close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gottes Geist ist wie Feuer… - Pfarre Linz - St. Magdalena

EinbettenHerunterladen
www.st-magdalena.at
49. Jahrgang
Juni 2011
UNSERE GOTTESDIENSTE
Sonn- und Feiertage: 8.00 und 9.30 Uhr
Vorabendmesse: 18.00 Uhr
Mo., Di., Mi. und Fr.: 7.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 Uhr
Rosenkranz: eine 1/2 Stunde vor der
Frühmesse
Einen schönen und
erholsamen Urlaub
wünscht mit dem
Seelsorgeteam
St.Magdalena
PFARRBLATT
Pfarrer
Friedrich Hintermüller
Gottes Geist
ist wie Feuer…
…lassen wir uns entflammen – so können wir
Leben, Friede, Licht und Geborgenheit geben!
d
n
e
g
u
J
Die Jugend Magdalenas setzt Zeichen des
Der Mensch
gleicht dem
Feuer
Man kann uns Menschen mit einem Feuer
vergleichen. Jeder einzelne von uns ist ein
wichtiger Bestandteil, ob Sauerstoff oder
Brennstoff. Wenn wir nicht zusammenarbeiten, so erlischt die Flamme.
Ob es nun ein Freund ist, auf den wir uns
verlassen können, oder die Gewissheit, nach
dem Erlöschen unserer Lebensflamme, dem
Tod, zu Gott heimzukehren.
Und wer Zweifel hat, und sich vor dem Tod
fürchtet, der sollte eines wissen: Ganz gleich,
was passiert, jede Flamme erlischt eines
Tages. Doch der Unterschied besteht darin,
ob man als verängstigt flackerndes
Flämmchen oder als zuversichtlich sprühendes Feuer gelebt hat, das in der Lage war,
auch andere wieder neu zu entzünden.
Auf dem Jakobsweg
Hannes Seidl
Firmling St. Magdalena 2011
Wir Menschen haben uns das Feuer zu
Nutze gemacht und sind ihm damit sehr
ähnlich geworden. In unserer fortschrittlichen
Gesellschaft sind wir inzwischen in der Lage,
unserem Planeten ernsthafte Schäden zuzufügen. Doch wir sind ebenfalls in der Lage,
eine positive, nachhaltige Richtung einzuschlagen. Wir befinden uns in diesem
Jahrhundert in einer sehr wichtigen Phase
der gesamten Menschheitsgeschichte. Jetzt
entscheidet sich, ob unsere Flamme erlischt
oder durch den heftigen Wind zusätzlich
angefacht wird.
Nachdem ich im Sommer 2006 gemeinsam mit Klemens Nenning am Camino
Francés von Burgos nach Santiago de
Compostela gepilgert war, machte ich
mich gemeinsam mit meiner Freundin
Michaela Rader über Ostern erneut auf
den Weg. Dieses Mal standen der portugiesische Jakobsweg von Porto nach
Santiago (rund 240 km) und der Küstenabschnitt vom „Ende der Welt", dem Kap
Finisterre, nach Muxia auf dem Programm.
11 Tage lang durchschnittlich 6-7 Stunden
einfach nur zu gehen, heißt auch viele
Eindrücke - warum der Weg das Ziel ist /
warum der Schuh beim Gehen weiter wird
/ warum Regentage, Blasen und Schmerzen dazu gehören / warum sich ein 11 kg
schwerer Rucksack plötzlich gut anfühlt mit nach Hause zu nehmen. Ein landschaftlich schöner Weg durch Weingebiete
(Portwein und Rotwein schmecken vor Ort
natürlich noch besser!) und das grüne
Galicien machten auch ein zweites Pilgererlebnis zu einer schönen Auszeit vom
Alltag. Auch für den portugisischen Weg
gilt: Es ist nur ein Weg. Aber genau das
macht ihn wahrscheinlich zu etwas
Besonderem.
Thomas Oberngruber
„Magdaman” –
Hauptsache, du
läufst mit!
Und selbst wenn unsere eigene Flamme einmal erlischt, müssen wir uns nicht davor
fürchten. Denn das ist der eigentliche Kernpunkt unserer Religion: Wir können uns darauf verlassen, dass unser Feuer neu entzündet wird, was auch immer passiert.
