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Fitnesstest – Wie sportlich sind Sie? Fitnesstest - Shell BKK/LIFE

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Ausgabe 3/2010 E 72591 61. Jahrgang
Kundenmagazin der Shell BKK/LIFE
Ernährung
Familie
Seite 6/7
Seite 10/11
Lecker essen,
Fettfallen vermeiden
Mit Kindern
Regeln bestimmen
Senioren
Länger & besser leben
ohne Herz-KreislaufKrankheiten
Seite 13
Fitnesstest –
Wie sportlich
sind Sie?
Seite 8
Shell BKK/LIFE:
Auch 2011 ohne
Zusatzbeitrag
2
Inhalt/Vorwort
INHALT
Liebe Leserinnen
und Leser,
Vorwort
2
Impressum
2
QUICK-INFOs
3
Aktuell
Gesundheitsreform und kein Ende
Shell BKK/LIFE:
Auch 2011 ohne Zusatzbeitrag
4
Bei rechtzeitiger Vorsorge
Darmkrebs ist vermeidbar!
5
ErNährung
Lecker essen, Fettfallen vermeiden
Leben Sie fettbewusst?
6
FITNESS
Fitnesstest
Wie sportlich sind Sie?
8
Gesundheitskurse von
Bewegung bis Raucherentwöhnung
9
Familie
Weder Engel noch Tyrannen
Mit Kindern Regeln bestimmen 10
Senioren
Steuervorteile für Pflegehaushalte
12
was bereits unmittelbar nach der
Beitragssatzsenkung im Juli 2009
abzusehen war, ist nun eingetreten.
Eine „Reform der Gesundheitsreform“ steht an mit dem unausweichlichen Ergebnis: Der
Beitragssatz erhöht sich, und viele
Krankenkassen müssen erstmals
Zusatzbeiträge erheben oder
sogar noch höhere verlangen. Denn viele Kassen haben finanzielle
Probleme. Im Gegensatz dazu hat die Shell BKK/LIFE gute Nachrichten
für ihre Kunden: Wir sind finanziell gesund und sehr gut aufgestellt.
Deshalb wird es wie schon 2009 und 2010 auch für das Jahr 2011
keinen Zusatzbeitrag bei uns geben! Lesen Sie mehr dazu auf Seite 4.
Übrigens: In den letzten Wochen haben sich über 200 neue Kunden für
die Shell BKK/LIFE entschieden und sind Mitglied geworden. Herzlichen
Dank für diesen enormen Vertrauensbeweis! Ihre Gesundheit ist bei uns
in sehr guten Händen.
Neben dem Thema Darmkrebsvorsorge, mit dem Sie sich ab einem gewissen Alter unbedingt beschäftigen sollten, liegt der inhaltliche Schwerpunkt
Ihres Kundenmagazins auf dem Thema Fitness. Sie beginnt schon außerhalb sportlicher Tätigkeiten mit fettbewusster Ernährung. Unser Fitnesstest
lädt Sie ein, Ihre Selbsteinschätzung zu überprüfen. Und egal wie gut oder
schlecht er für Sie ausfällt: Wählen Sie aus sage und schreibe bundesweit
über 30.000 Gesundheitskursen in unserer Präventionskursdatenbank
„easy!“ das passende Angebot für sich aus.
Und das Beste: Ihre Shell BKK/LIFE bezuschusst Ihre Aktivitäten mit bis
zu 640 E jährlich. Machen Sie mit!
Länger & besser leben ohne
Herz-Kreislauf-Krankheiten
Nicht auf den Infarkt warten!
13
Gewinnrätsel
14
Wir – das Team der Shell BKK/LIFE – wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen einen schönen Spätsommer und einen schönen Herbstanfang.
Recht & Tipps
15
Ihre
Andrea Göhr
Vorstand der Shell BKK/LIFE
IMPRESSUM
LIFE NEWS erscheint viermal im Jahr im Rahmen der
gesetzlichen Verpflichtung der BKK zur Aufklärung über
Rechte und Pflichten aus der Sozialversicherung.
Shell BKK/LIFE-Mitglieder erhalten das Kundenmagazin
im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Abonnementbestellungen beim Verlag. Eine Kündigung des Kundenmagazins ist möglich zum 31. Dezember des Jahres
mit halbjährlicher Kündigungsfrist.
Ist der Verlag durch höhere Gewalt, Streik und dgl.
an seiner Leistung verhindert, so besteht keine Ersatzpflicht für das Kundenmagazin.
Herausgegeben von der FKM Verlag GmbH
in Zusammenarbeit mit der Shell BKK/LIFE.
Redaktion Shell BKK/LIFE: Franz-Josef Wallschlag
Anschrift: Shell BKK/LIFE, Suhrenkamp 59,
22335 Hamburg
www.shell-bkklife.de; info@shell-bkklife.de
Verlag und Vertrieb:
FKM Verlag GmbH – Kundenmagazine
Geschäftsleitung: Gregor Wick
Redaktion: Dr. Andreas Berger, Dipl.-Soz-Päd.
Christian Zehenter.
Art Direction: Henrike Jordan
Verlagsbeirat: Prof. Georg-Berndt Oschatz
Anschrift: FKM Verlag GmbH
Postfach 24 49, 76012 Karlsruhe
info@fkm-verlag.com; www.fkm-verlag.com
Druck: Engelhardt und Bauer
Bildnachweis: Shell BKK/LIFE, BKK BV,
FKM Archiv, Fotolia.
Quick-Infos
Aktuelle Quick-Infos im September
Stammzellen aus Nabelschnurblut
Alle Eltern möchten ihrem Baby am liebsten lebenslange
Gesundheit schenken. Bei der Geburt haben Sie die beste Gelegenheit zu einer einzigartigen Gesundheitsvorsorge: die Entnahme und Einlagerung des Nabelschnurblutes. Nabelschnurblut ist reich an jungen, gesunden
Stammzellen, die Ihrem Kind einmal das Leben retten
könnten.
Vita 34 ist Deutschlands größte und älteste Nabelschnurblutbank. Sie sorgt dafür, dass das Nabelschnurblut Ihres Kindes dauerhaft konserviert wird und im
Krankheitsfall rasch zur Verfügung steht. So sichern
Sie Ihrem Kind die
Chance für einen
gesundheitlichen
Neuanfang – ein
Leben lang.
Die Shell BKK/
LIFE unterstützt als
besondere Gesundheitsvorsorge die Einlagerung von
Nabelschnurblut bei VITA 34 und beteiligt sich an den
Kosten. Weiteres unter www.vita34.de.
Organspende – schenkt Leben
Überreicht von:
Antworten auf wichtige Fragen.
Bundeszentrale
für gesundheitliche
Aufklärung
rganspende
schenkt Leben.
Heute kann die Medizin kranken
und behinderten Menschen durch
eine Organtransplantation die
Chance auf ein neues Leben
eröffnen, vorausgesetzt es gibt
genügend Organspender. Dies
erfordert eine rechtzeitige Beschäftigung mit diesem Thema.
