close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

HALBGASSE PLUS Wie sozial-missionarisch ist die - FCG Wien

EinbettenHerunterladen
halbgasse
PLUS
F r e i e C h r i s t e n g e m e i n d e · H a l b g a s s e 17 · 1 0 7 0 W i e n
M ä r z 2 0 13
Wie sozial-missionarisch ist
die Halbgasse engagiert?
Die Frage, „Wie sozial-missionarisch
ist die Halbgasse engagiert?“, an
mich als Pastor gestellt, könnte mich
zu einer Antwort leiten, die etwa so
lautet: „Historisch wurden wir als
Gemeinde durch ein hochgradiges
sozial-missionarisches Engagement
von zwei Schwedenmissionaren und
einer Baronin gegründet. Im Gegensatz dazu ist das gemeindeweite sozial-missionarische Engagement der
letzten 15 Jahre eher bescheiden ausgefallen, was uns als Gemeindeleitung schon länger beunruhigte und
zum Beten und Suchen nach neuen
Wegen veranlasste. Dies, obwohl im
Kleinen einzelne Leute der Halbgasse sozial-missionarisch unterwegs
sind (z.B. Obdachlosen, Behinderten,
Alleinerziehenden, Gefangenen und
Älteren). Dazu hat sich eine Türe
zum Dienst an Teenagermüttern geöffnet, die mit viel Sorgfalt durchgangen werden muss und zur Zeit fünf
Frauen der Halbgasse beschäftigt.“
Doch mit dieser Antwort wäre ich
selbst nicht wirklich zufrieden, weil
sie eher danach auschaut, das sozialmissionarische Image der Gemeinde
aufzupolieren. Deshalb ergänze ich
zu dieser Frage noch einiges an Ge-
I n h a lt
Berichte
Porträt
Mission
Thema: Soziales Engagement
Next Generation / Kultur
Hauskreise
Was, Wo, Wann
Termine
2-3
4
5
6-7
8-9
10
11
12
danken. Um als Gemeinde ein gutes
soziales Image in der Öffentlichkeit
zu haben, können soziale Institutionen von Vorteil sein. Doch da gibt
es diese ungute Dynamik, dass etwas
Gutes das institutionalisiert wird, besonders für Menschen oder Gemeindeglieder, die nicht sonderlich sozialmissionarisch unterwegs sind, zur
Entlastung oder Beruhigung des eigenen Gewissens wird, so nach dem
Motto: „Wir“ als Gemeinde kümmern
„uns“ um alleinerziehende Mütter in
Not. Die Wahrheit ist jedoch, dass
dies nur einige wenige tun.
Auf der anderen Seite muss aber auch
gesagt werden, dass sich nicht alle
Gemeindeglieder in gleicher Weise
sozial-missionarisch engagieren können, weil wir Menschen so unterschiedlich begabt und geartet sind.
So ist es beispielsweise nicht jedermanns Sache, ins Gefängnis zu gehen
und den Häftlingen das Evangelium
zu predigen. Es kann sich auch nicht
jeder von uns um die Nöte von Teenagermüttern kümmern.
Um zur Anfangsfrage zurückzukommen liegt mir viel am Herzen, dass
das sozial-missionarische Engagement nicht ausschließlich ein institutionalisiertes der Halbgasse ist, sondern ein persönliches. Das hat zwar
den Nachteil, dass man oft nicht
sieht, was im Verborgenen an Gutem
geschieht. Lass mich deshalb ein wenig aus der Schule plaudern, was ich
so an sozial-missionarischem Einsatz
bemerke, ohne dass ich dabei nur einen Namen erwähne. Mich berührt
es, wenn ich per Zufall sehe wie
eine Halbgasslerin einer Dame hilft,
deren Wohnung oft aussieht wie ein
schmutziger Stall, indem sie putzt
und regelmässige Besuche abstattet.
Mir wird warm ums Herz, wenn ich
sehe, wie ein Ehepaar wöchentlich
einmal mitten in der Obdachlosenszene das Gespräch sucht mit diesen Menschen und ihnen etwas zum
Essen herrichtet. Ich bin beschämt,
wenn ich sehe, wie jemand ins Auto
steigt und hunderte Kilometer fährt,
nur um einem Menschen zu helfen,
der in Not geraten ist. Ich war überrascht zu entdecken, dass eine Halbgasslerin über Jahre einen Deliquenten hinter Gittern besuchte und ihm
Mut machte, sein Leben mit Jesus
neu zu gestalten.
Deshalb wünsche ich mir, dass jedes
der 400 Mitglieder dieser tollen Gemeinde „ihre Welt verändert“ durch
ganz persönlich motivierte Handlungen, die tief im Herzen der sozialmissionarischen Gesinnung entspringen. Dass wir „begeistert von Jesus“
einzelnen Menschen beistehen, auch,
wenn es keiner sieht. Außerdem bin
ich berührt von den vielen Halbgasslern, die mit großer Treue und Zeitinvestition in den bestehenden sozialmissionarischen Einrichtungen der
Gemeinde ihr Bestes geben.
Euer Walter Bösch
w w w. f c g - w i e n . a t
Berichte
halbgasse
PLUS
Ich habe eine ganz neue Lebenserwartung
Ich bekannte mich zu Jesus als ich
13 Jahre alt war, es war Liebe und
Geborgenheit. Dann kamen 20 Jahre
Abstand zur Kirche, ich habe meine
Beziehung zu Jesus vernachlässigt.
Als meine Mutter starb, bekam ich
einen Schock – wer wird für mich
in Zukunft beten? Ich war am Ende
angekommen, von Medikamenten
abhängig und hatte Selbstmordgedanken. So flog ich zu meiner Cousine nach Portugal, die ich schon seit
24 Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Ohne zu wissen, dass ich mein Leben schon aufgegeben habe, begann
sie sich zu erinnern, wie schön es in
unserer Jugend, unserer Heimat und
das Leben mit Jesus war. Ab diesem
Moment war mir klar, ich sollte JESUS um Verzeihung bitten und alles
neu beginnen, aber schnell.