Am 15. Mai fand heuer bereits zum 5. Mal
der „Magdaman” – unser Magdaleninger
Ortslauf – statt. Das Wetter war zwar an
diesem Tag nicht gerade eitel Sonnenschein, darum freut es uns umso mehr,
dass über 150 TeilnehmerInnen trotz des
Regens an den Start gingen. Anstatt der
Sonne feuerten eben die Zuschauer und
die Blasmusik die LäuferInnen an der
Strecke kräftig an. Gratulation an dieser
Stelle an unsere GewinnerInnen: Renate
Keplinger und Florian Blasl über 5km sowie
Helga Klambauer und Martin Karl über
10km.
In der Bibelstelle vom brennenden
Dornbusch wird auf eine noch viel mächtigere Art des Feuers hingewiesen. Wo jedes
andere Feuer aufgrund von Brennstoffmangel
längst erloschen wäre, brennt der Dornbusch
noch heller und wärmender.
Er symbolisiert das Feuer in uns, das beim
Sakrament der Firmung in uns entzündet
werden soll, wenn es nicht schon längst in
uns lodert. Das Feuer, das die Liebe Gottes
symbolisiert. Das Feuer, das sich als eines
der wenigen Dinge vermehrt, wenn es
weitergegeben wird. Das Feuer, das, sobald
es erst lodert, nicht mehr ausgelöscht
werden kann.
Die Menschheit ist wie eine Flamme.
Sie kann entweder Leben, Wärme,
Licht und Geborgenheit geben, oder
aber auch ihre Umwelt zerstören.
2
Wir sagen DANKE allen Beteiligten für die
tolle Stimmung und die Spenden von
ca. 4000.- € an Ärzte ohne Grenzen!
Feuers und engagiert sich be-GEIST-ert!
Was
Jugendliche
be-GEIST-ert
„Être jeune n’est pas facile aujourd’hui“,
schrieb kürzlich eine meiner Nachhilfeschülerinnen in ihrem Aufsatz. „Heute jung zu
sein ist nicht einfach“.
Von vielen Erwachsenen in ihren späten
Vierzigern, Fünfzigern oder Sechzigern
höre ich immer wieder, die Jugend heute
engagiere sich zu wenig, sei zu wenig
kritisch, zu wenig initiativ.
Wofür soll man sich heutzutage engagieren? Was soll man heute kritisieren?
Wofür ich mich be-GEIST-ere, dafür setze
ich mich auch ein. Was mich begeistert,
nimmt automatisch, ohne fremdes Zutun,
Raum in mir ein, setzt Energien frei, bringt
mich in Bewegung.
Was be-GEIST-ert Jugendliche von heute,
dass offensichtlich so wenig davon sichtbar ist? Und warum ist so wenig von der
Jugend in der Kirche zu spüren, wo sie
doch die Anwesenheit des Heiligen
Geistes, der Uridee des Lebens, für sich
reklamiert. Öffnet man die Zeitungen, liest
von einem schier unbeherrschbar scheinenden Chaos von Problemen unserer
Zeit: Ressourcenknappheit, Ungerechtigkeit, Verfolgung.
„Die Träger der Revolution in Nordafrika
und Nahost sind Jugendliche, die in kein
westliches Vorurteilsmuster passen. Sie
eint Frust, Facebook und Rap – Religion ist
für sie Privatsache“, schreibt „Die Presse”
am 25. März diesesJahres. Der Antrieb der
„11er-Generation“ – so die Bezeichnung
für eine Generation ohne „starke Anführer“,
für „eine durchaus gebildete, aber völlig
inhomogene Gruppe“ –, die den größten
politischen Umbruch seit dem Kollaps des
kommunistischen Ostblocks ausgelöst
hat“, ist ihre Ausweglosigkeit.
Der Heilige Geist ist der Geist der neuen
Schöpfung, des Lebens in Fülle, des
ewigen Lebens. Welche Kraft kann diese
Botschaft im Leben der Jugendlichen
überhaupt haben, in einer Zeit, in der auch
der Westen mit schwierigen, zum Teil ausweglos scheinenden Problemen konfrontiert ist – man denke an die offenbar unbeherrschbaren Finanzprobleme einiger EUStaaten und auch der U.S.A., an die Überalterung der Bevölkerung, an die
Aushöhlung des Bildungssystems, an die
Zerstörung der Natur.