Die Broschüre „Organspende
schenkt Leben“ gibt Antworten
auf wichtige Fragen zur Organspende, enthält Ihren
persönlichen Organspendeausweis und soll Ihnen helfen, eine Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig schaffen
Sie damit Klarheit und ersparen Ihren Angehörigen
unter Umständen eine große Belastung.
Sie können sich diese Broschüre mit Ihrem persönlichen
Organspendeausweis unter der Service-Hotline
040 / 63 24 - 58 58 oder info@shell-bkklife.de
bestellen.
Deutsche Knochenmarkspenderdatei – Leben spenden!
Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wurde
1991 gegründet. Alle 45 Minuten erkrankt bei uns ein
Mensch an Leukämie. Viele dieser Patienten sind Kinder
und Jugendliche. Häufig gelingt es zwar, die Erkrankten
durch eine Chemo- bzw. Strahlentherapie zu retten.
Doch nicht immer.
In solch einem Fall ist die Übertragung von gesunden
Stammzellen die letzte Chance, das Leben des Patienten zu retten. Aber nur für etwa jeden Vierten dieser
Leukämie-Patienten kann ein geeigneter Spender ge­
funden werden.
Alle Übrigen sind auf
fremde Spender angewiesen. Um auch
diesen Menschen
helfen zu können,
wurde die DKMS
ins Leben gerufen.
Ausführliche Informationen erhalten Sie
unter 0221 / 940 582 0 oder unter www.dkms.de.
Machen Sie mit und spenden Sie Leben.
Wieder dabei und für Sie da!
Seit dem 1. Mai 2010
ist Sabine Marter aus der
Babypause zurück. Vor ihrer
Pause war sie im Bereich
„Arbeitgeberservice“ tätig.
Heute unterstützt sie das
Serviceteam als Assistenz
von Andrea Göhr und
Thomas Pikaus. Gerne beantwortet sie Ihnen auch
alle Fragen rund um die Themen Familienversicherung
und Kassenwechsel.
Sie erreichen Sabine Marter von 9 bis 13 Uhr unter
Tel. 040 / 63 24 - 56 07 oder unter der E-Mail:
Sabine.Marter@shell-bkklife.de. Profitieren Sie auch
vom Rückruf-Service Ihrer BKK. Einfach anrufen und
schnell, kompetent und persönlich Antworten bekommen.
Einen aktuellen Überblick über Ihr gesamtes Serviceteam
finden Sie auf der Rückseite dieser Ausgabe.
Ausgabe 3/2010
3
4
Aktuell
Gesundheitsreform und kein Ende
Shell BKK/LIFE: Auch 2011
ohne Zusatzbeitrag
Nachdem das Thema Gesundheit eine gewisse Zeit aus dem Fokus der
Medien gerückt war, ist derzeit wieder mehr davon zu hören und zu lesen.
Die Stichworte „Reform der Gesundheitsreform“ bzw. „höhere Kassen- und
Zusatzbeiträge“ bestätigen es leider: Ab Januar 2011 wird Gesundheit
noch teurer.
Eckpunkte zu einer
weiteren Gesundheitsreform
Die Bundesregierung hat Anfang Juli
2010 Eckpunkte zu einer weiteren
Gesundheitsreform beschlossen.
Geplant sind u. a. höhere Kassen­
beiträge. Man spricht von einer
Größenordnung von 15,5 %, also
wie vor der Beitragssatzsenkung auf
derzeit 14,9 %. Auch die Zusatzbei­
träge, welche die Kassenmitglieder
allein bezahlen müssen, werden
weiterentwickelt. Momentan liegen
sie hauptsächlich bei 8 E im Monat
und können bis zu einem Prozent
des Bruttoeinkommens betragen
(37,50 E), wie es einige Kassen
sogar schon verlangen. Diese De­
ckelung wird entfallen und sich wohl
verdoppeln. Damit verbunden ist
aber gleichzeitig ein Sozialausgleich
für finanzschwächere Bevölkerungs­
gruppen aus Steuermitteln.
Die gute Nachricht für alle Kunden
und potenziellen Kunden der Shell
BKK/LIFE: Es wird wie schon 2009
und 2010 auch für das Jahr 2011
keinen Zusatzbeitrag geben!
Finanzkrise im System
Viele gesetzliche Krankenkassen
stecken in der Krise. So droht dem
System der gesetzlichen Krankenversi­
cherung (GKV) 2011 ein Defizit von
11 Milliarden E. Im Juni meldeten
sogar drei Kassen eine bevorstehen­
de Insolvenz an. Zudem unterschrei­
tet fast jede vierte Kasse, die vom
Bundesversicherungsamt beaufsichtigt
wird, ein gesetzlich verlangtes Rück­
lagensoll. Laut einem Gefährdungs­
index des GKV-Spitzenverbands
befindet sich fast die Hälfte der Kassen in einer bedenklichen Finanzsituation. Die Konsequenz für die
Versicherten: Die Kassen werden
gezwungen sein, erhebliche Zusatzbeiträge zu verlangen, um ihre Fi­nanzen zu sanieren.
Die gute Nachricht für alle Kunden
und potenziellen Kunden der Shell
BKK/LIFE: Die Shell BKK/LIFE ist
finanziell gesund und sehr gut
aufgestellt.
Ihre Shell BKK/LIFE: immer
nah an ihren Kunden
Wie im ersten Halbjahr 2010 wird
es nach den Sommerferien wieder
Beratungstage an den verschiedenen
Standorten der Shell Deutschland Oil
GmbH geben. Die genauen Termine
werden noch rechtzeitig bekannt
gegeben.
Nicht zu vergessen: In den letzten
Wochen haben wir über 200 neue
Kunden gewinnen können. Herzlichen Dank an Sie alle.
5
Aktuell
Bei rechtzeitiger Vorsorge
Darmkrebs ist
vermeidbar!
Die aktuellen Zahlen sind deutlich: 27.000 Darmkrebstote und fast 70.000 Neuerkrankungen
jährlich in Deutschland.
Das Lebenszeitrisiko, an Darmkrebs
zu erkranken, beträgt in Deutschland
mittlerweile 6 %. Die Gefahr, an
Darmkrebs zu erkranken, steigt mit
dem Lebensalter. Von daher sollten
Vorsorgemaßnahmen spätestens mit
dem 50. Lebensjahr beginnen.
Die gute Nachricht: Darmkrebs
lässt sich durch Vorsorge fast zu
100 % vermeiden.

Die effektivste Form der Früherken­
nung ist die Darmspiegelung (Kolo­
skopie). Sie ist die sicherste Methode
und wird durch andere Formen der
Prophylaxe nicht ersetzt. Im Rahmen
der Vorsorgeuntersuchungen haben
alle Kunden der Shell BKK/LIFE ab
55 Jahren die Möglichkeit, kostenlos
an einer solchen Vorsorge teilzuneh­
men. Wer jünger ist oder diese Unter­
suchung nicht möchte, hat Anspruch
auf die Teilnahme an einem Test.
