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Im Textauszug von Rudolf Steiner ist zu lesen, wie - Agora Agenda

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,
Juli/August 2014
78
Impressum Seite 14. Jahresabo Fr. 47.–. Probeabo 4 Nummern Fr. 17.–. Agorá-Agenda, Weinbergstr. 2, 8537 Nussbaumen TG, T 052 747 11 11, F 052 747 11 71, www.agora-agenda.ch
Agorá - Monatszeitschrift mit Agenda für Anthroposophie in der Schweiz. Erscheint am 20. des Vormonats
« E U R O PA - R U S S L A N D »
I N D I E S E M H E F T:
VERSUS «RUSSLAND - EUROPA»
• AUFSCHWUNG FÜR DIE
HEILEURYTHMIE Seite 2
• EURYTHMIE-AUSBILDUNG AM
EURYTHMEUM CH Seite 3
Eurythmie:
oder: von sehr unterschiedlichen
Verhältnissen
Die Europäische Politik und ihr flächendeckender
(und als freie Presse getarnter) Propaganda-Apparat der Massenmedien konstruieren nun auch
das «neue» (postsowjetische) Russland zum
grossen Feindbild.
Anfang Juni war im Schweizer Radio eine weibliche Stimme zu vernehmen, selbstbewusst kräftig, guttural, warm, die Laute stark plastisch formend, deutlich: das Deutsch einer Russin, vielleicht einer Kaukasin. Nur wenige Worte bekam
ich mit, und leider nicht, wer diese Frau war. Doch
ist es für das hier zu Sagende nicht nötig, sprach
sie doch als Russin. Ihre Worte waren symptomatisch. Ich gebe sie sinngemäss wieder:
«Wir Russen lieben die Europäer. Wir sind
auch Europäer - haben uns immer als
Europäer gefühlt, Europas Impulse in uns
aufgenommen. Ich verstehe nicht, wie
man uns so schlechtmachen kann.»
Diese Worte kamen von Herzen. Wo haben wir
«Deutschen», Schweizer, das Organ, diese einzelne Stimme als wichtiger und ge-wichtiger denn
jene unzähliger EU-Politiker, Journalisten und ihrer Schweizer Mitläufer zu empfinden?
Politik und Medien präsentieren uns einen absolut geisttötenden Cocktail aus Schwarz-WeissAmerikanismus und EU-Bolschewismus1 und in
Europa hängt man - selber als Tropf - an ihrem
Tropf. Gläubig - statt wissend.
Wir befinden uns gegenwärtig immer spürbarer
im Pädagogium der geistigen Menschheitsführung. Not-wendig ist, das Organ für die grossen
menschheitlichen Verhältnisse zu entwickeln.
Damit können wir – so wir es im Allgemeinen
bereits von der Anthroposophie lernen woll(t)en – heute im Konkreten wirklichkeitsgemässer
nach Russland blicken. Dagegen steht aber der
«Schachzug» einer Welt-Macht, deren Marionetten Politiker, staatlich-diplomierte «Kunst»Schaffende, Journalisten (und was immer noch
zu ihrem Tross gehört) sind, die ein solches, weil
es zum menschheitlichen Fortschritt führt, der
allein die Macht allmählich vernichtet, um jeden Preis verhindern will: Der Schachzug, Russ1 Brave new time: «Dabei sind die schlimmsten Züge der
UdSSR auf die EUdSSR in Brüssel übergegangen...»
Jürgen Elsässer (www.compact-magazin.de)
Europäisches «Holz»1:
• BERTHOLD WULF: EIN GESPRÄCH
HEGELS MIT GOETHE Seite 4
• RUDOLF STEINER:
DIE AUFGABE DER GEISTESWISSENSCHAFT (3. TEIL) Seite 13
AGENDA ........................................... Seiten 6-10
Splitter .................................................. Seite 16
Berthold Wulf
1
siehe Beitrag «Europa-Russland» auf dieser Seite
land den Europäern zum Feind zu machen - und,
wenn dies zu weit getrieben wird, irgendwann
womöglich auch noch umgekehrt. «Man»2 dressiert die biologische, seelische und verstandesbegabte Grundlage des Menschen zur Spezies
«Konsum-Tier», das sich Kraft des an geistiger
Unterernährung leidenden Verstandes für selbstbestimmt hält (weil seine «tierischen» Bedürfnisse ja befriedigt werden - und wessen sollte
es denn sonst noch bedürfen?) und zum Maschinen-bedienenden «Roboter» mit Sozialkompetenz (damit keine Seele einen Strich durch die
Rechnung macht), hält ihn am Tropf einer globalisierten Propagandamaschine und beutet ihn
erfolgreich aus, bis alle Luft (Pneuma) heraus ist.
Aus jedem Einzelnen. Solange lebt «man». Dann
kommt das Burnout. Es dauert an. Entweder wird
der Roboter mit schulmedizinischen Massnahmen temporär wiederhergestellt, oder «man» erwacht «lebendigen Leibes» im eigenen Reich –
dem Reich des Todes – wo es lebendiger ist (und
damit viel anstrengender), als «man» es sich im
«Leben» je hätte träumen lassen. Die Maschinen
und Knochen bleiben wo sie hergenommen wurden. «Man» bleibt zurück. Der Geist weht (und
lodert) wo er will. Das, was in Europa noch nicht
Asche ist, findet sich verwandt mit dem Schein
des Feuers, der aus dem Osten kommt. «Unser»
Schein (präziser: Der Schein unser) kommt aus
Russland (nicht aus Indien oder China), da wird
nämlich gegenwärtig unser «frisches», europäisches, «Holz» verbrannt3.
Iris-Astrid Kern
2 Dieses «Man» kann hier durchaus als Abkürzung bzw
«Rufname» gelesen und verstanden werden. Möge der geneigte Leser mit anthroposophischer Vorbildung selbst auf die Idee
kommen, für wen dieser steht.
3 Es kommt als wärmendes Gas wieder zurück.
DIE VERBINDUNG ZWISCHEN
TOTEN UND LEBENDEN AUS
GEISTESWISSENSCHAFTLICHER SICHT
Im Textauszug von Rudolf Steiner ist zu lesen,
wie der Forscher zur Beobachtung des Übersinnlichen im Menschen kommen kann, und
wie er damit den «Teil» des menschlichen Wesens in Erfahrung bringt, der durch Tod und
Geburt hindurchgeht (der nicht zurückbleiben muss wie nebenstehend beschrieben): das
im eigentlichen Sinne Menschliche, das «Ewige» im Menschen4. Für die Wissenschaft vom
Geist – die anthroposophische Geisteswissenschaft – ist die Verbindung zwischen Toten
und Lebenden entscheidend, die etwa durch
Lesen entsteht. Beim Lesen offenbart sich das
Ewige dem Bewusstsein unmittelbar in Gedankenform. Nicht jeder Autor hat Schriften
hinterlassen, die uns sein Ewiges offenbaren.
Aber auch nicht jeder Autor, der vom Ewigen
Zeugnis ablegt, muss bereits begraben sein. Er
muss allerdings durch Schulung oder besondere Begabung die Fähigkeit haben, aus den
Bewusstseinszuständen heraus zu schaffen,
die im Textauszug geschildert sind. Rudolf
Steiner wurde nicht müde, auf den Fundus an
Werken in der Kulturgeschichte hinzuweisen,
durch welche wir Verbindung mit den Toten
finden können: indem wir lesend ihre Gedanken nachvollziehen und in den Gedanken erwachen, die als Ewiges durch die Menschheitsentwicklung ziehen und die sich in jedem Zeitalter in einer neuen Färbung offenbaren. I. K.
4 Es wurde vor Mitte des 19. Jahrhunderts als DAS GÖTTLICHE
bezeichnet und war eine Frage des Glaubens. Als DAS MENSCHLICHE in den Bereich des Wissens erhoben wurde es im 19. Jahrhundert in Ludwig Feuerbach, Max Stirner, Nietzsche und Rudolf Steiner, der schliesslich mit seiner Erkenntnistheorie auch
die wissenschaftlich-methodischen Grundlagen zu seiner Erkenntnis schuf und der Menschheitsentwicklung einverleibte.
AZB 8537 Nussbaumen | PP/Journal CH-8537 Nussbaumen
Agora-Agenda, Iris-Astrid Kern, Weinbergstrasse 2
V E R A N S TA LT U N G S H I N W E I S E I N D E R A G E N D A
2 Agenda ab 1. Juli
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
Aufschwung für die Heileurythmie –
Eidgenössische Berufsanerkennung in der Schweiz
Der Heileurythmie-Berufsverband sucht für die Heileurythmie den Anschluss an eine breitere Öffentlichkeit und geht selbstbewusst neue Wege. Die Heileurythmie wird bald nicht mehr ausschliesslich im Zusammenhang mit der Anthroposophischen Medizin sondern im KomplementärtherapieAngebot neben vielen anderen bekannten körperorientierten Therapien wie Alexandertechnik, Tai
Chi, Yoga usw wahrgenommen werden können. Dazu wird der Berufsverband Methode und Ausbildungsgang ausführlich dokumentieren, Heileurythmisten werden zur Anerkennung eine Höhere
Fachprüfung ablegen und danach einer jährlichen Weiterbildungspflicht nachkommen müssen.
Das Projekt ist nicht nur arbeitsintensiv, sondern auch finanziell verhältnismässig aufwendig.
I
n der Schweiz besteht durch das Engagement vieler unterschiedlicher Menschenkreise und das Herzblut einer grossen Zahl
einzelner Persönlichkeiten weltweit zum ersten Mal die Möglichkeit einer nationalen Berufsanerkennung für die Heileurythmie. Wir
sind Zeugen eines historischen Prozesses.
Wie ist es dazu gekommen?
Da die öffentliche Sicherung der Anthroposophischen Medizin in der Schweiz ohne
Einbezug der anthroposophischen Therapierichtungen (Heileurythmie, Kunsttherapien
und Rhythmische Massage) verfolgt wird,
stehen diese ungeschützt und ohne Lobby im
nationalen Gesundheitsmarkt und sind der
Willkür der Versicherungen und der Registrierungsstellen ausgeliefert.
Türen tun sich auf
Durch die Zusammenarbeit des Bundesamt
für Berufsbildung und Technologie mit dem
Schweizer Roten Kreuz eröffnete sich im Jahr
2000 die Möglichkeit zur Entwicklung neuer,
nicht akademischer Berufsbilder innerhalb
des Schweizerischen Gesundheitswesens. Ziel
war, die Spreu vom Weizen zu trennen, in die
Fülle der Methoden Ordnung zu bringen und
hinsichtlich der Unterrichtsinhalte und der
Kompetenzen der Praktizierenden eine gemeinsame Basis zu schaffen. So haben sich bis
heute drei neue, methodenübergeifende Berufsbilder herauskristallisiert: KomplementärTherapie (www.oda-kt.ch), Alternativmedizin (www.oda-am.ch) und Kunsttherapie
(www.kskv-casat.ch).
Die Entscheidung für eine öffentliche Berufsanerkennung war unter den Schweizer
Heileurythmisten, den sich für die Heileurythmie engagierenden Ärzten und den die
Methode verantwortenden Persönlichkeiten
in der Medizinischen Sektion über Jahre hinweg mit vielen Fragen und grossem Ringen
verbunden. Neben dem Richtungsentscheid
«KomplementärTherapie» oder «Kunsttherapie» ging es auch darum, wie weit man sich
öffentlichen Anforderungen und Reglementierungen aussetzen wollte. Was könnte der
Heileurythmie schaden und was könnte eine
zeitgemässe Weiterentwicklung der Heileurythmie und ihrer Praktizierenden fördern?
Entschluss zur öffentlichen
Berufsanerkennung als KomplementärTherapie
Nach sorgfältigen Recherchen und Erwägungen des damaligen Vorstandes des Heileurythmie Berufsverband Schweiz fällte die
Mitgliedschaft im Jahr 2008 den Entscheid in
Richtung KomplementärTherapie. Der Berufsverband wurde darauf hin Mitglied im
Dachverband Xund, welcher heute ca. 6000
Praktizierende vertritt. Im Mai 2009 brachte das Ergebnis der Volksabstimmung «Ja zur
Komplementärmedizin» einen zusätzlichen
Aufschwung in die Entwicklung der beiden
Berufsbilder KomplementärTherapie und
Alternativmedizin.
Unter dem Dach der «Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie – OdA KT»
mit insgesamt 8000 Praktizierenden hat der
DvXund und damit die Heileurythmie eine
starke Stimme innerhalb des Schweizerischen
Gesundheitswesens. Die OdA KT ist der Träger des neuen Berufsbildes und verantwortet
in Zusammenarbeit mit dem dafür zuständigen Staatssekretariat für Bildung, Forschung
und Innovation die Richtlinien, die Zulassungsbedingungen und die Durchführung
der Höheren Fachprüfung.
Damit ist der Schritt gelungen, mit der
Heileurythmie aus dem rein anthroposophischen Umfeld herauszutreten und im Kontext
von in weiten Kreisen bekannten Methoden
wie Craniosacral Therapie, Feldenkrais, Alexandertechnik, Bewegungs- und Tanztherapie
sowie Yoga zu stehen. Diese Entscheidung war
sehr umkämpft. Doch sehen wir es als richtig
und wichtig an, dass dort, wo Menschen nach
einer Bewegungstherapie suchen, nicht nur
östlich ausgerichtete Methoden und Weltanschauungen wie Yoga, Qi Gong oder Tai Chi
auftreten, sondern auch die Heileurythmie
mit ihrem ganz anderen spirituellen Hintergrund. Heileurythmie wird jetzt in zweifacher
Weise wahrgenommen: als eine der Methoden
der Anthroposophischen Medizin und neu als
eine der Methoden der KomplementärTherapie.
Die letzten und auch kostspieligsten
Schritte auf diesem langen Weg
Für die Akkreditierung des Heileurythmie Berufsverband Schweiz als öffentlichen Träger
der Methode Heileurythmie wurden die Ver-
bandsstrukturen des HEBV-CH den öffentlichen Anforderungen angepasst. Es wurde eine Weiterbildungspflicht für alle aktiven Mitglieder mit jährlicher Kontrolle eingeführt,
die Statuten wurden überarbeitet, eine Geschäftsordnung und ein Leitbild erstellt. Alle
Reglemente, die Vernetzung des Verbandes,
die Ausbildungen usw. sind in einem umfangreichen Qualitätsordner zu dokumentieren,
der jährlich vom Dachverband Xund kontrolliert wird. Zurzeit wird eine Methodenidentifikation erstellt, welche die Geschichte und
den geisteswissenschaftlichen Hintergrund
der Heileurythmie sowie den Ausbildungsgang dieser Methode darlegt. Dieser Schritt
stellt uns vor die Aufgabe, einen Bildungsweg
mit Inhalten und Stundenumfang öffentlich
darzustellen, der sowohl die Grundlagen der
Eurythmie wie die therapeutische Fachqualifikation umfasst. Wenn die Akkreditierung wie
geplant gelingt, so können im Laufe des Jahres
2015 die ersten berufserfahrenen Heileurythmisten die Höhere Fachprüfung KomplementärTherapie absolvieren. Die Umgestaltung
der Ausbildung samt der Integration der neu
geforderten, methodenübergreifenden Kompetenzen wird noch etwas mehr Zeit benötigen. Doch sehen wir mit Zuversicht in eine
Zukunft, in der die Heileurythmie bei allen
bekannt sein wird, die sich eigenaktiv um ihre
Gesundheit und Genesung bemühen.
Die Kosten dieser Akkreditierung sind für
unseren kleinen Verband mit aktuell 156 aktiven Mitgliedern sehr hoch und können nicht
aus den laufenden Einnahmen finanziert werden. Allein in diesem Jahr erwarten wir Zusatzkosten gegen Fr 12’000. Glücklicherweise fand das Projekt bisher genügend Anklang
und Unterstützung. Darauf sind wir vorläufig auch weiterhin angewiesen. Sollten Sie den
vom Heileurythmie Berufsverband Schweiz
eingeschlagenen richtungsweisenden Weg unterstützen wollen, finden Sie unten die Postverbindung. Bei weitergehenden Fragen ist
Ihnen das Sekretariat gerne behilflich.
Gabriele Lang, Präsidentin,
Theodor Hundhammer, Vizepräsident
Heileurythmie Berufsverband Schweiz
Heileurythmie Berufsverband Schweiz
Der Heileurythmie Berufsverband Schweiz wurde 1969 als weltweit erster Heileurythmie-Berufsverband gegründet. Er fördert die Heileurythmie als Beruf und die Qualität der therapeutischen Arbeit seiner Mitglieder. Die beruflichen
Interessen der Mitglieder vertritt er gegenüber
der Öffentlichkeit, Institutionen und Leistungserbringern.
Heileurythmie Berufsverband Schweiz
Oberer Zielweg 60, CH-4143 Dornach
info@heileurythmie.ch
www.heileurythmie.ch
Spendenkonto: Postfinance 30-4622-5
(Vermerk: HFP-Akkreditierung)
Agenda ab 1. Juli 3
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
Die Eurythmie-Ausbildung am Eurythmeum CH
Was der Praxis als Heileurythmist, Heileurythmistin vorausgeht, aber auch der Eurythmie
als Bühnenkunst oder ihrer Praxis in pädagogischen und sozialen Berufen, ist ein Studium
der Eurythmie, wie es bei uns in der Schweiz am
Eurythmeum CH angeboten wird. Ulla Hess
ist Dozentin am Eurythmeum CH. Zusammen
mit einigen Studierenden: Shen-tzi Lee, Sophie
Khazalia, Susanne Böttcher, Yekaterina Grigoryan, Stanislav Tatlok und Maddalena Pellerino, gibt sie Einblicke in das Eurythmie-Studium.