.
Vera Lucia W.d.S
/
fe
ci
Re
in
Geboren
lien)
si
ra
(B
co
bu
Pernam
45 Jahre
Sekretärin
Jesus hat mein Gebet gehört, und
alles ist neu geworden. Der Große,
Allmächtige, Vater, Herr, Jesus Gott,
mein Erlöser – ich liebe Dich mit
meinem ganzen Herzen. Ich habe Jesus wieder gefunden, oder besser: Er
hat mich nie verlassen, er ist treu. (2.
Tim. 2-13)
Mein Leben hat sich komplett verändert, ich habe eine ganz neue Lebenserwartung, bin glücklich verheiratet
und frei von aller Abhängigkeit. Ich
erkenne, wie gut Gott schon immer
für mich sorgte.
Rückblick: Gebetstage
Von 10. bis 12. Jänner fanden in unserer Gemeinde Gebetstage statt,
diesmal unter dem Motto Stiftshütte.
Ein Miniaturnachbau der Stiftshütte
und die anschaulichen Erklärungen
unseres Pastors Walter Bösch machte
es Kindern und Erwachsenen leicht,
sich in die Zeit des Alten Testaments
hineinzuversetzen und besser zu verstehen, wie es damals war und was es
für uns heute mit Jesus bedeutet.
Die Gebetszeiten waren mit verschiedenen Stationen, wie z.B. „Unter Gottes Schutz“, „Bring deinen Freund
zu Jesus“, „Wunder geschehen“ (für
Kranke beten) sehr kreativ und abwechslungsreich gestaltet. Resting
place bot Zeit, Gott im Lobpreis, Gebet und Stille Sein zu verherrlichen.
Ich habe diese Tage in dieser besonderen Atmosphäre sehr genossen.
Gottes Gegenwart war spürbar, er
hat Herzen berührt und Heilung geschenkt. So wurde zum Beispiel jemand von Schulter- und Armschmerzen geheilt, unter denen er ca. einen
Monat litt. „Es war ein super, super
Gefühl“ so Daniel und er konnte seinen Arm wieder uneingeschränkt bewegen.
2 w w w. f c g - w i e n . a t
Danke dir Jesus, du bist für mich Liebe, Barmherzigkeit, Gnade, Kraft, Beschützer, Erlöser …
Hier ein paar Rückmeldungen von
Teilnehmern:
- Ich habe während des Lobpreises
den Eindruck gehabt, dass Gott unsere Herzen mit seiner Hand berührt:
jedes einzelne – Reihe für Reihe!
- Ganz tolle, kreative und kunstvolle
Stationen, die mich unterstützt haben, Gott zu begegnen! Danke.
- Obwohl ich noch ein Kind bin, hab ich
bei allen Stationen mitgemacht und ich
habe sogar Jesus und Gott gespürt – es
war fantastisch und einfach nur wow.
Danke für den Abend, Herr.
- Im „Allerheiligsten“ ist mir Gottes
Liebe und seine Wertschätzung für
mich neu bewusst geworden.
- Ich spürte Gottes unendlich große
Liebe! ... und weiss: Er ist mein und
ich bin sein.
- Ich danke dem Herrn, dass ich so
eine wunderbare Zeit „Heute“ mit
ihm verbringen darf, mich ihm hinzugeben, in Erwartung, was der Herr
für mich vorbereitet hat. Halleluja ...
Gaby Klar
März 2013
Berichte
Unsere multi-kulti Halbgasse-Familie!
Im Unterschied zu irgendeinem Verein verstehen wir
Halbgassler uns als große Familie. Wie funktioniert eine
gute biologische Familie? Sie trifft sich beim Essen, plaudert über Erfreuliches, ermutigt sich gegenseitig bei Enttäuschungen, verbindet Wunden, fördert die Entwicklung der Kinder, sorgt sich um das Wohlergehen der älter
Werdenden und trauert nach schmerzlichen Abschieden.
Als gut funktionierende österreichische oder multi-kulti Familie feiert man Feste, lädt Tanten und Onkel ein,
plant jährliche Familienhöhepunkte, verpackt liebevoll
Geschenke, übt sich im Torten backen und geschmackvoll Tische dekorieren, erstellt passende Menüpläne und
freut sich über die familiäre Gemeinschaft. Wenn es die
Haushaltskasse erlaubt werden Urlaube geplant, Alleinstehende, Cousinchen und Freunde eingeladen, damit
auch die Kinder glückliche Tage erleben.
Genau so findet das Halbgasse Familienleben statt! Wer
sich das nicht vorstellen kann, dem kann ich nur raten:
Komm und sieh!
Als 400-köpfige Familie gemeinsame Feste zu feiern ist
leider nicht mehr möglich, dafür gibt es laufend Feiern
innerhalb unserer vielen Bereiche. Kein Geburtstag gerät
in Vergessenheit, ist Dank und Wertschätzung angesagt,
serviert der Pastor mit den Ältesten ein feines Abendessen. Während sommerlichen Temperaturen hat der Grillplatz im Gemeindegarten Hochbetrieb und für größere
Gruppen stehen die Grillplätze auf der Donauinsel zur
Verfügung.
„JA natürlich“ ist nicht nur ein netter Werbeslogan, sondern beschreibt treffend unser vermehrtes aufeinander
Zugehen von J für Jung und A für Alt! Längst haben wir
erkannt, wie wertvoll der Austausch, wie interessant die
Lebensgeschichten und wie notwendig die Gebete füreinander sind. So entstanden seit Ostern 2012 Gebetspatenschaften zwischen 60-Pluslern und Jugendlichen. Aufgefrischt wurden diese anlässlich der Adventfeier und
weitere Kennenlernrunden sind geplant. Wir lieben die
jugendliche Frische und Kreativität und schätzen die Le-
benserfahrung der älteren Familienmitglieder.