Neuartiger
immunologischer Test
Seit einigen Jahren gibt es neue
Testverfahren, die deutlich effektiver
sind als die Tests, die bisher in den
normalen Früherkennungsprogram­
men angeboten werden. Diese
modernen Tests sind noch keine ge­
setzlichen Kassenleistungen, werden
jedoch in der jetzigen Aktion der
Shell BKK/LIFE allen Kunden ab
35 Jahren kostenlos angeboten.
Einfach teilnehmen
Wenn Sie an diesem kostenlosen Test
teilnehmen möchten, bestellen Sie
einfach ein Testset im Internet unter
www.carediag.de/shell-bkklife oder
senden Sie den unten aufgeführten
Coupon per Post oder Fax an unse­
ren Dienstleister CARE diagnostica.
Der Test wird direkt zu Ihnen nach
Hause geschickt, Sie präparieren
den Test, schicken ihn an das Labor
zurück und erhalten umgehend das
Ergebnis schriftlich mitgeteilt.
Der Ablauf der Aktion ist absolut
anonym, die Shell BKK/LIFE erhält
keine Auskunft über Ihr Testergebnis.
Möchten Sie mehr Informationen über
das Testverfahren, dann rufen Sie
einfach die Hotline unseres Dienstleisters an: Telefon 0281 / 94404-23
(Mo. bis Fr. 9 – 15 Uhr). Und über
Ihre persönliche Rückmeldung freuen
wir uns sehr, zeigt es uns, ob sich
diese Aktion gerade auch für Sie
gelohnt hat.
Machen Sie mit – Vorsorge kann
Ihr Leben retten.
Nur für den Versand per Post hier abtrennen.
Fordern Sie jetzt Ihren kostenlosen immunologischen Test an!
Fax: 0281 / 94404-10
Name: _______________________________________
Vorname: _____________________________________
Straße: _______________________________________
PLZ: __________________________________________
Ort: __________________________________________
Geburtsdatum: _________________________________
CARE diagnostica GmbH
Weseler Str. 110
46562 Voerde
Krankenkasse: __________________________________
Versichertennummer: _____________________________
Ausgabe 3/2010
6
Ernährung
Lecker essen, Fettfallen vermeiden
Leben Sie fettbewusst?
Wussten Sie, dass es sich bei Fett um den wichtigsten Energieträger und Baustein des Körpers handelt? Bei Männern macht es rund 15, bei Frauen sogar
25 Prozent der Körpermasse aus. Weil Fett in der Evolution ebenso rar wie
unverzichtbar war, nutzt der Körper jedoch jeden Trick, um es zu speichern.
Wenn Sie einige Grundregeln fettbewusster Ernährung beachten, können Sie
tägliche „Fettfallen“ umgehen und dabei sogar noch besser essen.
Zu fettes Essen, zu große Portionen
und „versteckte Fette“ sind heute die
Hauptursachen für Übergewicht,
Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sowie bestimmte Formen von Dick­
darm- und Brustkrebs. Vollmundig,
würzig, süß – darauf wird unser Ge­
schmacksempfinden von Kindheit an
trainiert. Fett ist hierzu der „ideale“
Aromaträger. Galt es früher in vielen
Kulturen als Kostbarkeit, so kann man
ihm heute nur schwer entkommen:
Beliebte Nahrungsmittel wie Pommes
frites oder Kuchen bestehen bis zu
40 % aus reinem Fett. Eine einzige
Mahlzeit kann auf diese Weise den
Kalorienbedarf des ganzen Tages
decken. Zu den wichtigsten Fettquel­
len zählen Fleisch, Milchprodukte,
Frittier- und Bratfett sowie versteckte
Fette in Backwaren, Snacks, Fertiggerichten oder Alkohol (Umbau zu
Fett im Körper!).
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Gesamtfettzufuhr
von 30 % der täglich benötigten
Energiemenge. Bei Männern ent­
spricht dies etwa 80 g Fett pro Tag,
bei Frauen 60 g – eine Menge von
4 Esslöffeln, die bereits mit einer
Portion Pommes frites (150 g),
200 g Käse oder einem panierten
Schnitzel (200 g) erreicht wird. Tatsächlich essen wir im Schnitt rund
50 % mehr!
Eine der wichtigsten Folgen von zu
fettem Essen ist Arteriosklerose, die
Einengung lebenswichtiger Arterien
durch eine Kombination aus Entzün­
dungs- und Ablagerungsprozessen,
die letztlich zum Herzinfarkt führen
kann.
Pflanzliche statt
tierische Fette
Wichtig: Die Fette unserer Nutztiere,
die sich in Milchprodukten, Fleisch
und Eiern wiederfinden, bestehen
neben Cholesterin überwiegend aus
den besonders belastenden gesättig­
ten Fettsäuren, die hauptsächlich für
die Gewichtszunahme verantwortlich
sind. Pflanzenöle sind hingegen nicht
Ernährung
nur cholesterinfrei, sondern enthalten
neben fettlöslichen Vitaminen (A, D,
E, K) häufig größere Mengen unge­
sättigter Fettsäuren, die vom Körper
für Aufbau- und Stoffwechselprozesse
sowie zur Cholesterinsenkung be­
nötigt werden. Hierbei sind einfach
ungesättigte Fettsäuren, z. B. aus
Oliven- oder Rapsöl, den mehrfach
ungesättigten (z. B. Sonnenblumenöl)
vorzuziehen.
Besonders herz- und gefäßschützend
wirken sich essenzielle Omega-3Fettsäuren aus, die v. a. in Seefisch
und Leinöl enthalten sind, geringere
Mengen auch in Hanf- und Rapsöl.
Auch gesunde Fette sollten jedoch
nur in Maßen eingenommen werden
und die empfohlene Zufuhr nicht
überschreiten.
Vorsicht bei gehärteten Fetten, die
sich v. a. in Süßigkeiten, Frittierund Backfett sowie Backwaren
finden: Sie begünstigen besonders
die Entstehung von Arteriosklerose
und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Während von fettreduzierten Nah­
rungsmitteln bei normalem Verzehr
kein gesundheitlicher Nutzen zu
erwarten ist, haben sich Vollkorn­
produkte und Hülsenfrüchte (z. B.
Bohnen und Erbsen) als wirksame
„Fettsenker“ bewährt: Sie verringern
das Hungergefühl und sind in der
Lage, einen Teil der Fette im Darm
zu binden und zur Ausscheidung
zu bringen.
Errechnen Sie Ihr
Normalgewicht
Überschüssiges Nahrungsfett spei­
chert der Körper im Fettgewebe,
insbesondere im Bereich von Bauch,
Hüften und Po – zu viel davon macht
früher oder später krank. Doch Vor­
sicht: Das ständige Auftreten unterge­
wichtiger Stars und Models in den
Medien hat dazu geführt, dass sich
viele Menschen fälschlicherweise für
übergewichtig halten. Prüfen Sie Ihr
Normalgewicht daher mit dem soge­
nannten Körpergewichts-Quotienten
„BMI“ (Körpergewicht dividiert durch
das Quadrat der Körpergröße).
Beispiel: Sie wiegen 70 kg und sind
1,72 groß. Also beträgt Ihr BMI
70 : (1,72 x 1,72) = 23,7. Das
Normalgewicht liegt zwischen 19
und 25. Sie wären also mit diesen
Werten weder übergewichtig noch
müssten Sie abnehmen. Die Fettsucht
als eigentliches Krankheitsrisiko
würde erst bei einem Wert von 30
beginnen, bei dieser Körpergröße
mit 89 kg – lassen Sie sich von unter­
gewichtigen Models nicht beirren.
