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Leben wie andere auch - Caritas Wien

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Information
und Service
für Pfarren
aktiv in den pfarren
Ein Zuhause
schenken
In 13 Pfarren in Wien und Umgebung
bieten Ehrenamtliche seit Mitte Jänner
bis Ende März 2013 Wärmestuben an.
Dieses Angebot wurde mit Unterstützung
der diözesanen PfarrCaritas spontan
eingerichtet. Gerne können Sie die
Öffnungszeiten der Wärmestube in Ihrer
Nähe an von Kälte bedrohte Menschen
weitergeben.
PfarreAdresseÖffnungszeit
St. Johann Evangelist
Allerheiligen
Rossau
St. Paul PAHO
Schönbrunn-Vorpark
St. Michael
Sandleiten
Schottenpfarre
Inzersdorf Neustift
Ober St. Veit
Schwechat
Altsimmering
Erlöserkirche & Mauer
In Demut achte einer
den anderen.
P.b.b., Verlagspostamt
1170 Wien
CI 289 02Z032953M
Phil 2,3
caritas stellt sich vor
Wärmestuben in den
Pfarren geöffnet
Die Wärmestuben der Pfarren sind
ein schützender Zufluchtsort im kalten
Winter und stehen allen Menschen,
egal welcher Herkunft offen. Die Pfarren
bieten eine warme Aufenthaltsmöglichkeit, Platz zum Ausruhen, einfache
Verköstigung und ein offenes Ohr für
die Sorgen und Nöte der Gäste.
Nummer
419
Februar 2013
aktiv
1100 Wien, Keplerplatz 6
1200 Wien, Vorgartenstraße 56
1090 Wien, Müllnergasse 6A
1100 Wien, Jura Soyfer Gasse 5
1150 Wien, Winckelmannstraße 34
1010 Wien, Habsburgergasse 12
1160 Wien, Sandleitengasse 53
1010 Wien, Freyung 6
1230 Wien, Don Bosco Gasse 14
1130 Wien, Wolfrathplatz 1
2320 Schwechat, Hauptplatz 5
1110 Wien, Kobelgasse 24
1230 Wien, Endresstraße 57a
Mo 10-17 h
Mo 10-17 h
Mo 10-17 h
Di 10-17 h
Di 10-17 h
Mi 10-17 h
Mi 10-17 h
Mi 10-17 h
Do 10-17 h
Do 10-17 h
Fr 10-17 h
Fr 10-16 h
Fr 10-15 h
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Büro der PfarrCaritas:
T 01 51552-3648 oder E barbara.filek@caritas-wien.at
Im Februar lenkt die Caritas den
Blick auf Kinder in den ärmsten
Ländern Europas und zeigt, wie
Sie mit Spenden helfen können.
Wir bitten die Pfarren am 17. Februar
im Gottesdienst, auf die Not der Kinder
in Ländern wie Albanien, Weißrussland,
Rumänien, Ukraine oder der Republik
Moldau hinzuweisen. Mit Ihren Spenden
kann Kindern eine liebevolle Betreuung
in einem Kindertageszentrum, ein Platz
in einem Waisenhaus oder ausreichend
zu essen gegeben werden. Das sind
die ersten Schritte, damit Kinder wieder
Kraft und Hoffnung tanken können.
Die Gottesdienstunterlage können Sie
auf unserer Webseite downloaden
www.pfarrcaritas.at oder unter
T 01 515 52-3678 telefonisch bestellen.
Ein herzliches Dankeschön für
196.994 Euro, die am Caritassonntag
für die Inlandshilfe der Caritas Wien
gesammelt wurden. Am selben Tag
haben 125 Pfarren insgesamt 20.000
Rosenherzen an die KirchenbesucherInnen ausgeteilt. Die Rosenherzen
luden jeden Einzelnen ein, sich der
vielfältigen Bedeutung von Caritas
bewusst zu werden und eine konkrete
Tat der Nächstenliebe im persönlichen
Umfeld umzusetzen.
Leben wie andere auch
Die Arche Mühlbach
Basierend auf der UN – Konvention
für die Rechte von Menschen mit
Behinderung, gilt es, den daraus
resultierenden Erfordernissen nach
inklusiven Lebens- und Arbeitssituationen für diese Personengruppe gerecht
zu werden. Mit der Entstehung des
Arbeitsprojekts „Die Arche Mühlbach“
zur Erhaltung und Weiterzucht gefährdeter Nutztierrassen wird für Menschen mit
intellektueller Behinderung ein arbeitsplatzgerechtes Beschäftigungsangebot
geschaffen.
„Die Arche Mühlbach“ entstand am
Gelände der Tagesstätte und des
Wohnhauses Mühlbach, die zu den
Caritas Behinderteneinrichtungen der
Region Hollabrunn/Laa gehören. Nach
umfangreichen Vorarbeiten startete das
Arbeitsprojekt im Frühjahr 2012 mit
Mangalitzaschweinen, Sulmtaler
Hühnern, Wachteln und Pommernenten.
Der Fokus der täglichen Arbeit liegt
auf Tätigkeiten wie dem Einkauf von
Futtermitteln, der Fütterung der Tiere,
der Instandhaltung und Sauberhaltung
der Gehege sowie der Weiterverarbeitung der Produkte.
Die KlientInnen der Arche Mühlbach
erledigen die anfallenden Tätigkeiten
mit Unterstützung einer BetreuerIn
weitgehend selbstständig.
Die Darstellung von Arbeitsabläufen
in unterstützter Kommunikation
sowie gemeinsame Besprechungen
in der Gruppe während des Tages
ermöglichen den KlientInnen die
Arbeitsaufgaben eigenverantwortlich zu
erledigen. „Das Eierverkaufen macht
mir besonders Spaß!“, betont eine
Klientin der Arche. Der Ab-Hof-Verkauf
sowie die Auslieferung von Eiern in
die umliegenden Gemeinden bietet
KlientInnen die Möglichkeit einer inklusiven Beschäftigung – ein gelungenes
Projekt!
Kontakt:
Sabine Holzinger
Leiterin Behinderteneinrichtungen
Mühlbach
Tagesstätte Mühlbach
3473 Mühlbach am Manhartsberg 4
T 02957 522
Spendenkonto:
RBI 40 40 50 050,
BLZ 31 000
Kennwort: Tagesstätte Mühlbach
Impressum
Redaktion: Caritas in der Pfarre,
Barbara Binder und Kerstin Schultes
Texte: Otto Lambauer, Gudrun Gusel, Gerit
Brandner, Thomas Krottendorfer, Sabine
Holzinger, Kerstin Schultes, Barbara Binder
Fotos: Lukas Beck, Stefanie Steindl, Caritas
Stephansplatz 6, 1010 Wien
Tel 01 515 52-3678, Fax 01 515 52-2677
pfarr-caritas@caritas-wien.at
Erscheinungsort: Wien, Verlagspostamt 1170
Wien; Medieninhaber, Herausgeber, Verleger:
Caritas Erzdiözese Wien, Albrechtskreithgasse
19-21, 1160 Wien.
Caritas-Informationszeitung
02Z032953M, Nr. 419
PS
Sollten Sie das aktiv nicht weiterhin erhalten
wollen, senden Sie bitte eine formlose
Nachricht mit „aktiv: nein, danke“ per
E-Mail oder Fax an die Redaktionsadresse!
www.pfarrcaritas.at
Spendenkonto:
RBI 40 40 50 050
BLZ 31 000
Kurz vor Weihnachten holen wir Sachspenden in einer Volksschulklasse in
Wien ab. Kinder einer 4. Klasse sammeln
Hygieneartikel und Spielsachen für
Kinder des Hauses Amadou, einem
Flüchtlingshaus der Caritas. Ich erzähle
den Kindern eine Geschichte zum
Thema Flucht. Die Kinder sitzen im Kreis
um mich herum, sie hören zu, sie fragen,
sie lachen, sie plaudern miteinander.
Manche sind ruhiger, manche lauter,
manche aufgeweckter, manche
zurückhaltender. Es geht lebendig zu
im Klassenzimmer, ganz normale Kinder
eben.
Die Klasse, die wir an diesem Vormittag
besuchen, ist eine sogenannte Integrationsklasse. Das heißt, hier werden Kinder
mit und ohne Behinderung gemeinsam
unterrichtet. Wenn wir diese Information
im Vorfeld nicht erhalten hätten, wäre
uns das in der halben Stunde nicht
aufgefallen. Aufgefallen sind uns 20
fröhliche Kinder im Alter zwischen 9
und 10 Jahren, die im nächsten Jahr die
Volksschule verlassen werden, und ein
paar Schritte weiter in die Welt hinaus
machen werden. 20 verschiedene
Kinder, die verschiedene Lebenswege
gehen werden - mit hoffentlich ganz
viel Zukunft.