Natürlich reisen auch unsere Senioren gern und sind
interessiert an Burgen und Schlössern, Ausstellungen,
an Flora und Fauna. Seit 1991 bereisen wir mindestens
zweimal jährlich unser Land, singend, fröhlich plaudernd, mit unseren Pastoren, Mitarbeitern und manches
Mal auch mit deren Kindern. Wir gehören eben zusammen „JA natürlich!“
Gibt es Notsituationen, Krankheiten oder sonstige
schmerzliche Erfahrungen, gibt es eine SOS-Hotline in
der Halbgasse Familie mit einem großen Email-Verteiler
und schon vereinen sich sehr viele im ernstlichen Gebet.
Updates im Geschehen und auch Danksagungen für Gebetserhörungen werden so schnellstens allen bekanntgemacht.
Alt gewordenen Halbgasslern, die die Gottesdienste nicht
mehr besuchen können, Kranken und in Dienstleistungsberufen Arbeitenden werden bereits am Sonntagabend
die Predigt-CDs mit allen laufenden Informationen zugesandt. Nicht alle haben die Möglichkeit die Sonntagspredigten im Internet anzuhören.
Das Besuchsteam wird informiert wenn Mitglieder im
Krankenhaus oder in sonstigen Schwierigkeiten sind. Besuche werden geregelt, Glückwunschkarten zugesandt,
Blumen überreicht. Besonders erfreulich ist die Tatsache,
dass es viele aufmerksame Augen gibt, die das Fehlen
von Geschwistern bemerken, sie besuchen und ohne große Organisation liebevoll dienen.
Lust auf Familie bekommen? Dann komm und sieh!
Karin Betschel
März 2013
w w w. f c g - w i e n . a t
3
Porträt
halbgasse
PLUS
Die Brückenbauer aus Finnland
Ein Portrait von Petra Adams
Aufgewachsen sind Anne und Hannu Ylitalo (gesprochen: Ülitalo) inmitten wildromantischer Wälder im
tiefsten Finnland in traditionellen Bauernfamilien. Zwar
sind beide in evangelischen Familien aufgewachsen, es
wurde gebetet und ein guter Grundstein gelegt – „ein
Kinderglauben war eigentlich immer da“, formuliert es
Hannu, doch langsam und liebevoll zog Gott sie zu sich
und 1991 trafen die beiden gemeinsam in einem Gottesdienst die Entscheidung Jesus nachzufolgen. Es war
keine laute und spektakuläre Bekehrung, wie sie manche
erlebt haben, sondern eine langsame und tiefe Hinwendung zu Gott, die ihr Leben aber trotzdem nachhaltig verändern sollte. Kurz darauf stand ein Umzug an, im Zuge
von Hannus Weiterbildung war eine Auslandstätigkeit
nötig. Eigentlich war Deutschland das Wunschziel, doch
„Wien war Gottes Führung für uns“, erzählen die beiden.
Die finnische Community in Österreich ist klein und hilft
einander aus, sie lernen Riku Turunen kennen, Papa von
unserer Ria Adams, der ihnen die Halbgasse als Gemeinde empfiehlt, und schon bald sind sie Teil der Gemeinde. Auch die Begegnung mit Eva Huber-Huber, die ja
ebenfalls aus Finnland stammt, erweist sich als prägend.
Bald darauf begleiten sie Eva, die schon damals ein Herz
für osteuropäische Juden hatte, bei einem
Hilfstransport
nach Rumänien. Tief berührt
kehren sie wie
geplant nach
einem
Jahr
Österreichaufenthalt nach
Finnland zurück und un-
Anne und
Hannu bei
ihrer Hochzeit
Gute Finnen gehen in die Sauna oder die heiße Wanne,
danach heißt’s ab in den Schnee.
terstützen Evas Arbeit von Finnland aus weiter. Rückblickend sehen die beiden diese Zeit als Vorbereitung für
den Dienst, der folgen sollte.
Im Jahr 2000 landen Anne und Hannu wieder in Österreich, eine Berufung zum Dienen war gewachsen und
die Zeit war reif, diese auch auszuüben. Ihr Dienst in
Rumänien heute geht in zwei Richtungen. Zum einen
praktische Hilfe für mehrere christliche Kinderheime, da
werden Kleidung, Windeln oder Lebensmittel nach Rumänien gebracht, um die Kinderheime in ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen. Der andere Teil ihres Dienstes hat Holocaust Überlebende zum Fokus. Anne, Hannu
und die anderen Helfer von „Hilfe und Hoffnung“ besuchen diese Juden regelmäßig, hören zu, verbringen Zeit
mit ihnen, machen Spaziergänge und geben Unterstützung wo notwendig. Es ist keine aktive Missionstätigkeit,
die sie betreiben, mehr Freundschaftsevangelisation.
Auch wenn sie diesen Leuten ihre christliche Identität
nicht verheimlichen, versuchen sie sehr sensibel auf ihre
Bedürfnisse und ihre Geschichte einzugehen. Sie bieten
ihnen vor allem Gebet an, wobei klar ist, dass sie im Namen Jesus für die Anliegen der betagten Menschen beten. Dieses Angebot wird gerne und mit viel Offenheit
angenommen, wobei viele Gebetsanliegen sie nicht vor
Ort, sondern auch erst dann erreichen, wenn Anne und
Hannu längst wieder in Österreich sind.