Auch der Taillenumfang, mit dem
Maßband gemessen, gibt Ihnen eine
gute Orientierung: Er sollte z. B. bei
40-jährigen Frauen unter 80 und bei
Männern unter 94 cm liegen.
Mehr Gemüse und
Bewegung statt Diät
Prüfen Sie die Checkliste (s. Kas­
ten): Wenn Sie zu fettreich leben,
Checkliste der fettbewussten Lebensweise
•m
indestens 2 x täglich Gemüse,
auch zwischendurch als Snack
•g
roße, möglichst bunte Gemüse­
portionen oder leckere Salate
• s chonend garen statt braten
•a
uf Fettgehalt der Nahrungsmit­
tel achten (auf Verpackungen
angegeben), auch als Auswahl­
kriterium
• s parsamer (!) Umgang mit
tierischen Fetten, Alkohol,
Fertiggerichten
• frische Nahrungsmittel bewusst
und mit Freude verarbeiten
•m
indestens 1 x wöchentlich
Seefisch – alternativ: 1–2 EL
Leinöl, z. B. zum Salat
• mindestens 50 % der Getreideprodukte (Brot, Nudeln) aus
Vollkornmehl
• mehrmals wöchentlich Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen)
• mindestens 2 x wöchentlich
45 Minuten Sport treiben –
alternativ: mehrstündige
Spaziergänge oder Radfahrten
• Höchstens 2 x wöchentlich:
– Fleisch als Hauptmahlzeit
– Gebratenes oder Frittiertes
(z. B. Pommes frites, Kroketten, Schnitzel, Braten)
– „Knabber-Snacks“ und Süßigkeiten (einschließlich Kuchen
und süße Backwaren).
Fettreiche Lebensmittel
(Auswahl; mittlerer Fettgehalt
pro 100 g)
Butter
83 g
Mayonnaise 80 g
Speck 65 g
Haselnüsse 62 g
Pommes frites, Chips
39 g
Salami
33 g
Eigelb
32 g
Milchschokolade
32 g
Leberwurst
31 g
Hartkäse (Gouda)
29 g
Blätterteiggebäck
26 g
Frischkäse
25 g
Wiener Würstchen
24 g
Avocado
24 g
Fleischkäse
22 g
Sauerrahm, Crème fraîche 18 g
Marzipan
18 g
Schweinefleisch (Kotelett) 13 g
Haferflocken
7,0 g
Rindfleisch (Filet)
4,4 g
Joghurt
3,8 g
Vollmilch
3,8 g
sollten Sie in den Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten baldmöglichst
eine Kursänderung vornehmen, um
Ihren Körper – insbesondere Stoff­
wechsel, Leber, Bauchspeicheldrüse
und Blutgefäße – zu entlasten. Eine
verzichtbetonte Diät wird hierbei
keinen Erfolg bringen, denn sie ist für
den Körper nichts anderes als eine
Hungerzeit, die zum noch stärkeren
Einsparen und Speichern von Fett
anregt. Faustregel: Mehr Gemüse
und Bewegung, weniger tierische
Fette und Snacks. Kochen und essen
Sie öfter vegetarisch. Wenn Sie sich
darüber hinaus noch regelmäßig
intensiv bewegen, möglichst an der
frischen Luft, können Sie fast nichts
mehr falsch machen.
Sie werden feststellen: Schon bald
nach der Ernährungsumstellung hat
sich das Geschmacksempfinden
den veränderten Gewohnheiten
angepasst, und das Verlangen nach
fetten Speisen verschwindet – ganz
ohne Diät.
Ausgabe 3/2010
7
8
Fitness
Fitnesstest
Wie sportlich sind Sie?
In Sachen Fitness unterscheiden sich Selbst- und Fremdeinschätzung sowie tatsächliche Ergebnisse häufig.
Während die einen ihr Licht unter den Scheffel stellen,
dürfen die anderen noch einen Zahn zulegen. Mit
unserem Fitnesstest können Sie Ihren Körper auf den
Prüfstand stellen*. Kreuzen Sie dazu die am ehesten
zutreffende Antwort an und zählen Sie am Schluss alle
Punkte zusammen.
1. W
ie hoch ist Ihr BMI
(Body-Mass-Index: Körpergewicht geteilt durch das Quadrat
der Körpergröße)?
Beispiel: 70 kg : (1,72 x 1,72) = 23,7 (Normalgewicht zwischen
19 und 25)

zwischen 19 und 25 (1)

über 25 (übergewichtig) oder unter 19 (untergewichtig) (0)
2. Rauchen Sie?
 nein bzw. gelegentlich (1)
 ja, mehr als fünf
Zigaretten täglich (0)
3. W
ie viele Kilometer legen Sie
schätzungsweise jeden Tag
zu Fuß zurück, einschließlich
Strecken in Räumen?

unter 3 km
(die meiste Zeit sitzend) (0)

über 3 km (tägliche Fuß strecke und/oder Sport) (1)
4. W
ie oft bewegen Sie sich
gewöhnlich pro Woche für
mindestens 45 Minuten intensiv
(z. B. Laufen, Schwimmen,
Crosstrainer, Radfahren)?
 weniger als zwei Mal (0)
 zwei Mal oder mehr (1)
5. K
önnen Sie hinter Ihrem Rücken
die Handflächen zusammenlegen?
 ja (1)
 nein (0)
6. Setzen Sie sich mit gestreckten
Beinen auf den Boden, die Fußflächen an der Wand. Können
Sie mit den Händen die Wand
berühren?
 ja (1)
 nein (0)
7. Spüren Sie Herzklopfen oder
Atemlosigkeit, wenn Sie schwere Einkaufstaschen oder volle
Getränkekästen tragen?

ja, schon nach kürzeren Stre-
cken, z. B. zwei Treppen (0)
längeren Strecken (1)

nein, bzw. nur nach
8. Wie lange können Sie im Wohlfühlbereich zügigen Dauerlauf
machen?
 unter 30 Minuten (0)
 über 30 Minuten (1)
9. Wie viele Liegestützen schaffen
Sie ohne Pause (bei Frauen mit
aufgesetzten Knien)?
 0–10 (0)
 mehr als 10 (1)
10. Macht Ihnen intensive
Bewegung Spaß?
 eher nicht bzw. manchmal (0)
 na klar, eigentlich immer (1)
* Hinweis: Konditions- und Beweglichkeitstests
bei Vorerkrankungen nur mit ärztlicher
Rücksprache.
Auswertung
0–4 Punkte: Wenig Bewegung
macht Ihrem Körper zu schaffen und
begünstigt bestimmte Erkrankungen
(z. B. Herz-Kreislauf, Leber, Diabe­
tes, Knochen, Brust). Beginnen Sie
daher, soweit es der Gesundheits­
zustand zulässt, mit moderaten
Bewegungseinheiten, die Sie lang­
sam steigern. Ob Wandern, Nor­
dic Walking, Schwimmen, Laufen,
Aquajogging oder Fahrradfahren:
Sicher ist auch der richtige Sport
für Sie dabei.