Es ist normal, verschieden zu sein!
So steht es im Leitbild des Bereiches
„Menschen mit Behinderungen“ der
Caritas der Erzdiözese Wien. Mit dieser
Ausgabe des Caritas aktiv möchten
wir Ihnen die Arbeit dieses Bereiches
ein Stück weit vorstellen. Gleichzeitig
möchten wir Ihnen das Miteinander von
Menschen mit und ohne Behinderung
ans Herz legen. Delegieren wir dieses
Thema nicht nur an professionelle
Einrichtungen und Organisationen,
sondern machen wir auch unsere
Pfarrgemeinden zu Orten, an denen
niemand aufgrund von Beeinträchtigungen ausgeschlossen wird. Das umfasst
ganz praktisch Barrierefreiheit und eine
behindertengereichte Ausstattung
unserer Pfarren ebenso wie die Offenheit in der Begegnung jedes/r Einzelnen
von uns. Gehen wir einen Weg des
Miteinander, zu dem wir alle etwas
beitragen können.
Kerstin Schultes
Termine
expertInnen im gespräch
Alt werden mitten im Leben
Caritas-Tag im Vikariat Süd
Sa, 16. Februar 2013, 9-14 h
Unsere gemeinsame
Reise
1700 Menschen mit
Behinderung haben wir
2012 in den Einrichtungen
der Caritas unterstützt.
Dabei reicht unser Angebot von der
Begleitung von Familien mit Kindern
bis zur Betreuung von SeniorInnen
in Wohngruppen, vom Angebot sinnvoller Beschäftigung für Menschen mit
sogenannter „schwerer Behinderung“
bis zur Unterstützung von Menschen
bei der Arbeit in Firmen des ersten
Arbeitsmarktes. Wir helfen Jugendlichen
mit Behinderung dabei, eine berufliche
Qualifizierung zu erlangen, entweder in
einer unserer beiden Qualifizierungseinrichtungen, oder auf einem integrativen
Lehrplatz.
Menschen mit Behinderung tragen in
unseren Tagesstätten zur Erhaltung
alter Tierrassen bei, sie renovieren
Segelboote, pflegen Parkanlagen,
unterstützen alte Menschen in Seniorenhäusern, erzeugen vielfältige Geschenkartikel, produzieren Marmeladen oder
Kosmetikartikel, sie arbeiten auf
unserem Biobauernhof, freuen sich
über Gäste im von ihnen geführten
Kaffeehaus, die Liste ließe sich noch
vielfach fortsetzen. MitarbeiterInnen
der Caritas unterstützen Menschen
mit Behinderung in Wohngruppen und
Einzelwohnungen.
Bei all unseren Angeboten orientieren
wir uns an 6 Leitsätzen:
unterstützen Kinder mit Behinderung
dabei, gemeinsam mit nicht behinderten
Kindern einen Segelkurs zu besuchen.
Menschen mit Behinderung werden
bei Entscheidungen mit einbezogen
und nehmen an Sitzungen der Leitungsteams teil.
Ich kann es. Wir wollen die unterschiedlichen Talente der Menschen
stärken. Für Personen mit besonderen
künstlerischen Fähigkeiten haben wir
im letzten Jahr in Wien das Atelier 10 im
neuen „Kunstzentrum Ankerbrotfabrik“
gegründet.
Ganz persönlich. Menschen mit
Behinderung haben ein Recht auf
Privatleben und Partnerschaft. Dabei
erhalten sie von uns Unterstützung und
Beratung, wenn sie dies wollen und
benötigen.
Selbstbestimmt leben. Caritas
MitarbeiterInnen unterstützen dabei,
eigene Lebenswege zu erproben,
Wünsche äußern zu können, Lebensziele zu erreichen, und das möglichst
individuell und vielfältig.
Dies sind nur einige Beispiele, die
zeigen, wie wir unsere Leitsätze
umsetzen. Unser Ziel ist, Menschen mit
Behinderung einen gleichberechtigten
Platz in der Gesellschaft zu geben. Eine
Vielfaltsgesellschaft, das ist das Ziel
unserer gemeinsamen Reise, auf die
wir uns jeden Tag aufs Neue begeben.
Information und Anmeldung unter:
02622 29131-5051 oder
vikariat.sued@edw.or.at
Februarkollekte für Osteuropa
So, 17. Februar 2013
KlientInnen/Gäste aus
Tschetschenien
Umgang und generelle Situation
Di, 19. Februar 2013, 18-21 h
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 603
Jakob Kern, 1010 Wien
Frauenhandel in Österreich
Ein Informationsabend in Kooperation mit
den Salvatorianern
Di, 12. März 2013, 18-20 h
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 602,
1010 Wien
Grundkurs für Besuchsdienste
Für PfarrmitarbeiterInnen, die Menschen
besuchen oder damit starten wollen
Mo, 8., 15. und 22. April, 18-21 h
1. Abend: Der Mensch im Alter
2. Abend: Kommunikation
3. Abend: Besuche in Lebenskrisen,
rechtliche und organisatorische
Grundlagen
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 601,
1010 Wien
Caritas in der Pfarre
zum Thema: Rechtsberatung
Informationen von der neuen Caritas
Einrichtung für die pfarrliche Caritasarbeit
Behindert ist, wer behindert wird.
Wer nicht lesen kann, muss nicht von
Information ausgeschlossen sein.
Deshalb entwickeln wir erklärende
Bilder und Piktogramme und schreiben
wichtige Texte in sogenannter „Leichter
Sprache“.
Ich bin dabei.
Wir veranstalten Ferienaktionen für
Kinder mit und ohne Behinderung,
Ort Bildungszentrum St. Bernhard,
Domplatz 1, 2700 Wr. Neustadt
Mi, 17. April 2013, 18-21 h
Ort Stephansplatz 3, Clemenssaal,
1010 Wien
Otto Lambauer, Grundlagen,
Bereich Menschen mit Behinderung
modell
Die Bereicherung
wahrnehmen
Seit 17 Jahren ist Renate Trauner als
Behindertenseelsorgerin in den Caritaseinrichtungen der Region Retz beruflich
tätig. Dies umfasst die seelsorgliche
Begleitung von Menschen mit Behinderungen und deren BetreuerInnen.
Seit 5 Jahren ist Frau Trauner auch für
die Behindertenseelsorge in der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese für
Vernetzungsaufgaben tätig.
Die Menschen mit Behinderung kommen
gerne zu den religiösen Einheiten
(Religions-, Sing- und Gebetsstunden)
und zu Einzelgesprächen. Weiters
wirken sie im inklusiven Chor RhythMix,
bei Wallfahrten und bei hausinternen
Veranstaltungen, wie dem Krippenspiel
am Heiligen Abend, mit. Im Einzelgespräch stehen oft Trauer und Abschied
im Mittelpunkt. Wenn ein Bewohner
einen geliebten Menschen verliert, ein
vertrauter Betreuer oder Mitbewohner
aus der Wohngemeinschaft oder der
Werkstatt ausscheidet oder der Betroffene spürt, dass seine Fähigkeiten altersoder krankheitsbedingt abnehmen, dann
ist dies ein großer Schmerz.
Inklusion in der Pfarre Retz
Regelmäßig nehmen BewohnerInnen
am Pfarrgottesdienst teil. Beim Wochentagsgottesdienst beteiligen sich die
Menschen mit Behinderung auch mit
ihren Liedern und Instrumenten (Klanghölzer, Triangel, etc.). Einmal im Monat
gestaltet der inklusive Chor RhythMix die
heilige Messe mit. Menschen mit Behinderung übernehmen auch den Dienst
des Absammelns und ministrieren beim
Begräbnis. Sie helfen auch gern beim
Pfarrfest mit. Dieses Miteinander in Retz
ist eine Bereicherung für alle Beteiligten.
Am internationalen Tag der Menschen
mit Behinderung (3.12.) gestalten
behinderte Menschen den Mittagsgottesdienst im Stephansdom. Die
Rückmeldungen dazu sind meist sehr
positiv: „Die blinde Lektorin hat nicht
in das Buch, sondern uns angeschaut,
dabei sind ihre Fingerkuppen mit einer
scheinbaren Leichtigkeit über das Blatt
gehuscht, das hat mich beeindruckt!“
„Der Ministrant mit Down Syndrom hat
durch sein kleines Hoppala und sein
Lachen darüber sehr viel Herzlichkeit
in den Gottesdienst gebracht!“
Rund 10% der Bevölkerung sind Menschen mit Behinderung. „Das heißt für
uns, dass in jeder Pfarre behinderte
Menschen leben. Wir müssen aufmerksam sein, sie wahrnehmen und auf sie
zugehen. Gemeinsam mit ihnen können
wir entdecken, wie sie sich einbringen
können. Wenn uns dies gelingt, wird es
für jeden einzelnen eine Bereicherung
sein“, so Renate Trauner.
