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Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
Isabelle Weykmans
Ministerin für Kultur, Beschäftigung und Tourismus
Pressemitteilung
22.10.2014
Seit Mitte Juni 2014
Weykmans erfreut: 212.000 Fahrräder auf der Vennbahn-Route
Seit Mitte Juni haben über 212.000 Fahrräder die insgesamt fünf Messpunkte
auf der Vennbahn-Trasse passiert. Die Mess-Stationen befinden sich nur auf
dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft - in Raeren, Leykaul,
Montenau, Steinebrück und Lengeler.
Spitzenreiter bei den Nutzerdaten ist der Messpunkt Leykaul in der Gemeinde
Bütgenbach mit knapp 84.000 Fahrrädern. 36 Prozent der Nutzer befahren die Vennbahn
am Wochenende. Das sind knapp 77.000 Radfahrer allein an den Wochenenden der vier
Monate Hauptsaison.
Zahlen belegen hohe Akzeptanz
Die ersten Nutzerdaten zeigen bereits, dass die Vennbahn angenommen wird – von den
Gästen wie auch von der Bevölkerung. Radfahrer früh morgens und spät abends zeigen,
dass verschiedene Abschnitte auch für den Schul- und Arbeitsweg genutzt werden. Und:
Mit dem Produkt Vennbahn und seiner Vermarktung konnten neue Märkte erschlossen
werden. Dazu sagte Tourismus-Ministerin Isabelle Weykmans: „Bislang gilt die Region
Ostbelgien mit 70 Prozent inländischen Gästen vor allem als Naherholungsgebiet der
Belgier. Die Nutzerzahlen der Vennbahn an den Feiertagen zeigen jedoch, dass
Ostbelgien mit dem Produkt Vennbahn verstärkt deutsche Rad-Touristen anzieht. Denn
die Messpunkte zählten deutlich mehr Nutzer an einem deutschen Feiertag als am
belgischen Nationalfeiertag beispielsweise.“ Das belegen auch die Zugriffe aus
Deutschland auf die Webseite vennbahn.eu. Auch hier sind die Deutschen mit über 42
Prozent Spitzenreiter, gefolgt von Internetnutzern aus den Niederlanden.
Verbleib verlängern
212.000 Räder sind nicht 212.000 Nutzer. Wenn ein Radfahrer die gesamte VennbahnRoute abfährt, ist er fünfmal gezählt worden. Die sehr unterschiedlichen Nutzerzahlen an
den fünf Messpunkten zeigen, dass das noch nicht mehrheitlich der Fall ist. Immerhin ist
die Vennbahn-Route insgesamt 125 Kilometer lang. „Das könnte aber auch eine gute
Nachricht sein,“ präzisierte Isabelle Weykmans. „Denn das könnte bedeuten, dass diese
Rad-Touristen entlang der Vennbahn übernachtet haben. Und damit wären wir unserem
Ziel, aus den Tagesausflüglern Übernachtungsgäste zu machen, damit mehr Geld in der
Region bleibt, ein Stück näher. Inwieweit uns das gelingt, müssen auch andere Daten wie
etwa die Übernachtungszahlen noch zeigen, “ so Ministerin Weykmans.
Kein Management ohne Daten
Auch für die Installation der fünf Messpunkte konnten EU-Gelder gefunden werden – sie
wurden im Rahmen des INTERREG-Projektes Vennbahn realisiert und von der
Deutschsprachigen Gemeinschaft kofinanziert. An den Stationen messen Bodensensoren
Druck und Reifenabstand von Fahrrädern. Erfasst werden also nur die Anzahl
passierender Fahrräder, auch in einer Gruppe, und keine sensiblen oder persönlichen
Daten. „Für uns sind diese Daten sehr wertvoll, um den Erfolg der Investitionen in die
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Vennbahn zu messen. Aber auch zum Beispiel im Hinblick auf die Planung touristischer
Infrastruktur entlang der Strecke, der Produktentwicklung und Vermarktung oder ,
warum nicht, für den Businessplan privater Anbieter, etwa im Horeca-Bereich,“ erklärte
Ministerin Weykmans zum Ziel der Frequenzmessungen. Und schließlich gelte auch für
die öffentliche Hand: Was du nicht messen kannst, kannst du nicht managen.
Für weitere Informationen:
Guido Thomé
Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Kabinett Isabelle Weykmans,
Klötzerbahn 32, B – 4700 Eupen
Telefon: +32-87-596 428, Fax : +32-87-557 021
E-Mail: guido.thome@dgov.be
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