D
as Eurythmeum CH in Aesch ist eine Eurythmie-Ausbildung, wo Sie sich künstlerische Fähigkeiten im Bereich Bewegung erwerben können. Stellen Sie sich das tägliche
Leben im Haus Eurythmeum CH so vor, dass
Sie mit Menschen zusammen sind, die von
überall her aus der Welt kommen: Brasilien,
Russland, Georgien, Armenien, Iran, Spanien, Taiwan, Japan, England, USA, Deutschland, Schweiz, das sind im Moment die Länder, aus denen unsere Studierenden kommen.
Malen Sie sich aus, wie interessant es ist, mit
so verschiedenen Kulturen in Berührung zu
kommen. Zu erleben, wie die Bewegungen
der Eurythmie, deren Grundlage eine global
verständliche Bewegungssprache ist, Völker
verbinden kann. So erwerben Sie sich neben
einer Bewegungskompetenz auch viele soziale
Kompetenzen.
«To study Eurythmy is one of my best decisions
I have ever made. I’ve got so much inspirations
and wonderful moments, which are hard for me
to put into words» schreibt eine Studentin aus
Taiwan.
«In dieser materiellen Welt ist die Eurythmie für
mich die beste Lösung, als Ausdrucksart und Lebenssphäre. Die Eurythmie ist die geistige Quelle für meine Seele», schreibt eine Studentin aus
Georgien.
Jede Art von körperlicher Betätigung gibt Ihnen ein Gefühl von Befriedigung und Befreiung. Was ist nun das Besondere an der eurythmischen Bewegung? Die Eurythmie arbeitet
mit dem Wort. Wenn ich mich sprachlich äussere, kann ich mit anderen Menschen kommunizieren. In der Eurythmie forme ich Laute, Worte, Sätze mit meinen Füssen, Armen,
Händen, mit Bewegungsformen im Raum.
Ich kann erfahren, dass die Sprache nicht nur
Mittel zum Zweck der Kommunikation ist,
sondern Kräfte in sich trägt. Kräfte, die verändernd auf Körper und Seele wirken und
harmonisierend und heilend sind.
«In jeder Unterrichtsstunde entstanden neue
Aussichten, kam es zu Wesentlichem und ich
fühlte mich als ganzen Menschen angesprochen.
Beim Erarbeiten eines Werkes war der Weg im-
Studierende aus Taiwan, Italien, Japan
mer kreativ, phantasievoll und strukturiert aufgebaut - niemals dogmatisch!» schreibt eine bereits diplomierte Studentin aus Deutschland.
Die Arbeitsweise im Eurythmeum CH möchte Ihre Selbständigkeit im Umgang mit den
Grundelementen der Eurythmie fördern. So
gibt es in jedem Studienjahr vertiefende Projekte, wo Sie z.B. Beobachtungsaufgaben erhalten, wo Sie Referate zu selbst gewählten
Themen ausarbeiten oder solistische Aufgaben im Bereich Ton- oder Lauteurythmie auf
der Bühne präsentieren. Der tägliche Unterricht findet in Gruppen statt, was ein wichtiges
Merkmal einer Eurythmie-Ausbildung ist. Im
Gruppenprozess wachsen Sie selbst über sich
hinaus, gleichzeitig lernen Sie sich selbst zu
spiegeln. Plötzlich zu bemerken, dass Sie auch
schwierige Seiten haben, dies kann Sie in Krisen stürzen. Wie jede Berufsausbildung lotet
auch die Eurythmie-Ausbildung Ihre Grenzen
aus. Doch werden Sie an diesem Punkt nicht
allein gelassen, es finden regelmässig Evaluationsgespräche statt, die Ihnen über diese
Schwellen hinweghelfen.
«Für mich ist es sehr wichtig, in der Schweiz studieren zu können, ich schätze die gut ausgebildeten Lehrpersonen, die uns hier unterrichten»,
schreibt eine armenische Studentin.
Die Dozenten und Dozentinnen, die im Eurythmeum CH unterrichten,sind gleichzeitig
Künstler und Pädagogen. Sie verfügen über
langjährige Erfahrungen als Bühnenkünstler in Ensembles oder mit eigenen Projekten.
Gastdozenten geben regelmässig Einblicke in
die verschiedenen Berufsfelder: Eurythmie in
den Rudolf Steiner-Schulen, in Betrieben oder
der Therapie.
Das Haus Eurythmeum CH, in der Nähe des
Goetheanum in Dornach, liegt in guter Verkehrsanbindung etwa 20 Minuten von der
Kulturstadt Basel entfernt. Es verfügt über
eine eigene Bühne und lichtdurchflutete Arbeitsräume. Eine Cafeteria lädt ein, sich zu begegnen oder manchmal auch Feste zu feiern.
Warum braucht die Welt heute ausgebildete
Eurythmiker? Weil:
«Modern Eurythmists have particularly sensitive-instinct, perception and deep observation,
absorbing the cultural impulses of his environment» schreibt ein Student aus Russland.
«Die Eurythmie bringt alles in Bewegung!
Nicht nur äusserlich – durch die Formen, die
man schreitet – sondern vor allem innerlich, im
eigenen Denken und in der eigenen Entwicklung wird durch die Eurythmie alles neu und
intensiver in Bewegung gebracht. Das Leben
wird dadurch nicht einfacher – aber bewusster
und reicher. Es ist an der Zeit, dass sich auch
die Menschheit nach «erneuerbarer Energie»
umsieht. Nach einem neuen «Motor», der die
Menschheit vorwärtsbringt – scheinen doch die
alten zu versagen...» so schreibt eine Studentin
aus der Schweiz.
Eurythmeum CH
Ausbildung und Bühnenensemble
Apfelseestrasse 9a
4147 Aesch, Tel. 061 701 84 66
www.eurythmeum.ch
Feierliche Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres
am 31.08.2014 um 18 Uhr: öffentliche EurythmieAufführung «Könnt ihr nicht wachen...?» Die Elementarphantasien von Christian Morgenstern u.a. Eurythmie Ensemble des Eurythmeum CH
4 Agenda ab 1. Juli
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
Berthold Wulf:
Intuitive Selbstdurchlichtung des Begriffs das Denken in der «Gemeinschaft der Vernünftigkeit».
Ein Gespräch Hegels mit Goethe
H
egel hat – in seiner «Enzyklopädie der
philosophischen Wissenschaften» – wie
in einer Antwort auf Goethes «gegenständliches Denken» und «anschauender Urteilskraft» von der Seite der denkenden Intuition
den Blick gerichtet auf die Fähigkeit, die wahrnimmt und beobachtet, auf die «Aufmerksamkeit». Goethes Aufmerksamkeit, die «nicht
über das Denken gedacht» hat, lebt selbstvergessen in der Welt, die sich den Sinnen offenbart. Hegel blickt von der Intuition her auf solche Aufmerksamkeit. Dabei wird ihm dieses
Blicken zur Seelnkunde, zur Psychologie: Die
Intuition, wenn sie sich auf das Allgemeine
wie die Begriffe «Sein» und «Nichts» richtet1,
hat Willenscharakter; nur dadurch, dass der
Wille unbewusst dem Bewusstsein ist, schlägt
der allgemeine Begriff «Sein» in das «Nichts»
um, entzieht sich eigentlich dem Bewusstsein,2
wird nichts. Der Intution dann zunächst benachbart nach dem Willen ist das Fühlen. In
der «Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften» kommt Hegel dann auch ausführlich auf das Gefühl in der Richtung der
Aufmerksamkeit auf die Sinnesempfindung
und Wahrnehmung zu sprechen; «Gefühl ist
die unmittelbare, gleichsam präsenteste Form,
in der sich das Subjekt zu einem gegebenen Inhalt verhält; es reagiert zuerst mit seinem besonderen Selbstgefühle dagegen, welches wohl
gediegener und umfassender sein kann als
ein einseitiger Verstandesgesichtspunkt, aber
ebensosehr auch beschränkt und schlecht;
auf alle Fälle ist es die Form des Partikuliären
und Subjektiven. Wenn ein Mensch sich über
etwas nicht auf die Natur und den Begiff der
Sache oder wenigstens auf Gründe, der Verstandesallgemeinheit, sondern auf sein Gefühl
beruft, so ist nichst anders zu tun, als ihn stehenzulassen, weil er sich dadurch der Gemeinschaft der Vernünftigkeit verweigert, sich in
seine isolierte Subjektivität, die Partikuliarität
einschliesst.»3
Die «Gemeinschaft der Vernünftigkeit» ist
die, welche der Intuition selbstdurchlichteter
Begriffe zugänglich ist, nicht nur die Gemeinschaft aller, die der Vernunft zugänglich sind,
sondern auch die Gemeinschaft mit der Weltvernünftigkeit des Logos der Welt selbst. Im
Blick auf das Individualisierende aus der Vernunft aber kommt der Empfindung eine besondere Rolle zu. Darum sieht sich Hegel veranlasst, zu Obenstehendem einen «Zusatz» zu
setzen: «Zusatz. In der Empfindung ist die genze Vernunft – der gesamt Stoff des Geistes vor1
2
3
Hegel, Wissenschaft der Logik
Hegel, Wissenschaft der Logik; «C. Werden»
Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften
handen. Alle unsere Vorstellungen, Gedanken
und Begriffe von der äusseren Natur, vom
Rechtlichen, vom Sittlichen und vom Inhalt
der Religion entwickeln sich aus unserer empfindenden Intelligenz; wie dieselben auch umgekehrt, nachdem sie ihre völlige Auslegung
erhalten haben, in die einfache Form der Empfindung konzentriert werden. Mit Recht hat
deshalb ein Alter gesagt, dass die Menschen
aus ihren Empfindungen und Leidenschaften
sich ihre Götter gebildet haben. Jene Entwicklung des Geistes aus der Empfindung heraus
pflegt aber so verstanden zu werden, als ob die
Intelligenz ursprünglich durchaus leer sei und
daher allen Inhalt als einen ihr gänzlich fremden von aussen empfange. Dies ist ein Irrtum.
Denn dasjenige, was die Intelligenz von aussen
aufzunehmen scheint, ist in Wahrheit nichts
anderes als das Vernünftige, folglich mit dem
Geiste identisch und ihm immanent. Die Tätigkeit des Geistes hat daher keinen anderen
Zweck als den, durch Auf hebung des scheinbaren «Sich-selber-äusserlich-Seins» des an
sich vernünftigen Objektes auch den Schein
zu widerlegen, als ob der Gegenstand ein dem
Geiste äusserlicher sei.»4
Hegel lässt dann die Intuition in die Beobachtung «umschlagen»: Der Denkblick wendet sich nach aussen, wird manifest in der Welt,
die in der Sinnesempfindung durch die «Anschauungsformen» (I. Kant) Raum und Zeit
sich offenbart (Paragraph 448); «Die Intelligenz bestimmt... den Inhalt der Empfindung
als ausser sich Seiendes, wirft ihn in Raum und
Zeit hinaus, welches die Formen sind, worin
sie anschauend ist.»5 Hegel führt dann als
«Zusatz» wieder an: «Die in der Empfindung
und im Gefühl vorhandene unmittelbare, also unentwickelte Einheit des Geistes mit dem
Objekt ist noch geistlos. Die Intelligenz hebt
daher die Einfachheit der Empfindung auf, bestimmt das Empfundene als ein gegen sie Negatives, trennt dasselbe somit von sich ab und
setzt es in seiner Abgetrenntheit zugleich doch
als das Ihrige. Erst durch diese doppelte Tätigkeit des Auf hebens und Wiederherstellens
der Einheit zwischen mir und dem Anderen
komme ich dahin, den Inhalt der Empfindung
zu erfassen. Dies geschieht zunächst in der
Aufmerksamkeit. Ohne dieselbe ist daher kein
Auffassen des Objektes möglich; erst durch sie
wird der Geist in der Sache gegenwärtig, erhält
derselbe zwar noch nicht Erkenntnis – denn
dazu gehört eine weitere Entwicklung des
Geistes – , aber doch Kenntnis von der Sache.
Die Aufmerksamkeit macht daher den Anfang
4 s. Anm. 3
5 s. Anm. 3
der Bildung aus»6 Goethes «gegenständliches
Denken» (Heinroth) nimmt sich in der Sprache Hegels so aus: «Näher muss aber das Aufmerken so gefasst werden, dass dasselbe ein
Sicherfüllen mit einem Inhalte ist, welcher die
Bestimmung hat, sowohl objektiv wie subjektiv zu sein oder, mit anderen Worten, nicht nur
für mich zu sein, sondern auch selbständiges
Sein zu haben. Bei der Aufmerksamkeit findet
also notwendig eine Trennung und eine Einheit des Subjektiven und des Objetiven statt, –
ein Sich-insichReflektieren des freien Geistes
und zugleich eine identische Richtung desselben auf den Gegenstand»7
Hegel macht dann darauf aufmerksam,
dass es ein Irrtum sei zu denken, «dass die Aufmerksamkeit etwas Leichtes sei. Sie erfordert
vielmehr eine Anstrengung, da der Mensch,
wenn er den einen Gegenstand erfassen will,
von allem anderen, vor allen den tausend in
seinem Kopf sich bewegenden Dingen, von
seinen sonstigen Interessen, sogar von seiner
eigenen Person abstrahieren und, mit Unterdrückung seiner, die Sache nicht zu Worte
kommen lassenden, sondern vorschnell darüber aburteilenden Eitelkeit, starr sich in die Sache vertiefen, dieselbe, ohne mit seinen Reflexionen darein zu fahren, in sich walten lassen
oder sich auf sie fixieren muss. Die Aufmerksamkeit enthält also die Negation des eigenen
Sichgeltendmachens und das Sichhingeben an
die Sache – zwei Momente, die zur Tüchtigkeit
des Geistes … notwendig sind…»8 «Sichgeltendmachen» und «Sich-hingeben» sind die
beiden psychologischen Elemente dessen, was
in der Intuition und Beobachtung sich auf den
Geist oder dessen «Aussersichsein», die Sinneswelt, richtet. Hegel fügt dann Beispiele an, wie
der Denkblick wahrnimmt: «Der Botaniker
zum Beispiel bemerkt an einer Pflanze in derselben Zeit unvergleichlich viel mehr als ein
in der Botanik unwissender Mensch. Dasselbe gilt natürlich erweise in bezug auf alle übrigen Gegenstände des Wissens. Ein Mensch
von grossem Sinne und von grosser Bildung
hat sogleich eine vollständige Anschauung des
Vorliegenden; bei ihm trägt die Empfindung
durchgängig den Charakter der Erinnerung.»9
Hegels seelische Aufmerksamkeit stellt fest,
dass man eben nur wahrnimmt, was man auch
denken kann, dass beide Elemente einander
bedingen. «Solve et coagula»10, heisst die alchimistische Regel der Welterkenntnis. Weil aber
der Intuition das Gefühl zunächst benachbart
ist, von dessen Wahrnehmung Hegels Aufmerksamkeit ausging, folgt nun ds seelische
Beobachtungsresultat: «Wie wir im Obigen gesehen haben, findet in der Aufmerksamkeit eine Trennung und eine Einheit des Subjektiven
6
7
8
9
10
s. Anm. 3
s. Anm. 3
s. Anm. 3
s. Anm. 3
(Lat.) löse und verbinde (Red)
Agenda ab 1. Juli 5
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
stimmung ordnen sich die fünf Sinne dergestalt, dass auf der einen Seite der Geruch und
der Geschmack, auf der anderen dagegen das
Gesicht und das Gefühl14, in der Mitte aber das
Gehör zu stehen kommt. Der Gerucht hat es
mit der Verflüchtigung oder Verduftung, der
Geschmack mit der Verzehrung des Objekts
zu tun. Diesen beiden Sinnen bietet sich also
das Objekt in seiner ganzen Unselbständigkeit, nur in seinem materiellen Verschwinden
dar. Hier fällt daher die Anschauung in die Zeit
und wird die Versetzung des Empfundenen
aus dem Subjekt in das Objekt weniger leicht
als bei dem sich vornehmlich auf das Widerstandleistende des Gegenstandes beziehenden
Sinne des Gefühls, so wie bei dem eigenlichen
Sinne der Anschauung, beim Gesicht, das mit
dem Objekte als einem überwiegend Selbständigen, ideell und materiell Bestehenden sich
beschäftigt, zu ihm nur eine ideelle Beziehung
hat, nur dessen ideelle Seite, die Farbe, vermittels des Lichtes empfindet, die materielle Seite
aber am Objekt unberührt lässt.»15 – Das Ganze ist ein Gespräch Hegels mit der Geistesart
Goethes. Weil es aber diese vom Seelischen her
anblickt – Hegel ging vom Gefühl, benachbart
der Intuition, aus – erhebt sie sich eine Stufe
über die «anschauende Urteilskraft» der Beobachtung: Aus Wahrnehmung und Denken
ist die Aufmerksamkeit des Sinnesbewusstseins gewoben; das Gefühl ist die Substanz,
aus der jenes überhöht wird. Auf der Nachtseite des Bewusstseins träumt die Seele auf
der Bewustseinsstufe des Fühlens in Bildern.
Auf der Tagseite, Wahrnehmung und Denken
überhöhend, schaut sie in Imaginationen: Ihren «Stoff» nimmt sie vom Fühlen, ihre «Form»
von der Helligkeit der Aufmerksamkeit, die
Wahrnehmung und Denken gewähren. Die
Nacht des Traumes in den Tag gerückt ist Imagination. Wir wenden uns nun wieder Goethe
zu in einem wenig beachteten Gespräch mit
Carl Gustav Carus über die Psychologie der
Nachtseite der Seele an der Schwelle der Imagination.16
14 ältere Ausdrucksweise für Sehsinn und Tastsinn (Red)
15 s. Anm. 3
16 Das darauf folgende Kapitel ist überschrieben mit «Der
entfallene Wille und die «Psychologie der Nachtseite» des Bewusstseins». (Red)
Das Kapitel ist entnommen aus:
Berthold Wulf: «Goethe und Hegel» Gesamtausgabe Band IV, Okeanos Verlag Zürich 1985
ICH WAR im Wald, in Moor und Moos
und träumte in der Höhle.
