die Hand
drückt, könnte man ihm genau so gut ein leeres Blatt geben,
denn er versteht nichts vom Inhalt. Und genau so geht es heute
noch vielen, vielen Menschen auf der Welt, in anderen Ländern
in Afrika und Asien. Sie sprechen Sprachen, die noch niemand
aufgeschrieben hat und in denen es keine Bibel gibt.
Ja, ist denn das schlimm? Warum ist es traurig, wenn jemand
die Bibel nicht versteht, habt ihr eine Idee? [Kinder antworten
lassen]
Überlegt mal: Wie sollen diese Menschen von Jesus hören, wie
können sie den einzigen lebendigen Gott kennenlernen, wenn
sie die Bibel nicht verstehen? Wenn sie das nicht können,
glauben sie irgend etwas anderes, an die Götter und Götzen und
Geister, die doch gar nicht lebendig sind, von denen ihnen aber
ihre Eltern und Grosseltern erzählen.
2 ) Geschichte:
Geschichte : Manuel
Ich will euch ein Beispiel erzählen. Es ist eine wahre Geschichte,
die ein Junge aus Mexiko erlebt habt. Passt auf, wie sich sein
Leben verändert hat, als er anfing zu verstehen, was in der Bibel
steht.
Geschichte mit Bildern erzählen, anschliessend die Kinder fragen:
Was hat sich verändert in Manuels Leben, als er die Bibel
verstand?
[Er hatte keine Angst mehr vor den Götzen; er hat Jesus
kennengelernt und wollte anderen von ihm erzählen.]
Material:
Kurzfassung ManuelGeschichte
(siehe auch
Kinderbuch "Manuel
traut sich was", ©
Wycliff 2012)
Alternative:
Nard-Geschichte
3 ) Überleitung zum Thema fremdes Land, fremde Sprache und
Kultur
Genau. Jetzt gibt es aber noch viele Menschen auf der Welt,
denen es immer noch so geht wie Manuel am Anfang. Es
braucht noch viele Leute wie Don Pedro, die von zu Hause weg
Wycliffe Schweiz, Lektion "Bibelübersetzung – weshalb, wie, wozu"
2
in andere Länder reisen, um den Menschen dort von Jesus zu
erzählen und ihnen bei der Übersetzung der Bibel zu helfen.
Stellen wir uns mal ein bisschen vor, wie das ist, wenn man so
losreist und in ein anderes Land kommt.
Wer von euch ist schon in ein anderes Land gereist? Wohin?
Womit? Was war dort anders als bei uns? [Kinder antworten
lassen]
4) Thema Kulturlernen
Vieles ist ganz neu! Man muss eine neue Sprache lernen, man
muss lernen, wie man die Leute begrüsst, was in der Kultur dort
üblich ist, wie man sich höflich benimmt. Auch das Essen ist oft
ganz anders!
Spiel "Darf ich was zum Naschen haben, Mama?" (für alle Kinder
kopieren)
Eventuell etwas kleines Exotisches zum Naschen verteilen (z. B.
Bananenchips)
5) Thema Sprachelernen
Sprachelernen ist auch nicht einfach. Sogar wenn man viele
Wörter bereits kennt, kann es schwierig sein, ganze Sätze richtig
zu verstehen, weil die Menschen so anders denken.
Poster oder Folie "Was hast du gesagt?" zeigen.
Schaut, wie Bibelübersetzer gewisse Begriffe übersetzt haben,
damit die Leute das Gemeinte gut verstehen könnten. Ich lese
euch ein paar Sätze vor. Überlegt euch, was die Sätze wohl
bedeuten.
Material:
Spiel "Darf ich was
zum Naschen haben,
Mama?" Siehe
http://de.wycliffe.ch/
materialservice/spiele/
(Sektion „Spiele für
Kinder“)
Material:
Folie "Was hast du
gesagt?"
Arbeitsblatt
"Übersetzungsübung"
Zwei, drei Sätze vorlesen, die Kinder nach Ideen zur Bedeutung
fragen.
Warum sind diese Sätze wohl so schwierig zu verstehen? (Es
sind deutsche Wörter, aber die Sätze ergeben für uns doch
keinen Sinn.) Es liegt daran, dass wir die Sprache anders
gebrauchen, wir sagen die Dinge nicht auf dieselbe Weise.
Deshalb ist es so wichtig, dass Übersetzer genau studieren,
damit sie die richtigen Wörter und die richtige Art finden, in der
neuen Sprache zu sagen, was in der Bibel steht.
Erklären:
Einige dieser Sätze bedeuten: "Jesus liebt mich". Andere
bedeuten "Ich glaube an Jesus."
Jetzt lesen wir diese Sätze gemeinsam. Wenn du denkst, der
Satz bedeutet "Jesus liebt mich", lege deine Hand auf dein Herz.
Wenn du denkst, der Satz bedeutet "Ich glaube an Jesus",
Wycliffe Schweiz, Lektion "Bibelübersetzung – weshalb, wie, wozu"
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strecke beide Arme nach oben. Ok? Los.
Sätze vorlesen; Kinder machen die Bewegungen dazu.