Das Besondere an Anne und Hannus Dienst ist, dass sie
nicht wie viele Missionare und Mitarbeiter zu einem
vollzeitlichen Dienst berufen wurden. Unter der Woche
gehen beide „normalen“ Jobs nach, Anne als Assistentin
in einem großen österreichischen Unternehmen, Hannu
als selbständiger Unternehmer. Doch in ihrer Freizeit
stellen sie sich ganz in den Dienst Gottes, sammeln Spenden, organisieren Reisen und vor allem beten sie.
„Ein Versprechen an Gott“ erzählen beide, haben sie
abgegeben, „solange die Holocaust Überlebenden am Leben sind und es wünschen, und genügend Material und
Spenden zusammenkommen, wird diese Arbeit fortgesetzt.“ Und danach? frage ich: „Sind wir offen für alles“
erzählen die beiden lachend.
4 w w w. f c g - w i e n . a t
März 2013
Mission
Das Licht der Welt
macht einen Unterschied!
Kurz vor Weihnachten besuchte ich eine Gala von der
Organisation Diaconía, einer Vereinigung aller evangelikalen sozialen Organisationen in Spanien. Zu Beginn
hielt der Justizminister Spaniens eine Ansprache und ich
kann mich noch genau an einen Satz von ihm erinnern:
„Wenn es Diaconía plötzlich nicht mehr geben würde,
würde unser Land sehr darunter leiden und die Auswirkungen deutlich spüren.“ Was für ein schönes Kompliment, wenn die Bevölkerung durch die Anwesenheit von
Christen einen Unterschied und eine Veränderung in ihrem Land, ihrer Stadt und ihrem Stadtteil spürt!
Wie einige von euch vielleicht wissen, haben wir im letzten Jahr eine NGO („La ColaborACCIÓN“) gegründet. Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse der einzelnen Stadtteile
zu identifizieren und Projekte zu entwickeln, um diesen
Nöten entgegenwirken zu können. Unsere Vision war es,
ein Jugendzentrum zu eröffnen, da die jungen Leute am
meisten von der Wirtschaftskrise betroffen sind.
Gott bestätigte dieses Vorhaben, indem unsere Statuten
bereits nach weniger als zwei Monaten von der Regierung
offiziell anerkannt wurden, obwohl der Prozess dafür in
Spanien normalerweise mindestens vier Monate dauert.
Danach begannen wir, bei der Stadt für einen Raum für
ein Jugendzentrum anzusuchen. Durch übernatürliches
Eingreifen von Gott konnten wir einen Termin mit der
Leiterin der Jugendabteilung von Madrid vereinbaren.
Sie bot uns an, in einem bestehenden Zentrum der Stadt
verschiedene Workshops durchzuführen, da durch die
Sparmaßnahmen die Zentren teilweise fast leer stehen.
Und so begannen wir im Oktober unser erstes Projekt. Die
Arbeit wuchs immer mehr und unsere Workshops waren
bisher ein riesiger Erfolg. Mittlerweile haben sich enge
Freundschaften zu den Teilnehmern entwickelt und seit
Weihnachten kommen sechs junge Leute regelmäßig in
unseren Gottesdienst. Zwei Mädchen haben bereits eine
Entscheidung getroffen, Jesus ihr Leben anzuvertrauen
und gemeinsam mit drei weiteren jungen Frauen habe
ich Anfang des Jahres einen neuen Hauskreis in der Nähe
des Jugendzentrums gestartet.
Nach vier Monaten „Probezeit“ fand ein Treffen mit den
Leitern der Stadt Madrids statt, um unsere bisherige Arbeit zu evaluieren. Die anwesenden Vertreter der Stadt
waren sehr begeistert von den Berichten und boten uns
an, eine Vereinbarung über unsere Zusammenarbeit mit
der Stadt Madrids für die nächsten zwei Jahre zu unterzeichnen. Dies war so ein unbeschreibliches Wunder,
denn noch drei Monate vorher meinte die Leiterin der
Jugendabteilung, dass die Stadt Madrids grundsätzlich
keine Verträge mit so kurz bestehenden NGOs unterzeichnet. Das gibt uns nun den Freiraum, in allen Zentren beliebige Aktivitäten und Workshops für junge Leute
anzubieten, solange es im Bereich Bildung, Kultur und
Freizeitgestaltung liegt.
Danach legte Gott uns aufs Herz, ab Februar in einem
zweiten Jugendzentrum anzufangen zu arbeiten. In diesem Stadtteil (Santa Eugenia) leben ca. 65.000 Personen,
beinahe ausschließlich SpanierInnen. Derzeit gibt es in
Santa Eugenia keine einzige christliche Gemeinde. Deshalb sind wir Gott so dankbar und wirklich überwältigt
davon, wie Gott unsere NGO inmitten der großen Wirtschaftskrise verwendet, um einen Unterschied in der Gesellschaft zu machen.
„So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie
eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ Matthäus 5,16
Hompage Link: www.lacolaboraccion.es
Maria Sturm, Madrid
März 2013
w w w. f c g - w i e n . a t
5
Thema
halbgasse
PLUS
Soziales Engagement
als Deckmantel?
Haben Christen den Auftrag sozial und politisch aktiv zu
sein? Eine Frage, die für die meisten Leser von „Halbgasse Plus“ ohne viel Nachdenken mit einem Ja zu bestätigen wäre, hat in vergangenen Zeiten in vielen Freikirchen
für Diskussionsstoff gesorgt. Auf der einen Seite gibt es
Christen, die auf verschiedene Art und Weise versuchen,
die Gesellschaft durch christliche Werte zu verändern.
Sie schreiben Briefe an Politiker, verfassen Lesebriefe,
veröffentlichen Publikationen oder starten sogar eigene
politische Bewegungen. Auf der anderen Seite weisen
ebenso gläubige Christen darauf hin, dass „mein Königreich nicht von dieser Welt ist“ (Joh. 18,36) und weigern
sich daher sich mit ihrer Umwelt zu beschäftigen.