Barbara Binder bedankt sich für das
Interview.
Der Zukunft
entgegenlaufen
Arbeiten wie
andere auch
Erfrischende Kooperation
Physiotherapie für Kinder mit
Behinderungen
In den Tagesstätten der Caritas für
Menschen mit Behinderung werden
vielfältige Produkte angeboten. Hier ein
Beispiel aus der Tagesstätte Lanzendorf.
Dort arbeiten 110 Menschen nach ihren
Möglichkeiten, Fähigkeiten und Bedürfnissen. Im hauseigenen Shop werden
die Produkte donnerstags von 10-15 Uhr
verkauft.
Seit Jahrzehnten besteht die abwechslungsreiche Kooperation der Pfarre
Röschitz, konkret deren Jugendgruppe,
mit den Caritas Behinderteneinrichtungen in Retz und Unternalb.
In der Umgebung der Stadt Drohobych
in der Westukraine leben 600 Kinder
mit Behinderungen. Alleinerziehende
Eltern, die ihre Kinder nicht in staatliche
Heime geben wollen, haben es besonders schwer. 120 Euro Pflegegeld pro
Monat reichen oft kaum zum Überleben.
Für Therapien bleibt dann gar kein Geld
übrig.
Deshalb bietet die Caritas im Zentrum
der Barmherzigkeit in Drohobych jetzt
Heilmassagen und materielle Unterstützung für 50 Kinder aus armen Familien
an. Die Sozialarbeiterinnen des Zentrums bringen den bedürftigen Familien
Lebensmittel- und Hygienepakete,
Medikamente und Windeln vorbei und
helfen den Familien, ihre Alltagsprobleme zu bewältigen. Im Sommer wird für
12 Kinder mit Zerebralparese ein Sanatoriumsaufenthalt am Meer organisiert.
Gesamtprojektkosten/Jahr: € 10.000
Behandlungszyklus mit 30 Massagestunden für ein Kind: € 100
Ein Lebensmittelpaket: € 12,50
RBI 40 40 50 050, BLZ 31000
Kennwort: REHA für Kinder mit
Behinderungen, Drohobych
Für nähere Informationen:
E gudrun.gusel@caritas-wien.at
T 01 878 12-313
In der Seniorentagesstätte werden
beispielsweise saisonal Marmeladen
produziert. Sehr gern häkeln und
stricken die SeniorInnen auch. Hier
entstanden im vergangenen Jahr
Hauben. In der Holz- und Dekogruppe
werden gemeinsam z. B. Holztiere
hergestellt, bei denen die Frauen und
Männer in die verschiedenen Arbeitsschritte, Schleifen, Bemalen, Lackieren,
eingebunden sind.
Das Betriebsteam produziert verschiedene Öle, Gewürzmischungen
und Sirupe. Außerdem gibt es am
Donnerstag von 13.30-15.30 Uhr einen
Kaffehausbetrieb mit selbst gebackenen
Kuchen, sowie herzhaften Snacks. Den
Gästeservice übernehmen größtenteils
die dort arbeitenden Männer und
Frauen.
Zu finden in:
2326 Lanzendorf,
Obere Hauptstraße 35-37
T 02235 47731-202
E gerit.brandner@caritas-wien.at
Sogenannte Basisausstattung ist die
jährliche Naturaliensammlung, die die
Jugendgruppe für die Behinderteneinrichtungen im November durchführt.
Röschitzer Haushalte werden gebeten,
einen Beitrag für die Behinderteneinrichtungen zu geben. Der Jugendchor
macht sich zudem seit einigen Jahren
in der Adventszeit auf den Weg nach
Klosterneuburg Kierling, um dort in
einer Benefizaktion für die Behinderteneinrichtungen zu singen. Nach dem
mitgestalteten Adventgottesdienst wird
Glühwein gegen eine Spende ausgeschenkt, Christbäume werden verkauft,
und deren Erlös kommt ebenso mit 15%
dieser Aktion zu Gute.
Im Rahmen der vorletzten Aktion 72 h
ohne Kompromiss schenkte die Jugendgruppe Röschitz der Einrichtung zudem
Zeit und engagierte sich für die vorgeschlagenen Projekte der Einrichtungen.
Das Jubiläumsjahr „30 Jahre Behinderteneinrichtung Retz“ und „25 Jahre
Bauernhof Unternalb“ wurde gemeinsam
gefeiert, nicht nur mit einer Spendenübergabe, sondern auch mit einem Benefizkonzert der Musikkapelle Röschitz.
2013 beginnt mit einer neuen Idee:
Gemeinsam mit einem Partner, konkret
der Generali Versicherung, wird die
Jugendgruppe Röschitz einen Holzspalter für die Werkstätten finanzieren.
In den Wintermonaten arbeiten einige
Werkstätten im Wald und bereiten Holz
auf, das in weiterer Folge verkauft wird.
Der Holzspalter stellt ein notwendiges
Gerät für die berufliche Vorbereitung der
KlientInnen auf einen Arbeitsplatz am
ersten Arbeitsmarkt dar.
Eine traditionelle und dennoch so
erfrischende Kooperation, die jungen
Menschen spürbare Freude bereitet
und die von hohem materiellem, vor
allem aber sozialem Wert ist, in den
zahlreichen Begegnungen von
Menschen mit und ohne Behinderung.
Bericht aus der Pfarre Röschitz
Termine
expertInnen im gespräch
Alt werden mitten im Leben
Caritas-Tag im Vikariat Süd
Sa, 16. Februar 2013, 9-14 h
Unsere gemeinsame
Reise
1700 Menschen mit
Behinderung haben wir
2012 in den Einrichtungen
der Caritas unterstützt.
Dabei reicht unser Angebot von der
Begleitung von Familien mit Kindern
bis zur Betreuung von SeniorInnen
in Wohngruppen, vom Angebot sinnvoller Beschäftigung für Menschen mit
sogenannter „schwerer Behinderung“
bis zur Unterstützung von Menschen
bei der Arbeit in Firmen des ersten
Arbeitsmarktes. Wir helfen Jugendlichen
mit Behinderung dabei, eine berufliche
Qualifizierung zu erlangen, entweder in
einer unserer beiden Qualifizierungseinrichtungen, oder auf einem integrativen
Lehrplatz.
Menschen mit Behinderung tragen in
unseren Tagesstätten zur Erhaltung
alter Tierrassen bei, sie renovieren
Segelboote, pflegen Parkanlagen,
unterstützen alte Menschen in Seniorenhäusern, erzeugen vielfältige Geschenkartikel, produzieren Marmeladen oder
Kosmetikartikel, sie arbeiten auf
unserem Biobauernhof, freuen sich
über Gäste im von ihnen geführten
Kaffeehaus, die Liste ließe sich noch
vielfach fortsetzen. MitarbeiterInnen
der Caritas unterstützen Menschen
mit Behinderung in Wohngruppen und
Einzelwohnungen.
Bei all unseren Angeboten orientieren
wir uns an 6 Leitsätzen:
unterstützen Kinder mit Behinderung
dabei, gemeinsam mit nicht behinderten
Kindern einen Segelkurs zu besuchen.
Menschen mit Behinderung werden
bei Entscheidungen mit einbezogen
und nehmen an Sitzungen der Leitungsteams teil.
Ich kann es. Wir wollen die unterschiedlichen Talente der Menschen
stärken. Für Personen mit besonderen
künstlerischen Fähigkeiten haben wir
im letzten Jahr in Wien das Atelier 10 im
neuen „Kunstzentrum Ankerbrotfabrik“
gegründet.
Ganz persönlich. Menschen mit
Behinderung haben ein Recht auf
Privatleben und Partnerschaft. Dabei
erhalten sie von uns Unterstützung und
Beratung, wenn sie dies wollen und
benötigen.
Selbstbestimmt leben. Caritas
MitarbeiterInnen unterstützen dabei,
eigene Lebenswege zu erproben,
Wünsche äußern zu können, Lebensziele zu erreichen, und das möglichst
individuell und vielfältig.
