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Köniz in drei Sätzen wie «Fedrinka» - Volley Köniz

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Köniz in drei
Sätzen wie
«Fedrinka»
VOLLEYBALL Pünktlich zum
ersten Ballwechsel der
Könizerinnen gegen Luzern
hat die Schweiz im Doppel des
Davis-Cup-Finals den Matchball verwertet. Keine Stunde
später sorgt Marina Kühner für
den letzten Könizer Punkt.
Roger Federer und Stanislas
Wawrinka verhalten sich wie
echte Gentlemen. Fünf Minuten
vor dem Anpfiff der NLA-Partie
Köniz – Luzern verwerten sie im
Doppel des Davis-Cup-Finals in
Lille den zweiten Matchball gegen Frankreich. Die Schweizer
Tennisstars überlassen pünktlich zum ersten Ballwechsel den
Volleyballerinnen das Feld. Die
tennisbegeisterten Könizer Fans
in der Weissensteinhalle freuen
sich erst über die frohe Kunde des
Speakers, dann am ersten Punkt
von Angreiferin Sarah van Rooij.
Wie «Fedrinka» in Lille feiern
auch die Könizerinnen einen Sieg
in drei Sätzen. Der FC Luzern ist
beim 13:25, 12:25, 13:25 ein überforderter Sparringspartner. Marina Kühner verwandelt den
Matchball nach weniger als einer
Stunde mit einem Smash.
Gallardo lobt sein Team
Die Innerschweizerinnen wurden von dem in allen Elementen
überlegenen NLA-Zweiten regelrecht aus der Halle geprügelt.
«Ich bin zufrieden mit der professionellen Einstellung meiner
Spielerinnen. Sie haben die Konzentration bis am Schluss hochgehalten und ihren Gegner zu
Kühner Auftritt: Die Könizerin
Marina Kühner kam im dritten Satz
beim Stand von 13:7 herein, wenig
später verwertete sie den Matchball.
Andreas Blatter
keinem Zeitpunkt unterschätzt»,
sagte der Könizer Teamchef Guillermo Gallardo. Die 44 Jahre alte
Fachkraft aus Argentinien gab allen Spielerinnen die Gelegenheit,
sich zu präsentieren – ausser Michelle Nogueras. Gallardo gönnte
der Zuspielerin aus Puerto Rico
eine schöpferische Pause. Nach
dem Spiel ist ja bekanntlich vor
dem Spiel. Deshalb befasste sich
der Könizer Übungsleiter bereits
mit dem delikaten EuropacupRückspiel am Mittwoch beim rumänischen Spitzenklub Alba
Blaj, wo der Berner Vorortsklub
ein 3:2 zu verteidigen hat. In Siebenbürgen dürfte die zuletzt
überzeugende Passeuse Nogueras wieder zum Einsatz kommen.
Stärkere Gegner erwünscht
Martina Frankova freute sich
über die gelungene EuropacupHauptprobe. «Wir wollten unsere Fehlerquote so tief wie möglich halten. Das ist uns gelungen», sagte die 31 Jahre alte
Tschechin. Gegen spielerisch
unterlegene Teams wie Luzern
anzutreten, sei gar nicht so einfach, meinte die Aussenangreiferin. Sie spiele lieber gegen
starke Equipen wie zum Beispiel
Alba Blaj. «Da sind wir von Beginn weg gefordert und müssen
konstant auf einem hohen Level
agieren.» Auffälligste Könizer
Spielerin war die Brasilianerin
Renata, die 12 Punkte zum Sieg
Thomas Wälti
beisteuerte.
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Sport
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