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Gestaltung eingangsbereich Wie sind wir? - WohnWerk

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Aktuell Nr. 14 |13
EDITORIAL
Infosäule
Wie sind wir?
Gestaltung Eingangsbereich
Es ist einfach zu beschreiben was wir
machen – nicht leicht wie wir es machen – noch weniger leicht wie wir
sind, bei dem was wir machen. Natürlich haben wir eine Vorstellung wie wir
sein wollen, unser Leitbild gibt uns dazu
«Wert»-volle Absichten. Ob wir tatsächlich so sind, erfahren wir im Austausch
mit Menschen im und ausserhalb des
WohnWerks. Für mich spinnt sich dieses Thema wie ein
roter Faden durch die laufenden Aufgaben und Projekte im
letzten Halbjahr. Und das ist gut so. Die eigene Auseinandersetzung mit dem «WIE» beinhaltet die Bereitschaft offen zu
sein und Neues zu versuchen. Das (und wie) wir Neues angehen, möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser mit
diesem WohnWerk Aktuell näher bringen.
Wie wir sind? Eine direkte Antwort eines Klienten auf
diese Frage können Sie im Artikel «Leitbild in leichter Sprache» nachlesen…
Der Eingangsbereich im WohnWerk wurde attraktiver
gestaltet. Ein grüner Halbkreis lenkt die Besucher nun zum
Empfang, der ihre Anliegen gerne entgegen nimmt. In unmittelbarer Nähe des Empfangs ist eine achteckige Informationssäule installiert, die gleich mehrere Funktionen hat: Sie zeigt
den Besuchern unsere Dienstleistungen und Produkte und
vermittelt was «rund ums WohnWerk läuft». Den Klientinnen
und Klienten und dem Personal dient sie als «schwarzes
Brett», um auf besondere Anlässe aufmerksam machen zu
können. Den Aufgang zum ersten Obergeschoss zieren nun
sechs grossformatige Bilder aus der Kreativwerkstatt.
In dessen Sinne grüsse ich herzlichst aus dem WohnWerk,
Uwe Armbruster, Geschäftsleiter
Haben Sie K
­ onfektions- oder
Verpackungs­aufträge? Dann melden
Sie sich in unserer Werkstatt.
Wir freuen uns auf Ihren Auftrag.
Michael Rüdisühli, Leiter Werkstatt
m.ruedisuehli@wohnwerk-bs.ch
Tel. 061 386 85 24
PR -Aktion
Gemeinsam an der Suisse EMEX Messe
Gruppenausstellung
«Ich – Du – Er – Sie – Es»
Was ist wenn? – Amara nach dem Bad, die vier Schreckbrüder
Fiesta machen und «dr Sunnemensch de Indianer pfiffe» - Dr
Santiglaus soll e Frau si, wie du! – E Quardett um d`Wält zieht
und Dr Mikel Jackson eine indische Göttin trifft? Dann ist das
nicht «e Waggis an der Fasnacht» – Nein: Es sind die Titel von
den Bildern und Objekten, die von Kunstschaffenden aus der
WohnWerk Kreativwerkstatt in der Galerie KUNSTpART am
Spalenberg ausgestellt wurden.
Nach fast einem Jahr Vorbereitungsarbeit entstanden über
fünfzig Bilder und Objekte, die die kleine Galerie mit Farbe,
Fantasie und Kreativität füllten. Das grosse Interesse an den
Künstlerinnen und Künstlern war der Lohn für die geleistete
Arbeit unter dem Jahr. Auf die Vernissage haben sich alle
gefreut und es kamen so viele Interessierte, dass es in der
Galerie zu wenig Platz hatte. Es wurde kurzerhand auf der
Strasse angestossen. Das Echo der Künstler: Karli Hofer: «Wir
sind gute Künstler», Roger Jenny: «Ich habe ein Glas Wein
gehabt!», Johannes Schäfer: «S Färnseh isch ko», Roland
Kyburz: «E Reed ghalte». Viele Besucher nutzten die Ausstellungsdauer von zwei Wochen (15.-26.Oktober 2013) und
wurden herzlich von der Galeristin Christine Vogt empfangen.