!
Termine Jugend
Jungscharlager
17. - 23. 7. 11
Wenn die Kirche nicht in Selbstmitleid, in
Trauer über ihr eigenes Schicksal versinkt,
kann sie sehr wohl auch heute be-GEISTernd WIRKEN, auch und gerade in dieser
schwierigen Zeit.
Anmeldeformulare liegen ab Mitte
Juni im Pfarrheim, Pfarrbüro und
Schriftenstand in der Kirche auf.
Das Bild von der Kirche als Mutter kann
uns hierbei helfen. In wie vielen Familien
haben traditionell Großmütter eine sehr
wichtige Rolle in der Kindererziehung
gespielt, um die (Schwieger-)Tochter für
andere Tätigkeiten freizuspielen. Diese
Großmütter waren Kraft- und Ruhepol, liebend, fürsorglich, verständnisvoll – sicher
auch mitunter übervorsichtig, traditionell,
mit veralteten Ansichten. Die Kirche kann
und soll Ruhepol für unsere Gesellschaft,
vor allem für unsere Jugend sein. Und wir
mit ihr. Ohne übertriebene Anpassung. In
und aus ihrer Mitte, der Nächstenliebe und
Solidarität zwischen allen Menschen.
Kindermesse, von der
Jungschar gestaltet und
Pfarrcafe der Jungschar
MMag. Elisabeth Radler
Pastoralassistentin
Sonntag, 5. Juni um 10.30 Uhr
Pfarrcafe der Jugend
Sonntag, 26. Juni. nach dem
Familiengottesdienst.
Fussballturnier der
Pfarren Linz Nord
Am 30.4. fand beim Petrinum ein
Fußballturnier statt. Es galt, die
besten Kicker aus den Pfarren Linz
Nord zu ermitteln. Die besten Kicker
sind wir demnach dann leider doch
nicht, aber an Motivation haben wir
die anderen sicher bei weitem übertroffen. Alles in allem ein gelungener
Tag - und vielleicht haben wir ja
nächstes Mal mehr Glück beim BallTreffen.
Die be-GEIST-erte Jugend nach dem großen „Auftritt” als Chor beim Firmgottesdienst
3
Liebe
Pfarrbewohner!
Zu Pfingsten feiern wir Christen das
Fest des Heiligen Geistes. Die
Firmung, die rund um Pfingsten an
viele junge Christen gespendet wird,
ist das Sakrament der persönlichen
Geistsendung.
Leider ist Pfingsten eher ein Stiefkind
in der Reihe der drei großen Feste
des Kirchenjahres und wird von vielen nur für einen Urlaub verwendet.
Das Fest ist für manche schwer
begreifbar, weil der Heilige Geist, der
uns gesendet wird, nicht fassbar ist.
Er entzieht sich jeder konkreten
Vorstellung. Schon in der Apostelgeschichte sagten die Leute von
Ephesus auf die Frage des Apostel
Paulus, ob sie den Heiligen Geist
empfangen haben: „Wir haben nicht
einmal gehört, dass es einen
Heiligen Geist gibt.“ (Apg 19,2) Geht es auch uns heute ähnlich?
Den Heiligen Geist können wir nur
in seinen Wirkungen spüren! Er wird
umschrieben mit den Bildern des
Windes und dem Brausen eines
Sturmes. Das hebräische Wort –
ruach – hat die Bedeutung von
Hauch, Atem, Lebenskraft. Ein weiteres Bild ist das Feuer. Die Jünger Jesu
erfuhren beim Pfingstereignis in
Uns freut, dass…
…17 Tischmütter und 1 Tisch-vater mit
den Religionslehrerinnen Frau Rosa
Hainzl und Johanna Schartner die 50
Erstkommunionkinder mit viel Freude und Einsatz auf
die Erstkommunion vorbereitet haben.
