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Bezirksliga seit 2005 Bis heute… Nur wie lange noch......? Der

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Bezirksliga seit 2005
Bis heute…
Nur wie lange noch......?
Der richtige Zeitpunkt um wirklich sensationelle
Erinnerungen aufleben zu lassen…
Heiko Dammasch schießt SVH in die Bezirksliga
Beim 2:1 gegen Dützen II Ausgleich per Foulelfmeter und Siegtreffer in 90. Minute
Das "Wunder von Hausberge" ist wahr geworden: Dank der Saisontreffer Nummer 33 und 34 entschied der SV auf dem Bergsportplatz das letzte Saisonspiel der Kreisliga A gegen FT Dützen II mit
2:1 für sich und machte damit ein Jahr nach der Meisterschaft in der Kreisliga B den Durchmarsch in
die Bezirksliga perfekt.
SV Kutenhausen-Todtenhausen, der eine Woche zuvor durch ein 1:4 in Hausberge die Führung verloren hatte, nutzte da das gleichzeitige 3:0 beim TuS Döhren nichts mehr. Bis unmittelbar vor Abpfiff
aber hatten noch die Schützlinge von Klaus Symanczyk die besseren Karten. Denn erst in der letzten
Minute der regulären Spielzeit gelang Heiko Dammasch der Treffer zum 2:1, nach dem der Hausberger
Jubel keine Grenzen mehr kannte.
SV Hausberge - FT Dützen II 2:1. 0:1 Bernd Schröder (14.), 1:1 Heiko Dammasch (47. Foulelfmeter), 2:1
Heiko Dammasch (90.). - "Das war ein hartes Stück Arbeit, die Dützer haben bis zuletzt dagegengehalten", fiel dem Hausberger Trainer Dirk Kuhlmann nach Abpfiff mehr als ein Stein vom Herzen. Ausgelassen feierte er mit seiner Mannschaft, die im Sommer 1999 mit Kuhlmann als Aktivem in die Kreisliga B abgestiegen war und unter ihm als Coach nun den zweiten Aufstieg in Folge schaffte. Der Bezirksliga angehört hatten die Grün-Roten im übrigen schon einmal von 1959 bis 1969. Die Angst, auf
der Ziellinie den knappen Vorsprung auf SVKT noch zu verspielen, merkten man in den 90 Minuten
auf dem Bergsportplatz vielen Spielern lange an. Und als nach einer Viertelstunde die Dützer durch
Bernd Schröder auch noch in Front gingen, als man auch im dritten Versuch den Ball nicht aus der
Gefahrenzone bekam, begannen die Nerven noch mehr zu flattern. Die größte Chance zum Ausgleich
noch vor der Pause hatte mit einem Schuss an den Innenpfosten (36.) Heiko Dammasch, der dann
unmittelbar nach Wiederanpfiff für den Ausgleich verantwortlich zeichnete. Nach einem Foul seines
Bewachers Hellmann und dem Pfiff von Schiedsrichter Marijan Zalovic (SV Weser Leteln) verwandelte
der Gefoulte selbst den Strafstoß zum Ausgleich. Mit zunehmender Zeit verlagerte sich das Geschehen immer mehr in die Dützer Hälfte, aber selbst beste Chancen wurden nicht genutzt, und ein Treffer
von Torben Werner wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt (78.). Auch in Unterzahl nach GelbRot gegen Michael Kutz wegen Foulspiels (84.) hielten die Gäste das 1:1, ehe in der letzten regulären
Spielminute ein 16-Meter-Schuss von Heiko Dammasch in den Winkel doch noch sein Ziel fand. Nach
der heil überstandenen Nachspielzeit kannte der Jubel keine Grenzen. Sekt und Bier flossen in Strömen, Trainer, Spieler, Fans und Zuschauer ("unser zwölfter Mann") lagen sich in den Armen, und trotz
einsetzenden Unwetters wurde unter dem Hallendach und im Sportfest-Zelt ausgelassen gefeiert.