Und wuchs die Seele riesengross.
Und liess die Seele langsam los
das Göttliche der Seele.
Und schneite es von oben ein,
wie wohl der Himmel schnein wird.
Und schmolz der Schnee. Und schmolz der
Stein.
Und schmolz mit beiden rings der Schein,
dass nur das Sein rein sein wird.
Im Sagenwalde um mich her
belebte sichs. Und ruhn wird,
was bloss wie vordem bildhaft wär.
Und blühten Mythen und die Mär
im Takt, wie das Herz tun wird
an Schlägen. Und bald schlugs im Feld
tiefschlafender Gewalt so.
Und wurde Welt über der Welt,
Welt an den Sternenrand gestellt
und wie der Sage Wald so.
Und Bilder wie der Phantasien
und wie des Walds: verschwisterts
sich. Einhornherden drüben ziehn.
In meinem Garten Rosen blühn.
Und vor der Pforte flüsterts.
Viel Wechselreden. Gäste sinds
von weit. Gar nicht emphatisch
wie weitgereist. Wie Hauch des Winds.
Der Duft des Rosenangebinds
weht sternwärts aromatisch.
Das Gedicht ist entnommen aus:
Berthold Wulf: «Das Jahr unseres Herrn» Gesamtausgabe Band XV, Kap. XII, Okeanos Verlag Zürich 1990
Leben und Werkverzeichnis siehe
www.bertholdwulf.ch
Berthold Wulf (2. Juli 1926, Hannover 11. Juni 2012, Weinfelden)
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11 s. Anm. 3
12 s. Anm. 3
13 s. Anm. 3
�
und des Objektiven statt. Insofern jedoch die
Aufmerksamkeit zunächst beim Gefühl hervortritt, ist in ihr die Einheit des Subjektiven
und des Objektiven das Überwiegende.»11
Nun wendet Hegel die Aufmerksamkeit auf
die «innere» und äusserliche» Empfindung gemäss den beiden möglichen Denkblickrichtungen, die beiden Empfindungen, die vor der
Wahrnehmung und dem Denken sich finden,
und kommt dabei, wie es der Logik von Wahrnehmung und Denken – Goethe und Hegel,
ein Klapitel Geschichte gewordenen Bewusstseins – entspricht, auf Goethe zu sprechen:
«Was die inneren Empfindungen betrifft, so
gilt es besonders von ihnen, dass in der Empfindung der Mensch der Gewalt seiner Affektionen unterwürfig ist – dass er sich aber dieser
Gewalt entzieht, wenn er seine Empfindungen
sich zur Anschauung zu bringen vermag. So
wissen wir zum Beispiel, dass, wenn jemand
imstande ist, die ihn überwältigenden Gefühle
der Freude oder des Schmerzes etwa in einem
Gedichte sich anschaulich zu machen, es das
was seinen Geist beengte, von sich abtrennt
und sich dadurch Erleichterung oder völlige
Freiheit verschafft. Denn wiewohl er durch
Betrachtung der vielen Seiten seiner Empfindungen die Gewalt derselben zu vermehren
scheint, so vermindert er doch diese Gewalt in
der Tat dadurch, dass er seine Empfindungen
zu etwas ihm Gegenüberstehendem, zu etwas
ihm Äusserlichwerdendem macht. Daher hat
namentlich Goethe, besonders durch seinen
Werther, sich selbst erleichtert, während er
die Leser dieses Romans der Macht der Empfindung unterwarf.»12 Solche Erleichterung ist
ein Reinigungsprozess, auch in moralischer
Beziehung, der Gesellschaft gegenüber. So
schrieb einmal Henrik Ibsen an seinen ersten
deutschen Übersetzer des «Peer Gynt», Ludwig
Passarge: «Jede neue Dichtung hat für mich
selbst den Zweck gehabt, als geistiger Befreiungs- und Reinigungsprozess zu dienen. Man
steht niemals ganz über aller Mitverantwortlichkeit und Mitschuld in der Gesellschaft, der
man angehört.» – Hegel verlässt seinen Standpunkt der Intuition nicht, wenn er fortfährt
– im Blick den Primat des Denkens über der
Wahrnehmung –: «Der Gebildete fühlt – da er
das Empfundene nach allen sich darbietenden
Gesichtspunkten betrachtet – tiefer als der
Ungebildete, ist diesem aber zugleich in der
Herrschaft über das Gefühl überlegen, weil er
sich vorzugswiese in dem über die Beschränktheit der Empfindungen erhabenen Elemente
des vernünftigen Denkens bewegt.»13
Dann kommt Hegel auf die Sinnesempfindungen zu sprechen, vom Denken aus «gegenständliches Denken» suchend: «Bei den
äusserlichen Empfindungen dagegen ist die
Verschiedenheit ihrer Abtrennlichkeit von
dem Umstande abhängig, wo sie sich auf das
Objekt als auf ein bestehendes oder als auf ein
verschwindendes beziehen. Nach dieser Be-
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Buchhandlung B E E R A G
Das anthroposophische Buch in Zürich
Buchhandlung Beer AG · St.Peterhofstatt 10 · bei der Kirche St.Peter · 8022 Zürich
T 044 211 27 05 · F 044 212 16 97 · buchhandlung@buch-beer.ch · www.buch-beer.ch
Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr.
Am Montag bleibt unser Geschäft geschlossen.
6 Agenda ab 1. Juli
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
A G E N DA
Info
Die Agenda ist aufgabaut nach Regionen,
Ortschaften, Veranstalter und Datum.
Jeweils am Ende der Region werden die
Veranstaltungen nochmals in Kurzform
nach Datum sortiert aufgeführt, mit Verweis zum Haupteintrag. ZB: Region Basel,
nach Datum:
◼Zü2 verweist nach (Zü=)Zürich. Der Veranstalter mit der Nummer 2 im Balken ist
die Anthroposophische Vereinigung, wo
die weiteren Angaben zur Veranstaltung
zu finden sind.
selber inserieren?
Agora-Agenda
Info: www.agora-agenda.ch/media-info.php
Anmeldung: post@agora-agenda.ch oder
T 052 747 11 11
◼ Einsendeschluss: 1. bzw 7. des Vormonats
Ihr Agendaeintrag
ab Fr 15 mit Formular I ab Fr 30 manuell
◼ Einsendeschluss: 1. des Vormonats
Ihr Rubrikeintrag oder Kleininserat
Beratung und Einzelarbeit I Regelmässige
Kursangebote I einen Anlass speziell hervorheben... ab Fr 30
Überregional
Juli /August 14
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Die KLEINE AKADEMIE im Obstberg Bern
Bantigerstrasse 35. T/F 031 312 01 60
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Zyklus «Die Kleine Denkschule»
Tagesseminar. Arbeit an ‹Grundlinien einer
Erkenntnistheorie ...› von Rudolf Steiner.
Mit Christa Seiler
◼ SA/SO 23./24.Aug.: SA 14-18/SO 10-14 Uhr
Zyklus: ‹Pneumatosophie› (GA 115)
Wochenendseminar mit Dietrich Rapp,
Dornach und Christa Seiler
Dornach
Atelier Bildpraxis
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An 4 Samstagen, jeweils von 10 bis 18 Uhr
erarbeiten wir uns verschiedene Aspekte der
Qualitäten von Wasser. Zentral wird uns der Satz
«Über das Wasser gehen» begleiten.
Mit einleitenden Beiträgen von
Christopher Bee: Ein Erkenntnisweg im
Werden und Vergehen der Biographie;
Ilse K. Müller: Das Geheimnis der Wahrnehmung mit einem Bild im Gespräch;
Franz Ackermann: Ein Totenbuch als
Quelle zur Entfaltung einer umfassenden
Sterbekultur.
F - Chartres
ArteVera Kulturreise 2014
www.arte-vera.com
◼ 14. - 18. Oktober
BEWUSSTSEINSWEGE DER GEGENWART. Chartres 2014 Eine Kulturreise mit
Paul Giger, Wolfgang Larcher, Vera Koppehel, Marie-Louise Dähler.
Konzert «Chartres» (Violine d‘Amore),
Inspirationsvorträge, Gang durchs Labyrinth. Limitierte Teilnehmerzahl. Information und Anmeldung: www.arte-vera.com
Siehe auch Agora 4, S. 17
www.youthsection.org
Auskunft / Anmeldung: mub1@gmx.ch oder
Michael Baumgartner, Üetlibergstr.31, 8045
Zürich
Die Zeit erkennen - Zeit und Rhythmus
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Zürich
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Zürich. Rudolf Steiner Schule,
Plattenstrasse 37 Auskunft: 043 268 20 40
www.sommertagung.ch
«Bewusstseinsforschung und Meditation»/ Sommertagung vom So 13. 07.14 bis Fr 18.07.14
Weiterbildung / Vorträge / Kurse / Tagungs-Beiz
Zu den einzelnen Veranstaltungen: siehe
Seite 9
Eurythmiekurs
Information und Anmeldung: Yvonne Kopp,
Hügelstrasse 31, 8002 Zürich
yvonne.kopp@bluewin.ch
Tel 078 775 97 70
◼ Montag, 11.08. bis Freitag, 15.08.2014
Mit der Sonne tanzen - Eurythmiewoche
Eurythmie Sommerkurs (VM und NM) in
Zürich, Michael-Zweig, Lavaterstrasse 97.
Kursleitung: Yvonne Kopp.
Anmeldung erbeten.
Volkshaus Zürich
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Auskunft: Bettina Kalambokis
b.p.kalambokis@gmail.com T 044 361 28 86
Fortlaufendes Seminar der «Philosophie der Freiheit». 2mal jährlich. Seminarzeiten:
Samstag: 10.30-13 Uhr,; 15.30-18 Uhr
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Gemeinwesenentwicklung interessieren.
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Schweiz. Kosten Fr 390 inkl Unterkunft
und Verpflegung. Anmeldefrist: 3.Sept.
Teilnehmerzahl beschränkt.
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Basel
José García Morales
Ort: Scala Basel, Freie Strasse 89
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T 044 955 07 44
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Zukunft des Gemeinwesens ganzheitlich und nachhaltig Ein 5-Tages-
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seelischen und geistigen Aspekten, in Märchen, Erzählungen und eigenem Erleben.
Malerische und zeichnerische Studien,
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Über das Wasser gehen
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Der anglo-amerikanische Ursprung der
europäischen Einheitsbewegung Vom
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Kaspar-Hauser Schule 88662 Überlingen
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Email: post@gerhardreisch.com
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Jahr zu halbtägigen und ganztägigen sowie länger dauernden Veranstaltungen im
In- und Ausland
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◼ 13.-14. September
Ort: Rappoltshof 10, Raum Humanus Zweig,
Basel (Nähe Claraplatz)
Herbstfest: «Mitenand»
ist das Motto und mitenand möchten wir,
gemeinsam mit Ihnen, zwei unvergessliche und hoffentlich sonnige Herbsttage
verbringen. Hier finden Sie noch die handwerklichen und mit viel Liebe zum Detail
hergestellten Produkte aus den verschiedenen Werkstätten. Im Speziellen sind
auch noch Partner-Werkstätten aus der
Region mit dabei und präsentieren Ihnen
ihre ebenfalls von Menschen mit Unterstützungsbedarf gefertigten Produkte.
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Specht, der Ekkharthof-Theatergruppe mit
«Der Clown Gottes» und Drums2Streets.
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8620 Wetzikon 044 932 70 68
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Basel.
Eintritt: Fr. 40.-/Fr. 20.Türöffnung 14:00. (Kein Vorverkauf.)
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Grundlagen anthroposophischer Heilpädagogik
und Sozialtherapie
Fachkurs 1 = Johannes-Schule, Sonnenrain
40, 8700 Küsnacht Fr. 17.00 - 21.15/ Sa. 9.00
-17.00
Fachkurse 2/3/4 =Wohnheim Zürichberg, Zürichberstrasse 110, Zürich Fr. und Sa. jeweils
09.00 -17.00 Uhr
www.Anthroposophische-Meditation.de
◼ 26./27.9. und 24./25.10. Fr/Sa 09-17 Uhr
◼ Sa. 25.10. 14:30-18:00
Der Impuls der Tempelritter in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 2 Vor-
Agnes Hardorp und Thomas Mayer,
thomas.mayer@geistesforschung.org
061-5359125
Ort: Paracelsus-Zweig im Scala Basel, Freie
Strasse 89, Basel
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Sa 9.30 - 20.00, So. 9.30 - 13.00
Kursgebühr 300 CHF, Ermässigung möglich
◼ Fr. 17. bis So. 19. Oktober 2014
Anthroposophische Meditation - Einführungskurs Viele Menschen haben
das Bedürfnis, das Meditieren zum festen
Bestandteil des Alltags zu machen. Denn
regelmässiges Meditieren ist eine Grundernährung von Geist, Seele und Körper.
Der Kurs besteht aus praktischen Übungen
mit anschließendem Erfahrungsaustausch.
Wir üben unterschiedliche Meditationsansätze, damit jeder seinen individuellen Ansatz finden kann. Nachmittags besuchen
wir Elementarwesen im Goetheanumspark. Das übergreifende Thema ist die
Verbindung mit dem höheren Selbst. Das
Wochenende ist intensiv und hat schon
vielen den Anstoß zur eigenen Meditationspraxis gegeben.
Am 7. bis 9. Nov. 2014 beginnt dann eine
neue zweijährige Schulungsgruppe. Die
Themen der acht Wochenenden sind:
Verbindung mit der Engelwelt, mit Christus, Elementarwesen und Verstorbenen,
Fachkurs 3 mit Rudolf Kuehn Ressourcen entdecken-Potentiale nutzen Fachkurs 3 - Grundlagen zum Verständnis des
Anderen, Voraussetzungen neuer Assistenz
Paradigmenwechsel Inklusion. Auswirkungen für die Praxis– neue Wege zu
Teilhabe, Autonomie und Inklusion, uns
und andere Menschen besser verstehen,
Zugang zu Stärken – Umgang mit Schwächen.
Kreuzlingen
Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen
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Seit fast 35 Jahren steht die Rudolf Steiner Schule
Kreuzlingen Konstanz für grenzübergreifende
ganzheitliche Bildung in der südwestlichen Bodenseeregion.
◼ Sa 25.10. 20:00 im Grossen Saal
Klavierkonzert mit Benjamin Engeli,
«Diabelli-Variationen» In der Konzertreihe «Musik für Musik» spielt der ehemalige Schüler und international bekannte
Pianist Benjamin Engeli, Beethovens bekannte «Diabelli-Variationen». Wir freuen
uns, Sie zu diesem besonderen Konzert
einzuladen.
Agenda ab 1. Juli 7
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
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Ascona
Casa Andrea Cristoforo
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◼ 14.07.2014; 19:30
Lesung vom mehrfach preisgekrönten
Autor Georgi Gospodinov
◼ 20.07.2014; 19:30
Konzert
Marret Winger, Steffen Hartmann
◼ 23.07.2014; 19:30
Tugend: Löwe Mitleid wird zu Freiheit Impulsreferat und Gespräch Mit Sharon
Karnieli
◼ 02.08.2014; 9:30-12:30 / 15:00-18:00
Meditationsseminar
Mi 27. August Versand für September bis Dezember 2014
Mo 14:30: Frauen Studiengruppe. Arbeit an den
Vorträgen Rudolf Steiners Rathausgasse 70. Auskunft: Gertrud Huber, 031 961 34 64.
Mo 18:00: Montag-Arbeitsgruppe im Zweigraum. Die Geheimwissenschaft im Umriss
(GA13). Zustieg jederzeit möglich. Leiterin: Frau
Bucher, 031 767 79 96.
Di 20:15 Lesegruppe Schwarzenburg. Auskunft:
Frau Willie von Gunten, 031 731 14 27.
Do 9:30 Arbeitsgruppe Büren zum Hof. Heilpädagogischer Kurs (GA 317 / Tb 673). Leiterin:
Frau Bucher, 031 767 79 96.
Künstlerische Kurse: Ort und Zeit auf Anfrage.
Eurythmie, Heileurythmie: Heidi Beer 031 301 84
47; Susanne Ellenberger 031 305 73 00; Esther
Fuchs 031 912 85 41; Margrit Hitsch 031 921
71 92; Theodor Hundhammer 076 450 94 12;
Anna-Lise Joos 031 371 20 72; Rachel Maeder
031 921 31 55; Graziella Roth 031 331 52 92;
Irene Schumacher 031 352 35 55.
Malen: Christoph Koller 031 302 06 19.
Sprachgestaltung: Dietrich von Bonin 031 370 20
70; Anna-Luise Hiller 031 311 50 47; Dagobert
Kanzler 033 681 06 03; Marianne Krampe 031
371 02 63
◼ Fr. 29. und Sa 30. August
Hartwig Volbehr
Abzocke? Mindestlohn?- Bedingungsloses Grundeinkommen? Seminar zum
◼ 8.8.2014; 19:30
Kaspar Hausers Leben und Sterben eine umfassende Einführung Eckard
Böhmer
◼ 09.08.2014; 19:30
Kaspar Hauser und das Höhlengleichnis
Platons Die Mission des Kindes von Europa im Lichte eines der philosophischen
Urbilder des Abendlandes
Mit Eckart Böhmer
◼ 9.8.2014; 14:30-16:00
Gesprächsrunde über Kaspar Hauser
Mit Eckart Böhmer
◼ 10.08.2014; 14:30-16:00
Gesprächsrunde über Kaspar Hauser
Mit Eckart Böhmer
Thema «Verhältnis von Arbeit und Einkommen» mit Udo Herrmannstorfer, Dornach
Fr 20.00 Uhr: Arbeit und Einkommen.
