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90 Jahre und wie geht es weiter? - Naturfreunde-Giengen

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Mitteilungsblatt der „NaturFreunde-Giengen/Brenz“ e.V.
Ausgabe Nr. 112
Jan. 2012
90 Jahre und wie geht es weiter?
In diesem Jahr feiert unsere Ortsgruppe ihr
90jähriges Bestehen. Grund genug einmal über
das weitere Bestehen unseres Vereins
nachzudenken.
Seit der Gründung am 4.3.1922 konnte unsere
Ortsgruppe jahrelang eine gute Entwicklung
verzeichnen. Dies wird nicht nur an den
Mitgliederzahlen sondern auch an der
Entwicklung Hasenlochs deutlich.
Schon mit dem Baubeginn eines Vereinsheimes
auf der Irpfel, dem Wiederbeginn nach dem
Verbot in der Nazizeit bewiesen unsere
Vorfahren, dass sie einem länger bestehenden
Verein interessiert sind.
Sie haben getan, was heutzutage mit dem
Begriff „nachhaltig denken und handeln“
bezeichnet wird. Genau diese sollten wir auch
weiterhin tun.
Wir sollten, nein wir müssen uns Gedanken über
die Zukunft unseres Vereines machen.
Auch bei uns zeigen sich die Auswirkungen des
gesellschaftlichen und demografischen Wandels.
Wie bei anderen Vereinen und Verbänden steigt
auch bei uns der Altersdurchschnitt ständig. Die
Zeit da uns die Kräfte zur Erhaltung und
Bewirtschaftung des Hasenlochs fehlen werden,
rückt näher und näher. Aus diesem Grund sind
wir alle aufgerufen Ideen und Maßnahmen für
einen Fortbestand der Ortsgruppe zu entwickeln
und einzuleiten. Präsident Clinton rief einmal
dem amerikanischen Volk zu, der einzelne solle
nicht fragen was sein Land für ihn leiste, sondern
was er für sein Land leisten könne. Genau diese
Frage sollten wir uns alle stellen, wenn wir an
die Zukunft unseres Vereins denken.
Die Naturfreunde standen einmal für eine
Aufbruchsstimmung und konnten damals die
Jugend begeistern.
Im Lied „Wenn wir schreiten Seit an Seit“ hieß
und heißt es weiter „mit uns zieht die neue Zeit“!
Ja wie denn, wenn wir an alten, lieb gewordenen
Zöpfen hängen und damit die Jugend verlieren.
Vor diesem Hintergrund sind wir alle
aufgefordert neue Ideen und Vorschläge
einzubringen.
Wir sollten dieses Jubiläumsjahr für uns zum
Jahr der Nachhaltigkeit erklären.
Wir sollten diese Jahr mit dem Ruf des
Präsidenten Obama begehen:“Yes we can“.
Herausgeber: T.V. Die Naturfreunde e.V. Ortsgruppe Giengen/Brenz Pf. 1430 Redaktion: K.H.Niewerth Wildermuthstr.14
89537 Giengen/Brenz Druck: Type Print Digital GbR. Giengen
Man kann es so und so sehen.
Varianten eines Wanderberichtes
Schöne Herbstwanderung
Wanderung ins Grauen
khn) Zu einer Herbstwanderung hatten die Giengener
(khn) Nebulös ging es schon los am Sonntag den 13.11.
Naturfreunde eingeladen. So trafen am 13.11. genau 13
als sich 13 Giengener Fahrt ins Graue, um nicht zu sagen
Teilnehmer am Realschulplatz ein. Schnell war dabei die
ins Grauen, zu einer Wanderung trafen. Allen Prognosen
Hoffnung, dass es auf der Höhe bei Gerstetten
zum Trotz hatten drei Amazonen eine Tour auf die Alb
Sonnenschein geben könne, dahin. Ja, der Nebel schien
bei Gerstetten anberaumt. Schon bei Ausfahrt in Giengen
sogar noch dichter zu sein. Wanderführerin Anneliese
wusste man nicht wohin der Weg gehen sollte und fuhr
Häußler leitete die
halt erst einmal im Kreisverkehr herum.