Das WohnWerk bedankt sich bei allen Beteiligten, Besuchern,
Künstlerinnen und Künstlern und insbesondere dem Unterstützungsverein des Wohnwerks für die gelungene Vernissage. Gerne empfangen wir Kunst-Interessierte bei uns im
WohnWerk. In der Kreativwerkstatt gibt es Kunst, Karten und
allerlei Kreativartikel direkt aus erster Hand.
Pia Tanner WohnWerk, Kreativwerkstatt
Lust auf was Warmes?
In den kälteren Jahreszeiten bieten
wir Ihnen in unserem Bistro an der
Missionsstrasse täglich eine feine
hausgemachte Suppe. Die aktuellen
Menüs finden Sie unter: http://
www.wohnwerk-bs.ch/bistro
Mit unserer Partnerfirma CPT waren wir vom 20. bis 22.
August 2013 an der Suisse EMEX Messe der schweizerischen
Event- und Marketingbranche in Zürich.
Die CPT, eine vielseitige Verkaufsförderungsagentur, bietet
innovative, kreative Lösungen in der Werbeartikelbranche.
Am gemeinsamen Stand konnten wir unsere Dienstleistungen
und die individuelle, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Zusammenarbeit mit der CPT präsentieren. So werden im
WohnWerk verschiedene Verpackungsaufträge und Versandarbeiten für die CPT in Handarbeit erledigt.
Einen Eindruck davon konnten sich die Messebesucher vor
Ort anhand vieler praktischer Beispiele machen. Für das Interesse der Besucher bedankten sich die beiden Partner mit
einem, im Partnerlook gestalteten schreegen Vogel, der zuvor
mit wenigen Handgriffen selbst gefertigt werden konnte.
Personalschulung
Einführung Konzept «Funktionale
Gesundheit»
Die drei Grundschulungen für das gesamte Personal im WohnWerk zur Einführung des Konzepts der Funktionalen Gesundheit wurden im September abgeschlossen. Im Zentrum des
bisher Gelernten war die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Raum- und Teilhabekonzept.
Das Raumkonzept hält fest, WAS als Angebot zur Teilhabe
zur Verfügung steht. Es stellt eine Übersicht dar, wo im WohnWerk allen Beteiligten Teilhabe und aktives Mitgestalten
möglich ist. Im Teilhabekonzept dagegen wird das WIE definiert. Dabei geht es nicht um die Erstellung neuer Regeln wie
im WohnWerk gearbeitet wird, sondern um die Entwicklung
einer Kultur, die darauf achtet was der Mensch wo tut und
welche Unterstützung bei seinen Aktivitäten hilfreich ist.
In diesem Sinne gibt es viel zu tun: denn die unterstützende Begleitung kann sich auf das Miteinander, die Person
selbst oder das Umfeld beziehen.
Wie es weitergeht? Die Fachbegleitungen durch die COMPARTA AG werden noch bis ins Frühjahr 2014 weitergeführt.
Dann ist die erste Phase eines lange angelegten Prozesses
abgeschlossen. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die
Zeit danach, denn schliesslich soll Teilhabe gelingen.
Konzertauftritt
«Die schreege Vögel» im Musikautomatenmuseum Seewen
Die Musikband «die schreege Vögel» die sich wie immer aus
Klienten und Personal des WohnWerks zusammensetzt, trat
am 27. Oktober 2013 zur Sonntagsmatinée im Museum für
Musikautomaten in Seewen auf. Der Veranstalter dieser Konzertreihen – die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS) – machte im Vorfeld mit Flyern und Plakaten so gut Werbung, dass das Foyer des Museums mit ca. 250
Besuchern bis auf den letzten Stuhl besetzt war. Die Band
hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt
und war natürlich gespannt ob alles klappen wird und wie
die Darbietungen beim Publikum ankommen.