30. Spieltag 09/10 FC RW Kirchlengern (H)
Hafkes Kopfball belohnt Hausberger Einsatz
Neu-Trainer Mike Achtelik "restlos glücklich" nach Einstand mit 1:0-Sieg gegen Kirchlengern
Porta Westfalica (mt). "Ich bin restlos glücklich. Dass es so gut laufen würde, damit hatte ich nicht gerechnet."
Tags zuvor hatte Mike Achtelik noch selbst zwei Tore zum 4:0 der Reserve des SV Hausberge in Lerbeck beigesteuert, gestern Abend am Tag nach der überraschenden Trennung von Trainer Oliver Johannfunke stand der langjährige Stammspieler der Ersten dann erstmals verantwortlich an der Seitenlinie bei der Bezirksliga-Mannschaft und konnte den einen Treffer bejubeln, mit dem Alexander Hafke
den Portanern einen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen RW Kirchlengern bescherte. Und nach Abpfiff lagen sich
dann Trainer, Spieler und Anhang in den Armen und klatschten sich gegenseitig ab.
Der Feierstimmung nach dem Spiel vorausgegangen war auf dem grünen Rasen eine Vorstellung der
Mannschaft, die allen Lobes wert war. "Da hat von Anfang an jeder für jeden gekämpft und ist an seine Grenzen gegangen. Wir haben das gespielt, was wir können", verteilte Achtelik Lob an seine Spieler, die sich im Spiel gegenseitig anfeuerten und lobten ("gut so, Klasse-Spielzug") und nicht anmeckerten sondern anfeuerten, wenn mal doch etwas schief ging ("weiter, das nächste Mal besser").
Gravierende personelle Veränderungen hatte Achtelik nicht vorgenommen, und dass entgegen dem
sonstigen „Nummernsalat“ die Trikots bei Spielbeginn die Zahlen von 1 bis 11 trugen, war nicht Trainer-Psychologie, sondern lag an den Ausweichgarnituren. Bis auf eine Situation kurz nach dem Seitenwechsel stand die SVH-Abwehr sicher, und auch den Gäste-Druck in der Schlussphase überstand
man unbeschadet.
Quelle: Mindener Tageblatt
10. Spieltag 07/08 SC Herford (H)
"Werner auf Werner" bezwingt SC Herford
SV Hausberge gewinnt nach leidenschaftlichem Kampf glücklich aber verdient mit
1:0
Porta Westfalica (jöw). Für die positive Überraschung des Spieltages sorgte
gestern Fußball-Bezirksligist SV Hausberge.
Gegen den hoch gehandelten SC Herford siegte die Elf von Trainer Dirk Kuhlmann nach leidenschaftlichem Kampf mit 1:0. Das Tor des Tages markierten die beiden Werners im Hausberger Trikot. Patrick servierte einen Freistoß maßgerecht in die Mitte, wo Torben seine Kopfballstärke ausspielte und
einnickte. "Natürlich war auch Glück dabei. Aber das hat ja bekanntlich nur der Tüchtige", freute sich
Dirk Kuhlmann über den nicht unbedingt eingeplanten "Dreier". Die Motivation schöpften die Portaner
aus einem Herforder Zeitungsbericht, in dem SCH-Coach Kleine-Tebbe vollmundig angekündigt hatte,
in diesem Jahr kein Spiel mehr zu verlieren. "Das habe ich meinen Jungs vergrößert in die Kabine gehängt", klappte dieser Motivationsschub perfekt.
© Mindener Tageblatt (Ausgabe vom 15.10.2007)
14. Spieltag 09/10 SC Vlotho (H)
Hausberge triumphiert dank leidenschaftlicher Vorstellung
Adam-Elf kassiert beim 2:4 in Hausberge die dritte Saison-Niederlage, behält
aber dennoch die Tabellenführung
Porta Westfalica (va). Eine böse Überraschung erlebte gestern Fußball-Bezirksligist SC Vlotho im
Auswärtsspiel beim SV Hausberge. Trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung mitte der zweiten
Halbzeit verlor das Team von Trainer Uwe Adam am Ende verdient mit 2:4 (1:1).
"Nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung war schuld an der Niederlage", ärgerte sich der SCTrainer über die allzu lasche Einstellung einiger seiner Akteure auf dem tiefen, aber dennoch gut zu
bespielenden Hausberger Bergsportplatz. "Schon in der ersten Halbzeit standen wir zu weit von den
Gegenspielern weg. Nach dem 2:1 von Tobias Rosemeier haben wir dann den Sack nicht zu gemacht.
Das ist schon ärgerlich", so Adam.
Hausberges Spielertrainer Christian Möller war logischerweise hochzufrieden mit dem Spiel seiner
Mannschaft. "Ich hatte schon vor dem Anpfiff ein sehr gutes Gefühl, dass wir etwas reißen können.
Vlo-tho ist uns spielerisch im Normalfall überlegen. Doch heute war der kämpferische Aspekt spielentscheidend."
In der ersten Halbzeit brauchten beide Mannschaften einige Zeit, um sich auf dem tiefen Geläuf zurecht zu finden. Die ersten Gelegenheiten vergaben André Schröder nach einem Wißmann-Freistoß
(12.) und Christian Schake, der am guten Hausberger Johannes Kuse scheiterte (15.).
Das 1:0 für die Gastgeber resultierte aus einem Freistoß, den Thomas Wittek per Kopf gegen die verdutzte SC-Abwehr einnetzte. Immerhin folgte die prompte Antwort. Auf der Gegenseite trat Patrick
Jackmann einen Freistoß hoch vor das Hausberges Tor. Nach einem fehlgeschlagenen Rettungsversuch schoss André Schröder aus kurzer Entfernung zum 1:1 ein.
In der zweiten Halbzeit tat sich auf beiden Seiten zunächst wenig. Ein Geniestreich von Tobias Rosemeier leitete in der 68. Minute die spannende Schlussphase ein. Rosemeier erlief sich dabei einen
Steilpass von Wißmann, ließ drei Hausberger stehen, umkurvte auch noch Torwart Johannes Kuse
und schob dann gekonnt zum 2:1 ein.
Mit Marcel Rother für Patrick Jackmann brachte Adam einen weiteren Stürmer und wollte so die Entscheidung erzwingen. Doch diese Maßnahme erwies sich im Nachhinein als eine schlechte Wahl.
Denn nur zwei Minuten nach dem Vlothoer 2:1 erzielten die Portaner ebenso sehenswert das 2:2. Einen Abpraller von Christian Möller im SC-Strafraum fiel Patrick Werner vor die Füße, der dann die Kugel ins obere Tordreieck zirkelte.
Und für die Gastgeber kam es noch besser. Eike Krehl enteilte der zu weit aufgerückten Vlothoer Abwehr und überwand Torwart Alexander Tippel mit einem platzierten Flachschuss zum umjubelten 3:2.
Das 4:2 in der Nachspielzeit ging auf die Kappe von André Schröder. Nutznießer auf Hausberger Seite
war der überragende Tim Jüngling.
Quelle: Vlothoer Anzeiger
13. Spieltag 06/07 TuS Gehlenbeck (H)
Souveräner 4:1-Heimerfolg
Mit einem hochverdienten 4:1 (2:0) gegen TuS Gehlenbeck und somit dem dritten Sieg in Folge haben
die Bezirksliga-Fußballer des SV Hausberge ihren Platz im Vorderfeld am 13. Spieltag untermauert.
"Oh, wie ist das schön", tönte es nach Abpfiff aus den Lautsprecherboxen und der Hausberger Anhang forderte: "Wir woll'n die Mannschaft seh'n ..." Dem kam diese dann natürlich gern nach. Hochzufrieden war auch Trainer Klaus Symanczyk, der diesen achten Saisonerfolg eher als Pflichtsieg einstufte "gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel, gegen die man gewinnen muss, auch
wenn diese zuletzt aufsteigende Tendenz zeigte." Zur Vorstellung der Hausberger passten eigentlich
nur die äußeren Umstände nicht.