Gruppe zunächst
Auf der Alb oben konnten auch die herrlichen Blüten
zum Eglensee.
eines Senffeldes die Gemüter nicht beruhigen. Hier
Dann ging es,
schon gaben einige Teilnehmer ihren unnötigen Senf ab.
vorbei am
Am düsteren Ekelsee waren die Führerinnen bemüht den
Feldkreuz, weiter
Touristen etwas naturkundliches Wissen zu vermittel. So
in den Wald am
konnten sich die Teilnehmer an Schautafel
Greuthhang.
Informationen über die
Da die zunächst
Hirnanhangdrüse und das
ins Auge gefasste Wanderung nach Sontbergen
Methamorphosenabgeändert werden musste, weil die Wirtsleute
Hormon bei Fröschen und
überraschend absagten, wurde Ausschau nach einer
Lurchen beschaffen. Im
alternativen Strecke gehalten. Eine zunächst
düsteren neblig kalten
vorgeschlagene Route erschien den Teilnehmern zu
Wald begann dann die
kurz. So wurde nach kurzem Kartenstudium eine
eigentliche Tortur. Weder
Umkreisung des Vogelsberges in die Tour
die Wanderführerin noch ihre beiden Assistentinnen
aufgenommen. Die
konnten Angaben über die Länge des Weges noch über
Befürchtung, im
seine Beschaffenheit machen. Man orientierte sich
Nebel die
zunächst an einer Tafel welche daran erinnerte, dass
Orientierung zu
arme Hunde an der
verlieren, war
Leine zu führen seien.
dabei völlig
Während eine
unbegründet.
Assistentin eine, nach
Hatten doch
links führende, aber
sowohl die
weitere Wegstrecke
Wanderführerin wie auch zwei weitere Teilnehmerinnen
vorschlug, meinte die
die Gegend an den Tagen zuvor mehrfach erkundet. Bald
andere, im Prinzip
ging es dann auch hinunter in das Gassental und die
müsse es mit der Gruppe rechts bergab gehen. Nachdem
Talstation des Skiliftes erreicht. Auch beim
ein intensives Kartenlesen keine zielorientierten
anschließenden Gang über die Wacholderheide wurde
Erkenntnisse brachte, sah es für das Überleben der
der Nebel nicht lichter. Als Ausgleich für die entgangene
mutigen Wanderer recht düster aus. Auch andere,
Sicht zeigte sich den Naturfreunden eine Gruppe schöner
zufällig des Weges kommende, unkundige Personen
Pilze. Die erste
brachten keine Hilfe. Nach langen Bemühen und gutem
Freude dass es
Zureden brachte man das Führungstrio dazu, mit der
sich um
Gruppe auf dem rechten Wege weiter zu schreiten. Ein
ParasolTeilnehmer war so aufgebracht, dass er am Weg
Schirmlinge
stehende Giftpilze als für den Verzehr geeignet erklärte.
handeln könnte
Nachdem auch auf der Rückfahrt eine Irrfahrt durch die
war jedoch
Dörfer Alb ein gutes Ende fand, traf die Gruppe schon in
schnell dahin.
der späten Nacht endlich, wenn auch erschöpft wieder
Allzu sehr zog
wohlbehalten in Giengen ein. Die Teilnehmer meinten,
doch der widerliche Geruch des leicht zu
den Organisatoren wegen der erkennbaren Bemühungen,
verwechselnden Kegelschuppigen Schirmlings durch die
noch einmal eine
Nase. Mit der Zeit wurde der Nebel noch dichter und so
Chance geben zu
war man nach 2,5 stündiger Wanderung froh einkehren
müssen. Möge
zu können. Als es dann nach kurzer Rast weiter ging
dann die Natur
begann es auch schon dunkel zu werden. Am Gerstetter
ein Einsehen
Ausgangspunkt lag es an der Gruppe sich bei Anneliese
haben und sich
Häußler für die Organisation der herbstlichen
im sonnigen
Wanderung zu bedanken.
Herbstkleid
zeigen.
Herausgeber: T.V. Die Naturfreunde e.V. Ortsgruppe Giengen/Brenz Pf. 1430 Redaktion: K.H.Niewerth Wildermuthstr.14
89537 Giengen/Brenz Druck: Type Print Digital GbR. Giengen
Herausgeber: T.V. Die Naturfreunde e.V. Ortsgruppe Giengen/Brenz Pf. 1430 Redaktion: K.H.Niewerth Wildermuthstr.14
89537 Giengen/Brenz Druck: Type Print Digital GbR. Giengen
Gedanken zum Weihnachtsfest
(khn)Wenn hier von "armen" Kindern geschrieben wird, so soll nicht von den Kindern gesprochen werden, welche
millionenfach in Hunger und Elend, obdachlos und in vielfacher Weise ausgebeutet leben müssen.
