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Katholische Öffentliche Büchereien sind wie - Das WEGA-Team

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Katholische Öffentliche Büchereien sind wie kaum eine andere Einrichtung der
Kirche Treffpunkte unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, Konfessionen und
Meinungen. Sie tragen dazu bei, dass die Botschaft der Kirche und ihr Menschenbild
auch in der heutigen Gesellschaft hörbar und sichtbar bleiben.
Katholische Öffentliche Büchereien sind Boten einer Kirche, die eine hohe Solidarität
mit den Suchenden lebt.
Katholische Öffentliche Büchereien leisten einen eigenständigen Beitrag zum
Bildungsauftrag der Kirche.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, brauchen sie MitarbeiterInnen, die fachlich
qualifiziert, literarisch versiert und sozial kompetent arbeiten.
Als fachliche Einrichtung des Bistums Münster dient die Büchereifachstelle für
Katholische Öffentliche Büchereien der Entwicklung und Förderung der
Katholischen Büchereiarbeit auf Grundlage der Ziele und Aufgaben des 1845
gegründeten Borromäusvereins.
Die Büchereifachstelle ist die Planungs-, Beratungs-, Dienstleistungs- und
Koordinationsstelle für die Katholischen Öffentlichen Büchereien im rheinischwestfälischen und im oldenburgischen Teil des Bistums Münster.
Sie unterstützt die einzelnen Büchereien individuell nach deren Aufgabenprofil.
Die Aufgabenschwerpunkte der Büchereifachstelle sind die kontinuierliche
Qualifizierung und Begleitung ehren- und hauptamtlicher MitarbeiterInnen in
Katholischen Öffentlichen Büchereien und die organisatorische, praktische,
inhaltliche und zielgruppenorientierte Büchereiarbeit im Hinblick auf die sich ständig
wandelnden Anforderungen an Katholische Öffentliche Büchereien durch Kirche und
Gesellschaft.
Die Aufgaben und Ziele der Büchereifachstelle basieren auf der Grundlage der
Vertretung kirchlicher, bibliothekarischer und kultureller Interessen.
Die Arbeitshaltung der MitarbeiterInnen ist geprägt von fachlicher Kompetenz,
Flexibilität, Innovation und partnerschaftlicher Zusammenarbeit vor Ort.
Die Sicherung der Leistungsfähigkeit der Büchereifachstelle setzt ausreichend
Personal und Finanzmittel voraus. Die regelmäßige Fortbildung der MitarbeiterInnen
ist ein wichtiger Faktor für die kontinuierliche Weiterentwicklung der
Fachstellenarbeit.
Münster, 08.03.2000
Joachim Pflug
Leiter der Büchereifachstelle
1
Auftrag und Ziele
der Büchereifachstelle im Bistum Münster
1. Aufbau und Erhalt leistungsfähiger Katholischer Öffentlicher
Büchereien,
Katholischer
Patienten-,
Altenheimund
Heimbüchereien
1.1 Fachliche Beratung und zentrale Dienste für Büchereien und deren Träger
in bibliotheksspezifischen Fragen
1.2 Konzeption zukunftsorientierter Büchereiarbeit
1.3 Finanzmittel für die Aufgaben der Büchereifachstelle und Fördermittel für
Büchereien
1.4 Bearbeitung und Auswertung der Jahresstatistik der Büchereien
2. Unterstützung von Pastoral und Bildungsauftrag der Kirche
2.1 Orientierungshilfe in Glaubensfragen
3. Qualifizierung der meist ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
3.1 Aus-, Fort- und Weiterbildung als Grundlage einer zukunftsorientierten
Büchereiarbeit
4. Leseförderung anregen und Medienvielfalt vermitteln
4.1 Lesefähigkeit und Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen stärken
5. Soziale Büchereiarbeit
5.1 Integration von Menschen in besonderen Lebenssituationen
6. Weiterentwicklung Katholischer Büchereiarbeit in Deutschland
6.1 Konzeption katholischer Büchereiarbeit
6.2 Zusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft
2
1. Aufbau und Erhalt leistungsfähiger Katholischer Öffentlicher
Büchereien,
Katholischer
Patienten-,
Altenheimund
Heimbüchereien
1.1 Fachliche Beratung und zentrale Dienste für Büchereien und
deren Träger in bibliotheksspezifischen Fragen
Die Katholischen Öffentlichen Büchereien benötigen in ihrem Büchereialltag
fachliche Begleitung. Die Büchereifachstelle unterstützt die Arbeit der zumeist
ehrenamtlichen MitarbeiterInnen vor Ort durch:
a) Beratung der haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
b) Gespräche mit Verantwortlichen des Büchereiträgers und Zuständigen der
kommunalen Gebietskörperschaft
c) Kontinuierliche Informationen an alle Büchereien zu bibliothekarischen und
bibliotheksrelevanten Themen
d) Bestandsdurchsichten
e) Inventuren und Überholungen
f) Büchereimöblierung und -ergänzung
g) EDV-Beratung
h) Bereitstellung von Medienblöcken zur zeitweisen Bestandsergänzung
i) Vorabbesuche zu Regionalkonferenzen
j) Büchereineueröffnungen und -jubiläen
k) Bearbeitung von Leihverkehrswünschen
3
a) Beratung der haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
• Fragen zur Büchereiverwaltung und evtl. Einsatz von EDV
• Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
• Optimale Bestandspräsentation
• Bestandsaufbau, -ausbau und -abbau
• Finanzierung (Etatansatz, Spenden, Sponsoren etc.)
• Mitarbeiterführung und Teamarbeit
• Rechtsvorschriften (Urheberrecht etc.)
Intern
• Informationen zur
Situation der Bücherei
sammeln (Ablage,
Statistik)
• Konzepterstellung zur
Argumentation
• Terminplanung
Extern
• Argumente vortragen,
Konzepte erläutern und
Hilfestellung zur
Umsetzung geben
Nachbereitung
• Aktennotiz erstellen
• Eingabe der Daten in
EDV
• Umsetzung der
Besprechungsergebnisse
b) Gespräche mit Verantwortlichen des Büchereiträgers und Zuständigen der
kommunalen Gebietskörperschaft
Intern
• Informationen zur
Situation der Bücherei
sammeln (Ablage,
Statistik)
• Konzepterstellung zur
Argumentation
• Terminplanung
Extern
• Argumente vortragen,
evtl. Thesenpapier
verteilen und sich für
die Belange der
Bücherei einsetzten
Nachbereitung
• Aktennotiz erstellen
• Eingabe der Daten in
EDV
• Umsetzung der
Besprechungsergebnisse
c) Kontinuierliche Informationen an alle Büchereien zu bibliothekarischen und
bibliotheksrelevanten Themen
• Jahresstatistik
∗ Statistikformular „Katholische Büchereiarbeit“ für das Bistum Münster, DBSMusterbogen erstellen und Druck veranlassen
∗ Versand der Statistikformulare und deren Erläuterungen an Büchereien
4
• Fachstellen-Info
∗ Zeitplanung
∗ Themenfindung
∗ Texte erstellen
∗ Korrekturlesen
∗ Layout
∗ Druck und Versand
∗ Bearbeitung der Rücksendescheine (Materialversand etc.)