Anschliessend Arbeitsblatt "Übersetzungsübung" verteilen, die
Antworten kurz anschauen.
6) Übersetzungsübung: Psalm 51,9b
51,9b auf Blatt/Poster hochheben.
Jetzt seid ihr dran mit Übersetzen. Stellt euch vor, ihr seid in
Afrika, in einem Land, wo es nie schneit. Wie würdet ihr diesen
Vers für jemanden übersetzen, der noch nie Schnee gesehen
hat?1
Material:
Arbeitsblatt
"Übersetzungsübung"
Bibel (Apg 2,1-6)
Kinder in kleinen Gruppen überlegen lassen, Schreibzeug
bereitstellen. Nach ein paar Minuten freiwillige Teams ihre
Vorschläge vorlesen lassen. Applaus für jedes Team!
Abschliessen mit Apostelgeschichte
Apostel geschichte 2,12,1- 6:
Gott will, dass alle Menschen verstehen, was er sagt.
7 ) Gebet: Jedes Kind erhält eine "leere" Bibel, die es mit nach
Hause nehmen darf. Abschliessen mit Gebet für ein bibelloses
bibell oses
Volk:
Material:
eine leere Bibel für
jedes Kind
Dafür wollen wir jetzt auch beten. Wir beten für ein Volk, das
noch keine Bibel hat. Den Namen eines solchen Volkes findet ihr
auf dem Buchzeichen in eurer leeren Bibel.
Kinder kurz überlegen lassen, was diese Sprachgruppen brauchen,
damit konkret
konkret gebetet werden kann. [Z.B. dass Gott Menschen ruft
und schickt, die dort arbeiten; für Hilfe beim Sprachelernen,
Gesundheit, Bewahrung unterwegs, Weisheit, die richtigen Wörter zu
finden, fürs nötige Geld usw.]
[Alternative: für ein bestimmtes bibelloses
bibelloses Volk beten, wo schon ein
Übersetzungsprojekt läuft, siehe Wycliffe-Gebetsinitiative auf
http://de.wycliffe.ch/mitmachen/beten/voelker-ohne-bibel/ ; oder
kontaktieren Sie unsere Gebetskoordinatorin, E-mail
prayer-initiative@wycliffe.ch, für konkrete Anliegen.]
Optional:
Infos über und
Gebetsanliegen für
ein Volk ohne Bibel
Gemeinsames Gebet, in kurzen Sätzen.
8 ) Kässeli:
Kässeli : Eine weitere Möglichkeit, mitzuhelfen, dass alle Menschen
die Bibel in ihrer Sprache erhalten, ist, Geld zu sammeln. Vorschlag:
Während eines bestimmten Zeitraums (z.B. 3 Monate oder ein halbes
Jahr) im Jubiläumsjahr von Wycliffe Schweiz (2014, 50 Jahre) 50Rappenstücke sammeln (Kinder und ihre Familien).
1) Kässeli-Bastelbogen verteilen
Material:
Kässeli-Bastelbogen
(Herunterladen von:
http://de.wycliffe.ch/
kaesseli )
1
Wie das bei den Ciraamba in Burkina Faso gelöst wurde, wird im Buch „Durch den Horizont sehen“ (© Wycliff
Deutschland 2010) berichtet, Geschichte „Weissgewaschene Afrikaner?“ oder im Jubiläumsbuch „Der
Hirsezwilling. Geschichten aus 50 Jahren Wycliffe Schweiz“ (© Wycliffe Schweiz 2014)
Wycliffe Schweiz, Lektion "Bibelübersetzung – weshalb, wie, wozu"
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2) Kässeli basteln (Wichtig: vor dem Ausschneiden und Zusammenkleben ausmalen).
2) Kässeli (falls keine Zeit zum Basteln ist, den Bastelbogen) nach
Hause nehmen und 50-Rappenstücke sammeln
3) Am Ende der abgemachten Zeit: Kässeli mitbringen, Geld zählen,
für seine gute Verwendung beten (Gelegenheit, Thema
Bibelübersetzung und Völker ohne Bibel zu vertiefen).
4) Geld an Wycliffe überweisen (PC-Konto 40-29796-5 ,
Spendenzweck "Jubiläumsprojekt").
Abschluss (Vorschlag: Lied zum Thema Bibel oder Bibelübersetzung)
Danke für Ihren wertvollen Dienst mit den Kindern! Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Wenden Sie sich an info@wycliffe.ch
Heruntergeladen von: http://de.wycliffe.ch/material-service/kinderprogramme
© 2013 Wycliffe Schweiz, Poststrasse 16, 2504 Biel-Bienne; Tel. 032 342 02 46
Quelle, die mich bei zur Ausarbeitung dieser Lektion sehr inspiriert hat (und die auch Ihnen
weitere Ideen geben kann, allerdings auf Englisch):
http://www.wycliffe.org/Resources/Kids/FreeCurriculum/StepstoBibleTranslation.aspx
November 2013, Andrea Suter
Wycliffe Schweiz, Lektion "Bibelübersetzung – weshalb, wie, wozu"
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Seele and Geist
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