Den Auftakt machte Edith Marfurt in gewohnter Gelassenheit mit dem Stück «D’Zyt isch do» auf ihrer Zither. Mit langen
Flöten und Vogelgezwitscher kamen dann die elf weiteren
Bandmitglieder durch das Publikum auf die Bühne und liessen
auf Trommeln und Glocken einen raumfüllenden Rhythmus
erklingen. Mit bekannten Liedern wie «Hemmige» von Mani
Matter, «Stand by me» und «I can see clearly now», welche mit
abwechselnden Gesangseinlagen von Tina Vorgrimler, Marianna Masi, Rico Bagutti und Claudio Pintarelli vorgetragen
wurden, verschwand das Lampenfieber schnell und im Raum
entstand eine lockere Stimmung. Einen besinnlichen Solobeitrag aus der klassischen Musik brachte Lukas Imhof auf
seinem Cello. Er hatte zwar die Noten dafür mitgebracht,
spielte das anspruchsvolle Stück jedoch einfach auswendig.
Danach trug Paulo Germann mit seiner Gitarre und seiner
warmherzigen Stimme traditionelle brasilianische Lieder vor.
Im Hintergrund begleitete ihn Uwe Armbruster an der Gitarre
und Sigmund Huber auf dem E-Bass. Zum Klassiker «Tristeza»
kamen die Bandmitglieder mit typischen lateinamerikanischen Rhythmusinstrumenten hinzu und wechselten
zwischen Chorgesang und feurigen Sambaklängen.
Einen Hauch afrikanischer Stimmung leitete Giovanni
Juliano mit dem ghanaischen Song «Che Che Kule» ein. Zur
rhytmischen Gitarre und den percussiven Trommeln brachte
Claudio Pintarelli sein ausdrucksvolles Gesangssolo Temperamentvoll ging es mit «Tequila» weiter, wozu Brigitt Burri mit
dem Guiro, Maria Mazgula mit den Maracas und Jean-Pierre
Nobile auf den Bongos rhythmische Akzente setzten. Bastian
Vögelin, der am Mischpult für einen ausgewogenen Klang
sorgte, freute sich, dass er das Publikum gar nicht zum
Mitmachen animieren musste, da dieses einfach von sich aus
mitklatschte. Mit dem gefühlvoll vorgetragenen italienischen
Canzone «Che Sarà» von Jimmy Fontana rundete die Band die
musikalischen Reise durch Kontinente ab. Obwohl die «D’Zyt
scho um war» forderte das Publikum mit kräftigem Applaus
eine Zugabe. Diese wurde in der gelockerter Atmosphäre gern
mit dem früheren Hit «Rote Lippen soll man küssen» erfüllt.
Es war ein gelungenes und erfreuliches Konzert, das mit der
Vielfalt ihrer Musikerinnen und Musiker und den lebhaften
Liedern dem Publikum eine facettenreiche Wundertüte bot.
Beim anschliessenden gemeinsamen Mittagessen genossen
die Bandmitglieder den Erfolg und tauschten ihre gerade
erlebten Erfahrungen aus. Alle konnten ihren Beitrag leidenschaftlich einfliessen lassen und spürten, dass dies vom
Publikum mit viel Applaus auch honoriert wurde. So waren
sich auch alle einig: das war so toll, dass wir weiter zusammen Musizieren und Auftreten möchten.
Sigmund Huber, Bandleader «Die schreege Vögel»
Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: Sigmund Huber,
Tel. 061 386 85 20, s.huber@wohnwerk-bs.ch
NEU Formuliert
Leitbild in leichter Sprache
Das neu formulierte Leitbild wurde in einfache Sprache übersetzt. Dazu fanden mehrere Workshops für die Klientinnen
und Klienten statt. Die einfache Sprache dient dazu, in kurzen
Sätzen Informationen verständlicher zu machen. Es werden
einfache Worte verwendet. Bilder erklären den Text. Beispiel:
Was ist ein Leitbild? Das Leitbild zeigt was uns wichtig ist.
Das Leitbild zeigt uns und anderen wie wir arbeiten. Das Leitbild soll uns helfen, dass wir gute Arbeit machen.
In einem zweiten Schritt soll die Auseinandersetzung mit
dem Leitbild vertieft werden. Offene Fragen zum Verständnis
und Anregungen zur Umsetzung des Leitbildes diskutiert und
weiterentwickelt werden. Mut zu dieser Weiterentwicklung
machte die Aussage eines Klienten auf die schwierige Frage
nach dem Selbstverständnis im WohnWerk: «Wir sind fleissig», war die Antwort.