• Medienlisten
∗ Themenfindung
∗ Mediensichtung und -auswahl
∗ Titelaufnahme mit Annotation und Notation
∗ Korrekturlesen
∗ Layout
∗ Druck und Versand
• Materialien zu aktuellen Anlässen (Buchsonntag, Woche für das Leben, Welttag des
Buches, Literaturpreise etc.)
∗ Anschreiben mit Umsetzungshilfen formulieren
∗ Druck und Versand
• Weihnachtsgruß
∗ Illustration und Spruch suchen
∗ Text erstellen
∗ Layout
∗ Druck und Versand
• Zeitschrift „K.Ö.B.“
∗ Versand
d) Bestandsdurchsichten
Intern
• Terminplanung mit
Bücherei und
KollegInnen
• Zielbestand nachsehen
Extern
• Erläuterungen der
Kriterien zur
Bestandsdurchsicht
(Merkblatt mitnehmen)
• Durchsicht der einzelnen
Buchgruppen
• Zählen der Buchkarten
der aussortierten Bücher
• Gespräch mit
Büchereiteam über
Änderungen in der
Bestandsaufstellung
• Ersatzbeschaffungen
• allgemeine Probleme im
Büchereialltag
Nachbereitung
• Aktennotiz erstellen
• Eingabe der Daten in
EDV
• Erledigung der
versprochenen Dinge
5
e) Inventuren und Überholungen
Inventur
Intern
• Terminplanung mit
Bücherei und
KollegInnen
• Materialkiste packen
Extern
• Katalogkarten des
Alphabetischen Katalog
mit Bestand vergleichen
• nicht gefundene Bücher
aufschreiben
• ggf. alle Karten mitnehmen
Nachbereitung
• Katalogkarten an
Büchereifachstelle
sortieren
• Terminplanung mit
Bücherei
• Katalog zurückbringen
und Abschlussgespräch
mit Büchereiteam führen
• Eingabe der Daten in
EDV
• Aktennotiz erstellen
Extern
• Buchkarten einlegen
• Zugangsnummer
vergleichen evtl. ändern
• Rückenschilder und
Interessenkreise kleben,
mit Folie überziehen
• Bestand neu aufstellen
• nicht gefundene Bücher
mitnehmen
Nachbereitung
• Bücher/Karten an
Büchereifachstelle
bearbeiten
• Terminplanung mit
Bücherei
• Bücher und/oder Karten
zurückbringen evtl.
zurücksortieren bzw.
Karten einlegen
• Abschlussgespräch mit
Büchereiteam führen
• Eingabe der Daten in
EDV
• Aktennotiz erstellen
Überholung
Intern
• Terminplanung mit
Bücherei und
KollegInnen
• Materialkiste packen
f) Büchereimöblierung und -ergänzung
Neueinrichtung
• Terminplanung
• Raum ausmessen
• Grundriß erstellen bzw. auf Maß 1:50 übertragen
• Einrichtungsplan und Kostenvoranschlag erstellen
• Finanzierung klären
6
• Gespräche mit:
∗ Büchereiteam
∗ Pfarrer und/oder anderen Verantwortlichen des Büchereiträgers
∗ Architekt
∗ Möbelfirmen
• evtl. Änderungen des Einrichtungsplans und des Kostenvoranschlags
• Bestellung der Möbel durch die Büchereifachstelle über den Borromäusverein
• nach Aufstellen bzw. Umräumen des Bestandes durch Büchereiteam,
Präsentationsverbesserung durch die Büchereifachstelle (Beschriftung anbringen,
evtl. Buchgruppen umstellen) etc.
• Eingabe der Kosten in die EDV
Ergänzung
• Kostenvoranschlag erstellen
• Finanzierung klären
• Bestellung der Möbel durch die Büchereifachstelle über den Borromäusverein
• Eingabe der Kosten in die EDV
g) EDV-Beratung
• Marktsichtung von relevanter Soft- und Hardware für Katholische Öffentliche
Büchereien
• Kontakte zu Softwareanbietern
• Beratungsgespräche führen mit Büchereiteams, Kirchenvorständen und Kommunen
zur Einführung von EDV evtl. mit Präsentation von Software
• Erstellung von Kostenvoranschlägen
• Kontrolle von Kostenaufstellungen örtlicher Hardwareanbieter
• Beratung zur EDV-gerechten Möblierung
• Finanzierung klären evtl. Finanzierungsplan erstellen
• Kurzeinführung des Büchereiteams in das EDV-Programm und Organisation der
EDV-Eingabe
• Ansprechpartner für bibliothekarische Fragen (RAK) bei der EDV-Katalogisierung
• Mitarbeit und Weiterentwicklung der Bibliothekssoftware „Easylib“
• Beratung zur Interneteinführung
7
h) Bereitstellung von Medienblöcken zur zeitweisen Bestandsergänzung
Medienkoffer
CD- und MC-Hörblöcke
Auswahl
Einarbeitung
Werbung
•
•
•
•
Verwaltung
•
•
•
•
•
•
Nachbereitung
8
Faltblatt
Fachstellen-Info
bei Tagungen
Informationstagungen für
Büchereien und
Kindergärten
Bestellannahme
Terminkoordination
Führen des
Terminkalenders
Anschreiben an Bücherei
und Kindergarten
Lieferung an Außendepot /
Bereitstellung für Abholer
Rücknahme und Kontrolle
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Thematische Buchblöcke
Videoblöcke
• Sichtung von Informationsmaterialien
• Auswahl der Medien
• Bestellung
• Lieferkontrolle
• Katalogisierung
• Erstellung von Titellisten
• Zusammenstellung von Koffern bzw. Paketen
Fachstellen-Info
• zweimal jährlich
• Auswahl einzelner
Anschreiben und
Projektbüchereien durch die
bei Besuchen in Büchereien
Information
mit
neuen
Büchereifachstelle
bei Tagungen
Themenlisten an
Büchereien in ausgewählten
Regionen
Bestellannahme
• Bestellannahme
• Ringtauschstaffeln
organisieren
Terminkoordination
• Zuordnung an Büchereien
und ggf. tel. Rückfragen
• Anschreiben an gebende
Führen eines Termin- und
und nehmende Bücherei
eines Blockkalenders
• z. T. Koordination von
• Rückmeldeschein und
Ringtauschstaffeln
Anschreiben an Bücherei
Statistik gebender Bücherei
• Anschreiben an gebende
Versand an Bücherei
an Büchereifachstelle
und
nehmende
Bücherei
Rücknahme und Kontrolle
• Versand neuer Blöcke
• Kontrolle Rücksendeschein
• Organisation Tauschtag
• schriftliche oder telefonische Mahnung bei Terminüberschreitung
• Ersatzbeschaffung
• laufende Aktualisierung
i) Vorabbesuche zu Regionalkonferenzen
Intern
• Route festlegen
• Terminplanung
• Fragenkatalog
vorbereiten
Extern
• Bücherei anschauen
• Gespräch mit der
Büchereileitung
(Fragenkatalog
einhalten)
• Notizen erstellen
Nachbereitung
• Aktennotiz erstellen
• Eingabe der Daten in
EDV
• Erledigung
versprochener Dinge
j) Büchereineueröffnungen und -jubiläen
Intern
• Hilfen zur Vorbereitung
zusammenstellen
(Festtag oder -woche)
• Grußwort vorbereiten
Extern
• Teilnahme an
Festveranstaltung und
Grußwort sprechen
Nachbereitung
• Eingabe der Daten in
EDV
• Erledigung
versprochener Dinge
k) Bearbeitung von Leihverkehrswünschen
Die Büchereifachstelle gibt Leihverkehrswünsche von ehrenamtlich geleiteten
Katholischen Öffentlichen Büchereien im rheinisch-westfälischen Teil des Bistums in
den regionalen Leihverkehr Nordrhein-Westfalen weiter. Die Bearbeitung erfolgt über
die Stadtbücherei Münster zur Weitergabe in den regionalen bzw. überregionalen
Leihverkehr.