Doch bei fast ständigem Regen kamen die Gastgeber besser mit dem tiefen Geläuf zurecht, gingen
schon aus den ersten 45 Minuten als klarer Punktsieger hervor und ließen - was den Trainer besonders freute - nach der Pause keine einzige nennenswerte Chance der Gäste zu. Symanczyk trauerte allerdings etwas den zu leichtfertig vergebenen eigenen Möglichkeiten nach: "Wir hätten eigentlich
noch deutlicher gewinnen müssen. Gleich mit dem ersten Angriff legten die Hausherren den Führungstreffer vor, als Özgür Coban per Kopf eine Flanke verwertete. Da Jens Reichel nach einer Viertelstunde knapp verfehlte, musste zum 2:0 ein von Marijo Brkovic verwandelter Elfmeter herhalten
(35.). Das vorangegangene Foul von Torsten Bringewatt an Mike Achtelik sah Gehlenbecks Keeper
Michael Göbel anders als der Schiedsrichter: "Das war zu 80 Prozent eine Schwalbe." Die Führung
der Hausherren war unterdessen mehr als verdient. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die
Gehlenbecker durch den Ex-Dützer Nusret Camic zwar den Anschlusstreffer, doch im Gegenzug raubte ihnen Tim Jüngling mit dem 3:1 etwaige Hoffnungen. Mit zunehmender Spielzeit hatten die Hausberger auch konditionell immer mehr Vorteile. Nicht nur Kim Diekmann (56.) und Tim Jüngling (64.)
ließen aber beste Chancen ungenutzt, ehe nach mustergültigem Pass von Jens Reichel schließlich
Mike Achtelik den Endstand erzielte und gefeiert wurde.
© Mindener Tageblatt (Ausgabe vom 13.11.2006)
32. Spieltag 09/10 TuS Tengern II (H)
Erfolgsserie fortgesetzt
SV Hausberge dreht durch Jüngling und zweimal Hafke 0:1 zum 3:1
Porta Westfalica (mt). 90 Minuten lang wurden im ständigen Nieselregen die Spieler von FußballBezirksligist SV Hausberge gestern Abend von außen nass, anschließend dann auch von innen.
Überschwänglich feierten sie nach Abpfiff der vom Sonntag vorgezogenen Partie gegen TuS Tengern
II einen 3:1-Erfolg und damit den dritten Sieg in Folge unter Mike Achtelik, der nach der Trennung von
Oliver Johannfunke die Mannschaft übernahm. "Die Jungs haben zumindest in der zweiten Halbzeit
an die Leistung der Spiele gegen Kirchlengern und in Vlotho angeknüpft und gezeigt, dass sie Fußball
spielen wollen und können", freute sich auch Achtelik darüber, dass trotz der schwierigen Platzverhältnisse man versuchte, den Ball laufen zu lassen und sich dabei auch aus dem Spiel heraus gute
Chancen erarbeitete.
Forsch und engagiert war man auch ins Spiel gestartet, doch legten die Gäste mit einem Freistoß das
1:0 vor, und da man danach dem Gast zu viel Raum ließ, hatte dieser auch Chancen zum Erhöhen.
Doch noch vor der Pause fingen sich die Hausberger wieder, und neun Minuten nach Wiederanpfiff
brachte ein Freistoß-Billard-Tor an den Innenpfosten durch Tim Jüngling auch den verdienten Ausgleich. Vier Minuten später traf Mario Brkovic per Kopf nur den Pfosten, doch machte es Alexander
Hafke dann besser und wurde zum gefeierten Held des Abends nach seinem Kopfball zum 2:1 (65.)
und Schuss an Torwart Göbel vorbei zum 3:1 (73.). Ernsthaft in Gefahr geriet danach der Erfolg nicht
mehr, und in der Nachspielzeit feierte dann nach mehr als einem Jahr noch Torben Werner sein
Comeback auf dem Platz.
12. Spieltag 06/07 SC Herford (H)
„Kämpferherz“ siegt
Obwohl Fußball-Bezirksligist SV Hausberge 55 Minuten in Unterzahl spielen musste, feierte die Elf
von Klaus Symanczyk einen 3:1-Heimsieg gegen den SC Herford.