Wie überwinden wir den Waren-Charakter
der Arbeitskraft?
Sa 16.30 und 19.30 Uhr: Bedingungen für
eine Neuordnung der Beziehung zwischen
Arbeit und Einkommen.
Am heutigen Verhältnis von Arbeit und
Einkommen entzünden sich Kritik und
schwerwiegende moralische Fragen. Alternativen erfordern jedoch ein tiefgreifendes
Umdenken.
Die Christengemeinschaft
◼ 10.8-14.8.
2
Alpeneggstr.18, Bern.Tel. 031 301 66 16
oder www.christengemeinschaft.ch für
weitere Veranstaltungen
Eurythmie-Tage
Mit Sharon Karnieli
◼ 20.8.2014
Das Wesen der Krebserkrankung
Mit Andreas Leuenberger
◼ 27.8.2014; 19:30
Tugend: Jungfrau Höflichkeit wird zu
Herzenstakt Impulsreferat mit Sharon
Karnieli
Die Menschenweihehandlung So 9:30, Di 9:30,
Mi 6:45, Do 9:30, Fr 10:30, Sa 9:30.
Sonntagshandlung für die Kinder So 11:00.
6.Juli-9.Aug. nur So und Do
Sa23.8. 11:00 Benefiz-Programm(Eurythmie
Musik,Sprache) f.1.Arab.St.-Schule in Israel
Forum für Kultur, Forschung und Dialog 3
◼ 28.08.-29.9.14
Paul Schatz Wochen in der Casa
◼ 28.08.2014; 19:30
Paul Schatz - Rhythmus ist Leben und
Heilen Tobias Langscheid
Die KLEINE AKADEMIE im Obstberg Bern
Bantigerstrasse 35. T/F 031 312 01 60
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◼ S0 6. Juli, 9.30-13 Uhr
Zyklus «Philosophie der Freiheit»
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Region Bern
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Erkenntnistheorie ...› von Rudolf Steiner.
Mit Christa Seiler
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Anthroposophische Gesellschaft
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Tram-Endstation Weissenbühl, Linie 3.
Zweigabend Mi 19:45-21:00 und Zweignachmittag Do 14:45-16:15, Arbeiten an «Vorstufen
zum Mysterium von Golgatha» GA 152
Sommerpause: 05. Juli bis 10. August
Mi 20. August 18.45 - 19.30 Uhr:
Ausserordentliche Mitgliederversammlung im
Zweigraum
Mi 27. August 18.45 - 19.30 Uhr. Initiativkreis.
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, ihre
Ideen im Initiativkreis einzubringen. Traktandenwünsche sind bis 13. August 2014 an Harald
Haas zu melden.
Pflegestätte für musische Künste
4
Nydeggstalden 34. Info: G. Roth
T 031 331 52 92, T 031 312 02 61
«Requiem»
Aufführung der Ausbildung für Sprachgestaltung in Israel. School of Speech and
Drama, Harduf, Israel.
Die Aufführung ist auf Hebräisch mit deutscher Übersetzung.
◼ Fr 22.8., 5.9.,17.10. 19:30 im Braunen Saal
Mysterienmotive in Goethes Faust
als Vorbereitung zu den Aufführungen
am Goetheanum 2016. Vortragsreihe von
Lieven Moerman. Die Vorträge eignen sich
sowohl als Einführung wie auch zur Vertiefung in Goethes Faust. Sie können auch
einzeln besucht werden. Richtsatz: Fr 20 /
Abend.
Biel/Bienne
1
Johannes-Keplerzweig Biel, Gerbergasse 19,
CH-2502 Biel - T 032 397 15 74
www.johanneskeplerzweig.ch
Ferien vom 7. Juli bis 10. August 2014
◼ Jeden Mittwoch um 20.00 Uhr im Zweiglokal
Das Prinzip der spirituellen Oekonomie
Abende der Studiengruppe im Zweiglokal
an der Gerbergasse 19 in Biel
◼ Jeden Montag um 20.00 Uhr im Zweiglokal
Esoterische Betrachtungen karmischer
Zusammenhänge Zweigabende an der
Gerbergasse 19 in Biel
◼ 25.8. 20:00 im Zweiglokal, Gerbergasse 19
Die Schwelle der geistigen Welt, GA 17
Gesprächsarbeit mit Ronald Templeton
von Dornach
Die Christengemeinschaft Biel/Bienne 2
Jura Vorstadt 4 2002 Biel/Bienne
Auskunft: Pfr.Elisabeth Burger
032/ 341 15 67
1
Atelier für Textilkunst
Teilnahme am Quartierfest: Atelier und
Flohmi
◼ SA/SO 23./24.Aug.: SA 14-18/SO 10-14 Uhr
Zyklus: «Pneumatosophie»(GA 115)
Wochenendseminar mit Dietrich Rapp,
Dornach und Christa Seiler
◼ 23. August 2014 um 19:30 Uhr
Vokalensamble VOC-E
Eintritt: CHF 30.00
◼ 29. August bis 30. August 2014
Was di Naturgeister uns sagen
mit Wolfgang Weirauch
◼ 30. August 2014 um 20:00 Uhr
Uufzupft
1. Schweizer Halszitherfestival
Nähere Informationen unter:
www.halszitherfestival.ch
Aarwangen
Werkplatz Biosophie
1
Franz Lohri und Ruth Frischknecht
Bergstrasse 14, TF 062 923 06 19
jeweils Fr. 20:00 - 22:00
◼ 15.8., 19.9., 24.10., 21.11.
Sterne begleiten uns im Jahr 2014
Kursabende im Monatsrhythmus. Ort:
Aarwangen, Bergstr. 14; Kursleitung: Ruth
Frischknecht und Franz Lohri.
Auskunft, Anmeldung: T 062 923 06 19
Langenthal
Seminar mit Karen Swassjan
1
Wiesenstrasse 7
Info/Anmeldung: Barbara Witschi
T 062 922 60 80
Arbeit an Rudolf Steiners «Die Schwelle
der geistigen Welt» Arbeitsgruppe mit
Prof. K. Swassjan
Anthroposophische Gesellschaft
1
Weitere Infos zu den Kursen finden Sie auf
www.ruettihubelbad.ch oder fordern Sie unser
Veranstaltungsprogramm an.
1.7./19.8. Studienarbeit am 4. Karmaband (GA
238)
Laut-Eurythmie: Montag mit Aileen Niessen 061
701 23 83
Klassenstunden: 15./29. August 8./9. Std.
gelesen
◼ 4. Juli bis 6. Juli 2014
Historische und okkulte Verbindungen
zwischen dem Kloster Odilienberg und
dem Orden der Tempelritter
mit Manfred Gödrich
◼ 5. Juli bis 6. Juli 2014
Bedarfsorientierte Ernährung
◼ 11. Juli bis 13. Juli 2014
◼ SA. 16. Aug. ab 15 Uhr
Malkurs mit Farbpigmenten
mit Marita Caspari
C.-F.-Meyer-Zweig. Lokal: Haus Hirschen,
Hauptgasse 5. Auskunft: G.Eberhard,
032 672 34 29, geberhar@solnet.ch
◼ DO. 14. Aug,, 19 Uhr
Offene Veranstaltung im Atelier.
Gesprächsleitung Christa Seiler
Die Leuchtkraft der Farben
Stiftung Rüttihubelbad
3512 Walkringen
www.ruettihubelbad.ch/T 031 700 81 81
Übungsseminar mit Christa Seiler
«Gespräch zu einem Satz»
◼ 22. Juli bis 25. Juli 2014
Solothurn
Rüttihubelbad
Einführungskurs mit Kochdemonstration
und Degustation
mit Ulla Baumann
Zyklus«Philosophie der Freiheit»
Ich suche nicht – Ich finde …
Neuer Zugang zur eigenen Biografie …
Laufend Einzelgespräche, Standortbestimmung, Kurse, Fortbildungen
◼ Sa 5.7. 16:00-17:30
Das genaue Programm unserer Gemeinde kann
unter www.christengemeinschaft.ch gefunden
werden.
Kultur- und Bildungszentrum
biografie-werkstatt.ch Stefanie Schär
M 076 472 94 80, stefanieschaer@bluewin.ch
◼ Mo 07.07. 19:30
Anthroposophische Gesellschaft
KURSANGEBOT
Übersinnliche Naturwahrnehmung
◼ 26.08. 20 Uhr in der Jugendherberge
C.F. Meyer - Unter dem Schatten der
Krankheit Marcus Schneider, Basel
Aarau
Troxler-Zweig
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Bachstrasse 117, Aarau
Auskunft: E. Häusermann, T 062 298 10 14
◼ Fr 15. Aug. 20.00 Uhr
Vertiefungskurs mit Frank Burdich
Die Verwandlungskraft der Märchen
◼ 12. Juli bis 17. Juli 2014
◼ 13. Juli bis 20. Juli 2014
«Bilder als Erzieher der Volksseele
- wer hat Märchen ausgestreut?»
Vortrag von Marcus Schneider
Kantonsspital Aarau, Hörsaal (Haus 1)
mit Ortrud Hoyer
Die Verwandlungskraft der Märchen
◼ 20. Juli 2014 um 15:30 Uhr
«Rätselmärchen als Spiegel kosmischer
Imagination
-wo kommst du her?»
Vortrag von Marcus Schneider
Kantonsspital Aarau, Hörsaal (Haus 1)
Flow Forms
mit Wolfgang Böttcher
Singen für Singfreudige
Galeriekonzert
Heitere Gesänge
Ludwig Geiger, Bariton
Jürg Bitterli, Klavier
◼ Fr 22. Aug. 20.00 Uhr
8 Agenda ab 1. Juli
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
◼ Fr 29. Aug. 20 00
◼Aa1 15.8., 19.9., 24.10., 21.11.
◼ Mittwoch, 27. August 2014, 20.00 Uhr
«Das Märchenbild als Quellkraft der Seele
-woher kommt das Böse?»
Vortrag von Marcus Schneider
Kantonsspital Aarau, Hörsaal (Haus 1)
◼Aa1 Fr 15. Aug. 20.00 Uhr
Zweigvortrag
Redner: Dr. Wolfram Graf
Die Verwandlungskraft der Märchen
Sterne begleiten uns im Jahr 2014
◼Ba1 Fr. 15.08 20:00
Nietzsche-Zweig
Ängste und Gemütskrankheiten heute
1
◼Be4 Fr 22.8., 5.9.,17.10. 19:30 im Braunen Saal
Mysterienmotive in Goethes Faust
◼Aa1 Fr 22. Aug. 20.00 Uhr
◼Be3 SA/SO 23./24.8.: SA 14-18/SO 10-14 Uhr
◼ Fr. 15.08 20:00
Ängste und Gemütskrankheiten heute
Vortrag von Dr. med. Christian Schopper
Zyklus: ‹Pneumatosophie› (GA 115)
◼Bi1 25.8. 20:00 im Zweiglokal, Gerbergasse 19
◼So1 26.08. 20 Uhr in der Jugendherberge
C.F. Meyer - Unter dem Schatten der
Krankheit
Gemeinde im Aargau, Haus „gleis 1“ (am
Bahnhof) Niederlenzer Kirchweg 1
T 062 891 22 13
◼Be1 Fr. 29. und Sa 30. August
Abzocke? Mindestlohn?- Bedingungsloses Grundeinkommen?
Die Menschenweihehandlung wird gefeiert:
So:9:30, Do 9:00
Di Johanni 24.6. 9:30
Die Sonntagshandlung für die Kinder 11:00
29.6., 17.8., 31.8., 14.9., 28.9.
7.7. - 7.8. Sommer-Pause
Die Reisen des Apostels Paulus
Beitrag R.-M. Schmidt
Uufzupft
1
Schäfergut, 5022 Rombach bei Aarau Auskunft U. Meier Tel. 062 839 10 26
Region Basel
◼ 29.8.14 um 19.30 Uhr
Mut zum Schöpfen aus dem «Nichts»
Vortrag von Martin Ott, Autor und Leiter
der biodyn. Ausbildung. Mit Aussprache.
Region Bern NACH DATUM
◼Bi1 Jeden Mittwoch um 20.00 Uhr im Zweiglokal
Basel
Anthroposophische Gesellschaft
1
Pfeffingerweg 1, info@klinik-arlesheim.ch
Tel 061 705 71 11, www.klinik-arlesheim.ch
Rombach
Stiftung Seehalde
Feierliche Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres mit der Eurythmie-Auffüh-
Klinik Arlesheim
◼Rü1 30. August 2014 um 20:00 Uhr
1
Paracelsus-Zweig
SCALA BASEL, Freie Strasse 89
Information: Telefon 061 270 90 46
Vorverkauf & Reservation: T 061 706 44 44, F
061 706 44 46, tickets@goetheanum.ch
Bider&Tanner, Ihr Kulturhaus mit Musik Wyler,
Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel, T 061 206 99 96,
ticket@biderundtanner.ch
◼ Di 1.7. bis Do 3.7. jeweils 17:00 und 20:00
◼ Mi 9.7. 20:00
◼ 31.08.14 18 Uhr
Arlesheim
Mut zum Schöpfen aus dem «Nichts»
Kurse Pflegeweiterbildung: Die neuen Kursangebote finden Sie unter www.bzap.ch. Informationen und Anmeldung unter T 031 700 83 83.
Kunst und …, Malen, plastisches Gestalten: Di
18:30–20:00 mit Juliane Staguhn,
Mi 16:00–17:30 mit Andrea Ritter im Pfeffingerhof, Erdgeschoss.
Anmeldung: T 061 705 72 70.
Do 20:00–21:00 im Saal Therapiehaus. Anthroposophische Studienarbeit. Interessierte sind
jederzeit herzlich willkommen.
◼ Sa 30.08. 10:00 Treff im Foyer
Öffentliche Führung
Öffentliche Führung durch die Klinik Arlesheim, 10 - 11.30 Uhr
Treffpunkt im Foyer Haus Wegman, keine
Anmeldung erforderlich
La Banda Ki
Volks- und Kunstmusik aus Europa. Volker
Biesenbender, Violine und Gesang; Michelangelo Rinaldi, Klavier, Akkordeon und
Gesang; Clara Gervais, Bass und Gesang
◼ Do 10.7. 20:00
Libero?
Fragen zwei Kerzen einen alten Schrank
...? «Visual Comic Show» der Compagnia
Due. Von und mit: Andreas Manz und Bernard Stöckli
◼ Fr 11.7. 20:00
Von Ost nach West und wieder zurück
Konzert mit Werken von Bohuslav Martinu, Ludwig van Beethoven, Enrique
Granados, Lubo? Fi?er und Alexander
Arutjunjan. Milena Kowarik, Violoncello;
Andrea De Moliner, Klavier
◼ Do 31.7. 20:00
Peer du lügst
Eurythmieaufführung der Goetheanum
Eurythmie-Bühne; Margrethe Solstad,
künstlerische Leitung. Orchester Camerata
Da Vinci; musikalische
Leitung, Giovanni Barbato. (Ausverkauft,
mögliche Restkarten an der Abendkasse)
Übersinnliche Naturwahrnehmung
Montag:
Fortsetzung nach den Sommerferien,
erstmals wieder am 18. August 2014
jeweils 20.15 Uhr
- Studiengang Anthroposophie
durch Marcus Schneider, T 079 255 44 75
Spezielles Thema:
18. August 2014, 20.15 Uhr
«Geistige Kommunion - moderne Form des Sakramentalen»
Mittwoch:
Fortsetzung nach den Sommerferien,
erstmals wieder am 20. August 2014
jeweils 18.45 - 19.30 Uhr
- Eurythmie
durch Sandra Schneider, T 079 721 78 63
Freitag:
Beginn neuer Kurs: 22. August 2014 jeweils
20.00 - 21.15 Uhr
- Die Bildersprache des Sternenhimmels mit
besonderem Blick auf die Rhythmen des MarkusEvangeliums
durch Otfried Doerfler, T 061 701 47 16
◼Rü1 12. Juli bis 17. Juli 2014
◼ Mittwoch, 2. Juli 2014, 20.00 Uhr
◼Rü1 13. Juli bis 20. Juli 2014
Singen für Singfreudige
Zweigvortrag
Redner: Thomas G. Meier
◼Rü1 20. Juli 2014 um 15:30 Uhr
◼ Mittwoch, 2. Juli 2014, 20.00 Uhr
◼Rü1 22. Juli bis 25. Juli 2014
Die Leuchtkraft der Farben
Zweigvortrag
Redner: Thomas G. Meier
Leitung: Lili Reinitzer
Dorneckstrasse 6, 4143 Dornach
Info: T 061 701 53 97 I lili@reinitzer.ch
◼Be3 FR. 8. Aug., 10.15-16 Uhr
◼ Mittwoch, 20. August 2014, 20.00 Uhr
◼ Fr 4.7.-So 6.7. I Halde Saal
◼Go1 Fr 4.7.-So 6.7. I Halde Saal
vortrag
Redner: Marcus Schneider
dolf Steiner. Zu Dichtungen von Goethe,
Hölderlin und Hamerling. Für Eurythmisten, Studierende und neue Interessierte. Kursbeitrag (Richtsatz) Fr 150.-.
Anmeldung erwünscht.