Dies sind nur einige Beispiele, die
zeigen, wie wir unsere Leitsätze
umsetzen. Unser Ziel ist, Menschen mit
Behinderung einen gleichberechtigten
Platz in der Gesellschaft zu geben. Eine
Vielfaltsgesellschaft, das ist das Ziel
unserer gemeinsamen Reise, auf die
wir uns jeden Tag aufs Neue begeben.
Information und Anmeldung unter:
02622 29131-5051 oder
vikariat.sued@edw.or.at
Februarkollekte für Osteuropa
So, 17. Februar 2013
KlientInnen/Gäste aus
Tschetschenien
Umgang und generelle Situation
Di, 19. Februar 2013, 18-21 h
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 603
Jakob Kern, 1010 Wien
Frauenhandel in Österreich
Ein Informationsabend in Kooperation mit
den Salvatorianern
Di, 12. März 2013, 18-20 h
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 602,
1010 Wien
Grundkurs für Besuchsdienste
Für PfarrmitarbeiterInnen, die Menschen
besuchen oder damit starten wollen
Mo, 8., 15. und 22. April, 18-21 h
1. Abend: Der Mensch im Alter
2. Abend: Kommunikation
3. Abend: Besuche in Lebenskrisen,
rechtliche und organisatorische
Grundlagen
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 601,
1010 Wien
Caritas in der Pfarre
zum Thema: Rechtsberatung
Informationen von der neuen Caritas
Einrichtung für die pfarrliche Caritasarbeit
Behindert ist, wer behindert wird.
Wer nicht lesen kann, muss nicht von
Information ausgeschlossen sein.
Deshalb entwickeln wir erklärende
Bilder und Piktogramme und schreiben
wichtige Texte in sogenannter „Leichter
Sprache“.
Ich bin dabei.
Wir veranstalten Ferienaktionen für
Kinder mit und ohne Behinderung,
Ort Bildungszentrum St. Bernhard,
Domplatz 1, 2700 Wr. Neustadt
Mi, 17. April 2013, 18-21 h
Ort Stephansplatz 3, Clemenssaal,
1010 Wien
Otto Lambauer, Grundlagen,
Bereich Menschen mit Behinderung
modell
Die Bereicherung
wahrnehmen
Seit 17 Jahren ist Renate Trauner als
Behindertenseelsorgerin in den Caritaseinrichtungen der Region Retz beruflich
tätig. Dies umfasst die seelsorgliche
Begleitung von Menschen mit Behinderungen und deren BetreuerInnen.
Seit 5 Jahren ist Frau Trauner auch für
die Behindertenseelsorge in der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese für
Vernetzungsaufgaben tätig.
Die Menschen mit Behinderung kommen
gerne zu den religiösen Einheiten
(Religions-, Sing- und Gebetsstunden)
und zu Einzelgesprächen. Weiters
wirken sie im inklusiven Chor RhythMix,
bei Wallfahrten und bei hausinternen
Veranstaltungen, wie dem Krippenspiel
am Heiligen Abend, mit. Im Einzelgespräch stehen oft Trauer und Abschied
im Mittelpunkt. Wenn ein Bewohner
einen geliebten Menschen verliert, ein
vertrauter Betreuer oder Mitbewohner
aus der Wohngemeinschaft oder der
Werkstatt ausscheidet oder der Betroffene spürt, dass seine Fähigkeiten altersoder krankheitsbedingt abnehmen, dann
ist dies ein großer Schmerz.
Inklusion in der Pfarre Retz
Regelmäßig nehmen BewohnerInnen
am Pfarrgottesdienst teil. Beim Wochentagsgottesdienst beteiligen sich die
Menschen mit Behinderung auch mit
ihren Liedern und Instrumenten (Klanghölzer, Triangel, etc.). Einmal im Monat
gestaltet der inklusive Chor RhythMix die
heilige Messe mit. Menschen mit Behinderung übernehmen auch den Dienst
des Absammelns und ministrieren beim
Begräbnis. Sie helfen auch gern beim
Pfarrfest mit. Dieses Miteinander in Retz
ist eine Bereicherung für alle Beteiligten.
Am internationalen Tag der Menschen
mit Behinderung (3.12.) gestalten
behinderte Menschen den Mittagsgottesdienst im Stephansdom. Die
Rückmeldungen dazu sind meist sehr
positiv: „Die blinde Lektorin hat nicht
in das Buch, sondern uns angeschaut,
dabei sind ihre Fingerkuppen mit einer
scheinbaren Leichtigkeit über das Blatt
gehuscht, das hat mich beeindruckt!“
„Der Ministrant mit Down Syndrom hat
durch sein kleines Hoppala und sein
Lachen darüber sehr viel Herzlichkeit
in den Gottesdienst gebracht!“
Rund 10% der Bevölkerung sind Menschen mit Behinderung. „Das heißt für
uns, dass in jeder Pfarre behinderte
Menschen leben. Wir müssen aufmerksam sein, sie wahrnehmen und auf sie
zugehen. Gemeinsam mit ihnen können
wir entdecken, wie sie sich einbringen
können. Wenn uns dies gelingt, wird es
für jeden einzelnen eine Bereicherung
sein“, so Renate Trauner.
Barbara Binder bedankt sich für das
Interview.
Der Zukunft
entgegenlaufen
Arbeiten wie
andere auch
Erfrischende Kooperation
Physiotherapie für Kinder mit
Behinderungen
In den Tagesstätten der Caritas für
Menschen mit Behinderung werden
vielfältige Produkte angeboten. Hier ein
Beispiel aus der Tagesstätte Lanzendorf.
Dort arbeiten 110 Menschen nach ihren
Möglichkeiten, Fähigkeiten und Bedürfnissen. Im hauseigenen Shop werden
die Produkte donnerstags von 10-15 Uhr
verkauft.
Seit Jahrzehnten besteht die abwechslungsreiche Kooperation der Pfarre
Röschitz, konkret deren Jugendgruppe,
mit den Caritas Behinderteneinrichtungen in Retz und Unternalb.
In der Umgebung der Stadt Drohobych
in der Westukraine leben 600 Kinder
mit Behinderungen. Alleinerziehende
Eltern, die ihre Kinder nicht in staatliche
Heime geben wollen, haben es besonders schwer. 120 Euro Pflegegeld pro
Monat reichen oft kaum zum Überleben.
Für Therapien bleibt dann gar kein Geld
übrig.
Deshalb bietet die Caritas im Zentrum
der Barmherzigkeit in Drohobych jetzt
Heilmassagen und materielle Unterstützung für 50 Kinder aus armen Familien
an. Die Sozialarbeiterinnen des Zentrums bringen den bedürftigen Familien
Lebensmittel- und Hygienepakete,
Medikamente und Windeln vorbei und
helfen den Familien, ihre Alltagsprobleme zu bewältigen. Im Sommer wird für
12 Kinder mit Zerebralparese ein Sanatoriumsaufenthalt am Meer organisiert.
Gesamtprojektkosten/Jahr: € 10.000
Behandlungszyklus mit 30 Massagestunden für ein Kind: € 100
Ein Lebensmittelpaket: € 12,50
RBI 40 40 50 050, BLZ 31000
Kennwort: REHA für Kinder mit
Behinderungen, Drohobych
Für nähere Informationen:
E gudrun.gusel@caritas-wien.at
T 01 878 12-313
In der Seniorentagesstätte werden
beispielsweise saisonal Marmeladen
produziert. Sehr gern häkeln und
stricken die SeniorInnen auch. Hier
entstanden im vergangenen Jahr
Hauben. In der Holz- und Dekogruppe
werden gemeinsam z. B. Holztiere
hergestellt, bei denen die Frauen und
Männer in die verschiedenen Arbeitsschritte, Schleifen, Bemalen, Lackieren,
eingebunden sind.
Das Betriebsteam produziert verschiedene Öle, Gewürzmischungen
und Sirupe. Außerdem gibt es am
Donnerstag von 13.30-15.30 Uhr einen
Kaffehausbetrieb mit selbst gebackenen
Kuchen, sowie herzhaften Snacks. Den
Gästeservice übernehmen größtenteils
die dort arbeitenden Männer und
Frauen.
Zu finden in:
2326 Lanzendorf,
Obere Hauptstraße 35-37
T 02235 47731-202
E gerit.brandner@caritas-wien.at
Sogenannte Basisausstattung ist die
jährliche Naturaliensammlung, die die
Jugendgruppe für die Behinderteneinrichtungen im November durchführt.
Röschitzer Haushalte werden gebeten,
einen Beitrag für die Behinderteneinrichtungen zu geben. Der Jugendchor
macht sich zudem seit einigen Jahren
in der Adventszeit auf den Weg nach
Klosterneuburg Kierling, um dort in
einer Benefizaktion für die Behinderteneinrichtungen zu singen. Nach dem
mitgestalteten Adventgottesdienst wird
Glühwein gegen eine Spende ausgeschenkt, Christbäume werden verkauft,
und deren Erlös kommt ebenso mit 15%
dieser Aktion zu Gute.