Der Hausberger Coach war nach der Partie gegen die Elf von Stefan Braunschweig voll des Lobes:
"Meine Spieler haben ein super Kämpferherz bewiesen und wirklich alles gegeben." Schon nach zehn
Minuten gingen die Hausherren durch Mike Achtelik in Führung. Nach einem langen Pass kam der
Herforder Schlussmann Stefan Tillmann zwar aus seinem Kasten, schoss aber beim Klärungsversuch
Achtelik an.
Achtelik stand 25 Minuten später erneut im Mittelpunkt des Geschehens, als er erst den Ball wegschlug, dafür die gelbe Karte sah und nach einem anschließenden Foulspiel mit der gelb-roten Karte
den Platz verlassen musste. Fünf Minuten zuvor hatte der Herforder Stürmer Nico Stamatis zum 1:1Ausgleich getroffen. Nach einer Kopfballabwehr der Hausberger im Strafraum landete der Ball zunächst vor den Füßen von Tolga Turhan. Dessen Schuss aus 18 Metern fälschte Stamatis unhaltbar
ab. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff war es Özgur Coban,
der nach Vorarbeit von Tim Jüngling zur 2:1-Führung für die Platzherren traf. Jüngling agierte dabei
uneigennützig, als er den Ball im Strafraum noch einmal quer legte anstatt selber zu schießen. Für die
Vorentscheidung sorgte in der 78. Minute schließlich Kim Diekmann. Er traf von der Strafraumgrenze
zum 3:1 ins Eck. "Seine guten Leistungen in den vergangenen Spielen hat Kim damit bestätigt", freute
sich Hausberges Coach Klaus Symanczyk. Herfords Trainer Stefan Braunschweig zeigte sich unterdessen enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft. "Hausberge hat gekämpft, wir nicht", so
Braunschweig, der der Hälfte seiner Mannschaft gestern "nicht einmal Kreisliga-B-Niveau" attestierte.
"Wir haben ohne Konzept gespielt. Der Sieg für Hausberge ist deshalb verdient", so Braunschweig
weiter. Der SV Hausberge darf mit nunmehr 22 Punkten weiter nach oben schielen. "Das ist schon eine Überraschung", so Klaus Symanczyk.
© Mindener Tageblatt (Ausgabe vom 06.11.2006)
18. Spieltag 09/10 VfL Holsen (H)
Später Freudentaumel in Hausberge
Markus Seip erzielt kurz vor Spielende "goldenes" Tor gegen Holsen / Möller lobt Abwehrleistung
Minden (maw). Es hatte schon niemand mehr mit einem Tor gerechnet, als Patrick Werner zwei Minuten vor Ende der Fußball-Bezirksliga-Partie zwischen dem SV Hausberge und VfL Holsen einen Freistoß in den Gäste-Strafraum schlug.
Der Freistoß fand in Markus Seip einen passenden Abnehmer. Der Mittelfeldspieler köpfte den Ball ins
Gäste-Gehäuse und sorgte so für einen späten 1:0-Sieg der Portaner.
Zuvor hatten sich beide Mannschaften größtenteils neutralisiert. Die Defensivreihen dominierten und
ließen kaum Torgelegenheiten zu. Vor der Pause erspielten sich die Gastgeber ein Chancenplus.
Werner und Seip (34.) sowie Alexander Hafke (42.) scheiterten jedoch aus aussichtsreichen Positionen an VfL-Keeper Marco Pilgrim oder an der vielbeinigen Gäste-Abwehr.
Nach der Pause erspielten sich die Holsener ein Übergewicht an Möglichkeiten, doch auch sie scheiterten durch Vossenkämper (50. frei vor dem Tor, 77. per Distanzschuss) und Steinke (86., Kopfball
nach Ecke) entweder am seit Wochen überragenden Hausberger Schlussmann Johannes Kuse oder
an einer starken Hausberger Defensive. Die größte Gelegenheit der Portaner hatte Tim Jüngling nach
78 Minuten. Sein Freistoß strich jedoch knapp am VfL-Tor vorbei, aber es kam ja schließlich noch
Seip . . .