Für Christen ist der Missionsbefehl zumeist unbestritten
– die Worte von Jesus, dass man in die Welt gehen soll
und Menschen zu Jüngern machen, haben durch die gesamte Kirchengeschichte Christen motiviert in ferne Länder zu gehen, um die Gute Nachricht zu verbreiten. Der
Anteil des Christentums an der Weltbevölkerung nimmt
dementsprechend laufend zu. In einem Zeitraum von
6 w w w. f c g - w i e n . a t
rund 2000 Jahren hat sich die christliche Religion von
null zu einem Drittel der Weltbevölkerung ausgeweitet.
Doch neben der Evangelisation haben sich Christen auch
im sozialen Bereich hervorgetan. Im Mittelalter haben
Mönche Kranke und Waisen versorgt, in den letzten Jahrhunderten haben Christen Organisationen wie die Heilsarmee gegründet. Das soziale Engagement der Kirche war
eine Selbstverständlichkeit.
Doch vor rund 100 Jahren kam es zu einem Bruch. Auf
der einen Seite entwickelte sich die liberale Theologie,
in der der Abgang von Dogmen propagiert wurde und in
der ein wörtliches Verständnis der Bibel negiert wurde.
Damit wurde auch die Notwendigkeit von Evangelisation
in Frage gestellt. Als Gegenreaktion begannen sich verstärkt Mitglieder von Freikirchen auf die Verkündung des
Evangeliums zu konzentrieren – und das Sorgen um die
Witwen und Waisen Anderen zu überlassen. Evangelisten wie DL Moody oder Billy Sunday warnten eindrücklich davor, dass Ungläubige geradewegs auf dem Weg in
die Hölle unterwegs seien. Damit war jede Minute in der
März 2013
Thema
man sich mit dem praktischen Leben des Anderen beschäftigte reine Verschwendung. Jede Art von Sozialreform musste folglich mit der Bekehrung der individuellen Person beginnen und nicht mit der Veränderung der
Gesellschaft.
Es dauerte bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts,
bis Evangelikale und Freikirchler sich wieder damit anfreundeten, dass es sehr wohl ein wesentlicher Teil des
christlichen Lebens war, sich um die Anliegen von Menschen zu bemühen. Auf dem Lausanner Weltkongress für
Weltevangelisation im Jahr 1974 bekannten sich Vertreter
Auch in der Halbgasse sind Christen in diversen
sozialen Diensten engagiert. Ein Dienst, der schon
seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil des Gemeindelebens ist, ist die FCJG (Freie Christliche Jugendgemeinschaft). Im Jahr 1989 begann der Dienst
mit Drogenabhängigen in Wien. Im Laufe der Jahre
durchliefen dutzende Gäste (wie die Abhängigen
genannt werden) die Betreuung der FCJG, wo sie
nicht nur praktische Hilfe und Befreiung erlebten,
sondern auch einen geistlichen Neubeginn. Heute
betreibt die FCJG ein Haus im 21. Bezirk mit Platz
für 7 Gäste, sowie zusätzliche Betreuungsplätze
für die Nachsorge. Doch nicht nur Drogenabhängige werden durch diesen Dienst gesegnet; auch etliche junge Christen haben durch kurzfristige Mitarbeit oder auch den Zivildienst viel Segen erlebt
bei der praktischen sozialen Hilfe. Weitere Infos auf
www.helpinternational.de/oesterreich
Laut dem bekannten Theologen John Stott gibt es
drei unterschiedliche Positionen, die Christen in
Bezug auf soziale Aktivitäten einnehmen können.
Einerseits sehen viele soziales Engagement als Vorwand um andere zu evangelisieren. Damit sind
Hilfswerke und Dienste ein Köder, um das Evangelium zu versüßen. Im besten Fall erscheint das Evangelium dadurch glaubhafter, im schlechtesten Fall
scheint der Christ ein Heuchler zu sein.
Eine zweite Sichtweise ist, dass soziale Aktivitäten
einen Ausdruck oder Folge der Evangelisation darstellt. Damit ist Nächstenliebe kein künstlicher Anhang, der mit dem Evangelium nicht eng verwoben
ist, sondern eine natürliche Ausdrucksform. Laut
Stott ist aber die letzte und dritte Form die eigentlich christliche: „Soziales Engagement ist ein Partner der Evangelisation. Sie sind zwar unabhängig
voneinander, aber dennoch gehören sie zusammen.
Keines davon ist eine Bedingung oder Folge des
anderen, sie sind vollkommen eigenständig. Beide
sind ein Ausdruck echter Liebe.“
Stott weist in diesem Zusammenhang auf 1. Johannes hin, wo im dritten Kapitel der Autor folgenden
Aufruf macht: „Lasst uns nicht lieben mit Worten
noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit
der Wahrheit.“
verschiedener Freikirchen dazu neben der Evangelisation der Welt auch das soziale Engagement zu verstärken.
In heutigen Freikirchen sind neben Innen- und Außenmission, karitative Dienste schon selbstverständlich geworden. Und auch wenn in vielen europäischen Ländern
der Sozialstaat viele Rollen übernommen hat, bleibt dennoch mehr als genug Arbeit für Christen, die sich sozial
einbringen wollen.
Sam Adams
März 2013
w w w. f c g - w i e n . a t
7
Next
Generation
halbgasse
PLUS
Rückblick – Ausblick
Als 180°-Jugend blicken wir auf ein aufregendes Jahr
2012 zurück und durften zum Abschluss des Jahres ein
kunterbuntes Programm erleben.