Im Rahmen der vorletzten Aktion 72 h
ohne Kompromiss schenkte die Jugendgruppe Röschitz der Einrichtung zudem
Zeit und engagierte sich für die vorgeschlagenen Projekte der Einrichtungen.
Das Jubiläumsjahr „30 Jahre Behinderteneinrichtung Retz“ und „25 Jahre
Bauernhof Unternalb“ wurde gemeinsam
gefeiert, nicht nur mit einer Spendenübergabe, sondern auch mit einem Benefizkonzert der Musikkapelle Röschitz.
2013 beginnt mit einer neuen Idee:
Gemeinsam mit einem Partner, konkret
der Generali Versicherung, wird die
Jugendgruppe Röschitz einen Holzspalter für die Werkstätten finanzieren.
In den Wintermonaten arbeiten einige
Werkstätten im Wald und bereiten Holz
auf, das in weiterer Folge verkauft wird.
Der Holzspalter stellt ein notwendiges
Gerät für die berufliche Vorbereitung der
KlientInnen auf einen Arbeitsplatz am
ersten Arbeitsmarkt dar.
Eine traditionelle und dennoch so
erfrischende Kooperation, die jungen
Menschen spürbare Freude bereitet
und die von hohem materiellem, vor
allem aber sozialem Wert ist, in den
zahlreichen Begegnungen von
Menschen mit und ohne Behinderung.
Bericht aus der Pfarre Röschitz
Termine
expertInnen im gespräch
Alt werden mitten im Leben
Caritas-Tag im Vikariat Süd
Sa, 16. Februar 2013, 9-14 h
Unsere gemeinsame
Reise
1700 Menschen mit
Behinderung haben wir
2012 in den Einrichtungen
der Caritas unterstützt.
Dabei reicht unser Angebot von der
Begleitung von Familien mit Kindern
bis zur Betreuung von SeniorInnen
in Wohngruppen, vom Angebot sinnvoller Beschäftigung für Menschen mit
sogenannter „schwerer Behinderung“
bis zur Unterstützung von Menschen
bei der Arbeit in Firmen des ersten
Arbeitsmarktes. Wir helfen Jugendlichen
mit Behinderung dabei, eine berufliche
Qualifizierung zu erlangen, entweder in
einer unserer beiden Qualifizierungseinrichtungen, oder auf einem integrativen
Lehrplatz.
Menschen mit Behinderung tragen in
unseren Tagesstätten zur Erhaltung
alter Tierrassen bei, sie renovieren
Segelboote, pflegen Parkanlagen,
unterstützen alte Menschen in Seniorenhäusern, erzeugen vielfältige Geschenkartikel, produzieren Marmeladen oder
Kosmetikartikel, sie arbeiten auf
unserem Biobauernhof, freuen sich
über Gäste im von ihnen geführten
Kaffeehaus, die Liste ließe sich noch
vielfach fortsetzen. MitarbeiterInnen
der Caritas unterstützen Menschen
mit Behinderung in Wohngruppen und
Einzelwohnungen.
Bei all unseren Angeboten orientieren
wir uns an 6 Leitsätzen:
unterstützen Kinder mit Behinderung
dabei, gemeinsam mit nicht behinderten
Kindern einen Segelkurs zu besuchen.
Menschen mit Behinderung werden
bei Entscheidungen mit einbezogen
und nehmen an Sitzungen der Leitungsteams teil.
Ich kann es. Wir wollen die unterschiedlichen Talente der Menschen
stärken. Für Personen mit besonderen
künstlerischen Fähigkeiten haben wir
im letzten Jahr in Wien das Atelier 10 im
neuen „Kunstzentrum Ankerbrotfabrik“
gegründet.
Ganz persönlich. Menschen mit
Behinderung haben ein Recht auf
Privatleben und Partnerschaft. Dabei
erhalten sie von uns Unterstützung und
Beratung, wenn sie dies wollen und
benötigen.
Selbstbestimmt leben. Caritas
MitarbeiterInnen unterstützen dabei,
eigene Lebenswege zu erproben,
Wünsche äußern zu können, Lebensziele zu erreichen, und das möglichst
individuell und vielfältig.
Dies sind nur einige Beispiele, die
zeigen, wie wir unsere Leitsätze
umsetzen. Unser Ziel ist, Menschen mit
Behinderung einen gleichberechtigten
Platz in der Gesellschaft zu geben. Eine
Vielfaltsgesellschaft, das ist das Ziel
unserer gemeinsamen Reise, auf die
wir uns jeden Tag aufs Neue begeben.
Information und Anmeldung unter:
02622 29131-5051 oder
vikariat.sued@edw.or.at
Februarkollekte für Osteuropa
So, 17. Februar 2013
KlientInnen/Gäste aus
Tschetschenien
Umgang und generelle Situation
Di, 19. Februar 2013, 18-21 h
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 603
Jakob Kern, 1010 Wien
Frauenhandel in Österreich
Ein Informationsabend in Kooperation mit
den Salvatorianern
Di, 12. März 2013, 18-20 h
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 602,
1010 Wien
Grundkurs für Besuchsdienste
Für PfarrmitarbeiterInnen, die Menschen
besuchen oder damit starten wollen
Mo, 8., 15. und 22. April, 18-21 h
1. Abend: Der Mensch im Alter
2. Abend: Kommunikation
3. Abend: Besuche in Lebenskrisen,
rechtliche und organisatorische
Grundlagen
Ort Stephansplatz 6/6. Stock, Raum 601,
1010 Wien
Caritas in der Pfarre
zum Thema: Rechtsberatung
Informationen von der neuen Caritas
Einrichtung für die pfarrliche Caritasarbeit
Behindert ist, wer behindert wird.
Wer nicht lesen kann, muss nicht von
Information ausgeschlossen sein.
Deshalb entwickeln wir erklärende
Bilder und Piktogramme und schreiben
wichtige Texte in sogenannter „Leichter
Sprache“.
Ich bin dabei.
Wir veranstalten Ferienaktionen für
Kinder mit und ohne Behinderung,
Ort Bildungszentrum St. Bernhard,
Domplatz 1, 2700 Wr. Neustadt
Mi, 17. April 2013, 18-21 h
Ort Stephansplatz 3, Clemenssaal,
1010 Wien
Otto Lambauer, Grundlagen,
Bereich Menschen mit Behinderung
modell
Die Bereicherung
wahrnehmen
Seit 17 Jahren ist Renate Trauner als
Behindertenseelsorgerin in den Caritaseinrichtungen der Region Retz beruflich
tätig. Dies umfasst die seelsorgliche
Begleitung von Menschen mit Behinderungen und deren BetreuerInnen.
Seit 5 Jahren ist Frau Trauner auch für
die Behindertenseelsorge in der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese für
Vernetzungsaufgaben tätig.
Die Menschen mit Behinderung kommen
gerne zu den religiösen Einheiten
(Religions-, Sing- und Gebetsstunden)
und zu Einzelgesprächen. Weiters
wirken sie im inklusiven Chor RhythMix,
bei Wallfahrten und bei hausinternen
Veranstaltungen, wie dem Krippenspiel
am Heiligen Abend, mit. Im Einzelgespräch stehen oft Trauer und Abschied
im Mittelpunkt. Wenn ein Bewohner
einen geliebten Menschen verliert, ein
vertrauter Betreuer oder Mitbewohner
aus der Wohngemeinschaft oder der
Werkstatt ausscheidet oder der Betroffene spürt, dass seine Fähigkeiten altersoder krankheitsbedingt abnehmen, dann
ist dies ein großer Schmerz.
Inklusion in der Pfarre Retz
Regelmäßig nehmen BewohnerInnen
am Pfarrgottesdienst teil. Beim Wochentagsgottesdienst beteiligen sich die
Menschen mit Behinderung auch mit
ihren Liedern und Instrumenten (Klanghölzer, Triangel, etc.). Einmal im Monat
gestaltet der inklusive Chor RhythMix die
heilige Messe mit. Menschen mit Behinderung übernehmen auch den Dienst
des Absammelns und ministrieren beim
Begräbnis. Sie helfen auch gern beim
Pfarrfest mit. Dieses Miteinander in Retz
ist eine Bereicherung für alle Beteiligten.