Hausberges Spielertrainer Christian Möller hat mit diesem Sieg sein Ziel, mit seinem Ex-Verein TuS
Petershagen-Ovenstädt nach Punkten gleich zu ziehen und sich vom Tabellenkeller weiter zu entfernen, erreicht und war dementsprechend erfreut: "Unsere Abwehr war heute bärenstark. Nun können
wir uns nach oben und nicht mehr nach unten orientieren."
Quelle: Mindener Tageblatt
Und zu guter Letzt dann wohl die schönste Momentaufnahme in der Geschichte des SV Hausberge…
Tabelle Bezirksliga Westfalen Staffel 1
Nach 18 Spieltagen
1. SV Hausberge
17
2. VfL Klosterb'schaft 17
3. VfL Mennighüffen
17
4. BV Stift Quernheim 18
5. SV Oetinghausen
16
6. Spvg. Hiddenhausen 15
7. SC Vlotho
13
8. SV Eidingh.-Werste 17
9. TuS Lockhausen
16
10. TuS Gehlenbeck
15
11. VfL Herford
17
12. TV Herford
15
13. TuS Petersh.-O.
16
14. SV Werl-Aspe
16
15. TuS Bruchmühlen 15
11
11
9
9
8
8
7
7
5
6
5
5
5
3
2
2
1
3
2
4
3
2
2
5
2
5
3
1
1
2
4
5
5
7
4
4
4
8
6
7
7
7
10
12
11
40 : 36
54 : 23
38 : 28
37 : 28
25 : 18
22 : 18
25 : 15
37 : 42
35 : 36
26 : 27
25 : 29
18 : 38
37 : 36
18 : 48
27 : 42
Und dazu der Spielbericht…
35
34
30
29
28
27
23
23
20
20
20
18
16
10
8
18. Spieltag 05/06 BV 21 Stift Quernheim (A)
Nach SV Hausberge sehen Stifte alt aus
Fußball-Bezirksliga: Stift Quernheim verliert gegen »verrückten« SV Hausberge
1:3
B ü n d e (BZ). Dirk Kuhlmann musste gleich mehrmals nachfragen. Der Trainer des SV Hausberge
schaute ungläubig drein. »Kloster hat verloren? Wirklich?« Dank des Patzers der Konkurrenz und des
3:1 (0:1)- Erfolgs im Topspiel beim BV 21 Stift Quernheim ist der SVH nun neuer Tabellenführer der
Fußball- Bezirksliga. »Wir wollen doch einfach nicht absteigen«, ist Kuhlmann die Spitzenposition fast
schon peinlich.
Ganz anders die Spieler: Ausgelassen feierten die Akteure des Aufsteigers mit den zahlreich mitgereisten Fans die Eroberung des Platzes an der Sonne. Laola-Wellen bei den Bezirksliga-Galliern.
Ernüchterung dagegen bei Stift Quernheim. Noch lange nach dem Abpfiff saßen die Spieler mit hängenden Köpfen auf dem heimischen Kunstrasen. Auch die Nachricht, dass Ortsrivale VfL Klosterbauerschaft gegen Kellerkind Gehlenbeck 2:4 verloren hatte, wollte die BV-Kicker nicht so wirklich aufmuntern. Die Siegesserie hat ein jähes Ende gefunden.
Heiß wie »Frittenfett« präsentierte sich der Gegner – zumindest in den zweiten 45 Minuten. Denn mit
den »Oldies« kam die Wende. Die Zuschauer am Friedenstal trauten in der Halbzeitpause ihren Augen
nicht. »Ich sage doch, die sind verrückt«, kommentierte ein Zaungast. Plötzlich fuhr ein voll besetzter
Fan-Bus des SVH vor. Die Altherren kam direkt von der Mannschaftsfahrt aus dem Harz auf den
»Stift« und verstärkte die ohnehin schon große Fan-Delegationaus dem Fußballkreis Minden. Lautstark mit Pauken, Trompeten und Megaphon machte Hausberge die Auswärtsaufgabe zu einem Heimspiel.