◼Go2 Mi 9.7. 20:00
Das Prinzip der spirituellen Oekonomie
◼Rü1 4. Juli bis 6. Juli 2014
Historische und okkulte Verbindungen
◼Rü1 5. Juli bis 6. Juli 2014
Bedarfsorientierte Ernährung
◼La1 Sa 5.7. 16:00-17:30
Arbeit an Rudolf Steiners «Die Schwelle
der geistigen Welt»
◼Be3 S0 6. Juli, 9.30-13 Uhr
Zyklus ‹Philosophie der Freiheit›
◼Be4 Mo 07.07. 19:30
«Requiem»
◼Bi1 Jeden Montag um 20.00 Uhr im Zweiglokal
Esoterische Betrachtungen karmischer
Zusammenhänge
◼Rü1 11. Juli bis 13. Juli 2014
Flow Forms
Galeriekonzert
Zyklus ‹Die Kleine Denkschule›
◼Be3 SO 10. Aug., 9.30-13 Uhr
Zyklus ‹Philosophie der Freiheit›
◼Be3 DO. 14. Aug,, 19 Uhr
‹Gespräch zu einem Satz›
◼Le1 Do 14.8. 19:30
Unterwegs - Das Evangelium im Herzen
Der platonische Elementarkalender
Der platonische Elementarkalender
Rudolf Steiner 1915 die geistige Wende vor 99 Jahren Zweig-
◼ Mittwoch, 27. August 2014, 19.00 Uhr
Vernissage Ausstellung
Patricia Aymara Bailer Einführende
Worte: Marcus Schneider
Medizinische Sektion
4
Rüttiweg 45, 4143 Dornach
Dornach
Atelier Bildpraxis
2
Rüttiweg 45, 4143 Dornach
www.goetheanum-buehne.ch
rythmieausbildungen mit verschiedenen
Programmen
Öffnungszeiten des Sekretariates:
Mo. 14-17, Di. 9-12, Mi. 9-12, Do. 14-17
◼Ro1 29.8.14 um 19.30 Uhr
Die Verwandlungskraft der Märchen
Je Mo 19:00 & 20:00 Ort: Aesch
Je Di 10:30 & Di 18:30 Ort: Scala Basel
Je Mi 18:00 Rudolf-Steiner-Schule Basel
Abschlussklassen der Eurythmieausbildungen Abschlüsse internationaler Eu-
◼Aa1 Fr 29. Aug. 20 00
Was di Naturgeister uns sagen
Unterwegs - Das Evangelium im Herzen
1
rung «Könnt ihr nicht wachen...?
Die Elementarphantasien von Christian
Morgenstern u.a. - Eurythmie Ensemble
des Eurythmeum CH
◼Rü1 29. August bis 30. August 2014
◼ Do 14.8. 19:30
Aesch
Ausbildung und Bühnenensemble
Apfelseestrasse 9a
T. 061 701 84 66
Die Schwelle der geistigen Welt, GA 17
1
Abbau- und Aufbaukräfte in der Kultur
der Gegenwart Vortrag von Prof. Karen
Eurythmeum CH
Eurythmie-Kurse
Goetheanum-Bühne
◼ Di 1.7. 20:00
◼Rü1 23. August 2014 um 19:30 Uhr
Vokalensamble VOC-E
Lenzburg
4
Swassjan, Basel
Die Verwandlungskraft der Märchen
KURSANGEBOT
Monica Nelson, T 061 701 59 92
Scala Basel, IV. Stock
Rolf Hofer T 061 281 07 73
Atelier für Textilkunst
J.G. Fichte-Zweig Baden
Auskunft: Max Bänziger, 056 222 26 64
Ort: Singsaal Schulhaus Tannegg Baden
Die Christengemeinschaft
Die Verwandlungskraft der Märchen
◼Be3 SA. 16. Aug. ab 15 Uhr
Baden
Anthroposophische Gesellschaft
Albert Steffen und die Parzival-Frage
◼ Do. 10.7. - Sa. 12.7.
1
Cornelia Friedrich Apfelseestrasse 63,Ü
4143 Dornach info@corneliafriedrich.ch
Tel. 061/701 63 31
An 4 Samstagen, jeweils von 10 bis 18 Uhr
erarbeiten wir uns verschiedene Aspekte der
Qualitäten von Wasser. Zentral wird uns der Satz
«Über das Wasser gehen» begleiten.
◼ 4 Samstage: 09.8.,23.08., 6.10.,20.10.
Heileurythmie-Fortbildung
für Studenten der HE-Ausbildungen, diplomierte Heileurythmisten und Ärzte
Thema: «Das E prägt das Ich sehr stark in
den Ätherleib hinein»
Anmeldungen: Goetheanum Empfang
Tel. +41 61 706 4444
tickets@goetheanum.ch
Über das Wasser gehen
Wasser in seinen physischen, ätherischen,
seelischen und geistigen Aspekten, in Märchen, Erzählungen und eigenem Erleben.
Malerische und zeichnerische Studien,
Gespräch und Bildbetrachtung.
◼Ba4 Di 1.7. 20:00
Goetheanum
Abschlussklassen der Eurythmieausbildungen
Eurythmie-Ensemble EUCHORE
1
Eurythmie-Kurs: Das Wesen der Rhythmen in den Eurythmieformen von Ru-
Regio Basel NACH DATUM
Abbau- und Aufbaukräfte in der Kultur
der Gegenwart
◼Go2 Di 1.7. bis Do 3.7. jeweils 17:00 und 20:00
◼Ba1 Mittwoch, 2. Juli 2014, 20.00 Uhr
Der platonische Elementarkalender
◼Ba1 Mittwoch, 2. Juli 2014, 20.00 Uhr
Der platonische Elementarkalender
Eurythmie-Kurs: Das Wesen der Rhythmen in den Eurythmieformen
La Banda Ki
◼Go2 Do 10.7. 20:00
Libero?
◼Go4 Do. 10.7. - Sa. 12.7.
Heileurythmie-Fortbildung
Agenda ab 1. Juli 9
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
◼Go2 Fr 11.7. 20:00
◼ Do 17.07.19:30
◼Go2 Do 31.7. 20:00
Über die Verwandlungsaufgaben der Kinder und Jugendlichen heute
Vortrag von Karsten Massei
Von Ost nach West und wieder zurück
Kinder des Lebens
Peer du lügst
◼Do1 4 Samstage: 09.8.,23.08., 6.10.,20.10.
Über das Wasser gehen
◼ Fr 18.07.09:00
Die Sprache der Bewusstseinserweiterung Vortrag II von Thomas G. Meier
◼Ba1 Mittwoch, 20. August 2014, 20.00 Uhr
Rudolf Steiner 1915 die geistige Wende vor 99 Jahren
Anthroposophische Vereinigung
◼Ba1 Mittwoch, 27. August 2014, 19.00 Uhr
◼Ba1 Mittwoch, 27. August 2014, 20.00 Uhr
im Englert-Saal oder im Grossen Saal der Rudolf
Steiner Schule Zürich
Albert Steffen und die Parzival-Frage
◼Ar1 Sa 30.08. 10:00 Treff im Foyer
◼ 1.7.2014, 19:30
Öffentliche Führung
Erdenräume und Himmelssphären
◼Ae1 31.08.14 18 Uhr
Feierliche Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres
Region Zürich
Zürich
1
Zürich. Rudolf Steiner Schule,
Plattenstrasse 37 Auskunft: 043 268 20 40
www.sommertagung.ch
«Bewusstseinsforschung und Meditation»/ Sommertagung vom So 13. 07.14 bis Fr 18.07.14
Weiterbildung / Vorträge / Kurse / Tagungs-Beiz
◼ So 13.07.09:00
Grundlegung einer Philosophie der
Wiederverkörperung «Erkenntnis und
Freiheitsentwicklung»
Vortrag von Renatus Ziegler
◼ So 13.07.19:30
Bewusstseinsforschung und Meditation
aus neurowissenschaftlicher Sicht heute
Vortrag I von Dr. med. Christian Schopper
◼ Mo 14.07.09:00
Grundlegung einer Philosophie der
Wiederverkörperung «Wiederverkörperung und Schicksal»
Vortrag von Renatus Ziegler
◼ Mo 14.07.19:30
Bewusstseinsforschung und Meditation
aus neurowissenschaftlicher Sicht heute
Vortrag II von Dr. med. Christian Schopper
◼ Di 15.07.09:00
Die übersinnliche Wahrnehmung und
ihre Vorstufen Vortrag von Frank Burdich
◼ Di 15.07.19:30
La Banda Ki / Kunst- und Volksmusik
aus Europa Konzert mit Volker Biesenbender (Violine, Gesang), Clara Gervais
(Kontrabass, Gesang) und Michelangelo
Rinaldi (Akkordeon, Klavier, Gesang)
Klassische Komponisten wie Brahms,
Haydn, Ernest Bloch und Manuel de Falla
finden sich bei La Banda Ki zusammen
mit Flamenco-Liedern, Roma-Musik, jiddischer und sephardischer Musik in einem
Programm.
La Banda Ki begeistert durch Überraschung und Vitalität.
◼ Mi 16.07.09:00
Bruttosozialprodukt Glück / Bhutan –
Zeichen sozialer Hoffnung? Vortrag von
Joachim Grebert
◼ Mi 16.07.19:30
Meditation, Bewusstsein und die «Hüter der Schwelle» Vortrag von Anna-Katharina Dehmelt
◼ Do 17.07.09:00
Die Sprache der Bewusstseinserweiterung Vortrag I von Thomas G. Meier
Vier Vorträge gehalten im Juli 1914 in
Norrköping.
Durch Erforschen der eigenen Biographie
individuelle Motive finden, Impulse und
Orientierung für eine sinnvolle ZukunftsGestaltung erhalten. Einzelarbeit oder in
kleinen Gruppen.
Mysterienmotive in Goethes Faust,
der Tragödie zweiter Teil Fortsetzung der
◼ 31.07. 19.15
Vortrag von Andreas Dollfus,
Die Neuzeit mit der Entwicklung der Bewusstseinsseele brachte es mit sich, dass
einseitiger «irdischer» Raumbegriff entstand. Die Zentralperspektive ist ein deutlicher Ausdruck dafür: der Anblick einer
Sache – Bauwerk, Landschaft u. dgl. – wird
auf das beobachtende Subjekt bezogen.
Ich und Welt werden als getrennt empfunden. Die Verbindung zum Himmel als einer
Sphäre, die mit dem irdischen Geschehen
in wesenhaftem, lebendigen Zusammenhang steht, verblasst zu einer abstrakten
Vorstellung, die allenfalls noch in der religiösen Tradition Bedeutung hat. – Andererseits hat die Entwicklung der Geometrie
zu Einsichten geführt, die neuartige Denkformen erfordert, Stichwort: Einbezug des
Unendlichfernen. Zum Raum im gewöhnlichen Sinn entsteht der Gegenraum, als
inneres Bild und als methodisches Element
für ein spiritualisiertes Raumerlebnis, das
uns zum Verständnis der Wirklichkeit geistiger Kräfte im irdischen Geschehen verhilft.
◼ Dienstags, 6.4.2014 bis 8.7.2014, 19:30 Uhr
Zweigarbeit
Studienarbeit an GA 179, Geschichtliche
Notwendigkeit und Freiheit, Schicksalseinwirkungen aus der Welt der Toten
Helmuth von Moltke und seine Beziehung
zu Rudolf Steiner.
Vortrag von Claudia Stockmann
◼ 14.08. 19.15
Die Zeichen des Ersten Weltkriges - Taten und Folgen Vortrag von Walther Giezendanner
Ein Wegbereiter eines erweiterten und
vertieften Musik-Erlebens Heiner Ruland
zum 80. Geburtstag. Ein musikalisches
Portrait mit Oskar Peter, Johann Sonnleitner und Claudia Stockmann
◼ Montag, 11.08. bis Freitag, 15.08.2014
Mit der Sonne tanzen - Eurythmiewoche
Eurythmie Sommerkurs (VM und NM) in
Zürich, Michael-Zweig, Lavaterstrasse 97.
Kursleitung: Yvonne Kopp.
Anmeldung erbeten.
◼ 09.07. 18.00
Der Raum wird Zeit - in den Skulpturen
von Alberto Giacometti Kunstbetrachtung im Kunsthaus Zürich mit Ulrike Ortin
und Cristobal Ortin
◼ 16.07. 18.00
Die Suche nach dem Menschen - in der
Malerei von Edvard Munch Kunstbetrachtung im Kunsthaus Zürich mit Ulrike
Ortin und Cristobal Ortin
◼ 20.07. 11.10
Zeitfragen
Alle Veranstaltungen unter:
www.steiner-schule.ch
-aktuell-agenda
Hertenstein
Stella Matutina Bildungshaus
◼ Mi 6.8. 15:00 - So 10.8. 12:00
Die Schweiz und die Zukunft Europas
Seminar mit Prof. Karen Swassjan
Hombrechtikon
Alters- und Pflegeheim Sonnengarten 1
Etzelstrasse 6, T 055 254 40 70
www.sonnengarten.ch
Um Anmeldung wird gebeten.
◼ So, 06.07.14, 15.30 Uhr
6
Szenische Lesung von Jérôme Stern
«Jakob Gujer - der Zürcher Bauernphilosoph». Veranstalter: Jakob Gujer-Zweig,
Hombrechtikon
◼ Sa, 02.08.14, 14.00 Uhr
Kosmisches Christentum. Aspekte der
Christologie Rudolf Steiners aus welchen die irdische Erscheinung und das irdische und innerseelische Wirken Christi
verständlich und erlebbar werden kann.
Vortragsreihe von Lieven Moerman
Richtsatz Fr 20 /Vortrag.
◼ Mo 25.8. (20:00?)
Die Gefahren des Abirrens beim Eintritt
in die geistigen Welten Rudolf Steiners
Wirken für die Anthroposophie vor 99 Jahren (1915). Vortrag von Lieven Moerman.
7
Führung durch den Sonnengarten
Um Anmeldung wird gebeten.
Anthroposophische Gesellschaft
Fr 20:00 Zweigabend: Gemeinschaftsarbeit zu
«Christus und die geistige Welt» GA 149
Daten: 4. Juli, 22. und 29. August
◼ So 6. Juli 2014,15:30
Jakob Gujer, genannt Kleinjogg, der
Zürcher Bauern-Philosoph Szenische Lesung von Jérome Stern
Uster
Veranstaltungen:
www.steinerschule-zuerich.ch/agenda/veranstaltungen.htm oder Anfragen im Schulsekretariat
Heinrich-Zschokke-Zweig. Freiestr. 20,
Musiksaal, Auskunft: T 044 940 28 85
hansruedi.schmidli@bluewin.ch
Anthroposophische Gesellschaft
8
Vereinigung Sprachkunst und Gestik
Blaufahnenstrasse 12, 8001 Zürich
T 056 288 2210
◼ So 06.07,08.07,09.07 je 20:00, 10.07 20:15
Rudolf Steiners Vortragszyklen im Jahr
1914 Ein Experiment nach 100 Jahren von
und mit Lieven Moerman:«Christus und
die menschliche Seele».
2
Jakob Gujer-Zweig Hombrechtikon
Auskunft: U. Bürki, 055 246 30 93.
Lokal: AH Sonnengarten, Etzelstr. 6
Plattenstrasse 37
Sekretariat: T 043 268 20 40
Sprachkunst und Gestik
1
Zinnenstrasse 7, 6353 Hertenstein bei
Weggis T 041 390 11 57. Organisation/
Anmeldung: Maria Dörig T 062 822 83 49
(Durchführung bitte erfragen)
Führung durch den Sonnengarten
Rudolf Steiner Schule Zürich
1
Sihlstrasse 23, 8134 Adliswil
T/F 044 710 12 42
Rätselhafte Metropole an der Schwelle
(«Praha») - eine Kulturreise
mit Karel Dolista
◼ Di 19.u 26.8. 20:00 weitere Daten im Sept.
Die Menschenweihehandlung wird gefeiert:
So/Do/Sa je 9:30, Di 8:00, Mi 6:30 , Fr 8:30;
Sommerferien vom 13. Juli - 16. August. Die
Menschenweihehandlung wird nur am Sonntag,
Donnerstag, Samstag jeweils um 9.30 gefeiert.
Die Sonntagshandlung für die Kinder:10:45, fällt
aus in den Sommerferien (letzte am 6. Juli, erste
am 17. August).
Betrachtung zum Johannesevangelium mit U.
Ortin jeweils Sa 10:30. ( fällt aus in den Sommerferein.)
Erkenntnistheorie mit C. Ortin: Di 18:30 am
1./15.7., 16./30.9., 14./28.10., 11.11.
Schicksalsfragen mit U. Ortin: 18.9., 19.15h
Rudolf Steiner Schule Sihlau
◼ Sa, 05.07.14, 14.00 Uhr
mit Prof. Karen Swassjan, Basel. Ort: In den
Räumen des Michael-Zweig, Lavaterstr. 97
3
Lieven Moerman zum Geburtstag Goethes
(28.08.1749), mit Rezitation von Goethes
«Gesang der Geister über den Wassern»
durch Urs Georg Allemann.
Prag zwischen gestern und morgen
Anthroposophische Gesellschaft in der
Schweiz, Michael Zweig, Lavaterstrasse 97
Die Christengemeinschaft
Goethes Reinkarnationsidee:Frucht des
Metamorphosegedankens Vortrag von
◼ 14.-20.7.2014
Arbeit an Rudolf Steiners «Goethes
Weltanschauung»
Untere Zäune 19, T 044 251 15 85
5
PF 801, 6301 Zug
T 041 710 09 49
info@arbeitskreis.ch
www.arbeitskreis.ch
Michael-Zweig
◼ Do 3.+10.7. 20:00 Uhr
4
Information und Anmeldung: Yvonne Kopp,
Hügelstrasse 31, 8002 Zürich
yvonne.kopp@bluewin.ch
Tel 078 775 97 70
Freier Pädagogischer Arbeitskreis
Vortragsreihe
von Lieven Moerman zum zweiten Teil
von Goethes Faust .Das Hauptthema ist
«Fausts Menschwerdung».