4
…die Firmvorbereitung und die
Jerusalem den Heiligen Geist im
Sturm und in Feuerzungen, von
denen sie selbst mit großer
Begeisterung entflammt wurden. In
beiden Bildern wird Wichtiges über
Gottes Geist ausgesagt: Einerseits die
überwältigende Macht und andererseits Gottes Zartheit und wärmende
Zuwendung.
Der Heilige Geist wird erkennbar,
spürbar in seinen Auswirkungen. So
bringt der Wind die Bewegung, und
das Feuer spendet Licht und Wärme.
Gottes Geist gibt uns die Kraft, im
Sinne von Jesus zu handeln. Er wird
dort spürbar, wo Liebe, Friede,
Langmut, Freundlichkeit, Güte,
Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal 5,22) im Mit- und
Füreinander von uns Christen erfahrbar wird. Er wird spürbar in einer
Kirche um der Menschen Willen.
Die Sendung des Heiligen Geistes zu
Pfingsten in Jerusalem war die
Geburtsstunde der Kirche. Die Kirche
ist das beginnende Reich Gottes
dort, wo Menschen im Geist Jesu
leben und handeln. In der Kirche
beginnt Gottes Reich der Liebe und
des Lebens.
Im Vaterunser bitten wir immer:
„Dein Reich komme!“ Gottes Reich
soll bei uns immer wieder neu ankommen. Die innere Kraft, der Motor
im Reich Gottes, ist der Heilige Geist.
Trotz aller Schwierigkeiten in der
Kirche durch 2000 Jahre kann die
Botschaft Jesu immer wieder
Menschen begeistern. Viele und
auch junge Christen sind das Beispiel
dafür. Der Grund ist das Wirken des
Heiligen Geistes.
So wünsche ich allen neue Kraft und
Freude durch den Heiligen Geist.
Friedrich Hintermüller, Pfarrer
Firmung mit Prälat Mag. Josef
Ahammer unter der Leitung unserer
Pastoralassistentin MMag. Elisabeth
Radler und den sechs Firmgruppenleiterinnen sehr engagiert gestaltet
wurde.
…die 59 Sammlerinnen und Sammler
mit viel persönlichem Einsatz bei der
Caritashaussammlung wieder das
schöne Ergebnis von nahe 15.000,--
PFARRCHRONIK
Durch die TA U F E in die
Gemeinschaft der Christen
aufgenommen wurden
Julia Daghofer, Enzo Beltrame,
Alexander Lüke, Marie Winter
Sebastian Johann Philipp Hofer,
Leo Rubén Berghammer, Lena Marie
Frauscher, Sophie Hübinger
GEBURTSTAGE
Wir gratulieren
allen, die einen
besonderen
Geburtstag
feiern, und
wünschen ihnen
viel Glück,
Gesundheit und
Gottes Segen für die Zukunft.
In das E W I G E L E B E N
aufgenommen wurden
Hildegard Schmida, 69, Galvanistraße
Mag. Franz Aigner, 78, Marienberg
Mag. Gerhard Hain, 63, Dornacherstr.
Franz Bauer, 95, Ödmühlweg
Juliana Mayr, 84, Oberbairingerstraße
Josef Mathä, 61, Galvanistraße
Christine Matzke, 95, Ödwiesenstraße
Marianne Schöberl, 87, Grubauerweg
Anna Hauder, 87, Oberbairingerstraße
Josef Füreder, 90, Leonfeldnerstraße
Viele Menschen sind
wieder neu zugezogen in
unsere Pfarre.
Wir begrüßen Sie herzlich und wünschen, dass Sie sich in St. Magdalena
sehr wohl fühlen. Wir laden Sie auch
herzlich zu den Gottesdiensten und
Veranstaltungen ein.
€ für Menschen in Not in unserem
Land erzielen konnten. Herzlichen
Dank für den persönlichen Einsatz und
für alle Spenden.
…nach dem Magdaman – dem
Magdaleninger Ortslauf trotz der widrigen Wetterumstände ca. 4.000,-- €
an „Ärzte ohne Grenzen“ gespendet
werden können. Das ist neuer Rekord!
Krankenhausseelsorge, in der Caritas
oder der Entwicklungshilfe.
Mag.
