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Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der

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Der Beistand aber, der Heilige Geist,
den der Vater in meinem Namen senden wird,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern,
was ich euch gesagt habe.
Joh 14,26
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Empfangt den Heiligen Geist!
Joh 20,21.22b
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Sie freuten
sich, beieinander zu sein. Am Himmel regte sich kein Lüftchen. So kam es, dass
sie friedlich unter sich blieben. Es störte sie keiner - wer sollte sie auch schon stören? Sie frischten Erinnerungen an Jesus auf; sie erzählten sich dies und jenes und das konnten sie in ihrer eigenen Sprache. Die Fenster öffneten sie nur gelegentlich, um ein wenig zu lüften. In den Straßen um ihr Haus tummelten sich an
diesem Tag Leute aus aller Herren Länder: Parther, Meder, Elamiter, Bewohner
von Mesopotamien, Kappadozier - wie gesagt, aus aller Herren Länder. Sie unterhielten sich über vieles, manche auch über Jesus und seine Anhänger: »Man
hört nichts mehr von der Sache. Sie scheint sich erledigt zu haben!« Dann wechselten sie das Thema und sprachen wieder über die Schriftauslegung von Rabbi
Benjamin am Morgen in der Synagoge. Sie gingen weiter, ohne etwas erlebt zu
haben - der Pfingsttag, ein Tag wie jeder andere.
In der kleinen Gruppe aber hielt Petrus eine Rede: »Liebe Freunde in der Erinnerung an Jesus! Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, dass unser Freund Jesus nicht mehr bei uns ist. Von den Juden haben wir nichts zu befürchten, denn
langsam haben sie sich beruhigt. Warum sollen wir von der Sache wieder anfangen? Wir haben unsere Ruhe. Das ist gut so, das soll so bleiben! Dann und
wann wollen wir uns treffen, um das Andenken an ihn in Ehren zu halten. Im Übrigen soll alles so bleiben wie es ist. Das ist für alle Beteiligten das Angenehmste.
Fremde können in unserer Gruppe nur stören.« Soweit Petrus.
Die Jünger trafen sich noch öfters, fingen an, sich zu langweilen - und die Mittelmäßigkeit erlebte Höhepunkte. Mit den Jahren starben sie. So ging die Sache
Jesu zu Ende. Man redete nicht mehr viel darüber, denn Belanglosigkeiten haben
das gleiche Schicksal wie Eintagsfliegen.
Quelle unbekannt
Jesu Leben »gekreuzigt, gestorben und begraben« ist zu Ende auf Erden, seine
Erscheinungen als Auferstandener enden mit der Himmelfahrt. Auf ihm hatte der
Geist Gottes geruht. Die Frage, die sich stellt, lautet: Wird er, der in der Kraft des
Heiligen Geistes die Liebe Gottes in allem bezeugt hat, nun zur Erinnerung, nur
noch Erinnerung, wenn auch eine kostbare?
»Vor Ostern« wird zum »nach Ostern« - und zwar ohne Qualitätsverlust an Gottesnähe! Das ist der Glaube, für den das Pfingstfest steht. Die Erfahrung der Gottesoffenbarung geht weiter in Raum und Zeit. Die Nähe Gottes in Jesus ist und wird
nun erst recht ein Geschenk an alle Menschen. Die Herrschaft Gottes, in Jesu Wirken begonnen, in seiner Auferstehung besiegelt, gewinnt Macht über die Herzen
von Menschen.
Laacher Messbuch
2
Pfingstfeuer braucht die Erde.
Ein Feuer, das in den Herzen brennt
und aufschrecken lässt
die Lahmen und Müden aus ihrer Trägheit.
Pfingstfeuer braucht die Erde.
Ein Feuer, das unsere Zweifel nimmt
und Glauben gibt an den großen Gott.
Und dann werden Pfingstwunder geschehen.
Menschen werden erfasst
von Flammenzungen der Liebe
und reichen dem Bruder die Hand
und teilen mit ihm das Brot.
Adelis Lingemann MSC
Müde sein
und doch andere aufmuntern.
Sich verlassen fühlen
und doch andere zum Lächeln bringen.
Selber voller Fragen stecken
und sich Ratsuchenden doch nicht verweigern.
Gehetzt sein
und doch andere nicht mit Ausreden abwimmeln.
Schmerzen haben
und doch anderen gegenüber Geduld aufbringen.
Belastet sein
und doch anderen tragen helfen.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst kommen wir um
in unseren vielfachen Zwängen.
Nach einem Ausweg tasten
und doch die Hand eines anderen nicht loslassen.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst kommen wir nicht weiter
in unserem Denken und Reden.
Vieles entbehren
und doch anderen nichts missgönnen.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst bleiben wir geistlos
auf der Strecke.
Enttäuscht sein
und doch anderen einen Streifen Hoffnung vorleben.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst lassen wir uns täuschen
und irreführen.