5–8 Punkte: Da Sie immer
wieder in Bewegung kommen,
verfügen Sie über eine gute Basis,
um richtig sportlich zu werden.
Dazu bieten sich z. B. an: Fitness­
studio, Schwimmen und Skilanglauf
im Winter und Radfahren, Laufen
oder Nordic Walking im Sommer,
jeweils mindestens 45 Minuten
zwei Mal die Woche. Wenn Sie
mit kleinen Einheiten beginnen und
diese dann langsam steigern, ge­
wöhnen Sie Ihren Körper schonend
und stressfrei an das Training.
9–10 Punkte: Weiter so: Sie
sind sportlich und haben eine gute
Kondition. Damit bleiben Sie nicht
nur fit und gesund, sondern auch
gelassener und optimistischer als
„Bewegungsmuffel“.
9
Fitness
Gesundheitskurse von Bewegung bis Raucherentwöhnung
Sie möchten nach der Sommerpause etwas für Ihre Gesundheit
tun? Möglicherweise haben Sie sich vorgenommen, überzählige
Kilos loszuwerden, Stress abzubauen, sich sportlich in Form zu
bringen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Dann gibt es in Ihrer
Bis zu
640 E
Zuschuss
jährlich
Nähe garantiert das richtige Angebot. Wir unterstützen Sie dabei.
Weil wir Ihre Gesundheitsaktivitäten
fördern möchten, bezuschussen wir
qualifizierte Gesundheitskurse mit
bis zu 160 E der Kosten aus den
Bereichen:
•B
ewegung
•E
rnährung
•E
ntspannung
•S
uchtprävention.
Für verschiedenste Zielgruppen und
Leistungskategorien werden passen­
de Kurse angeboten. Die Themen
reichen von Nordic Walking, über
Laufen, Entspannung, Yoga, bis hin
zu Aquajogging, Rückenschule, Ko­
ronarsport oder Raucherentwöhnung.
Oder Sie möchten sich zu Musik be­
wegen, den Beckenboden trainieren
oder progressive Muskelentspannung
nach Jacobson (PMR) erlernen?
So kommen Sie auf den
„richtigen Kurs“!
Bei der Suche nach qualitätsgeprüf­
ten Gesundheitskursen in Ihrer Nähe
hilft Ihnen gern das Serviceteam Ihrer
Shell BKK/LIFE. Und wenn es gerade
Sonntag früh ist und Sie gleich
„Nägel mit Köpfen“ machen wollen,
können Sie auch zu dieser unge­
wöhnlichen Zeit „auf den richtigen
Kurs kommen“: mit der neuen bun­
desweiten Präventionskursdatenbank
„easy!“. Sie enthält mehr als 30.000
Gesundheitskurse im gesamten Bun­
desgebiet, die alle auf ihre Qualität
hin überprüft sind.
Sie finden in der neuen Datenbank
unter www.shell-bkklife.de schnell
und bequem attraktive Sportangebote
ganz in Ihrer Nähe. Einfach auswäh­
len – und damit Ihre Gesundheit für
Sie bezahlbar bleibt, übernimmt die
Shell BKK/LIFE in den meisten Fällen
zu 100 % die Kursgebühren. Und
das sogar mehrmals im Jahr. Kunden
anderer Krankenkassen zahlen oft
einen Eigenanteil von 20 % der
jeweiligen Kursgebühr.
So erhalten Sie Ihren
Zuschuss
• Wir erstatten 100 % der nachge­
wiesenen Kosten, maximal 160 E.
• Die Kursgebühren werden nur bei
erfolgreicher Teilnahme (80 %
Anwesenheitsquote) erstattet.
Das sollten Sie wissen
• Alle Kunden der Shell BKK/LIFE
können an einem Gesundheitskurs
teilnehmen.
• Für jeden der genannten vier Bereiche erhalten Sie diesen Zuschuss
von maximal 160 E pro Jahr.
• Insgesamt stehen für Sie damit
bis zu maximal 640 E pro Jahr
für Ihre Gesundheit bereit.
Bitte beachten Sie: Gesundheitskurse sind zur Vorbeugung von Problemen gedacht und nicht, um bereits
bestehende Erkrankungen zu lindern.
Deshalb empfehlen wir Ihnen bei
vorliegenden Beschwerden vor der
Anmeldung zu einem Kurs eine ärztliche Rücksprache.
• Sie reichen einfach Ihre Teilnah­
mebescheinigung inkl. gezahlter
Kursgebühren ein.
Ausgabe 3/2010
10
Familie
Weder Engel noch Tyrannen
Mit Kindern
Regeln bestimmen
Aufräumen, Essverhalten und Regeln unterwegs sind für Eltern wie Kinder
in vielen Fällen Reizthemen, die das tägliche Mit- oder auch Gegeneinander
prägen. Auch Lern- und Schulverhalten, Schlafenszeiten oder Bildschirmund Displaykonsum stehen ganz oben auf der Liste familiärer Konfliktauslöser. Doch wie kann man ohne Zwang und Streit Regeln vorgeben und einen
täglichen Kleinkrieg vermeiden?
Pädagogische Fachbücher sprechen
optimistisch von Förderung, Elternrat­
geber von kleinen Tyrannen: keine
entspannte Sicht der Kindheit. Gleich
vorweg: Konflikte sind beim Abste­
cken von Ansprüchen auf der einen
und Regeln auf der anderen Seite
vorprogrammiert und keineswegs
Ausdruck von Fehlentwicklungen.
Allerdings verlaufen sie idealerweise
offen, kurz und letztendlich versöhn­
lich. Warum sieht die Realität oft
ganz anders aus? Zum einen sollten
Eltern und Betreuende wissen, dass
Regeln nie automatisch bestehen. Ob
im Steuerrecht, Straßenverkehr oder
Kinderzimmer: Sie müssen klar und
verständlich ausgesprochen und um­
gesetzt werden. Ein Verstoß muss den
Betroffenen bewusst, die Konsequen­
zen verhältnismäßig und allen vorher
bekannt sein – beim Falschparken
ebenso wie am Tisch. Ein Tempolimit
würde keinen Sinn ergeben, wenn
Hinweisschilder fehlen, der Fahrer
über keine Geschwindigkeitsanzeige
verfügt, das Bußgeld nach Belieben
verhängt wird oder nachträglich
abgewendet werden kann.
Verhältnismäßige Regeln
nehmen Druck
Ebenso bedenkenswert: Regeln
schaffen nicht, sondern nehmen
Druck von Kindern. Sie geben ihnen
berechenbaren und schützenden
Raum, in dem sie umso mehr ihre
Freiheit leben werden als in einem
Leben voller Grauzonen und Kraft­
proben. Aus diesem erwächst ein
moralisches Grundgerüst, das ein
ganzes Leben lang das Zusammenle­
ben mit anderen Menschen prägen
wird. Daher kommt es gerade darauf
an, dass Regeln einerseits genug
Raum zum Entwickeln und Entdecken
lassen, andererseits aber verlässlich
genug sind, um nicht zum Objekt
eines Kräftemessens zu werden.