Bearbeitungsschritte:
• Ermittlung der vollständigen Titelangaben über das VLB bzw. Internet
• Ausfüllen eines Leihverkehrformulars pro gewünschtem Titel
• Weitergabe an die zuständige Bibliothek (Stadtbücherei Münster bzw. Hinweis auf
die zuständige Mittelpunktsbücherei im Regierungsbezirk Münster)
• Eintrag in das Leihverkehrsjournal
Für die Büchereien im Offizialatsbezirk Vechta gelten die Regeln des regionalen
Leihverkehrs Niedersachsen, die durch die Büchereifachstelle nicht wahrgenommen
werden können.
9
1.2 Konzeption zukunftsorientierter Büchereiarbeit
Unsere Gesellschaft ist ständigen Wandlungen unterworfen. Auch Katholische
Öffentliche Büchereien müssen als Dienstleistungseinrichtungen auf die sich immer
wieder verändernden Bedürfnisse der BenutzerInnen eingehen.
Die Präsentation der eigenen Arbeit nach außen nimmt für Büchereien einen hohen
Stellenwert ein.
Die Büchereifachstelle schreibt auf Bundesebene erarbeitete Richtlinien fort und
entwickelt dazu eigene regionale Konzepte und innovative Projekte.
Konzept- und Projektarbeit für Katholische Öffentliche Büchereien heißt vornehmlich
benutzerorientierte Büchereiarbeit. Differenziert nach der Aufgabenstellung der
einzelnen Bücherei ist sie jeweils neu zu beschreiben und umzusetzen.
Die Aufgabenstellung wird bestimmt durch das soziale Umfeld, den Einzugsbereich, die
Büchereilandschaft und weitere örtliche Gegebenheiten.
Die regionalen Konzepte und innovativen Projekte orientieren sich an den auf
Bundesebene erarbeiteten Richtlinien für die Katholische Büchereiarbeit unter
Berücksichtigung der Entwicklungen in kommunalen Öffentlichen Büchereien.
Die mittelfristige Konzept- und Projektarbeit durch die MitarbeiterInnen
Büchereifachstelle schließt den Wandel in Kirche, Gesellschaft und Kultur ein.
10
der
1.3 Finanzmittel für die Aufgaben der Büchereifachstelle und
Fördermittel für Büchereien
Es ist Aufgabe der Büchereifachstelle sich dafür einzusetzen, dass jährlich
ausreichende Mittel zur Finanzierung der katholischen Büchereiarbeit sowohl im
rheinisch-westfälischen Teil des Bistums als auch im Offizialatsbezirk Vechta zur
Erfüllung der Ziele und Aufgaben der Büchereien bereitgestellt werden.
a) Mittel des Bistums Münster für die Ziele und Aufgaben der Büchereifachstelle
b) Mittel der Büchereiträger als Grundfinanzierung der Büchereien
c) Fördermittel des Bistums Münster für die Ziele und Aufgaben der Büchereien
d) Fördermittel der regionalen Gebietskörperschaften
e) Fördermittel der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
f) Fördermittel der Europäischen Union
Die Büchereifachstelle arbeitet darauf hin, dass den Katholischen Öffentlichen
Büchereien für die Erfüllung ihrer Aufgaben Finanzmittel der örtlichen Büchereiträger,
des rheinisch-westfälischen Teil des Bistums Münster, des Bischöflichen Offizialates
Vechta, der regionalen Gebietskörperschaften und der Länder Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden. Zum Bestandsaufbau, zur
Bestandsergänzung,
zur
Neueinrichtung
und
Ergänzung
mit
speziellen
bibliotheksgerechten
Einrichtungsgegenständen
benötigen
die
Büchereien
kontinuierlich und jährlich ausreichende Mittel gemäß den bestehenden bundesweit
geltenden Bibliotheksplänen.
a) Mittel des Bistums Münster für die Ziele und Aufgaben der Büchereifachstelle
Die Büchereifachstelle (Bewirtschaftungsstelle 232) meldet jährlich Mittel im
Haushaltsplan des Bistums Münster rheinisch-westfälischer Teil für Dienstleistungen
an, die für Büchereien zu erbringen sind: Aus-, Fort- und Weiterbildung von
MitarbeiterInnen in Katholischen Öffentlichen Büchereien, Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit von Büchereien sowie die überregionale Zusammenarbeit im
kirchlichen und staatlichen Bereich.
Nach Bewilligung der Mittel sind die HÜK (Haushaltsüberwachungskartei) für 13
HHST (Haushaltsstellen) und Aktenordner für Auszahlungsanordnungen anzulegen.
Über die Verwendung der Mittel entscheidet der Gruppenleiter.
Nach Ausgabe der Mittel werden Auszahlungsanordnungen erstellt und in der HÜK
verbucht. Die ordnungsgemäße Verbuchung wird mit der Bistumskasse abgestimmt.
Bei einem jährlich für das Frühjahr vereinbarten Gespräch der Büchereifachstelle mit
den zuständigen MitarbeiterInnen „Kirchliches Büchereiwesen“ im Bischöflichen
11
Offizialat Vechta wird gemeinsam der jährliche Finanzrahmen für die Ziele und
Aufgaben der Büchereifachstelle im Haushaltsplan des Offizialatsbezirkes festgelegt.
b) Mittel der Büchereiträger als Grundfinanzierung der Büchereien
• Katholische Öffentliche Büchereien im rheinisch-westfälischen Teil des Bistums
Münster
Für den jährlichen Etatansatz im Haushaltsplan der zuständigen Katholischen
Kirchengemeinde zur Ergänzung des Medienbestandes sind gemeinsam mit der
Gruppe 629 - Haushaltswirtschaft Kirchengemeinden - im Bischöflichen
Generalvikariat Richtlinien auf der Grundlage von 5 % Bestandserhaltung für die
von der Gruppe 232 festgelegten Zielbestände in den ehrenamtlich geleiteten
Büchereien erstellt worden, die jährlich fortgeschrieben und durch die Gruppe 629
den Katholischen Kirchengemeinden mitgeteilt werden.
Daneben setzt sich die Büchereifachstelle bei den Trägern dafür ein, dass den
Katholischen Öffentlichen Büchereien im Etatansatz jährlich Mittel für die
Verwaltung der Bücherei, die ausleihfertige Bearbeitung der Medien, Ergänzung
der Einrichtung, die Öffentlichkeits- und Programmarbeit sowie für die Aus-, Fortund Weiterbildung der MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt werden.