Am internationalen Tag der Menschen
mit Behinderung (3.12.) gestalten
behinderte Menschen den Mittagsgottesdienst im Stephansdom. Die
Rückmeldungen dazu sind meist sehr
positiv: „Die blinde Lektorin hat nicht
in das Buch, sondern uns angeschaut,
dabei sind ihre Fingerkuppen mit einer
scheinbaren Leichtigkeit über das Blatt
gehuscht, das hat mich beeindruckt!“
„Der Ministrant mit Down Syndrom hat
durch sein kleines Hoppala und sein
Lachen darüber sehr viel Herzlichkeit
in den Gottesdienst gebracht!“
Rund 10% der Bevölkerung sind Menschen mit Behinderung. „Das heißt für
uns, dass in jeder Pfarre behinderte
Menschen leben. Wir müssen aufmerksam sein, sie wahrnehmen und auf sie
zugehen. Gemeinsam mit ihnen können
wir entdecken, wie sie sich einbringen
können. Wenn uns dies gelingt, wird es
für jeden einzelnen eine Bereicherung
sein“, so Renate Trauner.
Barbara Binder bedankt sich für das
Interview.
Der Zukunft
entgegenlaufen
Arbeiten wie
andere auch
Erfrischende Kooperation
Physiotherapie für Kinder mit
Behinderungen
In den Tagesstätten der Caritas für
Menschen mit Behinderung werden
vielfältige Produkte angeboten. Hier ein
Beispiel aus der Tagesstätte Lanzendorf.
Dort arbeiten 110 Menschen nach ihren
Möglichkeiten, Fähigkeiten und Bedürfnissen. Im hauseigenen Shop werden
die Produkte donnerstags von 10-15 Uhr
verkauft.
Seit Jahrzehnten besteht die abwechslungsreiche Kooperation der Pfarre
Röschitz, konkret deren Jugendgruppe,
mit den Caritas Behinderteneinrichtungen in Retz und Unternalb.
In der Umgebung der Stadt Drohobych
in der Westukraine leben 600 Kinder
mit Behinderungen. Alleinerziehende
Eltern, die ihre Kinder nicht in staatliche
Heime geben wollen, haben es besonders schwer. 120 Euro Pflegegeld pro
Monat reichen oft kaum zum Überleben.
Für Therapien bleibt dann gar kein Geld
übrig.
Deshalb bietet die Caritas im Zentrum
der Barmherzigkeit in Drohobych jetzt
Heilmassagen und materielle Unterstützung für 50 Kinder aus armen Familien
an. Die Sozialarbeiterinnen des Zentrums bringen den bedürftigen Familien
Lebensmittel- und Hygienepakete,
Medikamente und Windeln vorbei und
helfen den Familien, ihre Alltagsprobleme zu bewältigen. Im Sommer wird für
12 Kinder mit Zerebralparese ein Sanatoriumsaufenthalt am Meer organisiert.
Gesamtprojektkosten/Jahr: € 10.000
Behandlungszyklus mit 30 Massagestunden für ein Kind: € 100
Ein Lebensmittelpaket: € 12,50
RBI 40 40 50 050, BLZ 31000
Kennwort: REHA für Kinder mit
Behinderungen, Drohobych
Für nähere Informationen:
E gudrun.gusel@caritas-wien.at
T 01 878 12-313
In der Seniorentagesstätte werden
beispielsweise saisonal Marmeladen
produziert. Sehr gern häkeln und
stricken die SeniorInnen auch. Hier
entstanden im vergangenen Jahr
Hauben. In der Holz- und Dekogruppe
werden gemeinsam z. B. Holztiere
hergestellt, bei denen die Frauen und
Männer in die verschiedenen Arbeitsschritte, Schleifen, Bemalen, Lackieren,
eingebunden sind.
Das Betriebsteam produziert verschiedene Öle, Gewürzmischungen
und Sirupe. Außerdem gibt es am
Donnerstag von 13.30-15.30 Uhr einen
Kaffehausbetrieb mit selbst gebackenen
Kuchen, sowie herzhaften Snacks. Den
Gästeservice übernehmen größtenteils
die dort arbeitenden Männer und
Frauen.
Zu finden in:
2326 Lanzendorf,
Obere Hauptstraße 35-37
T 02235 47731-202
E gerit.brandner@caritas-wien.at
Sogenannte Basisausstattung ist die
jährliche Naturaliensammlung, die die
Jugendgruppe für die Behinderteneinrichtungen im November durchführt.
Röschitzer Haushalte werden gebeten,
einen Beitrag für die Behinderteneinrichtungen zu geben. Der Jugendchor
macht sich zudem seit einigen Jahren
in der Adventszeit auf den Weg nach
Klosterneuburg Kierling, um dort in
einer Benefizaktion für die Behinderteneinrichtungen zu singen. Nach dem
mitgestalteten Adventgottesdienst wird
Glühwein gegen eine Spende ausgeschenkt, Christbäume werden verkauft,
und deren Erlös kommt ebenso mit 15%
dieser Aktion zu Gute.
Im Rahmen der vorletzten Aktion 72 h
ohne Kompromiss schenkte die Jugendgruppe Röschitz der Einrichtung zudem
Zeit und engagierte sich für die vorgeschlagenen Projekte der Einrichtungen.
Das Jubiläumsjahr „30 Jahre Behinderteneinrichtung Retz“ und „25 Jahre
Bauernhof Unternalb“ wurde gemeinsam
gefeiert, nicht nur mit einer Spendenübergabe, sondern auch mit einem Benefizkonzert der Musikkapelle Röschitz.
2013 beginnt mit einer neuen Idee:
Gemeinsam mit einem Partner, konkret
der Generali Versicherung, wird die
Jugendgruppe Röschitz einen Holzspalter für die Werkstätten finanzieren.
In den Wintermonaten arbeiten einige
Werkstätten im Wald und bereiten Holz
auf, das in weiterer Folge verkauft wird.
Der Holzspalter stellt ein notwendiges
Gerät für die berufliche Vorbereitung der
KlientInnen auf einen Arbeitsplatz am
ersten Arbeitsmarkt dar.
Eine traditionelle und dennoch so
erfrischende Kooperation, die jungen
Menschen spürbare Freude bereitet
und die von hohem materiellem, vor
allem aber sozialem Wert ist, in den
zahlreichen Begegnungen von
Menschen mit und ohne Behinderung.
Bericht aus der Pfarre Röschitz
Information
und Service
für Pfarren
aktiv in den pfarren
Ein Zuhause
schenken
In 13 Pfarren in Wien und Umgebung
bieten Ehrenamtliche seit Mitte Jänner
bis Ende März 2013 Wärmestuben an.
Dieses Angebot wurde mit Unterstützung
der diözesanen PfarrCaritas spontan
eingerichtet. Gerne können Sie die
Öffnungszeiten der Wärmestube in Ihrer
Nähe an von Kälte bedrohte Menschen
weitergeben.
PfarreAdresseÖffnungszeit
St. Johann Evangelist
Allerheiligen
Rossau
St. Paul PAHO
Schönbrunn-Vorpark
St. Michael
Sandleiten
Schottenpfarre
Inzersdorf Neustift
Ober St. Veit
Schwechat
Altsimmering
Erlöserkirche & Mauer
In Demut achte einer
den anderen.
P.b.b., Verlagspostamt
1170 Wien
CI 289 02Z032953M
Phil 2,3
caritas stellt sich vor
Wärmestuben in den
Pfarren geöffnet
Die Wärmestuben der Pfarren sind
ein schützender Zufluchtsort im kalten
Winter und stehen allen Menschen,
egal welcher Herkunft offen. Die Pfarren
bieten eine warme Aufenthaltsmöglichkeit, Platz zum Ausruhen, einfache
Verköstigung und ein offenes Ohr für
die Sorgen und Nöte der Gäste.
Nummer
419
Februar 2013
aktiv
1100 Wien, Keplerplatz 6
1200 Wien, Vorgartenstraße 56
1090 Wien, Müllnergasse 6A
1100 Wien, Jura Soyfer Gasse 5
1150 Wien, Winckelmannstraße 34
1010 Wien, Habsburgergasse 12
1160 Wien, Sandleitengasse 53
1010 Wien, Freyung 6
1230 Wien, Don Bosco Gasse 14
1130 Wien, Wolfrathplatz 1
2320 Schwechat, Hauptplatz 5
1110 Wien, Kobelgasse 24
1230 Wien, Endresstraße 57a
Mo 10-17 h
Mo 10-17 h
Mo 10-17 h
Di 10-17 h
Di 10-17 h
Mi 10-17 h
Mi 10-17 h
Mi 10-17 h
Do 10-17 h
Do 10-17 h
Fr 10-17 h
Fr 10-16 h
Fr 10-15 h
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Büro der PfarrCaritas:
T 01 51552-3648 oder E barbara.filek@caritas-wien.at
Im Februar lenkt die Caritas den
Blick auf Kinder in den ärmsten
Ländern Europas und zeigt, wie
Sie mit Spenden helfen können.