Es soll auch nicht die Rede sein von den Kindern unseres engeren Lebensraumes deren Eltern zu dem Teil unserer
Gesellschaft gehören, dem es nicht so besonders gut geht. Es soll auch nicht die Rede von den Kindern der Arbeitslosen
gesprochen werden und auch nicht von den Kindern alleinerziehender Mütter. Es soll auch nicht die Rede sein von den
Kindern, welche in Waisenheimen und ähnlichen Einrichtungen aufwachsen müssen. Nein hier soll nicht von denen
gesprochen werden, welche wirklich hilfsbedürftig sind. Nicht von jenen, welche am Rande des Existenzminimums oft
sogar unter diesem leben müssen. Diese Missstände sind ein eigenes schlimmes Kapitel und ihre Beseitigung ist eine
ständige Aufgabe für uns und unsere gesamte Gesellschaft. Gesprochen werden aber soll an dieser Stelle von den "armen"
Kindern unserer – so genannten Wohlstandsgesellschaft. Wenn Weihnachten, Ostern, Konfirmation und Geburtstage
vorbei und alle Geschenke verteilt sind, sollten auch alle Wünsche erfüllt sein. Alle ? Computerspiel und Pferd, Mofa und
Video, CD-Player und iPod, Walkman, Häschen und Hamster, Herz was willst du mehr? Ein neues Outfit? Aber bitte sehr.
Ein neues Mountainbike -Ja warum nicht, man hat es ja! Langeweile ? Ja wie das ? Da wird Tennis gespielt. Da gibt es ist
den Musikunterricht und den eigene Fernseher. Im Kinderzimmer steht der Videoplayer und beim Open-Air der LieblingsPop-oder Rockgruppe war man natürlich auch. Aber zufrieden? Keine Spur ! Zugestanden, verplant sind sie schon die
Buben und Mädels. Montag bis Sonntag, Schule, Sport, Musik, Disco-Termine, Termine - Stress. Alles nach dem Motto:
Ich beschäftige mich nicht, ich werde beschäftigt! Auch auf die Gefahr hin als nostalgisch eingestuft zu werden und als
konservativ zu gelten; sei mir an dieser Stelle ein Rückblick gestattet. Wie war das in der Kindheit meiner Generation?
Die Eltern im Lebenskampf der Nachkriegsjahre, kaum oder wenig Spielzeug weite Schulwege, karges Essen und ärmliche
Kleidung. Was wir aber hatten -Freiraum-. Wir wurden zwar nicht mit dem Auto von der Schule abgeholt, aber der
gemeinsame Heimweg wurde jedes Mal ein neues Erlebnis. Man konnte unterwegs den Handwerkern zusehen oder allen
möglichen Unsinn treiben. Es gab kein Fernsehgerät und abends saß die Familie bei "Schwarzer Peter" und "Mensch
ärgere dich nicht" gemeinsam am Tisch. Wenn dann noch Stromsperre eintrat konnte man bei Kerzenlicht auch viel
besser mogeln. Wenn wir beim Kirschen mopsen erwischt wurden, folgte die Strafe vom Vater oder vom Nachbarn auf der
Stelle. Bei einer zerbrochenen Fensterscheibe wurde nicht gleich die Polizei durch die Nachbarn geholt und die Eltern
nicht bei jeder Bagatelle wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vor den Kadi gezerrt. Wir konnten auf den Gassen
noch mit dem Ball spielen und wurden von den Nachbarn nur fort gejagt, wenn wir es wirklich einmal zu toll trieben. In
der Abenddämmerung Versteckeles und Fangeles spielen, Raufereien, Schrammen, Heimlichkeiten, - ja Bub was hast du
denn wieder angestellt. Wo hast du dich wieder den ganzen Tag herumgetrieben? Diese grenzenlose Freiheit, wie weit war
unser Spielrevier. Sicher die Nachbarn hatten ein Auge auf uns und wollten gegrüßt werden. Sicher es gab auch Pflichten,
aber auch Lob für erbrachte Leistungen. Wir hatten Rivalen aber diese hatten kein Steckmesser und keinen Schlagring in
der Tasche. Auch für uns gab es die erste Zigarette und den ersten Rausch vom Mostfass oder vom Beerwein. Aber Dealer
an der Schule brauchten wir nicht zu fürchten. Nein, nicht alle unsere Wünsche gingen in Erfüllung und oft war die
Vorfreude das schönste eines ganzen Festes. Heute gibt es statt der Gesellschaftsspiele den Fernseher, statt der Eltern den
Computer, statt- des Bolzplatzes in der freien Landschaft das Fitnesszentrum, statt der Ferien beim Onkel auf dem Hof, den
Urlaub in einem Massenhotel in Rimini, statt des heimlich im Bett gelesenen "Old Shatterhand" den Videoclip vom
Supermann. Nein, um nichts in der Welt tausche ich meine Kindheit trotz Hunger und Not, trotz ungeheizter
Kinderzimmer gegen die heutige ein. Ich bedaure diese "armen" Kinder.