Winter2Go
Begonnen hat der Dezember mit einem verrückten und
zugleich sehr kreativen Outreach, den wir bereits 2011
machten. „Winter2Go“ ist das
Schlagwort
dieser
vielversprechenden
EvangelisationsAktion,
die
nicht nur uns
sondern
auch
vielen
Menschen in Wien
große
Freude
bereitet hat. Als
We i h n a c h t s männer verkleidet, mit Informationsheftchen über Jesus,
Keksen und anderen kleinen Geschenken zogen wir die
Mariahilferstraße entlang, um dann beim Museumsquartier unser Quartier aufzuschlagen. Mit drei anderen Jugendgruppen aus Wien waren wir insgesamt
ca. 50 Weihnachtsmänner/-frauen und machten Jesus zur „Reason of this Season“. Uns hat
nicht nur begeistert, dass die Menschen stehenblieben, um uns zuzuhören, sondern auch ihre
Offenheit. Ein paar aus unserer Jugend konnten
für die schmerzenden Knie eines Obdachlosen
beten, der daraufhin merkbare Erleichterung erfuhr und dann noch dazu von zahlreichen Umarmungen der Teenager überrascht wurde. Das
Fazit: „Winter2go 2013 wir kommen!“. Bis dahin
möchten wir noch mehr solcher Einsätze starten,
um die gute Nachricht in die Stadt hinauszubringen.
schließlich unsere 180°-Weihnachtsfeier, mit der wir das
Jahr 2012 feierlich beendet haben. Im Spieleprogramm
gab es Lebkuchenhausbauen und einen Sumo-Wettkampf, wo wir als schwergewichtige Sumo-Ringer unsere
Muskeln und Gleichgewicht unter Beweis stellten. Auch
für die Feinschmecker gab es mit einem 3-Gänge Menü,
das wir von unserem Jugendküchenteam serviert bekamen, Grund zur Freude. Bei den 40 Jugendlichen, die
an der Weihnachtsfeier teilnahmen, mussten wir dann
schon fast für ein Brotvermehrungswunder beten, aber
die Küchencrew konnte die Großbestellung gut meistern.
JA-Natürlich Adventfeier
Eine weiteres Highlight im Dezember war unsere JA-Natürlich Adventfeier, bei der uns zwar wieder die Senioren in Anzahl überboten haben, aber die anwesenden
Jugendlichen eine Bereicherung mitnehmen konnten.
Neben vielen Keksen, leckeren Lachsbrötchen und interessanten Gesprächen gab es Klavier-/Gitarreneinlagen,
ein ganz schön verwirrendes Spiel ;), Zeit für gemeinsames Gebet und eine kurze Weihnachtsbotschaft. Wir
freuen uns schon darauf auch in diesem Jahr generationsübergreifend Impulse zu setzen und mit frischen Ideen
Beziehungen zu fördern.
Jugendtreffen 2013
Nach einem kleinen Rückblick möchten wir euch gleich
in einen Ausblick führen, der uns sehr am Herzen liegt.
Das Jugendtreffen 2013
steht nämlich vor der Tür
und am 9. Mai heißt es
dann wieder „Ab nach
Wagrain“! Dieses nationale Jugendtreffen, veranstaltet von ShakeYouth
(nationale Jugendarbeit
Österreich) ist seit langem jedes Jahr ein Highlight im Kalender eines
jeden Jugendlichen. Aus
den verschiedenen Freikirchen Österreichs kommen ca.
160 Jugendliche zusammen, um gemeinsam Gott zu erleben, ein tolles Freizeitangebot zu nützen und um neue
Freundschaften zu schließen. Dieses Jahr wird es einen
Sprecher aus Norwegen geben, der uns in das Thema
„This is your time!“ hineinziehen wird. Der rote Wecker
in der Einladung spricht für sich; es ist ein Weckruf für
diese Generation, nämlich dass Gott Geniales mit jedem
Einzelnen vor hat und wir nur unsere Augen dafür aufzumachen brauchen. Du bist einzigartig und es ist als ob
Gott zu dir sagt: „This is your time!“. Sei dabei und schau
wie ER dich verändern kann.
Anmeldung Online auf
(Info zum Jugendtreffen
www.shakeyouth.at)
180°-Weihnachtsfeier
Ein paar Tage vor dem heiligen Abend hatten wir dann
Esther & Benjamin Brestak
Jugendleitung
8 w w w. f c g - w i e n . a t
März 2013
Kultur
CD-Tipps
Du möchtest zu Ostern jemand mit einem Geschenk eine Freude machen? Dazu schlage ich euch zwei neuere Lobpreis CDs in deutscher
Sprache vor.
Viel Segen beim Reinhören und Schenken!
Eure Jacqueline
„Gott & König“
ist die jüngste Produktion aus der Lobpreisschmiede Glaubenszentrum. Aufgenommen im Rahmen einer Night of Worship im Januar
2012, fängt die Live-CD die Atmosphäre des Abends wunderbar ein
und macht von Beginn an deutlich,
dass sie sich einzig und allein zum
Ziel gesetzt hat, Gott in den Mittelpunkt zu stellen. Jedes einzelne
Lied spricht von Anbetung, persönlicher Hingabe, aber auch von dem
Wunsch nach mehr von Gott. Fast
alle Lieder stammen aus der eigenen Feder.
Die CD könnt ihr bei christlichen
Buchhandlungen bestellen oder
downloaden.
Global Project
9 Sprachen + 9 Alben = 1 Projekt
Mit dem „Global Project“ fügt
Hillsong eigene Tochtergemeinden in ihre Musikarbeit mit ein.
Weltweit erscheint das Album
daher parallel in neun Sprachen. Dafür wurden englische
Original-Songs in die jeweilige Landessprache der beteiligten Gemeinden übertragen. Das
„Global Project“ eint so die verschiedenen „Hillsong“ Kirchen mit
einem gemeinsamen Sound. Gleichzeitig bringt aber jede Gruppierung ihren eigenen Farbton ein. Nämlich mit eigenen Sängern und
in ihrer eigene Sprache. In Deutschland wirkt unter anderem Sara
Lorenz mit.