Sich ausgebrannt vorkommen
und doch anderen helfen, Sinn zu finden.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst kommen wir nicht hinaus
über Kleinkram und Kleinkrieg.
Betend selber ohne Antwort bleiben
und doch anderen den Glauben erlebbar machen.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst sind wir heillos
und hoffnungslos überfordert.
Mit Ärger angefüllt sein
und doch den Gruß jedes anderen erwidern.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst zerreden wir zu viel
und hören zu wenig.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst verlieren wir
den Blick für das Wesentliche.
KOMM, HEILIGER GEIST,
sonst laufen wir uns tot
in allen möglichen Teufelskreisen.
Paul Weismantel
Enttäuscht sein
und doch die Fehler anderer nicht
an die große Glocke hängen.
Keinen Dank bekommen
und doch unentwegt
für andere da sein.
Albrecht Dürer
3
Als
der Pfingsttag gekommen war,
befanden sich alle am gleichen Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein
Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm
daherfährt, und erfüllte das ganze Haus,
in dem sie waren.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von
Feuer, die sich verteilten; auf jeden von
ihnen ließ sich eine nieder.
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter
dem Himmel.
Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und
Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer,
die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören
sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.
Im Pfingstbericht der Apostelgeschichte wird
ihre Überzeugung ausgedrückt, dass Gott mit
seinen Gaben durch und im Heiligen Geist in
aller Welt am Werk ist. Es ereignen sich Aufbrüche zu neuer Mitmenschlichkeit, neue Verständigung und neue Hoffnung. Pfingsten feiern
heißt, in den unterschiedlichen „Muttersprachen“ mit gemeinsamem Verständnis Gottes
große Taten verkündigen hören, mit-verkündigen - und weitere erwarten. L. Messbuch
4
Apg 2,1-11
Zur menschlichen
Existenz ist
jedem Christen
eine Feuerzunge
hinzugegeben
worden.
Johannes Chrystostomus
Die Freude,
Christ zu sein
Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen
deiner Gläubigen,
und entzünde
in ihnen
das Feuer
deiner
Liebe!
Was wären wir ohne Pfingsten?
Ohne den Heiligen Geist ist Gott fern,
bleibt Christus in der Vergangenheit,
ist das Evangelium ein toter Buchstabe,
die Kirche ein bloßer Verein,
die Autorität eine Herrschaftsform,
die Mission Propaganda,
die Liturgie eine Geisterbeschwörung
und das christliche Leben eine Sklavenmoral.
Athenagoras von Athen, Kirchenvater im 2. Jh. nach Christus
5
Oft merken Christen
gar nicht, was für eine
unvergleichliche Hoffnung ihnen zu tragen
aufgegeben worden ist.
Sie müssen den Stolz
und die Freude zurückgewinnen, Christen zu
sein ... Wir dürfen nicht
zu jenen verschüchterten Christen gehören,
die immer befürchten,
ihr Glaube könne sich
als das subtilste Alibi
entpuppen,
dem
Handwerk des Lebens
abzudanken.
Wann werden wir Christen finden, die froh sind,
zu glauben, froh, den
Sinn ihres Lebens und
Tuns entdeckt zu haben, oder einfach froh,
den Gott Jesu Christi
zu kennen und ihn zu
lieben? Claude Geffré
Wenn
die
christliche
Kirche
nicht
den Heiligen
Geist wiedergewinnen
kann, der die frühere Kirche beseelte, so wird sie ihre Glaubwürdigkeit verlieren und abgetan
werden als ein für das 20. Jahrhundert bedeutungsloser geselliger Verein.
Martin Luther King
Neues aus der Pfarrgemeinde
Orgelrenovierung
Seit der letzten (kleineren) Renovierung unser Kirchenorgel im Jahr 2007
sind wieder einige Jahre ins Land gezogen, in denen sie uns wertvolle
Dienste in der alten Kirche geleistet
hat.
Bei einer Kirchorgel handelt es sich um
ein „lebendiges“ Instrument: neben den
nach außen sichtbaren Orgelpfeiffen
besteht das Innenleben des Instruments vielfach aus hölzernen und ledernen Materialien, wie etwa Ventile
oder Blasebalgen. Im Laufe der Zeit
kommt es immer wieder zu Materialermüdungen und es bedarf einer entsprechenden Renovierung.
Daher wurde in der Pfarrgemeinderatssitzung am 19.10.2012 beschlossen, die Auftragsvergabe zur anstehenden Erneuerung einzuleiten. Der Pfarrgemeiderat und Organist Christian Lentsch holte die
entsprechenden Angebote ein, welche im Rahmen der PGR Klausur im Dezember
zur Entscheidung vorgelegt wurden. Vor Weihnachten konnte schließlich mit den
Arbeiten durch die Neudorfer Firma Rauscher begonnen werden, um die Orgel bis
Ostern wieder bespielbar zu machen. Die Kosten für die Renovierung werden ca.