Doch nicht nur im Zuschauer-Kontest hatten die Stifte nichts mehr zu melden. Hausberge nahm das
Heft in die Hand und zeigte vollen Siegeswillen. »Sie haben einfach mehr in das Spiel investiert«,
kommentierte BV-Trainer Uwe Klausmeier. Die 1:0-Führung (27./schöner Freistoß von Raphael Wieczorek aus 17 Metern direkt verwandelt) eines Teams geriet ins Wackeln. »Hätten wir doch bloß das
zweite Tor gemacht«, ärgerte sich Fußballobmann Hans-Jörg Vette im Nachhinein. Chancen waren
genug vorhanden gewesen. Schon nach vier Minuten war René Budde bei einem Foulelfmeter (Elmar
Bornemann foulte Renee Terbeck) an Hausberges Keeper Johannes Kuse gescheitert und stand anschließend völlig neben sich. Terbeck scheiterte derweil später nach einem scharf geschossenen
Freistoß von Jan- Fredric Steinke (67.). »Zu diesem Zeitpunkt müssen wir 2:0 führen«, ärgerte sich
Klausmeier. »Dass Hausberge heiß sein würde, war im Vorfeld klar.«
Und in den letzten 20 Minuten zündete die Kuhlmann-Elf den Turbo. Heiko Dammasch scheiterte zwar
zunächst an BV-Keeper Valerie Klan, doch der Nachschuss war drin – 1:1. Heiko Dammasch gegen
Klan – auch in der 84. Minute konnte sich der Zwilling, Bruder Ingo ist sein Sturmpartner, gegen den
Kelle-Ersatz durchsetzen. Das 1:2 ging allerdings klar auf die Kappe des Keepers. Dass Klan doch
nicht so schlecht ist, bewies er drei Minuten später, als er gegen den freistehenden Dammasch parierte. Auf der Gegenseite hielt Kuse dem SVH den Sieg fest, als er gleich zweimal in einer Szene glänzend hielt: Alex Jording und Renee Terbeck hatten das Nachsehen.
Tim Jüngling machte mit einem direkten Freistoß von der Strafraumgrenze alles klar – 1:3. Jüngling
jubelt, die Stifte sehen ganz schön alt aus. »Man muss auch mal die schlechten Spiele gewinnen«,
meinte Kuhlmann. Klausmeier sprach von einer »gerechten Niederlage«.
Unvergessliche Momente…
…die aber doch seit dieser Saison in Vergessenheit
geraten zu sein scheinen…
Wo ist die Leidenschaft, der Kampf, der Zusammenhalt, der unbändige Wille hin?
Viele Leute scheinen sich schon sicher zu sein und
haben sich ihr Urteil über UNS gebildet:
„Es gibt nur ein schlechtes Mindener Team in der
Bezirksliga und das ist SV Hausberge“
(Zitat sporttreff-minden.de vom 13.10.2010)
„Kutenhausen wird drin bleiben, da mach ich mir eher Sorgen um Hausberge, Lohe und FCO II. Die haben nunmal wirklich kein Bezirksliga-Niveau!“
(Zitat sporttreff-minden.de vom 13.10.2010)
„Also Hausberge, das war nicht Bezirksliga, sondern
eher Kreisliga A“
(Zitat Gästebuch sv-hausberge.de vom 30.08.2010)
Sollen diese Leute Recht behalten…? Wollen wir uns
leidenschaftslos dem Abstieg hingeben und somit
alles verlieren was man sich hier über Jahre aufgebaut hat…?
NEIN!!!
Also lasst uns wieder DAS sein, was uns immer ausgezeichnet hat! DAS, womit wir immer wieder alle Kritiker überrascht haben und gezeigt haben zu was wir
fähig sind!! DAS, was uns immer aus allen möglichen, teilweise ganz tiefen, Löchern rausgeholt hat…
eine eingeschworene Truppe, die unglaublich viel Spaß daran hat was sie tut und wo
jeder für den anderen kämpft!!!
Nur zusammen geht’s…
Lasst uns heute damit anfangen und wieder positive
Schlagzeilen schreiben…es ist möglich!!!
Wenn nicht jetzt, wann dann…!?!?
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