Georg
König
wird
Diakon
Am Sonntag, 23. Oktober 2011, wird
um 15.30 Uhr in Linz-St. Magdalena,
Mag. Georg König von unserem Bischof
Dr. Ludwig Schwarz zum ständigen
Diakon für unsere Pfarre geweiht.
Das Pfarrblattteam hat mit ihm
über diese Aufgabe in der Kirche
gesprochen.
Lieber Georg, warum wirst du
Diakon?
Weil mich Herr Pfarrer Hintermüller
darum gebeten hat. In der Pfarre
St. Magdalena ist viel zu tun, da
wird dieser Dienst gebraucht.
Kann jeder Diakon werden?
Zunächst wird man von einem
Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat
vorgeschlagen und muss sich auch
selbst beim Bischof um die Aufnahme in den Kreis der Diakonatsanwärter bewerben. Als theologische
Ausbildung sind der theologische
Fernkurs und ein dreijähriger diözesaner Diakonatslehrgang notwendig. Vor der Weihe werden nochmals der Pfarrer und der Pfarrgemeinderat befragt. Das Amt des
Diakons ist derzeit laut Kirchenrecht
Männern vorbehalten. Da kann man
nur hoffen, dass der nächste Papst
auf Bischöfe wie Maximilian Aichern
hört und das ändern wird.
Was „darf“ ein Diakon tun?
Es entspricht nicht dem Selbstverständnis des Diakonats als Amt in
der Kirche, es nur von den Erlaubnissen her zu verstehen. Die ersten
Diakone wurden von den Aposteln
bestellt, um den „Dienst an den
Tischen“ zu tun. Das heißt, sie sollten sich nach dem gemeinsamen
Gottesdienst um die gerechte Verteilung der mitgebrachten Lebensmittel kümmern. Prinzipiell gibt es
auch heute viele soziale Handlungsfelder, in denen sich ein Diakon
engagieren kann z. B. in der
Aber das Diakonat gehört doch zu
den Weiheämtern und ein Diakon
hat liturgische Aufgaben.
Wenn bei einer Eucharistiefeier ein
Diakon anwesend ist, so ist dieser
für die Verkündigung des Evangeliums und für die Bereitung der
Gaben am Altar zuständig. Wenn
ein Diakon das tut, dann gibt er der
sozialen Kirche in der Liturgie ein
Gesicht, stellvertretend für viele
engagierte Christinnen und Christen.
Weiters bekommt ein Diakon mit seiner Weihe den Auftrag zum Predigtdienst, er darf das Sakrament der
Taufe spenden und bei Hochzeiten
assistieren. Er darf nicht die Eucharistie feiern oder Beichte hören.
Er darf auch Gottesdienste und
Begräbnisse leiten.
Zur Information und Vorbereitung auf die Diakonatsweihe
laden wir zu folgenden
Veranstaltungen herzlich ein:
Donnerstag, 16. Juni 19.30 im
Pfarrsaal: Fridolin Engl, Diakon
mit Leib und Seele, gibt einen
Erfahrungsbericht.
25. und 26. Juni: Prälat Mag.
Josef Ahammer, langjähriger
Begleiter der Diakone predigt bei
allen Gottesdiensten zum Diakonat.
Anschließend ist Gesprächsmöglichkeit beim Pfarrcafe der Jugend
am Sonntag, 26. Juni um 10.30.
Ist das Diakonat ein Beruf?
Das Diakonat ist prinzipiell ein Ehrenamt. Die Kollegen in meinem Diakonatskurs verdienen ihr Geld z. B. als
Finanzbeamter, Krankenpfleger, Angestellter im Möbelhaus, als Unternehmensberater oder Lehrer. Auch
ich werde im Schuldienst bleiben.
Was sagt deine Frau dazu?
Sie hat Ja dazu gesagt, und das
ganz offiziell und schriftlich. Wenn
ein verheirateter Mann Diakon werden will, dann wird von der Kirche
die Zustimmung der Ehefrau eingeholt. Sie wird auch bei der Diakonatsweihe noch einmal offiziell um
ihre Zustimmung ersucht.
Welche Aufgaben wirst du als
Diakon in der Pfarre übernehmen?
Ich werde mein ehrenamtliches
Engagement vom musikalischen in
den liturgischen Bereich verlagern.
