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ihre Einstufung überprüfen lassen, ist wie folgt vorzugehen - VBMS

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Einstufungen der Lehrkräfte an anerkannten Musikschulen
Ausgangslage
Per 1.8.2010 wurde die Verordnung über die Anstellung der Lehrkräfte, LAV revidiert. Gemäss Art. 30
Abs. 2 Bst a ist seit dem 1. August 2010 nicht nur die Tätigkeit als Lehrkraft, sondern jede betreuende
oder leitende Tätigkeit an Institutionen zur Betreuung, Erziehung und Bildung voll als Erfahrung
anrechenbar. Bei einem durch den VBMS mitgestalteten Pilotprojekt an der Musikschule Aarberg
hatten alle Lehrkräfte während eines bestimmten Zeitraumes die Möglichkeit, ihre Einstufung
überprüfen zu lassen. Mit nur einer Ausnahme konnten die früher gemachten Einstufungen bestätigt
werden. Einige mussten aufgrund der Revision der LAV angepasst werden.
Empfehlung des Leitenden Ausschuss VBMS
Der Leitende Ausschuss des VBMS hat an der Schulleitungskonferenz vom 21.3.2013 nun den
Schulleitungen empfohlen, mit ihren Trägerschaften die Frage der Überprüfung der Einstufungen zu
behandeln. Konkret würden Lehrkräfte, die vor dem 1. August 2010 an einer Musikschule angestellt
wurden, die Möglichkeit erhalten, ihre Einstufung mittels Gesuch durch die zentrale Einstufungsstelle
(ZES) überprüfen zu lassen. Der VMBS hat sich bereit erklärt, die Kosten der Überprüfung im Sinne
einer Dienstleistung des Verbandes zu übernehmen.
Konkretes Vorgehen
Möchte eine Lehrperson (LP) ihre Einstufung überprüfen lassen, ist wie folgt vorzugehen:
1. Das Einstufungs-Formular des VBS (siehe Handbuch) ist durch die LP vollständig auszufüllen.
2. Bisherige Diplome oder Ausbildungsbestätigungen sind in Kopie beizulegen.
- Lehrdiplom, Master in Music Pedagogy, o.ä. genügt.
- Falls kein Lehrdiplom vorhanden ist, braucht es Kopien der bisherigen Ausbildungen (Bachelor,
Master in Performance, o.ä.)
- Bei ausländischen Diplomen muss vorgängig beim Bundesamt für Berufsbildung und
Technologie (BBT) ein Antrag auf Anerkennung eingereicht werden.
3. Bestätigungen über bisherige Tätigkeiten sind in Kopie beizulegen.
- Arbeitszeugnisse, Arbeitsverträge, AHV-Auszüge, o.ä.
(gleichzeitige Erfahrung in mehreren Betätigungsfeldern wird nicht mehrfach angerechnet und
muss demnach nicht doppelt belegt werden).
- Privatunterricht der bis zu zehn Jahren zurückliegt, ist glaubhaft nachzuweisen (AHV-Auszüge,
Bestätigungen von Privatpersonen o.ä.)
- bei Unterbrüchen zur Erfüllung von Mutter- bzw. Vaterpflichten das Familienbüchlein
4. Die Musikschulleitung überprüft die eingereichten Unterlagen auf ihre Richtigkeit und
Vollständigkeit und leitet diese an die ZES weiter.
5. Führt eine Neueinreihung zu einer höheren Einstufung, wird das Gehalt auf Beginn des folgenden
Monates entsprechend angehoben (Art. 29 Abs. 4 LAV).
Bern, 4.4.2013; Patrick Bader, ZES / Hans Peter Hess, GF VBMS
Fassung vom 28.5.2013 (Ergänzungen Pt.5)
VBMS - Giacomettistrasse 8 - Postfach 837 - 3000 Bern 31 – T: 031 351 90 15 – E: hanspeter.hess@vbms.ch
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