Für die Etatansätze der hauptamtlich geleiteten Büchereien gelten die
Bestimmungen der jeweiligen Büchereiverträge für Betriebs-, Personal- und
Erwerbungskosten.
• Katholische Öffentliche Büchereien im Bischöflichen Offizialatsbezirk Vechta
Für den jährlichen Etatansatz im Haushaltsplan der zuständigen Katholischen
Kirchengemeinde im Offizialatsbezirk Vechta bestehen eigene Richtlinien.
• Katholische Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien
Die Büchereifachstelle setzt sich bei den Trägern der Katholischen
Krankenhäuser, Altenheime und Heime im Bistum Münster gemäß den „Richtlinien
für Patientenbibliotheken“ und den Bibliotheksplänen dafür ein, dass sie ihren
Büchereien kontinuierlich und jährlich ausreichende Finanzmittel für
Medienerwerb, Verwaltung der Bücherei, ausleihfertige Bearbeitung der Medien,
Ergänzung der Einrichtung, Öffentlichkeits- und Programmarbeit sowie für die
Aus-, Fort- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen zur Verfügung stellen.
c) Fördermittel des Bistums Münster für die Ziele und Aufgaben der Büchereien
Die Büchereifachstelle beantragt jährlich Mittel aus dem Haushaltsplan des Bistums
Münster für
• Dienstleistungen der Büchereifachstelle für die Büchereiarbeit vor Ort
(Beratungen, Bestandsdurchsichten etc.)
• bibliothekstechnische Dienstleistungen der Büchereifachstelle für Büchereien
• die Gewährung von Zuschüssen an Katholische Öffentliche Büchereien,
Katholische Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien zum Ausbau des
Medienbestandes
• die Gewährung von Zuschüssen an Katholische Öffentliche Büchereien,
Katholische Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien zur Neueinrichtung bzw.
Ergänzung mit bibliotheksgerechten Möbeln
12
Die Mittelzuweisung an Katholische Öffentliche Büchereien erfolgt auf formlosen
Antrag nach fachlichen Kriterien. Eine Auflistung der vorgeschlagenen
Mittelzuweisungen wird der Gruppe 629 - Haushaltswirtschaft Kirchengemeinden zur Bedürftigkeitsprüfung vorgelegt. Die Entscheidungen der Gruppe 629 sind
bindend für die Zuweisung bzw. Ablehnung. Danach werden Mittelbewilligungen bzw.
Ablehnungen an die Katholischen Kirchengemeinden erstellt. Kopien erhalten die
Büchereileitungen und die Zentralrendanturen, letztere erhalten gleichzeitig die
Auszahlungsanträge.
Die Zentralrendanturen überwachen die Einhaltung der Kriterien und übernehmen
die Rechnungsprüfung.
Bewilligungen für Katholische Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien werden
auf Weisung der Gruppenleitung erstellt und mit den „Allgemeinen Bewilligungsbedingungen des Bistums Münster - rheinisch westfälischer Teil -“ an die
Trägergesellschaften gesandt. Kopien erhalten die Büchereileitungen.
Die Überwachung der Kriterien und die Rechnungsprüfung erfolgt durch die
Büchereifachstelle.
Nach Zuweisung der beantragten Mittel sind Aktenordner für Bewilligungen,
Ablehnungen und Auszahlungsanordnungen anzulegen.
Bei Abrufung der gewährten Mittel werden Auszahlungsanordnungen durch die
Büchereifachstelle erstellt und in der HÜK verbucht. Die ordnungsgemäße
Verbuchung wird mit der Bistumskasse abgestimmt.
d) Fördermittel der regionalen Gebietskörperschaften
In vielen Orten des Bistums Münster, in denen keine kommunalen Öffentlichen
Büchereien bestehen, nehmen Katholische Öffentliche Büchereien die allgemeine
Literaturversorgung für die kommunalen Gebietskörperschaften wahr. Diese
Leistungen können nicht allein aus Kirchensteuermitteln finanziert werden. Die
Büchereifachstelle unterstützt daher durch Gutachten und Gespräche die
Büchereiträger bei der Antragsstellung auf ausreichende und kontinuierlich
aufzubringende öffentliche Mittel, damit die Büchereien ihre Ziele und Aufgaben für
die allgemeine Literaturversorgung verwirklichen können.
e) Fördermittel der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
Gemäß den „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für Öffentliche
Bibliotheken“ des Landes Nordrhein-Westfalen beantragt die Büchereifachstelle
jährlich Landesmittel für die hauptamtlich geleiteten Katholischen Öffentlichen
Büchereien, die als förderungswürdig anerkannt sind.
Da seit 1998 nur noch Projektförderung vorgenommen wird, werden die
förderungswürdigen Katholischen Öffentlichen Büchereien zunächst von der
Büchereifachstelle zur Einreichung von Projekten mit Kostenvoranschlägen
aufgefordert. Nach Prüfung und Überarbeitung werden die Anträge an die zuständige
Bezirksregierung weitergeleitet, die der Büchereifachstelle Bewilligungen und
Ablehnungen mitteilt. Von der Büchereifachstelle werden die Bewilligungen den
einzelnen Katholischen Öffentlichen Büchereien mit den jeweiligen Bedingungen
mitgeteilt.
Die Zentralrendanturen haben die bezahlten Eigenleistungsrechnungen in Kopie und
die unbezahlten Landesmittelrechnungen im Original an die Büchereifachstelle zu
senden. Nach Prüfung der vorliegenden Rechnungen werden von der
13
Büchereifachstelle für jede Bücherei die Landesmittel angefordert. Nach Erhalt
werden die Mittel per Auszahlungsanweisung und Verbuchung in der HÜK an die
Zentralrendanturen überwiesen.
Nach Feststellung der korrekten Einhaltung der Bedingungen (Inventarisierung etc.)
wird die Richtigkeit der Verwendung durch die Fachstelle 140 - Innenrevision vorgenommen und der Prüfungsbericht dem Land zugestellt.
Das Land Niedersachsen gewährt z. Zt. den Öffentlichen Büchereien keine
Fördermittel.
f) Fördermittel der Europäischen Union
Von der Europäischen Union werden ständig verschiedene Projekte aufgelegt, die
bei Beteiligung von Bibliotheken aus drei oder mehr europäischen Ländern eine
Mitfinanzierung durch die Europäische Union ermöglichen.