Wenn aus Angst Erwachsener, Kon­
sequenzen zu verhängen oder die
11
Familie
Liebe des Kindes zu verlieren, jeden
Tag erneut über Zimmeraufräumen,
Hausaufgaben oder Tischregeln
verhandelt wird, sind Verunsicherung
und ermüdende Dauerkonflikte vor­
programmiert.
Hingegen gilt in der Familie wie im
Straßenverkehr oder Beruf: „Strafen“
sind dazu da, um nicht zum Einsatz
zu kommen. Wer erlebt, dass sie
souverän umgesetzt werden, wird
sie – wenn sie verhältnismäßig und
vorhersehbar sind – respektieren, sie
sich nach kurzer Zeit sogar selbst
zu eigen machen und verteidigen.
Wenden Bezugspersonen jedoch
Regeln unsicher („Ich habe dir doch
schon dreimal gesagt, du sollst das
nicht.“) oder unklar („Gleich setzt es
was.“ – „Aber nur ausnahmsweise.“)
an, werden Kinder dagegen eher
rebellieren, um Klarheit zu bekommen
– oder sich zurückziehen.
Regeln für die Regeln
• Regel und Konsequenz dem
Kind verständlich erklären,
wenn möglich mit ihm gemeinsam entwickeln.
• Keine Strafe ohne Vorwarnung.
• Regeln immer gleich, nie willkürlich anwenden.
• Angekündigte Konsequenz
immer umsetzen.
• Aufforderungen höchstens
einmal wiederholen (ständig
Wiederholtes wird nicht mehr
wahrgenommen).
• Ruhig und bestimmt bleiben.
• Strafen sollten nicht abwerten,
Liebe entziehen (z. B. kein Gutenachtkuss), verletzen und auch
nicht über einen überschau­
baren Zeitraum hinausgehen.
• Positiv Besetztes nicht mit
Strafe oder Zwang verknüpfen,
z. B. Bett- oder Haus-, Ess-,
Trink-, Lese- oder Musikzwang.
Suchtmittel „Belohnungen“
Sehr verbreitet sind Belohnungen,
um ein bestimmtes Verhalten des
Kindes zu erreichen. Doch verfehlen
sie meist die beabsichtigte Wirkung.
Denn statt der Sache selbst wird
die Belohnung in den Fokus des
Kindes rücken. Eine persönliche
Leistung wird dann weniger aus
Freude, Neugier oder Mitgefühl,
sondern in Erwartung eines Nutzens
hervorgebracht. Dies schafft leicht
Zweckmäßigkeitsdenken sowie eine
Art Suchtverhalten – eine Belohnung
verlangt nach weiteren. Viel leichter
und befriedigender ist es für ein Kind,
Erfolge – und vor allem den Weg
dorthin – unmittelbar, ohne Blick auf
deren Nutzen, zu erleben, sei es
eine Leistung in der Schule, eine ge­
lungene Vorführung, sportliche Ziele
oder künstlerische Gestaltung.
Wer auf festem Boden steht,
lernt ganz „von selbst“
Lernen und Entwicklung werden zwar
durch die Umwelt gestaltet, stellen
sich aber bei Kindern auf der Grund­
lage von Neugier und Selbstwertge­
fühl ganz von selbst ein. Wichtige
Voraussetzungen dafür sind:
• stabile, positiv besetzte Bindung(en)
• buntes, freiheitlich orientiertes
Umfeld
• experimentieren (auch: hinfallen,
lärmen, etwas auf den Boden
werfen)
• gemeinsame Zeit
• Geborgenheit, Aufmerksamkeit,
Respekt
• gemeinsam lesen, singen, kochen,
essen, reden, kuscheln, spielen
• ausgiebig bewegen, auch im
Freien
• Bei Gewalt gegen Dinge, Tiere
oder Menschen folgt eine Minute
Pause auf dem „stillen Stuhl“ (die
bei vorzeitigem Aufstehen um je­
weils eine Minute verlängert wird).
• eintägiges Bildschirmverbot bei
Überschreiten der täglichen Zeit
am Bildschirm
• An den Mahlzeiten nimmt nur teil,
wer dabei mithilft.
• Schreien und Toben als Druckmittel
des Kindes (z. B. bei Konsumwün­
schen) werden nicht durch Auf­
merksamkeit und Entgegenkommen
belohnt.
Je mehr Kinder zu Jugendlichen
werden, desto stärker werden und
müssen sie Regeln wieder infrage
stellen und neue Wege suchen. Hier
ist besonders wichtig, nicht – auch
evtl. bewährte – Regelungen der
Vergangenheit rigide weiterzuver­
folgen (was zum Scheitern verurteilt
wäre), sondern altersentsprechend
zu lockern und schrittweise in ein
partnerschaftlicheres Regelsystem zu
überführen, über das gemeinsam
gesprochen und entschieden wird.
Regelmäßige gemeinsame Mahlzei­
ten festigen das Miteinander ebenso
wie ein Ritual am Abend. Zu mindes­
tens einer Bezugsperson braucht ein
Kind eine unumstößliche Bindung, auf
die es bauen und vertrauen, in die es
sich fallen lassen kann. Dass diese
ersten Ansprechpartner nicht schrei­
en, abwerten, weinen oder körper­
lich/seelisch Schmerz zufügen sollen,
versteht sich von selbst. Dies schließt
jedoch keinesfalls aus, Regeln – mög­
lichst gemeinsam mit dem Kind – zu
vereinbaren und altersentsprechend
konsequent umzusetzen, z. B.:
• Spielsachen, die abends nicht
aufgeräumt sind, „verschwinden“
für drei Tage.
• Beim zweiten Verstoß gegen
Tischregeln (z. B. toben, schreien,
mutwilliges Kleckern, aufstehen) ist
eine Mahlzeit beendet.
Ausgabe 3/2010
12
Senioren
Steuervorteile für
Pflegehaushalte
Neue Verwaltungsvorschriften gestalten die bestehenden Steuervergünstigungen für pflegebedürftige Menschen und ihre Familien einfacher und
unbürokratischer.
Der Steuerabzug für „haushaltsnahe
Dienstleistungen“ gestattet, 20 % der
Kosten für Dienstleistungen in Privat­
haushalten direkt von der Einkommen­
steuer abzuziehen. Dazu gehören
neben typischen Hilfen im Haushalt,
wie z. B. Reinigungsarbeiten, auch
Pflege- und Betreuungsleistungen.
Der Steuervorteil gilt für Gesamtkosten bis zu 20.000 E, sodass
maximal 4.000 E abgezogen
werden können.
Keine Anrechnung
von Pflegegeld auf
den Steuervorteil
Die neuen Verwaltungsvorschriften
stellen klar, dass durch die Pflege­
kassen ausgezahltes Pflegegeld nicht
auf den Steuervorteil angerechnet
wird, da es nicht zweckgebunden
für konkrete Aufwendungen bestimmt
ist. Dies gilt auch, wenn Angehöri­
ge für die Kosten aufkommen und
das Pflegegeld an sie weitergeleitet
wird. Damit können pflegebedürftige
Menschen und ihre Familien, die sich
für den Bezug von Pflegegeld ent­
scheiden und gelegentlich zusätzlich
einen professionellen Pflegedienst
beauftragen, in vollem Umfang von
der Steuervergünstigung profitieren.