Wir bitten die Pfarren am 17. Februar
im Gottesdienst, auf die Not der Kinder
in Ländern wie Albanien, Weißrussland,
Rumänien, Ukraine oder der Republik
Moldau hinzuweisen. Mit Ihren Spenden
kann Kindern eine liebevolle Betreuung
in einem Kindertageszentrum, ein Platz
in einem Waisenhaus oder ausreichend
zu essen gegeben werden. Das sind
die ersten Schritte, damit Kinder wieder
Kraft und Hoffnung tanken können.
Die Gottesdienstunterlage können Sie
auf unserer Webseite downloaden
www.pfarrcaritas.at oder unter
T 01 515 52-3678 telefonisch bestellen.
Ein herzliches Dankeschön für
196.994 Euro, die am Caritassonntag
für die Inlandshilfe der Caritas Wien
gesammelt wurden. Am selben Tag
haben 125 Pfarren insgesamt 20.000
Rosenherzen an die KirchenbesucherInnen ausgeteilt. Die Rosenherzen
luden jeden Einzelnen ein, sich der
vielfältigen Bedeutung von Caritas
bewusst zu werden und eine konkrete
Tat der Nächstenliebe im persönlichen
Umfeld umzusetzen.
Leben wie andere auch
Die Arche Mühlbach
Basierend auf der UN – Konvention
für die Rechte von Menschen mit
Behinderung, gilt es, den daraus
resultierenden Erfordernissen nach
inklusiven Lebens- und Arbeitssituationen für diese Personengruppe gerecht
zu werden. Mit der Entstehung des
Arbeitsprojekts „Die Arche Mühlbach“
zur Erhaltung und Weiterzucht gefährdeter Nutztierrassen wird für Menschen mit
intellektueller Behinderung ein arbeitsplatzgerechtes Beschäftigungsangebot
geschaffen.
„Die Arche Mühlbach“ entstand am
Gelände der Tagesstätte und des
Wohnhauses Mühlbach, die zu den
Caritas Behinderteneinrichtungen der
Region Hollabrunn/Laa gehören. Nach
umfangreichen Vorarbeiten startete das
Arbeitsprojekt im Frühjahr 2012 mit
Mangalitzaschweinen, Sulmtaler
Hühnern, Wachteln und Pommernenten.
Der Fokus der täglichen Arbeit liegt
auf Tätigkeiten wie dem Einkauf von
Futtermitteln, der Fütterung der Tiere,
der Instandhaltung und Sauberhaltung
der Gehege sowie der Weiterverarbeitung der Produkte.
Die KlientInnen der Arche Mühlbach
erledigen die anfallenden Tätigkeiten
mit Unterstützung einer BetreuerIn
weitgehend selbstständig.
Die Darstellung von Arbeitsabläufen
in unterstützter Kommunikation
sowie gemeinsame Besprechungen
in der Gruppe während des Tages
ermöglichen den KlientInnen die
Arbeitsaufgaben eigenverantwortlich zu
erledigen. „Das Eierverkaufen macht
mir besonders Spaß!“, betont eine
Klientin der Arche. Der Ab-Hof-Verkauf
sowie die Auslieferung von Eiern in
die umliegenden Gemeinden bietet
KlientInnen die Möglichkeit einer inklusiven Beschäftigung – ein gelungenes
Projekt!
Kontakt:
Sabine Holzinger
Leiterin Behinderteneinrichtungen
Mühlbach
Tagesstätte Mühlbach
3473 Mühlbach am Manhartsberg 4
T 02957 522
Spendenkonto:
RBI 40 40 50 050,
BLZ 31 000
Kennwort: Tagesstätte Mühlbach
Impressum
Redaktion: Caritas in der Pfarre,
Barbara Binder und Kerstin Schultes
Texte: Otto Lambauer, Gudrun Gusel, Gerit
Brandner, Thomas Krottendorfer, Sabine
Holzinger, Kerstin Schultes, Barbara Binder
Fotos: Lukas Beck, Stefanie Steindl, Caritas
Stephansplatz 6, 1010 Wien
Tel 01 515 52-3678, Fax 01 515 52-2677
pfarr-caritas@caritas-wien.at
Erscheinungsort: Wien, Verlagspostamt 1170
Wien; Medieninhaber, Herausgeber, Verleger:
Caritas Erzdiözese Wien, Albrechtskreithgasse
19-21, 1160 Wien.
Caritas-Informationszeitung
02Z032953M, Nr. 419
PS
Sollten Sie das aktiv nicht weiterhin erhalten
wollen, senden Sie bitte eine formlose
Nachricht mit „aktiv: nein, danke“ per
E-Mail oder Fax an die Redaktionsadresse!
www.pfarrcaritas.at
Spendenkonto:
RBI 40 40 50 050
BLZ 31 000
Kurz vor Weihnachten holen wir Sachspenden in einer Volksschulklasse in
Wien ab. Kinder einer 4. Klasse sammeln
Hygieneartikel und Spielsachen für
Kinder des Hauses Amadou, einem
Flüchtlingshaus der Caritas. Ich erzähle
den Kindern eine Geschichte zum
Thema Flucht. Die Kinder sitzen im Kreis
um mich herum, sie hören zu, sie fragen,
sie lachen, sie plaudern miteinander.
Manche sind ruhiger, manche lauter,
manche aufgeweckter, manche
zurückhaltender. Es geht lebendig zu
im Klassenzimmer, ganz normale Kinder
eben.
Die Klasse, die wir an diesem Vormittag
besuchen, ist eine sogenannte Integrationsklasse. Das heißt, hier werden Kinder
mit und ohne Behinderung gemeinsam
unterrichtet. Wenn wir diese Information
im Vorfeld nicht erhalten hätten, wäre
uns das in der halben Stunde nicht
aufgefallen. Aufgefallen sind uns 20
fröhliche Kinder im Alter zwischen 9
und 10 Jahren, die im nächsten Jahr die
Volksschule verlassen werden, und ein
paar Schritte weiter in die Welt hinaus
machen werden. 20 verschiedene
Kinder, die verschiedene Lebenswege
gehen werden - mit hoffentlich ganz
viel Zukunft.
Es ist normal, verschieden zu sein!
So steht es im Leitbild des Bereiches
„Menschen mit Behinderungen“ der
Caritas der Erzdiözese Wien. Mit dieser
Ausgabe des Caritas aktiv möchten
wir Ihnen die Arbeit dieses Bereiches
ein Stück weit vorstellen. Gleichzeitig
möchten wir Ihnen das Miteinander von
Menschen mit und ohne Behinderung
ans Herz legen. Delegieren wir dieses
Thema nicht nur an professionelle
Einrichtungen und Organisationen,
sondern machen wir auch unsere
Pfarrgemeinden zu Orten, an denen
niemand aufgrund von Beeinträchtigungen ausgeschlossen wird. Das umfasst
ganz praktisch Barrierefreiheit und eine
behindertengereichte Ausstattung
unserer Pfarren ebenso wie die Offenheit in der Begegnung jedes/r Einzelnen
von uns. Gehen wir einen Weg des
Miteinander, zu dem wir alle etwas
beitragen können.
Kerstin Schultes
Information
und Service
für Pfarren
aktiv in den pfarren
Ein Zuhause
schenken
In 13 Pfarren in Wien und Umgebung
bieten Ehrenamtliche seit Mitte Jänner
bis Ende März 2013 Wärmestuben an.
Dieses Angebot wurde mit Unterstützung
der diözesanen PfarrCaritas spontan
eingerichtet. Gerne können Sie die
Öffnungszeiten der Wärmestube in Ihrer
Nähe an von Kälte bedrohte Menschen
weitergeben.
PfarreAdresseÖffnungszeit
St. Johann Evangelist
Allerheiligen
Rossau
St. Paul PAHO
Schönbrunn-Vorpark
St. Michael
Sandleiten
Schottenpfarre
Inzersdorf Neustift
Ober St. Veit
Schwechat
Altsimmering
Erlöserkirche & Mauer
In Demut achte einer
den anderen.
P.b.b., Verlagspostamt
1170 Wien
CI 289 02Z032953M
Phil 2,3
caritas stellt sich vor
Wärmestuben in den
Pfarren geöffnet
Die Wärmestuben der Pfarren sind
ein schützender Zufluchtsort im kalten
Winter und stehen allen Menschen,
egal welcher Herkunft offen. Die Pfarren
bieten eine warme Aufenthaltsmöglichkeit, Platz zum Ausruhen, einfache
Verköstigung und ein offenes Ohr für
die Sorgen und Nöte der Gäste.