1.4 Bearbeitung und Auswertung der Jahresstatistik der Büchereien
Die Büchereifachstelle benötigt von allen Katholischen Öffentlichen Büchereien,
Katholischen Patientenbüchereien, Katholischen Altenheim- und Heimbüchereien
jährlich statistische Daten, die folgende Aussagen ermöglichen:
a) Entwicklung der Büchereien vor Ort und in den Regionen
b) Entwicklung der Büchereiarbeit im Bistum Münster
c) Vergleich mit der Büchereiarbeit anderer Bistümer
d) Vergleich mit Büchereien anderer Träger (kommunale Öffentliche Büchereien etc.)
e) Anteil Katholischer Büchereiarbeit am Öffentlichen Bibliothekswesen der
Bundesrepublik Deutschland
14
Vorarbeiten zum Versand der Statistiken
• Anschreiben des dbi (Deutsches Bibliotheksinstitut) nach Veränderungen zum
Vorjahr kontrollieren
• „Katholischer Statistikbogen“ und „Erläuterungsbogen zur Statistik“ auf die Verhältnisse im Bistum Münster abändern
• Druckauftrag für Formulare („Katholischer Bogen“, Erläuterungen und Muster-bogen)
vergeben
• Verschickung der Unterlagen an die ehrenamtlichen Büchereien sowie spezieller
Unterlagen für hauptamtlich geleitete Büchereien und hauptamtliche Büchereien mit
System
• Sortieren der Computerbögen des dbi nach Orten
Vorarbeiten nach Eingang der Statistik
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Jeder Statistik den entsprechenden Computerbogen zuordnen
Sortieren nach Zuständigkeit der SachbearbeiterInnen
Kontrolle der Statistiken, ggf. Rücksprache mit Bücherei bei Unstimmigkeiten
Eingabe der Daten in das Statistikprogramm
Änderungen (Leitungswechsel, Öffnungszeiten etc.) kontrollieren und ggf. im
Statistikprogramm ändern
Einsortieren von Statistikdurchschlag und „Katholischem Bogen“in die Ablage
Kontrolle der fehlenden Statistiken und Anmahnung der säumigen Büchereien
Rücksendung der Original-Statistikbögen und der Computerbögen an das dbi
Eingabe von Statistiken in die EDV, die nicht an das dbi weitergegeben wurden und
eventuelle Änderungen (Leitungswechsel etc.) vornehmen. Hierbei handelt es sich
um Büchereien, die während des Berichtsjahres nur zeitweise geöffnet waren.
Erstellung der Jahresstatistik für das Bistum Münster per EDV auf Grundlage der an
das dbi weitergeleiteten Statistikbögen
Auswertung der Statistiken
a) Entwicklung der Büchereien vor Ort und in den Regionen
• Vergleich der ehrenamtlichen Büchereien
∗ Orts- bzw. Regionalstatistiken aus Statistikprogramm ausdrucken
∗ weitere Kennzahlen festlegen und berechnen (Umsatz etc.)
∗ Vergleich mit den Kennzahlen der Vorjahre
∗ Auswertung der statistischen Daten und Folgerungen für die zukünftige
Büchereiarbeit ableiten
• Vergleich der hauptamtlichen Büchereien
∗ Statistikbögen ziehen
∗ Kennzahlen festlegen und berechnen
∗ Kennzahlen in Beziehung setzen und ein Profil der einzelnen Büchereien per
EDV erstellen
∗ Vergleich mit den Kennzahlen der Vorjahre
∗ Auswertung der statistischen Daten und Folgerungen für die zukünftige
Büchereiarbeit ableiten
∗ Vergleich der einzelnen Büchereien
∗ Statistik in Ablage sortieren
15
• Vergleich der Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien
∗ Orts- bzw. Regionalstatistiken aus Statistikprogramm ausdrucken
∗ weitere Kennzahlen festlegen und berechnen (Umsatz, Ausleihe pro Bett etc.)
∗ Vergleich mit den Kennzahlen der Vorjahre und den „Richtlinien für
Patientenbibliotheken“
∗ Auswertung der statistischen Daten und Folgerungen für die zukünftige
Büchereiarbeit ableiten
b) Entwicklung der Büchereiarbeit im Bistum Münster
• Erstellung eines Jahresberichtes
c) Vergleich mit der Büchereiarbeit anderer Bistümer
• wird durch den Borromäusverein erstellt
d) Vergleich mit Büchereien anderer Träger
• Material wird durch das dbi zur Verfügung gestellt
e) Anteil katholischer Büchereiarbeit am Öffentlichen Bibliothekswesen der
Bundesrepublik Deutschland
• Material wird durch das dbi zur Verfügung gestellt
16
2. Unterstützung von Pastoral und Bildungsauftrag der Kirche
2.1 Orientierungshilfe in Glaubensfragen
Büchereien sind als Begegnungsraum lebendiger Gemeinde in das pastorale Handeln
der Kirche eingebunden. In ihrem Medienbestand spiegelt sich die kirchliche Pluralität
wieder.
Die Büchereifachstelle unterstützt die Gestaltung der Büchereien als Raum für
Begegnung und Gespräch durch fachliche Beratung
a) bei der Anschaffung von Medien, die Orientierungshilfen zu Glaubensfragen bieten
- auch für Leser, die der Kirche fernstehen und so einen Zugang zu christlicher
Wertorientierung finden können
b) bei der Auswahl von Medien für die katholische Bildungs- und praktische
Gemeindearbeit
c) bei Angeboten für Einzelne und Familien in entscheidenden Lebensphasen, in
denen Antworten auf Sinnfragen gesucht werden
d) bei der Bereitstellung eines Medienangebotes für eine lebendige und dialogbereite
Gemeinde, die sich auch mit kritischen Fragen auseinandersetzt
Angebote
• Erarbeitung von Medienlisten
∗ für die katholische Bildungs- und praktische Gemeindearbeit (Katechese,
Gottesdienstvorbereitung, Meßdiener-, Gruppenarbeit etc.)
∗ zu ethischen Fragestellungen (Sterbebegleitung etc.)
∗ für Einzelne und Familien in entscheidenden Lebensphasen (Geburt, Hochzeit,
Beruf, Krankheit, Tod etc.)
∗ zu religiösen Themen (Erstkommunion etc.)
• Vermittlung von
∗ überregional zusammengestellten Medienlisten (Katholischer Kinder- und
Jugendbuchpreis, Woche für das Leben etc.)
∗ Materialien zu ethischen Fragestellungen (pränatale Diagnostik etc.)
∗ Materialien zur Gottesdienstgestaltung am Buchsonntag (Predigtvorlagen,
Fürbitten etc.)
• Zusammenstellung von Buchblöcken zu religiösen Themen für die Ausleihe in den
Büchereien (praktische Gemeindearbeit, MeßdienerInnen, religiöse Kinderbücher
etc.)
• Besinnungstage für MitarbeiterInnen in der katholischen Büchereiarbeit
• Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote zu religiösen Themen (religiöse Aspekte in
der Literatur etc.)
17
18
3. Qualifizierung der meist ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
3.1 Aus-, Fort- und Weiterbildung als Grundlage einer zukunftsorientierten Büchereiarbeit
Die Qualität Katholischer Büchereiarbeit hängt neben dem persönlichen Engagement
der MitarbeiterInnen entscheidend von deren Wissens- und Fortbildungsstand ab. Als
Ort der Orientierung, Information und Unterhaltung hat die Bücherei einen hohen
Stellenwert.
a) Die MitarbeiterInnen der Büchereifachstelle organisieren zielgruppenorientierte
Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildungen zu folgenden Inhalten:
• bibliothekarisch
• büchereipraktisch
• literarisch
• religiös
• psychologisch
b) Die MitarbeiterInnen der Büchereifachstelle sind im bibliothekarischen,
büchereipraktischen und zielgruppenorientierten Bereich als ReferentInnen tätig.
a) Umsetzung im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung
Durchführungsebene
•
•
•
•
ganzes Bistum
Regionen
Dekanate
Systeme bzw. Orte
inhaltliche und zielgruppenorientierte Angebote
• bibliothekarische Inhalte
∗ Katalogisierungs-Schulungen nach RAK (Regeln für die Alphabetische
Katalogisierung)
∗ Sacherschließung (Umgang mit der Sachbuch-Systematik für Kath. Öffentliche
Büchereien, Interessenkreisaufkleber etc.)