Dies trägt dem Teilkasko-Charakter
der Pflegeversicherung Rechnung und
sorgt dafür, dass Kosten für Pflegeund Betreuungsleistungen, die nicht
durch die Pflegeversicherung gedeckt
werden, steuerlich abzugsfähig sind.
Leistungen der Pflegeversicherung,
die zweckgebunden für bestimmte
Aufwendungen gewährt werden,
werden hingegen weiterhin auf ab­
zugsfähige Aufwendungen angerech­
net. Dies gilt sowohl für professionelle
Pflege- und Betreuungsleistungen, die
im Wege der Sachleistung durch die
Pflegeversicherung finanziert werden,
als auch für den Kostenersatz bei
zusätzlichen Betreuungsleistungen für
Menschen mit erheblichem allgemei­
nen Betreuungsbedarf bis zur Höhe
des durch die Pflegekassen ausge­
zahlten Betrags (je nach Umfang
des Betreuungsbedarfs bis zu 100
bzw. 200 E monatlich).
Entlastung von
Nachweispflichten
Pflegebedürftige Menschen und ihre
Familien werden durch die neuen
Vorschriften außerdem von Nach­
weispflichten entlastet. Denn zur
Inanspruchnahme des vollen Steuerabzugs muss das Vorliegen einer
Pflegestufe nicht mehr nachgewiesen
werden. Die Steuervergünstigung hilft
somit Menschen, die für Pflege und
Betreuung professionelle Dienstleister
einschalten, aber nicht einer Pflege­
stufe zugeordnet sind, weil z. B.
ihr Grundpflegebedarf unterhalb der
Pflegestufe I liegt, eine demenzielle
Erkrankung aber eine zeitintensive
Beaufsichtigung und Betreuung nötig
macht.
Gestrichen wurde in den neuen
Verwaltungsvorschriften der Hinweis,
dass der Pflege-Pauschbetrag in
Höhe von 924 E von pflegenden
Angehörigen nicht in Anspruch
genommen werden kann, wenn
gleichzeitig eine Steuerermäßigung
für Pflege- und Betreuungsleistungen
beantragt wird. Die beiden Steuer­
vorteile können demnach – bei Vor­liegen der entsprechenden Voraus­
setzungen – auch nebeneinander
greifen.
Insgesamt tragen die neuen Ver­
waltungsvorschriften dazu bei, den
Steuerabzug bei Inanspruchnahme
haushaltsnaher Dienstleistungen in
Pflegehaushalten zu erleichtern.
Pflegebedürftige Menschen und ihre
Familien werden hierdurch finanziell
entlastet und von bürokratischen
Nachweispflichten befreit.
Senioren
Länger & besser leben ohne Herz-Kreislauf-Krankheiten
Nicht auf den Infarkt warten!
Ein einfaches Mittel, welches das Leben um
14 Jahre verlängert, nichts kostet und jedem
zur Verfügung steht? Tatsächlich gibt es diese
simple Formel, und sie ist allgemein bekannt.
Normalgewicht, Nichtrauchen und
regelmäßige Bewegung, ergänzt
durch wenig tierische Fette und
Alkohol, senken das Herzinfarkt- und
Schlaganfallrisiko vom zweistelligen
Prozent- in den Promillebereich.
Sie leben damit nicht nur gesünder,
sondern auch wesentlich länger als
Menschen mit diesen Risikofaktoren –
im Schnitt 14 Jahre, wie jüngst eine
internationale Studie ermittelte.
Dabei verzeiht unser Körper klaglos
Ausrutscher und kleinere Vergehen
und macht sie mit unermüdlichen
Reparaturarbeiten nahezu ungesche­
hen. Erst wenn hundertfach eine
erneute Überdosis Nikotin, Fett oder
Alkohol auf seine atmenden Gewebe
trifft oder ihm durch fehlende Bewe­
gung die Möglichkeit verwehrt wird,
schädliche Stoffe durch Vitalbetrieb
zu eliminieren, kippt sein Gleichge­
wicht. Blutfette, Cholesterin, Zucker,
Stresshormone, Kohlendioxid, Milch­
säure und entzündungsauslösende
Stoffe steigen an, der Sauerstoffund Energieumsatz nimmt ab.
Während wir mangels Leidensdruck den Sport oder Abschied
vom übermäßigen Nikotin-, Alkohol-,
Fett-, Zucker-, Salz- oder Fleischge­
nuss ein ums andere Mal auf die
nächste Woche verschieben, werden
Organe, Gewebe und Gefäßinnen­
wände über die Jahre von Fettab­
lagerungen umgeben. Unterdessen
steigen Stresspegel, Puls, Blutdruck
und Entzündungsbereitschaft ebenso
schmerzfrei wie unaufhörlich. Erst ab
einer potenziell lebensbedrohlichen
Gefäßverengung von 70 Prozent
machen sich Symptome bemerkbar.
Lernen aus Erfahrung –
nicht bei Herzinfarkt und
Schlaganfall
Da der Mensch sein Risikobewusst­
sein aus Erfahrung („Trial and Error“)
schöpft, orientiert er sich vor allem an
kurzfristiger Bedrohung und fürchtet
sich vor Gewalttaten, Katastrophen
oder Unfällen wesentlich mehr als vor
Übergewicht und Gefäßverschluss,
obwohl letztere über hundert Mal
häufiger und ebenso traumatisch
eintreten: Eine Gefäßverengung
durch Übergewicht, Rauchen, Stress,
Bewegungsmangel oder fettreiche
Ernährung mündet früher oder später
in einen Herzinfarkt (280.000 pro
Jahr, 60.000 davon tödlich) oder
Schlaganfall (200.000 pro Jahr,
65.000 davon tödlich). Zwei Drittel
der Betroffenen bekommen danach
noch eine zweite und zumeist letzte
Chance. Anders als zuvor nehmen
sie engagiert an Reha-Maßnahmen,
(Koronar-)Sportangeboten, Ernäh­
rungs- und Entspannungsprogrammen
teil. Paradox: Hätten diese Präventi­
onsmaßnahmen vor statt nach dem
Infarkt stattgefunden, wäre es gar
nicht so weit gekommen.
tischhüter zum drahtigen Sportler und
Begründer der weltweiten Läufer­
bewegung wandelte. Verbunden
mit gemüsereicher, überwiegend
vegetarischer Ernährung werden Sie
rasch eine Veränderung, nicht zuletzt
deutlich mehr Wohlbefinden, spüren:
Mit jedem Kilogramm weniger sinkt
außerdem der Blutdruck im Schnitt
um drei Teilstriche (wichtig: er sollte
nachts und bei Entspannung deutlich
absinken). Geben Sie die Richtung
an – Wohlfühlen garantiert.
Obergrenzen wichtiger
Herz-Kreislauf-Parameter
• Blutdruck: 135/85 mm HG
• Cholesterin: 200 mg/dl
(LDL/HDL: 3)
• Triglyzeride: 100 mg/dl
• Blutzucker (nüchtern):
100 mg/dl
• Taillenumfang: 88 cm (Frauen)
bzw. 102 cm (Männer)
• Body-Mass-Index
(kg : Körpergröße²): 25
• Taille-zu-Körpergröße-Verhältnis
(Taillenumfang : Körpergröße):
0,6.