Nummer
419
Februar 2013
aktiv
1100 Wien, Keplerplatz 6
1200 Wien, Vorgartenstraße 56
1090 Wien, Müllnergasse 6A
1100 Wien, Jura Soyfer Gasse 5
1150 Wien, Winckelmannstraße 34
1010 Wien, Habsburgergasse 12
1160 Wien, Sandleitengasse 53
1010 Wien, Freyung 6
1230 Wien, Don Bosco Gasse 14
1130 Wien, Wolfrathplatz 1
2320 Schwechat, Hauptplatz 5
1110 Wien, Kobelgasse 24
1230 Wien, Endresstraße 57a
Mo 10-17 h
Mo 10-17 h
Mo 10-17 h
Di 10-17 h
Di 10-17 h
Mi 10-17 h
Mi 10-17 h
Mi 10-17 h
Do 10-17 h
Do 10-17 h
Fr 10-17 h
Fr 10-16 h
Fr 10-15 h
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Büro der PfarrCaritas:
T 01 51552-3648 oder E barbara.filek@caritas-wien.at
Im Februar lenkt die Caritas den
Blick auf Kinder in den ärmsten
Ländern Europas und zeigt, wie
Sie mit Spenden helfen können.
Wir bitten die Pfarren am 17. Februar
im Gottesdienst, auf die Not der Kinder
in Ländern wie Albanien, Weißrussland,
Rumänien, Ukraine oder der Republik
Moldau hinzuweisen. Mit Ihren Spenden
kann Kindern eine liebevolle Betreuung
in einem Kindertageszentrum, ein Platz
in einem Waisenhaus oder ausreichend
zu essen gegeben werden. Das sind
die ersten Schritte, damit Kinder wieder
Kraft und Hoffnung tanken können.
Die Gottesdienstunterlage können Sie
auf unserer Webseite downloaden
www.pfarrcaritas.at oder unter
T 01 515 52-3678 telefonisch bestellen.
Ein herzliches Dankeschön für
196.994 Euro, die am Caritassonntag
für die Inlandshilfe der Caritas Wien
gesammelt wurden. Am selben Tag
haben 125 Pfarren insgesamt 20.000
Rosenherzen an die KirchenbesucherInnen ausgeteilt. Die Rosenherzen
luden jeden Einzelnen ein, sich der
vielfältigen Bedeutung von Caritas
bewusst zu werden und eine konkrete
Tat der Nächstenliebe im persönlichen
Umfeld umzusetzen.
Leben wie andere auch
Die Arche Mühlbach
Basierend auf der UN – Konvention
für die Rechte von Menschen mit
Behinderung, gilt es, den daraus
resultierenden Erfordernissen nach
inklusiven Lebens- und Arbeitssituationen für diese Personengruppe gerecht
zu werden. Mit der Entstehung des
Arbeitsprojekts „Die Arche Mühlbach“
zur Erhaltung und Weiterzucht gefährdeter Nutztierrassen wird für Menschen mit
intellektueller Behinderung ein arbeitsplatzgerechtes Beschäftigungsangebot
geschaffen.
„Die Arche Mühlbach“ entstand am
Gelände der Tagesstätte und des
Wohnhauses Mühlbach, die zu den
Caritas Behinderteneinrichtungen der
Region Hollabrunn/Laa gehören. Nach
umfangreichen Vorarbeiten startete das
Arbeitsprojekt im Frühjahr 2012 mit
Mangalitzaschweinen, Sulmtaler
Hühnern, Wachteln und Pommernenten.
Der Fokus der täglichen Arbeit liegt
auf Tätigkeiten wie dem Einkauf von
Futtermitteln, der Fütterung der Tiere,
der Instandhaltung und Sauberhaltung
der Gehege sowie der Weiterverarbeitung der Produkte.
Die KlientInnen der Arche Mühlbach
erledigen die anfallenden Tätigkeiten
mit Unterstützung einer BetreuerIn
weitgehend selbstständig.
Die Darstellung von Arbeitsabläufen
in unterstützter Kommunikation
sowie gemeinsame Besprechungen
in der Gruppe während des Tages
ermöglichen den KlientInnen die
Arbeitsaufgaben eigenverantwortlich zu
erledigen. „Das Eierverkaufen macht
mir besonders Spaß!“, betont eine
Klientin der Arche. Der Ab-Hof-Verkauf
sowie die Auslieferung von Eiern in
die umliegenden Gemeinden bietet
KlientInnen die Möglichkeit einer inklusiven Beschäftigung – ein gelungenes
Projekt!
Kontakt:
Sabine Holzinger
Leiterin Behinderteneinrichtungen
Mühlbach
Tagesstätte Mühlbach
3473 Mühlbach am Manhartsberg 4
T 02957 522
Spendenkonto:
RBI 40 40 50 050,
BLZ 31 000
Kennwort: Tagesstätte Mühlbach
Impressum
Redaktion: Caritas in der Pfarre,
Barbara Binder und Kerstin Schultes
Texte: Otto Lambauer, Gudrun Gusel, Gerit
Brandner, Thomas Krottendorfer, Sabine
Holzinger, Kerstin Schultes, Barbara Binder
Fotos: Lukas Beck, Stefanie Steindl, Caritas
Stephansplatz 6, 1010 Wien
Tel 01 515 52-3678, Fax 01 515 52-2677
pfarr-caritas@caritas-wien.at
Erscheinungsort: Wien, Verlagspostamt 1170
Wien; Medieninhaber, Herausgeber, Verleger:
Caritas Erzdiözese Wien, Albrechtskreithgasse
19-21, 1160 Wien.
Caritas-Informationszeitung
02Z032953M, Nr. 419
PS
Sollten Sie das aktiv nicht weiterhin erhalten
wollen, senden Sie bitte eine formlose
Nachricht mit „aktiv: nein, danke“ per
E-Mail oder Fax an die Redaktionsadresse!
www.pfarrcaritas.at
Spendenkonto:
RBI 40 40 50 050
BLZ 31 000
Kurz vor Weihnachten holen wir Sachspenden in einer Volksschulklasse in
Wien ab. Kinder einer 4. Klasse sammeln
Hygieneartikel und Spielsachen für
Kinder des Hauses Amadou, einem
Flüchtlingshaus der Caritas. Ich erzähle
den Kindern eine Geschichte zum
Thema Flucht. Die Kinder sitzen im Kreis
um mich herum, sie hören zu, sie fragen,
sie lachen, sie plaudern miteinander.
Manche sind ruhiger, manche lauter,
manche aufgeweckter, manche
zurückhaltender. Es geht lebendig zu
im Klassenzimmer, ganz normale Kinder
eben.
Die Klasse, die wir an diesem Vormittag
besuchen, ist eine sogenannte Integrationsklasse. Das heißt, hier werden Kinder
mit und ohne Behinderung gemeinsam
unterrichtet. Wenn wir diese Information
im Vorfeld nicht erhalten hätten, wäre
uns das in der halben Stunde nicht
aufgefallen. Aufgefallen sind uns 20
fröhliche Kinder im Alter zwischen 9
und 10 Jahren, die im nächsten Jahr die
Volksschule verlassen werden, und ein
paar Schritte weiter in die Welt hinaus
machen werden. 20 verschiedene
Kinder, die verschiedene Lebenswege
gehen werden - mit hoffentlich ganz
viel Zukunft.
Es ist normal, verschieden zu sein!
So steht es im Leitbild des Bereiches
„Menschen mit Behinderungen“ der
Caritas der Erzdiözese Wien. Mit dieser
Ausgabe des Caritas aktiv möchten
wir Ihnen die Arbeit dieses Bereiches
ein Stück weit vorstellen. Gleichzeitig
möchten wir Ihnen das Miteinander von
Menschen mit und ohne Behinderung
ans Herz legen. Delegieren wir dieses
Thema nicht nur an professionelle
Einrichtungen und Organisationen,
sondern machen wir auch unsere
Pfarrgemeinden zu Orten, an denen
niemand aufgrund von Beeinträchtigungen ausgeschlossen wird. Das umfasst
ganz praktisch Barrierefreiheit und eine
behindertengereichte Ausstattung
unserer Pfarren ebenso wie die Offenheit in der Begegnung jedes/r Einzelnen
von uns. Gehen wir einen Weg des
Miteinander, zu dem wir alle etwas
beitragen können.
Kerstin Schultes
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