19
• büchereipraktische Inhalte
∗ Büchereiverwaltung, Medienerwerb und Präsentation
∗ Einsatz von EDV in Büchereien
∗ Umgang mit neuen Medien
∗ Öffentlichkeits- und Veranstaltungsarbeit
∗ Ausbildungskurs BASIS-12
• literarische Inhalte
∗ literarisches Grundwissen (Gattungen, Beurteilungskriterien etc.)
∗ Literatur verschiedener Länder
∗ Kinder- und Jugendliteratur
∗ Ratgeberliteratur
• religiöse Inhalte
∗ Besinnungstage
∗ religiöse Aspekte in der Literatur
• psychologische Inhalte
∗ Mitarbeiterführung und Teamarbeit
∗ Umgang mit BüchereibenutzerInnen
∗ Gespräche am Krankenbett
• zielgruppenorientierte Angebote für
∗ jugendliche MitarbeiterInnen
∗ ehrenamtliche BüchereileiterInnen und MitarbeiterInnen
∗ hauptamtliche BüchereileiterInnen und MitarbeiterInnen
∗ neue BüchereileiterInnen und MitarbeiterInnen
∗ Kirchliche BüchereiassistentInnen und Diplom-BibliothekarInnen
∗ LeiterInnen und MitarbeiterInnen in Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien
Organisation der Angebote
• Planungskonferenz
∗ Themenfindung / Methode
∗ Tagungsdauer
∗ Zusammenarbeit mit dem Diözesanbildungswerk und anderen Einrichtungen der
Erwachsenenbildung
∗ ReferentInnennvorschläge
• Terminabsprache mit
∗ Tagungshaus
∗ ReferentInnen
• Inhaltliche Ausarbeitung
∗ Konzepterstellung
∗ Zusammenstellung von Arbeitsmaterialien
∗ Erstellung von Literaturlisten
• Einladung „Angebote zur Weiterbildung“
∗ Text erstellen
∗ Korrekturlesen
∗ Layout
∗ Druck und Versand
• Anmeldungen
∗ Entgegennahme
∗ Kontrolle der TeilnehmerInnenzahl
∗ Teilnehmerliste
20
∗ Bestätigung mit Überweisungsträger bzw. Einzugsermächtigung
∗ Rückmeldung zum Tagungshaus
• Technische Vorbereitung
∗ Material zusammenstellen (Namensschilder, Teilnehmerunterlagen etc.)
∗ evtl. technische Hilfsmittel bei Tagungshaus bestellen
∗ Teilnehmerliste / Honorarabrechnung
• Pressearbeit
• Nachbereitung
∗ kritische Betrachtung der Tagung
∗ Materialien zurückordnen
∗ Erledigung versprochener Dinge
b) ReferentInnentätigkeit
Vorbereitung, Ausarbeitung, Durchführung und Nachbereitung bei ReferentInnentätigkeiten von einzelnen MitarbeiterInnen der Büchereifachstelle auf Bistumsebene und
z.T. auf überregionaler Ebene erfordern je nach vorhandenen oder nicht vorhandenen
Arbeitsmaterialien unterschiedlichen Zeitaufwand.
4. Leseförderung anregen und Medienvielfalt vermitteln
4.1 Lesefähigkeit und Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen stärken
Leseförderung ist eine der wichtigsten Aufgaben der Katholischen Öffentlichen
Büchereien, denn bereits bei Kleinkindern entsteht die Grundlage für das zukünftige
Leseverhalten. Lesen soll nicht als lästige Pflicht empfunden werden, sondern Spaß
machen. Lesen ist die Grundvoraussetzung für die Nutzung aller Medien. Büchereien
bieten deshalb kontinuierliche Angebote zur Leseförderung an.
Die Büchereifachstelle unterstützt diese Arbeit durch:
a) Bereitstellung von literarischen Hörblöcken, Sachvideos und thematischen Buchblöcken
b) Bereitstellung von Medienkoffern für den Einsatz in Kindergärten
c) gezielte Angebote in der Aus-, Fort- und Weiterbildung
d) büchereipraktische Anregungen
e) Organisation von Lesereisen
f) Vermittlung von AutorInnen und ReferentInnen für Einzelveranstaltungen
21
a) Bereitstellung von literarischen Hörblöcken, Sachvideos und thematischen
Buchblöcken
• zeitweilige Bestandsergänzung für (kleinere) Katholische Öffentliche Büchereien
als zusätzlicher Service für deren BenutzerInnen
• Bereitstellung als "Probelauf" für neue Medien
• Bearbeitung siehe 1.1h
b) Bereitstellung von Medienkoffern für den Einsatz in Kindergärten
• Bereitstellung eines fachlich ausgewählten, aktuellen Medienangebotes durch
unterschiedliche Medien und Materialien zu einem bestimmten Thema
• kostenloser Service zur Literaturvermittlung
• Leseförderung in Kooperation mit den Kindergärten
• Intensive Zusammenarbeit zwischen Katholischen Öffentlichen Büchereien und
den Kindergärten
• Bearbeitung siehe 1.1h
c) gezielte Angebote in der Aus-, Fort- und Weiterbildung
• siehe 3.1a
d) büchereipraktische Anregungen
• siehe 1.1
e) Organisation von Lesereisen
• Kontakt zur Autorin/zum Autor herstellen
∗ Terminabsprache
∗ Konditionen festlegen
• Ankündigung für das „Fachstellen-Info" erstellen
• Rückmeldungen
∗ Kontrolle und Absprache der Termine mit den Katholischen Öffentlichen
Büchereien
• vorläufigen Ablauf- und Routenplan erstellen
• Hotelreservierung für AutorIn
• Kontaktaufnahme mit dem Hauptverlag der Autorin/des Autors
∗ Infomaterial/Werbemittel
∗ Pressemappe
∗ Mitfinanzierung der Lesereise
• Kontaktaufnahme zur Autorin/zum Autor zwecks Erstellung einer Checkliste
(besondere Absprachen zum Ablauf der Lesung etc.)
• Infobrief an Katholische Öffentliche Büchereien zusammenstellen
∗ Infos vom Verlag (Pressemappe, Plakat etc.)
∗ Checkliste
∗ Honorarabrechnung
∗ Vorschlagsliste der Buchtitel der Autorin/des Autors
22
•
•
•
•
•
•
∗ Rücksendeschein über formale Aspekte der Lesung in der einzelnen
Katholischen Öffentlichen Bücherei (Zielgruppe, Adresse des
Veranstaltungsortes, genaue Uhrzeit, evtl. Wunschtitel)
Kontrolle der Rücksendescheine
Endgültigen Ablauf- und Routenplan erstellen (Organisation der
Verkehrsverbindungen etc.)
∗ Verschicken an AutorIn
evtl. telefonischer Kontakt zu den Katholischen Öffentlichen Büchereien
Abrechnung der Lesereise (Hotel- und Fahrtkostenabrechnung etc.)