Was das genau sein wird, wird mit
dem Leitungsteam der Pfarre zu vereinbaren sein. Wenn es erwünscht
ist, kann ich mir vorstellen, ab und
zu einen Predigtdienst an einem
Wochenende zu übernehmen.
Soweit es mein Beruf zulässt, werde
ich auch für einzelne Taufen und
Hochzeiten zur Verfügung stehen.
Ich wünsche dir Gottes Segen für
deinen Dienst als Diakon in der
Pfarre Linz-St. Magdalena.
Das Interview führte
MMag. Elisabeth Radler,
Pastoralassistentin
„Danke, dass es Euch gibt.“
„Seit der Geburt der Zwillinge hat sich
bei uns in der Familie alles verändert.
Vor allem mein dreijähriger Sohn
braucht seither verstärkt meine Aufmerksamkeit, kommt aber oft zu kurz.
Zwei Tage die Woche hilft mir meine
Schwiegermutter, dafür bin ihr sehr
dankbar. Am Wochenende steht mir
mein Mann zur Seite.
Vor kurzem hatte ich das Gefühl, mit
der Situation völlig überfordert zu
sein, mir ist einfach alles über den
Kopf gewachsen und ich war sowohl
psychisch als auch körperlich am
Ende. In meiner Verzweiflung habe
ich mich an die Familienhilfe der
Caritas gewandt.”
„Danke, dass es Euch gibt.“
Dieser Dankesbrief an die Mobile
Familienhilfe der Caritas zeigt, dass
Situationen auftauchen können, in
denen Unterstützung gebraucht wird.
Die Familienhilfe unterstützt Familien
in schwierigen Situationen und übernehmen die Aufgaben der
Bezugspersonen. Die Familienhilfe ist
übrigens eine der ältesten Angebote
der Caritas in Oberösterreich und
feiert heuer das 60-jährige Jubiläum.
Kontakt: Kathrin Biermayr,
(0732) 7610 2421
5
Mo 15. 8.
Mi 1. 6. 19.30 Bitt-u. Vorabendmesse
Do 2 .6.
CHRISTI HIMMELFAHRT
8.00 Erstkommunion
der VS St. Magdalena
10.00 Erstkommunion
der VS Biesenfeld
So 5. 6. 9.30 Kindermesse
Di 7. 6. 19.30 kfb-Dienstagmosaik
Besuch Druckerei Wimmer
Mi 8. 6. 15.00 kfb-Mittwochrunde
Wanderung vom Pfarrheim
zur Furtherstube
Sa 11. 6. 18.00 Vorabendmesse, Musikgemeinschaft 2.Samstag
So 12. 6.
PFINGSTEN
Mo 13. 6.
Pfingstmontag
9.00 Hl. Messe
Mi 15. 6. 19.30 PGR-Sitzung
Do 16. 6. 19.00 kfb-Frauenforum
Stadtführung Alturfahr
19.30 Informationsabend zum
Diakonat m. Fridolin Engl
Donnerstag, 23. Juni
FRONLEICHNAM und PFARRFEST
8.30 Beginn der Fronleichnamsprozession am
Billa-Parkplatz
9.15 Messfeier, Dorfplatz
10.00 Pfarrfest im und vor dem
Pfarrheim
Bei Schlechtwetter ist der Beginn um 8.30 Uhr in
der Kirche. Alle Pfarrbewohner, Vereine und
Gäste sind herzlich eingeladen.
Sa 25. 6. 19.00 Abendmusik, Kirche
Mo 27. 6. 19.00 Kinderliturgie- und
Liturgiekreis
Mi 29. 6. 9.00 Priesterweihe im Dom
18.00 kfb-Leitungsteam
So 3. 7. 9.30 Kindermesse
Di 5. 7. 17.00 Pfarrblattteam
Schulschluss-Gottesdienste
Do 7. 7.
Fr
Sa
9.00 VS-Biesenfeld
10.00 HS Biesenfeld
8. 7. 8.00 VS-St. Magdalena
9. 7. 18.00 Vorabendmesse, Musikgemeinschaft 2. Samstag
So 17. 7. - 23.7. Jungscharlager,Ternberg
So 24. 7.