Das gesamte Leitbild in leichter Sprache finden sie auf der
WohnWerk-Homepage: http://www.wohnwerk-bs.ch
Werkstatt
Karl Hofer
Dokumentation Qualität durch Handarbeit
Für interessierte Kunden und Besucher des WohnWerks, wurde eine Bilderreihe
erstellt, die eindrucksvoll die qualitätsvolle Handarbeit in vielen Einzelschritten dokumentiert. Vom einfachen Faltprospekt bis hin zum komplex erstellten Display zeigen die
Bilder welche Fertigkeiten und Handgriffe hinter den Produkten stecken. Schon während der Herstellung wird das entstehende Produkt ständig durch fachkundige Augen
kontrolliert: So können Konstruktionsmängel schneller erkannt oder Herstellungsfehler
früher vermieden werden. Letztlich wollen die Klientinnen und Klienten stolz auf ihre
Leistungen sein und freuen sich wenn unsere Kunden zufrieden damit sind. Zu sehen
ist die «Slideshow» im Eingangsbereich des WohnWerks.
Gratulation
Weihnachtsgruss
Erfolgreicher Ausbildungsabschluss
Der Kartenmacher
Herzliche Gratulation an Aurelia Iacono (Fachfrau Betreuung EFZ), Andrea Koller und
Irene Arnet (beide Dipl.-Sozialpädoginnen FHNW) zum erfolgreichen Abschluss ihrer
Ausbildungen. Während drei bzw. vier berufsbegleitenden Ausbildungsjahren konnten
sie das erlernte theoretische Wissen mit der Praxis verknüpfen und sind somit gut
gerüstet für kommende berufliche Herausforderungen. Wir freuen uns mit ihnen und
wünschen ihnen alles Gute auf dem weiteren Berufsweg!
Unsere diesjährige Weihnachtskarte wurde von Karl Hofer gestaltet: «Ich habe schon Krippenfiguren
gemalt. Die Engel hab ich zuerst mit
schwarz vorgezeichnet. Dann alles
mit Ölfarben. Bei den Flügeln hat
mir Pia geholfen. Es freut mich, dass
meine Karte ausgewählt wurde.
Jetzt schauen sie viele an.»
Die Weihnachtskarte geht wie
jedes Jahr an alle dem WohnWerk
nahestehenden Personen.
Jubiläen Klientinnen und Klienten
Seit 10 Jahren im WohnWerk:
Johannes Schäfer
Seit 30 Jahren im WohnWerk:
Daniel Bachofer
Personal
Seit 10 Jahren im WohnWerk:
Lara Molinari
Sigmund Huber
Seit 20 Jahren im WohnWerk:
Priska Ankli
(2. Halbjahr 2013)
Vermischtes
Wir lassen uns in die
Karten schauen
Sie suchen eine Karte für einen
Anlass? Schauen Sie vorbei in unserer Kreativwerkstatt und suchen
Sie sich Ihre Wunschkarte aus. Unser neuer Kartenständer hält über
50 Motive für Sie bereit! Nebenbei
können Sie etwas erfahren über die
Herstellung der Karte und vielleicht
überreicht Sie Ihnen die Künstlerin
oder der Künstler selbst...
Wir gratulieren
ganz herzlich!
Impressum
WohnWerk Aktuell – Newsletter des WohnWerks Nummer 9, Nov 2013 | Herausgeber: WohnWerk, Missions­strasse 47, 4055 Basel, Telefon 061 386 85 85,
Fax 061 381 98 09, info@wohnwerk-bs.ch, www.wohnwerk-bs.ch | Text und R
­ edaktion: WohnWerk | Fotos: WohnWerk | I­nformationen zu Spende­
­ estaltung: jennyhartmann.ch | Druck: Steudler Press, Basel
möglichkeiten: Nadine Salvisberg, Telefon 061 386 85 42, n.salvisberg@wohnwerk-bs.ch | G
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