Rückmeldung bei AutorIn und Katholischen Öffentlichen Büchereien erfragen
Pressemappe über die gesamte Lesereise erstellen
f) Vermittlung von AutorInnen und ReferentInnen für Einzelveranstaltungen
• Kontakte knüpfen und Konditionen erfragen
• Adressen an Katholische Öffentliche Büchereien vermitteln
5. Soziale Büchereiarbeit
5.1 Integration von Menschen in besonderen Lebenssituationen
Menschen, die kurzfristig oder auf unbestimmte Zeit nicht am öffentlichen Leben
teilnehmen können, fühlen sich häufig von ihrer Umwelt isoliert. Büchereien in
Krankenhäusern, Altenheimen und Heimen können hier helfen. Das Ausleihen von
Büchern und anderen Medien sowie der persönliche Kontakt zu den
BüchereimitarbeiterInnen eröffnet nicht-mobilen Menschen zahlreiche Möglichkeiten: Sie können den Kontakt zur Außenwelt aufrecht erhalten, Wege aus
Lebenskrisen finden oder Ablenkung und Zerstreuung erfahren.
Aufsuchende Büchereiarbeit gehört auch zur sozialen Aufgabenstellung jeder
Katholischen Öffentlichen Bücherei, die sich mit ihrem Angebot an Menschen in
allen Lebenssituationen wendet.
Die Büchereifachstelle fühlt sich in ihrer Arbeit Menschen in besonderen
Lebenssituationen eng verbunden. Die in „Auftrag und Ziele“formulierten Punkte 1 4 und 6 sowie die daraus resultierenden Aufgaben gelten in vollem Umfang auch für
Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien sowie für die soziale Büchereiarbeit in
Katholischen Öffentlichen Büchereien unter Berücksichtigung der Besonderheiten
dieses Aufgabenbereiches:
a) Beratung der haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
23
b) Interessenvertretung bei Entscheidungsträgern der Krankenhäuser, Altenheime
und Heime
c) Konzepterstellung zu Fragestellungen der sozialen Büchereiarbeit
d) Aus-, Fort- und Weiterbildung zur sozialen Büchereiarbeit
e) Vertretung der sozialen Büchereiarbeit in kirchlichen und staatlichen Gremien
a) Beratung der haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
• Koordination der Ausleihe in Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien auf den
Stationen und im Büchereiraum
• Organisation der aufsuchenden Büchereiarbeit in Katholischen Öffentlichen
Büchereien
• Bestandsaufbau, -ausbau und -abbau in Patientenbüchereien unter Berücksichtigung der in den „Richtlinien für Patientenbibliotheken“ festgeschriebenen
Empfehlungen
• Bestandsaufbau, - ausbau und -abbau in Altenheim- und Heimbüchereien unter
Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der BenutzerInnen
• Bestandsaufbau in Katholischen Öffentlichen Büchereien, die den Service der
aufsuchenden Büchereiarbeit anbieten unter Berücksichtigung der besonderen
Bedürfnisse der entsprechenden BenutzerInnen (privat lebende, haus-gebundene
Menschen)
• Initiierung regionaler Arbeitskreise von Patientenbüchereien und deren inhaltliche
Begleitung
b) Interessenvertretung bei Entscheidungsträgern der Krankenhäuser,
Altenheime und Heime
• Verhandlungen vor Ort bezüglich des Medienetats für Patienten-, Altenheim- und
Heimbüchereien sowie für die Serviceleistung der aufsuchenden Büchereiarbeit in
Katholischen Öffentlichen Büchereien
• Beratung bei der Wahl des optimalen Standortes einer Bücherei im Krankenhaus,
Altenheim oder Heim
• Einsatz für die fachgerechte Ausstattung von Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien
• Verdeutlichung der Bedeutung von Büchereien als Beitrag zur Humanität in
Katholischen Krankenhäusern, Altenheimen und Heimen
c) Konzepterstellung zu Fragestellungen der sozialen Büchereiarbeit
• Umsetzung der „Richtlinien für Patientenbibliotheken“in den Patientenbüchereien
der Katholischen Krankenhäuser
• Konzepte zu speziellen Thematiken von Patientenbüchereien (Infothek, Umgang
mit Ratgeberliteratur, Umfrageaktionen zu bestimmten Frage-stellungen etc.)
• Konzepte zur „Aufsuchenden Büchereiarbeit“ in den Katholischen Öffentlichen
Büchereien
24
• Konzepte zur bedürfnisorientierten Büchereiarbeit in Katholischen Altenheimen
d) Aus-, Fort- und Weiterbildung zur sozialen Büchereiarbeit
•
•
•
•
Organisation s. 3.1a
Jahrestagung der MitarbeiterInnen in Patienten-, Altenheim- und Heimbüchereien
Tagesveranstaltungen zu speziellen Thematiken
Wochenendveranstaltungen für MitarbeiterInnen in Patienten-, Altenheim- und
Heimbüchereien (Umgang mit BenutzerInnen von Patientenbüchereien,
Gespräche am Krankenbett etc.)
• Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von überregionalen
Weiterbildungsveranstaltungen für MitarbeiterInnen in Patientenbüchereien
e) Vertretung der sozialen Büchereiarbeit in kirchlichen und staatlichen Gremien
• Caritasverband
• Mutterhäuser von Frauenorden, die im Bistum Münster in der Krankenpflege tätig
sind
• Deutscher Ärztinnenbund
• Dokumentationsstelle „Literatur und Psychiatrie“der Universität Münster
• Staatliche Büchereifachstellen
25
6. Weiterentwicklung Katholischer Büchereiarbeit in Deutschland
6.1 Konzeption Katholischer Büchereiarbeit
In den Sachausschüssen der Fachkonferenz des Borromäusvereins werden Konzepte
für die Katholische Büchereiarbeit auf Bundesebene erstellt. Die MitarbeiterInnen der
Büchereifachstelle sind laut Satzung des Borromäusvereins zur Mitarbeit in den
Sachausschüssen verpflichtet. Durch die erarbeiteten Konzepte ergeben sich
einheitliche Richtlinien, die in allen Büchereien für die bibliothekarische Arbeit
angewendet werden.
Zu folgenden Inhalten sind gemeinsame Konzepte zu erarbeiten:
a) Gesellschaftliche und pastorale Aspekte der Katholischen Büchereiarbeit
(Büchereipolitik)
b) Buch- und Medienberatung
c) Aus-, Fort- und Weiterbildung
d) Büchereiverwaltung
e) Soziale Büchereiarbeit
f) Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
a) Gesellschaftliche und pastorale Aspekte der Katholischen Büchereiarbeit
(Büchereipolitik)
• Leitbild für die Katholische Büchereiarbeit auf allen Ebenen („5 Voraussetzungen
für die Katholische Öffentliche Bücherei“, „Die Pfarrei als Träger einer Bücherei“
etc.)
• Anregungen zur pastoralen Arbeit der Büchereien in Katholischen
Kirchengemeinden, Krankenhäusern und Heimen als Orte der Begegnung und
Auseinandersetzung für Menschen, die sich der Kirche verbunden fühlen sowie
Kirchenfernen und Nicht-Christen
• Konzeptund
Programmarbeit
zur
Buchpastoral
(Materialien
zur
Gottesdienstgestaltung am Buchsonntag, Aktionen auf dem Katholikentag etc.)