CHRISTOPHORUSSONNTAG der MIVA,
Sammlung für jeden
unfallfrei gefahrenen km
ein Zehntel Cent
für ein Missionsfahrzeug
MARIÄ AUFNAHME
IN DEN HIMMEL
Gottesdienste um 8.00 Uhr
und 9.30 Uhr
So 4. 9. 8.00 Gedenkmesse der
Goldhaubengruppe
10.00 „Tag der offenen Tür“
der FF St. Magdalena im
Feuerwehrhaus
Marienberg
Sa 10. 9. 18.00 Vorabendmesse, Musikgemeinschaft 2. Samstag
Schulbeginn-Gottesdienste
Mo 12. 9. 8.00 HS-Biesenfeld
9.00 VS-St. Magdalena
Di 13. 9. 9.00 VS-Biesenfeld
Friedhof
Viele sind sehr dankbar, dass unser
Friedhof ganz in der Nähe der
Kirche liegt. Nach dem Gottesdienst kann auch das Grab von
Angehörigen leicht besucht werden. Die Verstorbenen bleiben uns
so immer nahe. Ich danke allen für
das Schmücken und die Pflege der
Gräber.
Leider müssen wir auf unserem
Friedhof ein Stück Mauer von 32
Metern nahe beim Haupteingang
erneuern. Durch das Drücken des
Hanges ist die Mauer bereits ein
Stück ausgebuchtet und einsturzgefährdet. Dieses Stück ist der älteste Teil der Friedhofsmauern und
entbehrt der Grundfesten. Diese
Mauer wird wieder in der bestehenden Form im Sichtbereich in
Natursteinmauerwerk errichtet.
Die Kosten betragen ca. 70.000,-bis 80.000,-- Euro. Dieser Betrag
wird teilweise aus Rücklagen für
den Friedhof finanziert. Wir bitten
aber auch um Spenden mit beiliegendem Zahlschein auf das Konto
der Pfarre Linz-St. Magdalena,
Kontonummer 52852, Bankleitzahl
34000 bei der Raiffeisenlandbank
OÖ, Bankstelle Biesenfeld.
Wenn Sie eine Spende geben,
helfen Sie der Pfarre.
Friedrich Hintermüller, Pfarrer
ST. MAGDALENA
IMPRESSIONEN
Abendmusik in der
Kirche
Samstag, 25. Juni, 19 Uhr
Il dolce dolore
Andrej Serkov (Bayan) und MarieTherese Daubner (Cello) spielen
Werke von
C. Frank, D. Buxtehude,
P. Tchaikovsky, S. Berinskij.
Die Konzertreihe Abendmusik in
der Kirche bietet folgende neue
Informationsmöglichkeiten an:
www.facebook.com/
stmagdalena.abendmusik
oder Bestellung eines
Newsletters über die Seite der
Pfarrhomepage auf
www.dioezeselinz.at/pfarren/
linz-stmagdalena/
Gruppen/KBW/kbw.htm
Pfarr-
St.Magdalena
Sprechstunden für persönliche
und soziale Anliegen.
Sie erreichen uns jeden 1. u. 3.
Donnerstag im Monat (außer Feiertagen)
von 10 bis 11 Uhr im Sitzungszimmer des
Pfarrheimes St. Magdalena.
In Krisen, Sorgen und Nöten
werden Sie von der Telefonseelsorge angehört. 142
können Sie rund um die Uhr
kostenlos anrufen. Auch der
Priestersonntagsdienst ist unter 142 erreichbar.
Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz: Medieninhaber: Röm.-kath.Pfarramt Linz St. Magdalena,
Magdalenastraße 60, 4040 Linz,
Telefon 25 02 01, Fax 25 02 01- 2
E-mail: pfarre.stmagdalena.linz@dioezese-linz.at
Homepage: www.dioezese-linz.at/linz-stmagdalena/
oder www.st-magdalena.at
Schriftleitung: Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit des
PGR, Verlags-, Herstellungsort: Linz. Grundlegende
Richtung: Informationsblatt für die Pfarrbevölkerung.
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
5
Dateigröße
333 KB
Tags
1/--Seiten
melden