die Story von Ei?
Du, Liebster, sprach die Ehefrau,
ich weiß es heute ganz genau.
Ich möchte es noch mal versuchen
und will backen einen Kuchen.
Geh, hole mir ein Päckchen Eier
und achte drauf, dass sie nicht teuer.
Ein Sechserpack das reicht mir schon,
ein Kuss von mir sei Dir dann Lohn.
Der Gatte ging und kam zurück
Und hat erstanden die 6 Stück.
Doch dann gab‘s einen großen Schreck.
Der Gattin blieb die Sprache weg.
Dem Guten war es wohl egal
Er griff beim Kauf ins falsch Regal.
Denn als er kam zurück nach Haus,
da sahn die Eier farbig aus.
Hartgekocht und alle bunt.
Nun ging‘s im Hause richtig rund.
Verärgert bat die Hausfrau sauer,
schau bitte hin und zwar genauer.
Kennt Ihr schon…
die neue CD der Mandolinengruppe?
Rechtzeitig zur vergangenen Advents- und Weihnachtszeit
hat unsere Mandolinengruppe unter der Leitung von
Christine Mack eine neue Musik-CD erstellt. Sie trägt den
Titel „Mandolinen im Advent“. Das Repertoir der Scheibe
enthält weihnachtliche Lieder und Klänge. Beispielsweise die
„Petersburger Schlittenfahrt“ und den Tanz der Hirten“. Dazu
befinden sich weitere Melodien und Weisen klassischer
Musik auf der CD. Die Melodienfolge ist auch nach den
Festtagen noch das Anhören wert und auch weiterhin im
Hasenloch, in einzelnen Geschäften der Innenstadt und bei
Christine Mack Tel:5317 erhältlich.
Kennt Ihr die Hasenloch-Koordinaten?
Mit diesen Daten könnt Ihr Euer Navi füttern.
N 48.645868
4
E 10.22138
Einladung zum Monatsabend am 7. Januar 2012
Es wird wieder einmal Zeit, dass wir unsere Hausdienste und Helfer auf den aktuellen Stand der Hygieneverordnungen
bringen. Zu diesem Zweck veranstalten wir am Samstag, den 7. Januar 2012, um 19:00 Uhr im Hasenloch eine vereinsinterne
Unterweisung zu diesem Thema. Wir bitten alle Hausdienste und Helfer an dieser Veranstaltung teilzunehmen, damit wir auch
in Zukunft bei unseren Veranstaltungen und in der Betreuung unseres Hasenlochs keine Probleme mit den zuständigen
Behörden bekommen. Die etwa halbstündige Unterweisung wird den ersten Teil des Abends in Anspruch nehmen. Nach einer
kleinen Pause setzen wir den Abend mit Informationen zu einem aktuellen Thema fort. Wie gesagt, am ersten Teil des Abends
sollten möglichst alle Helfer, die bei unseren Veranstaltungen mit Lebensmitteln (Essen und Getränke) arbeiten, teilnehmen,
über jeden, der den zweiten Teil des Abends mit uns verbringen möchte, freuen wir uns sehr. Nicht teilnehmen brauchen
natürlich all diejenigen, die beruflich mit Lebensmitteln umgehen und diese Unterweisung jedes Jahr erhalten.
Grüße,
Uli Budenz
Ein verkehrtes Sudoku
bieten wir diesmal unseren Rätselfreunden. Dieses
Zahlenspiel haben wir an einer Hauswand im hessischen
Gellnhausen gefunden.