Adliswil
◼ 21.08. 19.15
Eurythmiekurs
◼ Fr 11.07.20:00
◼ Fr 29.08.20:00
Fragen zum Ersten Weltkrieg
Pestalozzi-Zweig. Ort: Plattenstrasse 37,
8032 Zürich, Auskunft: Bruno Gloor,
T. 044 391 72 17
Vernissage Ausstellung
Patricia Aymara Bailer
Anthroposophische Sommertagung
2
BIGORAPHIE-ARBEIT
Verena Metzger Mühlezelgstr. 20, Zürich
T 044 401 44 92, info@verenametzger.ch
1
Mo 20:00 Zweigabend, Gemeinschaftsarbeit am
Zyklus GA 120 Hamburg 1910: Die Offenbarungen des Karma
7. Juli: Karma der höheren Wesenheiten
(25.5.1910)
Sommerferien vom 14. Juli bis 15. August 2014
18. Aug: Tod und Geburt im Verhältnis zu Karma
(26.5.1910)
25. Aug: Freier Wille und Karma in der Zukunft
der Menschheitsentwicklung (27.5.1910)
10 Agenda ab 1. Juli
Regi Zürich NACH DATUM
◼Zü2 1.7.2014, 19:30
Erdenräume und Himmelssphären
◼Zü2 Dienstags, 6.4.2014 bis 8.7.2014, 19:30
Zweigarbeit
◼Zü2 Do 3.+10.7. 20:00
Arbeit an Rudolf Steiners «Goethes
Weltanschauung»
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
aus Europa
◼Zü1 Mi 16.07.09:00
Bruttosozialprodukt Glück / Bhutan –
Zeichen sozialer Hoffnung?
Ostschweiz
◼Zü1 Mi 16.07.19:30
Meditation, Bewusstsein und die «Hüter der Schwelle»
Dussnang
◼Zü3 16.07. 18.00
Genossenschaft Kornhaus zum Vogelsang, Schwalbenstrasse 7, 8374 Dussnang
Telefon: 071 995 55 95
www.kornhausvogelsang.ch
Die Suche nach dem Menschen - in der
Malerei von Edvard Munch
◼Zü8 So 6.7,8.7,9.7 je 20:00, 10.7 20:15
◼Zü1 Do 17.07.09:00
Die Sprache der Bewusstseinserweiterung
◼ Fr. 22.08.14, 19:00
◼Ho1 So, 06.07.14, 15.30 Uhr
◼Zü1 Do 17.07.19:30
◼Ho2 So 6. Juli 2014,15:30
◼Zü1 Fr 18.07.09:00
◼Zü3 09.07. 18.00
◼Zü3 20.07. 11.10
◼He1 Mi 6.8. 15:00 - So 10.8. 12:00
RIVENBELL - ist irisch-amerikanischer Folk
und Blues, aufgemischt in der SongwriterTradition der Sechziger- und Siebzigerjahre. Geniessen Sie diese vier absolut
sympatischen, aussergewöhnlichen und
einzigarten Musiker. Im Eintrittspreis ist
ein 4-Gang-Menü aus unserer Gout Mieux zertifizierten Küche enthalten. Darum
bestellen Sie noch heute, solange es noch
Tickets gibt. Der Platz ist knapp.
◼Ho1 Sa, 02.08.14, 14.00 Uhr
Winterthur
Rudolf Steiners Vortragszyklen im Jahr
1914
Szenische Lesung von Jérôme Stern
Jakob Gujer, genannt Kleinjogg, der
Zürcher Bauern-Philosoph
Der Raum wird Zeit - in den Skulpturen
von Alberto Giacometti
◼Zü8 Fr 11.07.20:00
Mysterienmotive in Goethes Faust,
der Tragödie zweiter Teil
◼Zü1 So 13.07.09:00
Grundlegung einer Philosophie der
Wiederverkörperung
◼Zü1 So 13.07.19:30
Bewusstseinsforschung und Meditation
aus neurowissenschaftlicher Sicht
◼Zü1 Mo 14.07.09:00
Grundlegung einer Philosophie der
Wiederverkörperung
◼Zü1 Mo 14.07.19:30
Bewusstseinsforschung und Meditation
aus neurowissenschaftlicher Sicht
◼Zü5 14.-20.7.2014
Prag zwischen gestern und morgen
◼Zü1 Di 15.07.09:00
Die übersinnliche Wahrnehmung und
ihre Vorstufen
◼Zü1 Di 15.07.19:30
La Banda Ki / Kunst- und Volksmusik
Kinder des Lebens
Die Sprache der Bewusstseinserweiterung
Zeitfragen
◼Zü3 31.07. 19.15
Fragen zum Ersten Weltkrieg
Die Schweiz und die Zukunft Europas
Führung durch den Sonnengarten
◼Zü4 Montag, 11.08. bis Freitag, 15.08.2014
Mit der Sonne tanzen - Eurythmiewoche
◼Zü3 14.08. 19.15
Die Zeichen des Ersten Weltkriges - Taten und Folgen
◼Zü6 Di 19.u 26.8. 20:00 weitere Daten im Sept.
Kosmisches Christentum. Aspekte der
Christologie Rudolf Steiners
◼Zü3 21.08. 19.15
Ein Wegbereiter eines erweiterten und
vertieften Musik-Erlebens
◼Zü6 Mo 25.8. (20:00?)
Die Gefahren des Abirrens beim Eintritt
in die geistigen Welten
Geschichte und Individualität VII
Gemeinschaftsarbeit mit Thomas Georg
Meier
nachher Sommerpause bis 2. September 14
Buchs SG
◼Ho1 Sa, 05.07.14, 14.00 Uhr
Führung durch den Sonnengarten
◼ Di 01.07. 20:00
Ein Abend mit RIVENBELL
Arbeitsgruppe für Anthroposophie
Ort: Singsaal der Sekundarschule
Info: M. Perini T/F 081 756 46 76
Arbeit am Markus-Evangelium vierzehntäglich
bei M. Perini.
◼ Do 28.8. 19:30
Übersinnliche Forschung und nachtodliches Leben Referent: Marcus Schneider,
Basel
Rorschach
Bodensee-Sommertagung
Zentrum Kolumban Rorschach
T 044 955 07 44
info@friedrich-schiller-zweig.ch
◼ Sa 30.8. | So 31.8.
Anthroposophische Gesellschaft
Hans-Christian Andersen-Zweig.
T 052 315 36 58, info@andersen-zweig.ch
Zweiglokal: Maienstrasse 15
Mo je 15:00–16:30 Gesprächsarbeit «Aus der
Akasha-Forschung, das fünfte Evangelium» GA
148. Auskunft: Ernst Heinzer, 052 233 32 20
Di je 20:00 Einführungskurs mit Th.G.Meier: Der
Weg des Menschen zu sich selbst. Auskunft: 061
361 70 06
Eurythmie: Werner Beutler: 052 233 23 84,
Katinka Penert: 052 202 82 32, Heinrich Koebel:
052 242 41 00.
Heileurythmie: Elsabeth Ovenstone: 052 202 36
47, Angela Weishaupt: 071 534 39 35, Ursula
Martig: 052 203 04 15
Die Zeit erkennen - Zeit und Rhythmus
im Menschen Sommertagung mit Marcus
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wie Werkstätten (Klangschmiede, Klingende
Steine, Holzwerkstatt) zur Verfügung.
◼Zü8 Fr 29.08.20:00
Goethes Reinkarnationsidee:Frucht des
Metamorphosegedankens
Goethe lässt die Götter
sprechen
Die Achilleis- eine Studien-Aufführung der
Schule für Sprachkunst «AmWort», Dornach
Agnes Zehnter, die das Fragment gebliebene Werk mit den Sprechenden einstudiert
hatte, schildert uns in der kurzen und gelungenen Einführung, dass Goethe seine Achilleis am Übergang von seinem siebten zu seinem achten Lebensjahrsiebt geschrieben hat-
te. Es zeugt von innerseelischem Ringen, das
im wahrstem Sinne des Wortes den Göttern
und Helden in den Mund gelegt wird. Oder
anders gesagt: Es ist eine Auseinandersetzung
um Krieg und Frieden (Zerstören und Nähren), Tod, Leben und Ethik, wie sie der moderne Mensch im Zwischenraum von Trieb und
Gottgleichheit führt.
Das knapp 40- seitige Werk, das dem Publikum am innert 75 Minuten ohne Kürzung
dargeboten wurde, ist von seinem Dichter
konsequent im Hexameter verfasst, eben dem
Versmass der Mitteilung, in welchem sowohl
Innen- und Aussenwelt, als auch der «obere
und untere Mensch» im Sinne der Dreigliederung in Harmonie zueinander gehalten werden.
Gerade Letzteres konnte man an den Studierenden aus den unterschiedlichsten Ländern sehr gut wahrnehmen. Alle überzeugten
sie nicht nur durch gekonnt plastisches, konsonantisches Sprechen, sondern wechselten
geschickt vom Erzählen zum Dramatischen,
aber immer dem Stil des Epos treu bleibend,
indem sie den weiten Atemraum zu öffnen
wussten, gerade auch in langen Textpassagen,
die dem Gegenüber gewidmet waren. Immer
blieb ein offener Raum, der die tragende Spra-
che in den Vordergrund stellte.
Es ist keine leichte Aufgabe, bei der Wiedergabe eines solchen Werkes den Spannungsbogen von Beginn bis zum Schluss zu halten.
Die Studierenden meisterten aber auch diese
gut, indem sie ein offenes Zuhören spiegelten.
Deutlich zu spüren war auch, wie alle sich
gegenseitig bei der sehr gelungenen chorischen Phase zu Beginn der Aufführung gut
im Bewusstsein hatten, was die schlichte Choreographie untermalte. Somit gilt der grosse
Dank Frau Zehnter und den Studierenden, die
übrigens in den unterschiedlichsten Lebensphasen stehen, und dieses Studium berufsbegleitend, nun grösstenteils im ersten Jahr absolvieren, für Ihr Engagement und ihren Mut,
sich diesem «Giganten» zu stellen.
Es ist ein Werk, das sich lohnt, nicht nur gelesen, sondern auch gesprochen, oder besser
noch- selbst sprechend zu erleben.
Da die Achilleis am 3. Mai beim Publikum
so grossen Anklang gefunden hatte, ist nun
seitens von Frau Zehnter geplant, diese jährlich in der Osterzeit zur Aufführung zu bringen. Wer mitmachen mag, darf sich sehr gerne
bei AmWort melden: www.amwort.ch.
Gabriele Schwarz
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
Landschafts- und
Märchenbilder von Stevan
und Angela Koconda
anlässlich der Ausstellung im Sonnengarten
Hombrechtikon
«Licht senden in die Tiefen
des menschlichen Herzens ist
des Künstlers Bedarf.»
Friedrich Schiller
Stevan Kočonda
Stevan Kočonda wurde 1934 in Belgrad geboren. Schon bevor er zur Schule ging, zeichnete er gerne. Seine Kindheit ist erfüllt von den
Klavierklängen seiner Mutter. Da das Klavierspiel seit frühester Knabenzeit zu seinem
Leben gehörte, studierte er Musik, Komposition. Dann trat durch die Berührung mit Norwegische Landschaft von Stevan Kočonda
der Anthroposophie eine Wende in sein Leben. Nach seinem Klavierlehrer-Diplom 1960
führte ihn sein Weg nach Dornach, wo er Eu«Wem die Natur ihr offenbares Geheimnis
rythmie studierte.
zu enthüllen beginnt, der empfindet eine unUnermüdlich war er tätig, musikalisch,
widerstehliche Sehnsucht nach ihrer würeurythmisch – selbst im Farbenlabor, schrieb
digsten Auslegerin – der Kunst.»
Kompositionen für Goethes «Geheimnisse»,
Goethe
für die Dramen «Der Chef des Generalstabs»
und «Das Viergetier» von Albert Steffen. Eine
Zeit lang hatte er die Bühnenleitung am Goe- Angela Kočonda
Seit früher Kindheit ist Angela Kočonda mit
theanum inne.
2003 schenkte ihm seine von ihm verehrte der bunten Märchenwelt vertraut. Erste IllusLehrerin Elena Zuccoli ein Kästchen mit Pa- trationen, unterstützt von dem Lob der Eltern,
entstanden.
stellkreiden, und so begann er zu malen.
Als sie einmal ins Spital musste, waren bald,
Die Natur fesselte ihn, die Natur liebte er!
Draussen sitzend wurden nun über die Jahre nach erster Genesung, in den Spitalgängen,
viele skizzenhafte Blätter gefertigt, um diese auf einfachem Einpackpapier, bunt-fröhliche
dann zu Hause auszuarbeiten. So ging Stevan Zeichnungen aufgehängt. Sie hatte die FäKočonda einen Lebensweg von Musikklängen higkeit, ganz aus einer Stimmung heraus zu
über Eurythmie zur Farb- und Formenkunst. schaffen; immer wieder neu versuchend malHingegeben war und ist dieses Leben an die te sie zum 8.-Klass-Spiel erste eindrückliche
Entwürfe, die Bewunderung hervorriefen. So
Kunst, an die Natur.
In Paris unterrichtete er viele Jahre. Dort erwachte sie allmählich für die Farbe. Mit 14
lockten Museen, reiche Kunstsäle; Ausstel- Jahren hatte sie Malstunden bei Louise von
lungen, die ihn interessierten, versäumte er Blommenstein, mit 18 illustrierte sie ihr ernie. Seine Reisebilder, von besonderer Schön- stes Märchen. Einer Wand entlang konnte sie
heit – Licht-, Witterungsstimmungen –, ent- beachtlich gross Märchensituationen, gleich
standen in Norwegen, Schweden, Frankreich, einem «Fries», eine nach der andern werden
Italien, in der Schweiz, in Slowenien, Deutsch- lassen.
Sie fragte, eintauchend in ein Märchen:
land, Österreich. Sie sind Ausdruck vielfälWelche
Farbstimmung liegt hier vor? Welche
tigster Naturerlebnisse:
Ein kühles, lichthaft Frühlingshaftes, ein Aussage liegt dem Stoff zugrunde? Bei Beppe
warmes, gewittriges Sommerliches, ein glü- Assenza erhielt sie einige Malstunden in Dorhend weitendes Herbstliches und winterlich- nach.
Doch sie studierte nicht Malerei, sie stuklares Licht, glitzernd, funkelnd … er arbeitet
dierte
Eurythmie und lebte und wirkte mit
im Schnee, in den Bergen, am Meer. Die Natur erscheint in Kočondas Werken, aufgenom- und durch sie. Viele, viele Jahre war sie untermen durch Auge, Herz und Hand des Malers, richtend, einübend und als Bühnenkünstlerin
in ihren wundersamen Ver- und Umwand- im Goetheanum-Ensemble tätig.
Durch ein Märchen von einem weissen Bälungen.
Von der Aussage der Natur selbst wird der ren fand sie den Weg zur Farbe wieder neu.
Betrachter berührt, durch die Art des so Her- Es war so schön, so poetisch. Und dieses Märvorgerufenen in Form und Farbe: das Ziehen chen war es, das eines Tages «anpochte» und
der Wolken, die Majestät der Berge, das Mit- sie deutlich fühlte, sie solle Märchen malen.
Manches Schöne reihte sich an diesen Neueinander von Pflanze und Stein, Quelle und
beginn, so «Die Ammenuhr», «Das bucklige
Blume.
Agenda ab 1. Juli 11
Männchen», «Jorinde und Joringel».
Aus dem Nachempfinden des Inhalts formte
sie Gestalt und Umgebung, Verwandlung und
Umwandlung.
Gedichte von Albert Steffen inspirierten
sie. Aufmerksam auf innere Gesetze, anatomische oder perspektivische Phänomene
machte sie der Maler und Plastiker Hans Geissberger.
Angela Kočonda versteht sich als illustrative Malerin im reichen Feld der Märchen-,
Reim- und Gedichtdarstellungen. Und sie
ist eine Meisterin im Kombinieren verschiedenster Maltechniken!
Das Vermögen, mit den Wörtern zu leben,
fragend an das Erzählte heranzutreten, das
macht Angela Kočonda, nicht zuletzt dank ihrer langjährigen Erfahrung als Eurythmistin,
Glockenzwerg von Angela Kočonda
zur berufenen Märchenmalerin. Und so hinterlassen ihre Bücher bei den Kindern nicht
nur einen farbenfroh intensiven Eindruck, die
Kinder verlangen immer wieder nach ihnen.
Innere Bilder, stimmungsgetragen, geben ihr den Weckruf zum Schaffen. Sie sind
so recht empfundene Bilder aus der reichen
Welt der Märchen.
Mit dem Herzen erschaffen, mit dem Herzen aufgenommen. Wir erinnern uns an
Friedrich Schillers Wort: «Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme».
Andrea Hitsch
Ausstellung noch bis zum 6. Juli
im Sonnengarten, Hombrechtikon
Etzelstrasse 6, Tel 055 254 40 70
Mi/Sa/So 14:30-17:30 oder nach Vereinbarung
Danach sind die Bilder wieder bei den Künstlern.
12 Agenda ab 1. Juli
An einer ganzheitlichen
Sterbekultur schaffen
Ein Zwischenhalt im 7. Jahr der
Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur
V
iele Mitglieder und Freunde der Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur verstehen sich
als Helfende, als Dienende, im praktischen Leben stehende. Rudolf Steiner bezeichnet die
Toten als «unsere besten Helfer». Zu ihnen
eine Brücke zu schlagen von hier nach dort,
ist unser wesentliches Anliegen. Wir streben
danach, im Zusammenwirken mit den «Sphärenmenschen» an einer umfassenden Sterbekultur zu schaffen, welche die Sehnsüchte, die
Hoffnungen und Strebensrichtungen auch
der Verstorbenen mit einbezieht.