• Konzepte Katholischer Büchereiarbeit zu zentralen Fragen des allgemeinen
Bibliothekswesens (Ehrenamt etc.)
b) Buch- und Medienberatung
• inhaltliche Beurteilung von Büchern und Nicht-Buch-Medien zum Bestandsaufbau
in Katholischen Öffentlichen Büchereien (Buchprofile, Medienprofile, thematische
Auswahllisten etc.)
26
c) Aus-, Fort-, und Weiterbildung
• Konzepterstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung von Kursangeboten
(Grundkurs BASIS-12, Ausbildung „Kirchliche BüchereiassistentInnen“, „proliko“
etc.)
• inhaltliche Gestaltung regelmäßiger, überregionaler Angebote für:
∗ alle BüchereimitarbeiterInnen (FB)
∗ Diplom-BibliothekarInnen und Kirchliche BüchereiassistentInnen (F-Tagung)
∗ hauptamtliche BüchereimitarbeiterInnen (FH)
∗ MitarbeiterInnen in Patientenbüchereien
d) Büchereiverwaltung
• Erstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung der „Anleitung zur
Büchereiverwaltung“ für Katholische Öffentliche Büchereien (Ausleihfertige
Bearbeitung von Büchern und Nicht-Buch-Medien, Ausleihe und Rückgabe von
Medien, Mahnwesen etc.)
• Erstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung der „Systematik für Katholische
Öffentliche Büchereien“(SKB-E)
• Aufbereitung und kontinuierliche Fortschreibung der „Regeln für die alphabetische
Katalogisierung“(RAK) zur Anwendung in Katholischen Öffentlichen Büchereien
• Erstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung von Konzepten zur
benutzerorientierten Bestandspräsentation (Interessenkreise etc.)
• Sichtung des bibliotheksrelevanten Möbel- und Materialmarktes und Auswahl
geeigneter Angebote für Katholische Öffentliche Büchereien
• Einsatz von EDV in Katholischen Öffentlichen Büchereien
∗ Erstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung einer Check-Liste zur EDVEinführung
∗ Sichtung und Beurteilung von Bibliothekssoftware
∗ Beobachtung des Hardwaremarktes
∗ Entwicklung eines Austauschformates für Katholische Öffentliche Büchereien
∗ Sichtung des EDV-relevanten Materials (Barcodes etc.)
e) Soziale Büchereiarbeit
• Mitarbeit an der Erstellung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der „Richtlinien
für Patientenbibliotheken“
• Konzepterstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung zur „Aufsuchenden
Büchereiarbeit“
• Konzepterstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Büchereiarbeit für
besondere Benutzergruppen (Senioren, Sehbehinderte etc.)
f) Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
• Konzepterstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung einer einheitlichen
Werbelinie der Katholischen Büchereiarbeit
∗ allgemeine Werbelinie (Plakate, Handzettel etc.)
∗ Aktionsmaterial zu Einzelthemen (Kinder in der Bücherei, Ausstellungen,
Soziale Büchereiarbeit etc.)
∗ Geschenkartikel (Notizblock, Schlüsselanhänger etc.)
∗ Streuartikel (Aufkleber, Lesezeichen etc.)
27
6.2 Zusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft
Die Büchereifachstelle vertritt die Interessen der Büchereien auf Bistums- und
Landesebene, um fortschrittlich und innovativ Katholische Büchereiarbeit zu
gestalten. Sie arbeitet deshalb mit folgenden Einrichtungen, Verbänden und
Institutionen des kirchlichen und öffentlichen Lebens zusammen:
a) Einrichtungen der Bistumsverwaltung
b) bibliothekarische Einrichtungen und Verbände im kirchlichen Bereich
c) bibliothekarische Einrichtungen und Verbände im staatlichen Bereich
d) staatliche und politische Gremien
e) sonstige Einrichtungen, die für die Büchereiarbeit wichtig sind
a) Einrichtungen der Bistumsverwaltung
• Hauptabteilung 100
∗ Fachstelle Öffentlichkeitsarbeit, Bischöfliche Pressestelle
• Hauptabteilung 200
∗ Abteilung Erwachsenenbildung
∗ Gruppe Familienseelsorge
∗ Referat Frauenseelsorge
∗ Abteilung Jugendseelsorge
• Haupabteilung 300
∗ Abteilung Religionspädagogik: Bibliothek und Mediothek
• Hauptabteilung 600
∗ Abteilung Personalverwaltung und Besoldung
∗ Bistumsarchiv
∗ Diözesanbibliothek
∗ Abteilung Bauwesen
∗ Gruppe Haushaltswirtschaft Kirchengemeinden
• Bistumszeitung „Kirche und Leben"
• Diözesanbildungswerk
• Diözesancaritasverband
• Diözesankommitee Katholischer Verbände
• Diözesanpastoralrat
• Stadt- und Kreisdekanatskommitee Katholischer Verbände
28
b)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
bibliothekarische Einrichtungen und Verbände im kirchlichen Bereich
Kirchliche Büchereifachstellen
Borromäusverein (bv)
∗ Fachkonferenz und deren Sachausschüsse
∗ Referententätigkeit bei der Ausbildung zur Kirchlichen Büchereiassistentin/ zum
Kirchlichen Büchereiassistenten
St. Michaelsbund (SMB)
Deutscher Verband Evangelischer Büchereien (DVEB)
Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Büchereiverbände Deutschlands
Österreichisches BibliotheksWerk (ÖBW)
Landesarbeitsgemeinschaft der kirchlichen Büchereifachstellen in NRW (LAG)
Landesarbeitsgemeinschaft der kirchlichen Büchereien Niedersachsen (LKBN)
Fachhochschule für das öffentliche Bibliothekswesen Bonn (FHöBB)
∗ Referententätigkeit
c) bibliothekarische Einrichtungen und Verbände im staatlichen Bereich
• Deutscher Bibliotheksverband (DBV)
∗ Sektion 3: Öffentliche Bibliothekssysteme und Bibliotheken für Versorgungsbereiche bis zu 100 000 Einwohner und Landkreise
∗ Sektion 6: Überregionale und regionale Institutionen des Bibliothekswesens
∗ Sektion 8: Werk-, Patienten- und Gefängnisbibliotheken
∗ Verband der Bibliotheken des Landes NRW (vbnw)
∗ Arbeitsgemeinschaft der kirchlich-öffentlichen Büchereien im vbnw
∗ Deutscher Bibliotheksverband - Landesverband Niedersachsen
• Staatliche Büchereifachstellen
• Deutsches Bibliotheksinstitut (dbi) bzw. Nachfolgeinstitut
• ekz. bibliotheksservice GmbH
• Verein der Bibliothekare und Assistenten (vba)
• Niedersächsische Bibliotheksgesellschaft
• Fachhochschulen des öffentlichen Bibliothekswesens
d) staatliche und politische Gremien
• Städte und Gemeinden
• Bezirksregierungen
• Landesregierungen (Landtage)
e) sonstige Einrichtungen, die für die Büchereiarbeit wichtig sind
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Buchhandel
Verlage
Stiftung Lesen
Bertelsmann-Stiftung
Bödecker-Kreis
Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur NRW
Katholische Krankenhausgesellschaft
Deutsche Krankenhausgesellschaft
Deutscher Ärztinnenbund
∗ Aktion: „Das fröhliche Krankenzimmer"
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