Ob Radfahren, Nordic Walking,
Langlauf, Crosstrainer oder ausge­
dehnte Wanderungen: Jede regelmäßige Form moderaten Ausdauer­
sports – optimalerweise alle 2 Tage
1 Stunde – senkt Blutdruck, Körpergewicht, Fette, Zucker, Stresshormone
und Entzündungsstoffe. Oder Sie
laufen den Problemen einfach davon
– wie James Fixx, der sich nach
einem Herzinfarkt Mitte der 70erJahre vom übergewichtigen Schreib­
Ausgabe 3/2010
13
14
Gewinnrätsel
Tolle Preise – exklusiv für Shell BKK/LIFE-Mitglieder
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Ein Umtausch der Gewinne ist nicht möglich. Alle Gewinner/innen werden innerhalb von 14 Tagen nach Einsendeschluss schriftlich benachrichtigt und
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Je einen Trainingscomputer von POLAR haben gewonnen: Ursula Hesse aus Wolfenbüttel, Wilhelm Horn aus Buchholz, Jürgen Ludwig aus Hattersheim und
Uwe Olesen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Recht & Tipps
Beratung über Früherkennung
von Gebärmutterhalskrebs
Dieser Beitrag richtet sich an alle
Frauen, die nach dem 1. April 1987
geboren wurden oder im Jahr 2010
20 Jahre alt werden.
gynäkologischen Tastuntersuchung
macht der Arzt u. a. einen Abstrich
vom Gebärmutterhals, der im Labor
auf Veränderungen untersucht wird.
Kein Mensch befasst sich gerne mit
dem Thema Krankheit, schon gar
nicht, wenn er noch sehr jung ist.
Darum bitten wir alle Frauen, die
nach dem 1. April 1987 geboren
wurden oder im Jahr 2010 20 Jahre
alt werden, einmal einen Moment
an ihre Gesundheit zu denken – aus
zwei Gründen:
• Kostenlose Beratung über Chancen und Risiken der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Die Beratung soll sicherstellen, dass
die Frauen umfassend über die
Vor- und Nachteile der Krebsfrüher­
kennungs-Untersuchung aufgeklärt
werden und sich auf einer fundierten
Grundlage – dafür oder dagegen –
entscheiden können. Die Beratung
kann von einem Gynäkologen oder
dem Hausarzt durchgeführt werden.
Eine Praxisgebühr ist nicht zu zahlen.
•E
rstmals Anspruch auf
Krebsfrüherkennung
Ab 20 Jahren können Frauen auf
Kosten der Shell BKK/LIFE einmal
jährlich eine KrebsfrüherkennungsUntersuchung der Genitalien (Vagina,
Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke)
durchführen lassen. Neben einer
Neuregelung
Seit dem 1. Januar 2008 sieht eine
neue Regelung vor, dass Frauen bei
einer evtl. späteren Erkrankung an
Gebärmutterhalskrebs nur dann nicht
mehr als maximal ein Prozent ihres
Einkommens an Zuzahlungen leisten
müssen, wenn sie eine ärztliche Be­
ratung über Chancen und Risiken der
Früherkennung von Gebärmutterhals­
krebs (Zervixkarzinom) nachweisen
können.
Von dieser Regelung sind im Kalen­
derjahr 2010 alle Frauen mit Ge­
burtsdatum zwischen 2. April 1987
Stimmen Ihre
Kundendaten noch?
„Empfänger unbekannt verzogen.“
Mit diesem Postvermerk kommen
ab und zu Briefe oder das Kunden­
magazin wieder an uns zurück.
Sie helfen uns, wenn Sie uns bei
Än­derungen von Adressen, Namen
sowie bei neuen Bankverbindungen
und Um­firmierungen rechtzeitig
benachrichtigen. Das sichert Ihnen
zugleich pünktlich eventuelle Leis­
tungsgewährungen oder wichtige
Informationen. Deshalb sind wir
auf Ihre Mitwirkung angewiesen.
Sie können sich telefonisch an unser
Serviceteam wenden oder einen
Brief, ein Fax und eine E-Mail
schreiben. Alle notwendigen Kontakt­
daten finden Sie auf der Rückseite
dieser Ausgabe. Bitte geben Sie
bei Ihren Schreiben an uns immer
Ihre Versichertennummer an, die Sie
auf Ihrer Versichertenkarte finden.
Herz­lichen Dank!
und 31. Dezember 1990 betroffen.
Für die Inanspruchnahme der Bera­
tung bleiben ihnen – gerechnet ab
ihrem 20. Geburtstag – zwei Jahre
Zeit.
Für Frauen, die bereits 2007 20 Jah­
re alt geworden sind, begann dieser
Zwei-Jahres-Zeitraum ab dem 1. Januar 2008. (Hinweis für Frauen mit
Geburtsdatum zwischen 2. April und
31. Dezember 1987: Wurde bereits
2007 eine Untersuchung zur Früher­
kennung von Gebärmutterhalskrebs
durchgeführt, besteht die Möglichkeit,
dass der Arzt diese Untersuchung
nachträglich „als Beratung“ bestätigt.)
Tipp: Für die heute chronisch Kranken
ändert sich zunächst einmal nichts.
Allerdings verringert sich für sie die
Belastungsgrenze künftig nur dann
auf ein Prozent, wenn der behandelnde Arzt ihnen jährlich therapie­
gerechtes Verhalten bescheinigt.
Satzungsänderung
der Shell BKK/LIFE
Der Verwaltungsrat hat in seiner
Sitzung vom 14.07.2010 meh­­rere Änderungen beschlossen.
Sie wurden am 16.08.2010
vom Bundesver­sicherungsamt
(BVA) in Bonn als 31. Nachtrag
zur Satzung der Shell BKK/LIFE
genehmigt.
Die Änderungen/Ergänzungen
betreffen im Wesentlichen folgende
Bereiche:
• Art der Zusammensetzung
des Verwaltungsrats
• Anhebung des Finanzierungs­
zuschusses für qualitätsgeprüfte
Gesundheitskurse auf neu 160 E
und
• Konkretisierung der Übernahme empfohlener Reiseschutzimpfungen.
Die vollständige Satzung finden
Sie auf unserer Internetseite
www.shell-bkklife.de oder zur
Einsicht in unserer Geschäftsstelle
in Hamburg.
Ihre Shell BKK/LIFE
Ausgabe 3/2010
15
(Mo., Mi., Do. für Sie da)
Stand: August 2010
Sabine Marter
Assistenz
Tel.: 040 / 63 24 - 56 07
Fax: 040 / 51 31 - 14 69
E-Mail: Sabine.Marter@shell-bkklife.de
Postanschrift:
Besucheranschrift:
Shell BKK/LIFE
Postfach 60 04 60
22204 Hamburg
Shell BKK/LIFE
Suhrenkamp 59
22335 Hamburg
Service-Hotline: 040 / 6324 - 5858
Fax: 040 / 63 24 - 443
www.shell-bkklife.de
E-Mail: info@shell-bkklife.de
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