Wir üben uns in spiritueller Menschen-und
Welterkenntnis und verbinden uns dazu auf
anthroposophischem Boden. Als Gruppe auf
Zur Situation der Ukraine –
Replik auf den Bericht von
R. Hafner und
J.-G. Morales in Agora 6
S
oweit mir bekannt ist, hat Steiner nie über
die Existenz der Ukraine etwas geschrieben. Und was Steiner nicht geschrieben hat,
entzieht sich wohl dem Interessensfeld von
Herr Hafner und Morales und darf ruhig
«heim ins russische Reich» geholt werden –
denn die Ukraine ist ja Russland, oder? Ohne eigene Kultur, ohne eigene Geschichte, ohne eigene Sprache, ohne eigene Musik. Wäre
die Schweiz, weil sie aus einer Laune heraus
z.B. seit dreihundert Jahren unter habsburgerischer oder französischer oder italienischer
Herrschaft gestanden, Steiner hätte nie etwas
geschrieben – und für Anthroposophen wie
Sie gäbe es deshalb wohl keine Daseinsberechtigung, da ein Nationalbewusstsein eine
rechtslastige, rein westlich-angelsächsische,
künstliche Erfindung wäre. Warum darf Russland in Transnistrien einen Out-of-LawStaat mit mindestens 1000 Soldaten seit über
14 Jahren „beschützen“ – trotz der 1999 getroffenen Rückzugsvereinbarung? Warum
darf Russland die Krim erobern, obwohl diese
integraler Bestandteil der Ukraine ist und die
ukrainischen Grenzen von Russland, Amerika
und Grossbritannien im Budapester Memorandum von 1994 als unverrückbar respektiert wurden – im Tausch mit der Vernichtung der A-Waffen der damals drittstärksten
Nuklearmacht Ukraine? Warum darf Russland Speznastruppen, Halbkriminelle und
tschetschenische Killerkommandos in Städte
wie Slowjansk oder Kramatorsk schicken, auf
Wohnhäusern MG- und Artilleriestellungen
beziehen, im Wissen darum, dass es der uk-
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
sachlichem Feld, als Fachzweig, bildet sich unsere überregional tätige Arbeitsgemeinschaft.
Reich ist die Fülle möglicher Aufgaben, die alle
einer Sterbekultur zugehörig sind. Besinnen
wir uns auf die Anfänge, dürfen wir heute sagen, es ist schon einiges gewachsen und hat
sich im Leben bewährt. Doch viel mehr wartet noch auf Entwicklung. Über das Sterben
zu sprechen, fällt manchen schwer. Räume
zu schaffen, wo durch Begegnung, Vertiefung
in Fragen, die nach erlebten Verlusten auftauchen, Begleitung und Unterstützung von
Menschen möglich wird, erleben wir als segensreich. Menschen anzuregen, in diesem
Feld tätig zu werden durch Befähigung zur
Sterbebegleitung, zur Totenwache, zum ahnenden oder wissenden Hineinhören in die
Welt der Verstorbenen, sind Tätigkeitsgebiete,
die uns fortlaufend beschäftigen in kleinen
und grösseren Gruppen und Arbeitszusammenhängen oder Tagungen. In weit über hun-
dert Vorträgen Rudolf Steiners finden wir die
Welt der Verstorbenen, ihre Daseinsformen,
Entwicklungswege und -aufgaben geschildert
und immer wieder neu und anders beleuchtet.
Eine wahre Fülle von Schätzen kann für eine
spirituell orientierte Sterbekultur fruchtbar
gemacht werden.
rainischen Armee kaum möglich ist, gegen
Wohnungen mit Zivilisten zurückzuschiessen? Warum darf Putin der Ukraine Faschismus vorwerfen, wo doch Putin mit HardcoreFaschisten (Dugin und Konsorten) nichts anderes tut, als den Westen unchristlich, homophil und dem Untergang geweiht, zu nennen?
Warum haben Anthroposophen wie Sie nicht
protestiert, als die Krim – notabene ohne einen einzigen Schuss auf ukrainischer Seite –
einfach so von «grünen» (russischen) Männchen besetzt wurde und mit den Gewehrkolben an den Schläfen der Bevölkerung, eine
Pseudo-, aber für den Westen gut inszenierte
Abstimmung durchführten – mit je nach Abstimmungslokal über 120%-Zustimmung zur
Abspaltung? Warum dürfen russische Killerkommandos in der Ostukraine Zivilisten,
Reporter, ukrainische Patrioten mit ukrainischen Fahnen foltern, um dann bei den Angehörigen gegen gutes Lösegeld «verkauft» zu
werden? Dieser kaum zu überbordende Zynismus wirft Fragen auf – auch was Ihre Wahrnehmung betrifft.
Meine Frau, eine Ukrainerin, stammt ausgerechnet aus der umkämpften Donbass-Region und ist weder amerikophil, noch glaubt
sie an alles, was von ennet dem Deich kommt.
Aber sie hat Verwandte nahe Donezk, spricht
mit Ukrainern aus der dortigen Gegend und
kennt sich sicher besser über die ukrainische
Geschichte und das diffizile Verhältnis mit
Russland aus als jemand, der z.B. ein guter Revisor im Kanton Bern war, aber die dortigen
Geschehnisse aus was für geistigen Impulsen
auch immer, völlig falsch wiedergibt.
Ist es Ihnen überhaupt bewusst, dass sie im
Gleichschritt mit den rechts- und linksextremen Parteien in Europa das Ukrainische Volk
respektive die in der Ukraine lebenden Russen, Krim-Tataren, Armenier, Juden und viele
mehr, die nie und nimmer ins putinsche «Paradies» wollen und viele von ihnen sogar auf
dem Maidan für die Menschenwürde gestorben sind, mit Ihrer Behauptung vom «rechtslastigen Putsch» in höchstem Masse beleidigen?
Dass die Russen den Ukrainern nicht nur
die Sprache während der zaristischen, rund
zweihundertfünfzig jährigen Okkupation
verboten haben, sondern auch der KPdSUGeneralsekretär Leonid Breschnew, ein Russe, in den 1970er-Jahren das Ukrainisch mit
subtilen Gesetzen beinahe ausrottete, ist ihnen wohl nicht mal bekannt. Ihnen ist offenbar ebensowenig bekannt, dass Stalin, um den
unbändigen ukrainischen Freiheitswillen zu
stoppen, rund ein Drittel der Ukrainer nach
Workuta, Syktywkar oder in eines der zahlreichen GULAGs nach Sibirien verbannte.
Natürlich war es dort verboten, ukrainische
Lieder zu singen oder ukrainisch zu sprechen.
Ihnen ist wohl auch nicht bekannt, dass mit
dem von Hitler beschworene «Lebensraum im
Osten» die Ukraine gemeint war – natürlich
mit geplanter partieller (Hunger-) Vernichtung der Ukrainer, die Überlebenden wären
wohl versklavt worden.
Die heutige historische und sonstige Leere, so scheint mir, wird immer mehr mit Verschwörungstheorien gefüllt. Putin, der Gute,
gegen das böse Amerika, Schwarz gegen Weiss
– Hauptsache faktenresistent.
Beängstigend scheint mir die Zunahme von
Menschen, welche versteckt oder offen mit
einem System sympathisieren, in welchem
die Herrschaft des Unrechts oberste Staatsmaxime ist, in welchem das Gesetz des Stärkeren gegen den Schwächeren als Tugend gilt,
in welchem korrupte Richter „Recht“ nach
Massgabe des höchsten Geldbetrages einer
der beiden Parteien sprechen, in welchem das
Wort «menschliche Würde» keine Bedeutung
ARBEITSGEMEINSCHAFT STERBEKULTUR
Franz Ackermann
fachzweig@sterbekultur.ch
Zürichbergstrasse 27, 8032 Zürich
044 825 26 92
Ausbildungsgang für Sterbebegleiterinnen, nächster Termin:
Dornach, 2. September, Thema: Sterbebegleitung
– Lebensbegleitung.
Es kann jederzeit neu eingestiegen werden, da die
vergangenen Module nach Bedarf wiederholt werden.
Agenda ab 1. Juli 13
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
hat, in welchem der Westen als moralisch verwerflich gilt.
Die Ukraine war vor dem Maidan durch
die damalige pro-russische Regierung
Yanukovich’s auf dem besten Weg, eine Kopie
von Russland zu werden. Die Menschen in der
Ukraine wollten das nicht mehr hinnehmen.
Sie kämpften zwischen dem 21. November
2013 und dem 20. Februar 2014 bei beissend
kalten Minustemperaturen für Freiheit oder
Tod. Sie nennen den Kampf um die Freiheit
die «Revolution der Würde», während westliche Medien überall «Rechtsextreme» witterten – ganz im Sinne der putinschen Propagandamaschine. Sie sehen nun wohl selber,
welchen Unsinn Sie in Ihrem Bericht bezüglich westlicher «Desinformationsstrategie» geschrieben haben.
Die Ukrainer wollen nicht in die EU, sie
wollen Freiheit. Sie wollen menschliche Würde, sie wollen Rechtsstaatlichkeit und sie wollen ihre Sprache sprechen können – denn alle Ukrainer sprechen zwei Sprachen, häufig
simultan, beide sind gleichberechtigt. Aber
eben, nicht nur russisch. Übrigens: Seit die
Russen die Krim besetzt halten, darf im einzigen ukrainischen Gymnasium auf der Krim
nicht mehr auf Ukrainisch unterrichtet werden, und dies obwohl die Ukrainer rund 25%
der Bevölkerung ausmachen.
Es wäre wohl an der Zeit, einmal die Bücher von Steiner ein bisschen wegzulegen und
vor Ort, nach Kyiv, nach Charkiv, nach Lviv,
nach Wynnitsa, nach Mykolayiv nach... zu
fahren, mal einen ukrainischen Sprachkurs
zu besuchen, mal mit den Menschen vor Ort
Rudolf Steiner: Die Aufgabe der
Geisteswissenschaft und deren Bau in
Dornach (3. Teil)
In einer Zeit, wo die Gegner Rudolf Steiners eine starke, auch öffentliche Wirkung entfalten, kann
es sehr hilfreich sein, einige ruhige, sachliche und klärende Gedanken an die Stelle vieler Verleumdungen und Verleugnungen zu setzen. In Agora 4 und 5 wurden Teil 1 und 2 dieses Autoreferates
abgedruckt. Es ist im Band: «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1923»
(GA 35) zu finden. Den zugrundeliegenden Vortrag hielt Rudolf Steiner am 11. Januar 1916 in Liestal.
D
ie Menschheit verdankt dieser naturwissenschaftlichen Weltanschauung,
ich möchte sagen, eine Logik, die sich an den
Tatsachen der Natur selber erzieht. Eine bedeutsame Schulung ist eingetreten bei denjenigen, die sich mit Naturwissenschaft befasst
haben, in bezug auf die innere Handhabung
des Denkens. Ich werde mich jetzt durch einen
Vergleich verständlich zu machen suchen über
das Verhältnis von geisteswissenschaftlichem
und naturwissenschaftlichem Forschen. Das
Denken, das der Naturforscher anwendet, ich
möchte es vergleichen mit den Formen einer
Bildsäule. Die an den äusseren, natürlichen
Tatsachen herangebildete Logik hat etwas
Totes. Man hat in den Begriffen, in den Vorstellungen, indem man logisch denkt, Bilder.
Aber diese Bilder sind nur innerliche Gedankenformen, wie die Formen einer Bildsäule
Formen sind.
Nun geht der Geistesforscher von diesem
Denken aus. Man findet in meinem Buche
«Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren
Welten?» Anleitungen darüber, was man nun
gerade mit dem Denken machen muss, damit
es etwas völlig anderes wird, als es im gewöhnlichen Leben und in der gewöhnlichen Wissenschaft ist. Der Geistesforscher entwickelt
sein Denken, er nimmt es in eine gewisse, ganz
besondere Zucht. Ich kann in diesen kurzen
Andeutungen nicht auf die Einzelheiten mich
einlassen. Die sind in dem genannten Buche
geschildert. Dann, wenn das Denken, wenn
die im Menschen waltende Logik, in einer gewissen Art behandelt wird, verändert sich das
ganze innere Seelenleben. Dann geschieht etwas, was dieses Seelenleben zu etwas anderem
macht, als es sonst ist, und das ich jetzt wieder
durch einen Vergleich anschaulich machen
will.
Denken Sie einmal, sehr verehrte Anwesende, – es kann natürlich das nicht eintreten,
aber nehmen wir an, es würde eintreten –, dass
eine Bildsäule, die vorher nur in toten Formen
da stand, plötzlich anfinge zu gehen, lebendig zu werden. Die Bildsäule kann es nicht,
aber das menschliche Denken, die innere logische Betätigung, die kann das. Durch die
vorgenommenen Seelen-Übungen, die der
Geistesforscher durchmacht, versetzt er sich
in einen solchen Zustand, dass in ihm nicht
nur eine gedachte Logik ist, sondern eine lebendige Logik, dass die Logik in ihm selber zu
einem lebendigen Wesen wird. Dadurch aber
hat er in sich statt der toten Begriffe lebendig
Waltendes erfasst. Er wird durchdrungen von
lebendig Waltendem. Und wenn die Geistesforschung, ausser dem physischen Leibe, den
man mit Augen sieht, noch einen Ätherleib
annimmt, dann ist damit nicht irgend etwas
Erträumtes gemeint, sondern es ist gemeint,
dass der Mensch dadurch, dass er das logische
Denken in sich zum Leben aufgerufen hat, innerlich einen zweiten Menschen erlebt. Das
ist eine Sache der Erfahrung, zu der man es
bringen kann. Aber die muss eben gemacht
zu sprechen. Es gibt solche, die wurden plötzlich süchtig, sie wurden süchtig nach der ukrainischen Mentalität, die nicht nach Rache,
sondern immer nach Versöhnung schreit,
die ihre Maidanaktivisten «die Kämpfer des
Lichts» nennen, in welchem der Erzengel Michael über die Stadt Kyiv als Schutzpatron
wacht und sie wurden süchtig auf den ansteckenden Freiheitswillen dieses Volkes. Es ist
nämlich schon passiert, dass sogar russische
Bands an ihren Konzerten in Russland plötzlich die ukrainische Nationalhymne sangen.
Aber eben, man muss Neues entdecken und
vor allem verstehen wollen.
Riccardo & Olya Tognetti, Bern
werden, damit die Wissenschaft vom geistigen
Menschen entstehen könne, gerade so wie die
äusseren Experimente der Naturwissenschaft
gemacht werden müssen, um der Natur ihre
Geheimnisse abzulauschen.
Gerade so, wie man das Denken umwandelt, dass es nicht mehr nur zu Bildern führt,
sondern innerlich regsam und lebendig wird,
so kann man auch den Willen in einer gewissen Weise entwickeln. Die Methoden, wodurch der Wille so behandelt wird, dass man
ihn als etwas anderes kennen lernt, als er im
gewöhnlichen Leben ist, findet man ebenfalls
in dem bereits genannten Buche geschildert.
Durch diese Willensentwickelung kommt
dann etwas ganz anderes zustande, als durch
die Entwickelung des Denkens. Wenn man im
gewöhnlichen Leben etwas will, wenn man
arbeitet, dringt der Wille gleichsam in die
menschlichen Glieder ein. Man sagt: Ich will,
man bewegt die Hände; aber nur in dieser Bewegung kommt der Wille zum Ausdruck. In
seinem Wesen bleibt er eigentlich unbekannt.
Aber man kann, wenn man sich in einer gewissen Weise übt, den Willen loslösen von seinem
Verbundensein mit den Gliedern. Man kann
den Willen, allein für sich, erleben. Das Denken kann man rege machen, so dass es ein inneres Lebendiges wird, eine Art Ätherleib. Den
Willen kann man herausschälen, lostrennen
von seinem Zusammenhange mit der Leiblichkeit, und dann erlebt man, dass man in
einem noch viel höheren Sinne einen zweiten
Menschen in sich hat als beim Denken. Durch
die Entwickelung des Willens erlebt man, dass
man einen zweiten Menschen in sich hat, der
ein eigenes Bewusstsein hat. Wenn man in entsprechender Weise an seinem Willen arbeitet,
dann tritt etwas ein, das ich nur klar machen
kann, wenn ich daran erinnere, dass es im gewöhnlichen Leben zwei abwechselnde Zustände gibt: Wachen und Schlafen. Wachend
lebt der Mensch bewusst; während des Schlafes hört das Bewusstsein auf.
14 Agenda ab 1. Juli
Nun, zunächst ist es eine blosse Behauptung, wenn man sagt, das Seelisch-Geistige,
das hört aber nicht auf zwischen dem Einschlafen und Aufwachen. Aber es ist direkt
nicht mehr in dem Leibe, es ist ausserhalb
desselben. Der Geistesforscher bringt es dahin, dass er sein Leibesleben willkürlich so gestalten kann, wie es unwillkürlich beim Einschlafen sich gestaltet. Er gebietet den Sinnen,
dem gewöhnlichen Verstande Stillstand. Er erreicht dies durch Entwickelung des Willens.
Und dann tritt das ein, dass man gewissermassen willkürlich denselben Zustand hervorruft,
den man sonst unwillkürlich als Schlafzustand
hat. Doch ist andererseits das, was man jetzt
hervorgerufen hat, auch völlig entgegengesetzt dem Schlafzustand. Während man im
Schlafe unbewusst wird, nichts weiss von sich
und der Umgebung, tritt man dadurch, dass
man den Willen in der angedeuteten Art entwickelt hat, bewusst aus seinem Leibe heraus;
man schaut den Leib ausser sich, so wie man
sonst einen äusseren Gegenstand ausser sich
wahrnimmt. Da merkt man: In dem Menschen lebt ein wesenhafter Zuschauer seines
Denkens und Tuns. Das ist kein Bild, kein bildlicher Ausdruck, sondern das ist eine Wirklichkeit. In unserem Willen lebt etwas, was
fortwährend uns innerlich beobachtet. Man
kann diesen inneren Zuschauer leicht wie etwas bildhaft Gemeintes ansehen; der Geistesforscher kennt ihn als eine Wirklichkeit, wie
Sinnesgegenstände Wirklichkeiten sind. Und
wenn man diese zwei hat: den beweglichen
Denkmenschen, den Äthermenschen, und
diesen inneren Zuschauer, dann hat man sich
in eine geistige Welt hineingestellt, die man
wirklich erlebt, wie man mit den Sinnen die
sinnliche Welt erlebt. Man findet so in dem
Menschen einen zweiten Menschen, wie man
den Sauerstoff im Wasser durch die naturwissenschaftlichen Methoden findet.