Auch diese Aufnahme könnt ihr bei christlichen Buchhandlungen
bestellen oder direkt unter www.hillsongmusic.com downloaden.
Monatsspruch für März
Gott aber ist nicht ein Gott der Toten,
sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.
quergedacht thcadegreuq
Sadduzäer oder Pharisäer?
Es erscheint mir geradezu paradox,
dass ausgerechnet diese beiden Gruppen im Christentum überlebt haben.
Noch dazu, wenn man aus dem Neuen Testament erfährt, dass sich Jesus
gerade mit diesen beiden Fraktion am
Häufigsten gestritten hat. Was meine
ich damit?
Die Sadduzäer waren zu Jesus Zeiten die Oberschicht, sie stellten die
Mehrheit im jüdischen Rat, meistens
auch den Oberpriester, waren gebildet,
wohlhabend. Und sie hatten so ihre
Probleme mit manchen Aussagen aus
dem Alten Testament. Hätte man einen
Sadduzäer gefragt, wie er zu dem Leben nach dem Tod steht, hätte er sich
sichtlich gewunden, weil er nicht daran glaubte. Die Pharisäer hingegen waren eine Bewegung aus dem einfachen
Volk. Doch in der Bibel sieht man auch,
dass Jesus genügend Kritik an den Pharisäern hatte. Jesus beschuldigte sie
mehrmals, dass sie zwar jeden Buchstaben und Beistrich der Heiligen Schrift
befolgten, ihre Herzen jedoch verhärtet
seien. Heutzutage würde man zu den
Sadduzäern wohl Liberale und zu Pharisäern Konservative sagen.
Ganze Konfessionen, ganze Gemeinden sind in vielen Fragen zerstritten.
Manche vertreten die Meinung, dass es
wichtiger ist, gnädig zu sein, denn an
mitunter umstrittenen Aussagen festzuhalten. Hier liegt die Gefahr darin, dass
man seine christliche Identität verliert,
wenn man sich in nichts mehr unterscheidet. Andere halten den Standpunkt dagegen, dass man jedes Wort
der Bibel befolgen soll. Sehr oft endet
es jedoch damit, dass man den Sünder
gleich mitsamt der Sünde verstößt. Interessant ist es jedoch nachzulesen, wie
Jesus mit diesem für uns Menschen so
offensichtlich unlösbaren Zwiespalt
umgegangen ist.
SAMI
Lukas 20,38
März 2013
w w w. f c g - w i e n . a t
9
Hauskreise
halbgasse
Da teilweise die Gastgeber wechseln,
bitte jeweils vorher anrufen!
1020 Wien Große Schiffgasse 3/2
José Martinez (0699 / 81 85 24 20)
DO. 19:00
1030 Wien jeden 2. DO. 19:30
Obere Weißgerberstr. 11/1/17
Norbert Lemke (0664 / 838 50 46)
1070 Wien SA. 18:00
Halbgasse 17, 2. Stock, Russischer Hauskreis
David Movsesian (0699 / 12 08 81 20)
1070 Wien
DO. 9:30
Halbgasse 17, 1. Stock, Eltern-Kind-Gruppe „Die Frösche“
Eva Grader (0680 / 318 93 69)
1070 Wien
Halbgasse 17, Teestube, Brasilianischer Hauskreis
Moriza Ramos-Duchacek (0699 / 19 22 25 30)
1090 Wien
Grünentorgasse 31/8
Asako Hosoki (0699 / 19 46 99 00)
Hans Han (0699 / 11 70 79 92)
Walter Bartl (0676 / 609 01 53)
SA. 18:00
jeden 2. MI. 19:00
1120 Wien
jeden 2. MI. oder DO. 19:00
Hofbauergasse 6/305
Samuel Mayrl (0676 / 370 00 55)
Michael Schindler (0650 / 383 84 22)
1140 Wien
Mondweg 31/11/4
Johannes Mayrl (0664 / 300 46 12)
Christian Koreny (0699 / 19 24 57 68)
jeden 2. FR. 19:00
PLUS
1140 Wien
Felbigergasse 113/2
Michael Stur (0676 / 831 46 10 00)
DO. 19:30
1160 Wien
Lorenz Mandlgasse 46/2
Rosemarie Koreny (01 / 982 02 16)
DO. 19:00
1190 Wien
Pyrkergasse 33/1/14
Peter Giller (0664 / 854 55 42)
Stefan Kari (0676 / 553 87 99)
1190 Wien
Sollingergasse 8-12/1/3
Lea Konjicija (0650 / 500 34 89)
Jessica Dorostkar (0699 / 81 85 87 49)
Gastgeber wechselnd: Sollingergasse 8-12/1/3
oder 3. Bezirk, Rabengasse 11/601
DO. 19:15
FR. 19:00
1210 Wien
Floridusgasse 16c
Robert Zwierzina (0676 / 447 17 02)
Fam. Berchtold (01 / 271 63 07)
1210 Wien
Wolsteingasse 32
Traude Hödl (0699 / 10 41 93 78)
Jeden 2. DO. 19:00
1230 Wien
Akaziengasse 50/54/13
Lucyna Klimas (0699 / 11 04 04 74)
Barbara Cwikiel (0650 / 880 49 09)
Jeden 2. FR. 19:00
Jeden 2. DO. 15:00
2351 Wiener Neudorf
Reisenbauerring 3/3/2
Jürgen Lucas (02236 / 20 53 25)
MI. 19:00
2435 Ebergassing
Rosengasse 6
Herbert Vostriz (02234 / 740 59)
FR. 19:00
7122 Gols
Bindergasse 17
Daniel Bucur (02173 / 34 35)
Jeden 2. FR. 18:00
Gemeindegründung – FCG im Weinviertel: fcg-weinviertel.at
2000 Stockerau
Tulpenweg 11
Gottfried Wintersteiner (02266 / 627 74)
2020 Hollabrunn Gassnergasse 5
Angie Abasolo (0680 / 318 46 02)
10 w w w. f c g - w i e n . a t
FR. 19:30
DO. 19:00
März 2013
Was wo wann
Israelreise
vom 30. September bis 9. Oktober 2013
Symbolbild
Freien Christengemeinde-Pfingstgemeinde Österreich in
Zusammenarbeit mit dem Philippusdienst
Auf dem Programm steht u.a.:
-S
ee Genezareth, Bootsfahrt mit Lobpreiszeit, Berg der Seligpreisungen
- Tel Dan, Jordanquelle und Wasserfälle, Banias, Golan
-
Haifa, Berg Karmel, Kaffee und Vortrag in „House of
Light“
- Baden in den heißen Quellen in Beit She‘an, Nazareth
Village
- Gottesdienst in Beit Asaph
- Arabisch-christlicher Gottesdienst in Jerusalem
- Museum an der Klagemauer
- En Gedi, Massada, Totes Meer
- Baptist Village, Jaffa
Gesamtpreis: ca. 1.300,– Euro pro Teilnehmer.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 15 Personen.