Was mögen sich wohl die Besitzer gedacht haben. Man kann
es drehen wie man will. Sowohl in den waagerechten, wie in
den senkrechten Spalten, ja sogar in der diagonalen Ansicht
ergibt sich die gleiche Summe. Es liegt an Euch, einmal
nachzurechnen.
Vielleicht versucht sich sogar der Eine oder die Andere, um
eine ähnliche Tabelle zu erstellen.
Das Ergebnis könnte dann auch dieser Stelle veröffentlicht
werden.
Wir wünschen Euch viel Spass.
Neues aus unseren Gruppen
Mandolinengruppe im Paul-Gerhard-Stift
Aktive Senioren
Am Nachmittag des 1. Advent konnte die
Mandolinengruppe im Paul-Gerhard-Stift erstmals
Musikstücke aus ihrer neuen CD "Mandolinen im
Advent" der Öffentlichkeit präsentieren. Vom Leiter der
Einrichtung, Achim Holl, wurde die Gruppe herzlich
begrüßt. Gekommen waren einige, die
zwischenzeitlich zum "Fanclub" der NaturFreundeGruppe gehören, so dass der große Saal des
Seniorenheimes voll belegt war. Der knapp
dreiviertelstündige Vortrag wurde von den Anwesenden
recht begeistert aufgenommen und das gemeinsame Lied
zum Schluss "Es ist für uns eine Zeit angekommen"
wurde von Vielen mitgesungen. Christine Mack.
(khn) Fast 900 Personen haben im Jahr 2011 an den
Zusammenkünften unserer Seniorengruppe
teilgenommen. 45 mal traf sich die Gruppe an
verschiedenen Zielorten um gemeinsam einige stunden
zu verbringen. Dabei stand das Hasenloch natürlich im
Vordergrund. Aber auch andere Ziele wie der „Schwarze
Beck“ in Dettingen, das „Sonneneck“ in Obermedlingen
oder der Treffpunkt „alte Malzfabrik“ wurden gerne
angenommen. Rings um Giengen, ob am Viehhof, oder
im Pfannentalhaus, in Lindenau oder im Lehrgarten des
Obst-und Gartenbauvereins, überall konnte Dienstags
mit dem Besuch der rührigen Gruppe gerechnet werden.
Meistens erklang dann ein Lied nach dem anderen. Sehr
oft wurden die Sänger auch von Paul Leukfeld auf der
Mundharmonika begleitet. Immer hatte Hermann
Eberhard die Treffen gut organisiert. Immer wieder stand
der emsige Seniorenleiter auch als Fahrer bereit um den
nicht ganz so mobilen Seniorinnen und Senioren eine
Teilnahme zu ermöglichen. Es war klar, dass sich die
Gruppe zum Jahresende bei Hermann bedankte. Auch an
dieser Stelle sei noch einmal ein herzliches Dankeschön
gesagt.
Dank an die Frauengruppe
(khn) Alle Jahre wieder bemühen sich die Frauen um
Inge Ostrowski unser Vereinsheim in eine
weihnachtliche Stimmung zu versetzen. Nicht nur die
Ecke mit dem stets neu bestückten Haselzweig bereitet
dabei Freude. Auch diesmal wurden wieder schöne
Tischdekorationen von der Gruppe angefertigt. Dabei
kamen erneut, von Niko angefertigte, Blumenständer
zum Einsatz. Sowohl bei den Frauen, wie bei dem
eifrigen Bastler verbinden wir unseren Dank mit allen
guten Wünschen zum Fest und für das neue Jahr.