Was das entwickelte Denken erreicht, sind
nicht Visionen, sondern geistige Anschauungen von Wirklichkeiten; was man durch
den entwickelten Willen erreicht, sind nicht
gewöhnliche Seelenerlebnisse, sondern es ist
die Entdeckung eines anderen Bewusstseins,
als es das gewöhnliche ist. Es wirken nun aufeinander: der Mensch, der bewegliche Logik ist,
und der andere Mensch, der ein höheres Bewusstsein ist. Wenn man diese im Menschen
kennen lernt, dann kennt man dasjenige, was
vom Menschen vorhanden ist auch dann,
wenn sein physischer Leib zerfällt, wenn der
Mensch durch die Pforte des Todes geht. Man
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
lernt dasjenige Wesen im Menschen kennen,
das nicht durch den äusseren Leib wirkt, das
geistig-seelisch ist, das nach dem Tode vorhanden sein wird, das auch vor der Geburt, oder
sagen wir vor der Empfängnis, vorhanden war.
Man lernt das ewige Wesen des Menschen so
kennen, dass man es gleichsam herausgebildet
hat aus dem gewöhnlichen sterblichen Menschen, wie man durch einen chemischen Prozess den Sauerstoff aus dem Wasser herausbilden kann.
Alles das, was ich Ihnen jetzt vorgebracht
habe, muss selbstverständlich gegenwärtig
noch als phantastisch angesehen werden; es
ist in bezug auf die gewohnten Darstellungen
ebenso phantastisch, wie es phantastisch erschien, als Kopernikus gesagt hat: Nicht die
Sonne bewegt sich um die Erde herum, sondern die Erde bewegt sich um die Sonne herum. Doch, was so phantastisch erscheint,
ist eigentlich nur ein Ungewohntes. Es handelt sich nicht darum, dass mit dem was eben
auseinandergesetzt worden ist, irgend etwas
Erdachtes, Erträumtes gesagt wird, sondern
es handelt sich darum, dass das Geistige wirklich durch innere Erlebnisse als Tatsache erfahren wird. Der Geistesforscher spricht nicht
einfach vom Wesen des Menschen, indem er
aufzählt: der Mensch besteht aus einem physischen Leibe, Ätherleib, Astralleib und so
weiter, sondern er zeigt, wie dasjenige, was
menschliche Natur ist, zerfällt, wenn man es
vollständig betrachtet, in gewisse Glieder, aus
denen es gebildet ist.
Und es ist, wenn man die Sache ihrem
Grundwesen nach betrachtet, nichts in üblem
Sinne Magisches oder Mystisches gemeint mit
diesen Gliedern der menschlichen Wesenheit.
Es zeigt eben die Geisteswissenschaft, dass der
Mensch aus einzelnen Nuancen des menschlichen Wesens, aus einzelnen Schattierungen
desselben besteht. Und das ist auf einem höheren Gebiete nichts anderes, als auf einem
niederen die Tatsache ist, dass man das Licht
so wirken lassen kann, dass es in sieben Farben erscheint. Wie das Licht in sieben Farben
zergliedert werden muss, damit man es studieren kann, so muss man den Menschen in
seine Teile gliedern, damit man ihn wirklich
studieren kann.
Man sollte nicht erwarten, dass man das,
was geistig ist, vor die Augen, vor die Sinne
bringen kann. Es muss innerlich, geistig erlebt werden. Und wer das innerliche Erleben,
das geistige Erlebnis, überhaupt nicht als Tatsache gelten lassen will, dem wird alles Reden
des Geistesforschers nur leeres Wortgeplänkel
sein. Für denjenigen, der die geistigen Tatsachen kennen lernt, sind sie Wirklichkeiten in
einem viel höheren Sinne als die physischen
Tatsachen Wirklichkeit sind. Wenn die Pflanze
wächst und Blüten und Früchte entwickelt hat,
so entwickelt sich aus dem Pflanzenkeime wieder eine neue Pflanze; und man weiss, wenn
man den Keim kennen lernt, es hat der Keim
die ganze Kraft der Pflanze in sich, und eine
neue Pflanze entsteht aus diesem Keime.
Das Geistig-Seelische muss man aus geistig-seelischen Tatsachen heraus kennen lernen. Dann weiss man: In dem lebendigen
Denken, das von dem aus dem Willen gelösten Bewusstsein erfasst wird, hat man einen
Lebenskeim erkannt, der durch die Pforte des
Todes schreitet, durch die geistige Welt nach
dem Tode geht und dann wieder zum Erdenleben zurückkehrt. Und so wahr, als der Pflanzenkeim eine neue Pflanze entwickelt, so wahr
entwickelt das, was da im Menschen als Wesenskern ist, ein neues Erdenleben. Man sieht
diesen neuen Menschen im gegenwärtigen
Menschen, denn er wird innerlich lebendig.
Die Naturwissenschaft hat Methoden, gewisse Ereignisse zu berechnen, die in der Zukunft eintreten. Man kann aus dem Stand, aus
dem gegenseitigen Verhältnis des Sonnenund des Mondenstandes, berechnen, wann
in der Zukunft Sonnen- und Mondenfinsternisse eintreten werden. Man braucht nur die
entsprechenden Faktoren zu kennen, so kann
man berechnen, wann in Zukunft eine gewisse
Sternenkonstellation eintreten wird. Da muss
man, weil man es mit dem äusseren Räume zu
tun hat, es so machen, dass man die Mathematik anwendet. Aber dasjenige, was man innerlich als Lebenskeim erlebt, das enthält auch in
lebendiger Art den Hinweis auf die künftigen
Erdenleben. Wie in den gegenwärtigen Verhältnissen von Sonne und Mond der Hinweis
auf künftige Sonnen- und Mondenfinsternisse liegt, so liegt in dem, was jetzt in uns lebt,
der Hinweis auf zukünftige Erdenleben. Man
hat es da nicht zu tun mit dem, was im Sinne
älterer Anschauungen etwa Seelenwanderung
genannt wird, sondern man hat es zu tun mit
etwas, was die neuere Geistesforschung aus
den Tatsachen des geistigen Lebens, die erforscht werden können, findet.
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Daten und Orten) kann keine Haftung übernommen werden. – Verantwortung für den Text bei den Autoren. – Alle
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Ausgabe September 2014: 1. August 2014
Ausgabe Oktober 2014: 1. September 2014
Agenda: jeweils am 7. des Monats für den Folgemonat mittels
E-Formular. Andere Meldungen wie Anzeigenschluss.
Beilage: -
Auszug aus:
Rudolf Steiner: Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1923 (GA 35).
Rudolf Steiner Verlag, Dornach
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Agorá mit Agenda für Anthroposophie in der Schweiz
34. Jahrgang Nr. 388 Juli/August 2014
Stand der Daten: 7. Juni 2014
Erscheint monatlich (11x pro Jahr)
Jahresabonnement
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Ausland
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Die Laufzeit des Abonnements verlängert sich ohne vorherige Kündigung (bis 20. November) jeweils um ein Kalenderjahr.
Für unverlangte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen,
© Agorá, Herausgeber Iris-Astrid Kern, lic.phil
Agorá, Weinbergstrasse 2, CH-8537 Nussbaumen,
Tel 052 747 11 11, Fax 052 747 11 71
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16
Sp l i t t e r
KORRIGENDUM
Der Autor des in Agora 6 erwähnten
Ukraine-Beitrags der Zeitschrift Gegenwart 1/2014 ist Gerd Weidenhausen.
In der neuen Gegenwart (2/2014)
schreibt Weidenhausen zum «Energiepoker um die Ukraine» Red
BÜCHER
HERZDENKEN
Der Begriff des Herzdenkens wird
heutzutage oft verwendet, meist im
Zusammenhang mit einer Gegenposition zum intellektuellen Denken.
Bei Rudolf Steiner findet sich dieser
Begriff explizit nur an einer Stelle.
Die Herausgeberin des neu erschienenen Buches mit dem Titel «Herzdenken», Martina Maria Sam, ist der
Verwendung des Begriffs und den
dahinter stehenden Überlegungen
nachgegangen und zeigt in einer Zusammenschau weiterer Texte, dass
es dabei um Übungen zur Erlangung
der Inspiration geht. In sieben Kapiteln werden verschiedene Übungsreihen vornehmlich aus Vorträgen
Rudolf Steiners vorgestellt. MM
Steiner, Rudolf: Herzdenken. Über inspiratives
Erkennen. Herausgegeben und eingeleitet von
Martina Maria Sam. Erschienen 2014 im Rudolf
Steiner Verlag, Basel
RUDOLF STEINER UND DER
ERSTE WELTKRIEG
Die lang erwartete umfassende Darstellung des Münchner Historikers
Markus Osterrieder zum Thema Rudolf Steiner und der Erste Weltkrieg
ist erschienen.
Red.
Markus Osterrieder: Welt im Umbruch. Nationalitätenfrage, Ordnungspläne und Rudolf Steiners
Haltung im Ersten Weltkrieg. Verlag Freies
Geistesleben & Urachhaus, Stuttgart 2014, 1722
Seiten, 32-seitiger Bildteil
PAUL SCHATZ-BUCH
PRÄMIERT
Die Stiftung Buchkunst wählte aus
803 eingesandten Titeln die 25
schönsten deutschen Bücher des
Jahres aus, darunter das Buch «Architektur und Umstülpung» von
Paul Schatz.
MM/S. Jüngel
Paul Schatz, Matthias Mochner (Hg.): Architektur und Umstülpung. Studien zum organisch-dynamischen Raumbewusstsein. Ein Schulungsweg
für Architekten. Erschienen 2013 im Verlag am
Goetheanum.
GOETHEANUM
MYSTERIENDRAMEN
Kommende Weihnachten werden
am Goetheanum die vier Mysteriendramen Rudolf Steiners aufge-
führt - zum ersten Mal auf der neu
renovierten Bühne des Grossen
Saals. Inszenierung: Gioia Falk und
Christian Peter. Mit Simultanübersetzung ins Englische, Spanische
und Italienische. Die umrahmende
Weihnachtstagung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft trägt den Titel «Der Mensch
ist Schwelle», mit drei Vorträgen
von Joan Sleigh, Bodo von Plato und
Oliver Conradt. Red
AGORÁ Nr. 7/8 Juli/August 2014
Mit einem Teil ihrer Gewinne finanzieren die SEKEM-Firmen die Aktivitäten der SEKEM Stiftung für Entwicklung, welche Schulen, ein medizinisches Zentrum und eine Forschungsakademie in Ägypten betreibt. MM
Info/Kartenbestellungen:
cher Seite aufgegebene Zuchtprogramme wurden in den letzten Jahren übernommen, neu auf die Bedürfnisse der nachhaltigen Landwirtschaft ausgerichtet und trotz
sehr unsicherer Finanzierung weitergeführt. Während sich die GZPK
streng auf die Züchtung neuer Sorten beschränkt, kümmern sich die
Sativa Rheinau AG und viele Partnerbetriebe in ganz Europa um die
Vermehrung und die Verbreitung der
Sorten.
MM/M. Bossart
www.mysteriendramen.goetheanum.org
Sa 28.06; ab 10:00 Uhr an der Seestr. 6, 8714
Chengdu ist die Stadt, wo die erste
Waldorfschule in China gegründet
wurde, Seit 2000 finden Lehrveranstaltungen zur Waldorfpädagogik
an der dortigen Universität statt.
Inzwischen gibt es 12 Ausbildungsinitiativen in China, die im Rahmen
des «China Waldorf Forum» zusammenarbeiten. Eines davon ist
das Frühlingstal-Zentrum im Nordwesten Pekings. Nun wurde an der
University of Modern Administration in einem südwestlichen Aussenbezirk Pekings zusammen mit
dem Frühlingstal-Zentrum ein Institut für Waldorfpädagogik eingeweiht. Die Eröffnungsrede hielt Dr.
Yang Dongping. Er vertritt ein unabhängiges Erziehungswesen in China
und ist Leiter der staatlichen Organisation «Erziehung im 21. Jahrhundert». Er ist aus dem Film «Alphabet» bekannt. Die Ausbildung wird
vorläufig noch im Frühlingstal-Zentrum stattfinden, und ab 2016 auch
auf dem Campus der Universität.
Quelle: NNA
S A AT G U T
30 JAHRE GETREIDEZÜCHTUNG PETER KUNZ (GZPK)
Was damals mit einer «verrückten»
Idee begann, wird heute zu den
Grundlagen der biologischen Landwirtschaft gezählt. Die Geschichte
der GZPK ist die Geschichte der Realisierung der Idee, dass das Leben
der Pflanzen von der Züchtung über
den Anbau und die Verarbeitung, bis
auf den Teller aus derselben Quelle
fliesst und entsprechend zu gestalten ist. Daraus ergeben sich die
Zuchtziele, die angewandten Techniken und auch das Verhältnis zu
den Partnern: zu Saatgutvermehrern,
Landwirten, Verarbeitungsbetrieben, Vermarktern, Konsumentinnen
und Konsumenten. Die Vorstellung,
dass die Pflanzen der Bio-Höfe und
Bio-Gärtnereien aus den Labors
von Saatmultis stammen, wird immer unangenehmer und schliesslich hässlich. Deshalb wird die biologische Pflanzenzüchtung und deren Unterstützung in Zukunft ein gemeinsames Anliegen sein.
Am 28. Juni wird die GZPK zudem
in der Oberhusscheune in Feldbach
ZH neue Arbeitsräume einweihen.
Mit dieser neuen Infrastruktur, mit
ihrer breiten Kulturpflanzenpalette
sowie ihren vielen innovativen Projektideen und dem grossen Rückhalt
bei ihren Partnern, ist die GZPK bestens für die Zukunft gerüstet.
Die GZPK heute
Die GZPK ist ein schlanker, umtriebiger 10-Personen-Kleinbetrieb geworden mit besten Referenzen bei
den Landwirten, bei Saatgutvermehrern und bei vielen Verarbeitungsbetrieben. Neben Weizen und Dinkel werden Triticale, Mais, Sonnenblumen und Körnererbsen gezüchtet. Drei vollständige, von staatli-
Feldbach ZH: Tag der offenen Zuchtgärten,
30 Jahre GZPK und Einweihung mit Führungen,
Buffet, Ansprachen und Musik.
www.gzpk.ch/aktuell, Tel 055 264 17 89
V O R R E I T E R I N N A C H H A LT I G K E I T
SEKEM-BERICHT ZUM
WELTUMWELTTAG
Die ägyptische SEKEM-Initiative
veröffentlichte zum Weltumwelttag Anfang Juni ihren «Bericht für
nachhaltige Entwicklung 2013».
Darin bekräftigt SEKEM den Erfolg
der eigenen Arbeit, der nicht nur auf
einem modernen, respektvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen beruht, sondern auch ein Bemühen um
neue, gemeinschaftlich orientierte
partnerschaftliche Beziehungen
umfasst.
«Der Schlüssel ist: Bio-Landwirtschaft bleibt ein unfertiger Lösungsansatz, solange sie nicht den ökologischen Landbau mit globalen Rahmenbedingungen für einen gerechteren und ausgewogeneren Handel
verbindet», so Helmy Abouleish.
«Wir nennen das ‹Bio plus›. Nur
beide Ansätze zusammen können
dafür sorgen, dass sowohl Erde und
Menschheit gleichermaßen profitieren. Darum wollen wir uns auch
2014 bemühen.»
Die Firmen der SEKEM-Gruppe sind
Teil der 1977 von Dr. Ibrahim Abouleish gegründeten SEKEM-Initiative
für nachhaltige Entwicklung und
produzieren, verarbeiten und vermarkten biologische und biodynamische Lebensmittel, Textilien,
pflanzliche Arzneimittel in Ägypten,
der arabischen Welt und auf internationalen Märkten. SEKEM gilt als
ägyptischer Bio-Pionier und wurde
2003 als «Business Modell für das
21. Jahrhundert» und «Economy
of Love» mit dem Right Livelihood
Award (auch bekannt als Alternativer Nobelpreis) ausgezeichnet.
Der «Bericht für nachhaltige Entwicklung 2013»
der SEKEM Initiative kann hier heruntergeladenwerden: http://www.sekem.com/susrep13.html
WA L D O R F E R Z I E H U N G I N C H I N A
NEUES INSTITUT FÜR
WALDORFPÄDAGOGIK
LEHRPLAN 21
PETITION «KEIN GENDER»
Es reicht nicht, wenn «Gender» als
Wort aus dem Lehrplan gestrichen
wird. Kinder sollen in den Schulen
verschont bleiben von einer von der
Gender-Mainstreaming-Ideologie
beeinflussten «Erziehung» – so wollen es verschiedene politisch, ideologisch oder religiös ausgerichtete
Vereine wie zB die Stiftungen «Zukunft CH», «Ethos» oder der Verein «Bürger für Bürger»erreichen.
Sie werben in Union für die Petition
«Kein Gender im Lehrplan 21». Es
werden 50.000 Unterschriften benötigt. Zu Redaktionsschluss waren knapp 26.000 erreicht. Die Frist
läuft noch bis 21. Juli. Red
https://www.openpetition.de/petition/online/
kein-gender-im-lehrplan-21
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Seele and Geist
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