Für weitere Auskünfte und Anmeldungen – bitte an:
Anton Bergmair, Tel.: 0049 8651 5526
E-Mail: a.bergmair@t-online.de
RECREArTION
Der Kreativurlaub vom 31. August bis 7. September 2013
Im Preis inkludiert:
Italienisch Kochen mit Richard Griesfelder, Malerei mit
Normanno Locci, Fotografie mit Profi Andreas Schleifer,
tolles Kinderprogramm mit Hanna Vuorinen, Willkommens-Party mit toskanischen Spezialitäten, morgendliche „Bildergeschichten“, Pizzaparty, Pastaparty, Porchetta-Fest.
Für weitere Auskünfte und Anmeldungen – bitte an:
Dr. Manfred Türkis, Getreidestrasse 11, 4050 Traun oder
E-Mail: richard@arteconbrio.com
Symbolbild
… auf einem entzückenden Landgut inmitten der toskanischen Hügel …
Zusätzliche Freizeitangebote: Ausflüge (San Gimignano,
Pisa, Florenz, Meer o.ä.), Weinverkostung, Besichtigung
der berühmten Pasta-Familien-Manufaktur „Martelli“,
Mountainbiking, u.v.m.
Ort: Agriturismo Diacceroni – mit Pool, Kinderspielplatz
etc.
Preis: € 349,– Erwachsene
€ 199,– Kinder von 3 bis 12; das jeweils dritte Kind einer
Familie ist kostenfrei
Kleinkinder (im Bett der Eltern oder im mitgebrachten
Kinderbettchen) gratis
März 2013
w w w. f c g - w i e n . a t 11
Termine
halbgasse
PLUS
Gottesdienste
Sonntag
3. März
Sonntag
10. März
Sonntag
17. März
Entwickle dich
nach Gottes Plan
Mitgliedschaftsnachmittag
Sonntag, 3. März 2013, 13:30 Uhr
Siegreich Leben Wochenende
16. – 17. März 2013
Gebet
jeden Dienstag
lt. Wochenzettel
Am 31. März beginnt
die Sommerzeit!
9 + 11 Uhr Gottesdienst mit Walter Bösch,
Moderation Andreas Hintennach
9 + 11 Uhr Abendmahl-Gottesdienst mit Benjamin
Brestak, Moderation Birgit Berchtold
9 + 11 Uhr Tauf-Gottesdienst mit Walter Bösch,
Moderation Wolfgang Mayrl
24. März
9 + 11 Uhr Palmsonntag-Gottesdienst
mit Arnold Allison, Moderation Birgit Berchtold
Freitag
18 Uhr Karfreitags-Gottesdienst
Sonntag
29. März
Sonntag
9 + 11 Uhr Oster–Gottesdienst mit Walter Bösch
31. März
Hauskreise
jeweils Mittwoch bis Samstag
Infos siehe Seite 10
Jugend
jeweils Freitag
Infos siehe Wochenzettel
Specials
Samstag
14 Uhr – Trauung Otmar & Susanne Marjanovic
2. März
Sonntag
Hast du deinen Sommer 2013
schon geplant?
Gemeindefreizeit
Samstag
16. März
von 29. Juni – 12. Juli 2013
in Crikvenica/Kroatien
Halte dir schon jetzt diese Tage
frei und sei dabei – bei der
diesjährigen Gemeindefreizeit!
13:30 Uhr – Mitgliedschaftsnachmittag
3. März
Dienstag
19. März
9 Uhr – Start Cleansing Stream & Siegreich Leben
Wochenende im Marienhof/Klosterneuburg
Bitte um eure rasche Anmeldung unter
office@fcg-wien.at oder Tel. 01/523 63 78
18:30 Uhr – Gemeinsames Gebet und Lobpreis
19:30 Uhr – Gemeindeversammlung
Nähere Infos folgen!
IMPRESSUM
Freie Christengemeinde, Halbgasse 17, A-1070 Wien, Tel: 01/523 63 78;
E-Mail: office@fcg-wien.at, Bank Austria BLZ 12000, Kto. 669 140 303
Redaktionsleitung + Berichte: Susanne Rodinger; Mission: Karin Betschel;
Portrait: Petra Adams; Thema: Sam Adams; Kolumne: Samuel Mayrl;
Kultur + Event: Jacqueline van den Bos; Layout: Daniel Schiek;
Homepage: Norbert Lemke, Fotos: diverse
12 w w w. f c g - w i e n . a t
März 2013
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
21
Dateigröße
5 545 KB
Tags
1/--Seiten
melden