Herausgeber: T.V. Die Naturfreunde e.V. Ortsgruppe Giengen/Brenz Pf. 1430 Redaktion: K.H.Niewerth Wildermuthstr.14
89537 Giengen/Brenz Druck: Type Print Digital GbR. Giengen
Nachruf
Nachruf
Im Herbst mussten wir Abschied nehmen von
Zum Tod von Hartmut Nikolaizig
Werner Häußler
Nico
Werner war seit 1946 aktives Mitglied unserer
Ortsgruppe. Er war schon beim Hausbau dabei und hat
sich auch besonders beim Brunnenbau hinter dem
Haus für den Verein eingesetzt. Bis in eine Tiefe von
22 m. hat er sich dabei mit weiteren Helfern durch den
Fels in die Tiefe gearbeitet. Der Fels war immer seine
Leidenschaft. Vom Eselburger Tal mit dem Bindstein
über die Allgäuer Berge bis zur Watzmann-Ostwand
kletterte Werner durch die Wände. Später folgten dann
Routen im Kaisergebirge und als Höhepunkt die
Nordwand der Großen Zinne in den Dolomiten. Auch
sein langjähriger Einsatz bei Betreuung unseres
Vereinsheimes Hasenloch und der Ferienheime in
Schnaidt und Hellengerst gehört zu unseren guten
Erinnerungen. Nach seinem Schlaganfall vor mehreren
Jahren wurde es um ihn ruhiger und es fiel im schwer
mit diesen Umständen fertig zu werden. Mit seinem
Besuch bei den Senioren am Tag vor seinem Ableben
hat Werner gezeigt, dass er zu den aktivsten
Mitgliedern unserer Ortsgruppe gehörte. Wir
bedanken uns für dieses vorbildliche Verhalten und
werden ihn gerne im Gedächtnis zu behalten.
„Nico“ kam mit den Eltern über Bosch-Feuerbach nach
Giengen. Er lebte sich gut ein und fand bald neue
Freunde mit denen er die Umgebung erkundete. Nico
fand auch schnell Anschluss zu den Naturfreunden. Bei
der Fotogruppe unseres Vereins überzeugte er mit
seinen speziellen Kenntnissen bei der Stereofotografie.
Mit seinem fachlichen Wissen gab er beim MittwochsArbeitsdienst ein gutes Beispiel ehrenamtlicher Arbeit.
Nach dem Tod von Horst Moj übernahm er die Arbeit
in der Werkstatt. Nico machte Dies und machte Das.
Von der Leerung der Abwassergrube über den Bau von
Nistkästen bis zur Anfertigung von Kerzenständern für
die Frauengruppe, ein Nein gab es für Nico nicht. Die
Reparaturen von Spielzeug und seine ruhige Art im
Umgang mit dem Nachwuchs werden die Kinder sehr
vermissen. Auch die Müllbeseitigung zwischen dem
Hasenloch und dem Rechberg, zwischen Landstraße
und Autobahn übernahm er aus freien Stücken. Er gab
ein gutes Beispiel ehrenamtlicher Freizeitbeschäftigung
und wurde von der Heimatmühle mit einem Preis für
Umweltschutz ausgezeichnet. Wir werden Nico sicher
ein dankbares Andenken bewahren
Neue Termine
Januar 2012
Februar 2012
März 2012
Samstag 07.01.2012
Monatsabend am Hasenloch
Beginn 19:00 Uhr
Samstag 04.02.2012
Monatsabend im Hasenloch
Vortrag von Karl H. Niewerth
„Berlin ick liebe dir“
Beginn: 20 Uhr
Samstag 03.03.2012
Monatsabend im Hasenloch
Autorenlesung mit Axel Kuhn
Beginn; 20 Uhr
Sonntag 12.02.2012
Wanderung
Näheres siehe Presse
Samstag 10.03.2012
Bez. Seminar in Langenau
Thema „Teller oder Tank“
Näheres siehe Presse
Sonntag 08.01.2012
Wanderung zur Ballhauser Hütte
Abgang: 13:00 SC-Heim
Wanderführung: Wigand Ostrowski
Dienstag 17.01.2012
Ausschusssitzung
19:30 Uhr im Hasenloch
Sonntag 22.01.2012
Winterwanderung zur Güssenburg
Abgang 13:00 Realschulplatz
Wanderführung: Jürgen Häußler
Sonntag 26.02.2012
Wanderung
Näheres siehe Presse
Dienstag 28.02.2012
Ausschußsitzung
20 Uhr im Hasenloch
Sonntag 25.03.2012
Wanderung-Zang-TauchenweilerIrmansweiler
Abfahrt 13.00 Realschulplatz
Führung: Helmut Bamberger
Samstag 28.01.2012
Jahreshauptversammlung
19:00 Ev. Gemeindezentrum
Nähers siehe Einladung und Presse
Herausgeber: T.V. Die Naturfreunde e.V. Ortsgruppe Giengen/Brenz Pf. 1430 Redaktion: K.H.Niewerth Wildermuthstr.14
89537 Giengen/Brenz Druck: Type Print Digital GbR. Giengen
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