15.000 EUR betragen.
Selbstverständlich würden wir uns über eine Unterstützung durch die Pfarrgemeinschaft freuen. Wir sehen allerdings von einer Haussammlung bzw. einem allgemeinen Spendenaufruf ab und möchten die Möglichkeit zur Kostenbeteiligung für die
PodersdorferInnen im Rahmen eines Benefizkonzertes des Singkreis Podersdorf
sowie des kommenden Pfarrfestes schaffen. Das Benefizkonzert wird am Pfingstmontag stattfinden, das Pfarrfest ist wie gewohnt am letzten Sonntag im Juli.
Wir freuen uns bereits jetzt auf den Klang der renovierten Orgel, das Konzert des
Singkreis Podersdorf und das diesjährige Pfarrfest und hoffen dabei auf Ihr zahlreiches und spendenfreudiges Kommen.
Für den Pfarrgemeinderat - Wolfgang Weisz -
Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit
6
GOTTESDIENSTE von 18. - 26. Mai 2013
Tag
Zeit Liturgieform Wir beten in den hl. Messen für folgende Anliegen:
Sa
18.
Hl. Gangolf, Märtyrer
19:00 Hl. Messe
21:00 Pfingstvigil
So
19.
Hochheiliges Pfingstfest
8:00 Frühmesse † Florian Steiner
10:00 Hochamt
für die Pfarrgemeinde
19:00 Maiandacht
Mo
20.
† Nikolaus u. Aloisia Steiner / † Helmut Frankl u. Vater u.
Ang. / † Lorenz u. Emilie Lentsch u. Tochter Waltraud, †
Elisabeth u. Balthasar Steiner u. Ang. / † Lorenz Altenburger
u. Eltern u. Geschw. Karner u. Rosa Stefaner / † Vater Paul
Ettl u. Bruder Michael / † Eltern Gertrude u. Matthias Brasch
Pfingstmontag
8:00 Frühmesse
10:00 Hochamt
Di
Sel. Franz Jägerstätter
21.
9:00 Hl. Messe
Mi
22.
Hl. Julia, Jungfrau, Märtyrerin
9:00 Hl. Messe
Do
23.
zu Ehren des hl. Antonius /
† Josefa u. Matthias Greger u. Sohn Franz
zu Ehren Maria Hilf
Hl. Desiderius, Bischof
19:00 Hl. Messe
Fr
† Karoline u. Georg Karner, Sohn Georg u. Ang.
Hl. Magdalena Sophie Barat
24.
19:00 Hl. Messe
Sa
25.
So
26.
Hl. Urban, Papst
19:00 Hl. Messe
† Klemens u. Elisabeth Stumpacher u. Sohn /
† Matthias Waba u. Sohn Matthias u. Ang. /
† Alois Schmid / † Katharina Hoffmann u. Ang
Dreifaltigkeitssonntag
8:00 Frühmesse † Eltern Alexander u. Johanna Steiner
10:00 Hochamt
für die Pfarrgemeinde
19:00 Maiandacht
Pfarre PODERSDORF am See
www.pfarre-podersdorf.at
Tel: 02177 / 32 85
Mobil: 0676 / 936 29 96
Hl. Messen: siehe Seite 7
Hl. Beichte: nach Vereinbarung
Rosenkranz: DI - SA vor der hl. Messe
Gebetskreis: DO, 20:30 Uhr im Pfarrzentrum
Treffen der Legion Mariens: DI nach der Abendmesse
SONNTag, 19. Mai 2013
Pfingsten
Kanzleistunden
Di, 16:00 - 17:30
Mi, 9:30 - 11:30
Fr, 16:00 - 17:30
1. Lesung:
2. Lesung:
Evangelium:
Apg 2,1-11
Röm 8,8-17
Joh 14,15-16.23b-26
TERMINE
Sa, 18.5.
19:00
21:00
So, 19.5.
8:00
10:00
11:30
19:00
Mo, 20.5.
8:00
10:00
19:00
9:00
19:30
Di, 21.5.
Mi, 22.5.
Fr, 24.5.
Vorabendmesse in der Pfarrkirche
Pfingstvigil
Pfingsten
Frühmesse
Hochamt mit dem Kirchenchor
Taufe von Manuel Eger
Maiandacht
Pfingstmontag
Frühmesse
Jugendmesse
Benefizkonzert des Singkreis Podersdorf
Hl. Messe
Maiandacht am Boot
, Dechant Gabriel Kozuch
Treffpunkt: Leuchtturm Podersdorf am See
19:00
Lange Nacht der Kirchen (siehe Programm)
Sa, 25.5.
11:00
Taufe von Luca Schaschl
So, 26.5.
ab11:00
ab
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